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Hell-is-open

 


Chaos Descends Festival 2019
Geschrieben am 12.12.2018, 15:27 von UnDerTaker

angel witchDas CHAOS DESCENDS Festival hat soeben ANGEL WITCH die 2019er Edition bestätigt.
Tickets gibt es im Vorverkauf ab dem 19.12.2018 6:00 Uhr.
Das Festival findet vom 18. - 20. Juli 2019 im Ferienland 2 in 07924 Crispendorf statt.

Alles bisher bestätigte Bands:
Angel Witch
Archgoat
Brocas Helm
Chapel Of Disease
Darvaza
Obliteration
W.A.R. (Vorphalack, Xytraguptor, Drop and Zorrac playing Samael´s first two albums)
Wiegedood

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Review: Demonbreed - Hunting Heretics
Geschrieben am 09.12.2018, 20:12 von UnDerTaker

Demonbreed - Hunting Heretics

Mit "Hunting Heretics” bringen Demonbreed den Nachfolger des starken 2016er Debüts "Where Gods Come To Die" als Mini-Album mit fünf Songs. Auch wenn das die Band sicher nicht mehr hören mag, nochmal der Hinweis, dass hier Member der aufgelösten Lay Down Rotten und Miseo sowie Milking The Goatmachine, Carnal Ghoul und Skinned Alive zusammen zocken. Fernando Thielmann (Demonbreed, Milking The Goatmachine, Skinned Alive), Gitarrist und jetzt zusätzlich auch Schlagzeuger bei Demonbreed, hat das Album im Fat-Knob-Studio aufgenommen und produziert.
Und wie klingt nun der dritte Output der Band? Ähnlich wie die Vorgänger, etwas mehr nach traditionellem German Death Metal á la Lay Down Rotten, weniger nach Schwedentod und HM2-Geknarze.
Demonbreed, das ist old school Death Metal mit sägenden und variablen Gitarren, bollernden Drums und tiefen Growls, gepaart mit eingängigen Melodien. Der Sound auf "Hunting Heretics” klingt für mich etwas differenzierter und weniger bombastisch als auf dem Vorgänger "Where Gods Come To Die". Die Drums sind nicht mehr so sehr im Vordergrund wie zuletzt und alle Instrumente sind gleichwertig abgemischt. Der HM2-Sound der Gitarren ist über die drei Scheiben weniger intensiv geworden, was der Sache aber guttut, denn langsam ist einem dieses allgegenwärtige HM2-Geschredder in Anlehnung an die glorreichen Schwedendeathzeiten zu viel des Guten. Sänger Jost growlt bekannt tief und böse, (leider) scheint Fernando auf dem Album weniger zum Gesang beizutragen und ist meist nur dezent als zweite Stimme im Hintergrund zu vernehmen (oder ist es Daniel Jakobi (Demonbreed, Ex-Lay Down Rotten, Milking The Goatmachine), der auch gut die zweite Stimme geben kann?). Fernando macht, wie auch bei Milking the Goatmachine, einen tollen Job an den Drums.
Das lyrische Konzept dreht sich um die Zeit der Inquisition. Textzeilen wie »Devil’s own mine is your tortured soul«, »No peace, no heaven, no God will help you now«, »Confess, confess, we want to hear your screams« und »Hail, to the burning flesh« zeigen deutlich, dass es keine erfreuliche Zeit war, als die Inquisition stattfand. Sänger Jost präsentiert uns auch stimmlich diese Texte und Stimmung trefflich gnadenlos und düster.
Besonders positiv hervorzuheben ist, dass die Band sich die Mühe macht, für ihre Songs einen Anfang und einen sauberen Schluss zu schreiben. Kein einfaches Ein- oder Ausblenden von Songs wie es andere, leider auch namhafte, Bands oft tun.

Der Eröffnungssong „Fear The Verdict” beginnt im groovigen Midtempo, dann schraubt man das Tempo noch weiter herunter und es geht düster, untermalt mit bösen Gitarrenstakkatos und Schlagzeuggroove, mit Ansagen wie »What have you done? ... We show no mercy« weiter. Dann geht es straight nach vorne, um mit einem langsameren Part und großartigem Gitarrenlead und »We will kill, Bloodlust…« den Song ausklingen zu lassen.
„Deadly Superstition” knallt mehr straight, eingängig und weitgehend im Uptempo vorwärts. Ein flotter Death Metalkracher der alten Schule mit ordentlich Blastbeats. Mit „Confessions In Fire” setzt sich das Thema zunächst fort. Aber im Mittelteil wird es ruhiger und langsamer und schöne, melodisch eingängige, Gitarrenriffs untermalen die bösen zweistimmigen Growls.
„Suprema“ ist ähnlich gestrickt. Geballer, dann nach »Hang them high…« Midtempo mit feinen, teilweise zweistimmigen, Gitarrenläufen und prägnantem Gesang, dann straight forward ufta-ufta-Drumming und Geballer!
Bei „Hunting Heretics” kommt mir der Anfang bekannt vor (Lay Down Rotten?), langsame tiefe Drums und sägende Gitarrenriffs, mit dem Gesangsteil »Hail, to the burning flesh« geht es dann flott nach vorne, coole Gitarrenriffs, die nur links aus den Speakern kommen und straightes ufta-ufta-Gedrumme – Klasse! Danach geht’s im Wechsel mal groovig slow zur Sache, mal im beschriebenen flotten Tempo. Im Abgesang wird dann weiter dem brennenden Fleisch gehuldigt und instrumental mit Gitarren und Drums ausklingen lassen.

Das mir vorliegende Digipack ist handnummeriert und von eher schlichter Natur. Für das in rot und schwarz gehaltene Artwork war Felix Bäcker zuständig. Im Innenteil finden sich links die Songtexte auf rotem Grund abgedruckt, (die man nur mit Brille oder Lupe lesen kann), rechts die CD und darunter das aktuelle Foto der Band. Die Lyrics stammen von einem gewissen Deathcrusher, was mich etwas verwundert und ich mir unter dem Namen wenig vorstellen kann.
Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für sich oder andere braucht, der kann mit Demonbreeds „Hunting Heretics“ bedenkenlos zuschlagen und sich und anderen Death Metallern eine Freude machen!

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 19:11
Label: Testimony Records
VÖ: 14.12.2018

Tracklist
1. Fear The Verdict
2. Deadly Superstition
3. Confessions In Fire
4. Suprema
5. Hunting Heretics



Albumformate:
+ Ltd. Purple Vinyl (100)
+ Ltd. Transparent Green Vinyl (100)
+ Black Vinyl (100)
+ CD Digipak (300; hand-numbered)
+ Download/Stream

Line-up:
Jost Kleinert - Vokills
Daniel Jakobi - Guitars
Ferli Thielmann - Guitars/Vocals/Drums (Studio)
Johannes Pitz – Bass

Website der Band: www.facebook.com/demonbreedofficial

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ANGRRSTH - Znikad
Geschrieben am 09.12.2018, 15:00 von ElWiz

ANGRRSTH
Znikąd






Nach den Übersetzungen der polnischen Titel zu suchen,war gar keine so schlechte Idee; „Znikąd“ bedeutet nämlich soviel wie „von nirgendwo“ - und genau von dort kam diese geile 4 Track -EP ( * ) der polnischen Band ANGRRSTH.  Na ja, streng genommen über das doch sehr geschmacksichere GOD OV WAR – Label, aber eben so aus dem Nichts. Noch nichts von dem Quartett gehört zu haben scheint aber in dem Fall keine große Schande zu sein,denn man formierte sich wohl erst just 2018 und davor spielten einige Mitglieder wohl „nur“ in diversen polnischen Bands. Riecht also alles schwer nach tiefstem Underground und ich bin froh darüber,daß mir die Musik von ANGRRSTH ins Haus geflattert ist. Sie ist nämlich mal wieder ein Beweis dafür,daß eine sauber durchmengte Vermischung von Black – und Death Metal ein sehr ertragreicher Nährboden für großartige Früchte sein kann. Wie man die Kälte des Black Metals mit Hilfe von Einflüßen aus dem Death Metal in andere Formen gießen kann,haben Bands wie BEHEMOTH vorgemacht. Wie man die Grenzen der Genres noch mehr verschwimmen lassen kann,haben auch schon DISSECTION gezeigt und gehören ebenso wie Erstgenannte zu jenen Bands,die gern mal beiden Genres bedenkenlos zugeordnet werden können. Auf eben dieser Schiene fahren jetzt ANGRRSTH,wobei bei ihnen doch ganz deutlich der Black Metal die starke,tragende Seite bleibt,aber die gekonnte Vermengung mit melodischem Death Metal jederzeit erkenn- und spürbar bleibt. Flirrende Black Metal-Riffs gehen fließend in mächtige Death Metal-Passagen über,welche dann wiederum in etwas Erhabenem,ja fast Epischen, gipfeln. Bei finalen Track werden dann nochmal extrem gekonnt Versatzstücke aus dem „traditionellen“ Heavy Metal mit dem Sound verwoben. Ist schon recht großes Ohrenkino,das die Polen hier auffahren und es dürfte gerade Anhängern bereits genannter Bands ,oder evtl auch neueren Innovatoren wie beispielsweise SLAEGT oder VENENUM etc, mächtig gut reingehen.
Auf jeden Fall ist ANGRRSTH mit „Znikąd“ eine richtig bombige Scheibe gelungen, deren einziges größeres Manko wieder einmal darin besteht,daß es sich nur um eine EP handelt. Okay,dafür bleibt aber alles von Anfang bis Ende durchweg großartig.
*(die sich dann als 5-Tracker entpuppt. Der fünfte Songtitel wurde in einer kleinen Internetrechereche gefunden,das Booklet weist nur 4 Songs auf )

>Wertung: 8 / 10


>Tracklist ( 4+1 Tracks ):

1. Krew i Trans (6:12)
2. I Kopyt Słyszę Stuk (5:31)
3. Upadłem (5:16)
4. Siarka i Kwas (4:34)
5. Nad Głową Sznur (6:57)

>Release: bereits erhältlich
> Label: GODZ OV WAR


>>>komplette EP auf yt

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Review: Gnosis - The Offering of Seven
Geschrieben am 05.12.2018, 21:43 von ALUCARD

Gnosis - The Offering of Seven

Griechischen Black Metal mit Tendenz zum Midtempo hatte ich vor kurzem erst, Varathron`s "Patriarchs of Evil" lief bei mir sehr gut rein. Aaaaber halt, die Jungs kommen aus Florida!!!! Klingen aber nicht nach Amiland sondern zu 100% als hätten sie Hellas als Homebase.

Aber um zur ersten Riege aufzuschliessen fehlt doch etwas, meistens machen sie die guten Ansätze selbst kaputt. Bestes Beispiel: "Hand of the Fates". Der Track startet als DeathBlackzwitterwesen und geht dann in einen göttlichen Midtempopart über der atmosphärisch alles richtig macht. Die Weichen zum Übersong sind also gestellt, warum also klöppelt man danach wieder drauf? Schade schade, gefühlt wurde hier Potenzial verschwendet.
Und auch sonst bleibt alles eher skizzenhaft und roh, eventuell soll das sogar so sein. Aber dadurch fehlt etwas die Wärme um völlig zu überzeugen, ob man als US Bürger so eine komische Aussprache haben muss ist mir auch schleierhaft. Eventuell ist aber auch der holperige Gesang Teil des Konzepts vom Greekworship? Anyway, wie passt dann ein Running Wild Coversong mit rein? Ihr seht,lest, hört: eine wilde Mischung die Gnosis da auftischen.
Frühneunzigergriechenlandfreunde (was für ein Wort) müssten mal antesten, könnte gefallen. Midtempoblackies ohne Keyboardphobie dürfen auch mal ein Ohr dranhalten, ansonsten auch jeder der unaufgeregten Blackmetal bevorzugt der klanglich nicht glattgebügelt wurde.

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 34 Minuten
Label: Terror from Hell
Vö: 21.09.2018

1.Intro 01:24
2.Devils And Spirits 04:59
3.Hand Of The Fates 04:24
4.Dark King On The Mount 05:59
5.Golden Wings 05:22
6.Trascendence Pt.1 01:46
7.Evil Spirit (Running Wild cover) 03:40
8.The Great Storm 04:56
9.Outro 01:51

https://terrorfromhellrecords.bandcamp.com/album/the-offering-of-seven

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MGLA & Revenge
Geschrieben am 05.12.2018, 21:15 von Exorzist

 Chaos trifft auf Melodie! Die polnische Black Metal Macht MGLA und die kanadischen Chaos WAR/Black Metaller gehen gemeinsam auf Europatour, als Vorbands sind noch Deus Mortem (28.April - 6.Mai) und Doombringer (8.Mai - 17.Mai) am Start.

Hier die bisherigen Daten:

REVENGE
With Mgła and Deus Mortem *  or Doombringer +
28 Apr 19 Berlin (DE) Columbia Theater *
29 Apr 19 Erfurt (DE) From Hell *
30 Apr 19 Zwickau (DE) Seilerstrasse *
01 May 19 Munich (DE) Backstage *
02 May 19 Aarburg (CH) Musigburg *
03 May 19 Vienna (AT) Grelle Forelle *
04 May 19 Nürnberg (DE) Matrixx *
05 May 19 Tilburg (NL) Netherlands Deathfest *
06 May 19 Kassel (DE) Goldgrube *
08 May 19 Poznan (PL) U Bazyla +
09 May 19 Gdansk (PL) B90 +
10 May 19 Warsaw (PL) Porgresja +
11 May 19 Wroclaw (PL) Zaklete Rewiry +
12 May 19 Mörlenbach-Weiher (DE) Live Music Hall +
13 May 19 Colmar (DE) Le Grillen +
14 May 19 Lyon (FR) CCO +
15 May 19 Paris (FR) Petit Bain +
16 May 19 De Kreun (BE) Kortrijk +
17 May 19 Resonanzwerk (DE) Oberhausen +

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DEADBORN - Dogma Anti God
Geschrieben am 05.12.2018, 15:54 von ElWiz

D E A D B O R N
Dogma Anti God






Im Zusammenhang mit DEADBORN wird oft und gerne bis heute noch angemerkt,daß diverse Bandmitglieder einst mal bei den verblichenen deutschen Tech - Deathern NECROPHAGIST in Lohn und Brot standen; ein Umstand,der meiner Meinung nach mittlerweile recht überflüssig ist,denn besagter Band hat man eigentlich schon den Rang abgelaufen. Während an NECROPHAGISTs Musik in meinen Ohren doch deutlich der Zahn der Zeit genagt hat, bleiben sämtliche Scheiben der Schwarzwälder Todesschwadron akustische Clusterbomben,die meine Gehörgänge jedesmal auf's Neue in Schutt und Asche legen.

Wie gehabt knallt einem die Band auch auf ihrem dritten Album "Dogma Anti God" technisch versierten,jedoch immer straight nach vorne knallenden Death Metal um die Ohren,der sich niemals im frickeligen Wahnsinn verliert.Abermals sind die Drums recht weit in den Vordergrund gemischt,was aber im Falle DEADBORN ein Pluspunkt ist,weil der Bandsound so jedesmal noch einen zusätzlichen Schub an Energie erfährt. Ein Powerriegel of Death !  Und in diesem Riegel steckt dann diese extrem geile Füllung aus filigranen Kabinettstückchen und besonders musikalischer Melodiencreme.
Wo der Großteil der wirklich guten Death Metal-Bands heutzutage ihre Musik entweder in Schwärze taucht oder ihre Stärken aus retrograder Inspirationsrichtung zieht, da ist DEADBORN quasi die moderne Weiterführung des Death Metals,der Blick nach vorn . Aber eben immer purer Death Metal. Dazu kommt noch,daß die Band von Anfang an einen wirklich eigenständigen Sound hat und sich diesen bis heute bewahrt hat. Nix klingt wie DEADBORN.Zwar braucht diese Band scheinbar immer einen Zeitraum von ca fünf, sechs Jahren bis sie mit 'nem neuen Album rausrückt,aber jedesmal hat sich das lange Warten gelohnt,weil einem ein bis ins kleinste Detail ausgefeilter Knaller geliefert wird. Den Begriff "progressiv" spare ich bewußt aus,denn wo andere großartige Bands wie OBSCURA,ALKALOID oder REDEMPTOR durch den einen oder anderen akustischen Widerhaken dazugewinnen,da preschen DEADBORN direkt nach vorne durch die Wand.

So bleibt alles beim Alten: DEADBORN gehören zum Besten,was der deutsche Death Metal zu bieten hat und sollten endlich mal eine wesentlich größere Aufmersamkeit erfahren!


