Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

Hell-is-open

 


Verheerer - Archar
Geschrieben am 20.02.2017, 21:08 von SMN



"In a nutshell, this is grim, intense, dynamic music, and there’s a lot more to like about this imaginatively composed black gem of an EP after “Niederkunft” — so please don’t stop there. Whoever’s behind Archar knows what they hell they’re doing."
No Clean Singing

Listen: https://www.youtube.com/watch?v=61NUh3OsI2E
Buy: http://www.verheerer1.bandcamp.com/merch
More: http://www.facebook.com/verheerer

CD-Version is self-released
Vinyl through Vendetta (germany)
Tape through Slime Citadel (UK)

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Review: Venenum - Trance of Death
Geschrieben am 19.02.2017, 16:33 von ALUCARD

Venenum
Trance of Death
Sepulchral Voice Records
Vö:17.03.2017



Das dürfte wohl eines der Alben sein auf das die Undergroundgemeinde in diesem Jahr sehnsüchtig wartet. Fünf Jahre nach dem selbstbetitelten Debüt treten Venenum an das Volk heran um ihre Vision von Death Metal zu zelebrieren. Hier nun der Versuch einer Annäherung meinerseits...

Zuerst hat mich das schroffe Klangbild etwas erschreckt und ich hab nach dem ersten Durchlauf eine Pause gebraucht da mich das Material schon etwas überfordert hat. "Trance of Death" ist weit entfernt von catchy Deathmetal der einem sofort reinläuft, die komplexen Strukturen innerhalb der Song erfordern Aufmerksamkeit und Anlaufzeit, nachdem ich dem Album beides gewährt hatte breitete es seine Magie vor mir aus. Nach der Eingewöhnung erzeugt das Werk eine sogartige Stimmung die einen einfach nicht mehr loslässt, die vormals chaotisch erscheinenden Arrangements machen plötzlich Sinn und ergeben ein stimmiges Gesamtbild das trotz aller Dunkelheit erhaben strahlt. Nachdem man sich warmgehört hat und sich mit dem Werk auseinandergesetzt hat muss man auch nicht mehr mit vollster Konzentration zuhören sondern kann sich völlig in dem Album fallen lassen. Allerdings führt diese Reise dann immer tiefer, dem sollte man sich vorher bewusst sein. Sich darauf einzulassen kann eine sehr intensive Erfahrung werden mit der man erstmal umgehen muss. Man hat des öfteren so ein Gefühl das sich Venenum am Rande eines chaotischen Spannungsfelds bewegen das sie zwar beherrschen, das aber auch jederzeit von ihnen entfesselt werden kann.

Klanglich wie schon erwähnt ist das alles ziemlich weit weg von standartisiertem Death Metal für Wackengänger, auch der scheuklappentragende Schwedentodanhänger wird hiermit nicht glücklich werden. Venenum bewegen sich irgendwo im Kosmos von Dead Congregation, dem letzten Obscure Infinity Album, Corpsessed und Black Metal in Richtung Watain und Cult of Fire, in der Gitarrenarbeit blitzt aber auch immer wieder klassischer Heavy Metal durch. Die abschliessende Triologie MUSS am Stück gehört werden, wer hier weiterskippt dem sollte der Leibhaftige persönlich erscheinen und denjenigen ausführlichst mit den neun Höllenkreisen aus Dante`s göttlicher Komödie vertraut machen.

Also definitiv ein Highlight wenn sich das Album dem Hörer gegenüber geöffnet hat. Das passiert aber nur wenn eben dieser Hörer sich mit dem Werk befasst und sich mit ihm auseinandersetzen will. Dann ergeben die verschiedenen Elemente ein stimmiges Gesamtbild das komplett fasziniert, dazu muss "Trance of Death" aber auch komplett am Stück gehört werden. Kaufempfehlung deswegen auch für die Vinylversion.

1. Entrance
2. Merging Nebular Drapes
3. The Nature Of The Ground
4. Cold Threat https://soundcloud.com/sepulchral-voice-records/venenum-cold-threat
5. Trance Of Death Part I: Reflections
6. Trance Of Death Part II: Metanoia Journey
7. Trance Of Death Part III: There Are Other Worlds...
50 min & 27 sec

Members
P.T. - Guitar
F.S.A. – Bassguitar & Vocals
F.L. – Drums
D.P. – Drums & Percussion

http://www.munenev.com/

9 von 10 Punkten

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NOCTURNAL, EURYNOMOS und VOLCANIC am 25.03.2017 im CAT, Ulm
Geschrieben am 17.02.2017, 00:15 von Tyrant2303

https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Info:

Am Sa., 25.03.2017 spielen NOCTURNAL, EURYNOMOS und VOLCANIC im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
Einlass: 20 Uhr
Beginn: 21 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de

NOCTURNAL
Formed out of the ashes of BESTIAL DESECRATION (formed in 1997) in the year 2000.
New name, new line up same vision, to play teutonic thrash highly influenced by
everything fast and furious but most of all the german way of thrash metal !
To make a long story short, after some line up changes, several 7" releases
and the 3 albums "Arrival of the Carnivore" (2004), "Violent Revenge" (2009)
and "Storming Evil" (2014), 2 years of a hiatus, the departure of Tyrannizer and
the coming of Invoker as our new vocalist, were still here ripping your ass.
A new 7" is in the works and another album will follow as well sooner or later.
Currently we are preparing to deliver some insane live shows in 2017 among them a tour which leads us to south american shores...
UNHOLY THRASH METAL FOREVER !
https://www.facebook.com/nocturnalunholythrash/

EURYNOMOS
From the forgotten Valleys of Hades comes the metallic beast EURYNOMOS.
EURYNOMOS' spirit was born years ago but never left the realm of shadows until the line-up was finally completed in 2014.
Musically, EURYNOMOS stands for tradition and keeps the flame of the creators of the raw and dark Heavy Metal genre burning, no more - no less.
Lots of elements for a huge amount of songs has been written during the years, a lot of material which now is sorted out step by step.
http://www.eurynomos.com/
https://www.facebook.com/eurynomosofficial/

VOLCANIC
„Volcanic“ nennt sich die junge Viererformation aus Nähe Memmingen. Sie verschreiben sich dem Underground und zelebrieren eine Mischung aus altem deutschen Thrash mit einer ordentlichen Prise norwegischem Black Metal. „Uffta“ wird hier ganz klar großgeschrieben und mit schnellem Geballere vermengt. Zwischendurch finden sich atmosphärische Parts. Angespielt werden sollten auf jeden Fall Songs wie „Crushing The Witchhammer “, „Black Flame Of Heresy", „Speedfuck“ und „Oldhammer “, aber auch der schon etwas ältere Mitgröhlsong „Semen Demon“. Zurückblicken kann die Band auf zwei selbstveröffentlichte Demos ("Semen Demon" von 2012, "Okkult Witch" von 2013 – re-released 2015 als Picture-EP mit 2 Bonustracks unter dem Label Witches Brew), sowie auf die 7“-EP „Black Flame“, welche 2016 über Undercover / Evil Spell Records erschienen ist. Die Arbeiten für das Debüt-Album haben Anfang 2017 begonnen.
https://www.facebook.com/Volcanic666/?fref=ts

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GOD DETHRONED album release show
Geschrieben am 08.02.2017, 21:36 von Exorzist

 Freitag Abend und God Dethroned Release Show, dazu noch in nem geilen Schuppen !

...und die Vorbands sind auch knackig !  :cool:

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Review: The Committee - Memorandum Occultus
Geschrieben am 07.02.2017, 21:14 von Nabu

The Committee - Memorandum Occultus

“Memorandum Occultus“ ist das zweite Album der Atmospheric Black Metal Band The Committee. Beworben wird ihr Stil als großartige Mischung aus Black und Doom, aber dazu später mehr. Interessant ist die Tatsache, dass diese Band im Prinzip keinen festen Wohnsitz hat. Als Lager nennt man zwar Belgien, die Member kommen aber aus unterschiedlichen Ländern. Welche genau das sind weiß man (ich) nicht. Aber das ist auch völlig egal - schließlich geht es ja um Musik.

Was sofort auffällt ist das Ungleichgewicht von Songs und Laufzeit. Fast eine Stunde für „nur“ sechs Tracks - die grobe Richtung ist also bereits klar bevor der erste Ton aus den Boxen kommt. The Committee versteht sich auf komplexe, stimmungsvolle Songs die jeweils aus mehreren Parts bestehen, die sich allesamt zu einer musikalischen Geschichte zusammenfügen - sowohl innerhalb des Album als auch auf das komplette Album gesehen. Dies kommt auch in den Texten zum Ausdruck. Ein Ausschnitt aus dem Infoblatt: „Das Bild wird durch die Augen der reichen und mächtigen Hirten gezeigt, die ihr Wissen an die nächste Generation von Herrschern weitergeben. Es ist eine Geschichte für diejenigen von uns, die erkennen, dass der schiefe Spiegel der "alltäglichen Wirklichkeit" ein bloßer Schleier ist, der über unsere Augen gezogen wird. "Memorandum Occultus" ist eine detaillierte Roadmap für die Versklavung und den Völkermord von Millionen. Es ist ein rücksichtslos wirksames und makelloses System von Schritten und Richtlinien für ein selbsttragendes System der "strukturlosen Kontrolle", das über viele Jahrhunderte hinweg perfektioniert wurde.“ Eine feine Sache die man sich da ausgedacht hat.

Musikalisch bewegt sich die Band im qualitativ hochwertigen, atmosphärischen Black Metal. Die angepriesenen Doom-Anteile sind zwar erkennbar, aber stehen doch eher im Hintergrund. Dies ist aber keine Kritik an der Musik - diese besticht nämlich durch makellose technische Ausführung, ganz egal was die Musiker dabei beeinflusst oder inspiriert hat. Am besten gefällt mir dabei, dass man das Gefühl hat mehrere unterschiedliche Songs in einem zu haben. Beispiel: Synthethic, Organic Gods - Weapons of Genocide klingt mal nach klassischem Black Metal, stellenweise erinnern die Riffs an Folk, dann haben wir rituelle Rhythmen die sich mit melodiösen Parts ohne Gesang abwechseln. Totale Vielfalt unter einem großen, schwarzen Mantel.

Ich muss aber auch sagen, dass mich das Album nicht von Anfang an fesseln konnte. Erst war ich davon überzeugt, dass es sich bei The Committee nur um eine weitere Band handelt die mit mehr oder weniger Erfolg versucht eine Genrebrücke zu schlagen. Dieser - falsche - Eindruck entsteht, wenn man „Memorandum Occultus“ nicht die Zeit gibt, welche dieses Album braucht um sich zu entfalten.  Jeder der bereit ist diese Zeit aufzubringen und sich für vielfältigen, atmosphärischen Black Metal begeistern kann sollte hier zugreifen - oder zumindest einmal reinhören!


Anspieltipp: Synthethic, Organic Gods - Weapons of Genocide, Golden Chains - Weapons of Finance


Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 54:06
Label: Folter Records
VÖ: 25. Februar 2017



Tracklist

1. Dead Diplomacy - Weapons of War
2. Synthethic, Organic Gods - Weapons of Genocide
3. Golden Chains - Weapons of Finance
4. Treacherous Teachings - Weapons of Religion
5. Flexible Facts - Weapons of History and Chronology
6. Intelligent Insanity - Weapons of Methodology and Duality

Website der Band: The Committee bei Facebook



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Review: Streams Of Blood - Allgegenwärtig
Geschrieben am 06.02.2017, 20:18 von Nabu

Streams Of Blood - Allgegenwärtig

Mit „Allgegenwärtig“ veröffentlichen die bayrischen Schwarzmetaller von Streams Of Blood bereits ihr drittes Album - und zu meiner Schande muss ich gestehen dass ich sie bis jetzt nicht auf dem Schirm hatte. Ein großer Fehler wie es sich herausgestellt hat, denn die Jungs treffen meinen Geschmack ganz genau. Mit einem äußerst düsteren, teilweise stark von Doom beeinflussten Stil liefern sie ein unglaublich starkes Album ab.

Bereits der erste Song, einer meiner Liebsten auf dem Album, lässt erahnen was den Hörer erwartet. Im Vergleich mit anderen Tracks auf dem Album zwar verhältnismäßig langsam, steht diese Gangart dem Song aber äußerst gut. Unglaublich atmosphärisch fängt das Stück an bevor dann mit der Temposteigerung und der mitreißenden Rhythmik die Eingängigkeit Einzug erhält.  Eine geile Melodie tut ihr Übriges - fantastisch!

Einer der eher schnelleren Songs wäre „Open Your Third Eye“. Hier bewegt sich die Band - zumindest anfänglich - in klassischen Genregefilden. Dies ändert sich aber relativ zügig da mit kurzen, sehr rhythmischen Passagen der Song gekonnt aufgelockert wird, dabei aber nichts von seiner Stärke und Durchschlagskraft verliert.

Generell würde ich Streams Of Blood allen Liebhabern der schwarzen Klänge empfehlen. Ganz Besonders aber Jenen, die einen großen Wert auf kräftige, atmosphärische Songs legen und weniger nach Blastbeat-Massaker suchen. Unbedingt reinhören!



Anspieltipp: Stella Nova (Collapse), Detox, Man Owes Nature Only Death (Conduct)
Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 45:23
Label: Folter Records
VÖ: 25. Februar 2017

Tracklist


1. Stella Nova (Collapse)
2. Corrosion
3. Detox
4. Open Your Third Eye
5. Fusion
6. Man Owes Nature Only Death (Conduct)
7. Regeneration
8. Transformation


Website der Band: Streams Of Blood bei Facebook

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Review: Crurifragium - Beasts Of The Temple Of Satan
Geschrieben am 05.02.2017, 13:44 von Nabu

Crurifragium - Beasts Of The Temple Of Satan

Prinzipiell bin ich kein Freund von negativen Reviews - schließlich will man als Metalhead ja nicht die „eigenen“ Leute schlecht machen. Aber manchmal muss ich mir doch die Frage stellen ob manche vergessen haben, dass es mal um Musik ging. Gute Musik. Was uns die Jungs von Crurifragium hier auf ihrem Debüt abliefern ist davon leider sehr weit entfernt.

Im Großen und Ganzen wird uns hier musikalischer Matsch präsentiert. Klar, harter, rauer Black Metal aus dem tiefsten Untergrund klingt für ein ungeübtes Ohr auch nach einem Unfall. Aber der Szenekenner kann schnell musikalische Feinheiten und handwerkliche Finesse erkennen. Bei Crurifragium scheint leider beides zu fehlen. Ein Artwork kann noch so düster, ein Albumtitel noch so evil sein. Wenn man über einen simplen Blastbeat kaum erkennbares Saitengedröhne legt und das Ganze mit unverständlichen Vocals vermischt ergibt dies NICHT automatisch guten Metal. Strukturen sind so gut wie nicht erkennbar, Tempo- und Rhythmuswechsel das höchste aller Gefühle. Allerdings nützen diese nichts, da aufgrund der bereits angesprochenen fehlenden Songstrukturen der Musikmatsch einfach nur schneller oder langsamer wird.

Ich kann euch leider nicht sagen was sich die Band dabei gedacht hat. Ob es an handwerklichem Geschick fehlt oder dies tatsächlich ihrer Vorstellung von guter Musik entspricht entzieht sich meiner Kenntnis. Nur eines kann ich mit Sicherheit sagen: wenn ihr gute Musik mögt ist Crurifragium definitiv nichts für euch!



Anspieltipp: -
Wertung: 3.0 / 10




Gesamtlänge: 31:38
Label: Invictus Productions
VÖ: 30. Januar 2017

Tracklist


1.  Behold (Evangelation)
2.  Stigmata Excruciation
3.  Unfurl the Banners of Evil
4.  Flayed Angels
5.  Exalted Blasphemous Trinity
6.  Vespers for the Massacred
7.  Slaughterers of the Flocks
8.  Utter Sadism
9.  Crucified Bastard
10. Beasts of the Temple of Satan
11. The Horns of Power

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BLOODY HAMMERS - Lovely Sort Of Death
Geschrieben am 05.02.2017, 00:47 von ElWiz




Anhand des Bandnamens und vor allem der Artworks ( seht nur mal das Cover von "Under Satan's Sun" an ! ) hatte ich BLOODY HAMMERS bisher immer in dreckigen Doomgefilden a la ELECTRIC WIZARD & Co verortet. Neuerdings legt Fronter / Bandgründer Anders durch das Tragen von Corpsepaint optisch nochmal eine falsche Fährte in Richtung Black Metal -Gedanken. Nää, die Musik von BLOODY HAMMERS ist was ganz anderes. Sicher ist da etwas die Schwermut vom Doom drin, ein bißchen klingt es phasenweise nach Pete Steele bzw somit TYPE O NEGATIVE. Doch damit ist immer noch nicht genug, denn die Keyboards nehmen auf "Lovely Sort Of Death" eine sehr dominante Rolle ein und so wird der Gesamtsound stark in Richtung von Bands wie SISTERS OF MERCY oder DIARY OF DREAMS gerückt. Besonders originell klingt das nicht, interessant tönt es aber trotzdem.Vor allem der wuchtige Drumsound ist stellenweise richtig geil. So unscheinbar, wie sich das Album mir am Anfang gab, so klamheimlich hat es sich in meine Gehirnwindungen gebohrt und einige Melodien klingen die ganze Zeit im Hinterkopf nach. Primär ist das "The Reaper Comes" - der Song ist nichts geringeres als der totale Hit ( in jeder Gruft - Disco ). Mit ihrer Musik sliden die BLOODY HAMMERS auf des Messer's Schneide zwischen zwei Welten: sie laufen Gefahr, dem Metaller etwas zu zart oder poppig zu klingen, wobei es der Gothic Ecke evtl nicht weinerlich/depressiv genug ist. Hier legt wohl auch der Hase im Pfeffer, daß das Album letztes Jahr in einer Flut von Releases untergegangen ist.Ich sag jetzt mal so: Open-minded Doomer, die mit oben genannten Bands oder in jüngerer Vergangenheit mit BEASTMILK was anfangen können, sollten "Lovely Sort Of Death" eine Chance geben. Irgendwie klingt es nicht nach einem Überwerk, aber sie versprüht eine gewisse tröstende Magie.Mir ist auch mal nach Zuckerwatte zwischen all der Blutwurst. Ich mag die Platte immer mehr und würde mal vorsichtig 7 bis 7,5 Punkte geben, aber gerade fiel mir beim Hören auf, daß ich die Platte, kaum ist sie vorbei, gleich nochmal hören will und "The Reaper Comes" verfolgt mich seit Tagen, von daher

8/10

Tracklist:

01. Bloodletting On The Kiss
02. Lights Come Alive
03. The Reaper Comes
04. Messalina
05. Infinite Gaze To The Sun
06. Stoke The Fire
07. Ether
08. Shadow Out Of Time
09. Astral Traveler
10. Catastrophe

Release: bereits erschienen ( 2016 )

Label: Napalm Records

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Review: Death Worship - Extermination Mass
Geschrieben am 04.02.2017, 16:03 von Nabu

Death Worship - Extermination Mass

Wer schon mal etwas von Conqueror oder Ryan Förster (besser bekannt als Deathlord of Abomination and War Apocalypse) gehört hat weiß, dass diese Namen für rauen, anarchistischen, kompromisslosen Black Metal stehen. So erstaunt es nicht, dass ich auf der ersten EP seiner neuen Band - im Prinzip das Folgeprojekt von Conqueror - totale musikalische Eskalation erwarte.

Und was soll ich sagen: ich werde nicht enttäuscht! Aber eines muss klar sein: wer auf Hochglanz-Black Metal steht wird hier gar keine Freude haben. Denn Death Worship greift den Black Metal in seiner ursprünglichsten Form auf. Saubere Produktion, perfekte Abmischung? Drauf geschissen, solange es knallt. Und das tut es! Leider sind auf der EP „Estermination Mass“ nur sechs Tracks drauf, aber jeder einzelne bricht ein Inferno los, dass Bock auf mehr macht. Die Songs sind voller harten Riffs, aggressiven Vocals und geilen, wenn auch oft sehr kurzen Rhythmik-Parts. Und obwohl und die Songs nur knappe 20 Minuten bespaßen macht das Material tierisch Bock auf mehr - solange man sich mit dieser extrem rauen Form der Musik anfreunden kann. Trotz martialischem Namen beweist hier Deathlord of Abomination and War Apocalypse mal wieder dass ihm (mindestens) in der kanadischen Black Metal Szene keiner gewachsen ist.



Anspieltipp: Abomination Storm, Holocaust Altar, Superion Rising
Wertung: 7.5 / 10




Gesamtlänge: 19:45
Label: Nuclear War Now! Productions
VÖ: 15. März 2017

Tracklist


1. Abomination Storm
2. Evocation Chamber
3. Holocaust Altar
4. Superion Rising
5. Desolation Summoning
6. The Chaos Trance

Website der Band: Death Worship bei Facebook

(2 Antworten)

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Death Metal in Mainz
Geschrieben am 03.02.2017, 19:57 von Exorzist

 Freitag, 28. April, M8, Mainz
Bands:
Discreation
Reckless Manslaughter
ISLAY
Dawn Ahead

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20 Uhr
Eintritt: 7 €
Bierpreis: 1,80 € (für 0,33 l)

Da simmer doch dabei  :rock:

(13 Antworten)

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Review: Infernal Angels - Ars Goetia
Geschrieben am 03.02.2017, 16:59 von Nabu

Infernal Angels - Ars Goetia

Die infernalen Engel sind eine italienische Black Metal Band die bereits seit 2002 ihn Unwesen treibt. Bezeichnet als Melodic Black Metal (was ich durchaus treffend finde) veröffentlichen sie mit Ars Goetia bereits ihr viertes Album in voller Länge. Dabei haben sie ein äußerst interessantes Konzept - nur leider werde ich das Gefühl nicht los, dass da mehr Zeit reingeflossen ist als in die eigentlichen Songs.

Versteht mich jetzt bitte nicht falsch: Ars Goetia ist bei weitem kein schlechtes Album. Besonders die ersten Songs des Albums hinterlassen einen äusserst positiven Eindruck. Nur leider nimmt das Niveau danach etwas ab. Das größte Problem dabei ist die Tatsache, dass viele Songs gesichtslos sind und nicht im Geringsten einen bleibenden Eindruck hinterlassen können. Soll heißen: viele Songs klingen nach Standard Black Metal Material. Ohne Merkmal was sie großartig von der bekannten Masse abheben würde.

