Hell-is-open

 


Review: MRTVI - Negative Atonal Dissonance
Geschrieben am 21.07.2017, 20:04 von Raven

MRTVI - Negative Atonal Dissonance

MRTVI beschert uns nach einer zweijährigen Pause ein neues Album, welches bereits das Zweite des 2014 gegründeten Ein-Mann-Projektes ist. Auf „Negative Atonal Dissonance” wird uns äußerst experimenteller Black Metal geboten und obwohl es nur drei Songs beinhaltet, kann es eine Laufzeit von gut 42 Minuten vorweisen. Meine Neugierde wurde also sofort geweckt.

Der Opener "As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 1" spiegelt direkt wieder was ich unter experimentellen Metal verstehe. Der knapp 8 Minuten lange Song besteht aus bizarren Lauten, monotonen Sprechgesang und erzeugt eine düstere, drückende Atmosphäre. Die dort aufgebaute Spannung macht eindeutig Lust auf mehr und man wird nicht enttäuscht.

"As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 2" schlägt dir - nach dem eher ruhigen Vorgänger - erstmal richtig ins Gesicht. Der ständige Tempowechsel, die reißenden Drums und  markanten Riffs machen den Song abwechslungsreich und interessant. Nach ca. dreiviertel des Songs gibt es allerdings einen kleinen Break und es beginnt ein völlig neuer Part. Hier geht es weniger aggressiv und eher doomlastiger weiter.

Der Schluss bildet das knapp 20 Minütige "Negative Atonal Dissonance" und ich muss leider gestehen, dass das Album hier stark abbaut. Der Song dehnt sich wie Gummi und bietet so gut wie keine Abwechslung mehr. Auch wenn wir hier von Experimental Black Metal sprechen, ist mir dieser Song dann doch eine Spur zu abstrakt und hat keinen Wiedererkennungswert.

Fazit: Wenn man auf Experimental Black Metal steht und/oder offen für etwas Anderes ist, sollte man auf jeden Fall einmal in „Negative Atonal Dissonance” reinhören. Allerdings ist dies kein Album was man nebenbei so laufen lassen sollte - man muss es auf sich wirken lassen.
Anspieltipp: As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 2


Wertung: 7.0 / 10




Gesamtlänge: 41:35
Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 30. Juli 2017



Tracklist

1. As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 1
2. As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 2
3. Negative Atonal Dissonance


Website der Band: MRTVI bei Facebook

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Review: Gravesite - Neverending Trail of Skulls
Geschrieben am 21.07.2017, 15:43 von ALUCARD

Gravesite
Neverending Trail of Skulls
Xtreem Music
Vö:01.08.2017



Genaugenommen könnte ich auch einfach das Review vom Debütalbum hier via Copy&Paste reinstellen, denn so wirklich viel hat sich nicht verändert. Die Italiener sind ihrer Grundrichtung treu geblieben und spielen weiterhin klassischen Death Metal mit Versatzstücken aus dem Oldschool- und dem Amideath Sektor. Ich würde meinen das die Kompositionen an sich etwas komplexer und "erwachsener" geworden sind was natürlich für eine längere Beschäftigungszeit beim Hörer sorgt. Und da wird es schwierig, was mir immer noch fehlt sind die besonderen Momente, die Songs wollen bei mir einfach nicht hängenbleiben. Wenn ein Track durchgelaufen ist hat man ihn eigentlich auch schon wieder vergessen, das recht gleichbleibende Geröchel vom Sänger sorgt da auch für wenig Abwechslung. Die Gitarrenfraktion orientiert sich grösstenteils am für das Genre übliche Standardmaterial und kann die Songs nur schwer beleben.
Somit bleibt es am Ende ein gutes Album für die Laufkundschaft die mit der Band vertraut ist und schon das Erstlingswerk im Schrank hat. Neue Fans wird man damit schwer anlocken, auch weil die Konkurrenz immer noch ziemlich gross ist und teilweise auch schon einen Schritt weiter gedacht hat. Gravesite schauen da zuviel zurück und kauen mir zu oft das (V)erbrochene ihrer Vorgänger wieder. Klingt eventuell schlimmer als das Material ist, aber ich finde hier wenig was es nicht schon auf den gefühlt 666 anderen Alben gibt die sich im selben Bereich bewegen. Für das Debütwerk gab es damals 7 von 10 Punkten, mehr werden es hier auch nicht.  

1.Neverending Trail of Skulls
2.Postmortem Fetal Extrusion (Coffin Birth)
3.Sewer Freaks
4.Global Disease Madness
5.Forced to Cannibalism
6.Atrophied Organs
7.Town of the Re-animated
8.Swallowed in Darkness

https://xtreemmusic.bandcamp.com/album/neverending-trail-of-skulls

7 von 10 Punkten

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Review: Zaraza - Spasms Of Rebirt
Geschrieben am 20.07.2017, 21:47 von Nabu

Zaraza - Spasms Of Rebirth

Die Geschichte meines Reviews zum dritten Album der kanadischen bzw. ecuadorianischen Band Zaraza ist zu gleichen Teilen traurig wie auch deprimierend. Für mich wohlgemerkt. Und das obwohl die Scheibe relativ interessante Klänge zu bieten hat und die Band sich keine wirklich großen Fehler erlaubt. Leider ist „Spasms Of Rebirth“ eines dieser Alben, welches sich mit dem Ende des letzten Liedes komplett aus seiner Erinnerung verliert.

Was ist also das Hauptproblem? Ganz einfach: obwohl die Songs teilweise sehr ungewöhnlich sind scheitern sie doch fortlaufend daran beim Hörer einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Völlig gesichtslos, ohne Ecken und Kanten zieht die Musik quasi teilnahmslos an uns vorbei. Dies ist traurig weil Musik, die in mühsamer Handarbeit mit echten Instrumenten geschaffen wurde, den Hörer immer in irgendeiner Form abholen sollte. Deprimierend ist dabei, dass man durchaus raushören kann was bei den beiden Herren an Potential vorhanden ist. Es mangelt weder am musikalischen Verständnis noch an der technischen Kompetenz. Ich kann beim besten Willen nicht sagen was hier schief gelaufen ist. Fest steht: Spasms Of Rebirth ist ein gutes Album. Wer von schlechter Musik redet tut der Band auf jeden Fall unrecht. Allerdings ist die Musik - in dieser Form - leider völlig irrelevant.

Nur „Blood.ov.Psychiatrists“ konnte sich in meinen Hirnwindungen festkrallen. Hier funktioniert die Mischung aus Doom und Sludge mit einem Hauch Industrial sehr gut. Ist wohl auch dem Text geschuldet der äußerst gut zum düsteren, bedrückenden Sound passt. Kleiner Auszug: „

„One day, one glorious day
We will finally create...judgement day
We will rip up their prescription pads
And we will finally crack open their skulls“

Äusserst stimmig. Aber das wars dann leider auch schon. Vielleicht sind die Herren nach fast 15 Jahren (letztes Album kam 2012) auch einfach noch ein wenig eingerostet. Ich hoffe wirklich, dass man da in Zukunft noch ordentlich nachlegen kann.

Anspieltipp: Blood.ov.Psychiatrists


Wertung: 6.0 / 10




Gesamtlänge: 38:30
Label: Independent
VÖ: 17. Juli 2017



Tracklist


1. Church of Gravity
2. Maskwearer
3. Imti Raymi
4. Blood.ov.Psychiatrists
5. Roadkill to You
6. Wulkan

Website der Band: Zaraza bei Facebook

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Review: DECAPITATED - Anticult
Geschrieben am 19.07.2017, 20:58 von The Lu 999

OriginDeathmetal aus Polen ist nun wahrlich kein Novum mehr, sind doch Namen wie Vader, Azarath oder eben Behemoth so ziemlich jedem ein Begriff; so steht es auch mit Decapitated. Ich muss zugeben, dass die Herren bisher ziemlich an mir vorbei gegangen sind, was mich aber nicht abschreckte mir das neueste Machwerk „Anticult“ mal etwas genauer anzuhören.
„Impulse“ macht den Opener und ich hörte im ersten Durchlauf definitiv nicht das, was ich anfangs erwartet habe. Waclaw ‘Vogg’ Kieltyka erschafft, als Einstieg ins Album, mit seinen Klampfen eine düstere, bedrohliche Atmosphäre bevor die Brachialkelle ausgepackt wird und es Thrash/Death, Death/Thrash, Technical Thrash‘n‘Death oder sonst irgendwelche Schubladenbezeichnungen, die man heutzutage so alles kennt, aufs Gehör gibt. Das Ganze klingt nicht ultrainnovativ aber doch grundsolide!
Fakt ist, die Herren können spielen, die Produktion ist super und das Songwriting hat seinen ganz eigenen Stil. Drummer Michal Lysejko wirkt auf mich bei den ersten zwei Songs entweder etwas gebremmst oder ich vermisse einfach zu sehr eine ballende Doublebass. Hubert Wiecek zieht mit seinem Bass auch eine derbe Kerbe durch das musikalische Fundament und alles klingt genau so, wie es klingen muss: dick und brutal!  :rock:
„Kill the Cult“ als dritter Song ballert schon eher nach meinem Geschmack und bewegt echt zum Mitwippen. Die Vocals von Rafał ‘Rasta’ Piotrowski passen zu dem Gesamtprodukt sehr gut. Ich persönlich bin kein großer Fan dieser Art Vocals ala Ektomorf oder Soulfly und so habe ich auch bei Decapitated mit selbigen das gleiche „Problem“ wie ich es beispielsweise bei genannten Bands oder auch Meshuggah habe.
Es passt, genau wie bei Meshuggah, alles exakt zusammen und ergibt ein verdammt starkes Gesamtbild, aber Fan werde ich von diesen Vocals wohl nie. Wie dem auch sei, es geht nicht darum, was man mal irgendwo vielleicht besser gehört hat oder man besser finden würde, sondern auf das Produkt. Und das ist ordentlich dick!
Mit „Earth Scar“ haben die Polen einen Song aufs Album gepresst, der alles hat, was ein Hit braucht. Grandioses Stück Musik, was da aus der Anlage donnert.
Den Abschluss der Scheibe stellt „Amen“ dar. Eine Walze, die man, wenn sie nicht so „fröhlich“ klingen würde, schon fast als Doom-Song einstufen könnte. Wieder enorm auf Atmosphäre getrimmtes Abschlussstück, welches das Album sehr gut abrundet.


Fazit: Decapitated liefern mit „Anticult“ ein sehr gut produziertes und vor allem sehr starkes Album ab. Für mich war die Band komplettes Neuland und ich bin recht angenehm überrascht. Der Technische Aspekt ist allgegenwärtig in allen Songs, mal deutlicher, mal unterschwelliger, aber immer präsent. Es batzt alles wie sau und der geneigte Deathmetal/Thrashmetal/“Metalcore“-Hörer kommt mit dieser Scheibe voll auf seine Kosten. Genannte Kritikpunkte sind auf sehr hohem Niveau und definitiv eine sehr subjektive Sache und schmälern das Gesamtprodukt in keinster Weise. Live kommt das Ganze sicher nochmal eine Schippe heftiger rüber und so kann ich getrost sagen, dass die Polen ein brachial gutes Album auf den Markt geschmissen haben, welches dem Genre-Fan und jedem anderen Musikgenießer sicher gefallen wird.


Line-Up:

Waclaw ‘Vogg’ Kieltyka - guitars
Michal Lysejko - drums
Hubert Wiecek - bass
Rafał ‘Rasta’ Piotrowski - vocals

Tracklist:

1. Impulse
2. Deathvaluation
3. Kill The Cult
4. One Eyed Nation
5. Anger Line
6. Earth Scar
7. Never
8. Amen

Bewertung: 8 von 10

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Review: Edguy - Monuments
Geschrieben am 19.07.2017, 14:35 von Raven

Edguy - Monuments

Das Warten hat ein Ende: nach einer dreijährigen Pause gibt es endlich wieder etwas von Edguy auf die Ohren.

Meine anfängliche Enttäuschung, dass es sich hierbei „nur“ um eine Compilation zum 25jährigem Jubiläum der Band handelt, wurde sofort zunichte gemacht, als ich von den Kleinen und Großen Extras des Package erfuhr. Dieses besteht nämlich - wie ich vorerst angenommen hatte - nicht nur aus einer Doppel-CD mit ausgewählten Hits der Bandgeschichte. Zur allgemeinen Freude haben uns die Jungs, sowohl 5 brandneue Songs, als auch ein bereits 1995 gefertigtes, nie veröffentlichtes Stück auf die Scheiben gepresst.

Zu den bereits bekannten Songs muss ja nun nicht mehr viel gesagt werden. Edguy haben hier wirklich eine schöne und bunte Mischung aus ihrem Repertoire zusammengestellt.

Wollen wir uns also den neuen Songs zuwenden: das Doppel-Album beginnt gleich mit einem neuen Stück. „Ravenblack“ bietet den perfekten Einstieg - mit einem sehr kurzen, düsteren Intro und seinen kraftvollen, eingängigen Riffing hinterlässt der Song sofort einen guten Eindruck. Mit „Wrestle The Devil“ folgt ein echter Ohrwurm. Der Refrain ist genauso einfach wie genial und lädt sofort zum Mitsingen ein. „Landmarks“ sticht mit seinem Tempo hervor und kann durch seinen mitreißenden Rhythmus überzeugen.

Zu guter Letzt bildet „Reborn In The Waste“ von 1995 einen würdigen Abschluss. Die Soundqualität kann den neueren Songs gegenüber natürlich nicht standhalten. Allerdings bekommt man einen schönen Eindruck wie Edguy mal geklungen hat - zumindest für diejenigen, die sie so noch nicht kannten.

Alles in allem ist „Monuments“ eine würdige Zusammenfassung der letzten 25 Jahre von Edguy und dürfte jeden Fan zufrieden stellen. Nicht zuletzt, weil im Jubiläums Package noch eine DVD enthalten ist, die ein komplettes Konzert aus Sao Paulo von 2004 und einige Videoclips beinhaltet.

Anspieltipp: Ravenblack, Wrestle The Devil


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 2:30:15
Label: Nuclear Blast
VÖ: 14. Juli 2017



Tracklist


CD 1
1.  Ravenblack
2.  Wrestle the Devil
3.  Open Sesame
4.  Landmarks
5.  The Mountaineer
6.  9-2-9
7.  Defenders of the Crown
8.  Save Me
9.  The Piper Never Dies
10. Lavatory Love Machine
11. King Of Fools
12. Superheroes
13. Love Tyger
14. Ministry of Saints
15. Tears of a Mandrake

CD 2
1.  Mysteria
2.  Vain Glory Opera
3.  Rock of Cashel
4.  Judas at the Opera
5.  Holy Water
6.  Spooks in the Attic
7.  Babylon
8.  The Eternal Wayfarer
9.  Out of Control
10. Land of the Miracle
11. Key to My Fate
12. Space Police
13. Reborn in the Waste


Website der Band: Edguy bei Facebook



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Review: Order - Lex Amentiae
Geschrieben am 19.07.2017, 14:04 von ALUCARD

Order
Lex Amentiae
Listenable Records
Vö:28.07.2017



Die 2013 in Norwegen gegründeten Order präsentieren mit "Lex Amentiae" ihr Debütalbum, dahinter verbergen sich aber keine unbekannten Mitglieder. Hinter dem aussagelosen Bandnamen stecken Manheim (ex-Mayhem), Billy Messiah (ex-Mayhem) und Anders Odden (Cadaver, Satyricon Livegitarrist). Stu Manx (Gluecifer) ersetzt das 2014 verstorbene Gründungsmitglied René Jansen.

Gründungsziel ist das spielen von "filthy, raw nordic Black/Death Metal". Aufgrund von Altersmilde bekommt der Hörer aber kein infernalisches Gebretter um die Ohren geblasen, der gesammelte Erfahrungsschatz der einzelnen Bandmitglieder sorgt aber dafür das sie wissen wie man druckvollen und finsteren Black Metal auch ohne Dauerblastbeats umsetzt. So bekommt die Anhängerschaft der Norweger tiefschwarze Hymnen wie "Prophet" oder "Viktimized" zum anbeten. Mittig platzierte überrascht "Dugma" mit knackiger Kürze und ordentlich Tempo. Das abschliessende "Order" zerrt ordentlich an den Nerven, hier muss jeder selbst entscheiden ob er sich auf das unbequeme, grösstenteils auf Sprechgesang basierende Stück einlassen möchte. Im Rahmen eines Liverituals könnte aber genau dieser Song durch seine stetigen Wiederholungen bestens dazu beitragen um die Massen zu paralysieren.
Als gelungen kann ich auch das Celtic Frost Cover "Procreation (of the wicked)" bezeichnen, die Band hat die eisige Stimmung des Originals bestens umgesetzt. Hilfreich war hier wahrscheinlich auch die Tatsache das man mit Anders Odden einen ehemaligen Celtic Frost Livegitarristen in seinen Reihen hat.

Fazit: Ein tiefschwarzes, diabolisches Werk das völlig auf irgendwelchen verblendeten Zirkuszauber und Mainstreamambitionen verzichtet und sich auf die Stärken beruft die man aufgrund der Besetzung hat. Starkes, zielorientiertes Songwriting führt dann zu Black Metal in seiner reinsten Form der aber auch immer wieder Elemente vom klassichen Death Metal mit einbaut. Hier sei als Hörprobe einfach mal "Viktimized" empfohlen.

TRACKLIST:
1) WINTER 05:22
2) PROPHET 04:42
3) TORQUEMADA 04:36
4) DUGMA 02:48
5) PROCREATION (OF THE WICKED) 04:50
6) VIKTIMIZED 08:10
7) FOLLY GRANDEUR 05:15
8) SAVAGE 07:18 *
9) ORDER 07:07
* exclusive Digipack bonus track

https://listenable-records.bandcamp.com/album/lex-amentiae

8,5 von 10 Punkten

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Masters of the Unicorn 2017
Geschrieben am 19.07.2017, 13:08 von UnDerTaker

Masters of the Unicorn 2017
Von 1. September um 17:00 bis 2. September um 23:59
Bubenmühle 5, 35041 Marburg, Deutschland


Tickets auf 300 LIMITIERT!

VVK 15 €
erhältlich unter:
http://mastersunicorn.bigcartel.com/product....rn-2017 (Zahlung mit PayPal)
oder Email an mastersunicorn@web.de (Überweisung)
und bei Musik Attack in Marburg und Gießen (zzgl. VVk Gebühr)

AK 20 €
Tagestickets nur an der Abendkasse


Es spielen für euch:

Obscure Infinity
https://www.facebook.com/obscureinfinitygermany

Collision
https://www.facebook.com/collisiongrind/

Bloodjob
https://www.facebook.com/bloodjob/

Wound
https://www.facebook.com/wound.deathmetal/

Age of Woe
https://www.facebook.com/ageofwoe/

Hamerhaai
https://www.facebook.com/Hamerhaai/

Cyness
https://www.facebook.com/cyness666/

Incarceration
https://www.facebook.com/incarceration/

Red Stone Chapel
https://www.facebook.com/redstonechapelband/

Black Mood
https://www.facebook.com/blackmoodband/

Abjured
https://www.facebook.com/wastetowngrind/

Purgatory
https://www.facebook.com/Purgatory666

Death Strike
https://www.facebook.com/Death-Strike-167679447659/



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Morbid Angel sagen alle Termine für Juli/August 2017 ab
Geschrieben am 18.07.2017, 09:41 von UnDerTaker

morbid%20angelMorbid Angel sagen ihre kompletten Festivaltermine für Juli/August 2017 ab. Ein Mitglied der Band hat "Probleme" mit seinem Ausweis und dies wird auch nicht bis August gelöst sein können. Aus diesem Grund sieht sich die Band gezwungen alle Festivaltermine abzusagen. Dies sei in der 30-jährigen Geschichte der Band noch nie vorgekommen.
Davon sind nun Festivals wie das Party.San Open Air, Stonehenge, Brutal Assault u.a. betroffen. Die nächste Europatour der Band wird im November 2017 stattfinden.

Hier das Statement der Band:
QUOTE
World Management and Morbid Angel would like to announce that due to unfortunate and last minute, unforeseen problems with a passport for one of the members of the band, as a result the Summer Festival dates slated for late July and August will have to be cancelled. In well over 30 years we have never had an incident like this, nor have we ever cancelled shows in our past. We have been advised by The US State Department / Passport Agency that a new passport will not be forthcoming in time for any of the upcoming festivals. Morbid Angel are extremely unhappy about this loss of shows and want to apologize to all the Fans, Promoters, and Vendors in Europe! We are working to have this issue remedied for the future and are looking forward to coming back to Europe and playing for all of our fans in November!!!


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Review: Sierpes - Visiones Caóticas
Geschrieben am 17.07.2017, 14:45 von ALUCARD

Sierpes
Visiones Caóticas
Morbid Skull Records
Vö:09.06.2017



Südamerikanischer Extremmetal ist ja bekannterweise öfters eine Spur überdrehter als man das aus Europa gewöhnt ist. Wenn dieser dann auf den Spirit der ersten nordischen Black Metal Welle trifft ensteht ein Gebilde wie Sierpes.
Der Albumname ist passend gewählt, als chaotisch kann man das gebotene Material durchaus bezeichnen. Aber kontrolliert chaotisch, das sei noch hinzugefügt. Das Duo aus Kolumbien bewegt sich im Black Metal Kosmos und besteht aus Melissa (Vocals & Drums) und Muerto (Guitars & Bass).
Klangliche Orientierungshilfe wäre der frühe nordische Black Metal, roh und simpel. Wer also eins (roher, nordischer BM) und eins (Zweipersonenband) zusammenzählt und dann gleich an Darkthrone denkt der liegt gar nicht falsch, denn akustische Parallelen sind durchaus vorhanden, vor allem wenn die Gitarren melodisch im Rasierapparatmodus surren und vom Schlagzeug angetrieben werden (Black Holocaust, Doctrina Pagana). Aber es geht auch typisch südamerikanisch wild zu Werke und man streift des öfteren die Grenze zum Black Thrash.
Das die Genre`s Punk und Black Metal durchaus einige Berührungspunkte haben zeigt sich wenn es ruppiger zugeht, da kommt man auch dem klassischen Nieten-und Hardcorepunk aus dem Heimatkontinent nahe.
Sängerin Melissa hat das dazu passende Organ und faucht sich gekonnt durchs Material, richtig gut klingt das wenn die Texte auf spanisch vorgetragen werden.
Angenehm fällt auch der Sound aus, die Band wählte einen Klang der zwar noch deutlich den Undergroundstatus unterstreicht, trotzdem aber sauber und kraftvoll klingt.
Alles in allem ein feines Album mit deutlich südamerikanischem Anstrich plus frühem norwegischen Black Metal. Überwiegend roh und primitiv, das aber durchweg positiv und weit weg von sinnbefreitem Geholze. Wie schon eingangs erwähnt, kontrolliertes Chaos mit einer frostigen Note.

1.- Intro / Tempus Mortis
2.- Black Holocaust
3.- Sierpes
4.- Visión Caótica
5.- Peste
6.- Eterno esplendor de la muerte
7.- Ciclo Cósmico https://soundcloud.com/morbid-skull-records/sierpes-ciclo-cosmico
8.- The Age (Typhon cover)
9.- Doctrina Pagana https://www.youtube.com/watch?v=7nuGwpnHVrI
10.- Outro

Kompletter Albumstream: https://www.youtube.com/watch?v=gFtnZmaFIlk

8,5 von 10 Punkten

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Zombie-Großmeister George Romero ist tot
Geschrieben am 17.07.2017, 12:34 von UnDerTaker

Regielegende George Romero ist tot. Der Mitbegründer des modernen Horrorfilms ("Die Nacht der lebenden Toten") starb im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer kurzen, aber schweren Lungenkrebserkrankung. Er sei am Sonntag friedlich eingeschlafen und habe dabei die Filmmusik von "Der Sieger" mit John Wayne gehört, einem seiner Lieblingsfilme, ließ seine Familie mitteilen. Seine Frau Suzanne Desrocher und seine Tochter Tina seien bei ihm gewesen.

Quelle: Spiegel.de

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Konzertbericht: Protzen Open Air 2017
Geschrieben am 16.07.2017, 17:09 von UnDerTaker

Der Bericht und die Fotos vom wieder sehr gelungenen Protzen Open Air 2017 vom 22. + 25.06.2017 im beschaulichen Örtchen Protzen in Brandenburg sind online.

Am Start waren übrigens die Bands: Asphyx, Decembre Noir, Viu Drakh, Deserted Fear, Ektomorf, Into Darkness, Manos, Milking the Goatmachine, Torturized, Wojczech, Revel in Flesh, Sabiendas, Obscurity, Master, Demonbreed, Cliteater, Harmony Dies, Facebreaker, Arroganz, Schirenc plays Pungent Stench, ISLAY, Disaster K.F.W., Atomwinter, Bearded Bastards

Hier... geht es zum ausführlichen Bericht.
Die 332 Fotos vom großartigen Protzen Open Air findet ihr nach Tagen aufgeteilt bei uns in der Bildergalerie




viu drakhSchirenc plays Pungent Stench



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Musikdienst Soundcloud in der Krise
Geschrieben am 15.07.2017, 22:49 von UnDerTaker

Der Musikdienst Soundcloud hat fast die Hälfte seiner Mitarbeiter entlassen. Jetzt kämpft das Start-up ums Überleben. Könnte klappen, sagt selbst einer der Gefeuerten.

http://www.zeit.de/digital....ssungen

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Rock und Metal Shows im MS CONNEXION COMPLEX
Geschrieben am 15.07.2017, 13:56 von DJ Doom

Hier ein Überblick über die anstehende Rock und Metal-Shows im MS CONNEXION COMPLEX MANNHEIM

22.07.17 Born From Pain

23.08.17 Battle Beast + SpiteFuel + Hop-Scotch

10.09.17 Living Colour

10.09.17 (Floor 2) American Headcharge + Once Human + In Death

16.09.17 Desaster + Root + Arkhon Infaustus + mehr

03.10.17 The Vision Bleak + Nocte Obducta + Saille

08.10.17 Mayhem (De Mysteriis Dom Sathanas Show) + Supports

17.10.17 The Birthday Massacre + Sirenia + The Agonist

20.10.17 Bonfire + Support

28.10.17 Rantanplan

04.11.17 Pain + Corroded + Sawthis

VVK unter: https://www.adticket.de/MS-Connexion.html

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Samael
Geschrieben am 14.07.2017, 16:32 von UnDerTaker

hegemonySAMAEL's neues Album "Hegemony" wird am 13.10.2017 via Napalm Records veröffentlicht.
In der Zwischenzeit haben die Schweizer die digitale Single "Angel Of Wrath" herausgebracht.

Anhören könnt ihr die Scheibe hier. Entscheidet selbst wie euch der Stil von SAMAEL reinläuft...












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Protzen Open Air Festival 2018
Geschrieben am 12.07.2017, 10:13 von UnDerTaker

protzen%20open%20air%202018%20bannerDas Protzen Open Air hat für die 2018er Auflage die ersten 10 fetten Bands verkündet. Und hier hat sich der Veranstalter Mario nicht lumpen lassen und sechs angesagte Bands aus dem Ausland, sowie vier deutsche minder geile Bands gebucht. Weitere Bands werden folgen.
Das Festival findet vom 22. Juni 2018 – 24. Juni 2018 am gewohnten Ort in brandenburgischen Protzen statt.
Der Vorverkauf startet am 08.01.2018! Und hier heißt es schnell sein, denn im letzten Jahr war das POA bereits nach 3 Tagen ausverkauft!!!