Wertung: 9/10


> Tracklist ( 9 Tracks / 35:17 Min ):

1. Veneration
2. Sense Of Delight
3. Canine Devotion
4. Dogma Anti God
5. Abortive Interment
6. Zero Moment Of Truth
7. Your Symbol Burns
8. Heretic Torment
9. Prayer in Exigence

> Bandcamp zum Reinhören
> Release: 07.Dezember 2018
> Label: Apostasy

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Review: Stilla - Synviljor
Geschrieben am 02.12.2018, 23:07 von ALUCARD

Stilla - Synviljor

Ein Album wie eine Wanderung durch einen Eissturm. Frostig, harsch, antihuman und dennoch ein emotionales Erlebnis. Die Noten prasseln wie Hagelkristalle gegen dich, wollen verletzen, dich spüren lassen das die Natur über allem steht. "Synviljor" kommt genau zur richtigen Jahreszeit...

Trotz allem Verzicht auf Gefälligkeit oder Massentauglichkeit verbirgt sich unter dem eisigen Panzer eine tiefe Melancholie. Diese tritt durch melodische Einsprengsel zu Tage die der Toröffner zum Album sind. Durch diese kurzen Auflockerungen bekommt man einen Bezug zu "Synviljor" das sich ansonsten sehr karg und kantig gibt. Wer also auf der Suche nach "schönem" Black Metal ist der muss weitersuchen und wird wohl eher bei den Bigplayern fündig die sich der Masse anbiedern. Stilla stehen für Black Metal der rauen Art, abweisend und kalt. Doch genau das soll Black Metal doch auch sein, oder?

Die 7 Titel muss man sich erarbeiten, "Synviljor" ist trotz seiner "old school" Herangehensweise alles andere als vorhersehbar, als Beispiel nenne ich mal "Den kusligaste av gäster": Einerseits finsterer Blackmetal in purester Form, aber auch mit einer melodisch folkigen Schlagseite die ans Herz geht. Der Übergang von einem Thema ins andere ist grossartig weil er so unerwartet kommt, aber man muss zuhören um das richtig mitzubekommen. Auch die unterschwellig eingebauten folkartigen Melodien fallen einem eigentlich erst auf wenn sie schon wieder weg sind. Das ist ein weiterer Pluspunkt der Scheibe, man reitet nie zu sehr auf dem fragilen Melodiegerüst herum das sich des öfteren in dem schwarzmetallischen Gewitter ergibt.

Mögen alle anderem dem Trend vom melodischen Black Metal aus Schweden hinterherlaufen, Stilla stehen dem entgegen und legen mit "Synviljor" ein Album vor das die wahren Werte des Genres hervorhebt. Zusätzlich gefallen mir auch die selten auftauchenden Keyboardklänge die wie ein Polarlicht über allem schweben und die Finsternis ein wenig erhellen.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47 Minuten
Label: Nordvis
Vö:30.11.18

1.Frälsefrosten 06:30
2.Skogsbrand 07:50
3.En närvaro av då 04:53
4.Den kusligaste av gäster 05:37
5.Myr 07:23
6.Över blodiga vidder 08:20
7.Ut ur tid och rum 06:16

https://stillaswe.bandcamp.com/album/synviljor

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Review: Ancestor - Lords of Destiny
Geschrieben am 01.12.2018, 22:37 von ALUCARD

Ancestor - Lords of Destiny

Die Scheibe hat eindeutig den falschen Zeitstempel. Da steht 2018, es sollte aber 1988 dastehen. Zumindest klingt "Lords of Destiny" genau so, die Band selbst sagt auch das sie von den Anfängen von Kreator und der Teutonic Thrash Szene beeinflusst ist. Das hört man deutlich, Kreator kommen immer wieder mal durch. Aber wir haben 2018, braucht das da noch jemand?

Nun, vorteilhaft ist das es recht überraschungsfrei daherkommt. Man bekommt was man unter oben genannten Eckpfeilern erwartet, traditionsgetreuen Thrash mit starken End80er Einschlag. Selbst der Klang ist der Ära angepasst, neuzeitliches Geballer sucht man vergebens. Und da liegt das leichte Problem der Scheibe: alles klingt als hätte es schon etwas Staub angesetzt. Ich hab wirklich nix gegen natürlichen Sound, der ist mir zehnmal lieber als irgendwelche Klinikprodukte. Aber hier fehlt einfach etwas der Punch, irgendwie alles etwas dünn und übersteuert. Die Titel folgen meistens dem selben Schema, der Mann hinter dem Mikro bleibt auch grösstenteils bei (s)einer Schiene.

Am Ende aber alles gar nicht so schlecht, die Jungs aus Peking hauen mit Sicherheit alles raus was geht und haben dazu auch kein grosses Label im Rücken. Und sie huldigen der alten Zeit respektabel und ehrfürchtig ohne wie eine Kopie zu klingen. In einer alkoholgeschwängerten Atmosphäre zündet das Material mit Sicherheit auch noch besser als hier vor dem heimischen Computer.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 36 Minuten
Label: Awakening Records
Vö: 18.08.2018

1.Rise by Sin 02:55
2.Deathlike Silence 04:28
3.Bloody Repression 04:04
4.The Final Worship 05:18
5.Black Future 03:54
6.Tormentor 03:38
7.Pain and Hate 04:05
8.Savage Action 03:38
9.Inner Struggle 04:27

https://ancestorcn.bandcamp.com/album/lords-of-destiny

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Review: Deadbird - III: The Forest Within The Tree
Geschrieben am 01.12.2018, 08:37 von ALUCARD

Deadbird - III: The Forest Within The Tree

Die schnellsten sind die Jungs aus Arkansas nicht, das letzte Album erschien vor 10 Jahren. Aber Qualität braucht seine Zeit und im Doombereich haben sie ja eh eine andere Zeitrechnung bzw. ein völlig anderes Zeitgefühl.

Und wer bei Doom und Amerika schnell an Pallbearer denkt der liegt auch hier nicht verkehrt, Deadbird zählen ebenso zu den Vertretern die dem Genre neuen Wind einhauchen. Und das ist nicht nur ein glückloser Wiederbelebungsversuch, "III: The Forest Within The Tree" steht für eine erfolgreiche Reanimation. Und eine Richtung schwebt noch mit bei der Amerika auch prägend waren: Grunge! Testet das Material mal an, aber von der Stimmung und dem Gesang her passt das auf jeden Fall. Danzig schimmern auch hier und dort mal durch...

Energiereich ist es allemal, Blumenkinderdoom bekommt ihr woanders. Hier ist Druck auf dem Kessel und Deadbird sind dazu bereit das auch umzusetzen. Könnte man beim Artwork und dem Intro noch in Richtung Psychgeschwurbel denken, spätestens mit dem Schlussteil von "Luciferous Heart" sind alle Nebelschwaden weggeblasen. Ein Titel der auch vorher schon alles richtig macht, melodisch, kraftvoll und mit göttlichem Gesang gesegnet der perfekte Einstiegssong. Laut Promozettel sind alle sechs Bandmitglieder am Gesang beteiligt, somit kann man in punkto Abwechslungsreichtum natürlich aus dem Vollen schöpfen. Und das macht sich auch bemerkbar, der Gesangsstil variiert innerhalb der Songs da jeder den Bereich abdeckt den er auch beherrscht. Somit klingt nichts erzwungen oder rausgepresst und der Gesang legt sich wohlwollend über das Gerüst das die zwei Gitarren, die zwei Bässe und das Schlagzeug aufbauen. Und endlich ist das auch mal wieder eine Produktion die der Bandstärke gerecht wird, man hört einfach das hier mehr wie zwei Leute tätig sind. Auch weil der Klangteppich so gewebt ist das jeder seinen Freiraum hat und man ihn raushören kann.
Das es auch kurz und knackig geht beweist man im vorbeigehen mit "Alexandria" das ebenfalls mit einer Gesangsarbeit aufwartet die zum niederknien ist. Mit dem Zwischenspiel "11:34" geht dann aber irgendwie der Drive verloren, das Teil ist als Trennlinie anzusehen. Denn auch "Brought Low" startet sehr verhalten und entspannt, die massiven Eruptionen erfolgen ab der vierten Minute und treffen den Hörer völlig unerwartet. "Bone & Ash" geht dann noch einen Schritt weiter und flirtet im Songverlauf mit Deathmetal und Deathdoom, erschreckend das die Jungs auch das bestens umsetzen. Die zehnjährige Unterbrechung hat scheinbar für einen ordentlichen Kreativitätsschub gesorgt und man hat die Zeit genutzt um seine Fertigkeiten zu verbessern. Anders ist es nicht zu erklären das Deadbird so leichtfüssig und vor allem gekonnt und eindrucksvoll zwischen den verschiedenen Genreschubladen herumwandern. Das ist erst das zweite Album der Band, wenn jetzt nochmal 10 Jahre vergehen bis zum nächsten und die Truppe nochmals eine Schippe drauflegt, was steht uns dann 2028 bevor? Ich hoffe aber es dauert nicht so lange...

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: 20 Buck Spin
Vö: 12.10.2018

1. The Singularity
2. Luciferous Heart
3. Heyday
4. Alexandria
5. 11:34
6. Brought Low
7. Bone & Ash
8. Ending

Line-up:
Chuck - Guitar / Vocals
Phillip - Drums / Vocals
Alan - Guitar / Vocals
Jeff - Bass / Vocals
Reid - Bass / Vocals
CT - Mini Korg / Noise / Vocals

https://listen.20buckspin.com/album/iii-the-forest-within-the-tree
http://www.facebook.com/Deadbird1332

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Neues von Nachtmystium
Geschrieben am 30.11.2018, 14:00 von UnDerTaker

nachtmystium 2018Nachtmystium haben den neuen Song "Voidless" veröffentlicht. Der Song wurde erst nach der Aufnahmesession für die heute erscheinende EP "Resilient" aufgenommen.
"Voidless" wird nur auf dem 2CD Artbook erscheinen welches vom Bassisten Martin van Falkenstijn (Empyrium, Sun Of The Sleepless et al) erstellt wurde. Dieser hat auch die Lyrics geschrieben und den Song eingesungen.

Währenddessen wird Frontmann Blake Judd erneut beschuldigt seine Fans abzuziehen und bestellte und bezahlte Ware nicht auszuliefern und Konzerte und Begründung ausfallen zu lassen. Der "Rückfall" hat wohl mit den immerwährenden Drogenproblemen von Judd zu tun.



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Interview mit Infernal, Gitarrist von Desaster und Moontowers
Geschrieben am 27.11.2018, 21:51 von UnDerTaker

infernal%20desaster%20moontowersUnsere Redakteurin Petra hatte beim Metal im Woid Festival die Gelegenheit mit Infernal aka Kuschke von den old school Black/Thrashern Desaster über die Band, den neuen Drummer Hont sowie seine zweite Band Moontowers zu sprechen.

Checkt das Interview hier...

interview

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Review: JT Ripper - Gathering Of The Insane
Geschrieben am 27.11.2018, 12:45 von ALUCARD

JT Ripper - Gathering Of The Insane

Ich hab etwas überlegt wie die Mukke klingt die sich hinter dem komischen Coverartwork verbirgt. Fazit der Überlegung: wie eine Strassenkötervariante von Desaster. JT Ripper kommen aus Chemnitz, JT steht dabei für "Jack the", wa?

Das zweite Album des Trios steht für kompromisslosen BlackThrash ohne wenn und aber. Sie huldigen der reinen Lehre des Genres, ohne Schmückwerk, ohne Partyboot, ohne Wackengefahr. In der konsequenten Umsetzung ist das sehr überzeugend da man eben auf sämtliches störendes Drumherum verzichtet und "true to the Bone" zu Werke geht. 10 Versionen recht ähnlicher Bauart bekommt ihr zu hören, vor Eindimensionalität rettet das Material die geniale Gitarrenarbeit. Flitzefinger Daniel legt eine Spielfreude an den Tag die locker für drei Gitarreros reichen würde, dadurch fegen die Tracks leichtfüssig durch die Boxen und setzen sich sofort fest. Das heisere Organ von Sänger Steffen passt bestens dazu, mir gefällt die ordentliche Spur Angepisstheit und Aggression in seiner Stimme sehr gut. Drummer Chris deckelt das alles noch erfrischend uneigennützig und angenehm. Klingt seltsam, aber mir gefällt es das das Schlagzeug schön natürlich tönt und nicht so sehr im Vordergrund platziert wurde.

Somit gibt es eigentlich keinen Grund warum ihr "Gathering Of The Insane" nicht mal antesten solltet, wer gerne in Richtung Nocturnal Witch&Co unterwegs ist wird das nicht bereuen. Aber warum hat es keines von den einheimischen, den "so sehr" den Underground unterstützenden Labels geschafft die Band an sich zu binden? Und irgendwie hätte ich mir ein anderes Artwork gewünscht.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 36 Minuten
Label: I Hate Records
Vö: 30.11.2018

1. Cvlt
2. Chaos
3. Childs Play
4. Feast
5. Shadows
6. Nightstalker
7. Them
8. Maze
9. Second Skin
10. Carnal Lust

Line-up:

Steffen - Bass & Vocals
Daniel - Guitars
Chris - Drums

https://www.facebook.com/J.T.Ripper.thrash

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DARK EASTER METAL Meeting 2019, München - Fett, Fett, Fett!!&#
Geschrieben am 26.11.2018, 18:19 von UnDerTaker

dark%20easter%20metal%20meetingDas DARK EASTER METAL Meeting lockt mit einem brutal finsterem Package vom 20. - 21. April 2019 nach München in das Backstage.

20. April 2019:
TSJUDER + NECROPHOBIC + ADVENT SORROW + MIDNIGHT + THE RUINS OF BEVERAST + GEHENNA + THULCANDRA + SEAR BLISS + URN + ENDEZZMA + BAEST + IMPERIAL TRIUMPHANT + DÉCEMBRE NOIR + ESSENZ + GOATH + DEAD ALONE + more to be announced

21. April 2019:
TRIPTYKON + UNLEASHED + TAAKE + HARAKIRI FOR THE SKY + DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT + DORNENREICH + HELHEIM + NOCTE OBDUCTA + WALDGEFLÜSTER + POSSESSION + DAWN OF DISEASE + LIK + FIRTAN + KARG + INFESTUS + THORMESIS + CONVICTIVE

Einlass: 14 Uhr / Beginn: 14.30 Uhr
VVK: 80 Euro + Gebühr

Zwei-Tages-Tickets gibt es bei Backstage Tickets, Eventim und München Ticket.

Drei Areas (Backstage Werk, Backstage Halle und Backstage Club) – Keine Überschneidungen der Bands auf den beiden Hauptbühnen im Werk und in der Halle!

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Bericht über Moshpit, Schweiß, harte Kerle, Frauen im Heavy Metal
Geschrieben am 26.11.2018, 14:34 von UnDerTaker

Ein Bericht über Moshpits, Schweiß, harte Kerle, Growling und Gender Doing im Heavy Metal aus Frauensicht im Zeit-Magazin.
Amüsant zu lesen. Checkt es mal an.

» Und ewig grunzt das Weib
Whoo-oaa-arrghhh! In der Welt des Heavy Metal zählt Härte, aber Männer tragen lange Haare und Leggings. Und Frauen wie unsere Autorin schätzen einen ordentlichen Moshpit.

Apropos Doing Gender: Ausgerechnet in der Szene der harten Kerle sieht man neuerdings mehr und mehr Frauen auf der Bühne, gerade auch im Death Metal und Metalcore, die growlend Geschlechterklischees sprengen.

... «

Zu dem Bericht geht es hier... lang.

Quelle: zeit.de



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Review: Burning Witches - Hexenhammer
Geschrieben am 23.11.2018, 19:57 von Nabu

Burning Witches - Hexenhammer

Wofür ist die Schweiz bekannt? Uhren? Schokolade? Das Bankgeheimnis? Oder doch eher Ricola und die berühmte Kräuterkraft? Auf jeden Fall nicht zwangsläufig für Heavy Metal. Und das obwohl das bergige Land doch äußerst viel zur globalen Metal und Hard Rock Szene beigetragen hat. Man denke nur an Bands wie Gotthard, Krokus, Celtic Frost bzw. Hellhammer oder Eluveitie. Mit den brennenden Hexen steht jetzt aber eine junge Band auf der Matte die sich – bevor man irgendetwas gehört oder gesehen hat – vor allem durch die Tatsache von anderen Bands abgrenzt, dass die Besetzung ausnahmslos weiblich ist.