Mit dem Konzept hinter dem Album können die Jungs (zumindest bei mir) aber Bonuspunkte sammeln. Bei der ARS GOETIA handelt es sich um einen Teil eines Grimoires aus dem 17. Jahrhundert. Dabei werden 72 Dämonen beschrieben welche König Salomon beschworen haben soll. Und jeder Song auf dem Album ist einem dieser Dämonen gewidmet - ein sehr geiles und auch passendes Konzept für ein Black Metal Album.

Fazit: wäre Ars Goetia ein Debütalbum würde es mehr Punkte holen, da es solide ist und Potential zeigt. Als viertes Album einer erfahrenen Band kann man aber mehr erwarten  Sehr gutes Konzept, mangelhafte Umsetzung. Schade!



Anspieltipp: PURSON: Matter And Spirit, BALAM: Under Light And Torment
Wertung: 6.5 / 10




Gesamtlänge: 47:47
Label: My Kingdom Music
VÖ: 20. Januar 2017

Tracklist



1.  Amdusias: The Sound of Hell
2.  Vine: Destroyer of the World
3.  Asmoday: The Impure Archangel
4.  Purson: Matter and Spirit
5.  Bael: The Fire Devour Their Flesh
6.  Paimon: The Secret of Mind
7.  Balam: Under Light and Torment
8.  Zagan: The Alchemist
9.  Belial: The Deceiver
10. Beleth: Lord of Chaos and Spirals


Website der Band: Infernal Angels bei Facebook

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Review: Kjeld / Wederganger  - Split
Geschrieben am 30.01.2017, 15:39 von ALUCARD

Kjeld / Wederganger
Split
Van Records
Vö:27.01.2017



Schräg, da gibt es zwei holländische Black Metal Bands mit dem Namen Kjeld die beide auch noch aus der Region Friesland kommen. Da kann man schonmal durcheinanderkommen...
Diese hier teilen sich eine Splitplatte (12") mit ihren Landsleuten von Wederganger und legen furios los.
Pestgetränkten Black Metal der alten Schule gibts drei Mal zu hören, entspannende Momente sind rar. Getrieben vom Drumming und den nordwindatmenden Gitarren keift und growlt sich das Fronttier in unmenschlicher Weise durchs Material. Mich stört nur etwas das hektische tackern des Schlagzeugs, auffällig ist das vor allem in "Wanskepsel".

Wederganger bleiben ihrer Spur treu und gehen es etwas langsamer an. Im Midtempo marschiert "Laaiende Haat" voran und verwöhnt den Hörer wieder mit der angenehmen Mischung aus Growl und Klargesang. Wobei der Growl/Keif Gesang klingt als hätte der Mann hinter dem Mirko beim einsingen wieder Gift&Galle gespuckt. Scheinbar besteht bei ihm das aufwärmen aus dem schlucken von rostigen Eisennägeln. Dennoch aber eine feine melodische Hymne die einem viel kürzer vorkommt als sie ist. "De Galgenberg" flirtet etwas mit Black`n`Roll, der pathosgetränkte Klargesang verbreitet fast sakrale Atmosphäre. Die später darüber gelegten Growls verschieben die Messe etwas in Richtung eines unheiligen Rituals ohne die musikalischen Pfade zu verlassen.

Gewinner kann ich hier keinen ausmachen, das ist auch nicht der Sinn einer solchen Veröffentlichung. Beide Bands passen gut zusammen, Hintergrund der Zusammenkunft ist neben dem musikalischen Wurzeln auch die Herkunft. Empfehlenswert.

TRACKLIST
1. Kjeld - Banier (5:46)
2. Kjeld - Wanskepsel (5:52)
3. Kjeld - Keningsein (5:26)
4. Wederganger - Laaiende Haat (8:32)
5. Wederganger - De Galgenberg (6:08)

https://www.facebook.com/Kjeldblackmetal
https://kjeld.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Wederganger
https://wederganger.bandcamp.com/

8 von 10 Punkten

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Review: Skeletal - Dreadful Life
Geschrieben am 30.01.2017, 13:29 von Azze

Skeletal - Dreaful Life

Finnland, das Land der Elche und des Vodkas. Und ein Land das in den letzten Jahren verdammt viele gute Metal Bands hervor gebracht hat (und nein, damit sind nicht Children of Bodom oder Nightwish gemeint!). Skeletal sind eine dieser jungen Krachkapellen aus dem fernen Norden und spielen amtlichen Death Metal, der außerdem eine gehörige Menge Thrash untergemischt bekommt. Die Basis bleibt aber klassischer Old School Death wie er Ende der 80er gespielt wurde. Trotzdem hört man häufiger das eine oder andere räudige Thrash Riff durchklingen, was aber immer in einem passenden Rahmen gehalten wird und nie wie ein Fremdkörper wirkt. Die Double-Bass wird oft genug maltretiert so dass man ordentlich den Kopf schwingen kann zu den Songs. Neben diesem Groove bauen die Finnen auf ihrem Debut aber auch genug aggressive und böse Parts in ihre Songs ein, und erschaffen so ihren ganz eigenen Death-Thrash Klangkosmos inspiriert von den 80ern, fernab von typischem HM2-Tod.
Dass die Jungs aber mehr können als Death und Thrash zeigen sie gleich an mehreren Stellen des Albums, wenn klassiche Metal-Riffs in SlowMo vorgetragen werden, und dank morbidem Geröchel richtig durch Mark und Bein gehen. Sogar ein Song mit Clean Gitarren und viel Melodie trauen sich die Jungs einzubauen, sie versuchen so noch ein Stück mehr dem Schwedentod Einheitsbrei zu entkommen, was aber nur bedingt gelingt, dies hätte meiner Meinung nach noch zwingender und konsequenter ausfallen können.
Zieht man von der Spieldauer noch das Instrumental 'Life and Dread' ab, bleiben vom Hörgenuß leider nur knappe 31 Minuten übrig, was für eine Full Price CD schon etwas mager ausfällt, es hätte gerne ein oder zwei Songs mehr sein können. Hier haben die vier Elchschlächter auf jeden Fall noch Luft nach oben, das Potential und die Musikerqualitäten dafür sind vorhanden.

Insgesamt ist das Erstlingswerk von Skeletal ein grund-solides Death Metal Album, welches nicht an Thrash-Passagen und auch nicht an Melodie geizt und sich mehrere Rotationen in meinem Player verdient hat. Old School Death Metal in klassichem Sound-Gewand neu eingefangen, in 2017, wer hätte das gedacht!

Anspieltipp: Sewers Of This World, Ravaged

Wertung: 7,5 von 10



Gesamtlänge: 33:10
Label: Inverse Records, INV246
VÖ: 03.02.2017

Tracklist:
01. Death Works Overtime
02. Sewers Of This World
03. Leap Of Faith
04. Life and Dread
05. Downward Spiral
06. Reaching Out
07. Ravaged
08. Return to The Grave

https://www.facebook.com/skeletalband

Hinweis: Das Review-Exemplar wurde HIO von Inverse Records als Online Promo zur Verfügung gestellt.

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Lantern
Geschrieben am 29.01.2017, 19:24 von Exorzist

Nach Below in 2013 gibt es dieses Jahr Nachschlag von den Finnen.

 Das neue Album der Finnischen Deather Lantern erscheint wie das Debutalbum erneut über Dark Descent Records. Das Zweitwerk der Finnen II: Morphosis wird am 17.März veröffentlich !
Gemixt und gemastert wurde das Album von Dan Lowndes/Resonance Sound Studios. Das Artwork stammt von Zbigniew M. Bielak.

Auf der Decibel Magazine Seite könnt ihr euch den neuen Song "Black Miasma" anhören. Zum Song geht es HIER!

(1 Antworten)

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Stygian Temple - In The Sign Of The Five Angles CD
Geschrieben am 28.01.2017, 13:56 von Sol Records


Stygian Temple - In The Sign Of The Five Angles CD




Germany's STYGIAN TEMPLE rise from underneath the carpet of bones with "In the Sign of the Five Angles".
Their 41 minute debut opus is driven by pure Satanic fanaticism transforming into a menacing void of cold & atmospheric Black Metal.
For us & those capable to perceive, these seven cathartic incantations crawl & unfurl in the very essence of fundamentalist devil worship.

The CD is limited to 500 copies and comes with 12-sided Booklet.

Order STYGIAN TEMPLE CD
contact: info@solrecords.de
homepage: www.solrecords.de
Listen: https://soundcloud.com/stygiantemple

(2 Antworten)

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Review: Frowning - Extinct
Geschrieben am 26.01.2017, 17:19 von ALUCARD

Frowning
Extinct
Black Lion Records
Vö:17.02.2017



Gleich zum Einstieg sei gewarnt: Man muss schon Liebhaber von Funeral Doom sein um mit dem Album warm zu werden.

Das Ein Mann Projekt aus Deutschland zelebriert diese Richtung in vollster Vollendung und mit der nötigen Leidenschaft. Im Gegensatz zu eventuellen Schubladenkollegen wie Ophis oder Ahab verzichten Frowning völlig auf das einschieben anderer Genres, also keine kurzen Geschwindigkeitseskapaden oder das abdriften in seichtere Gefilde.
Funeral Doom in Reinform wird geboten, jedes Gitarrenriff trifft wie ein Peitschenhieb auf den eh schon schmerzgeplagten Körper und breitet sich auf diesem aus. Dazu kommt eine Stimme aus den Tiefen der Erde die nichts Gutes verheisst, Val Atra Niteris hat ein unfassbares Stimmvolumen. Die Growls scheinen aus Tiefen zu kommen die man als Normalsterblicher besser nicht erforschen möchte.
Erstaunlicherweise ist es gar nicht zäh mahlend wie man es erwartet, das Album überzeugt eher in seiner Unbeirrbarkeit. Man hat das Gefühl das diese schwarze Macht nichts und niemand aufhalten kann, sie fliesst lavagleich immer weiter. Das könnte man fast als positiven Effekt des Albums auffassen: Egal was kommt, es geht immer irgendwie weiter. Und wenn die Scheisse sich vor dir stapelt, dann steig halt einfach drüber.

Allerdings gibt es Stellen bei denen ich mir etwas mehr Kompaktheit gewünscht hätte. Ich weiss, das ist der falsche Ansatz wenn man über Funeral Doom spricht. Die ein oder andere Passage hätte trotzdem vielleicht etwas kürzer ausfallen können, dann und wann habe ich beim zuhören einfach den Faden verloren.

Für Funeral Doomer ein Genuss für die schwärzesten Stunden. Wer mit dem Genre nichts anfangen kann für den wird auch dieses Werk nichts ändern. Wer aber vor hat sich für die ab und an aufkommenden finsteren Seiten der Seele nur ein einziges dunkelheitunterstützendes Album in Sammlung zu stellen, dem rate ich ebenfalls zu "Extinct".

01. Nocturnal Void (feat. Stanislav Govorukha (Suffer Yourself))
02. Encumbered by vermin (feat. Hekjal (Ad Cinerem))
03. Veiled in Fog
04. Buried Deep
05. Frédéric Chopin‘s Marche Funèbrev
Total running time: 61:02

Val Atra Niteris - All instruments, vocals

https://frowningblacklion.bandcamp.com/album/extinct
https://frowning.bandcamp.com/album/extinct

7,5 von 10 Punkten

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Wind In His Hair - Crust/Berlin
Geschrieben am 25.01.2017, 18:17 von ALUCARD

Feine Truppe aus Berlin:

Wind In His Hair

Laut eigener Angabe Melodic NeoCrust mit Einflüssen aus atmosphärischem Black Metal und Hardcore Punk. Wie auch immer, ich finds grossartig. Schöner krustig, mal schleppend, mal prügelnd mit abgefucktem Gesang der mich an meine Crusthelden Cwill erinnert.  
Anspieltip: Earthwrecker



https://windinhishair.bandcamp.com/releases

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Review: Daemoniac - Spawn of the Fallen
Geschrieben am 25.01.2017, 17:39 von ALUCARD

Daemoniac
Spawn of the Fallen
Xtreem Music
Vö:01.01.2017



Wat soll ich gross schreiben, ich denke jeder weiss wie das klingt...
HM2-driven Death Metal schwedischer Prägung, mit dem Unterschied das die Jungs aus Italien kommen.

Trotzdem eine Empfehlung? Klar, da man bei den Jungs Herzblut und Begeisterung raushört. Man spürt das sie nicht nur was nachspielen weil es eben grad im Trend ist sondern das sie das tun weil sie richtig Bock drauf haben. Und neben der ausreichenden Dosis Schwedentod klingt das Ganze auch noch schön dreckig und deftig, die Jungs legen Wert drauf das man auch noch die Death Metal Basis raushört, das darf auch ruhig mal etwas moderner klingen.

Somit zwar kein must-have da jeder bestimmt schon zehnzig Kapellen im Schrank hat die ähnlich tönen, aber kaufen kann man "Spawn of the Fallen" dennoch bedenkenlos. Auch weil das Album noch durch ein gelungenes MACRODEX Cover abgerundet wird. Zudem unterstützt ihr durch den Kauf eine ehrliche und leidenschaftliche Truppe und nicht irgendeine Plastikkapelle von grossen Labels.

1. Intro/Macabre Eucharist
2. Regurgitated From Hell
3. From Depths of Hideous Chasms
4. Spawn of the Fallen
5. Intro/Procreation of Hatred
6. Cursed Hecatomb
7. Upon Golgotha
8. Cremation (Macrodex cover)

http://xtreemmusic.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/daemoniac666

7 von 10 Punkten

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Elysium 3 - deutschsprachiges Doom Zine
Geschrieben am 23.01.2017, 19:55 von ALUCARD

Empfohlen für Doomheads:
Elysium #3, ein deutschsprachiges Doom Zine.
Mit Beiträgen von Akelei, Bathsheba, Caskets Open, Circle of Tyrants e.V., Cosmic Wasteland, Cross Vault, Dawn of Winter, Griftegård, Iron Rainbow, Ironsword, Mirror of Deception, Northwinds, Orne, Petrified, Primordial, The River, Seeds of Doom - The Misery Show, Serpent, Solstice, Tenhi, Unsilence, Voodooshock / Naevus.
Sehr lesenswerte Interviews mit Tiefgang abseits des üblichen Fragen&Antort Schemas.
Knapp über 80 Seiten für 3 Euro, ich denke da kann man nix verkehrt machen.
Gibts über http://metamatterrecords.tictail.com/product/elysium-3-fanzine oder direkt bei vandrare@gmx.net.

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Review: Pillorian - Obsidian Arc
Geschrieben am 20.01.2017, 16:02 von ALUCARD

Pillorian
Obsidian Arc
Eisenwald
Vö:10.03.2017



Eine Band die es aus dem Nichts heraus schafft auf grösseren Metalfestivals 2017 (Inferno, Roadburn, Ragnarök...) aufzuspielen muss die Macher schon sehr beeindruckt haben. Verfrühte Vorschusslorbeeren oder berechtigtes Interesse?
Nun, eventuell könnte das auch an der Besetzung liegen. Diese besteht aus dem ehemaligen Agalloch Musiker John Haughm, Uada Drummer Trevor Matthews und Stephen Parker (Maestus, ex-Arkhum). Das, so denke ich, wirkte schon sehr überzeugend. Und da niemand eine Band ungehört ins Programm aufnimmt wird das Songmaterial berechtigterweise auch einen grossen Anteil daran hatte.  

"Obsidian Arc" ist dabei ein Album das etwas Einarbeitungszeit braucht aufgrund seiner Vielschichtigkeit. Denn des öfteren verbergen sich unter der ersten, offensichtlichen Tonspur noch viele kleine Details die nach und nach erforscht werden müssen. Ich rede hier allerdings nicht von einem überfrachteten oder komplizierten Klangbild, die Titel gehen auch beim Erstkontakt direkt ins Ohr. Dort angekommen entfalten sie mit jedem Durchgang mehr Faszination und offenbaren dem Hörer ihre ganze Pracht.
Grösstenteils im schnelleren Midtempo unterwegs zeigen Pillorian aber auch des öftern das sie auch garstig grollenden Blackmetall der schnelleren Art beherrschen. Dem entgegen stehen ruhig, reduzierte, teils nur von einer Akustikgitarre getragene Stellen.
Ich habe beim anhören als Vergleich des öfteren eine andere Band im Hinterkopf gehabt mit der sich die Portland Jungs auch einige Buchstaben des Bandnamens teilen: Primordial.

Es finden sich auf dem Album eine Vielzahl von sehr schönen Momenten in denen die Band mit Gegensätzen arbeiten, als Beispiel könnte ich da "The Vestige of Thorns" nennen. Einerseits giftige Growls bis zum heiser verzweifelten Geschrei, gegen Ende allerdings erhaben männlicher Klargesang.
Oder "A Stygian Pyre" der als reinrassiger Blackmetalltrack startet und sich dann zur Midtempohymne mit herzzerreissender Gitarrenarbeit entwickelt. Und mit der grossartigen Textzeile "Our Fire burns black, nothing is darker" aufwartet.
Den dronigen Dreiminüter "The Sentient Arcanum" hätte ich zwar nicht gebraucht, aber das abschliessende "Dark is the River of Man" entschädigt für alles. Das sehnsüchtige Stück verwöhnt mit Klargesang, folkig paganer Atmosphäre zu Beginn und erneut grossartigem Gitarrenanteil. Durch die galligen Schreie hat man aber das Gefühl das unter der Oberfläche des Ganzen etwas lauert was besser nicht zu Tage tritt, das melodisch flotte Ende hinterlässt der Hörer aber mit etwas Hoffnung.

Vor Veröffentlichung des Albums am 10.03.2017 erscheint am 10.02.2017 noch die 'A Stygian Pyre' 7Inch inklusive exclusiver B-Seite "The Ardor of Scorn". Auf der Bandcampseite der Band ist diese allerdings schon ausverkauft.

1. By the Light of a Black Sun (8:22)
2. Archaen Divinity (6:44)
3. The Vestige of Thorns (8:45)
4. Forged Iron Crucible (7:08)
5. A Stygian Pyre (5:05) https://www.youtube.com/watch?v=_bZ8wZwkfnU
6. The Sentient Arcanum (2:43)
7. Dark is the River of Man (9:31)

http://www.pillorian.com/
https://pillorian.bandcamp.com/

9 von 10 Punkten

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SENTINENT HORROR - Ungodly Forms
Geschrieben am 18.01.2017, 16:27 von ElWiz




SENTINENT HORROR
- Ungodly Forms

Mit der Zeit ist das so ne Sache; ehe man sie hat, ist sie quasi vorbei und man hat die Hälfte wieder verpennt. Das tolle Death Metal- Jahr 2016 ist vorbei, aber bevor wir uns den kommenden Highlights zuwenden, hier noch ein Blick zurück. Denn was muß, das muß ! Und das mit SENTINENT HORROR muß sowas von !!! Die Amis zelebrieren auf ihrem ersten Album den guten alten Schweden Death Metal wie es seit -  was weiß ich seit wann - nicht mehr getan wurde. "Ungodly Forms" ist die ultimative Hommage an die Ikonen des Genres und deren unvergänglichen Meisterwerke. Hier lodert das Feuer, das DISMEMBER und ENTOMBED mit ihren Frühwerken entfacht haben, in seiner hellsten Pracht. Fxxk yeah, hier gibt es die absolute Vollbedienung. Die typischen "tiefergelegten" Gitarren fräsen ihre Schneisen in die Gehörgänge, können aber auch mal einen auf melodisch a la DISMEMBER machen. Vocalist Matt malträtiert seine Stimmbänder so gekonnt, daß er sich aufrecht neben den Meistern Kärki und Petrov zeigen kann.Das klingt alles so authentisch, daß es schon beängstigend ist - der einzige Fake ist, daß die Band eben nicht aus Schweden ist, aber dafür klingt die Mannschaft aus New Jersey schwedischer als alle anderen Genrevertreter der letzten Jahre."Like An Everflowing Stream", "Left Hand Path" und "Into The Grave" sind wohl mit die wichtigsten Alben unter allen Klassikern, "Ungodly Forms" nimmt aber in der heutigen Zeit eine ähnlich wichtige Position ein: auf Platten wie dieser lebt der Schweden Death Metal in Bestform weiter.
Es gilt hier nicht, einzelne Songs hervorzuheben, sondern es gilt einfach nur zusagen, daß absolut jeder, der diesem Sound seit Anbeginn verfallen ist ( und alle, die ihn heute noch zu schätzen wissen ), sich "Ungodly Forms" in sein Regal stellen muß ! Aber auch jeder Death Metal - Fan generell sollte mal reinlauschen, da speziell in den letzten Songs der Scheibe der amerikanische Sound durchschimmert.

Wertung: 9/10

Release: bereits erschienen ( 9.12.2016 )
Label: Testimony Records
( hier kann auch reingelauscht werden )

Tracklist:

1.
Into The Abyss... (Intro) 00:50
2.
Abyssal Ways 03:55
3.
Die Decay Devour 04:04
4.
Blood Rot 04:06
5.
Splinter The Cross 05:10
6.
Beyond The Curse Of Death 02:27
7.
Ungodly Forms 05:29
8.
Suffer To The Grave 04:25
9.
A Host Of Worms 03:58
10.
Of Filth And Flesh 02:34
11.
Mourning (Instrumental) 01:27
12.
Celestial Carnage 06:16

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Venenum
Geschrieben am 16.01.2017, 15:10 von Exorzist

Die deutschen Deather Venenum veröffentlichen ihr Debutalbum Trance of Death am 17.März über The Ajna Offensive. Endlich kommen die Herren mit ihrem Debutalbum um die Ecke !!!

Today, The Ajna Offensive sets March 17th as the international release date for Venenum's highly anticipated debut album, Trance of Death. It makes a difference in effort and time, either to dig six feet deep or to build a necropolis. Venenum decided for the latter…and it was worth every fucking second of waiting.

Five years after the successful self-titled mini-album, Venenum strike with their debut full-length, Trance of Death. The album presents Venenum on a new level of devotion and continues new and never-before-heard layers of darkness. The six new compositions and introduction theme are a grand melding of unique visions and unaltered traditions woven and blended into a complex unit of sacred horror. Trance of Death is far away from being another one-dimensional tribute to the grave: it is reverence and praise, a hymn to the impending end of all things.

