Hell-is-open

 


Review: Neocaesar - 11:11
Geschrieben am 18.04.2017, 17:48 von Styx

Neocaesar – 11:11

Eine ganze Weile ist es schon her wo wir eine wirklich gute Sinister Platte erhalten haben. Viele Leute werden sich hier nun fragen was hat Sinister mit Neocaesar zu tun. Die Antwort ist ganz einfach: Alle Mitglieder von Neocaesar waren einst Mitglieder in Sinister. Wie klingt dieses Album nun? Auch hier gibt es eine einfache Antwort die Scheibe selbst klingt mehr nach Sinister als es Sinister heute tun, was eindeutig auch am Trademark Sound von Bart und der Stimme von Original Sänger Mike liegt. Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das es sich hier um ein anderes „All-Star-Projekt“ handelt. Neocaesar sind eine eigene Instanz, die für sich selbst steht, aber wie eben schon vorher erwähnt, ohne den eigenen Stil zu vernachlässigen! Das soll heißen das Album geht eindeutig Richtung Sinister’s Hate und ist für mich dessen legitimer Nachfolger. Nach dem Intro wird dies schon eindeutig mit „From Hell“ unter Beweis gestellt. Wie sonst kann man den auch Song Nummer 5 mit dem Titel „Sworn To Hate“ auffassen? Im Großen und Ganzen ist Neocaesar hier eine grundsolide Platte gelungen, bei der ich nicht gedacht hätte, dass sie so gut wird, da ich große Hoffnungen  bei diesem Line Up hatte. Wie man aber sieht wurden meine Erwartungen mehr als erfüllt. Neben den oben genannten Songs „From Hell“ und „Sworn To Hate“, seien auch noch „Vahalla Rising“, „Angelic Carnage“ und „Blood Of The Nephilim“ als Anspieltipps genannt.
Die Band hat diese Platte selbst finanziert und mit Nuclear Blast eine Distribution gefunden, die das Album hier vertreibt. Falls jemand Interesse an der CD hat wäre es gut, wenn Ihr die Band direkt unterstützen könntet und Platte direkt bei Bart unter der eMail neoceasar.merchandise@gmail.com bestellt. Für mich bis jetzt die Platte des Jahres.

Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 43:55
Label: Eigenproduktion
VÖ: 26.02.2017

Tracklist
01. Initial Novum (Intro)
02. From Hell
03. Victims Of Deception
04. Invocation Of The Watcher
05. Sworn To Hate
06. Valhalla Rising
07. Prelude To Darkness
08. Angelic Carnage
09. Sigillorum Satanas
10. Blood Of The Nephilim


Website der Band: www.facebook.com/Neocaesar.official

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Review: Disbelief - The Symbol of Death
Geschrieben am 17.04.2017, 14:14 von ALUCARD

Disbelief
The Symbol of Death
Listenable Records
Vö:21.04.2017



Umbesetzungen im Bandgefüge waren schon öfters der Tod so mancher Band, in den seltensten Fällen führten Veränderungen im LineUp zu Verbesserungen.
Bei den 1990 gegründeten Hessen ist aus der Gründungsformation nur noch Bandkopf Jagger übrig, am zweitlängsten dabei ist Bassist Joe Trunk (seit 1995). Bei den restlichen Positionen knirschte es immer wieder im Bandgetriebe und es kam zu Umbesetzungen. Die aktuelle Formation besteht seit 2013/2014, wünschenswert wäre das das eine stabile Zusammensetzung ist.

Der Albumopener "Full of Terrors" läuft noch keine Minute und es steht fest: Das sind immer noch zu 100% Disbelief. Das war schon das faszinierende bei den letzten Alben, trotz ständig wechselnder Belegschaft klang das Ergebnis immer eindeutig nach Disbelief. So auch "The Symbol of Death". Ich weiss nicht wie Jagger das macht, eventuell betreibt er zusammen mit Joe Trunk ein geheimes Chemielabor in dem Disbelief DNA gezüchtet wird die dann jedem neuen Bandmitglied eingeimpft wird. Das Endergebnis klingt in jedem Fall unverwechselbar nach Disbelief.

Und obwohl die Tracks den eindeutigen Disbelief Signature Sound haben und eine Einheit bilden, so klingen sie nicht alle gleich und sind deutlich unterscheidbar. Jeder Song hat seine eigene Note, erzählt seine eigene Geschichte und hat sein eigenes Wesen, fügt sich aber problemlos dem klanglichen Überbau ein. Ist der harte Panzer nach einer kurzen Warmhörphase geknackt dann offenbaren sich dem Hörer immer neue Details, Verzierungen und Verästelungen innerhalb der Songs.

Und Sänger Jagger scheint die neue Besetzung auch zu motivieren, er läuft zu Höchstform auf und leidet sich wieder in allerbestens bekannter Weise wie ein waidwundes Tier durch die Songs und schöpft dabei vollständig aus seinem stimmlichen Volumen.

Insgesamt steht "The Symbol of Death" "Navigator" näher als "66sick" oder "Protected Hell", entspannende Momente sind eigentlich nicht vorhanden. Die Songs drängen permanent unbequem aus den Boxen und erzeugen dadurch ein konstantes drücken in der Magengegend, ähnlich dem Gefühl im Bauch bei einer Achterbahnfahrt bei dem der Körper der Meinung ist das hier irgendwas nicht stimmt. Aber wie bei der Achterbahn möchte man auch bei "The Symbol of Death" sofort wieder einsteigen und nochmal fahren weil das Ergebnis im Kopf durchweg positiv besetzt ist.  

Das hier ist das Album was die Fans zum 20jährigen Jubiläum erwartet und verdient haben statt dem irgendwie unfertig wirkenden "Heal", "The Symbol of Death" wäre das standesgemässe Werk gewesen um die Feierlichkeiten anzugehen.

Jeder der Disbelief mag kann das Album ungehört kaufen und wird es wieder lieben, die Hessen sind sich hunderprozentig treu geblieben. Das ausgereifte Songwriting und die fähigen Musiker sorgen dafür das es trotzdem wie ein neues Album klingt und nicht nur wie ein schablonenhaftes runterspielen der Trademarks nach Schema F.
Die Bewegungen im Bandkarussell und der Labelwechsel haben sich in keinster Weise negativ ausgewirkt, Disbelief sind lebendiger und kraftvoller als je zuvor.

1 .Full of terrors
2. The Unsuspecting One
3. The Symbol of Death
4. Embrace the Blaze
5. To Defy Control
6. Rest in Peace
7. Evil Ghosts
8. One by One
9. Nothing to Heal
10. The Circle
11. Into Glory Ride
12. Shattered
13. Anthem for the Doom

https://listenable-records.bandcamp.com/album/the-symbol-of-death

9,5 von 10 Punkten

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INFERNÄL MÄJESTY - No God
Geschrieben am 16.04.2017, 12:50 von ElWiz

Thrash Metal - Zeit, Kinners ! Aber sowas von !!!



Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an die Zeiten um '86 rum erinnern. INFERNÄL MÄJESTY waren anno dazumal quasi bereits legendär, bevor ihr Debüt "None Shall Defy" überhaupt der breiteren Masse bekannt war. Besonders in Erinnerung ist mir da ein Satz aus dem Metal Hammer geblieben: "INFERNÄL MÄJESTY sind bereit, SLAYER vom Thron zu stoßen." Oder so ähnlich. "None Shall Defy" gilt heute unstrittig als großer Klassiker des Thrash Metal ( der dieses Jahr übrigens 30 Jahre alt wird ), für die Weltherrschaft hat es aber seinerzeit nicht ganz gereicht.Das war sicher auch der Tatsache geschuldet, daß die Band zwischen den einzelnen Releases, aus welchen Gründen auch immer, recht lange Pausen eingelegt hat.1987,1998,2004 und jetzt 2016. Dieser Releasetakt trug sicher auch dazu bei, daß so mancher, mich eingeschlossen, die Band nach "None Shall Defy" schlicht aus den Augen verloren hat."No God" ist jetzt die Platte, mit der INFERNÄL MÄJESTY einiges an Boden gut machen könnten, denn sie ist ein amtlicher Killer. SLAYER - Anklänge sind vertreten - gleich nachzuhören bei der Gitarrenarbeit des Openers "Enter The World Of The Undead". Oft erinnert die Band aber auch an die von mir geschätzten ONSLAUGHT, wobei vor allem die Vocals an deren Sy Keeler erinnern - ebenso wie dieser verfügt Fronter Chris Bailey über eine adäquate Reibeisenröhre, wie es sich im Tharsh gehört. Dritte wesentliche Zutat ist das Einbringen von angenehm dosierten melodischen Parts, die an Bands wie HEATHEN denken lassen. Obendrauf kommt dann noch wohldosierter Einsatz von fetten Double Bass - Drums, einer unumstößlichen Genrepflicht ! Alles in allem ergibt sich daraus eine recht eigenständige Mixtur, die sich zu keiner Sekunde vom Thrash Metal lossagt - auch nicht dann, wenn man der Musik einen leichten schwarzen Touch verpaßt ( na, wer entdeckt die Stelle ? ) . Durch all die vielfältigen Schattierungen finde ich persönlich "No God" sogar weitaus spaßiger als den Debütklassiker. Sowas wie  WARBRINGER wird zu Staub zerbröselt und mal kurz in einem Zug durch die Nase gejagt. Bis jetzt sind INFERNÄL MÄJESTY 2017 das, woran sich jeglicher Thrash zu messen lassen hat. Über 1 Stunde nahrhafteste Genrekost zu servieren, ohne den geringsten Hauch von Langeweile als Beigeschmack aufkommen zu lassen, das schaffen nur die besten Köche !

Wertung: 9 / 10

> Tracklist (11 Tracks /61:14 Min )

01. Enter The World Of The Undead
02. In God You Trust
03. Signs Of Evil
04. Another Day In Hell
05. Kingdom Of Heaven
06. No God
07. False Flag
08. Nation Of Assassins
09. House Of War
10. Systematical Extermination
11. Extinction Level Event

> Release: 14.04.2017

> Label: High Roller Records

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EXTREMITY - Extremely Fucking Dead
Geschrieben am 16.04.2017, 09:32 von ElWiz



Ein kleines bißchen ist die sogenannte Old School Death Metal - Gemeinde ja schon gesplitted: da gibt es zum einen die Seite, die den traditionellen, puren Stil, der die Zeit von Ende der 80er bis Mitte der 90er stark prägte, bevorzugt . Zum anderen erfreut sich ja diese tief im Underground verwurzelte,morbid - düstere Ausrichtung wie sie zB von Bands wie GRAVE MIASMA, DEAD CONGREGATION oder CRUCIAMENTUM zelebriert wird, einer großen Anhängerschaft. Die Amis von EXTREMITY verstehen es, gleich beide Lager glücklich zu machen. Als erstes nimmt der Hörer diesen typisch ranzigen, modrigen Gruftsound wahr, der für obige Bands so typisch ist. Auch vom Gesang her haut man in diese Kerbe, wobei die Stimme ganz ohne Hall daherkommt. Musikalisch zeigt man sich noch vielfältiger und walzt beispielsweise ,va bei "Bestial Destiny" gut erkennbar, in typischer BOLT THROWER - Manier alles platt."Extremely Fucking Dead" überzeugt echt auf ganzer Linie, so daß ein Namedropping der Bands, in denen die beiden Herren und die beiden Damen bisher aktiv waren, eigentlich komplett unnötig ist. Aber vielleicht wird der ein oder andere hellhöriger, wenn er hier Namen wie AGALLOCH,VASTUM oder REPULSION liest... genügend Aufmerksamkeit kann man EXTREMITY gar nicht verschaffen! Immerhin schafft es die Band, in ihrem düsteren Sound einen richtigen Gute Laune - Groover wie "Crepuscular Crescendo" zu gebähren.
Wie gesagt, die Scheibe hier ist ein ganz dickes Ding, dessen einziges Manko darin besteht, daß es "nur" eine EP ist, die ein äußerst atmosphärisches Intro plus 5 richtige Songs auffährt - ich will mehr davon. Ladies & Gentlemen, ein Album bitte ! Bis das kommt, laß ich wertungsmäßig noch ein bißchen Luft nach oben.

Wertung: 8,5 / 10

> Tracklist ( 6 Tracks / 26:58 Min ):

1. Intro ( mortuus est valde )
2. Crepuscular Crescendo
3. Bestial Destiny
4. Chalice Of Pus
5. Fatal Immortality
6. Extremely Fucking Dead

> Release: bereits erschienen ( 7.4.2017 )
> Label: 20 Buck Spin

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LIFE OF AGONY - A Place Where There's No More Pain
Geschrieben am 12.04.2017, 18:57 von ElWiz

"River Runs Red" , das 1993 erschienene Debütalbum von LIFE OF AGONY war eines dieser Überalben jener Zeit. Eine Platte, die ebenso wie die großen TYPE 0 NEGATIVE, den Soundtrack zum Weltschmerz der jungen Generation zu lieferte. Musikalisch verband die Band die Wut ihrer Hardcorewurzeln mit Melancholie und Verzweiflung. Gekrönt wurde die Mischung aus Wut und Leiden durch die prägnante wie einzigartige Stimme von Keith Caputo. Während man auf dem Zweitling "Ugly" den bekannten Stil, wenn auch schon etwas gemäßigter, weiterführte, schlug man beim dritten Album  "Soul Searching Sun" eine rockigere, wenig wütende Richtung ein - im Vergleich zum Debütklassiker versprühte das schon fast eine positive, lebensbejahende Einstellung. Dann wurde es still um LIFE OF AGONY, das 2005er - Interimsalbum "Broke Valley" ist komplett an mir vorbeigerauscht, live hat mich die Band ( seinerzeit auf demSummer Breeze ) entäuscht und so stand irgendwann eher nur noch die Verwandlung von Keith in Mina Caputo in meinem Focus. Musikalisch dachte ich, wäre es vorbei gewesen. Aber: Nope !



"A Place Where There's No More Pain" ist wirklich toll geworden. Vielleicht ist es ja nur meine enge Bindung an das Debüt, doch so findet das neue Album hoffentlich auch seinen Weg in andere Fanherzen der 90er. Man versteht es hervorragend, die Stärken des Erstlings mit der kontrolierten Eingängigkeit von "Soul Searching Sun" zu verknüpfen. Das eine oder andere fehlt mir aber dann doch: die große Theatralik in Caputos Stimme ist so nicht mehr da, die gesangliche Leistung ist aber immer noch ganz großartig und klingt auch definitiv nach LOA. Im Zuge der geschlechtlichen Wandlung hat sich nichts verändert; man erkennt Mina sofort als Keith wieder. Das andere ist, daß die Scheibe reichlich geile Songs bietet, aber halt nix an Großtaten wie "Through And Through", " This Time" etc ranreicht. Insgesamt ist LIFE OF AGONY aber wirklich ein Album gelungen, das den Bandnamen zu tragen verdient.Keiner hat erwartet, daß man "River Runs Red pt2" serviert bekommt, denk ich. Die ersten vier Songs habe ich mittlerweile ins Herz geschlossen und auch nach diesen gibt es nicht viel Grund zur Klage. Gut, "A New Low" muß man mögen, zeitweise empfinde ich hier den Chorus als etwas nervig, dann wiederumkommt ein Durchlauf, in dem mich der Drive des Songs mitreißt. Mit dem anschließenden "World Gone Mad" sowie va dem, mit TYPE O NEGATIVE - Gedächtnispart beginnnenden "Bag Of Bones" - einem weiteren Fave für mich und mit der am meisten nach alten LOA klingenden Tracks ) hat mich die Band gleich wieder im Griff.
Für mich persönlich würde die Wertung aus vielerlei Gründen sicher mindestens 'nen Punkt höher liegen, aber generell halte ich trotzdem noch gute 7,5 für angebracht. "A Place Where There's No Pain"  ist zudem noch eine dieser Platten, die sich mit jedem Durchgang mehr in die Hirnwindungen frisst. Das etwas Rauhe des Debüts schimmert ebenso durch wie das Zugängliche der Spätwerke. Ich freu mich echt wie ein Großer über dieses Veröffentlichung und hoffe, daß es möglichst vielen Fans der Band ebenso geht.

Wertung: 7,5 / 10

> Tracklist:
( 10 Tracks / 40:34 Min )

01. Meet my maker
02. Right this wrong
03. A place where there's no more pain
04. Dead speak kindly
05. A new low
06. World gone mad
07. Bag of bones
08. Walking catastrophe
09. Song for the abused
10. A little spot of you

> Release: 28.04.2017
> Label: Napalm Records

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Bericht zum Braincrusher Festival 2017
Geschrieben am 12.04.2017, 16:35 von Exorzist

Braincrusher Festival, 31.03./01.04.2017, Hirschaid, Eintritt: VVK 44 €

Bands: THE RUINS OF BEVERAST, GRAVEYARD (ESP), DROWNED, VENENUM, PURGATORY, BLOOD INCANTATION (US), CRUCIAMENTUM (UK), ARROGANZ, KRATER, REVEAL (SW), VIDARGÄNGR, GOATH, BETRAYAL, EMPYREAL

Ein Festival mit vielen coolen Bands aus der Black- und Death Metal Szene, lockte uns nach Hirschaid, genauer gesagt zum Braincrusher Festival 2017. Bands wie CRUCIAMENTUM, BLOOD INCANTATION, VENENUM, THE RUINS OF BEVERAST, ARROGANZ, KRATER ... spielen nun mal nicht gerade an jeder Steckdose. Also schnell ein Hotel gebucht und mit 7 Mann/Frau für zwei Tage auf nach Hirschaid.

Hirschaid ist ein kleines Städtchen in der Nähe von Bamberg, bietet einige Restaurants, Eisdiele, eine Therme und einen sehr schönen und großen Biergarten. Dieser wurde bei dem sonnigen und warmen Wetter von sehr vielen Fans und Bands, vor allem am Samstagmorgen und -mittag, ausgiebig besucht. Die Jahnhalle liegt etwas am Rande der Stadt, wodurch die laute Musik glücklicherweise niemanden stört. Die Halle selbst wird wohl üblicherweise für Sport genutzt, erfüllte aber für das Festival auch seinen Zweck.

Der Einlass verlief schnell und reibungslos, jeder bekam sein schickes Stoffbändchen an den Arm getackert und schon war man drin im Geschehen. Die Security und die Thekenbedienungen waren sehr nett und geduldig und hatten sichtbar Spaß bei der Sache. Im hinteren Teil der Halle war an etlichen Tischen das Merchandise der Bands aufgebaut und einige CD und Shirt Verkäufer waren ebenfalls am Start. Für das leibliche Wohl wurden direkt an der Theke Pizza und Fleischkäsebrötchen für faires Geld angeboten. Eine 0,5 l Bierflasche schlug mit 3,50 Euro zu Buche, recht günstig war Jacky-Cola & Co. zu haben. Leider mussten wir jedoch für unsere geliebte Weinschorle ganze 5 Euro berappen. Auch wenn die Schorle in 0,5L Bechern ausgeschenkt wurde noch ein stolzer Preis. Na wenigstens gab es überhaupt welche und diese wurde am ersten Abend auch ordentlich vertilgt.

 Sehr schön waren die große Bühne und die aufwändige Lichttechnik, die teils tolle Effekte auf die Bühne  und ins Publikum zauberte. Soundmäßig wurde auch ordentlich aufgefahren und die Anlage hatte mächtig Bums. Überwiegend war der Sound auch sehr gut abgemischt und so kann man den Herren an der Technik hier mal ein Lob für die gute Arbeit aussprechen.

In den Pausen konnte man draußen vor der Halle bei dem schönen Wetter abhängen, quatschen und neue Leute kennenlernen. Wobei es bei diesem Billing auch viele Bekannte aus allen Ecken von Deutschland dorthin zog und man wieder mal Gelegenheit hatte sich auszutauschen und das eine oder andere Bier zu zischen. So waren geschätzte 250 Metalfans in der Halle am Abfeiern und für den Veranstalter dürfte die Sache aufgrund der zusätzlichen Getränkeeinnahmen hoffentlich wohl kein Minusgeschäft gewesen sein. Ein wirklich feines Underground-Festival was hoffentlich weiterhin Bestand hat und von Euch unterstützt wird!

Besten Dank auch an Veranstalter Norbert für die GL-Plätze und die komplette Crew für die gute Umsetzung dieses Festivals. Viele Grüße gehen noch an: Renè, Geli, Dreier, Peter und Lutz / Erik / Ralf  & Andreas / Sebastian / Jarne / Dani und wen wir sonst noch alles getroffen und hier nicht aufgelistet haben. Cheerz!

Die über 100 Fotos vom Festival gibt es HIER!

Hier noch unsere Eindrücke von den durchweg starken Auftritten der Bands:

Freitag 31.03.2017

 Unsere erste Band des Abends waren die englischen Deather von Cruciamentum, die vier Herren machten gleich mal wieder direkt Laune und konnten viele Zuhörer für sich verbuchen. Der tight vorgetragene morbide Death Metal konnte mit druckvollem Sound absolut überzeugen und lies so einige Matten im Publikum rotieren. Leider ging es nicht ohne technische Probleme ab, eine gerissene Saite der zweiten Klampfe musste repariert werden, in der Zwischenzeit spielten Cruciamentum zwar unbeirrt weiter, aber man konnte unschwer vernehmen wie wichtig die zweite Klampfe bei der Band ist. Nach erfolgter OP der Gitarre wurde direkt mit “Piety Carved from Flesh“ wieder ein absoluter Brecher serviert, der die Größe dieser Band gekonnt aufzeigte. Klasse Auftritt, der irgendwelchen Umständen geschuldet, leider etwas zu früh am Abend gespielt werden musste.

Als nächstes folgten dann Reveal aus Schweden. Deren abgefahrener Stilmix (aus weiß der Teufel was allem) war jetzt überhaupt nicht so unser Ding und konnte nach der geilen Show von Cruciamentum in unseren Ohren überhaupt nichts reißen. Das gewollt gelangweilte Auftreten von Sänger Ghost trug auch nicht gerade zu mehr Begeisterung hinzu, einzig die Art Taschenlampe welche am Mikro befestigt war, konnte etwas Aufmerksamkeit erregen. Ich denke, die meisten wussten auch nicht so recht, was sie damit anfangen sollten, was einige gequälte Ausdrücke in den anwesenden Gesichtern widerspiegelte....

Venenum sind mit ihrem neuen Album Trance of Death wieder in aller Munde und konnten dementsprechend auch eine Menge Leute in den Saal ziehen. Mit schwarzer Schminke unterstütze man auch noch optisch den Gesamteindruck des angeschwärzten, düsteren Death Metal. Leider war der Sound nicht ganz so optimal um die filigranen Soundstücke besonders hervor zu heben, aber nichtsdestotrotz gab es hier eine volle Breitseite originellen Death Metal auf die Ohren. Den anwesenden gingen die technisch einwandfrei gespielten Songs gut runter und so durfte sich die Band auch über eine Menge positiver Reaktionen des Publikums erfreuen.

 Die Nossener Deather von Purgatory durften am Freitag die Headliner Position übernehmen und eines Headliners würdig, hämmerte sich die Band in bitterböser Manier durch ihr Set. Mit klarem und gut abgemischten Sound gab es ein derbes Geschoss nach dem anderen auf die Lauscher. Sänger Dreier growlte wieder mächtig zwischen der Rhythmusabteilung und Drummer Lutz befeuerte die Doublebass ohne Ende. Ich habe die Band ja schon öfters gesehen und kann attestieren, dass dieser Gig mit zu den besten gehörte welchen ich bisher beiwohnen durfte. Dem Bier, Kippen und Gelaber geschuldet, waren doch einige mittlerweile nur noch vor der Halle und verpassten so einen glanzvollen und garstigen Auftritt von Purgatory. Ein toller Abschluss des ersten Abends!


Samstag 01.04.2017

Die Franken von Empyreal durften den Samstag auf dem Braincrusher einläuten. Trotz bestem Wetter, waren schon einige Fans anwesend um sich mit dem eingängigen Material der Band auf den neuen Tag einzustimmen. Der melodische Blackened Death Metal machte schon mal Laune und wurde von dem Fünfer mit Herzblut dargebracht. Schöner Einstieg! (Pit)

Mit Betrayal aus Aschaffenburg gab es technisch sehr versiert gespielten Death Metal auf die Lauscher. Meist straight forward, aber auch immer wieder mit schönen groovenden und atmosphärischen Parts aufgelockert, präsentierte sich der Vierer in bester Spiellaune. Mit fettem Sound im Rücken konnte man die (leider zu wenige) Fans gut in Stimmung in bringen. Eine gute Show, die ein paar Banger mehr im Saal verdient gehabt hätte, also früher raus aus dem Biergarten das nächste Mal..... (Pit)

Zu Vidargängr war endlich auch wieder mehr los in der Halle. Atmosphärischer Black Metal stand jetzt auf dem Speiseplan und mit Kerzenständern auf der Bühne wurde die Grundstimmung der Songs passend unterstrichen. Überwiegend pfeilschnell gezockt und mit den typischen verspielten Gitarrenlinien versehen, konnten die Leipziger etwas an Düsternis  an dem noch jungen Tag zurück bringen. Leider war der Sound nicht so optimal, sodass die Gitarren zu matschig klangen. Insgesamt gesehen ein guter Auftritt, für mehr hätte der Sound besser passen müssen.

 Arroganz aus Cottbus waren als nächstes am Start. Mit cooler Bühnenausstattung in Form von Kisten, Knochen, Schädeln und Kerzen lies der Dreier feinsten Blackened Death Metal vom Stapel. Der Sound war hier genial und drückte wie die Sau, gerade bei den doomigen runter gestimmten Anteilen haute einem der Bass entzückend in die Magengrube. Die Songs gingen Live m.E. sogar noch besser ins Ohr als auf Platte, was nicht zuletzt an der engagierten Weise lag wie man die Songs hier präsentierte. Sänger Dreier von Purgatory gesellte sich bei einem Song mit dazu und veredelte mit seinen tiefen Growls zusätzlich noch die eh schon geniale Performance von Arroganz. Eine tolle Show und ein echtes Highlight am Samstag.

Furious Black Metal war bei Krater Programm. Zur Show hatten sich wieder viele Fans vor der Bühne versammelt, welche mit schicken Feuerschalen schön drapiert wurde. Krater sind ja schon einige Jahre aktiv und das zeigte sich auch auf der Bühne, eingespielt und tight servierte die Band besten Black Metal aus deutschen Landen und konnte nicht nur die BM-Fraktion in der Halle überzeugen. Der Sound war wieder top, die Bühnenperformance ebenso, von daher Daumen hoch für Krater.  (Pit)

Technischer Death Metal der besonderen Art, dafür steht der Name Blood Incantation. Die aus den USA stammende Band ist mit ihrem neuen Album “Starspawn“ im Underground sehr angesagt und so verwunderte es auch nicht, dass die Bude richtig gut gefüllt war. Spieltechnisch war das ein echter Leckerbissen, ganz großes Kino was die Herren da ablieferten, dazu wieder ein amtlicher druckvoller Sound der die tolle und absolut tighte Performance noch abrundete. Aktives Stageacting, eindrucksvolle Growls und dazu noch technisches Gefrickel an der Klampfe, dass muss man dem Fronter Paul Riedl erst mal nachmachen. Die Band erntete sehr viel Applaus für ihre Show und konnte wohl ihren Status auch hier weiter ausbauen.

Drowned aus Berlin spielen düsteren Death Metal und  haben mit dem letzten Album “Idola Specus“ ein tolles Album heraus gebracht. Leider konnte mich das Material Live nicht so überzeugen an dem Abend, irgendwie fehlte hier die richtige Stimmung dazu. Alles beileibe nicht schlecht, aber irgendwie wollte der Funke nicht richtig überspringen. Persönlich war mir das auch etwas zu statisch auf der Bühne, da fehlt mir Live doch irgendwie der letzte Kick. Ist halt meine persönliche Meinung, ich denke es gab sicherlich genug andere im Saal die das ganz anders gesehen haben.