Nun bin ich ja bekanntermaßen ein großer Freund von Female-Fronted Metal und dementsprechend auch schon fast ein Fan der Band bevor die ersten Klänge die Boxen verlassen. Fünf Mädels aus meiner alten Heimat die sich voll und ganz dem Heavy Metal verschrieben haben – was kann es schöneres geben? Die Frage lässt sich für mich ganz klar beantworten: ein etwas kürzeres Intro. Klar, Stimmung und so. Aber wenn das Riff von „Executed“ losknallt frage ich mich schon warum mir das nicht zügiger serviert wird – richtig geiler Heavy Metal, fantastische Gitarrenarbeit und eine starke, charismatische Stimme – die wunderbar die Leinwand, welche die Musik darstellt, bemalt.

Zu kitschig? Weiß ich doch. Ich ließ mich vom anfänglichen Euphorie-Schub etwas ablenken. Der flachte dann auch tatsächlich relativ schnell wieder ab. Das soll nicht heißen, dass die Musik in irgendeiner Form schlechter wird. Aber es ist und bleibt halt klassischer Heavy Metal. Um damit den Leuten noch die Socken auszuziehen muss man schon.. um ehrlich zu sein habe ich keine Ahnung was man da machen müsste. Vermutlich geht das nicht mehr. Was aber auf einem klassischen Album immer geht ist eine Power Ballade die wir in „Don’t Cry My Tears“ finden – und mein lieber Herr Gesangsverein (oder Frau Gesangsverein?) rödelt der Song stark. Ich bin nun bei weitem kein Balladenexperte, aber hier finde ich keinen Kritikpunkt – perfekt!

Der Mittelteil des Albums hält weiterhin souverän ein sehr hohes Niveau und krallt sich den Hörer immer wieder mit äußerst eingängigen Passagen. Das Ganze gipfelt (für mich) in den Songs „Dead Ender“ und „Hexenhammer“. Fette Riffs, geile Rhythmen, genug Abwechslung und geile Soli. Ein Heavy Metal Puris könnte sich kaum mehr wünschen. Außer vielleicht ein Cover zum Schluss? Die Hexen schließen ihr zweites Album mit Dio’s Holy Diver. In meinen Augen sehr gut umgesetzt und ein schönes Ende für ein fantastisches Stück Schwermetall, welches das Feuer zwar nicht neu erfindet aber voller Inbrunst lodern lässt.



Anspieltipp: Executer, Don’t’ Cry My Tears, Hexenhammer


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 47:52
Label: Nuclear Blast

VÖ: 9. November 2018



Tracklist

1.   The Witch Circle
2.   Executed
3.   Lords of War
4.   Open Your Mind
5.   Don‘t Cry My Tears
6.   Maiden of Steel
7.   Dungeon of Infamy
8.   Dead Ender
9.   Hexenhammer
10. Possession
11. Man-eater
12. Holy Diver

Website der Band: Burning Witches bei Facebook

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Review: Avast - Mother Culture
Geschrieben am 22.11.2018, 10:43 von ALUCARD

Avast - Mother Culture

"First class blackgaze with a touch of the vintage Norwegian black metal heritage", so die Eigenbeschreibung der Band. Und das ist sehr passend. Die "nicht schon wieder so etwas" Fraktion hat sicher schon beim ersten Satz nicht weitergelesen, allen anderen sei das antesten der Truppe empfohlen. Vor allem weil der Satzbaustein "black" hier ganz gross geschrieben ist, fett und unterstrichen. Von "gaze" bleibt nicht mehr viel übrig, das dominierende Element ist eindeutig Black Metal moderner Art. Selbiger schwimmt sich aber immer wieder frei und driftet in ausdrucksstarke Instrumentalpassagen, der Verzicht auf Klargesang ist dabei der dunklen Grundstimmung sehr dienlich.
Wie so oft ist nichts hervorzuheben, das Album funktioniert am besten am Stück und ist der perfekte Wegbegleiter für eine Gedankenreise. Wenn dort dann skandinavische Landschaften auftauchen dann hat die Band alles richtig gemacht.

Fazit: Kein Lalagaze sondern intensiv schwarz gefärbte Klangkunst. Nix für die "Black Metal Partyhits" Gemeinde, der Rest erfreut sich an angenehm unaufgeregtem Material das sowohl anspruchsvoll als auch begeisternd ist. Und auch wenn ihr bisher eine Allergie gegen das Genre hattet, hier ist die imposant bildgewaltige Therapiesitzung.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 39 Minuten
Label: Dark Essence Records
Vö: 26.10.2018

1.Mother Culture 08:57
2.The Myth 03:37
3.Birth of Man 05:43
4.The World Belongs to Man 07:08
5.An Earnest Desire 06:52
6.Man Belongs to the World 06:51

https://avastband.bandcamp.com/

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Review: One Tail, One Head - Worlds Open, Worlds Collide
Geschrieben am 16.11.2018, 22:28 von ALUCARD

One Tail, One Head - Worlds Open, Worlds Collide

Black Metal, zweite Welle. Näher ran als "Worlds Open, Worlds Collide" wird wohl kein Album mehr kommen. Und damit meine ich nicht den gnadenlosen Darkthrone Worship sondern eher die grenzensprengenden Sachen die damals schon das Genre bereicherten und teilweise ihrer Zeit einfach vorraus waren. Das ist immer noch Black Metal, aber irgendwie auch schon einen Schritt weiter. Zu der harschen Atmosphäre gesellen sich immer wieder postpunkige Elemente die auch aus dem Soundlabor von Killing Joke stammen könnten. Wenn der sperrige und rohe Klangteppich in die waveartigen Passagen übergeht kommt auch Joy Division Feeling auf, den Gesang mal ausgeklammert. Oder auch die Gothpunkurgesteine Christian Death in der Rozzphase passen noch mit rein. Wie gesagt, immer noch alles Black Metal. Aber angereichert durch weitere Strömungen die die kalte und irgendwie menschenferne Stimmung noch unterstreichen.
So richtig melodisch stimmungsvoll ist hier nichts, zeimlcih unterkühlt drängen die Titel ins Gehör und fühlen sich in den ersten Durchgängen wie Fremdkörper an. Titel die noch nicht richtig fertig sind, alles verbleibt sehr skizzenhaft. Die Themenwechsel erfolgen ruppig und auch der Gesang folgt keiner erkennbaren Logik. Aber wenn man sich erstmal von seinen normalen Hörgewohnheiten befreit hat und das Album wirken lässt dann erkennt man das grosse Ganze. Hier läuft viel über die Aura der einzelnen Titel die man erfassen muss und in die man sich fallen lassen muss. Keine Stangenware, kein Standardgerumpel. Dunkle Tonkunst umschreibt es glaube ich mal recht gut, dunkel und kalt. Kein betteln um Aufmerksamkeit, keine Gefälligkeiten gegenüber dem Hörer.

Ist man soweit und hat sich mit all dem arrangiert dann kann man sich "Worlds Open, Worlds Collide" nochmal neu widmen und das Album von einer ganz anderen Seite kennenlernen. Das braucht etwas Anlaufzeit, wird aber belohnt. Black Metal, reduziert auf das Wesentliche mit Fuck you Attitüde und konsequenter Antihaltung. Alles ist so wie es die Norweger wollen, was der Hörer auf der anderen Seite davon hält interessiert nicht. Und genau das ist eigentlich eines der Kernthemen vom Black Metal - leider hat das Genre das vergessen und biedert sich für Geld und Ruhm der breiten Masse an. Danke das es noch Bands wie One Tail, One Head gibt die sich dem entgegenwerfen und zeigen das Black Metal in der Welt der Hochglanzmagazine nichts zu suchen hat. Ein faszinierend vielschichtiges Werk trotz seiner Reduziertheit. Ein Rohdiamant.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Terratur Possessions
Vö: 05.10.2018

1.Certainly Not 01:02
2.Arrival, Yet Again 03:47
3.Worlds Open, Worlds Collide 05:32
4.Stellar Storms 07:17
5.An Utter Lack Of Meaning, Hitherto Unbeknownst, Suddenly Revealed 02:25
6.Firebirds 04:23
7.Sordid Sanctitude 04:24
8.Rise In Red 04:20
9.Passage 03:00
10.Summon Surreal Surrender 10:10

https://terraturpossessions.bandcamp.com/album....collide

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Review: Thron - Abysmal
Geschrieben am 16.11.2018, 16:59 von ALUCARD

Thron - Abysmal

Da schaut ihr in die Ferne und sucht die schwarzen Perlen im fernen Skandinavien, Nidrosien oder Kanada. Dabei liegen sie doch direkt vor euch, aber wie das halt so ist mit dem Prophet und dem eigenen Land...

Thron kommen aus dem Schwarzwald, anhand des vorliegenden Albums und der hohen Qualität würde ich mal behaupten das hier keine Anfänger am Werk sind sondern erfahrene Leute die ihr Brot auch schon bei anderen Bands verdienten. Typisch Blackmetal wird natürlich wieder viel Geheimhaltung übers Personal betrieben, also wende ich mich direkt der Musik zu.
Und die Jungs haben, dem Bandnamen passend, schon Anspruch auf den Thron. Zumindest brauchen sie sich vor niemandem verstecken, egal woher die namhaften Vertreter des Genres auch kommen mögen. Irgendwelchen Vergleichen entziehen sie sich durch eine eigene Note, Thron sind keine "die klingen wie XYZ" Band sondern stehen auf eigenen Füssen. Mit diesen bewegen sie sich im Geläuf von melodischem Blackmetal, mal rasant, mal majestätisch getragen. Am besten einfach mal "Under a bloodred Sky" antesten, der Song vereint eigentlich alles für was die Band steht.
Und da man auf irgendwelchen unnötigen Zierrat verzichten und der Klang nicht aus dem Plastikmüll kommt durchzieht das komplette Album eine feine frostige Atmosphäre. Die Gitarrenfraktion nutzt die ihnen gebotene Freiheit und verzaubert mit herzerwärmenden Melodieabläufen ohne sich zu verfrickeln. In Zusammenarbeit mit dem angenehm unaufgeregten Drumming ist das der perfekte Background für die Ausführungen von Sänger Samca. Sein Organ passt bestens zum Klangteppich, immer präsent aber nie zu dominant oder sich in den Vordergrund stellend. Das ist auch das grosse Geheimnis der Platte: Die Band funktioniert als Einheit ohne das irgend jemand zum Egotrip ansetzt. So ist das alles nix neues, aber in der Präsentation einfach packend und begeisternd.

Black Metal wie er sein soll, atmosphärisch dunkel, melodisch, eigenständig und mit grossartiger Gitarrenarbeit gesegnet. Beim doppeldeutigen Albumartwork kann jeder selber entscheiden was er da sieht.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 05.10.2018

1.Beyond The Gates 06:36
2.Under A Bloodred Sky 07:19
3.A Spark Of Divinity 06:28
4.Dead Souls 06:19
5.Hidden In Shadows 05:28
6.A Glorious Ride 07:12
7.Liturgia 01:25
8.Blood Of Serpents 04:32
9.The Wrath Of Gods 06:56
10.The Shrines 05:17

https://listenable-records.bandcamp.com/album/abysmal



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Kurzbericht zum Cassel Moshfest, 10. November 2018, im 130bpm
Geschrieben am 15.11.2018, 23:31 von UnDerTaker

Kurzbericht vom Cassel Moshfest, was 10. November 2018 mit einem gigantischen Line-up viele Metalfans nach Kassel ins 130bpm lockte.

Bands waren: Demolition Hammer, Schirenc Plays Pungent Stench, Sulphur Aeon, Vulture, Cryptic Brood, Keitzer und Atomwinter.

http://www.hell-is-open.de/konzerte/bericht_2018_cassel_moshfest.php





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Rockharz Festival 2019 - Infos zum Festival
Geschrieben am 15.11.2018, 18:55 von UnDerTaker

Das Rockharz 2019 ist fleißig am Bands verkünden.

Hier das aktuelle Billing:
BANDS 2019:
AMON AMARTH
CHILDREN OF BODOM
COPPELIUS
CRADLE OF FILTH
DRAGONFORCE
ELVENKING
EPICA
GRAND MAGUS
HÄMATOM
KORPIKLAANI
LEGION OF THE DAMNED
MILKING THE GOATMACHINE
MONO INC.
NAILED TO OBSCURITY
NERVOSA
OVERKILL
SALTATIO MORTIS
THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA
THE UNGUIDED
WINTERSUN

03. bis 06. Juli 2019
BALLENSTEDT / HARZ

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FULL FORCE Festival 2019
Geschrieben am 15.11.2018, 17:34 von UnDerTaker

wwfDas FULL FORCE Festival hat soeben die ersten 30 Bands für 2019 verkündet!

» Liebe Full Force Freund*innen,
heute ist es endlich soweit und wir hauen die ersten Namen für das Line Up des FULL FORCE Festivals vom 28.-30. Juni 2019 in Ferropolis raus! 30 Acts sind es in der ersten Ankündigung – 13 davon kommen zum ersten Mal!

Wir stellen uns musikalisch breiter auf, aber natürlich ganz in Eurem Sinne: wir sind dabei, mit Bands wie Kadavar und Orange Goblin die Stoner-Flanke zu stärken, haben mit Municipal Waste und Power Trip zwei richtig starke junge Acts im Bereich des Thrash/Hardcore-Crossovers und mit Zeal & Ardor eine progressive Auslegung des Black Metal durch die gelungene Kreuzung mit Black Music! Geographische Exoten sind diesmal die aus der Ukraine bzw. Moldavien stammenden Jinjer und Infected Rain, die zudem beide von extrem starken Frauen angeführt werden.

Ebenfalls überraschend erfreulich ist die Zahl der erstmals beim Full Force auftretenden Acts – die Mehrheit davon kommt aus dem Bereich Metalcore/Deathcore, so wie Polaris oder Whitechapel. Und natürlich finden sich auch Namen, die in der Vergangenheit immer viel Erfolg beim FULL FORCE hatten wie Cannibal Corpse, Sick Of It All, Terror, Knorkator oder der bereits von allen FULL FORCE Fans adoptierte Mambo Kurt. Auch in Sachen Humor bleiben wir damit unseren Wurzeln treu.
An weiteren Ankündigungen wird natürlich fieberhaft gearbeitet. Wir legen schon bald nach, versprochen!

Eure Full Force Crew

P.S.: Wir haben das Community-Ticket extra noch bis zum „Black Metal Friday“ am 23.11. verlängert, danach ist nur noch der reguläre Kaufpreis von 119,95€ erhältlich. Seid also schnell und sichert Euch jetzt noch eines für 109,95€ unter www.full-force.de! «

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Review: Farmer Boys - Born Abain
Geschrieben am 14.11.2018, 17:33 von Nabu

Farmer Boys – Born Again

Das heutige Review unterscheidet sich von meinen herkömmlichen Texten auf eine ganz massive Art und Weise. Nein, mein Text ist nicht urplötzlich unterhaltsam und informativ. Er ist heute sehr viel kürzer als sonst – denke ich. Warum? Ganz einfach: das neue Album der Farmer Boys hat mir gezeigt, dass ich nach wie vor so überhaupt gar nichts mit progressivem Rock bzw. Metal anfangen kann. „Aber warum hast du dir dann die Promo geschnappt?“ mag man sich jetzt völlig zu Recht fragen. Wenn man sich, wie ich, in einem dauerhaften Zustand der geistigen Umnachtung bewegt, passieren solche Dinge einfach ab und zu. Hilft nichts, ab dafür!

Nach einem, in meinen Augen, etwas zu langem aber stimmigen Intro legt die Band mit „Faint Lines“ los und mir schoss direkt ein Gedanke in den Kopf: „So würde Alter Bridge klingen, wenn die Band gecastet und von Zakk Wylde und James Blunt betreut worden wäre.“. Diese Aussage kann als Beleidigung aufgefasst werden – jedoch versuche ich das genaue Gegenteil auszudrücken. Die Band scheut nicht davor zurück in einzelnen Songs Elemente zu verbinden, die ich als krasse Gegensätze empfinde und – bis jetzt – als nicht erfolgreich kombinierbar bezeichnet hätte. Richtig fette, kernige Riffs gehen fließend in harmonische, absolut radiotaugliche Melodien über, welche durch makellose Sangesarbeit beeindrucken, nur um unvorhergesehen wieder mit einem harten Riff zum Headbangen zu verleiten – oder in eine traumähnliche Atmo-Bombe abzudriften. Und genau das macht „Born Again“ aus. Man weiß nie wirklich was auf einen zukommt. Dahingehend ergibt es für mich auch keinen Sinn auf einzelne Songs einzugehen, da „Born Again“ eher als Gesamtkunstwerk gesehen und wahrgenommen werden sollte. Zweifelsfrei fest steht, dass die Musiker absolute Meister ihres Faches sind und hier eine Arbeit abliefern die problemlos jedes Proggie-Herz für sich erobern wird.

