Hell-is-open

 


Review: Voodus - Serpent Seducer Saviour
Geschrieben am 17.09.2017, 18:23 von Raven

Voodus - Serpent Seducer Saviour

Black Metal - ein Genre, dass die Schweden drauf haben. Ich behaupte einfach mal, dass nicht nur meine Augen anfangen zu leuchten, wenn neues, schwarzes Material aus dem hohen Norden in Sicht ist - geht man doch schon davon aus, dass es einfach gut sein muss. Schuld daran sind Größen wie Marduk, Bathory, Dark Funeral und Co., die mit ihrer Musik dem schwedischen Black ein unverkennbares Gesicht gegeben haben. Aber gerade diese Ansicht macht es Newcomern schwer, die hohen Erwartungen des Hörers zu erfüllen und gleichzeitig nicht als billiger Abklatsch der bereits genannten Bands zu enden.

Die 2015 in Voodus umbenannte Band zählt zwar nicht mehr zu den Neulingen - existierte sie doch bereits seit 2004 unter dem Namen Jormundgand. Allerdings können die Jungs in ihrem ersten Abschnitt mit nur einem Album und zwei Demos nicht gerade viel vorweisen. Ob der Namenswechsel eine Art Neubeginn sein soll, um noch einmal frisch durch zu starten ist fraglich. Nun wird uns nach zweijährigem Bestehen die zweite EP präsentiert. "Serpent Seducer Savior" enthält zwar nur zwei Songs, aber bei einer Laufzeit von gut 20 Minuten wird uns doch ein bisschen Material geboten.

„Path Of Hekate“ startet angenehm schleppend, um dann mit deutlich mehr Tempo in ein eingängiges, kraftvolles Riff überzugehen. Der kurze Energieschub wärt aber nicht lange, denn der Song zeichnet sich größtenteils durch ruhigere, eher melodiöse Parts aus. Sehr atmosphärisch das Ganze, wozu der Sänger mit einer - für das Genre ungewohnt - warmen Tonlage durchaus beiträgt.

Der zweite und damit Letzte Song „Flesh Into Spirit“ steht dem Opener in nichts nach. Zu Beginn wurde mit überwiegend schnellen und kalten Riffs, Tempotechnisch deutlich zugelegt. Zum Ende hin finden wir aber wieder eher verspielte und vielseitige Klänge und besonders der Bass drückt hier ordentlich durch.

Obwohl die EP recht kurz ist, hat sie einiges zu bieten. Bei „Serpent Seducer Saviour” reden wir nicht von dem klassischen, schwedischen Black Metal im eigentlichen Sinne. Voodus haben ihren eigenen Stil gefunden, der mit seiner stimmigen, atmosphärischen Art überzeugt. Man kann nur hoffen, dass wir diesmal mit noch mehr Material rechnen können.

Anspieltipp: Path Of Hekate


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 19:12
Label: Shadow Records
VÖ: 18. September 2017


Tracklist


1.   Path Of Hekate
2.   Flesh Into Spirit

Website der Band: Voodus bei Facebook

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Morbid Evils - Deceases
Geschrieben am 17.09.2017, 16:24 von Nabu

Morbid Evils - Deceases

Wer kennt Rotten Sound? Bestimmt der Eine oder Andere. Schließlich hat sich die finnische Grindcore-Band in den letzten Jahrzehnten einen guten Namen machen können. Für Morbid Evils stellt ihr euch nun im Prinzip das komplette Gegenteil vor. Denn nichts anderes war der Plan von Frontmann Keijo Niinimaa. Und was soll ich sagen: er hat das Ziel erreicht. Denkt an Doom Metal, nur langsamer. Und minimalistischer. Und noch etwas langsamer. Schwer vorzustellen? Tatsächlich auch schwer zu hören.

Die Idee war einen möglichst langsamen, tiefen, minimalistischen Klang zu erreichen, welcher die düsteren, morbiden Texte optimal untermauert. So gesehen alles richtig gemacht. Bereits nach wenigen Takten des Openers „CASE I - Murder“ fängt das Herz des Doomliebhabers freudig an zu zucken. Der Sound ist so derartig minimalistisch gehalten, dass eine äußerst bedrückende, düstere Stimmung entsteht. Auch Keijo’s Stimme kann sich problemlos in das sonderbare Klangbild einfügen und trägt maßgeblich zum atmosphärischen Wert der Musik bei. Dummerweise wird zur Erhaltung eben jener Atmosphäre auch völlig auf jegliche Art der Abwechslung verzichtet - egal um welchen Aspekt der Musik es geht. Natürlich kann eine elegante Monotonie einen gewissen Charme haben - jeder Black Metal Fan wird das bestätigen - allerdings übertreiben es die Finnen hier doch ein wenig.

So liefert uns „Deceases“ ein äußerst interessantes Konzeptalbum, welches in seiner Art wohl einzigartig sein dürfte. Auch die Tatsache, dass sich die sechs Tracks wie ein einziges, langes Verderben anhören kann man sowohl als positiven als auch als negativen Punkt betrachten. Da mich aber nur vereinzelte Stelle auf dem Album aus diesem Strudel aus Finsternis, Tod und Verderben ausbrechen ließen tendiere ich eher zu Letzterem. Heißt das, dass „Deceases“ ein schlechtes Album ist? Nein, ganz im Gegenteilt. Es bedeutet nur, dass Morbid Evils ein äußerst spezifisches, musikalisches Bedürfnis befriedigt. Und wer nach diesem Verlangt, wird hier ein persönliches Highlight vorfinden. Für den Durchschnittshörer dürften die Finnen hiermit aber etwas übers Ziel hinausgeschossen sein.


Anspieltipp: CASE I: Murder, CASE IV: Tumour, CASE V: Death Breath


Wertung: 6,0 / 10




Gesamtlänge: 40:11
Label: Svart Records
VÖ: 25. August 2017



Tracklist


1. CASE I - Murder
2. CASE II - Dead Weight
3. CASE III - Evaporate
4. CASE IV - Tumour
5. CASE V - Death Breath
6. CASE VI - Abacinated

Website der Band: Morbid Evils bei Facebook

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Festival- und Bandbericht zum Party.San Open Air Festival 2017
Geschrieben am 17.09.2017, 13:07 von UnDerTaker

Hallo,
der Festival- und der Bandbericht zum diesjährigen Party.San Open Air Festival, welches vom 10.08.2017 - 12.08.2017 in Schlotheim stattfand, sind ab heute Online.

Ihr könnt gerne euren Kommentar zu unserem Bericht oder eure persönlichen Eindrücke hier hinterlassen.

Zu den Berichten geht's hier... lang.

353 Fotos findet ihr dort...

The Lurking FearMantarVital Remains
Hades AlmightyNecrophobicDesaster

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ARROGANZ, SACROSCUM und GOATH am 28.10.2017 im CAT, Ulm
Geschrieben am 15.09.2017, 20:31 von Tyrant2303

https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Info:

Am Sa., 28.10.2017 spielen ARROGANZ, SACROSCUM und GOATH im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: AK: 12€ / 10€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de

ARROGANZ:
Special Headliner Release Show: "Primitiv" !!!
3 years are gone since Tod & Teufel, the last ARROGANZ album came out. Now the time has come to unleash a brandnew beast, entitled simply "PRIMITIV". But no, it doesn't sound primitive or simple, here waiting 6 new songs and with no doubt ARROGANZ' best written material so far. It would be just to easy to call it Death or blackened Death Metal...it's more than this... K., the guy behind the bass axe and vokillz explains:
„PRIMITIV is not for: kissass wannebe misanthropes, guys who say they love nature cause they walk the dog once a day, not for anybody who thinks triggers are ok, not for any "scene",not for your fancy bullshit online blog, not for you and not for any god. PRIMITIV is for us. And for everybody who is into dark, deep and real music – and don´t give a fuck about senseless promotional phrases. Sincerely, ARROGANZ"
https://www.facebook.com/arroganzgermany/

SACROSCUM:
Release Show: "Drugs & Death" !!!
Black metal. D-beat. Straight in your face. Fuck off.
https://www.facebook.com/sacroscum666/

GOATH:
Inspired by the early 90's scene, GOATH was founded in December 2015 by Goathammer (guitars, vocals), Muerte (bass, vocals) and Serrator (drums). The band released a selftitled demo in May 2016, which sold out quickly, and celebrated first live rituals in Berlin and Nuremberg. GOATH's debut album "Luciferian Goath Ritual" was recorded live within 30 hours in summer 2016 and is now ready to be unleashed.
Expect hell on earth!!!
https://www.facebook.com/Goath666/

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Review: Unru / Tongue - Split
Geschrieben am 15.09.2017, 17:39 von ALUCARD

Unru / Tongue
Split
Supreme Chaos Records/Cargo
Vö:22.09.2017



Unru. Das einfach flüssig gelesen und ausgesprochen umschreibt das Wesen des Titels bestens. Der erscheint ziemlich getrieben und eben unruhig, nervös. Etwas Halt verleiht die coldwaveartige Gitarrenarbeit, ansonsten regiert undurchdringliche Dunkelheit. Das macht dieses Stück sehr intensiv und eindringlich. Zum Ende hin dröselt sich das etwas auf, schwenkt kurz etwas in Richtung DSBM bevor man zum letzten, alles vernichtenden Schlag ansetzt. Auf Bandcamp gibt es zur Platte das schöne Wort "manic fury" das das alles gut umschreibt und das ich schwer ins deutsche übertragen kann.
Tongue arbeiten da etwas zielgerichteter und präsentieren unverfälschten Black Metal bei dem auf zweiter Ebene noch Gitarren mitschweben die man sonst auch im Postrock/Postmetal zu hören bekommt. Dadurch ist das Material melodischer und zugänglicher als das ihrer Splitpartner. Geht meiner Meinung nach etwas in die Richtung die momentan als Cascadian Black Metal in aller Munde ist, also WITTR, Agalloch, Alda usw..

Zweimal BM aus dem heimischen Untergrund der zu gefallen weiss und beweist das neben dem Death Metal Hype auch der Black Metal aus deutschen Landen nicht zu unterschätzen ist. Kann problemlos zusammen mit der Ancst/King Apathy Splitplatte bestellt werden da selbes Label, selber Veröffentlichungszeitraum und ähnliche genetische Veranlagung. Und von mir auch die selbe Punktzahl.

1.UNRU - Intimhölle Regression 08:35
2.TONGUE - Omega Male 09:27  

https://scrmetal.bandcamp.com/album/unru-tongue-split
https://unru.bandcamp.com/
https://tonguebm.bandcamp.com/

9 von 10 Punkten

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NEKROVAULT
Geschrieben am 14.09.2017, 22:01 von Exorzist

...from the deepest vaults!
Now it´s time to unleash the first tunes of death & chaos!
"Engulfed by the grave" is the first song of our 4 Track EP, which will be released possibly in the end of 2017!
Now.....spread the plague of NEKROVAULT:



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Review: Ancst/King Apathy - Split
Geschrieben am 14.09.2017, 09:08 von ALUCARD

Ancst/King Apathy
Split
Supreme Chaos Records/Alerta Antifascista Records / Cargo
Vö: 22.09.2017



Die beiden Splitpartner waren schon gemeinsam auf Tour und vertreten die selben Werte, somit ist diese Scheibe nur logisch und auch sinnvoll.
Beide Bands sind mit zwei Songs vertreten, wobei jeweils einer ein Cover der anderen beteiligten Band ist. Da mir die Originale aber nicht so bekannt sind fallen Vergleiche zur Vorlage aus und es sind vier neue Songs für mich.

Ancst starten verhalten und bauen das Stück langsam auf, zu Beginn könnte man meinen das hier das Ambient Alter Ego der Band aufläuft, doch nach zweieinhalb Minuten dringen erste Gitarrengeräusche durch den Klangnebel und Ancst laufen im schwarzmetallischen Gewand auf. Wobei sie hier wieder die perfekte Verbindung zum Hardcore/Crust herstellen wie man das von der Band kennt. Also einerseits die Dunkel- und Erhabenheit des Black Metal, auf der anderen Seite die Energie und Entschlossenheit mit Hardcorebackground. Passt bestens zusammen, trotz der zwei Herzen in der Brust ist das Material nicht zerissen oder undefiniert. Mehr auf den Punkt kanalisiert ist Titel Nummer zwei: Drei Minuten wütet diese Bestie und beweist eindrucksvoll innerhalb dieser kurzen Zeit was die Band ausmacht.

King Apathy nähern sich dem Thema etwas ruhiger und melodischer, irgendwas mit "post" schwebt auch noch mit durch den Raum. Und auch Spuren von melodischem Deathmetal neuester Bauart meine ich zu vernehmen. Insgesamt ein sehr dicht arrangiertes und packend inszeniertes Stück Musik das für längere Beschäftigungszeit sorgt.
Nummer zwei dreht da schon mehr am Tempo- und Energieregler, hat aber auch einen mächtig düsteren Unterbau. Der entsteht durch die zu Beginn immer wieder mitschwingende summende Melodie im Hintergrund von der ich nicht sagen kann ob sie ihren Ursprung in einer Gitarre oder einem Keyboard hat. Später nimmt man das Tempo raus und es wird verspielter, der vorhin erwähnte "postirgendwas" Ansatz kommt auch hier wieder zum tragen bevor einem die letzte Minute nochmal ordentlich in den Hintern tritt. Und da ist dann auch wieder diese Melodie....

Tolle Split die zeigt wie vielfältig doch diese beiden Bands sich innerhalb ihres Geheges bewegen. Obwohl hier zwei Bands mit unterschiedlichen Herangehensweisen agieren klingt das Ergebnis zusammengehörend und stimmig. Beide Seiten sind gleichwertig, einen klaren Gewinner kann ich nicht ausmachen.

Eine Tour beider Bands in Zusammenhang mit der Platte findet im Herbst/Winter 2017 statt, keep your Eyes open!

A1. ANCST - Gehenna Of Fire
A2. ANCST - King Apathy
B1. KING APATHY - Disguise
B2. KING APATHY - Entropie
Spielzeit: 21:05

https://scrmetal.bandcamp.com/album/ancst-king-apathy-split

https://alertaantifascistarecords.bandcamp.com/album....er-2017

9 von 10 Punkten



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Reckless Manslaughter
Geschrieben am 13.09.2017, 19:41 von ALUCARD

Leimy und Co haben was neues am Start...

"Onwards Into Darkness" heisst das neue Demo, neben zwei Stücken im klassischen RM Gewand versteckt sich das Highlight am Ende: Funeralmaster. Ein DeathDoom Sahnestück, damit haben sich die Jungs selbst übertroffen. Finster ohne Ende, trotzdem melodisch und mit grossartigen Gitarrenläufen gesegnet. Antesten, sofort!

https://recklessmanslaughter.bandcamp.com/track/funeralmaster

Ganzes Demo: https://recklessmanslaughter.bandcamp.com/album/onwards-into-darkness



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Ursinne - Swim With The Leviathan
Geschrieben am 13.09.2017, 18:37 von Nabu

Ursinne - Swim With The Leviathan

Bei den Namen Jonny Pettersson und Dave Ingram dürfte sich für viele Death Metal Fans dieses Review bereits erledigt haben. Als gut befunden und blind gekauft. Für alle die, wie ich, nicht so gut im Namen merken sind: die beiden Herren haben in über 20 Jahren Erfahrungen in folgenden Bands gesammelt: Wombath, Ashcloud, Just Before Dawn (Pettersson), Bolt Thrower, Benediction, Hail Of Bullets und Echelon (Ingrem). Schon beeindruckt? War ich auch. Warum ich trotzdem von ihrem Projekt etwas enttäuscht bin und das Album nicht das Prädikat Blindkauf erhält erfahrt ihr im Folgenden.
Als erstes sollte erwähnt werden, dass sich auf dem 12-Song Debüt vier Covers finden. Diese sind durchweg solide, ihre Interpretation von „Turning Japanese“ markiert sogar mein persönliches Highlight auf dem Album. Trotzdem, und obwohl ich ein großer Freund von solchen Neuinterpretationen bin, hätten es wohl ein oder zwei auch getan. Naja, Geschmackssache.

Aufmerksame Leser werden schon entdeckt haben was in meinen Augen das größte Problem dieses Debuts ist, von dem vermutlich nicht nur ich sehr viel erwartet habe. Warum überzeugt mich von acht eigenen Songs keiner so sehr wie das Vapors-Cover? Darauf gibt es eine äußerst einfache wie auch traurige Antwort: obwohl die Beiden durchweg sehr soliden, schnörkellosen und knallharten Death Metal abliefern, fehlen doch die Passagen bzw. Songs die einen wirklichen Eindruck hinterlassen. Nach dem Hören habe ich nur „Turning Japanese“ und ganz weit hinten noch „Crazy Horses“ im Kopf. Beides Cover die in meinen Augen die eigentliche Arbeit in den Schatten stellen. Und das sollte nicht so sein.

Nichts desto trotz dürfte „Swim With The Leviathan“ besonders für Fans der oben genannten Bands durchaus interessant sein. Für mich ist das Debut von Ursinne leider eine kleine Enttäuschung.

PS: Nicht vergessen werden darf „Bullet Bitten“ - ein würdiger, wunderbarer Tribut an Lemmy.


Anspieltipp: Turning Japanese, Crazy Horses, Bullet Bitten


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 43:43
Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 20. August 2017



Tracklist


1. Devil May Care
2. I, Serpentine
3. Bullet Bitten (Written for, and dedicated to, the legendary Lemmy Kilmister)
4. The Chimes of Midnight
5. Crazy Horses (THE OSMONDS Cover ft. Count MoriVond from Danse dE Sade)
6. Talons
7. Underworld
8. Turning Japanese (THE VAPORS Cover also ft. Jonny Pettersson on vocals)
9. Hollow Hearse
10. Something Wicked This Way Comes (With acknowledgement to the great Bard of Avon, William Shakespeare.)
11. Monsters in the Parasol (Bonus Track ft. Kam Lee - QUEENS OF THE STONE AGE Cover)
12. Spellbound (Bonus Track - SIOUXSIE AND THE BANSHEES Cover)

Website der Band: Ursinne bei Facebook

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Decapitated Mitglieder in USA der Vergewaltigung beschuldigt
Geschrieben am 12.09.2017, 23:06 von UnDerTaker

decapitatedFür die polnischen Death Metaller geht der Wahnsinn in die nächste Runde.
Hieß es zunächst, dass die Band wegen der Entführung einer Frau verhaftet wurde, so lautet jetzt die Anklage auf Vergewaltigung. Die komplette Band soll laut Aussage der Frau, diese im Badezimmer des Tourbusses vergewaltigt haben. Auf Blabbermouth kann man den ganzen Vorgang sehr detailliert nachlesen. Unstrittig scheint zu sein, dass es mit der Frau zu sexuellen Handlungen gekommen ist. Dabei scheinen die Bandmitglieder unterschiedliche Aussagen über die Aktion getroffen zu haben. Es geht um Verweigerung von DNA Proben und mehr.
Laut Aussage des Anwalts der Band soll es wohl demnächst auch eine offizielle Darstellung der Band geben. Bisher war von Seiten der Band bekannt, dass die Frau freiwillig in den Bus gekommen sei und dieses auch wieder bei guter Laune verlassen habe.
Der Vorfall fand am 31.8.2017 nach dem Konzert in Spokane, Washington statt. Decapitated waren auf einer Nord-Amerika Tour um ihr 7. Album "Anticult" zu promoten.

Den Bericht in Englisch findet ihr auf Blabbermouth hier...

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Review: Ancestor - Age of Overload
Geschrieben am 12.09.2017, 15:05 von ALUCARD

Ancestor
Age of Overload
Eigenveröffentlichung
Vö:24.03.2017



Endlich mal wieder ein gutes Intro. Vor allem kommt es voll und ganz seiner Funktion als Einleitung nach, nicht mehr und nicht weniger. Unaufgeregt und kurz, dazu noch handgezupft und dankenswerterweise mal nicht die hunderste Variante von Kriegsgeräuschen.

Danach gibt es das was der Promosticker verspricht: Pure Old School Thrash. Der kommt in der ernsten, dunklen Art wie man das schon aus der deutschen Thrashanfangsjahren kennt. Trotzdem nicht so rumpelig und übertrieben Old School wie man vielleicht denken könnte, klanglich tobt die Scheibe schon ordentlich durchs Gemäuer. Das Tempolevel ist fast dauerhaft im oberen Bereich angesiedelt, das trockene Drumming leistet hier ganze Arbeit und ist der ideale Teppich für die direkten, knackigen Gitarrensalven.
Magischster Moment: "Winter Hurts" ab Minute 2:30. Ein Gitarrenspiel zum niederknien, ganz klassich im traditionellen Heavy Metal angesiedelt. Die Tatsache das der Wechsel hierhin aus voller Fahrt erfolgt macht die Sache noch überraschender.
Mit "Immortal Dreams" hat man noch eine Thrashhymne am Start die zum mitgröhlen einlädt. Mir gefällt der Gesang an sich auch gut, Sänger & Gitarrist Li Meng hat ein Reibeisenorgan das bestens zur rohen Mukke passt.
Könnt ihr ruhig mal antesten. Nix völlig neues oder umwerfendes, aber toll und unnervig präsentiert mit dem nötigen Undergroundvibe. Und das mag ich 10xmal lieber als irgendwelche glatten, leblosen Veröffentlichungen grosser Labels.

1.Ominous (Intro) 01:31
2.Immortal Dreams 03:40
3.The Prince 03:05
4.Winter Hurts 04:36
5.Into Madness 04:00
6.Holy Inquisition (Protector Cover) 03:17

https://ancestorcn.bandcamp.com/album/age-of-overload
https://www.facebook.com/AncestorCN/

7,5 von 10 Punkten



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Mastodon mit EP "Cold Dark Place" im September 2017 + Tour
Geschrieben am 12.09.2017, 10:46 von UnDerTaker

mastodonIn zwei Wochen erscheint am 22.September "Cold Dark Place" die neue EP von Mastodon! Wie das ganze so im Studio abläuft könnt ihr euch jetzt hier im neuen Performance Video anschauen.

Am 27.10 folgt dann auch noch eine limitierte 10" Picture Disc der EP.
Drei der Tracks "North Side Star","Blue Walsh", und "Cold Dark Place", wurden während der Session für Mastodon's 2014er Album "Once More 'Round The Sun" aufgenommen und von Nick Raskulinecz produziert. Der vierte Track "Toe To Toes", wurde während einer Session zum im März 2017 erschienenen "Emperor Of Sand"  aufgenommen und von Brendan O' Brien produziert.

Das Tracklisting der EP liest sich wie folgt:
1. North Side Star
2. Blue Walsh
3. Toe To Toes
4. Cold Dark place

Das Cover Artwort wurde von Richey Beckett designed.

Mastodon kommen nach ihren ersten Tourterminen bereits im November wieder. Diesmal aber mit einem besonderen Gast! Scott Kelly von Neurosis, wird Gast bei der Tour sein und wir können sicherlich einige noch nie Live performte Songs sehen bei denen Scott Kelly seinen Gesang bereits auf den Alben beigesteuert hat!
Hier die Termine für Deutschland:
10.11. Berlin - Huxley
14.11, Herford - Herford X
23.11. Leipzig - Haus Auense
25.11. München - Tonhalle



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Review: Overoth - The Forgotten Tome
Geschrieben am 11.09.2017, 18:12 von Raven

Overoth - The Forgotten Tome

Death Metal gibt es bekannter Weise ja in verschiedensten Formen. Von Brutal über Technical bis hin zu Melodic ist das Genre eines der Vielseitigsten überhaupt. Der Begriff „Epic“ im Zusammenhang mit dem Todesmetall ist mir allerdings neu und ließ mich interessiert aufhorchen, als mir die vom Label als Epic Death Metal angepriesene neue Scheibe von Overoth über den Weg lief. „The Forgotten Tome“ heißt das neue Werk und ist das zweite Album der 2005 gegründeten Band aus Nordirland.

Zugegeben war ich zuerst etwas skeptisch dem angegebenen Genre gegenüber. Ich konnte mir epische gar mit Orchester begleitete Parts in Kombination mit Death Metal einfach nicht vorstellen. Doch von diesem Vorbehalt musste ich mich bereits nach den ersten Songs verabschieden und mir eingestehen: diese Konstellation funktioniert tatsächlich.

Nach einem - wie nicht anders zu erwarten - kurzen, epischen Intro folgt "Sigil Of The Empty Throne" und schon hier konnte mich das Album catchen. Von Orchester begleitet wird uns ein absolut stimmiger Song geliefert, wozu der Frontmann ein großes Stück weit beiträgt - sticht er doch mit seiner markanten Stimme aus dem sonstigen Einheitsbrei hervor und fügt sich perfekt in das Gesamtbild ein.

Aber auch die folgenden Songs können überzeugen. "The Keeper" beispielsweise walzt einen ordentlich nieder. Groovige Riffs, drückende Double Bass und düstere Midtempo-Passagen, natürlich alles von dezenten Tönen begleitet, überzeugen im Ganzen.

Das Album hat musikalisch wirklich einiges zu bieten. Ein großer Pluspunkt ist, dass alle eingesetzten Instrumente von der Band selbst eingespielt wurden, was bei zwanzig an der Zahl ein ordentliches Stück Arbeit ist. Der knapp 2,5 Minuten lange Song „Leviathan Swallowed the Sun“ spiegelt dies wahrscheinlich am besten wieder. Mit dem atmosphärischen Choralgesang und dem zarten Geigenspiel ist es zwar ein harter, aber doch interessanter Kontrast zu den sonst düsteren Klängen.

„The Forgotten Tome“ kann die gesamte Zeit über den Hörer bei Laune halten und wird definitiv nicht so schnell langweilig, da man jedes Mal aufs Neue mehr Details entdeckt, die in die Songs eingearbeitet wurden. Ich hoffe Skeptiker, wie ich einer bin, werden diesem Album eine Chance geben, denn Overoth haben eindeutig bewiesen, dass eine epische Todeskombo sehr wohl gelingen kann.


Anspieltipp:


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 41:23
Label: Hostile Media
VÖ: 22. September 2017



Tracklist


1. Opus Obscura
2. Sigil of the Empty Throne
3. Winter of Iniquity
4. The Keeper
5. God of Delusion
6. The Forgotten Tome
7. Leviathan Swallowed the Sun
8. Mar the Gates
9. Harbinger of the End Times
10. Shadows in a Thousand Shades of Black

Website der Band: Overoth bei Facebook

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Review: Persecutory - Towards The Ultimate Extinction
Geschrieben am 10.09.2017, 23:44 von ALUCARD

Persecutory
Towards The Ultimate Extinction
Godz Ov War Productions
Vö:30.06.2017



Death Metal aus der Türkei, das hat man nicht alle Tage. Der Vierer aus Istanbul hat sich 2014 gegründet, "Towards..." ist das Debütalbum. Übersetzt bedeutet der Bandname "verfolgend" oder frei interpretiert "Verfolgungswahn". Im Zusammenhang mit dem Herkunftsland und der politischen Lage eine Steilvorlage auf die ich aber nicht eingehe, hier soll es um das gehen was wichtig ist: die Musik.

Und die kann mich begeistern, vom ersten Ton an. Kein Intro oder so, ab Sekunde Eins Vollgas. Feist bollernd vom Schlagzeug angetrieben legen sich die Jungs sofort ins Zeug und beweisen ihr Können. Dabei fällt einem neben den in der Magengegend rumrührenden Gitarrenläufen der Gesang auf. Dieser gibt den Songs eine sehr eigene Note und lässt die Lieder eher wie Anrufungen an eine finstere Macht erscheinen. Äusserst faszinierend, damit heben sie sich sehr stark von Einheitsgeröchel ab und können eine sehr starke persönliche Duftmarke absetzen.

Und mit einem Track wie dem Titelsong im Rücken kann man nur gewinnen: fast 12 Minuten vertonte Dunkelheit! Und diese Spielzeit bringen sie ohne Einleitungen, Zwischenspiele oder sonstige Verzögerungen über die Ziellinie, ebenso erwähnenswert ist der gleichzeite Verzicht auf irgendwelche andere streckende Elemente. Songwriterisch ganz ganz grosses Kino, einen Song mit dieser Spielzeit packend und begeisternd zu arrangieren gelingt nicht vielen Bands. Vor allem da sie sich nur in ihrem eigenen, selbstgesteckten Rahmen bewegen und nicht in andere Genreschubladen schauen. Was hier an melodisch groovenden Gitarrenläufen zu hören ist das verarbeiten andere Bands nicht mal in einem Album. Antestpflicht! Nehmt euch die Zeit, setzt euch hin und lasst euch auf den Song ein, lasst ihn (ein)wirken, wenn ihr ihn verinnerlicht habt dann lässt er auch euch nicht mehr los.