Aktuelles Billing:
Illdiposed (DK)
Humiliation (Malaysia)
Dew Scented (D)
Just Before Dawn (SWE/DK/UK)
Inhume (NL)
Revolting (SWE)
Bloody Invasion (D)
Demonical (SWE)
Betalmand (D)
Xicution (D)

Hier... schon mal offizielle das Facebook-Event zum Festival.

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Rockharz 2018
Geschrieben am 11.07.2017, 08:15 von UnDerTaker

Das Rockharz hat erste Bands für 2018 verkündet.
Das Festival findet von 4. - 7.7.2018 statt.
Lest das Statement hier:
» Während hier auf dem Acker die Spuren unserer diesjährigen Heimsuchung entfernt werden, läuft selbstverständlich die Planung für unser Jubiläums-ROCKHARZ bereits seit Monaten auf vollen Touren. Besonders freuen wir uns, daß wir Euch schon jetzt fünf absolute Hochkaräter für das kommende Jahr ankündigen dürfen. Ein absolutes Highlight werden mit Sicherheit HAMMERFALL, mit denen zusammen wir den “HARZ ON FIRE” setzen und eine einmalige ROCKHARZ-Feuershow loslassen werden! Auch die anderen Bands gehören zu den gernst gesehenen Gästen bei uns, deren Shows in der Vergangenheit immer zu den Höhepunkten des jeweiligen Festivals gezählt haben! EISBRECHER, die, derzeit erfolgreicher denn je, in Kürze ein neues Album herausbringen, KNORKATOR deren Shows bei uns IMMER der absolute Knaller sind und die Stimmung auf den Siedepunkt treiben! Ebenso die Erfinder des Gothic-Metals, die legendären PARADISE LOST und die schrägen, herausragend eigenständigen Publikumslieblinge EQUILIBRIUM sowie die fantastischen AMORPHIS sind mit von der Partie! Wir können’s kaum erwarten! ROCKHARZ 2018 ‘s gonna get you! «

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Pro Pain: Gary bei Überfall in Brüssel schwer verletzt
Geschrieben am 07.07.2017, 00:15 von UnDerTaker

Gary von der US Band Pro Pain wurde letzten Montag in Brüssel von einer Gang ausgeraubt und schwer verletzt. Er liegt mit Kopfverletzungen und hohem Blutverlust im Krankenhaus. Aus diesem Grund muss die Band die Gigs in Roeselare (7. Juli) und Osnabrück (8. Juli) absagen.
Die Polizei hat wohl einige der Angreifer identifizieren können.

Lest hier das Statement der Band:
» This past Monday night, Gary was the victim of a Robbery and Attempted Murder in Brussels. He was pick-pocketed of cash, credit card, and passport, struck on the head with an ice pick and then subsequently attacked by a gang of individuals. The police have confiscated more than one weapon and they have established the identities of some of the suspects. Gary was quickly admitted to ICU after suffering head trauma (including several fractures to his face and jaw) and massive blood loss. Since then he has stabilized and is trying his best to recover, but future surgery may be necessary. We regret to inform the fans that the shows scheduled for Roeselare (July 7th) and Osnabruck (July 8th) are now officially cancelled. We will make sure to keep you all informed of any other cancellations and on Gary's progress.
Thanks for your support at this difficult time.
Pro-Pain «

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WannaCry etc Patch von MS für nicht mehr unterstützte Systeme
Geschrieben am 05.07.2017, 10:52 von UnDerTaker

Hallo,
falls noch nicht bekannt, es gibt von Microsoft ausnahmsweise ein Update auch für nicht mehr unterstützte Betriebssysteme wie Windows Server 2003 SP2 x64, Windows Server 2003 SP2 x86, Windows XP SP2 x64, Windows XP SP3 x86, Windows XP Embedded SP3 x86, Windows 8 x86, Windows 8 x64.
Den Download findet man am Ende des unten verlinkten Artikels.

Für nicht mehr unterstützte Betriebssysteme: https://blogs.technet.microsoft.com/msrc....attacks

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Iron Maiden dürfen "Hallowed Be Thy Name" nicht mehr live sp
Geschrieben am 01.07.2017, 17:37 von UnDerTaker

Ganz an mir vorbei gegangen.

Quelle: Metalhammer

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Zuletzt ließen Iron Maiden noch verlauten, sie hätten ‘Hallowed Be Thy Name’ und ‘Tears Of A Clown’ aus der Setlist gestrichen, um etwas Frische reinzubringen. Doch nun ist bestätigt, dass es einen ernsten Hintergrund gibt, weswegen auf ‘Hallowed Be Thy Name’, immerhin der am dritthäufigsten live gespielte Iron Maiden-Track, verzichtet wird.

Aktuell werden die Briten der Website Metal Insider zufolge von einem Band-Manager verklagt, da sich Iron Maiden sowohl für ‘Hallowed Be Thy Name’ als auch für ‘The Nomad’ musikalisch und textlich bei deren 1974er-Album bedient hätten. Brian Quinn habe 1969 den Song ‘Life’s Shadow’ geschrieben, der später von Bob Barton aufgenommen wurde.
Selbst Iron Maiden flattern die Nerven, wenn zwei neue Songs in die Live-Setlist rutschen. Steve Harris und Nicko McBrain sprechen über den 2017er-Auftakt ihrer "The Book Of Souls"-Tournee.

Vor einigen Jahren gab es bereits eine Einigung über die Song-Rechte zwischen Steve Harris und dem Texter Bob Barton (“Ich bin zufrieden damit, wie ich mit mit Iron Maiden einigen konnte”), was Brian Quinn, den Komponisten dieses Songs, nun dazu verleitet hat, bei Harris und Dave Murray seine Tantiemen einklagen zu wollen. Angeblich geht es um drei Millionen englische Pfund.

Das Management von Iron Maiden ließ diesbezüglich verlauten, dass es zwischen den beiden Originalschreibern des Songs ‘Life’s Shadow’ zu einem Streit gekommen sei. “Dann trat noch ein gewisser Barry McKay Erscheinung – als Vertreter für Brian Quinn (aka Brian Ingham) und hat angekündigt, in Kürze Beweise vorlegen zu können. Unsere Verteidigung ist auf ein Gerichtsverfahren vorbereitet.”

Warum erst jetzt, 35 Jahre nach Erscheinen von THE NUMBER OF THE BEAST, solch ein Fass aufgemacht wird, kann man sich zu Recht fragen.

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Review: Bliss of Flesh - Empyrean
Geschrieben am 28.06.2017, 18:10 von ALUCARD

Bliss of Flesh
Empyrean
Listenable Records
Vö: 07.07.2017



Ich muss zugeben ich bin nicht vertraut mit Dante`s "Göttlicher Komödie". Es sei aber gesagt das das nicht zwingend erforderlich ist um an dem neuen Album der Franzosen seine Freude zu haben, den zu verkopft oder anstrengend gehen sie nicht zu Werke.

Die Jungs haben sich als Oberthema selbigem Literaturklassiker angenommen, "Empyrean" ist dabei schon der dritte Teil. Mir war die Band vorher durch die Lappen gegangen und ich kenne also auch nicht die Vorgängerwerke. Aber das was ich hier zu Ohren bekommen gefällt mir gut, die Franzosen bewegen sich in der Zwischenetage von Black und Death Metal. Insgesamt mit mehr Gewichtung auf Death Metal, aber eben auch nicht so viel das sich der Schwarzwurzler wieder verschreckt in sein Trveheim zurückziehen würde. Doch es ist auch kein klassischer Death Metal, die Franzosen sind eher modern orientiert unterwegs, deutlich Zeichen dafür ist auch das knackig saubere Klangbild das dafür sorgt das die Tracks sich kraftvoll durch die Gehörgänge schieben. Die schwarzmetallische Seite kommt zuerst bei "EMPYREAN-Last Kingdom" richtig ans Tageslicht, ein fein verstörender Song der so auch aus der Waffenschmiede von Niklas Kvarforth kommen könnte. Das darauf folgende und mit dem Vorgängersong irgendwie zusammenhängende  "EMPYREAN-Miserere Mei" startet verhalten, überzieht den Hörer dann aber mit einer tiefschwarzen Hülle und packt ihn mit seiner zwingend, erdrückenden Art tief im Innersten.
Aber das ist wie gesagt nur eine Seite der Band, Tracks wie der Albumopener "Ascension" huldigen deutlich dem modernen Melodic Death mit schwedischer Prägung.

Also ein Album das zwischen den Stühlen steht und trotzdem nicht unentschlossen wirkt. Die Franzosen verbinden Black und Death Metal gekonnt zu einer Einheit und packen das Resultat in ein modernes Gewand. Hier und da werden die einzelnen Elemente etwas zu lange ausgearbeitet, man hätte das Ganze vielleicht etwas kompakter gestalten können. Ansonsten nix zu meckern, "Ascension" könnte ein Hit in der ModernDeathMetal Gemeinde werden, das gleiche gilt für "Last Kingdom" in der Schwarzwurzeldisco.

Die Tags vom Label zum Album auf der Bandcampseite sind unter anderem Belphegor, Immolation und Marduk. Kann man so stehenlassen...

1.ASCENSION
2.PENITENT
3.AGNUS DEI
4.EMPYREAN Last Kingdom
5.EMPYREAN Miserere Mei
6.APOSTASY
7.EXERCITUS CAELORUM
8.RENUNCIATION  

https://listenable-records.bandcamp.com/album/empyrean

8 von 10 Punkten

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Review: Lifeless - The Occult Mastery
Geschrieben am 27.06.2017, 19:51 von Nabu

Lifeless - The Occult Mastery

Death Metal Bands haben es heutzutage gar nicht so leicht. Irgendwie war doch schon alles da und die meisten Versuche etwas Innovatives zu kreieren scheitern kläglich. Gut für Lifeless, dass sie sich auf die guten, alten Elemente konzentrieren die seit Jahrzenten wunderbar funktionieren. Man muss das Rad schließlich nicht immer neu erfinden.

„The Occult Mastery“ fällt sofort durch den unglaublichen Groove auf der sich durch das ganze Album zieht. Obwohl die Band nicht mit harten Beats und fetten Riffs geizt, schimmert doch hier und da etwas durch, was mich entfernt an Southern Metal erinnert. Klingt jetzt vielleicht etwas komisch - funktioniert in der Praxis aber ganz ausgezeichnet. Songs wie „Progenies of a Cursed Seed“ beweisen dies problemlos. Geile Midtempo-Passagen die hier und da mit einem Groove-Feuerwerk aufgelockert werden und sich mit zügigeren, walzenden Parts abwechseln. Zweifelsfrei sehr, sehr geil.
Leider vermag nicht jeder Song einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen wobei wir beim Hauptproblem des Albums wären: obwohl Lifeless hier ein überdurchschnittliches Werk abliefert sind einige Songs doch sehr gesichtslos und schaffen es nicht dem Hörer länger im Gedächtnis zu bleiben. Dies ist in Anbetracht der sehr hohen Qualität des Sounds wirklich schade. Fans von groovigem Death Metal sollten hier aber trotzdem mindestens ein Ohr riskieren. Ich für meinen Teil werde zukünftige Releases der Band mit Spannung verfolgen.



Anspieltipp: Progenies of a Cursed Seed, Delusions of Grandeur, Insanity Reigns


Wertung: 7.5 / 10




Gesamtlänge: 37:13
Label: FDA Records
VÖ: 07. Juli 2017



Tracklist


1. Prelude Kali Yuga
2. The Occult Mastery
3. Progenies of a Cursed Seed
4. From Chaos Our Order Shall Rise
5. Delusions of Grandeur
6. Rites of Desolation
7. Interlude Dystopia
8. Insanity Reigns
9. Throes of Dawn



Website der Band: Lifeless bei Facebook

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Review: Blackevil - The Ceremonial Fire
Geschrieben am 27.06.2017, 19:44 von Nabu

Blackevil - The Ceremonial Fire

Das Review zum Blackevil Debüt ließe sich im Prinzip mit drei Worten schreiben: Fett. Geil. Pflichtkauf. Da dies dann aber doch etwas zu kurz wäre und dem Leser nicht zwangsläufig genügend Informationen liefert, versuche ich euch im Folgenden zu beschreiben warum ich hier das Gefühl habe, neun Punkte seien vielleicht doch noch nicht genug.

Dass man mit Blackevil keinen Preis für innovative Namensgebung gewinnt ist klar - sieht man sich aber die Jungs an wird deutlich, warum der Name gut passt. Und die Musik ist da keine Ausnahme. Auf „The Ceremonial Fire“ erwartet den Hörer tiefschwarzen, richtig bösen Thrash Metal. Und das in einer Qualität die mir die Gänsehaut bis in den hart bangenden Nacken treibt. Ich weiß nicht ob ihr das kennt: ihr macht ein Album an und mit dem ersten Ton denkt ihr euch „Ja! Ja!! JAA!!! Genau DAS ist es!“. Diese Reaktion konnte der Opener „Between Fire And Fire“ bei mir auslösen. Ein richtig geiles Riff, fette Drums und böse Vocals. Gut, die Exkursionen des Sängers in die etwas höheren Stimmlagen muss jetzt nicht jeder mögen - ich persönlich finde sie aber immer äußerst passend. Außerdem haben wir im Gegensatz dazu kurze, mehrstimmige, tief gehaltene Einschübe. Passt alles in allem wunderbar zusammen.

Komplett ausrasten musste ich dann beim Song „Seven Bridges, Seven Gates“ Ein Thrash Metal Meisterstück das Seinesgleichen sucht. Bereits der im Midtempo gehaltene Anfang dürfte untrainierte Nacken problemlos zum Bersten bringen. Die Sangesart von Abyss führt dazu, dass der Song eine leicht surreale, bedrohliche Stimmung verbreitet. Der Rhythmus bleibt durchgängig im absolut tödlichen Midtempo-Bereich mit einigen kleinen Ausnahmen. Die Riffs variieren leicht, sind aber durchgängig richtig fett. Absolut großartig!

Leider ist das Album nicht völlig makellos. „The Ancient Sword“ beispielsweise ist zwar besser als ein durchschnittlicher Song, fällt aber neben den sonst mehrheitlich absolut großartigen Tracks etwas aus der Reihe. Allerdings wird dies einem eingefleischten Thrasher völlig Wurst sein. Denn spätestens mit „Ritual Coven FIre“ kocht die Stimmung wieder über. Die Jungs demonstrieren hier wie Thrash Metal gemacht wird und beweisen, dass sie absolute Meister ihres Handwerks sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: wer sich auch nur ansatzweise für Thrash Metal begeistern kann, kommt um dieses Album nicht herum!


Anspieltipp: Between Fire And Fire, Seven Bridges, Seven Gates, Ritual Coven Fire


Wertung: 9.0 / 10




Gesamtlänge: 43:25
Label: FDA Records
VÖ: 07. Juli 2017



Tracklist


1. Eschaton
2. Between Fire and Fire
3. Heavy Forces Marching On
4. Bethlehemian Blasphemies
5. Seven Bridges, Seven Gates
6. The Ancient Sword
7. Black Magick Riders
8. Ritual Coven Fire
9. Under the Black Sail of Burning Cross


Website der Band: Blackevil bei Facebook

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Review: Dead - A Dirty Mind Is A Joy Forever
Geschrieben am 27.06.2017, 19:36 von Nabu

Dead - A Dirty Mind Is A Joy Forever

Wer sich seit über 25 Jahren im Business halten kann und konstant Musik veröffentlicht muss ja irgendwas richtig machen - im Falle der bayrischen Band Dead ist das zweifelsfrei ihre gekonnte Mischung aus klassischem Death und Grindcore. Und da was Gutes nicht urplötzlich schlecht wird erstaunt es auch nicht, dass das aktuelle Album „A Dirty Mind Is A Joy Forever“ ein weiteres Mal überzeugen kann.

Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich mir eine lange Zeit während des Hörens die Frage gestellt habe, wie zum Henker man auf die absurde Idee kommt seine Band Dead zu nennen. Nicht dass es schon abertausende Bands mit demselben Namen gibt - nein, auch der eine oder andere Musiker hat ja bekanntermaßen diesen Namen für sich beansprucht. Gut, vermutlich war das damals noch etwas anders - aber egal, werde ich jemals die Gelegenheit haben mit der Band zu quatschen werde ich sie fragen. Versprochen.
Kommen wir also zum einzigen was wirklich zählt: Musik! Die gute Qualität des Albums ist ja in der Einführung schon etwas durchgeschimmert. Allerdings muss man dazu sagen, dass es nicht unbedingt für alle geeignet ist. Warum? Die Mischung aus diversen Grind und Deathfacetten ist zwar äußerst unterhaltsam - allerdings bietet sich auch etwas Angriffsfläche für Kritik. So könnte man der Band vorwerfen, dass die Songs in der Regel alle gleich aufgebaut sind: Startsegment, langsamer Part, schneller Part, Endsegment. Oder umgekehrt. Kann man beanstanden, muss man aber nicht.

Man könnte nämlich auch behaupten, dass die Mischung aus den langsamen, trägen Riffs, die mit ihren teils schrillen Noten schon fast in die Richtung des Brutal und Slamming Death Metals gehen und den schnelleren, grindlastigen Parts höchst explosiv und unterhaltsam ist. Für diesen Standpunkt spricht unter anderem die Tatsache, dass man sich bei der hauseigenen Mischung nicht einfach nur den genretypischen Standartelementen bedient, sondern mit kleinen musikalischen Spielereien den Sound für den Hörer doch durchweg interessant hält. Beispiel gefällig: „Risking The Beer MILF“. Geile Riffs, trotz einigen Rhythmuswechseln durchgängig headbangbar (ich verlange übrigens, dass dieses Wort im Duden aufgenommen wird) und richtig böse Vocals von ganz tief unten - gefällt richtig gut!

Wer sollte sich also mal mit Dead auseinandersetzten? Definitiv jeder der Spaß mit geilem Death/Grind hat und die Lokalhelden gerne unterstützt. Auf!



Anspieltipp: Snakey Brown, Ass Metal, Risking The Beer MILF, A Dirty Mind Is A Joy Forever


Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 37:00
Label: FDA. Records
VÖ: 07. Juli 2017



Tracklist


1.  Good to Be Back (Intro)
2.  Snakey Brown
3.  Call of Beauty
4.  Ass Metal
5.  Butcher Baby
6.  Risking the Beer MILF
7.  Easy Meat
8.  JSTNTHRFCKNGHNGVR
9.  A Dirty Mind Is a Joy Forever
10. The Witch + Outro


Website der Band: Dead bei Facebook

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URN
Geschrieben am 25.06.2017, 19:42 von Exorzist

 Die Finnischen Black-Thrasher URN haben das Releasedatum zu ihrem kommenden Album auf Iron Bonehead Productions bekannt gegeben. Das neue Album trägt den Titel "The Burning" und ist der vierte Output der Band.

Tracklisting for Urn (Finland)'s The Burning
1. Intro - Resurrection
2. Celestial Light
3. Hail The King
4. Morbid Black Sorrow
5. Sons Of The Northern Star
6. Nocturnal Demons
7. Wolves Of Radiation
8. All Will End In Fire
9. Falling Paradise
10. The Burning

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Review: Fellwarden - Oathbearer
Geschrieben am 23.06.2017, 17:32 von ALUCARD

Fellwarden
Oathbearer
Eisenwald
Vö:16.06.2017



Hinter Fellwarden steckt The Watcher. Selbiger hat mit seiner Hauptband Fen vor kurzem erst das wuchtige "Winter" Album auf die schwarzmetallische Gemeinde losgelassen. Nun folgt mit "Oathbearer" ein weiteres Kleinod im Genreteich, bei Fellwarden hat Meister Watcher aber fast alle Fäden selbst in der Hand. Abgesehen vom Schlagzeug für das Havenless verantwortlich war hat der Bandchef alles selbst eingespielt.

Mit Fellwarden wandeln wir auf melancholischen, schwarzmetallischen Pfaden. Zwar sind auch Ausbrüche zu verzeichnen, grösstenteils geht es hier aber gemächlich und gediegen zu Werke. Und genau darin liegt die Stärke des Werkes. Statt eines weiteren seelenlos vorbeirumpelnden Albums gilt das Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. Die Songs werden nachvollziehbar aufgebaut, die Stimmungswechsel erfolgen sinnvoll und passend. Durch den dezent unterlegten Synthteppich und den teils auftauchenden Klargesang erschaffen sie eine verträumte Stimmung die auch mal ins hymnische dreht.
Dabei vergessen sie aber nie das das Album unter Black Metal eingeordnet werden soll, als Gegenpol agieren garstiges Gekeife und frostige Atmosphäre. Doch auch eine gewisse naturromantische Stimmung weht durch das Album, des öfteren hat man Bilder von herbstlichen, nebelverhangenen Wäldern vor Augen. Dann gibt es aber auch Momente in denen die Bilder eher tageslichtlose, menschenleere Fjorde hervorrufen. Das sich dabei auch altertümliche, mystische Wesen zeigen ist eingeplant. All das setzt natürlich einen Hörer voraus der sich mit dem Werk beschäftigt und es in seinen Kopf lässt.

Klanglich als ungefähre Orientierung: frühe Empyrium, Primordial, Falkenbach, Mithotyn, Summoning ohne ihre ganzen elektronischen Helfer und die Stimmung der ersten beiden Dimmu Borgir Werke.

Anspieltip: Guardian Unbound

01:Guardian Unbound
02:Sun of Ending
03:In Death, Valiant
04:Wayfarer Eternal
05:A Cairn-Keeper’s Lament
06:Sorrowborn

The Watcher – All vocals, stringed instruments and keys
Havenless – Drums

https://fellwarden.bandcamp.com/album/oathbearer

8,5 von 10 Punkten

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Ratos de Poráo live in Erfurt
Geschrieben am 21.06.2017, 14:51 von Nocturnal Empire

Club From Hell
Flughafenstraße 41
99092 Erfurt
www.clubfromhell.de

RATOS DE PORÀO - die Hardcore-Punk-Crossover Veteranen aus Brasilien!

Webseite: http://www.ratosdeporao.org/
Facebook: https://www.facebook.com/RatosdePoraoOficial
Video: https://www.youtube.com/watch?v=Pm-dl7qiXks

Special Guest:
Motschekibschen - Punkrock/Ska aus Jena

Webseite: https://motschekibschen.jimdo.com/
Facebook: https://www.facebook.com/motschekibschen/
Video: https://www.youtube.com/watch?v=f0DkELgvZ3o

Running Order:

20:00 Uhr Motschekibschen
21:15 Uhr Ratos de Poráo

Die Veranstaltunmg endet ca 22:30 Uhr

Vorverkauf :: www.nocturnalempire.de




https://www.facebook.com/events/219809018497660/

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Sanctuary live in Erfurt
Geschrieben am 21.06.2017, 14:47 von Nocturnal Empire

SANCTUARY ( Seattle/ WA - USA )
- Progressive Heavy/Power Metal formed in 1985

Lineup:
Warrel Dane - Vocals
Lenny Rutledge - Guitars
George Hernandez - Bass
Dave Budbill - Drums

Facebook Link: https://www.facebook.com/sanctuaryfans/?fref=ts
Webseite: http://www.enterthesanctuary.com/
Videoclips: https://www.youtube.com/watch?v=v5NCBaPE3k0 / https://www.youtube.com/watch?v=r_IrbeZfJII

Supportband:
Mesmerized ( Kassel/ Hessen - Deutschland )
- Progressive Power Metal
Facebook: https://www.facebook.com/mesmerizedks/
Webseite: http://www.mesmerized.de/

Vorverkauf ( ab 20,00 Euro )
über www.nocturnalempire.de und über www.metaltix.com oder gebühren- und Versandfrei direkt im From Hell erhältlich.
Erhöhter Abendkassepreis!



Facebook Event: https://www.facebook.com/events/1663612997274398/

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Nervosa live in Erfurt
Geschrieben am 20.06.2017, 11:01 von Nocturnal Empire

Club From Hell
Flughafenstraße 41
99092 Erfurt
www.clubfromhell.de

NERVOSA ( All-Female Thrash Metal aus Brasilien )
Videoclip: https://www.youtube.com/watch?v=BH7oNQ2SYs8
Webseite:http://www.nervosaofficial.com/
Facebook: https://www.facebook.com/femalethrash/?fref=ts

THIRTEEN WARS ( Thrash Metal/ Eisenach )
Facebook: https://www.facebook.com/thirteenwars/

PAXTILENCE ( Thrash Metal/ Nürnberg)
Facebook: https://www.facebook.com/Paxtilence/?fref=ts



Konzert endet ca 23:30 Uhr
Einlass: 19:30 Uhr
VK 13 Euro zzgl. Versand hier: www.nocturnalempire.de
Gebühren und Versandfreie Tickets direkt im From hell für 12 Euro.
erhöhter Abendkassepreis!

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Crematory live in Erfurt
Geschrieben am 20.06.2017, 10:49 von Nocturnal Empire

Club From Hell
Flughafenstraße 41
99092 Erfurt

CREMATORY ( Deutschlands führende Gothic Metal Band )

Webseite: www.crematory.de
Facebook: https://www.facebook.com/CREMATORY/?fref=ts
Video: https://www.youtube.com/watch?v=BPq1y3snAKw

Support:

BATTLE SCREAM ( Electro-Metal aus Dresden )

Webseite: http://www.battlescream.de/
Facebook: https://www.facebook.com/BattleScream/?fref=ts
Video: https://www.youtube.com/watch?v=sHW2_AIpieo



Einlass: 19:00 Uhr
VK hier: www.nocturnalempire.de

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/1739800099643274/

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Review: Desultory - Through Aching Aeons
Geschrieben am 19.06.2017, 23:47 von Styx

Desultory - Through Aching Aeons

Nach der Reunion und einem Album im Jahre 2010 wurde es sehr still um die Jungs von Desultory. Es wurden vereinzelt Shows gespielt und über die Jahre auch hin und wieder verkündet, dass man dabei ist ein neues Album zu fertigen. Lange Zeit war es dann still bis Ende Februar die Ansage kam, dass die Band sich auflösen wird, man aber noch das Album veröffentlicht. Desultory hauen zum Abschluß auch noch mal eine ordentliche Platte raus. Desultory haben es leider nie in die obere Riege der Swe-Death-Metal Elite geschafft, waren aber immer eine Band, die besser als keine andere Schweden-Death-Band den schmalen Grad zwischen Härte und Melodie gefunden haben. Dies beweist auch der majestätische Opener Silent Rapture. Slither hingegen ist einer der kürzeren Songs auf dem Album und geht direkt nach vorne los. Divine Blindness lockert das Gesamtbild des Albums etwas auf und beginnt mit einem ruhigen Keyboard-Intro. Der Track Our Departure beendet das Album und bildet den passenden Abschluss für das Album und die Band. Insgesamt haben Desultory ein starkes Album abgeliefert, dass  etwas Zeit braucht um sich in voller Blüte zu offenbaren und seine technischen Raffinesen und seine kleinen Verspieltheiten aufweist. Es ist ein Album das Old-School ist, aber doch frisch klingt. Kurzum gesagt: Ein starker Abgang einer Band, die nie die Aufmerksamkeit bekommen hat, die sie verdient hätte.