Zum Schluss möchte ich anführen, dass ich dieses Review über einen längeren Zeitraum geschrieben habe. Hat mich die Musik der Farmer Boys anfänglich noch genervt (ich reagiere teilweise echt allergisch auf die, in diesem Genre, so beliebten Wechsel zwischen hart und weich) bin ich mittlerweile so weit, dass ich mich dabei ertappe wie mir der Shit wirklich richtig gut gefällt. Ich will nicht voreilig sein, aber vielleicht ist es jetzt soweit: die Farmer Boys könnten meine Prog-Blockade geknackt haben.

PS: Death, Thrash und Black Metal Puristen, seid gewarnt – ihr werdet hier keine Freude haben!




Anspieltipp: Fiery Skies, Isle Of The Dead, Oblivion


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 49:19
Label: Nuclear Blast

VÖ: 2. November 2018



Tracklist

1.   Cosmos
2.   Faint Lines
3.   Fiery Skies
4.   You and Me
5.   Isle of The Dead
6.   Tears of Joy
7.   Mountains
8.   Stars
9.   Oblivion
10. In the Last Days
11. Revolt
12. Born Again


Website der Band: Farmer Boys bei Facebook

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Review: Humiliation - Regiment
Geschrieben am 13.11.2018, 23:57 von ALUCARD

Humiliation - Regiment

So, ohne viel Rumgeeier: Das Teil sollte jeder im Schrank stehen haben der sich auch nur ansatzweise für Deathmetal begeistert. Die Jungs aus Malaysia touren sich echt den Arsch ab und spielen gefühlt überall wo der Metalspirit zuhause und eine Steckdose vorhanden ist. Und es ist eine Schande das irgendwelche Plastikbands mehr Aufmerksamkeit und Zuspruch finden als die Boys die einfach nur für das brennen was sie tun.

"Regiment" passt dabei von vorne bis hinten, only Killer - no Filler! Deathmetal as it has to be, ohne Schnörkel, ohne Plastik, ohne Füllstoff, ohne Überlast. Vor allem groovt das Teil wie Hölle von der ersten Sekunde an bis zum letzten Ton. Hilfreich dabei ist der genial natürliche Sound, die Instrumente klingen wie sie zu klingen haben. Dadurch lässt sich der Spirit der Platte natürlich auch perfekt 1:1 auf die Konzertbühne übertragen wo das Material auch hingehört. Triggergeschädigte können hier nachhören wie ein Schlagzeug zu klingen hat das naturbelassen ist und trotzdem Durchschlagskraft hat. Dazu kommen noch die Gitarrenriffs die aus einer scheinbar nie enden wollenden Quelle stammen, nix neues und trotzdem frisch wie der Morgentau. On Top glaubhaft realistische Texte mit Kriegsthematik, wer braucht schon irgendwelches pseudomystisches Gelaber das ausser dem Textschreiber sowieso niemand versteht.

Ich würde meinen das die Jungs auch etwas an der Geschwindigkeitsschraube gedreht haben, es gibt eine Menge Passagen die eher im Midtempo oder in Gefilden drumherum einschlagen. In Kombination mit dem mörderischen Groove ist das natürlich einen unschlagbare Waffe der einfach niemand widerstehen kann. Und das Beste daran: es nutzt sich nicht ab, das garantiere ich. Auch nach der fünfzigsten Umdrehung ist "Regiment" noch genauso geil wie beim ersten Mal. Und wer kann das heutzutage schon bieten?

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Brutal Art Records
Vö: 05.10.2018

01. Execution Outline Plan
02. The Suffering Begins
03. The State Of Lawlessness
04. Fall Of Jitra
05. Dust And Ashes
06. Where Doom Prevails
07. Besieged By Boots, Bullet And Bayonet
08. Intelligence Error
09. Battle Of Ruantan
10. Captivity

https://www.facebook.com/HumiliationMalaysiaDeathMetal

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Aprilmen
Geschrieben am 13.11.2018, 07:57 von ALUCARD

Aprilmen, Netzfund meinerseits.

Stutzig hat mich dann das gemacht:
A.A NEMTHEANGA - BASS/VOKILLS
G.A AVERILL - SYNTHESIZERS/MACHINES/CHORAL

Und wenn man darauf achtet merkt man es, wenn man es dann weiss sagt man sich: "natürlich, hört man doch". Aprilmen ist ein Nebenprojekt vom Primordial Sänger das mal so gar nichts mit Metal zu tun hat. Mehr wird nicht verraten, hier könnt ihr es antesten:



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RITUALS OF THE DEAD HAND
Geschrieben am 13.11.2018, 07:51 von ALUCARD



Die Jungs vom BlackDeathDoom Duo Rituals of the dead Hand waren/sind noch bei Serpentcult, Gorath, Death Penalty und Hemelbestormer tätig, das neue Projekt vereint irgendwie alle Bands.
Das Debütalbum "Blood Oath" ist jetzt raus und kann gerne mal angetestet werden. Gesegnet mit dem mal wieder sehr guten Patrick W. Engel Sound bekommt ihr die volle Dosis schwarzer Tonkunst. Anspieltip ist "Borderkuli" das auch jeden Kapuzenbandliebhaber verzücken sollte.



https://dunkelheitprod.bandcamp.com/album/blood-oath

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SULPHUR AEON - The Scythe Of Cosmic Chaos
Geschrieben am 12.11.2018, 09:27 von ElWiz

:alarm:






SULPHUR AEON
The Scythe Of Cosmic Chaos



Wenn Bands, die man sehr schätzt, mit neuer Musik aufwarten, dann ist das gefühlsmäßig immer so eine zweischneidige Sache: einerseits ist da erst mal dieses „Jippieh“, aber andererseits auch immer so ein bißchen die Angst,daß es die jeweilige Band verkacken könnte. Durch bereits liebgewonnene Vorgängerscheiben brauchen dann die neuen Werke auch mal ein paar Durchgänge,bis sie so richtig zünden und erkennen lassen,daß die jeweilige Band ihrem eigenen Erbe gerecht wird. Bei mir in jüngster Vergangenheit einige Male der Fall gewesen. Joa... und wie verhält es sich dann, wenn es dabei um die alles beherrschende Lieblingsband geht ? Da sind die Erwartungen um ein Vielfaches höher, aber ebenso umso größer ist die Furcht,daß die Band ihrer zugesprochenen Unantastbarkeit nicht gerecht werden könnte. In meiner Welt stehen SULPHUR AEON weit über dem ganzen Rest von allem,was für mich musikalisch relevant ist. Die Band verstand es von Anfang an, meinen akustischen G-Punkt zu finden, die Musik klang, wie nur für mich geschaffen. Dementsprechend mulmig ist mir bei all der Vorfreude beim ersten Einlegen von „The Scythe Of Cosmic Chaos“ gewesen.

So ähnlich wird es vielen gehen,denn spätestens seit dem 2013er-Debütalbum „Swallowed By The Ocean's Tide“ zählen SULPHUR AEON zu den besten Vertretern und größten Hoffnungsträgern im lärmenden Metal – Underground. Mit dem zweiten Album „Gateway To The Antisphere“ untermauerte die Band 2015 nochmals eindrucksvoll ihre Bedeutung in der heutigen Musikwelt, wobei man unter anderem durch das wesentlich andere,klarere Klanggewand bereits bei dem einen oder anderen Anhänger der ersten Stunde aneckte. Wer sich aber daran nicht störte, bekam ein weiteres ( für mich 10 Punkte - ) Meisterwerk serviert, was uns jetzt zum wichtigen Teil meines Geschreibsels führt: das dritte Album „The Scythe Of Cosmic Chaos“. Drittes. Wie heißt es da ? „Make it or break it“ ?

Zumindest hinsichtlich des Sounds wird man sicherlich viele versöhnlich stimmen. Nicht so dumpf wie auf dem ersten Album ,aber auch nicht so offen und glasklar wie bei dessen Nachfolger. Diesbezüglich dürfte man Kritikern schon mal ordentlich Wind aus den Segeln nehmen können, dafür dürfte es musikalisch zu so manchem Geschmacksdisput unter den Anhängern der Band kommen. Sie ist nämlich nicht nur auf die Pflege des ureigenen Sounds und dessen Verfeinerung bedacht, sie geht auch mal den einen oder anderen mutigeren Schritt,um sich noch weiter zu entwickeln. Das Großartige noch großartiger machen ohne daß auch nur das kleinste bißchen der eigenen musikalischen Identität verloren geht – das ist mit die größte Kunst und nur wenige Bands sind hierzu im Stande. SULPHUR AEON sind es.
Angesichts des bisherigen Schaffens hat man die Erwartung an Zukünftiges selbst in schwindelerregende Höhen geschraubt, um jetzt – ohne daß das errichtete Monument auch nur leicht ins Wanken gerät – etwas noch Mächtigeres aus dem Boden zu stampfen ohne vom eigenen Weg abzukommen. Sowas wie Erwartungshaltungen interessieren da nicht und werden konsequent außen vor gelassen. „In A World Of Compromise, Some Don't“, wie die großen BOLT THROWER schon wußten. So geben SULPHUR AEON ihrer Gefolgschaft nicht,was sie erwartet/erhofft hat; sie geben ihr „The Scythe Of Cosmic Chaos“ und lassen die Sense dabei stilvoller kreisen,als man es sich wünschte.
Die aufallendste Veränderung gab es bezüglich der gesanglichen Bandbreite. Zwar bleibt das großartige Organ weitestgehend wie gehabt erhalten,aber M. zeigt dieses mal noch ganz andere Facetten seines Könnens. Wenn man will,kann man das Klargesang nennen. Jedenfalls fügt es sich perfekt in den Klangkosmos der Band ein und ist in Form einer „Erzählerpassage“ in „The Oneironaut“  eine nochmalige Bereicherung. Und am finalen Gesangspart von „Thou Shalt Not Speak His Name“ dürfte der letzte Zweifler kaputtgehen. Erhabene Macht.
Was den instrumentalen Teil angeht, bleibt sich die Band zu 100% treu; nur klingt alles noch monumentaler, noch filigraner... und noch mächtiger ( falls das geht ). Besonders hervorstechend empfinde ich diese Entwicklung bei „Lungs Into Gills“. Doch es ist schon allein die seit Beginn bestehende Verbindung von brachialer Schwärze mit dieser melodischen Aura, die einmal mehr alles von der Karte putzt und SULPHUR AEON nach dieser über drei Alben mühelos gehaltenen Klasse endgültig unangreifbar macht. Mit „The Scythe Of Cosmic Chaos“ reißt man zwischen sich und anderen Bands eine Kluft,die tiefer als der Marianengraben ist. Eigentlich sollte ich da versuchen,eine 11er-Wertung zu beantragen...

> Wertung: 10 / 10




> Tracklist ( 8 Tracks / 51:26 Min ):

1. Cult Of Starry Wisdom
2. Yuggothian Spell
3. The Summoning of Nyarlathotep
4. Veneration of the Lunar Orb
5. Sinister Sea Sabbath
6. The Oneironaut - Haunting Visions within the starlit
Chambers of Seven Gates
7. Lungs Into Gills
8. Thou shalt not speak his Name (The Scythe of Cosmic Chaos)

> Release: 21.12.2018
  (Vorbestellungstermin für Anfang Dezember geplant )
> Label: Ván Records

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Review: Bloodbath - The Arrow Of Satan Is Drawn
Geschrieben am 11.11.2018, 21:42 von UnDerTaker

Bloodbath - The Arrow Of Satan Is Drawn

BLOODBATH bringen mit ihrem fünften Album „The Arrow Of Satan Is Drawn“ nun den Nachfolger von „Grand Morbid Funeral“ und Runde 2 mit Sänger „Old Nick“ Holmes. Zu Blakkheims (Anders Nyström) finsteren Texten gesellen sich dieses Mal neue Gitarrentöne. Denn mit Joachim Karlsson von CRAFT ist ein neuer Gitarrist bei den Schweden am Start welcher auch die Black-Metallischen Töne drauf hat. Aufgenommen wurde die Scheibe mit Karl Daniel Liden in den Studios Ghost Ward, City Of Glass und Tri-Lamb. Gewidmet ist der neue finstere Output dem unaufhaltbaren Niedergang der Menschheit. Denn der „Der Feind ist genau hier, innerhalb der Mauern. Nur der Gott der Leere wird uns alle überleben. Der Pfeil des Satan ist angesetzt!". Soundmäßig wird uns stark HM-2-dominierter Schwedentod präsentiert der teils sogar crustige Elemente inne hat. Je nach Stereoanlage kann die druckvolle und dynamische Produktion auch mal zu viel des Guten sein. So konnte ich im Auto nicht so richtig Spaß am Sound haben, wohingegen der Sound Zuhause durchaus differenzierter aus dem Speakern kommt. Songtitel wie Fleischmann und Chainsaw Lullaby zeigen schon auf wo das Thema liegt: Horror und makabre Klischees werden trefflich verwurstet.
Mr. Holmes ist, nach dem Weggang von Sänger Mikael Åkerfeldt, für Bloodbath-Fans eine Reizfigur, denn viele finden seine Stimme nicht brutal genug für den Bloodbath-Stoff. Zu jenen kann ich mich wohl auch zählen, muss aber sagen, dass Old Nick hier durchaus passend in das HM-2-Gemetzel passt. Langgezogene Screams und auch tiefer Töne von Old Nick passen sich gut in die kratzige Musik ein. Ich habe mindestens drei Durchläufe gebraucht um mit dem Stoff so richtig warm zu werden (plus der passenden Stereoanlage).
Mit dem pfeilschnellen „Deader” und dem groovend stampfend und langsameren “March Of The Crucifers” zündete der Stoff so langsam, und mit der Zeit entfalteten auch die anderen Songs ihr Klasse. „The Dead Survive“ gehört ebenfalls zu der langsameren Kategorie auf dem Album. Zu dem Song „Bloodicide” hatte man sich hochgradige Verstärkung aus England geholt. Keine Anderen als Bolt Throwers Karl Willets, Jeff Walker von Carcass und John Walker von Cancer haben hier mitgewirkt. Auch wenn ich mich vielleicht jetzt blamiere, aber ich kann keinen echten Unterscheid von diesem zu den anderen Song heraushören. „Wayward Samaritan“ und „Warhead Ritual“ brettern straight und schon fast heavymetallisch tanzbar aus den Speakern. Und „Morbid Antichrist“ weiß zu gefallen indem er zwischen Midtempo-Gestampfe und crustigen Gebolze hin und her pendelt.

Fazit: Bloodbath anno 2018 klingen anders als die Bloodbath zu den „Breeding Death“-Zeiten von 1999. Aber sicher werden sich HM-2-Schwedentod-Fans immer noch für die Stockholmer begeistern können.


Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlänge: 41:10
Label: Peaceville Records
VÖ: 26.10.2018

Tracklist
1. Fleischmann
2. Bloodicide
3. Wayward Samaritan
4. Levitator
5. Deader
6. March Of The Crucifers
7. Morbid Antichrist
8. Warhead Ritual
9. Only The Dead Survive
10. Chainsaw Lullaby

Website: www.bloodbath.biz



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US-Band Threatin kauft Fake-Fanbase und spielt Tour ohne Publikum
Geschrieben am 11.11.2018, 17:32 von UnDerTaker

threatin%20fake%20bandDie US-Band Threatin kaufte sich eine Fake-Fanbase und spielt zur Zeit eine Tour zu der keiner kommt. Nach England nun auch bei uns in Deutschland zu Gast!
Kein Witz, neben gefakten Fan-Videos die Mengen an Fans zeigen, werden sogar angebliche Vorverkaufstickets von der Band gefälscht. Aufgedeckt haben die Schwindel die Kollegen von Metalsucks. Nachdem in England mal drei, mal einer und sogar auch gar niemand kam, könnt ihr den Zauber nun auch am 16.11.2018 im Café Central erleben. Unten könnt ihr eins der "tollen" Videos zur Tour anschauen ;)
Die ganze Story kam man aufbereitet hier... auch in Deutsch nachlesen.