Schweres Erbe für die Tracks danach, doch sie stehen dem ebenbürdig entgegen. Heftig angetrieben macht "Till Relentless Salvation Comes" weiter, hektischer Gesang stiftet Verwirrung und Chaos. Ein derber Genickschlag der einen ordentlich durchwirbelt, schon in Richtung Black Metal geht und mit einem groovigen Schlusspart übers Ziel marschiert. Eigentlich ein Song der grob die Richtung für das restliche Album vorgibt, "Along The Infernal Hallways" schliesst sich dem an, ist aber irgendwie noch einen Zacken fieser und diabolischer. Die Türken bewegen sich weiterhin gekonnt im Spannungsfeld zwischen Deathmetal der düster wuchtigen Art und Black Metal ohne Mumpitz und faulem Zauber. Dead Congregation treffen auf Wolves in the Throne Room? Ich kann es schwer klassifizieren oder vergleichen, ungefähr müsst das als Richtungsanzeige aber passen.
Daraus schliesst man: die Jungs klingen nicht wie eine andere Band und entziehen sich irgendwelchen Parallelen, schaffen es also in der heutigen "alles schon mal gehört, alles schon mal dagewesen" Zeit sich Eigenständigkeit aufzubauen, allein das sorgt schon für Respekt.
Eventuell braucht es zwei, drei Durchläufe bis man in den Songs "drin" ist da sie sehr dicht arrangiert sind. Faszinieren können sie vom ersten Durchlauf an, das betätigen der Repeat Taste fällt nicht schwer. Hat man das Material erstmal verstanden kann man immer tiefer darin eintauchen und die Details erforschen. Zum Beispiel sollte man sich nicht vom teilweise etwas vordergründig bollernden Schlagwerk täuschen lassen, nebenbei passiert in Sachen Drumming eine ganze Menge.
Ich hoffe der türkische Underground gebärt mir noch mehr solcher Kreaturen...


1.Pillars Of Dismay 05:41
2.Towards The Ultimate Extinction 11:41
3.Till Relentless Salvation Comes 05:35
4.Along The Infernal Hallways 05:37
5.Awakening The Depraved Era 04:57
6.Hegemony Of The Ruinous Impurity 03:49
7.Maelstroms Of Antireligious Chaos (re-recorded version) 04:33

Line-Up
Tyrannic Profanator - Vox
Vulgargoat - Guitars & Back Vox
Infectious Torment - Guitars & Bass
A.D.B - Drums

https://persecutory.bandcamp.com/album/towards-the-ultimate-extinction
https://godzovwarproductions.bandcamp.com/album....inction

9,5 von 10 Punkten

(2 Antworten)

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CRYPTS OF DESPAIR
Geschrieben am 07.09.2017, 21:09 von Exorzist

 CRYPTS OF DESPAIR aus Litauen haben einen Deal bei Testimony Records unterzeichnet.

Das Debut der Death Metaller, "The Stench Of The Earth", wird am 24. November 2017 auf CD und LP (limitiert auf 300 Stk) veröffentlicht.

Die Band wurde ursprünglich 2009 gegründet und 2016 mit neuem Line-up und neuem Elan wiederbelebt. Ausgestattet mit zwei Sängern präsentieren sich CRYPTS OF DESPAIR heavier und düsterer als zuvor.

Eine erste Hörprobe mit dem Titel “Dead Light” und Pre-Order-Möglichkeiten gibt es hier: https://testimonyrecords.bandcamp.com/album/crypts-of-despair-the-stench-of-the-earth

Neben der Veröffentlichung sind auch bereits diverse Live-Auftritte in Planung. Bereits am 16. September werden CRYPTS OF DESPAIR als Special Guest beim 15-Jahre-Jubiläumsgig von GRAVE MIASMA in London auftreten.

Tracklist:
1. The Stench Of The Earth
2. Path To Vengeance
3. Pits Of Endless Torment
4. 77
5. Fleshless Eternity
6. Enslaved In Blasphemy
7. Possessed By Astral Parasites
8. Ravage The Earth
9. Monuments Of Fear
10. Dead Light

(1 Antworten)

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SUFFOCATION - ...Of The Dark Light
Geschrieben am 07.09.2017, 13:58 von ElWiz





Das Jahr hat mir schon einige Scheiben beschert, die mich einfach nicht mehr loslassen und somit kam manche andere Platte zu kurz. Hier und heute jetzt ein paar Worte zu „...Of The Dark Light“, dem im Juni via Nuclear Blast veröffentlichten Werk der Ami Ur - Deather SUFFOCATION. Etwas Aufmerksamkeit hat die Band nämlich auf jeden Fall verdient, denn sie reiht sich nahtlos in die Riege der alten Recken ein, die in letzter Zeit mit starken Alben am Start waren. Insgesamt bleiben SUFFO ihrem bisherigen Stil treu. Die Band ist die Essenz dessen, was diverse sogenannte Brutal Death Bands auf die Spitze zu treiben bzw Deathcorecombos zu verschlimmbessern versuchen. Sollte sich also der eine oder andere an ebendiese Genrezweigchen erinnert fühlen oder  denken, man würde sich diesen gar anbiedern, so sei gesagt, daß es absolut legitim ist, wenn der Urvater einer musikalischen Stilrichtung deren zeitgemäße Elemente nutzt. Oder so. Kurz: Hier gibt‘s halt  Hochgeschwindigkeitsmucke auf den Schädel bis die Ohren bluten, allerdings kann man auch Zeit zum Durchatmen finden, wie es beispielsweise im Breakdowngewitter des Openers der Fall ist. Natürlich bleiben die ganz großen Meisterwerke wie „Effigy Of The Forgotten“ oder „Pierced Within“ weiterhin unerreicht, aber jeder, der mit den letzten Scheiben der Band klargekommen ist, findet auch hier sein Glück. Dies bedeutet aber halt auch, daß manchem das Soundgewand wiederum etwas zu klinisch und kalt sein wird, was mMn aber dem Sound der modernen SUFFO sehr gut zu Gesicht steht. Wie gesagt, SUFFOCATION muckern technisch versiert, treten überwiegend auf‘s Gaspedal und lassen sich nicht durch unnötigen Schnickschnack ausbremsen. Obligatorisch ist eine weitere Neueinspielung eines Songs der soundtechnisch total verhunzten „Breeding The Spawn“ auf dem Album vertreten ( „Epitaph Of The Credulous“ ). Mit dem Track „Return To The Abyss“ hat sich für mein Gehör auch noch ein Favorit herauskristallisiert.
Einmal mehr in ihrer langen Laufbahn gehen SUFFOCATION absolut souverän und konkurrenzfähig ins Ziel. Bevor sich also jemand die neue Scheibe irgendeiner Brutal Krawallkombo ins Regal holt, hat da vorher „...Of The Dark Light“ zu stehen !

8 / 10


> 9 Tracks / ca 35 Min
> Release: bereits erschienen
> Label: Nuclear Blast

> Tracklist:

1. Clarity Through Deprivation
2. The Warmth Within The Dark
3. Your Last Breaths
4. Return To The Abyss
5. The Violation
6. Of The Dark Light
7. Some Things Should Be Left Alone
8. Caught Between Two Worlds
9. Epitaph Of The Credulous

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THRESHOLD - Legends Of The Shires
Geschrieben am 06.09.2017, 19:57 von ElWiz





THRESHOLD sind seit ihrem 93er – Debütalbum „Wounded Land“ eine feste Größe im Progressive Metal – Zirkus,  qualitativ sicher eine der größten Konstanten und dies auf einem fast durchweg hohen Niveau. Mit ihrem 2012 veröffentlichten Album „March Of Progress“ haben die Briten dann sogar eins ihrer unumstrittenen Meisterwerke erschaffen, welches ebenso wie der Nachfolger vom ursprünglichen Frontmann Damian Wilson eingesungen wurde. Es ist für mich auch Wilsons Stimme, die immer einen ganz großen,prägenden Faktor im Gesamtsound der Band ausmachte, wobei jeder Sänger der Band mit größtem Können gesegnet war. Sei‘s drum, bevor man nun „Legends Of The Shires“ fertiggestellt hatte, verließ  Wilson THRESHOLD und man füllte den freigewordenen Posten mit Glynn Morgan, der bereits auf dem 94er -Zweitling „Psychedelicatessen“ ein Album lang die Nachfolge von Wilson antrat. Für mich persönlich, als großem Fan der letzten beiden Scheiben sowie dem Debüt, war der Sängerwechsel erstmal ein herber Schlag, doch jetzt ist „Legends Of The Shires“ da und THRESHOLD stopfen jedem Skeptiker das Maul, indem sie das Niveau der Vorgängerscheiben locker halten.
„Legends Of The Shires“ ist ein über 80 minütiges Konzeptalbum – das erste in der Bandgeschichte – in dessen Spielzeit keinerlei Langeweile aufkommt und mit dem die Band ihren Status als unangefochtener Platzhirsch des Genres einmal mehr untermauert. Sowohl über Lautsprecher, als auch über Kopfhörer verfügt die Platte über einen großartigen Klang und dem Hörer tun sich wunderbare musikalische Welten auf. Mühelos verbindet man Härte mit Melodie, Technik mit Eingängigkeit. Wo man zu Anfang vielleicht Wilson noch vermißt, verpufft das nach ein paar Durchläufen und man ist doch sehr angetan von Morgans Leistung, ist es auch gerade seine Stimme, die dem Album eine ganz eigene,besondere Note verleiht und „Legend Of The Shires“ doch deutlich von seinen Vorgängern abhebt, aber deren Level auch souverän hält. Es erübrigt sich wohl, noch Worte über die Fähigkeiten von Groom,West, Anderson und James zu verlieren. Es sind alles großartige Musiker. Wir bekommen einmal mehr ein in jeder Hinsicht fast perfektes Monumentalwerk serviert. Was genau einen erwartet soll bzw muß jeder Hörer für sich selbst erfahren, anhand der Vorabversion setze ich mich auch nicht näher mit dem Konzept des Albums auseinander, sondern erwarte hierfür sehnsüchtig meine LP – Version von „Legends Of The Shires“.
Im Vergleich zum direkten Vorgänger rückt das Progressive – Element wieder etwas mehr in den Vordergrund. So zeigt  die Band um die Kreativköpfe Groom und West mit ihrem neuen Werk, daß das Erbe von Bands wie RUSH oder alten GENESIS gesichert ist. Für mich zählt „Legends Of The Shires“ schon jetzt zu den besten Alben von THRESHOLD,was allein schon angesichts des übermächtigen Gesamtwerkes der Band, als absolute Empfehlung zu werten ist. Bevor ich hier endlos weiterschreibe, starte ich gleich die nächste Runde und laß mich nochmal von diesem Meisterwerk faszinieren.

Eine Wertung ?

9,5 / 10


> Release: 8. September 2017
> Label: Nuclear Blast
> Tracklist:

CD 1:
1. The Shire (Part 1) 2:03
2. Small Dark Lines 5:24
3. The Man Who Saw Through Time 11:51
4. Trust The Process 8:44
5. Stars And Satellites 7:20
6. On The Edge 5:20

CD 2:
7. The Shire (Part 2) 5:24
8. Snowblind 7:03
9. Subliminal Freeways 4:51
10. State Of Independence 3:37
11. Superior Machine 5:01
12. The Shire (Part 3) 1:22
13. Lost In Translation 10:20
14. Swallowed 3:54

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GORILLA MONSOON und COROVA in Koblenz, Florinsmarkt
Geschrieben am 05.09.2017, 23:27 von UnDerTaker

gorilla%20monsoonAm 30. September endet die Konzert-Sommerpause im Florinsmarkt in Koblenz und man präsentiert uns direkt wieder ein richtiges Brett.
GORILLA MONSOON aus Dresden schlagen in der heiligen Halle auf, supported von den Koblenzern COROVA.
Der Vorverkauf startet in Kürze, die Tickets gibt es dann wie gewohnt entweder an der Theke oder, falls dann noch vorhanden, am 30.09.2017 an der Abendkasse. Gespielt wird von  20:30 - 23:30 Uhr.
Vvk: 9,-   Ak: 11,-

Zum Facebook Event kommt ihr hier...

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Review: Schafott - The Black Flame
Geschrieben am 05.09.2017, 15:09 von ALUCARD

Schafott
The Black Flame
High Roller Records
Vö:25.08.2017



Black Thrash, Deutschland: Da fällt einem Desaster ein, Nocturnal und von der jüngeren Garde Nocturnal Witch (wann gibt es neues Ohrenfutter?), Speedwhore oder Division Speed. Dem kann man nun noch Schafott aus Sachsen hinzufügen. Die Jungs kommen nicht aus dem Undergroundhotspot Leipzig sondern aus Dresden. Als Landeshauptstadt hat man auch eine lebendige Undergroundszene, nur halt nicht so viel "Fame" wie "Hypezig".

Und auch wenn ich kein Sachse bin, die Stimmen im Intro sind sicher kein sächsisch sondern klingt eher wie was rückwärtsgespieltes. Feine Atmosphäre baut man damit auf jeden Fall auf. Und ab dann gibt es kein zurück mehr...

Hymnen Jungs, Hymnen gibt es hier!!!! BlackThrash galore, mal zum sofortigen mitbangen, mal braucht es etwas Einwirkzeit. Direkt zum Einstieg "Ostara", den Track sollte man im Lexikon unter Black Thrash verlinken da er ein Paradebeispiel dafür ist wie etwas klingen soll was die Genrebeschreibung hat. Mitsingchöre, messerscharfe Gitarrenläufe und unverbautes Drumming. Dazu allerfeinst rauhes Gebelle von Sänger Assassor der gleichzeitig auch noch Schlagzeuger ist.

"Eukalyps" ruft`s einem bei Titel Nummer 5 entgegen. All hail the Kräuterbonbon oder wie? Nee, nur ein Verhörer meinerseits der sich dann allerdings festgesetzt hat. Eigentlich heisst es "Eucharist"...Selbiger Song spannt aber schön den Bogen zum ursprünglichen frühen Black Metal mit doomiger Note. Das folgende "Total Cleansing" bekommt man so schnell nicht mehr aus dem Kopf, was für ein Song! Goile Gitarrenriffs, zackig und melodisch ohne Ende plus treibendem Drumming. Wie man es schafft so eine Gesangsleistung abzuliefern und gleichzeitig einen Song so anzufeuern ist mir ein Rätsel, zurück bleibt nur die Begeisterung darüber das es funktioniert.

Aber was soll ich mir noch weiter den Mund fusselig reden, ihr müsst das selber antesten.
Erwähnenswert ist auch das "drumherum", das Artwork und die Texte gehen hier Hand in Hand und sorgen damit auch für ein optisch stimmiges Bild. Nicht umsonst spricht der Promozettel bei der Arbeit von Patricia Huck von einer "perfect visualisation of the Lyrics", das geht hier viel weiter als nur ein schnödes abdrucken der Texte.
Anspieltipps: Ostara, Eucharistic Birth, Total Cleansing

1. Conflagration
2. Ostara
3. The Black Flame
4. Azazael's Dream
5. Eucharistic Birth https://soundcloud.com/high-ro....fficial
6. Total Cleansing
7. By The Lust Of The Witch https://www.youtube.com/watch?v=diJasiuxswU
8. Satan's Throne
9. Sow The Salt

Assassor - Drums, Vocals
Wraith - Guitars
Molester - Guitars
Nemesis - Bass

https://www.facebook.com/Schafott-317115871723020

9 von 10 Punkten

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Review: Obscurity - Streitmacht
Geschrieben am 03.09.2017, 19:43 von Raven

Obscurity - Streitmacht

Es gibt Bands die im Laufe ihres Bestehens ihren Stil neu erfinden oder gar das Genre wechseln. Ob dies nun einfach an einer musikalischen Neufindung liegt oder aber eine schlichte Anpassung an die allgemeine Masse ist, da diese Art von Musik gerade nicht genug Menschen anspricht, kann ich nicht sagen. Allerdings ist die Pagan/Viking Metal Szene in den letzten Jahren besonders stark betroffen gewesen. Diese Tatsache bedaure ich als leidenschaftlicher Pagan-Metaller sehr, denn nicht jede Veränderung ist für einen alten Fan ansprechend, auch wenn die Band davon eventuell profitiert.

Und genau darum bin ich mehr als froh, dass es noch Bands wie Obscurity gibt, die bereits seit 20 Jahren ihrer Musik treu geblieben sind. Diese stolze Zahl muss natürlich gefeiert werden und pünktlich zum Jubiläum werden wir mit einem neuen Album beglückt. "Streitmacht" heißt das Werk und bietet genau das, was man von den sieben Vorgängern bereits gewohnt ist: knallharten Metal ohne jegliche Kompromisse und natürlich den Einsatz von Sänger "Agalaz", der einem mit seiner Stimme in die Knie zwingt. Auch hier wurden wieder Elemente aus verschiedenen Genres verwendet. Zu finden sind kalte Riffs und treibende Drums aus dem Black und Death Metal. Kombiniert mit Texten aus dem Pagan und Viking Bereich, ergibt es eine einzigartige Mischung, die der Band seit Beginn einen so hohen Wiedererkennungswert verleiht.

Schon der Opener "793" ist ein echtes Highlight. Auf unnötigen Ballast, wie beispielsweise einem Intro, wurde hier ganz verzichtet. Ohne jede Vorwarnung kommt dem Hörer beim Abspielen eine mitreißende Kraft entgegen, die sofort zum Mitgrölen einlädt und einen Einmannmoshpit im Wohnzimmer zur Folge hat. Ein absolut gelungener Start.

Leider sind die darauffolgenden Songs nicht ganz so eingängig wie der Opener. Solide Arbeit mit großartigen Texten, aber das gewisse Etwas, um sich länger im Gehörgang einzuprägen, fehlt.

Dieser Zustand hält aber nicht allzu lange an. Mit "Todesengel" haben wir einen weiteren Höhepunkt. Ein für das Album doch eher sanfter Start, weckt sofort die Aufmerksamkeit des Hörers und auch sonst hebt sich der Song durch seine markante, eingängige Melodie hervor.

Ab hier fängt das Album an so richtig Spaß zu machen - das Beste kommt halt immer zum Schluss. "Herbstfeldzüge" hat es mir besonders angetan. Es punktet mit seinen groovigen Parts und einer grandiosen Bassline und läuft bei mir seitdem in Dauerschleife.  

Obscurity hat mal wieder Bewiesen, dass man sich als Band nicht immer wieder neu erfinden muss. Natürlich wachsen sie mit jedem Album und haben sich im Laufe der Zeit perfektioniert, aber sind doch ihrer Linie treu geblieben und liefern nach wie vor eine großartige Arbeit. Alte und junge Löwenfans werden also mal wieder um ein Kauf nicht herum kommen.


Anspieltipp: 793, Todesengel, Herbstfeldzüge


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 47:00
Label: Trollzorn
VÖ: 14. Juli 2017



Tracklist


1.   793
2.   Meine Vergeltung
3.   Streitmacht Bergisch Land
4.   Non Serviam
5.   Hinrichtung
6.   Todesengel
7.   Endzeit
8.   Herbstfeldzüge
9.   Ehre den Gefallenen
10. Was uns bleibt

Website der Band: Obscurity bei Facebook

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Review: King Parrot - Ugly Produce
Geschrieben am 03.09.2017, 16:31 von ALUCARD

King Parrot
Ugly Produce
Agonia Records
Vö:22.09.2017



Für jeden was dabei in der wilden Mischung der Australier, quasi die Haribo Colorado Mischung für Metalheads. Tönt nicht schlecht und hat ordentlich Energie, leider aber auch einen Makel. Dazu später mehr...


Die Jungs bewegen sich auf "Ugly Produce" zwischen Thrashmetal, Grindcore, simplem Deathmetal amerikanischer Prägung, Punk und Hardcore. Trotz der Vielfalt klingt das Ergebnis recht rund und strukturiert ohne den Hauch des kontrollierten Chaos zu verlieren.
Somit ist das eine Mischung der sowohl die Metalkutte gut steht als auch die Bermuda plus Basecap.
Zeitlich bewegen sich die Australier nur einmal über die 4-Minuten Marke, der Rest läuft zwischen eineinhalb bis drei Minuten ein. Ein kurzer krachiger Nackenschlag folgt dem nächsten, durch die Flexibilität innerhalb der Songs sorgen aber auch die kürzesten Eruptionen noch für eine längere Beschäftigungszeit. Vom dabei auf den Hörer übermittelten Energielevel liegt man irgendwie zwischen Espresso und Energydrink.

Und jetzt kommt das ABER....

Grösster Kritikpunkt meinerseits ist die Stimmlage vom Sänger, aber das ist eben Geschmackssache. Wie ein überdrehter Kreator-Mille schreit und tobt er sich durch die Tracks, meistens in überhöhten Stimmlagen die mir doch ganz schön auf die Nerven gehen und das anhören der Promo zu einer echten Geduldsprobe machen. Schade, den für mich schmälert das den Hörgenuss doch ordentlich und trübt den recht guten Gesamteindruck. Wer mit dem Gesang nicht so auf Kriegsfuss steht der kann ja noch Punkte hinzuaddieren.

1.Entrapment
2.Piss Wreck
3.Disgrace Yourself
4.All Hail The Grub
5.Ten Pounds of Shit in a Five Pound Bag
6.Scattered
7.Now it Stokes Frenzy
8.Numb Skull
9.Die Before You Die
10.Spookin' the Animals

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/ugly-produce
https://agoniarecords.com/kingparrot

6,5 von 10 Punkten

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Review: Paradise Lost - Medusa
Geschrieben am 02.09.2017, 15:17 von ALUCARD

Paradise Lost
Medusa
Nuclear Blast
Vö:01.09.2017



Ich denke mal jeder kennt eine Band deren Discografie dem Verlauf der Engländer ähnelt: Anfangs wild und ungestüm, dann nach und nach seichter werdend mit der Begründung man sei jetzt erwachsener und erfahrener. Und dann folgt der Versuch an die jungen Jahre anzuschliessen um zu beweisen das man es noch immer "kann". Meist gelingt das mehr oder weniger gut und glaubhaft. Bei Paradise Lost allerdings verlief diese Entwicklung immer schrittweise und nachvollziehbar von Album zu Album, "Host" war 1999 scheinbar so etwas wie der Wendepunkt. Ab dann nahm der Härtegrad wieder zu und die Band entwickelte sich wieder zu ihren Wurzeln zurück. Mit "Medusa" ist diese Reise noch nicht am Ende, kommt dem aber sehr nahe. Ich denke mal auf dem Zeitstrahl befindet man sich jetzt im Bereich von 1990 bis 1993, irgendwo zwischen "Gothic", "Shades of God" und "Icon".

Der Opener "Fearless Sky" verspricht selbstbewusst "We rise again", und mit dem Track als Eröffnung ist das auch glaubhaft. Der angekündigte DeathDoom ist das zwar immer noch nicht, aber im Doppel mit "Gods of Ancient" beweist man das man wuchtig und düster klingen kann und trotzdem "catchy" ist. Soll heissen man orientiert sich schon eher doomig, klingt aber null schnarchig oder lässt an eingeschlafene Füsse denken, Dynamik wird hier gross geschrieben.
Dagegen verliert man dann mit "From the Gallows" etwas an Fahrt. Schon ein guter Song, aber mehr auch nicht. Das recht früh platzierte Gitarrensolo finde ich irgendwie unpassend und störend.
Mit der Singleauskopplung "The longest Winter" folgt man dem eingeschlagenen Weg, warum gerade dieser in meinen Augen recht schwache Song als erste Single ausgewählt wurde entzieht sich meiner Kenntnis und auch meinem Verständnis.
"Medusa" zieht wieder etwas an, nur die teils etwas unmotiviert klingenden Klargesanganteile finde ich nicht so gelungen. Dafür finde ich die doomig dröhnenden Gitarren hier sehr gut, durch den klavierbegleiteten Mittelteil kommt man in die Nähe von My Dying Bride.
Mit "No Passage for the Dead" geht es weiter abwärts, positiv gesehen. Schleppend und düster geht es in Bereiche die zu den Anfangsjahren der Truppe führen, der unbequeme Charakter des Songs ist jedenfalls nichts für Anhänger der Truppe die gerne mehr Titel wie "So much is lost" hätten.
Die können sich eventuell eher mit "Blood and Chaos" anfreunden, der mit seiner Melodik ein krasser Gegenpol zu dem vorangegangenen Track ist. Man könnte meinen die Engländer wollten einfach mal beweisen warum sie als Mitbegründer des Gothicmetal gelten.
"Until the Grave" schliesst das Album ab und spannt den Bogen zum Albumeinstieg, doomig und trotzdem groovend bekommen alle Bands die sich an der frühneunziger Phase der Truppe orientieren eine Lehrstunde darin wie ein rundum gelungener Track zu klingen hat.

Fazit: Starker Albumeinstieg mit den stärksten Momente der gesamten Bandhistorie. Nach etwas schwachem Mittelteil gewinnt man wieder die Oberhand bis zum packend Abschlussong "Until the Grave" mit dem das Album so endet wie es begonnen hat.


1.  Fearless Sky
2.  Gods of Ancient
3.  From the Gallows
4.  The Longest Winter https://www.youtube.com/watch?v=ufs-kLZFyjU
5.  Medusa
6.  No Passage for the Dead
7.  Blood & Chaos https://www.youtube.com/watch?v=f1Jh36OMXFE
8.  Until the Grave https://www.youtube.com/watch?v=C2JRD4r4Yuw

http://www.paradiselost.co.uk/

8 von 10 Punkten



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Review: Die Apokalyptischen Reiter - der Rote Reiter
Geschrieben am 01.09.2017, 19:16 von Raven

Die Apokalyptischen Reiter - Der Rote Reiter

Charakteristisch für die Reiter sind vor allem die ins Hirn brennenden, sich für immer in den letzten Winkel einnistenden Ohrwürmer. Man kann ihnen nicht entfliehen, sind sie doch auf jedem Album zu finden - und zwar zahlreich. Dies ist in ihrem neusten Werk nicht anders, aber dazu später mehr.

Nach drei langen Jahren der Enthaltsamkeit, bekommen wir nun endlich wieder neues Material um die Ohren geklatscht. "Der Rote Reiter" ist nach der letzten Veröffentlichung von 2014 bereits das 10. Album der Thüringer.

Wie oben schon beschrieben, haben die Reiter eine große Stärke, mit der sie bei mir jedes Mal aufs Neue punkten können: ihre Texte. Aus den verschiedenen Themen die sie behandeln und ansprechen, zaubern sie immer wieder Songs, die sich bereits nach dem ersten Hören einprägen und nicht mehr wegzukriegen sind. Dies ist in ihrem neuen Werk nicht anders. "Auf und nieder", "Franz Weiß" und "Ich bin weg" schwirren schon seit Tagen in meinem Kopf. Eingängige Melodien und zum Mitgrölen verdammte Texte prägen diese Songs und machen einfach Spaß.

Aber auch eine weitere große Stärke der Band ist auf diesem Album vertreten; nämlich die Vielseitigkeit, die uns Sänger "Fuchs" mit seiner Stimme präsentiert. Neben den oben genannten, clean gesungenen Stücken, haben wir auch hier wieder fette Growls am Start. "Der rote Reiter" und "Hört mich an" sind das beste Beispiel dafür.

Leider konnten mich aber nicht alle Songs vollends überzeugen. Der Opener "Wir sind zurück" tut dem Album nichts wirklich Gutes. Es erinnert mich zur sehr an dieses Deutschrock "Hallowirsindzurückundmüssendarübersingenweilunsnichtsandereseinfällt" Klischee und das haben sie wirklich nicht nötig.

Fazit: Fans der Apokalyptischen Reiter werden nicht enttäuscht - "Der Rote Reiter" hat einfach alles zu bieten, was das Herz höher schlagen lässt.