Artwork and layout by Timo Ketola, further marking sacred this monument. First track to be revealed shortly. Cover and tracklisting are as follows:

Tracklisting for Venenum's Trance of Death
1. Entrance
2. Merging Nebular Drapes
3. The Nature of the Ground
4. Cold Threat
5. Trance of Death Part I - Reflections
6. Trance of Death Part II - Metanola Journey
7. Trance of Death Part III - There Are Other Worlds…





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Henry Kane  - DeathCrust aus Schweden
Geschrieben am 15.01.2017, 13:01 von ALUCARD

Wombbath, Ashcloud, Skineater....
Das sind nur ein paar Bands bei denen Jonny Pettersson aktiv ist, hier kommt seine neueste Ausgeburt:
HENRY KANE
Feinstes DeathCrust Gebrazzel, typisch schwedisch serviert.
Checkt mal Bandcamp, empfohlen wird "En grav av ångest".



https://henrykanecrust.bandcamp.com/

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Review: The Ruins of Beverast - Takitum Tootem
Geschrieben am 15.01.2017, 12:37 von ALUCARD

The Ruins of Beverast
Takitum Tootem
Van Records
Vö: 19.12.2016



Beim Releasedatum war ich mir unsicher, die Van Website sagt 19.12.2016, im Promolink steht 27.01.2017. Scheinbar stimmt aber ersteres...

Neue Ep von The Ruins of Beverast, sie soll auch als Ausblick auf das dienen was den Hörer auf dem nächsten Album erwartet.

Zwei Songs sind zu hören, ersterer ist das titelgebende "Takitum Tootem! (Wardance)". Dessen in Klammern gesetzter Zusatz liess mich sofort an Killing Joke´s "Wardance" denken, das Stück selbst ist zwar nicht als Coverversion ausgezeichnet aber so ganz sicher bin ich mir nicht ob es sich dabei nicht doch um eine sehr verfremdete Interpretation des Stückes handelt. Eingeleitet von einer schamanisch/indianisch klingenden Geräuschkulisse verströmt das fast neunminütige Stück eine sehr rituelle und hypnotische Stimmung. Diese wird durch das tribalartig treibende Drumming und die einfache aber wirkungsvolle Gitarrenarbeit erzeugt. Zu der abgrundtiefen Hauptstimme kommen noch diverse psychedelisch anmutende Stimmfetzen und verfremdete Sprachsamples, begleitet von unheilvoll tönenden Chören. Eine sehr intensive Erfahrung auf die man sich aber einlassen muss.

Titel Nummer 2 nennt sich "Set The Controls For The Heart Of The Sun" und ist ein Pink Floyd Coversong. Zumindest im weitesten Sinne, den The Ruins of Beverast haben mit einer Spielzeit von 11:50 min die Originallänge mehr als verdoppelt und es klanglich eher an das erste Stück angepasst. Verzerrter Klargesang trifft auf Tribaldrumming und stoisches Riffing während die Dynamik des Stückes sich immer weiter steigert um dann nach fünf Minuten völlig in sich zusammenzufallen. Ich muss zugeben ich bin mit dem Original nur am Rande vertraut und kann dadurch nur bedingt Vergleiche ziehen. Ich denke aber das diese Coverversion dem Herz und der Seele von Pink Floyd näher kommt als eine Vielzahl von mehr oder weniger gelungenen Neuinterpretationen von Pink Floyd Songs.
Interressanterweise sind die letzten Töne des Songs die gleichen die auch das erste Stück einleiten, somit schliesst sich hier ein Kreis.
Erscheint als 12" Vinyl.

1.Takitum Tootem! (Wardance) - (8:50min)
https://www.youtube.com/watch?v=vbvvbokHtaw
2. Set The Controls For The Heart Of The Sun (Pink Floyd) - (11:50min)
https://www.youtube.com/watch?v=93QolKj1JOo

https://www.facebook.com/pages/The-Ruins-Of-Beverast/116265971848680
http://www.van-records.de/product_info.php?products_id=3048

8,5 von 10 Punkten

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Mosaic - Old Man`s Wyntar
Geschrieben am 12.01.2017, 09:21 von ALUCARD

Mosaic
Old Man`s Wyntar
Eisenwald Tonschmiede
Vö:20.01.2017



Old Man's Wyntar ist nicht ganz neu, erstmals erschien die Ep unter dem selben Namen 2014. Und damals war es schon erstaunlich das das Ganze mit einer Spielzeit von fast 45 Minuten noch als EP bezeichnet wurde, eine Vielzahl von Bands im Metalbereich veröffentlichen Platten mit weit weniger Spielzeit und bezeichnen das als vollwertiges Album.
Die 2017er Neuauflage wurde noch um ein Kapitel erweitert, jetzt beträgt die Spielzeit stolze 74 Minuten. Hier bekommt der Hörer also einiges geboten für sein Geld. Zumal dem Rerelease ein A5 Buch beigelegt ist,  Artwork&Booklet wurden überarbeitet und erweitert. Zusätzlich gibt es erstmals eine komplette Übersetzung der Texte ins englische. Somit also auch lohnenswert für Fans die das Album schon besitzen.

Thematisch dreht sich das Album rund um den Winter. Mosaic nähern sich dem Thema aber von der mystischen und finsteren Seite, also nix mit Schneemannbauen oder Schlittenfahren. Wobei, so rasant wie es teilweise zu Werke geht könnte das eine sehr flotte Abfahrt werden.
Black Metal ist das Hauptthema, dieser pendelt zwischen melancholisch getragenem Midtempo und garstig kalter Raserei. Zuweilen erinnert das etwas an die Sachen die aktuell aus dem kanadischen Bereich kommen a la Forteresse oder Cantique Lépreux gepaart mit nordisch romantischen Klängen von Grift und Stilla.
Hier schimmert auch immer wieder die Vorgängerband Alchemyst durch, die Nebentätigkeit von Bandkopf Inkantator Koura bei den thüringischen Black Metallern Vivus Humare trägt sicher auch seinen Teil dazu bei.
Leshiyas von Vivus Humare hat den Meister beim einspielen des neuen Kapitels übrigens begleitet. Doch nicht nur er, ebenfalls anwesend und beteiligt war das neoklassische Duo NACHTREICH, Scorpios Androctonus (CRIMSON MOON, ex-MELECHESH), Erik Gärdefors (GRIFT), Barth (OUR SURIVIAL DEPENDS ON US) und E.H. (WOLFHETAN).

Mosaic setzen aber auch eine grundsätzlich Bereitschaft für ritualistisch folkige Elemente beim Hörer vorraus, diese dienen des öfteren als Bindeglied zwischen den metallischen Tracks, sind aber weit mehr als nur Zwischenspiel und stehen eigenständig und völlig gleichberechtigt als Gegenpol zu den harten Klängen. Und auch bei diesen meist akustischen Stücken gehen die Thüringer ernsthaft und durchdacht zu Werke, gelangweiltes Lagerfeuergeklimper oder sinnentleertes Bardengeträller braucht niemand zu befürchten. Grad diese reduzierten Stücke mit dem erdrückend mahnendem, dennoch aber erhaben stolzem Klargesang sorgen für die ein oder andere Gänsehaut.

Insgesamt habe ich des öfteren mal die von mir sehr verehrten Empyrium im Hinterkopf. Diese agieren ja in ähnlichen Kreisen und haben die Reise vom Black Metal hin zu den naturromantischen Klängen ja schon hinter sich. Sie haben das zwar von Album zu Album getan und nicht wie Mosaic innerhalb eines Albums, aber die Herrangehensweise, die Art und Weise der Darbietung und der ernsthafte Umgang mit dem Material sind sich schon recht ähnlich.

Ein sehr ernstes und grimmiges Werk, sowohl von der Thematik her als auch von der musikalischen Darreichung.
Aber auch sehr packend und intensiv arrangiert. Bei einem aufmerksamen Hörer wird es dafür sorgen das dieser immer weiter in die Mosaic`sche Winterwelt eintauchen möchte, Kopfhörer sind sehr empfohlen. Einmal darin gefangen ist Old Man`s Wyntar ein Werk das einen so schnell nicht mehr loslässt.

Anspieltip: White Gloom

Chapter I: ERWECKUNGE & WINTEREN
[engl.: awakening & snowfall]
I. Incipit: Geherre (5.49)
II. Onset of Wyntar (12.49)
III. Im Winter (2.30)

Chapter II: ZOUBAR & TUNKALHEYT
[engl.: ...of magick & darkness]
IV. Snowscape (3.21)
V. White Gloom (11.24)
VI. Black Glimmer (8.56)

Chapter III: VRÖUDENHÜGE & ROUCHNAHT
[engl: joyful reminiscence & sacred eves]
VII. Silent World, Holy Awe (4.05)
VIII. Vom ersten Schnee (5.55)
IX. Silver Nights (22.24)

https://mosaicofthefallenone.bandcamp.com/album/old-mans-wyntar
http://www.eisenton.de/

9 von 10 Punkten

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Review: Helheim - landawarijaR
Geschrieben am 11.01.2017, 16:53 von ALUCARD

Helheim
landawarijaR
Dark Essence Records
Vö:20.01.2017



"landawarijaR" ist schon das neunte Album der norwegischen Viking Black Metaller Helheim und schliesst sich nahtlos dem 2015er Werk "raunijaR" an.
Sprich, melodischer Black Metal mittlerer Gangart. Ich finde sogar das der reine schwarzmetallische Anteil noch etwas zurückgefahren wurde um mehr Platz für folkigere Stellen zu machen.

Was wieder sehr beeindruckt ist das Songwriting. Jeder Song für sich bildet eine Einheit, ist ein in sich geschlossenes Kleinod das von vorne bis hinten stimmig und packend durcharrangiert ist. Jeder Song ist eine kleine Reise mit einer Menge zu entdecken. Das sorgt dafür das bei den Titellängen zwischen sechs und fast 10 Minuten keine Langeweile aufkommt. Das schaffen Helheim unter anderem durch den Einsatz von erhabenem Klargesang (Baklengs mot intet!!!), Stimmungswechseln und dem Einbau diverser unerwarteter Instrumente. Und da die Band aus Norwegen kommt bekommt der Hörer natürlich auch ausreichend frostige Gitarrenlinien serviert. Als Gastsänger sind William Hut, Morten Egeland, Pehr Skjoldhammer (ALFAHANNE), Bjornar E Nilsen (VULTURE INDUSTRIES, BLACK HOLE GENERATOR) und Ottorpedo zu hören.

Erwähnenswert ist noch der Ernst mit dem Helheim zu Werke gehen, hier wird der Begriff Viking nicht ins absurde geführt oder kommt einer Parodie gleich. Viele andere Bands und Wegbegleiter haben ja leider diesen Weg gewählt...

Dazu kommt noch ein sauberer und warmer Klang ohne zu viel Dramatik, abgerundet wird "landawarijaR" durch ein stimmungsvolles Artwork.
Das perfekte Anschlussalbum zu "raunijaR". Wer das Album mochte wird auch mit dem neuen Werk sofort warm werden, Neueinsteiger brauchen eventuell etwas Anlaufzeit und sollte ihre Scheuklappen vorher ablegen.

1. Ymr
2. Baklengs mot intet
3. Rista blodørn
4. landawarijaR
5. Ouroboros
6. Synir af heidindomr
7. Enda-dagr

Discography:
Jormundgand (CD/LP, 1995)
Av Norrøn Ætt (CD/LP, 1997)
Terrorveldet (MCD, 1999)
Blod og Ild (CD, 2000)
Yersinia Pestis (CD, 2003)
The Journeys and the Experiences of Death/Helsviti (Double CD/Digi-Pack, 2006)
The Journeys and the Experiences of Death (CD, 2006)
Kaoskult (CD, 2008)
Åsgards Fall (MCD, 2010)
Heiðindómr ok mótgangr (CD/LP, 2011)
raunijaR (CD/LP, 2015)
landawarijaR (CD/LP, 2017)

Line-up:
Vgandr – bass, vocals
H’grimnir – guitar, vocals
Hrymr – drums
Noralf - guitar

https://www.facebook.com/helheimnorway
https://helheim.bandcamp.com/album/landawarijar

8 von 10 Punkten

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CANDLE - Heavy Metal mit Corrosive Carcass Mitgliedern
Geschrieben am 11.01.2017, 16:08 von ALUCARD

 Die erste Band beim neu gegründeten Label Fighter Records sind die schwedischen Epic Metaller CANDLE.
Fighter Records ist eine neu gegründete Abteilung von Xtreem Music die sich ganz dem klassichen Heavy Metal und Artverwandtem hingibt.

CANDLE wurde 2015 von den Gitarristen Markus Janis & Christian Kanto (beide von CORROSIVE CARCASS) gegründet. Später kam noch Jorma Pihlajainen (drums), Juhani Pihlajainen (bass) und Sänger Erik Nordkvist hinzu.

Beeinflusst wurde die Bandgründung von MERCYFUL FATE, altem US Metal a la frühe SAVATAGE und NWOBHM a la frühen JUDAS PRIEST. Ende 2016 wurde ein Demo EP fertiggestellt die jetzt offiziell bei Fighter Records erscheint, die Band arbeitet momentan an ihrem Debütalbum das Mitte 2017 erscheinen soll.

Tracklist for "Demo 2016" is as follows:

1. Betrayal
2. Dancing Lights
3. Frozen With Fear
4. No Peace For My Soul



"Demo 2016" erscheint am 15.02.2107 bei Fighter Records, limitiert auf 500 Cds.
www.facebook.com/candlebandofficial

CANDLE - Dancing Lights [2017]

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WOUND / VIDARGÄNGR / THE FOG am 14.1.2017 in Wiesbaden
Geschrieben am 10.01.2017, 10:32 von UnDerTaker

WOUND / VIDARGÄNGR / THE FOG
Black / Death Metal Konzert im Wiesbaden, KESSELHAUS

QUOTE
Wound aus Wiesbaden ließen in den letzten zwei Jahren relativ selten von sich hören. Nach einem gewaltigen Gig-Marathon, dem Release der Split 7" „Souls Of Eternal Damnation“ und dem frischen Wind einer zweiten Gitarre, wurde erst einmal am zweiten Album gearbeitet – wir sind gespannt, ob Death-Crust-Rock’n’Röll weiterhin der Name ihres Spiels ist und hoffen auf das Beste. Heute ist gewissermaßen die Pre-Release-Party dazu. Und das Album erstmals – und also bereits vorab – erhältlich.
Vidargängr aus Leipzig wiederum streuen uns schnörkellosen blastbeat-getragenen Black Metal aufs Tapet,
während The Fog aus Mainz gewissermaßen eine primitivere Version von Autopsy sein könnten – sprich: super!

Die Aftershowparty findet im Roczek's Wiesbaden statt. Vom Kesselhaus aus läuft man lediglich 20min. Es erwartet Euch eine große Auswahl an Bieren und gescheite Mucke!

WOUND
https://www.facebook.com/wound.deathmetal

VIDARGÄNGR
https://www.facebook.com/vidargaengr/

THE FOG
https://www.facebook.com/thefogdoom/



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VACIVUS DeathMetal UK
Geschrieben am 10.01.2017, 09:03 von ALUCARD

ANTESTEN!
VACIVUS, eine mir vorher völlig unbekannte Truppe aus England.
Geboten wird undergroundig strahlender Deathmetal mit leichter Doomnote in 'Unchaining the Winds of Uncreation', wüst rumpelnd mit `nem fies klingenden Fronter. Feine Sache...





https://goatprayerrecords.bandcamp.com/album/nuclear-chaos

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Admin`s Birthday.....
Geschrieben am 10.01.2017, 08:32 von ALUCARD

:saufen:  :saufen:  :saufen:
Hoch die Tassen, der Admin hat Geburtstag.
Alles Gute dem Undertaker!!!
:prost:  :laola:



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Les Discrets und Mosaic live
Geschrieben am 10.01.2017, 00:49 von Nocturnal Empire

Club From Hell www.clubfromhell.de
Flughafenstraße 41
99092 Erfurt
( StraBa-Linie 4 nach Bindersleben - Endstation Bindersleben+200 m Fußweg )
16.Januar 2017
LES DISCRETS
MOSAIC

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Abendkasse: 15,00 Euro
Vorverkauf hier: www.nocturnalempire.de



Facebook: https://www.facebook.com/events/614797965369880/

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Die US Hardcore Punk Legende POISON IDEA hören nach 35 Jahren auf
Geschrieben am 09.01.2017, 09:55 von UnDerTaker

poison%20ideaDie aus Portland, Oregon (USA) stammenden Hardcore Punker POISEN IDEA hören nach 35 Jahren auf. Diese traurige Botschaft verkündete vor wenigen Stunden die Band auch den letzten die es noch nicht mitbekommen haben.
Mit dem Label TKO/Cascade möchte man die alten Sachen noch mal neu auflegen und auch einige nie veröffentlichte Dinge ans Licht bringen.
» This is an OFFICIAL ANNOUNCEMENT. We've told our friends, talked with promoters, announced it at the last show, but I guess we have to do this to make it "official". POISON IDEA is pulling the plug on the life support system that keeps the band side alive. Ya can't kill the spirit. But as of Jan. 1, 2017, POISON IDEA is no longer a band. We're going to keep working with TKO/Cascade to rerelease the old catalog and we have stuff that was never let out of the can, that will probably be released. THANK YOU FOR THE 35! YEARS WORTH OF MEMORIES. STAY TRUE, STAY FREE. CHEERS.«






Hier ein Song der Band:


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Review: Wound  - Engrained
Geschrieben am 08.01.2017, 19:42 von ALUCARD

Wound
Engrained
Fda Records
Vö: 20.01.2017






Am 20.01.2017 ist es soweit, Wound legen mit "Engrained" den Nachfolger zum 2013er Debütalbum "Inhale the Void" vor (Ist das echt schon so lange her?).
Können sie damit den eingeschlagenen Weg fortsetzen? Bleiben sie sich treu ohne sich selbst zu kopieren? Wie gehen es die Jungs an alte Fans bei der Stange zu halten, gleichzeitig aber auch neue Anhäger zu rekrutieren? Oder kommt doch alles anders....

WOUND klingen immer noch wie Wound....
An den grossen Stellschrauben wurde nicht gedreht, von Anfang an ist das Album klar als Wound erkennbar. Und auch die personellen Änderungen haben sich erwartungsgemäss nicht negativ ausgewirkt oder die Band in irgendeiner Art geschwächt oder vom Weg abgebracht. Die Jungs haben immer noch ein klares Ziel vor Augen, und das heisst schwedisch angehauchten, kraftstrotzenden Death Metal mit Crustelementen zu kreuzen. Das war und bleibt auch so, also keine Angst. Ein Titel wie "The Gateway to Madness", "Of non Serviam" oder "The Plague" (die Gitarren zum Ende hin erinnern stark an das Erstlingwerk) hätte auch auf dem Vorgängeralbum Platz gefunden und wäre nicht als Fremdkörper wahrgenommen worden.  

...aber dennoch gab es Veränderungen.
"Engrained" ist trotz allem keine Kopie von "Inhale the Void". Am auffallendsten ist das beim Schlagzeug, "I am Havoc" zum Beispiel,  "Thy Wrath and Fire" und diverse andere Stellen innerhalb der einzelnen Titel kratzen vom Klang und der Geschwindigkeit her schon heftig am schwarzmetallischen Türchen. Das war aber von der Band auch genau so vorgesehen. Und ich finde auch das der Drumsound organischer und basischer, trotzdem aber kraftvoller klingt als auf dem Debüt. Dazu kommt noch das neben dem Hauptgesang von Schettler auch noch eine zweite Stimme auftaucht und diese sehr gut mit eingebaut ist. Hörenswert zum Beispiel im Opener "I am Havoc" fein ausgependelt zwischen Anklage und Anbetung.

Und auch sonst haben sich Wound klanglich etwas ausgeweitet und Platz für andere Elemente geschaffen, teilweise kann man da schon von klassichem Heavy Metal sprechen der mit eingearbeitet wurde. Ein Titel wie "Morbid Paradigm" würde jedenfalls auch mit normalen Klargesang sicher gut funktionieren. Und auch Passagen im über zwölfminütigen titelgebenden "Engrained" weisen deutliche Spuren der reinen metallischen Lehre auf. Dieses in drei Kapitel aufgeteilte Monstrum bringt alles zusammen für was Wound 2017 steht: scheuklappenfreien Deathmetal mit deutlicher Verwurzelung im Metal, Crustbrocken mit der Betonung auf das dreckig groovende Element der Genreschublade und blackmetallische Schleifspuren. Ist man ganz genau kommt man zwar am Ende nur auf 9 Minuten reiner Songanteil da der Rest in einem Pink Floyd-artigen Kosmos davonschwebt, dennoch bringt man hier abschliessend nochmal die Wound`sche Essenz hervor.
Zusätzlich lässt sich auf das ganze Album gesehen auch sagen das die zweite Gitarre ein deutlicher Zugewinn ist und auch sie einen grossen Anteil an der gesteigerten Vitalität der Songs hat.

Fortschritt mit Blick in den Rückspiegel...
Mit diesem Werk im Rücken könnte 2017 ein wegweisendes Jahr für die Jungs werden. Sie sind sich definitiv treu geblieben, Wound klingen immer noch wie Wound, auf die Eigenständigkeit wird weiterhin Wert gelegt.
Aber es gab feine Veränderungen die sich als Fortschritt herausstellen und das Gesamtergebniss noch besser machen. Durch diese kleinen Justierungen und klanglichen Erweiterungen klingen die Jungs reifer ohne den Grundcharakter zu verweichlichen, ich finde sogar das der Härtegrad noch gestiegen ist. Da man sich auch in Sachen Songwriting weiterentwickelt hat und einige Stimmungswechsel zu verzeichnen sind bietet"Engrained" eine sehr lange Beschäftigungszeit für den Hörer, das aber ganz ohne komplizierten Einstieg. Das Teil begeistert von Anfang an, allein wenn ich nur bedenke wie oft ich schon das auf dem letztjährigen Labelsampler platzierte "Thy Wrath and Fire" gehört habe, dieser Titel den anderen in Punkto Wiederholungen also einiges vorraus hat und ich es trotzdem bei jedem erneuten Durchgang saustark finde, dann kann ich garantieren das das Album so schnell keine Abnutzungserscheinungen aufweisen wird. Vorteilhaft dabei ist auch die äusserst positiv zu erwähnende lange Spielzeit der Platte.
Und wo wir schon beim Thema Platte sind: Ich vernahm Stimmen die der Meinung sind das sich das gelungene Albumartwork prima als Vinyl Picture Disc machen würde...