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 44:00
Label: Pulverized Records
VÖ: 23.06.2017

Tracklist
01. Silent Rapture
02. Spineless Kingdom
03. Through Aching Aeons
04. In This Embrace
05. Beneath The Bleeding Sky
06. Slither
07. Divine Blindness
08. Breathing The Ashes
09. Our Departure

Website der Band: https://www.facebook.com/Desultory-50447918404/

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Facebreaker, Revel in Flesh, Asphodelos in Erfurt
Geschrieben am 19.06.2017, 22:48 von Nocturnal Empire

Club From Hell www.clubfromhell.de
Flughafenstraße 41
99092 Erfurt
( StraBa-Linie 4 nach Bindersleben - Endstation Bindersleben+200 m Fußweg )

23.06.2017

FACEBREAKER ( Schweden )
REVEL IN FLESH
ASPHODELOS


Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Abendkasse: 15,00 Euro




https://www.facebook.com/events/337658616630795/

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NOAF 2017
Geschrieben am 19.06.2017, 18:49 von Seelischer_Brandstifter

http://www.noaf.de

25.08.+26.08.2017

Running Order:
Freitag:
Igel vs. Shark
Dust Bolt
Nasty
Bullet
Crowbar
Solstafir
Soilwork

Samstag:
t.b.a.
Far from Ready
I’ll be damned
Horisont
Adept
Havok
Ignite
Paradise Lost

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Review: Entrench - Through The Walls Of Flesh
Geschrieben am 18.06.2017, 15:24 von Nabu

Entrench - Through The Walls Of Flesh

Die schwedischen Thrasher von Entrench konnten mich mit ihrem 2014er Album „Violent Procreation“ (Review findet ihr HIER) mit ihrem rauen aber doch abwechslungsreichen Stil für sich gewinnen. Voller freudiger Erwartungen habe ich ihr jüngstes Werk in den Player gelegt und jetzt Achtung, Spoiler: es ist noch besser als der Vorgänger!

Um das Negative gleich mal aus dem Weg zu räumen - für meinen Geschmack ist das Album etwas zu kurz geraten. Knappe 40 Minuten lassen mich mit dem Wunsch nach mehr zurück. Schade, aber darüber kann man in Anbetracht der Tatsache dass das vorhandene Material ordentlich ballert getrost hinwegsehen. Denn bereits der allererste Track macht den Sack zu und räumt alle (eventuell vorhandenen) Zweifel aus dem Weg. „The Coming Storm / Dawn Of War“ ist eine fast 9-minütige Walze die das Album mehr als gebührend eröffnet. Da nur sehr spärlich Gesang vorhanden ist kann man sich voll und ganz auf die Instrumente konzentrieren. Und eines sei hier gesagt - wer bei diesem Song nicht umgehend in Bewegung gerät hat kein Herz für Musik.

Das passende Gegenstück zum furiosen Einstieg finden wir mit „Fragments / Shadow Of Death“ am Ende des Albums. Hier nimmt sich die Band ein weiteres Mal über 8 Minuten Zeit um das bis hierhin gebotene Thrash-Feuerwerk passend ausklingen zu lassen. Mit richtig fetten Riffs, treibenden Drums und der nötigen Variation wird Throught The Walls Of Flesh gebührend abgeschlossen.

Und was findet sich nun zwischen Anfang und Ende? Am besten lässt sich das am Song „The Warmonger Sacrament“ beschreiben. Für mich fasst dieses Lied den Stil der Band und des Albums am besten zusammen. Schneller, teils rotziger, rauer Thrash Metal ohne Schnörkel. Ein MUSS für jeden Fan!



Anspieltipp: The Coming Storm / Dawn Of War, The Warmonger Sacrament, Fragments / Shadow Of Death


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 37:29
Label: I Hate
VÖ: 17. Juli 2017



Tracklist


1. The Coming Storm / Dawn of War
2. Enter the Fray
3. Iron Coffin
4. Dead End
5. The Warmonger Sacrament
6. White Light Precedes Black Rain
7. Fragments / Shadow of Death

Website der Band: Entrench bei Facebook

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WEDERGANGER / URFAUST - Split
Geschrieben am 15.06.2017, 20:44 von ALUCARD

WEDERGANGER / URFAUST
Split
Van Records/Soulfood
Vö: 09.06.2017



Auf Laster und Kjeld folgen Urfaust, Wederganger haben scheinbar Gefallen am Splitformat gefunden.
Und eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis sich die aufstrebende holländische Truppe mit der Institution aus dem selben Land zusammentut.

Und der Sprössling zeigt`s den Ziehvätern ordentlich. Beide Wederganger Tracks kommen in der typischen Darreichungsform, sprich das Gemisch aus Klagemönchgesang und herben Growls & Screams. "Heengegaan" startet verhalten, stürmt schwarzmetallisch weiter um dann im groovend treibenden Midtempo zu verweilen. "De gebrokene" fährt die wohl krassesten Vocals auf die man bisher von den Jungs vernommen hat, durch das teilweise fies schleppende Tempo schimmert der Track sehr nordisch inspiriert.

Nun die Urfaust Seite. "Zelfbestraffingsten denz en occulte raabsels" zeigt die Jungs in bekannter Form und wieder etwas weiter weg vom letzten Album, man hat fast schon Lifelover & Co im Hinterkopf. On Top natürlich wieder der Gesang den man nur hassen oder lieben kann. Wobei er hier auch etwas gezähmt wirkt, passt aber perfekt zur leicht depressiv/suizidale Atmosphäre.
Und dann kommt "Hypnotisch Bevel - De Daimonische Mensch"...
Ich weiss gar nicht ob das ein richtiger Titel ist oder nur ein überlanges Outro. Eventuell passt das Songtitelwort "Hypnotisch" am besten, tranceartiges Getrommel trifft auf Ambientsoundscapes. Darüber schreit IX völlig unverständliches Zeug. Aber irgendwie läuft der Track völlig an mir vorbei....

Also klarer Punktsieg für Wederganger die mal wieder alles richtig machen und zwei blitzsaubere Songs abliefern.
Urfaust könne mit dem ersten Track noch problemlos mithalten, Nummer zwei läuft ins Leere.

TRACKLIST
1. WEDERGANGER - Heengegaan  (5:51)
2. WEDERGANGER - De Gebrokene  (3:26)
3. URFAUST- Zelfbestraffingsten Denz En Occulte Raabsels (6:10)
4. URFAUST - Hypnotisch Bevel - De Daimonische Mensch  (7:31)

https://wederganger.bandcamp.com/album/wederganger-urfaust-split

Wederganger 10 Punkte / Urfaust 7 Punkte : 8,5 von 10 Punkten

(1 Antworten)

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Wolfenstein 2 The New Colossus
Geschrieben am 15.06.2017, 10:19 von Seelischer_Brandstifter

Wolfenstein 2 The New Colossus

https://youtu.be/G-klH7uCxXA

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Review: Anathema - The Optimist
Geschrieben am 13.06.2017, 16:54 von ALUCARD

Anathema
The Optimist
Kscope
Vö: 09.06.2017



Das Album führt die Story vom 2001er Album "A Fine Day To Exit" fort, dieses endete einst damit das jemand verschwand. Wer allerdings erwartet das hier auch ein musikalischer Schulterschluss zu Werken der mittleren Phase der Liverpooler stattfindet wird enttäuscht.

Anathema setzen ihren eingeschlagenen Weg fort, orchesterartige Arrangements treffen auf Alternative- und Prog Rock. Teilweise übertreiben sie es aber etwas mit der Schwülstigkeit der Songs und kratzen hart am gesichtslosen Pop, bestes Beispiel ist hier der Abschlusstrack "Back to the Start".
Dabei hat man mit "Leaving it behind" den stärksten und kraftvollsten Song an den Albumstart platziert der sofort hängenbleibt und sich im Ohr festsetzt. Dann begleitet man den Protagonisten, den Optimisten, auf seiner Reise durchs Land. Abgerundet wird das durch Feldaufnahmen von genau den Plätzen um die es in dem jeweiligen Song geht, passend dazu gibt es im Booklet auch noch Fotografien der Orte. Dabei geht es mal mehr, mal weniger dynamisch zu Werke. Wie schon erwähnt wird es stellenweise schon verdächtig popig, auf der anderen Seite stehen aber spannend ausufernde Alternativerocker die ihre Strukturen bis zum Postrock ausbreiten. Die durchweg eher pessimistisch dunkle Stimmung wird noch durch eine Vielzahl von Pianopassagen verstärkt.

Wem die Entwicklung der Engländer in den letzten Jahren gefallen hat der wird auch hier wieder ein persönliches Highlight finden, wer in der "Alternative 4" Phase (oder noch früher) steckengeblieben ist für den wird es hier wenig spannendes zu entdecken geben.
Um den Kreis zum 2001er Ideengeber zu schliessen: Auf dem damaligen Artwork war ein am Strand abgestelltes Auto zu sehen an dem sich jemand (der Optimist?) seiner Sachen erledigt hat. (Die Koordinaten des Intros vom 2017er Werk, "32.63N 117.14W", führen direkt zu dieser Stelle.). "The Optimist" ist jedenfalls kein Album für den Strand oder die Fahrt dahin. Aber es eignet sich perfekt für die nächtliche Heimfahrt über die verlassene Autobahn.

1. 32.63N 117.14W
2. Leaving It Behind
3. Endless Ways
4. The Optimist
5. San Francisco
6. Springfield https://www.youtube.com/watch?v=8y1ROzCUpbU
7. Ghosts
8. Can’t Let Go
9. Close Your Eyes
10. Wildfires
11. Back To The Start

ANATHEMA ARE:
Vincent Cavanagh - Vocals, Guitar, Keys
Daniel Cavanagh - Guitar, Keys, Vocals
John Douglas - Acoustic/Electronic Percussion
Lee Douglas - Vocals
Jamie Cavanagh - Bass
Daniel Cardoso – Drums

http://www.anathema.ws/

7 von 10 Punkten

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Heute: Rotting Christ / Svart Crown - Wiesbaden, Schlachthof
Geschrieben am 13.06.2017, 10:22 von UnDerTaker

13.06.17 DI / EINLASS 20:00 / BEGINN 20:30 / AK 19,00 € / VVK 15,00 €

ROTTING CHRIST / SVART CROWN
Black / Dark Metal Konzert im KESSELHAUS

Rotting Christ gehören nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den dienstältesten griechischen Metal-Bands. Zur Zeit ihrer Gründung 1987 gelten sie sogar als die erste hellenische Black Metal-Band überhaupt. Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Kata Ton Δaimona Eaytoy“ meldeten sich die Athener im letzten Jahr mit ihrem nach wie vor aktuellen Album „Rituals“ zurück. Die Band um Mastermind Sakis Tolis erschafft aus den tiefsten Tiefen salomonischer Bocksanbetung nur die schönsten Rituale - eine düstere Welt atmosphärischen Black Metals. Symphonisch, okkult, radikal und dabei voller eingängiger Melodien.

SVART CROWN
https://www.facebook.com/SVARTCROWN/

---

Suri und ich sind am Start!

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Review: Origin - Unparalleled Universe
Geschrieben am 11.06.2017, 21:06 von The Lu 999

Die Amis sind wieder da! Und wie sie das sind. Seit nun mehr als 20 Jahren machen die Herren jetzt schon Krach und der kann sich heute auch noch mehr als sehen bzw. hören lassen.  
Hyperspeed-Drums von Ausnahme-Drummer John Longstreth sind ja für den geübten Originhörer keine Überraschung mehr, aber was der hier wieder veranstaltet ist grandios! Zusammen mit Paul Ryan an der Klampfe und Mike Flores am Bass startet der Opener "Infinitesimal to the Infinite" gleich mal mit einem total abgedrehten Gitarren-Sweap-Gravity-Drum-Intro und zeigt sofort, wo bei diesem Album die Messlatte hängt. Nämlich ganz weit oben und man hat kaum Zeit zum Luft holen.
Jason Keyser growlt und kreischt ebenfalls wieder alles aus sich raus und es passt einfach wie Arsch auf Eimer.
Die weiteren Songs reihen sich auch nahtlos an diesen Geschwindigkeitsrausch an, und man bekommt Gitarrengefrickel vor dem Herrn um die Ohren gedroschen, was es in dieser Form nur sehr selten gibt. Die Figuren die von den Drums zu hören sind lassen, mit Muss, den einen oder anderen Drum-Fan-Schlüpfer feucht werden. Absolut irre und nie so wirklich vorhersehbar. Ebenso sei hier die Arbeit am Bass erwähnt, dem man von Zeit zu Zeit immer mal eine Lücke für ein Minisolo lässt.  :huepfer:
Die Vocals ziehen einen dann zusätzlich in ihren Bann, es wechselt zwischen Growls und kreischigen Screams um das alles dann auch einfach mal übereinandergelegt serviert zu bekommen. Total krank wär meine Diagnose.
Jedoch nach dem dritten Durchlauf hört man auf einmal nicht mehr nur ausschließlich Geballer. Die Jungs haben stellenweise so einen wahnsinnigen Groove mit eingebaut, der einen automatisch mit zucken lässt. Diese tauchen während des Albums auch immer wieder mal in verschiedensten Formen auf, sodass man auch den roten Faden immer wieder findet, wenn man ihn denn mal verloren haben sollte.  ;)
Die spacigen Elemente der „Omnipresent“-Platte wie bei „Continuum“ kriegt man hier auch wieder zu hören aber bei weitem nicht so fokussiert, sondern eher unterschwellig mit in die Songs eingebaut, was sehr mundet.
Das muntere Ballertheater zieht sich, wie angesprochen, durch bis man circa zur Hälfte des Albums gekommen ist. Mit „Invariance Under Transformation“ wird irgendwie der Groovepart der Platte angestimmt. Alles ist keineswegs weniger schnell oder weniger verspielt, aber der Grundgroove ist deutlich schwerer und fetter!
Den Abschluss des Werkes macht dann der Zehn-Minuten-Brecher „Unequivocal“. Was soll man dazu sagen? Ein Übersong. Es ist alles vereint, was das Herz begehrt mit einem dermaßen epischen Finale, da bleibt kein Auge trocken.
Aber halt, Abschluss? Nix da. Die Herren haben noch einen Coversong mit im Gepäck und zwar von niemand geringerem als „Brujeria“.  :rock:
Soviel zum Overview. Ein paar kleine persönliche Kritikpunkte will ich nicht unerwähnt lassen, obwohl selbige stark vom jeweiligen Geschmack, Gehör oder Frühstück abhängen.  :oo:
Die Bassdrum hämmert das komplette Album durch, und das meine ich wörtlich. Und das in einer Lautstärke, naja… ein kleines Bisschen weniger, wäre sicher mehr gewesen. Desweiteren ist der Gesamtsound eher roh. Es gibt Leute die mögen das so, und es gibt meine Meinung dazu  :p


Fazit: Das Album scheppert! Und zwar von Anfang bis Ende. Das muss man mögen, wenn man sich an diese extreme Art der Musik heranwagt. „Unparalleled Universe“  klingt frisch und verspielt und ich meine, dass sich die Herren, was die Songs angeht, wieder auf ihre Wurzeln konzentriert haben. Alles klingt irgendwie roher und extremer als noch auf der „Omniresent“. Der Song „Aftermath“ ist gedanklich immer irgendwie im Hinterkopf, wenn ich dieses neue Material jetzt höre.  :pfeif:  Eine Empfehlung ist die neue Scheibe aber definitiv, denn Origin zeigen einmal mehr, wie extrem, durchgedreht und doch hart strukturiert Musik sein kann.

Tracklist:
1. Infinitesimal to the Infinite
2. Accident and Error
3. Cascading Failures
4. Mithridatic
5. Truthslayer
6. Invariance Under Transformation
7. Dajjal
8. Burden of Prescience
9. Unequivocal
10. Revolucion

Line-up:
Paul Ryan - guitar and backing vocals
John Longstreth - drums
Mike Flores - bass and backing vocals
Jason Keyser - lead vocals

Wertung: 8,5 Punkte
Releasedatum: 30.06.2017



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Baden in Blut Open Air
Geschrieben am 09.06.2017, 19:24 von Seelischer_Brandstifter

Baden in Blut Open Air

Location: NEW LOCATION! Basler Str. 45 79576 Weil am Rhein
Date: Sat. 15.07.2017
Doors: 11:45
Price: 45€
Bands: BLACKSLASH, REVEL IN FLESH, HARAKIRKI FOR THE SKY, MANTAR, HEIDEVOLK, KRISIUN, MOONSPELL, DEATH ANGEL and CALIBAN!

http://www.metal-maniacs.eu/baden-in-blut/

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Stage Kill Tour mit HAMMERCULT, CRIPPER/MAAT und Supports
Geschrieben am 09.06.2017, 14:26 von galarr

Metal FM & Rotten And Poor Promotion präsentieren die Tour Termine:
07.10.2017 – Moers, Bollwerk*
08.10.2017 – Leipzig, Felsenkeller*
20.10.2017 – Greifswald, Klex**
21.10.2017 – Hannover, Lux**
22.10.2017 – Köln, MTC**
27.10.2017 – Markneukirchen, Music Hall**
28.10.2017 – Berlin, Cassiopeia**

**with Cripper *with Maat

Tickets für Köln gibt es auf www.koelnticket.de
FB-Event: https://www.facebook.com/events/1971615583070901/?ref=br_rs
Flyer: https://scontent.xx.fbcdn.net/v....9ACCAC9

Nach einem ausverkauften dritten Rotten And Poor Stage Kill Festival im Januar 2017 in Berlin mit u.a. Bands wie DESTRUCTION oder ASPHYX, geht das Festival, das von der gleichnamigen Werbeagentur Rotten And Poor Promotion zum ersten Mal im Jahre 2014 veranstaltet wurde, im Oktober 2017 auf Tour durch Deutschland.

Als Headliner sind auf dieser Tour die Thrash Metaller von HAMMERCULT am Start. Die Band wurde 2010 in Israel gegründet, gewann im Jahr 2011 den Wacken Metal Battle, war mit Bands wie KREATOR, SEPULTURA, MUNICIPAL WASTE oder NAPALM DEATH auf Tour und gilt mittlerweile als Anführer der israelischen Metal Bewegung. Ihre letzten beiden Alben STEELCRUSHER (2014) und BUILT FOR WAR (2015), sowie ihre aktuelle EP LEGENDS NEVER DIE (2016), auf der die Band ihre Cover Versionen von Bands wie SLAYER, MOTÖRHEAD oder RUNNING WILD präsentieren, waren von großem Erfolg gekrönt.

Als Co-Headliner dieser Tour bestätigt sind die deutschen Thrash Metal Überflieger CRIPPER, welche 2005 in Hannover gegründet wurden und mittlerweile zu einem der angesagtesten deutschen Thrash Metal Acts mutiert sind. Auch sie waren bereits mit Bands wie OVERKILL oder ONSLAUGHT unterwegs.

Als letzte Band des 2017er Stage Kill Tour Line Up‘s ist eine neue Band aus dem Bereich des Heavy Thrash Metals bestätigt, die erst im Jahr 2016 das Licht der Welt erblickte. DAILY INSANITY nennt sich das Projekt um die unbekannten 3 Bandmitglieder, die seit über 25 Jahren im Musikgeschäft unterwegs sind.
Die Rotten And Poor Stage Kill Tour 2017 stellt die ersten Shows der Band dar und wird damit abermals Geschichte schreiben. Mehr Informationen gibt es hier noch nicht. Nur eins: „PREPARE FOR TOTAL MAYHEM!“

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Review: Svartsyn - In Death
Geschrieben am 05.06.2017, 17:27 von ALUCARD

Svartsyn
In Death
Agonia Records
Vö:09.06.2017



Svartsyn is a swedish Word for "pessimism". Und ich würde mal behaupten das keines der vorangegangenen Alben dem Begriff mehr Recht wurde als "In Death". Das Tempo wurde etwas zurückgenommen, Dauergeballer weicht stellenweise mittelschnellem Geschleife was das ganze noch intensiver macht. Der Drumsound wurde angenehm in den Hintergrund gemischt so das er noch präsent ist aber sich nicht so in den Mittelpunkt drängt. Dafür legte das schwedische Duo mehr Wert auf hörbaren Basssound und abwechslungsreicheres Gitarrenspiel. Es regieren also nicht nur die Kreissägengitarren, immer wieder wird ein Riff mit eingebaut oder eine kleine eisige Melodie aus den Saiten gezaubert. Über allem liegt erneut das herrlich giftige Organ von Ornias, selbiger ist übrigens auch verantwortlich für die Gitarre und den Bass. Gepflegt Pech & Schwefel geifernd legt man so einen Teppich aus Dunkelheit über den Hörer und erzeugt, getreu dem Bandnamen, eine bitterböse pessimistische Stimmung. Und das gelingt ihnen ganz ohne übermässiges Schauspiel oder Extravaganzen, das arrangieren atmosphärisch dichter Black Metal Songs liegt dem Nordvolk scheinbar einfach im Blut.

Was fehlt zur Höchstpunktzahl? Nun, einerseits hat Ornias zwar das perfekte Organ für die Musik, aber auf Albumlänge ist die recht gleichbleibende Stimmlage doch etwas zu wenig. Gleiches gilt für das Album in der Gesamtansicht: Anfangs ist das alles packend und begeisternd, aber spätestens im letzten Drittel stellt sich dann doch so etwas wie ein Gewöhnungseffekt ein und es reisst einen nicht mehr ganz so mit. Trotzdem bleibt es am Ende ein sehr gutes Album und der passende Soundtrack für stimmungsvoll zeremonielle Stunden am heimischen Opferaltar.  

Tracklist:
1. Seven Headed Snake https://www.youtube.com/watch?v=2bn_RFA-yHI&feature=youtu.be
2. Dark Prophet
3. With Death
4. Inside The White Mask
5. Wilderness Of The Soul
6. Black Thrones Of Death https://www.youtube.com/watch?v=2oDPw1xQxaQ&feature=youtu.be
7. Exile In Death

Line-up:
Ornias - vocals, guitars and bass.
Hammerman - drums.

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/in-death

8,5 von 10 Punkten

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Star of Madness
Geschrieben am 04.06.2017, 17:26 von Exorzist

Zwei Jungs mit der Mission die Fahne des Oldschol Swedish Deathmetals ganz weit nach oben zu halten, beschlossen Ende 2015 zusammen sich dieser zu widmen. STAR OF MADNESS war geboren. Produzent und Mastermind Frank Kölbl (Ex-Schistosoma, Tonehammer Profiles) der zusammen mit GMF (Mucupurulent) an den Vocals und Leadgitarre in kürzester Zeit das Material für das Erstlingswerk THE TRUTH BENEATH zusammen stellte.

Ich muss sagen, dass Album hat mich schwer begeistert. Richtig gut gemachter SweDeath, der mit tollen Melodien und kraftvollem Gesang definitiv punkten kann. Wer die Combo nicht kennt, sollte hier wirklich mal reinhören. Habe das Album jetzt schon 3-4mal durchbrummen lassen und das Ding wird immer besser!  :rock:

https://starofmadness.bandcamp.com/album/the-truth-beneath



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Neuentdeckungen
Geschrieben am 04.06.2017, 17:03 von ALUCARD

Freunde von klassichem Metal / US Metal, ich habe drei Empfehlungen für euch. Normalerweise nicht ganz so meine Baustelle, aber das hier läuft bei mir gut rein. Kein Knödelgesang, keine überzogenen Gitarrenquietschereien. Gut gemachter klassischer Heavy Metal ohne Gepose und Schauspielerei.

Nummer 1: Stereo Nasty aus Kildare (Irland).




Nummer 2:  Eternal Champion aus Wimberley (Texas)




Nummer 3: Burning Shadows aus Columbia (Maryland)




Und in den Startlöchern stehen schon Walpyrgus aus Raleigh (North Carolina). Gibt aber momentan erst einen Song zum antesten, der ist allerdings schon sehr vielversprechend.  



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Review: Allochiria - Throes
Geschrieben am 04.06.2017, 16:08 von ALUCARD

Allochiria
Throes
Art of Propaganda
Vö:17.03.2017



Das Label beschreibt die Jungs aus Athen als Post-Sludge, mir gefällt der "File-under" Tag Black-Sludge auf der bandeigenen Bandcampseite besser.

Denn zusammenfassend gesehen passiert hier mehr "black" als "post", auch wenn es sich schwer umschreiben lässt. Die Griechen bauen massive Soundgebirge vor einem auf und lassen diese wieder einstürzen, das laut-leise Schema wird bestens ausgereizt. In den ruhigen Momenten liegt eine dunkle, bedrohliche Stimmung, entlädt sich diese dann bleibt kein Stein auf dem anderen. Trotz der schroffen und kantigen Art und dem steten Wechsel zwischen den Klangwelten wirkt das Ergebnis immer noch irgendwie organisch. Die Songs befinden sich im Fluss, die einzelnen Elemente gehen ineinander über und ergänzen sich. Eine "normale" Stimme als Gegenpol zum heiseren Fauchen von Sängerin Irene wäre eine nettes Detail gewesen, so bleibt es gesanglich recht eingleisig. Ich muss allerdings erwähnen das ich erst jetzt im Rahmen der Besprechung gemerkt hab das hier eine Sängerin am Werk ist. Bei "Lifespotting" war es mir zwar aufgefallen, ich hatte aber eine Gastsängerin dahinter vermutet. Respekt!

Ein Album das etwas Zeit und die passende Stimmung braucht, dann sehr empfehlenswert für alle die Sludge nicht über Körnchenanzahl von Wüstenstaub definieren sondern Wut, Verzweiflung und Dunkelheit suchen.

1. Thrust
2. Little Defeats, Tiny Victories
3. Cracking Fractals
4. Lifespotting
5. Counting Fives
6. Denouement

Vocals: Irene
Guitar: John
Drums: Stef
Guitar: Steve
Bass: Ted

http://music.allochiria.com/album/throes
https://artofpropaganda.bandcamp.com/album/throes

7 von 10 Punkten

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Ursinne
Geschrieben am 29.05.2017, 20:44 von Exorzist

 Ursinne die Band um Dave Ingram - Vocals, Lyrics (ECHELON, ex-HAIL OF BULLETS, ex-BOLT THROWER, ex-BENEDICTION, DOWN AMONG THE DEAD MEN)und Jonny Pettersson - All instruments and artwork (HENRY KANE, WOMBBATH, JUST BEFORE DAWN, HEADS FOR THE DEAD) präsentieren einen neuen Song auf der No Clean Singing Seite. Der Song stammt vom kommenden Album Devil May Care, welches am 20.August über Transcending Obscurity Records erscheint.

Testet die neue Death Metal Supergroup HIER an!

Track list:
1. Devil May Care
2. I, Serpentine
3. Bullet Bitten (Written for, and dedicated to, the legendary Lemmy Kilmister)
4. The Chimes of Midnight
5. Crazy Horses (THE OSMONDS Cover ft. Count MoriVond from Danse dE Sade)
6. Talons
7. Underworld
8. Turning Japanese (THE VAPORS Cover also ft. Jonny Pettersson on vocals)
9. Hollow Hearse
10. Something Wicked This Way Comes (With acknowledgement to the great Bard of Avon, William Shakespeare.)
11. Monsters in the Parasol (Bonus Track ft. Kam Lee - QUEENS OF THE STONE AGE Cover)
12. Spellbound (Bonus Track - SIOUXSIE AND THE BANSHEES Cover)

(3 Antworten)

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Review: Neige Et Noirceur - Verglapolis
Geschrieben am 27.05.2017, 18:06 von ALUCARD

Neige Et Noirceur
Verglapolis
Dusktone
Vö:31.05.2017



Ordentliches Tempo legt das kanadische One Man Projekt da vor, Mitte 2016 erschien "Les Ténèbres Modernes". Nun liegt mit "Verglapolis" schon ein neues Album vor. Das ist halt der Vorteil eines Einzelkämpfers, du musst auf niemanden warten oder auf irgendwas Rücksicht nehmen.