Anspieltipp: Der rote Reiter, Auf und nieder, Hört mich an


Wertung: 7,5/ 10




Gesamtlänge: 54:22
Label: Nuclear Blast
VÖ: 25. August 2017



Tracklist

1.   Wir sind zurück
2.   Der rote Reiter
3.   Auf und nieder
4.   Folgt uns
5.   Hört mich an
6.   The Great Experience of Ecstasy
7.   Franz Weiss
8.   Die Freiheit ist eine Pflicht
9.   Herz in Flammen
10. Brüder auf Leben und Tod
11. Ich bin weg
12. Ich nehm dir deine Welt
13. Ich werd bleiben

Website der Band: Die Apokalyptischen Reiter bei Facebook

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Review: Pig`s Blood - Pig`s Blood
Geschrieben am 01.09.2017, 14:59 von ALUCARD

Pig`s Blood
Pig`s Blood
Godz of War Productions
Vö:30.06.2017



Die Cd ist ohne weitere Info´s bei mir eingetrudelt, also muss Bandcamp & Metal Archives als Informationsträger herhalten. Dort erfährt man aber auch nicht so sehr viel, ausser das die Band aus Milwaukee kommt und das ihr Debütalbum ist. Die Bandmitglieder waren schon in diversen anderen Bands tätig, vorwiegend im Untergrund des amerikanischen Death Metal. Jedenfalls stehen bei MA eine Menge "ex-" unter den Mitgliedsnamen.

Geboten bekommt man nicht den typischen amerikanischen Death Metal, klassiche Vertreter des Genre`s sollte man nicht im Hinterkopf haben. Die Jungs folgen eher dem Trend des chaotisch nihilistischen Death Metal bei dem die Mitglieder meistens ihre Gesichter durch Kapuzen oder ähnlichem verhüllen. Ich würde den Jungs spontan eine Nähe zu den spanischen Altarage unterstellen, nur eine Spur primitiver und roher.
Melodien sucht man vergebens, nur blitzartig schleicht sich das ein oder andere Rifffragment mit ein das eine Spur von Melodik verbreitet. Ansonstens wummert sich das Material sehr destruktiv und verachtend durch die Boxen, grösstenteils angefeuert durch das unnachgiebig treibende Drumming. Es ist auch kein klares Songwriting erkennbar, die einzelnen Tracks basieren eher auf einem tiefschwarzen Grundgeräusch das immer wieder mal variiert wird. Es gibt keine Intro´s oder Outro`s, keine Zwischenspiele oder Passagen in denen das Inferno etwas zurückgeschraubt wird. Die Band baut von der ersten bis zur letzten Sekunde Druck auf und setzt den Hörer damit unter permanente Spannung.

Kritikpunkt ist leider der Sänger, durch sein unverständliches und recht gleichförmiges Geröchel fehlen dem Hörer Identifikationspunkte, der Band geht deshalb die Eigenständigkeit verloren und das Material klingt recht seelenlos. Vielleicht ist das auch so gewollt...

Am Ende bleibt ein ungutes Gefühl in der Magengegend zurück, aufgebaut durch den pessimistischen Dauerdruck bei dem der Körper nicht so recht weiss wie er mit diesem negativ ablehnenden Material umgehen soll das da auf ihn einwirkt. Eindrucksvoll ist die Präsentation schon, was etwas fehlt ist die persönliche Note. Dadurch ist das Album etwas körperlos.  

1.Misanthrope Absolute 03:27
2.Iron Justice 04:32
3.Taste The Fucking Poison 04:09
4.Torches of War and Retribution 03:14
5.Rats (This World is a Sewer) 03:49
6.Death March Insanity 03:28
7.The Age of Endless War 04:17
8.First Step in Making Things Right 02:41
9.Deniers of the Root 02:52
10.There Will Be No Law 03:46

https://godzovwarproductions.bandcamp.com/album/pigs-blood

7 von 10 Punkten



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Review: Infest - Addicted to Flesh
Geschrieben am 30.08.2017, 09:21 von ALUCARD

Infest
Addicted to Flesh
Defying Danger Records
Vö: 09.09.2017



Der Name könnte euch bekannt vorkommen, gibt es doch laut Metal Archives 7 Bands mit dem selben Bandnamen und ich denke da sind noch nicht mal alle erfasst (z.B. die amerikanischen Powerviolence Pioniere).
Hier dreht sich alles aber um die serbischen Infest, gegründet 2002 mit einer stattlichen Anzahl von 8 Veröffentlichungen verteilt über Demos, EP`s und Alben. Letztes Lebenszeichen war die 2014er Platte "Cold Blood War".
Auf "Addicted to Flesh" weicht man nicht vom eingeschlagenen Weg ab sondern verfeinert die Fahrspur. Track Nummer 3 gibt die Richtung vor, "Deathrash Legion 666". Fein bollernd durchpflügen die Serben in 8 verschiedenen Variationen den Acker und geben dem Hörer alles was es braucht um Kopf und Faust in Bewegung zu versetzen.
Treibendes Drumming, flotte Gitarrenläufe mit kurzen Soloeskapaden die Richtung Südamerika schielen und ein Sänger dessen wütendes Gebelle bestens dazu passt. On Top gibt`s noch bestens mitshoutkompatible Passagen.
Dabei schöpfen sie aus ihrem reichlich vorhandenen Erfahrungsschatz der vergangenen Jahre, überflüssigen Ballast sucht man vergebens. Braucht es bei zwei Gitarren auch nicht, die sorgen für genug Druck und Abwechslung im Gehörgang. Für mich könnten Infest ruhig des öfteren mal das Tempo etwas rausnehmen und groovebetonter agieren, in "Nailed to your spine" funktioniert das sehr gut.
Wenn ich über 666 Ecken einen Zusammenhang zwischen dem  Label, dessen Heimat, der Vergangenheit und der Band herstellen wollen würde dann könnte ich sagen: Auf dem Fuck the Commerce (R.i.P) Festival in Torgau hätte die Band bestens ins Billing gepasst und dort für brennende Beton gesorgt.
Deaththrash Legions, ihr müsst zugreifen. Alle die unverbautem, trendbefreitem Death und Thrash nahestehen sollten die neue Scheibe der Serben auch mal antesten.

1. Intro
2. Hail The Mother War
3. Deathrash Legion 666
4. Addicted To Flesh
5. I Bring You War
6. Nailed To Your Spine
7. Stigmatized
8. The Blind One Leads The Way
9. The Awakening Failed

Band
Vandal (rhythm guitars and vocals)
Zombie (drums)
Vrag (bass)
Tyrrant (lead guitars)

https://infestbeograd.bandcamp.com/album/addicted-to-flesh
https://www.facebook.com/infest.serbia
www.defyingdanger.de

8 von 10 Punkten

(1 Antworten)

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Review: Corpsehammer - Posesión
Geschrieben am 30.08.2017, 08:00 von ALUCARD

Corpsehammer
Posesión
Morbid Skull Records
Vö: 01.09.2017



Black Metal Bands die sich an frühen Darkthrone orientieren gibt es ja eine Menge, das Endergebnis ist mal mehr und mal weniger gut.
Aber selten zieht es eine Band so stur durch wie Corpsehammer. Sie kopieren allerdings nicht einfach nur stumpf sondern orientieren sich einfach nur eins zu eins am Klang der Vorbilder. Das Songmaterial an sich weisst schon deutliche eigene Züge auf und hebt sich sich so wohltuend vom restlichen Darkthrone Worship Klan ab.

Vor allem der Gesang ist "over the Top", angepisst, hysterisch und roh schreit, lamentiert, klagt und droht sich Sänger Midnight Horror durch die 6 Songs. Dabei liegt er öfters mal eine Spur daneben und schert sich nicht um bekannte Gesangsmuster. Genau das macht es aber sausympatisch und bodenständig und passt bestens zum natürlich gehaltenen Sound. Endlich mal wieder ein Schlagzeug das sich auch wie ein Schlagzeug anhört und nicht elektronisch verschlimmbessert wurde.

6 mal gibt es frühen Blackmetal aus den Anfangstagen der zweiten Welle, selbiger kratzt auch gerne mal am simpel strukturierten Death Metal. Aber Haupteinfluss ist Schwarzmetal aus skandinavischen Wäldern mit einem grossen Geotag rund um Kolbotn. Und da das so leidenschaftlich und grundehrlich präsentiert wird macht es auch mächtig Laune zuzuhören. Kommt aber scheinbar nur als Tape.

CORPSEHAMMER [Promo Teaser]

1. Pulso De Saturno 2:21 https://www.youtube.com/watch?v=6m-MqWmuWh8
2. Beso Infame 3:13 https://www.youtube.com/watch?v=jLLQS-0ImkA
3. Carnicero Humano 2:29
4. Posesión 2:18
5. Cataclismo 2:01
6. La Gran Puta (Beast Rider) 2:25

https://www.facebook.com/corpsehammer/

8,5 von 10 Punkten

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Review: Deny The Urge - As Darkness Falls
Geschrieben am 29.08.2017, 18:16 von Nabu

Deny The Urge - As Darkness Falls

Oft wiederholt sich beim Reviewen von Alben, welche durchschnittlich bis gut bewertet werden ein und dasselbe Muster. Ich höre mir die Scheibe an, finde sie ganz ordentlich, schreibe dies auf und vergebe entsprechende Punkte. Mit jedem weiteren Hören merke ich dann aber, dass das Album einen Langzeittest kaum bestehen kann und muss die Punktzahl kontinuierlich nach unten korrigieren. Bei der deutschen Combo Deny The Urge war es diesmal aber andersrum. Klingt komisch? Wars irgendwie auch. Erklärungsversuche folgen.

Als ich mir „As Darkness Falls“ zum ersten Mal angehört habe, war ich nicht direkt enttäuscht aber doch etwas irritiert. Mir fielen doch einige Ungereimtheiten auf die ich bei einer Band, die seit fast 20 Jahren besteht, nicht hören will - auch wenn es sich hierbei „erst“ um das dritte Album handelt. Irgendwie konnte mich der Sound nicht so richtig packen. Ich konnte es nicht benennen, aber irgendwas fehlte mir.
Und zwar Zeit. Mit jedem erneuten Durchlauf fand ich besser zum Album der Braunschweiger. Ich erkannt die Stärken des Albums und auch die Stolpersteine die mir negativ aufgefallen sind. Und die konnte ich nun auch endlich zu Papier bringen. Fangen wir mit den Schwächen des Albums an:  die Band neigt in meinen Augen etwas zu sehr dazu, nach komplexer Abwechslung zu streben wo keine nötig ist. Viele Songs beinhalten ordentliche Tempowechsel und abwechslungsreiche Parts die zwar schon zusammenpassen aber das musikalische Gesamtbild irgendwie überfüllen. Ein bisschen so als ob man auf eine Portion Pommes zu viel Ketchup macht - es schmeckt zwar noch, wird aber matschig. Das ist insofern schade, da unter anderem richtig geile Gitarrensolos oft nicht den Raum kriegen der ihnen eigentlich zustehen würde.

Nach der Kritik nun aber zu den großen Stärken von Deny The Urge im Allgemeinen und „As Darkness Falls“ im Speziellen. Zum einen hätten wir da Rampensau Henrik der sowohl mit seinen Riffs als auch mit seiner - wenn auch teilweise etwas unkonventionell klingender - Stimme sehr viel Wucht zum Sound beiträgt. Besonders in den Midtempo-Passagen kommt das gut zur Geltung. Stichwort Midtempo - wenn die Band die Walze rausholt gibt es kein Halten mehr. Hier zeigen uns die Jungs wie man simpel, effektiv und sau geil einfach mal alles zerfetzt. Ein gutes Beispiel dafür ist „Perfect Disguise“. Ein Nackenbrecher wie er im Buche steht. Fette Riffs, eine Trommel die dich von jeder Klippe treibt und Vocals die den Teufel höchstpersönlich hochschrecken lassen.

Leider sind diese Highlights auf dem Album in der Unterzahl und der finale Eindruck ist leider eher durchzogen. Trotzdem hat sich die Band damit unwiderruflich in mein Gehirn gespielt und ich werde gespannt zukünftige Releases verfolgen. Mein Tipp an die Jungs: weniger ist manchmal mehr!    

Anspieltipp: As Darkness Falls, Altar of Addiction, Perfect Disguise


Wertung: 7,5/ 10




Gesamtlänge: 47:25
Label: G.U.C.
VÖ: 1. August 2017



Tracklist


1.  Intro
2.  As Darkness Fall
3.  Loophole
4.  Altar of Addiction
5.  All or None
6.  On the Surface
7.  Infected Curses
8.  Voices
9.  Perfect Disguise9
10. Vatermoran
11. Medusa
12. The Processing
13. Separated Flesh


Website der Band: Deny The Urge bei Facebook

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Review: Hallatar - No Stars Upon The Bridge
Geschrieben am 29.08.2017, 17:51 von Raven

Hallatar - No Stars Upon The Bridge

Die Gründung einer neuen Band ist in der Regel immer eine feine Sache. Im Fall von Hallatar hat die Entstehung jedoch einen tragischen Hintergrund. "No Stars Upon The Bridge" befasst sich nämlich mit dem Tod der 2016 verstorbenen Künstlerin und Trees of Eternity Sängerin Aleah Starbridge. Hervorgerufen wurde die Band vom Swallow the Sun Gitarristen und ihrem einstigen Lebenspartner Juha Raivio, welcher sich zur Unterstützung des Projektes Amorphis-Sänger Tomi Joutsen und H.I.M.-Drummer Gas Lipstick geholt hat.

Juha Raivio hat in dem Album seinen schweren Verlust verarbeitet und all seinen Schmerz und seine Trauer hineingesteckt, wobei er von Aleah verfasste Gedichte und Lyrics verwendete. Herausgekommen ist ein pechschwarzes Meisterwerk, welches sogar den härtesten Metallern nahe gehen wird. Eine Komposition, die beim Abspielen eine Welle von Emotionen über den Hörer strömen lässt und diesen mit in die schmerzerfüllten Tiefen reißt.

Tomi Joutsen zeigt hierbei wie vielseitig seine Stimme sein kann und überzeugt mit dem angenehmen und fließenden Wechsel zwischen cleanen und gegrowlten Parts. Auch die Gastsängerin Heike Langhans - bekannt von der Band Draconian -, die sowohl die Zwischensequenzen in Form von Gedichten übernommen hat, als auch in dem Song "My Mistake" mit wirkt, harmoniert perfekt mit seiner Stimme.

Jeder einzelne Song auf dem Album überzeugt für sich allein, aber einige stechen besonders hervor.
Der Opener "Mirrors" macht durch seinen extrem düsteren, kraftvollen Start auf sich aufmerksam. Auch die Riffs drücken ordentlich durch - Doom Metal in seiner schönsten und reinsten Form.  

Mit "My Mistake" haben wir hier einen eleganten Kontrast zum Opener. Untermalt mit verspielten Keyboard Klängen hat Heike Langhans hier einen besonders schönen Einsatz. Ein sehr emotionaler Song und mein persönlicher Höhepunkt dieses Albums.

Der Abschluss wird von "Dreams Burn Down" gebildet. Hier hat Aleah Starbridge vor ihrem Tod den weiblichen Part übernommen und allein diese Tatsache lässt einen erschaudern. Ein wirklich großartiges Stück.

"No Stars Upon The Bridge" ist kein Album, welches mal so nebenbei gehört werden kann. Die Geschichte dahinter und die musikalische Umsetzung dazu berührt zutiefst. Ein musikalisch beinahe perfektes Werk, dessen emotionaler Wert aber über jegliche Wertung hinausgeht. Juha Raivio hat Aleah auf diese Weise ein mehr als würdiges Denkmal gesetzt.



Anspieltipp: Mirrors, My Mistake, Dreams Burn Down


Wertung: 9,5/ 10




Gesamtlänge: 40:28
Label: Svart Records
VÖ: 13. Oktober 2017



Tracklist

1. Mirrors
2. Raven s Song
3. Melt
4. My Mistake
5. Pieces
6. Severed Eyes
7. The Maze
8. Spiral Gate
9. Dreams Burn Down

Website der Band: Hallatar bei Facebook



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The Spirit
Geschrieben am 29.08.2017, 17:27 von Exorzist

 Die deutschen Black/Deather THE SPIRIT veröffentlichen ihr Debutalbum!

“Sounds From The Vortex“ wird am 13.Oktober 2017 über das bandeigene Label Eternal Echoes veröffentlicht. Das Album wurde in den Iguana Studios aufgenommen, gemixt und gemastert. Das Artwork stammt von WÆIK.

Den ersten Song "The Clouds of Damnation" könnt ihr euch HIER anhören.

The band comments: “Every note on this album comes from the bottom of our hearts. Created with high passion, we captured the fire that burns in us to transform it into the Sounds from the Vortex.“

Tracklist:
1. Sounds from the Vortex
2. Cosmic Fear
3. The Clouds of Damnation
4. Cross the Bridge to Eternity
5. Illuminate the Night Sky
6. The Great Mortality
7. Fields of the Unknown

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Spectral Voice
Geschrieben am 28.08.2017, 19:54 von Exorzist

 Das Debutalbum "Eroded Corridors of Unbeing" von SPECTRAL VOICE erscheint über Dark Descent Records am 13.Oktober. Nach fünf Demos/Rehearsals und zwei Splits gibt es endlich das erste Full-Lenght Album der Jungs aus Colorado.

While things appear quite straight-forward on paper (the band has never hidden their love of roughly mixing early and down tuned Finnish death metal with extreme doom in an acid bath) there's something quite unique about them. Instead of weakening their impact, their rawness and vast sound only emphasizes their genuine thirst for darkness.

Like a lurker oozing with evil intentions, SPECTRAL VOICE like to remain in the shadows. There, they've patiently learned from their elders, only to regurgitate their own brand of extreme death/doom. For instance, 'Visions of Psychic Dismemberment' is an eleven-minute long trip into the darkest regions of our collective mind, where UNHOLY's trippiest moments join INCANTATION for a dance around the fire. The opening blast beat sequence in 'Lurking Gloom' on the top of bleak arpeggios will fire up most dISEMBOWELMENT freaks.

Far more than just a sum of its parts, Eroded Coridors of Unbeing is a unique and claustrophobic voyage, cavernous yet full of clarity. Here, SPECTRAL VOICE
is the sound of one's soul going further down the abyss...and they're taking you with them.





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NOAF 2017
Geschrieben am 21.08.2017, 10:18 von Slaypultura

Wie siehts dieses Jahr aus :Frage:
Wer wird dort sein :Frage:
Bin am Überlegen am Freitag vorbeizuschauen..

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Review: Vassafor - Malediction
Geschrieben am 19.08.2017, 19:57 von Raven

Vassafor - Malediction

Black Metal in seiner Urgestalt ist in der heutigen Zeit nur noch selten anzutreffen. Oft wird mit dem Genre herumexperimentiert, ihm symphonische, melodiöse Intros verpasst, cleane Vocals eingeflößt und somit quasi bis zur Unkenntlichkeit modifiziert. Ich will damit nicht sagen, dass dies unbedingt schlecht ist - so sind viele neue Bands entstanden, die ihren eigenen Stil verfolgen und neue Sub Genres ins Leben gerufen haben.

Allerdings ist es für Black Metal Fans oftmals befremdlich, oben beschriebenes in ihrem doch eigentlich so kalten, kompromisslosen Genre zu finden. Zum Glück gibt es aber noch Bands wie Vassafor, die genau diese ursprüngliche Form erhalten wollen und uns mit ihrem neuen Album „Malediction“ 100% puren Black Metal ins Gesicht klatschen.

Schleppend - also im positiven Sinne - werden wir in den 16 Minuten langen Opener eingeführt. Eine riesige Walze des Doom überrollt den Hörer, um nach gut fünf Minuten in ein fettes Riff überzugehen. Vorher in Midtempo gehalten, wird ab dem Zeitpunkt ordentlich eingeheizt. Treibende Drums, gefolgt von eingängigen Riffs und Tempowechsel hat der Song so viel zu bieten, dass er alleine schon ein eigenes - in dem Fall natürlich recht kurzes - Album darstellen könnte.  

Die folgenden Songs zeichnen sich vor allem durch ihre zahlreichen Rhythmuswechsel aus. Still sitzen bleiben kann man also knicken. Kreischende Gitarreneinlagen und markante Riffs geben dem Ganzen Abwechslung und halten den Hörer bei Laune.

Bei „Black Winds Victoryant“ wird deutlich an Tempo zurückgeschraubt. Träge schlurft der Song größtenteils vor sich hin und kann uns leider nicht die Abwechslung bieten, die wir von seinen Vorgängern kennen. Dafür drückt hier der Bass an einigen Stellen gut durch und kann damit deutlich Punkten.

Das Schlusslicht bildet „Illumination of the Sinister“. Bedrohlich und düster wird es uns präsentiert und bildet an für sich einen soliden Song. Allerdings lässt das Album mit den letzten beiden Tracks etwas nach und wirkt nicht mehr so eingängig wie zu Beginn.  

Vassafor zeigt uns mit Malediction, dass der gute, alte Black Metal noch lebt. Ganz der alten Schule treu geblieben hat man nicht nur die Soundqualität entsprechend angepasst. Malediction ist auch nur als Tape und LP erhältlich. Diese Tatsache wird wahrscheinlich vielen gegen den Strich gehen, ist aber seitens der Band schlicht und einfach Konsequent.

Anspieltipp: Devourer of a Thousand Worlds, Emergence (Of an Unconquerable One)


Wertung: 8,0/ 10




Gesamtlänge: 49:45
Label: Iron Bonehead Productions
VÖ: 13. Oktober 2017



Tracklist

1. Devourer of a Thousand Worlds
2. Emergence (Of an Unconquerable One)
3. Elegy of the Accurser
4. Black Winds Victoryant
5. Illumination of the Sinister

Website der Band: Vassafor bei Facebook



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MORK
Geschrieben am 19.08.2017, 16:30 von ALUCARD

 "Many have tried, many have failed. Mork nails it.” - Nocturno Culto (Darkthrone)

Das dritte Album von Mork huldigt gnadenlos dem Spirit des alten norwegischen Black Metal, Hauptinspiration sind Darkthrone und Burzum.
Vorab gibt es schon ein Video zu "I Hornenes Bilde", das Album ‘EREMITTENS DAL’ erscheint am 13.Oktober.

Mork - I Hornenes Bilde (from Eremittens Dal)


1. Hedningens Spisse Brodder
2. Holdere Av Fortet
3. Forsteinet I Hat
4. Eremittens Dal
5. I Hornenes Bilde
6. Likfølget
7. Et Rike I Nord
8. I Enden Av Tauet
9. Mørkets Alter
10. Gravøl


Die Coverzeichnung stammt von Jannicke Wiese-Hansen, bekannt dürfte er durch seine Arbeiten für frühe Burzum und Satyricon sein.

Auf "Eremittens Dal" gibt es Gastauftritte von Dimmu Borgir's Silenoz und 1349's Seidemann.

"Mork caught my attention a couple of years ago and I was immediately drawn to the atmospheric and reclusive soundscapes, enticed by the desolate and solitary approach - true to the old Norwegian Black Metal ways. It was as if I was thrown back in time. So when I got asked to add vocals on two tracks I didn't hesitate to comply, I just instantly knew I was meant to have a part in it!" - Silenoz (Dimmu Borgir)

"I have seen the future of black metal, and it's name is Mork. Halden Hellfire!..” - Seidemann (1349)  

http://peaceville.com/bands/mork/

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Review: Syndemic - Annihilate The I
Geschrieben am 17.08.2017, 17:55 von Nabu

Syndemic - Annihilate The I

Woran erkennt man ein gutes Album? Ganz einfach - man macht es am Morgen an und hört es genau einmal, um sich dann am Abend dabei zu erwischen wie man die Songs vor sich hin brummt. Und dies, obwohl man den ganzen Tag dazwischen andere Musik gehört hat. So ist es bei mir in den letzten Tagen geschehen. Dank geht raus an die Jungs von Syndemic die mein Erinnerungsvermögen korrumpiert haben. Bastarde!

Um die Auswirkung dieses Albums auf mich voll erfassen zu können braucht der Leser zwei wichtige Informationen über mich. Punkt 1: ich kann progressiven Metal mal so gar nicht leiden. Punkt 2: ich weiss mit Melodic (Death) Metal so gar nichts anzufangen. Natürlich gibt es da die Eine oder Andere Ausnahme - diese sind aber derartig dünn gesät, dass mir auf die Schnelle noch nicht mal eine einfällt (um ehrlich zu sein ist mir mitten im letzten Satz Punish eingefallen - verdammt!). Der Punkt ist: obwohl die Herren von Syndemic im Prinzip (vom Genre her) nicht in mein Beuteschema passen, würde ich mich doch als Fan der ersten Stunde bezeichnen. Live brennt die Bühne innert Kürze heisser als Napalm und ihr ‘14er Debüt hat mich zuverlässig aus den Latschen gehauen. Dementsprechend freue ich mich aufs neue Album - mit einer gewissen Skepsis. Schaffen sie es mich ein weiteres Mal zu überzeugen, vielleicht sogar zu beeindrucken?

Scheisse, ja! Der Opener „Amaurosis“ schlägt ein wie eine Faust. Eines russischen Gewichthebers. Mit Schlagring. Schön in die obere Zahnreihe. Dabei reicht ein kleines Drumbreak als Intro, bevor das musikalische äquivalent einer Betonwalze Fahrt aufnimmt. Das erste Breakdown lässt nicht lange auf sich warten und spätestens hier ist klar: der Scheiss knallt. Derartig derb, dass sich Korken an Silvester vor lauter Scham selbst entsorgen. Während der brutalen Ballerei kommen aber weder anspruchsvoll verspielte Riffs noch wiederkehrende, melodiöse Parts zu kurz die eine gewisse Eingängigkeit aufweisen. Der Song endet ähnlich abrupt wie er begonnen hat und lässt den Hörer völlig fertig zurück - und dennoch äusserst befriedigt. Wie guter Sex.

Wer sich jetzt denkt, dass die Band ihr ganzes Pulver gleich zu Beginn verschossen hat könnte falscher nicht liegen. „Into Oblivion“ folgt mit der Erbarmungslosigkeit eines mittelalterlichen Henkers und bricht mit seinen Midtempo-Passagen Nacken zuverlässiger als ein gut geknoteter Galgen. Um keine Monotonie aufkommen zu lassen werden subtil sowohl melodiös(er)e als auch etwas schnellere, rauere Parts dazugegeben. Ein absolutes Monster.

„Exileseeker“ übernimmt die Rolle des Sirenenschreis. Einmal gehört ist man verloren. Die geilen Riffs, die frechen Tempowechsel und den Refrain kriegt man einfach nicht mehr aus dem Kopf. Egal was man tut. Einmal drin geht er nie wieder raus. Wie ein falsch gesetzter Dübel. Da ändert auch der kurze Einsatz der Streicher nichts der zwar etwas unerwartet kommt aber angenehm passend ist - wie ein Platzregen an einem heissen Sommernachmittag.

Bevor mir nun die billigen Analogien beim Erläutern jedes einzelnen Songs ausgehen möchte ich auf die eine Sache zu sprechen kommen die mich nicht beeindruckt hat. Ich würde sogar so weit gehen und behaupten, dass sie mir negativ aufgefallen ist. „Ruins“. Folgende Theorie: das Album ist eigentlich fertig - es fehlt aber noch ein Song. Diskussion im Proberaum: „Lass gut sein!“. „Nee, noch knapp vier Minuten um die 45er Marke zu knacken, lass noch eben n Song schreiben!“ . „Ok mal sehen - fetten Beat, böse Riffs, nicht zu anspruchsvoll, üble Growls, knappe vier Minuten - läuft!“. Ziemlich genau so lief es (in meinem Kopf) ab. Ganz ehrlich. „Ruins“ ist das unbeliebte Kind auf der Geburtstagsparty welches nur eingeladen wurde, weil es dir deine Eltern befohlen haben. Ein kleiner Fusel auf einer ansonsten blütenweissen Weste.

Hut ab.
 


Anspieltipp: Amaurosis, Exileseeker, Perish In Time


Wertung: 9.5 / 10




Gesamtlänge: 45:58
Label: 7hard Records
VÖ: 18. August 2017



Tracklist


1. Amaurosis
2. Into Oblivion
3. Exileseeker
4. Beneath the Weeping Skies
5. Ruins
6. Whispers of Retribution
7. Carnal Sedation
8. Perish in Time
9. Mist of Singularity

Website der Band: Syndemic bei Facebook



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Review: Novae Militiae - Gash'khalah
Geschrieben am 16.08.2017, 22:31 von Raven

Novae Militiae - Gash’khalah

Franzosen und Black Metal - eine Fusion die meiner Erfahrung nach einwandfrei funktioniert. Ich denke da an Bands wie Blut aus Nord oder Alcest, die sich durch ihre spezielle Art und der Umsetzung dieses Genres einen hohen Wiedererkennungswert sichern.

Nun hoffe ich natürlich, dass uns Novae Militiae mit ihrem neuen Album "Gash´khalah" etwas ähnliches präsentieren können. Ich muss gestehen, dass mir diese Band noch nie über den Weg gelaufen ist - was mir als Black Metal Fan etwas unangenehm ist, da die sie bereits seit 2009 existiert. Allerdings bildet Gash´khalah in dem achtjährigen Bestehen erst das zweite Album, weshalb ich mir meine Unkenntnis selbst entschuldige.