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Master - Vindictive Miscreant
Geschrieben am 11.11.2018, 12:09 von ElWiz




MASTER
 Vindictive Miscreant

Wer jetzt im Endeffekt die allgemein gültige Anerkennung verdient hat,der Begründer des Genres gewesen zu sein, ist eine müßige Diskussion,die sich einfach schon allein aus folgenden Gründen erübrigt: Zum einen verfolgten DEATH und MASTER ( bzw deren Vorläufer ) ziemlich unterschiedliche Ansätze und durchlebten dementsprechend eine andere Entwicklung. Zum anderen sind DEATH mit ihrem großartigen Mastermind gestorben. Wo die eine Band ein grandioses musikalisches Erbe hinterlassen hat, werkelt die andere noch fleißig an ihrem eigenen zukünftigen Vermächtnis. MASTER sind noch da und das hoffentlich noch viele,viele Jahre. Der Punkt wäre dann abgehakt.
Besagtes Genre,heißt der Death Metal, hat über die Jahre alle möglichen Untergenres hervorgebracht. Man machte ihn technischer,brutaler,düsterer,schneller,langsamer und und und. Derweil sind MASTER immer MASTER geblieben. Ohne explosionsartig höhere stilistische Weihen anzustreben,hat man sich stetig in dem verbessert,was man eben ist: MASTER. An Härte hat man dabei in keinster Weise eingebüßt,vielmehr hat man durch eine zunehmende punkige Note noch einen zusätzlichen Energieschub erhalten. Dieser musikalische Punkspirit harmoniert einfach perfekt mit diesem FOAD – Reibeisenorgan von Meister Paule und findet im neuen Werk „Vindictive Miscreant“ eine Art bisherigen Höhepunkt. Am besten nachzuhören ist das,was ich meine, bei einem Song wie „The Book“. Bei aller Härte verpassen MASTER ihrer Musik einen leichtfüssige Drive, lassen aber dabei weder die Härte noch die Musikalität zu kurz kommen.
Was will man noch Großes zu einem neuen MASTER – Album schreiben ? Es ist einfach geil,daß Speckmann zwischen all seinen ( idR coolen ) Projekten noch die Zeit für sein wichtigstes Baby findet und das neue Scheibchen die letzten,doch etwas lieblosen, Livereleases mühelos vergessen läßt. Warum vielerorts diese Mentalität vorherrscht,daß nach den beiden Frühwerken nichts  Relevantes mehr kam, werde ich eh nie verstehen - so sehr ich besgate Alben schätze,so finden sich gerade unter den späteren Sachen noch geilere Knaller. Und wie gesagt: "Vindictive Miscreant" markiert da echt eine Art Höhepunkt. Scheiß auf all das aufgepimpte Krach-Fast Food  und die gesamte nouvelle Cuisine des Todes, von MASTER gibt es feinste Hausmannkost – und wo verdammt nochmal schmeckt es besser als bei Muttern ? Genau so läßt sich die Sache mit MASTER erklären.OldSchool – damals so gut wie heute. Oder so. Haut rein !

> Wertung: 8,5 / 10

> Tracklist ( 8 Tracks / 44:26 Min ):

1. Vindictive Miscreant
2. Actions Speak Louder Than Words
3. Replaced
4. The Inner Strength Of The Demon
5. The Book
6. Engulfed In Paranoia
7. The Impossible Of Dreams
8. Stand Up And Be Counted

> Release: 28. Nov 2018
> Label: Transcending Obscurity

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Konzertbericht und Fotos vom Metal im Woid 2018 in Schrobenhausen
Geschrieben am 08.11.2018, 22:14 von UnDerTaker

Wir waren schon sehr gespannt, als wir uns vergangenes Wochenende auf nach Bayern machten. Ein Metal Festival mitten im Wald? Organisiert von den Schrobenhausener Metal Maniacs und das nun bereits zum fünften Mal! Schrobenhausen ist ein kleineres Städtchen, zwischen Ingolstadt und Augsburg gelegen. Ur-Bayerisch mit einer katholischen Kirche inmitten, viel Grün, alles gemächlich, das Bier hervorragend und das auch auf dem Festival.

Vom 21.9. - 22.9.2018 waren folgende Bands am Start:
Night Demon (USA), Desaster, Disbelief, Hailstone, Liquid Steel, The Flesh Trading Company, Screamer (se), Soilid, Prophet of Pain, Need2Destroy, Dead Alone, Bitchfork, Grand Massive, Sweeping Death, Commander und Chromantic Flash

Zum Festivalbericht und den Fotos geht es hier... lang.





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Gravkväde
Geschrieben am 07.11.2018, 22:08 von ALUCARD

Da lacht das schwarze Herz....

BlackDoomMetalDuo aus Schweden, beide Kategorien erfüllen sie mit vollster Leidenschaft.

Mehr Doom die Hymne für den Winter, Köttets Plåga: https://avantgardemusic.bandcamp.com/track/k-ttets-pl-ga

Mehr Blackmetal in seiner urspünglichsten Form ist Anderiket: https://avantgardemusic.bandcamp.com/track/anderiket

Auf jeden Fall sehr finster und mit ständiger anti-alles Note so wie es sein soll.
Die neue Scheibe wurde mit folgendem Kommentar veröffentlicht: "GRAV|ASKA" will cover the world with impenetrable darkness on November the 2nd, not by chance.



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Review: Corpsessed - Impetus Of Death
Geschrieben am 05.11.2018, 00:02 von ALUCARD

Corpsessed - Impetus Of Death

Den besten Song gleich an den Albumanfang zu setzen birgt ein ganz grosses Risiko: die restlichen Titel müssen sich daran messen lassen. Corpsessed verfahren genau so, der sechsminütige Titelsong als Einstieg ist ein bärenstarkes Teil das alles das raushaut was die Finnen auszeichnet: Intro inklusiver erster Gitarrenspur mit Gänsehautfaktor, schleppender, granitbrechender Deathmetal der im weiteren Verlauf zum wütenden Berserker mutiert. Der Übergang von "Abysmal Thresholds" zu  "Impetus Of Death" fällt leicht, die Jungs holen einen genau dort wieder ab wo sie uns 2014 zurückgelassen haben.

Veränderungen gab es wenige, wenn dann nur im Detail. Ich habe das Gefühl das die "Wucht" der Titel besser kanalisiert wurde, das Album ist nicht mehr ganz so eine schwarze formlose Masse. Ich finde es schwierig zu beschreiben, "Abysmal..." war im Gegensatz zum neuen Album nicht so deutlich ausformuliert. Damals spürte man schon das da noch mehr geht, das da noch Potenzial vorhanden ist. Dieses Versprechen lösen sie vier Jahre später ein, "Impetus of Death" ist einen Schritt weiter. Was natürlich nicht bedeuten soll das sie jetzt irgendwie komplett anders klingen...

Ebenso auffällig ist die Tatsache des spielerischen Talents der Tempovariationen, vom kriechenden DeathDoom hin zu Deathmetal der schon fast grindige Züge hat ist es eigentlich schon ein weiter Weg. Corpsessed nehmen diese Hürde problemlos, auch innerhalb eines Titels. Dazu erfolgen die Geschwindigkeitswechsel noch ohne hörbare Brüche im Songverlauf, ein Kunststück das auch nicht jede Band beherrscht.
Es ist auch gut das sie immer wieder mal das Tempo ändern, nur Kriechgang oder Gebretter wäre echt zu wenig- dafür gibt es schon genug mittelmässige Bands die das übernehmen. Und ich muss auch sagen das die gemäßigteren Passagen der Band deutlich besser stehen, im schnelleren Gefilden wird es recht rasch austauschbar und sie klingen wie einigen andere Rumpeltruppen die auf Dauerfeuer setzen. Da kommt es dann immer passend wenn sie das Tempo rausnehmen um Beliebigkeit zu vermeiden, "Paroxysmal" hätte ein höherer Anteil an weniger Geschwindigkeit sicher gut gestanden.
Zu sehr auseinanderziehen sollten sie die Songs allerdings auch nicht, schauen wir mal schnell ans Albumende: Dort befindet sich "Starless Event Horizon" mit fast 11 Minuten Spielzeit. Und für diese Titellänge passiert einfach zu wenig und die selben Motive werden zu sehr ausgewalzt. Entweder etwas kürzer oder mehr Abwechslung wäre hier der goldenen Weg gewesen, so ist der Titel irgendwie überstreckt.

Der Rest kann aber schwerstens überzeugen, eben weil die verschiedenen Tempobereiche gut ausbalanciert sind. Und weil die Nackenbrecher und die Schleifsteinstellen einen auch nach dem zehnten Durchlauf völlig unvorbereitet treffen. Klanglich wie gesagt alles bestens und noch eine Spur differenzierter und magenmahlender als "Abysmal Thresholds".
Nur mit dem Coverartwork werde ich nicht warm, was soll das sein? Erinnert mich irgendwie an einen Troll aus dem Herr der Ringe Universum. Das Artwork vom ersten Album hat mir da deutlich mehr zugesagt.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45:50 Minuten
Label: Dark Descent Records
Vö: 23.11.2018


1. Impetus Of The Dead (6:20)
2. Sortilege (5:33)
3. Endless Plains Of Dust (5:15)
4. Graveborne (4:31)
5. Paroxysmal (3:26)
6. Forlorn Burial (5:50)
7. Begetter Of Doom (4:32)
8. Starless Event Horizon (10:25)

N. Matilainen - vocals
M. Mäkelä - guitars
J. Lustig - guitars
J-P. Manner - drums
T. Kulmala - bass

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/impetus-of-death
https://www.facebook.com/Corpsessed
https://www.facebook.com/DarkDescentRecords

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Fotos vom Path of Death 7 im Liveclub M8 in Mainz sind online
Geschrieben am 04.11.2018, 21:21 von UnDerTaker

Hier sind sie endlich: 138 Fotos von den Bands, Fans und der Aftershow-Party vom Path of Death VII vom 20.10.2018 im M8 in Mainz sind Online.
Folgende Bands waren am Start: Dead Congregation, Kosmokrator, Discreation, Atomwinter, Nekrovault und Aeon of Disease.

Die Fotos findet ihr bei uns in der Bildergalerie

Kommentare und Anmerkungen könnt ihr gerne hier im Forum hinterlassen.

Mehr Details zum PoD 7 findet ihr hier...

Dead CongregationKosmokrator
DiscreationAtomwinter
NekrovaultAeon of Disease
Merchandise mit FansFans und Bands auf der Aftershowparty

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Advent Sorrow
Geschrieben am 04.11.2018, 12:50 von Exorzist

Wer es schwarz, depressiv und gefühlvoll mag, sollte mal die Lauscher hier dran halten. Die Band gibt es wohl schon länger, war mir bis dato aber nicht bekannt, richtig guter Stoff!







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Review: Icarus Witch - Goodbye Cruel Worlds
Geschrieben am 02.11.2018, 10:25 von ALUCARD

Icarus Witch - Goodbye Cruel World

Ikarus war ja der Kollege der zusammen mit seinem Vater mit selbstgebauten Flügeln erste Flugversuche startete. Diese wurden allerdings von Wachs zusammengehalten und als Ikarus in seinem jugendlichen Leichtsinn der Sonne zu nahe kam schmolz das Wachs und der Freiflug war beendet. An Hexen kann ich mich in der Geschichte nicht erinnern, einzige Gemeinsamkeit ist das sie auch fliegen können. Und das tun sie meistens sogar geschickter als der Sohn von Dädalus...

Anyway, "Goodbye Cruel World" ist schon das 5. Album der Us Metaller die mir vorher völlig unbekannt waren. Die Band hat, wenn ich das auf Metal Archives so lese, seit ihrer Gründung 2003 mit ordentlichen Besetzungswechseln zu kämpfen. Inwieweit sich das auf die Musik ausgewirkt hat kann ich leider nicht beurteilen da mir die Band vorher wie gesagt nicht bekannt war.
Was ich aber sagen kann ist das auf dem Album feiner Metal der klassischen Bauart zu hören ist. Der fegt auch mit frischem Wind durch die Boxen da er zwar mit den bekannten Stilmittel arbeitet aber nicht nur den alten Staub aufwirbelt. Und das Songwriting ist so gut das man nicht sofort denkt "das haben andere Bands aber auch schon gemacht." Zumal die Jungs das Talent haben Songs zu schreiben die eingänging sind und hängenbleiben ohne das es klebrig oder weichgespült wird.

Ich musste machmal an eine 2018er Version der jungen Scorpions denken, testet mal "Through your Eyes" an und ihr versteht was ich meine. Und in den schwächeren Momenten kommt irgendwie Alice Cooper durch, stellt euch "Possessed by You" mal mit der Stimme von Mr.Furnier vor. Passt, oder? Um noch einen dritten Vergleich als Richtung hervorzubringen würde ich noch Norweger von Communic nennen, vor allem stimmlich gibt es Parallelen. Nevermore könnte auch noch als passend herhalten, da wären wir dann wieder in Amerika und der Kreis schliesst sich.
Also, feiner US Stahl mit ordentlich Ohrwurmpotenzial und gelungenem Songwriting, das alles frisch präsentiert und im klanglich einwandfreiem Gewand. Trotzdem keine volle Punktzahl? Ja, weil die Duettballade "Antivenom" hart an der Grenze zum festkleben ist. Und das Instrumental "The Flood" hat Potenzial zu mehr. Der Einstieg ist echt genial, aber dann verfolgt man diesen Weg irgendwie nicht weiter was echt schade ist.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40:39 Minuten
Label: Cleopatra Records
Vö: 26.10.2018

1.Goodbye Cruel World 03:18
2.Misfortune Teller 04:11
3.Lightning Strikes 03:48
4.Mirage 00:50
5.Through Your Eyes 05:33
6.The Flood 04:44
7.Silence Of The Siren 03:21
8.Possessed By You 04:25
9.Antivenom 05:55
10.Until The Bitter End 04:31

https://icaruswitch.bandcamp.com/album/goodbye-cruel-world

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Sabbra Cadabra Black Sabbath Tribute / Bad Kreuznach 03.11.2018
Geschrieben am 01.11.2018, 21:36 von ALUCARD

Nicht nur eine Band !
Sabbra Cadabra steht nicht nur für ein authentisches Liveprogramm, sondern vor allem für eine Black Sabbath-Show für Auge und Ohr!
Vier Musiker, die mit Spaß und Spielfreude ihr Publikum begeistern.
Sabbra Cadabra hat sich ausschließlich für Songs der Orginalbesetzung von Black Sabbath entschieden. Tony Iommi, Bill Ward und Geezer Butler bildeten die Band um die Rockikone Ozzy Osbourne. Wie bei ihren großen Vorbildern setzt auch Sabbra Cadabra auf eine energiegeladene Liveperformance!

03.11.2018 Bad Kreuznach Dudelsack 21.00 Uhr

https://www.facebook.com/sabbracadabratributetoblacksabbath/
https://www.facebook.com/events/1276302339168061/

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Hängerbänd, V8 Wankers & Pain City im Dudelsack Bad Kreuznach
Geschrieben am 01.11.2018, 21:28 von ALUCARD

Hängerbänd, V8 Wankers & Pain City im Dudelsack Bad Kreuznach
02.11.2018 21.00Uhr

Die HÄNGERBÄND rockt dir den Arsch ab!!!
Sie ist einfach für die Bühne geboren und wenn sie nicht damit verwachsen wären, würde man glatt denken sie wären Musiker, welches das Publikum 2005 auf dem Wacken Festival auch schon feststellen durfte.
Seit 1989 versprüht die Bänd schon ihre Rock'n'Roll Attitüde gepaart mit derbem Punk und einer Portion Metal.
Völlig unbeirrt von Mainstream und Kommerz bieten sie immer eine energiegeladene Liveshow und hinterließen schon immer das Publikum mit einem zufriedenen Grinsen.
Wer die Hängerbänd nicht kennt, hat echt was verpennt!
Na denn mal PROST!!!

V8 Wankers
Die Speedrocker V8 Wankers aus Frankfurt und Offenbach sind nach wie vor Bilderbuch Rock`n Roller. Was soll man noch über Deutschlands volltätowierte Vorzeigerocker schreiben, was nicht schon jeder weiß. Seit 18 Jahren stehen diese „beer for breakfast“ Rocker für kompromisslosen high Speed Rock´N´ Roll der in der BRD seines gleichen sucht.
Die Gründung der Band im Jahr 2000 hatte einen starken Beginn, da schon der zweite Auftritt mit niemand geringerem als „Rose Tattoo“ bestritten wurde. Es folgten mehrere Tourneen unter anderem Auftritte auf den Hauptbühnen des Bizarre Festivals und dem Wacken Open Air. Die V8 Wankers teilten sich außerdem die Bühne mit Bands wie „Turbonegro“, „Motörhead“, „Gluecifer“, „The Bones“, „Psychopunch“ und anderen legendären Rock`n Roll Besetzungen. 2007 tourten sie sogar als Support mit „WASP“!
Hart, laut und unverwechselbar - V8Wankers eben!
Keep your eyes peeled!!!

Pain City
Pain City is a hardhitting Rock-trio from Oslo, Norway. Formed in 2016, Pain City strives to deliver high quality songs and concerts. With guitar-riffs in the style of Metallica, Mötorhead and Judas Priest combined with Bon Jovi and 80's sing-along choruses, Pain City is a band you don't want to miss.
Their debut-album "When Life Gets You", released in March 2018, consists of 15 songs that mixes styles from Trash-metal to Pop while still maintaining their Rock-attitude. Pain City are currently playing shows supporting their debut-album and have plans releasing their next album in 2019.