01. I Am Havoc
02. The Gateway To Madness
03. Thy Wrath And Fire https://soundcloud.com/fda-records/wound-thy-wrath-and-fire
04. Morbid Paradigm https://www.youtube.com/watch?v=H9mtBg8Rxs0&spfreload=10
05. Carrion
06. Of Non Serviam
07. The Plague
08. Engrained

https://www.facebook.com/wound.deathmetal

9 von 10 Punkten



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Manifest of Hate Creations - New Releases
Geschrieben am 08.01.2017, 17:38 von M.O.H Creations

OUT-NOW:

+++ Kashgar - Kashgar +++

Manifest of Hate Creations proudly presents the full-length debut album of Kyrgyzstan's only extreme metal act! Expect 40 minutes of eponymous kyrgyz death metal madness!

QUOTE
Throbbing, spine-snapping muses possess the shamans who fill this coven. Howling out of the Pamir Mountains, Kashgar take all souls with a sound hearkening back to the golden age of extreme metal. Fiends who love Kreator, Darkthrone, King Crimson, Slayer, Thorns and classic Metallica will find themselves entranced by the thrashing assault of the brutarians of Kyrgyzstan. All bow to Kashgar!


Preview to the full album on bandcamp: here

This release is strictly limited to 100 LPs with 30 die-hard versions that come wrapped in a hand-made shyrdak-style wood cut:



The die-hard edition includes:
- high-quality woodcut, handcrafted by MOH's Jørn Heimann
- regular album sleeve (see regular edition)
- hand-numbered obi strip
- double-sided lyric sheet
- digital album download code
- black vinyl

The regular edition includes:
- hand-numbered obi strip
- double-sided lyric sheet
- digital album download code
- black vinyl

Grab your copies at: http://manifestofhate.bigcartel.com/

Also available:
- KFR - Death March (first time available on tape)
- Official SABBAT "The Dwelling" Back Patch

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"The Path of Death VI" am 14.10.2017 in Mainz
Geschrieben am 06.01.2017, 20:19 von Exorzist

Freunde des gepflegten Death Metal, wir haben uns entschlossen, erneut die Puppen in Mainz tanzen zu lassen. Der Termin für das nächste "The Path of Death VI" steht!
Am 14.10.2017 werden erneut 6 Bands im M8 in Mainz euch mit Death Metal vom Feinsten verwöhnen. Setzt das richtige Kreuz in eurem Terminkalender, denn es wird ein garantiert tödlicher Herbststurm der da über euch hinweg brausen wird!
Mehr zu den aufspielenden Bands erfahrt ihr in den nächsten Wochen.
Eines bereits vorweg, da wir letztes Jahr mehrere internationale Kapellen am Start hatten, werden wir dieses Jahr wieder verstärkt die deutsche Szene unterstützen.
Erwartet einen internationalen Headliner und 5 weitere Killerbands aus den deutschen Landen !!!



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THIS ENDING Europa Tour
Geschrieben am 05.01.2017, 18:45 von galarr

THIS ENDING, die schwedische Melodic Death Metal Band feat. Ex-AMON AMARTH Drummer Fredrik Andersson hat am 22. April ihr neues Album "Garden Of Death" veröffentlicht und gehen auf große Europa Tour im Februar 2017.
Mit dabei sind die Landsmänner ABLAZE MY SORROW und BLEEDING UTOPIA.

Hier die aktuellen Dates:
16.2 - Roxy, Flensburg (GER)
17.2 - Backhand, Berlin (GER)
18.2 - Exit us, Prague (CZ)
19.2 - Viper room, Vienna (AUS)
20.2 - TBA
21.2 - MTC, Cologne (GER)
22.2 - El Diablo, Lille (FRA)
23.2 - Cafe de Meister, Geleen (NL)
24.2 - Bastard club, Osnabruck (GER)
25.2 - Juz klex, Griefswald (GER)

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ALTAR OF BETELGEUZE: Finnischer Stoner Death Metal
Geschrieben am 03.01.2017, 13:14 von UnDerTaker

altarALTAR OF BETELGEUZE spielen eine Art Stoner Death Metal, soll heißen eine Mischung aus Stoner Doom und Death Metal. Am 15.4.2017 werden die Finnen nun mit "Among the Ruins" ihr neues Album via Transcending Obscurity Records veröffentlichen. Das erste Album der Band erschien mit dem Titel "Darkness Sustains the Silence" Anfang 2014 bei dem Label Memento Mori.
Anbei könnt ihr schon mal den fast 10 Minuten langen Titelsong des Albums antesten.

Altar of Betelgeuze sind: Matias Nastolin (Decaying),Olli “Otu” Suurmunne (ex-Decaying), Juho Kareoja und Aleksi Olkkola (Sclerosis, ex-Cardinals Folly).

Tracklist:
1. The Offering
2. Sledge of Stones
3. No Return
4. New Dawn
5. Absence of Light
6. Advocates of Deception
7. Among the Ruins



Band Facebook Seite

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Daemoniac - DeathMetal aus Italien
Geschrieben am 02.01.2017, 15:39 von ALUCARD



Das neue Jahr startet ja schonmal gut....
Daemoniac kommen aus Italien, klingen aber als würden sie von Geburt an in Schweden leben. Knurriger, schlecht gelaunter Death Metal mit den bekannten Zutaten, trotzdem irgendwie packend und begeisternd.



Das Debütalbum wurde in den Sunlight Studios aufgenommen und ist am 01.01.2017 bei Xtreem Music erschienen.


Ganzes Album: https://xtreemmusic.bandcamp.com/album/spawn-of-the-fallen



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Review: Vanha - Within the Mist of Sorrow
Geschrieben am 01.01.2017, 17:54 von ALUCARD

Vanha
Within the Mist of Sorrow
Black Lion Records
Vö: 28.12.2016



Doommetal gab es 2016 ja auch ausreichend, zum Jahresende bringt diese Truppe aus Schweden noch ein Debütalbum auf den Markt das sich hinter keinem anderen Release des vergangenen Jahres zu verstecken braucht.

Das Duo, bestehend aus Jan Johannson (Vocals, Guitars, Keys) und Jesse Oinas (Drums) bringt typisch melancholischen Doommetal ganz im Sinne von den Landsmännern In Mourning und October Tide. Allerdings verströmen die beiden Jungs eine ganze Menge mehr Energie als die altbekannten Kapellen und dringen auch immer wieder in den melodischen Deathmetalbereich vor. Sehr positiv fällt dabei das kraftvolle und dennoch sehr gut verständliche Growling auf. Selbiges scheint von ganz unten zu kommen, aus den finstersten Ecken der Seele. Der Keyboardeinsatz fällt sehr dezent aus und unterstreicht die alles umfassende Verzweiflung in den tiefsten Tönen.
Bei "The Curse" kommt erstmals längerer Klargesang zum tragen, durch die anfängliche Klavierbegleitung liegt das ganze Augenmerk auf der traurigen Lyrik. Umso heftiger setzt später der Growlgesang mit den restlichen Instrumenten ein.
Das darauf folgende "Reaching the End" ist mein persönlicher Höhepunkt des Albums, hier geht es direkt in die Hochphase des damaligen Gothic/Doom Metal. Und zwar in die Zeiten in denen das Genre noch einen ernstzunehmende Sache war und nicht durch Elfenelsen, Kajal und Plastikklang verweichlicht wurde. Hier weht ganz viel früher Peacevillespirit durch die Boxen...

Saustarkes Debüt der Band die erst im Sommer 2016 gegründet wurde. Den Schweden gelingt es hier frischen Wind in die Genreschublade zu bringen in der die bekannten Vertreter doch schon etwas Staub angesetzt haben. Dazu trägt natürlich auch die kraftvolle Produktion bei, den Hauptanteil schultert allerdings das gelungene Songwriting und die punktgenau gesetzte Instrumentierung. Deswegen kommt hier zu keiner Sekunde Langeweile auf, auch wenn es bis auf eine Ausnahme immer über die sechs Minuten hinaus geht. Wäre das Teil etwas früher erschienen, ich denke man würde es auf einer Menge "Best of the Year" Listen wiederfinden.
Anspieltip: Old Heart Fails, Reaching the End

01. Old Heart Fails
02. Into the Cold Light
03. The Curse
04. Reaching the End
05. Dark Heart
06. Desolation
07. The Curse (Instrumental)
Total Running Time 44:52

https://vanhablacklion.bandcamp.com/releases

8,5 von 10 Punkten

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Review: Nox Formulae - The Hidden Paths to Black Ecstasy
Geschrieben am 31.12.2016, 14:17 von Nabu

Nox Formulae - The Hidden Paths to Black Ecstasy

Griechenland ist bei uns nicht unbedingt für effizientes Wirtschaften oder finanzielles Geschick bekannt – geht es aber um Black Metal zählen sie mit zu den besten Adressen Europas. Nicht weiter verwunderlich also, dass man auch von einem Debüt Album einiges erwarten kann. Nox Formulae ist bisher noch überhaupt nicht in Erscheinung getreten, „The Hidden Paths to Black Ecstasy” ist aber bereits auf einigen “Top Alben 2016” Listen zu finden. Warum ich das übertrieben finde und was euch auf dem Album erwartet? Erklärungsversuche.

Nox Formulae spielen eine auf den ersten Blick relativ unspektakuläre Art des Black Metal. Wir haben das klassische schnelle, schrille Riffing, relativ verhaltene Vocals und einen meistens sehr souveränen Blastbeat der das Ganze vorantreibt. Aber eben nicht nur: „Nahemoth Death Plane“ würde ich als musikalische Interpretation einer dunklen Messe beschreiben. Fast unerträglich langsam mit bedrückenden Schreien unterlegt startet der Song in bester Funeral Doom Manier und lässt sich fast vier Minuten Zeit um Fahrt aufzunehmen - bei einer Laufzeit von über acht Minuten ist das allerdings kein Problem.

Über das ganze Album hinweg ist die größte Stärke von Nox Formulae, dass ihre Musik oft einen rituellen Charakter hat. Die Songs entfalten zeitweise eine beinahe hypnotische Wirkung und verbreiten eine düstere, bedrohliche Atmosphäre. Leider gelingt das der Band nicht durchgehend, womit wir auch schon bei der einzigen und gleichzeitig größten Schwäche sind. Zu oft verliert man den Hörer weil die Musik einfach nebensächlich wird, weil zu wenig bzw. nichts Spannendes im Song passiert. Schade. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass es sich hierbei um ein Debüt handelt. Und als Erstlingswerk  lässt sich „The Hidden Paths to Black Ecstacy“ definitiv sehen. Da darf man auf weiteres Material gespannt sein*



Anspieltipp: Nahemoth Death Plane, O.D. Dominion
Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 44:14
Label: Dark Descent Records
VÖ: 16. September 2016

Tracklist


1. NOXON
2. The Shadow Smoke
3. Nahemoth Death Plane
4. Voudon Lwa Legba
5. The Dark Brother
6. Yezidic NOX Formula
7. O.D. Dominion
8. Hidden Clan NXN - Pt 1: Eleven Rays of Sorat & Pt 2: Black Magic Assault
9. XONOX

Website der Band: Nox Formulae bei Facebook



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Review: Krypts - Remnants of Expansion
Geschrieben am 31.12.2016, 12:09 von ALUCARD

Krypts
Remnants of Expansion
Dark Descent Records
VÖ: 28.10.2016



Hier noch schnell meine Zusammenfassung von dem Album das gefühlt in jeder zweiten "Top of the Year" Liste auftaucht:

Krypts - Remnants of Expansion

Das Zweitwerk der finnischen DeathDoomer setzt kompromisslos den eingeschlagenen Weg fort, fiese Doomschleifer treffen auf kurze und heftige Deatheruptionen. Schon das fast elfminütige "Arrow Of Entropy" ist ein Musterbeispiel für spannungsgeladenen Songaufbau dessen Gipfel erst nach siebeneinhalb Minuten erreicht ist. Das von mongolischem Gesang eingeleitete "The Withering Titan" streut in den leicht melodischen Verlauf diverse Nackenbrecher mit ein die den Hörer völlig unvorbereitet treffen und ordentlich bearbeiten. "Remnants Of Expansion" ist dann rein instrumental gehalten und sorgt für etwas Erholung bevor es mit "Entrailed To The Breaking Wheel" weitergeht. Selbiger ist eine etwas kürzer gehaltenen Granate mit verheerender Wirkung für die Nackenmuskulatur, erst zur Songmitte wird das Tempo gedrosselt. Dafür setzen die Finnen jetzt die Knochenpresse an, zermahlen den Hörer und blas(t)en zum finalen Ritt. "Transfixed" holt nochmals kurz die Mongolen aus dem Verlies, ist dann etwas unentschlossen, stürmt dafür umso verbitterter los. Mit den letzten schmerzgeplagten Schreien klingt das Album dann aus....

Erneut ein tiefschwarzes Mach(t)werk das keinerlei Hoffnungschimmer hinterlässt und sich eindrucksvoll im Spannungsfeld zwischen garstigem Doommetal und ungezügeltem Deathmetal bewegt. Aber an mein persönliches Jahreshighlight, Vanhelgd`s "Temple of Phobos", reicht es nicht heran. Der Platz in den vielen Jahresabschlusslisten ist aber zweifelsfrei gerechtfertigt, ein ausdrucksstarkes Manifest das einerseits Kraft ausstrahlt, andererseits aber auch voller Zorn und Verzweiflung ist.

1. Arrow Of Entropy (10:51)
2. The Withering Titan (6:24)
3. Remnants Of Expansion (3:44)
4. Entrailed To The Breaking Wheel (5:44)
5. Transfixed (6:19)

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/remnants-of-expansion

9 von 10 Punkten

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Review: Crest Of Darkness - Welcome The Dead
Geschrieben am 30.12.2016, 17:43 von Nabu

Crest Of Darkness – Welcome The Dead

Erinnert ihr euch noch an die Zeit als „TNBM“ einem Gütesiegel auf einer Platte gleichkam? Als man wusste, dass da geiler Scheiss drauf ist und nicht nur die Möglichkeit dazu bestand? Crest Of Darkness erinnern sich bestimmt noch - schließlich musizieren die Herren seit 1999 zusammen. Um niemanden in die Irre zu führen möchte ich aber zu Beginn eine Sache klarstellen: mit dem oben erwähnten, klassischen norwegischen Black Metal hat „Welcome The Dead“ nichts zu tun.

Das ist nicht weiter schlimm. Die Herren bezeichnen sich eher als Black/Death Metal Band. Eine Bezeichnung die in meinen Augen der Band auch nicht wirklich gerecht wird. Natürlich haben wir hauptsächlich Elemente aus Black und Death, welche die meisten ihrer Songs definieren. Die Norweger holen aus ihrer Musik aber sehr viel mehr raus als eine Genrebezeichnung zulassen würde. Bestes Beispiel ist das nahezu epische Schlusslicht „Katharsis“. Der Song ist in Sachen Stimmung und Intensität mit nichts anderem auf dem Album zu vergleichen. Und das obwohl er sich kaum Elementen von Death oder klassischem Black Metal bedient. Ruhig, beinahe als Ballade begeistert dieser Song über 7 Minuten lang.

Leider finden wir auch ein paar Songs auf „Welcome The Dead“ die den sonst hohen Standard nicht halten können. „Scourged and Crucified“ beispielsweise hat sehr viel Potential und vielversprechende Passagen. Leider scheitert der Song dabei diese zu einem runden Stück zu verbinden und vergeht genauso schnell wie er gekommen ist - schade!

Generell ist „Welcome The Dead“ aber ein brachiales Album welches mit fetten Rhythmen und rasanten Riffs auftrumpft. Auch die Midtempo-Passagen die immer mal wieder eingestreut werden sind richtig geil. Wer sich nur eine kleine Prise Crest Of Darkness abholen kann oder will sollte sich dafür unbedingt „Chosen By The Devil“ anhören. In diesem Song finden wir so ziemlich alles was das Album auszeichnet. Viel Spass!



Anspieltipp: Chosen By The Devil, The Noble Art, Katharsis
Wertung: 8.0 / 10




Gesamtlänge: 50:24
Label: My Kingdom Music
VÖ: 2.. Dezember 2016

Tracklist


1. Welcome the Dead
2. Chosen by the Devil
3. Scourged and Crucified
4. My Black Bride
5. Borrowed Life
6. The Almighty
7. Memento Mori
8. The Noble Art
9. Katharsis  
Website der Band: Crest Of Darkness bei Facebook

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Der Urpapst feiert wieder....
Geschrieben am 30.12.2016, 10:12 von ALUCARD

Ahoi Mitch aka Exorzist, alles Gute zum Geburtstag!
Feier ordentlich usw. brauche ich glaube ich nicht zu sagen, da habe ich bei dir keine Bedenken.... :saufen:

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THRON, für Fans von Dissection, Tribulation, Unanimated...
Geschrieben am 30.12.2016, 09:06 von THRON

Three weeks until the release of THRONs selftitled debut album.
Be sure to get your copy via clavisecretorvm.com.

https://www.youtube.com/watch?v=bpbalAYwp-U

www.facebook.com/THRONKvlt

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Review: Vircolac - The Cursed Travails of the Demeter
Geschrieben am 29.12.2016, 20:01 von Nabu

Vircolac - The Cursed Travails of the Demeter

Dass sich eine Death Metal Band „Werwolf“ nennt mag nicht sonderlich ungewöhnlich erscheinen. Warum aber die aus Dublin stammende Band sich die rumänische Variante ausgesucht hat ist mir ein Rätsel. Sei’s drum, Vircolac veröffentlichen mit „The Cursed Travails of the Demeter“ nach zwei Demos eine erste EP die uns in vier Songs einen kleinen Einblick in den brachialen Sound der Iren bietet.

Was sofort auffällt ist der leicht dumpfe Sound. Ob man absichtlich so klingen wollte oder einfach nur kein Geld da war kann ich nicht beurteilen – allerdings gefällt mit der Stil. Er passt auch wunderbar auf die treibenden Beats im Midtempo, die fiesen Growls und manchmal fast disharmonisch anmutende Riffing. Ebenfalls mit ihren untypisch langen Songs holt sich die Band Pluspunkte ab. Über 25 Minuten Laufzeit bei „nur“ vier Songs - da wurde uns schon oft sehr viel weniger geboten.

Mein persönlicher Favorit auf der EP ist Song Nummer 4: „Betwixt the Devil and Witches“ ist zwar sehr viel langsamer als seine drei Spielgefährten, dafür aber auch um einiges düsterer. Der Song hält fast konstant ein langsames Tempo (mit einer kleinen Ausnahme in der Hälfte ungefähr) und verbreitet in seinen 9 Minuten eine dichte, bedrückende Atmosphäre die man in der Art auf einer Death Metal Platte gar nicht erwarten würde.

Fans der alten Schule sollten sich die Iren unbedingt anhören. Es ist vielleicht nicht viel Material was wir hier haben und es mag auch dem Einen oder Anderen etwas merkwürdig erscheinen, aber trotzdem sollte man die Band im Hinterkopf behalten.


Anspieltipp: The Cursed Travails of the Demeter, Betwixt the Devil and Witches

Wertung: 7.0 / 10




Gesamtlänge: 25:45
Label: Sepulchral Voice Records
VÖ: 31. Oktober 2016

Tracklist

1. The Cursed Travails of the Demeter
2. Charonic Journey (Stygian Revelation)
3. Lascivious Cruelty
4. Betwixt the Devil and Witches
 
Website der Band: Vircolac bei Bandcamp

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Review: Seher - Nachzehrer
Geschrieben am 28.12.2016, 16:00 von Nabu

Seher - Nachzehrer


Das „Nachzehrer“ Album des berliner Schwarzmetall-Projekts Seher erschien eigentlich schon 2015. Pünktlich zum Weihnachtsfest wurde das Ganze aber erneut aufgelegt – inklusive der drei Demo-Songs die ebenfalls 2015 veröffentlicht wurden. Dieses Review ist also eher eine kurze Zusammenfassung der bisher veröffentlichten Musik für all jene die bis jetzt noch nicht mit dem Seher in Kontakt gekommen sind.

„Der Seher sieht keinen Gott und keine Nation. Der Seher sieht Dunkelheit, Furcht und Hass.“ So beschreibt sich die Band selbst – und so lässt sich auch die Musik schon relativ gut beschreiben. Seher’s Black Metal zeichnet sich durch extrem raue und unglaublich eingängige Riffs aus. So bleibt beispielsweise der Opener „Nachzehrer“ sofort im Ohr – die Melodie ist simpel aber effektiv. Natürlich wird dieser Fakt einigen als Kritikpunkt dienen. Aber mir gefällt diese eher einfach Art (aufs Riffing bezogen) sehr gut. Der treibende Rhythmus tut sein Übriges. Zu guter Letzt sorgen die Tempowechsel im Song dafür, dass das Ganze nicht zu monoton wird.

Etwas völlig Anderes finden wir in den beiden Songs „Geist“ und „Mensch“. Diese zeigen uns mit jeweils über 10 Minuten Laufzeit, dass Seher nicht auf einfachen, eingängigen Black Metal reduziert werden kann. Die Songs sind äußerst vielfältig und abwechslungsreich, verfolgen dabei aber durchgehend einen musikalischen roten Faden. Die Musik ist hart, unfreundlich, kalt, ungebändigt. Diese Gefühle kommen ungefiltert beim Hörer an. Klasse!

Den Abschluss (des eigentlichen Albums) macht mit „Donner“ ein Instrumental, welches erstmal durch die vergleichsweise kurze Laufzeit auffällt. Diese erklärt sich dadurch, dass es sich hierbei um einen ruhigen, atmosphärischen Abschluss des bis hierhin gehörten handelt. Das Gleiche geschieht drei Songs später nochmal mit „Frost“, dem letzten Song der ebenfalls enthaltenen Demo. Diese bringt noch die Songs „Der Seher“ und „Ader“ mit. Hier hat mich persönlich vor allem „Ader“ begeistern können. Abwechselnd gibt es eher ruhige und eher hektische Phasen, welche aber nie unpassend wirken. Riffs und Getrommel sind stellenweise fast etwas thrashig, was aber auch ganz gut in den Song passt.

Dieses Re-Release ist ein MUSS für jeden Black Metal Fan!