Bevor ich mit einer Kritik an dem Album beginne, muss ich erwähnen, dass ich mir Gash´khalah wirklich viele Male anhören musste, um mir überhaupt eine Meinung dazu bilden zu können. Ob dies nun positiv oder negativ ist, werde ich aber erst am Schluss beantworten. Nun widme ich mich erst einmal dem Opener "The Chasm of the Cross". Schon hier hatte ich etwas zu kämpfen, obwohl der Anfang einen sehr guten Eindruck hinterließ. Atmosphärisch und midtempolastig wird man in den Song eingeführt, allerdings streckt er sich mit seinen gut sieben Minuten etwas zu sehr in die Länge. Ein „Problem“, welches sich durch das ganze Album ziehen wird.

Danach wird das Tempo deutlich angekurbelt, aber die folgenden Songs konnten sich mir nicht wirklich einprägen. Endlose scheinende Riffs und schon fast nervige Drums lassen die Songs zu einer einzigen Masse werden und erwecken den Eindruck in einem Sumpf zu stecken in dem man weder vor noch zurückkommt.

Der einzige Track, der etwas herausragt ist "Annunciation".  Ein ruhiges, stimmiges Intro lässt diesen vorerst Interessant und Abwechslungsreich erscheinen. Damit hat es sich aber auch schon erledigt, denn auch hier haben wir wieder das „Problem“ der viel zu langen Passagen bei denen ich nur darauf gewartet habe, dass der Song vorbei geht.

Der letzte Song "Seven Cups of Divine Outrage" lies mich allerdings aufhorchen. Richtig kraftvolle, temporeiche Riffs schlugen mir entgegen und zogen mich ohne jede Vorwarnung einfach aus dem Sumpf. Jedoch überdauerte der Energiesturm nicht die angegebenen neun Minuten Laufzeit. Nach knapp sechs Minuten hatten die Herren offensichtlich nicht mehr die Kapazitäten, um den Rest der Zeit aufzufüllen. Fast zwei Minuten werden hier mit Stille überbrückt, um dem Song dann doch noch ein atmosphärisches Ende zu setzen.

Leider konnte mir Gash´khalah nicht das bieten, was ich mir erhofft hatte. Zwar wurde hier ordentlich und solide gearbeitet, aber es mangelt definitiv an dem oben bereits erwähnten Wiedererkennungswert. Trotzdem werden Novae Militiae mit ihrem Werk bestimmt an anderer Stelle Anklang finden, mich konnten sie aber leider weniger überzeugen.

Anspieltipp: The Chasm of the Cross, Seven Cups of Divine Outrage


Wertung: 6,5/ 10




Gesamtlänge: 55:10
Label: Goathorned Productions
VÖ: 01. Juli 2017



Tracklist


1. The Chasm of the Cross
2. Daemon est Deus Inversus
3. Orders of the Most-High
4. Koakh Harsani
5. Annunciation
6. Black Temple Consecration
7. Fall of the Idols
8. Seven Cups of Divine Outrage

Website der Band: Novae Militiae bei Facebook

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Lihhamon
Geschrieben am 16.08.2017, 17:10 von ALUCARD

Finsteres Geschoss das da aus Leipzig an meine Ohren dringt.
Lihhamon heisst die Truppe und hat sich voll und ganz einem Gemenge aus Black und Death Metal verschrieben. Bedrohlich, mit einem latenten Hang zum Chaos.
Der Vorabbote zum neuen Album "Iron Hands of Domination" massiert einem schon ordentlich die Trommelfelle. Solltet ihr alle mal antesten.





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Empyrium : Songs of Moors and Misty Fields - 20 Years later...
Geschrieben am 15.08.2017, 18:11 von ALUCARD

Empyrium - Songs of Moors and Misty Fields

Kein Review im üblichen Sinne, sondern eine Herzensangelegenheit meinerseits...

Eines meiner Inselalben ist in diesem Jahr 20 Jahre alt geworden. Es gab in den letzten zwei Jahrzehnten wenig Alben die mich so bewegt und fasziniert haben und deren Begeisterung immer noch anhält.
Dabei trat das Album erst verspätet in mein Leben, es müsste so Ende 1998/Anfang 1999 gewesen sein als es mir im damaligen Cudgel Store in Wittenberg in die Hände fiel und ich mich nach kurzem antesten zum Kauf entschloss.
The Blue Mists Of Night" hatte ich da noch im Hinterkopf da der Track damals auf diversen Samplern zu finden war. 23,99 DM kostete mich der Eintritt ins musikalische Paradies, zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht welches musikalische Juwel ich da aus dem Laden trug. So war es Anfangs noch ein "gutes" Album, beim damaligen knappen Lehrlingsgehalt und begrenzter Alternativen blieb aber keine andere Wahl als sich das Werk durch immerwiederhören schönzuhören. Und das Album wuchs und wuchs...
Und auch heute, 20 Jahre später, hat das Album nichts von seiner Strahlkraft verloren. Ich kann nicht sagen wie oft ich dieses Album schon gehört hab, trotzdem begeistert es mich immer wieder aufs Neue. Und auch wenn ich schon jede Wendung, jedes Wort und jede Melodie in-und auswendig kenne, es nutzt sich einfach nicht ab.
Angefangen beim Auftakt "When Shadows Grow Longer" bis zur letzten Note von "The Ensemble Of Silence", 45 Minuten Gänsehaut und Emotionen. Wenn man ganz genau zuhört dann hört man sogar wie die Musiker beim spielen der Flöteninstrumente einatmen, das hat mich damals schon sehr fasziniert und beweist das hier alles noch von Hand eingespielt wurde. Für den Hörer machen genau diese Momente das Album greifbarer und menschlicher, gefühlt spielen sie das Stück soeben live vor dir und nur für dich. Ohne Filter, ohne Helferlein, ohne Künstlichkeit.
Die ersten Schreie in "Mourners" sind auch heute noch das intensivste und herzzerreissende was meine Ohren je vernommen haben. Verzweiflung, Anklage, aber auch Leidenschaft und Melancholie, all das schwingt in diesen Schreien mit. Die darauf folgenden männlichen Chöre sind der entsprechende Gegenpol, treffen den Hörer dafür im so tiefer in seiner Seele. All das eingebettet in sehnsuchtsvolle Gitarrenmelodien für die Ewigkeit. Schwer und getragen, trotzdem durch und durch positiv und euphorisch, geladen mit Pathos und einer unstillbaren Ergriffenheit.
"Ode to Melancholy" dürfte eigentlich nie enden, die intensiven, fast rein instrumentalen Schlussminuten sind in Worten kaum zu beschreiben und bewegen sich unter der Haut des Höres immer weiter bis tief in sein Innerstes.

Ich versuche mich gar nicht weiter in einer Track-by-Track Analyse da dieses Album grösser ist als alle mir zur Verfügung stehenden Worte. Punkte gibt es auch keine, und zwar wegen Befangenheit und Zeitlosigkeit. Sollte jeder mal gehört haben, meiner Meinung nach sollte das auch jeder im Schrank stehen haben der sich nur ansatzweise mit Dark Metal beschäftigt. "Songs of Moors and Misty Fields" ist ein Album das die Zeit schadlos überstanden hat, für mich noch immer überragend ist und mit dem sich kein zweites Werk messen konnte.



1.When Shadows grow longer
2.The blue Mists of Night
3.Mourners
4.Ode to Melancholy
5.Lover's Grief
6.The Ensemble of Silence

Vö:16.Juni 1997
Label: Prophecy Productions

https://empyrium.bandcamp.com/album/songs-of-moors-and-misty-fields

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Satyricon - Sammeltread zu den Black Metallern
Geschrieben am 15.08.2017, 09:59 von UnDerTaker

satyriconNach drei Jahren Arbeit bringen die Black Metaller SATYRICON am 22.09.2017 ihr neues Album "Deep calleth upon Deep" in die Läden.
Aus dem nunmehr 9. Studioalbum der Band ist jetzt die erste Single und ein Lyric Video zum Titeltrack veröffentlicht worden. Hier Link zum digitalen Download und zum streamen: http://radi.al/DeepCallethUponDeep
Das Video zu "Deep calleth upon Deep" findet ihr unten...

Passend zum neuen Album gehen Satyricon auf eine ausgedehnte Europatour:
24.09.17 DE - Hamburg / Grünspan
25.09.17 DE - Essen / Turock
26.09.17 NL - Tilburg - 013
27.09.17 BE - Vosselaar / Biebob
29.09.17 UK - London / Heaven
30.09.17 FR - Paris / La Maroquinerie
01.10.17 FR - Nantes - MJC De Reze
02.10.17 FR - Toulouse / Le Metronum
04.10.17 ES – Madrid / Sala But
05.10.17 ES - Barcelona / Razzamatazz
06.10.17 FR – Montpellier / Rockstore
07.10.17 IT - Bologna / Zona Roveri
09.10.17 CH - Zurich / Dynamo
10.10.17 DE – München / Backstage Halle
11.10.17 AT - Wien / Szene
12.10.17 CZ – Prague / Akropolis
14.10.17 PL - Krakow / Kwadrat
15.10.17 PL – Warsaw / Progresja
16.10.17 DE – Berlin / SO36
17.10.17 DK - Copenhagen / Pumpehuset
19.10.17 DK - Aarhus / Train
20.10.17 SE - Gotherburg / Pustervik
21.10.17 SE – Stockholm / Klubben
22.11.17 NO - Molde / Gamle Kulturset
23.11.17 NO - Trondheim / Byscenen
24.11.17 NO - Oslo / Sentrum Scene
25.11.17 NO - Tromso / Driv
29.11.17 NO - Bergen / Hulen
30.11.17 NO - Stavanger / Folken
01.12.17 NO - Kristiansand / Kick
02.12.17 NO - Hamar / Gregers



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Party.San Open Air 2018
Geschrieben am 14.08.2017, 15:38 von Exorzist

Unser Dank für das P.S:O:A 2017 und die ersten Bands für das P.S:O:A 2018
WATAIN, TANKARD, HARAKIRI FOR THE SKY, REVENGE, TOXIC HOLOCAUST, BENIGHTED und UNANIMATED als erste Bands für das Party.San Metal Open Air 2018 bestätigt.

Leute,

wir bedanken uns bei Euch für ein großartiges Party.San Metal Open Air 2017. Auch wenn der Regengott es dieses Jahr nicht gut mit uns gemeint hat, habt ihr das Festival wieder zu dem gemacht für was es steht: ein mit Herz veranstaltetes Metal Festival ohne ablenkenden Firlefanz und mit Hauptaugenmerk auf die Musik und deren Fans. Wir ziehen unseren Hut und bedanken uns bei euch für eurer Durchhaltevermögen, die Treue und Unterstützung. Ihr seid absoluter Wahnsinn. Wir hoffen, dass ihr trotz des kalten Pisswetters eine großartige Zeit bei uns hattet und ihr wieder gut in die heimischen vier Wände zurückgefunden habt.

Wir arbeiten schon wieder mit Volldampf an der nächsten Ausgabe desParty.San Metal Open Air's, welches vom 09.08 bis 11.08.2018 in Schlotheim stattfinden wird. Die ersten Bands sind bereits gebucht und der Ticketvorverkauf startet heute. Wie gewohnt gibt es Einzeltickets, Frühbuchershirts + Tickets in diversen Bundles. Nach dem Festival ist vor dem Festival – wir sehen uns nächstes Jahr in Schlotheim. Tickets hier: www.cudgel.de

 Mit einem neuen Album im Gepäck, das im Winter erscheinen soll, kehrt die derzeit wohl größte „echte“ Black-Metal-Band zurück auf unsere Bühne, um ein großes pechschwarzes Feuerwerk abzubrennen. WATAIN – das ist nicht weniger als Blood, Fire & Death!


 HARAKIRI FOR THE SKY sind in den vergangenen Jahren zu einer der populärsten Bands im Bermudadreieck zwischen Black Metal, Post Metal und atmosphärischen Depressive Black Metal gewachsen. Bislang hat die Truppe drei Alben veröffentlicht, ein vierter Longplayer ist derzeit in Arbeit.


 Schwärzer als die Nacht, tödlicher als der Tod, brutaler als 99,99 Prozent der gesamten Krachszenerie: Das kanadische Trio REVENGE bedeutet: Chaos und Zerstörung. Mit Bestial/War-Black-Metal-Meilensteinen wie „Triumph.Genocide.Antichrist“ und „Scum.Collapse.Eradication“ hat man die Messlatte der gewaltbereiten Stumpfheit weit nach oben gehievt, und auch live on stage regiert der grobe Knüppel.


 Der Soundtrack zum Biersuff und zudem ein wichtiges Stück deutscher Thrash-Metal-Geschichte. TANKARD aus Frankfurt sind seit Jahrzehnten totaler Kult. Wieso haben wir die Hessen nicht ständig bei uns zu Gast? Keine Ahnung! Aber nächstes Jahr sind die Hessen wieder am Start! Abschädeln und headbangen, Folks!


 Wenn sich Thrash Metal mit stachelköpfigem Punk vereint, wenn man als Einflüsse Slayer, Motörhead, Exodus und Venom einerseits sowie The Exploited, Discharge und D.R.I. andererseits heraushören kann, dann muss es sich um TOXIC HOLOCAUST handeln. Der asoziale Haufen aus Portland, Oregon, hat erneut sein Erscheinen angedroht. Vorsicht, Gefahr!

 Seit 20 Jahren poltern die Franzosen von BENIGHTED ihren höchst originellen Death-Grind, haben es auf acht Alben gebracht und werden euch ordentlich in die Mangel nehmen! Diese Burschen geben immer Vollgas.  


 Wenn es um jene Form des melodischen Death Metal geht, der mit einem Bein im Black Metal steht und trotz seiner Harmonien finster und abgründig klingt, dann sind UNANIMATED das Paradebeispiel dafür. Die Schweden zählen mit Dissection zu den Urvätern des skandinavischen Todesmetalls, gelten nachweislich als latent auflösungsgefährdet, so dass es uns besonders wichtig ist diese Band nochmal auf unsere Bühne zu holen.

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Resonare - Immoralist
Geschrieben am 14.08.2017, 14:39 von Punkadelic

RESONARE - IMMORALIST

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MC (pro tape, 150 copies only)
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ltd. bundle: MC (with slipcase), shirt, patch and screen print - ltd. to 33 copies

PRE-ORDER STARTS NOW:
http://aderlasskunstverlag.bigcartel.com/
https://aderlass-kunstverlag.bandcamp.com/

freedom // obsession // death

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Review: Mindkult - Lucifer's Dream
Geschrieben am 12.08.2017, 12:35 von TerminalVelocity

Mindkult - Lucifer's Dream

Ich muss ja gestehen, dass - meiner tief empfundenen Liebe zu tiefgestimmten Gitarren und okkult angehauchten Lavawalzen zum Trotze - beim Thema Doom meine Gedanken eher zu alten Großmeistern wie Saint Vitus oder gleich Sabbath abschweifen und sich ein bisschen Wehmut einschleicht ob der eher durchwachsenen Releases der Gegenwart und jüngeren Vergangenheit.
Electric Wizard? Hatten mit Dopethrone auch ihre letzte Großtat vor mehr als zehn Jahren. Reverend Bizarre? Längst aufgelöst, jeder einzelne Song auch heute noch ein so gut wie unerreichbares Brett. Pallbearer? Kann man gut hören, ist mir altem Sack aber stellenweise zu modern, auch wenn das mal wieder sehr kleinlich ist ob der musikalischen Größe der Band.

Vielleicht die beste Zeit, sich einmal mehr an etwas Unbekanntes zu wagen, noch dazu wenn die stilistische Einordnung mir doch ziemlich entgegenkommt.
Mindkult stammen aus Virginia, und ... Moment mal, die Mehrzahl ist fehl am Platze, denn es handelt sich um eine One-Man-Show! Einziges Mitglied ist "Fowst", dessen recht cleane, wenig voluminöse aber deshalb noch lange nicht unangenehme Stimme so klingt, als hätte sich Thilo Wolff von Lacrimosa komplett dicht geraucht und beim Versuch, einen Eighties Smash-Hit zu produzieren, aus Versehen eine Doom-Scheibe aufgenommen.

Das alles klingt allerdings schräger und weitaus weniger empfehlenswert als es letztlich ist. "Lucifer's Dream" ist ein solides und gut durchhörbares Album geworden, auch wenn es nicht gerade einen Innovationspreis gewinnen wird.

Nach einem recht schwachen Start mit mittelmäßigen bis guten Songs aus weitestgehend vertrauten und kaum variierten Zutaten - Mid Tempo Classic Doom mit ausreichend Groove und Schwärze, um ein bisschen okkult zu wirken - stimmt Mister Fowst gegen Ende die Klampfe noch ein wenig tiefer, und ich kann vor meinem geistigen Auge die Basssaiten beim Nachschwingen beobachten. Der erdig-rostige Ton bis in den Mariannengraben heruntergestimmter Bassgitarren - da kommt Freude auf. "Howling Witch" gehört zu den lichten - pardon - schwärzesten Momenten der Platte und zeigt, dass man Mindkult nicht gleich abschreiben sollte, nur weil sie nicht gleich mit dem ersten Ton das Aha-Erlebnis bieten können. Dennoch - für eine uneingeschränkte Empfehlung reicht es nicht ganz. Zu wenig Variation, zu wenig gewisses Etwas.
Im Gegensatz zu den Elektrozauberern aus Dorset beispielsweise geht Mindkult diese fiese Mischung von vertontem Drogenrausch und Mordlust ab, auch wenn die obligatorischen Einspieler aus irgendeinem abgefuckten Horror- oder Heimatfilm auch auf "Lucifer's Dream" ihren Haken auf der Checkliste bekommen.

Anspieltipps: Howling Witch, Lucifer's Dream



Wertung: 7 / 10

Gesamtlänge: 40:42
Label: Throne Records
VÖ: 14. Juli 2017

Tracklist:
2. Nightmares 03:42
3. Behold the Wraith 09:21
4. Infernals 05:20
5. Howling Witch 05:08
6. Lucifer's Dream 09:06

Website: Mindkult Bandcamp

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Review: Affliktor - Affliktor
Geschrieben am 11.08.2017, 19:03 von Raven

Affliktor - Affliktor

Die Gitarrenlegende Toby Knapp hat eine neue Band gegründet. Warum sich der Virtuose aber gerade diesem Bereich widmet, ist mir nicht ganz schlüssig, denn Affliktor liefern uns auf ihrem Debut astreinen Black Thrash Metal. Zwei großartige Genre die vereint absolut knallen, allerdings ja nun nicht gerade mit ihren progressiven, anspruchsvollen Gitarrensolos herausstechen. Nun ja vielleicht wollte der Herr ja mal ein paar härtere Töne anschlagen.

Der Opener schmettert uns nämlich auch direkt, ohne Kompromisse, harte Riffs und treibende Drums entgegen. Der Gesang erinnert an den Stil der 90er und auch die Soundqualität scheint aus diesem Jahrzehnt zu stammen. - Ich lehne mich jetzt einfach mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass dies absolut so gewollt war, denn mit Toby Knapp haben wir hier schließlich ein Fachmann am Werk. So oder so, ich für meinen Teil stehe auf diese blecherne, rohe Art des Black- bzw. in diesem Fall Black Thrash Metals.

"Born To The Breeder" macht vor allem durch seine Midtempo-Passagen auf sich aufmerksam. Doch zum Ende des Songs spitzten sich meine Lauscher besonders. Hier erinnert das Riff nämlich deutlich an den Anthrax Song „Indians“. Zufall oder nicht - geil ist es zweifellos.

Die Mischung aus Black Metal geshredder, thrashigen Riffs und abgefahrenen Gitarrensolos zieht sich durch das gesamte Album. Der Song "Chaos Magick Totality" wäre hier wohl aber das Parade-Beispiel dafür. Wie der Titel schon vermuten lässt herrscht in den gut vier Minuten wirklich das totale Chaos - dies ist aber in keinster Weise negativ gemeint. Es macht den Song erst richtig interessant und man kann in dem Durcheinander immer noch einen roten Faden erkennen.

Zum Schluss bietet uns "Nothing Shall Arise" nochmal ordentlich thrashige und eingängige Riffs und einen ebenso eingängigen Text. Erbarmungslos walzt der Song auf einen nieder und lässt einem keine Chance still sitzen zu bleiben.

Insgesamt hat "Affliktor" genau das geliefert, was man erwartet hat, wenn man bedenkt, dass ein Gitarrengenie sich diesem Genre angenommen hat. Nämlich roher Black Thrash untermalt mit bizarren Gitarrensolos. Eine Kombination die in diesem Fall perfekt funktioniert und um das Label einmal zitieren zu dürfen: "Black/thrash metal never sounded this exciting." - Und damit haben sie absolut Recht.

Anspieltipp: Born To The Breeder, Chaos Magick Totality, Nothing Shall Arise


Wertung: 9.0 / 10




Gesamtlänge: 32:54
Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 20. Oktober 2017



Tracklist


1.  Storms of Demogorgo
2.  Born To The Breeder
3.  Backwards Into Hell
4.  Chaos Magick Totality
5.  Burn The Earth
6.  The Singularity
7.  Planet Rogue
8.  Nothing Shall Arise
9.  Pazuzu Invoked


Website der Band: Affliktor bei Facebook



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IN FLAMMEN Open Air 2018 - Germany´s hellish Gartenparty
Geschrieben am 11.08.2017, 09:21 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air 2018
12.-14.07. Torgau / Entenfang

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NAPALM DEATH (UK)
IMPALED NAZARENE (FIN)
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Review: Pagan Altar - The Room of Shadows
Geschrieben am 07.08.2017, 16:20 von ALUCARD

Pagan Altar
The Room of Shadows
Temple of Mystery Records
Vö: 24.08.2017 (Cd/Mc)/27.09.2017 (Vinyl)



Kurz die Eckdaten: Das Album wurde schon vor längerer Zeit geschrieben ("originally written thirteen Years ago" laut Label), ist aber irgendwie nie richtig fertig geworden und erfuhr seine finale Bearbeitung erst nach dem Tod von Sänger Terry Jones im Jahr 2015. Weitergehen wird es wohl mit Pagan Altar nicht mehr, somit ist "The Room of Shadows" nicht nur das letzte Album mit Terry als Sänger sondern auch das letzte Pagan Altar Album überhaupt. Als Abschiedsvorstellung wollen die PA Mitglieder Diccon Harper, Alan Jones und Andy Green zusammen mit den Sessionmusikern Brendan Radigan (Vocals–Magic Circle) und Andres Arango (Bass–Cauchemar, Metalian) eine einzige finale Show als Time Lord im Rahmen der Veröffentlichung von "The Room of Shadows" beim Wings of Metal Festival in Montreal am 9.September 2017 spielen.

Beim Album bekommt man genau das was man erwartet wenn man UK und DOOM liest. Kein Gejammer, kein unnötiger Ballast, kein Zierrat, kein Blendwerk. Einfacher, sehr gut gemachter, kraftvoller Doom mit Tendenz zur reinen metallischen Lehre. Und auch leicht folkige Einflüsse sind zu verzeichnen, wenn bei "The Room of Shadows" plötzlich Ian Anderson um die Ecke käme und seine Querflöte bearbeitet, ja dann würde das weder stören noch verwundern. Die Anfangsminuten vom darauffolgenden "The Ripper" wurden wahrscheinlich dazu erschaffen um Steine zu erweichen, anderns kann ich mir die hochdramatische Anklage inklusive dem grossartigen, mehrstimmigen Gesangspart nicht erklären.
Verdrogtes Hippiegeleier braucht man nicht zu befürchten, dazu steht das Material dem traditionellen Heavy Metal viel zu nahe.
Gitarrenfreunde kommen ebenfalls auf ihr Kosten, sowohl die Lead-als auch die Sologitarrenarbeit kann überzeugen. Die diversen Soloausflüge fallen nicht störend auf da sie passend integriert sind und von jemandem gespielt werden der genau weiss was er da macht.
Eingebettet in ein klares Klangbild ohne Übertreibungen ist "The Room of Shadows" ein Werk das jeder Doomhead im Schrank haben sollte. Echt schade das das stärkste Album der Engländer auch ihr letztes ist. Besonders hervorzuheben ist nichts da jeder Song seine eigenen magischen Momente hat was dafür sorgt das er problemlos für sich selber stehen kann, das Album aber trotzdem als Ganzes am besten wirkt.

„The Room of Shadows“ erscheint auch als limitierte Vinylversion mit sieben Räucherstäbchen dessen Duft die Band in den 1980er Jahren auf der Bühne verwendet hat.

1. Rising of the Dead
2. Portrait of Dorian Gray
3. Danse Macabre
4. Dance of the Vampires
5. The Room of Shadows
6. The Ripper
7. After Forever

http://www.paganaltar.co.uk/
https://de-de.facebook.com/Pagan-Altar-301743109887693/

9 von 10 Punkten



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Review: Fvneral Fvkk -  The Lecherous Liturgies
Geschrieben am 05.08.2017, 15:27 von ALUCARD

Fvneral Fvkk - The Lecherous Liturgies

Kurzer Blick in die Personalakte: Diese trve Trvppe besteht aus Mitgliedern von Ophis, Fäulnis und Crimson Swan. Wer jetzt ein neues extremes Highlight erwartet den muss ich enttäuschen. Sorry Boys, ist leider so...

Das hier ist viel geiler. Unerwartet grossartiger Epic Doom dringt aus den Boxen, garniert mit Klargesang zum niederknien. Ich denke mal Solstice waren hier ein grosser Einfluss. Die Gitarrenarbeit trägt dabei deutliche Ophiszüge, nur können die Saiteninstrumente hier freier atmen, erscheinen dadurch etwas leichtfüssiger und passen bestens dazu.
3 Songs sind zu hören die viel zu schnell durchlaufen und ein sofortigen Wiederholungsreflex auslösen. Und egal wie oft man die Scheibe schon durchlaufen lassen hat, man kann sich einfach nicht satthören.
In diesen drei Songs kämpfen die Gitarrenlinien mit dem Klargesang darum wer die erhabenere, sehnsüchtigere Stimmung erzeugt. Ich kann keinen Gewinner ausmachen, beide agieren auf höchstem Niveau. Dazu begleitend noch das kraftvoll klassiche Drumming das ich hier nicht unter den Tisch fallen lassen möchte.
Und viel mehr brauchts auch nicht um das Doomerherz höher schlagen zu lassen, ausser die Hoffnung das das hier keine einmalige Sache ist sondern weitergeführt wird.

So, join the Church of the Holy Fvkk and enjoy the transgressions of this first EP!

9 von 10 Punkten



1.Erection In The House Of God 06:03
2.Underneath The Phelonion 05:54
3.Fvkking At Fvnerals (bonus track) 06:07

Cantor Cinaedicus – Invocations & Enticements
Decanus Obscaenus – Ropes & Chains
Vicarius Vespillo – Diggings & Burials
Frater Flagellum – Beatings & Whippings

https://fvneralfvkk.bandcamp.com/releases

Solitude Productions/Bleeding Heart Nihilist Productions
Vö:07.07.2017

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Review: Accept - The Rise Of Chaos
Geschrieben am 03.08.2017, 19:42 von Raven

Accept - The Rise Of Chaos

Es gibt einfach Bands die mich immer wieder aufs Neue begeistern können. Oft sind es genau diese Bands, die mich schon von Kindheitstagen an begleiten und seitdem ich denken kann nichts anderes machen als scheiße geile Musik. Accept ist genauso ein Band, weshalb ich mich auch riesig gefreut habe ihr neues Album "The Rise Of Chaos" reviewen zu dürfen.

Was ich von dem Album erwarte, ist genau das was ich oben schon erwähnt habe: nichts anderes als einfach nur scheiße geile Musik. So gesehen ein recht simpler Wunsch und doch gibt es Bands die mit zu viel Firlefanz diesen einfach nicht erfüllen können.

Schon nach den ersten Songs von "The Rise Of Chaos" hatte ich Gewissheit. Die Veteranen liefern ab - und zwar so richtig. Eingängige Riffs und Texte die leicht ins Ohr gehen und dennoch etwas zu sagen haben, lassen einen wünschen genau in diesem Moment vor der Bühne zu stehen und ordentlich abzugehen. Naja dies geht ja zum Glück auch im Wohnzimmer.

Der Opener „Die By The Sword“ präsentiert uns einen kraftvollen Einstieg und gleich zu Beginn zeigt uns Mark Tornillo mit seiner markanten Stimme, wo der Hammer hängt.