Allerdings ist das hier kein Fliessbandprodukt, das neue Werk unterscheidet sich doch etwas vom Vorgänger. Anhänger vom reinen Black Metal wird man damit aber immer noch nicht bekehren, denn Alleinherrscher Spiritus setzt weiterhin auf elektronische Unterstützung. Diese äussert sich allerdings nicht durch eine schlecht programmierte Drummachine wie man das von vielen Einmannbands kennt sondern unterstreicht äusserst gelungen die klirrend kalte Atmosphäre der einzelnen Songs. Dadurch hat das meistens nicht mehr viel mit Black Metal an sich zu tun sondern klingt eher wie ein alptraumartiger Soundtrack.

Beim Hörgenuss mit den empfohlenen Kopfhörern umgibt einen so eine beklemmende Dunkelheit, die Musik zeichnet menschenfeindliche Landschaften in deinen Kopf aufgrund ihrer negativ abweisenden Art. Stellenweise sind es wie gesagt gar keine richtigen Songs sondern eher frostige Soundcollagen ohne Halte- und Orientierungspunkt für den Hörer, man könnte auch Antimusik sagen.
"Pluie verglaçante et brouillard de glace" entreisst einen dann aus diesem Alptraum indem es mit gewohnt schwarzmetallischem Drumming aufwartet. In Kombination mit dem hymnisch anklagenden Gesang ergibt sich eine Sogwirkung die einen dann doch wieder in das Tal der Finsternis entführt.
Dort angekommen bittet "Énergie noire" zum finalen Tanz, passend zum Songnamen verströmt auch dieser keinerlei Hoffnung sondern verstört mit wüstem Getrommel und einem Gesang der direkt aus dem Höllenschlund zu kommen scheint und kälter ist als jede Polarnacht.
Das darauf folgende "Ruines électriques" ist ein Titel aus der Feder von Bête Lumineuse, einem kanadischen Experimental Noise/Drone/Ambient Projekt, und so klingt es dann auch. 12 rein elektronische Minuten stellen nochmal alle Hörgewohnheiten auf den Kopf und loten die musikalische Toleranzgrenze des Hörers neu aus. In Zusammenhang mit ersten Drittel des Albums passt das durch seine menschenfremde Art und Darreichungsform aber perfekt als Albumabschluss.

Ein Album das die Begriffe Songstruktur und Songwriting und die klassische Erwartungshaltung an ein Album komplett in Frage stellt, durch seinen abweisenden und inhumanen Charakter aber mehr Black Metal ist als so manche Kaspertruppe die sich so in dem Genreteich bewegt.

Inspiration und thematischer Überbau des Albums ist übrigens der Eissturm in Kanada von 1998, mehr dazu erfahrt ihr z.B hier: https://out-of-canada.olehelmhausen.de/eisstur....en-sarg . Könnte eventuell ganz wichtig sein um im Albumkontext die Atmosphäre des Werkes zu verstehen und nachzuvollziehen.  

1- Le monde est une forêt noire
2- L ’hiver de force
3- Nordet / les premières neiges
4- Pluie verglaçante et brouillard de glace
5- Énergie noire
6- Ruines électriques*
* Ruines Électriques is the work of Bête Lumineuse

https://dusktone.bandcamp.com/album/neige-et-noirceur-verglapolis
http://www.zimondofin.com/zimondofin.com/neigeetnoirceur/

8,5 von 10 Punkten

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Beastcraft - The Infernal Gospels Of Primitive Devil Worship
Geschrieben am 25.05.2017, 12:56 von ALUCARD

Beastcraft
The Infernal Gospels Of Primitive Devil Worship
Pulverised Records
Vö:07.04.2017



Eigentlich war das Kapitel Beastcraft nach dem Tod von Trondr Nefas schon geschlossen. Doch dann "entdeckte" man wohl noch alte Demoaufnahmen und flink wurde daraus noch ein vollwertiges Album gezimmert. Somit also noch der "final Call from the Grave".

Ob man aus dem Ausgangsmaterial wirklich nochmal ein Album erstellen musste kann jeder selbst entscheiden. Ich finde auf einer Compilation im Rahmen einer abschliessende Best-of Platte hätte man das Demomaterial sicher auch gut unterbringen können. Denn für ein reines Album ist mir das hier zu wenig. Schnelles Tempo ist eh nicht so das Revier der Norweger, da wird es schnell hektisch und ruppig. Verweilen sie im Midtempo und darunter, dann kann man sich das gut anhören, als Beispiel sei "Deathcraft And Necromancy" genannt. Dann entwickeln sie einen hypnotischen Sog dem man sich schwer entziehen kann. Gleiches gilt auch für "Reborn Beyond The Grave" und das irgendwie unfertig wirkende "The Beast Descends".
Der Rest ist typisch norwegischer Blackmetal im recht rohen Klangkleid. Allerdings finde ich nichts herausragendes, alles irgendwie schonmal andernorts gehört. Auf mich wirkt das auch sehr uninspiriert, der gleichförmige Gesang kann da auch nicht mehr viel rausreissen. Sind dann halt doch nur Demoaufnahmen die verwendet wurden denen eine finale Aufarbeitung sicher gut getan hätte.
Bis auf zweieinhalb Grosstaten nichts was ich zwingend nochmal hören muss, da hatte das gelungene Albumartwork mehr versprochen. Der zweite Teil des Albumtitels ist da schon passender, "primitive Devil Worship".
Bleibt noch ein bitterer Beigeschmack von Leichenfledderei, ich bin mir nicht sicher ob Urgehal Fronter Trondr Nefas das freigegeben hätte.

Tracklist:
1. Aapenbaring
2. Demonic Perversion
3. Deathcraft And Necromancy
4. The Fall Of The Impotent God
5. Her Highness Of Hell
6. Reborn Beyond The Grave
7. Waging War On The Heavens
8. The Devil's Triumph
9. The Beast Descends

http://www.deathcibel.com/beastcraft/
https://pulverised.bandcamp.com/album....worship

6 von 10 Punkten

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Review: Pale King - Monolith Of The Malign
Geschrieben am 21.05.2017, 23:00 von ALUCARD

Pale King
Monolith Of The Malign
Soulseller Records
Vö: 21.04.2017



Schwedentodtruppen gibts ja im Moment mehr als man hören kann, diese Jungs biedern sich aber keinem Trend an.

Das Debütalbum der Schweden bei dem auch Leute von Wombbath aktiv sind feiert eher den melodischen Death Metal ab für den das skandinavische Land einst berühmt war und dessen Siegeszug sich dann auf die ganze Welt verteilte. Viele Bands von "damals" gibts gar nicht mehr oder sie haben sich stark verändert, man vergleiche nur mal die frühen Göttergaben von In Flames mit dem heutigen Material.
Da ist es doch gut das es doch noch Bands gibt die den alten Spirit weitertransportieren und die Flamme am Leben erhalten.
Doch Pale King finden sich nicht mit der Funktion eines Kopiergerätes ab indem sie nur altbekanntes wiedergeben, sie schaffen es das das Material trotz der klassischen Trademarks frisch und unverbraucht klingt. Sie fügen der Grundstruktur neue Sichtweisen hinzu und transportieren das Ergebnis problemlos in die Neuzeit. Innovationspreis gibts dafür zwar keinen, wer aber mit der Blütephase des Genres grossgeworden ist der muss das Album antesten. Und auch Liebhaber der englischen Fraktion rund um My Dying Bride und Paradise Lost sollten "Monolith Of The Malign" eine Chance geben, es wird sich nicht als Fehler erweisen.
Auf verweichlichende oder verwässernde Elemente wurde grundlegend verzichtet, Hauptträger des Ganzen ist immer noch unverkennbar Death Metal. Aber eben mit starker Prägung in Richtung Melodic Death aus der "guten, alten Zeit". Eckpfeiler wären neben den schon genannten Institutionen Katatonia, Amorphis, Dark Tranquillity, At the Gates und Soilwork. Von allen sollten allerdings die Frühwerke als Orientierung dienen.

Tracklist:
1. The Last Hour
2. Ominous Horrors
3. Monolith Of The Malign
4. The Curse
5. Dark Intentions
6. Inflicting Misery
7. Resurrected
8. A Haunted Palace

Line-up:

Jonny Pettersson – Guitar, Vocals, Keys
Håkan Stuvemark – Guitar
Hannah Gill – Bass
Jon Rudin – Drums

https://www.facebook.com/PaleKing666
https://soundcloud.com/paleking666/sets/monolith-of-the-malign

7,5 von 10 Punkten

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Unaussprechlichen Kulten - Occult Death Metal aus Chile
Geschrieben am 20.05.2017, 18:42 von UnDerTaker

kultenDie Occult Death Metallers Unaussprechlichen Kulten haben den neuen Track "Sacrificio Infanticida" veröffentlicht. Der Song stammt vom kommenden 4. Album "Keziah Lilith Medea (Chapter X)" welches am 2.6.2017 via Iron Bonehead Productions in die Läden kommt.
Die Chilenen beweisen mit dem neuen Album, dass sie es nach 20 Jahren immer noch drauf haben und kein bisschen von ihrem Weg abweichen..

Trackliste:
1. Unholy Abjuration of Faith
2. The Woman, The Devil and God's Permit
3. Dentro Del Círculo
4. Firma El Libro De La  Muerte
5. Sacrificio Infanticida
6. Sabbatical Offering
7. The Mark Of The Devil
8. Lujuria Carnal Con Incubos



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Review: Fin - Arrows Of A Dying Age
Geschrieben am 10.05.2017, 20:09 von Nabu

Fin - Arrows Of A Dying Age

Die Schwarzmetaller Fin aus den Vereinigten Staaten von Amerika konnten bis heute noch nicht meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Das Duo hat in den letzten drei Jahren drei Alben veröffentlicht - was die Quantität über die Qualität aussagt sei jetzt mal dahingestellt. Klar ist, dass Fin bei mir eine Art Zwist ausgelöst hat. Zum Einen mag mich das Album zu begeistern, zum Anderen trauere ich verschenktem Potential hinterher.

„Arrows Of A Dying Age“ liefert mit elft Tracks und einer Laufzeit von knappen 50 Minuten einen ordentlichen Umfang ab. Wäre die Scheibe rein instrumentell hätte sie sich vermutlich umgehend in die Liste meiner Top-Alben dieses Jahres gespielt. Fin liefern knallharten, eiskalten Black Metal der sich nicht zu verstecken braucht. Wäre da nicht der komische bzw. unpassende Klang der Vocals. Aber Achtung: viele, besonders jene die der Meinung sind das „truer“ Black Metal schlecht produziert klingen MUSS, werden mir hier widersprechen. Es gibt Bands die ähnlich klingen und damit voll ins Schwarze treffen. Nur hier finde ich den Kontrast zwischen Instrumenten und Stimme zu krass. Dieser „gebt mir das billigste Mikro was ihr finden könnt, ich nehme in einem riesigen Keller die Vocals auf“ Klang passt hier einfach nicht aufs Album. Zumindest ist das meine Meinung.

„Arrows Of A Dying Age“ ist also prinzipiell ein solides Album, welches noch viel mehr hätte werden können. Trotzdem lässt man den Durchschnitt hinter sich und wird die Fanbase mit diesem Release mehr als nur zufrieden stellen können. Eine Empfehlung zur Hörprobe wird hiermit ausgesprochen!




Anspieltipp: The Sight, The Archer, Clarity In These Winds


Wertung: 7.8 / 10




Gesamtlänge: 48:24
Label: Folter Records
VÖ: 28. April 2017



Tracklist

1.  Manias
2.  The Sight
3.  Strings of Discourse
4.  A Wall of Stone
5.  Hold Fast…Thy Lament
6.  The Archer
7.  With Spear, Arrow, and Oath
8.  Arrows of a Dying Age
9.  Clarity in these Winds
10. With Hammering Glance
11. Outlaws


Website der Band: Fin bei Facebook

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Review: Corpus Christii - Delusion
Geschrieben am 10.05.2017, 16:27 von Nabu

Corpus Christii - Delusion

Die Tatsache dass es sich bei Corpus Christii um ein Urgestein der portugiesischen Black Metal Szene handelt ist unumstößlich. Genau wie der Fakt, dass mich die Musik der Band noch nie besonders abgeholt hat und somit ihre fast 20 jährige Schaffenszeit für mich nie wirklich interessant war. Und nun Achtung, Spoiler: sie ist es auch weiterhin nicht. Warum Delusion trotzdem ein starkes Album ist und sich Fans freuen können erfahrt ihr im Folgenden.

Der Opener „The Curse Within Time“ zeichnet schon ein ganz gutes Bild von dem was der Hörer auf Delusion zu erwarten hat. Eher etwas träge, dafür aber umso stimmiger und düsterer verstehen sich die Portugiesen sehr gut darauf mit ihren Songs eine dunkle, bedrückende Atmosphäre zu erzeugen ohne dabei gleich in ein anderes Genre zu verfallen. Die „ruhigeren“ Parts legen das dreckige Black Metal Gewand nie ab. Zur rechten Zeit ist immer ein schnelles, kaltes, klirrendes Riff zur Stelle, welches die schon fast doomigen Parts auflockern und den Hörer daran erinnern was bzw. wen er sich hier eigentlich anhört. Generell also ein sehr gutes Rezept - welches auch souverän umgesetzt wird.

Mein persönlicher Favorit findet sich in „Near The End“. Vermutlich weil der Song etwas aus diesem Schema ausbricht und den Fokus größtenteils auf repetitives Riffing und treibende Drums setzt - genau wie ich es mag.

Mit dem mittlerweile achten Full Lenght Album liefern Corpus Christii ein solides Album ab, welche Fans mehr als nur zufriedenstellen wird. Ich persönlich habe nach wie vor keinen Draht zu der Band gefunden und werde dies wohl auch nicht mehr. Nichts desto trotz  sollten Interessenten an „Delusion“ nicht vorbeigehen ohne gründlich reinzuhören!




Anspieltipp: The Curse Within Time, Near The End, Carrier Of Black Holes


Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 41:53
Label: Folter Records
VÖ: 28. April 2017



Tracklist


1. The Curse Within Time
2. Chamber Soul
3. Become the Wolf
4. I See, I Become
5. Facing Concrete Mountains
6. Seeker of All
7. I Am the Night
8. Near the End
9. Carrier of Black Holes

Website der Band: Corpus Christii bei Facebook

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Interview mit Henri Sattler von God Dethroned [EN]
Geschrieben am 10.05.2017, 14:04 von UnDerTaker

henri sattlerGod Dethroned sind mit neuer Mannschaft zurück und haben mit “The World Ablaze” ein fettes Album am Start. Grund genug für uns mit dem Bandleader Henri Sattler ein Interview über God Dethroned, seine weiteren Projekte wie To The Gallows oder Winter Of Sin und seiner Gitarrenfirma Serpent King Guitars zu führen.

Das in Englisch verfasste Interview findet ihr hier...



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[BlackMetal] Thakandar - Hinter dem Schatten
Geschrieben am 07.05.2017, 17:45 von Thakandar


"Sterbende Erde" VÖ: 20.10.2017 (Einheit Prod. / Soulfood)

Hi, ich bin Sebastian, lead vocalist von Thakandar.
Das Album erzählt die Geschichte einer untergegangen Zivilisation in einer möglichen, hypothetischen Zukunft einer postapokalyptischen Welt. Die Menschheit hat sich in ihrer Entwicklung übernommen und durch gesellschaftliche Probleme und Verschwendung ihrer Ressourcen ihren eigenen Untergang herbeigerufen.
Nun sind die letzten versprengten Reste der Menschen auf der Suche nach einem Ort, wo ein Überleben noch möglich ist, da die Welt weitestgehend zerstört und unwirtlich ist. Verfolgt von den Geistern ihrer Vergangenheit und bedroht von einer Macht, die sie nicht verstehen, die sich auf Grund der Dekadenz der Menschheit gegen sie gewandt hat, müssen sie aber nun erkennen, dass die Heilung nicht durch das Erreichen eines gewissen Ortes möglich ist, sondern die Menschen ihre Verdorbenheit überall verbreiten wo sie hingelangen.

Bezüge zur Literatur:
Stephen King - Der Dunkle Turm
Dan Simmons - Die Hyperion Gesänge / Endymion

Einen ersten Track “Hinter dem Schatten” ist bereits auf YouTube verfügbar:

https://www.youtube.com/watch?v=VJ2f8oClWlY


Rock on!  :rock:
www.thakandar.de | www.facebook.com/Thakandar | www.einheit-produktionen.de | www.soulfood-music.de


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Review: Parasite - The Depths of Human Nature
Geschrieben am 07.05.2017, 14:13 von ALUCARD

Parasite
The Depths of Human Nature
Garage Records
Vö:04.03.2017



Nein, das sind nicht die schwedischen Metaller aus denen später Hexenhaus und Memento Mori hervorgingen, sondern eine der anderen 10 Bands mit gleichem Namen wie Metalarchives mir verrät. Die hier kommen aus Oberfranken und zocken im Grenzgebiet von Grindcore, Deathmetal und Hardcore. Klingt beim lesen erstmal krachig und rumpelig, ist es aber nicht.
Parasite arbeiten sich nicht wüst holzend an ihren Songs ab sondern haben ein Augenmerk auf Abwechslung. Hier regiert nicht nur der Vorschlaghammer, des öfteren gibt es fein groovende Momente bei denen die Handbremse ordentlich durchgezogen wird. Und ein Song wie "Sweet Revenge" geht locker flockig auch als Melodic Death Metal durch. Das gleich darauf folgende "Backyard Burial" beweist das man durchaus mit Elementen vom Metalcore arbeiten kann ohne peinlich zu sein. Solche Momente finden sich auf der Scheibe öfters, was allerdings andernorts in Form von Beatdowns einfach nur nervig ist funktioniert hier sehr gut. Ansonsten werden die Tracks von Drummer Max ordentlich vorangetrieben ohne zu stumpf zu werden, Gitarrist&Sänger Grinnof veredelt Shizzle`s Bassläufe noch mit flotten Melodiefragmenten wenn er die ganze Fuhre nicht grad rifflastig voranschiebt. Dabei verschiebt er sein Stimmvolumen gerne zwischen Screams und Growls. Gleiches gilt auch für die Tracks an sich, einen Song primitiv einfach nur runterzuholzen ist nicht der Stil von Parasite. In die Titel werden immer wieder dynamische Veränderungen eingebaut die den Hörer ordentlich bei Laune halten. Da sie schön zwischen den Schubladen hin-und herwechseln nutzt sich die Platte logischerweise auch nicht so schnell ab.
"The Depths of Human Nature" vereint die Lager Death und Grind bestens auf einer Scheibe, selbiges sollte auch live gut funktionieren. Kann also jeder problemlos mal antesten.

PARASITE - 'The Depths of Human Nature' Album Trailer
https://www.youtube.com/watch?v=N0tXtkGvBHg

1. The Return
2. S.O.R.E.
3. Menace
4. Trust Fails
5. Doomsday Device
6. Secrets of the Bosses
7. Survival Food
8. Sweet Revenge
9. Backyard Burial https://www.youtube.com/watch?v=jHXYz4VKdp8
10. Zero Brain Function https://www.youtube.com/watch?v=22E27_idTgc
11. Mainstream Multimedia Massacre
12. 731
13. Violent Reporting
14. Blackout
15. Cold War
16. Deceptive Headache (live)

https://www.facebook.com/parasiteinvasion/

7,5 von 10 Punkten

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BITCHHAMMER, RUNNING DEATH, WORM CLUSTER, STEEL MESSIAH -CAT, Ulm
Geschrieben am 05.05.2017, 00:28 von Tyrant2303

https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal


Info:

Es ist wieder soweit!
Am Sa., 27.05.2017 spielen BITCHHAMMER, RUNNING DEATH, WORM CLUSTER und STEEL MESSIAH im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: AK: 10€ / 8€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de

STEEL MESSIAH:
Steel Messiah sind eine Vierer-Combo aus Ulm, die mit messerscharfem Heavy Metal einen Sound auffährt, der jeden die goldenen 80er Jahre sofort wieder spüren lässt.
Steel Messiah bieten hohe und aggressive Vocals, gepaart mit stahlhartem Riffing und schnellen Solo-Attacken - Oldschool-Metal vom Feinsten!
https://www.facebook.com/SteelMessiahofficial/

WORM CLUSTER:
Worm Cluster aus Ulm und Stuttgart spielt groovigen Death Metal der alten US- Schule mit leichtem Hang zu progressiv-experimentellen Ausflügen. Durcharrangierte Instrumentalparts wechseln sich mit eingängigen Riffs ab, gelegentlich werden auch unerwartete Breaks eingestreut, während die Ursprünge des Genres nie zu kurz kommen.
https://wormcluster.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/Worm-Cluster-168482533641012/
http://www.wormcluster.com/
http://www.wurmlaster.de/
https://www.youtube.com/user/wormcluster
https://soundcloud.com/wormcluster
http://www.metal-archives.com/bands/Worm_Cluster/3540406824

RUNNING DEATH:
80s Technical Speed Metal from Bavaria!
http://www.runningdeath.com/
http://runningdeath.bandcamp.com/

BITCHHAMMER:
Bewaffnet mit großem Enthusiasmus, einer Menge Herzblut und einer dicken Klischeekeule wächst im Jahre 2008 in den Untiefen der Leipziger Metal-Szene das Black/Thrash Metal-Kommando BITCHHAMMER heran. Der Geist alter Helden wie Venom, Sodom, Hellhammer, Darkthrone, Desaster und Aura Noir weht durch das Banner der Band und trieft aus ihren Amps – klassisches Powertrio-Line-Up inklusive. Davon beseelt und besessen, pumpt das Triumvirat frisches Blut in die Adern der Szene und macht Dampf für fünf. Nach dem Release des „Doomblessed & Chaosborn“-Tapes 2010 spielen BITCHHAMMER z.B. auf dem In Flammen Open Air und dem Stromgitarrenfest in Berlin, teilen die Bühne u.a. mit Arroganz, Asphyx, Burstin’ Out, Division Speed, Ketzer, Serpent und Under That Spell. 2013 kommt in Eigenregie die Split-LP „Thrashers of the Apocalypse“ mit drei weiteren Leipziger Bands heraus, 2014 folgt die „Raging Hell Rivers“ EP. BITCHHAMMER stehen für Herzblut, den richtigen Spirit und den puren Genuss am alten Heavy Metal-Kult. Das Biest ist hungriger denn je und die Richtung nach wie vor klar: old school-infected metal sound from hell – schwarz, dreckig und mit Rock’n’Roll im Arsch.
www.facebook.com/raging.hell.rivers
bitchhammer.bandcamp.com



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Review: Gods Forsaken - In A Pitch Black Grave
Geschrieben am 04.05.2017, 18:20 von Styx

Gods Forsaken - In A Pitch Black Grave

Einige der besten Projekte/Bands, die ich in den letzten Jahren hören durfte kamen aus der Feder von Anders Biazzi. Dazu gehören Blood Mortized und Just Before Dawn. Nachdem letzten Blood Mortized Album hat der Sänger die Band verlassen und das Band Karussel hat sich auch noch etwas bewegt und nach ein paar Gigs verschwand und einem letzten Demo Song löste sich die Band auf. Pelle und Gustav haben Reek Of Martyr gegründet und Anders hat sich Brynjar Helgetun (Liklukt) und Jonny Petterson (Ashcloud/Just Before Dawn/Wombbath) geschnappt und die Band Gods Forsaken gegründet. Lasst euch nicht von den Pseudonymen der Band Mitglieder täuschen (Dr. Caligari ist Jonny, Mr. Schweick ist Anders und Mr. Harbinger ist Byrnjar).
Was uns hier erwartet ist räudiger Old-School-Schweden-Death der aber nicht als direkte Fortsetzung von Blood Mortized gesehen werden soll, dennoch ist Anders typisch düsterer und melodischer Gitarrenstil vorhanden, der die Platte auflockert und mit der ein oder anderen Überraschung aufwartet und die klassischen Metal Einflüsse von Mr. Schweick ans Tageslicht bringt. Neben dem Youtube-Track „Born Of Blasphemy“ möchte ich den Leuten auch „Ashes Of The Dead“, den Titeltrack und „An Odyssey Of Broken Bones“ ans Herz legen. Eine großartige Platte die sich nicht hinter den großen Namen zu verstecken braucht und definitiv den Weg in meine Jahres Top 10 finden wird.

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 42:07
Label: Soulseller Records
VÖ: 09.06.2017

Tracklist
01. In A Pitch Black Grave
02. By Hate He Comes
03. Born Of Blasphemy
04. Ashes Of The Dead
05. Black Winds Of Genocide
06. Curse Of The Serpent
07. Souls Torn Apart
08. An Odyssey Of Broken Bones
09. Chronicles Of A Maniac

Website der Band: www.facebook.com/godsforsakenSWE



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Review: Paroxsihzem - Abyss of Excruciating Vexes (MC)
Geschrieben am 04.05.2017, 16:48 von ALUCARD

Paroxsihzem
Abyss of Excruciating Vexes
Krucyator Productions
Vö: 26.05.2017



Ganz neu ist das hier nicht, "Abyss of Excruciating Vexes" ist 2016 schonmal bei Hellthrasher Productions erschienen. Damals als Cd und als Vinyl, erscheint die EP nun via Krucyator Productions als Tapeversion.

Erstaunlich ist das die Songs nicht aus einer finnischen Gruft entstiegen sind sondern im kanadischen Toronto ausgebrütet wurden. Denn die Songs klingen stark nach Material was sonst eher im allertiefsten skandinavischen Untergrund beheimatet ist. Wütender Death Metal, immer an der Türschwelle zum Black Metal stehend und verhallter Klang weit weg von einer Überproduktion. Dazu noch fies tief röchelnde Vocals und Songstrukturen die des öfteren mal ins chaotische abzudriften drohen.

Alles in allem ein wüstes Gerumpel in dem man sich erstmal zurechtfinden muss. Wenn man dann immer noch Gefallen daran findet dann ist der Weg nicht mehr weit bis zu den offenbarenden Momenten die einen in den Bann ziehen wenn zum Beispiel "BZ Experiment" den Hörer zwischen DeathDoom, Black Metal Raserei und derben Geklöppel hin-und herschleudert. Allerdings sollte man bereit sein typische Hörgewohnheiten und saubere Klangvorstellungen hinter sich zu lassen. Das eingängigste Stück ist dabei der siebenminütige Opener "Dillanties Torture" der zwischenzeitlich in eine hypnotische Parallelwelt von schleppendem Black Metal und deathdoomiger Lava verfällt.

Bonusapplaus bekommt der Drummer von mir, unfassbar was Abyss hier teilweise abliefert. "Human Drumcomputer" wäre ein passender Zweitname...
Anspieltip: "Dillanties Torture"

Track List
Side A: 1. Dillanties Torture 2. Bellicose Psychosis 3. BZ Experiment
Side B: 4. Isolation 5. Dead Cunt Maniac (Arkhon Infaustus cover)
Spielzeit: 24:32

https://paroxsihzem.bandcamp.com/
https://krucyator.bandcamp.com/album....edition

Impugnor - Guitar/Bass
Abyss - Drums
Krag - Vocals

8,5 von 10 Punkten

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Distro-Neuheiten!
Geschrieben am 04.05.2017, 09:50 von TotalDeathRecords

DISTRO NEWS:


OPHICVS(USA) - "Machine Gun Reaper" CD (Austenitized Rec.) 8,-€
Machine Gun Reaper is the 3rd Full Length Black Heavy Metal assault from Ophicvs ! Prepare of a onslaught of cult black rock 'n' roll!!! ULTRA RECOMMENDED!!!!