Anspieltipp: Nachzehrer, Ader

Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 55:43
Label: Totenmusik
VÖ: 2016

Tracklist

1. Nachzehrer
2. Geist
3. Mensch
4. Donner
5. Der Seher
6. Ader
7. Frost
 
Website der Band: Seher bei Facebook

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CASKET - Ghouls Of Filth
Geschrieben am 28.12.2016, 14:24 von ElWiz



Zugegebenermaßen bin ich etwas genervt von dieser momentan grassierenden Tape - Liebelei und die Tasache, daß "Ghouls Of Filth" als auf 100 Stück limitiertes Tape veröffentlicht werden wird, geht mir mindestens so sehr gegen den Strich, wie es diese Tapeverrückten freuen wird.
Was mir aber musikalisch in Form der 4 Songs um die Ohren gepfeffert wird, stimmt mich versöhnlich und läßt die Sache mit der Kassette vergessen. CASKET ist ebenso wie schon SKINNED ALIVE  ein Ein Mann - Projekt. Irgendwie haben es diese Alleingänge in sich. Auch hier geht es scheinbar in keinster Weise darum, den Death Metal voranzubringen. Man will nicht innovativ daherkommen geschweige denn nur "zeitgemäß" klingen. Letzteres wäre man Anfang der 90er gewesen. Marco - der CASKET - Man - hat einfach ganz tief im modrigen Schlamm des frühen Death Metals gewühlt und daraus vier schlichte leckere Krachteigchen geformt. Wer noch genauere Anhaltspunkte braucht: AUTOPSY, NIHILIST - in der Ecke ist CASKET zuhause.  Und einmal mehr wird bewiesen, daß der alte Sound heute noch taugt, wenn er gut gemacht wird. Es sollte also jeder, der nicht gleich "Copycat" schreit und an CREMATORY STENCH, SLAUGHTERDAY oder eben SKINNED ALIVE genauso Spaß hat wie an den Originalen, mal in "Ghouls Of Filth" reinhören. Auf CD würde ich es eintüten.

Wertung: 7,5/10


> Tracklist:

1. Flesh Winter (3:03 )
2. Ghouls Of Filth ( 4:31 )
3. Sadistic ( 4:56 )
4. Covered In Guts ( 4:30 )

> Release: Ende Januar 2017
> Label: Muerto En La Cruz

> Zum "Mögen" auf facebook ( wo es auch die Möglichkeit zum Reinlauschen gibt.

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Chaos Descends Festival 2017
Geschrieben am 27.12.2016, 17:07 von UnDerTaker

Das Chaos Descends Festival verkündet die ersten Bands für die 2017er Edition. Und diese sind:
Mgła, ABSU und DOLCH
Ein großer Headliner soll am 10.01.2017 bekannt gegeben werden. Man darf also gespannt sein...

Das Festival findet vom 21. Juli 2017 – 23. Juli 2017 in Ferienland 2, 07924 Crispendorf statt.

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Kino: Trailer - RESIDENT EVIL 6 - The Final Chapter
Geschrieben am 27.12.2016, 11:03 von UnDerTaker

Offizieller "Resident Evil 6 - The Final Chapter"
Kinostart: 26 Jan 2017
Im sechsten und finalen Teil der Resident Evil Reihe macht sich Alice (Milla Jovovich) auf den Weg zurück zum Ursprung der Seuche nach Raccoon City. Die dort ansässige Umbrella Corporation will nun alle Menschen die überlebt haben töten. Ob ihr ihre Mission gelingt und sie dieses Vorhaben stoppen kann und mit wem, erfahrt ihr im Kino.



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Kino: Trailer - UNDERWORLD 5: Blood Wars
Geschrieben am 27.12.2016, 10:59 von UnDerTaker

Kinostart: 1 Dez 2016
Nach den Ereignissen aus Underworld Awakening erwacht Selene in einer Welt, in der die Menschheit über das uralte Geheimnis Bescheid weiß. Es gehört zur Normalität, dass es Wesen wie Vampire und Werwölfe gibt, doch das bedeutet noch lange nicht, dass sie auch geduldet werden. Die Menschen machen Jagd auf beide Lager und Selene muss sich erneut Sorgen um ihre Tochter Eve machen. Nicht nur die Menschen sinnen auf Krieg, auch das Lykaner-Oberhaupt Marius will einen Frieden nicht akzeptieren…




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Kino: Trailer - ALIEN: Covenant
Geschrieben am 27.12.2016, 10:56 von UnDerTaker

Kinostart: 18 Mai 2017
Die Aufgabe des Kolonisationsraumschiff Covenant ist es die Galaxy zu erforschen. Die Crew befindet sich auf dem Weg zu einem sehr weit entfernten Planeten und entdeckt inmitten der Finsternis ein Paradies.

Diese Entdeckung bleibt nicht ohne Folgen. Der synthetische David (Michael Fassbender) ist auf diesem Planeten der einzige Bewohner. Er ist der einzige Überlebende der gescheiterten Prometheus-Expedition und hat so Manches zu erzählen!




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Review: Code - Lost Signal
Geschrieben am 24.12.2016, 14:49 von ALUCARD

Code
Lost Signal
Agonia Records
Vö:25.01.2017



Nette Ep der Engländer bei der man sich aber fragen muss ob man die wirklich braucht. Denn es gibt nix neues zu hören. Auf "Lost Signal" wurden Stücke aus allen Schaffensphasen der Band von der Band selbst neu bearbeitet, das Hauptaugenmerk lag dabei auf dem letzten Album "mut". Somit gibt es drei neu arrangierte Tracks aus dem 2015er Werk zu hören, die Wahl fiel dabei auf "On Blinding Larks", "Cocoon" und "Affliction". Diesen wurde ein etwas rauerer und schrofferer Korpus übergestülpt der den Tracks sehr gut steht. Vor allem "Affliction" überrascht mit krass gedoppeltem Gesang aus garstigem Grollen und verstörtem Singsang. Die restlichen drei Songs wurden klanglich an das aktuelle Soundbild der Truppe angepasst, sind aber überzeugend umgewandelt. Hier spürt man das die Band sich Gedanken zur Neubearbeitung gemacht hat und die Sache ernsthaft angegangen ist. Erstaunlich ist das die älteren Songs auch perfekt im neuen Klangkleid funktionieren und eigentlich auch alle vom letzten Album stammen könnten. Denn man sollte bedenken, "Brass Dogs" zum Beispiel stammt ursprünglich vom 2005er "Nouveau Gloaming" Album bei welchem die Band noch äusserst schwarzmetallisch zu Werke ging. Am Ende also doch eine spannende Sache über dessen Notwendigkeit man trotzdem geteilter Meinung sein kann.

On Blinding Larks (Mut)
Cocoon (Mut)
Affliction (Mut)
The Rattle of Black Teeth (Resplendent Grotesque)
The Lazarus Cord (Augur Nox)
Brass Dogs (Nouveau Gloaming) https://www.youtube.com/watch?v=YcaZS4jY25c

CODE are:
Aort - Guitars
Andras - Guitars
LORDt - Drums
Syhr - Bass
Wacian - Vocals

CODE - Lost Signal (Official EP Trailer): https://www.youtube.com/watch?v=r35ielAjSos
https://www.facebook.com/codeblackmetal/
https://agoniarecords.bandcamp.com/album/lost-signal

7 von 10 Punkten

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Review: Wormlight - Bloodfields
Geschrieben am 23.12.2016, 15:51 von ALUCARD

Wormlight
Bloodfields
Black Lion Records
Vö:03.12.2016



Etwas unorientiert was die schwedischen Black Metaller hier vorlegen. Die Ep wurde wurde 2015 unter dem Namen "Unhallowed" schonmal aufgenommen, später erfolgte die Umbenennung in Wormlight inklusive diverser Besetzungswechsel.
Was gibts zu hören? Mit dem Opener "Wormlight" einen feinen schwarzmetallischen Track mit typisch nordischer Prägung und netter Melodieführung. "Pitch Black Hatred" verteilt etwas pagane Stimmung die mich irgendwie an frühe Mithotyn denken lässt, nur halt nicht so gut wie die schwedischen Wikinger. "Towards Impious Domination" verlässt den schwarzmetallischen Pfad und flirtet etwas mit ruppigem Deathmetal, will aber nicht so richtig zünden. Mit "The Bloodfields" geht es dann wieder zurück zum Albumeinstieg, denn das ist erneut ein stimmungsvoller BlackMetal Track der begeistern kann und an den 90er Black Metal erinnert bevor Kitsch&Kleister Einzug hielten.
Als Bonus gibt es genau die beiden Songs die mein Herz eroberten nochmal mit Gesang von Neusänger Tiamat Invictuz dessen Stimme noch besser dazu passt. Das macht mir dann wiederum Hoffnung auf das was da in der Zukunft von der Band noch kommen wird.
Fazit: Etwas ziellose Ep die man wohl eher als Lebenszeichen der Band ansehen sollte, mit den beiden Bonussongs zeigt die Qualitätsskala aber stark nach oben.

1. Wormlight
2. Pitch Black Hatred
3. Towards Impious Domination
4. The Bloodfields
5. Wormlight (Invictuz on Vox)
6. The Bloodfields (Invictuz on Vox)
Total Running Time: 25:40

Tiamat Invictuz - Vocals/Guitars
Lator Mortis - Guitars
Lord Arktos - Bass
King Antichrist - Drums

https://wormlightsweden.bandcamp.com/
https://wormlightsweblacklion.bandcamp.com/album/bloodfields

6,5 von 10 Punkten

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Review: SpiritBell - Guided by Evil Light
Geschrieben am 23.12.2016, 14:10 von ALUCARD

SpiritBell
Guided by Evil Light
Witches Brew
Vö:15.11.2016



Nun, zum Thema Ungarn fällt mir musikalisch spontan nur Ektomorf ein, im Doombereich hab ich hingegen nix im Hinterkopf.
Ab sofort kann ich dann SpiritBell nennen, die Ungarn legen mit "Guided by Evil Light" eine EP vor die für Aufmerksamkeit sorgen könnte. Vor allem weil sie sich nicht dem drögen Doomgeleier verschrieben haben sondern äusserst kraftvoll und flott zu Werke gehen. Die Ep zelebriert nicht die pure Doomlehre sondern bedient sich auch bei klassischem Metal, umschifft aber die ausgelutschten Retropfade auf denen sich momentan immer noch viel zu viele Bands bewegen.
Die ursprüngliche als reine EP geplante Veröffentlichung wurde noch um 5 weitere Tracks aufgebohrt die ebenfalls ihre Berechtigung haben und nicht nur Füllmaterial sind. Darunter findet der Hörer auch ein Cirith Ungol Cover, das passt sehr gut zum restlichen Material und zeigt die ungefähre Richtung der Band an. Und auch Kauzmetalfreunde dürften an der Scheibe gefallen finden, ich denke da nur an die teils schrägen Gesangslinien in "The Flying Dutchman".
Also, Doommetaller und Reinstahlfanatiker sollten die Ungarn mal antesten.
Anspieltipp: The Nameless Soldier, Breath of the Raven

1. The Nameless Soldier
2.  Desert Ghost
3. The Flying Dutchman
4. Breath of the Raven
5. Full Moon Madness
6. I am the Vengeance (Demo 2016)
7. Queen of the Night (Demo 2016)
8. Ivan the Terrible (Demo 2016 -Instrumental)
9. Horgonyt fel! (Demo 2012)
10. Doomed Planet (Demo 2013) - Cirith Ungol Cover

Sándor “Pixi” Patak” – Vocals
Zoltán Márkó – Guitars
Csaba Golyák – Bass
Ákos Heil – Drums

https://spiritbell.bandcamp.com/releases

7 von 10 Punkten

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Stonehenge Festival 2017 in den Niederlanden
Geschrieben am 23.12.2016, 11:20 von UnDerTaker

 Das Stonehenge Festival in den Niederlanden hat für den 29.7.2017 bereits eine nette Zusammenstellung an Bands parat:

Morbid Angel
Godflesh
Marduk
Macabre
Krisiun
Benighted
Absu
Beheaded
Deadhead
Korpse
Altar
Kraanium
Evil Invaders
+ more

Das Festival findet in
Stationslein 1, 8331 GM Steenwijk, Niederlande
statt.
40% der Tickets sind schon weg...

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Karg - Weltenasche
Geschrieben am 22.12.2016, 12:49 von Nabu

Karg - Weltenasche

Lange habe ich gebraucht um etwas zu Papier zu bringen was einem Review auch nur entfernt ähnelt. Karg ist als Bandname ein Paradoxon. Zum einen passt der Name perfekt, zum anderen überhaupt nicht. Warum das so ist und warum ich so lange gebraucht habe um meine Geanken zu „Weltenasche“ ordnen zu können versuche ich im Folgenden zu erklären. Eines vorweg: das Review wird relativ karg. Sorry, das musste sein – war der erste und einzige billige Wortwitz in diesem Text – versprochen!

Erstmal kurz zur Band: Karg ist das Soloprojekt V. Wahntraum, den meisten bestimmt besser bekannt als J. J. – Frontmann von Harakiri For The Sky. „Weltenasche“ ist bereits das fünfte Album welches er seit 2008 veröffentlicht – und ich muss voller Schande gestehen, dass ich die drei Vorgänger nicht kenne. Das ist aber nicht weiter schlimm. Nehmen wir uns also als erstes den paradoxen Namen vor. Karg – wer dabei an karge Musik denkt, also an einfallslose Melodien, lahme, minimalistische Rhythmen und generell langweilige Musik, liegt völlig falsch. Damit kann man die Band unter keinen Umständen in Verbindung bringen. Wer allerdings an ein karges Landschaftsbild denkt – eine verschneite Tundra, die unfreundlich und auslandend wirkt, gleichzeitig aber auch etwas anziehendes und faszinierendes hat – der kommt der Musik von Karg schon etwas näher.

Einfach gesagt finden wir auf dem Album atmosphärischen Black Metal der oft – wenn auch nur leicht – in Richtung DSBM tendiert. Eigentlich gibt es kaum Besonderheiten auf dem Album. Aber wenn wir welche suchen müssen wir „Spuren im Schnee“ erwähnen. Ein akustisches Lied welches in erster Linie dadurch überrascht, dass der Text in feinstem Dialekt vorgetragen ist. Leider kann ich diesen Dialekt keiner Region zuordnen, aber das muss ich auch gar nicht. Es klingt einfach nur großartig. Äußerst ungewohnt zwar, aber großartig.

Abgesehen davon ist die Musik eher unscheinbar. Nehmen wir den 11-Minuten Opus „Lecoulor des ombres“. Der Song nimmt sich gute zwei Minuten Zeit die Stimmung in aller Ruhe aufzubauen. Danach erwartet uns ein kalter aber treibender Rhythmus der den leiderfüllten Gesang untermalt und sich mit den eingängigen, stimmigen Riffs zu einem vollständigen musikalischen Bild zusammenfügt. Die letzten zwei Minuten dienen dann wiederrum als Outro um das Ganze makellos abzuschließen. Nicht ganz so ruhig wie das Intro – eigentlich überhaupt nicht ruhig – aber trotzdem ist der klare Abschluss deutlich erkennbar.

Was hebt nun „Weltenasche“ von anderen Alben ab? Ich kann es nicht sagen. Ich habe mir das Album wieder und wieder angehört und es packt mich jedes Mal erneut. Zieht mich in eine eisige, eigene Welt in der ich Träumen kann. In der ich mich völlig gehen lassen kann. Wie dies dem Künstler gelingt kann ich nicht beschreiben. Hört es euch an und erlebt „Weltenasche“ auf eine Art wie es euch kein Review je Beschreiben können wird.



Anspieltipp: Le coulor des ombres, Spuren im Schnee, … und blicke doch mit Wut zurück

Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 1:11:42
Label: Art Of Propaganda
VÖ: 14. November 2016

Tracklist

Crevasse
1. Alles wird in Flammen stehen
2. Le couloir des ombres
3. Tor zu tausend Wüsten
4. Spuren im Schnee
5. Solange das Herz schlägt
6. ...und blicke doch mit Wut zurück
7. MMXVI/Weltenasche

 
Website der Band: Karg bei Facebook



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WITH FULL FORCE 2017
Geschrieben am 20.12.2016, 12:53 von UnDerTaker

 Das WITH FULL FORCE 2017 haut im Advent mächtig viele Bands raus und gibt euch ein Statement zur neuen Location.
Hier der Termin für euch: 22. Juni 2017 – 24. Juni 2017

Neue Bands:
*** CALLEJON *** Deutschsprachiger Metalcore aus Düsseldorf/Köln
*** RYKER´S *** Hardcore-Urviecher aus Kassel
*** SHINING *** Extreme Black Metal aus Schweden
*** TOXPACK *** Street Punk-Core aus Berlin
*** TAUSEND LÖWEN UNTER FEINDEN *** Deutscher Hardcore aus Düsseldorf
*** AIRBOURNE *** Hard Rock und AC/DC Soundalikes from Down Under, Australien
*** SEPULTURA *** Death/Thrash/Groove Metal aus Brasilien
*** DIE KASSIERER *** Deutschpunk mit Unterhaltungswert aus Bochum
*** EQUILIBRIUM *** Die Pagan Metal Heroes Deutschlands aus Bayern
*** WHILE SHE SLEEPS *** Metalcore Very British from Sheffield UK
*** EMIL BULLS *** Alternative-Nu Metal-Mitreisser aus München
*** MINISTRY *** Die Industrial Metal Götter aus Chicago
*** KNORKATOR *** Deutschlands meiste Band der Welt aus Berlin
*** ROTTING CHRIST *** Dark Extreme Metal Speerspitze aus Athen
*** OBEY THE BRAVE *** Mosh-Metalcore aus Montreal
*** APOCALYPTICA *** aus Helsinki spielen Metallica auf 4 Cellos
*** ADEPT *** Post-Hardcore aus Schweden

» Die Gerüchteküche brodelt nun seit Langem, jetzt bekommt Ihr endlich Gewissheit – die WFF-Familie zieht um! Durch immer strengere behördliche Auflagen und die vielen daraus resultierenden Probleme sind wir leider einfach nicht mehr in der Lage, unser geliebtes Festival in Roitzschjora fortzuführen. An dieser Stelle möchten wir unseren Dank nach Roitzschjora richten, an all diejenigen, die uns dort jahrelang unterstützt und begleitet haben. Wir werden die vielen großen Momente und tollen Erlebnisse nie vergessen!!!
Aber wir können Euch beruhigen – auch auf dem neuem Gelände bleibt es Euer geliebtes Full Force – ein Festival von Fans für Fans!
Wir möchten Euch mit dem Umzug ins nur knapp 30 km von Roitzschjora entfernte Ferropolis bei Gräfenhainichen mehr Komfort, Sicherheit und Qualität bieten und werden auch künftig auf Altbewährtes nicht verzichten. Wir haben in der "Stadt aus Eisen" endlich viel mehr Möglichkeiten, Euch ein grandioses Festivalwochenende zu ermöglichen und brauchen auch kein verschlammtes Festivalgelände, Blitzeinschlag oder nicht erfüllbare behördliche Auflagen etc. zu fürchten. Es stehen Euch u.a. ausreichend feste Toiletten und Duschen zur Verfügung und Ihr habt endlich die Möglichkeit die offiziellen Badestrände zu nutzen. Unser musikalisches Angebot erweitern wir für Euch mit einer 4. Bühne. Dennoch wird der gemütliche Charakter des With Full Force beibehalten. Die Kapazität vom With Full Force bleibt gleich und es werden nicht mehr Tickets verkauft als in Roitzschjora! Und wir behalten unsere Preise bei, es gibt KEINE Erhöhung! «

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BLOOD INCANTATION - Starspawn
Geschrieben am 20.12.2016, 09:11 von ElWiz

BLOOD INCANTATION - Starspawn

"A cerebral whirlwind of powerful atmospheric Death Metal", sagt uns der Promozettel. Ah ja...




Es ist ein kantiger, scheinbar schwer zu verdauender Brocken, den einem die Amis BLOOD INCANTATION in Form des ersten Albums vor die Füße wuchten. Dazu gesteht man die Rolle des Openers gleich mal einem gigantischen 13+Minuten - Monolithen zu: "Vitrification Of Blood ( part 1 )" setzt die Hürde zum absoluten Hörgenuß ob seiner schieren Masse an erdrückenden Eindrücken gleich mal etwas höher an und somit wird "Starspawn" zu einer der Platten, die man sich unter Umständen erarbeiten muß, um ihre gänzliche Größe zu erfassen. Aber hat man sich erst mal dazu aufgerafft, das Soundgebirge zu erklimmen, dann kommt man mit jedem Schritt leichter voran. Es passiert soviel, hier ist der Weg schon die erste Erfahrung. Ich versuche mal, das etwas aufzudröseln:
Zum einen findet man auf "Starspawn" viel von solchen Klängen, wie man sie bei Bands wie DEAD CONGREGATION oder CRUCIAMENTUM vernimmt; aber anders. Die Musik wird zB sehr  von starken, wummernden Drums dominiert, welche den Hall in den Vocals, der in der Stilrichtung genannter Bands recht typisch ist, irgend wie zu verschlucken scheinen. Somit klingt alles etwas dumpf - aber auf eine eher positive Art ( wie zB auch seinerzeit das SULPHUR AEON - Debüt ). Man kann sagen, das Klangbild ist vakuumiert. Strange. Und interessant. Auf der anderen Seite mutet das Album unglaublich facettenreich, ja schon progressiv an. Da werden Breaks platziert, die dem ersten Eindruck nach da gar nicht hinzugehören scheinen - und doch passt alles. Wunderschöne Melodien reißen strahlende Lichtschlitze in den dunklen Schleier, der sich über allem ausbreitet. Sphärisch angehauchte Parts verleihen der dunklen, modrigen Death Metal - Höhle eine leicht spacigen Anstrich...
Textlich befasst man sich laut Info mit Themen wie den Anunnaki und "astralem Sterben", was weiß ich - aber halt eben nicht mit standartisiertem "Tod- und Teufel - Stoff. Alles ist anders.
"Starspawn" gehört mit Sicherheit zu den orginellsten Scheiben der letztem Zeit und sicher auch zu den besten Genreveröffentlichungen dieses Jahres. BLOOD INCANTATION gehen den Weg weiter,den Urväter wie MORBID ANGEL aufgezeigt haben und demosntrieren dabei, wie anders Vertrautes klingen kann.
Und zum Abschluß noch eine Ansage aus dem Promotext, der es gut trifft:
"The intense and otherworldly technical/ambient/funeral death metal of "Starspawn" will floor you like no other, leaving your soul feeling transcendentally disembodied at the end of an unknown dimension."
Also ran an das Ding, Leute !