Besonders angetan hat es mir der Song "Hole In The Head". Ein genialer Refrain, groovige Riffs und ein stimmiges Solo machen ihn zu einem echten Ohrwurm. Weniger ist manchmal mehr und genau das ist hier der Fall.

Auch "Analog Man" zählt zu diesen Songs. Mit seinem einfachen Aufbau, kernigem Riff und einer Bassline die gleichermaßen simpel wie genial ist, erinnert er mich an frühere Accept Zeiten.

Ein weiterer Punkt weshalb ich Accept so zu schätzen weiß. Nach all den Jahren immer noch so überzeugen zu können und sich dabei selbst und der Musik treu zu bleiben ist eine beachtliche Leistung und mit „The Rise Of Chaos“ konnten sie dies wieder einmal bestätigen. Ein absoluter Pflichtkauf, der jedes Heavy Metal Herz höher schlagen lassen dürfte.


Anspieltipp: Hole In The Head, Analog Man, What’s Done Is Done


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 46:22
Label: Nuclear Blast
VÖ: 04. August 2017



Tracklist


1.   Die by the Sword
2.   Hole in the Head
3.   The Rise of Chaos
4.   Koolaid
5.   No Regrets
6.   Analog Man
7.   What's Done Is Done
8.   Worlds Colliding
9.   Carry the Weight
10. Race to Extinction

Website der Band: Accept bei Facebook

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Review: Paganizer - Land Of Weeping Soul
Geschrieben am 02.08.2017, 21:57 von Nabu

Paganizer - Land Of Weeping Souls

Wer seit fast 20 Jahren im Geschäft ist weiss wie der Hase läuft - allerdings sollte drauf geachtet werden das Kollege Löffelohr nicht im Kreis rennt. Solide Musik zu machen welche die Erwartungen erfüllt, ist bei weitem nicht so schwierig wie ein Album zu produzieren, welches auf ganzer Linie überzeugen kann. Und genau an diesem Stolperstein bleiben die Schweden hier hängen.

Ihr kennt alle diese Alben welche man nur im Zeitraum des Hörens wahrnimmt. Macht man die Anlage aus verpufft das Album still und heimlich im Nichts. Zugegeben, ganz so schlimm ist es bei „Land Of Weeping Souls“ nicht. Die Schweden sind regelrechte Death Metal Veteranen und liefern ab. Ein ordentliches Geballer ohne Schnörkel welches für meinen Geschmack viel zu glatt ist. Songs bleiben - bis auf wenige Ausnahmen - kaum im Ohr und die wirklich geilen Passagen kann ich an einer Hand abzählen. Und das obwohl man eigentlich bei allen Songs von richtig fettem Sound zu gedröhnt wird. Qualitativ hochwertig, saubere Produktion. Nur halt leider zu unscheinbar.

Dabei fängt es so gut an. „Your Suffering Will Be Legendary“ hat nicht nur einen geilen Titel  sondern überzeugt auch fetten Beats, dreckigen, brutalen Riffs und Rogga’s Growls die gefühlt aus der Hölle kommen. Ebenso schlägt zum Albumende hin „The Burried Undead“ nochmals eine ordentliche Welle. Hier nimmt zwecks Nackenverstümmelung teilweise etwas Tempo raus um die entstandenen Freiräume mit mörderischen Riffs zu füllen. Untermal wird das Ganze von treibenden Drums die wohl sogar George Fisher’s Nackenmuskulatur auf die Probe stellen würde.

Leider reichen diese zwei Songs nicht aus um den Eindruck eines wirklich guten Albums zu vermitteln. Totalausfälle fehlen glücklicherweise und jeder Paganzier-Fan wird sich hier die Finger lecken (genauso wie jeder andere der sich für schnörkellosen, knallharten Death Metal begeistern kann) - wer sich aber etwas mehr erhofft, sollte zur Sicherheit erstmal reinhören.

Anspieltipp: Your Suffering Will Be Legendary, The Burried Undead, Prey To Death


Wertung: 6.5 / 10




Gesamtlänge: 34:51
Label: Transcending Obscurity
VÖ: 5. August 2017



Tracklist


1.  Your Suffering Will Be Legendary
2.  Dehumanized
3.  Forlorn Dreams
4.  Land of Weeping Souls
5.  The Insanity Never Stops
6.  Selfdestructor
7.  Death Addicts Posthumous
8.  The Buried Undead
9.  Soulless Feeding Machine
10. Prey to Death

Website der Band: Paganizer bei Facebook

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Review: Rage - Seasons Of The Black
Geschrieben am 02.08.2017, 15:06 von Raven

Rage - Seasons Of The Black

Rage melden sich zurück. "Seasons Of The Black" ist bereits das zweite Studioalbum, welches uns die 2015 neu formierte Band um Frontmann Peavy auf den Tisch knallt. Insgesamt zählen wir aber schon den 22. Langspieler. - Wirklich fleißig die Herren - hoffen wir, dass hier unter der Quantität, die Qualität nicht leiden musste.

"Seasons Of The Black" legt mit dem gleichnamigen Opener einen energiegeladenen Start hin. Aggressive Riffs donnern uns entgegen und bringen die Nackenmuskulatur in Fahrt.

Genauso kraftvoll geht es bei "Blackened Karma" weiter. Ein absoluter Ohrwurm mit eingängigem Refrain und schönem Gitarrensolo.

"Septic Bite" konnte mich mit seinen düsteren, thrashigen Riffs sofort überzeugen. Ein Song der definitiv hängen bleibt und einen nicht still auf dem Stuhl sitzen lässt.

Auch "All We Know Is Not"  kann zu meiner Überraschung neben, wieder sehr thrashigen Parts, mit einem genreuntypischen Breakdown aufwarten. Macht definitiv Bock auf mehr.

Aber genug von den ganzen Thrash hier und Thrash da Gefasel. Kommen wir nun zu einem - für mich - typischen Powermetal Song. Verspielte Solos, kitschiger Refrain und ein ruhiger mit Akustikgitarre untermalter Part zeichnen "Justify" aus.

Zuletzt wird uns mit "Farewell" noch eine Ballade präsentiert. Toller Refrain, eingängiges Riff - ein schöner und gelungener Abschluss.

"Seasons Of The Black" hat einiges zu bieten: von Powermetal typischen Solos über eingängige Refrains und Balladen bis hin zu thrashigen, aggressiven Riffs, die jedem Moshpit einheizen würden. Ein abwechslungsreiches Album voller Überraschungen. Meine anfänglichen Bedenken konnten getrost begraben werden.

Anspieltipp: Seasons Of The Black, Blackened Karma, Septic Bite


Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 51:46
Label: Nuclear Blast
VÖ: 28. Juli 2017



Tracklist


1.   Season Of The Black
2.   Serpents In Disguise
3.   Blackened Karma
4.   Time Will Tell
5.   Septic Bite
6.   Walk Among The Dead
7.   All We Know Is Not
8.   Gaia
9.   Justify
10. Bloodshed In Paradise
11. Farewell

Website der Band: Rage bei Facebook

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Review: Wintersun - The Forest Seasons
Geschrieben am 31.07.2017, 21:08 von Raven

Wintersun – The Forest Seasons

Wintersun sind zurück! Nach einer fünfjährigen Pause präsentieren uns die Finnen das langersehnte, dritte Album. Unter dem Motto „The Forest Seasons“ soll der Langspieler die vier Jahreszeiten wiedergeben, weshalb uns diesmal auch „nur“ vier Songs geboten werden. Meiner Meinung nach, ein äußerst interessantes Konzept - bleibt abzuwarten wie es umgesetzt wurde.

Beginnen wir also mit dem Frühling: die ersten Blümchen strecken sich den warmen Sonnenstrahlen entgegen und frisches Grün bedeckt die Bäume. Wirklich nichts für mich - aber für viele ist er ja nun mal eine der schönsten Jahreszeiten, weshalb ich von „Awaken from the Dark Slumber (Spring)“, der den Opener dieses Albums bildet, genau eben jenes beschriebene Bild in meinem Kopf erwarte.
Auf das kurze, verspielte Intro folgt ein eher wuchtiger Einstieg in den gut 14 Minuten langen Song. Harte Riffs gepaart mit verträumten Keyboard-Klängen begleiten uns durch den Frühling. Wie man es von Wintersun kennt, hat man auch hier wieder den angenehmen Wechsel zwischen Growls und cleanem Gesang; ruhigeren und schnelleren Parts. Der Song an sich ist zwar ganz gut gelungen - wirkt zeitweise aber etwas hektisch und unstrukturiert und konnte meinen Erwartungen leider nur anfänglich standhalten.

Kommen wir zum Sommer. Ebenfalls eine Jahreszeit mit der ich nicht viel anfangen kann - zu warm, zu sonnig, zu viele Menschen mit zu wenig Kleidung. Aber er hat ja auch seine schönen Seiten die „The Forest That Weeps (Summer)“ wunderbar zum Ausdruck bringt. Im Gegensatz zum Frühling werden wir hier mit einem etwas einfühlsameren Start in das Stück eingeführt. Der Song schickt uns, begleitet von wunderschönen cleanen Passagen, auf eine Reise über grüne Wiesen und weite Felder. Der gesamte Song ist einfach nur stimmig und besteht aus vorwiegend ruhigen Parts, teils unterbrochen von eingängigen Riffs.

"Eternal Darkness (Autumn)" läutet nun den Herbst ein und begrüßt uns mit frostigen Klängen und drückender Stimmung - also ganz nach meinem Geschmack. Hier wird das Ganze viel atmosphärischer, die Riffs haben deutlich mehr Kälte, das Keyboard rückt etwas in den Hintergrund und den Drums werden ordentlich eingeheizt. Allerdings habe ich hier wieder das gleiche Problem, wie beim Opener zuvor. Der Song an sich hat einen tollen Aufbau und ist gut abgemischt, nur leider konnte er mich nicht durchgehend fesseln und es fehlt mir ein wenig an Wiedererkennungswert.

Jetzt sind wir also am Ende unserer vier Jahreszeiten Reise angelangt. "Loneliness (Winter)“ hat mich zum Schluss noch einmal wirklich überraschen können. Fast komplett in clean gesungen, mit einem eingängigem Refrain und wunderschönen Keyboard-Passagen hatte ich den gesamten Song über Gänsehaut. Tiefgründig mit einem Hauch von Melancholie, genauso stell ich mir einen finnischen Winter vor. Einfach großartig und für mich ein echtes Highlight.

Auf „The Forest Seasons“ hatte ich mich, als treuer Wintersun-Fan schon seit Monaten gefreut und wurde nicht enttäuscht. Zwar konnten mich „Spring“ und „Autumn“ nicht vollkommen überzeugen, aber das machen die anderen beiden Songs dafür mehr als wieder gut. Ein absoluter Pflichtkauf für jeden Fan und Freunden des Symphonic Melodic Death Metals.




Anspieltipp: The Forest That Weeps (Summer), Loneliness (Winter)

Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 54:00
Label: Nuclear Blast
VÖ: 21. Juli 2017

Tracklist

1. Awaken from the Dark Slumber (Spring)
2. The Forest That Weeps (Summer)
3. Eternal Darkness (Autumn)
4. Loneliness (Winter)


Website der Band: https://www.facebook.com/wintersun/[/URL]

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Review: Seer - Vol. III & IV: Cult of the Void
Geschrieben am 29.07.2017, 14:51 von ALUCARD

Seer
Vol. III & IV: Cult of the Void
Art of Propaganda
Vö:07.07.2017



Auf Eins und Zwei folgt Drei und Vier, das haben wir alle schon in der Schule gelernt. Daran halten auch Seer fest. An der Basismischung haben sie im Vergleich zu I&II nicht viel geändert, war ja auch nicht zwingend nötig. Wer also den Vorgänger schätzt der findet sich auch hier sofort zurecht. Neulinge der Band können auch ruhig hier erstmal weiterhören, es ist nicht erforderlich sich zuerst mit der ersten Ausgabe zu beschäftigen um dann mit dem aktuellen Output fortzufahren. Kann man aber trotzdem gerne tun, angeraten sei es.

Der Einstieg überrascht mit recht garstigen Stimmen, selbige tauchen auch den öfteren mal in den weiteren Songs auf und übernehmen gerne mal diverse Passagen. Somit kommt der dann folgende Klargesang unerwartet, passt aber bestens. Ich habe das Gefühl das Sänger Bronson Lee Norton hier im Vergleich etwas an sich gearbeitet hat und mehr aus sich rausholt. Zumindest sind mir stimmliche Parrallelen zu Glenn Danzig oder Michael Poulsen beim Erstling nicht aufgefallen.
Musikalisch gesehen alles wie gehabt, Doom vs. Sludge im Breitwandformat. Vergleiche zu älteren Bands fallen aus, Orientierungspunkt ist eine Mischung aus Pallbearer und Baroness.

Kritik? Ja, leider auch. Mir sind die Songs teilweise zu lang, irgendwie kommen sie nicht zum Ende. Meistens kommt immer noch eine Wendung, Drehung oder Wiederholung die das alles in die Länge zieht. Das ist irgendwie wie bein einem kleinen Kind das ins Bett soll und dann immer wieder noch was neues erfindet um doch noch wach zu bleiben. Irgendwann ist es einfach zu viel...
Und ich kann mit dem zweiten Teil des Albums nichts anfangen. 3x instrumentales Geklimper bei dem ich nicht mal von vollwertigen Songs sprechen würde und mit " संसार " ein Song der mich auch irgendwie ratlos zurück lässt. Durch seine reduzierte, folkige Art passt er nicht zum Rest der Scheibe.
Ich hoffe nur das das nicht die Vorschau auf den nächsten Teil ist denn dann kommen Seer und Ich in eine schwierige Beziehung.
Die ersten vier Songs sind richtig gut, wenn auch etwas lang. Mit allem danach werde ich nicht warm. Vol.I bis III waren meine Teile, Vol.IV wird es schwer haben.
Vol.III: 8 von 10, Vol.IV: 5 von 10 = 6,5 Punkte plus einen halben fürs schicke Artwork.

Vol. III
1. Ancient Sands (Rot Preacher)
2. Acid Sweat
3. They Used Dark Forces
4. Burnt Offerings
Vol. IV
5. I: Tribe of Shuggnyth
6. II: Spirit River
7. III: Passage of Tears
8. संसार

https://artofpropaganda.bandcamp.com/album....-void-2

7 von 10 Punkten

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Review: skelethal - ...Of The Depths
Geschrieben am 29.07.2017, 13:45 von Nabu

Skelethal - …Off The Depths

Skelethal - eine französische Death Metal Band mit einer skurrilen Diskographie. Obwohl die Band bereits seit fünf Jahren existiert veröffentlichen die Herren erst jetzt ihr Debüt. Dies bedeutet aber nicht, dass es sich hierbei um die erste Veröffentlichung handelt. Die beiden Zottelbären haben neben einer Demo, einer Split und zwei EPs auch bereits eine Compilation veröffentlicht. Warum auch nicht.

Der erste Song auf dem Album, der mich interessiert aufhorchen lässt, ist „Spectral Cemetery“. Geiler Rhythmus - fetter Nackenbrecher, eingängiges aber nicht langweiliges Riffing und die Vocals holt Sänger Gui auch schön weit unten raus. Passt erstmal. Und klingt irgendwie vertraut nach schwedischem Death Metal.  Leider flacht das Ganze danach wieder etwas ab und erst „Morbid Ovation“ kann kurz vor dem Ende mein Interesse erneut wecken. Lustigerweise wieder mit den exakt selben Vorzügen wie der Song davor. Mitreissender Beat, geile Riffs, passende Vocals. Und wieder drückt sich mir irgendwie schwedischer Todesstahl in den Kopf. Notiz an mich selbst: coole Idee fürn Bild.

Leider fehlt es Skelethal komplett an einem Alleinstellungsmerkmal. Soll heißen: Wir haben hier ein recht solides Death Metal Album welches aber leider, bis auf wenige Ausnahmen, kaum den Sprung aus dem Gedankenhintergrund des Hörers in den Vordergrund eben Jenes schafft. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass die größte Stärke dieser Band wirklich die Tatsache ist, dass sie wie guter, alter, Death Metal aus Schweden klingt. Das ist keinesfalls schlecht - nur leider auch nicht wirklich gut. Zumindest für alle diejenigen, welche eine Band suchen die einen eigenen, wiedererkennbaren Klang hat.

PS: Das Dismember-Cover (aha! Schweden!) „Soon to be dead“ ist ziemlich gut gelungen.

Anspieltipp: Spectral Cemetery, Morbid Ovation


Wertung: 7.0 / 10




Gesamtlänge: 46:08
Label: Hell’s Headbangers Records
VÖ: 23. Juni 2017



Tracklist



1.  Sons of Zann
2.  Spectral Cemetery
3.  Chaotic Deviance
4.  Glimpse of the Great Purpose
5.  Catharsis
6.  Pantheon of the Abyss
7.  Scaly Smelly Flesh
8.  Outer Conviction
9.  Morbid Ovation
10. Soon to Be Dead (Dismember cover)
11. Macabre Oblivion

Website der Band: Skelethal bei Facebook

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Review: Vanum - Burning Arrow
Geschrieben am 28.07.2017, 16:33 von ALUCARD

Vanum
Burning Arrow
Eisenwald Records
Vö:25.08.2017



Vanum ist ein Projekt von K. Morgan (Ash Borer, Predatory Light) und M. Rekevics (Fell Voices, Vilkacis, Vorde). Und bei dem Hintergrund könnt ihr euch denken wohin die Reise geht: Black Metal.
Aber der unterscheidet sich von dem der Stammbands, sonst wäre das ja auch irgendwie unsinnig.
Roh und ursprünglich klingt das Material, reduziert aufs Wesentliche wie bei einem Duo üblich. Dabei orientiert man sich weder am Uk Black Metal noch schaut man gen Nordeuropa. Klanglich würde ich das eher in England oder Irland verorten. Denn es hat die selbe sehnsüchtige und dennoch kämpferische Aura wie Black Metal Sachen die häufiger von der Insel kommen. Griechenland wäre auch noch ein Land das rein akustisch passen würde.
Vor allem in "Watcher in the Eastern Sky" schwebt durch die Gitarrenarbeit eine gewisse positive, aber auch willensstarke Emotionalität mit durch die Boxen. Aber auch die anderen beiden Tracks verwöhnen des Hörers Ohr mit gelungenen langen instrumentalen Passagen die sich schwelgerisch zwischen kühler Raserei und bildgewaltigem Midtempo bewegen.
So richtig ist nicht ersichtlich wer hier für was verantwortlich ist, so kann ich zur Stimme nur sagen das sie sich sehr erholsam vom normalen Black Metal Keif&Growl abhebt da sie eher im Bereich von heiserem Schreien liegt. Das funktioniert so lange gut wenn der Gesang immer wieder von längeren, gesangslosen Passagen abgelöst wird. Ist der Textanteil ( gefühlt) etwas höher wie in "Spring of Life" dann fällt auf das sie doch etwas limitiert in ihrer Gestaltung daherkommt und man sich etwas mehr Abwechslung wünscht.
Eingefangen wurden die drei Songs in einem sehr guten natürlichen Klangbild das trotz seiner Rohheit genug Raum für die einzelnen Instrumente lässt. Dazu noch ein gelungenes Coverartwork, was will man mehr.

1.Watcher in the Eastern Sky 08:58
2.Immortal Will 06:46
3.Spring of Life 09:05

https://vanum-usa.bandcamp.com/album/burning-arrow

9 von 10 Punkten



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Kino: Happy Deathday
Geschrieben am 27.07.2017, 20:47 von Nabu





Meinungen? Billiger Ideenklau oder hat der Film Potential?

Ich finde das Ganze hat schon was. Würde ich mir wohl anschauen.

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Vorstellung der Neuen
Geschrieben am 27.07.2017, 20:33 von Raven

Hallo Zusammen,

ich wollte mich nun endlich mal vorstellen.
Ich bin Raven, 26 Jahre jung, in Hamburg angesiedelt und mich konnte der gute Nabu dafür begeistern hier ein wenig mitzumischen  :p  
Ich wurde schon seit meiner Kindheit mit Metal beschallt und habe mich nach all der Zeit auf Pagan, Black, Viking, Melodic Death und Folk spezialisiert. Auch im Heavy und Power Metal Bereich kenn ich mich sehr gut aus.

Ich freue mich hier aufgenommen worden zu sein und trage meinen Hell is Open Zipper ab jetzt mit noch mehr stolz.  :D

Skal Raven

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Review: W.I.L.D. - Purgatorius
Geschrieben am 27.07.2017, 16:56 von ALUCARD

W.I.L.D.
Purgatorius
Overpowered Records/Cargo
Vö:28.07.2017



Ich prophezeie, das ist meine persönliche Überraschung des Jahres. Da kommt nix mehr was mich so unerwartet treffen kann.

W.I.L.D.? Kannte ich überhaupt nicht, Metal Archives kennt noch zwei weitere Alben der Band die sich 2011 in Frankreich gegründet hat. W.I.L.D. steht dabei für "Wake Initiated Lucid Dream". Ohne dieses Hintergrundwissen habe ich zuerst Powermetal oder Teutonenstahl erwartet. Doch es sollte ganz anders kommen...

Die Band spielt Death Thrash, klingt aber trotzdem nicht so wie man es erwartet. Denn hier passiert nix was sich irgendwo an alte, verstaubte Genrebands anlehnt, die Jungs gehen ihren eigenen Weg.
Und den beschreitet sie voll motiviert, unglaublich mit wie viel Kraft, Energie und Frische die Franzosen zu Werke gehen, die Scheibe früh am Morgen gehört macht dich wacher als drei Tassen Kaffee. Und neben dieser Agilität und Vitalität haben sie auch noch eine Menge Ideen die sie in ihre Songs einbauen. Trotz diverser Breaks und Tempoverschiebungen innerhalb der einzelnen Songs geht aber der eigentliche Songfluss nie verloren, songwriterisch ist das hier ganz grosses Kino. Deswegen verzichte ich auch auf eineTrack-by-Track Analyse, daran könnte ich nur scheitern. Es muss sich einfach jeder Mal selbst anhören was hier nach dem Endzeitintro abgeht.

Erwähnenswert ist auch das die Jungs trotz teils überschäumender Energie und Spielfreude es nie übertreiben sondern genau wissen wann es genug ist. Das alles funktioniert natürlich nur wenn man die Power auch auf die Platte transportiert, hier hat man dankenswerterweise alles richtig gemacht. Zwar ein modernes Klangbild, aber an keiner Ecke übertrieben getriggert oder künstlich verstärkt. Sänger Jérôme Thilly hat das zur Musik passende Organ und schreit und growlt sich in bester Manier durch die Tracks unter Ausnutzung seines kompletten stimmlichen Volumens.

Grossartig finde ich auch die Tatsache das es W.I.L.D. schaffen trotz der Richtungswechsel und leichten Verschachtelung der Tracks vom ersten Durchlauf an zu begeistern und den Hörer an sich zu binden. Der hat, nachdem das Album erstmals duchgelaufen ist, einfach keine andere Wahl hat als den Repeatknopf zu betätigen um diese wilde Fahrt nochmals zu erleben. Denn auch wenn der Kopf vielleicht nach nicht alles erfasst und verarbeitet hat, die Ohren geben auf jeden Fall das direkte Signal an den Finger weiter: Nochmal!!!

So richtig fallen mir keine vergleichbaren Bands ein die eine ähnliche Mischung aus knallig modernem Deathmetal und überdreht heftigem Thrash Metal spielen, eventuell wären Machine Head oder The Black Dahlia Murder ein Anhaltspunkt.

Sollte jeder mal antesten, für mich macht diese Album alles richtig. Druckvoll und kreativ zelebrieren die Jungs eine famose Mischung aus Death und Thrash in allerfrischester Darreichungsform. Dabei wechseln sie, für den Hörer problemlos nachvollziehbar, scheinbar mühelos von melodischem Midtempo in vogelfreies Hals über Kopf Gebretter und wieder zurück. Die Songs an sich werden dadurch aber nicht zerstückelt sondern bleiben weiterhin als Energieträger erhalten.  


1. A Beginning that isn't one
2. Drugs by Way of Food https://www.youtube.com/watch?v=yi_HT70hmDo
3. Purgatorius
4. Washout
5. The Cave
6. Trapped
7. The Blind Man
8. A Painful Past
9. Holy Grail https://www.youtube.com/watch?v=IuMLywSSStk
10. A Ray of Hope
11. An End That isn't One

http://www.wild-official-band.com/

9,5 von 10 Punkten

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BLESSMON - "Imperial Hordes" CD! OUT NOW!
Geschrieben am 27.07.2017, 10:47 von TotalDeathRecords

OUT NOW!!!!

Total Death Records presents:

NEW: TDR-014 BLESSMON(Austria) - "Imperial Hordes" CD

The new album from this Styrian War Machine!!!
FAST, BRUTAL and OLD SCHOOL Black Metal Attack in the vein of early Marduk, early Immortal, early Dark Funeral and Setherial!!!!
ULTRA RECOMMENDED!!!


My Webpage

https://www.facebook.com/Blessmon-196236250451670/

Order your copie: total-death-records@web.de

Labels and Distros get in contact for possible trades or wholesale prices!!!!!

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Review: Task Force Beer – Meaning of Life
Geschrieben am 26.07.2017, 12:43 von ALUCARD

Task Force Beer
Meaning of Life
Eigenproduktion
Vö: 05/2017



Nächstes Album aus der Reihe "Eigentlich mag ich kein Grindcore aber das hier geht" für mich. Denn Grindcore an sich ist einfach nicht mein Ding, was in letzter Zeit allerdings so auf dem Reviewradar auftaucht kann mich dann doch begeistern, ich denke da nur an die aktuelle Fubar Platte.

Und auch die Jungs hier aus Trier konnten sofort einen Platz in meinem Herzen erobern auch wenn ich das bei dem Bandnamen anfangs so nicht erwartet hab. Liegt erstens wohl daran das das hier kein Blödelgrind ist und zweitens auch öfters mal schwer in Richtung extremer Death Metal schwenkt, spätestens mit "Slow Death" hat man eh jeden Deathmaniac mit ins Boot geholt.

Zwei Sänger sorgen für beste Unterhaltung, gesanglich wird alles geboten was die menschliche Stimme hergibt, von Growls bis Screams ist alles dabei. Stellenweise klingt es mal wie Donald Duck auf Drogencocktail und auch Schweinchengeräusche sind kurz zu vernehmen, stört mich aber irgendwie überhaupt nicht. Die Gitarrensolo´s hätte ich jetzt nicht gebraucht, aber wenn die Jungs Spass dran haben...

Grindprofis werden wahrscheinlich mit der Personalliste der Band vertraut sein, den Jungsspunde sind hier keine am Werk. Die Biertaskforce besteht aus ehemalige Mitgliedern von Boiler und Massacre the Wasteland plus Teilnehmer von den momentan brachliegenden Katatonie.

Optimales Klangbild gibts auch noch on Top. Natürlich tönendes Schlagzeug, klarer knarziger Bass und feist schreddernde Gitarren: alles da was das Herz begehrt. Not bad dafür das das Scheibchen im Proberaum aufgenommen wurde.

Anspieltip? Eigentlich alles. Eventuell "Home" mit den netten Samples aus dem Bildungsfernsehen. Oder erwähntes "Slow Death". Oder der Einstiegssong "T.F.B." als Richtungsgeber fürs ganze Album. Checkt die Scheibe einfach mal an.

01. Intro 01:09
02. T.F.B. 02:37
03. First Kiss 01:42
04. Home 02:46
05. Darkness 01:29
06. Inner Demon Fight 01:03
07. Puutarha 01:53
08. Enemy (Intro) 00:48
09. Slow Death 04:09
10. Mothra 00:41
11. Not My Fault 03:03
12. Meaning of Life 02:04
13. Violence for Silence 00:11
14. Last Kiss 02:25
15. Post Aus Puutarha 02:03

Oos-Gitarre
Pinch-Gitarre
Matze-Bass
Kring-Schlagzeug
Daniel-Gesang
Mario-Gesang

https://tfb-grind.bandcamp.com/releases

8,5 von 10 Punkten

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Review: Narbeleth - Indomitvs
Geschrieben am 25.07.2017, 17:26 von Raven

Narbeleth - Indomitvs

Black Metal aus Kuba - dies bekommt man nicht alle Tage auf den Tisch. Leider muss ich gestehen, dass ich von dem Ein-Mann-Projekt "Narbeleth" noch nie etwas gehört habe und dass obwohl mit "Indomitvs" bereits das vierte Studioalbum veröffentlich wird.