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5. Auflage des CASSEL MOSHFEST am 10.November !
Geschrieben am 29.10.2018, 20:56 von Exorzist

 Am Samstag, den 10.November 2018 ladet euch die Moshpit Crew Cassel zu einer ganz besonderen Show in das 130bpm ein.

Zum einen wird dort die 5. Auflage des CASSEL MOSHFESTes stattfinden und zum anderen wird die MOSHPIT CREW CASSEL 2018 10Jahre alt. Somit werden werden die Herrschaften aus zwei Jubiläen eine große Jubiläumsshow machen und haben mit Demolition Hammer, Schirenc Plays Pungent Stench, Sulphur Aeon, Vulture - High Speed Metal, Cryptic Brood, Keitzer und Atomwinter ein richtig fettes Line Up zusammen gestellt.

Also supportet das Event wenn ihr könnt ! :rock:

https://m.facebook.com/events/199903913904798?__mref=mb



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Abyssous
Geschrieben am 28.10.2018, 11:43 von Exorzist

 Die deutschen Deather Abyssous streamen ihr neues Mini-Album "Mesa" in voller Länge auf der Webseite vom Revolver Magazine. Das neue Mini-Album soll am 1.November in Verbindung mit dem in Berlin statt findenden Never Surrender Festival über Iron Bonehead Productions erscheinen.

Abyssous werden außerdem eine exklusive Show auf dem Festival spielen. Hört euch Mesa in voller Länge HIER an. .

Tracklisting for Abyssous' Mesa
1. Aisernal
2. Mesa
3. Perlurkural
4. Impelled
5. Fissurge
6. Ocaeon
7. Diphour
8. Aerosoils
9. Vesspense
10. Congealed Lores

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Gravehammer
Geschrieben am 27.10.2018, 14:38 von Nabu

Vor drei Jahren hat sich in Kiel eine Band gefunden die sich bis heute erfolgreich von mir verstecken konnte..

Wer bei Gravehammer an den Song von Vore denkt liegt gar nicht so falsch. Die 3er Combo spielte eine Mischung aus Death, Doom und Black Metal die einwandfrei funktioniert. Dabei wird nicht auf eine ausgewogene Mischung der Genres gesetzt - es dominieren Extreme.

Einen kleinen Einblick gibt es hier:



Aktuell arbeitet die Band an ihrer ersten Konzept-EP. Nach eigener Aussage ist am am letzten Song, es dürfte also in naher Zukunft mit einem Release zu rechnen sein :)

Bandcamp

Facebook

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Torture Gut
Geschrieben am 27.10.2018, 12:24 von Nabu

Torture Gut - eine Band die durchaus einen Thread hier verdient hat. Die Jungs aus Ahrensburg haben zwar erst ein Album veröffentlicht - auf diesem zeigen sie aber sowohl eine ausgeprägte Affinität zum Genre als auch ihren eigenen Stil. Dieser erinnert stark an Genregrössen und vermag es gleichzeitig doch irgendwie eigen zu klingen.

Ich habe die Band gestern live gesehen und kann sagen, dass die Herren schon ordentlich abgehen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr Sound hier beim Einen oder Anderen sehr gut ankommt... ;)

freundlicherweise hat die Band das komplette Debüt "Origin Of Violence" auf ihrem YouTube-Kanal:



Hört es euch an und supportet die Jungs!

Da darf man auf neues Material gespannt sein :D



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Review: Soulfly - Ritual
Geschrieben am 25.10.2018, 21:59 von Nabu

Soulfly - Ritual

Ach, Soufly. Eine der Bands die mich durch meine Anfänge als Metalhead begleitet hat – leider habe ich die Jungs irgendwann aus den Augen verloren und ein wenig den Anschluss verpasst. Aus diesem Grund freue ich mich gleich doppelt dieses Review machen zu dürfen. Zum Einen ist es eine fantastische Gelegenheit mich mal wieder mit der Band auseinanderzusetzen, zum Anderen bin ich sehr gespannt, ob Soulfly immer noch so klingt wie ich es mir vorstelle und wünsche.

Kurze Antwort: fuck yeah! Selten hat mich der Opener eines Albums so dermaßen in Euphorie versetzt wie es der Song „Ritual“ vermag. Als kurze Erklärung: mein erster Kontakt mit der Band war „Primitive“, danach hat sich „ॐ“ in meinem Herzen verewigt. „Dark Ages“ und „Conquer“ habe ich zwar noch mitbekommen, kann mich aber an nichts davon erinnern. Das sollte jedem der Soulfly kennt ein klares Bild davon geben was ich vom aktuellen Album erwartet habe. Und leckt mich fett haben mir die Jungs meine Erwartungen um die Ohren geprügelt!

Wie bereits erwähnt, „Ritual“ ist der wohl perfekte Opener. Sofort ist klar wo die Reise hingeht.  Wir haben die typische spirituelle Atmosphäre die allgegenwärtig ist, die absolut hypnotischen, rituellen Rhythmen, die charakteristische Stimme von Max Cavalera und ein riesiger Kübel an musikalischer Aggressivität die uns ins Gesicht gekotzt wird – mit Anlauf!
Wer jetzt vielleicht denkt, dass die Band ihr Pulver mit einen oder vielleicht zwei Songs verschossen hat, irrt gewaltig. Das Album kennt so gut wie keine Tiefen, geschweige denn Schwachstellen. Zugegeben, „Blood On The Street“ ist in seiner Art speziell und gefällt bestimmt nicht jedem. Besonders der sehr native Anfang und Schluss des Songs, der im harten Gegensatz zum schnellen, thrashigen Riffing und der generell aggressiven Stimmung im Mittelteil steht, könnte einigen etwas komisch vorkommen. Aber ganz ehrlich? Das ist Soulfly. So will ich das hören. Und spätestens das Breakdown zur Mitte hin bläst jegliche Zweifel weg.

Auch Gastauftritte kommen auf dem Album nicht zu kurz: so können wir bei der Kriegshymne „Dead Behind The Eyes“ – welches übrigens musikalisch stark an Lamb Of God erinnert – den Sänger eben jener Band hören. Randy Blythe gibt sich die Ehre. Aber Achtung, es geht noch besser: „Under Rapture“, eine atmosphärisch-apokalyptische Machtdemonstration sondergleichen, begrüßt als Gast niemand geringeren als Ross Dolan. Genau, Bassist und Sänger der amerikanischen Death Metal Legenden Immolation.

Aber nur um das Ganze nochmal klar zu machen: die Gäste sind einfach nur unerwarteter Bonus den man trotz dreizehntem Monatslohn und Weihnachtsgeld noch auf seinem Konto findet. Auf „Ritual“ zeigen uns Soulfly äußerst Eindrücklich was es bedeutet seinem Stil treu zu bleiben ohne zu veralten, lange im Geschäft zu sein und frisch zu bleiben, oder einfach: wie man so richtig zerfetzt. Alles. Und jeden.


Anspieltipp: Ritual, Dead Behind The Eyes, Under Rapture, Blood On The Street


Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlänge: 43:14
Label: Nuclear Blast

VÖ: 19. Oktober 2018



Tracklist


1.   Ritual
2.   Dead Behind the Eyes
3.   The Summoning
4.   Evil Empowered
5.   Under Rapture
6.   Demonized
7.   Blood on the Street
8.   Bite the Bullet
9.   Feedback!
10. Soulfly XI

Website der Band: Soulfly bei Facebook

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Organic
Geschrieben am 25.10.2018, 21:29 von Exorzist

 Die Südtiroler Death Metaller ORGANIC präsentieren mit "From Beyond" einen weiteren Song von ihrem Debut-Album “Carved In Flesh”!

https://youtu.be/C9q94z-Wgzw  &  https://testimonyrecords.bandcamp.com/album/organic-carved-in-flesh

Die Band wurde 2013 gegründet und hat sich voll und ganz dem Old-School-Sound verschrieben. Hier treffen brutal sägende Riffs auf alles vernichtende Grooves - ganz im Stil von Klassikern wie "Indecent and Obscene" (Dismember) oder "You’ll Never See" (Grave).

"Carved In Flesh" erscheint am 16. November 2018 über Testimony Records als Digipack-CD (limitiert auf 500 Stück, handnummeriert), Tape, LP inklusive 2 Bonustracks (100 x Transparent Blood Red, 200 x Schwarz) sowie in digitalen Formaten.

Tracklist:

1. Suffocate In Blood
2. Shrouded In Darkness
3. Frozen Meat Medal
4. Macabre Rites
5. Der Fotzenknecht
6. I, Soulless
7. Carved In Flesh
8. Carnal Absolution (Behind The Altar)
9. From Beyond
10. Death Battalion (Vinyl Bonustrack)
11. The Result Is To Collapse (Vinyl Bonustrack)

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SULPHUR AEON
Geschrieben am 25.10.2018, 20:59 von Exorzist

 Die angeschwärzten deutschen Deather von SULPHUR AEON präsentieren den ersten Song vom kommenden neuen Album "The Scythe Of Cosmic Chaos". Das neue Album erscheint am 21.Dezember über Van Records und wird als Doppelvinyl, CD und Diigital veröffentlicht.

Und HIER!! : https://youtu.be/yXr-8BUX4X0 gibt es den ersten Brocken auf die Lauscher.

"Yuggothian Spell" is the climax of Lovecraft's "Haunter of the Dark" set to music, as simple as that. Underlined by the song's constant change between storming riffs and an almost doomy pace, it represents the protagonists' descent into madness, in manic fear of what stares at him from the darkness of that ruined church, where he accidentally summoned the ancient evil, haunting him now.

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Review: Mereflesh - The Nightmare Begins
Geschrieben am 19.10.2018, 18:49 von Nabu

Mereflesh – The Nightmare Begins

Die noch relativ junge Band Mereflesh hat sich nicht nur erst in diesem Jahr gegründet – nein, Anfang August haben sie auch direkt ihre erste EP mit dem passenden Titel „The Nightmare Begins“ veröffentlicht. Obwohl der Umfang mit vier Songs und nicht mal 14 Minuten Spielzeit etwas mager ausgefallen ist, lässt das Material doch einen guten Einblick auf die Intentionen der Band zu und auf Weiteres was da noch kommen könnte.

Ich rate mal ins Blaue, dass die Musik der Australier hauptsächlich durch Hard-, Metal- und Deathcore beeinflusst wird. Während sich der Opener „Possession“ größtenteils langsamen Rhythmen und halsbrecherischen Breakdowns widmet, wird das Tempo im folgenden „The Burden“ deutlich angezogen – wenn auch nur phasenweise. Der Fokus liegt auch hier ganz klar auf den coretypischen Breakdown und brechenden Beats im Midtempo.

Über Track drei und vier kann ich im Prinzip das Selbe sagen. Geile Rhythmen und fette Breakdowns dominieren die musikalische Landschaft. Abwechslung ist leider Fehlanzeige. Heißt: Wer auf hartes, kompromissloses Core-Geknüppel steht, wird hier erstmal nichts falsch machen und sollte die Band weiterverfolgen. Wem aneinandergereihte Breakdowns mit seltenen Tempowechseln aber zu langweilig ist, kann sich das Probehören vermutlich sparen. Mich persönlich hebts jetzt nicht aus der Hose, trotzdem werde ich mir ein allfälliges Debütalbum anhören – einfach nur um zu sehen bzw. hören ob sich die Band noch entwickelt oder konsequent die Breakdown-Glorifizierung durchzieht.

PS: Bonuspunkt für Konzept und Lyrics!


Anspieltipp: Tormented, Final Descent


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 13:49
Label: Rising Nemesis Records

VÖ: 03. August 2018



Tracklist


1. Possession
2. The Burden
3. Tormented
4. Final Descent


Website der Band: Mereflesh bei Facebook

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CRIMSON DEATH, DISINFECT, BITTERNESS, NOC. WEED -24.11.18/CAT/Ulm
Geschrieben am 17.10.2018, 17:18 von Tyrant2303

Am Sa., 24.11.2018 spielen CRIMSON DEATH, DISINFECT, BITTERNESS und NOCTURNAL WEED im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal
https://de-de.facebook.com/events/881902958682238/

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 12€ / 10€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

CRIMSON DEATH:
CRIMSON DEATH - das steht für geradlinigen Death Metal, der durch seine Mischung aus groovigen Riffs, hämmernden Blastbeats und eingängigen Melodien überzeugt. Verfeinert mit einigen schwarzmetallischen Elementen ergibt sich so ein Stil mit Wiedererkennungswert, der nicht nur Anhänger des Old-School-Schwedenstahls begeistert.
https://www.facebook.com/CrimsonDeathMetal/

DISINFECT:
DISINFECT hails from Ludwigsburg, germany. The music fits best what could be described as fast Death Metal in the vein of American (technical) Death Metal bands. But with a unique twist. Rather strange time signatures and squeeling guitars, just to name a few.
The lyrics are about war, okkultism, violence and all those other stories that life writes on a daily basis.
https://www.facebook.com/disinfectofficial

BITTERNESS:
Formed in 2001 out of the remaining members of the Band STEEL TORMENTOR, the german Thrash Metal outfit BITTERNESS has steadily grown up to be a force to be reckoned with.
https://www.facebook.com/bitternessthrash/

NOCTURNAL WEED:
Die noch frische Sludge-Band aus Ulm wird an diesem Abend im CAT ihr Live-Debüt geben - seid gespannt!

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Review: Weak Aside - Forward Into Darkness
Geschrieben am 15.10.2018, 19:53 von Nabu

Weak Aside – Forward Into Darkness

Kenn ihr das? Ihr merkt, dass ihr eine bestimmte Meinung zu einem Thema habt und merkt dann, nach kurzer Reflektion, dass diese eigentlich Müll ist? Mir ist es so passiert beim Schreiben dieses Textes. Ich habe mich dabei ertappt Death Metal in drei Kategorien zu unterteilen – und zwar viel zu rigoros. Old School, modern, und aktuelle Bands die nach Old School klingen wollen und scheitern. Natürlich passen viele Bands in eine dieser Schubladen – Weak Aside aber beispielsweise nicht. Die Jungs aus Emden spielen fetten, zeitgemäßen Death Metal, der aber den Spirit der alten Schule so gut mit sich trägt, dass man denken könnte man hätte ein Album der 90er im Spieler, welches einfach neu aufgenommen wurde. Details? Bitte.

Leider muss ich gestehen, dass mir die beiden Vorgänger zu „Forward Into Darkness“ gänzlich unbekannt sind. Jaja, Asche auf mein Haupt. Ich kann also nicht sagen wie sich die Band entwickelt hat und wie sich das aktuelle Album im direkten Vergleich schlägt. Sagen kann ich aber folgendes: direkt nach dem Intro macht mein Herz bereits bei den ersten Takten von „Until You Died“ Freudensprünge. Ach was, es mosht ordentlich! Richtig fette Rhythmen, fette Riffs, tiefe Growls, und das Ganze groovt mir so richtig die Grütze aus dem Schädel. Geil!

Dass die Jungs den Groove perfektioniert haben, zeigen sie auch im Song „We’re All Condemned“. Wir kennen alle diese Songs die einfach so ekelhaft mitreißend sind, dass man einfach nicht stillsitzen kann. Genau um so ein Stück handelt es sich hier. Nicht zu verschnörkelt und gleichzeitig nicht monoton. Strikt, konsequent, unaufhaltbar. Wollen wir den Song mit Fahrzeugen beschreiben? Panzer. Dampfwalze. Kohlebagger.

„Können die denn auch schneller spielen?“ mag sich jetzt der Eine oder Andere Fragen. Punkt 1: Geh weg. Punkt 2: Ja – „Royal Blood Dethroned“. Beweisführung abgeschlossen. Naja nicht ganz vielleicht. Denn auch hier verfällt die Band nach kurzer Zeit in gemächliche, tödliche Walzenrhythmik zurück. Ich persönlich finde das unfassbar geil. Aber ich denke man könnte das – sucht man mehr Abwechslung auf einem Album – durchaus als Kritikpunkt anmerken.

Sagen wir wie’s ist: wer nackenbrecherischen Todesmetall sucht der mitreißt, begeistert und gute alte Tage wieder aufleben lässt, ohne dabei nach einer billigen Kopie zu klingen ist hier genau richtig. Kaufen. Blind. Los!