SEGES FINDERE(Brazil) - "Warmastered by Deathkorps" Digipack CD (Elegy Rec.) 9,-€
Smashing through the front with merciless terror! War metal firing with absolute hatred and violence! CULT INTOLERANT GROTESQUE WAR BLACK METAL!!!!
ULTRA RECOMMENDED!!!!

LUSTRATION(Australia) - "Jesus Bethlemitus Maledictus" CD (Forgotten Wisdom Prod.) 8,-€
Jesus Bethlemitus Maledictus is 7 tracks of Black/Death Metal audio terror! Crawling invocations dealing with occultism and atlantean subjetcs, on low poundings drums, gathering for chaotic and primitive Metal! CULT ALBUM!!!

DEUS IGNOTUS(Greece) - "Hexapterygon" CD-Digibook (III Damnation Prod.) 9,-€
Clocking only a bit over half an hour, this second full-length album from Greek duo Deus Ignotus is as short as brutal; a complete and utter devastation of senses from start to finish, an old-school brutal Occult Black Metal that takes influences from the massive War Metal scene, too!They are moving into fast pace patterns, their sound is brutal and dirty Black Metal that will remind you maybe of a more technical version of VON! ULTRA RECOMMENDED!!!!

BLACK INVOCATION(Brazil) - "Chaos - Triumph - A New Beginning" CD (
Abrasax Rec.) 8,-€
The debut album (including the first demo "BLACK INVOCATION" from 2001) from this great horde! KILLER Raw, Old School Black Metal Attack with direct riffs and aggressive vocals! For the true underground maniacs! GREAT!!!!

THROMOS(Germany) - "Vergessene Tiefen" CD (Necro Genocide Rec.) 8,-€
The new album from the GERMAN UNDERGROUND CULT HORDE!!!
Old School Satanic Occult Black Metal for fans of old Moonblood!!!
ULTRA RECOMMENDED!!!!

MALAFLAME(Italy) - "Cá del Diaol" CD (War Kommand Prod.) 8,-€
Fast, Old School Black Metal from Italy with the new Via Dolorosa singer!
KILLER RELEASE!!!

KHEPHRA(Italy) - "I 9 volti del demonio" CD (War Kommand Prod.) 8,-€
Italian Cult BM- Band since 1993! The new album comes with 14 tracks - more as 60 minutes of PURE OLD SCHOOL BLACK METAL! GREAT!!!!!

MARIANA NANNIS(Argentina) - "Patagonia" CD (Slava Prod.) 8,-€
The death rides on the Patagonian wind! An ultimate compilation containing all the recordings by this BERSERKER BLACK METAL masters from the cold south of Argentina! Pure Patagonian Evil emerging from the depths of the glaciers. Morbid, lustful and filthy black metal with a crust/doom/punk veil for the followers of old Mortuary Drape, Root, old Heretic, old Samael & Hellhammer! A fist of fury in the face of the poser faggot scene of nowadays! METAL ARGENTINO! A total of 33 sordid tracks, two of which are previously unreleased, puked on exquisite gold-surfaced CD and comes with full-coloured cover, plus an A4 folded double-sided lyric sheet! Limited edition of 666 hand-numbered copies! ULTRA RECOMMENDED!!!!

TUDOR (Cze) - "Bloody Mary" CD (Slava Prod.) 8,-€
TUDOR’s 1992 classic opus is finally released on CD for the first time ever! The legendary black thrashers, TUDOR that together with MASTER’S HAMMER, TORR, ROOT and others created the Czech metal history. Those of you who missed out on the original pro-done tape from those days are now in luck to get the CD version with the addition of 2 bonus tracks! Full-coloured 8-page booklet w/ total different cover artwork/layout! GREAT OLD SCHOOL ATTACK!!!


ALLES NEUWARE!!!
KEINE CD'Rs!!!


Bei Interesse und/oder für komplette Liste Mail an:
total-death-records@web.de


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SEPULTURA - Machine Messiah
Geschrieben am 03.05.2017, 21:38 von ElWiz



Von "Beneath The Remains" bereits angefixt, fegte 1991 mit "Arise" ein Orkan über mich hinweg, der SEPULTURA einen Herrscherstatus bescherte. Bis heute ist dieses Album der Meilenstein der Band geblieben. Leider konnte schon der Nachfolger nicht mehr mithalten, danach verzettelte man sich in Punkto Soundinnovation und personelle Querelen taten ihr Übriges, um das Interesse an der Band vollends zu verlieren. Ich wußte immer, daß es die Band gibt, das war's dann auch. Aber '91, da waren SEPULTURA echt Gott !
Jetzt sind wir im Jahr 2017 und SEPULTURA veröffentlichen mit "Machine Messiah" endlich das Album, das "Arise" mindestens ebenbürtig ist. Mit besagtem Klassiker sind massenhaft Erinnerungen verbunden,weshalb er seinen Status auch auf ewig halten kann. Aber in Punkto Abwechslungsreichtum ist "Machine Messiah" überlegen. Unfaßbar, was Kisser und seine Mannschaft auf diesem Album veranstalten. Vom getragenen Opener an fesselt man den Hörer an die Anlage. Unbändige Härte des Thrash Metals wird ganz selbstverständlich mit Streicherarrangments oder einer Hammondorgel verwoben, und alles paßt perfekt. Jeder Song ist bis ins letzte Detail perfekt arrangiert. Und die Drums haben eine Wucht, die Mauern niederreißt ! Dazu vollbringt Derrick Green eine Gesangsleistung, die sämtliche Facetten abdeckt. Der Mann kann wirklich hervorragend singen, brüllt sich im nächsten Moment aber wieder die Seele aus dem Leib ( wobei er hier zeitweise etwas an Rob Flynn von Machine Head  erinnert ). All diese musikalischen Glanzleistungen wurden in ein ebenso glasklares wie brutales Soundgewand verpackt, wodurch das Gesamtbild schließlich endgültig perfektioniert wird.
Ob "Machine Messiah" die nostalgische Bindung an "Arise" übertreffen kann, wage ich zu bezweifeln, aber musikalisch halte ich das  Album für das neue Meisterwerk der Band.Seit Wochen läuft die Scheibe mehrmals täglich und von auch nur der kleinsten Abnutzung fehlt jede Spur. Ob das auch wirklich noch Thrash Metal ist, das ist mir sowas von furzegal. Es ist ein Killer !
Dieses Jahr zeigt Nuclear Blast dem "wahren Underground" wohl mal beide Stinkefinger und haut nach der IMMOLATION mit "Machine Messiah" gleich nochmal ein richtiges Überalbum raus ! Ich fühl mich wieder wie anno 91, was SEPULTURA angeht. Back to the "Roots", am Arsch ! Die Band war nie mächtiger ! Pure Begeisterung ! Anspieltipps ? Die ganze verdammte Platte !!!

Wertung ( ohne wenn und aber ): 10 / 10 !

> 10 Tracks / 46:05 Min
> Tracklist:

01. Machine Messiah
02. I Am The Enemy
03. Phantom Self
04. Alethea
05. Iceberg Dances ( instr )
06. Sworn Oath
07. Resistant Parasites
08. Silent Violence
09. Vandals Nest
10. Cyber God

> Release: bereits erschienen

> Label: Nuclear Blast

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Summon mit Death-/Doom Metal aus Portugal
Geschrieben am 02.05.2017, 13:11 von UnDerTaker

summonDie Ende 2016 gegründeten Portugiesen SUMMON veröffentlichen am 30.6.2017 ihre Debüt EP "Aesthetics of Demise" als Kassette via Iron Bonehead Productions. Der erste Output der Death-Doom Combo wird vier Songs enthalten.
Mit "Sacred Pestilence" könnt ihr euch bereits einen ersten Song online anhören.
Frei nach SUMMON: "Death is our guide, and we are his scythe..."

Trackliste:
1. Blood Obscure Temple
2. Consummation
3. Darkness Circle
4. Sacred Pestilence



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MORFIN - Consumed By Evil
Geschrieben am 02.05.2017, 10:21 von ElWiz



Es passiert in sämtlichen Metal - Genres, fällt mir aber schon besonders im Death Metal auf: Bands musizieren vermehrt "retrogewandter", dh sie versuchen den Stil ihrer Vorfahren möglichst exakt zu kopieren. Manche haben einfach Bock auf diesen Sound, andere verkaufen es als Hommage an die jeweiligen Vorbilder. Mit die größten Vorreiter waren ja bekanntlich Chuck Schuldiners DEATH und genau dieser Band wurde in den letzten Jahren gerne nachgeeifert. Als Hommage funktionierte das zB beim GRUESOME - Debüt hervorragend. Unter denen, die scheinbar einfach tierisch Bock auf die Mucke haben, stechen qualitativ va SKELETAL REMAINS heraus, nicht weniger cool schepperten deren Labelmates MORFIN auf ihrem ersten Album "Inoculation" ( 2014 ). Jetzt legen MORFIN ihren Zweitling "Consumed By Evil" nach. Mittlerweile stehe ich der Tatsache, daß sich die Zahl der "Nacheiferer" rapide steigert, eher skeptisch gegenüber, doch die Amis gehören zu den Bands, die diese Bedenken flugs wegwischen können, denn sie zeigen hiermit nun auch zum zweiten Mal, daß sie a) wirklich auf diesen Sound abfahren und b) sie es auch wirklich können. Zwar ist meine Begeisterung wohl nicht mehr ganz so groß wie zu Zeiten von "Inoculation" und ich hatte auch keine riesigen Erwartungen an die Band, bin jedoch sehr positiv überrascht worden. Ausgestattet mit einem fetten Sound servieren uns Kalifornier ein Album, das dem Debüt in Nichts nachsteht.Zwar krankt alles wieder an der Originalität, es bleibt ein riesiger DEATH - Worship, aber das Ganze macht tierisch Bock, bietet tolle Songs und somit ist es wieder eine Empfehlung für alle, denen die Vorbilder oder eben auch SKELETAL REMAINS gut reingehen. Ein cooles Detail ist, daß man wie schon beim Vorgänger, wieder ein cooles Bass - Instrumental auf der Platte hat. Fände ich geil, wenn man dies als Trademark für kommende MORFIN - Alben beibehalten könnte.
Anhande dessen, daß man zum zweiten Mal nix Neues macht und dieses Jahr schon einige wirklich starke Scheiben hervorgebracht hat,belasse ich es diesesmal bei ganz fetten 7,5 / 10 Punkten. Jeder muß für sich entscheiden, ob er "Consumed By Evil" braucht, wenn er schon diverse Werke der erwähnten Bands besitzt - ich für meinen Teil kann das mit "JA" beantworten, mit etwas weniger Objektivität wäre die Platte bei mir sicher elegant über die 8er -Marke gehüpft. Ach ja, das Coverartwork ist sehr cool, wenn auch nicht mehr so schön blutig wie das letzte.
Das Versprechen "for fans of early DEATH" ist auf jeden Fall kein leeres. Definitiv nicht !

Wertung: 7,5 / 10

> 9 Tracks / 35:22 Min

>Tracklist:

1. Reincarnated
2. Embodiment
3. Slowly Dismembered
4. Demonic Infestation
5. Illusions Of Horror
6. Posthumous
7. Contorted Truths
8. Carcinogenic Parasite
9. Consumed By Evil

>Release: 5. Mai 2017
>Label: FDA Records

(3 Antworten)

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Handouttexte PSOA 2017
Geschrieben am 01.05.2017, 19:05 von Exorzist

Habe die BAndliste für das Handout vorliegen, wer ist denn alles dabei dieses Jahr ? Slaypi und Steven fallen ja leider raus ...

Bitte mal um Meldung, wen ich alles mit aufnehmen soll/kann!

(27 Antworten)

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Gods Forsaken
Geschrieben am 01.05.2017, 15:53 von Exorzist

Blood Mortized sind ja leider Geschichte, aber mit Gods Forsaken tritt eine Band auf den Plan. Den neuen Song Born of blasphemy vom kommenden Album "In a pitch black grave" könnt ihr euch HIER rein ziehen.

From the members of Just before Dawn comes death metal legion Gods Forsaken. Driven by the urge to play filthy old school Swedish death metal with no frills, the trio set out to record an album that takes the best parts of the late 80s, early 90s metal scene. The songs attracted record label Soulseller Records, who will release their full length debut “In a pitch black Grave” during 2017. Expect an arsenal of raw, buzzsaw driven death metal from members of bands like Blood Mortized, The Grotesquery and Wombbath.

The Crew

Growls:Caligari
Guitars/bas:Schweick
Drums:Mr.Harbinger



(4 Antworten)

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LUX DIVINA
Geschrieben am 28.04.2017, 17:31 von ALUCARD

Neuentdeckung meinerseits:

LUX DIVINA aus Spanien
Black Metal, geht aber viel weiter als normaler Black Metal und bindet viele andere Elemente mit ein ohne zu verwässern.

Anspieltip: Saturnum In Aquario Ascendentem https://www.youtube.com/watch?v=CKdRtwNRN88

The Hidden Treetops https://www.youtube.com/watch?v=Tnw29rHAk_4

The Long Fingers Of The Willow https://www.youtube.com/watch?v=RXqRex32KYY

Alle aus dem im letzten Jahr erschienenem Album "Walk Within the Riddle"

https://www.facebook.com/luxdivina.official



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Live-Video: Kreator (feat. GHOST & Drangsal) im Circus HalliGalli
Geschrieben am 28.04.2017, 12:11 von UnDerTaker

kreatorJoko und Klaas haben sich nicht nur Kreator und ihre Buddies Ghost und Drangsal auf die Bühne gewünscht, die beiden wollten es sich außerdem nicht nehmen lassen auch höchstpersönlich die Special Effects zu übernehmen.





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RESURGENCY - No Worlds... Nor Gods Beyond
Geschrieben am 27.04.2017, 11:33 von ElWiz




Die Zeiten, in denen quasi jeder FDA - Release ein Garant für 'ne Knallerplatte war, die man nahezu blind kaufen konnte,  sind für mich leider schon länger vorbei. Wo es immer mehr gesignte Bands wurden, da wurde die Musik meiner Meinng nach immer gesichts- / identitätsloser.  Bei der Ankündigung und dem kurzen Reinhören der neuen RESURGENCY - Scheibe wurde ich aber wieder mal hellhörig. Klang recht amtlich und ich hab mich tierisch auf "No Worlds...Nor Gods Beyond" gefreut. Insgesamt ist das auch ein recht heftiges Death Metal - Brett geworden, die Musik überrollt den Hörer wie ein D-Zug; nur ist das ebenso Fluch wie Segen: wenn man diesen Zug verpaßt, dann nimmt man halt einfach den nächsten. Macht keinen großen Unterschied. Bei all der Masse an Releases reicht es heute wohl nicht mehr, wenn eine Band 'ne richtig gute Platte rausbringt. Man geht unter und ich befürchte, genau dieses Schicksal droht RESURGENCY. Klar werden Fans von DEICIDE, MORBID ANGEL & Co ihre Freude an der Platte haben, das steht außer Frage ! Aber wie oft werden sie sich die Scheibe nach der anfänglichen Begeisterung noch anhören und eben nicht besagte Vorbilder aus dem Regal vorziehen ? Genau das ist das Problem. "No Worlds..." ist eine solides Genrealbum, dh Death Metal amerikanischer Prägung, der überwiegend im Eiltempo durchbrettert. Saumäßig spaßig, handwerklich sicher astrein, aber eben nichts Herausragendes.
Freunde des beschriebenen Sounds sollten aber ruhig mal ein Ohr riskieren. Vielleicht waren meine Erwartungen auch einfach nur zu hoch.

Wertung: 7 / 10

> Tracklist:
01. Thresholds Of Infinite Pain
02. Progenitors Of Suffering
03. No Worlds Nor Gods Beyond
04. Upset Sun In Shades Deforms
05. Celestial Commemoration
06. Emancipation By Knowledge
07. Permutation Rites
08. Through The Gate Inside Not
09. Quartered Mental Existence

> Release: 21.4.2017 ( CD/ltd Digi ) bzw 16.6. ( LP )

> Label: FDA Records

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PSOA Orga 2017
Geschrieben am 26.04.2017, 20:22 von Exorzist

Unser feiner Platz auf dem Gelände ist wieder reserviert. Mieze hat uns den gleichen Platz wieder klar gemacht, damit dürfte auch ein betrunkener Weg zum Camp nicht schwierig sein.
Dixie ist auch wieder bestellt, Kohle dafür wird wieder vor Ort eingezogen :winken:

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Review: Neocaesar - 11:11
Geschrieben am 18.04.2017, 17:48 von Styx

Neocaesar – 11:11

Eine ganze Weile ist es schon her wo wir eine wirklich gute Sinister Platte erhalten haben. Viele Leute werden sich hier nun fragen was hat Sinister mit Neocaesar zu tun. Die Antwort ist ganz einfach: Alle Mitglieder von Neocaesar waren einst Mitglieder in Sinister. Wie klingt dieses Album nun? Auch hier gibt es eine einfache Antwort die Scheibe selbst klingt mehr nach Sinister als es Sinister heute tun, was eindeutig auch am Trademark Sound von Bart und der Stimme von Original Sänger Mike liegt. Ich möchte hier nicht den Eindruck erwecken das es sich hier um ein anderes „All-Star-Projekt“ handelt. Neocaesar sind eine eigene Instanz, die für sich selbst steht, aber wie eben schon vorher erwähnt, ohne den eigenen Stil zu vernachlässigen! Das soll heißen das Album geht eindeutig Richtung Sinister’s Hate und ist für mich dessen legitimer Nachfolger. Nach dem Intro wird dies schon eindeutig mit „From Hell“ unter Beweis gestellt. Wie sonst kann man den auch Song Nummer 5 mit dem Titel „Sworn To Hate“ auffassen? Im Großen und Ganzen ist Neocaesar hier eine grundsolide Platte gelungen, bei der ich nicht gedacht hätte, dass sie so gut wird, da ich große Hoffnungen  bei diesem Line Up hatte. Wie man aber sieht wurden meine Erwartungen mehr als erfüllt. Neben den oben genannten Songs „From Hell“ und „Sworn To Hate“, seien auch noch „Vahalla Rising“, „Angelic Carnage“ und „Blood Of The Nephilim“ als Anspieltipps genannt.
Die Band hat diese Platte selbst finanziert und mit Nuclear Blast eine Distribution gefunden, die das Album hier vertreibt. Falls jemand Interesse an der CD hat wäre es gut, wenn Ihr die Band direkt unterstützen könntet und Platte direkt bei Bart unter der eMail neoceasar.merchandise@gmail.com bestellt. Für mich bis jetzt die Platte des Jahres.

Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 43:55
Label: Eigenproduktion
VÖ: 26.02.2017

Tracklist
01. Initial Novum (Intro)
02. From Hell
03. Victims Of Deception
04. Invocation Of The Watcher
05. Sworn To Hate
06. Valhalla Rising
07. Prelude To Darkness
08. Angelic Carnage
09. Sigillorum Satanas
10. Blood Of The Nephilim


Website der Band: www.facebook.com/Neocaesar.official

(3 Antworten)

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Review: Disbelief - The Symbol of Death
Geschrieben am 17.04.2017, 14:14 von ALUCARD

Disbelief
The Symbol of Death
Listenable Records
Vö:21.04.2017



Umbesetzungen im Bandgefüge waren schon öfters der Tod so mancher Band, in den seltensten Fällen führten Veränderungen im LineUp zu Verbesserungen.
Bei den 1990 gegründeten Hessen ist aus der Gründungsformation nur noch Bandkopf Jagger übrig, am zweitlängsten dabei ist Bassist Joe Trunk (seit 1995). Bei den restlichen Positionen knirschte es immer wieder im Bandgetriebe und es kam zu Umbesetzungen. Die aktuelle Formation besteht seit 2013/2014, wünschenswert wäre das das eine stabile Zusammensetzung ist.

Der Albumopener "Full of Terrors" läuft noch keine Minute und es steht fest: Das sind immer noch zu 100% Disbelief. Das war schon das faszinierende bei den letzten Alben, trotz ständig wechselnder Belegschaft klang das Ergebnis immer eindeutig nach Disbelief. So auch "The Symbol of Death". Ich weiss nicht wie Jagger das macht, eventuell betreibt er zusammen mit Joe Trunk ein geheimes Chemielabor in dem Disbelief DNA gezüchtet wird die dann jedem neuen Bandmitglied eingeimpft wird. Das Endergebnis klingt in jedem Fall unverwechselbar nach Disbelief.

Und obwohl die Tracks den eindeutigen Disbelief Signature Sound haben und eine Einheit bilden, so klingen sie nicht alle gleich und sind deutlich unterscheidbar. Jeder Song hat seine eigene Note, erzählt seine eigene Geschichte und hat sein eigenes Wesen, fügt sich aber problemlos dem klanglichen Überbau ein. Ist der harte Panzer nach einer kurzen Warmhörphase geknackt dann offenbaren sich dem Hörer immer neue Details, Verzierungen und Verästelungen innerhalb der Songs.

Und Sänger Jagger scheint die neue Besetzung auch zu motivieren, er läuft zu Höchstform auf und leidet sich wieder in allerbestens bekannter Weise wie ein waidwundes Tier durch die Songs und schöpft dabei vollständig aus seinem stimmlichen Volumen.

Insgesamt steht "The Symbol of Death" "Navigator" näher als "66sick" oder "Protected Hell", entspannende Momente sind eigentlich nicht vorhanden. Die Songs drängen permanent unbequem aus den Boxen und erzeugen dadurch ein konstantes drücken in der Magengegend, ähnlich dem Gefühl im Bauch bei einer Achterbahnfahrt bei dem der Körper der Meinung ist das hier irgendwas nicht stimmt. Aber wie bei der Achterbahn möchte man auch bei "The Symbol of Death" sofort wieder einsteigen und nochmal fahren weil das Ergebnis im Kopf durchweg positiv besetzt ist.  

Das hier ist das Album was die Fans zum 20jährigen Jubiläum erwartet und verdient haben statt dem irgendwie unfertig wirkenden "Heal", "The Symbol of Death" wäre das standesgemässe Werk gewesen um die Feierlichkeiten anzugehen.

Jeder der Disbelief mag kann das Album ungehört kaufen und wird es wieder lieben, die Hessen sind sich hunderprozentig treu geblieben. Das ausgereifte Songwriting und die fähigen Musiker sorgen dafür das es trotzdem wie ein neues Album klingt und nicht nur wie ein schablonenhaftes runterspielen der Trademarks nach Schema F.
Die Bewegungen im Bandkarussell und der Labelwechsel haben sich in keinster Weise negativ ausgewirkt, Disbelief sind lebendiger und kraftvoller als je zuvor.

1 .Full of terrors
2. The Unsuspecting One
3. The Symbol of Death
4. Embrace the Blaze
5. To Defy Control
6. Rest in Peace
7. Evil Ghosts
8. One by One
9. Nothing to Heal
10. The Circle
11. Into Glory Ride
12. Shattered
13. Anthem for the Doom

https://listenable-records.bandcamp.com/album/the-symbol-of-death

9,5 von 10 Punkten

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INFERNÄL MÄJESTY - No God
Geschrieben am 16.04.2017, 12:50 von ElWiz

Thrash Metal - Zeit, Kinners ! Aber sowas von !!!



Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an die Zeiten um '86 rum erinnern. INFERNÄL MÄJESTY waren anno dazumal quasi bereits legendär, bevor ihr Debüt "None Shall Defy" überhaupt der breiteren Masse bekannt war. Besonders in Erinnerung ist mir da ein Satz aus dem Metal Hammer geblieben: "INFERNÄL MÄJESTY sind bereit, SLAYER vom Thron zu stoßen." Oder so ähnlich. "None Shall Defy" gilt heute unstrittig als großer Klassiker des Thrash Metal ( der dieses Jahr übrigens 30 Jahre alt wird ), für die Weltherrschaft hat es aber seinerzeit nicht ganz gereicht.Das war sicher auch der Tatsache geschuldet, daß die Band zwischen den einzelnen Releases, aus welchen Gründen auch immer, recht lange Pausen eingelegt hat.1987,1998,2004 und jetzt 2016. Dieser Releasetakt trug sicher auch dazu bei, daß so mancher, mich eingeschlossen, die Band nach "None Shall Defy" schlicht aus den Augen verloren hat."No God" ist jetzt die Platte, mit der INFERNÄL MÄJESTY einiges an Boden gut machen könnten, denn sie ist ein amtlicher Killer. SLAYER - Anklänge sind vertreten - gleich nachzuhören bei der Gitarrenarbeit des Openers "Enter The World Of The Undead". Oft erinnert die Band aber auch an die von mir geschätzten ONSLAUGHT, wobei vor allem die Vocals an deren Sy Keeler erinnern - ebenso wie dieser verfügt Fronter Chris Bailey über eine adäquate Reibeisenröhre, wie es sich im Tharsh gehört. Dritte wesentliche Zutat ist das Einbringen von angenehm dosierten melodischen Parts, die an Bands wie HEATHEN denken lassen. Obendrauf kommt dann noch wohldosierter Einsatz von fetten Double Bass - Drums, einer unumstößlichen Genrepflicht ! Alles in allem ergibt sich daraus eine recht eigenständige Mixtur, die sich zu keiner Sekunde vom Thrash Metal lossagt - auch nicht dann, wenn man der Musik einen leichten schwarzen Touch verpaßt ( na, wer entdeckt die Stelle ? ) . Durch all die vielfältigen Schattierungen finde ich persönlich "No God" sogar weitaus spaßiger als den Debütklassiker. Sowas wie  WARBRINGER wird zu Staub zerbröselt und mal kurz in einem Zug durch die Nase gejagt. Bis jetzt sind INFERNÄL MÄJESTY 2017 das, woran sich jeglicher Thrash zu messen lassen hat. Über 1 Stunde nahrhafteste Genrekost zu servieren, ohne den geringsten Hauch von Langeweile als Beigeschmack aufkommen zu lassen, das schaffen nur die besten Köche !

Wertung: 9 / 10

> Tracklist (11 Tracks /61:14 Min )

01. Enter The World Of The Undead
02. In God You Trust
03. Signs Of Evil
04. Another Day In Hell
05. Kingdom Of Heaven
06. No God
07. False Flag
08. Nation Of Assassins
09. House Of War
10. Systematical Extermination
11. Extinction Level Event

> Release: 14.04.2017

> Label: High Roller Records

(3 Antworten)

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EXTREMITY - Extremely Fucking Dead
Geschrieben am 16.04.2017, 09:32 von ElWiz



Ein kleines bißchen ist die sogenannte Old School Death Metal - Gemeinde ja schon gesplitted: da gibt es zum einen die Seite, die den traditionellen, puren Stil, der die Zeit von Ende der 80er bis Mitte der 90er stark prägte, bevorzugt . Zum anderen erfreut sich ja diese tief im Underground verwurzelte,morbid - düstere Ausrichtung wie sie zB von Bands wie GRAVE MIASMA, DEAD CONGREGATION oder CRUCIAMENTUM zelebriert wird, einer großen Anhängerschaft. Die Amis von EXTREMITY verstehen es, gleich beide Lager glücklich zu machen. Als erstes nimmt der Hörer diesen typisch ranzigen, modrigen Gruftsound wahr, der für obige Bands so typisch ist. Auch vom Gesang her haut man in diese Kerbe, wobei die Stimme ganz ohne Hall daherkommt. Musikalisch zeigt man sich noch vielfältiger und walzt beispielsweise ,va bei "Bestial Destiny" gut erkennbar, in typischer BOLT THROWER - Manier alles platt."Extremely Fucking Dead" überzeugt echt auf ganzer Linie, so daß ein Namedropping der Bands, in denen die beiden Herren und die beiden Damen bisher aktiv waren, eigentlich komplett unnötig ist. Aber vielleicht wird der ein oder andere hellhöriger, wenn er hier Namen wie AGALLOCH,VASTUM oder REPULSION liest... genügend Aufmerksamkeit kann man EXTREMITY gar nicht verschaffen! Immerhin schafft es die Band, in ihrem düsteren Sound einen richtigen Gute Laune - Groover wie "Crepuscular Crescendo" zu gebähren.
Wie gesagt, die Scheibe hier ist ein ganz dickes Ding, dessen einziges Manko darin besteht, daß es "nur" eine EP ist, die ein äußerst atmosphärisches Intro plus 5 richtige Songs auffährt - ich will mehr davon. Ladies & Gentlemen, ein Album bitte ! Bis das kommt, laß ich wertungsmäßig noch ein bißchen Luft nach oben.