Also werde ich das Verpasste nachholen und mich - ganz unvoreingenommen - mit dem neuen Silberling auseinandersetzten.

Zugegeben, unter kubanischem Black Metal hatte ich mir etwas völlig anderes vorgestellt. Ich hatte damit gerechnet von kaltem, gnadenlosem, ursprünglichem Black Metal im Stil der 90ger Jahre überrannt zu werden.
Überrascht war ich also, als mir von dem Opener "Herald of the Dawn" plötzlich eher warme, melodische - fast in Richtung Pagan Black Metal gehende - Klänge entgegenströmten. Der Song hinterlässt direkt eine atmosphärische Stimmung und konnte mich sofort fesseln.

Der folgende Song " The First To Rise" knüpft nahtlos an seinen Vorgänger an. Ein angenehmer Wechsel zwischen ruhigen, melancholischen Parts und mitreißenden Riffs. Auch der Gesang unseres Künstlers fügt sich perfekt in die Musik ein und hat einen angenehmen dunklen Ton, ohne in Gekreische auszuarten.

Mit "Daudmellin" kommt dann doch eine etwas frostigere Stimmung auf. Das Cover von Arckanum, welches auf dem Antikosmos Album zu finden ist, wurde hier gut umgesetzt und bietet eine schöne Abwechslung.

Ab hier fängt "Indomitvs"  an etwas an Tempo zuzulegen. "Sinister Laberynths of Human Soul" hat deutlich mehr Wumms. Die Riffs sind kälter, die Drums treibender und das Atmosphärische wird etwas zurückgedrängt.

Den Abschluss bildet "The Distortion of Life". Hier wird nochmal ordentlich draufgepackt und ein sehr eingängiger Song geboten, von dem mir noch stundenlang die Melodie im Kopf blieb. (Im Black Metal eher eine Seltenheit).

Indomitvs hat mich vollkommen überzeugen können. Ein durch und durch stimmiges Album, welches für jeden Black Metal Fan - der sich nicht gerade auf Raw Black Metal fixiert hat - einen Lauscher wert sein sollte.

Anspieltipp: Herald Of The Dawn, The First To Rise, The Distortion of Life


Wertung: 9.5 / 10




Gesamtlänge: 35:33
Label: Folter Records
VÖ: 29. September 2017



Tracklist


1. Herald of the Dawn
2. The First to Rise
3. The Lower Point of the Star
4. Daudmellin (Arckanum Cover)
5. When the Sun has Died
6. Sinister Laberynths of Human Soul
7. Via Profane Crafts
8. The Distortion of Life


Website der Band: Narbeleth bei Facebook

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Review: Urn - The Burning
Geschrieben am 23.07.2017, 17:29 von TerminalVelocity

Urn - The Burning

Dass Skandinavien die weltweit höchste Dichte an Metalkapellen bietet, dürfte hinlänglich bekannt sein. Um so anstrengender ist es selbstredend, in der Masse der Bands und Veröffentlichungen den Überblick zu behalten.

Urn sind schon seit über zwanzig Jahren am Start, auch wenn das Lineup in dieser Zeit bereits einige Veränderungen erfahren hat. Ein reger Austausch in Sachen Personal scheint dabei mit den Landsmännern von Barathrum zu bestehen, bei denen Basser und einziges noch aktives Gründungsmitglied Sulphur ebenfalls schon kurzzeitig musizierte. In ihrer langen Geschichte ist die Zahl von Veröffentlichungen trotzdem überschaubar geblieben, "The Burning" ist erst der vierte Longplayer. Qualität statt Quantität? Das wäre jedenfalls ein begrüßenswertes Konzept.

Bereits nach kurzem Einhören in das neue Material wird klar wo die Einflüsse der Band liegen: klassischer Eighties Thrash und Speed a'la Venom oder auch Anthrax, gepaart mit ebenfalls eher traditionellem Schwarzmetall alter Schule, ohne Schnörkel und progressive Spielereien, mit einem guten Schuss Pech und Schwefel, gestülpten Kreuzen
und gequälten Seelen. Ein bisschen fühlt man sich auch an die jüngsten Darkthrone-Scheiben erinnert, wobei Urn polierter und weniger abgefuckt daherkommen. Die großzügig  eingesetzten Soli sind in jedem Fall eins der Highlights von "The Burning", Phil Campbell könnt es nicht besser zelebrieren. Auch wenn auf weite Strecken vorangestürmt bzw. geprügelt wird ein paar ruhige, doomige Momente gibt es auch, in allererster Linie im Titelsong. Ansonsten machen Urn kaum Gefangene, keine Zeit zum Innehalten, keine verträumten Instrumentals (bis auf das Intro, aber das kommt auch eher unheilvoll und boshaft daher).

Jetzt ist genannte Stilkombi weder innovativ noch sonderlich mein Fall, aber wie dröge wäre das Rezensentendasein, wenn nicht die eine oder andere Platte zur Wundertüte mutierte. "The Burning" ist jedenfalls alles andere als Standardkost. Scheiß drauf dass die Mischung bereits tausend mal zelebriert wurde, scheiß drauf dass kein Schwein diese Band kennt - die Scheibe ballert gut 90 Prozent aller Veröffentlichungen gleicher Prägung in Grund und Boden, und das nicht zuletzt auch aufgrund der
Tatsache, dass da überaus fähige Musiker am Werke sind. Von hymnischen Paganriffs, über die erwähnten, thrashigen Soli bis hin zu hektisch klirrendem Schwarzmetallgeschrammel - Urn beherrschen all das in Perfektion und wissen es zudem auch noch gekonnt zu kombinieren. Die Stimmigkeit mit der die Stile ineinander greifen ist eine der großen Stärken der Platte.

Viel Licht, wenig Schatten. Wenn man kleinkariert sein möchte, dann ließe sich im Abwechslungsreichtum der einzelnen Songs sicher noch ein Quäntchen Potenzial herbeidiskutieren, wie immer ist das in Anbetracht der Stärken der Platte Jammern auf sehr hohem Niveau.

Anspieltipps: Celestial Light, Sons of the Northern Star, The Burning



Wertung: 8,5 / 10

Gesamtlänge: 40:27
Label: Iron Bonehead Productions
VÖ: 28. Juli 2017

Tracklist:
1. Intro - Resurrection  (instrumental) 01:27
2. Celestial Light 04:58
3. Hail The King 03:36
4. Morbid Black Sorrow 05:13
5. Sons Of The Northern Star 04:17
6. Nocturnal Demons 04:04
7. Wolves Of Radiation 04:36
8. All Will End In Fire 04:18
9. Falling Paradise 03:23
10. The Burning 04:35

Website: Urn Official Facebook



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Review: MRTVI - Negative Atonal Dissonance
Geschrieben am 21.07.2017, 20:04 von Raven

MRTVI - Negative Atonal Dissonance

MRTVI beschert uns nach einer zweijährigen Pause ein neues Album, welches bereits das Zweite des 2014 gegründeten Ein-Mann-Projektes ist. Auf „Negative Atonal Dissonance” wird uns äußerst experimenteller Black Metal geboten und obwohl es nur drei Songs beinhaltet, kann es eine Laufzeit von gut 42 Minuten vorweisen. Meine Neugierde wurde also sofort geweckt.

Der Opener "As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 1" spiegelt direkt wieder was ich unter experimentellen Metal verstehe. Der knapp 8 Minuten lange Song besteht aus bizarren Lauten, monotonen Sprechgesang und erzeugt eine düstere, drückende Atmosphäre. Die dort aufgebaute Spannung macht eindeutig Lust auf mehr und man wird nicht enttäuscht.

"As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 2" schlägt dir - nach dem eher ruhigen Vorgänger - erstmal richtig ins Gesicht. Der ständige Tempowechsel, die reißenden Drums und  markanten Riffs machen den Song abwechslungsreich und interessant. Nach ca. dreiviertel des Songs gibt es allerdings einen kleinen Break und es beginnt ein völlig neuer Part. Hier geht es weniger aggressiv und eher doomlastiger weiter.

Der Schluss bildet das knapp 20 Minütige "Negative Atonal Dissonance" und ich muss leider gestehen, dass das Album hier stark abbaut. Der Song dehnt sich wie Gummi und bietet so gut wie keine Abwechslung mehr. Auch wenn wir hier von Experimental Black Metal sprechen, ist mir dieser Song dann doch eine Spur zu abstrakt und hat keinen Wiedererkennungswert.

Fazit: Wenn man auf Experimental Black Metal steht und/oder offen für etwas Anderes ist, sollte man auf jeden Fall einmal in „Negative Atonal Dissonance” reinhören. Allerdings ist dies kein Album was man nebenbei so laufen lassen sollte - man muss es auf sich wirken lassen.
Anspieltipp: As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 2


Wertung: 7.0 / 10




Gesamtlänge: 41:35
Label: Transcending Obscurity Records
VÖ: 30. Juli 2017



Tracklist

1. As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 1
2. As Consciousness Is Harnessed To Flesh Pt. 2
3. Negative Atonal Dissonance


Website der Band: MRTVI bei Facebook

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Review: Gravesite - Neverending Trail of Skulls
Geschrieben am 21.07.2017, 15:43 von ALUCARD

Gravesite
Neverending Trail of Skulls
Xtreem Music
Vö:01.08.2017



Genaugenommen könnte ich auch einfach das Review vom Debütalbum hier via Copy&Paste reinstellen, denn so wirklich viel hat sich nicht verändert. Die Italiener sind ihrer Grundrichtung treu geblieben und spielen weiterhin klassischen Death Metal mit Versatzstücken aus dem Oldschool- und dem Amideath Sektor. Ich würde meinen das die Kompositionen an sich etwas komplexer und "erwachsener" geworden sind was natürlich für eine längere Beschäftigungszeit beim Hörer sorgt. Und da wird es schwierig, was mir immer noch fehlt sind die besonderen Momente, die Songs wollen bei mir einfach nicht hängenbleiben. Wenn ein Track durchgelaufen ist hat man ihn eigentlich auch schon wieder vergessen, das recht gleichbleibende Geröchel vom Sänger sorgt da auch für wenig Abwechslung. Die Gitarrenfraktion orientiert sich grösstenteils am für das Genre übliche Standardmaterial und kann die Songs nur schwer beleben.
Somit bleibt es am Ende ein gutes Album für die Laufkundschaft die mit der Band vertraut ist und schon das Erstlingswerk im Schrank hat. Neue Fans wird man damit schwer anlocken, auch weil die Konkurrenz immer noch ziemlich gross ist und teilweise auch schon einen Schritt weiter gedacht hat. Gravesite schauen da zuviel zurück und kauen mir zu oft das (V)erbrochene ihrer Vorgänger wieder. Klingt eventuell schlimmer als das Material ist, aber ich finde hier wenig was es nicht schon auf den gefühlt 666 anderen Alben gibt die sich im selben Bereich bewegen. Für das Debütwerk gab es damals 7 von 10 Punkten, mehr werden es hier auch nicht.  

1.Neverending Trail of Skulls
2.Postmortem Fetal Extrusion (Coffin Birth)
3.Sewer Freaks
4.Global Disease Madness
5.Forced to Cannibalism
6.Atrophied Organs
7.Town of the Re-animated
8.Swallowed in Darkness

https://xtreemmusic.bandcamp.com/album/neverending-trail-of-skulls

7 von 10 Punkten

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Review: Zaraza - Spasms Of Rebirt
Geschrieben am 20.07.2017, 21:47 von Nabu

Zaraza - Spasms Of Rebirth

Die Geschichte meines Reviews zum dritten Album der kanadischen bzw. ecuadorianischen Band Zaraza ist zu gleichen Teilen traurig wie auch deprimierend. Für mich wohlgemerkt. Und das obwohl die Scheibe relativ interessante Klänge zu bieten hat und die Band sich keine wirklich großen Fehler erlaubt. Leider ist „Spasms Of Rebirth“ eines dieser Alben, welches sich mit dem Ende des letzten Liedes komplett aus seiner Erinnerung verliert.

Was ist also das Hauptproblem? Ganz einfach: obwohl die Songs teilweise sehr ungewöhnlich sind scheitern sie doch fortlaufend daran beim Hörer einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Völlig gesichtslos, ohne Ecken und Kanten zieht die Musik quasi teilnahmslos an uns vorbei. Dies ist traurig weil Musik, die in mühsamer Handarbeit mit echten Instrumenten geschaffen wurde, den Hörer immer in irgendeiner Form abholen sollte. Deprimierend ist dabei, dass man durchaus raushören kann was bei den beiden Herren an Potential vorhanden ist. Es mangelt weder am musikalischen Verständnis noch an der technischen Kompetenz. Ich kann beim besten Willen nicht sagen was hier schief gelaufen ist. Fest steht: Spasms Of Rebirth ist ein gutes Album. Wer von schlechter Musik redet tut der Band auf jeden Fall unrecht. Allerdings ist die Musik - in dieser Form - leider völlig irrelevant.

Nur „Blood.ov.Psychiatrists“ konnte sich in meinen Hirnwindungen festkrallen. Hier funktioniert die Mischung aus Doom und Sludge mit einem Hauch Industrial sehr gut. Ist wohl auch dem Text geschuldet der äußerst gut zum düsteren, bedrückenden Sound passt. Kleiner Auszug: „

„One day, one glorious day
We will finally create...judgement day
We will rip up their prescription pads
And we will finally crack open their skulls“

Äusserst stimmig. Aber das wars dann leider auch schon. Vielleicht sind die Herren nach fast 15 Jahren (letztes Album kam 2012) auch einfach noch ein wenig eingerostet. Ich hoffe wirklich, dass man da in Zukunft noch ordentlich nachlegen kann.

Anspieltipp: Blood.ov.Psychiatrists


Wertung: 6.0 / 10




Gesamtlänge: 38:30
Label: Independent
VÖ: 17. Juli 2017



Tracklist


1. Church of Gravity
2. Maskwearer
3. Imti Raymi
4. Blood.ov.Psychiatrists
5. Roadkill to You
6. Wulkan

Website der Band: Zaraza bei Facebook

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Review: DECAPITATED - Anticult
Geschrieben am 19.07.2017, 20:58 von The Lu 999

OriginDeathmetal aus Polen ist nun wahrlich kein Novum mehr, sind doch Namen wie Vader, Azarath oder eben Behemoth so ziemlich jedem ein Begriff; so steht es auch mit Decapitated. Ich muss zugeben, dass die Herren bisher ziemlich an mir vorbei gegangen sind, was mich aber nicht abschreckte mir das neueste Machwerk „Anticult“ mal etwas genauer anzuhören.
„Impulse“ macht den Opener und ich hörte im ersten Durchlauf definitiv nicht das, was ich anfangs erwartet habe. Waclaw ‘Vogg’ Kieltyka erschafft, als Einstieg ins Album, mit seinen Klampfen eine düstere, bedrohliche Atmosphäre bevor die Brachialkelle ausgepackt wird und es Thrash/Death, Death/Thrash, Technical Thrash‘n‘Death oder sonst irgendwelche Schubladenbezeichnungen, die man heutzutage so alles kennt, aufs Gehör gibt. Das Ganze klingt nicht ultrainnovativ aber doch grundsolide!
Fakt ist, die Herren können spielen, die Produktion ist super und das Songwriting hat seinen ganz eigenen Stil. Drummer Michal Lysejko wirkt auf mich bei den ersten zwei Songs entweder etwas gebremmst oder ich vermisse einfach zu sehr eine ballende Doublebass. Hubert Wiecek zieht mit seinem Bass auch eine derbe Kerbe durch das musikalische Fundament und alles klingt genau so, wie es klingen muss: dick und brutal!  :rock:
„Kill the Cult“ als dritter Song ballert schon eher nach meinem Geschmack und bewegt echt zum Mitwippen. Die Vocals von Rafał ‘Rasta’ Piotrowski passen zu dem Gesamtprodukt sehr gut. Ich persönlich bin kein großer Fan dieser Art Vocals ala Ektomorf oder Soulfly und so habe ich auch bei Decapitated mit selbigen das gleiche „Problem“ wie ich es beispielsweise bei genannten Bands oder auch Meshuggah habe.
Es passt, genau wie bei Meshuggah, alles exakt zusammen und ergibt ein verdammt starkes Gesamtbild, aber Fan werde ich von diesen Vocals wohl nie. Wie dem auch sei, es geht nicht darum, was man mal irgendwo vielleicht besser gehört hat oder man besser finden würde, sondern auf das Produkt. Und das ist ordentlich dick!
Mit „Earth Scar“ haben die Polen einen Song aufs Album gepresst, der alles hat, was ein Hit braucht. Grandioses Stück Musik, was da aus der Anlage donnert.
Den Abschluss der Scheibe stellt „Amen“ dar. Eine Walze, die man, wenn sie nicht so „fröhlich“ klingen würde, schon fast als Doom-Song einstufen könnte. Wieder enorm auf Atmosphäre getrimmtes Abschlussstück, welches das Album sehr gut abrundet.


Fazit: Decapitated liefern mit „Anticult“ ein sehr gut produziertes und vor allem sehr starkes Album ab. Für mich war die Band komplettes Neuland und ich bin recht angenehm überrascht. Der Technische Aspekt ist allgegenwärtig in allen Songs, mal deutlicher, mal unterschwelliger, aber immer präsent. Es batzt alles wie sau und der geneigte Deathmetal/Thrashmetal/“Metalcore“-Hörer kommt mit dieser Scheibe voll auf seine Kosten. Genannte Kritikpunkte sind auf sehr hohem Niveau und definitiv eine sehr subjektive Sache und schmälern das Gesamtprodukt in keinster Weise. Live kommt das Ganze sicher nochmal eine Schippe heftiger rüber und so kann ich getrost sagen, dass die Polen ein brachial gutes Album auf den Markt geschmissen haben, welches dem Genre-Fan und jedem anderen Musikgenießer sicher gefallen wird.


Line-Up:

Waclaw ‘Vogg’ Kieltyka - guitars
Michal Lysejko - drums
Hubert Wiecek - bass
Rafał ‘Rasta’ Piotrowski - vocals

Tracklist:

1. Impulse
2. Deathvaluation
3. Kill The Cult
4. One Eyed Nation
5. Anger Line
6. Earth Scar
7. Never
8. Amen

Bewertung: 8 von 10

(2 Antworten)

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Review: Edguy - Monuments
Geschrieben am 19.07.2017, 14:35 von Raven

Edguy - Monuments

Das Warten hat ein Ende: nach einer dreijährigen Pause gibt es endlich wieder etwas von Edguy auf die Ohren.

Meine anfängliche Enttäuschung, dass es sich hierbei „nur“ um eine Compilation zum 25jährigem Jubiläum der Band handelt, wurde sofort zunichte gemacht, als ich von den Kleinen und Großen Extras des Package erfuhr. Dieses besteht nämlich - wie ich vorerst angenommen hatte - nicht nur aus einer Doppel-CD mit ausgewählten Hits der Bandgeschichte. Zur allgemeinen Freude haben uns die Jungs, sowohl 5 brandneue Songs, als auch ein bereits 1995 gefertigtes, nie veröffentlichtes Stück auf die Scheiben gepresst.

Zu den bereits bekannten Songs muss ja nun nicht mehr viel gesagt werden. Edguy haben hier wirklich eine schöne und bunte Mischung aus ihrem Repertoire zusammengestellt.

Wollen wir uns also den neuen Songs zuwenden: das Doppel-Album beginnt gleich mit einem neuen Stück. „Ravenblack“ bietet den perfekten Einstieg - mit einem sehr kurzen, düsteren Intro und seinen kraftvollen, eingängigen Riffing hinterlässt der Song sofort einen guten Eindruck. Mit „Wrestle The Devil“ folgt ein echter Ohrwurm. Der Refrain ist genauso einfach wie genial und lädt sofort zum Mitsingen ein. „Landmarks“ sticht mit seinem Tempo hervor und kann durch seinen mitreißenden Rhythmus überzeugen.

Zu guter Letzt bildet „Reborn In The Waste“ von 1995 einen würdigen Abschluss. Die Soundqualität kann den neueren Songs gegenüber natürlich nicht standhalten. Allerdings bekommt man einen schönen Eindruck wie Edguy mal geklungen hat - zumindest für diejenigen, die sie so noch nicht kannten.

Alles in allem ist „Monuments“ eine würdige Zusammenfassung der letzten 25 Jahre von Edguy und dürfte jeden Fan zufrieden stellen. Nicht zuletzt, weil im Jubiläums Package noch eine DVD enthalten ist, die ein komplettes Konzert aus Sao Paulo von 2004 und einige Videoclips beinhaltet.

Anspieltipp: Ravenblack, Wrestle The Devil


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 2:30:15
Label: Nuclear Blast
VÖ: 14. Juli 2017



Tracklist


CD 1
1.  Ravenblack
2.  Wrestle the Devil
3.  Open Sesame
4.  Landmarks
5.  The Mountaineer
6.  9-2-9
7.  Defenders of the Crown
8.  Save Me
9.  The Piper Never Dies
10. Lavatory Love Machine
11. King Of Fools
12. Superheroes
13. Love Tyger
14. Ministry of Saints
15. Tears of a Mandrake

CD 2
1.  Mysteria
2.  Vain Glory Opera
3.  Rock of Cashel
4.  Judas at the Opera
5.  Holy Water
6.  Spooks in the Attic
7.  Babylon
8.  The Eternal Wayfarer
9.  Out of Control
10. Land of the Miracle
11. Key to My Fate
12. Space Police
13. Reborn in the Waste


Website der Band: Edguy bei Facebook



(2 Antworten)

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Review: Order - Lex Amentiae
Geschrieben am 19.07.2017, 14:04 von ALUCARD

Order
Lex Amentiae
Listenable Records
Vö:28.07.2017



Die 2013 in Norwegen gegründeten Order präsentieren mit "Lex Amentiae" ihr Debütalbum, dahinter verbergen sich aber keine unbekannten Mitglieder. Hinter dem aussagelosen Bandnamen stecken Manheim (ex-Mayhem), Billy Messiah (ex-Mayhem) und Anders Odden (Cadaver, Satyricon Livegitarrist). Stu Manx (Gluecifer) ersetzt das 2014 verstorbene Gründungsmitglied René Jansen.

Gründungsziel ist das spielen von "filthy, raw nordic Black/Death Metal". Aufgrund von Altersmilde bekommt der Hörer aber kein infernalisches Gebretter um die Ohren geblasen, der gesammelte Erfahrungsschatz der einzelnen Bandmitglieder sorgt aber dafür das sie wissen wie man druckvollen und finsteren Black Metal auch ohne Dauerblastbeats umsetzt. So bekommt die Anhängerschaft der Norweger tiefschwarze Hymnen wie "Prophet" oder "Viktimized" zum anbeten. Mittig platzierte überrascht "Dugma" mit knackiger Kürze und ordentlich Tempo. Das abschliessende "Order" zerrt ordentlich an den Nerven, hier muss jeder selbst entscheiden ob er sich auf das unbequeme, grösstenteils auf Sprechgesang basierende Stück einlassen möchte. Im Rahmen eines Liverituals könnte aber genau dieser Song durch seine stetigen Wiederholungen bestens dazu beitragen um die Massen zu paralysieren.
Als gelungen kann ich auch das Celtic Frost Cover "Procreation (of the wicked)" bezeichnen, die Band hat die eisige Stimmung des Originals bestens umgesetzt. Hilfreich war hier wahrscheinlich auch die Tatsache das man mit Anders Odden einen ehemaligen Celtic Frost Livegitarristen in seinen Reihen hat.

Fazit: Ein tiefschwarzes, diabolisches Werk das völlig auf irgendwelchen verblendeten Zirkuszauber und Mainstreamambitionen verzichtet und sich auf die Stärken beruft die man aufgrund der Besetzung hat. Starkes, zielorientiertes Songwriting führt dann zu Black Metal in seiner reinsten Form der aber auch immer wieder Elemente vom klassichen Death Metal mit einbaut. Hier sei als Hörprobe einfach mal "Viktimized" empfohlen.

TRACKLIST:
1) WINTER 05:22
2) PROPHET 04:42
3) TORQUEMADA 04:36
4) DUGMA 02:48
5) PROCREATION (OF THE WICKED) 04:50
6) VIKTIMIZED 08:10
7) FOLLY GRANDEUR 05:15
8) SAVAGE 07:18 *
9) ORDER 07:07
* exclusive Digipack bonus track

https://listenable-records.bandcamp.com/album/lex-amentiae

8,5 von 10 Punkten

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Masters of the Unicorn 2017
Geschrieben am 19.07.2017, 13:08 von UnDerTaker

Masters of the Unicorn 2017
Von 1. September um 17:00 bis 2. September um 23:59
Bubenmühle 5, 35041 Marburg, Deutschland


Tickets auf 300 LIMITIERT!

VVK 15 €
erhältlich unter:
http://mastersunicorn.bigcartel.com/product....rn-2017 (Zahlung mit PayPal)
oder Email an mastersunicorn@web.de (Überweisung)
und bei Musik Attack in Marburg und Gießen (zzgl. VVk Gebühr)

AK 20 €
Tagestickets nur an der Abendkasse


Es spielen für euch:

Obscure Infinity
https://www.facebook.com/obscureinfinitygermany

Collision
https://www.facebook.com/collisiongrind/

Bloodjob
https://www.facebook.com/bloodjob/

Wound
https://www.facebook.com/wound.deathmetal/

Age of Woe
https://www.facebook.com/ageofwoe/

Hamerhaai
https://www.facebook.com/Hamerhaai/

Cyness
https://www.facebook.com/cyness666/

Incarceration
https://www.facebook.com/incarceration/

Red Stone Chapel
https://www.facebook.com/redstonechapelband/

Black Mood
https://www.facebook.com/blackmoodband/

Abjured
https://www.facebook.com/wastetowngrind/

Purgatory
https://www.facebook.com/Purgatory666

Death Strike
https://www.facebook.com/Death-Strike-167679447659/



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Morbid Angel sagen alle Termine für Juli/August 2017 ab
Geschrieben am 18.07.2017, 09:41 von UnDerTaker

morbid%20angelMorbid Angel sagen ihre kompletten Festivaltermine für Juli/August 2017 ab. Ein Mitglied der Band hat "Probleme" mit seinem Ausweis und dies wird auch nicht bis August gelöst sein können. Aus diesem Grund sieht sich die Band gezwungen alle Festivaltermine abzusagen. Dies sei in der 30-jährigen Geschichte der Band noch nie vorgekommen.
Davon sind nun Festivals wie das Party.San Open Air, Stonehenge, Brutal Assault u.a. betroffen. Die nächste Europatour der Band wird im November 2017 stattfinden.

Hier das Statement der Band:
QUOTE
World Management and Morbid Angel would like to announce that due to unfortunate and last minute, unforeseen problems with a passport for one of the members of the band, as a result the Summer Festival dates slated for late July and August will have to be cancelled. In well over 30 years we have never had an incident like this, nor have we ever cancelled shows in our past. We have been advised by The US State Department / Passport Agency that a new passport will not be forthcoming in time for any of the upcoming festivals. Morbid Angel are extremely unhappy about this loss of shows and want to apologize to all the Fans, Promoters, and Vendors in Europe! We are working to have this issue remedied for the future and are looking forward to coming back to Europe and playing for all of our fans in November!!!


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Review: Sierpes - Visiones Caóticas
Geschrieben am 17.07.2017, 14:45 von ALUCARD

Sierpes
Visiones Caóticas
Morbid Skull Records
Vö:09.06.2017



Südamerikanischer Extremmetal ist ja bekannterweise öfters eine Spur überdrehter als man das aus Europa gewöhnt ist. Wenn dieser dann auf den Spirit der ersten nordischen Black Metal Welle trifft ensteht ein Gebilde wie Sierpes.
Der Albumname ist passend gewählt, als chaotisch kann man das gebotene Material durchaus bezeichnen. Aber kontrolliert chaotisch, das sei noch hinzugefügt. Das Duo aus Kolumbien bewegt sich im Black Metal Kosmos und besteht aus Melissa (Vocals & Drums) und Muerto (Guitars & Bass).
Klangliche Orientierungshilfe wäre der frühe nordische Black Metal, roh und simpel. Wer also eins (roher, nordischer BM) und eins (Zweipersonenband) zusammenzählt und dann gleich an Darkthrone denkt der liegt gar nicht falsch, denn akustische Parallelen sind durchaus vorhanden, vor allem wenn die Gitarren melodisch im Rasierapparatmodus surren und vom Schlagzeug angetrieben werden (Black Holocaust, Doctrina Pagana). Aber es geht auch typisch südamerikanisch wild zu Werke und man streift des öfteren die Grenze zum Black Thrash.
Das die Genre`s Punk und Black Metal durchaus einige Berührungspunkte haben zeigt sich wenn es ruppiger zugeht, da kommt man auch dem klassischen Nieten-und Hardcorepunk aus dem Heimatkontinent nahe.
Sängerin Melissa hat das dazu passende Organ und faucht sich gekonnt durchs Material, richtig gut klingt das wenn die Texte auf spanisch vorgetragen werden.
Angenehm fällt auch der Sound aus, die Band wählte einen Klang der zwar noch deutlich den Undergroundstatus unterstreicht, trotzdem aber sauber und kraftvoll klingt.
Alles in allem ein feines Album mit deutlich südamerikanischem Anstrich plus frühem norwegischen Black Metal. Überwiegend roh und primitiv, das aber durchweg positiv und weit weg von sinnbefreitem Geholze. Wie schon eingangs erwähnt, kontrolliertes Chaos mit einer frostigen Note.