Die Spanischen Deather von Graveyard laufen mir immer sehr gut rein und das war auch an diesem Abend nicht anders. Mit einer guten Songauswahl, die natürlich schwerpunktmäßig auf dem neuen Album “...for Thine Is the Darkness“ lag, aber auch ältere Kracher wie One with the Dead oder Faces of the Faceless beinhaltete, legten die Spanier einen tollen und authentischen Gig auf die Bretter. Fronter Julkarn kommt immer sehr sympathisch rüber und durchlebt die Songs förmlich auf der Bühne. Ohne großen schnickschnack wurde hier ein passionierter Death Metal Gig abgerissen der einfach nur Laune machte. Eine verdammt coole Show, welche mit dem Live-Hammer "Blood of Vengeance" in gebührender Form beendet wurde.

The Ruins of Beverast durften als Samstags-Headliner als letztes die Bühne entern. Der Show sahen wir schon mit Vorfreude entgegen, da uns deren großartiger Gig auf dem Party.San 2015 noch in guter Erinnerung ist. Als die ersten Töne zum Übersong Daemon erklangen gab es kein Halten mehr und es ging direkt ab in die Halle, drinnen angekommen mussten wir feststellen, dass der Sound mal gar nichts konnte. Alles war vermatscht und kaum unsauber aus den Boxen, was man so eigentlich das ganze Wochenende kaum gehört hatte. Zum Glück hatte der Mischer das nach 1-2 Songs im Griff und so konnte man den genialen Klängen der Band mit sauberem und transparent abgemischtem Sound lauschen. Es ist schon beeindruckend was Alexander von Meilenwald hier mit seinen Mitstreitern ablieferte, auch wenn der Meister schon etwas arrogant wirkt, da keinerlei Beziehung zum Publikum aufgebaut wird. Leider fehlte mir an dem Abend etwas die Magie und die nötige Atmosphäre, welche diesen Mix aus Ambient, Black Metal, Doom und Death Metal zu einem ganz speziellen Erlebnis wachsen lässt. Trotzdem waren The Ruins of Beverast ein feiner Headliner und ein würdiger Abschluss für ein tolles Underground Festival.



Verfasst von Mitch & Pit



(2 Antworten)

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Death Metal Mayhem: Wound & Decrepid (uk) - Frankfurt
Geschrieben am 12.04.2017, 11:46 von UnDerTaker



Wound (Death Metal aus Wiesbaden)
https://fda-records.bandcamp.com/album/engrained

Decrepid (Death Metal aus London)
https://decrepid.bandcamp.com/

exZess, Leipziger Str. 91, Frankfurt

Facebook Event

(3 Antworten)

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Review: Torturized - Omnivore
Geschrieben am 12.04.2017, 09:43 von UnDerTaker

Torturized - Omnivore

Längere Schaffenspausen sind bei Underground Bands ja keine Seltenheit, schließlich hat man ja neben dem musizieren (leider) noch diverse andere Verpflichtungen. Und so hat es auch bei den Magdeburgern von Torturized 5 Jahre gedauert, bis man wieder ein neues Lebenszeichen von sich gibt. Dieses hört auf den Namen „Omnivore“ und zeigt von Anfang an gleich auf, dass das warten sich gelohnt hat! Schon der Opener "Abhorrent Intemperance“ zeigt gleich das gesamte Klangspektrum der Band auf. Hier gibt es Highspeed Genknüppel, Behemoth Atmosphäre und Killer Mid-Tempo Parts, für die so manche etablierte „große“ Band töten würde. Darüber thront der brutale, verständliche Gesang von Brüllwürfel Lu, der mir zwar manchmal etwas zu offensichtlich sein Idol Travis Ryan (Cattle Decapitation) imitiert, damit aber keinesfalls den positiven Gesamteindruck schmälert. Und so ballert sich das Quintett durch zehn weitere Stücke, die mal mehr, mal weniger Eindrucksvoll durch die Gehörgänge schießen. Und das ist auch das einzige Problem, das ich mit „Omnivore“ habe. Während die erste Hälfte des Albums einfach alles brutal zerballert, geht dem Album gegen Ende hin etwas die Luft aus, was auch ein wenig an der Gleichförmigkeit der Stücke liegt. Das stellt aber nur meine persönliche Meinung dar und ist letztlich meckern auf hohem Niveau. Zumal der abschließende Titeltrack dann auch nochmal aufhorchen lässt.
Fazit: Wer auf sauber produzierten Hochgeschwindigkeits Death Metal steht, der kann mit „Omnivore“ nur wenig bis gar nichts falsch machen. Die dicke (mir etwas zu saubere) Produktion und das bedrohliche Artwork runden diese Eigenproduktion(!) perfekt ab. Eine wahre Bereicherung für den (deutschen) Death Metal Underground!

*** Verfasst von BöseDän

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 37:38 Min.
Label: Eigenproduktion
VÖ: 01.03.2017


Tracklist
1. Abhorrent Intemperance
2. Dehumanization
3. Flourished in Agony
4. Obsessive-Compulsive Disorder
5. Chasma
6. Convergence
7. Uncrowned King
8. Putrescence
9. Pale Relict
10. Abulic Fold
11. Omnivore

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Kino: Teaser Trailer Thor 3 Ragnarok
Geschrieben am 11.04.2017, 19:07 von Seelischer_Brandstifter

https://youtu.be/3spcOfHK6dE

Der Trailer verspricht ziemlich viel. Könnte gut werden.
Kinostart November 2017

(1 Antworten)

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Review: Disharmony - The Abyss Noir
Geschrieben am 09.04.2017, 17:43 von ALUCARD

Disharmony
The Abyss Noir
GrimmDistribution
Vö:20.04.2017



Eine griechische Band veröffentlicht auf einem weissrussischen Label? Das hatte ich auch noch nicht...
Mir war die Truppe mit dem nichtssagenden Bandnamen unbekannt, es gibt noch sieben weitere Bands mit diesem Namen. So ist Verwechslungsgefahr vorprogrammiert und man wird eventuell Opfer seiner eigene unkreativen Namenswahl. Denn selbst in Griechenland gibt es eine zweite Truppe mit dem selben Namen, die ist allerdings im Black/Death Metal unterwegs und steht bei Iron Bonehead unter Vertrag.

Nun aber zu "unseren" Disharmony. Sonderlich schnell scheint man nicht zu sein, seit der Gründung 1996 erschienen bis jetzt drei Demos und ein Album.
Aber was für ein Albumeinstieg, das Titelstück "The Abyss Noir" lässt einen ordentlich die Kinnlade runterklappen. Judas Priest, Saviour Machine, Iced Earth, das sind die ersten Gedanken die einem durch den Kopf gehen wenn Sänger Christos Kounelis loslegt. Und auch die musikalische Hintermannschaft verwöhnt mit kraftvoll klassischem Metal mit leichter Melodeathkante. Wahnsinn.
Schade das man dieses Level nicht halten kann, danach verflacht das restliche Material etwas und steckt in Beliebigkeit fest. Die Komponenten sind die gleichen, aber irgendwie finden sie nicht richtig zusammen. Dazu kommt noch Gesang bis in Eunuchenhöhe (z.B. in "Delirium"). "This Caravan" flirtet mit progressivem Metal, ist aber weder Fisch noch Fleisch.
Und dann noch eine Coverversion, "Disposable Heroes" von Metallica. Ist denen echt nix besseres eingefallen? Musste das sein wenn doch erkennbar das Potential für weit mehr da ist. Und dann noch Metallica...
Die Schmacht/Power Ballade "A Song For A Friend" reisst das Ruder leider auch nicht mehr herum und lässt mich etwas enttäuscht und ratlos zurück. Saustarker Einstieg mit einem absoluten Übersong, danach das abdriften in Belanglosigkeit plus eine unnötige Coverversion. Man könnte meinen der Bandname würde sich bewahrheiten, Disharmonie. In meinen Augen verschenktes Potenzial...

Titelsong "The Abyss Noir" im Stream via No Clean Singing: http://www.nocleansinging.com/2017....ss-noir

01. The Abyss Noir
02. Vain Messiah
03. Delirium
04. This Caravan
05. Disposable Heroes (Metallica cover)
06. A Song For A Friend

Vocals – Christos Kounelis
Guitars – John Karousiotis
Guitars – Stefanos Georgitsopoulos
Bass – Panagiotis Gatsopoulos
Drums – Thanos Pappas

https://grimmdistribution.bandcamp.com/album....ir-2017
https://www.facebook.com/disharmony.gr

6 von 10 Punkten

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Blackhearts Movie
Geschrieben am 09.04.2017, 17:04 von ALUCARD




Dokus mit Black Metal Thematik gibts ja genug, diese hier ist aber etwas anders. Sie beschäftigt sich nicht mit dem was war sondern befasst sich mit der Gegenwart. Hier werden drei Bands begleitet die für Konzerte nach Norwegen fahren.
-From the Vastland, die Band des Iraners Sina.
-Luciferian aus Kolumbien
-Near Mataron aus Greichenland
Letztere sind glaube ich der grösste Streitpunkt. Die Band erklärt sich zwar als unpolitisch, hat aber mit Kaiadas ein Parlamentsmitglied der rechtgerichteten griechischen Partei Goldene Morgenröte in der Band. Selbiger ging während der Dreharbeiten wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung ins Gefängnis.

Schaut euch am besten mal den Trailer an: https://vimeo.com/151896819

DVD BONUS TRAILER: https://vimeo.com/199642240

http://www.blackheartsfilm.com/

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Review: The Wizards - Full Moon in Scorpio
Geschrieben am 09.04.2017, 11:54 von ALUCARD

The Wizards
Full Moon in Scorpio
Fighter Records
Vö:16.05.2017



Feines Ding kommt da aus Spanien. Und das ist schon das zweite Album der Band die bisher völlig an mir an mir vorbeigegangen ist. Glücklicherweise hat sich das jetzt geändert, denn ich mag das Teil echt.
Angesiedelt ist "Full Moon in Scorpio" irgendwo im Bereich von Hardrock, Heavy Metal, etwas Doom und Classic Rock. Das alles erreicht des Hörers Ohr aber völlig ohne Retromief oder Okkultgedöhns, die Jungs biedern sich nicht dem immer noch aktuellen Hype an.
Sehr erfrischend vital feuern sie ein grossartiges Melodiefeuerwerk ab, das noch mit einer völlig natürlichen Leichtigkeit. Nichts wirkt erzwungen oder gekünstelt, da macht es echt Spass zuzuhören.
Und mit Ian Mason haben die Spanier einen Sänger in ihren Reihen dessen Stimmvolumen in der Schnittmenge von Meat Loaf, Glenn Danzig und Ian Astbury liegt.
Damit passt er natürlich bestens zur Musik, dadurch das er sich nicht genau festlegt und sich federleicht zwischen den genannten Personen bewegt kommt auch keine Langeweile auf.

Das Album besteht quasi nur aus Ohrwürmern die sich sofort festsetzen, begeistern und (bis jetzt) auch keinerlei Abnutzungserscheinungen aufweisen. Was halt an der schon erwähnten Leichtigkeit liegt mit der die Jungs ihre Songs präsentieren. Und am sehr guten Songwriting mit schönen Melodiebögen und kleinen Verzweigungen innerhalb der Songs ohne das der Titel an sich aus den Augen verloren wird.

Einzigster Kritikpunkt: Zum Ende hin sind mir die Gitarrensolo`s doch etwas zu lang geraten, gefühlt werden hier die Titel nur unnötig gestreckt. Das war es aber schon...

Also jeder der sich in der Ecke The Cult, Wishbone Ash, Danzig, Horisont und Artverwandtem wohlfühlt muss das Album antesten.
Anspieltip: Avidya, Calliope (Cosmic Revelations), Stardust, Who are You, Mr. Gurdjieff?

Tracklist:
1. Avidya
2. Calliope (Cosmic Revelations)
3. Odinist
4. Stardust
5. Leaving the Past Behind
6. Halftones to Eternity
7. Who are You, Mr. Gurdjieff?
8. When We Were Gods

THE WIZARDS:
Ian - Vox
Fel - Guitar
Jorge - Guitar
Eneko - BassGuitar
Dave - Drums

http://www.facebook.com/TheWizardsRock
https://thewizardsofrock.bandcamp.com/
https://fighter-records.bandcamp.com/album/full-moon-in-scorpio

9 von 10 Punkten

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Review: Avulsed - Night of the Living Deathgenerations
Geschrieben am 08.04.2017, 11:55 von ALUCARD

Avulsed
Night of the Living Deathgenerations
Xtreem Music
Vö: 17.04.2017



Neues Livealbum der Spanier, allerdings kein gewöhnliches. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen der Truppe erschien schon das Doppelalbum "Deathgeneration". Und aus genau diesem besteht die Playlist des hier vorliegenden Livealbums. Aufgezeichnet bei der Show am 19.11.2016 in Madrid gibt es hier alle Songs der Scheibe livehaftig, somit also ein umfassender Querschnitt durch alle Alben. Und die Jungs haben sich ordentlich ins Zeug gelegt um die Tracks auch standesgemäss zu präsentieren, man kann die Leidenschaft und die Energie der Truppe quasi beim zuhören spüren. Das sauber ausgewogene Klangbild hat noch genug Power um ordentlich die Haare nach hinten zu fönen, transportiert aber trotzdem ausreichend Konzertatmosphäre in die heimischen Gemäuer. Nur von den spanischen Ansagen ans Publikum verstehe ich kein Wort, aber es soll ja Leute geben die das verstehen. Spanier zum Beispiel...

Lohnenswert ist auch der Blick aufs Albumcover, hier hat Juanjo Castellano alle Charaktere der vergangenen Alben in einem Bild vereint. Dazu gibt es in dem 16-seitigen Booklet noch über 150 Fotos.
Noch kurz zur Dvd: Diese liegt mir nicht vor, es gab aber einen Promolink über den man sich die komplette Dvd online ansehen konnte. Da ich aber wenig Lust verspüre mich 2 Stunden vor den Rechner zu setzen um mir ein Livevideo anzusehen habe ich nur kurz reingeschaut. Sah auf jeden Fall sehr gut aus, das Konzert wurde damals mit 6 Kameras aufgenommen. Keinen überschnellen Schnitte, man muss also keine Angst vor einem optischen Overkill haben. Kann man sich durchaus anschauen da man genug Bühnenaction und Publikumsreaktionen mitbekommt. Am besten mal den Trailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=d7Hd7rSsXBw&feature=youtu.be

Netter Strauss Melodien aus den letzten 25 Jahren den Avulsed da auf der Bühne präsentieren, macht auf jeden Fall Laune auch wenn man nicht so stark mit Avulsed vertraut ist. Überzeugend ist gute Klang, hier haben sie einen sehr gute Balance zwischen Livefeeling und Studiosound gefunden. Da das themengebende "Deathgeneration" Album mit Gastsängern eingespielt wurde wäre es allerdings nicht schlecht gewesen wenn sich davon auch welche auf der Bühne eingefunden hätten. Aber man kann nicht alles haben...

CD 1 -
1. Prelude & Intro
2. Amidst the Macabre (instr.)
3. Stabwound Orgasm
4. Breaking Hymens
5. Carnivoracity
6. Powdered Flesh
7. Sick Sick Sex
8. Horrified by Repulsion
9. Gorespattered Suicide
10. Addicted to Carrion
11. Devourer of the Dead
- CD 2 -
1. Elegy for the Rotting (interlude)
2. Dawn of the Apocalypse (instr.)
3. Dead Flesh Awakened
4. Sweet Lobotomy
5. Daddy Stew
6. Red Viscera Serology
7. Blessed by Gore
8. Nullo (The Pleasure of Self-mutilation)
9. Hidden Perversions
10. Burnt But Not Carbonized
11. Exorcismo Vaginal

Die DVD enthält die komplette Show, Interviews, Fotogalerie und Extras.

https://xtreemmusic.bandcamp.com/album....rations

8 von 10 Punkten

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Review: Sons Of A Wanted Man - Black Days Black Dust
Geschrieben am 07.04.2017, 19:59 von ALUCARD

Sons of a wanted Man
Black Days Black Dust
Pulverised Records
Vö:03.03.2017



Der Preis in der Kategorie "Bandname der keinen Rückschluss auf die Musik zulässt" geht in diesem Monat an: Sons of a wanted Man.
Denn dahinter könnte sich eigentlich alles mögliche verbergen...

An schwarzmetallisch schimmernden Post Metal hätte ich zumindest nicht gedacht bei dem Namen. Ist aber so, die Belgier pendeln sich auf ihrer 4 Song Ep zwischen nihilistischem Black Metal und Hardcorewut ein, verzichten aber völlig auf weinerliche oder ausufernde Postelemente. Der Härtegrad ist somit weit aus höher als bei Genrekollegen. Bei der Kombination aus Schublade und Herkunft könnte man schnell an Amenra bzw. an Veröffentlichungen aus dem Church of Ra Zirkel denken und läge da gar nicht so falsch. Der Grundcharakter der Songs ist durchgehend wütend und sehr negativ, lichtdurchflutete Elemente sucht man vergebens. Das Versprechen was man mit dem Albumtitel  "Black Days Black Dust" und dem Albumartwork gibt lösen die Belgier kompromisslos ein. Anfangs schreckt einen das vielleicht ab, aber die EP wird von Runde zu Runde besser.  

Also, nicht von dem "Post" in der Einordnung abschrecken lassen sondern antesten, deftiger als hier bekommt ihr die Kombination aus Blackmetalvibes und Hardcorespirit mit fiebrigem Postmetal im Moment nicht.
Anspieltip: Die komplette EP.

Tracklist:
1. Dodenleer (4:32)
2. Meander (3:31)
3. Thou Art Spiritless (4:22)
4. Black Days Black Dust (4:06)

https://soawm.bandcamp.com/

9 von 10 Punkten

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Review: Pallbearer - Heartless
Geschrieben am 07.04.2017, 17:15 von ALUCARD

Pallbearer
Heartless
Nuclear Blast / Profound Lore Records
Vö: 24.03.2017



"Foundations of Burden" kam 2014 ja gefühlt aus dem Nichts und beförderte die Band in Sphären die sie glaube ich selbst so nicht erwartet hätten. Aber berechtigt, den das Album war überragend gut und wird mit Sicherheit zu den Klassikern des Genres gehören.

3 Jahre später legen die Jungs mit "Heartless" ein neues Album vor, mit neuem Label im Rücken. Und glücklicherweise versuchen sie erst gar nicht ein zweites "Foundations..." zu veröffentlichen. Die pallbearersche Handschrift ist immer noch klar erkennbar, aber der Sound hat sich weiterentwickelt. "Heartless" hat einen weicheren, aber auch weiteren Klang als sein Vorgänger, die Wucht ist mehr Natürlichkeit gewichen. Somit eine Wohltat für die Hörnerven die so oft mit übertriggertem Drumming, ultraverzerrten Gitarren und uninspiriertem Gegröhle gequält werden. Das es dennoch nicht klingt wie frisch aus der Hippiekommune liegt daran das Pallbearer eine klare Vision hatten wie das Album klingen soll und mit Joe Baresi einen Knöpfchendreher hinter dem Mischpult hatten der genau weiss was er tut und der diese Vision perfekt umgesetzt hat.
So gibt es wieder unzähliche herzergreifende Momente in denen man sich schwelgerisch mit geschlossenen Augen einfach den Melodien hingeben kann. Über all dem schwebt noch Brett Campbell`s packender Gesang der dem Wort Leidenschaft wieder eine neue Dimension verschafft und das "Leiden" in Leidenschaft gänsehautverdächtig zelebriert.
Dadurch das das Klangbild breiter und natürlicher geworden ist löst man sich auch etwas von der starren Doomschublade (in die sie eh nie so richtig gepasst haben) und holt sich zusätzlich auch noch klassiche Rock/Metal Fans mit in die eigene Umlaufbahn.

Einziges Problem: Der übermächtige Schatten des Vorgängeralbums. Selbiges hat bei mir auch Zeit gebraucht und zählt mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsalben. Und aus dem Schatten kann sich "Heartless" für mich noch nicht lösen, das wird noch etwas Zeit brauchen. Die wird die Scheibe auch bekommen und dann ebenso wachsen und sich in meinen Ohren manifestieren, da bin ich mir sicher. Jetzt erstmal 9 von 10 Punkten.

01. I Saw the End
02. Thorns
03. Lie of Survival
04. Dancing in Madness
05. Cruel Road
06. Heartless
07. A Plea for Understanding

https://profoundlorerecords.bandcamp.com/album/heartless
http://pallbearerdoom.com/

9 von 10 Punkten

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MASTODON - Emperor Of Sand
Geschrieben am 06.04.2017, 14:58 von ElWiz

>




MASTODON gehören sicher zun den unberechenbarsten Bands der Gegenwart; aber ebenso sicher zu den genialsten und für mich stehen sie für den Begriff "Progressive" wie keine andere Band. Auf eingefleischte Anhänger der recht ruppig klingenden Frühwerke wirkte die Musik der vier Chaoten im Laufe der Zeit doch immer befremdlicher, was auch nachvollziehbar ist. Mit "Crack The Skye" erschuf die Band 2009 ein monumentales Meisterwerk des modernen Progressive Metal, das auf ewig seines gleichen suchen wird, doch auch danach herrschte kein kreativer Stillstand und die Band bugsierte sich in eine immer zugänglichere Richtung, was mit dem Nachfolgealbum "The Hunter" auch sehr gut gelang. Das letzte Album "Once More Round The Sun" ließ MASTODON dann aber leicht stagnieren, war eigentlich "The Hunter" recht ähnlich, nur eben nicht so gut und allmählich drohte das Schiff immer mehr in Richtung Gewöhnlichkeit zu abzusinken. Aber nee, 2017 sind MASTODON generalüberholt zurück und veröffentlichen mit "Emperor Of Sand" das Album, das man als pefektes Bindeglied zwischen dem Opus magnum und dem nachfolgenden "The Hunter" durchwinken kann. Plus Kreativitätsschub, wäre sonst ja nicht MASTODON ! Die beiden ersten Tracks  erweisen sich noch als das, was man sich als Zuhörer unter einem neuen MASTODON - Album im Jahre 2017ad vorgestellt hatte, während der Opener "Sultan's Curse" ganz derbe in die "Crack The Skye" - Kerbe schlägt, fällt "Show Yourself"  im Falle dieser Band in die Kategorie "usual Singalong" der letzten beiden Alben - ein Ohrwurm, das Ding. Insgesamt sehr solide und alles andere als enttäuschend. Aber danach geht es los, da wird eine musikalische Wundertüte nach der anderen gezündet, jeder Song läßt immer wieder aufhorchen und Neues entdecken. Heute vernehme ich zB das erstem Mal Gitarren, die mich doch sehr an ganz späte CARCASS ( ! ) zu erinnern vermögen. Auf "Emperor Of Sand" ist alles möglich. Ganz groß sind aber dann die Einflüsse des 70er - Jahre Progs, der von MASTODON aber nicht wie anderorts widergekäut wird, sondern in den typischen progressiven Stil der Band eingefügt wird und den Weg von "CTS" weiterführt. Vielleicht noch einen Windhauch orientalisches Flair dazu ? Gern. Bei 'nem Ritt auf dem Mammuth ist wie gesagt alles möglich ! Als bestes Beispiel läßt sich hier mein Favoritensong "Clandestiny" anführen, der mich mit jedem Durchlauf erneut zu Boden pfeffert und MASTODON heiligsprechen läßt ! Genau diese Herangehensweise läßt MASTODON aus der Unmenge an sogenanntem Progressive Rock / Metal herausragen. Hier wird nicht bloß rumzitiert, hier wird verarbeitet. Keine Verbeugung vor den 70ern sondern deren Weiterführung. Im Endeffekt bleibt es aber alles beim Alten: man muß die Band schon mögen, speziell die Stimmen sind doch Geschmacksfrage, aber ich liebe beispielsweise diesen quäkigen Gesang von Bret Hinds, hätte gern mehr davon sein können. Nichts desto trotz sind MASTODON groß ! Schlicht größer als alles andere, das gerne neu klingen würde. Das einzige, was der Band bei einer 10/10 im Weg steht, ist sie selbst: Das Monument "Crack The Skye" steht weiter unerschütterlich auf seinem Platz im Rockolymp. Daher muß man sich halt jetzt halt einfach mal mit 9/10 begnügen !

>Wertung: 9/10


>Tracklist ( 11 Tracks / 51:15 Min )

01 Sultan's Curse
02 Show Yourself
03 Precious Stones
04 Steambreather
05 Roots Remain
06 Word To The Wise
07 Ancient Kingdom
08 Clandestiny
09 Andromeda
10 Scorpion Breath
11 Jaguar God

> Release: bereits erschienen

> Label: Reprise Records

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Review: Azarath -  In Extremis
Geschrieben am 05.04.2017, 11:59 von ALUCARD

Azarath
In Extremis
Agonia Records
Vö:07.04.2017



Neues Sperrfeuer aus polnischen Landen, die 1998 gegründeten Azarath bringen mit "In Extremis" ein neues Album unters Fussvolk. Drummer Inferno ist das einzigst verbliebene Mitglied aus der Gründungszeit, die restlichen Bandpositionen wurden im Laufe der Jahre munter ausgetauscht. Eventuell hat man ja jetzt ein stabiles Line-up auf die Beine gestellt um die Welt wirkungsvoll mit "In Extremis" zu beschallen.

Der Albumname ist perfekt gewählt, extrem vorwärts gehts hier nämlich durchgehend zu Werke. Antreiber ist dabei erwähnter Inferno der sein Drumkit nach allen Regeln der Kunst vermöbelt und dabei auch den Fuss immer schön auf dem Gaspedal hat. Die Gitarrenfraktion versucht gekonnt mitzuhalten und durch leicht technische Spielereien aufzufallen wenn sie nicht grad durch einen melodischen Aufbau das Dauerfeuer unterfüttern. Ex Infernal War Sänger Necrosodom bleibt dem Albumnamen treu und kotzt sich wütend bellend aus, könnte das aber noch ausbauen. Das es geht zeigt der Schlussteil von "The Slain God" mit der erhabenen Klargesangpassage.

Was mir bei all dem flotten Gezocke etwas fehlt ist die eigene Note der Band, eine individuell erkennbare Handschrift. Alles in allem sauber gespielt und auch packend präsentiert, aber es ist auch nix wo man sich denkt: "Das habe ich vorher so noch nicht gehört". Darunter leidet auch etwas die Unterscheidbarkeit der einzelnen Titel, auflockernde Elemente die die Songs an sich voneinander abheben wie der schon angesprochenen Schlussteil von "The Slain God" haben Seltenheitswert.

So ist "In Extremis" ein druckvoll und pfeilschnell durchbretterndes Album das jedem Deathmaniac sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert der genug hat von Old School Geleier und HM2 Wiederholungen. Aber zu einem herrausragenden Werk fehlt einfach die Eigenständigkeit.