Wertung: 9+/10



> Tracklist:

1. Vitrification Of Blood ( part 1 )  (13:09)
2. Chaoplasm (5:32)
3. Hidden Species ( Vitrification Of Blood part 2 ) (6:58)
4. Meticulous Soul Devourment (4:16)
5. Starspawn (4:20)

> Release: bereits erschienen ( 19.08.2016 )
> Label: Dark Descent Records

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Domination of Death
Geschrieben am 19.12.2016, 21:04 von Exorzist

Am 14.01. 2017 ist es wieder soweit und Domination of Death findet wie gehabt in der BlueBox statt !
Diesmal mit Torture Killer aus Finnland sowie Dead Sun Halo und Trial of Death aus Siegen

Torture Killer:

https://www.facebook.com/Torture-Killer-official-258598274170692

https://www.youtube.com/watch?v=57k4LC2JYXM

Dead Sun Halo:

https://www.facebook.com/deadsunhalo/

https://www.youtube.com/watch?v=08vZ8x2F_08


Trial of Death:

https://www.facebook.com/trialofdeath/

https://www.youtube.com/watch?v=qmrHydD-jqA



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Antaeus
Geschrieben am 14.12.2016, 21:08 von Exorzist

Kein Thread zu den Französichen Black Metaller Antaeus ? Dann schnell mal einen aufmachen.

Das kürzlich veröffentlichte neue Album "Condemnation" (VÖ 18.11.2016) ist jetzt auf Youtube Online gestellt worden.
Sehr grimmig und alles verachtend wird hier die dunkle Kunst zelebriert.



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Spectral Apparition
Geschrieben am 13.12.2016, 23:53 von ALUCARD



Die 2015 gegründeten Engländer hauen mit "Manifestation" ihre erste EP raus. Und die enthält allerfeinst angeschwärzt okkulten Death Metal der bei mir zwei/drei Durchläufe brauchte zum zünden. Jetzt komm ich aber nicht mehr davon los...

https://invictusproductions666.bandcamp.com/album/manifestation

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Chance auf Amazon-Gutschein und wichtiger Beitrag zur Wissenschaf
Geschrieben am 13.12.2016, 23:28 von StudieUnterhaltung

Liebe Freunde der lauten Musik!
Wir, Studierende der Musikhochschule Hannover, möchten in folgender Umfrage herausfinden, warum sich Menschen bestimmten Musikrichtungen zuwenden. Dabei interessieren wir uns für Deine Einschätzungen zu Deinem Musikverhalten.
Natürlich behandeln wir die Daten anonym. Unter allen Teilnehmern verlosen wir fünf Amazon-Gutscheine im Wert von 20€!




https://ww3.unipark.de/uc/Musiknutzung/


Jede Teilnahme würde uns enorm weiterhelfen.
Vielen Dank,
das Forschungsteam um Dr. Sabine Reich (IJK Hannover)

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Aggression
Geschrieben am 13.12.2016, 21:05 von Exorzist

Das neue Album "Fragmented Spirit Devils" der kanadischen Thrasher Aggression gibt es HIER komplett im Stream zu hören!

Die Death Metal Legende John McEntee (Incantation) hat folgendes zu Aggression mitzuteilen:


Track list:
1. At Play in the Fields of Satan 01:24
2. Chapel of Horrors 05:41
3. Unleashing the Ghost 04:29
4. Insanity Without Indulgence 02:02
5. Halo of Maggots 03:08
6. Furnace Creek 06:35
7. Dark Shadow Crossing 04:12
8. Strangulation Ejaculation 05:40
9. Evil Pox 2016 04:03
10. Razamanaz 02:56

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FABULOUS DESASTER - Hang 'Em High
Geschrieben am 12.12.2016, 20:49 von ElWiz




Der Bandname suggeriert einem schon vorab so gaaanz unterschwellig, an die Thrashgroßmeister von EXODUS zu denken. Das erweist sich dann beim Hören sofort als die exakte Richtung, in die es gehen soll. Mich als großen Fan von Mr Holt & Co haben die Bonner FABULOUS DESASTER ( mit "e"! ) gleich mit dem bockstarken Opener "Death is loud" am Wickel, der mich spätestens nach dem finalen Abschlußsolieren zufrieden grinsen läßt. Doch nicht nur die Musik auf "Hang 'Em High" - immer schön schnell und voller cooler Soli - verzückt jeden EXODUS - Anhänger der Phase bis "Fabulous Disaster" ( dem Album ), als Sahnehäubchen klingt der Sänger hier so dermaßen nach Zetro S., daß es schon fast beängstigend ist. Eigenständigkeit am Arsch, aber es klingt halt schweinegeil und kann ebenso als Tribut gesehen werden, wie man es bei GRUESOME tut.Man spürt jedenfalls, daß die Mannschaft mit reichlich Herzblut bei der Sache ist.
Das Debütalbum von FABULOUS DESASTER ist für alle da: für die alten Säcke, die die ersten drei Alben der Vorbilder seinerzeit abgefeiert haben, die ganzen Jungspunde, die vielleicht erst durch Suicidal Angels usw zum Thrash gefunden haben und eben für jeden, der Bock auf  Thrash Metal der alten Schule hat. Dieses Jahr hat den Thrasher in mir wiederbelebt; erst NERVOSA, dann die hammergeile WARFECT und jetzt noch FABULOUS DESASTER. Bin schon gespannt, in welche Richtung diese Band hier noch geht. Superding ! Die persönliche Euphorie im Zaum haltend und den doch mehr als starken Exoduseinfluss miteinbeziehemd vergebe ich mal 7,5 / 10.  Ich geh jetzt mal eine Röhrenstretch raussuchen und jump in Turnschuhen Luftgitarre spielend durch die Bude !

Wertung: 7,5 / 10

> Release: erhältlich
> Eigenproduktion
> Tracklist:

01. Death Is Loud
02. Faster Than Light
03. Warsaw
04. Thrash Bang Wallop
05. Midnight Fistfight
06. Wellness In Hell
07. R.I.P. (Rest In POWER)
08. Thrash Metal Symphony
09. Toxic Nuclear War
10. Customized

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Review:  Black Hole Generator -  A Requiem for Terra
Geschrieben am 12.12.2016, 09:32 von ALUCARD

Black Hole Generator
A Requiem for Terra
Dark Essence Records
Vö:18.11.2016



Spannendes Album das die Norweger uns hier präsentieren. Denn auf "A Requiem for Terra" kombinieren sie die schwarzmetallische Richtung von Shining mit einer industriellen Kälte wie man sie von Killing Joke kennt. Hinter all diesem steckt Vulture Industries Chef Bjørnar E. Nilsen, eventuell bekannt als Produzent von Taake und Helheim. Beide eben genannte Bands sind ebenso ein guter Leitfaden für das Klangbild von BHG.
Unterstützung für das alptraumhafte Soundgebilde holte sich der gute Mann von Arve Isdal (Enslaved/Audrey Horne) und Dag Terje Andersen (Necroccultus, ex-Taake) als Gitarristen, bei drei Song half auch noch Gjermund Fredheim (Taake/Orkan) an der Gitarre aus.
Das Album braucht allerdings etwas Eingewöhnungszeit und einen wachen Zuhörer da die Stimmung gerne mal wechselt und teilweise auch mehrere verschiedenartige Elemente übereinandergelegt wurden die nach und nach entdeckt werden müssen. Dann erfasst man komplett die Mischung aus melodisch angelegtem Blackmetal und urbaner Industrialkälte, denn trotz der norwegischen Herkunft ist dies hier kein Wald&Wiesen Black Metal. Wie umschreibt es schon der Promozettel so passend: "The Album shifts between the bleak aural Landscapes of a desolate World and the frantic torrent of the Abyss".

Ich empfehle einfach mal "Moloch" und "Beneath a chemical Sky" hintereinander zu hören, dann versteht ihr glaube ich gut was ich meine. Ansonsten gilt wie so oft: Selbst anchecken und herausfinden ob man diese Mischung mag. Es ist zwar nicht der grosse Wurf und ich denke man hatte die zwei Richtungen mehr ausarbeiten können, dennoch aber empfehlenswert.
Das Albumartwork stammt von Costin Chioreanu.

1. A Requiem for Terra
2. Titan
3. Moloch
4. Beneath a Chemical Sky
5. Emerging Pantheon
6. Earth Eater
7. Spiritual Blight

https://blackholegenerator.bandcamp.com/

7 von 10 Punkten

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Umfrage zur Mediennutzung unter Musikliebhabern
Geschrieben am 11.12.2016, 17:36 von Studie_Unterhaltungsmedien

Hallo ihr Lieben!
Ich bin Studentin an der Hochschule für Musik, Theater und Medien und brauche dringend eure Unterstützung bei einer anonymisierten Umfrage bezüglich der Musiknutzung von Musikliebhabern.

Die Umfragen könnt ihr direkt über folgenden Link aufrufen:
https://ww3.unipark.de/uc/Musiknutzung/

Jeder Teilnehmer ist mir eine riesige Hilfe!
Außerdem gibt es 5 Amazon-Gutscheine im Wert von 20€ unter allen Teilnehmern zu gewinnen. Es lohnt sich also.

Vielen Dank für eure Teilnahme und viel Spaß bei der Umfrage!. :D



(1 Antworten)

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Review: The Wiring - Withdrawal From Continuous Circulation
Geschrieben am 11.12.2016, 15:55 von ALUCARD

The Wiring
Withdrawal From Continuous Circulation
Shrine Of Our Own Records
Vö:25.11.2016



Nicht so ganz meine Baustelle, aber ich geb mein bestes...
Das aus Alex (guitar/vocals) und Robin (drums/vocals) bestehende Duo präsentiert auf "Withdrawal From Continuous Circulation" einen bunten Strauss Melodien aus dem Bereich Doom, Stoner und Heavy Metal. Das Gemenge läuft anfangs nicht ganz so gut rein und braucht etwas Anlaufzeit bzw mehrere Durchgänge. In Zeiten vom OldSchoolDeathOverkill seitens der Labels in letzter Zeit ist das dann aber auch mal wieder eine Wohltat für die Hörlappen. Aber man muss da Bock drauf haben und sich auf das Material einlassen. Das könnte eventuell auch ein Grund sein warum das Review etwas verspätet hier auftaucht.....  :pfeif:

Und ich kann hier als ungefähre Richtung auch die üblichen Verdächtigen nennen, sprich St.Vitus oder Black Sabbath. Aber auch roher ursprünglicher Black Metal blitzt mal durch (IZ), Gevatter Schweinerock schaut auch noch vorbei und hat das Sandmännchen im Gepäck das noch etwas Wüstenstaub durchs Gemäuer streut. Und dann vernehme ich auch irgendwoher einen Type O Negative Vibe. Verehrer der grünen Minuszeichentruppe aus Brooklyn werden mir da vielleicht nicht voll zustimmen, aber hört euch mal "Unearthed" an uns stellt euch den Track mit dem Gesang vom Stahlpeter vor. Passt schon irgendwie, oder?

Also Freunde vom dröhnend krachigen Stonerdoomwasauchimmermetal, ANTESTEN!

01. IZ * - 6:55
02. Python ' - 5:53
03. The Blocking ' - 4:30
04. Eyes ' - 5:20
05. Unearthed *' - 5:45
06. Warped Apparition * - 4:41
07. Belltower General (contains Guestvocals by Highlander of Gorgonoisid) - 5:50

*Vocals by Alex
'Vocals by Robin

Playtime: 38 min

https://thewiring.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/The.Wiring.Official/
https://www.facebook.com/shrineofourown/

7 von 10 Punkten

(1 Antworten)

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The Ominous Circle
Geschrieben am 08.12.2016, 21:34 von Exorzist

Obscure and ritualistic death metal !
Die Jungs aus Portugal gefallen mir auch gut, testet mal den Stoff an.

Das Album Appaling Ascension erscheint am 27.Januar 2017.





(9 Antworten)

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Hölli'scher Geburtstag
Geschrieben am 07.12.2016, 21:03 von Exorzist

Alles Gute unserer kleinen Reblaus auch Hölli genannt ! Ich hoffe, du hattest einen schönen Tag, wurdest reich beschenkt  :poppen: und hast es dir gutgehen lassen  :saufen:

Wir stossen nächsten Samstag dann auf dich an ....  :saufen:

(3 Antworten)

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Pallass - düsterer Metalcore aus Frankreich
Geschrieben am 07.12.2016, 15:37 von ALUCARD

PALLASS aus Frankreich find ich grad gut, sehr düster gehaltener Metalcore. Ist auch eher langsam und walzender als die üblichen MC Sachen. Dazu noch feines Riffing und eine alles beherrschende pessimistische Stimmung minus dem üblichen Corebollogehabe.



https://bdhw.bandcamp.com/album/devotion-of-souls

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Mylingar / Black-Death / Schweden
Geschrieben am 07.12.2016, 15:19 von ALUCARD

Neues Futter für Black Death Jünger die es tiefschwarz mögen:

Mylingar aus Schweden

Digital via https://mylingar.bandcamp.com/
oder
als Cd/Mlp via https://amorfatiproductions.bandcamp.com/album/mylingar-d-da-v-gar

Feines Düsterfutter im Sinne von Corpsessed, Dead Congregation und Artverwandtem.



(2 Antworten)

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Alternative Kleidung für Metal Ladies!
Geschrieben am 07.12.2016, 14:07 von Irma

Hallo zusammen  :rock:  vor allem Girls, die für Metal Musik begeistert sind  :music:

wenn ihr etwas Stilvolles und Besonderes z.B. für ne Metal Party, Konzert usw. sucht, schaut mal bei http://dan-yl.de/. Ich hab dort schon ein Kleid gekauft, bin ganz zufrieden :)

Viel Spaß beim Shopping :) Let's rock  :rock2:

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MORBITORY - Into The Morbitory
Geschrieben am 07.12.2016, 11:22 von ElWiz



Es ist kein Ende in Sicht. Der Nachschub an tollen einheimischen Death Metal Bands scheint nicht abzureißen. Die Hamburger MORBITORY legen uns ein wunderschönes, wenn auch etwas verfrühtes, Death Metal - Brett unter den Christbaum. Zwar ist es "nur" eine EP, doch die hat es in sich. Besonders erfreulich ist die Tatsache, daß die Band nicht dem zuletzt fast zum Trend verkommenen okkulten Black / Death frönt, sondern den wahren Old School Death Metal zelebriert. Behäbig wabert der instrumentale Titeltrack in Form von modrig stinkenden, akustischen Nebelschwaden behäbig aus den Boxen und gibt dabei schon die Richtung vor; über gehobenes Midtempo bewegt man sich eher nicht hinaus. Dafür ist die glücklicherweise sehr bassbetonte Mucke umso wuchtiger und man darf hier gerne die beliebte Floskel der "Abrissbirne" bemühen. MORBITORY erfinden das Rad des Death Metals sicher nicht neu, haben aber ihre gewisse Eigenständigkeit. Sie klingen amerikanisch wie schwedisch, haben aber auch etwas von Bands wie BOLT THROWER oder ASPHYX in sich. Eine Mischung, die aus etwas Schlichtem etwas recht Großartiges macht. Meinen Geschmack triff das alles wirklich gut und da darf man auch gern mal flott mit einem Album nachlegen.
Die ehemaligen Hoffnungsträger REVEL IN FLESH sind den Schuhen der Nachwuchsgeneration mittlerweile entwachsen und gehören zu den Großen, wie sich die allseits gelobten DESERTED FEARs, WOUNDs usw zukünftig schlagen werden, wird sich noch zeigen müssen. Aber da kommt noch ordentlich was nach. Neben den zuletzt sehr begeisternden HORRESQUE traue ich auch MORBITORY zu, in Zukunft eine Rolle zu spielen. Hört euch den  Rausschmeißer "Angelgrinder" an, der mit seinen melodischen (an RIF erinernden) Gitarren der Höhepunkt dieses 6 Trackers ist und ihr könntet meine Meinung teilen.

Wertung: 8,5 / 10

> 6 Tracks / 22:11 Min
> Release: 9.12.2016
> Label: BrettHard Records
> Tracklist:

1. Into The Morbitory
2. Tales Of The Dead
3. House Of Monstrosity
4. Screams Of Horror
5. Angelgrinder

(1 Antworten)

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New Evil Music Konzerte 2017
Geschrieben am 06.12.2016, 11:35 von DJ Doom

17.01.17 Batushka (Exclusive German Show) + Arkona (Poland) + Guest @ Live Music Hall Weiher

19.01.17 Crazy Town + Ill Dose + Ohne Fronten @ Elfer Music Club Frankfurt

10.02.17 The Browning + It lies Within + Blessed A Curse  The Butcher Sisters + HeartDown @ Café Central Weinheim

19.02.17 Malignancy + Carnivore Diprosopus + Nader Sadek + Embryonic Devourment + Stages Of Decomposition @ Café Central Weinheim

09.03.17 Conan + Downfall Of Gaia + Hark + High Fighter @ Café Central Weinheim

11.03.17 Heidelberg Deathfest II mit: God Dethroned + Haemorrhage + Kraanium + Deranged + Ultimo Mondo Cannibale + Mucupurulent + Japanische Kampfhörspiele + Korpse + Fleshless + Fragments Of Unbecoming + Plasma @ Halle 02 Heidelberg

28.03.17 Horisont + ’77 + Black Mirrors @ Live Music Hall Weiher

05.04.17 Bloodbound + Crystal Viper + Thobbe Englund (Ex-Sabaton) + Opener @ Café Central Weinheim

18.04.17 Benighted + Wormed + Unfathomable Ruination + Omophagia @ Café Central Weinheim

29.04.17 Gutalax + Spasm + Squirtophobic + Guineapig + Pestilent Reign + UxLxCxMx @ Café Central Weinheim

07.05.17 Eisregen (CD-Release-Show) + Hardholz + Opener @ Café Central Weinheim

More to come!

VVK unter www.newevilmusic.de



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Review: Revel in Flesh - Emissary of all Plagues
Geschrieben am 01.12.2016, 14:44 von Azze

Revel in Flesh - Emissary of all Plagues

Endlich ist es soweit, Anfang Dezember zum Ausklang des Jahres steht nach zwei Jahren des Wartens und drei Split-EPs endlich das neue und vierte Album des schwäbischen
Death Metal Kommandos Revel in Flesh in den Startlöchern. Bereits das Cover, welches wie alle davor wieder vom exzellenten Juanjo Castellano gezeichnet wurde, verspricht durch den Spruch "Restless Servants of the Deathkult" wieder ein schönes Pfund Todesstahl zu sein. Den Vorgänger im Hinterkopf und das schicke Cover vor mir steigert die Vorfreude enorm. Und ich werde nicht enttäuscht!

Während des ersten Hördurchlaufs wird diese auch direkt bestätigt, Revel in Flesh haben ihre Hausaufgaben gemacht und wieder ein vorzügliches Filetstück Schwedenstahl
aus einem modrigen Zombiekadaver heraus geschnitten und auf CD gepresst.
Der Titeltrack "Emissary of all Plagues" legt als Opener des Albums direkt die ranzige Duftmarke für alles was danach kommt: räudiger, verfaulter und eitriger Death Metal der alten schwedischen HM2-Schule wird hier dargeboten. Dabei vereint der unheilige Fünfer erneut alle seine Qualitäten, fette Riffs, kombiniert mit eingängigen, melancholischen Melodien, unterlegt von tonnenschweren Bass & Drumgeballer und Geholze, wie zu den besten Zeiten von Entombed, Hypocrisy und Co.  Dabei geben sich melodische Midtempo Stampfer wie "Fortress of Gloom" oder auch Vollgas-Granaten ala "Sepulchral Passage" die Klinke in die Hand und lassen absolut keine Langeweile aufkommen. Auch martialische und bedrückende Songs wie das mega geniale "Torture Throne" kommen zum Zug. Hier kam für mich so ein richtiger Gänsehautmoment auf, Death Metal von seiner besten morbiden Seite. "Dead to this World" ist dann zum Abschluss so ein richtiger Rausschmeißer vom Kaliber eines "Final Chapter" von Hypocrisy. Was nach dem ersten und einigen weiteren Durchläufen hängen bleibt ist das glückselige Grinsen das man mir mit Hammer und Meisel wieder aus der Visage prügeln muss.

Die Trademarks der Band, seien es zentnerschweren Riffs oder filigrane und emotionale Melodien sind quer durch das gesamte frische Material vorhanden, genauso wie der typische und unverwechselbare HM2-Gitarrensound, weshalb die CD auch von Beginn an vertraut nach Revel in Flesh klingt, und doch wieder neu und abwechslungsreich gestaltet ist. Hier wurden die Tugenden der Vorgänger-Alben  konsequent weiterentwickelt ohne die Essenz von Revel in Flesh zu vergessen.

Eine weitere Konstante der Band, auch diesesmal konnten sie wieder Sound-Hexer Dan Swanö himself verpflichten dem Machtwerk seinen Klangstempel aufzudrücken. Und das hat er wie immer pflichtbewusst durchgezogen, der Sound ist kurz gesagt bombastisch, fett und immer drückend. Hier muss ich aber leider auch einen kleinen
Kritikpunkt ansetzen, die Platte ist mit so viel Bass abgemischt, das an einigen wenigen Stellen der Gesang vor der brachialen Soundwand untergeht. Ich kam nicht
umhin den Bass für den Genuss der Scheibe etwas runter zu drehen, dann kommt der Gesang 1-A rüber. Hier hat Mr. Swanö in der Post-Produktion vielleicht dem 50Hz-Regler einen Schubs zu viel verpasst, aber das ist Jammern auf verdammt hohem Niveau.

Ebenso obligatorisch endet die CD mit einem Coversong, diesesmal muss UFOs Gassenhauer "Doctor Doctor" dran glauben und wird durch die schwäbisch-schwedische Fleischmaschine gedreht. Gefühlte fünf Oktaven tiefer kommt der Song sehr geil und mit einem leichten Augenzwinkern rüber, ein würdige Hommage an das Original. Ein weiterer Beweis dafür das hier gestandene Musiker am Werk sind, welche selbst Fans unseres liebsten Musikgenres sind.

