KRISIUN

1991 begannen die Gebrüder Moyses, Max und Alex in ihrem brasilianischen Heimatort Rio Grande do Sul ihre ersten musikalischen Gehversuche. Es wurden erste Songs geschrieben und getourt auf Teufel komm raus, was dem tödlichen Trio den Ruf als einer der extremsten und intensivsten Live-Bands dieser Erdkugel einbrachte. Die zwei Demos (“Evil Age“ - 1991 und “Curse Of The Evil One“ - 1992) wurden in der internationalen Underground Szene recht positiv aufgenommen. Die selbst finanzierte Debüt Mini-CD “Unmerciful Order“ wurde 1993 eingeholzt, kurz darauf konnten Krisiun beim Indie-Label Dynamo Records einen Vertrag unterzeichnen. Nach weiteren positiven Reaktionen auf das brutale Minialbum ging man direkt über den ersten Longplayer “Black Force Domain“ aufzunehmen. Das erneut brutale Hyperspeedgeschoß wurde über Gun-Records erstmals der breiteren Masse zugänglich gemacht. Krisiun tourten kurz darauf schon kreuz und quer durch Europa und konnten sich mit ihrer tödlichen Mischung aus Speed und Brutalität einen guten Namen in der Szene erarbeiten. Das folgende von Harris Johns produzierte Album “Apocalyptic Revelation“ wurde auch von der Fachpresse mit Lob bedacht und Krisiun tourten mit allen Größen der Szene was das Zeug hielt. 1999 tourten Krisiun auch erstmals durch Amerika und waren zu Gast auf dem Milwaukee Metalfest wo sie einen derart famosen Gig abrissen das einige Labels um die Gunst der Brasilianer buhlten. Mit Century Media war nun ein geeigneter Partner gefunden das Krisiundritte Album “Conquerors of Armageddon“ im Stage One Studio Deutschland einzuspielen. Mit ihrem infernalischen Hyperspeed hatten Krisiun mit diesem Spitzenalbum die Meßlatte in dieser Kategorie erneut eine Stufe höher eingehängt. Eine ungeheure Anzahl von Gigs in Amerika sollten folgen, unter anderem mit Cannibal Corpse, Nile, The Crown, Immortal, Satyricon, Angel Corpse, Dismember, Kataklysm, Shadows Fall. Auch in Europa fiel die brasilianische Kriegsmaschinerie wieder ein, im Sommer tourte man mit Gorgoroth, Old Man's Child & Soul Reaper und eine fulminante Show auf dem With Full Force Open Air 2000 wurde ebenso abgerissen. Nach den erfolgreichen Gigs ging’s 2001 wieder ins Studio um den kapitalen Nachfolger “Ageless Venomous“ einzutrümmern, das Album bricht wieder mal sämtliche Geschwindigkeitsrekorde und dennoch ist die Gitarrenarbeit wieder filigran wie eh und je. Wie immer gingen Krisiun wieder daran ihren Death Metal Live unters Volk zu bringen was ihnen große Freude bereitet und die Fans begeistert. Mit dem 2003er Album “Works of Carnage“, konnte man nach einem für Krisiun längerem Zeitraum von 2 Jahren ein neues Meisterwerk extremer metallischer Kunst der gierenden Horde präsentieren. Die Presse war sich einstimmig einig, das die Gitarren und Drums nicht mehr von dieser Welt sind und trotzdem eingängige und nachvollziehbare Songs im Vordergrund stehen. Dieses Album hievte die Brasilianer in den Hyperspeed-Olymp zu bekannten Größen wie Morbid Angel oder auch Angelcorpse (R.I.P).
Das 2006er Album "
Assassination" ist ein brachiales Death Metal Inferno mit messerscharfem Riffgewitter, einfach genial was die drei verrückten Brasilianer da abgeliefert haben.
Mitch aka Exorzist


Titel: Seas of Slime   Album: Conquerors Of Armageddon, 2000
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / Curse Of The Evil One / Split Album
1993 / Unmerciful Order / Mini Album
1995 / Black Force Domain
1998 / Apocalyptic Revelation
2000 / Conquerors Of Armageddon
2001 / Ageless Venomous
2003 / Works Of Carnage
2004 / Bloddshed
2006 / Assassination

Bandmembers:
Alex Carmargo - Gesang, Bass
Moyses Kolesne - Gitarre
Max Kolesne - Schlagzeug
 

Herkunft: Brasilien

Website: http://www.krisiun.com.br