Anspieltipp: Until You Died, Royal Blood Dethroned, Face Down


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 39:56
Label: FDA Records

VÖ: 28. September 2018



Tracklist


1.  Submerge
2.  Until You Died
3.  Royal Blood Dethroned
4.  We're All Condemned
5.  Contact
6.  Violence
7.  In the Deep There Is No God
8.  Face Down
9.  Poison Gas
10. The End

Website der Band: Weak Aside bei Facebook

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Review: Human Prey – Return Of The True Kings
Geschrieben am 15.10.2018, 07:02 von BöseDän

Human Prey – Return Of The True Kings

2010 gegründet, verlieren die 5 Leipziger nur wenig Zeit und hauen uns alle 2 Jahre ein neues Geschoss um die Ohren. Nach einem Demo, einer Full-Length und einer EP folgt nun die zweite EP, die den großspurigen Namen „Return Of The True Kings“ trägt. Nun, wahre Könige sind die Jungs zwar noch nicht, Spaß macht das Teil aber trotzdem. Hier gibt es schnörkellosen Death Metal mit leichter Grindcore Schlagseite zu hören, der völlig abseits des ausgelutschten Old School oder Slam Trends agiert. Zwar schleichen sich auch mal Riffs aus beiden Strömungen ein, passen aber an den Stellen hervorragend in den Gesamtsound und werten die gut gespielten Songs entsprechend auf. Der Gesang von Frontmann Flexxxer ist ebenfalls sehr variabel ausgefallen und rundet den positiven Gesamteindruck perfekt ab. Da es bei der Produktion auch nur wenig bis gar nix zu bemängeln gibt, kann man hier durchaus eine Kaufempfehlung aussprechen.

Anspieltipp: Crowned Hate, Ascension
Wertung: 8/10





Gesamtlänge: 18:08
Label: Morbid Generation Records

VÖ: 25.05.2018

Tracklist:
1. Regiment of Fear
2. Crowned Hate
3. The Faceless One
4. Ascension
5. Return of the True Kings

Facebook: www.facebook.com/HumanPrey

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Review: Verminous Mind - Dusk of Humanity
Geschrieben am 15.10.2018, 07:00 von BöseDän

Verminous Mind - Dusk of Humanity

Brutal Death Metal aus Russland, das bedeutet nicht selten einen gnadenlosen Dying Fetus Worship. Einen solchen habe ich dann auch bei „Dusk of Humanity“ erwartet, allerdings zeigt sich die Band aus Balakhna auf ihrem dritten Album überraschend variabler. So schimmert neben dem typischen Riffing und Blastbeats hier und da auch mal  ein Thrash- oder gar ein klassisches Heavy Metal Riff durch und beim Titelstück kommen gar Tasteninstrumente zum Einsatz. Das liest sich vielleicht etwas zerfahren, funktionier aber recht gut. Trotz dieser Alleinstellungsmerkmale vermag mich „Dusk of Humanity“ aber nur selten wirklich zu fesseln. Daran ist auch die Länge der Songs nicht unschuldig die im Durchschnitt über 5 Minuten beträgt, in denen schlicht und einfach zu wenig passiert. Somit bleibt unterm Strich zwar ein sehr bemühtes Album, das zwar durchaus mit einigen geilen Ideen gespickt ist, insgesamt aber nicht vollends überzeugen kann.

Wertung: 6/10





Gesamtlänge: 47:26
Label: Morbid Generation Records

VÖ: 06.10.2017

Tracklist:
01. Dusk of Humanity
02. Lucifer's Shrift
03. Deceitful Cult
04. Anthem to Unfamiliar Gods
05. Consuming Chaos
06. Vengeance of Forensic Expert
07. Lord of Planetary Autopsy
08. Hereafter Sadism Reaper
09. Caesarean Section 2.0
10. Amateur Autopsist 2.0

Webseite der Band: verminousmind.narod.ru
Facebook: www.facebook.com/verminousmind

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Review: Thirst Of Revenge - Sinner
Geschrieben am 15.10.2018, 06:58 von BöseDän

Thirst Of Revenge - Sinner

Sieben Jahre sind eine lange Zeit zwischen 2 Alben. Bei größeren Bands fällt das schneller auf als bei kleinen, was sicherlich auch mit der Flut an Veröffentlichungen jedes Jahr zu tun hat. „Annihilation of Races“, das zweite Album von Thirst Of Revenge erschien ebenfalls bereits 2011 und obwohl ich es damals ziemlich gefeiert habe, ist es mir aufgrund des eingangs erwähnten Umstands gar nicht wirklich aufgefallen wieviel Zeit seitdem vergangen ist. Nun liegt mit „Sinner“ also endlich neues Material von Carlos Meijas, dem Mastermind hinter Thirst Of Revenge, vor und das Warten hat sich durchaus gelohnt. Klassischen Brutal Death Metal jenseits von ausgelatschten Slam Pfaden bekommt man hier zuhören. Das Tempo variiert genretypisch zwischen  sehr schnell, schnell und nicht ganz so schnell, was für die nötige Abwechslung sorgt. Texte liegen mir zwar keine vor, Titel wie „Nobody Knows How You Are“ oder „Corrupted Inside without Own Personality“ lassen aber darauf schließen, dass man sich hier ebenfalls außerhalb der genreüblichen Guts & Gore Schiene bewegt. Von der Produktion her ist auch alles im grünen Bereich und wenn man jetzt noch 1-2 herausstechende Hits am Start hätte, wäre „Sinner“ ein rundum gelungenes Album. So ist es „nur“ ein ganz gutes.

Wertung: 7,5/10





Gesamtlänge: 33:00
Label: Morbid Generation Records

VÖ: 15.03.2018

Tracklist:
1.  You Were Always a Loser
2.  Nobody Knows How You Are
3.  Corrupted Inside without Own Personality
4.  Forgiven Or Condemned
5.  You Will Live Alone and Will Die Alone
6.  Eradication of Desires
7.  Devourer of Sins
8.  Kneel and Ask Forgiveness
9.  Never Forget Your Sins

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Braincrusher Festival 2019
Geschrieben am 14.10.2018, 15:05 von Exorzist

 Neues vom Braincrusher Festival 2019: Nach längerer Funkstille können wir euch endlich unseren Headliner für Freitag präsentieren, die mächtigen US-Deather INCANTATION werden die Jahnhalle zum Beben bringen.



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DØDSFERD
Geschrieben am 11.10.2018, 21:37 von Exorzist

Die Griechen von DØDSFERD veröffentlichen ja ihr neues Album Diseased Remnants of a Dying World am 14.12.2018 über Transcending Obscurity Records.

Track listing -
1. My Father, My Wrath!
2. An Existence Without Purpose
3. Diseased Remnants Of A Dying World
4. Loyal To The Black Oath
5. Back To My Homeland... My Last Breath

Checkt mal den neuen Song an, sehr geil, wie ich finde!



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Review: Agrypnie - Grenzgänger / Pavor Nocturnus
Geschrieben am 11.10.2018, 15:46 von ALUCARD

Agrypnie - Grenzgänger / Pavor Nocturnus

Neues Album, zwei Titel und über zwei Stunden Spielzeit: Agrypnie haben was vor.

Musikalisch bleiben sie dem eingeschlagenen Weg treu, der urbane Black Metal zieht seine Kreise bis zu Elementen aus flächigem Postrock. Und in diversen Momenten treibt es das Songmaterial auch auf melancholisch dunklen Hardcore zu, die Klangfarbe wechselt dann von tiefschwarz in strassendreckgetränktes Grau.
Damit passen sie gut zu der Vielzahl junger Bands die das Genre BM im Moment bereichern und die Grenzen aufbrechen, egal ob musikalischer oder ideologischer Herkunft. Guter Black Metal muss keinen Waldbezug mehr haben oder möglichst "true" daherkommen, die Zeiten von Engstirnigkeit und Einzeldenken sind vorbei. Bei all dem sollte man im Hinterkopf haben das Agrypnie schon seit 2004 aktiv ist, da war an eine Menge Bands die jetzt die Republik durchreisen noch gar nicht zu denken.

Gleich der erste Titel gibt mit seiner zehnminütigen Laufzeit die Richtung vor, aus dem düsteren Klangnebel erhebt sich eine wütende Gestalt die dem Rest der Gesellschaft ihre ganze Verbitterung entgegegenschreit. Von der Instrumentenfraktion vorangetrieben gibt es wenig Lockerung – immer weiter drängend frisst sich "Auferstehung" durch die Gehörgänge.  
Sucht man den roten Faden in Grenzgänger dann wäre das wahrscheinlich gefühlte Apathie oder Ernüchterung die in Trotzigkeit und Kampfeswille umschlägt. Ganz nach dem Motto: "Wenn das Leben dir Zitronen gibt dann mach Limonade daraus".
"Aufgeben ist keine Option" wollen Agrypnie dir mit auf den Weg geben, egal wie beschwerlich dieser gerade ist. Dafür verwenden sie allerdings keine bunten Farben oder positven Mantras, eher wollen sie aufzeigen das man mit seinen Gedanken und Problemen nicht alleine ist.

Aber das Album kommt zu früh, der goldene Oktober will so gar nicht zu Grenzgänger passen. Agrypnie zeichnen ein ganz anderes Bild: Eine gesichtslose Grossstadt, jeder denkt an sich, empathielos, Nieselregen. Für diese Kameraeinstellung wurde mit Grenzgänger der perfekte Soundtrack erschaffen...
Kunstvoll gelingt es der erfahrenen Truppe die bitteren Texte in ein passendes Gewand zu hüllen bei dem die in deutsch vorgetragenen Gedanken auch noch problemlos zu verstehen sind. Gut ausbalanciert nennt man das dann wohl wenn Musik und Gesang sich ergänzen und trotz unterschiedlicher Färbung ein Ganzes bilden.

Etwas Kritik sei dennoch angebracht, das Schlagzeug klingt mir zu künstlich und "modern". Und ob jetzt wirklich jeder Titel (bis auf einen) über die sechs Minuten gehen muss ist Auslegungssache, hier und da wäre etwas kürzer auch okay gewesen.

Der zweite Teil hört auf den Namen "Pavor Nocturnus" und geht einen anderen Weg als "Grenzgänger. Zuerst hört man die Titel der vergriffenen Splitplatte mit Fated im etwas erneuerten Gewand. Gut gefällt mir das die Titel nicht komplett auf links gedreht wurden, soll heissen der Spirit vom ursprünglichen Material ist erhalten geblieben da man die Titel nicht auf "Agrypnie 2018" getrimmt hat. Dadurch passt hier auch das Drumming besser weil es halt etwas basisorientierter ist. Feststellen lässt sich das die über 10 jahre alten Titel auch heute noch gut funktionieren und nicht wie ein unnötig entstaubtes Artefakt erscheinen. Ob man jetzt die Neubearbeitungen des Rests plus "Neon" wirklich braucht muss der Fan entscheiden. "Neon" ist eher NoWave oder Synthpop mit weiblichem Gesang und damit quasi das Gegenprogramm zu allem zuvor gehörten. Das ist ein ganz schön krasser Bruch der für mich auch nicht nachvollziehbar ist. Danach folgen ambientartig ochestrale Versionen alter Agrypnie Titel, ich gehöre dabei zur "das Original ist mir lieber" Fraktion. Ich muss aber auch gestehen das ich mit Ambientmusik an sich nicht viel anfangen kann, Strömungen wie Ambient Black Metal oder Dungeonsynth verstehe ich einfach nicht. Für mich klingt das immer wie eine Aneinanderreihung von Intros, als Hintergrundmusik mag das ja vielleicht okay sein. Aber nach meiner Auffassung sollte Musik immer mehr sein als nur Hintergrundbeschallung, schliesslich bin ich ja nicht im Supermarkt oder im Fahrstuhl.

Auf dem Album sind ebenfalls befreundete Künstler der deutschen Szene vertreten und machen das Werk so nochmals zu etwas besonderem. Wer wo zu hören ist wird nicht verraten, aber die Stimme von Dornenreich`s  Eviga ist leicht zu erkennen.
Und somit kann sich der Hörer der spannenden Aufgabe widmen herauszufinden wo zum Beispiel M.J.B. (Todtgelichter) oder J.J. (Harakiri for the Sky,Karg) tätig werden, Nocte Obducta`s  M.B. Übernahm dabei noch textliche Aufgaben.

Erstaunlich ist die Tatsache das bei dem Album eine Menge von den Bands durchklingt bei denen die Bandmitglieder noch tätig sind oder waren und es am Ende trotzdem zu 100% ein eigenständiges Agrypnie Werk ist. Wer als schon Harakiri for the Sky, Nocte Obducta, Anomalie oder Heretoir im Schrank stehen hat der wird auch hier glücklich. Wenn sich dort neben Agrypnie auch Ancst oder King Apathy einfinden dann passt das ebenfalls.

Daumen hoch für Grenzgänger, Pavor Nocturnus ist in Teilen Geschmackssache.
Grenzgänger: 8,5 von 10 Punkten
Pavor Nocturnus: 5,5 von 10 Punkten
= 7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: Grenzgänger: 63:59 Minuten/Pavor Nocturnus: 65:34 Minuten
Label: Supreme Chaos Records
Vö:12.10.2018

== Tracklist "Grenzgænger" ==

1. Auferstehung
2. In die Tiefe
3. Aus Zeit erhebt sich Ewigkeit
4. Nychthemeron
5. Grenzgænger
6. Die Waisen des Daidalos
7. Die längste Nacht
8. Zu Grabe

== Tracklist "Pavor Nocturnus" ==

1. Veritas Mutabilis (Demo Rerecording)
2. Pavor Nocturnus (Demo Rerecording)
3. Agrypnie (Demo Rerecording)
4. Neon (Neuer Track)
5. Sinnflut (Orchestral)
6. Augenblick (Orchestral)
7. 16[485] - Brücke aus Glas (Orchestral)
8. Fenster zum Hof (Orchestral)
9. Cogito Ergo Sum (Orchestral)

https://www.facebook.com/agrypnie.official/

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Review: Dirge - Ah Puch
Geschrieben am 09.10.2018, 14:57 von ALUCARD

Dirge - Ah Puch

"Des is ah Puch" konnte man ab 1899 die österreichischen Nachbarn sagen hören wenn sie mit einem neuen Gefährt um die Ecke kamen, meist zweirädrig oder auch mal mit militärischem Hintergrund. Ich denke aber mal das ist nicht das Hintergrundthema vom Debütalbum der indischen Doomsludger. Hier ist eher der auch Ah ouh puc genannte Dämon aus der Mayamythologie Namensgeber, selbiger galt als Dämon der Zerstörung und war als Uac mitun ahau auch als „Herr der sechs Höllen“ unterwegs.

Wer mit Doom Langatmigkeit gleichsetzt der liegt hier verkehrt, die Inder setzen auf Wucht und Dunkelheit. Und auch wenn sich fast alle Titel um die neun Minuten rum bewegen, von Zähigkeit keine Spur. Dadurch das Dirge genügend Ecken und ordentlich Dreck mit einbauen ist das Material fies genug um auch Deathmetaller zu überzeugen. Empfohlen ist Nummer 2, "Montezuma's Revenge". Montezuma`s Rache hat sicher jeder von uns schonmal gespürt, aber darum geht es in dem Titel bestimmt nicht. Für Fäkalthemen sind andere Genre`s zuständig....
Hier regiert Montezuma mit schleppender Macht und gepeinigten Vocals, ich merke gerade das letzteres auch zu der hier eher bekannten Form von "Montezuma`s Revenge" passt... So, Schluss jetzt - es soll um Musik gehen. Die dazugehörige Gitarrenarbeit verzaubert mit deathdoomiger Eleganz und ist genau deshalb genau richtig zum antesten. Und auf "Montezuma`s Revenge" folgt der "Swamp of Blood" und man hat "The Dilemma". Sorry das musste jetzt einfach sein, und wenn die Titelliste so angeordnet ist dann kann ich da nicht drüber hinwegsehen...

Testet die Jungs mal an, vorteilhaft ist auch das die Inder nicht auf zu viele Wiederholungen setzen sondern die langen Titellaufzeiten mit Kreativität und einer gewissen Spielfreude überbrücken, man hat also nie das Gefühl sich irgendwo in einer Endlosschleife zu befinden weil das gleiche Riff ständig runtergeleiert wird. "Täglich grüsst das Murmeltier" Taktik gilt hier nicht, das Songwriting gibt es sogar des öfteren her das die Titel in Richtung frühem UK Gothdoom gleiten, "La Malinche" ab der dritten Minuten sei hier angepriesen. Auch weil der Titel im weiteren Verlauf noch einen ordentlichen Zacken Geschwindigkeit dazupackt und damit schon als Deathmetal durchgeht. Ihr seht, "constant repeating" gibts woanders, hier ist trotz Doomschublade und langer Laufzeit ordentlich Feuer unterm Dach.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 51:48 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 19.10.2018

1.Invoking The Demigod
2.Montezuma's Revenge
3.Swamp of Blood
4.The Dilemma
5.La Malinche
6.Corpse of Cortez

https://dirgeindia.bandcamp.com/album/ah-puch
https://www.facebook.com/DIRGE.India/

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Review: Cadaveric Incubator - Unburied Morbidity
Geschrieben am 07.10.2018, 23:39 von ALUCARD

Cadaveric Incubator - Unburied Morbidity

"Unburied Morbidity" enthält kein neues Material der finnischen Truppe sondern widmet sich der Frühphase der Band. Wobei, so lange ist das auch noch nicht her, aufgearbeitet wird die Zeitspanne 2005 bis 2014. Das in der Zeit nicht viel rumkam liegt daran das die Band 2007 eine länger Pause einlegte und erst mit dem auch hier zu hörenden "Unburied Abominations" im Jahre 2014 wieder ans Licht der Öffentlichkeit trat.