1. The Triumph of Ascending Majesty
2. Let My Blood Become His Flesh https://youtu.be/i3mnlb-P23A?list=PLJk8CRwYztyQ9K9cKLTIyucq1ILq0LpMQ
3. Annihilation (Smite All the Illusions) https://www.youtube.com/watch?v=wzdG4XgsWwI&feature=youtu.be
4. The Slain God
5. At the Gates of Understanding https://youtu.be/PkOqzLUXPAU?list=PLJk8CRwYztyQ9K9cKLTIyucq1ILq0LpMQ
6. Parasu Blade
7. Sign of Apophis
8. Into the Nameless Night
9. Venomous Tears (Mourn of the Unholy Mother)
10. Death

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/in-extremis
https://www.facebook.com/AzarathBand/

7,5 von 10 Punkten

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Review: Wormwood - Ghostlands: Wounds from a Bleeding Earth
Geschrieben am 04.04.2017, 20:42 von Nabu

Wormwood - Ghostlands: Wounds from a Bleeding Earth

Wormwood. Eine schwedische Melodic Black Metal Band. Na das kann ja heiter werden. Prinzipiell kann ich nämlich mit kaum einem der „Melodic“ Genres etwas anfangen. Sei es Death, Black oder einfach nur Metal. Die meisten Bands mit dem „Melodic“ Zusatz haben in der Vergangenheit (zumindest bei mir) einen eher schlechten Eindruck hinterlassen und die Ausnahmen kann ich an einer Hand abzählen. Warum Wormwood ab sofort zu eben jenen Ausnahmen gehört versuche ich im Folgenden zu erläutern.

Dass ich so großen Gefallen an der Band finde mag zu großen Teilen daran liegen, dass sie nicht wirklich Melodic Black sondern viel eher sehr geilen und spannenden Pagan Black Metal spielen. Klingt komisch? Nein. Nur ein weiterer Beweis dafür, dass man nicht zu viel auf die allseits unbeliebten Genrebezeichnungen geben darf. Also wie klingt Wormwood? Ich möchte versuchen den Klang der Band anhand eines Songs zu beschreiben, der so ziemlich alle Elemente in sich vereint, welche mich an dieser Band begeistert.“What We Lost In The Mist“ vereint in fast sieben Minuten all das was dieses Album für mich so großartig macht. Wir haben die schnellen, kalten Riffs die uns an Black Metal erinnern - mit den dazu passenden Vocals - die aber nahtlos in ruhige, melodiöse Parts übergehen die ganz ohne Stimme auskommen. Episch angehauchte Pagan-Riffs fehlen ebenso wenig wie Melodienfolgen die wir so eher im Folk Metal ansiedeln würden. Auch cleaner, weiblicher, fast elfengleicher Gesang fehlt nicht. Dieser klingt aber bei weitem nicht so kitschig wie man aufgrund der Beschreibung denken könnte. Alles passt und fügt sich perfekt zusammen. Der Song klingt nicht wie ein absurdes Experiment sondern wie ein in sich abgeschlossenes Meisterstück.

Das ganze Album darf diese Eigenheit für sich beanspruchen. Man nimmt weniger einzelne Songs wahr als eine fast 60-minütige Reise durch die nordische Klangwelt. Ein Erlebnis (UND eine Empfehlung) für jeden Liebhaber der harten Klänge.




Anspieltipp: What We Lost In The Mist, Oceans, The Universe Is Dying


Wertung: 9.0 / 10




Gesamtlänge: 58:16
Label: Non Serviam Records
VÖ: 10. März 2017



Tracklist


1.  Gjallarhornet
2.  The Universe Is Dying
3.  Under hennes vingslag
4.  Godless Serenade
5.  Oceans
6.  Silverdimmans återsken
7.  Tidh ok ödhe
8.  Beneath Ravens and Bones
9.  The Windmill
10. What We Lost in the Mist
11. The Boneless One 05:22
12. To Worship


Website der Band: Wormwood bei Facebook

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Review: Altar of Betelgeuze – Among the ruins
Geschrieben am 03.04.2017, 22:00 von UnDerTaker

Altar of Betelgeuze – Among the ruins

Den Finnen kann man ja in der breiten stilistischen Vielfalt der Metal-Spielarten relativ wenig vormachen. Vor allem in den heftigeren Gefilden hat das Land der 1000 Seen schon so einige Klassiker hervorgebracht. Auch die Herren von Altar of Betelgeuze sind handwerklich auf jeden Fall schonmal eher hochbegabt. Will sagen: Die Jungs wissen hervorragend mit ihren Instrumenten umzugehen, haben ein Händchen für geschmackvolle Sounds und dicke Stoner- und Doom-Riffs, coole Melodien, geile Gitarrensoli. Das war auch auf dem Debut-Longplayer von 2014 schon so, allerdings sind mir da doch ab und an noch wüst bis plump aneinander geklebte Songteile sauer aufgestoßen. Auf „Among the Ruins“ hat die Band derlei Ungereimtheiten zum Glück erfolgreich hinter sich gelassen und die drei Jahre weiter hart am Bandsound und den Arrangements der Songs gearbeitet.
Klingt alles erstmal ganz gut, gell? Ich bin allerdings von Durchlauf zu Durchlauf der neuen Platte immer stärker der Ansicht, dass die Jungs den Death Metal auf dem nächsten, spätestens übernächsten Album wohl komplett hinter sich gelassen haben werden. Die Growls, die übrigens richtig mächtig sind, wirken doch für mich schon hier und heute eher wie ein nettes „add-on“, denn der Klargesang, eine arschgeile Stoner-Röhre, steht doch ganz klar im Vordergrund. Und hier liegt für mich auch der Hase im Pfeffer: „Among the Ruins“ ist irgendwie ein Heavy, heavy Stoner-Album. Tief gestimmte, fett produzierte Klampfen, die alles niederwalzen. Eine schwer rockende Rhythmus-Sektion, die echt Spaß macht. Alles an sich top. Aber der Death Metal kommt mir im Sound dann doch zu kurz. Und den schreibt das Label der Band ja dick und fett ins Stammbuch. Das macht an sich nix, weil „Among the Ruins“ eben doch ganz schön heftig aus den Boxen quillt. Insofern kann das Album ein Türöffner sein: für Death Metaller, die gern über den Tellerrand schielen. Was mir leider noch stärker fehlt, ist irgendwie so ein richtiger Übersong, der die beiden Sound-Welten miteinander verschmelzen lässt. Den liefern Altar of Betelgeuze auf ihrem zweiten Album leider nicht, trotzdem ist die Platte ein Album, das man 2017 gehört haben sollte. Gut ankommen wird es zweifellos.
- Verfasst von Stefan -

Wertung: 7,0 / 10



Gesamtlänge: 49:10 Min.
Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 15.04.2017

Tracklist
01. The Offering
02. Sledge Of Stones
03. No Return
04. New Dawn
05. Absence Of Light
06. Advocates Of Deception
07. Among the Ruins

Website der Band: www.facebook.com/Aobofficial

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Requiem
Geschrieben am 03.04.2017, 20:02 von Exorzist

Es scheint keinen Thread zu den Schweizern zu geben, dann fang ich mal mit den Neuigkeiten zu den Herren an.

 Die Schweizer Deather Requiem werden Ende April die Iguana Studios entern um den Mix des  neuen Albums GLOBAL RESISTANCE RISING vorzunehmen. Alles ist bereits aufgenommen und folgende Songs werden auf dem neuen Output enthalten sein:

- FOR THE BLIND TO SEE
- LOCKDOWN
- DE-EVOLUTION
- VULTURES
- NO QUARTER GIVEN
- DOWNWARD SPIRAL
- FIRE IN THE HOLE
- GREED KILLS
- RESISTANCE IS RISING
- SALVATION IN VAIN

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hell-is-open.de jetzt Smartphone und Tablett ready!
Geschrieben am 29.03.2017, 14:32 von UnDerTaker

hio%20smartphoneIhr habt es gewollt und wir haben es gemacht: Seit heute ist hell-is-open.de Smartphone und Tablett ready! Das heißt, dass ihr unsere Informationen zu News, CD Reviews, Konzertberichten, Interviews, Bandbeschreibungen, Metalinfos... in optimierter Darstellung auf eurem Smartphone oder Tablett genießen könnt.
Nach monatelanger Arbeit unseres Admins, wurde hell-is-open.de (wie es Neu-Deutsch heißt) auf "responsible Design" umgestellt. Somit passt sich unser Inhalt an dein Anzeigegerät an und wird sogar auf winzigen Displays mit 320 Pixel optimiert dargestellt.
Am besten testet ihr es gleich mal aus und ruft die Website mal mit eurem Smartphone auf oder verkleinert eurer Browserfenster am PC um den Effekt zu sehen.
Und zu guter Letzt hat sich rein optisch nichts geändert und der old school Look von Hell-is-open wurde beibehalten.
Bei uns gibt es auch weiterhin keine weißen oder bunten Hintergründe, keinen überflüssigen Schnick-Schnack UND keine fucking WERBUNG!!!
Also alles wie bisher: PURE FUCKIN METAL :rock:

Da nicht alles immer so glatt läuft, gibt es auch einige wenige Ausnahmen.
- Die Fotogalerie wurde noch nicht angepasst
- Einige ältere Konzertberichte (vor 2013) sind noch nicht im neuen Design.

Solltet ihr schwerwiegende Probleme mit dem neuen Design haben, dann könnt ihr gerne hier eurer Feedback abgeben.

(2 Antworten)

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Warcrab
Geschrieben am 27.03.2017, 20:48 von Exorzist

Die Briten Warcrab haben ein Video zum Song “DESTROYER OF WORLDS” gedreht und präsentieren euch nachfolgend das Ergebnis. Der Song stammt vom kommenden Album 'Scars of Aeons' welches am 1.Mai über Transcending Obscurity Records veröffentlicht wird.



For fans of - BOLT THROWER, THE WHOREHOUSE MASSACRE, THE DEAD, CROWBAR, SOILENT GREEN, SKINLESS, FISTULA

Death metal meets sludge metal. Sheer heaviness meets grimy riffing. This devastating mix has been invented by the UK band WARCRAB. The songs are laden with a unique kind of groove but not the one that you're familiar with. This is tremendously heavy death-groove that derives from the sludge realm and is expressed with unimaginable force and vigour. The music is pulsating with raw energy that snowballs into something absolutely unstoppable. This is a juggernaut getting into motion. WARCRAB's second full length album is being pressed on CD for the first time and is a mighty precursor for what's to come in the foreseeable future. Prepare to be steamrolled and give up your soul indefinitely.

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Review: The Moth Gatherer - The Comfortably Low
Geschrieben am 26.03.2017, 23:23 von ALUCARD

The Moth Gatherer
The Comfortably Low
Agonia Records
Vö:31.03.2017



Als Nachfolger zum 2015er Album "The Earth Is The Sky" bringen die Schweden eine EP die zwar nur zwei Titel enthält, selbige können aber überzeugen.
Im Gegensatz zum letzten Werk wurden mehr elektronische Elemente eingebaut. Das Hauptaugenmerk der zwei Songs liegt auch eher auf dem Aufbau von einer dunklen, getragenen Stimmung. Man könnt auch von eher flächigen Sounds sprechen, innerhalb ihrer eigenen Dynamik bauen sich die Titel langsam auf.

"This Providence of Bones" ist dabei das zugänglichere Stück, hat es den Hörer einmal erfasst fesselt es ihn dafür um so mehr. Beeindruckend bedrückend wird es durch den Gastgesang von Dennis Lyxzén (Refused/INVSN).
"Still Life Slumbers Here" überrascht ebenso mit einem Gastsänger, hier hört man Fred Burman (Satan Takes A Holiday). Dessen heiserer Gesang verleiht dem Song eine sehr intensive Note und steht im krassen Gegensatz zum normalen, klaren Gesang. Ich finde nur das der Track etwas zu lang ist, im Mittelteil geht die Spannung verloren.

Nun bleibt abzuwarten ob diese EP eher ein Experiment ist oder schon der Vorbote zum nächsten Album. Ich finde das einbeziehen der elektronischen Elemente sehr gelungen, die Schweden sind damit für mich auf dem richtigen Weg. Ebenso erfrischend finde ich die Tatsache das man sich etwas vom Doom/Sludge losgelöst hat und damit viel freier und lebendiger klingt. Zudem ist die EP der Beweis das man sich durchaus im Postmetal bewegen kann ohne die bekannten Zutaten nur wiederzukäuen oder die Szenehelden zu kopieren.

1. This Providence of Bones (feat. Dennis Lyxzén)
2. Still Life Slumbers Here (feat. Fred Burman)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/the-comfortable-low

8 von 10 Punkten

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MEMORIAM - For The Fallen
Geschrieben am 22.03.2017, 16:45 von ElWiz

MEMORIAM - For The Fallen





Das Ende der britischen Krawallinstitution BOLT THROWER war ein Donnerschlag, der die Death Metal - Szene erschütterte. Die Band stand seit Jahrzehnten als Synonym für Fan - Nähe und fairer Preispolitik für Merch und Konzerte, galt aber auch musikalisch zu den meistgeschätzen, qualitativ unantastbarsten Bands im Kosmos des Geballers. Jetzt hat sich Vocalist Karl Willets mit Frank Healy ( BENEDICTION ) zusammen getan, den ehemaligen BT - Drummer Andy Whale sowie Scott Fairfax ( ex - CEREBRAL FIX ) dazu geholt und die Band MEMORIAM aus der Taufe gehoben. Alles recht große Namen, denen die neue Band gerecht werden muß, am schwersten wiegt jedoch der Druck der Tatsache, daß sie von vielen als die Band gesehen wird, die das Erbe von BOLT THROWER anzutreten hat. Mittlerweile kommen zu Vorfreude und gespannter Erwartung aber natürlich auch vermehrt Negativkommentare. Langweilige Musik, Songs klingen nach BT - Ausschußware bis hin zu Ausverkaufsvorwürfen, denn schließlich hat die Band beim "beliebten" NUCLEAR BLAST - Label unterschrieben und gedenkt auf diversen größeren Festivals zu spielen. Kritiker , Neider, Besserwisser sind aber schon seit je her flott am Start, wenn es um eine Band wie MEMORIAM geht.
Irgendwann juckt es einfach nicht mehr. Selber hören und dann die Meinung bilden ist immer der bessere Weg. Also mal ganz unvoreingenommen an "For The Fallen" rangegangen, und das Album ist gut geworden. Ja, es ist sogar richtig gut geworden ! Natürlich klingt die Musik etwas nach BOLT THROWER, aber eben nicht wie BT ! Ich hör da auch ein bißchen BENEDICTION raus. Und außerdem klingt alles etwas "punkiger". Letzteres liegt vielleicht auch daran, daß Willets weniger growlt als vielmehr natürlich, "ungekünstelter" mit seiner Stimme zu agieren - für mich klingt das zeitweise ungefähr wie eine Mischung aus Willets und Joe Caper ( RIGHTEOUS PIGS ). Natürlich provoziert die Band mit Titeln wie "War rages on" oder "reduced to zero" selbst Vergleiche mit BT; ohne die Texte genauer gelesen zu haben, scheint man sich thematisch  schon wieder in kriegerischen Gefilden auszutoben.
Von Langeweile höre ich aber auf kompletter Albumdistanz nichts. Zwar walzt man überwiegend im BT - Tempo über den Hörer hinweg, aber ist diesbezüglich recht variabel. Natürlich haben MEMORIAM ebensowenig mit Tech/Prog - Death zu tun wie die anderen Bands der Beteiligten, im gegebenen Rahmen passiert aber auf jeden Fall genug, daß die Scheibe unterhaltsam bleibt. Behäbig, aber unaufhaltsam steuert man Song um Song auf den finalen Kracher "Last Words" zu, der für mich definitiv den Höhepunkt des Albums darstellt und mich somit zum Ende recht begeistert zurückläßt.
Sämtliche Faktoren zusammengefaßt sowie unter Berücksichtigung des übermächtigen neuen IMMOLATION - Albums und auch meines MORTA SKULD - Reviews, komme ich somit auf eine Wertung von soliden wie fetten 8/10 Punkten.
Zum Schluß sei noch gesagt, daß mir persönlich "For The Fallen" wesentlich mehr Hörspaß bereitet als BOLT THROWERs letztes Album. Nur mal so... wie gesagt

Wertung 8/10

> 8 Tracks / 43:40 Min
> Release: 24.03.2017
> Label: Nuclear Blast

> Tracklist:

1. Memoriam
2. War Rages On
3. Reduced To Zero
4. Corrupted System
5. Flatline
6. Surrounded By Death
7. Resistance
8. Last Words

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Distro-Neuheiten!
Geschrieben am 22.03.2017, 10:00 von TotalDeathRecords

DISTRO NEWS:

ULFSDALIR(Ger) - "Abendrot" CD (Stunde des Ideals Prod.) 8,-€
New album from this german cult band, with a sinister concept, where heaviness and aggressiveness are no sideline notes to the harmonies in question. Following tradition, but pursuing their own voice and a very coherent style of their own in the process – that will certainly remind the more attentive listeners of early Burzum, and a little bit of Emperor and Darkthrone!CD, limited to 500 copies w/ 12-sided booklet and slipcase! GREAT!!!!!!

ANCIENT SPHERES(Costa Rica) - "In Conspiracy with the Night" CD (More Hate Prod./Satanath Rec.) 8,-€
The second album by the black metal band from Costa Rica. The band plays high quality technical black metal with a large number of thrash metal inserts performed and recorded in an old school manner of late 80s – early 90s. The music of ANCIENT SPHERES is influenced by another Latin American band INQUISITION! The release includes 4 re-recorded tracks from the early days of the band with new vocal lines. Total length: 77 minutes! RECOMMENDED!!!!

HELLBOMB(Russia) - "Hatebombs from Hell" CD (More Hate Prod.) 8,-€
The first full-length album by HELLBOMB consisting of representatives of both official and cultural capitals of Russia! The album includes 9 tracks, 9 warheads loaded with darkness and hatred and directed against each of us. Raw Black-Thrash Metal / Punk influenced by early Darkthrone, early Mayhem, Impaled Nazarene and old Sodom!
ULTRA RECOMMENDED!!!!

GOATVERMIN(France) - "Detruire" CD (Armee De La Mort Rec.) 8,-€
Bestial and sick Black/Death Metal for fans of BLASPHEMY, REVENGE, BEHERIT, BLACK WITCHERY, DEIPHAGO, INCANTATION, IMMOLATION...!!! Far from the tasteless and dull "War Metal" trend, GOATVERMIN is the only band in France to offer a personal approach of the genre. Their music is characterized by a totally suffocating atmosphere and fierce violence, with blasphemous and provocative lyrics written in English, French and German. Cover art by Chris Moyen.ULTRA RECOMMENDED!!!!

NOCTURNAL HELL(Spain) - "4 Years of Supreme Shit" CD (Rawblackult Prod.) 8,-€
Compilation CD featuring all demos and split releases by this devastation Spanish Raw Old School Black/Thrash Metal-Punk act! For fans of early Heretic, Darkthrone! Including cover's of HERETIC (" I Bring Chaos") and GG Allin ("Bite It You Scum!")! ULTRA RECOMMENDED!!!!

ARROGANT DESTRUKTOR(UK) / WRANG(Netherlands) – Split CD (Wolfspell Rec.) 8,-€
Split of two Black Metal hordes from UK (Arrogant Destruktor) and Netherlands (Wrang). Uncompromising Black Metal from both bands! Hand numbered and limited to 500 units!!!!
KILLER RELEASE!!!!!!!!!!

FRUSET RIKE(Sweden) - "Skymningstid" CD (Damnatio ad Bestias) 8,-€
Official debut CD of this awesome Swedish band!Eight tracks of fast, cold and devastating Black Metal in a vein totally old school!FRUSET RIKE will transport you to the best times of the early Nordic scene, but adding his amazing personal touch to the proposal. An excellent blend of the aggressiveness and evilness of the purest Black Metal combined with some epic passages and atmospheres as icy as the wild nature of the North!CD, limited to 500 copies! RECOMMENDED!!!!

HABORYM(Mexico) - "Crushed Cristianity" CD (Caligo Arcanum Prod.) 8,-€
Compilation CD with Demo + rare rehearsals from 1995 from Mexican Black Metal Pioneers Cult Band!!!!! RAW, OLD SCHOOL, CULT!!!!!!!!!! ULTRA RECOMMENDED!!!!

ALLES NEUWARE!!!
KEINE CD'Rs!!!

Bei Interesse und/oder für komplette Liste Mail an:
total-death-records@web.de

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Review: Fen - Winter
Geschrieben am 20.03.2017, 19:25 von Nabu

Fen - Winter

Die englischen Schwarzmetaller von Fen hauen uns mit Winter bereits ihr fünftes Studioalbum um die Ohren. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als eine Mischung aus atmosphärischem Black Metal und Post Rock. Erfahrungswerte zeigen aber, dass man sich auf diese Genrebezeichnungen nicht immer verlassen kann. Dafür kann man sich auf etwas anderes verlassen: eine Band die mit sechs Songs eine Laufzeit von über 75 Minuten auf einen Silberling drückt macht keine halben Sachen.

Eines vorweg: Black Metal Puristen müssen um dieses Album einen großen Bogen machen. Klar gibt es auf Winter auch eher klassische Parts, mit Blastbeat und kalten Riffs die kreischende Vocals begleiten. Allerdings sind die ruhigen, melodiösen Parts klar in der Überzahl. Auch wird sehr oft clean und mehrstimmig gesungen. Wer sich damit nicht anfreunden kann muss nicht weiterlesen. Wer sich allerdings gerne für ein Album richtig viel Zeit nimmt um alle Eigenheiten zu entdecken sollte der Band eine Chance geben. Dafür würde ich auch gleich den Opener empfehlen: „I (Pathway)“ bietet in seinen mehr als 17 Minuten so ziemlich alles was sich das progressive Metallerherz so wünscht. In meinen Augen (oder Ohren?) der stärkste Song auf dem Album. Alles zu beschreiben was mich hier begeistert ist im Prinzip ein Ding der Unmöglichkeit. Zu viel, zu lang, zu abwechslungsreich. Mit „II (Penance)“ geht es ähnlich weiter. Es wird alles geboten was man sich für Ambient/Atmospheric/Post - oder wie auch immer man es nennen mag) Black Metal nur so wünschen kann. Eine musikalische Reise die ihres Gleichen sucht.

Leider verliert das Album nach den ersten beiden Machtdemonstrationen etwas an Schwung. Obwohl die folgenden Stücke auch alle mit einer Laufzeit von über 10 Minuten aufwarten können, fesseln sie mich nicht im gleichen Masse wie ihre Vorgänger. Nicht falsch verstehen, wir bewegen uns qualitativ immer noch weit über dem Durchschnitt.

Erst das Schlusslicht „VI (Sight)“, welches lustigerweise das einzige Lied ist welches die 10 Minuten Marke nicht knackt, zieht mich wieder voll und ganz in seinen Bann. Ein gelungener Abschluss für ein sehr schönes, spezielles und kaum einzuordnendes Album, welches ich allen Fans von atmosphärischem, unkonventionellen Black Metal nur wärmstens ans Herz legen kann.


Anspieltipp: I (Pathway), II (Penance), VI (Sight)


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 1:15:02
Label: Code666 Records
VÖ: 10. März 2017



Tracklist


1. I (Pathway)
2. II (Penance)
3. III (Fear)
4. IV (Interment)
5. V (Death)
6. VI (Sight)


Website der Band: Fen bei Facebook

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Hell over Hammaburg 2018
Geschrieben am 18.03.2017, 19:28 von ALUCARD

Uuiiii, das liest sich ja schonmal sehr gut:

HELL OVER HAMMABURG - FESTIVAL 2018
FREITAG, 9. MÄRZ 2018 + SAMSTAG, 10. MÄRZ 2018
HAMBURG / MARKTHALLE
Ticket: 56 Euro (zzgl.: Gebühren)

Bisher bestätigt:
ATLANTEAN KODEX
SOLSTICE
SOURCE
SPELL
THE FOG
UNIVERSE217
VENENUM

http://helloverhammaburg.blogspot.de/



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Speyer War Mass
Geschrieben am 18.03.2017, 12:02 von MaxxFist

Hi,

fährt heute jemand zufällig aus dem Raum Würzburg gegen Abend erst aufs Speyer War Mass?

Gruß,
Maxx

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Maxis Resterampe
Geschrieben am 18.03.2017, 12:00 von MaxxFist

Hallo,

muss mich leider von vielen meiner Shirts trennen. Wenn ihr Bilder braucht oder Interesse habt, einfach eine PN. Bei mehreren Shirts kann man auch über den Preis reden ;)

Hoodies:
Satanic Warmaster (Zipper) Hail Lucifer (gold 1st Print) XL Sehr gut 18,00 €
Impaled Nazarene KFS L Sehr gut 18,00 €
Watain Wolf L Sehr gut 18,00 €
Runenblut Jesus verrotender… L Gut 13,00 €
Sulphur Aeon Zipper Logo XL Sehr gut 20,00 €

Shirts:
Alchemyst Nekromanteion Grün L Sehr gut 10,00 €
Antedeluvian Turphoise Infidel L Sehr gut 10,00 €
Archgoat The Aeon of Angelslaying L Sehr gut 10,00 €
Baise Ma Hache Breviaire Du Chaos XL Sehr gut 8,00 €
Behexen Serpent XL Sehr gut 8,00 €
Bestial Holocaust Into The Goat Vulva XL Sehr gut 7,00 €
Bestial Holocaust Roter Baphomet und so XL Gut 5,00 €
Black Sabbath Reaper XL Sehr gut 7,00 €
Blackwhole Demo Cover XL Sehr gut 5,00 €
Blasphemy Demon (offiziell altes Shirt) L Sehr gut 10,00 €
Blasphemy Live Ritual(offiziell altes Shirt) L Sehr gut 10,00 €
Bölzer Logo Muskelshirt Grün XL (eng) Sehr gut 10,00 €
Bulldozing Bastard Bulldozing The Vatican XL Sehr Gut 8,00 €
Burzum Coming soon…bootleg L Gut 5,00 €
Burzum Varg mit Keule vorne offiziel Misanthr. L Sehr gut 12,00 €
Cliteater Scream Bloody Clit L Sehr gut 8,00 €
Embrace Of Thorns For I See Death in Their eyes XL Sehr gut 10,00 €
End of Green Sick Sense (Album Edition lim.) L Sehr gut 8,00 €
Ghost Elizabeth L Sehr gut 10,00 €
Gorgoroth Antichrist Firstprint XL Seht gut für das Alter 12,00 €
Hardcore superstar Sadistic Girls o.Ä. XL Gut 3,00 €
Hauntin Presence Democover XL Sehr gut 10,00 €
Head of the demon Frau Grün L Sehr gut 8,00 €
Horrorpops Walk Like A Zombie XL (eng) Sehr gut 8,00 €
Impaled Nazarene Fuck god and fuck you XL Gut gebraucht 5,00 €
Impaled Nazarene Manifest L Sehr gut 10,00 €
In Solitude Baphomet Rot L Gut 5,00 €
Ircallian Oracle Logo XL Sehr gut 10,00 €
Iron Bonehead Satanic Metal Supremacy L Sehr gut 8,00 €
Murderdolls Woman and children last L Sehr gut 8,00 €
Mütiilation Black Millenium…bootleg L Gut 5,00 €
Mütiilation Egg (Longsleeve Firstpring) L Sehr gut 15,00 €
Nachtmystium Never Stop The Madness XL okay gut 5,00 €
Necroholocaust Holocaustic Goat XL Sehr gut 10,00 €
Nygt… Apex Satanist XL Sehr gut 10,00 €
Order From Chaos Frozen in Steel L Sehr gut 10,00 €
Orgiwear Pornorap L Sehr gut 8,00 €
Orgiwear Orgi on tour L Sehr gut 8,00 €
Paroxsihzem Tormented (Demo Cover) XL Sehr gut 8,00 €
Sadistik Exekutioner We are death fuck you (neu) L Sehr gut 10,00 €
Slaughter Command Dirty Rotten Soldat XL Sehr gut 8,00 €
Slaughtered Priest Serpent Nekrowhore XL Sehr gut 8,00 €
Sodom Agent Orange Muskelshirt XL (eng) Sehr gut 10,00 €
Taake Logo TS aus LP Box lim. XL Sehr gut 10,00 €
Unaussprechlichen Kulten Chapter IX XL Sehr gut 8,00 €
Valkyria Anthem of the dead XL Sehr gut 8,00 €
Vlad Tepes Return of The Unwheeping XL (sehr eng) Sehr gut 10,00 €
Vlad Tepes War Funeral March L Sehr gut/gut 10,00 €
Waffenträger Luzifers Logo Baphomet lim 50 XL Sehr gut 10,00 €
WASP Crimson Idol XL (eng) Sehr gut 8,00 €
Watain Black Metal Terror (Firstprint) XL okay 5,00 €
Whiskey Ritual One Million XL Sehr gut 10,00 €
Wolfsrune Logo L Sehr gut 5,00 €
Xasthur Logo und Band XL (eng) Sehr gut 10,00 €


Achja, wer möchte, ich habe auch eine längere Liste mit ein paar Index Filmen. :peitsche:

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Kinotrailer zu Bullets of Justice
Geschrieben am 17.03.2017, 18:46 von Seelischer_Brandstifter

Schöner Assi Trailer, bin mal gespannt ob es der Film in die Kinos schafft! :kenny:

https://youtu.be/iGbdZUCl9CA

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Review: Endezzma - The Arcane Abyss
Geschrieben am 17.03.2017, 18:04 von ALUCARD

Endezzma
The Arcane Abyss
Pulverised Records
Vö:31.03.2017



"Can you feel 1992. The Blood, Death, the black Sensation" ruft´s dem Hörer in "Gates of Mephisto" entgegen. Eines der wegweisenden Jahre im norwegischen Black Metal. Wer jetzt denkt das die seit 2005 aktiven Endezzma damit nichts zu tun haben und hier nur einen Geist heraufbeschwören wollen von dem sie nicht einen Hauch von Ahnung haben dem sei gesagt das Endezzma aus der Asche von Dim Nagel aufgebaut wurden und diese schon 1993 gegründet wurden. Somit wissen die Norweger schon wovon sie reden.