1.- Intro / Tempus Mortis
2.- Black Holocaust
3.- Sierpes
4.- Visión Caótica
5.- Peste
6.- Eterno esplendor de la muerte
7.- Ciclo Cósmico https://soundcloud.com/morbid-skull-records/sierpes-ciclo-cosmico
8.- The Age (Typhon cover)
9.- Doctrina Pagana https://www.youtube.com/watch?v=7nuGwpnHVrI
10.- Outro

Kompletter Albumstream: https://www.youtube.com/watch?v=gFtnZmaFIlk

8,5 von 10 Punkten

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Zombie-Großmeister George Romero ist tot
Geschrieben am 17.07.2017, 12:34 von UnDerTaker

Regielegende George Romero ist tot. Der Mitbegründer des modernen Horrorfilms ("Die Nacht der lebenden Toten") starb im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer kurzen, aber schweren Lungenkrebserkrankung. Er sei am Sonntag friedlich eingeschlafen und habe dabei die Filmmusik von "Der Sieger" mit John Wayne gehört, einem seiner Lieblingsfilme, ließ seine Familie mitteilen. Seine Frau Suzanne Desrocher und seine Tochter Tina seien bei ihm gewesen.

Quelle: Spiegel.de

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Konzertbericht: Protzen Open Air 2017
Geschrieben am 16.07.2017, 17:09 von UnDerTaker

Der Bericht und die Fotos vom wieder sehr gelungenen Protzen Open Air 2017 vom 22. + 25.06.2017 im beschaulichen Örtchen Protzen in Brandenburg sind online.

Am Start waren übrigens die Bands: Asphyx, Decembre Noir, Viu Drakh, Deserted Fear, Ektomorf, Into Darkness, Manos, Milking the Goatmachine, Torturized, Wojczech, Revel in Flesh, Sabiendas, Obscurity, Master, Demonbreed, Cliteater, Harmony Dies, Facebreaker, Arroganz, Schirenc plays Pungent Stench, ISLAY, Disaster K.F.W., Atomwinter, Bearded Bastards

Hier... geht es zum ausführlichen Bericht.
Die 332 Fotos vom großartigen Protzen Open Air findet ihr nach Tagen aufgeteilt bei uns in der Bildergalerie




viu drakhSchirenc plays Pungent Stench



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Musikdienst Soundcloud in der Krise
Geschrieben am 15.07.2017, 22:49 von UnDerTaker

Der Musikdienst Soundcloud hat fast die Hälfte seiner Mitarbeiter entlassen. Jetzt kämpft das Start-up ums Überleben. Könnte klappen, sagt selbst einer der Gefeuerten.

http://www.zeit.de/digital....ssungen

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Rock und Metal Shows im MS CONNEXION COMPLEX
Geschrieben am 15.07.2017, 13:56 von DJ Doom

Hier ein Überblick über die anstehende Rock und Metal-Shows im MS CONNEXION COMPLEX MANNHEIM

22.07.17 Born From Pain

23.08.17 Battle Beast + SpiteFuel + Hop-Scotch

10.09.17 Living Colour

10.09.17 (Floor 2) American Headcharge + Once Human + In Death

16.09.17 Desaster + Root + Arkhon Infaustus + mehr

03.10.17 The Vision Bleak + Nocte Obducta + Saille

08.10.17 Mayhem (De Mysteriis Dom Sathanas Show) + Supports

17.10.17 The Birthday Massacre + Sirenia + The Agonist

20.10.17 Bonfire + Support

28.10.17 Rantanplan

04.11.17 Pain + Corroded + Sawthis

VVK unter: https://www.adticket.de/MS-Connexion.html

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Samael
Geschrieben am 14.07.2017, 16:32 von UnDerTaker

hegemonySAMAEL's neues Album "Hegemony" wird am 13.10.2017 via Napalm Records veröffentlicht.
In der Zwischenzeit haben die Schweizer die digitale Single "Angel Of Wrath" herausgebracht.

Anhören könnt ihr die Scheibe hier. Entscheidet selbst wie euch der Stil von SAMAEL reinläuft...












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Protzen Open Air Festival 2018
Geschrieben am 12.07.2017, 10:13 von UnDerTaker

protzen%20open%20air%202018%20bannerDas Protzen Open Air hat für die 2018er Auflage die ersten 10 fetten Bands verkündet. Und hier hat sich der Veranstalter Mario nicht lumpen lassen und sechs angesagte Bands aus dem Ausland, sowie vier deutsche minder geile Bands gebucht. Weitere Bands werden folgen.
Das Festival findet vom 22. Juni 2018 – 24. Juni 2018 am gewohnten Ort in brandenburgischen Protzen statt.
Der Vorverkauf startet am 08.01.2018! Und hier heißt es schnell sein, denn im letzten Jahr war das POA bereits nach 3 Tagen ausverkauft!!!

Aktuelles Billing (Update 12.9.2017):
Illdiposed (DK)
Humiliation (Malaysia)
Dew Scented (D)
Just Before Dawn (SWE/DK/UK)
Inhume (NL)
Revolting (SWE)
Bloody Invasion (D)
Demonical (SWE)
Betalmand (D)
Xicution (D)
Phantom Corporation (D)
Cashley (D)
Artless (D)
Lifeless (D)
Thornafire (Chile)

Hier... schon mal offizielle das Facebook-Event zum Festival.



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Rockharz 2018
Geschrieben am 11.07.2017, 08:15 von UnDerTaker

Das Rockharz hat erste Bands für 2018 verkündet.
Das Festival findet von 4. - 7.7.2018 statt.
Lest das Statement hier:
» Während hier auf dem Acker die Spuren unserer diesjährigen Heimsuchung entfernt werden, läuft selbstverständlich die Planung für unser Jubiläums-ROCKHARZ bereits seit Monaten auf vollen Touren. Besonders freuen wir uns, daß wir Euch schon jetzt fünf absolute Hochkaräter für das kommende Jahr ankündigen dürfen. Ein absolutes Highlight werden mit Sicherheit HAMMERFALL, mit denen zusammen wir den “HARZ ON FIRE” setzen und eine einmalige ROCKHARZ-Feuershow loslassen werden! Auch die anderen Bands gehören zu den gernst gesehenen Gästen bei uns, deren Shows in der Vergangenheit immer zu den Höhepunkten des jeweiligen Festivals gezählt haben! EISBRECHER, die, derzeit erfolgreicher denn je, in Kürze ein neues Album herausbringen, KNORKATOR deren Shows bei uns IMMER der absolute Knaller sind und die Stimmung auf den Siedepunkt treiben! Ebenso die Erfinder des Gothic-Metals, die legendären PARADISE LOST und die schrägen, herausragend eigenständigen Publikumslieblinge EQUILIBRIUM sowie die fantastischen AMORPHIS sind mit von der Partie! Wir können’s kaum erwarten! ROCKHARZ 2018 ‘s gonna get you! «

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Pro Pain: Gary bei Überfall in Brüssel schwer verletzt
Geschrieben am 07.07.2017, 00:15 von UnDerTaker

Gary von der US Band Pro Pain wurde letzten Montag in Brüssel von einer Gang ausgeraubt und schwer verletzt. Er liegt mit Kopfverletzungen und hohem Blutverlust im Krankenhaus. Aus diesem Grund muss die Band die Gigs in Roeselare (7. Juli) und Osnabrück (8. Juli) absagen.
Die Polizei hat wohl einige der Angreifer identifizieren können.

Lest hier das Statement der Band:
» This past Monday night, Gary was the victim of a Robbery and Attempted Murder in Brussels. He was pick-pocketed of cash, credit card, and passport, struck on the head with an ice pick and then subsequently attacked by a gang of individuals. The police have confiscated more than one weapon and they have established the identities of some of the suspects. Gary was quickly admitted to ICU after suffering head trauma (including several fractures to his face and jaw) and massive blood loss. Since then he has stabilized and is trying his best to recover, but future surgery may be necessary. We regret to inform the fans that the shows scheduled for Roeselare (July 7th) and Osnabruck (July 8th) are now officially cancelled. We will make sure to keep you all informed of any other cancellations and on Gary's progress.
Thanks for your support at this difficult time.
Pro-Pain «

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WannaCry etc Patch von MS für nicht mehr unterstützte Systeme
Geschrieben am 05.07.2017, 10:52 von UnDerTaker

Hallo,
falls noch nicht bekannt, es gibt von Microsoft ausnahmsweise ein Update auch für nicht mehr unterstützte Betriebssysteme wie Windows Server 2003 SP2 x64, Windows Server 2003 SP2 x86, Windows XP SP2 x64, Windows XP SP3 x86, Windows XP Embedded SP3 x86, Windows 8 x86, Windows 8 x64.
Den Download findet man am Ende des unten verlinkten Artikels.

Für nicht mehr unterstützte Betriebssysteme: https://blogs.technet.microsoft.com/msrc....attacks

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Iron Maiden dürfen "Hallowed Be Thy Name" nicht mehr live sp
Geschrieben am 01.07.2017, 17:37 von UnDerTaker

Ganz an mir vorbei gegangen.

Quelle: Metalhammer

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Zuletzt ließen Iron Maiden noch verlauten, sie hätten ‘Hallowed Be Thy Name’ und ‘Tears Of A Clown’ aus der Setlist gestrichen, um etwas Frische reinzubringen. Doch nun ist bestätigt, dass es einen ernsten Hintergrund gibt, weswegen auf ‘Hallowed Be Thy Name’, immerhin der am dritthäufigsten live gespielte Iron Maiden-Track, verzichtet wird.

Aktuell werden die Briten der Website Metal Insider zufolge von einem Band-Manager verklagt, da sich Iron Maiden sowohl für ‘Hallowed Be Thy Name’ als auch für ‘The Nomad’ musikalisch und textlich bei deren 1974er-Album bedient hätten. Brian Quinn habe 1969 den Song ‘Life’s Shadow’ geschrieben, der später von Bob Barton aufgenommen wurde.
Selbst Iron Maiden flattern die Nerven, wenn zwei neue Songs in die Live-Setlist rutschen. Steve Harris und Nicko McBrain sprechen über den 2017er-Auftakt ihrer "The Book Of Souls"-Tournee.

Vor einigen Jahren gab es bereits eine Einigung über die Song-Rechte zwischen Steve Harris und dem Texter Bob Barton (“Ich bin zufrieden damit, wie ich mit mit Iron Maiden einigen konnte”), was Brian Quinn, den Komponisten dieses Songs, nun dazu verleitet hat, bei Harris und Dave Murray seine Tantiemen einklagen zu wollen. Angeblich geht es um drei Millionen englische Pfund.

Das Management von Iron Maiden ließ diesbezüglich verlauten, dass es zwischen den beiden Originalschreibern des Songs ‘Life’s Shadow’ zu einem Streit gekommen sei. “Dann trat noch ein gewisser Barry McKay Erscheinung – als Vertreter für Brian Quinn (aka Brian Ingham) und hat angekündigt, in Kürze Beweise vorlegen zu können. Unsere Verteidigung ist auf ein Gerichtsverfahren vorbereitet.”

Warum erst jetzt, 35 Jahre nach Erscheinen von THE NUMBER OF THE BEAST, solch ein Fass aufgemacht wird, kann man sich zu Recht fragen.

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Review: Bliss of Flesh - Empyrean
Geschrieben am 28.06.2017, 18:10 von ALUCARD

Bliss of Flesh
Empyrean
Listenable Records
Vö: 07.07.2017



Ich muss zugeben ich bin nicht vertraut mit Dante`s "Göttlicher Komödie". Es sei aber gesagt das das nicht zwingend erforderlich ist um an dem neuen Album der Franzosen seine Freude zu haben, den zu verkopft oder anstrengend gehen sie nicht zu Werke.

Die Jungs haben sich als Oberthema selbigem Literaturklassiker angenommen, "Empyrean" ist dabei schon der dritte Teil. Mir war die Band vorher durch die Lappen gegangen und ich kenne also auch nicht die Vorgängerwerke. Aber das was ich hier zu Ohren bekommen gefällt mir gut, die Franzosen bewegen sich in der Zwischenetage von Black und Death Metal. Insgesamt mit mehr Gewichtung auf Death Metal, aber eben auch nicht so viel das sich der Schwarzwurzler wieder verschreckt in sein Trveheim zurückziehen würde. Doch es ist auch kein klassischer Death Metal, die Franzosen sind eher modern orientiert unterwegs, deutlich Zeichen dafür ist auch das knackig saubere Klangbild das dafür sorgt das die Tracks sich kraftvoll durch die Gehörgänge schieben. Die schwarzmetallische Seite kommt zuerst bei "EMPYREAN-Last Kingdom" richtig ans Tageslicht, ein fein verstörender Song der so auch aus der Waffenschmiede von Niklas Kvarforth kommen könnte. Das darauf folgende und mit dem Vorgängersong irgendwie zusammenhängende  "EMPYREAN-Miserere Mei" startet verhalten, überzieht den Hörer dann aber mit einer tiefschwarzen Hülle und packt ihn mit seiner zwingend, erdrückenden Art tief im Innersten.
Aber das ist wie gesagt nur eine Seite der Band, Tracks wie der Albumopener "Ascension" huldigen deutlich dem modernen Melodic Death mit schwedischer Prägung.

Also ein Album das zwischen den Stühlen steht und trotzdem nicht unentschlossen wirkt. Die Franzosen verbinden Black und Death Metal gekonnt zu einer Einheit und packen das Resultat in ein modernes Gewand. Hier und da werden die einzelnen Elemente etwas zu lange ausgearbeitet, man hätte das Ganze vielleicht etwas kompakter gestalten können. Ansonsten nix zu meckern, "Ascension" könnte ein Hit in der ModernDeathMetal Gemeinde werden, das gleiche gilt für "Last Kingdom" in der Schwarzwurzeldisco.

Die Tags vom Label zum Album auf der Bandcampseite sind unter anderem Belphegor, Immolation und Marduk. Kann man so stehenlassen...

1.ASCENSION
2.PENITENT
3.AGNUS DEI
4.EMPYREAN Last Kingdom
5.EMPYREAN Miserere Mei
6.APOSTASY
7.EXERCITUS CAELORUM
8.RENUNCIATION  

https://listenable-records.bandcamp.com/album/empyrean

8 von 10 Punkten

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Review: Lifeless - The Occult Mastery
Geschrieben am 27.06.2017, 19:51 von Nabu

Lifeless - The Occult Mastery

Death Metal Bands haben es heutzutage gar nicht so leicht. Irgendwie war doch schon alles da und die meisten Versuche etwas Innovatives zu kreieren scheitern kläglich. Gut für Lifeless, dass sie sich auf die guten, alten Elemente konzentrieren die seit Jahrzenten wunderbar funktionieren. Man muss das Rad schließlich nicht immer neu erfinden.

„The Occult Mastery“ fällt sofort durch den unglaublichen Groove auf der sich durch das ganze Album zieht. Obwohl die Band nicht mit harten Beats und fetten Riffs geizt, schimmert doch hier und da etwas durch, was mich entfernt an Southern Metal erinnert. Klingt jetzt vielleicht etwas komisch - funktioniert in der Praxis aber ganz ausgezeichnet. Songs wie „Progenies of a Cursed Seed“ beweisen dies problemlos. Geile Midtempo-Passagen die hier und da mit einem Groove-Feuerwerk aufgelockert werden und sich mit zügigeren, walzenden Parts abwechseln. Zweifelsfrei sehr, sehr geil.
Leider vermag nicht jeder Song einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen wobei wir beim Hauptproblem des Albums wären: obwohl Lifeless hier ein überdurchschnittliches Werk abliefert sind einige Songs doch sehr gesichtslos und schaffen es nicht dem Hörer länger im Gedächtnis zu bleiben. Dies ist in Anbetracht der sehr hohen Qualität des Sounds wirklich schade. Fans von groovigem Death Metal sollten hier aber trotzdem mindestens ein Ohr riskieren. Ich für meinen Teil werde zukünftige Releases der Band mit Spannung verfolgen.



Anspieltipp: Progenies of a Cursed Seed, Delusions of Grandeur, Insanity Reigns


Wertung: 7.5 / 10




Gesamtlänge: 37:13
Label: FDA Records
VÖ: 07. Juli 2017



Tracklist


1. Prelude Kali Yuga
2. The Occult Mastery
3. Progenies of a Cursed Seed
4. From Chaos Our Order Shall Rise
5. Delusions of Grandeur
6. Rites of Desolation
7. Interlude Dystopia
8. Insanity Reigns
9. Throes of Dawn



Website der Band: Lifeless bei Facebook

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Review: Blackevil - The Ceremonial Fire
Geschrieben am 27.06.2017, 19:44 von Nabu

Blackevil - The Ceremonial Fire

Das Review zum Blackevil Debüt ließe sich im Prinzip mit drei Worten schreiben: Fett. Geil. Pflichtkauf. Da dies dann aber doch etwas zu kurz wäre und dem Leser nicht zwangsläufig genügend Informationen liefert, versuche ich euch im Folgenden zu beschreiben warum ich hier das Gefühl habe, neun Punkte seien vielleicht doch noch nicht genug.

Dass man mit Blackevil keinen Preis für innovative Namensgebung gewinnt ist klar - sieht man sich aber die Jungs an wird deutlich, warum der Name gut passt. Und die Musik ist da keine Ausnahme. Auf „The Ceremonial Fire“ erwartet den Hörer tiefschwarzen, richtig bösen Thrash Metal. Und das in einer Qualität die mir die Gänsehaut bis in den hart bangenden Nacken treibt. Ich weiß nicht ob ihr das kennt: ihr macht ein Album an und mit dem ersten Ton denkt ihr euch „Ja! Ja!! JAA!!! Genau DAS ist es!“. Diese Reaktion konnte der Opener „Between Fire And Fire“ bei mir auslösen. Ein richtig geiles Riff, fette Drums und böse Vocals. Gut, die Exkursionen des Sängers in die etwas höheren Stimmlagen muss jetzt nicht jeder mögen - ich persönlich finde sie aber immer äußerst passend. Außerdem haben wir im Gegensatz dazu kurze, mehrstimmige, tief gehaltene Einschübe. Passt alles in allem wunderbar zusammen.

Komplett ausrasten musste ich dann beim Song „Seven Bridges, Seven Gates“ Ein Thrash Metal Meisterstück das Seinesgleichen sucht. Bereits der im Midtempo gehaltene Anfang dürfte untrainierte Nacken problemlos zum Bersten bringen. Die Sangesart von Abyss führt dazu, dass der Song eine leicht surreale, bedrohliche Stimmung verbreitet. Der Rhythmus bleibt durchgängig im absolut tödlichen Midtempo-Bereich mit einigen kleinen Ausnahmen. Die Riffs variieren leicht, sind aber durchgängig richtig fett. Absolut großartig!

Leider ist das Album nicht völlig makellos. „The Ancient Sword“ beispielsweise ist zwar besser als ein durchschnittlicher Song, fällt aber neben den sonst mehrheitlich absolut großartigen Tracks etwas aus der Reihe. Allerdings wird dies einem eingefleischten Thrasher völlig Wurst sein. Denn spätestens mit „Ritual Coven FIre“ kocht die Stimmung wieder über. Die Jungs demonstrieren hier wie Thrash Metal gemacht wird und beweisen, dass sie absolute Meister ihres Handwerks sind.

Lange Rede, kurzer Sinn: wer sich auch nur ansatzweise für Thrash Metal begeistern kann, kommt um dieses Album nicht herum!


Anspieltipp: Between Fire And Fire, Seven Bridges, Seven Gates, Ritual Coven Fire


Wertung: 9.0 / 10




Gesamtlänge: 43:25
Label: FDA Records
VÖ: 07. Juli 2017



Tracklist


1. Eschaton
2. Between Fire and Fire
3. Heavy Forces Marching On
4. Bethlehemian Blasphemies
5. Seven Bridges, Seven Gates
6. The Ancient Sword
7. Black Magick Riders
8. Ritual Coven Fire
9. Under the Black Sail of Burning Cross


Website der Band: Blackevil bei Facebook

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Review: Dead - A Dirty Mind Is A Joy Forever
Geschrieben am 27.06.2017, 19:36 von Nabu

Dead - A Dirty Mind Is A Joy Forever

Wer sich seit über 25 Jahren im Business halten kann und konstant Musik veröffentlicht muss ja irgendwas richtig machen - im Falle der bayrischen Band Dead ist das zweifelsfrei ihre gekonnte Mischung aus klassischem Death und Grindcore. Und da was Gutes nicht urplötzlich schlecht wird erstaunt es auch nicht, dass das aktuelle Album „A Dirty Mind Is A Joy Forever“ ein weiteres Mal überzeugen kann.

Wobei ich ehrlich gestehen muss, dass ich mir eine lange Zeit während des Hörens die Frage gestellt habe, wie zum Henker man auf die absurde Idee kommt seine Band Dead zu nennen. Nicht dass es schon abertausende Bands mit demselben Namen gibt - nein, auch der eine oder andere Musiker hat ja bekanntermaßen diesen Namen für sich beansprucht. Gut, vermutlich war das damals noch etwas anders - aber egal, werde ich jemals die Gelegenheit haben mit der Band zu quatschen werde ich sie fragen. Versprochen.
Kommen wir also zum einzigen was wirklich zählt: Musik! Die gute Qualität des Albums ist ja in der Einführung schon etwas durchgeschimmert. Allerdings muss man dazu sagen, dass es nicht unbedingt für alle geeignet ist. Warum? Die Mischung aus diversen Grind und Deathfacetten ist zwar äußerst unterhaltsam - allerdings bietet sich auch etwas Angriffsfläche für Kritik. So könnte man der Band vorwerfen, dass die Songs in der Regel alle gleich aufgebaut sind: Startsegment, langsamer Part, schneller Part, Endsegment. Oder umgekehrt. Kann man beanstanden, muss man aber nicht.

Man könnte nämlich auch behaupten, dass die Mischung aus den langsamen, trägen Riffs, die mit ihren teils schrillen Noten schon fast in die Richtung des Brutal und Slamming Death Metals gehen und den schnelleren, grindlastigen Parts höchst explosiv und unterhaltsam ist. Für diesen Standpunkt spricht unter anderem die Tatsache, dass man sich bei der hauseigenen Mischung nicht einfach nur den genretypischen Standartelementen bedient, sondern mit kleinen musikalischen Spielereien den Sound für den Hörer doch durchweg interessant hält. Beispiel gefällig: „Risking The Beer MILF“. Geile Riffs, trotz einigen Rhythmuswechseln durchgängig headbangbar (ich verlange übrigens, dass dieses Wort im Duden aufgenommen wird) und richtig böse Vocals von ganz tief unten - gefällt richtig gut!

Wer sollte sich also mal mit Dead auseinandersetzten? Definitiv jeder der Spaß mit geilem Death/Grind hat und die Lokalhelden gerne unterstützt. Auf!



Anspieltipp: Snakey Brown, Ass Metal, Risking The Beer MILF, A Dirty Mind Is A Joy Forever


Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 37:00
Label: FDA. Records
VÖ: 07. Juli 2017



Tracklist


1.  Good to Be Back (Intro)
2.  Snakey Brown
3.  Call of Beauty
4.  Ass Metal
5.  Butcher Baby
6.  Risking the Beer MILF
7.  Easy Meat
8.  JSTNTHRFCKNGHNGVR
9.  A Dirty Mind Is a Joy Forever
10. The Witch + Outro


Website der Band: Dead bei Facebook

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URN
Geschrieben am 25.06.2017, 19:42 von Exorzist

 Die Finnischen Black-Thrasher URN haben das Releasedatum zu ihrem kommenden Album auf Iron Bonehead Productions bekannt gegeben. Das neue Album trägt den Titel "The Burning" und ist der vierte Output der Band.

Tracklisting for Urn (Finland)'s The Burning
1. Intro - Resurrection
2. Celestial Light
3. Hail The King
4. Morbid Black Sorrow
5. Sons Of The Northern Star
6. Nocturnal Demons
7. Wolves Of Radiation
8. All Will End In Fire
9. Falling Paradise
10. The Burning

(3 Antworten)

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Review: Fellwarden - Oathbearer
Geschrieben am 23.06.2017, 17:32 von ALUCARD

Fellwarden
Oathbearer
Eisenwald
Vö:16.06.2017



Hinter Fellwarden steckt The Watcher. Selbiger hat mit seiner Hauptband Fen vor kurzem erst das wuchtige "Winter" Album auf die schwarzmetallische Gemeinde losgelassen. Nun folgt mit "Oathbearer" ein weiteres Kleinod im Genreteich, bei Fellwarden hat Meister Watcher aber fast alle Fäden selbst in der Hand. Abgesehen vom Schlagzeug für das Havenless verantwortlich war hat der Bandchef alles selbst eingespielt.

Mit Fellwarden wandeln wir auf melancholischen, schwarzmetallischen Pfaden. Zwar sind auch Ausbrüche zu verzeichnen, grösstenteils geht es hier aber gemächlich und gediegen zu Werke. Und genau darin liegt die Stärke des Werkes. Statt eines weiteren seelenlos vorbeirumpelnden Albums gilt das Motto: In der Ruhe liegt die Kraft. Die Songs werden nachvollziehbar aufgebaut, die Stimmungswechsel erfolgen sinnvoll und passend. Durch den dezent unterlegten Synthteppich und den teils auftauchenden Klargesang erschaffen sie eine verträumte Stimmung die auch mal ins hymnische dreht.
Dabei vergessen sie aber nie das das Album unter Black Metal eingeordnet werden soll, als Gegenpol agieren garstiges Gekeife und frostige Atmosphäre. Doch auch eine gewisse naturromantische Stimmung weht durch das Album, des öfteren hat man Bilder von herbstlichen, nebelverhangenen Wäldern vor Augen. Dann gibt es aber auch Momente in denen die Bilder eher tageslichtlose, menschenleere Fjorde hervorrufen. Das sich dabei auch altertümliche, mystische Wesen zeigen ist eingeplant. All das setzt natürlich einen Hörer voraus der sich mit dem Werk beschäftigt und es in seinen Kopf lässt.

Klanglich als ungefähre Orientierung: frühe Empyrium, Primordial, Falkenbach, Mithotyn, Summoning ohne ihre ganzen elektronischen Helfer und die Stimmung der ersten beiden Dimmu Borgir Werke.

Anspieltip: Guardian Unbound

01:Guardian Unbound
02:Sun of Ending
03:In Death, Valiant
04:Wayfarer Eternal
05:A Cairn-Keeper’s Lament
06:Sorrowborn

The Watcher – All vocals, stringed instruments and keys
Havenless – Drums

https://fellwarden.bandcamp.com/album/oathbearer

8,5 von 10 Punkten

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Sanctuary live in Erfurt
Geschrieben am 21.06.2017, 14:47 von Nocturnal Empire

SANCTUARY ( Seattle/ WA - USA )
- Progressive Heavy/Power Metal formed in 1985

Lineup:
Warrel Dane - Vocals
Lenny Rutledge - Guitars
George Hernandez - Bass
Dave Budbill - Drums

Facebook Link: https://www.facebook.com/sanctuaryfans/?fref=ts
Webseite: http://www.enterthesanctuary.com/
Videoclips: https://www.youtube.com/watch?v=v5NCBaPE3k0 / https://www.youtube.com/watch?v=r_IrbeZfJII

Supportband:
Mesmerized ( Kassel/ Hessen - Deutschland )
- Progressive Power Metal
Facebook: https://www.facebook.com/mesmerizedks/
Webseite: http://www.mesmerized.de/

Vorverkauf ( ab 20,00 Euro )
über www.nocturnalempire.de und über www.metaltix.com oder gebühren- und Versandfrei direkt im From Hell erhältlich.
Erhöhter Abendkassepreis!