Pflichtkauf für jeden Schwedentod-Fan! Hail the Deathkult!!!  :rock:  :rock:  :rock:

Anspieltipps: Fortress of Gloom, Sepulchral Passage

Wertung: 9,5 von 10



Gesamtlänge: 44:20
Label: Cyclone Empire, CYC-164-2
VÖ: 02.12.2016

Tracklist:
01. Emissary Of All Plagues
02. Casket Ride
03. Fortress Of Gloom
04. Servants Of The Deathkult
05. Torture Throne
06. The Dead Lives On
07. Lord Of Flesh
08. Sepulchral Passage
09. Dead To This World
10. Doctor Doctor (UFO-Cover)

www.revelinflesh.jimdo.com



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Revel in Flesh Release Party
Geschrieben am 26.11.2016, 16:20 von Exorzist



Abendkasse: 10 Euro

Exklusiv zum Release des vierten REVEL IN FLESH Albums werden wir die längst überfällige lokale Show im Aalener ROCK IT im Zuge einer amtlichen Release Party zelebrieren.
Das neue Album trägt den Titel „Emissary of all Plagues“ und wird offiziell am 3. Dezember 2016 über CYCLONE EMPIRE auf den Markt gehen.
Erwartet für die Album Release Show eine rundum erneuerte Setlist, welche neben den üblichen REVEL IN FLESH „Evergreens“ auch jede Menge neue Songs im Gepäck hat, welche es in dieser Form erstmals Live im ROCK IT zu hören gibt!
Das neue Album wird es an diesem Abend natürlich auch in allen Klassiker Formaten, d.h. CD, Vinyl und vielleicht erstmals auch auf Tape zu kaufen geben. Exklusives Merchandise ist ebenfalls in Planung!Servants of the Deathkult – BEWARE

Mehr Infos zu REVEL IN FLESH:
https://www.facebook.com/Revel-in-Flesh-304228902958414/?fref=ts

Zusätzlichen wollen wir Euch an dem Abend auch drei neue und hungrige Bands vor den Latz knallen, welche allesamt den „Old School“ Spirit im extremen Metal auf Ihre Weise präsentieren:

GRAVEYARD GHOUL werden extra aus Oldenburg den langen Weg nach Aalen zu Ihrer ersten Show so weit im Süden der Republik auf sich nehmen. In Szenekreisen ist der Dreier schon lange kein unbeschriebenes Blatt mehr und mit Ihrem neuen zweiten Album „Slaughtered – defiled - dismembered„ im Gepäck dürften auch in Aalen das Motto klar sein: DEATH METAL IN THE OLD VEIN!!!
Freunde von Autopsy, Repulsion, Nihilist & Co sollten sich jetzt schon einen Ast abfreuen!

Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/GraveyardGhoul/?fref=ts

HORNS OF DOMINATION aus Nürnberg werden am 3.12 auch erstmals in Aalen gastieren.
Die Band bestehend aus Ex- Mitgliedern von EXCORIATE, KRATER etc. sind in dem Sinne kein Frischfleisch in der Szene. Ihre Musik beschreiben sie selber als „Doomen Black Metal“. Erwartet ein dunkles und atmosphärisches Ritual mit den Songs vom viel gefeierten ersten Demo - Ein absoluter Geheimtipp!!!

Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/hornsofdomination/?fref=ts

SACROSCUM aus Memmingen sind der absolute Beweis, dass auch „Youngsters“ es verstehen den guten alten Geist im extremen Metal auf dreckigste Weise zu zelebrieren.
Auf Ihrem Debut Demo bezeichnen die Jungs Ihren Style als „D-Beat ridden Black Metal Punk“ und das Ding klingt so garstig, dreckig und ultra roh, dass Jünger von alten Darkthrone, Inquisition, Discharge oder Abscess hier mehr als nur ein Ohr riskieren sollten! Wir freuen uns drauf!!!

Mehr Infos unter:
https://www.facebook.com/sacroscum666/?fref=ts

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Review: Macabre Omen - The Ancient returns (Re-Release 2016)
Geschrieben am 25.11.2016, 14:45 von ALUCARD

Macabre Omen
The Ancient returns
Van Records
Vö: 10.10.2016



Das hier ist nix neues und auch schon erschienen, deswegen soll es nur kurz angerissen werden:
"The Ancient returns" erschien erstmals 2005 und erfuhr diverse Neuauflage durch z.B. via Obscure Abhorrence.
Nun erscheint bei Van Records eine Neuauflage auf Cd, Vinyl und Digital, labeltypisch natürlich alles sehr edel und hochwertig aufgemacht.

Auf dem Album geht es logischerweise etwas rustikaler zu Werk, bei einem 11 Jahre alten Werk wenig verwunderlich. Allerdings nicht eine Spur von altbacken oder abgenutzt, "The Ancient returns" könnte so durchaus auch 2016 erstmals herausgekommen sein. Den Test der Zeit hat es somit schonmal bestens bestanden.
Zu hören gibts landestypische schwarze Tonkunst, pathosbeladen und melodisch, voller Zorn und Stolz. Wer Nocternity`s "Harps Of The Ancient Temples" noch im Ohr hat der kann sich die ungefähre Richtung vorstellen. Viele rein instrumental gehaltene lange Phase bei denen man seinem Kopfkino freien Lauf lassen kann, dazwischen keift immer wieder das markerschütternde Organ von Sänger Alexandros.
Absolute Hymnen sind die beiden "Hellas" Teile zum Schluss, was in Sachen Atmosphäre und Erhabenheit hier passiert ist grossartig. Nach dem Genuss dieser zwei Stücke muss eine Vielzahl von Paganbands nochmal die Schulbank drücken oder direkt bei Macabre Omen in die Lehre gehen.
Wer dieses Griechenjuwel noch nicht hat sollte das jetzt nachholen und zuschlagen.

Und wo wir vorhin schon bei Nocternity waren, K.D. von selbigen war für das remastern dieser Platte verantwortlich, "in an obscure Session forgotten in Time".
Und schlussendlich noch ein Satz bzw. Songtitel vom 2015er "Gods of War - At War" Album der mittlerweile in England ansässigen Truppe: Hellenes do not fight like Heroes, Heroes fight like Hellenes.

1.In Memory... 05:37
2.A Call from Gods to God 06:24
3.An Ode to Rhode 05:51
4.The Perfect Sound of North Vs. South 08:50
5.Hellas - Ode A` 06:32
6.Hellas Ode - B` 05:07

https://macabreomen.bandcamp.com/
https://www.van-records.de/

-ohne Bewertung-

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Review: Ultha - Converging Sins
Geschrieben am 24.11.2016, 23:23 von ALUCARD

Ultha
Converging Sins
Vendetta Records (Cd&Vinyl), Tartarus Records (Tape)
Vö: 01.12.2106



Quasi fast ohne Vorwarnung haut das Kölner Kollektiv sein neues Album in die Menge, hier kam keine grosse Promomaschinerie zum laufen die schon Wochen vorher jedes kleinste Detail preisgibt und dadurch die Vorfreude und den Überraschungseffekt zunichte macht.

Genauso unerwartet trifft einen dann auch "Converging Sins", das Album ist ein wütendes, ruheloses Monster bei dem die Bedrohung fühlbar auch in den ruhigen Momenten unter der Oberfläche lauert. Eine Stunde Spielzeit verteilt sich auf 5 Songs die nach den ersten Durchläufen erstmal innerlich aufgearbeitet werden müssen. Denn von angenehm durchgestyltem Plastikmetal ist das Material hier weit entfernt, die Jungs gönnen sich und dem Hörer keine Ruhepause.

Einzig das hauptsächlich von der grossartigen Esben and the Witch Sängerin Rachel Davies eingesungene "Mirrors In A Black Room" kommt etwas zur Ruhe, einfache Kost ist es dennoch nicht. Spätestens wenn zum leidgeladenen weiblichen Gesang noch der heisere männliche Schreigesang dazu kommt vergeht sämtliche heimelig entspannte Atmosphäre. Genau diese beiden Pole machen dieses Stück unglaublich intensiv und bedrückend, so sehr das sich die Gänsehaut ganz automatisch einstellt.

Dem entgegen steht das restliche Songmaterial welches grösstenteils im schnelleren Galopp unterwegs ist und den Hörer dadurch zu Aufmerksamkeit und Anteilnahme auffordert. Denn sowohl rund um das als auch unter dem bretternden Klangkleid liegen noch diverse andere Soundspuren verborgen die entdeckt werden wollen. Als Beispiel nenne ich jetzt einfach mal die fast immer präsenten aber nie zu dominanten Synthiespuren und flächigen Keyboardsounds. Diese geben dem Material einen bedrohlig düsteren Hintergrundklang der aber so dezent verwoben wurde das er anfangs gar nicht richtig auffällt. Gesangliche Eintönigkeit vermeiden die Jungs geschickt dadurch das sie mit zwei Sängern arbeiten. Und die sind von ihren Stimmlagen so verschieden das man auch hört das es zwei unterschiedliche Stimme sind, zum schon erwähnten heiseren Geschrei kommt noch tiefvolumiges Growling.

So richtig in Worte fassen lässt sich das Gehörte gar nicht, "Converging Sins" sollte jeder selbst mal antesten um für sich herauszufinden ob er bereit ist sich damit zu beschäftigen und auseinanderzusetzen. Denn das ist halt nix zum nebenbeihören, das würde dem hohen Level der Songs nicht gerecht werden und man würde zu viel verpassen. Die leicht sakrale Aura die "You will learn about Loss" anhaftet muss einfach unter Kopfhörern entdeckt werden...

1.The Night Took Her Right Before My Eyes 17:54
2.Mirrors In A Black Room 09:10
3.Athame | Bane Emanations 05:10
4.You Will Learn About Loss 14:29
5.Fear Lights The Path (Close To Our Hearts) 16:48

Ultha:
Chris Noir (Vocals / Bass)
Ralph Schmidt (Vocals / Guitars)
Manuel Schaub (Drums)
Andy Rosczyk (Electronics)
Ralf Conrad (Guitars)

https://templeofultha.com/
http://ultha.bandcamp.com/
http://ultha.bigcartel.com/
https://www.facebook.com/templeofultha
https://vendetta-records.bandcamp.com/
https://vendettarecords.wordpress.com/
http://tartarusrecords.com/

9 von 10 Punkten

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The Wiring (Album Release) / Rogue Result :: Fr. 25.11. Wiesbaden
Geschrieben am 22.11.2016, 23:06 von UnDerTaker

The Wiring und Rogue Result bringen Powersludge und Stoner-Grunge auf unsere Bühne.
The Wiring releasen bei dieser Show ihr erstes Album "Withdrawal From Continuous Circulation".

https://www.facebook.com/The.Wiring.Official
https://www.facebook.com/Rogue.Result


Freitag 21:00 - 1:00
Von 25. November um 21:00 bis 26. November um 1:00

Kulturkneipe Sabot
Dotzheimerstraße 37 (Eingang Zimmermannstraße),
65183 Wiesbaden

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/1101461073272166/




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Sentient Horror
Geschrieben am 21.11.2016, 21:05 von Exorzist

Auch guter Stoff !  :rock:

 Die New Jersey Deather SENTIENT HORROR präsentieren euch ihr "guitar play-through" Video zum Song "Abyssal Ways"! Der Song stammt von ihrer Debut full-length "Ungodly Forms" welche am 09.12.2016 über Testimony Records erscheint.

Hier geht es zum Video !

It was mixed by Damian Herring (Horrendous) and mastered by Dan Swanö who remarks: "One of the best SweDeath projects I have come across in 20 years. The perfect blend of all the highlights from the Swedish scene from 89 to 91. Truly awesome!"

Tracklist:
01. Into The Abyss… (Intro)
02. Abyssal Ways
03. Die Decay Devour
04. Blood Rot
05. Splinter The Cross
06. Beyond The Curse Of Death
07. Ungodly Forms
08. Suffer The Grave
09. A Host Of Worms
10. Of Filth And Flesh
11. Mourning (Instrumental)
12. Celestial Carnage

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CULTIST /DeathMetal - Bocholt
Geschrieben am 20.11.2016, 15:51 von ALUCARD



Nettes Deathgeschrubbel was da aus`m Pott kommt.
CULTIST, zweites Demo namens "Pillars of Flesh" ist im September rausgekommen und sollte mal angetestet werden.
Old School Gerumpel ohne viel Firlefanz und stellenweisem zweistimmigen Gesang. Ich find death gut...

https://cultistband.bandcamp.com/



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Review: Sallow - I: The great Work
Geschrieben am 19.11.2016, 12:56 von ALUCARD

Sallow
The Great Work
Sick Man getting sick Records
Vö: 16.12.2016



Auf der Labelseite steht als Veröffentlichungsdatum der 23.12., bei der labeleigenen Bandcampseite 16.12.. Was davon nur richtig ist müsst ihr selbst rausfinden.
Sallow kommen aus Amerika und zeigen uns Black Metal von seiner rohesten Seite. Das liegt vor allem an der ziemlich ursprünglichen Produktion die klingt als würden die Jungs direkt vor dir im Wohnzimmer stehen. Hier wurde nichts verschönert und verbessert, alle Ecken und Kante wurden belassen. Für ein Ohr das glattpolierte Produktionen gewöhnt ist ein krasses Erlebnis. Aber Achtung, ich rede hier nicht von rumpeligem Kellerklang sondern einfach nur von schnörkellos erdigem und trotzdem transparentem Sound.

Ich allerdings mag das, vor allem in den Drumsound hab ich mich direkt verliebt. Dazu kommen noch Vocals die teilweise an "Filosofem" erinnern inklusive der dazu passenden Gitarrenarbeit. Und höre ich da in "Nocturnal Reprieve" eine Rezitation von "Transilvanian Hunger"? Egal, ihr dürftet jetzt wissen wohin die Reise geht.

Seine stärksten Momente für mich hat das Album im abschliessend frostigen "Der Winter kalt" nach der dritten Minute wenn das Stück fast komplett stoppt und sich wieder neu aufbaut. Und im von tranceartiger Raserei erfassten Schlussspurt bei dem Wahnsinn und drohender Kontrollverlust so nah beieinander liegen das sie fast greifbar sind. Saustark. Da das ganze wohl als Triologie angelegt ist bin ich schon mehr als gespannt was da noch kommt.

Maniacs denen reiner Black Metal am Herz liegt sollten mal reinhören.

Kommt als limitierte CD/Vinyl version:
CD | PocketPac, 350 g/m² Chromo carton
300 copies
Vinyl | 300 g/m² cover, 140g standart vinyl, 100 copies transparent red vinyl, 200 copies black vinyl

1.Naked In Moonlit Bliss, Drunk On Fire
2.Awaiting Black Flames
3.Nocturnal Reprieve
4.Der Winter Kalt

http://www.sickmangettingsickrecords.de/
http://sickmangettingsickrecords.tictail.com/
https://sickmangettingsickrecords.bandcamp.com/album/i-the-great-work
https://sallow.bandcamp.com/


8 von 10 Punkten

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MORTA SKULD
Geschrieben am 19.11.2016, 12:15 von ALUCARD

 Die US Deathmetal Legende Morta Skuld hat ihr neues Album fertiggestellt, es ist der erste Veröffentlichung seit dem 1997er Opus ‘Surface’.
Mit ‘Wounds Deeper than Time’ kehrt die Band auch wieder zu Peaceville Records zurück, das Album erscheint dort am 17.02.2017.

‘Wounds Deeper Than Time’ zeigt wieder Morta Skuld’s ausgereifte Mixtur aus Power und Brutalität und mit einem Fuss im OldSchool verwurzelt.
Aufgenommen, gemixt und gemastert wurde ‘Wounds Deeper than Time’ im Mercenary Studios von Scott Creekmore (Putrid Pile, Broken Hope, No Zodiac, Waco Jesus, Bloodline, Lividity) und der Band selbst. Das Coverartwork stammt von Patrick Kachellek der auch schon für das Cover der Comeback EP 2014, ‘Serving Two Masters’, verantwortlich war.
Die Band besteht aus David Gregor(Guitar/Vocals), Scott Willecke(Guitar), AJ Lewandowski(Bass) & Eric House(Drums).

Trailer: Morta Skuld - New Album Preview

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MALADIE - ...symptoms... ( EP )
Geschrieben am 19.11.2016, 11:39 von ElWiz






MALADIE machen keine Musik, die man sich mal so kurz anhört. Dafür hat man bereits auf zwei Alben gezeigt, mit welcher Intensität man Musik erschaffen kann - während man sich dabei keinerlei Grenzen setzt. Bis die Zeit reif für ein drittes Album ist, gönnt man seiner Gefolgschaft jetzt eine Ep namens "...symptoms..."  Man nennt die Scheibe halt mal eine Ep. Tatsache ist, daß sie es auf eine Spielzeit von weit über 40 Minuten bringt, wobei sich aber nur ein einziger Song darauf befindet: "Divinitas - A Journey"
Genau das ist das Ganze auch wieder. Eine Reise. Ein Trip. Wie immer sollte man sich am besten über Kopfhörer darauf einlassen. Genau hier kommt dann auch die Gänze des MALADIE'schen Klangkosmos zum Vorschein. Der Mammutsong ist vollgestopft mit allerlei Instrumentierung, Gesängen, Experimenten und Emotionen. Zugegebenermaßen roch es anfangs nach einer Enttäuschung, das Fehlen von Bernds prägnanter Stimme nicht adäquat ausgebügelt zu sein. Im Endeffekt war dies aber nur einer Tatsache geschuldet: man muß einfach nur bereit für die Musik sein. Halbherziges Hören am Computer oder auf einer "kleinen" Anlage funktioniert bei MALADIE schlichtweg nicht. So ist mir heute zum ersten Mal das dezente Trommeln im Hintergrund aufgefallen, das  in einer Passage jenseits der zehn Minutenmarke einsetzt. Nach und nach erschließen sich die Details, die in ihrer Fülle deutlich zugenommen haben und man sieht sich einem Mammutwerk gegenüber. Trommeln, Saxophon, Oboe, Chöre,... alles scheint am richtigen Platz zu sein und während dieser akustischen Entdeckungsreise fügt sich sogar die neue Stimme super ein.
"Divinitas - A Journey" zeigt MALADIE auf dem Gipfel ihres bisherigen Schaffens und läßt sämtliche Elemente scheinbar spielerisch ineinander übergehen. Nach mehreren Trips ist man auch diesesmal wieder unheilbar infiziert.
Neue Fans wird "...symptoms..." nicht in Scharen anziehen, aber diejenigen, die der Krankheit bereits erlegen sind, werden zufireden grinsend und glücklich dahinsiechen...

Wertung: 9,0 / 10

Release: 2. Dezember 2016

Label: Apostasy



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Happy Birthday Slaypi !
Geschrieben am 18.11.2016, 20:18 von Exorzist

Na dann auch hier nochmals "Alles Gute" an unseren Todesgurgeler Slaypi. Feier hart und lass dich reich beschenken  :poppen:

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Hell-is-open 2.0
Geschrieben am 17.11.2016, 23:25 von UnDerTaker

Hallo Leute,
nach ziemlich genau einem Jahr bastele ich an der Website um HIO auch für mobile Geräte (Smartphones und Tabletts) richtig lauffähig zu machen. Nach 1400 Seiten Dokumentation und vielen Versuchen und unzählbaren Stunden habe ich mal eine Version der Startseite gebaut, die eigentlich auf allen Geräten funktionieren sollte.

Im Kern sieht die Seite auf dem PC oder großen mobilen Geräten aus wie immer,erst mit kleinen Bildschirmen, Tabletts und Smartphones ändert sich das Aussehen. Zuerst verschwindet die rechte Seitenleiste taucht ganz unten in verschiedenen Elementen wieder auf. Bei sehr kleinen Bildschirmen verschwindet auch die linke Seitenleiste (mit dem Menü) und taucht oben im Querformat und in Teilen auch unten wieder auf.
Die einzelnen Element unten verschieben sich automatisch blockweise immer weiter nach unten, je nachdem wie breit die Bildschirme sind.  (Kann man auch teils testen wenn man das PC Browser-Fenster immer weiter verkleinert)

Es geht heute schon sehr viel mit der Websitengestaltung in HTML5 und CSS3 aber leider gibt es immer noch viele Schwächen die man dann leider nicht ausmerzen kann. D.h. nicht alles ist Möglich!

Bisher ist es aber nur die eine Seite die umgestellt. Denn im Mittelteil findet sich ja bei uns immer die eigentliche Seiteninformation (News, Bilder, Reviews, ...) und diese müssen von mir teilweise auch nach und nach angepasst werden.

Bitte testet mal, wie die Seite auf euren Geräten aussieht und ob alles normal aussieht. Also keine Text ineinander verschoben sind oder sonst etwas ungewöhnlich bzw. falsch aussieht.

Problematisch sind auf jeden Fall eingefügte Bilder oder Videos (Youtube) die breiter als der Standard sind und dann einfach nicht mehr ins Bild passen. Im Moment habe ich es so eingestellt, dass diese Beiträge breiter werden und man dann nach rechts scrollen kann (sollte auf lange Sicht aber nicht das Ziel sein).

P.S.: Über das Look & Feel der einzelnen Elemente kann man natürlich streiten, aber dies soll nicht jetzt das Thema sein

Also schaut mal hier nach:
http://www.hell-is-open.de/index2.php

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DRIVEN BY IMPACT - GROOVE DEATH AUS DÜSSELDORF
Geschrieben am 16.11.2016, 09:50 von Driven



Info:
http://www.facebook.com/DrivenbyImpact
Video:
https://youtu.be/XvmFy6M
Sound :
https://soundcloud.com/drivenbyimpact

Gegründet im Frühjahr 2015 vom Schlagzeuger Roman Rowinski (Ex-MAD BRAINS FAIL), bildete sich innerhalb von drei Monaten über Annoncen und Empfehlungen das komplette Line-Up bestehend aus Eugen Rutz (Gesang//Ex-MENTAL WAR/DEMISE EMPIRE), Kim van Geel (Gitarre//Ex-BITTER PIECE), Jens Schäfer (Gitarre//Ex-LOST CENTURY/THOUGHT SPHERE/MOMENT OF DETONATION) und Constantin Christ (Bass//Ex-ZIVIL). Zügiges Songwriting mündete im Dezember 2015 im ersten Live-Auftritt, auf dem unsere Mischung aus melodiösen, abwechselungsreichen und harten Eigenkompositionen beim Publikum auf jede Menge positive Resonanz stieß. Inspiriert ist das Material von modernen sowie klassischen Sounds und bietet einen kreativen Mix aus Core-, Groove- und (Melodic) Death-Elementen.
Zur Zeit arbeiteten wir an unserer ersten EP, deren Veröffentlichung im Herbst 2016 geplant ist. Weitere Live-Termine haben wir mittlerweile mit grandiosem Feedback hinter uns. Wir stehen aktuell mit einigen Clubs und Veranstaltern in Kontakt und planen weitere Gigs für die zweite Jahreshälfte 2016 und die erste 2017. Generell planen wir noch mehr Auftritte und weitere Veröffentlichungen, um in der Szene eigene und bereichernde Spuren unserer Leidenschaft zu hinterlassen.