In den 12 aktiven Jahren seit der Gründung war man aber nicht sehr produktiv, bisher erschien nur eine EP und ein Album. Das ist wohl auch der Grund warum die Band nie aus dem Schatten der grossen norwegischen Black Metal Truppen hervortreten konnte (oder wollte?). Eine Vielzahl Hörer aus dem Black Metal Kosmos haben wahrscheinlich erst Notiz von der Band genommen als das "prominente" Mitglied Trondr Nefas (Urgehal, Kvist, Vulture Lord u.v.m) 2012 verstarb und ein grosses Loch in der Bandbesetzung hinterliess. Und wo ich schon bei namhaften Ex-Mitgliedern bin, Ragnarok Drummer/Sänger Jontho war auch schon bei der Band hinter dem Schlagzeug zu finden.

Nun aber zur Gegenwart und dem neuen Album "The Arcane Abyss". Mit diesem, so wage ich vorrauszusagen, werden Endezzma den Sprung in die Frontreihe des TNBM schaffen und sollten bzw. müssen am Ende des Jahres in einer Menge Top10 des Jahres Listen auftauchen. Den hier stimmt einfach alles und meine Kritik fällt sehr gering aus. Aber dazu später mehr.

Angefangen vom kurzen Intro das seiner einleitenden Form komplett gerecht wird und nicht zu einem eigenen Titel aufgeblasen wurde um Spielzeit zu schinden geht es über in den ersten "Hit" des Albums "Malferno" mit einem markantem Riff das hängen bleibt. Kein reiner Black Metal sondern eher Black Thrash überzeugt der Song mit flottem Tempo und Gesangslinien die man erstens gut versteht und zweitens problemlos mitshouten kann. Genau das ist der grosse Trumpf des Albums. Ein Gesang der zwar garstig und geplagt klingt, gleichzeitig aber auch stolz und willensstark erscheint. Und der trotz seiner Heiserkeit sehr verständlich ist.
Dadurch das auch viele markige, einprägsame Textpassagen vertreten sind gelingt es dem Hörer sehr schnell einen Bezug zu den Texten aufzubauen und diese mitzusprechen. Und so baut man natürlich eine ganz andere Stimmung zwischen Hörer und Musikern auf als wenn der Sänger irgendwelches hochtrabendes antikosmisches Geschwafel von sich lässt und dieses zusätzlich noch völlig unverständlich in des Hörers Ohr zu transportieren versucht.
Das funktioniert aber auch nur wenn das Songmaterial dementsprechend dazu agiert, und hier kommt der zweite grosse Pluspunkt der Platte zum tragen: das Songwriting und die Präsentation.
Endezzma überfordern einen nicht mit überdrehten Arrangements oder "over the Top" Geschwindigkeit, grössenteils lebt "The Arcane Abyss" vom flotteren Midtempo. Das wird songdienlich auch mal gebremst oder gesteigert, bleibt aber im normalen Rahmen und erfolgt passend. Soll heissen, selbst wenn die Geschwindigkeit mal anzieht dann wirkt das stimmig und nicht irgendwie erzwungen reingepresst oder aufgesetzt.
Das man über zwei Gitarren verfügt nutzt man gut aus, feinen Riffs sorgen für einen äusserst melodischen Unterbau aus dem immer wieder mal ein Langeisen zum (kurzen) Soloausflug aufbricht.
Ein geniales Duo klanglicher Art ist "Sick Kulta Lucifer" und "Serpent Earth". Ersterer ist ein mächtig groovender Faustschüttler mit mitsingkompatiblem Refrain und der herzzerreissenden Anklage "My Body is Death", zweiter ergänzt die vorangegangenen schwarzmetallischen Zutaten nach dem Aufruf "To Mega Therion" noch mit gelungenem Klargesang und einer Akustikgitarre mit spanischem Flair.

Doch es reicht nicht ganz zur Höchstnote, hier kommt meine anfangs erwähnte Kritik. Zum Ende hin gingen eventuell etwas die Ideen aus oder die Luft war einfach raus, "Esoterisk Mystagon" reicht einfach nicht mehr ganz an die grossartigen Hymnen davor heran und erscheint etwas zusammengebaut und ideenlos. Im sechsminüigen, das Album abschliessende "A Grave So Deep" stören mich die ständigen textlichen Wiederholungen etwas, ausserdem wird musikalisch nicht viel geboten was hängenbleibt.

Zwei Bands hatte ich beim anhören immer im Hinterkopf, diese könnt ihr auch als musikalischen Vergleichspartner und Gradmesser heranziehen: Watain in der "Lawless Darkness" Phase und die letzten zwei Enthroned Alben "Obsidium" & "Sovereigns".

Hinweisen möchte ich noch auf das sehr detailreiche Albumartwork von Geros Ramavounis aka Remember The Fallen Artworks (Front Beast, Svartfell, Corrosive Carcass, etc) dessen Gestaltung sich durch das komplette Booklet weiterzieht und somit für eine sehr gelungenen Gesamteindruck sorgt. Das Digipak ist aus dickem Material gefertigt, somit hält man hier was in den Händen was einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Das schon erwähnte sehr gut gestaltete Booklet enthält alle Texte inklusive Bildern der einzelnen Bandmitglieder. Bei dem Coverartwork sollte man allerdings sowieso eher die Vinylversion wählen.  

Antesten solltet ihr "Sick Kulta Lucifer", ebenso das Einstiegstrio "Malfero", "The Arcane Abyss" und "Gates of Mephisto".  

1. Intro
2. Malferno
3. The Arcane Abyss
4. Gates Of Mephisto
5. Morbus Divina
6. Sick Kulta Lucifer
7. Serpent Earth
8. Esoterisk Mystagon
9. A Grave So Deep

https://www.facebook.com/endezzma
https://pulverised.bandcamp.com/album/the-arcane-abyss

9 von 10 Punkten

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FRONT BEAST
Geschrieben am 17.03.2017, 00:36 von ALUCARD

Wo Avenger seine Finger mit drin hat kommt irgendwie nie was schlechtes rum, ich mag z.B. Szarlem und Black Priest of Satan sehr. Nun bin ich auf Front Beast gestossen und feier das grad ordentlich ab...
"Third Scourge From Darkness" scheint schon das dritte Album zu sein, wie konnten die ersten beiden nur an mir vorüber ziehen???
Egal, feinster Black/Death/Thrash Mix mit den Avenger typischen Vocals: keif-schrei-growl-Hysterie deluxe. I´m in love....



https://avenger.bandcamp.com/album/third-scourge-from-darkness

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Hobbs' Angel Of Death - House Of Death 1988 Vinyl LP white label
Geschrieben am 11.03.2017, 09:37 von Mettaka

Hallo,
in den 80er Jahren ist mir diese LP: Hobbs' Angel Of Death - House Of Death 1988 Vinyl LP white label - in meine Sammlung gerutscht. Vielleicht gibt es Fans oder Sammler die so ein Vinyl suchen.

Biete das bei ebay an, da mir keiner sagen kann was die so an Wert hat. http://www.ebay.de/itm....8.l2649

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Review: LIK / UNCANNY - Only Death is Left Alive / The Reaping
Geschrieben am 10.03.2017, 17:46 von ALUCARD

LIK / UNCANNY
Only Death is Left Alive / The Reaping
War Anthem Records
Vö: 06.04.2017



Es gibt Splitplatten da passen die Partner nicht richtig zusammen oder die Bands nutzen das Medium um mal was anderes auszuprobieren was im Albumkontext nicht funktionieren würde. Oder sie hauen einfach einen Covertrack ihrer alten Helden raus was auch mehr oder weniger gut funktioniert.

Wie man alles richtig macht zeigt uns War Anthem Records ab April mit der LIK / UNCANNY "Only Death is Left Alive / The Reaping" Split EP. Zweimal Schwedentod, jeweils ein exklusiver Track, "old school and hungry for more".

LIK brettern sofort los und verschleppen das Tempo später ein wenig, "Only Death is Left Alive" schliesst direkt an alle bisher bekannten Songs an. Treibendes Tempo, angepisst rauhe Vocals, HM-2 deluxe. Mitbangfaktor 666.

UNCANNY wollen und können da natürlich mithalten, "The Reaping" ist ebenso eine Granate die direkt einschlägt. Weil hier das Tempo etwas langsamer ist walzt der Track einfach unbeirrbar über das hinweg was LIK noch hinterlassen haben. Erinnert ein bischen an Revel in Flesh.

Also 2x Vollbedienung in Sachen Schwedentod mit Ohrwurmgarantie, ein rundum gelungenes Package was zu voller Punktzahl führt.

Kommt als 7inch only in schwarz auf 500 Stück limitiert.

LIK - Only Death is Left Alive
UNCANNY - The Reaping

Line up LIK:
Barkensjö - drums (Witchery, ex-Kaamos, ex-Repugnant, ex-Grave)
Sandin - guitars, bass (Katatonia, ex-Siebenbürgen))
Akvik - vocals, guitars (Nale)

Line up UNCANNY:
Englund - drums (Centinex, Interment, Moondark, ex-Dellamorte)
Norrman - guitars (October Tide, ex-Katatonia)
Hanni - vocals (Disrupted)

http://www.facebook.com/LIKofficial
http://www.facebook.com/uncanny666
https://uncanny1.bandcamp.com/releases

10 von 10 Punkten

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Martyrdoom
Geschrieben am 07.03.2017, 20:55 von Exorzist

 Memento Mori verkünden einen neuen Release mit der Polnischen Death/Doom Band MARTYRDOOM. Das Album 'Grievous Psychosis' soll am 24.April erscheinen, einen neuen Song "Betrayed Trust" könnt ihr vorab schon mal HIER! antesten.

Track list:
1. BETRAYED TRUST
2. BLOODY INCARNATIONS
3. OLDSCHOOL DEATH
4. LUCIFER RISE
5. DROWNED IN VOID
6. FACE WITHOUT A PERSON
7. PSYCHOSIS
8. CORPSEFUCK

(3 Antworten)

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Review: AnimoAeger - KotzeAdel
Geschrieben am 06.03.2017, 17:29 von ALUCARD

Animo Aeger
KotzeAdel
Bleeding Heart Nihilist Prod.
Vö.12.12.2016



Die Truppe die sich die Besetzung mit Cruda Sorte teilt präsentiert uns die neue Dynastie "KotzeAdel", eine Hochkultur der man sich ruhig anschliessen kann.

Die Jungs beweisen das man auch problemlos mit deutschen Texten arbeiten kann ohne ins primitive oder plakative abzudriften. Den um standartisierte Worthülsen machen sie einen weiten Bogen, der Sinn hinter den Sätzen erschliesst sich einem nicht sofort. Bethlehem sind ein guter Gradmesser, ebenso die düstere Lyrik deutscher Todeskünstler wie Goethes Erben oder Das Ich.
Musikalisch ist das weitesgehend Black Metal in all seinen Facetten, von schwedisch inspiriertem Suizidmetal bis zu rasend kaltem Gebretter findet der Hörer alles vor, gerne auch mal wechselhaft innerhalb eines Titels. Im Hinterkopf hat man die schon erwähnten Bethlehem, verbunden mit den positiven Aspekten früher Eisregen Werke und die freizügigen Interpretationen des Genres auf den ersten Alben der Apokalyptischen Reiter.

Das Sahnehäubchen ist dabei die wilde Vortragsweise der Texte, immer nah am Abgrund und dem Wahnsinn verfallen werden die unterschiedlichsten Tonlagen von flüstern bis schreien dargeboten. Mal andächtig, mal hysterisch, mal anbetend, mal verachtend. Auf jeden Fall aber ganz nach meinem Geschmack, zusammen mit der nihilistisch verachtenden Gesamtnote des Albums eine sehr reizvolle Mischung die begeistern kann. Schade ist allerdings das das abschliessende "Kosmenhort" nicht viel mehr als ein sphärisches Klavierstück mit etwas Gefüster ist das mehr Outrofunktion hat anstelle eines "richtigen" Songs.
Dennoch, lasst euch drauf ein und werdet ein Teil des KotzeAdels!

1.Manipulazitzen 07:59
2.Prismenknast 04:16
3.Die Hochkonjunktur des WENN als WANN 08:50
4.T R A M S 00:59
5.Galeere Ekel 05:51
6.Allein im Schlick 03:08
7.Kosmenhort 07:31

https://animoaeger.bandcamp.com/album/kotzeadel

8 von 10 Punkten

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Wolfbrigade: Neues Album "Run With The Hunted" im April 2017
Geschrieben am 06.03.2017, 17:05 von UnDerTaker

wolfbrigadeDie Crust bzw. Lycanthro Punk Combo Wolfbrigade aus Schweden bringt am 28.4.2017 ihr neues Album "Run With The Hunted" via Southern Lord Recordings auf LP, CD und Digital heraus.

Kommentar von Wolfbrigade zur neuen Scheibe:» We looked to explore our rawness, writing straight-up, in-your-face, primitive songs. On this record, we decided to push the melodic strains even further, but without losing either intensity or brutality. Lyrically we have been inspired by both classic and obscure dystopian literature, finding suitably horrible metaphors for the decline of western society. The search for freedom continues, but this time the path is pointed inwards, into ourselves«

Ab heute könnt ihr euch schon einen ersten Appetithappen vom neuen Album in Form des Songs "Warsaw Speedwolf" reinziehen.

Run With The Hunted Track Listing:
1. Nomad Pack
2. Warsaw Speedwolf
3. Lucid Monomania
4. No Reward
5. Kallocain
6. Return To None
7. War On Rules
8. Feral Blood
9. Under The Bell
10. Dead Cold



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TODTGELICHTER hören auf, letztes Album in Planung
Geschrieben am 06.03.2017, 12:32 von UnDerTaker

todtgelichterDie Progressive Extreme Metal Band TODTGELICHTER wird für unbestimmte Zeit auf Eis gelegt. Nach 6 Veröffentlichungen (1 Demo und 5 Studioalben) wird es für alle beteiligten Zeit, weiter zu ziehen.
Ein letztes Album ist für 2017/2018 geplant.
Wer sie ein letztes Mal auf Tour sehen möchte, sollte das dringend hier tun:
11.03.2017 – Bad Oeynhausen, Druckerei ( EÏS, FERNDAL, BLOODVALE)
17.03.2017 – Berlin, Nuke Club ( NOCTE OBDUCTA, CTULU)
18.03.2017 – Erfurt, From Hell ( NOCTE OBDUCTA, IMPERIUM DEKADENZ a.o.)
23.03.2017 – Hamburg, Martkhalle ( TBA)
24.03.2017 – Oberhausen, Helvete ( NOCTE OBDUCTA, DIVIDE)
25.03.2017 – Regensburg, Airport Eventhalle ( NOCTE OBDUCTA, DIVIDE)
21.04.2017 – Lichtenfels, Ragnarök Festival 2017 ( PRIMORDIAL, DARK FUNERAL a.o.)

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Review: Fubar - Weltschmerz
Geschrieben am 02.03.2017, 16:03 von ALUCARD

Fubar
Weltschmerz
Fda Records
Vö:24.03.2017



Laut fiepend und quietschend groovt sich das Intro "Weltschmerz" heran, danach bricht das Inferno los. Insgesamt 14 Songs sind inkusive Intro&Outro zu verzeichnen, der längste davon kommt grad so über 3 Minuten. Grindcore ist die vom Label vorgegebene Schublade, hinzu kommt aber auch noch `ne Menge Crust und Death Metal.

Und wo viele Bands mich aufgrund von körperlosem Gebrülle und seelenlosem Gebretter nicht überzeugen können, da machen die Holländer auf "Weltschmerz" alles richtig. Den das Geboller kommt stets groovebasiert aus dem Lautsprecher, gleich drei Sänger sorgen an der Mikrofront für ausreichend Abwechslung.

Der Albumname gibt ja schon vor wo hier der Hase langläuft, Fungrind ist (glücklicherweise) nicht zu erwarten. Der erste Satz im Opener "Exhaustion": "This will End". Nummer 4, "Paranoia", erster Satz: "This is the End". "Dead": "We are silent, and so, so are the Dead". Ihr merkt, keine Fäkallyrik, keine Bananenkostüme, keine Boratbadeanzüge. Bitterböse und pessimistische Texte voller Wut und Kompromisslosigkeit.

Passend dazu steht man wie erwähnt den Crust immer wieder mal näher als dem Grind. Mit der Kraft zweier Gitarren bekommt man ordentlich Druck auf den Kessel und entflieht so genrebekannter Eintönigkeit und dem Massenklang.

Ihr merkt, ich bin sehr angetan von "Weltschmerz". Und das wo ich mit Grindmusik sonst nicht so sehr viel anfangen kann. Soll heissen, das kann und sollte jeder mal antesten der einerseits mit dem Genre vertraut ist, andererseits aber auch Extremmetaller ohne grossen Grindhintergrund. Ihr werdet es mögen.

01. Weltschmerz
02. Exhaustion
03. Consumed
04. Paranoia
05. Dead https://www.youtube.com/watch?v=4GKK1ykcsmI
06. Storm
07. Light
08. Forsaken
09. Shadows
10. Repent
11. Hell
12. Tombs
13. Demons
14. Void

https://www.facebook.com/fubargrindcore

8,5 von 10 Punkten

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Obscure Infinity - Dawn of Winter
Geschrieben am 28.02.2017, 19:58 von Exorzist

Review: Obscure Infinity - Dawn of Winter

Das Debutalbum der Westerwälder welches 2010 über das kleine Label Obscure Domain Productions veröffentlicht wurde, ist jetzt endlich nach knapp sieben Jahren wieder neu aufgelegt worden. Man hat darauf verzichtet irgendwelche Gimmicks dem Re-Release hinzuzufügen und hat es bei der vorliegenden Rohmasse belassen. Eine gute Entscheidung, welche die ganze Geschichte zudem wesentlich authentischer macht.

Auch schon 2010 wussten Obscure Infinty wie man gute Songs schreibt und konnten dies auch entsprechend handwerklich umsetzen. Songs wie Everlasting Fires oder Dawn of Winter sprechen hier für sich und zeigen die bereits vorhandene Klasse der Band auf. Epische verspielte Tracks, die zwar noch nicht ganz so filigran ausgearbeitet sind wie das heutige Material, aber nichtsdestotrotz kraftvoll und erhaben aus den Speakern dröhnen. Auch knackigere, kürzere Nummern wie z.B.  Sacrificial Ritual können überzeugen und sorgen mit abwechslungsreichen Riffs und Melodien für viel Hörspaß. Es gibt auch ein paar kleinere Längen innerhalb mancher Songs, aber durchweg ist das wirklich schon sehr gutes Material für ein Debutalbum. Die Produktion geht hier auch in Ordnung und bringt die Mucke gut auf den Punkt. Ein feines Debutalbum und lohnenswerter Re-Release!

Fazit: Fans von anspruchsvollem Death Metal, welche die Westerwälder Truppe noch nicht kennen sollten, müssen hier definitiv mal ein Ohr riskieren. Obscure Infinity Fans welches das Album noch nicht besitzen, werden/müssen hier sowieso zuschlagen!

Anspieltipp: Everlasting Fires, Dawn of Winter

Wertung: 8 / 10

Gesamtlänge: 46:11 Minuten



Tracklist:
1.Intro - Summoning of the Ancient Ones
2.Sacrificial Ritual
3.Morbid Ways of God
4.Foreshadowing of a Coming Storm
5.Everlasting Fires
6.Incinerator
7.In the Depths Below
8.The Firmament Breathes Eternal Tranquillity
9.Dawn of Winter
10.Wreak Havoc - A Blackened Mind
11.Transmitting Life to Darkness

Website der Band: https://obscureinfinity.jimdo.com/
VÖ: 24.03.2017
Label: F.D.A. Records/Soulfood

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Bullcreek
Geschrieben am 28.02.2017, 17:36 von Exorzist

War mir bisher auch überhaupt kein Begriff die Band, da der Stoff hier Anklang finden könnte, hau ich das mal hier raus.

Midtempo, schöne Heavy Metal Solis, knurrende Stimme, schon nicht verkehrt!

Bullcreek, an allround influenced DeathMetal Band from Zeeuws Vlaanderen the Netherlands. With (ex-) members of Burial, Mordancy, Mindlink, and Gotmoor.



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F41.0 - BÜRDE
Geschrieben am 28.02.2017, 14:59 von Galvorn


Erscheint am 19.05.2017 über Geisterasche.


Vorab-Track: "ALPHA"

https://www.youtube.com/watch?v=LXpRYibQYwE&feature=youtu.be



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METAL SHIRT LISTE
Geschrieben am 25.02.2017, 20:56 von amod

Hier ein paar gebrauchte Shirts. Bei Interesse PN.

Shirts :
SINISTER „diabolical summoning“ L        10€
MORTICIAN „logo“ M 8€
MORTICIAN „hacked up for barbeque“ M 10€
ROTTREVORE „inquitous“ M 10€
SINISTER „cross the styx“ L 10€
AUTOPSY „mental funeral“ L 10€
SAMAEL „worship him“ M 10€
NIHILIST „carnal leftovers“ M 8€
MY DYING BRIDE „corpse/symphonaire infernus…“ XXL (orig.) 20€
MY DYING BRIDE „symphonaire infernus“ L 10€
SADUS „swallowed in black“ M        10€
ACHERON „satanic supremacy“ L (orig.) 20€
RIPPING CORPSE „logo“ M 8€
NAPALM DEATH „crosses“ M 10€
GRAVE „back from the grave“ XL (orig.) 15€
AVULSED „carnivoracity“ L 10€
MALEVOLENT CREATION „retribution“ L 10€
DROWNED „ drowned“ L        10€
BRUTAL TRUTH „logo“ M         8 €
BRUTAL TRUTH „oil war“ M 10€
HOODED MENACE „logo“ M 10€
PUNGENT STENCH „for god you soul..“ XL (uncensored) 10€
CANNIBAL CORPSE „vile“ L 10€
CARCASS „rotten to the gore“ XXL 10€
MASTER „the legend…“ L (orig.) (abgetrennte ärmel/löcher) 5 €
MASSACRE „from beyond“ M 10€
EVOKEN „a caress of the void“ M (orig.) 15€
EVOKEN „first decade“ M (orig.) 15€
IMPETIGO „logo“ M 10€
BLACK WITCHERY „upheaval of satanic might“ XL (orig.) 15€
GOREFEST „erase“ XL (orig.) 15€
IRON MAIDEN „number of the beast“ M 10€
IMMORTAL „sons of northern darkness „ L 10€
BROKEN HOPE „swamped in gore“ L (cover/metal blade version) 10€
DISRUPT „millions die“ M (orig.) 20€
PESTILENCE „consuming impulse“ M 10€
AUTOPSY „severed survival“ L 10€
INCANTATION „onward to golgotha“ M 10€
GRIEF „corpse“ M        15€
POSSESSED „seven churches“ XL (1997 print) 15€
THE FLIGHT OF SLEIPNIR „hel“ L 10€
VENOM „black metal“ XL (orig. 80er/kurze Ärmel/ fällt aus wie L) 20€
SEPULTURA „arise“ XL 10€
GRAVEHILL „metal of death“ L 10€
SLAYER „hell awaits“ XL (orig. 1991 print) 20€
GOREMENT „darkness of the dead“ M 15€
WINTER „into darkness“ M (limited) 20€
CARCASS „heartwork“ XL (orig.) 20€
DERANGED „rated x“ L 10€

Longsleeves:
MOURNING BELOVETH „a disease for ages“ L (orig.) 10€
NAPALM DEATH „utopia banished“ L (orig.) 20€
NAPALM DEATH „tour 1998“ XL (orig.) 15€
MASSACRE „from beyond tour 1991“ L (orig.)(verwaschen/löcher)30€
MORTICIAN „chainsaw dismemberment“ L (orig.) 15€
MALEVOLENT CREATION „the will to kill“ L (orig.) 10€
INHUME „in for the kill“ L (orig.) 10€
WARHAMMER „hell is open“ XL (orig.) 15€
SEVERE TORTURE „misanthrophic carnage“ XL (orig.) 15€
THE FLIGHT OF SLEIPNIR „tfos“ L 10€
ANGELCORPSE „the inexorable“ XL (orig.) 20€

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Review: Wömit Angel -  Impaling Force of Satan
Geschrieben am 24.02.2017, 10:49 von ALUCARD

Wömit Angel
Impaling Force of Satan
Ketzer Records
17.03.2017



Vorsicht Trveheim, hier kommt euer neuer Lieblingsgegner. Wömit Angel kommen zwar aus Finnland, mit der reinen Lehre des Black Metal haben sie aber nicht viel am Hut. Auf "Impaling Force of Satan" trifft frühneunziger Black Metal auf ziemlich dreckigen Thrash plus krustigen Punk. Zwölf mal wird auf dem Album wild um sich geschlagen, der Sänger speit dabei alles verachtend Gift und Galle. Man kann auf jeden Fall festhalten das die Mucke das einhält was das garstige Coverartwork schon verspricht. Da sich aber beim einprügeln der Dreckorgie irgendwie noch ein paar melodische Fragmente mit auf das Aufnahmegerät verirrt haben gibt es noch ausreichend Faustschüttelpotenzial. Den Kaputtheitsfaktor halten die Jungs auch durch die immer wieder eingestreuten Sprachsamples problemlos aufrecht. Genau das macht aber mächtig Laune, in Zeiten von glattgebügeltem Plastiksound von Retortenbands sorgt dieses Teil dafür das die Ohren wieder ordentlich eingepegelt werden. "Not giving into sell-out HIFI-sounding produced style this Band thrives from pure organic metal Sound- the way it should be played!" sagt das Label und liegt damit genau richtig. Rein und unverfälscht brechen die Tracks über den Hörer hinweg, mit einer Produktion die schon schön knallt trotzdem aber genug Kellermief mitbringt.
Dazu wird noch allerfeinst das höllische Standardvokabular verwendet, wichtige Schlagworte wie "Goat, Hellfire, Satan, Evil, Coffin, Death usw." werden ausreichend verwendet um auch jedem den Eintritt zur diabolischen Unterwelt zu gewähren. Man muss einfach nur laut genug mitgröhlen. Passend dazu wird das Album noch mit einem Covertrack vom Blut/Urin/Scheisse Priester GG Allin abgeschlossen.  