Facebook Event: https://www.facebook.com/events/1663612997274398/

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Review: Desultory - Through Aching Aeons
Geschrieben am 19.06.2017, 23:47 von Styx

Desultory - Through Aching Aeons

Nach der Reunion und einem Album im Jahre 2010 wurde es sehr still um die Jungs von Desultory. Es wurden vereinzelt Shows gespielt und über die Jahre auch hin und wieder verkündet, dass man dabei ist ein neues Album zu fertigen. Lange Zeit war es dann still bis Ende Februar die Ansage kam, dass die Band sich auflösen wird, man aber noch das Album veröffentlicht. Desultory hauen zum Abschluß auch noch mal eine ordentliche Platte raus. Desultory haben es leider nie in die obere Riege der Swe-Death-Metal Elite geschafft, waren aber immer eine Band, die besser als keine andere Schweden-Death-Band den schmalen Grad zwischen Härte und Melodie gefunden haben. Dies beweist auch der majestätische Opener Silent Rapture. Slither hingegen ist einer der kürzeren Songs auf dem Album und geht direkt nach vorne los. Divine Blindness lockert das Gesamtbild des Albums etwas auf und beginnt mit einem ruhigen Keyboard-Intro. Der Track Our Departure beendet das Album und bildet den passenden Abschluss für das Album und die Band. Insgesamt haben Desultory ein starkes Album abgeliefert, dass  etwas Zeit braucht um sich in voller Blüte zu offenbaren und seine technischen Raffinesen und seine kleinen Verspieltheiten aufweist. Es ist ein Album das Old-School ist, aber doch frisch klingt. Kurzum gesagt: Ein starker Abgang einer Band, die nie die Aufmerksamkeit bekommen hat, die sie verdient hätte.


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 44:00
Label: Pulverized Records
VÖ: 23.06.2017

Tracklist
01. Silent Rapture
02. Spineless Kingdom
03. Through Aching Aeons
04. In This Embrace
05. Beneath The Bleeding Sky
06. Slither
07. Divine Blindness
08. Breathing The Ashes
09. Our Departure

Website der Band: https://www.facebook.com/Desultory-50447918404/

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NOAF 2017
Geschrieben am 19.06.2017, 18:49 von Seelischer_Brandstifter

http://www.noaf.de

25.08.+26.08.2017

Running Order:
Freitag:
Igel vs. Shark
Dust Bolt
Nasty
Bullet
Crowbar
Solstafir
Soilwork

Samstag:
t.b.a.
Far from Ready
I’ll be damned
Horisont
Adept
Havok
Ignite
Paradise Lost

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Review: Entrench - Through The Walls Of Flesh
Geschrieben am 18.06.2017, 15:24 von Nabu

Entrench - Through The Walls Of Flesh

Die schwedischen Thrasher von Entrench konnten mich mit ihrem 2014er Album „Violent Procreation“ (Review findet ihr HIER) mit ihrem rauen aber doch abwechslungsreichen Stil für sich gewinnen. Voller freudiger Erwartungen habe ich ihr jüngstes Werk in den Player gelegt und jetzt Achtung, Spoiler: es ist noch besser als der Vorgänger!

Um das Negative gleich mal aus dem Weg zu räumen - für meinen Geschmack ist das Album etwas zu kurz geraten. Knappe 40 Minuten lassen mich mit dem Wunsch nach mehr zurück. Schade, aber darüber kann man in Anbetracht der Tatsache dass das vorhandene Material ordentlich ballert getrost hinwegsehen. Denn bereits der allererste Track macht den Sack zu und räumt alle (eventuell vorhandenen) Zweifel aus dem Weg. „The Coming Storm / Dawn Of War“ ist eine fast 9-minütige Walze die das Album mehr als gebührend eröffnet. Da nur sehr spärlich Gesang vorhanden ist kann man sich voll und ganz auf die Instrumente konzentrieren. Und eines sei hier gesagt - wer bei diesem Song nicht umgehend in Bewegung gerät hat kein Herz für Musik.

Das passende Gegenstück zum furiosen Einstieg finden wir mit „Fragments / Shadow Of Death“ am Ende des Albums. Hier nimmt sich die Band ein weiteres Mal über 8 Minuten Zeit um das bis hierhin gebotene Thrash-Feuerwerk passend ausklingen zu lassen. Mit richtig fetten Riffs, treibenden Drums und der nötigen Variation wird Throught The Walls Of Flesh gebührend abgeschlossen.

Und was findet sich nun zwischen Anfang und Ende? Am besten lässt sich das am Song „The Warmonger Sacrament“ beschreiben. Für mich fasst dieses Lied den Stil der Band und des Albums am besten zusammen. Schneller, teils rotziger, rauer Thrash Metal ohne Schnörkel. Ein MUSS für jeden Fan!



Anspieltipp: The Coming Storm / Dawn Of War, The Warmonger Sacrament, Fragments / Shadow Of Death


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 37:29
Label: I Hate
VÖ: 17. Juli 2017



Tracklist


1. The Coming Storm / Dawn of War
2. Enter the Fray
3. Iron Coffin
4. Dead End
5. The Warmonger Sacrament
6. White Light Precedes Black Rain
7. Fragments / Shadow of Death

Website der Band: Entrench bei Facebook

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WEDERGANGER / URFAUST - Split
Geschrieben am 15.06.2017, 20:44 von ALUCARD

WEDERGANGER / URFAUST
Split
Van Records/Soulfood
Vö: 09.06.2017



Auf Laster und Kjeld folgen Urfaust, Wederganger haben scheinbar Gefallen am Splitformat gefunden.
Und eigentlich war es ja nur eine Frage der Zeit bis sich die aufstrebende holländische Truppe mit der Institution aus dem selben Land zusammentut.

Und der Sprössling zeigt`s den Ziehvätern ordentlich. Beide Wederganger Tracks kommen in der typischen Darreichungsform, sprich das Gemisch aus Klagemönchgesang und herben Growls & Screams. "Heengegaan" startet verhalten, stürmt schwarzmetallisch weiter um dann im groovend treibenden Midtempo zu verweilen. "De gebrokene" fährt die wohl krassesten Vocals auf die man bisher von den Jungs vernommen hat, durch das teilweise fies schleppende Tempo schimmert der Track sehr nordisch inspiriert.

Nun die Urfaust Seite. "Zelfbestraffingsten denz en occulte raabsels" zeigt die Jungs in bekannter Form und wieder etwas weiter weg vom letzten Album, man hat fast schon Lifelover & Co im Hinterkopf. On Top natürlich wieder der Gesang den man nur hassen oder lieben kann. Wobei er hier auch etwas gezähmt wirkt, passt aber perfekt zur leicht depressiv/suizidale Atmosphäre.
Und dann kommt "Hypnotisch Bevel - De Daimonische Mensch"...
Ich weiss gar nicht ob das ein richtiger Titel ist oder nur ein überlanges Outro. Eventuell passt das Songtitelwort "Hypnotisch" am besten, tranceartiges Getrommel trifft auf Ambientsoundscapes. Darüber schreit IX völlig unverständliches Zeug. Aber irgendwie läuft der Track völlig an mir vorbei....

Also klarer Punktsieg für Wederganger die mal wieder alles richtig machen und zwei blitzsaubere Songs abliefern.
Urfaust könne mit dem ersten Track noch problemlos mithalten, Nummer zwei läuft ins Leere.

TRACKLIST
1. WEDERGANGER - Heengegaan  (5:51)
2. WEDERGANGER - De Gebrokene  (3:26)
3. URFAUST- Zelfbestraffingsten Denz En Occulte Raabsels (6:10)
4. URFAUST - Hypnotisch Bevel - De Daimonische Mensch  (7:31)

https://wederganger.bandcamp.com/album/wederganger-urfaust-split

Wederganger 10 Punkte / Urfaust 7 Punkte : 8,5 von 10 Punkten

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Wolfenstein 2 The New Colossus
Geschrieben am 15.06.2017, 10:19 von Seelischer_Brandstifter

Wolfenstein 2 The New Colossus

https://youtu.be/G-klH7uCxXA

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Review: Anathema - The Optimist
Geschrieben am 13.06.2017, 16:54 von ALUCARD

Anathema
The Optimist
Kscope
Vö: 09.06.2017



Das Album führt die Story vom 2001er Album "A Fine Day To Exit" fort, dieses endete einst damit das jemand verschwand. Wer allerdings erwartet das hier auch ein musikalischer Schulterschluss zu Werken der mittleren Phase der Liverpooler stattfindet wird enttäuscht.

Anathema setzen ihren eingeschlagenen Weg fort, orchesterartige Arrangements treffen auf Alternative- und Prog Rock. Teilweise übertreiben sie es aber etwas mit der Schwülstigkeit der Songs und kratzen hart am gesichtslosen Pop, bestes Beispiel ist hier der Abschlusstrack "Back to the Start".
Dabei hat man mit "Leaving it behind" den stärksten und kraftvollsten Song an den Albumstart platziert der sofort hängenbleibt und sich im Ohr festsetzt. Dann begleitet man den Protagonisten, den Optimisten, auf seiner Reise durchs Land. Abgerundet wird das durch Feldaufnahmen von genau den Plätzen um die es in dem jeweiligen Song geht, passend dazu gibt es im Booklet auch noch Fotografien der Orte. Dabei geht es mal mehr, mal weniger dynamisch zu Werke. Wie schon erwähnt wird es stellenweise schon verdächtig popig, auf der anderen Seite stehen aber spannend ausufernde Alternativerocker die ihre Strukturen bis zum Postrock ausbreiten. Die durchweg eher pessimistisch dunkle Stimmung wird noch durch eine Vielzahl von Pianopassagen verstärkt.

Wem die Entwicklung der Engländer in den letzten Jahren gefallen hat der wird auch hier wieder ein persönliches Highlight finden, wer in der "Alternative 4" Phase (oder noch früher) steckengeblieben ist für den wird es hier wenig spannendes zu entdecken geben.
Um den Kreis zum 2001er Ideengeber zu schliessen: Auf dem damaligen Artwork war ein am Strand abgestelltes Auto zu sehen an dem sich jemand (der Optimist?) seiner Sachen erledigt hat. (Die Koordinaten des Intros vom 2017er Werk, "32.63N 117.14W", führen direkt zu dieser Stelle.). "The Optimist" ist jedenfalls kein Album für den Strand oder die Fahrt dahin. Aber es eignet sich perfekt für die nächtliche Heimfahrt über die verlassene Autobahn.

1. 32.63N 117.14W
2. Leaving It Behind
3. Endless Ways
4. The Optimist
5. San Francisco
6. Springfield https://www.youtube.com/watch?v=8y1ROzCUpbU
7. Ghosts
8. Can’t Let Go
9. Close Your Eyes
10. Wildfires
11. Back To The Start

ANATHEMA ARE:
Vincent Cavanagh - Vocals, Guitar, Keys
Daniel Cavanagh - Guitar, Keys, Vocals
John Douglas - Acoustic/Electronic Percussion
Lee Douglas - Vocals
Jamie Cavanagh - Bass
Daniel Cardoso – Drums

http://www.anathema.ws/

7 von 10 Punkten

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Heute: Rotting Christ / Svart Crown - Wiesbaden, Schlachthof
Geschrieben am 13.06.2017, 10:22 von UnDerTaker

13.06.17 DI / EINLASS 20:00 / BEGINN 20:30 / AK 19,00 € / VVK 15,00 €

ROTTING CHRIST / SVART CROWN
Black / Dark Metal Konzert im KESSELHAUS

Rotting Christ gehören nicht nur zu den bekanntesten, sondern auch zu den dienstältesten griechischen Metal-Bands. Zur Zeit ihrer Gründung 1987 gelten sie sogar als die erste hellenische Black Metal-Band überhaupt. Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Kata Ton Δaimona Eaytoy“ meldeten sich die Athener im letzten Jahr mit ihrem nach wie vor aktuellen Album „Rituals“ zurück. Die Band um Mastermind Sakis Tolis erschafft aus den tiefsten Tiefen salomonischer Bocksanbetung nur die schönsten Rituale - eine düstere Welt atmosphärischen Black Metals. Symphonisch, okkult, radikal und dabei voller eingängiger Melodien.

SVART CROWN
https://www.facebook.com/SVARTCROWN/

---

Suri und ich sind am Start!

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Review: Origin - Unparalleled Universe
Geschrieben am 11.06.2017, 21:06 von The Lu 999

Die Amis sind wieder da! Und wie sie das sind. Seit nun mehr als 20 Jahren machen die Herren jetzt schon Krach und der kann sich heute auch noch mehr als sehen bzw. hören lassen.  
Hyperspeed-Drums von Ausnahme-Drummer John Longstreth sind ja für den geübten Originhörer keine Überraschung mehr, aber was der hier wieder veranstaltet ist grandios! Zusammen mit Paul Ryan an der Klampfe und Mike Flores am Bass startet der Opener "Infinitesimal to the Infinite" gleich mal mit einem total abgedrehten Gitarren-Sweap-Gravity-Drum-Intro und zeigt sofort, wo bei diesem Album die Messlatte hängt. Nämlich ganz weit oben und man hat kaum Zeit zum Luft holen.
Jason Keyser growlt und kreischt ebenfalls wieder alles aus sich raus und es passt einfach wie Arsch auf Eimer.
Die weiteren Songs reihen sich auch nahtlos an diesen Geschwindigkeitsrausch an, und man bekommt Gitarrengefrickel vor dem Herrn um die Ohren gedroschen, was es in dieser Form nur sehr selten gibt. Die Figuren die von den Drums zu hören sind lassen, mit Muss, den einen oder anderen Drum-Fan-Schlüpfer feucht werden. Absolut irre und nie so wirklich vorhersehbar. Ebenso sei hier die Arbeit am Bass erwähnt, dem man von Zeit zu Zeit immer mal eine Lücke für ein Minisolo lässt.  :huepfer:
Die Vocals ziehen einen dann zusätzlich in ihren Bann, es wechselt zwischen Growls und kreischigen Screams um das alles dann auch einfach mal übereinandergelegt serviert zu bekommen. Total krank wär meine Diagnose.
Jedoch nach dem dritten Durchlauf hört man auf einmal nicht mehr nur ausschließlich Geballer. Die Jungs haben stellenweise so einen wahnsinnigen Groove mit eingebaut, der einen automatisch mit zucken lässt. Diese tauchen während des Albums auch immer wieder mal in verschiedensten Formen auf, sodass man auch den roten Faden immer wieder findet, wenn man ihn denn mal verloren haben sollte.  ;)
Die spacigen Elemente der „Omnipresent“-Platte wie bei „Continuum“ kriegt man hier auch wieder zu hören aber bei weitem nicht so fokussiert, sondern eher unterschwellig mit in die Songs eingebaut, was sehr mundet.
Das muntere Ballertheater zieht sich, wie angesprochen, durch bis man circa zur Hälfte des Albums gekommen ist. Mit „Invariance Under Transformation“ wird irgendwie der Groovepart der Platte angestimmt. Alles ist keineswegs weniger schnell oder weniger verspielt, aber der Grundgroove ist deutlich schwerer und fetter!
Den Abschluss des Werkes macht dann der Zehn-Minuten-Brecher „Unequivocal“. Was soll man dazu sagen? Ein Übersong. Es ist alles vereint, was das Herz begehrt mit einem dermaßen epischen Finale, da bleibt kein Auge trocken.
Aber halt, Abschluss? Nix da. Die Herren haben noch einen Coversong mit im Gepäck und zwar von niemand geringerem als „Brujeria“.  :rock:
Soviel zum Overview. Ein paar kleine persönliche Kritikpunkte will ich nicht unerwähnt lassen, obwohl selbige stark vom jeweiligen Geschmack, Gehör oder Frühstück abhängen.  :oo:
Die Bassdrum hämmert das komplette Album durch, und das meine ich wörtlich. Und das in einer Lautstärke, naja… ein kleines Bisschen weniger, wäre sicher mehr gewesen. Desweiteren ist der Gesamtsound eher roh. Es gibt Leute die mögen das so, und es gibt meine Meinung dazu  :p


Fazit: Das Album scheppert! Und zwar von Anfang bis Ende. Das muss man mögen, wenn man sich an diese extreme Art der Musik heranwagt. „Unparalleled Universe“  klingt frisch und verspielt und ich meine, dass sich die Herren, was die Songs angeht, wieder auf ihre Wurzeln konzentriert haben. Alles klingt irgendwie roher und extremer als noch auf der „Omniresent“. Der Song „Aftermath“ ist gedanklich immer irgendwie im Hinterkopf, wenn ich dieses neue Material jetzt höre.  :pfeif:  Eine Empfehlung ist die neue Scheibe aber definitiv, denn Origin zeigen einmal mehr, wie extrem, durchgedreht und doch hart strukturiert Musik sein kann.

Tracklist:
1. Infinitesimal to the Infinite
2. Accident and Error
3. Cascading Failures
4. Mithridatic
5. Truthslayer
6. Invariance Under Transformation
7. Dajjal
8. Burden of Prescience
9. Unequivocal
10. Revolucion

Line-up:
Paul Ryan - guitar and backing vocals
John Longstreth - drums
Mike Flores - bass and backing vocals
Jason Keyser - lead vocals

Wertung: 8,5 Punkte
Releasedatum: 30.06.2017



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Baden in Blut Open Air
Geschrieben am 09.06.2017, 19:24 von Seelischer_Brandstifter

Baden in Blut Open Air

Location: NEW LOCATION! Basler Str. 45 79576 Weil am Rhein
Date: Sat. 15.07.2017
Doors: 11:45
Price: 45€
Bands: BLACKSLASH, REVEL IN FLESH, HARAKIRKI FOR THE SKY, MANTAR, HEIDEVOLK, KRISIUN, MOONSPELL, DEATH ANGEL and CALIBAN!

http://www.metal-maniacs.eu/baden-in-blut/

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Stage Kill Tour mit HAMMERCULT, CRIPPER/MAAT und Supports
Geschrieben am 09.06.2017, 14:26 von galarr

Metal FM & Rotten And Poor Promotion präsentieren die Tour Termine:
07.10.2017 – Moers, Bollwerk*
08.10.2017 – Leipzig, Felsenkeller*
20.10.2017 – Greifswald, Klex**
21.10.2017 – Hannover, Lux**
22.10.2017 – Köln, MTC**
27.10.2017 – Markneukirchen, Music Hall**
28.10.2017 – Berlin, Cassiopeia**

**with Cripper *with Maat

Tickets für Köln gibt es auf www.koelnticket.de
FB-Event: https://www.facebook.com/events/1971615583070901/?ref=br_rs
Flyer: https://scontent.xx.fbcdn.net/v....9ACCAC9

Nach einem ausverkauften dritten Rotten And Poor Stage Kill Festival im Januar 2017 in Berlin mit u.a. Bands wie DESTRUCTION oder ASPHYX, geht das Festival, das von der gleichnamigen Werbeagentur Rotten And Poor Promotion zum ersten Mal im Jahre 2014 veranstaltet wurde, im Oktober 2017 auf Tour durch Deutschland.

Als Headliner sind auf dieser Tour die Thrash Metaller von HAMMERCULT am Start. Die Band wurde 2010 in Israel gegründet, gewann im Jahr 2011 den Wacken Metal Battle, war mit Bands wie KREATOR, SEPULTURA, MUNICIPAL WASTE oder NAPALM DEATH auf Tour und gilt mittlerweile als Anführer der israelischen Metal Bewegung. Ihre letzten beiden Alben STEELCRUSHER (2014) und BUILT FOR WAR (2015), sowie ihre aktuelle EP LEGENDS NEVER DIE (2016), auf der die Band ihre Cover Versionen von Bands wie SLAYER, MOTÖRHEAD oder RUNNING WILD präsentieren, waren von großem Erfolg gekrönt.

Als Co-Headliner dieser Tour bestätigt sind die deutschen Thrash Metal Überflieger CRIPPER, welche 2005 in Hannover gegründet wurden und mittlerweile zu einem der angesagtesten deutschen Thrash Metal Acts mutiert sind. Auch sie waren bereits mit Bands wie OVERKILL oder ONSLAUGHT unterwegs.

Als letzte Band des 2017er Stage Kill Tour Line Up‘s ist eine neue Band aus dem Bereich des Heavy Thrash Metals bestätigt, die erst im Jahr 2016 das Licht der Welt erblickte. DAILY INSANITY nennt sich das Projekt um die unbekannten 3 Bandmitglieder, die seit über 25 Jahren im Musikgeschäft unterwegs sind.
Die Rotten And Poor Stage Kill Tour 2017 stellt die ersten Shows der Band dar und wird damit abermals Geschichte schreiben. Mehr Informationen gibt es hier noch nicht. Nur eins: „PREPARE FOR TOTAL MAYHEM!“

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Review: Svartsyn - In Death
Geschrieben am 05.06.2017, 17:27 von ALUCARD

Svartsyn
In Death
Agonia Records
Vö:09.06.2017



Svartsyn is a swedish Word for "pessimism". Und ich würde mal behaupten das keines der vorangegangenen Alben dem Begriff mehr Recht wurde als "In Death". Das Tempo wurde etwas zurückgenommen, Dauergeballer weicht stellenweise mittelschnellem Geschleife was das ganze noch intensiver macht. Der Drumsound wurde angenehm in den Hintergrund gemischt so das er noch präsent ist aber sich nicht so in den Mittelpunkt drängt. Dafür legte das schwedische Duo mehr Wert auf hörbaren Basssound und abwechslungsreicheres Gitarrenspiel. Es regieren also nicht nur die Kreissägengitarren, immer wieder wird ein Riff mit eingebaut oder eine kleine eisige Melodie aus den Saiten gezaubert. Über allem liegt erneut das herrlich giftige Organ von Ornias, selbiger ist übrigens auch verantwortlich für die Gitarre und den Bass. Gepflegt Pech & Schwefel geifernd legt man so einen Teppich aus Dunkelheit über den Hörer und erzeugt, getreu dem Bandnamen, eine bitterböse pessimistische Stimmung. Und das gelingt ihnen ganz ohne übermässiges Schauspiel oder Extravaganzen, das arrangieren atmosphärisch dichter Black Metal Songs liegt dem Nordvolk scheinbar einfach im Blut.

Was fehlt zur Höchstpunktzahl? Nun, einerseits hat Ornias zwar das perfekte Organ für die Musik, aber auf Albumlänge ist die recht gleichbleibende Stimmlage doch etwas zu wenig. Gleiches gilt für das Album in der Gesamtansicht: Anfangs ist das alles packend und begeisternd, aber spätestens im letzten Drittel stellt sich dann doch so etwas wie ein Gewöhnungseffekt ein und es reisst einen nicht mehr ganz so mit. Trotzdem bleibt es am Ende ein sehr gutes Album und der passende Soundtrack für stimmungsvoll zeremonielle Stunden am heimischen Opferaltar.  

Tracklist:
1. Seven Headed Snake https://www.youtube.com/watch?v=2bn_RFA-yHI&feature=youtu.be
2. Dark Prophet
3. With Death
4. Inside The White Mask
5. Wilderness Of The Soul
6. Black Thrones Of Death https://www.youtube.com/watch?v=2oDPw1xQxaQ&feature=youtu.be
7. Exile In Death

Line-up:
Ornias - vocals, guitars and bass.
Hammerman - drums.

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/in-death

8,5 von 10 Punkten

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Star of Madness
Geschrieben am 04.06.2017, 17:26 von Exorzist

Zwei Jungs mit der Mission die Fahne des Oldschol Swedish Deathmetals ganz weit nach oben zu halten, beschlossen Ende 2015 zusammen sich dieser zu widmen. STAR OF MADNESS war geboren. Produzent und Mastermind Frank Kölbl (Ex-Schistosoma, Tonehammer Profiles) der zusammen mit GMF (Mucupurulent) an den Vocals und Leadgitarre in kürzester Zeit das Material für das Erstlingswerk THE TRUTH BENEATH zusammen stellte.

Ich muss sagen, dass Album hat mich schwer begeistert. Richtig gut gemachter SweDeath, der mit tollen Melodien und kraftvollem Gesang definitiv punkten kann. Wer die Combo nicht kennt, sollte hier wirklich mal reinhören. Habe das Album jetzt schon 3-4mal durchbrummen lassen und das Ding wird immer besser!  :rock:

https://starofmadness.bandcamp.com/album/the-truth-beneath



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Neuentdeckungen
Geschrieben am 04.06.2017, 17:03 von ALUCARD

Freunde von klassichem Metal / US Metal, ich habe drei Empfehlungen für euch. Normalerweise nicht ganz so meine Baustelle, aber das hier läuft bei mir gut rein. Kein Knödelgesang, keine überzogenen Gitarrenquietschereien. Gut gemachter klassischer Heavy Metal ohne Gepose und Schauspielerei.

Nummer 1: Stereo Nasty aus Kildare (Irland).




Nummer 2:  Eternal Champion aus Wimberley (Texas)




Nummer 3: Burning Shadows aus Columbia (Maryland)




Und in den Startlöchern stehen schon Walpyrgus aus Raleigh (North Carolina). Gibt aber momentan erst einen Song zum antesten, der ist allerdings schon sehr vielversprechend.  



(1 Antworten)

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Review: Allochiria - Throes
Geschrieben am 04.06.2017, 16:08 von ALUCARD

Allochiria
Throes
Art of Propaganda
Vö:17.03.2017



Das Label beschreibt die Jungs aus Athen als Post-Sludge, mir gefällt der "File-under" Tag Black-Sludge auf der bandeigenen Bandcampseite besser.

Denn zusammenfassend gesehen passiert hier mehr "black" als "post", auch wenn es sich schwer umschreiben lässt. Die Griechen bauen massive Soundgebirge vor einem auf und lassen diese wieder einstürzen, das laut-leise Schema wird bestens ausgereizt. In den ruhigen Momenten liegt eine dunkle, bedrohliche Stimmung, entlädt sich diese dann bleibt kein Stein auf dem anderen. Trotz der schroffen und kantigen Art und dem steten Wechsel zwischen den Klangwelten wirkt das Ergebnis immer noch irgendwie organisch. Die Songs befinden sich im Fluss, die einzelnen Elemente gehen ineinander über und ergänzen sich. Eine "normale" Stimme als Gegenpol zum heiseren Fauchen von Sängerin Irene wäre eine nettes Detail gewesen, so bleibt es gesanglich recht eingleisig. Ich muss allerdings erwähnen das ich erst jetzt im Rahmen der Besprechung gemerkt hab das hier eine Sängerin am Werk ist. Bei "Lifespotting" war es mir zwar aufgefallen, ich hatte aber eine Gastsängerin dahinter vermutet. Respekt!

Ein Album das etwas Zeit und die passende Stimmung braucht, dann sehr empfehlenswert für alle die Sludge nicht über Körnchenanzahl von Wüstenstaub definieren sondern Wut, Verzweiflung und Dunkelheit suchen.

1. Thrust
2. Little Defeats, Tiny Victories
3. Cracking Fractals
4. Lifespotting
5. Counting Fives
6. Denouement

Vocals: Irene
Guitar: John
Drums: Stef
Guitar: Steve
Bass: Ted

http://music.allochiria.com/album/throes
https://artofpropaganda.bandcamp.com/album/throes

7 von 10 Punkten

(0 Antworten)

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Ursinne
Geschrieben am 29.05.2017, 20:44 von Exorzist

 Ursinne die Band um Dave Ingram - Vocals, Lyrics (ECHELON, ex-HAIL OF BULLETS, ex-BOLT THROWER, ex-BENEDICTION, DOWN AMONG THE DEAD MEN)und Jonny Pettersson - All instruments and artwork (HENRY KANE, WOMBBATH, JUST BEFORE DAWN, HEADS FOR THE DEAD) präsentieren einen neuen Song auf der No Clean Singing Seite. Der Song stammt vom kommenden Album Devil May Care, welches am 20.August über Transcending Obscurity Records erscheint.

Testet die neue Death Metal Supergroup HIER an!

Track list:
1. Devil May Care
2. I, Serpentine
3. Bullet Bitten (Written for, and dedicated to, the legendary Lemmy Kilmister)
4. The Chimes of Midnight
5. Crazy Horses (THE OSMONDS Cover ft. Count MoriVond from Danse dE Sade)
6. Talons
7. Underworld
8. Turning Japanese (THE VAPORS Cover also ft. Jonny Pettersson on vocals)
9. Hollow Hearse
10. Something Wicked This Way Comes (With acknowledgement to the great Bard of Avon, William Shakespeare.)
11. Monsters in the Parasol (Bonus Track ft. Kam Lee - QUEENS OF THE STONE AGE Cover)
12. Spellbound (Bonus Track - SIOUXSIE AND THE BANSHEES Cover)

(3 Antworten)

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