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RATLORD - DeathMetal/Düsseldorf
Geschrieben am 16.11.2016, 00:09 von ALUCARD

Da kommt wieder was feistes für die Krachfetischisten....

Aus der Asche von Gone to Waste erheben sich RATLORD!




Feiner Deathstoff aus Düsseldorf, momentan gibts nur einen Track zum antesten. Aber der kann schwerstens überzeugen!!!!
ANCHECKEN : http://ratlordmetal.bandcamp.com/releases

Live sieht das übrigens so aus: https://www.youtube.com/watch?v=CJsv3Tzy29w
Full Set = 15 Minuten...so muss das sein.



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Review: Speedwhore - On The Verge Of Dysfunction (EP)
Geschrieben am 15.11.2016, 23:48 von ALUCARD

Speedwhore
On The Verge Of Dysfunction
Witches Brew
Vö:28.10.2016(Cd), Januar 2017(10"Vinyl)




Ist ja auch schon raus, deswegen soll noch kurz darauf hingewiesen werden.
Speedwhore aus München gibts jetzt auch schon wieder 10 Jahre, im Zuge dessen wurde diese EP veröffentlicht. 7 Titel zählt der Hörer wobei zwei nur als Intro und Zwischenspiel dienen. Der Rest kann aber mit bös fauchendem blackened Thrash überzeugen der herrlich unüberfrachtet rüberkommt. Mich stören nur die spitzen Schreie etwas, teilweise finde ich sie unpassend und zu oft eingesetzt. Ich möchte erst gar nicht wissen wie man eine männliche Stimme zu solchen Geräuschen bewegt, kann es mir aber fast denken....
Ansonsten aber feines Teil das da in den 20 Minuten durchrauscht, Thrasher mit einem schwarzen Herz sollten zuschlagen. Vor allem weil die Ep auch durch ihren trockenen und erdigen Klang überzeugen kann.  

1. The Sands of Badr (intro)
2. Project Babylon      
3. Alcoholic Force      
4. Lights over Phoenix      
5. Staub und Kohle
6. Dead City  
7. Born to Speed

Vocals, Guitars, Synths - Tim Kuntze
Bass - Johannes Mikulits
Guitars - Sebastian Listl
Drums - Dan Familiar

https://speedwhore.bandcamp.com/

7 von 10 Punkten

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Review: Soulburn - Earthless Pagan Spirit
Geschrieben am 15.11.2016, 12:16 von UnDerTaker

QUOTE
In Vertretung von Sascha Brecht post ich hier sein Review

Soulburn - Earthless Pagan Spirit

Immer wieder werden Eric Daniels und Bob Bagchus auf Ihre Asphyx Vergangenheit reduziert. Ganz klar kann man diese Vergangenheit nicht ausblenden, aber die beiden haben auch etwas anderes gemacht, nämlich Soulburn. Im Jahre 1998 erschien das erste unheilige Werk "Feeding On Angels", worauf man sich wieder in Asphyx umbenannte und sich nach einem weiteren Album erneut trennte. 16 Jahre später im Jahre 2014: Bob hat Asphyx verlassen um etwas kürzer zu treten und sich wieder mit Eric zusammengetan um Soulburn wiederzuvereinigen. Mit Twan van Geel und Remco Kreft verstärkt hat man ein solides Line-Up, das auch das zweite Album "The Suffocating Darkness" eingetrümmert hat.
Nun steht das dritte Werk am Start. Auch auf dieser Platte bietet das Quartett soliden Black/Death/Doom (oder wie viele heutzutage sagen würden Blackened Death/Doom) vermischt mit Ihrem ureigenen Stil. Wer dennoch ein Album im Stile von Asphyx erwartet, wird enttäuscht werden, die Trademarks der Band sind natürlich noch vorhanden, aber die Band hat sich weit von ihren Death Metal Roots entfernt. Ich lehne mich hier für viele wahrscheinlich aus dem Fenster, dieses Album ist aber definitiv nicht nur ein Highlight des Jahres, es ist auch das beste was Bob & Eric je auf eine Scheibe gebannt haben.
Mein absoluter Lieblingssong auf der Platte ist "Howling At The Heart Of Death". Als weitere Anspieltipps soll "The Blood Ascendant" und "Spirited Asunder" genannt werden.

Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlänge: 50:41
Label: Century Media Records
VÖ: 18.11.2016

Tracklist
01. Where Splendid Corpses Are Towering Towards The Sun
02. The Blood Ascendant
03. Howling At The Heart Of Death
04. As Cold As Heavens Slain
05. Withering Nights
06. The Torche
07. Spirited Asunder
08. Diary Of A Reaper
09. The Last Monument Of God

Facebook: www.facebook.com/official.soulburn/

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DARK MILLENNIUM - Midnight In The Void
Geschrieben am 15.11.2016, 10:20 von ElWiz

Die Rückehr einer Legende...




Am 14. Oktober erschien dieses ""Comebackalbum" der deutschen ( Death ) Metal - Innovatoren DARK MILLENNIUM und dazu ein paar Worte zu schreiben ist mir quasi eine Herzensangelegenheit, da es sich hierbei um nicht weniger als mein persönliches Metalalbum des Jahres handelt.
Kurze Zusammenfassung: 1990 gegründet veröffentlichte die Band bis '92 zwei Demos ( die im Zuge der Reunion 2015 unter dem Namen "Out Of The Past" kompiliert und wiederveröffentlicht wurden ). Dem folgten zwei eigenständige wie Innovative Alben: Das Debüt "Ashores From Celestial Burden" war noch stark im Death Metal verwurzelt, hob sich aber schon stark von anderen Vertretern des Genres ab und genießt  bei Fans Kultstatus, auf dem Zweitling "Diana Read Peace" war die Musik dann nochmal wesentlich progressiver und man war damit der Zeit weit voraus. Es folgte die Auflösung 1994.
Dieses Jahr - also 23 Jahre nach "DRP" - gipfeln die Ereignisse in Gestalt von "Midnight In The Void". Auf diesem ihrem Meisterwerk schaffen es die Männer, alle Stärken beider Frühwerke perfekt zu verschmelzen und kreativ noch weiter vorwärtszukommen. Unter "Death Metal" hab ich dieses Review abgelegt, weil hier eben die Wurzeln der Band liegen und ein geeignetes Progressivethema für derlei Innovatoren nicht vorhanden ist. Eine gewisse Grundhärte ist zwar immer noch häufig zu vernehmen, doch die wahren Stärken des Albums liegen im Erschaffen von detailverliebten und extrem stimmungsgeladenen Soundmonumenten, die den Hörer auf ihre ganz eigene Art gefangennehmen und emotional zu berühren verstehen. Extremer Metal gepaart mit einer Melancholie getränkten Entspanntheit. Unter all den Juwelen sticht "The Failure" hervor, welches quasi die Definition meiner Beschreibung ist. Sobald einen die Gitarrenmelodien in einem Klang umschmeicheln, der zB an THE CURE zu ca "Disintegration" - Zeiten erinnert, schmelze ich dahin. Mit "alte Dark Milennium plus Gothic - Einflüsse" läßt sich die Musik auf "Midnight In The Void" somit schlußendlich am besten beschreiben.
Ebenso wie die Musik waren auch die Coverartworks bei DARK MILLENNIUM stets anders und besonders. Auch hier ist das neue Album ihr Meisterwerk. Ein kleiner Knackpunkt könnte für so manchen der nach wie vor sehr eigene Gesang sein. Sowohl die Stimme, als auch Phrasierung und die nicht ganz akzentfreie Ausprache könnte der Band angekreidet werden, jedoch war das auch schon immer eine Erkennungsmerkmal für die Band.
Für mich ist "Midnight In The Void" das beste deutsche Metal Album seit SULPHUR AEON ( musikalisch natürlich komplett anders geartet ) und, wie eingangs gesagt, Album des Jahres. Ich gehe sogar soweit und sage, daß es eine der besten Metalscheiben überhaupt ist. Der selbstveröffentlichten Digi - CD soll nächstes Jahr eine adäquate Vinyl version folgen.
Nach unzähligen Durchläufen steht die Wertung für mich felsenfest:

Wertung: 10/10



>Tracklist:


01. Striggoi Moon / Slave To The Void
02. Insanity Suck System
03. Dressed For Suicide
04. Something To Die For
05. The Failure
06. Looking Good Dead
07. Rats Leading Rats
08. Love Sucks
09. Set In Motion
10. Among Wolves
11. Headache Machine
12. From A Thousand Years Of Shore

> Selfrelease / 14.Okt 2016
> 10 Tracks ( 70+ Min )




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IV. Metalheads Germany Festival am 29.10.2016 im Juku, Alzey
Geschrieben am 14.11.2016, 23:27 von UnDerTaker

Hier sind die Fotos vom IV. Metalheads Germany Festival am 29.10.2016 im Juku, Alzey
mit den Bands Disbelief, Sensless und Incordia.

Die Fotos findet ihr bei uns in der Bildergalerie

DisbeliefSenslessIncordia

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Lebenssucht
Geschrieben am 14.11.2016, 10:31 von ALUCARD

Wieder was für die fröhligen Stunden daheim...

Lebenssucht aus Leipzig und Sofia, Black Metal mit angenehm depressiver Note mit männlichem und weiblichem Gesang. MÜSST ihr antesten. Mehr mag ich gar nicht dazu sagen sondern lasse einfach das Video zu Beloved Depression für sich sprechen:

https://www.youtube.com/watch?v=PhUJOimq90o

https://lebenssucht.bandcamp.com/releases

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Review: Lunatic Affliction - Im Bannkreis der Götter
Geschrieben am 13.11.2016, 16:29 von ALUCARD

Lunatic Affliction
Im Bannkreis der Götter
Kristallblut Records
Vö:28.08.2016



Leider im Veröffentlichungsoverkill der letzten Zeit etwas untergegangen, trotzdem möchte ich noch kurz was dazu schreiben.

Lunatic Affliction kommen aus Deutschland und spielen Black Metal, wer beim Albumtitel an Paganblack oder Metmetal denkt der ist ganz falsch.
Thema des Konzeptalbums ist die Höllenfahrt von Ishtar und das Ganze basiert auf babylonischer Mythologie, wem jetzt die Ägyptologen von Nile in den Kopf kommen der liegt nochmals daneben. Und auch die sich jetzt namentlich anbietenden SweDeather Gates of Ishtar sind eine Sackgasse.

Die Nürnberger gehen auf "Im Bannkreis der Götter" positiv "oldschool" zu Werke, schauen dabei aber nicht in Richtung Norden. Eher typisch europäisch klingt das Machwerk der Band, vergleichbar mit den Sachen die vor der Jahrtausendwende durch den hiesigen Unterwald gekrochen sind. Die damals so beliebten als auch penetranten Keyboardsounds haben sie dafür aber weggelassen, auch der künstliche Plastiksound blieb in der Mülltonne der Geschichte. Lunatic Affliction verwöhnen den Hörer mit leicht kratziger, dennoch aber sauberer und druckvoller BlackMetal Rohheit

Die 9 direkt ineinander übergehend Songs erfordern etwas Aufmerksamkeit vom Hörer da sie doch etwas komplexer und anspruchsvoller sind als normales Schwarzmetallmaterial. Wenn ich mir die Texte so durchlese dann ist offensichtlich auch etwas Hintergrundwissen zur Thematik hilfreich, ich zumindest weiss nicht so recht worum es geht da ich einfach nicht mit dem historischen Background vertraut bin. Die Texte sind übrigens überwiegend in englisch verfasst, hier sollte man sich nicht von den Titelnamen täuschen lassen. Der Gastgesang in Form von weiblichen Vocals kommt von Megan “Iron Meggido” Leo (Witchblood, Ex-Deathronation), zusammen mit dem einbinden von Akustikgitarren und den Naturgeräuschen sorgen diese kleinen aber feinen Elemente für ausreichend Abwechslung. Dabei bleibt man eigenständig und wiedererkennbar, das schafft heutzutage auch nicht mehr jede Truppe.

Das Album ist als 6 Panel Digipack erhältlich und auf 500 Stück limitiert.

Die Höllenfahrt der Ischtar
Die 7 Pforten von Kurnugi
Im Totenreich der Erschkigal
Excitare Namtaru
Eclipse
Im Bannkreis der Götter
Aus tiefster Finsternis entflammt
Nergal Dominator Crudelis
Phönixschwinge


http://lunaticaffliction.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/lunaticaffliction/
http://www.kristallblutrecords.com/

7 von 10 Punkten

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DISBELIEF
Geschrieben am 12.11.2016, 16:33 von ALUCARD

Kein eigener Thread zu Jungs? Der Sucher oben hat nix gefunden...
Wie kann das sein? Blasphemie.....
Dann sorge ich mal für den aktuellen Stand.



Nach der Trennung von Massacre Records haben die Jungs beim französischen Label Listenable eine neue Heimat gefunden. Das lang erwartete 10. Album FULL OF TERRORS soll im April 2017 veröffentlicht werden. Mitte Dezember beginnen DISBELIEF mit den Drum-Recordings, der genaue VÖ-Termin und Infos zum Studio werden bald bekannt gegeben!

Video-Teaser #4: https://www.youtube.com/watch?v=QED_nsYafv8&feature=youtu.be
Video-Teaser #3: https://www.youtube.com/watch?v=0CqfOQVmo0c
Video-Teaser #2: https://www.youtube.com/watch?v=atLxxV1liYA
Video-Teaser #1: https://www.youtube.com/watch?v=XqogXl_YkSk

Mitglieder:
Karsten "Jagger" Jäger - Vocals
Jochen "Joe" Trunk - Bass
Alex Hagenauer - Guitar
David "Dave" Renner - Guitar
Fabian "Fab" Regmann - Drums

https://de-de.facebook.com/disbeliefhell/
http://www.disbelief.de/

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Demored
Geschrieben am 11.11.2016, 20:33 von Exorzist

Demored aus Braunschweig sollte sich der klassische old school Fan unbedingt mal reinziehen. Die noch junge Band hat mir ihrer neuen EP Absolution Through Dissolution eine beachtliche Scheiblette auf den Markt geworfen.

Review zur EP

Leider habe ich nur einen Song zum antesten auf Youtube gefunden. Wobei da noch stärkere Songs auf der EP am Start sind. Also auch hier gilt, antesten!



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AEON OF DISEASE
Geschrieben am 09.11.2016, 21:24 von Exorzist

Checkt die Band mal an !!!

Neckbreaker Records proudly presents the signing of the german Death Metal bastards Aeon of Disease . The band was founded in 2015 and released their first crushing 4-track demo in January 2016. In mid 2017 they are going to break some rotten necks, with their up-coming full-length! Be prepared for some smashing tunes!

Aeon of Disease are :

Stephan -Vocals
Holger -Guitar
Markus – Guitar
Thomas -Bass
Patrick -Drums

www.aeon-of-disease.de
https://aeonofdisease.bandcamp.com/album/demo-2016
https://www.facebook.com/Aeon-of-Disease-113991188934769/





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Satyricon - Nemesis Divina
Geschrieben am 09.11.2016, 16:46 von UnDerTaker

Satyricon haben ja dieses Jahr zum 20. Jubiläum von "Nemesis Divina" die Scheibe nochmals veröffentlicht.
Wie findet ihr den Stoff heute, also 20 Jahre später?

QUOTE
20 Jahre ist es bereits her, als die Norweger Satyricon ihr drittes Album "Nemesis Divina" veröffentlichten. Zum Jubiläum gibt es einen von Satyr persönlich remastered Re-Release! Zu Beginn wird dem Hörer "This is armageddon..." um die Ohre gehauen, es verweist direkt auf das was auf ihn zukommt. Die Songs, eine Mischung aus mystischen und Folkklängen im Zusammespiel mit Rasierei ergeben Fesseln, welche sich erst lösen, wenn die Musik verklingt. Diese Scheibe darf in keinem Black Metal Regal fehlen!


Persönliche finde ich die Songs, bis auf wenige Ausnahmen, zu verfrickelt.
Zum anderen waren Satyricon zu der Zeit noch deutlich böser und Black Metal-ischer unterwegs als heute. Und zu dem Hit "Mother North" muss man nichts mehr sagen ;)
Also das Album ist/war sicher nicht schlecht aber es gibt da "rundere" und eingängigere Sachen.



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Review: Root - Kärgeräs - Return From Oblivion
Geschrieben am 08.11.2016, 15:06 von ALUCARD

Root
Kärgeräs - Return From Oblivion
Agonia Records/Soulfood
Vö: 25.11.2016



Die heftigen Zeiten hat die Band längst hinter sich gelassen, das neue Werk kann ich auch nur noch unter "Metal" einordnen.
Von den Black Metal Wurzeln ist nix mehr zu hören, "Kärgeräs - Return From Oblivion" ist eher klassischer Heavy Metal der im zweiten Teil auch noch in seichtere Gefilde abdriftet. Antesten sollten das Leute die der Lehre des reinen Metalls verfallen sind, Doommetaller könnten daran ebenso ihre Freude haben.

Liegt es am Alter das Bandchef Jiri 'Big Boss' Valter seine 1987 gegründete Band in immer stillere Gewässer führt? Grad beim momentan erstarkenden Black/Death Metal aus dem osteuropäischen Raum hätte man doch nochmal ein Ausrufezeichen der Truppe erwarten können. Ein erneutes Aufbäumen, ein beweisen und zeigen das man zu den Gründungsvätern im eigenen Land gehört und schon extremes Material spielte als eine Vielzahl der jetzt aktiven Jungs noch gar nicht geboren war. Aber so wird es schwierig zu Root aufzusehen...

"Moment Of Hope" markiert dabei den Wendepunkt des Albums. War es vorher noch angenehm hörbarer Heavy Metal mit pathosgeladenem Gesang wird es ab hier schwülstig balladesk. Denkt man sich hier noch das das vielleicht nur ein Zwischenspiel war dann wird man von "The Key To The Empty Room" eines besseren belehrt. Uninspiriertes Geklimper trifft auf Gesang der Marke "windschief", spannungsarm leiert der Track so vor sich hin. "New Empire" kriegt dann die Kurve, bleibt aber auch unauffällig ohne erkennbare Struktur. "Up To The Down" ist Gitarrengezupfe mit etwas Getrommel. Wenn Jiri dann fragt "Do You Think Is It The End?" dann möchte man das fast schon mit "hoffentlich" beantworten. Ein Track der versucht an die erste Hälfte anzuschliessen, aber mit Standardriffs gewinnt man halt keinen Blumentopf.

Sicher war die Band mal wichtig und wegweisend, heutzutage hat Root aber viel von seiner Relevanz verloren und bewegt sich streckenweise in erschreckender Beliebigkeit und Ideenlosigkeit.
Die erste Hälfte kann man gut durchlaufen lassen, ab Albummitte fällt das schon schwerer.

Tracklist:
1. Life Of Demons
2. Osculum Infame
3. Moment Of Fright
4. The Book Of Death
5. Black Iris
6. Moment Of Hope
7. The Key To The Empty Room
8. New Empire
9. Up To The Down
10. Do You Think Is It The End?

http://www.rootan.net/
https://agoniarecords.bandcamp.com/album/k-rger-s-return-from-oblivion

6 von 10 Punkten

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Review: Sledgehammer Nosejob - Stop!Hammertime!
Geschrieben am 08.11.2016, 00:06 von ALUCARD

Sledgehammer Nosejob
Stop!Hammertime!
Defying Danger Records
Vö:16.01.2017



I wanna be your sledgehammer. Why don't you call my name? You'd better call the sledgehammer. Put your mind at rest...
So sang es einst der Peter Gabriel, und wer auch immer "called the Sledgehammer", hier ist er. Let there be no doubt about it. Sledge, sledge, sledgehammer...
Sledgewer? Nun, das ist die kreative Nebenspielwiese von Massive Assault`s Carl Assault und Fredde Kaddeth, unterstützt von Marco Prij (Distillator), live treiben Caspel Le Gras und Gideon Assault das Gebilde noch voran.
Facebookseite sagt: So…. interested in extreme face corrections?
Call Sledgehammer Nosejob….. the're good at it!
Ganz so ernst sollte man dieses Projekt nicht betrachten, via Bandcamp gab es ja schon diverse Testläufe. Ich empfehle hier einfach mal das sehr gelungene ZzTop Cover von "Sharp dressed Man".
Nun also das erste Vollzeitalbum. Unerwartet geordnet und straff durchgespielt gibts 10 Tracks auf die Ohren und irgendwie hätte ich mehr Mut und Kreativität erwartet. So erwartet den Hörer deathmetalatmendes Material mit crustiger Note die mich aufgrund des vorher vorhandenen Materials etwas unbefriedigt zurücklässt. Eventuell wollte man beim ersten Longplayer etwas auf Nummer sicher gehen und nicht zu viele Experimente mit einbauen, da ich aber die anderen Songs von der Bandcampseite kenne weiss ich das da noch viel mehr möglich ist.
So bleibt es am Ende Death`n`Roll mit dreckigem Körper der vor allem zum Ende hin begeistern kann (Pathological Liar), den Hörer aber noch etwas ratlos zurücklässt. In Anbetracht dessen das das hier aber nur die Arena ist in der sich die Jungs Korsett-und Stammbandbefreit austoben können geht das schon schwerstens in Ordung, da gab es schon schlimmere Egotrips oder Selbstneuerfindungsversuche anderer Leute die am Ende keiner brauchte.
Also, vor dem Genuss alle Erwartungen und Scheuklappen über Bord werfen und das Teil einfach durchbrettern lassen und sich gelungen unterhalten lassen. Am Ende des Tages ist es vielleicht genau das was das Album möchte, nicht mehr und nicht weniger...
I've been feedin' the rhythm. I've been feedin' the rhythm (show for you). It's what we're doin', doin'. All day and night (show for me). Come on, come on, help me do.


01 - Sledgehammer Bitch
02 - Blind Or Damned
03 - Crematorium
04 - Crashing
05 - Psycho Rocker
06 - Barcoded Ordered Sold Packed And Shipped
07 - Chainsaw Hank
08 - Pathological Liar
09 - Darker Than Black
10 - 1347 Black Death

http://sledgehammer-nosejob.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/SledgehammerNosejob

7 von 10 Punkten

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