1- PLANETARY DESTRUCTION 03:40
2- FORGOTTEN NAME OF EVIL 02:56
3- ARMAGEDDON WOLFPACK 02:53 https://www.youtube.com/watch?v=SFn7Aqgqwcs
4- CEREMONIAL COFFIN-CEREMONIAL DEATH 03:45
5- NUN RAPING ROCK ‘N’ ROLL 02:20
6- IMPALING FORCE OF SATAN 00:32
7- GOAT HELLFIRE 03:13
8- POSSESSED MISERY 03:59
9- MR. BARBIE 03:07
10- RAT MOUTH SAVIOUR 04:08
11- RAPING THE HOLY PART II 06:09
12- I KILL EVERYTHING I FUCK (GG Allin cover 02:31
Total Playing Time: 38:13

Members:
W.Horepreacher – Bass & Vocals
Atomic Torment – Drums
J.Violatör – Guitars

http://womitangel.blogspot.de/
https://www.facebook.com/W%C3%B6mit-Angel-190157331001341/

8,5 von 10 Punkten

(2 Antworten)

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Heidelberg Deathfest 2017
Geschrieben am 24.02.2017, 10:29 von DJ Doom

Heidelberg Deathfest „HDDF“ 2017

GOD DETHRONED (HOL) + HAEMORRHAGE (ESP) + DERANGED (SWE) + JIG-AI (CZ) + ULTIMO MONDO CANNIBALE (ITA) + MUCUPURULENT + JAPANISCHE KAMPFHÖRSPIELE + KORPSE (HOL) + FLESHLESS (CZ) + FRAGMENTS OF UNBECOMING + PLASMA

Hey Deathbangerz!

Am 11. März 2017 wird die Halle 02 in Heidelberg wieder beben!

Das Line-Up bietet für alle Freunde von Hart und Hetfig etwas. Von Old-School Death (God Dethroned, Deranged), Goregrind (Haemorrhage, Jig-Ai) bis zu Slam Death (Korpse) ist für jeden Deathbanger etwas dabei!

Insgesamt werden 11 Bands auftreten und das Ganze zum fairen Preis!

Natürlich wird auch wieder für ein Rahmenprogramm gesorgt. Es wird einen (Death)-Metal-Markt geben, eine Chill-Out Lounge und eine Food-Area.

Also, sagt es weiter, ladet eure Freunde ein und tragt euch Dick und Fett den 11. März 2017 in den Kalender ein!

Einlass 13.30 Uhr, Beginn 14.00 Uhr

VVK 29€ / AK 35€

Vorverkauf unter:

www.newevilmusic.de
www.reservix.de
www.eventim.de
www.metaltix.com

BANDINFOS:

God Dethroned - Death Metal (HOL) https://www.facebook.com/goddethronedofficial
Haemorrhage - Goregrind (ESP) https://www.facebook.com/HaemorrhageGore
Jig Ai - Bulldozer Grind (CZ)
https://www.facebook.com/jigaigore
Ultimo Mondo Cannibale - Porngrind (ITA) https://www.facebook.com/ultimomondocannibaleband
Deranged - Death Metal (SWE)
https://www.facebook.com/derangedband
Mucupurulent - Grind 'N' Roll (DE) https://www.facebook.com/Mucupurulent
Japanische Kampfhörspiele - Grind Punk Death (DE)
https://www.facebook.com/pages/Japanische-Kampfhörspiele
Korpse - Brutal Slam Death (HOL) https://www.facebook.com/korpseSBDM
Fleshless - Death Metal (CZ) https://www.facebook.com/fleshlessofficial
Fragments Of Unbecoming - Melodic Death (DE)
https://www.facebook.com/fragmentsofunbecoming
Plasma - Goregrind (DE) https://www.facebook.com/plasmagoregrind

STANDINFOS:

Folgende Händerl haben bis dato für das HDDF zugesagt:

FLESHLESS / NICE TO EAT YOU https://www.facebook.com/nteydeathfest
REVENGE PRODUCTIONS https://www.facebook.com/Revenge-Productions-422188651151615/?fref=ts
RISING NEMESIS RECORDS
https://www.facebook.com/RNRecords/?fref=ts

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Review: Saille - Gnosis
Geschrieben am 23.02.2017, 23:55 von Nabu

Saille - Gnosis

Bei Saille handelt es sich um eine belgische Symphonic Black Metal Band die mit dem aktuellen Album Gnosis bereits ihr viertes Werk in den Laden stellt. Warum Gnosis da aber vermutlich stehen bleiben wird und nicht unbedingt einen merklichen Einfluss auf die Szene haben wird versuche ich im Folgenden zu erläutern.

Gleich mal das Hauptproblem aus der Welt schaffen. Bei Gnosis scheint die Band die Arbeit nicht wirklich beendet zu haben. Vieles macht einen unfertigen Eindruck. Manche Songs wirken so als würden sie keinem anderen Zweck dienen als Platz zu füllen. So zum Beispiel „Genesis 11:1-9“. Der Song an sich ist äußerst solide, hat einen rassigen Rhythmus und haut ordentlich rein - wenn man sich denn zwingt genau hinzuhören. Tut man das nicht ist es kaum mehr als ein Song wie jeder Andere. Man hat ein bisschen Blastbeat, eingängige Melodien und alles in allem ist der Song recht atmosphärisch. Nur hinterlässt er halt keinen bleibenden Eindruck. Sobald der Song vorbei ist bleibt absolut nichts zurück.

Das aber durchaus gute Ansätze vorhanden wären zeigen uns Songs wie „Blôt“. Nach einem kurzen, stimmigen Intro fegt uns ein Blastgewitter um, welches in ein eisiges Riff übergeht. Kernige Rhythmen und düstere Vocals runden das Gesamtpacket ab. Leider findet sich auf dem Album auch ein Totalausfall - ironischerweise „Magnum Opus“. Die erkennbare Idee des Songs ist großartig. Ruhiger Einstieg, monumentale Überleitung die in ein episches Ende gipfelt. Nur passt in der Praxis irgendwie nichts richtig zusammen. Sehr schade!

Ich bin davon überzeugt, dass die Band zu sehr viel mehr fähig wäre. Man darf also gespannt sein was da in Zukunft noch kommt. Für Gnosis liegen aber leider nicht mehr als 6.5 Punkte drin.


Anspieltipp: Benei ha'Elohim, Blôt


Wertung: 6.5 / 10




Gesamtlänge: 44:49
Label: Code666 Records
VÖ: 13. März 2017



Tracklist

1. Benei ha'Elohim
2. Pandaemonium Gathers
3. Blôt 04:44
4. Genesis 11; 1-9
5. Before the Crawling Chaos
6. Prometheus
7. Thou, My Maker
8. Magnum Opus
9. 1904 Era Vulgaris


Website der Band: Saille bei Facebook

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Braincrusher in Hell
Geschrieben am 22.02.2017, 22:01 von Exorzist

Hätte da wer noch Interesse, könnte man doch mal kurzentschlossen ins Auge fassen ! Bin damit schwer am liebäugeln, sind paar coole Combos am Start ...schönes Underground-Festival !

Fahrtweg 257km, ist ja für ein WE noch vertretbar.

Meldung meine Herren  :winken:



THE RUINS OF BEVERAST
GRAVEYARD (ESP)

DROWNED
VENENUM
PURGATORY
BLOOD INCANTATION (US)
CRUCIAMENTUM (UK)
ARROGANZ
KRATER
REVEAL (SW)
VIDARGÄNGR
GOATH
BETRAYAL
EMPYREAL

VK: 44€ + Gebühren, AK: tba.

Running Order Freitag:

Einlass: 18:00 Uhr

19:00 Uhr - 19:30 Uhr
GOATH
19:50 Uhr - 20.25 Uhr
REVEAL
20:45 Uhr - 21:30Uhr
CRUCIAMENTUM
21:50 Uhr - 22:50 Uhr
VENENUM
23:10 Uhr - ??? Uhr
PURGATORY

Running Order Samstag:

Einlass: 14:00 Uhr

15:00 Uhr - 15:30 Uhr
EMPYREAL
15:50 Uhr - 16:25 Uhr
BETRAYAL
16:45 Uhr - 17:25 Uhr
VIDARGÄNGER
17:45 Uhr - 18:25 Uhr
ARROGANZ
18:45 Uhr - 19:25 Uhr
KRATER
19:45 Uhr - 20.30 Uhr
DROWNED
20:50 Uhr - 21:35Uhr
GRAVEYARD
21:55 Uhr - 22:40 Uhr
BLOOD INCANTATION
23:00 Uhr - ??? Uhr
THE RUINS OF BEVERAST

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Review: Anomalie - Visions
Geschrieben am 22.02.2017, 19:15 von Nabu

Anomalie - Visions

Wer Anomalie noch nicht kennt, so wie ich vor diesem Review, hat definitiv etwas verpasst. Warum? Ganz einfach. Mit diesem Projekt verwirklicht Marrok seit 2011 seine Vorstellung von Musik. Was ihn dabei so beeinflusst? Nun ja, als Livemusiker haben unter anderem Noctiferum, Agrypnie und Harakiri For The Sky seine Dienste in Anspruch genommen - oder tun das heute noch. Aus den Klängen dieser Bands lässt sich schon grob erahnen was Anomalie zu bieten hat.

Visions ist hierbei bereits das dritte Album. Ob es sich hierbei um Post, Atmospheric oder Ambient Black Metal handelt ist im Prinzip völlig Wurst. Geboten werden epische Klänge, imposante Melodien und ruhige, melodiöse Parts welche so richtig Stimmig sind. Schon der Opener „Vision I: Towards the Sun“ lässt mit seiner Einzigartigkeit schon fast mein Hirn explodieren - vor Freude und Begeisterung versteht sich. Und das obwohl der Song noch gar nicht so viel von der Band preisgibt, hält man sich doch im über 8 Minuten langen Stück noch relativ bedeckt.

Wie es klingt wenn die Band voll aufdreht lässt sich gut an „Vision VI: White Forest“ erkennen. Aus dem was uns die Österreicher hier an Vielfältigkeit und Abwechslung präsentieren würden andere Bands wohl mehrere Alben machen. Von ruhigen, leichten Melodien bis zu doomig düsteren Parts mit stimmigen Vocals und eingängigem RIffing ist wirklich alles vertreten. Außer der raue Black Metal der 1. Welle, aber der wäre hier eh fehl am Platz.

Mit dem Schlusslicht auf dem Silberling setzt die Band dem Album dann endgültig die Krone auf. „Vision VII: One with the Soil“ vereint ein weiteres Mal all das was diese Band auszeichnet. Eine unglaubliche Vielfalt und Abwechslung, ohne dabei den doch sehr deutlichen roten Faden zu verlieren. Mit Visions haben die Herren ein Manifest geschaffen. Ein Meisterstück in Sachen Atmospheric Black Metal. Ein absoluter Pflichtkauf für jeden Genrefan!


Anspieltipp: Vision I: Towards the Sun, Vision VII: One with the Soil


Wertung: 9.5 / 10




Gesamtlänge: 51:28
Label: [URL= https://www.facebook.com/artofpropagandarecords/]Art Of Propaganda[/URL]
VÖ: 17. März 2017



Tracklist


1. Vision I: Towards the Sun
2. Vision II: The Wanderer
3. Vision III: A Monument
4. Vision IV: Illumination
5. Vision V: Starless Nights
6. Vision VI: White Forest
7. Vision VII: One with the Soil

Website der Band: [URL= https://www.facebook.com/The.Anomalie.Experience/?fref=ts]Anomalie bei Facebook[/URL]

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MORTA SKULD - Wounds Deeper Than Time
Geschrieben am 22.02.2017, 17:13 von ElWiz

:alarm:    :alarm:





Es geschehen schon immer sehr rätselhafte Dinge in der Death Metal - Welt. Eines dieser Rätsel ist das ewige Schattendasein der Amis MORTA SKULD. Die Band veröffentlichte zwischen 1993 und '97 vier saumäßig starke, zum Teil sogar grandiose, Alben,wobei sie trotzdem bis heute vielen Genreanhängern kein Begriff sind. 2014 gab man dann in Form einer Ep ( "Serving Two Masters" ) wieder ein Lebenszeichen von sich, dem man jetzt mit "Wounds Deeper Than Time" endlich ein weiteres Album folgen läßt. Vorfreude und Erwartungen meinerseits waren recht hoch und das Album erfüllt die gestellten Anforderungen: es ist einfach eine Wohltat ! Gute 42 Minuten lang gibt es wunderprächtigen 90er-Ami-Death Metal zu hören, der weder angestaubt klingt noch sich irgendwelchen Trends anbiedert. MORTA SKULD machen einfach da weiter,wo sie aufgehört haben. Technisch absolut auf der Höhe, weitab von Frickelprotzereien,aber stets detailverliebt findet man die richtige Balance zwischen Geballer und dem nötigen Quäntchen Melodie.In nächster Zeit wird sich der übermächtige Schatten von IMMOLATIONs neuem Album "Atonememt" zwar mit Sicherheit über allem ausbreiten, von daher befürchte ich,daß man MORTA SKULD auch dieses Mal wieder weitestgehend übersehen wird. Daher sei hiermit an alle appeliert, die amerikanischen Death Metal schätzen, die zB beim letzjährigen BRUTALITY - Album ein Freudentänzchen vollführt haben: wenn Ihr die neue IMMOLATION kauft, packt MORTA SKULD gleich mit ein ! Ihr werdet es nicht bereuen !
SO geht Death Metal !!!

Wertung: 8,5 / 10

>Release: 17.2.'17
> Label: Peaceville

>Tracklist: (9 Songs / 42:36 Min ):
1. Breathe in the Black
2. Hating Life
3. My Weakness
4. Against the Origin  
5. In Judgement
6. Wounds Deeper than Time  
7. Scars Within  
8. Devour the Chaos  
9. Becoming One Flesh

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Review: Immolation - Atonement
Geschrieben am 22.02.2017, 14:00 von OliDoA

Immolation – Atonement

Schon seit 1988 begeistern uns Immolation aus dem Staate New York mit ihrer Musik. 1991 erschien ihr mächtiges Debüt "Dawn of Possession" und nun erscheint diesen Februar das zehnte Machwerk.
Über die Jahre gab es immer wieder kleine Modifizierungen in der Musik und im Sound von Immolation. Wichtige Trademarks wie die schiefen Riffattacken und abgefahrenen Soli von Robert Vigna, sowie das urgewaltige Organ von Ross Dolan blieben aber immer präsent. Dieses Mal hat die Band verstärkt auf Midtempo gesetzt und viele wuchtige und langsamere Passagen mit an Bord geholt. Die Atmosphäre kommt äußerst dunkel und bedrohlich daher und wird hervorragend durch die starke Produktion von dem Knöpfchendreher-Duo Paul Orofino & Zack Ohren in Szene gesetzt.
Dem Ein oder Anderen wird vielleicht das Tempo der Vorgängeralben fehlen, aber ich finde gerade das gedrosselte Tempo lässt die Band einige Härtegrade gewinnen, vor allem in Kombination mit der tiefen Stimme des Sängers, die selten so böse klang! Die hervorragende Covergestaltung von Pär Olofsson rundet dieses tolle Album ab.
Buße müssen Immolation somit nicht für "Atonement" tun, weit gefehlt, das Scheibchen knallt gnadenlos! Mit "Thrown To The Fire" ist für mich auch eine richtige Überwalze dabei.
Für mich der stärkste Output seit "Close to a World Below" und dem unvergesslichen Erstling. Satte 9,5 Punkte!

Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlänge: 44:34 Min.
Label: Nuclear Records
VÖ: 24.02.2017

Tracklist
01. The Distorting Light
02. When The Jackals Come
03. Fostering The Divide
04. Rise The Heretics
05. Thrown To the Fire
06. Destructive Currents
07. Lower
08. Atonement
09. Above All
10. The Power Of Gods
11. Epiphany

Website der Band: www.facebook.com/immolation



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Verheerer - Archar
Geschrieben am 20.02.2017, 21:08 von SMN



"In a nutshell, this is grim, intense, dynamic music, and there’s a lot more to like about this imaginatively composed black gem of an EP after “Niederkunft” — so please don’t stop there. Whoever’s behind Archar knows what they hell they’re doing."
No Clean Singing

Listen: https://www.youtube.com/watch?v=61NUh3OsI2E
Buy: http://www.verheerer1.bandcamp.com/merch
More: http://www.facebook.com/verheerer

CD-Version is self-released
Vinyl through Vendetta (germany)
Tape through Slime Citadel (UK)

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Review: Venenum - Trance of Death
Geschrieben am 19.02.2017, 16:33 von ALUCARD

Venenum
Trance of Death
Sepulchral Voice Records
Vö:17.03.2017



Das dürfte wohl eines der Alben sein auf das die Undergroundgemeinde in diesem Jahr sehnsüchtig wartet. Fünf Jahre nach dem selbstbetitelten Debüt treten Venenum an das Volk heran um ihre Vision von Death Metal zu zelebrieren. Hier nun der Versuch einer Annäherung meinerseits...

Zuerst hat mich das schroffe Klangbild etwas erschreckt und ich hab nach dem ersten Durchlauf eine Pause gebraucht da mich das Material schon etwas überfordert hat. "Trance of Death" ist weit entfernt von catchy Deathmetal der einem sofort reinläuft, die komplexen Strukturen innerhalb der Song erfordern Aufmerksamkeit und Anlaufzeit, nachdem ich dem Album beides gewährt hatte breitete es seine Magie vor mir aus. Nach der Eingewöhnung erzeugt das Werk eine sogartige Stimmung die einen einfach nicht mehr loslässt, die vormals chaotisch erscheinenden Arrangements machen plötzlich Sinn und ergeben ein stimmiges Gesamtbild das trotz aller Dunkelheit erhaben strahlt. Nachdem man sich warmgehört hat und sich mit dem Werk auseinandergesetzt hat muss man auch nicht mehr mit vollster Konzentration zuhören sondern kann sich völlig in dem Album fallen lassen. Allerdings führt diese Reise dann immer tiefer, dem sollte man sich vorher bewusst sein. Sich darauf einzulassen kann eine sehr intensive Erfahrung werden mit der man erstmal umgehen muss. Man hat des öfteren so ein Gefühl das sich Venenum am Rande eines chaotischen Spannungsfelds bewegen das sie zwar beherrschen, das aber auch jederzeit von ihnen entfesselt werden kann.

Klanglich wie schon erwähnt ist das alles ziemlich weit weg von standartisiertem Death Metal für Wackengänger, auch der scheuklappentragende Schwedentodanhänger wird hiermit nicht glücklich werden. Venenum bewegen sich irgendwo im Kosmos von Dead Congregation, dem letzten Obscure Infinity Album, Corpsessed und Black Metal in Richtung Watain und Cult of Fire, in der Gitarrenarbeit blitzt aber auch immer wieder klassischer Heavy Metal durch. Die abschliessende Triologie MUSS am Stück gehört werden, wer hier weiterskippt dem sollte der Leibhaftige persönlich erscheinen und denjenigen ausführlichst mit den neun Höllenkreisen aus Dante`s göttlicher Komödie vertraut machen.

Also definitiv ein Highlight wenn sich das Album dem Hörer gegenüber geöffnet hat. Das passiert aber nur wenn eben dieser Hörer sich mit dem Werk befasst und sich mit ihm auseinandersetzen will. Dann ergeben die verschiedenen Elemente ein stimmiges Gesamtbild das komplett fasziniert, dazu muss "Trance of Death" aber auch komplett am Stück gehört werden. Kaufempfehlung deswegen auch für die Vinylversion.

1. Entrance
2. Merging Nebular Drapes
3. The Nature Of The Ground
4. Cold Threat https://soundcloud.com/sepulchral-voice-records/venenum-cold-threat
5. Trance Of Death Part I: Reflections
6. Trance Of Death Part II: Metanoia Journey
7. Trance Of Death Part III: There Are Other Worlds...
50 min & 27 sec

Members
P.T. - Guitar
F.S.A. – Bassguitar & Vocals
F.L. – Drums
D.P. – Drums & Percussion

http://www.munenev.com/

9 von 10 Punkten

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GOD DETHRONED album release show
Geschrieben am 08.02.2017, 21:36 von Exorzist

 Freitag Abend und God Dethroned Release Show, dazu noch in nem geilen Schuppen !

...und die Vorbands sind auch knackig !  :cool:

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Review: The Committee - Memorandum Occultus
Geschrieben am 07.02.2017, 21:14 von Nabu

The Committee - Memorandum Occultus

“Memorandum Occultus“ ist das zweite Album der Atmospheric Black Metal Band The Committee. Beworben wird ihr Stil als großartige Mischung aus Black und Doom, aber dazu später mehr. Interessant ist die Tatsache, dass diese Band im Prinzip keinen festen Wohnsitz hat. Als Lager nennt man zwar Belgien, die Member kommen aber aus unterschiedlichen Ländern. Welche genau das sind weiß man (ich) nicht. Aber das ist auch völlig egal - schließlich geht es ja um Musik.

Was sofort auffällt ist das Ungleichgewicht von Songs und Laufzeit. Fast eine Stunde für „nur“ sechs Tracks - die grobe Richtung ist also bereits klar bevor der erste Ton aus den Boxen kommt. The Committee versteht sich auf komplexe, stimmungsvolle Songs die jeweils aus mehreren Parts bestehen, die sich allesamt zu einer musikalischen Geschichte zusammenfügen - sowohl innerhalb des Album als auch auf das komplette Album gesehen. Dies kommt auch in den Texten zum Ausdruck. Ein Ausschnitt aus dem Infoblatt: „Das Bild wird durch die Augen der reichen und mächtigen Hirten gezeigt, die ihr Wissen an die nächste Generation von Herrschern weitergeben. Es ist eine Geschichte für diejenigen von uns, die erkennen, dass der schiefe Spiegel der "alltäglichen Wirklichkeit" ein bloßer Schleier ist, der über unsere Augen gezogen wird. "Memorandum Occultus" ist eine detaillierte Roadmap für die Versklavung und den Völkermord von Millionen. Es ist ein rücksichtslos wirksames und makelloses System von Schritten und Richtlinien für ein selbsttragendes System der "strukturlosen Kontrolle", das über viele Jahrhunderte hinweg perfektioniert wurde.“ Eine feine Sache die man sich da ausgedacht hat.

Musikalisch bewegt sich die Band im qualitativ hochwertigen, atmosphärischen Black Metal. Die angepriesenen Doom-Anteile sind zwar erkennbar, aber stehen doch eher im Hintergrund. Dies ist aber keine Kritik an der Musik - diese besticht nämlich durch makellose technische Ausführung, ganz egal was die Musiker dabei beeinflusst oder inspiriert hat. Am besten gefällt mir dabei, dass man das Gefühl hat mehrere unterschiedliche Songs in einem zu haben. Beispiel: Synthethic, Organic Gods - Weapons of Genocide klingt mal nach klassischem Black Metal, stellenweise erinnern die Riffs an Folk, dann haben wir rituelle Rhythmen die sich mit melodiösen Parts ohne Gesang abwechseln. Totale Vielfalt unter einem großen, schwarzen Mantel.

Ich muss aber auch sagen, dass mich das Album nicht von Anfang an fesseln konnte. Erst war ich davon überzeugt, dass es sich bei The Committee nur um eine weitere Band handelt die mit mehr oder weniger Erfolg versucht eine Genrebrücke zu schlagen. Dieser - falsche - Eindruck entsteht, wenn man „Memorandum Occultus“ nicht die Zeit gibt, welche dieses Album braucht um sich zu entfalten.  Jeder der bereit ist diese Zeit aufzubringen und sich für vielfältigen, atmosphärischen Black Metal begeistern kann sollte hier zugreifen - oder zumindest einmal reinhören!


Anspieltipp: Synthethic, Organic Gods - Weapons of Genocide, Golden Chains - Weapons of Finance


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 54:06
Label: Folter Records
VÖ: 25. Februar 2017



Tracklist

1. Dead Diplomacy - Weapons of War
2. Synthethic, Organic Gods - Weapons of Genocide
3. Golden Chains - Weapons of Finance
4. Treacherous Teachings - Weapons of Religion
5. Flexible Facts - Weapons of History and Chronology
6. Intelligent Insanity - Weapons of Methodology and Duality

Website der Band: The Committee bei Facebook



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Review: Streams Of Blood - Allgegenwärtig
Geschrieben am 06.02.2017, 20:18 von Nabu

Streams Of Blood - Allgegenwärtig

Mit „Allgegenwärtig“ veröffentlichen die bayrischen Schwarzmetaller von Streams Of Blood bereits ihr drittes Album - und zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich sie bis jetzt nicht auf dem Schirm hatte. Ein großer Fehler wie es sich herausgestellt hat, denn die Jungs treffen meinen Geschmack ganz genau. Mit einem äußerst düsteren, teilweise stark von Doom beeinflussten Stil liefern sie ein unglaublich starkes Album ab.

Bereits der erste Song, einer meiner Liebsten auf dem Album, lässt erahnen was den Hörer erwartet. Im Vergleich mit anderen Tracks auf dem Album zwar verhältnismäßig langsam, steht diese Gangart dem Song aber äußerst gut. Unglaublich atmosphärisch fängt das Stück an bevor dann mit der Temposteigerung und der mitreißenden Rhythmik die Eingängigkeit Einzug erhält.  Eine geile Melodie tut ihr Übriges - fantastisch!

Einer der eher schnelleren Songs wäre „Open Your Third Eye“. Hier bewegt sich die Band - zumindest anfänglich - in klassischen Genregefilden. Dies ändert sich aber relativ zügig da mit kurzen, sehr rhythmischen Passagen der Song gekonnt aufgelockert wird, dabei aber nichts von seiner Stärke und Durchschlagskraft verliert.

Generell würde ich Streams Of Blood allen Liebhabern der schwarzen Klänge empfehlen. Ganz Besonders aber Jenen, die einen großen Wert auf kräftige, atmosphärische Songs legen und weniger nach Blastbeat-Massaker suchen. Unbedingt reinhören!



Anspieltipp: Stella Nova (Collapse), Detox, Man Owes Nature Only Death (Conduct)
Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 45:23
Label: Folter Records
VÖ: 25. Februar 2017

Tracklist


1. Stella Nova (Collapse)
2. Corrosion
3. Detox
4. Open Your Third Eye
5. Fusion
6. Man Owes Nature Only Death (Conduct)
7. Regeneration
8. Transformation


Website der Band: Streams Of Blood bei Facebook

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Review: Crurifragium - Beasts Of The Temple Of Satan
Geschrieben am 05.02.2017, 13:44 von Nabu

Crurifragium - Beasts Of The Temple Of Satan

Prinzipiell bin ich kein Freund von negativen Reviews - schließlich will man als Metalhead ja nicht die „eigenen“ Leute schlecht machen. Aber manchmal muss ich mir doch die Frage stellen ob manche vergessen haben, dass es mal um Musik ging. Gute Musik. Was uns die Jungs von Crurifragium hier auf ihrem Debüt abliefern ist davon leider sehr weit entfernt.