Wertung: 8,5 / 10

> Tracklist ( 6 Tracks / 26:58 Min ):

1. Intro ( mortuus est valde )
2. Crepuscular Crescendo
3. Bestial Destiny
4. Chalice Of Pus
5. Fatal Immortality
6. Extremely Fucking Dead

> Release: bereits erschienen ( 7.4.2017 )
> Label: 20 Buck Spin

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LIFE OF AGONY - A Place Where There's No More Pain
Geschrieben am 12.04.2017, 18:57 von ElWiz

"River Runs Red" , das 1993 erschienene Debütalbum von LIFE OF AGONY war eines dieser Überalben jener Zeit. Eine Platte, die ebenso wie die großen TYPE 0 NEGATIVE, den Soundtrack zum Weltschmerz der jungen Generation zu lieferte. Musikalisch verband die Band die Wut ihrer Hardcorewurzeln mit Melancholie und Verzweiflung. Gekrönt wurde die Mischung aus Wut und Leiden durch die prägnante wie einzigartige Stimme von Keith Caputo. Während man auf dem Zweitling "Ugly" den bekannten Stil, wenn auch schon etwas gemäßigter, weiterführte, schlug man beim dritten Album  "Soul Searching Sun" eine rockigere, wenig wütende Richtung ein - im Vergleich zum Debütklassiker versprühte das schon fast eine positive, lebensbejahende Einstellung. Dann wurde es still um LIFE OF AGONY, das 2005er - Interimsalbum "Broke Valley" ist komplett an mir vorbeigerauscht, live hat mich die Band ( seinerzeit auf demSummer Breeze ) entäuscht und so stand irgendwann eher nur noch die Verwandlung von Keith in Mina Caputo in meinem Focus. Musikalisch dachte ich, wäre es vorbei gewesen. Aber: Nope !



"A Place Where There's No More Pain" ist wirklich toll geworden. Vielleicht ist es ja nur meine enge Bindung an das Debüt, doch so findet das neue Album hoffentlich auch seinen Weg in andere Fanherzen der 90er. Man versteht es hervorragend, die Stärken des Erstlings mit der kontrolierten Eingängigkeit von "Soul Searching Sun" zu verknüpfen. Das eine oder andere fehlt mir aber dann doch: die große Theatralik in Caputos Stimme ist so nicht mehr da, die gesangliche Leistung ist aber immer noch ganz großartig und klingt auch definitiv nach LOA. Im Zuge der geschlechtlichen Wandlung hat sich nichts verändert; man erkennt Mina sofort als Keith wieder. Das andere ist, daß die Scheibe reichlich geile Songs bietet, aber halt nix an Großtaten wie "Through And Through", " This Time" etc ranreicht. Insgesamt ist LIFE OF AGONY aber wirklich ein Album gelungen, das den Bandnamen zu tragen verdient.Keiner hat erwartet, daß man "River Runs Red pt2" serviert bekommt, denk ich. Die ersten vier Songs habe ich mittlerweile ins Herz geschlossen und auch nach diesen gibt es nicht viel Grund zur Klage. Gut, "A New Low" muß man mögen, zeitweise empfinde ich hier den Chorus als etwas nervig, dann wiederumkommt ein Durchlauf, in dem mich der Drive des Songs mitreißt. Mit dem anschließenden "World Gone Mad" sowie va dem, mit TYPE O NEGATIVE - Gedächtnispart beginnnenden "Bag Of Bones" - einem weiteren Fave für mich und mit der am meisten nach alten LOA klingenden Tracks ) hat mich die Band gleich wieder im Griff.
Für mich persönlich würde die Wertung aus vielerlei Gründen sicher mindestens 'nen Punkt höher liegen, aber generell halte ich trotzdem noch gute 7,5 für angebracht. "A Place Where There's No Pain"  ist zudem noch eine dieser Platten, die sich mit jedem Durchgang mehr in die Hirnwindungen frisst. Das etwas Rauhe des Debüts schimmert ebenso durch wie das Zugängliche der Spätwerke. Ich freu mich echt wie ein Großer über dieses Veröffentlichung und hoffe, daß es möglichst vielen Fans der Band ebenso geht.

Wertung: 7,5 / 10

> Tracklist:
( 10 Tracks / 40:34 Min )

01. Meet my maker
02. Right this wrong
03. A place where there's no more pain
04. Dead speak kindly
05. A new low
06. World gone mad
07. Bag of bones
08. Walking catastrophe
09. Song for the abused
10. A little spot of you

> Release: 28.04.2017
> Label: Napalm Records

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Bericht zum Braincrusher Festival 2017
Geschrieben am 12.04.2017, 16:35 von Exorzist

Braincrusher Festival, 31.03./01.04.2017, Hirschaid, Eintritt: VVK 44 €

Bands: THE RUINS OF BEVERAST, GRAVEYARD (ESP), DROWNED, VENENUM, PURGATORY, BLOOD INCANTATION (US), CRUCIAMENTUM (UK), ARROGANZ, KRATER, REVEAL (SW), VIDARGÄNGR, GOATH, BETRAYAL, EMPYREAL

Ein Festival mit vielen coolen Bands aus der Black- und Death Metal Szene, lockte uns nach Hirschaid, genauer gesagt zum Braincrusher Festival 2017. Bands wie CRUCIAMENTUM, BLOOD INCANTATION, VENENUM, THE RUINS OF BEVERAST, ARROGANZ, KRATER ... spielen nun mal nicht gerade an jeder Steckdose. Also schnell ein Hotel gebucht und mit 7 Mann/Frau für zwei Tage auf nach Hirschaid.

Hirschaid ist ein kleines Städtchen in der Nähe von Bamberg, bietet einige Restaurants, Eisdiele, eine Therme und einen sehr schönen und großen Biergarten. Dieser wurde bei dem sonnigen und warmen Wetter von sehr vielen Fans und Bands, vor allem am Samstagmorgen und -mittag, ausgiebig besucht. Die Jahnhalle liegt etwas am Rande der Stadt, wodurch die laute Musik glücklicherweise niemanden stört. Die Halle selbst wird wohl üblicherweise für Sport genutzt, erfüllte aber für das Festival auch seinen Zweck.

Der Einlass verlief schnell und reibungslos, jeder bekam sein schickes Stoffbändchen an den Arm getackert und schon war man drin im Geschehen. Die Security und die Thekenbedienungen waren sehr nett und geduldig und hatten sichtbar Spaß bei der Sache. Im hinteren Teil der Halle war an etlichen Tischen das Merchandise der Bands aufgebaut und einige CD und Shirt Verkäufer waren ebenfalls am Start. Für das leibliche Wohl wurden direkt an der Theke Pizza und Fleischkäsebrötchen für faires Geld angeboten. Eine 0,5 l Bierflasche schlug mit 3,50 Euro zu Buche, recht günstig war Jacky-Cola & Co. zu haben. Leider mussten wir jedoch für unsere geliebte Weinschorle ganze 5 Euro berappen. Auch wenn die Schorle in 0,5L Bechern ausgeschenkt wurde noch ein stolzer Preis. Na wenigstens gab es überhaupt welche und diese wurde am ersten Abend auch ordentlich vertilgt.

 Sehr schön waren die große Bühne und die aufwändige Lichttechnik, die teils tolle Effekte auf die Bühne  und ins Publikum zauberte. Soundmäßig wurde auch ordentlich aufgefahren und die Anlage hatte mächtig Bums. Überwiegend war der Sound auch sehr gut abgemischt und so kann man den Herren an der Technik hier mal ein Lob für die gute Arbeit aussprechen.

In den Pausen konnte man draußen vor der Halle bei dem schönen Wetter abhängen, quatschen und neue Leute kennenlernen. Wobei es bei diesem Billing auch viele Bekannte aus allen Ecken von Deutschland dorthin zog und man wieder mal Gelegenheit hatte sich auszutauschen und das eine oder andere Bier zu zischen. So waren geschätzte 250 Metalfans in der Halle am Abfeiern und für den Veranstalter dürfte die Sache aufgrund der zusätzlichen Getränkeeinnahmen hoffentlich wohl kein Minusgeschäft gewesen sein. Ein wirklich feines Underground-Festival was hoffentlich weiterhin Bestand hat und von Euch unterstützt wird!

Besten Dank auch an Veranstalter Norbert für die GL-Plätze und die komplette Crew für die gute Umsetzung dieses Festivals. Viele Grüße gehen noch an: Renè, Geli, Dreier, Peter und Lutz / Erik / Ralf  & Andreas / Sebastian / Jarne / Dani und wen wir sonst noch alles getroffen und hier nicht aufgelistet haben. Cheerz!

Die über 100 Fotos vom Festival gibt es HIER!

Hier noch unsere Eindrücke von den durchweg starken Auftritten der Bands:

Freitag 31.03.2017

 Unsere erste Band des Abends waren die englischen Deather von Cruciamentum, die vier Herren machten gleich mal wieder direkt Laune und konnten viele Zuhörer für sich verbuchen. Der tight vorgetragene morbide Death Metal konnte mit druckvollem Sound absolut überzeugen und lies so einige Matten im Publikum rotieren. Leider ging es nicht ohne technische Probleme ab, eine gerissene Saite der zweiten Klampfe musste repariert werden, in der Zwischenzeit spielten Cruciamentum zwar unbeirrt weiter, aber man konnte unschwer vernehmen wie wichtig die zweite Klampfe bei der Band ist. Nach erfolgter OP der Gitarre wurde direkt mit “Piety Carved from Flesh“ wieder ein absoluter Brecher serviert, der die Größe dieser Band gekonnt aufzeigte. Klasse Auftritt, der irgendwelchen Umständen geschuldet, leider etwas zu früh am Abend gespielt werden musste.

Als nächstes folgten dann Reveal aus Schweden. Deren abgefahrener Stilmix (aus weiß der Teufel was allem) war jetzt überhaupt nicht so unser Ding und konnte nach der geilen Show von Cruciamentum in unseren Ohren überhaupt nichts reißen. Das gewollt gelangweilte Auftreten von Sänger Ghost trug auch nicht gerade zu mehr Begeisterung hinzu, einzig die Art Taschenlampe welche am Mikro befestigt war, konnte etwas Aufmerksamkeit erregen. Ich denke, die meisten wussten auch nicht so recht, was sie damit anfangen sollten, was einige gequälte Ausdrücke in den anwesenden Gesichtern widerspiegelte....

Venenum sind mit ihrem neuen Album Trance of Death wieder in aller Munde und konnten dementsprechend auch eine Menge Leute in den Saal ziehen. Mit schwarzer Schminke unterstütze man auch noch optisch den Gesamteindruck des angeschwärzten, düsteren Death Metal. Leider war der Sound nicht ganz so optimal um die filigranen Soundstücke besonders hervor zu heben, aber nichtsdestotrotz gab es hier eine volle Breitseite originellen Death Metal auf die Ohren. Den anwesenden gingen die technisch einwandfrei gespielten Songs gut runter und so durfte sich die Band auch über eine Menge positiver Reaktionen des Publikums erfreuen.

 Die Nossener Deather von Purgatory durften am Freitag die Headliner Position übernehmen und eines Headliners würdig, hämmerte sich die Band in bitterböser Manier durch ihr Set. Mit klarem und gut abgemischten Sound gab es ein derbes Geschoss nach dem anderen auf die Lauscher. Sänger Dreier growlte wieder mächtig zwischen der Rhythmusabteilung und Drummer Lutz befeuerte die Doublebass ohne Ende. Ich habe die Band ja schon öfters gesehen und kann attestieren, dass dieser Gig mit zu den besten gehörte welchen ich bisher beiwohnen durfte. Dem Bier, Kippen und Gelaber geschuldet, waren doch einige mittlerweile nur noch vor der Halle und verpassten so einen glanzvollen und garstigen Auftritt von Purgatory. Ein toller Abschluss des ersten Abends!


Samstag 01.04.2017

Die Franken von Empyreal durften den Samstag auf dem Braincrusher einläuten. Trotz bestem Wetter, waren schon einige Fans anwesend um sich mit dem eingängigen Material der Band auf den neuen Tag einzustimmen. Der melodische Blackened Death Metal machte schon mal Laune und wurde von dem Fünfer mit Herzblut dargebracht. Schöner Einstieg! (Pit)

Mit Betrayal aus Aschaffenburg gab es technisch sehr versiert gespielten Death Metal auf die Lauscher. Meist straight forward, aber auch immer wieder mit schönen groovenden und atmosphärischen Parts aufgelockert, präsentierte sich der Vierer in bester Spiellaune. Mit fettem Sound im Rücken konnte man die (leider zu wenige) Fans gut in Stimmung in bringen. Eine gute Show, die ein paar Banger mehr im Saal verdient gehabt hätte, also früher raus aus dem Biergarten das nächste Mal..... (Pit)

Zu Vidargängr war endlich auch wieder mehr los in der Halle. Atmosphärischer Black Metal stand jetzt auf dem Speiseplan und mit Kerzenständern auf der Bühne wurde die Grundstimmung der Songs passend unterstrichen. Überwiegend pfeilschnell gezockt und mit den typischen verspielten Gitarrenlinien versehen, konnten die Leipziger etwas an Düsternis  an dem noch jungen Tag zurück bringen. Leider war der Sound nicht so optimal, sodass die Gitarren zu matschig klangen. Insgesamt gesehen ein guter Auftritt, für mehr hätte der Sound besser passen müssen.

 Arroganz aus Cottbus waren als nächstes am Start. Mit cooler Bühnenausstattung in Form von Kisten, Knochen, Schädeln und Kerzen lies der Dreier feinsten Blackened Death Metal vom Stapel. Der Sound war hier genial und drückte wie die Sau, gerade bei den doomigen runter gestimmten Anteilen haute einem der Bass entzückend in die Magengrube. Die Songs gingen Live m.E. sogar noch besser ins Ohr als auf Platte, was nicht zuletzt an der engagierten Weise lag wie man die Songs hier präsentierte. Sänger Dreier von Purgatory gesellte sich bei einem Song mit dazu und veredelte mit seinen tiefen Growls zusätzlich noch die eh schon geniale Performance von Arroganz. Eine tolle Show und ein echtes Highlight am Samstag.

Furious Black Metal war bei Krater Programm. Zur Show hatten sich wieder viele Fans vor der Bühne versammelt, welche mit schicken Feuerschalen schön drapiert wurde. Krater sind ja schon einige Jahre aktiv und das zeigte sich auch auf der Bühne, eingespielt und tight servierte die Band besten Black Metal aus deutschen Landen und konnte nicht nur die BM-Fraktion in der Halle überzeugen. Der Sound war wieder top, die Bühnenperformance ebenso, von daher Daumen hoch für Krater.  (Pit)

Technischer Death Metal der besonderen Art, dafür steht der Name Blood Incantation. Die aus den USA stammende Band ist mit ihrem neuen Album “Starspawn“ im Underground sehr angesagt und so verwunderte es auch nicht, dass die Bude richtig gut gefüllt war. Spieltechnisch war das ein echter Leckerbissen, ganz großes Kino was die Herren da ablieferten, dazu wieder ein amtlicher druckvoller Sound der die tolle und absolut tighte Performance noch abrundete. Aktives Stageacting, eindrucksvolle Growls und dazu noch technisches Gefrickel an der Klampfe, dass muss man dem Fronter Paul Riedl erst mal nachmachen. Die Band erntete sehr viel Applaus für ihre Show und konnte wohl ihren Status auch hier weiter ausbauen.

Drowned aus Berlin spielen düsteren Death Metal und  haben mit dem letzten Album “Idola Specus“ ein tolles Album heraus gebracht. Leider konnte mich das Material Live nicht so überzeugen an dem Abend, irgendwie fehlte hier die richtige Stimmung dazu. Alles beileibe nicht schlecht, aber irgendwie wollte der Funke nicht richtig überspringen. Persönlich war mir das auch etwas zu statisch auf der Bühne, da fehlt mir Live doch irgendwie der letzte Kick. Ist halt meine persönliche Meinung, ich denke es gab sicherlich genug andere im Saal die das ganz anders gesehen haben.

Die Spanischen Deather von Graveyard laufen mir immer sehr gut rein und das war auch an diesem Abend nicht anders. Mit einer guten Songauswahl, die natürlich schwerpunktmäßig auf dem neuen Album “...for Thine Is the Darkness“ lag, aber auch ältere Kracher wie One with the Dead oder Faces of the Faceless beinhaltete, legten die Spanier einen tollen und authentischen Gig auf die Bretter. Fronter Julkarn kommt immer sehr sympathisch rüber und durchlebt die Songs förmlich auf der Bühne. Ohne großen schnickschnack wurde hier ein passionierter Death Metal Gig abgerissen der einfach nur Laune machte. Eine verdammt coole Show, welche mit dem Live-Hammer "Blood of Vengeance" in gebührender Form beendet wurde.

The Ruins of Beverast durften als Samstags-Headliner als letztes die Bühne entern. Der Show sahen wir schon mit Vorfreude entgegen, da uns deren großartiger Gig auf dem Party.San 2015 noch in guter Erinnerung ist. Als die ersten Töne zum Übersong Daemon erklangen gab es kein Halten mehr und es ging direkt ab in die Halle, drinnen angekommen mussten wir feststellen, dass der Sound mal gar nichts konnte. Alles war vermatscht und kaum unsauber aus den Boxen, was man so eigentlich das ganze Wochenende kaum gehört hatte. Zum Glück hatte der Mischer das nach 1-2 Songs im Griff und so konnte man den genialen Klängen der Band mit sauberem und transparent abgemischtem Sound lauschen. Es ist schon beeindruckend was Alexander von Meilenwald hier mit seinen Mitstreitern ablieferte, auch wenn der Meister schon etwas arrogant wirkt, da keinerlei Beziehung zum Publikum aufgebaut wird. Leider fehlte mir an dem Abend etwas die Magie und die nötige Atmosphäre, welche diesen Mix aus Ambient, Black Metal, Doom und Death Metal zu einem ganz speziellen Erlebnis wachsen lässt. Trotzdem waren The Ruins of Beverast ein feiner Headliner und ein würdiger Abschluss für ein tolles Underground Festival.



Verfasst von Mitch & Pit



(2 Antworten)

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Death Metal Mayhem: Wound & Decrepid (uk) - Frankfurt
Geschrieben am 12.04.2017, 11:46 von UnDerTaker



Wound (Death Metal aus Wiesbaden)
https://fda-records.bandcamp.com/album/engrained

Decrepid (Death Metal aus London)
https://decrepid.bandcamp.com/

exZess, Leipziger Str. 91, Frankfurt

Facebook Event

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Review: Torturized - Omnivore
Geschrieben am 12.04.2017, 09:43 von UnDerTaker

Torturized - Omnivore

Längere Schaffenspausen sind bei Underground Bands ja keine Seltenheit, schließlich hat man ja neben dem musizieren (leider) noch diverse andere Verpflichtungen. Und so hat es auch bei den Magdeburgern von Torturized 5 Jahre gedauert, bis man wieder ein neues Lebenszeichen von sich gibt. Dieses hört auf den Namen „Omnivore“ und zeigt von Anfang an gleich auf, dass das warten sich gelohnt hat! Schon der Opener "Abhorrent Intemperance“ zeigt gleich das gesamte Klangspektrum der Band auf. Hier gibt es Highspeed Genknüppel, Behemoth Atmosphäre und Killer Mid-Tempo Parts, für die so manche etablierte „große“ Band töten würde. Darüber thront der brutale, verständliche Gesang von Brüllwürfel Lu, der mir zwar manchmal etwas zu offensichtlich sein Idol Travis Ryan (Cattle Decapitation) imitiert, damit aber keinesfalls den positiven Gesamteindruck schmälert. Und so ballert sich das Quintett durch zehn weitere Stücke, die mal mehr, mal weniger Eindrucksvoll durch die Gehörgänge schießen. Und das ist auch das einzige Problem, das ich mit „Omnivore“ habe. Während die erste Hälfte des Albums einfach alles brutal zerballert, geht dem Album gegen Ende hin etwas die Luft aus, was auch ein wenig an der Gleichförmigkeit der Stücke liegt. Das stellt aber nur meine persönliche Meinung dar und ist letztlich meckern auf hohem Niveau. Zumal der abschließende Titeltrack dann auch nochmal aufhorchen lässt.
Fazit: Wer auf sauber produzierten Hochgeschwindigkeits Death Metal steht, der kann mit „Omnivore“ nur wenig bis gar nichts falsch machen. Die dicke (mir etwas zu saubere) Produktion und das bedrohliche Artwork runden diese Eigenproduktion(!) perfekt ab. Eine wahre Bereicherung für den (deutschen) Death Metal Underground!

*** Verfasst von BöseDän

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 37:38 Min.
Label: Eigenproduktion
VÖ: 01.03.2017


Tracklist
1. Abhorrent Intemperance
2. Dehumanization
3. Flourished in Agony
4. Obsessive-Compulsive Disorder
5. Chasma
6. Convergence
7. Uncrowned King
8. Putrescence
9. Pale Relict
10. Abulic Fold
11. Omnivore

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Kino: Teaser Trailer Thor 3 Ragnarok
Geschrieben am 11.04.2017, 19:07 von Seelischer_Brandstifter

https://youtu.be/3spcOfHK6dE

Der Trailer verspricht ziemlich viel. Könnte gut werden.
Kinostart November 2017

(1 Antworten)

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Review: Disharmony - The Abyss Noir
Geschrieben am 09.04.2017, 17:43 von ALUCARD

Disharmony
The Abyss Noir
GrimmDistribution
Vö:20.04.2017



Eine griechische Band veröffentlicht auf einem weissrussischen Label? Das hatte ich auch noch nicht...
Mir war die Truppe mit dem nichtssagenden Bandnamen unbekannt, es gibt noch sieben weitere Bands mit diesem Namen. So ist Verwechslungsgefahr vorprogrammiert und man wird eventuell Opfer seiner eigene unkreativen Namenswahl. Denn selbst in Griechenland gibt es eine zweite Truppe mit dem selben Namen, die ist allerdings im Black/Death Metal unterwegs und steht bei Iron Bonehead unter Vertrag.

Nun aber zu "unseren" Disharmony. Sonderlich schnell scheint man nicht zu sein, seit der Gründung 1996 erschienen bis jetzt drei Demos und ein Album.
Aber was für ein Albumeinstieg, das Titelstück "The Abyss Noir" lässt einen ordentlich die Kinnlade runterklappen. Judas Priest, Saviour Machine, Iced Earth, das sind die ersten Gedanken die einem durch den Kopf gehen wenn Sänger Christos Kounelis loslegt. Und auch die musikalische Hintermannschaft verwöhnt mit kraftvoll klassischem Metal mit leichter Melodeathkante. Wahnsinn.
Schade das man dieses Level nicht halten kann, danach verflacht das restliche Material etwas und steckt in Beliebigkeit fest. Die Komponenten sind die gleichen, aber irgendwie finden sie nicht richtig zusammen. Dazu kommt noch Gesang bis in Eunuchenhöhe (z.B. in "Delirium"). "This Caravan" flirtet mit progressivem Metal, ist aber weder Fisch noch Fleisch.
Und dann noch eine Coverversion, "Disposable Heroes" von Metallica. Ist denen echt nix besseres eingefallen? Musste das sein wenn doch erkennbar das Potential für weit mehr da ist. Und dann noch Metallica...
Die Schmacht/Power Ballade "A Song For A Friend" reisst das Ruder leider auch nicht mehr herum und lässt mich etwas enttäuscht und ratlos zurück. Saustarker Einstieg mit einem absoluten Übersong, danach das abdriften in Belanglosigkeit plus eine unnötige Coverversion. Man könnte meinen der Bandname würde sich bewahrheiten, Disharmonie. In meinen Augen verschenktes Potenzial...

Titelsong "The Abyss Noir" im Stream via No Clean Singing: http://www.nocleansinging.com/2017....ss-noir

01. The Abyss Noir
02. Vain Messiah
03. Delirium
04. This Caravan
05. Disposable Heroes (Metallica cover)
06. A Song For A Friend

Vocals – Christos Kounelis
Guitars – John Karousiotis
Guitars – Stefanos Georgitsopoulos
Bass – Panagiotis Gatsopoulos
Drums – Thanos Pappas

https://grimmdistribution.bandcamp.com/album....ir-2017
https://www.facebook.com/disharmony.gr

6 von 10 Punkten

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Blackhearts Movie
Geschrieben am 09.04.2017, 17:04 von ALUCARD




Dokus mit Black Metal Thematik gibts ja genug, diese hier ist aber etwas anders. Sie beschäftigt sich nicht mit dem was war sondern befasst sich mit der Gegenwart. Hier werden drei Bands begleitet die für Konzerte nach Norwegen fahren.
-From the Vastland, die Band des Iraners Sina.
-Luciferian aus Kolumbien
-Near Mataron aus Greichenland
Letztere sind glaube ich der grösste Streitpunkt. Die Band erklärt sich zwar als unpolitisch, hat aber mit Kaiadas ein Parlamentsmitglied der rechtgerichteten griechischen Partei Goldene Morgenröte in der Band. Selbiger ging während der Dreharbeiten wegen der Bildung einer kriminellen Vereinigung ins Gefängnis.

Schaut euch am besten mal den Trailer an: https://vimeo.com/151896819

DVD BONUS TRAILER: https://vimeo.com/199642240

http://www.blackheartsfilm.com/

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Review: The Wizards - Full Moon in Scorpio
Geschrieben am 09.04.2017, 11:54 von ALUCARD

The Wizards
Full Moon in Scorpio
Fighter Records
Vö:16.05.2017



Feines Ding kommt da aus Spanien. Und das ist schon das zweite Album der Band die bisher völlig an mir an mir vorbeigegangen ist. Glücklicherweise hat sich das jetzt geändert, denn ich mag das Teil echt.
Angesiedelt ist "Full Moon in Scorpio" irgendwo im Bereich von Hardrock, Heavy Metal, etwas Doom und Classic Rock. Das alles erreicht des Hörers Ohr aber völlig ohne Retromief oder Okkultgedöhns, die Jungs biedern sich nicht dem immer noch aktuellen Hype an.
Sehr erfrischend vital feuern sie ein grossartiges Melodiefeuerwerk ab, das noch mit einer völlig natürlichen Leichtigkeit. Nichts wirkt erzwungen oder gekünstelt, da macht es echt Spass zuzuhören.
Und mit Ian Mason haben die Spanier einen Sänger in ihren Reihen dessen Stimmvolumen in der Schnittmenge von Meat Loaf, Glenn Danzig und Ian Astbury liegt.
Damit passt er natürlich bestens zur Musik, dadurch das er sich nicht genau festlegt und sich federleicht zwischen den genannten Personen bewegt kommt auch keine Langeweile auf.