Im Großen und Ganzen wird uns hier musikalischer Matsch präsentiert. Klar, harter, rauer Black Metal aus dem tiefsten Untergrund klingt für ein ungeübtes Ohr auch nach einem Unfall. Aber der Szenekenner kann schnell musikalische Feinheiten und handwerkliche Finesse erkennen. Bei Crurifragium scheint leider beides zu fehlen. Ein Artwork kann noch so düster, ein Albumtitel noch so evil sein. Wenn man über einen simplen Blastbeat kaum erkennbares Saitengedröhne legt und das Ganze mit unverständlichen Vocals vermischt ergibt dies NICHT automatisch guten Metal. Strukturen sind so gut wie nicht erkennbar, Tempo- und Rhythmuswechsel das höchste aller Gefühle. Allerdings nützen diese nichts, da aufgrund der bereits angesprochenen fehlenden Songstrukturen der Musikmatsch einfach nur schneller oder langsamer wird.

Ich kann euch leider nicht sagen was sich die Band dabei gedacht hat. Ob es an handwerklichem Geschick fehlt oder dies tatsächlich ihrer Vorstellung von guter Musik entspricht entzieht sich meiner Kenntnis. Nur eines kann ich mit Sicherheit sagen: wenn ihr gute Musik mögt ist Crurifragium definitiv nichts für euch!



Anspieltipp: -
Wertung: 3.0 / 10




Gesamtlänge: 31:38
Label: Invictus Productions
VÖ: 30. Januar 2017

Tracklist


1.  Behold (Evangelation)
2.  Stigmata Excruciation
3.  Unfurl the Banners of Evil
4.  Flayed Angels
5.  Exalted Blasphemous Trinity
6.  Vespers for the Massacred
7.  Slaughterers of the Flocks
8.  Utter Sadism
9.  Crucified Bastard
10. Beasts of the Temple of Satan
11. The Horns of Power

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BLOODY HAMMERS - Lovely Sort Of Death
Geschrieben am 05.02.2017, 00:47 von ElWiz




Anhand des Bandnamens und vor allem der Artworks ( seht nur mal das Cover von "Under Satan's Sun" an ! ) hatte ich BLOODY HAMMERS bisher immer in dreckigen Doomgefilden a la ELECTRIC WIZARD & Co verortet. Neuerdings legt Fronter / Bandgründer Anders durch das Tragen von Corpsepaint optisch nochmal eine falsche Fährte in Richtung Black Metal -Gedanken. Nää, die Musik von BLOODY HAMMERS ist was ganz anderes. Sicher ist da etwas die Schwermut vom Doom drin, ein bißchen klingt es phasenweise nach Pete Steele bzw somit TYPE O NEGATIVE. Doch damit ist immer noch nicht genug, denn die Keyboards nehmen auf "Lovely Sort Of Death" eine sehr dominante Rolle ein und so wird der Gesamtsound stark in Richtung von Bands wie SISTERS OF MERCY oder DIARY OF DREAMS gerückt. Besonders originell klingt das nicht, interessant tönt es aber trotzdem.Vor allem der wuchtige Drumsound ist stellenweise richtig geil. So unscheinbar, wie sich das Album mir am Anfang gab, so klamheimlich hat es sich in meine Gehirnwindungen gebohrt und einige Melodien klingen die ganze Zeit im Hinterkopf nach. Primär ist das "The Reaper Comes" - der Song ist nichts geringeres als der totale Hit ( in jeder Gruft - Disco ). Mit ihrer Musik sliden die BLOODY HAMMERS auf des Messer's Schneide zwischen zwei Welten: sie laufen Gefahr, dem Metaller etwas zu zart oder poppig zu klingen, wobei es der Gothic Ecke evtl nicht weinerlich/depressiv genug ist. Hier legt wohl auch der Hase im Pfeffer, daß das Album letztes Jahr in einer Flut von Releases untergegangen ist.Ich sag jetzt mal so: Open-minded Doomer, die mit oben genannten Bands oder in jüngerer Vergangenheit mit BEASTMILK was anfangen können, sollten "Lovely Sort Of Death" eine Chance geben. Irgendwie klingt es nicht nach einem Überwerk, aber sie versprüht eine gewisse tröstende Magie.Mir ist auch mal nach Zuckerwatte zwischen all der Blutwurst. Ich mag die Platte immer mehr und würde mal vorsichtig 7 bis 7,5 Punkte geben, aber gerade fiel mir beim Hören auf, daß ich die Platte, kaum ist sie vorbei, gleich nochmal hören will und "The Reaper Comes" verfolgt mich seit Tagen, von daher

8/10

Tracklist:

01. Bloodletting On The Kiss
02. Lights Come Alive
03. The Reaper Comes
04. Messalina
05. Infinite Gaze To The Sun
06. Stoke The Fire
07. Ether
08. Shadow Out Of Time
09. Astral Traveler
10. Catastrophe

Release: bereits erschienen ( 2016 )

Label: Napalm Records

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Review: Death Worship - Extermination Mass
Geschrieben am 04.02.2017, 16:03 von Nabu

Death Worship - Extermination Mass

Wer schon mal etwas von Conqueror oder Ryan Förster (besser bekannt als Deathlord of Abomination and War Apocalypse) gehört hat weiß, dass diese Namen für rauen, anarchistischen, kompromisslosen Black Metal stehen. So erstaunt es nicht, dass ich auf der ersten EP seiner neuen Band - im Prinzip das Folgeprojekt von Conqueror - totale musikalische Eskalation erwarte.

Und was soll ich sagen: ich werde nicht enttäuscht! Aber eines muss klar sein: wer auf Hochglanz-Black Metal steht wird hier gar keine Freude haben. Denn Death Worship greift den Black Metal in seiner ursprünglichsten Form auf. Saubere Produktion, perfekte Abmischung? Drauf geschissen, solange es knallt. Und das tut es! Leider sind auf der EP „Estermination Mass“ nur sechs Tracks drauf, aber jeder einzelne bricht ein Inferno los, dass Bock auf mehr macht. Die Songs sind voller harten Riffs, aggressiven Vocals und geilen, wenn auch oft sehr kurzen Rhythmik-Parts. Und obwohl und die Songs nur knappe 20 Minuten bespaßen macht das Material tierisch Bock auf mehr - solange man sich mit dieser extrem rauen Form der Musik anfreunden kann. Trotz martialischem Namen beweist hier Deathlord of Abomination and War Apocalypse mal wieder dass ihm (mindestens) in der kanadischen Black Metal Szene keiner gewachsen ist.



Anspieltipp: Abomination Storm, Holocaust Altar, Superion Rising
Wertung: 7.5 / 10




Gesamtlänge: 19:45
Label: Nuclear War Now! Productions
VÖ: 15. März 2017

Tracklist


1. Abomination Storm
2. Evocation Chamber
3. Holocaust Altar
4. Superion Rising
5. Desolation Summoning
6. The Chaos Trance

Website der Band: Death Worship bei Facebook

(2 Antworten)

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Death Metal in Mainz
Geschrieben am 03.02.2017, 19:57 von Exorzist

 Freitag, 28. April, M8, Mainz
Bands:
Discreation
Reckless Manslaughter
ISLAY
Dawn Ahead

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 7 €
Bierpreis: 1,80 € (für 0,33 l)

Da simmer doch dabei  :rock:

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Review: Infernal Angels - Ars Goetia
Geschrieben am 03.02.2017, 16:59 von Nabu

Infernal Angels - Ars Goetia

Die infernalen Engel sind eine italienische Black Metal Band die bereits seit 2002 ihn Unwesen treibt. Bezeichnet als Melodic Black Metal (was ich durchaus treffend finde) veröffentlichen sie mit Ars Goetia bereits ihr viertes Album in voller Länge. Dabei haben sie ein äußerst interessantes Konzept - nur leider werde ich das Gefühl nicht los, dass da mehr Zeit reingeflossen ist als in die eigentlichen Songs.

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch: Ars Goetia ist bei weitem kein schlechtes Album. Besonders die ersten Songs des Albums hinterlassen einen äusserst positiven Eindruck. Nur leider nimmt das Niveau danach etwas ab. Das größte Problem dabei ist die Tatsache, dass viele Songs gesichtslos sind und nicht im Geringsten einen bleibenden Eindruck hinterlassen können. Soll heißen: viele Songs klingen nach Standard Black Metal Material. Ohne Merkmal was sie großartig von der bekannten Masse abheben würde.

Mit dem Konzept hinter dem Album können die Jungs (zumindest bei mir) aber Bonuspunkte sammeln. Bei der ARS GOETIA handelt es sich um einen Teil eines Grimoires aus dem 17. Jahrhundert. Dabei werden 72 Dämonen beschrieben welche König Salomon beschworen haben soll. Und jeder Song auf dem Album ist einem dieser Dämonen gewidmet - ein sehr geiles und auch passendes Konzept für ein Black Metal Album.

Fazit: wäre Ars Goetia ein Debütalbum würde es mehr Punkte holen, da es solide ist und Potential zeigt. Als viertes Album einer erfahrenen Band kann man aber mehr erwarten  Sehr gutes Konzept, mangelhafte Umsetzung. Schade!



Anspieltipp: PURSON: Matter And Spirit, BALAM: Under Light And Torment
Wertung: 6.5 / 10




Gesamtlänge: 47:47
Label: My Kingdom Music
VÖ: 20. Januar 2017

Tracklist



1.  Amdusias: The Sound of Hell
2.  Vine: Destroyer of the World
3.  Asmoday: The Impure Archangel
4.  Purson: Matter and Spirit
5.  Bael: The Fire Devour Their Flesh
6.  Paimon: The Secret of Mind
7.  Balam: Under Light and Torment
8.  Zagan: The Alchemist
9.  Belial: The Deceiver
10. Beleth: Lord of Chaos and Spirals


Website der Band: Infernal Angels bei Facebook

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Review: Kjeld / Wederganger  - Split
Geschrieben am 30.01.2017, 15:39 von ALUCARD

Kjeld / Wederganger
Split
Van Records
Vö:27.01.2017



Schräg, da gibt es zwei holländische Black Metal Bands mit dem Namen Kjeld die beide auch noch aus der Region Friesland kommen. Da kann man schonmal durcheinanderkommen...
Diese hier teilen sich eine Splitplatte (12") mit ihren Landsleuten von Wederganger und legen furios los.
Pestgetränkten Black Metal der alten Schule gibts drei Mal zu hören, entspannende Momente sind rar. Getrieben vom Drumming und den nordwindatmenden Gitarren keift und growlt sich das Fronttier in unmenschlicher Weise durchs Material. Mich stört nur etwas das hektische tackern des Schlagzeugs, auffällig ist das vor allem in "Wanskepsel".

Wederganger bleiben ihrer Spur treu und gehen es etwas langsamer an. Im Midtempo marschiert "Laaiende Haat" voran und verwöhnt den Hörer wieder mit der angenehmen Mischung aus Growl und Klargesang. Wobei der Growl/Keif Gesang klingt als hätte der Mann hinter dem Mirko beim einsingen wieder Gift&Galle gespuckt. Scheinbar besteht bei ihm das aufwärmen aus dem schlucken von rostigen Eisennägeln. Dennoch aber eine feine melodische Hymne die einem viel kürzer vorkommt als sie ist. "De Galgenberg" flirtet etwas mit Black`n`Roll, der pathosgetränkte Klargesang verbreitet fast sakrale Atmosphäre. Die später darüber gelegten Growls verschieben die Messe etwas in Richtung eines unheiligen Rituals ohne die musikalischen Pfade zu verlassen.

Gewinner kann ich hier keinen ausmachen, das ist auch nicht der Sinn einer solchen Veröffentlichung. Beide Bands passen gut zusammen, Hintergrund der Zusammenkunft ist neben dem musikalischen Wurzeln auch die Herkunft. Empfehlenswert.

TRACKLIST
1. Kjeld - Banier (5:46)
2. Kjeld - Wanskepsel (5:52)
3. Kjeld - Keningsein (5:26)
4. Wederganger - Laaiende Haat (8:32)
5. Wederganger - De Galgenberg (6:08)

https://www.facebook.com/Kjeldblackmetal
https://kjeld.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Wederganger
https://wederganger.bandcamp.com/

8 von 10 Punkten

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Review: Skeletal - Dreadful Life
Geschrieben am 30.01.2017, 13:29 von Azze

Skeletal - Dreaful Life

Finnland, das Land der Elche und des Vodkas. Und ein Land das in den letzten Jahren verdammt viele gute Metal Bands hervor gebracht hat (und nein, damit sind nicht Children of Bodom oder Nightwish gemeint!). Skeletal sind eine dieser jungen Krachkapellen aus dem fernen Norden und spielen amtlichen Death Metal, der außerdem eine gehörige Menge Thrash untergemischt bekommt. Die Basis bleibt aber klassischer Old School Death wie er Ende der 80er gespielt wurde. Trotzdem hört man häufiger das eine oder andere räudige Thrash Riff durchklingen, was aber immer in einem passenden Rahmen gehalten wird und nie wie ein Fremdkörper wirkt. Die Double-Bass wird oft genug maltretiert so dass man ordentlich den Kopf schwingen kann zu den Songs. Neben diesem Groove bauen die Finnen auf ihrem Debut aber auch genug aggressive und böse Parts in ihre Songs ein, und erschaffen so ihren ganz eigenen Death-Thrash Klangkosmos inspiriert von den 80ern, fernab von typischem HM2-Tod.
Dass die Jungs aber mehr können als Death und Thrash zeigen sie gleich an mehreren Stellen des Albums, wenn klassiche Metal-Riffs in SlowMo vorgetragen werden, und dank morbidem Geröchel richtig durch Mark und Bein gehen. Sogar ein Song mit Clean Gitarren und viel Melodie trauen sich die Jungs einzubauen, sie versuchen so noch ein Stück mehr dem Schwedentod Einheitsbrei zu entkommen, was aber nur bedingt gelingt, dies hätte meiner Meinung nach noch zwingender und konsequenter ausfallen können.
Zieht man von der Spieldauer noch das Instrumental 'Life and Dread' ab, bleiben vom Hörgenuß leider nur knappe 31 Minuten übrig, was für eine Full Price CD schon etwas mager ausfällt, es hätte gerne ein oder zwei Songs mehr sein können. Hier haben die vier Elchschlächter auf jeden Fall noch Luft nach oben, das Potential und die Musikerqualitäten dafür sind vorhanden.

Insgesamt ist das Erstlingswerk von Skeletal ein grund-solides Death Metal Album, welches nicht an Thrash-Passagen und auch nicht an Melodie geizt und sich mehrere Rotationen in meinem Player verdient hat. Old School Death Metal in klassichem Sound-Gewand neu eingefangen, in 2017, wer hätte das gedacht!

Anspieltipp: Sewers Of This World, Ravaged

Wertung: 7,5 von 10



Gesamtlänge: 33:10
Label: Inverse Records, INV246
VÖ: 03.02.2017

Tracklist:
01. Death Works Overtime
02. Sewers Of This World
03. Leap Of Faith
04. Life and Dread
05. Downward Spiral
06. Reaching Out
07. Ravaged
08. Return to The Grave

https://www.facebook.com/skeletalband

Hinweis: Das Review-Exemplar wurde HIO von Inverse Records als Online Promo zur Verfügung gestellt.

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Lantern
Geschrieben am 29.01.2017, 19:24 von Exorzist

Nach Below in 2013 gibt es dieses Jahr Nachschlag von den Finnen.

 Das neue Album der Finnischen Deather Lantern erscheint wie das Debutalbum erneut über Dark Descent Records. Das Zweitwerk der Finnen II: Morphosis wird am 17.März veröffentlich !
Gemixt und gemastert wurde das Album von Dan Lowndes/Resonance Sound Studios. Das Artwork stammt von Zbigniew M. Bielak.

Auf der Decibel Magazine Seite könnt ihr euch den neuen Song "Black Miasma" anhören. Zum Song geht es HIER!

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Stygian Temple - In The Sign Of The Five Angles CD
Geschrieben am 28.01.2017, 13:56 von Sol Records


Stygian Temple - In The Sign Of The Five Angles CD




Germany's STYGIAN TEMPLE rise from underneath the carpet of bones with "In the Sign of the Five Angles".
Their 41 minute debut opus is driven by pure Satanic fanaticism transforming into a menacing void of cold & atmospheric Black Metal.
For us & those capable to perceive, these seven cathartic incantations crawl & unfurl in the very essence of fundamentalist devil worship.

The CD is limited to 500 copies and comes with 12-sided Booklet.

Order STYGIAN TEMPLE CD
contact: info@solrecords.de
homepage: www.solrecords.de
Listen: https://soundcloud.com/stygiantemple

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Review: Frowning - Extinct
Geschrieben am 26.01.2017, 17:19 von ALUCARD

Frowning
Extinct
Black Lion Records
Vö:17.02.2017



Gleich zum Einstieg sei gewarnt: Man muss schon Liebhaber von Funeral Doom sein um mit dem Album warm zu werden.

Das Ein Mann Projekt aus Deutschland zelebriert diese Richtung in vollster Vollendung und mit der nötigen Leidenschaft. Im Gegensatz zu eventuellen Schubladenkollegen wie Ophis oder Ahab verzichten Frowning völlig auf das einschieben anderer Genres, also keine kurzen Geschwindigkeitseskapaden oder das abdriften in seichtere Gefilde.
Funeral Doom in Reinform wird geboten, jedes Gitarrenriff trifft wie ein Peitschenhieb auf den eh schon schmerzgeplagten Körper und breitet sich auf diesem aus. Dazu kommt eine Stimme aus den Tiefen der Erde die nichts Gutes verheisst, Val Atra Niteris hat ein unfassbares Stimmvolumen. Die Growls scheinen aus Tiefen zu kommen die man als Normalsterblicher besser nicht erforschen möchte.
Erstaunlicherweise ist es gar nicht zäh mahlend wie man es erwartet, das Album überzeugt eher in seiner Unbeirrbarkeit. Man hat das Gefühl das diese schwarze Macht nichts und niemand aufhalten kann, sie fliesst lavagleich immer weiter. Das könnte man fast als positiven Effekt des Albums auffassen: Egal was kommt, es geht immer irgendwie weiter. Und wenn die Scheisse sich vor dir stapelt, dann steig halt einfach drüber.

Allerdings gibt es Stellen bei denen ich mir etwas mehr Kompaktheit gewünscht hätte. Ich weiss, das ist der falsche Ansatz wenn man über Funeral Doom spricht. Die ein oder andere Passage hätte trotzdem vielleicht etwas kürzer ausfallen können, dann und wann habe ich beim zuhören einfach den Faden verloren.

Für Funeral Doomer ein Genuss für die schwärzesten Stunden. Wer mit dem Genre nichts anfangen kann für den wird auch dieses Werk nichts ändern. Wer aber vor hat sich für die ab und an aufkommenden finsteren Seiten der Seele nur ein einziges dunkelheitunterstützendes Album in Sammlung zu stellen, dem rate ich ebenfalls zu "Extinct".

01. Nocturnal Void (feat. Stanislav Govorukha (Suffer Yourself))
02. Encumbered by vermin (feat. Hekjal (Ad Cinerem))
03. Veiled in Fog
04. Buried Deep
05. Frédéric Chopin‘s Marche Funèbrev
Total running time: 61:02

Val Atra Niteris - All instruments, vocals

https://frowningblacklion.bandcamp.com/album/extinct
https://frowning.bandcamp.com/album/extinct

7,5 von 10 Punkten

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Wind In His Hair - Crust/Berlin
Geschrieben am 25.01.2017, 18:17 von ALUCARD

Feine Truppe aus Berlin:

Wind In His Hair

Laut eigener Angabe Melodic NeoCrust mit Einflüssen aus atmosphärischem Black Metal und Hardcore Punk. Wie auch immer, ich finds grossartig. Schöner krustig, mal schleppend, mal prügelnd mit abgefucktem Gesang der mich an meine Crusthelden Cwill erinnert.  
Anspieltip: Earthwrecker



https://windinhishair.bandcamp.com/releases

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Review: Daemoniac - Spawn of the Fallen
Geschrieben am 25.01.2017, 17:39 von ALUCARD

Daemoniac
Spawn of the Fallen
Xtreem Music
Vö:01.01.2017



Wat soll ich gross schreiben, ich denke jeder weiss wie das klingt...
HM2-driven Death Metal schwedischer Prägung, mit dem Unterschied das die Jungs aus Italien kommen.

Trotzdem eine Empfehlung? Klar, da man bei den Jungs Herzblut und Begeisterung raushört. Man spürt das sie nicht nur was nachspielen weil es eben grad im Trend ist sondern das sie das tun weil sie richtig Bock drauf haben. Und neben der ausreichenden Dosis Schwedentod klingt das Ganze auch noch schön dreckig und deftig, die Jungs legen Wert drauf das man auch noch die Death Metal Basis raushört, das darf auch ruhig mal etwas moderner klingen.

Somit zwar kein must-have da jeder bestimmt schon zehnzig Kapellen im Schrank hat die ähnlich tönen, aber kaufen kann man "Spawn of the Fallen" dennoch bedenkenlos. Auch weil das Album noch durch ein gelungenes MACRODEX Cover abgerundet wird. Zudem unterstützt ihr durch den Kauf eine ehrliche und leidenschaftliche Truppe und nicht irgendeine Plastikkapelle von grossen Labels.

1. Intro/Macabre Eucharist
2. Regurgitated From Hell
3. From Depths of Hideous Chasms
4. Spawn of the Fallen
5. Intro/Procreation of Hatred
6. Cursed Hecatomb
7. Upon Golgotha
8. Cremation (Macrodex cover)

http://xtreemmusic.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/daemoniac666

7 von 10 Punkten

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Elysium 3 - deutschsprachiges Doom Zine
Geschrieben am 23.01.2017, 19:55 von ALUCARD

Empfohlen für Doomheads:
Elysium #3, ein deutschsprachiges Doom Zine.
Mit Beiträgen von Akelei, Bathsheba, Caskets Open, Circle of Tyrants e.V., Cosmic Wasteland, Cross Vault, Dawn of Winter, Griftegård, Iron Rainbow, Ironsword, Mirror of Deception, Northwinds, Orne, Petrified, Primordial, The River, Seeds of Doom - The Misery Show, Serpent, Solstice, Tenhi, Unsilence, Voodooshock / Naevus.
Sehr lesenswerte Interviews mit Tiefgang abseits des üblichen Fragen&Antort Schemas.
Knapp über 80 Seiten für 3 Euro, ich denke da kann man nix verkehrt machen.
Gibts über http://metamatterrecords.tictail.com/product/elysium-3-fanzine oder direkt bei vandrare@gmx.net.

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Review: Pillorian - Obsidian Arc
Geschrieben am 20.01.2017, 16:02 von ALUCARD

Pillorian
Obsidian Arc
Eisenwald
Vö:10.03.2017



Eine Band die es aus dem Nichts heraus schafft auf grösseren Metalfestivals 2017 (Inferno, Roadburn, Ragnarök...) aufzuspielen muss die Macher schon sehr beeindruckt haben. Verfrühte Vorschusslorbeeren oder berechtigtes Interesse?
Nun, eventuell könnte das auch an der Besetzung liegen. Diese besteht aus dem ehemaligen Agalloch Musiker John Haughm, Uada Drummer Trevor Matthews und Stephen Parker (Maestus, ex-Arkhum). Das, so denke ich, wirkte schon sehr überzeugend. Und da niemand eine Band ungehört ins Programm aufnimmt wird das Songmaterial berechtigterweise auch einen grossen Anteil daran hatte.  

"Obsidian Arc" ist dabei ein Album das etwas Einarbeitungszeit braucht aufgrund seiner Vielschichtigkeit. Denn des öfteren verbergen sich unter der ersten, offensichtlichen Tonspur noch viele kleine Details die nach und nach erforscht werden müssen. Ich rede hier allerdings nicht von einem überfrachteten oder komplizierten Klangbild, die Titel gehen auch beim Erstkontakt direkt ins Ohr. Dort angekommen entfalten sie mit jedem Durchgang mehr Faszination und offenbaren dem Hörer ihre ganze Pracht.
Grösstenteils im schnelleren Midtempo unterwegs zeigen Pillorian aber auch des öftern das sie auch garstig grollenden Blackmetall der schnelleren Art beherrschen. Dem entgegen stehen ruhig, reduzierte, teils nur von einer Akustikgitarre getragene Stellen.
Ich habe beim anhören als Vergleich des öfteren eine andere Band im Hinterkopf gehabt mit der sich die Portland Jungs auch einige Buchstaben des Bandnamens teilen: Primordial.

Es finden sich auf dem Album eine Vielzahl von sehr schönen Momenten in denen die Band mit Gegensätzen arbeiten, als Beispiel könnte ich da "The Vestige of Thorns" nennen. Einerseits giftige Growls bis zum heiser verzweifelten Geschrei, gegen Ende allerdings erhaben männlicher Klargesang.
Oder "A Stygian Pyre" der als reinrassiger Blackmetalltrack startet und sich dann zur Midtempohymne mit herzzerreissender Gitarrenarbeit entwickelt. Und mit der grossartigen Textzeile "Our Fire burns black, nothing is darker" aufwartet.
Den dronigen Dreiminüter "The Sentient Arcanum" hätte ich zwar nicht gebraucht, aber das abschliessende "Dark is the River of Man" entschädigt für alles. Das sehnsüchtige Stück verwöhnt mit Klargesang, folkig paganer Atmosphäre zu Beginn und erneut grossartigem Gitarrenanteil. Durch die galligen Schreie hat man aber das Gefühl das unter der Oberfläche des Ganzen etwas lauert was besser nicht zu Tage tritt, das melodisch flotte Ende hinterlässt der Hörer aber mit etwas Hoffnung.

Vor Veröffentlichung des Albums am 10.03.2017 erscheint am 10.02.2017 noch die 'A Stygian Pyre' 7Inch inklusive exclusiver B-Seite "The Ardor of Scorn". Auf der Bandcampseite der Band ist diese allerdings schon ausverkauft.

1. By the Light of a Black Sun (8:22)
2. Archaen Divinity (6:44)
3. The Vestige of Thorns (8:45)
4. Forged Iron Crucible (7:08)
5. A Stygian Pyre (5:05) https://www.youtube.com/watch?v=_bZ8wZwkfnU
6. The Sentient Arcanum (2:43)
7. Dark is the River of Man (9:31)

http://www.pillorian.com/
https://pillorian.bandcamp.com/

9 von 10 Punkten

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SENTINENT HORROR - Ungodly Forms
Geschrieben am 18.01.2017, 16:27 von ElWiz




SENTINENT HORROR
- Ungodly Forms

Mit der Zeit ist das so ne Sache; ehe man sie hat, ist sie quasi vorbei und man hat die Hälfte wieder verpennt. Das tolle Death Metal- Jahr 2016 ist vorbei, aber bevor wir uns den kommenden Highlights zuwenden, hier noch ein Blick zurück. Denn was muß, das muß ! Und das mit SENTINENT HORROR muß sowas von !!! Die Amis zelebrieren auf ihrem ersten Album den guten alten Schweden Death Metal wie es seit -  was weiß ich seit wann - nicht mehr getan wurde. "Ungodly Forms" ist die ultimative Hommage an die Ikonen des Genres und deren unvergänglichen Meisterwerke. Hier lodert das Feuer, das DISMEMBER und ENTOMBED mit ihren Frühwerken entfacht haben, in seiner hellsten Pracht. Fxxk yeah, hier gibt es die absolute Vollbedienung. Die typischen "tiefergelegten" Gitarren fräsen ihre Schneisen in die Gehörgänge, können aber auch mal einen auf melodisch a la DISMEMBER machen. Vocalist Matt malträtiert seine Stimmbänder so gekonnt, daß er sich aufrecht neben den Meistern Kärki und Petrov zeigen kann.Das klingt alles so authentisch, daß es schon beängstigend ist - der einzige Fake ist, daß die Band eben nicht aus Schweden ist, aber dafür klingt die Mannschaft aus New Jersey schwedischer als alle anderen Genrevertreter der letzten Jahre."Like An Everflowing Stream", "Left Hand Path" und "Into The Grave" sind wohl mit die wichtigsten Alben unter allen Klassikern, "Ungodly Forms" nimmt aber in der heutigen Zeit eine ähnlich wichtige Position ein: auf Platten wie dieser lebt der Schweden Death Metal in Bestform weiter.
Es gilt hier nicht, einzelne Songs hervorzuheben, sondern es gilt einfach nur zusagen, daß absolut jeder, der diesem Sound seit Anbeginn verfallen ist ( und alle, die ihn heute noch zu schätzen wissen ), sich "Ungodly Forms" in sein Regal stellen muß ! Aber auch jeder Death Metal - Fan generell sollte mal reinlauschen, da speziell in den letzten Songs der Scheibe der amerikanische Sound durchschimmert.

Wertung: 9/10

Release: bereits erschienen ( 9.12.2016 )
Label: Testimony Records
( hier kann auch reingelauscht werden )

Tracklist:

1.
Into The Abyss... (Intro) 00:50
2.
Abyssal Ways 03:55
3.
Die Decay Devour 04:04
4.
Blood Rot 04:06
5.
Splinter The Cross 05:10
6.
Beyond The Curse Of Death 02:27
7.
Ungodly Forms 05:29
8.
Suffer To The Grave 04:25
9.
A Host Of Worms 03:58
10.
Of Filth And Flesh 02:34
11.
Mourning (Instrumental) 01:27
12.
Celestial Carnage 06:16

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Venenum
Geschrieben am 16.01.2017, 15:10 von Exorzist

Die deutschen Deather Venenum veröffentlichen ihr Debutalbum Trance of Death am 17.März über The Ajna Offensive. Endlich kommen die Herren mit ihrem Debutalbum um die Ecke !!!

Today, The Ajna Offensive sets March 17th as the international release date for Venenum's highly anticipated debut album, Trance of Death. It makes a difference in effort and time, either to dig six feet deep or to build a necropolis. Venenum decided for the latter…and it was worth every fucking second of waiting.

Five years after the successful self-titled mini-album, Venenum strike with their debut full-length, Trance of Death. The album presents Venenum on a new level of devotion and continues new and never-before-heard layers of darkness. The six new compositions and introduction theme are a grand melding of unique visions and unaltered traditions woven and blended into a complex unit of sacred horror. Trance of Death is far away from being another one-dimensional tribute to the grave: it is reverence and praise, a hymn to the impending end of all things.

Artwork and layout by Timo Ketola, further marking sacred this monument. First track to be revealed shortly. Cover and tracklisting are as follows:

Tracklisting for Venenum's Trance of Death
1. Entrance
2. Merging Nebular Drapes
3. The Nature of the Ground
4. Cold Threat
5. Trance of Death Part I - Reflections
6. Trance of Death Part II - Metanola Journey
7. Trance of Death Part III - There Are Other Worlds…





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Henry Kane  - DeathCrust aus Schweden
Geschrieben am 15.01.2017, 13:01 von ALUCARD

Wombbath, Ashcloud, Skineater....
Das sind nur ein paar Bands bei denen Jonny Pettersson aktiv ist, hier kommt seine neueste Ausgeburt:
HENRY KANE
Feinstes DeathCrust Gebrazzel, typisch schwedisch serviert.
Checkt mal Bandcamp, empfohlen wird "En grav av ångest".



https://henrykanecrust.bandcamp.com/

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Review: The Ruins of Beverast - Takitum Tootem
Geschrieben am 15.01.2017, 12:37 von ALUCARD

The Ruins of Beverast
Takitum Tootem
Van Records
Vö: 19.12.2016



Beim Releasedatum war ich mir unsicher, die Van Website sagt 19.12.2016, im Promolink steht 27.01.2017. Scheinbar stimmt aber ersteres...

Neue Ep von The Ruins of Beverast, sie soll auch als Ausblick auf das dienen was den Hörer auf dem nächsten Album erwartet.

Zwei Songs sind zu hören, ersterer ist das titelgebende "Takitum Tootem! (Wardance)". Dessen in Klammern gesetzter Zusatz liess mich sofort an Killing Joke´s "Wardance" denken, das Stück selbst ist zwar nicht als Coverversion ausgezeichnet aber so ganz sicher bin ich mir nicht ob es sich dabei nicht doch um eine sehr verfremdete Interpretation des Stückes handelt. Eingeleitet von einer schamanisch/indianisch klingenden Geräuschkulisse verströmt das fast neunminütige Stück eine sehr rituelle und hypnotische Stimmung. Diese wird durch das tribalartig treibende Drumming und die einfache aber wirkungsvolle Gitarrenarbeit erzeugt. Zu der abgrundtiefen Hauptstimme kommen noch diverse psychedelisch anmutende Stimmfetzen und verfremdete Sprachsamples, begleitet von unheilvoll tönenden Chören. Eine sehr intensive Erfahrung auf die man sich aber einlassen muss.

Titel Nummer 2 nennt sich "Set The Controls For The Heart Of The Sun" und ist ein Pink Floyd Coversong. Zumindest im weitesten Sinne, den The Ruins of Beverast haben mit einer Spielzeit von 11:50 min die Originallänge mehr als verdoppelt und es klanglich eher an das erste Stück angepasst. Verzerrter Klargesang trifft auf Tribaldrumming und stoisches Riffing während die Dynamik des Stückes sich immer weiter steigert um dann nach fünf Minuten völlig in sich zusammenzufallen. Ich muss zugeben ich bin mit dem Original nur am Rande vertraut und kann dadurch nur bedingt Vergleiche ziehen. Ich denke aber das diese Coverversion dem Herz und der Seele von Pink Floyd näher kommt als eine Vielzahl von mehr oder weniger gelungenen Neuinterpretationen von Pink Floyd Songs.
Interressanterweise sind die letzten Töne des Songs die gleichen die auch das erste Stück einleiten, somit schliesst sich hier ein Kreis.
Erscheint als 12" Vinyl.

1.Takitum Tootem! (Wardance) - (8:50min)
https://www.youtube.com/watch?v=vbvvbokHtaw
2. Set The Controls For The Heart Of The Sun (Pink Floyd) - (11:50min)
https://www.youtube.com/watch?v=93QolKj1JOo

https://www.facebook.com/pages/The-Ruins-Of-Beverast/116265971848680
http://www.van-records.de/product_info.php?products_id=3048

8,5 von 10 Punkten

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Mosaic - Old Man`s Wyntar
Geschrieben am 12.01.2017, 09:21 von ALUCARD

Mosaic
Old Man`s Wyntar
Eisenwald Tonschmiede
Vö:20.01.2017



Old Man's Wyntar ist nicht ganz neu, erstmals erschien die Ep unter dem selben Namen 2014. Und damals war es schon erstaunlich das das Ganze mit einer Spielzeit von fast 45 Minuten noch als EP bezeichnet wurde, eine Vielzahl von Bands im Metalbereich veröffentlichen Platten mit weit weniger Spielzeit und bezeichnen das als vollwertiges Album.
Die 2017er Neuauflage wurde noch um ein Kapitel erweitert, jetzt beträgt die Spielzeit stolze 74 Minuten. Hier bekommt der Hörer also einiges geboten für sein Geld. Zumal dem Rerelease ein A5 Buch beigelegt ist,  Artwork&Booklet wurden überarbeitet und erweitert. Zusätzlich gibt es erstmals eine komplette Übersetzung der Texte ins englische. Somit also auch lohnenswert für Fans die das Album schon besitzen.

Thematisch dreht sich das Album rund um den Winter. Mosaic nähern sich dem Thema aber von der mystischen und finsteren Seite, also nix mit Schneemannbauen oder Schlittenfahren. Wobei, so rasant wie es teilweise zu Werke geht könnte das eine sehr flotte Abfahrt werden.
Black Metal ist das Hauptthema, dieser pendelt zwischen melancholisch getragenem Midtempo und garstig kalter Raserei. Zuweilen erinnert das etwas an die Sachen die aktuell aus dem kanadischen Bereich kommen a la Forteresse oder Cantique Lépreux gepaart mit nordisch romantischen Klängen von Grift und Stilla.
Hier schimmert auch immer wieder die Vorgängerband Alchemyst durch, die Nebentätigkeit von Bandkopf Inkantator Koura bei den thüringischen Black Metallern Vivus Humare trägt sicher auch seinen Teil dazu bei.
Leshiyas von Vivus Humare hat den Meister beim einspielen des neuen Kapitels übrigens begleitet. Doch nicht nur er, ebenfalls anwesend und beteiligt war das neoklassische Duo NACHTREICH, Scorpios Androctonus (CRIMSON MOON, ex-MELECHESH), Erik Gärdefors (GRIFT), Barth (OUR SURIVIAL DEPENDS ON US) und E.H. (WOLFHETAN).

Mosaic setzen aber auch eine grundsätzlich Bereitschaft für ritualistisch folkige Elemente beim Hörer vorraus, diese dienen des öfteren als Bindeglied zwischen den metallischen Tracks, sind aber weit mehr als nur Zwischenspiel und stehen eigenständig und völlig gleichberechtigt als Gegenpol zu den harten Klängen. Und auch bei diesen meist akustischen Stücken gehen die Thüringer ernsthaft und durchdacht zu Werke, gelangweiltes Lagerfeuergeklimper oder sinnentleertes Bardengeträller braucht niemand zu befürchten. Grad diese reduzierten Stücke mit dem erdrückend mahnendem, dennoch aber erhaben stolzem Klargesang sorgen für die ein oder andere Gänsehaut.

Insgesamt habe ich des öfteren mal die von mir sehr verehrten Empyrium im Hinterkopf. Diese agieren ja in ähnlichen Kreisen und haben die Reise vom Black Metal hin zu den naturromantischen Klängen ja schon hinter sich. Sie haben das zwar von Album zu Album getan und nicht wie Mosaic innerhalb eines Albums, aber die Herrangehensweise, die Art und Weise der Darbietung und der ernsthafte Umgang mit dem Material sind sich schon recht ähnlich.

Ein sehr ernstes und grimmiges Werk, sowohl von der Thematik her als auch von der musikalischen Darreichung.
Aber auch sehr packend und intensiv arrangiert. Bei einem aufmerksamen Hörer wird es dafür sorgen das dieser immer weiter in die Mosaic`sche Winterwelt eintauchen möchte, Kopfhörer sind sehr empfohlen. Einmal darin gefangen ist Old Man`s Wyntar ein Werk das einen so schnell nicht mehr loslässt.

Anspieltip: White Gloom

Chapter I: ERWECKUNGE & WINTEREN
[engl.: awakening & snowfall]
I. Incipit: Geherre (5.49)
II. Onset of Wyntar (12.49)
III. Im Winter (2.30)

Chapter II: ZOUBAR & TUNKALHEYT
[engl.: ...of magick & darkness]
IV. Snowscape (3.21)
V. White Gloom (11.24)
VI. Black Glimmer (8.56)

Chapter III: VRÖUDENHÜGE & ROUCHNAHT
[engl: joyful reminiscence & sacred eves]
VII. Silent World, Holy Awe (4.05)
VIII. Vom ersten Schnee (5.55)
IX. Silver Nights (22.24)

https://mosaicofthefallenone.bandcamp.com/album/old-mans-wyntar
http://www.eisenton.de/

9 von 10 Punkten

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Review: Helheim - landawarijaR
Geschrieben am 11.01.2017, 16:53 von ALUCARD

Helheim
landawarijaR
Dark Essence Records
Vö:20.01.2017



"landawarijaR" ist schon das neunte Album der norwegischen Viking Black Metaller Helheim und schliesst sich nahtlos dem 2015er Werk "raunijaR" an.
Sprich, melodischer Black Metal mittlerer Gangart. Ich finde sogar das der reine schwarzmetallische Anteil noch etwas zurückgefahren wurde um mehr Platz für folkigere Stellen zu machen.

Was wieder sehr beeindruckt ist das Songwriting. Jeder Song für sich bildet eine Einheit, ist ein in sich geschlossenes Kleinod das von vorne bis hinten stimmig und packend durcharrangiert ist. Jeder Song ist eine kleine Reise mit einer Menge zu entdecken. Das sorgt dafür das bei den Titellängen zwischen sechs und fast 10 Minuten keine Langeweile aufkommt. Das schaffen Helheim unter anderem durch den Einsatz von erhabenem Klargesang (Baklengs mot intet!!!), Stimmungswechseln und dem Einbau diverser unerwarteter Instrumente. Und da die Band aus Norwegen kommt bekommt der Hörer natürlich auch ausreichend frostige Gitarrenlinien serviert. Als Gastsänger sind William Hut, Morten Egeland, Pehr Skjoldhammer (ALFAHANNE), Bjornar E Nilsen (VULTURE INDUSTRIES, BLACK HOLE GENERATOR) und Ottorpedo zu hören.

Erwähnenswert ist noch der Ernst mit dem Helheim zu Werke gehen, hier wird der Begriff Viking nicht ins absurde geführt oder kommt einer Parodie gleich. Viele andere Bands und Wegbegleiter haben ja leider diesen Weg gewählt...

Dazu kommt noch ein sauberer und warmer Klang ohne zu viel Dramatik, abgerundet wird "landawarijaR" durch ein stimmungsvolles Artwork.
Das perfekte Anschlussalbum zu "raunijaR". Wer das Album mochte wird auch mit dem neuen Werk sofort warm werden, Neueinsteiger brauchen eventuell etwas Anlaufzeit und sollte ihre Scheuklappen vorher ablegen.

1. Ymr
2. Baklengs mot intet
3. Rista blodørn
4. landawarijaR
5. Ouroboros
6. Synir af heidindomr
7. Enda-dagr

Discography:
Jormundgand (CD/LP, 1995)
Av Norrøn Ætt (CD/LP, 1997)
Terrorveldet (MCD, 1999)
Blod og Ild (CD, 2000)
Yersinia Pestis (CD, 2003)
The Journeys and the Experiences of Death/Helsviti (Double CD/Digi-Pack, 2006)
The Journeys and the Experiences of Death (CD, 2006)
Kaoskult (CD, 2008)
Åsgards Fall (MCD, 2010)
Heiðindómr ok mótgangr (CD/LP, 2011)
raunijaR (CD/LP, 2015)
landawarijaR (CD/LP, 2017)

Line-up:
Vgandr – bass, vocals
H’grimnir – guitar, vocals
Hrymr – drums
Noralf - guitar

https://www.facebook.com/helheimnorway
https://helheim.bandcamp.com/album/landawarijar

8 von 10 Punkten

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CANDLE - Heavy Metal mit Corrosive Carcass Mitgliedern
Geschrieben am 11.01.2017, 16:08 von ALUCARD

 Die erste Band beim neu gegründeten Label Fighter Records sind die schwedischen Epic Metaller CANDLE.
Fighter Records ist eine neu gegründete Abteilung von Xtreem Music die sich ganz dem klassichen Heavy Metal und Artverwandtem hingibt.

CANDLE wurde 2015 von den Gitarristen Markus Janis & Christian Kanto (beide von CORROSIVE CARCASS) gegründet. Später kam noch Jorma Pihlajainen (drums), Juhani Pihlajainen (bass) und Sänger Erik Nordkvist hinzu.

Beeinflusst wurde die Bandgründung von MERCYFUL FATE, altem US Metal a la frühe SAVATAGE und NWOBHM a la frühen JUDAS PRIEST. Ende 2016 wurde ein Demo EP fertiggestellt die jetzt offiziell bei Fighter Records erscheint, die Band arbeitet momentan an ihrem Debütalbum das Mitte 2017 erscheinen soll.

Tracklist for "Demo 2016" is as follows:

1. Betrayal
2. Dancing Lights
3. Frozen With Fear
4. No Peace For My Soul



"Demo 2016" erscheint am 15.02.2107 bei Fighter Records, limitiert auf 500 Cds.
www.facebook.com/candlebandofficial

CANDLE - Dancing Lights [2017]

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VACIVUS DeathMetal UK
Geschrieben am 10.01.2017, 09:03 von ALUCARD

ANTESTEN!
VACIVUS, eine mir vorher völlig unbekannte Truppe aus England.
Geboten wird undergroundig strahlender Deathmetal mit leichter Doomnote in 'Unchaining the Winds of Uncreation', wüst rumpelnd mit `nem fies klingenden Fronter. Feine Sache...





https://goatprayerrecords.bandcamp.com/album/nuclear-chaos

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Admin`s Birthday.....
Geschrieben am 10.01.2017, 08:32 von ALUCARD

:saufen:  :saufen:  :saufen:
Hoch die Tassen, der Admin hat Geburtstag.
Alles Gute dem Undertaker!!!
:prost:  :laola:



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Die US Hardcore Punk Legende POISON IDEA hören nach 35 Jahren auf
Geschrieben am 09.01.2017, 09:55 von UnDerTaker

poison%20ideaDie aus Portland, Oregon (USA) stammenden Hardcore Punker POISEN IDEA hören nach 35 Jahren auf. Diese traurige Botschaft verkündete vor wenigen Stunden die Band auch den letzten die es noch nicht mitbekommen haben.
Mit dem Label TKO/Cascade möchte man die alten Sachen noch mal neu auflegen und auch einige nie veröffentlichte Dinge ans Licht bringen.
» This is an OFFICIAL ANNOUNCEMENT. We've told our friends, talked with promoters, announced it at the last show, but I guess we have to do this to make it "official". POISON IDEA is pulling the plug on the life support system that keeps the band side alive. Ya can't kill the spirit. But as of Jan. 1, 2017, POISON IDEA is no longer a band. We're going to keep working with TKO/Cascade to rerelease the old catalog and we have stuff that was never let out of the can, that will probably be released. THANK YOU FOR THE 35! YEARS WORTH OF MEMORIES. STAY TRUE, STAY FREE. CHEERS.«






Hier ein Song der Band:


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Review: Wound  - Engrained
Geschrieben am 08.01.2017, 19:42 von ALUCARD

Wound
Engrained
Fda Records
Vö: 20.01.2017






Am 20.01.2017 ist es soweit, Wound legen mit "Engrained" den Nachfolger zum 2013er Debütalbum "Inhale the Void" vor (Ist das echt schon so lange her?).
Können sie damit den eingeschlagenen Weg fortsetzen? Bleiben sie sich treu ohne sich selbst zu kopieren? Wie gehen es die Jungs an alte Fans bei der Stange zu halten, gleichzeitig aber auch neue Anhäger zu rekrutieren? Oder kommt doch alles anders....

WOUND klingen immer noch wie Wound....
An den grossen Stellschrauben wurde nicht gedreht, von Anfang an ist das Album klar als Wound erkennbar. Und auch die personellen Änderungen haben sich erwartungsgemäss nicht negativ ausgewirkt oder die Band in irgendeiner Art geschwächt oder vom Weg abgebracht. Die Jungs haben immer noch ein klares Ziel vor Augen, und das heisst schwedisch angehauchten, kraftstrotzenden Death Metal mit Crustelementen zu kreuzen. Das war und bleibt auch so, also keine Angst. Ein Titel wie "The Gateway to Madness", "Of non Serviam" oder "The Plague" (die Gitarren zum Ende hin erinnern stark an das Erstlingwerk) hätte auch auf dem Vorgängeralbum Platz gefunden und wäre nicht als Fremdkörper wahrgenommen worden.  

...aber dennoch gab es Veränderungen.
"Engrained" ist trotz allem keine Kopie von "Inhale the Void". Am auffallendsten ist das beim Schlagzeug, "I am Havoc" zum Beispiel,  "Thy Wrath and Fire" und diverse andere Stellen innerhalb der einzelnen Titel kratzen vom Klang und der Geschwindigkeit her schon heftig am schwarzmetallischen Türchen. Das war aber von der Band auch genau so vorgesehen. Und ich finde auch das der Drumsound organischer und basischer, trotzdem aber kraftvoller klingt als auf dem Debüt. Dazu kommt noch das neben dem Hauptgesang von Schettler auch noch eine zweite Stimme auftaucht und diese sehr gut mit eingebaut ist. Hörenswert zum Beispiel im Opener "I am Havoc" fein ausgependelt zwischen Anklage und Anbetung.

Und auch sonst haben sich Wound klanglich etwas ausgeweitet und Platz für andere Elemente geschaffen, teilweise kann man da schon von klassichem Heavy Metal sprechen der mit eingearbeitet wurde. Ein Titel wie "Morbid Paradigm" würde jedenfalls auch mit normalen Klargesang sicher gut funktionieren. Und auch Passagen im über zwölfminütigen titelgebenden "Engrained" weisen deutliche Spuren der reinen metallischen Lehre auf. Dieses in drei Kapitel aufgeteilte Monstrum bringt alles zusammen für was Wound 2017 steht: scheuklappenfreien Deathmetal mit deutlicher Verwurzelung im Metal, Crustbrocken mit der Betonung auf das dreckig groovende Element der Genreschublade und blackmetallische Schleifspuren. Ist man ganz genau kommt man zwar am Ende nur auf 9 Minuten reiner Songanteil da der Rest in einem Pink Floyd-artigen Kosmos davonschwebt, dennoch bringt man hier abschliessend nochmal die Wound`sche Essenz hervor.
Zusätzlich lässt sich auf das ganze Album gesehen auch sagen das die zweite Gitarre ein deutlicher Zugewinn ist und auch sie einen grossen Anteil an der gesteigerten Vitalität der Songs hat.

Fortschritt mit Blick in den Rückspiegel...
Mit diesem Werk im Rücken könnte 2017 ein wegweisendes Jahr für die Jungs werden. Sie sind sich definitiv treu geblieben, Wound klingen immer noch wie Wound, auf die Eigenständigkeit wird weiterhin Wert gelegt.
Aber es gab feine Veränderungen die sich als Fortschritt herausstellen und das Gesamtergebniss noch besser machen. Durch diese kleinen Justierungen und klanglichen Erweiterungen klingen die Jungs reifer ohne den Grundcharakter zu verweichlichen, ich finde sogar das der Härtegrad noch gestiegen ist. Da man sich auch in Sachen Songwriting weiterentwickelt hat und einige Stimmungswechsel zu verzeichnen sind bietet"Engrained" eine sehr lange Beschäftigungszeit für den Hörer, das aber ganz ohne komplizierten Einstieg. Das Teil begeistert von Anfang an, allein wenn ich nur bedenke wie oft ich schon das auf dem letztjährigen Labelsampler platzierte "Thy Wrath and Fire" gehört habe, dieser Titel den anderen in Punkto Wiederholungen also einiges vorraus hat und ich es trotzdem bei jedem erneuten Durchgang saustark finde, dann kann ich garantieren das das Album so schnell keine Abnutzungserscheinungen aufweisen wird. Vorteilhaft dabei ist auch die äusserst positiv zu erwähnende lange Spielzeit der Platte.
Und wo wir schon beim Thema Platte sind: Ich vernahm Stimmen die der Meinung sind das sich das gelungene Albumartwork prima als Vinyl Picture Disc machen würde...


01. I Am Havoc
02. The Gateway To Madness
03. Thy Wrath And Fire https://soundcloud.com/fda-records/wound-thy-wrath-and-fire
04. Morbid Paradigm https://www.youtube.com/watch?v=H9mtBg8Rxs0&spfreload=10
05. Carrion
06. Of Non Serviam
07. The Plague
08. Engrained

https://www.facebook.com/wound.deathmetal

9 von 10 Punkten



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Manifest of Hate Creations - New Releases
Geschrieben am 08.01.2017, 17:38 von M.O.H Creations

OUT-NOW:

+++ Kashgar - Kashgar +++

Manifest of Hate Creations proudly presents the full-length debut album of Kyrgyzstan's only extreme metal act! Expect 40 minutes of eponymous kyrgyz death metal madness!

QUOTE
Throbbing, spine-snapping muses possess the shamans who fill this coven. Howling out of the Pamir Mountains, Kashgar take all souls with a sound hearkening back to the golden age of extreme metal. Fiends who love Kreator, Darkthrone, King Crimson, Slayer, Thorns and classic Metallica will find themselves entranced by the thrashing assault of the brutarians of Kyrgyzstan. All bow to Kashgar!


Preview to the full album on bandcamp: here

This release is strictly limited to 100 LPs with 30 die-hard versions that come wrapped in a hand-made shyrdak-style wood cut:



The die-hard edition includes:
- high-quality woodcut, handcrafted by MOH's Jørn Heimann
- regular album sleeve (see regular edition)
- hand-numbered obi strip
- double-sided lyric sheet
- digital album download code
- black vinyl

The regular edition includes:
- hand-numbered obi strip
- double-sided lyric sheet
- digital album download code
- black vinyl

Grab your copies at: http://manifestofhate.bigcartel.com/

Also available:
- KFR - Death March (first time available on tape)
- Official SABBAT "The Dwelling" Back Patch

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"The Path of Death VI" am 14.10.2017 in Mainz
Geschrieben am 06.01.2017, 20:19 von Exorzist

Freunde des gepflegten Death Metal, wir haben uns entschlossen, erneut die Puppen in Mainz tanzen zu lassen. Der Termin für das nächste "The Path of Death VI" steht!
Am 14.10.2017 werden erneut 6 Bands im M8 in Mainz euch mit Death Metal vom Feinsten verwöhnen. Setzt das richtige Kreuz in eurem Terminkalender, denn es wird ein garantiert tödlicher Herbststurm der da über euch hinweg brausen wird!
Mehr zu den aufspielenden Bands erfahrt ihr in den nächsten Wochen.
Eines bereits vorweg, da wir letztes Jahr mehrere internationale Kapellen am Start hatten, werden wir dieses Jahr wieder verstärkt die deutsche Szene unterstützen.
Erwartet einen internationalen Headliner und 5 weitere Killerbands aus den deutschen Landen !!!



(15 Antworten)

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ALTAR OF BETELGEUZE: Finnischer Stoner Death Metal
Geschrieben am 03.01.2017, 13:14 von UnDerTaker

altarALTAR OF BETELGEUZE spielen eine Art Stoner Death Metal, soll heißen eine Mischung aus Stoner Doom und Death Metal. Am 15.4.2017 werden die Finnen nun mit "Among the Ruins" ihr neues Album via Transcending Obscurity Records veröffentlichen. Das erste Album der Band erschien mit dem Titel "Darkness Sustains the Silence" Anfang 2014 bei dem Label Memento Mori.
Anbei könnt ihr schon mal den fast 10 Minuten langen Titelsong des Albums antesten.

Altar of Betelgeuze sind: Matias Nastolin (Decaying),Olli “Otu” Suurmunne (ex-Decaying), Juho Kareoja und Aleksi Olkkola (Sclerosis, ex-Cardinals Folly).

Tracklist:
1. The Offering
2. Sledge of Stones
3. No Return
4. New Dawn
5. Absence of Light
6. Advocates of Deception
7. Among the Ruins



Band Facebook Seite

(6 Antworten)

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Daemoniac - DeathMetal aus Italien
Geschrieben am 02.01.2017, 15:39 von ALUCARD



Das neue Jahr startet ja schonmal gut....
Daemoniac kommen aus Italien, klingen aber als würden sie von Geburt an in Schweden leben. Knurriger, schlecht gelaunter Death Metal mit den bekannten Zutaten, trotzdem irgendwie packend und begeisternd.



Das Debütalbum wurde in den Sunlight Studios aufgenommen und ist am 01.01.2017 bei Xtreem Music erschienen.


Ganzes Album: https://xtreemmusic.bandcamp.com/album/spawn-of-the-fallen



(1 Antworten)

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Review: Vanha - Within the Mist of Sorrow
Geschrieben am 01.01.2017, 17:54 von ALUCARD

Vanha
Within the Mist of Sorrow
Black Lion Records
Vö: 28.12.2016



Doommetal gab es 2016 ja auch ausreichend, zum Jahresende bringt diese Truppe aus Schweden noch ein Debütalbum auf den Markt das sich hinter keinem anderen Release des vergangenen Jahres zu verstecken braucht.