Das Album besteht quasi nur aus Ohrwürmern die sich sofort festsetzen, begeistern und (bis jetzt) auch keinerlei Abnutzungserscheinungen aufweisen. Was halt an der schon erwähnten Leichtigkeit liegt mit der die Jungs ihre Songs präsentieren. Und am sehr guten Songwriting mit schönen Melodiebögen und kleinen Verzweigungen innerhalb der Songs ohne das der Titel an sich aus den Augen verloren wird.

Einzigster Kritikpunkt: Zum Ende hin sind mir die Gitarrensolo`s doch etwas zu lang geraten, gefühlt werden hier die Titel nur unnötig gestreckt. Das war es aber schon...

Also jeder der sich in der Ecke The Cult, Wishbone Ash, Danzig, Horisont und Artverwandtem wohlfühlt muss das Album antesten.
Anspieltip: Avidya, Calliope (Cosmic Revelations), Stardust, Who are You, Mr. Gurdjieff?

Tracklist:
1. Avidya
2. Calliope (Cosmic Revelations)
3. Odinist
4. Stardust
5. Leaving the Past Behind
6. Halftones to Eternity
7. Who are You, Mr. Gurdjieff?
8. When We Were Gods

THE WIZARDS:
Ian - Vox
Fel - Guitar
Jorge - Guitar
Eneko - BassGuitar
Dave - Drums

http://www.facebook.com/TheWizardsRock
https://thewizardsofrock.bandcamp.com/
https://fighter-records.bandcamp.com/album/full-moon-in-scorpio

9 von 10 Punkten

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Review: Avulsed - Night of the Living Deathgenerations
Geschrieben am 08.04.2017, 11:55 von ALUCARD

Avulsed
Night of the Living Deathgenerations
Xtreem Music
Vö: 17.04.2017



Neues Livealbum der Spanier, allerdings kein gewöhnliches. Im Zuge der Feierlichkeiten zum 25jährigen Bestehen der Truppe erschien schon das Doppelalbum "Deathgeneration". Und aus genau diesem besteht die Playlist des hier vorliegenden Livealbums. Aufgezeichnet bei der Show am 19.11.2016 in Madrid gibt es hier alle Songs der Scheibe livehaftig, somit also ein umfassender Querschnitt durch alle Alben. Und die Jungs haben sich ordentlich ins Zeug gelegt um die Tracks auch standesgemäss zu präsentieren, man kann die Leidenschaft und die Energie der Truppe quasi beim zuhören spüren. Das sauber ausgewogene Klangbild hat noch genug Power um ordentlich die Haare nach hinten zu fönen, transportiert aber trotzdem ausreichend Konzertatmosphäre in die heimischen Gemäuer. Nur von den spanischen Ansagen ans Publikum verstehe ich kein Wort, aber es soll ja Leute geben die das verstehen. Spanier zum Beispiel...

Lohnenswert ist auch der Blick aufs Albumcover, hier hat Juanjo Castellano alle Charaktere der vergangenen Alben in einem Bild vereint. Dazu gibt es in dem 16-seitigen Booklet noch über 150 Fotos.
Noch kurz zur Dvd: Diese liegt mir nicht vor, es gab aber einen Promolink über den man sich die komplette Dvd online ansehen konnte. Da ich aber wenig Lust verspüre mich 2 Stunden vor den Rechner zu setzen um mir ein Livevideo anzusehen habe ich nur kurz reingeschaut. Sah auf jeden Fall sehr gut aus, das Konzert wurde damals mit 6 Kameras aufgenommen. Keinen überschnellen Schnitte, man muss also keine Angst vor einem optischen Overkill haben. Kann man sich durchaus anschauen da man genug Bühnenaction und Publikumsreaktionen mitbekommt. Am besten mal den Trailer ansehen: https://www.youtube.com/watch?v=d7Hd7rSsXBw&feature=youtu.be

Netter Strauss Melodien aus den letzten 25 Jahren den Avulsed da auf der Bühne präsentieren, macht auf jeden Fall Laune auch wenn man nicht so stark mit Avulsed vertraut ist. Überzeugend ist gute Klang, hier haben sie einen sehr gute Balance zwischen Livefeeling und Studiosound gefunden. Da das themengebende "Deathgeneration" Album mit Gastsängern eingespielt wurde wäre es allerdings nicht schlecht gewesen wenn sich davon auch welche auf der Bühne eingefunden hätten. Aber man kann nicht alles haben...

CD 1 -
1. Prelude & Intro
2. Amidst the Macabre (instr.)
3. Stabwound Orgasm
4. Breaking Hymens
5. Carnivoracity
6. Powdered Flesh
7. Sick Sick Sex
8. Horrified by Repulsion
9. Gorespattered Suicide
10. Addicted to Carrion
11. Devourer of the Dead
- CD 2 -
1. Elegy for the Rotting (interlude)
2. Dawn of the Apocalypse (instr.)
3. Dead Flesh Awakened
4. Sweet Lobotomy
5. Daddy Stew
6. Red Viscera Serology
7. Blessed by Gore
8. Nullo (The Pleasure of Self-mutilation)
9. Hidden Perversions
10. Burnt But Not Carbonized
11. Exorcismo Vaginal

Die DVD enthält die komplette Show, Interviews, Fotogalerie und Extras.

https://xtreemmusic.bandcamp.com/album....rations

8 von 10 Punkten

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Review: Sons Of A Wanted Man - Black Days Black Dust
Geschrieben am 07.04.2017, 19:59 von ALUCARD

Sons of a wanted Man
Black Days Black Dust
Pulverised Records
Vö:03.03.2017



Der Preis in der Kategorie "Bandname der keinen Rückschluss auf die Musik zulässt" geht in diesem Monat an: Sons of a wanted Man.
Denn dahinter könnte sich eigentlich alles mögliche verbergen...

An schwarzmetallisch schimmernden Post Metal hätte ich zumindest nicht gedacht bei dem Namen. Ist aber so, die Belgier pendeln sich auf ihrer 4 Song Ep zwischen nihilistischem Black Metal und Hardcorewut ein, verzichten aber völlig auf weinerliche oder ausufernde Postelemente. Der Härtegrad ist somit weit aus höher als bei Genrekollegen. Bei der Kombination aus Schublade und Herkunft könnte man schnell an Amenra bzw. an Veröffentlichungen aus dem Church of Ra Zirkel denken und läge da gar nicht so falsch. Der Grundcharakter der Songs ist durchgehend wütend und sehr negativ, lichtdurchflutete Elemente sucht man vergebens. Das Versprechen was man mit dem Albumtitel  "Black Days Black Dust" und dem Albumartwork gibt lösen die Belgier kompromisslos ein. Anfangs schreckt einen das vielleicht ab, aber die EP wird von Runde zu Runde besser.  

Also, nicht von dem "Post" in der Einordnung abschrecken lassen sondern antesten, deftiger als hier bekommt ihr die Kombination aus Blackmetalvibes und Hardcorespirit mit fiebrigem Postmetal im Moment nicht.
Anspieltip: Die komplette EP.

Tracklist:
1. Dodenleer (4:32)
2. Meander (3:31)
3. Thou Art Spiritless (4:22)
4. Black Days Black Dust (4:06)

https://soawm.bandcamp.com/

9 von 10 Punkten

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Review: Pallbearer - Heartless
Geschrieben am 07.04.2017, 17:15 von ALUCARD

Pallbearer
Heartless
Nuclear Blast / Profound Lore Records
Vö: 24.03.2017



"Foundations of Burden" kam 2014 ja gefühlt aus dem Nichts und beförderte die Band in Sphären die sie glaube ich selbst so nicht erwartet hätten. Aber berechtigt, den das Album war überragend gut und wird mit Sicherheit zu den Klassikern des Genres gehören.

3 Jahre später legen die Jungs mit "Heartless" ein neues Album vor, mit neuem Label im Rücken. Und glücklicherweise versuchen sie erst gar nicht ein zweites "Foundations..." zu veröffentlichen. Die pallbearersche Handschrift ist immer noch klar erkennbar, aber der Sound hat sich weiterentwickelt. "Heartless" hat einen weicheren, aber auch weiteren Klang als sein Vorgänger, die Wucht ist mehr Natürlichkeit gewichen. Somit eine Wohltat für die Hörnerven die so oft mit übertriggertem Drumming, ultraverzerrten Gitarren und uninspiriertem Gegröhle gequält werden. Das es dennoch nicht klingt wie frisch aus der Hippiekommune liegt daran das Pallbearer eine klare Vision hatten wie das Album klingen soll und mit Joe Baresi einen Knöpfchendreher hinter dem Mischpult hatten der genau weiss was er tut und der diese Vision perfekt umgesetzt hat.
So gibt es wieder unzähliche herzergreifende Momente in denen man sich schwelgerisch mit geschlossenen Augen einfach den Melodien hingeben kann. Über all dem schwebt noch Brett Campbell`s packender Gesang der dem Wort Leidenschaft wieder eine neue Dimension verschafft und das "Leiden" in Leidenschaft gänsehautverdächtig zelebriert.
Dadurch das das Klangbild breiter und natürlicher geworden ist löst man sich auch etwas von der starren Doomschublade (in die sie eh nie so richtig gepasst haben) und holt sich zusätzlich auch noch klassiche Rock/Metal Fans mit in die eigene Umlaufbahn.

Einziges Problem: Der übermächtige Schatten des Vorgängeralbums. Selbiges hat bei mir auch Zeit gebraucht und zählt mittlerweile zu meinen absoluten Lieblingsalben. Und aus dem Schatten kann sich "Heartless" für mich noch nicht lösen, das wird noch etwas Zeit brauchen. Die wird die Scheibe auch bekommen und dann ebenso wachsen und sich in meinen Ohren manifestieren, da bin ich mir sicher. Jetzt erstmal 9 von 10 Punkten.

01. I Saw the End
02. Thorns
03. Lie of Survival
04. Dancing in Madness
05. Cruel Road
06. Heartless
07. A Plea for Understanding

https://profoundlorerecords.bandcamp.com/album/heartless
http://pallbearerdoom.com/

9 von 10 Punkten

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MASTODON - Emperor Of Sand
Geschrieben am 06.04.2017, 14:58 von ElWiz

>




MASTODON gehören sicher zun den unberechenbarsten Bands der Gegenwart; aber ebenso sicher zu den genialsten und für mich stehen sie für den Begriff "Progressive" wie keine andere Band. Auf eingefleischte Anhänger der recht ruppig klingenden Frühwerke wirkte die Musik der vier Chaoten im Laufe der Zeit doch immer befremdlicher, was auch nachvollziehbar ist. Mit "Crack The Skye" erschuf die Band 2009 ein monumentales Meisterwerk des modernen Progressive Metal, das auf ewig seines gleichen suchen wird, doch auch danach herrschte kein kreativer Stillstand und die Band bugsierte sich in eine immer zugänglichere Richtung, was mit dem Nachfolgealbum "The Hunter" auch sehr gut gelang. Das letzte Album "Once More Round The Sun" ließ MASTODON dann aber leicht stagnieren, war eigentlich "The Hunter" recht ähnlich, nur eben nicht so gut und allmählich drohte das Schiff immer mehr in Richtung Gewöhnlichkeit zu abzusinken. Aber nee, 2017 sind MASTODON generalüberholt zurück und veröffentlichen mit "Emperor Of Sand" das Album, das man als pefektes Bindeglied zwischen dem Opus magnum und dem nachfolgenden "The Hunter" durchwinken kann. Plus Kreativitätsschub, wäre sonst ja nicht MASTODON ! Die beiden ersten Tracks  erweisen sich noch als das, was man sich als Zuhörer unter einem neuen MASTODON - Album im Jahre 2017ad vorgestellt hatte, während der Opener "Sultan's Curse" ganz derbe in die "Crack The Skye" - Kerbe schlägt, fällt "Show Yourself"  im Falle dieser Band in die Kategorie "usual Singalong" der letzten beiden Alben - ein Ohrwurm, das Ding. Insgesamt sehr solide und alles andere als enttäuschend. Aber danach geht es los, da wird eine musikalische Wundertüte nach der anderen gezündet, jeder Song läßt immer wieder aufhorchen und Neues entdecken. Heute vernehme ich zB das erstem Mal Gitarren, die mich doch sehr an ganz späte CARCASS ( ! ) zu erinnern vermögen. Auf "Emperor Of Sand" ist alles möglich. Ganz groß sind aber dann die Einflüsse des 70er - Jahre Progs, der von MASTODON aber nicht wie anderorts widergekäut wird, sondern in den typischen progressiven Stil der Band eingefügt wird und den Weg von "CTS" weiterführt. Vielleicht noch einen Windhauch orientalisches Flair dazu ? Gern. Bei 'nem Ritt auf dem Mammuth ist wie gesagt alles möglich ! Als bestes Beispiel läßt sich hier mein Favoritensong "Clandestiny" anführen, der mich mit jedem Durchlauf erneut zu Boden pfeffert und MASTODON heiligsprechen läßt ! Genau diese Herangehensweise läßt MASTODON aus der Unmenge an sogenanntem Progressive Rock / Metal herausragen. Hier wird nicht bloß rumzitiert, hier wird verarbeitet. Keine Verbeugung vor den 70ern sondern deren Weiterführung. Im Endeffekt bleibt es aber alles beim Alten: man muß die Band schon mögen, speziell die Stimmen sind doch Geschmacksfrage, aber ich liebe beispielsweise diesen quäkigen Gesang von Bret Hinds, hätte gern mehr davon sein können. Nichts desto trotz sind MASTODON groß ! Schlicht größer als alles andere, das gerne neu klingen würde. Das einzige, was der Band bei einer 10/10 im Weg steht, ist sie selbst: Das Monument "Crack The Skye" steht weiter unerschütterlich auf seinem Platz im Rockolymp. Daher muß man sich halt jetzt halt einfach mal mit 9/10 begnügen !

>Wertung: 9/10


>Tracklist ( 11 Tracks / 51:15 Min )

01 Sultan's Curse
02 Show Yourself
03 Precious Stones
04 Steambreather
05 Roots Remain
06 Word To The Wise
07 Ancient Kingdom
08 Clandestiny
09 Andromeda
10 Scorpion Breath
11 Jaguar God

> Release: bereits erschienen

> Label: Reprise Records

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Review: Azarath -  In Extremis
Geschrieben am 05.04.2017, 11:59 von ALUCARD

Azarath
In Extremis
Agonia Records
Vö:07.04.2017



Neues Sperrfeuer aus polnischen Landen, die 1998 gegründeten Azarath bringen mit "In Extremis" ein neues Album unters Fussvolk. Drummer Inferno ist das einzigst verbliebene Mitglied aus der Gründungszeit, die restlichen Bandpositionen wurden im Laufe der Jahre munter ausgetauscht. Eventuell hat man ja jetzt ein stabiles Line-up auf die Beine gestellt um die Welt wirkungsvoll mit "In Extremis" zu beschallen.

Der Albumname ist perfekt gewählt, extrem vorwärts gehts hier nämlich durchgehend zu Werke. Antreiber ist dabei erwähnter Inferno der sein Drumkit nach allen Regeln der Kunst vermöbelt und dabei auch den Fuss immer schön auf dem Gaspedal hat. Die Gitarrenfraktion versucht gekonnt mitzuhalten und durch leicht technische Spielereien aufzufallen wenn sie nicht grad durch einen melodischen Aufbau das Dauerfeuer unterfüttern. Ex Infernal War Sänger Necrosodom bleibt dem Albumnamen treu und kotzt sich wütend bellend aus, könnte das aber noch ausbauen. Das es geht zeigt der Schlussteil von "The Slain God" mit der erhabenen Klargesangpassage.

Was mir bei all dem flotten Gezocke etwas fehlt ist die eigene Note der Band, eine individuell erkennbare Handschrift. Alles in allem sauber gespielt und auch packend präsentiert, aber es ist auch nix wo man sich denkt: "Das habe ich vorher so noch nicht gehört". Darunter leidet auch etwas die Unterscheidbarkeit der einzelnen Titel, auflockernde Elemente die die Songs an sich voneinander abheben wie der schon angesprochenen Schlussteil von "The Slain God" haben Seltenheitswert.

So ist "In Extremis" ein druckvoll und pfeilschnell durchbretterndes Album das jedem Deathmaniac sofort ein Lächeln ins Gesicht zaubert der genug hat von Old School Geleier und HM2 Wiederholungen. Aber zu einem herrausragenden Werk fehlt einfach die Eigenständigkeit.

1. The Triumph of Ascending Majesty
2. Let My Blood Become His Flesh https://youtu.be/i3mnlb-P23A?list=PLJk8CRwYztyQ9K9cKLTIyucq1ILq0LpMQ
3. Annihilation (Smite All the Illusions) https://www.youtube.com/watch?v=wzdG4XgsWwI&feature=youtu.be
4. The Slain God
5. At the Gates of Understanding https://youtu.be/PkOqzLUXPAU?list=PLJk8CRwYztyQ9K9cKLTIyucq1ILq0LpMQ
6. Parasu Blade
7. Sign of Apophis
8. Into the Nameless Night
9. Venomous Tears (Mourn of the Unholy Mother)
10. Death

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/in-extremis
https://www.facebook.com/AzarathBand/

7,5 von 10 Punkten

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Review: Wormwood - Ghostlands: Wounds from a Bleeding Earth
Geschrieben am 04.04.2017, 20:42 von Nabu

Wormwood - Ghostlands: Wounds from a Bleeding Earth

Wormwood. Eine schwedische Melodic Black Metal Band. Na das kann ja heiter werden. Prinzipiell kann ich nämlich mit kaum einem der „Melodic“ Genres etwas anfangen. Sei es Death, Black oder einfach nur Metal. Die meisten Bands mit dem „Melodic“ Zusatz haben in der Vergangenheit (zumindest bei mir) einen eher schlechten Eindruck hinterlassen und die Ausnahmen kann ich an einer Hand abzählen. Warum Wormwood ab sofort zu eben jenen Ausnahmen gehört versuche ich im Folgenden zu erläutern.

Dass ich so großen Gefallen an der Band finde mag zu großen Teilen daran liegen, dass sie nicht wirklich Melodic Black sondern viel eher sehr geilen und spannenden Pagan Black Metal spielen. Klingt komisch? Nein. Nur ein weiterer Beweis dafür, dass man nicht zu viel auf die allseits unbeliebten Genrebezeichnungen geben darf. Also wie klingt Wormwood? Ich möchte versuchen den Klang der Band anhand eines Songs zu beschreiben, der so ziemlich alle Elemente in sich vereint, welche mich an dieser Band begeistert.“What We Lost In The Mist“ vereint in fast sieben Minuten all das was dieses Album für mich so großartig macht. Wir haben die schnellen, kalten Riffs die uns an Black Metal erinnern - mit den dazu passenden Vocals - die aber nahtlos in ruhige, melodiöse Parts übergehen die ganz ohne Stimme auskommen. Episch angehauchte Pagan-Riffs fehlen ebenso wenig wie Melodienfolgen die wir so eher im Folk Metal ansiedeln würden. Auch cleaner, weiblicher, fast elfengleicher Gesang fehlt nicht. Dieser klingt aber bei weitem nicht so kitschig wie man aufgrund der Beschreibung denken könnte. Alles passt und fügt sich perfekt zusammen. Der Song klingt nicht wie ein absurdes Experiment sondern wie ein in sich abgeschlossenes Meisterstück.

Das ganze Album darf diese Eigenheit für sich beanspruchen. Man nimmt weniger einzelne Songs wahr als eine fast 60-minütige Reise durch die nordische Klangwelt. Ein Erlebnis (UND eine Empfehlung) für jeden Liebhaber der harten Klänge.




Anspieltipp: What We Lost In The Mist, Oceans, The Universe Is Dying


Wertung: 9.0 / 10




Gesamtlänge: 58:16
Label: Non Serviam Records
VÖ: 10. März 2017



Tracklist


1.  Gjallarhornet
2.  The Universe Is Dying
3.  Under hennes vingslag
4.  Godless Serenade
5.  Oceans
6.  Silverdimmans återsken
7.  Tidh ok ödhe
8.  Beneath Ravens and Bones
9.  The Windmill
10. What We Lost in the Mist
11. The Boneless One 05:22
12. To Worship


Website der Band: Wormwood bei Facebook

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Review: Altar of Betelgeuze – Among the ruins
Geschrieben am 03.04.2017, 22:00 von UnDerTaker

Altar of Betelgeuze – Among the ruins

Den Finnen kann man ja in der breiten stilistischen Vielfalt der Metal-Spielarten relativ wenig vormachen. Vor allem in den heftigeren Gefilden hat das Land der 1000 Seen schon so einige Klassiker hervorgebracht. Auch die Herren von Altar of Betelgeuze sind handwerklich auf jeden Fall schonmal eher hochbegabt. Will sagen: Die Jungs wissen hervorragend mit ihren Instrumenten umzugehen, haben ein Händchen für geschmackvolle Sounds und dicke Stoner- und Doom-Riffs, coole Melodien, geile Gitarrensoli. Das war auch auf dem Debut-Longplayer von 2014 schon so, allerdings sind mir da doch ab und an noch wüst bis plump aneinander geklebte Songteile sauer aufgestoßen. Auf „Among the Ruins“ hat die Band derlei Ungereimtheiten zum Glück erfolgreich hinter sich gelassen und die drei Jahre weiter hart am Bandsound und den Arrangements der Songs gearbeitet.
Klingt alles erstmal ganz gut, gell? Ich bin allerdings von Durchlauf zu Durchlauf der neuen Platte immer stärker der Ansicht, dass die Jungs den Death Metal auf dem nächsten, spätestens übernächsten Album wohl komplett hinter sich gelassen haben werden. Die Growls, die übrigens richtig mächtig sind, wirken doch für mich schon hier und heute eher wie ein nettes „add-on“, denn der Klargesang, eine arschgeile Stoner-Röhre, steht doch ganz klar im Vordergrund. Und hier liegt für mich auch der Hase im Pfeffer: „Among the Ruins“ ist irgendwie ein Heavy, heavy Stoner-Album. Tief gestimmte, fett produzierte Klampfen, die alles niederwalzen. Eine schwer rockende Rhythmus-Sektion, die echt Spaß macht. Alles an sich top. Aber der Death Metal kommt mir im Sound dann doch zu kurz. Und den schreibt das Label der Band ja dick und fett ins Stammbuch. Das macht an sich nix, weil „Among the Ruins“ eben doch ganz schön heftig aus den Boxen quillt. Insofern kann das Album ein Türöffner sein: für Death Metaller, die gern über den Tellerrand schielen. Was mir leider noch stärker fehlt, ist irgendwie so ein richtiger Übersong, der die beiden Sound-Welten miteinander verschmelzen lässt. Den liefern Altar of Betelgeuze auf ihrem zweiten Album leider nicht, trotzdem ist die Platte ein Album, das man 2017 gehört haben sollte. Gut ankommen wird es zweifellos.
- Verfasst von Stefan -

Wertung: 7,0 / 10



Gesamtlänge: 49:10 Min.
Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 15.04.2017

Tracklist
01. The Offering
02. Sledge Of Stones
03. No Return
04. New Dawn
05. Absence Of Light
06. Advocates Of Deception
07. Among the Ruins

Website der Band: www.facebook.com/Aobofficial

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Requiem
Geschrieben am 03.04.2017, 20:02 von Exorzist

Es scheint keinen Thread zu den Schweizern zu geben, dann fang ich mal mit den Neuigkeiten zu den Herren an.

 Die Schweizer Deather Requiem werden Ende April die Iguana Studios entern um den Mix des  neuen Albums GLOBAL RESISTANCE RISING vorzunehmen. Alles ist bereits aufgenommen und folgende Songs werden auf dem neuen Output enthalten sein:

- FOR THE BLIND TO SEE
- LOCKDOWN
- DE-EVOLUTION
- VULTURES
- NO QUARTER GIVEN
- DOWNWARD SPIRAL
- FIRE IN THE HOLE
- GREED KILLS
- RESISTANCE IS RISING
- SALVATION IN VAIN

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hell-is-open.de jetzt Smartphone und Tablett ready!
Geschrieben am 29.03.2017, 14:32 von UnDerTaker

hio%20smartphoneIhr habt es gewollt und wir haben es gemacht: Seit heute ist hell-is-open.de Smartphone und Tablett ready! Das heißt, dass ihr unsere Informationen zu News, CD Reviews, Konzertberichten, Interviews, Bandbeschreibungen, Metalinfos... in optimierter Darstellung auf eurem Smartphone oder Tablett genießen könnt.
Nach monatelanger Arbeit unseres Admins, wurde hell-is-open.de (wie es Neu-Deutsch heißt) auf "responsible Design" umgestellt. Somit passt sich unser Inhalt an dein Anzeigegerät an und wird sogar auf winzigen Displays mit 320 Pixel optimiert dargestellt.
Am besten testet ihr es gleich mal aus und ruft die Website mal mit eurem Smartphone auf oder verkleinert eurer Browserfenster am PC um den Effekt zu sehen.
Und zu guter Letzt hat sich rein optisch nichts geändert und der old school Look von Hell-is-open wurde beibehalten.
Bei uns gibt es auch weiterhin keine weißen oder bunten Hintergründe, keinen überflüssigen Schnick-Schnack UND keine fucking WERBUNG!!!
Also alles wie bisher: PURE FUCKIN METAL :rock:

Da nicht alles immer so glatt läuft, gibt es auch einige wenige Ausnahmen.
- Die Fotogalerie wurde noch nicht angepasst
- Einige ältere Konzertberichte (vor 2013) sind noch nicht im neuen Design.

Solltet ihr schwerwiegende Probleme mit dem neuen Design haben, dann könnt ihr gerne hier eurer Feedback abgeben.

(2 Antworten)

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Warcrab
Geschrieben am 27.03.2017, 20:48 von Exorzist

Die Briten Warcrab haben ein Video zum Song “DESTROYER OF WORLDS” gedreht und präsentieren euch nachfolgend das Ergebnis. Der Song stammt vom kommenden Album 'Scars of Aeons' welches am 1.Mai über Transcending Obscurity Records veröffentlicht wird.



For fans of - BOLT THROWER, THE WHOREHOUSE MASSACRE, THE DEAD, CROWBAR, SOILENT GREEN, SKINLESS, FISTULA

Death metal meets sludge metal. Sheer heaviness meets grimy riffing. This devastating mix has been invented by the UK band WARCRAB. The songs are laden with a unique kind of groove but not the one that you're familiar with. This is tremendously heavy death-groove that derives from the sludge realm and is expressed with unimaginable force and vigour. The music is pulsating with raw energy that snowballs into something absolutely unstoppable. This is a juggernaut getting into motion. WARCRAB's second full length album is being pressed on CD for the first time and is a mighty precursor for what's to come in the foreseeable future. Prepare to be steamrolled and give up your soul indefinitely.

(1 Antworten)

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Review: The Moth Gatherer - The Comfortably Low
Geschrieben am 26.03.2017, 23:23 von ALUCARD

The Moth Gatherer
The Comfortably Low
Agonia Records
Vö:31.03.2017



Als Nachfolger zum 2015er Album "The Earth Is The Sky" bringen die Schweden eine EP die zwar nur zwei Titel enthält, selbige können aber überzeugen.
Im Gegensatz zum letzten Werk wurden mehr elektronische Elemente eingebaut. Das Hauptaugenmerk der zwei Songs liegt auch eher auf dem Aufbau von einer dunklen, getragenen Stimmung. Man könnt auch von eher flächigen Sounds sprechen, innerhalb ihrer eigenen Dynamik bauen sich die Titel langsam auf.