Das Duo, bestehend aus Jan Johannson (Vocals, Guitars, Keys) und Jesse Oinas (Drums) bringt typisch melancholischen Doommetal ganz im Sinne von den Landsmännern In Mourning und October Tide. Allerdings verströmen die beiden Jungs eine ganze Menge mehr Energie als die altbekannten Kapellen und dringen auch immer wieder in den melodischen Deathmetalbereich vor. Sehr positiv fällt dabei das kraftvolle und dennoch sehr gut verständliche Growling auf. Selbiges scheint von ganz unten zu kommen, aus den finstersten Ecken der Seele. Der Keyboardeinsatz fällt sehr dezent aus und unterstreicht die alles umfassende Verzweiflung in den tiefsten Tönen.
Bei "The Curse" kommt erstmals längerer Klargesang zum tragen, durch die anfängliche Klavierbegleitung liegt das ganze Augenmerk auf der traurigen Lyrik. Umso heftiger setzt später der Growlgesang mit den restlichen Instrumenten ein.
Das darauf folgende "Reaching the End" ist mein persönlicher Höhepunkt des Albums, hier geht es direkt in die Hochphase des damaligen Gothic/Doom Metal. Und zwar in die Zeiten in denen das Genre noch einen ernstzunehmende Sache war und nicht durch Elfenelsen, Kajal und Plastikklang verweichlicht wurde. Hier weht ganz viel früher Peacevillespirit durch die Boxen...

Saustarkes Debüt der Band die erst im Sommer 2016 gegründet wurde. Den Schweden gelingt es hier frischen Wind in die Genreschublade zu bringen in der die bekannten Vertreter doch schon etwas Staub angesetzt haben. Dazu trägt natürlich auch die kraftvolle Produktion bei, den Hauptanteil schultert allerdings das gelungene Songwriting und die punktgenau gesetzte Instrumentierung. Deswegen kommt hier zu keiner Sekunde Langeweile auf, auch wenn es bis auf eine Ausnahme immer über die sechs Minuten hinaus geht. Wäre das Teil etwas früher erschienen, ich denke man würde es auf einer Menge "Best of the Year" Listen wiederfinden.
Anspieltip: Old Heart Fails, Reaching the End

01. Old Heart Fails
02. Into the Cold Light
03. The Curse
04. Reaching the End
05. Dark Heart
06. Desolation
07. The Curse (Instrumental)
Total Running Time 44:52

https://vanhablacklion.bandcamp.com/releases

8,5 von 10 Punkten

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Review: Nox Formulae - The Hidden Paths to Black Ecstasy
Geschrieben am 31.12.2016, 14:17 von Nabu

Nox Formulae - The Hidden Paths to Black Ecstasy

Griechenland ist bei uns nicht unbedingt für effizientes Wirtschaften oder finanzielles Geschick bekannt – geht es aber um Black Metal zählen sie mit zu den besten Adressen Europas. Nicht weiter verwunderlich also, dass man auch von einem Debüt Album einiges erwarten kann. Nox Formulae ist bisher noch überhaupt nicht in Erscheinung getreten, „The Hidden Paths to Black Ecstasy” ist aber bereits auf einigen “Top Alben 2016” Listen zu finden. Warum ich das übertrieben finde und was euch auf dem Album erwartet? Erklärungsversuche.

Nox Formulae spielen eine auf den ersten Blick relativ unspektakuläre Art des Black Metal. Wir haben das klassische schnelle, schrille Riffing, relativ verhaltene Vocals und einen meistens sehr souveränen Blastbeat der das Ganze vorantreibt. Aber eben nicht nur: „Nahemoth Death Plane“ würde ich als musikalische Interpretation einer dunklen Messe beschreiben. Fast unerträglich langsam mit bedrückenden Schreien unterlegt startet der Song in bester Funeral Doom Manier und lässt sich fast vier Minuten Zeit um Fahrt aufzunehmen - bei einer Laufzeit von über acht Minuten ist das allerdings kein Problem.

Über das ganze Album hinweg ist die größte Stärke von Nox Formulae, dass ihre Musik oft einen rituellen Charakter hat. Die Songs entfalten zeitweise eine beinahe hypnotische Wirkung und verbreiten eine düstere, bedrohliche Atmosphäre. Leider gelingt das der Band nicht durchgehend, womit wir auch schon bei der einzigen und gleichzeitig größten Schwäche sind. Zu oft verliert man den Hörer weil die Musik einfach nebensächlich wird, weil zu wenig bzw. nichts Spannendes im Song passiert. Schade. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt. Und als Erstlingswerk  lässt sich „The Hidden Paths to Black Ecstacy“ definitiv sehen. Da darf man auf weiteres Material gespannt sein*



Anspieltipp: Nahemoth Death Plane, O.D. Dominion
Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 44:14
Label: Dark Descent Records
VÖ: 16. September 2016

Tracklist


1. NOXON
2. The Shadow Smoke
3. Nahemoth Death Plane
4. Voudon Lwa Legba
5. The Dark Brother
6. Yezidic NOX Formula
7. O.D. Dominion
8. Hidden Clan NXN - Pt 1: Eleven Rays of Sorat & Pt 2: Black Magic Assault
9. XONOX

Website der Band: Nox Formulae bei Facebook



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Review: Krypts - Remnants of Expansion
Geschrieben am 31.12.2016, 12:09 von ALUCARD

Krypts
Remnants of Expansion
Dark Descent Records
VÖ: 28.10.2016



Hier noch schnell meine Zusammenfassung von dem Album das gefühlt in jeder zweiten "Top of the Year" Liste auftaucht:

Krypts - Remnants of Expansion

Das Zweitwerk der finnischen DeathDoomer setzt kompromisslos den eingeschlagenen Weg fort, fiese Doomschleifer treffen auf kurze und heftige Deatheruptionen. Schon das fast elfminütige "Arrow Of Entropy" ist ein Musterbeispiel für spannungsgeladenen Songaufbau dessen Gipfel erst nach siebeneinhalb Minuten erreicht ist. Das von mongolischem Gesang eingeleitete "The Withering Titan" streut in den leicht melodischen Verlauf diverse Nackenbrecher mit ein die den Hörer völlig unvorbereitet treffen und ordentlich bearbeiten. "Remnants Of Expansion" ist dann rein instrumental gehalten und sorgt für etwas Erholung bevor es mit "Entrailed To The Breaking Wheel" weitergeht. Selbiger ist eine etwas kürzer gehaltenen Granate mit verheerender Wirkung für die Nackenmuskulatur, erst zur Songmitte wird das Tempo gedrosselt. Dafür setzen die Finnen jetzt die Knochenpresse an, zermahlen den Hörer und blas(t)en zum finalen Ritt. "Transfixed" holt nochmals kurz die Mongolen aus dem Verlies, ist dann etwas unentschlossen, stürmt dafür umso verbitterter los. Mit den letzten schmerzgeplagten Schreien klingt das Album dann aus....

Erneut ein tiefschwarzes Mach(t)werk das keinerlei Hoffnungschimmer hinterlässt und sich eindrucksvoll im Spannungsfeld zwischen garstigem Doommetal und ungezügeltem Deathmetal bewegt. Aber an mein persönliches Jahreshighlight, Vanhelgd`s "Temple of Phobos", reicht es nicht heran. Der Platz in den vielen Jahresabschlusslisten ist aber zweifelsfrei gerechtfertigt, ein ausdrucksstarkes Manifest das einerseits Kraft ausstrahlt, andererseits aber auch voller Zorn und Verzweiflung ist.

1. Arrow Of Entropy (10:51)
2. The Withering Titan (6:24)
3. Remnants Of Expansion (3:44)
4. Entrailed To The Breaking Wheel (5:44)
5. Transfixed (6:19)

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/remnants-of-expansion

9 von 10 Punkten

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Review: Crest Of Darkness - Welcome The Dead
Geschrieben am 30.12.2016, 17:43 von Nabu

Crest Of Darkness – Welcome The Dead

Erinnert ihr euch noch an die Zeit als „TNBM“ einem Gütesiegel auf einer Platte gleichkam? Als man wusste, dass da geiler Scheiss drauf ist und nicht nur die Möglichkeit dazu bestand? Crest Of Darkness erinnern sich bestimmt noch - schließlich musizieren die Herren seit 1999 zusammen. Um niemanden in die Irre zu führen möchte ich aber zu Beginn eine Sache klarstellen: mit dem oben erwähnten, klassischen norwegischen Black Metal hat „Welcome The Dead“ nichts zu tun.

Das ist nicht weiter schlimm. Die Herren bezeichnen sich eher als Black/Death Metal Band. Eine Bezeichnung die in meinen Augen der Band auch nicht wirklich gerecht wird. Natürlich haben wir hauptsächlich Elemente aus Black und Death, welche die meisten ihrer Songs definieren. Die Norweger holen aus ihrer Musik aber sehr viel mehr raus als eine Genrebezeichnung zulassen würde. Bestes Beispiel ist das nahezu epische Schlusslicht „Katharsis“. Der Song ist in Sachen Stimmung und Intensität mit nichts anderem auf dem Album zu vergleichen. Und das obwohl er sich kaum Elementen von Death oder klassischem Black Metal bedient. Ruhig, beinahe als Ballade begeistert dieser Song über 7 Minuten lang.

Leider finden wir auch ein paar Songs auf „Welcome The Dead“ die den sonst hohen Standard nicht halten können. „Scourged and Crucified“ beispielsweise hat sehr viel Potential und vielversprechende Passagen. Leider scheitert der Song dabei diese zu einem runden Stück zu verbinden und vergeht genauso schnell wie er gekommen ist - schade!

Generell ist „Welcome The Dead“ aber ein brachiales Album welches mit fetten Rhythmen und rasanten Riffs auftrumpft. Auch die Midtempo-Passagen die immer mal wieder eingestreut werden sind richtig geil. Wer sich nur eine kleine Prise Crest Of Darkness abholen kann oder will sollte sich dafür unbedingt „Chosen By The Devil“ anhören. In diesem Song finden wir so ziemlich alles was das Album auszeichnet. Viel Spass!



Anspieltipp: Chosen By The Devil, The Noble Art, Katharsis
Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 50:24
Label: My Kingdom Music
VÖ: 2.. Dezember 2016

Tracklist


1. Welcome the Dead
2. Chosen by the Devil
3. Scourged and Crucified
4. My Black Bride
5. Borrowed Life
6. The Almighty
7. Memento Mori
8. The Noble Art
9. Katharsis  
Website der Band: Crest Of Darkness bei Facebook

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Der Urpapst feiert wieder....
Geschrieben am 30.12.2016, 10:12 von ALUCARD

Ahoi Mitch aka Exorzist, alles Gute zum Geburtstag!
Feier ordentlich usw. brauche ich glaube ich nicht zu sagen, da habe ich bei dir keine Bedenken.... :saufen:

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THRON, für Fans von Dissection, Tribulation, Unanimated...
Geschrieben am 30.12.2016, 09:06 von THRON

Three weeks until the release of THRONs selftitled debut album.
Be sure to get your copy via clavisecretorvm.com.

https://www.youtube.com/watch?v=bpbalAYwp-U

www.facebook.com/THRONKvlt

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Review: Vircolac - The Cursed Travails of the Demeter
Geschrieben am 29.12.2016, 20:01 von Nabu

Vircolac - The Cursed Travails of the Demeter

Dass sich eine Death Metal Band „Werwolf“ nennt mag nicht sonderlich ungewöhnlich erscheinen. Warum aber die aus Dublin stammende Band sich die rumänische Variante ausgesucht hat ist mir ein Rätsel. Sei’s drum, Vircolac veröffentlichen mit „The Cursed Travails of the Demeter“ nach zwei Demos eine erste EP die uns in vier Songs einen kleinen Einblick in den brachialen Sound der Iren bietet.

Was sofort auffällt ist der leicht dumpfe Sound. Ob man absichtlich so klingen wollte oder einfach nur kein Geld da war kann ich nicht beurteilen – allerdings gefällt mit der Stil. Er passt auch wunderbar auf die treibenden Beats im Midtempo, die fiesen Growls und manchmal fast disharmonisch anmutende Riffing. Ebenfalls mit ihren untypisch langen Songs holt sich die Band Pluspunkte ab. Über 25 Minuten Laufzeit bei „nur“ vier Songs - da wurde uns schon oft sehr viel weniger geboten.

Mein persönlicher Favorit auf der EP ist Song Nummer 4: „Betwixt the Devil and Witches“ ist zwar sehr viel langsamer als seine drei Spielgefährten, dafür aber auch um einiges düsterer. Der Song hält fast konstant ein langsames Tempo (mit einer kleinen Ausnahme in der Hälfte ungefähr) und verbreitet in seinen 9 Minuten eine dichte, bedrückende Atmosphäre die man in der Art auf einer Death Metal Platte gar nicht erwarten würde.

Fans der alten Schule sollten sich die Iren unbedingt anhören. Es ist vielleicht nicht viel Material was wir hier haben und es mag auch dem Einen oder Anderen etwas merkwürdig erscheinen, aber trotzdem sollte man die Band im Hinterkopf behalten.


Anspieltipp: The Cursed Travails of the Demeter, Betwixt the Devil and Witches

Wertung: 7.0 / 10




Gesamtlänge: 25:45
Label: Sepulchral Voice Records
VÖ: 31. Oktober 2016

Tracklist

1. The Cursed Travails of the Demeter
2. Charonic Journey (Stygian Revelation)
3. Lascivious Cruelty
4. Betwixt the Devil and Witches
 
Website der Band: Vircolac bei Bandcamp

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Review: Seher - Nachzehrer
Geschrieben am 28.12.2016, 16:00 von Nabu

Seher - Nachzehrer


Das „Nachzehrer“ Album des berliner Schwarzmetall-Projekts Seher erschien eigentlich schon 2015. Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde das Ganze aber erneut aufgelegt – inklusive der drei Demo-Songs die ebenfalls 2015 veröffentlicht wurden. Dieses Review ist also eher eine kurze Zusammenfassung der bisher veröffentlichten Musik für all jene die bis jetzt noch nicht mit dem Seher in Kontakt gekommen sind.

„Der Seher sieht keinen Gott und keine Nation. Der Seher sieht Dunkelheit, Furcht und Hass.“ So beschreibt sich die Band selbst – und so lässt sich auch die Musik schon relativ gut beschreiben. Seher’s Black Metal zeichnet sich durch extrem raue und unglaublich eingängige Riffs aus. So bleibt beispielsweise der Opener „Nachzehrer“ sofort im Ohr – die Melodie ist simpel aber effektiv. Natürlich wird dieser Fakt einigen als Kritikpunkt dienen. Aber mir gefällt diese eher einfach Art (aufs Riffing bezogen) sehr gut. Der treibende Rhythmus tut sein Übriges. Zu guter Letzt sorgen die Tempowechsel im Song dafür, dass das Ganze nicht zu monoton wird.

Etwas völlig Anderes finden wir in den beiden Songs „Geist“ und „Mensch“. Diese zeigen uns mit jeweils über 10 Minuten Laufzeit, dass Seher nicht auf einfachen, eingängigen Black Metal reduziert werden kann. Die Songs sind äußerst vielfältig und abwechslungsreich, verfolgen dabei aber durchgehend einen musikalischen roten Faden. Die Musik ist hart, unfreundlich, kalt, ungebändigt. Diese Gefühle kommen ungefiltert beim Hörer an. Klasse!

Den Abschluss (des eigentlichen Albums) macht mit „Donner“ ein Instrumental, welches erstmal durch die vergleichsweise kurze Laufzeit auffällt. Diese erklärt sich dadurch, dass es sich hierbei um einen ruhigen, atmosphärischen Abschluss des bis hierhin gehörten handelt. Das Gleiche geschieht drei Songs später nochmal mit „Frost“, dem letzten Song der ebenfalls enthaltenen Demo. Diese bringt noch die Songs „Der Seher“ und „Ader“ mit. Hier hat mich persönlich vor allem „Ader“ begeistern können. Abwechselnd gibt es eher ruhige und eher hektische Phasen, welche aber nie unpassend wirken. Riffs und Getrommel sind stellenweise fast etwas thrashig, was aber auch ganz gut in den Song passt.

Dieses Re-Release ist ein MUSS für jeden Black Metal Fan!


Anspieltipp: Nachzehrer, Ader

Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 55:43
Label: Totenmusik
VÖ: 2016

Tracklist

1. Nachzehrer
2. Geist
3. Mensch
4. Donner
5. Der Seher
6. Ader
7. Frost
 
Website der Band: Seher bei Facebook

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CASKET - Ghouls Of Filth
Geschrieben am 28.12.2016, 14:24 von ElWiz



Zugegebenermaßen bin ich etwas genervt von dieser momentan grassierenden Tape - Liebelei und die Tasache, daß "Ghouls Of Filth" als auf 100 Stück limitiertes Tape veröffentlicht werden wird, geht mir mindestens so sehr gegen den Strich, wie es diese Tapeverrückten freuen wird.
Was mir aber musikalisch in Form der 4 Songs um die Ohren gepfeffert wird, stimmt mich versöhnlich und läßt die Sache mit der Kassette vergessen. CASKET ist ebenso wie schon SKINNED ALIVE  ein Ein Mann - Projekt. Irgendwie haben es diese Alleingänge in sich. Auch hier geht es scheinbar in keinster Weise darum, den Death Metal voranzubringen. Man will nicht innovativ daherkommen geschweige denn nur "zeitgemäß" klingen. Letzteres wäre man Anfang der 90er gewesen. Marco - der CASKET - Man - hat einfach ganz tief im modrigen Schlamm des frühen Death Metals gewühlt und daraus vier schlichte leckere Krachteigchen geformt. Wer noch genauere Anhaltspunkte braucht: AUTOPSY, NIHILIST - in der Ecke ist CASKET zuhause.  Und einmal mehr wird bewiesen, daß der alte Sound heute noch taugt, wenn er gut gemacht wird. Es sollte also jeder, der nicht gleich "Copycat" schreit und an CREMATORY STENCH, SLAUGHTERDAY oder eben SKINNED ALIVE genauso Spaß hat wie an den Originalen, mal in "Ghouls Of Filth" reinhören. Auf CD würde ich es eintüten.

Wertung: 7,5/10


> Tracklist:

1. Flesh Winter (3:03 )
2. Ghouls Of Filth ( 4:31 )
3. Sadistic ( 4:56 )
4. Covered In Guts ( 4:30 )

> Release: Ende Januar 2017
> Label: Muerto En La Cruz

> Zum "Mögen" auf facebook ( wo es auch die Möglichkeit zum Reinlauschen gibt.

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Chaos Descends Festival 2017
Geschrieben am 27.12.2016, 17:07 von UnDerTaker

Das Chaos Descends Festival verkündet die ersten Bands für die 2017er Edition. Und diese sind:
Mgła, ABSU und DOLCH
Ein großer Headliner soll am 10.01.2017 bekannt gegeben werden. Man darf also gespannt sein...

Das Festival findet vom 21. Juli 2017 – 23. Juli 2017 in Ferienland 2, 07924 Crispendorf statt.

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Kino: Trailer - RESIDENT EVIL 6 - The Final Chapter
Geschrieben am 27.12.2016, 11:03 von UnDerTaker

Offizieller "Resident Evil 6 - The Final Chapter"
Kinostart: 26 Jan 2017
Im sechsten und finalen Teil der Resident Evil Reihe macht sich Alice (Milla Jovovich) auf den Weg zurück zum Ursprung der Seuche nach Raccoon City. Die dort ansässige Umbrella Corporation will nun alle Menschen die überlebt haben töten. Ob ihr ihre Mission gelingt und sie dieses Vorhaben stoppen kann und mit wem, erfahrt ihr im Kino.



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Kino: Trailer - UNDERWORLD 5: Blood Wars
Geschrieben am 27.12.2016, 10:59 von UnDerTaker

Kinostart: 1 Dez 2016
Nach den Ereignissen aus Underworld Awakening erwacht Selene in einer Welt, in der die Menschheit über das uralte Geheimnis Bescheid weiß. Es gehört zur Normalität, dass es Wesen wie Vampire und Werwölfe gibt, doch das bedeutet noch lange nicht, dass sie auch geduldet werden. Die Menschen machen Jagd auf beide Lager und Selene muss sich erneut Sorgen um ihre Tochter Eve machen. Nicht nur die Menschen sinnen auf Krieg, auch das Lykaner-Oberhaupt Marius will einen Frieden nicht akzeptieren…




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Kino: Trailer - ALIEN: Covenant
Geschrieben am 27.12.2016, 10:56 von UnDerTaker

Kinostart: 18 Mai 2017
Die Aufgabe des Kolonisationsraumschiff Covenant ist es die Galaxy zu erforschen. Die Crew befindet sich auf dem Weg zu einem sehr weit entfernten Planeten und entdeckt inmitten der Finsternis ein Paradies.

Diese Entdeckung bleibt nicht ohne Folgen. Der synthetische David (Michael Fassbender) ist auf diesem Planeten der einzige Bewohner. Er ist der einzige Überlebende der gescheiterten Prometheus-Expedition und hat so Manches zu erzählen!




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Review: Code - Lost Signal
Geschrieben am 24.12.2016, 14:49 von ALUCARD

Code
Lost Signal
Agonia Records
Vö:25.01.2017



Nette Ep der Engländer bei der man sich aber fragen muss ob man die wirklich braucht. Denn es gibt nix neues zu hören. Auf "Lost Signal" wurden Stücke aus allen Schaffensphasen der Band von der Band selbst neu bearbeitet, das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem letzten Album "mut". Somit gibt es drei neu arrangierte Tracks aus dem 2015er Werk zu hören, die Wahl fiel dabei auf "On Blinding Larks", "Cocoon" und "Affliction". Diesen wurde ein etwas rauerer und schrofferer Korpus übergestülpt der den Tracks sehr gut steht. Vor allem "Affliction" überrascht mit krass gedoppeltem Gesang aus garstigem Grollen und verstörtem Singsang. Die restlichen drei Songs wurden klanglich an das aktuelle Soundbild der Truppe angepasst, sind aber überzeugend umgewandelt. Hier spürt man das die Band sich Gedanken zur Neubearbeitung gemacht hat und die Sache ernsthaft angegangen ist. Erstaunlich ist das die älteren Songs auch perfekt im neuen Klangkleid funktionieren und eigentlich auch alle vom letzten Album stammen könnten. Denn man sollte bedenken, "Brass Dogs" zum Beispiel stammt ursprünglich vom 2005er "Nouveau Gloaming" Album bei welchem die Band noch äusserst schwarzmetallisch zu Werke ging. Am Ende also doch eine spannende Sache über dessen Notwendigkeit man trotzdem geteilter Meinung sein kann.

On Blinding Larks (Mut)
Cocoon (Mut)
Affliction (Mut)
The Rattle of Black Teeth (Resplendent Grotesque)
The Lazarus Cord (Augur Nox)
Brass Dogs (Nouveau Gloaming) https://www.youtube.com/watch?v=YcaZS4jY25c

CODE are:
Aort - Guitars
Andras - Guitars
LORDt - Drums
Syhr - Bass
Wacian - Vocals

CODE - Lost Signal (Official EP Trailer): https://www.youtube.com/watch?v=r35ielAjSos
https://www.facebook.com/codeblackmetal/
https://agoniarecords.bandcamp.com/album/lost-signal

7 von 10 Punkten

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Review: Wormlight - Bloodfields
Geschrieben am 23.12.2016, 15:51 von ALUCARD

Wormlight
Bloodfields
Black Lion Records
Vö:03.12.2016



Etwas unorientiert was die schwedischen Black Metaller hier vorlegen. Die Ep wurde wurde 2015 unter dem Namen "Unhallowed" schonmal aufgenommen, später erfolgte die Umbenennung in Wormlight inklusive diverser Besetzungswechsel.
Was gibts zu hören? Mit dem Opener "Wormlight" einen feinen schwarzmetallischen Track mit typisch nordischer Prägung und netter Melodieführung. "Pitch Black Hatred" verteilt etwas pagane Stimmung die mich irgendwie an frühe Mithotyn denken lässt, nur halt nicht so gut wie die schwedischen Wikinger. "Towards Impious Domination" verlässt den schwarzmetallischen Pfad und flirtet etwas mit ruppigem Deathmetal, will aber nicht so richtig zünden. Mit "The Bloodfields" geht es dann wieder zurück zum Albumeinstieg, denn das ist erneut ein stimmungsvoller BlackMetal Track der begeistern kann und an den 90er Black Metal erinnert bevor Kitsch&Kleister Einzug hielten.
Als Bonus gibt es genau die beiden Songs die mein Herz eroberten nochmal mit Gesang von Neusänger Tiamat Invictuz dessen Stimme noch besser dazu passt. Das macht mir dann wiederum Hoffnung auf das was da in der Zukunft von der Band noch kommen wird.
Fazit: Etwas ziellose Ep die man wohl eher als Lebenszeichen der Band ansehen sollte, mit den beiden Bonussongs zeigt die Qualitätsskala aber stark nach oben.

1. Wormlight
2. Pitch Black Hatred
3. Towards Impious Domination
4. The Bloodfields
5. Wormlight (Invictuz on Vox)
6. The Bloodfields (Invictuz on Vox)
Total Running Time: 25:40

Tiamat Invictuz - Vocals/Guitars
Lator Mortis - Guitars
Lord Arktos - Bass
King Antichrist - Drums

https://wormlightsweden.bandcamp.com/
https://wormlightsweblacklion.bandcamp.com/album/bloodfields

6,5 von 10 Punkten

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Review: SpiritBell - Guided by Evil Light
Geschrieben am 23.12.2016, 14:10 von ALUCARD

SpiritBell
Guided by Evil Light
Witches Brew
Vö:15.11.2016



Nun, zum Thema Ungarn fällt mir musikalisch spontan nur Ektomorf ein, im Doombereich hab ich hingegen nix im Hinterkopf.
Ab sofort kann ich dann SpiritBell nennen, die Ungarn legen mit "Guided by Evil Light" eine EP vor die für Aufmerksamkeit sorgen könnte. Vor allem weil sie sich nicht dem drögen Doomgeleier verschrieben haben sondern äusserst kraftvoll und flott zu Werke gehen. Die Ep zelebriert nicht die pure Doomlehre sondern bedient sich auch bei klassischem Metal, umschifft aber die ausgelutschten Retropfade auf denen sich momentan immer noch viel zu viele Bands bewegen.
Die ursprüngliche als reine EP geplante Veröffentlichung wurde noch um 5 weitere Tracks aufgebohrt die ebenfalls ihre Berechtigung haben und nicht nur Füllmaterial sind. Darunter findet der Hörer auch ein Cirith Ungol Cover, das passt sehr gut zum restlichen Material und zeigt die ungefähre Richtung der Band an. Und auch Kauzmetalfreunde dürften an der Scheibe gefallen finden, ich denke da nur an die teils schrägen Gesangslinien in "The Flying Dutchman".
Also, Doommetaller und Reinstahlfanatiker sollten die Ungarn mal antesten.
Anspieltipp: The Nameless Soldier, Breath of the Raven

1. The Nameless Soldier
2.  Desert Ghost
3. The Flying Dutchman
4. Breath of the Raven
5. Full Moon Madness
6. I am the Vengeance (Demo 2016)
7. Queen of the Night (Demo 2016)
8. Ivan the Terrible (Demo 2016 -Instrumental)
9. Horgonyt fel! (Demo 2012)
10. Doomed Planet (Demo 2013) - Cirith Ungol Cover

Sándor “Pixi” Patak” – Vocals
Zoltán Márkó – Guitars
Csaba Golyák – Bass
Ákos Heil – Drums

https://spiritbell.bandcamp.com/releases

7 von 10 Punkten

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