"This Providence of Bones" ist dabei das zugänglichere Stück, hat es den Hörer einmal erfasst fesselt es ihn dafür um so mehr. Beeindruckend bedrückend wird es durch den Gastgesang von Dennis Lyxzén (Refused/INVSN).
"Still Life Slumbers Here" überrascht ebenso mit einem Gastsänger, hier hört man Fred Burman (Satan Takes A Holiday). Dessen heiserer Gesang verleiht dem Song eine sehr intensive Note und steht im krassen Gegensatz zum normalen, klaren Gesang. Ich finde nur das der Track etwas zu lang ist, im Mittelteil geht die Spannung verloren.

Nun bleibt abzuwarten ob diese EP eher ein Experiment ist oder schon der Vorbote zum nächsten Album. Ich finde das einbeziehen der elektronischen Elemente sehr gelungen, die Schweden sind damit für mich auf dem richtigen Weg. Ebenso erfrischend finde ich die Tatsache das man sich etwas vom Doom/Sludge losgelöst hat und damit viel freier und lebendiger klingt. Zudem ist die EP der Beweis das man sich durchaus im Postmetal bewegen kann ohne die bekannten Zutaten nur wiederzukäuen oder die Szenehelden zu kopieren.

1. This Providence of Bones (feat. Dennis Lyxzén)
2. Still Life Slumbers Here (feat. Fred Burman)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/the-comfortable-low

8 von 10 Punkten

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MEMORIAM - For The Fallen
Geschrieben am 22.03.2017, 16:45 von ElWiz

MEMORIAM - For The Fallen





Das Ende der britischen Krawallinstitution BOLT THROWER war ein Donnerschlag, der die Death Metal - Szene erschütterte. Die Band stand seit Jahrzehnten als Synonym für Fan - Nähe und fairer Preispolitik für Merch und Konzerte, galt aber auch musikalisch zu den meistgeschätzen, qualitativ unantastbarsten Bands im Kosmos des Geballers. Jetzt hat sich Vocalist Karl Willets mit Frank Healy ( BENEDICTION ) zusammen getan, den ehemaligen BT - Drummer Andy Whale sowie Scott Fairfax ( ex - CEREBRAL FIX ) dazu geholt und die Band MEMORIAM aus der Taufe gehoben. Alles recht große Namen, denen die neue Band gerecht werden muß, am schwersten wiegt jedoch der Druck der Tatsache, daß sie von vielen als die Band gesehen wird, die das Erbe von BOLT THROWER anzutreten hat. Mittlerweile kommen zu Vorfreude und gespannter Erwartung aber natürlich auch vermehrt Negativkommentare. Langweilige Musik, Songs klingen nach BT - Ausschußware bis hin zu Ausverkaufsvorwürfen, denn schließlich hat die Band beim "beliebten" NUCLEAR BLAST - Label unterschrieben und gedenkt auf diversen größeren Festivals zu spielen. Kritiker , Neider, Besserwisser sind aber schon seit je her flott am Start, wenn es um eine Band wie MEMORIAM geht.
Irgendwann juckt es einfach nicht mehr. Selber hören und dann die Meinung bilden ist immer der bessere Weg. Also mal ganz unvoreingenommen an "For The Fallen" rangegangen, und das Album ist gut geworden. Ja, es ist sogar richtig gut geworden ! Natürlich klingt die Musik etwas nach BOLT THROWER, aber eben nicht wie BT ! Ich hör da auch ein bißchen BENEDICTION raus. Und außerdem klingt alles etwas "punkiger". Letzteres liegt vielleicht auch daran, daß Willets weniger growlt als vielmehr natürlich, "ungekünstelter" mit seiner Stimme zu agieren - für mich klingt das zeitweise ungefähr wie eine Mischung aus Willets und Joe Caper ( RIGHTEOUS PIGS ). Natürlich provoziert die Band mit Titeln wie "War rages on" oder "reduced to zero" selbst Vergleiche mit BT; ohne die Texte genauer gelesen zu haben, scheint man sich thematisch  schon wieder in kriegerischen Gefilden auszutoben.
Von Langeweile höre ich aber auf kompletter Albumdistanz nichts. Zwar walzt man überwiegend im BT - Tempo über den Hörer hinweg, aber ist diesbezüglich recht variabel. Natürlich haben MEMORIAM ebensowenig mit Tech/Prog - Death zu tun wie die anderen Bands der Beteiligten, im gegebenen Rahmen passiert aber auf jeden Fall genug, daß die Scheibe unterhaltsam bleibt. Behäbig, aber unaufhaltsam steuert man Song um Song auf den finalen Kracher "Last Words" zu, der für mich definitiv den Höhepunkt des Albums darstellt und mich somit zum Ende recht begeistert zurückläßt.
Sämtliche Faktoren zusammengefaßt sowie unter Berücksichtigung des übermächtigen neuen IMMOLATION - Albums und auch meines MORTA SKULD - Reviews, komme ich somit auf eine Wertung von soliden wie fetten 8/10 Punkten.
Zum Schluß sei noch gesagt, daß mir persönlich "For The Fallen" wesentlich mehr Hörspaß bereitet als BOLT THROWERs letztes Album. Nur mal so... wie gesagt

Wertung 8/10

> 8 Tracks / 43:40 Min
> Release: 24.03.2017
> Label: Nuclear Blast

> Tracklist:

1. Memoriam
2. War Rages On
3. Reduced To Zero
4. Corrupted System
5. Flatline
6. Surrounded By Death
7. Resistance
8. Last Words

(3 Antworten)

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Distro-Neuheiten!
Geschrieben am 22.03.2017, 10:00 von TotalDeathRecords

DISTRO NEWS:

ULFSDALIR(Ger) - "Abendrot" CD (Stunde des Ideals Prod.) 8,-€
New album from this german cult band, with a sinister concept, where heaviness and aggressiveness are no sideline notes to the harmonies in question. Following tradition, but pursuing their own voice and a very coherent style of their own in the process – that will certainly remind the more attentive listeners of early Burzum, and a little bit of Emperor and Darkthrone!CD, limited to 500 copies w/ 12-sided booklet and slipcase! GREAT!!!!!!

ANCIENT SPHERES(Costa Rica) - "In Conspiracy with the Night" CD (More Hate Prod./Satanath Rec.) 8,-€
The second album by the black metal band from Costa Rica. The band plays high quality technical black metal with a large number of thrash metal inserts performed and recorded in an old school manner of late 80s – early 90s. The music of ANCIENT SPHERES is influenced by another Latin American band INQUISITION! The release includes 4 re-recorded tracks from the early days of the band with new vocal lines. Total length: 77 minutes! RECOMMENDED!!!!

HELLBOMB(Russia) - "Hatebombs from Hell" CD (More Hate Prod.) 8,-€
The first full-length album by HELLBOMB consisting of representatives of both official and cultural capitals of Russia! The album includes 9 tracks, 9 warheads loaded with darkness and hatred and directed against each of us. Raw Black-Thrash Metal / Punk influenced by early Darkthrone, early Mayhem, Impaled Nazarene and old Sodom!
ULTRA RECOMMENDED!!!!

GOATVERMIN(France) - "Detruire" CD (Armee De La Mort Rec.) 8,-€
Bestial and sick Black/Death Metal for fans of BLASPHEMY, REVENGE, BEHERIT, BLACK WITCHERY, DEIPHAGO, INCANTATION, IMMOLATION...!!! Far from the tasteless and dull "War Metal" trend, GOATVERMIN is the only band in France to offer a personal approach of the genre. Their music is characterized by a totally suffocating atmosphere and fierce violence, with blasphemous and provocative lyrics written in English, French and German. Cover art by Chris Moyen.ULTRA RECOMMENDED!!!!

NOCTURNAL HELL(Spain) - "4 Years of Supreme Shit" CD (Rawblackult Prod.) 8,-€
Compilation CD featuring all demos and split releases by this devastation Spanish Raw Old School Black/Thrash Metal-Punk act! For fans of early Heretic, Darkthrone! Including cover's of HERETIC (" I Bring Chaos") and GG Allin ("Bite It You Scum!")! ULTRA RECOMMENDED!!!!

ARROGANT DESTRUKTOR(UK) / WRANG(Netherlands) – Split CD (Wolfspell Rec.) 8,-€
Split of two Black Metal hordes from UK (Arrogant Destruktor) and Netherlands (Wrang). Uncompromising Black Metal from both bands! Hand numbered and limited to 500 units!!!!
KILLER RELEASE!!!!!!!!!!

FRUSET RIKE(Sweden) - "Skymningstid" CD (Damnatio ad Bestias) 8,-€
Official debut CD of this awesome Swedish band!Eight tracks of fast, cold and devastating Black Metal in a vein totally old school!FRUSET RIKE will transport you to the best times of the early Nordic scene, but adding his amazing personal touch to the proposal. An excellent blend of the aggressiveness and evilness of the purest Black Metal combined with some epic passages and atmospheres as icy as the wild nature of the North!CD, limited to 500 copies! RECOMMENDED!!!!

HABORYM(Mexico) - "Crushed Cristianity" CD (Caligo Arcanum Prod.) 8,-€
Compilation CD with Demo + rare rehearsals from 1995 from Mexican Black Metal Pioneers Cult Band!!!!! RAW, OLD SCHOOL, CULT!!!!!!!!!! ULTRA RECOMMENDED!!!!

ALLES NEUWARE!!!
KEINE CD'Rs!!!

Bei Interesse und/oder für komplette Liste Mail an:
total-death-records@web.de

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Review: Fen - Winter
Geschrieben am 20.03.2017, 19:25 von Nabu

Fen - Winter

Die englischen Schwarzmetaller von Fen hauen uns mit Winter bereits ihr fünftes Studioalbum um die Ohren. Sie selbst bezeichnen ihre Musik als eine Mischung aus atmosphärischem Black Metal und Post Rock. Erfahrungswerte zeigen aber, dass man sich auf diese Genrebezeichnungen nicht immer verlassen kann. Dafür kann man sich auf etwas anderes verlassen: eine Band die mit sechs Songs eine Laufzeit von über 75 Minuten auf einen Silberling drückt macht keine halben Sachen.

Eines vorweg: Black Metal Puristen müssen um dieses Album einen großen Bogen machen. Klar gibt es auf Winter auch eher klassische Parts, mit Blastbeat und kalten Riffs die kreischende Vocals begleiten. Allerdings sind die ruhigen, melodiösen Parts klar in der Überzahl. Auch wird sehr oft clean und mehrstimmig gesungen. Wer sich damit nicht anfreunden kann muss nicht weiterlesen. Wer sich allerdings gerne für ein Album richtig viel Zeit nimmt um alle Eigenheiten zu entdecken sollte der Band eine Chance geben. Dafür würde ich auch gleich den Opener empfehlen: „I (Pathway)“ bietet in seinen mehr als 17 Minuten so ziemlich alles was sich das progressive Metallerherz so wünscht. In meinen Augen (oder Ohren?) der stärkste Song auf dem Album. Alles zu beschreiben was mich hier begeistert ist im Prinzip ein Ding der Unmöglichkeit. Zu viel, zu lang, zu abwechslungsreich. Mit „II (Penance)“ geht es ähnlich weiter. Es wird alles geboten was man sich für Ambient/Atmospheric/Post - oder wie auch immer man es nennen mag) Black Metal nur so wünschen kann. Eine musikalische Reise die ihres Gleichen sucht.

Leider verliert das Album nach den ersten beiden Machtdemonstrationen etwas an Schwung. Obwohl die folgenden Stücke auch alle mit einer Laufzeit von über 10 Minuten aufwarten können, fesseln sie mich nicht im gleichen Masse wie ihre Vorgänger. Nicht falsch verstehen, wir bewegen uns qualitativ immer noch weit über dem Durchschnitt.

Erst das Schlusslicht „VI (Sight)“, welches lustigerweise das einzige Lied ist welches die 10 Minuten Marke nicht knackt, zieht mich wieder voll und ganz in seinen Bann. Ein gelungener Abschluss für ein sehr schönes, spezielles und kaum einzuordnendes Album, welches ich allen Fans von atmosphärischem, unkonventionellen Black Metal nur wärmstens ans Herz legen kann.


Anspieltipp: I (Pathway), II (Penance), VI (Sight)


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 1:15:02
Label: Code666 Records
VÖ: 10. März 2017



Tracklist


1. I (Pathway)
2. II (Penance)
3. III (Fear)
4. IV (Interment)
5. V (Death)
6. VI (Sight)


Website der Band: Fen bei Facebook

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Speyer War Mass
Geschrieben am 18.03.2017, 12:02 von MaxxFist

Hi,

fährt heute jemand zufällig aus dem Raum Würzburg gegen Abend erst aufs Speyer War Mass?

Gruß,
Maxx

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Maxis Resterampe
Geschrieben am 18.03.2017, 12:00 von MaxxFist

Hallo,

muss mich leider von vielen meiner Shirts trennen. Wenn ihr Bilder braucht oder Interesse habt, einfach eine PN. Bei mehreren Shirts kann man auch über den Preis reden ;)

Hoodies:
Satanic Warmaster (Zipper) Hail Lucifer (gold 1st Print) XL Sehr gut 18,00 €
Impaled Nazarene KFS L Sehr gut 18,00 €
Watain Wolf L Sehr gut 18,00 €
Runenblut Jesus verrotender… L Gut 13,00 €
Sulphur Aeon Zipper Logo XL Sehr gut 20,00 €

Shirts:
Alchemyst Nekromanteion Grün L Sehr gut 10,00 €
Antedeluvian Turphoise Infidel L Sehr gut 10,00 €
Archgoat The Aeon of Angelslaying L Sehr gut 10,00 €
Baise Ma Hache Breviaire Du Chaos XL Sehr gut 8,00 €
Behexen Serpent XL Sehr gut 8,00 €
Bestial Holocaust Into The Goat Vulva XL Sehr gut 7,00 €
Bestial Holocaust Roter Baphomet und so XL Gut 5,00 €
Black Sabbath Reaper XL Sehr gut 7,00 €
Blackwhole Demo Cover XL Sehr gut 5,00 €
Blasphemy Demon (offiziell altes Shirt) L Sehr gut 10,00 €
Blasphemy Live Ritual(offiziell altes Shirt) L Sehr gut 10,00 €
Bölzer Logo Muskelshirt Grün XL (eng) Sehr gut 10,00 €
Bulldozing Bastard Bulldozing The Vatican XL Sehr Gut 8,00 €
Burzum Coming soon…bootleg L Gut 5,00 €
Burzum Varg mit Keule vorne offiziel Misanthr. L Sehr gut 12,00 €
Cliteater Scream Bloody Clit L Sehr gut 8,00 €
Embrace Of Thorns For I See Death in Their eyes XL Sehr gut 10,00 €
End of Green Sick Sense (Album Edition lim.) L Sehr gut 8,00 €
Ghost Elizabeth L Sehr gut 10,00 €
Gorgoroth Antichrist Firstprint XL Seht gut für das Alter 12,00 €
Hardcore superstar Sadistic Girls o.Ä. XL Gut 3,00 €
Hauntin Presence Democover XL Sehr gut 10,00 €
Head of the demon Frau Grün L Sehr gut 8,00 €
Horrorpops Walk Like A Zombie XL (eng) Sehr gut 8,00 €
Impaled Nazarene Fuck god and fuck you XL Gut gebraucht 5,00 €
Impaled Nazarene Manifest L Sehr gut 10,00 €
In Solitude Baphomet Rot L Gut 5,00 €
Ircallian Oracle Logo XL Sehr gut 10,00 €
Iron Bonehead Satanic Metal Supremacy L Sehr gut 8,00 €
Murderdolls Woman and children last L Sehr gut 8,00 €
Mütiilation Black Millenium…bootleg L Gut 5,00 €
Mütiilation Egg (Longsleeve Firstpring) L Sehr gut 15,00 €
Nachtmystium Never Stop The Madness XL okay gut 5,00 €
Necroholocaust Holocaustic Goat XL Sehr gut 10,00 €
Nygt… Apex Satanist XL Sehr gut 10,00 €
Order From Chaos Frozen in Steel L Sehr gut 10,00 €
Orgiwear Pornorap L Sehr gut 8,00 €
Orgiwear Orgi on tour L Sehr gut 8,00 €
Paroxsihzem Tormented (Demo Cover) XL Sehr gut 8,00 €
Sadistik Exekutioner We are death fuck you (neu) L Sehr gut 10,00 €
Slaughter Command Dirty Rotten Soldat XL Sehr gut 8,00 €
Slaughtered Priest Serpent Nekrowhore XL Sehr gut 8,00 €
Sodom Agent Orange Muskelshirt XL (eng) Sehr gut 10,00 €
Taake Logo TS aus LP Box lim. XL Sehr gut 10,00 €
Unaussprechlichen Kulten Chapter IX XL Sehr gut 8,00 €
Valkyria Anthem of the dead XL Sehr gut 8,00 €
Vlad Tepes Return of The Unwheeping XL (sehr eng) Sehr gut 10,00 €
Vlad Tepes War Funeral March L Sehr gut/gut 10,00 €
Waffenträger Luzifers Logo Baphomet lim 50 XL Sehr gut 10,00 €
WASP Crimson Idol XL (eng) Sehr gut 8,00 €
Watain Black Metal Terror (Firstprint) XL okay 5,00 €
Whiskey Ritual One Million XL Sehr gut 10,00 €
Wolfsrune Logo L Sehr gut 5,00 €
Xasthur Logo und Band XL (eng) Sehr gut 10,00 €


Achja, wer möchte, ich habe auch eine längere Liste mit ein paar Index Filmen. :peitsche:

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Kinotrailer zu Bullets of Justice
Geschrieben am 17.03.2017, 18:46 von Seelischer_Brandstifter

Schöner Assi Trailer, bin mal gespannt ob es der Film in die Kinos schafft! :kenny:

https://youtu.be/iGbdZUCl9CA

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Review: Endezzma - The Arcane Abyss
Geschrieben am 17.03.2017, 18:04 von ALUCARD

Endezzma
The Arcane Abyss
Pulverised Records
Vö:31.03.2017



"Can you feel 1992. The Blood, Death, the black Sensation" ruft´s dem Hörer in "Gates of Mephisto" entgegen. Eines der wegweisenden Jahre im norwegischen Black Metal. Wer jetzt denkt das die seit 2005 aktiven Endezzma damit nichts zu tun haben und hier nur einen Geist heraufbeschwören wollen von dem sie nicht einen Hauch von Ahnung haben dem sei gesagt das Endezzma aus der Asche von Dim Nagel aufgebaut wurden und diese schon 1993 gegründet wurden. Somit wissen die Norweger schon wovon sie reden.

In den 12 aktiven Jahren seit der Gründung war man aber nicht sehr produktiv, bisher erschien nur eine EP und ein Album. Das ist wohl auch der Grund warum die Band nie aus dem Schatten der grossen norwegischen Black Metal Truppen hervortreten konnte (oder wollte?). Eine Vielzahl Hörer aus dem Black Metal Kosmos haben wahrscheinlich erst Notiz von der Band genommen als das "prominente" Mitglied Trondr Nefas (Urgehal, Kvist, Vulture Lord u.v.m) 2012 verstarb und ein grosses Loch in der Bandbesetzung hinterliess. Und wo ich schon bei namhaften Ex-Mitgliedern bin, Ragnarok Drummer/Sänger Jontho war auch schon bei der Band hinter dem Schlagzeug zu finden.

Nun aber zur Gegenwart und dem neuen Album "The Arcane Abyss". Mit diesem, so wage ich vorrauszusagen, werden Endezzma den Sprung in die Frontreihe des TNBM schaffen und sollten bzw. müssen am Ende des Jahres in einer Menge Top10 des Jahres Listen auftauchen. Den hier stimmt einfach alles und meine Kritik fällt sehr gering aus. Aber dazu später mehr.

Angefangen vom kurzen Intro das seiner einleitenden Form komplett gerecht wird und nicht zu einem eigenen Titel aufgeblasen wurde um Spielzeit zu schinden geht es über in den ersten "Hit" des Albums "Malferno" mit einem markantem Riff das hängen bleibt. Kein reiner Black Metal sondern eher Black Thrash überzeugt der Song mit flottem Tempo und Gesangslinien die man erstens gut versteht und zweitens problemlos mitshouten kann. Genau das ist der grosse Trumpf des Albums. Ein Gesang der zwar garstig und geplagt klingt, gleichzeitig aber auch stolz und willensstark erscheint. Und der trotz seiner Heiserkeit sehr verständlich ist.
Dadurch das auch viele markige, einprägsame Textpassagen vertreten sind gelingt es dem Hörer sehr schnell einen Bezug zu den Texten aufzubauen und diese mitzusprechen. Und so baut man natürlich eine ganz andere Stimmung zwischen Hörer und Musikern auf als wenn der Sänger irgendwelches hochtrabendes antikosmisches Geschwafel von sich lässt und dieses zusätzlich noch völlig unverständlich in des Hörers Ohr zu transportieren versucht.
Das funktioniert aber auch nur wenn das Songmaterial dementsprechend dazu agiert, und hier kommt der zweite grosse Pluspunkt der Platte zum tragen: das Songwriting und die Präsentation.
Endezzma überfordern einen nicht mit überdrehten Arrangements oder "over the Top" Geschwindigkeit, grössenteils lebt "The Arcane Abyss" vom flotteren Midtempo. Das wird songdienlich auch mal gebremst oder gesteigert, bleibt aber im normalen Rahmen und erfolgt passend. Soll heissen, selbst wenn die Geschwindigkeit mal anzieht dann wirkt das stimmig und nicht irgendwie erzwungen reingepresst oder aufgesetzt.
Das man über zwei Gitarren verfügt nutzt man gut aus, feinen Riffs sorgen für einen äusserst melodischen Unterbau aus dem immer wieder mal ein Langeisen zum (kurzen) Soloausflug aufbricht.
Ein geniales Duo klanglicher Art ist "Sick Kulta Lucifer" und "Serpent Earth". Ersterer ist ein mächtig groovender Faustschüttler mit mitsingkompatiblem Refrain und der herzzerreissenden Anklage "My Body is Death", zweiter ergänzt die vorangegangenen schwarzmetallischen Zutaten nach dem Aufruf "To Mega Therion" noch mit gelungenem Klargesang und einer Akustikgitarre mit spanischem Flair.

Doch es reicht nicht ganz zur Höchstnote, hier kommt meine anfangs erwähnte Kritik. Zum Ende hin gingen eventuell etwas die Ideen aus oder die Luft war einfach raus, "Esoterisk Mystagon" reicht einfach nicht mehr ganz an die grossartigen Hymnen davor heran und erscheint etwas zusammengebaut und ideenlos. Im sechsminüigen, das Album abschliessende "A Grave So Deep" stören mich die ständigen textlichen Wiederholungen etwas, ausserdem wird musikalisch nicht viel geboten was hängenbleibt.

Zwei Bands hatte ich beim anhören immer im Hinterkopf, diese könnt ihr auch als musikalischen Vergleichspartner und Gradmesser heranziehen: Watain in der "Lawless Darkness" Phase und die letzten zwei Enthroned Alben "Obsidium" & "Sovereigns".

Hinweisen möchte ich noch auf das sehr detailreiche Albumartwork von Geros Ramavounis aka Remember The Fallen Artworks (Front Beast, Svartfell, Corrosive Carcass, etc) dessen Gestaltung sich durch das komplette Booklet weiterzieht und somit für eine sehr gelungenen Gesamteindruck sorgt. Das Digipak ist aus dickem Material gefertigt, somit hält man hier was in den Händen was einen sehr hochwertigen Eindruck macht. Das schon erwähnte sehr gut gestaltete Booklet enthält alle Texte inklusive Bildern der einzelnen Bandmitglieder. Bei dem Coverartwork sollte man allerdings sowieso eher die Vinylversion wählen.  

Antesten solltet ihr "Sick Kulta Lucifer", ebenso das Einstiegstrio "Malfero", "The Arcane Abyss" und "Gates of Mephisto".  

1. Intro
2. Malferno
3. The Arcane Abyss
4. Gates Of Mephisto
5. Morbus Divina
6. Sick Kulta Lucifer
7. Serpent Earth
8. Esoterisk Mystagon
9. A Grave So Deep

https://www.facebook.com/endezzma
https://pulverised.bandcamp.com/album/the-arcane-abyss

9 von 10 Punkten

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FRONT BEAST
Geschrieben am 17.03.2017, 00:36 von ALUCARD

Wo Avenger seine Finger mit drin hat kommt irgendwie nie was schlechtes rum, ich mag z.B. Szarlem und Black Priest of Satan sehr. Nun bin ich auf Front Beast gestossen und feier das grad ordentlich ab...
"Third Scourge From Darkness" scheint schon das dritte Album zu sein, wie konnten die ersten beiden nur an mir vorüber ziehen???
Egal, feinster Black/Death/Thrash Mix mit den Avenger typischen Vocals: keif-schrei-growl-Hysterie deluxe. I´m in love....



https://avenger.bandcamp.com/album/third-scourge-from-darkness

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Hobbs' Angel Of Death - House Of Death 1988 Vinyl LP white label
Geschrieben am 11.03.2017, 09:37 von Mettaka

Hallo,
in den 80er Jahren ist mir diese LP: Hobbs' Angel Of Death - House Of Death 1988 Vinyl LP white label - in meine Sammlung gerutscht. Vielleicht gibt es Fans oder Sammler die so ein Vinyl suchen.

Biete das bei ebay an, da mir keiner sagen kann was die so an Wert hat. http://www.ebay.de/itm....8.l2649

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Review: LIK / UNCANNY - Only Death is Left Alive / The Reaping
Geschrieben am 10.03.2017, 17:46 von ALUCARD

LIK / UNCANNY
Only Death is Left Alive / The Reaping
War Anthem Records
Vö: 06.04.2017



Es gibt Splitplatten da passen die Partner nicht richtig zusammen oder die Bands nutzen das Medium um mal was anderes auszuprobieren was im Albumkontext nicht funktionieren würde. Oder sie hauen einfach einen Covertrack ihrer alten Helden raus was auch mehr oder weniger gut funktioniert.

Wie man alles richtig macht zeigt uns War Anthem Records ab April mit der LIK / UNCANNY "Only Death is Left Alive / The Reaping" Split EP. Zweimal Schwedentod, jeweils ein exklusiver Track, "old school and hungry for more".

LIK brettern sofort los und verschleppen das Tempo später ein wenig, "Only Death is Left Alive" schliesst direkt an alle bisher bekannten Songs an. Treibendes Tempo, angepisst rauhe Vocals, HM-2 deluxe. Mitbangfaktor 666.

UNCANNY wollen und können da natürlich mithalten, "The Reaping" ist ebenso eine Granate die direkt einschlägt. Weil hier das Tempo etwas langsamer ist walzt der Track einfach unbeirrbar über das hinweg was LIK noch hinterlassen haben. Erinnert ein bischen an Revel in Flesh.

Also 2x Vollbedienung in Sachen Schwedentod mit Ohrwurmgarantie, ein rundum gelungenes Package was zu voller Punktzahl führt.

Kommt als 7inch only in schwarz auf 500 Stück limitiert.

LIK - Only Death is Left Alive
UNCANNY - The Reaping

Line up LIK:
Barkensjö - drums (Witchery, ex-Kaamos, ex-Repugnant, ex-Grave)
Sandin - guitars, bass (Katatonia, ex-Siebenbürgen))
Akvik - vocals, guitars (Nale)

Line up UNCANNY:
Englund - drums (Centinex, Interment, Moondark, ex-Dellamorte)
Norrman - guitars (October Tide, ex-Katatonia)
Hanni - vocals (Disrupted)

http://www.facebook.com/LIKofficial
http://www.facebook.com/uncanny666
https://uncanny1.bandcamp.com/releases

10 von 10 Punkten

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