Zu hören ist Grindcore mit leicht deathiger Schlagseite, richtige "Deathtunes" verströmt aber eigentlich nur Nummer 6, "Unburied Abominations". Dieser Titel ist auch die Antestempfehlung, wer mit dem schrägen Gesang warm wird der kann sich dann gerne weiter vorwärts/rückwärts arbeiten. Vom musikalischen her scheppert recht basisorientierter Grindcore durch die Boxen bei dem man hört und fühlt das man sich noch in der Demophase befindet. Alles aber gar nicht so verkehrt da man auf Experimente verzichtet und ziemlich klassisch zu Werke geht - Finnenschule eben. Nur der irgendwie bearbeitete Gesang mag mir gar nicht reinlaufen und vermiest mir das alles....
Müsst ihr selbst antesten und entscheiden.



Gesamtlänge: 29:18 Minuten
Label: Terror From Hell
Vö: 06.09.2018

1.Massacred 01:46
2.Hideous Premonition 02:33
3.The Covenant Of Gore 01:48
4.Swarming Decay 02:15
5.Premature Necropsy 01:10
6.Unburied Abominations 02:45
7.The Cadaveric Incubator Theme 01:57
8.Rejoice In Rot 02:54
9.Cold In Casket 01:09
10.Necrophagous Urge 01:40
11.The Undead Fiend 01:59
12.Resurgence Of Morbidity 03:04
13.Coffin Defiler 04:08

#1-#6:"Unburied Abominations" Demo 2014
#7-#12:"Resurgence Of Morbidity" Demo 2005
#13 ist vom unveröffentlichten "Coffin Defiler" Demo II

https://terrorfromhellrecords.bandcamp.com/album/unburied-morbidity

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Review: Wombbath - The Great Desolation [EN]
Geschrieben am 04.10.2018, 22:19 von UnDerTaker

Wombbath - The Great Desolation

*** Verfasst von unserem Kumpel Bruno, Metalfan aus Brasilien. ***

This is the 3rd full length from Swedish death metallers Wombbath, the band responsible for the release of the classic debut album “Internal Caustic Torments”, in 1993. There was certainly some pressure around the band's return album “Downfall Rising” back in 2015.
There were a few more changes to the band line-up. On this new record, Jonny Petterson is the vocalist throughout the whole album, differently from “Downfall Rising” on which he only sang in two tracks. Along with Håkan Stuvemark (the band’s only original member), both musicians are in charge of production.
Fitting the whole brutal atmosphere of The Great Desolation, the artwork from artist SV Bell (Anvil, Kataklysm, Impaled Nazarene etc.) is spot on.
The 37 min album's first song "Embrace Death" starts, oddly enough with no intro, which was common in Wombbath's early work, very solid in terms of playing the typical old school death metal fashion.
In fact, one of the notable things about "The Great Desolation" is the Swedish guitar tone, which is way more evident here than in previous albums. The listener will catch the abrasiveness of the Swedish tone in the first few seconds.
“Born of Filth” is a headbanging, overall great song, perfect to perform onstage, possibly one of the best of the album and of the band’s career. The fans will also notice great arrangements with blast beats on “Punisher of Broker Oaths”. Then, “Hail the Obscene” finally presents the band’s slow and atmospheric beginnings.
Overall, production seems okay, all the instruments are audible, the compositions themselves are good but as a whole not as memorable, sophisticated and muddier as “Downfall Rising” or “Internal Caustic Torments”. This album will definitely find a good reputation among fans since the mid-paced riffing is present, the work is still intense and it might even be considered far better than lots of other death metal CDs released so far this year.  

Rating: 8 / 10




Length: 37:28 minutes
Label: Dark Descent Records

Release date: 01.06.2018

Track list
01. Embrace Death
02. The Great Desolation
03. Footsteps Of Armageddon
04. Born Of Filth
05. Punisher Of Broken Oaths
06. The Weakest Flesh
07. Cold Steel Salvation
08. Hail The Obscene
09. Harvester Of Sin

Website of band: www.facebook.com/Wombbath

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Review: Nattravnen - Kult Of The Raven
Geschrieben am 03.10.2018, 22:32 von Styx

Nattravnen - Kult Of The Raven

Jonny Petterson bekannt aus Wombbath, Ashcloud, Heads For The Dead, Just Before Dawn und einigen anderen Bands hat ein neues Projekt mit Kam Lee am Start. Gemäß Label handelt es sich hier um Dark Death Metal (oder wie ich es nenne Blackened Death Metal).

Nattravnen steht für Nightraven (auf deutsch Nachtrabe). In Schweden gibt es eine Folklore die besagt, das vier Raben auf den Pfosten des Friedhofs sitzen und jede Seele, die versucht der Hölle zu entkommen in Stücke reißt und wieder in das Fegefeuer wirft. Eine andere Auslegung der Nachtraben wurde benutzt um unanständigen Kindern Angst zu machen. Diese stammt aus dem nördlichen Teil von Schweden und besagt, dass die Raben über die Kinder wachen und jedem Kind, dass nicht artig ist die Augen auspicken (vielen Dank an Jonny für die Erklärung bezüglich des Bandnamen).

Das Album bietet eine perfekte Mischung aus Black-, Death und Doom-Metal. Das bestätigt auch gleich der Opener "The Night Of The Raven". Der Song kommt mächtig aus den Boxen. Kalt und düster wird man hier schon auf die kommenden Minuten vorbereitet. Langsamer und stampfender geht es mit "Suicidium, The Seductress Of Death" weiter. Im mittleren Teil weißt der Song einen melodiösen Part auf, der mit einer weiblichen Gesang passend unterlegt wird und man kurzfristig das Gaspedal anzieht und dann schleppend zu Ende bringt. Song Nummer 3 "Corvus Corax Crown" ist einer der Songs auf diesem Album, der gleich von Anfang einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Schwarzmetallisch und atmossphrärisch zugleich peitscht dieser Song die Schneedünen nach vorne und wechselt sich
mit Uptempo-Parts und schleichenden düsteren Melodien ab. "Upon The Sound Of Her Wings" hat für mich einen eindeutigen Cradle Of Filth Einschlag, dieser verfliegt aber schon kurz nach dem Start und taucht im Mittelteil des Songs nochmal auf. Besonders episch sei hier am Ende der Doppelgesang zwischen Kam und seinen cleanen Vocals erwähnt. "Return To Nevermore" stampft bombastisch los und siedelt sich im Mid-Tempo-Bereich an. "From The Haunted Sea" klingt so wie Behemoth heute klingen sollten. Düster und majestätisch stampft dieser Song schön schwarzmetallisch vor sich hin. "The Anger Of Despair When Coping With Your Death" startet sehr atmosphärisch und kommt sehr langsam aus den Boxen mit düsteren Flüstergesang, bis dieser von den Growls abgelöst wird. Hierbei handelt es sich um den langsamsten und längsten Song auf der Scheibe, der sich in ein paar Momenten zum Midtempo steigert. Mit "Kingdom Of The Nattravnen" haben wir einen Song der alle Elemente des Albums in sich vereint und am Besten das ganze Album für sich alleine repräsentieren kann und bei dem Kam Lee sein ganzes Vocalarsenal auffährt. "Kult Av Ravnen" ist der letzte Song auf der Platte und dieser legt schleichend und doomig los und steigert sich dann zu einer Uptempo-Nummer. Über den ganzen Song werden diese Wechsel beibehalten. Mit den schreienden Raben in der letzten Minute schließt das
Album ab, sowie es begonnen hat.

Ganz stark an dieser Platte ist, dass man hier geboten bekommt was man eigentlich gar nicht erwartet, wenn man das Line Up anschaut. Kam geht hier auch sehr variabel mit seiner Stimme zu Werke, was man auch nicht alltäglich sieht. Wer die letzten beiden Grotesquery gemocht hat und sich auch gegenüber Black-Elementen nicht wehrt, wird mit dieser Scheibe seine hellste Freude haben.



Bewertung: 9,0/10

Gesamtlänge: 39:15
Label: Transcending Obscurity
VÖ: 07.12.2018

Tracklist
01. The Night Of The Raven
02. Suicidium, The Seductress Of Death
03. Corvus Corax Crown
04. Upon The Sound Of Her Wings
05. Return To Nevermore
06. From The Haunted Sea
07. The Anger Of Despair When Coping With Your Death
08. Kingdom Of The Nattravnen
09. Kult Av Ravnen

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Nattravnenbandofficial/



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SANGUINARY TRANCE – Wine, Song and Sacrifice EP
Geschrieben am 02.10.2018, 20:38 von SgTr



Frantic and riff-laden Black Metal from Austria. Haunting melodies in the 90s vein merged with psychedelic, dissonant parts and intricate song structures.

Three tracks/23 minutes; available on tape (pro-manufactured, first edition of 50 copies) and digitally through Bandcamp.

FULL STREAMS:
https://sanguinarytrance.bandcamp.com/album/wine-song-and-sacrifice-2
www.youtube.com/watch?v=l7PiIPduA5M&t=488s


"[...] Just as many spiritually charged, ecstatic and enthusiastic musicians exist within the sub-genre yet few in recent memory channel the head-flinging-backward daze induced by the Dionysian mysteries as Austrian black metal project Sanguinary Trance." - Grizzly Butts

"I hear strains of medieval music in the solemn but seething grandeur of the title track, which grows both increasingly mystical and increasingly savage as it unfolds, and the multi-faceted vocals are harrowing enough to raise goosebumps on the skin.“  - No Clean Singing

"Showing more promise in their first three tracks than many established acts can manage across several releases, ‘Wine, Song and Sacrifice’ imbues their raw-ish black assault with equal doses dissonant horror, Dionysian madness, vampiric melodrama and rhythmic tribal intoxication. The overall effect is a menacing and overwhelmingly sensual high that can be quite dizzying if it hits you just right [...]"
- Black Metal Daily

"‘Wine, Song and Sacrifice’ is a bloodstained love letter to the most iconic of black metal times, but with an unmistakably unique viewpoint on it. With some unforgettable moments that set your teeth on edge and make your hair stand on end, Sanguinary Trance are indeed trance invoking and the feelings it conjures are black magickal."
- The Killchain Blog

"Highly expansive and meditative stuff. Thumbs up."
- Metal Trenches

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Shroud of Satan - Of Evil Descent LP, T-Shirt, Patch
Geschrieben am 01.10.2018, 23:08 von Sol Records

SOL RECORDS & ETERNITY RECORDS

Shroud of Satan - Of Evil Descent LP
T-Shirt
Logo Patch



tradition, cult and the grim serenity of death & decline
channelled into hateful & devoted Black Metal supremacy

Listen: Shroud of Satan - Of Evil Descent

LP Edition:

• comes with Insert
• on Black Vinyl
• Limited to 300 handnumbered copies
• Mastered by Aleister Kainulainen at The Devilsbanks Audio

T-Shirt:
• limited to 100 copies
• FOTL Heavy Cotton
• S - XL available

Patch:
• high quality woven Patch
• Size: 11 x 7,5 cm
• limited to 100 copies

www.solrecords.de
www.eternityrecords.de

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Review: Vanhelgd - Deimos Sanktuarium
Geschrieben am 01.10.2018, 15:18 von ALUCARD

Vanhelgd - Deimos Sanktuarium

Ihren persönlichen Endgegner haben sich Vanhelgd 2016 mit "Temple of Phobos" erschaffen, zumindest für mich. Ein Album bei dem ich meine es auswendig zu kennen und das mich dann doch immer wieder überrascht. Dazu ist "Temple of Phobos" eine der wenigen Scheiben die ich mir damals trotz Besitz der Promo nochmal gekauft hab einfach nur um das Gesamtpaket erleben zu dürfen.

"Deimos Sanktuarium" ist nicht "Temple of Phobos - Part 2", das musste ich recht schnell feststellen und war etwas ernüchtert. War der Vorgänger doch zu übermächtig? Und während mir diese Gedanken durchs Hirn waberten und ich mir quasi zur Bestätigung meiner Annahme das Werk noch zwei-drei Mal anhörte, da löschte das neue Album im Hintergrund die Spuren vom 2016er Epos und "Deimos..." begann seine Arbeit.

Die neue Scheibe ist in seiner Art grobkörniger, ungeschliffener und weniger zugänglich. Vor allem weil die ausladend überschwänglichen Melodieverläufe in den Hintergrund gerückt sind die "Temple of Phobos" so berauschend machten. "Deimos Sanktuarium" ist dreckiger, kälter und finsterer als zuvor und damit erstmal ein Schritt zurück im Klangbild. "Temple of Phobos" war die heroische Schlacht, war heldenhaft und stolz, strahlend und erhaben. "Deimos Sanktuarium" ist die Ernüchterung danach, die Erkenntnis das sich nichts ändert und alles nur noch schlimmer wird – "Deimos Sanktuarium" ist der Abgrund ohne Weg zurück.

Zum Tragen kommt dieses unter anderem durch das einbinden von Elemente aus dem schwarzmetallischen Kosmos wie in "Så förgås världens härlighet" oder  "The silent Observer". Letzteres  hat dazu noch eine feine Asphyx Schlagseite, die Holländer sollten endlich mal eine Splitplatte mit den Schweden aufnehmen.  Die von Year Of The Goat`s  Thomas Sabbathi entworfenen Chöre am Ende dieses Brockens heben das Stück nochmals auf eine ganz andere Ebene.

Ein erster tiefgehender Gänsehautmoment ist bei "Vi föddes i samma grav" gegeben, nach der vierten Minute fällt das Stück in sich zusammen und offenbart eine niederkniewürdige Gitarrenmelodie die ihre Wurzel im Ursprung allen Übels hat: dem klassischen Metal.  
Ihr merkt, das Blatt wendet sich, da sind sie also, die Melodien. Ja, sie sind vorhanden. Aber nicht mehr so vordergründig und dominat, sondern eher als ergänzende Unterschicht die man sich erhören muss. Das liegt aber auch an einem Punkt den ich kritisieren würde, der Gesang ist teilweise zu weit in den Vordergrund gemischt. Dadurch bekommt man vom Schaffen der Saitenfraktion teilweise gar nicht alles mit weil eben der Gesang alles überlagert. Und wo ich gerade in der Meckerecke bin, im Vergleich zu den anderen Titeln fällt "Här finns ingen nåd" qualitativ etwas ab. Ich finde hier wenig einprägsames und entdecken keine Elemente die das Stück zu etwas besonderem machen.

Das hinterlistigste Stück ist "Profaned Is The Blood Of The Covenant". Nicht eingängig und trotzdem einprägsam, unter Verwendung einfachster Mittel öffnen sich Vanhelgd hier einer rituellen und okkulten Seite die vorher noch nicht durchkam. Durch die stetige Wiederholung des Grundthemas und der dezenten Instrumentierung entsteht hier eine fesselnde Sogwirkung die sich in anklagend verzweifelte Momente kanalisiert.

Das Bindeglied zu "Temple of Phobos" ist für mich "The Ashes of our defeat", durch die Songgestaltung ist das der ideale Einstieg und Übergang für Leute wie mich denen "Temple of Phobos" in Fleisch und Blut übergangen ist. Dann kann man sich dem Rest widmen, sich einweben lassen, das Album einwirken lassen und dabei Stück für Stück tiefer in die Welt von “Deimos Sanktuarium” eintauchen. Im Promotext gibt es im Zusammenhang mit dem Album das schöne Wort "Torchbearer", Fackelträger. Dieser bildgewaltige Begriff passt bestens zu dem Album und der Band, lasst Vanhelgd der Fackelträger sein dem ihr blind vertraut und der euch durch die dunkelsten Ecken geleitet.

9,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44.16 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 12.10.2018

1. A Plea For Divine Necromancy (4:11)
2. Så förgås världens härlighet (5:34)
3. Vi föddes i samma grav (6:38)
4. Profaned Is The Blood Of The Covenant (5:34)
5. The Ashes Of Our Defeat (7:24)
6. The Silent Observer (7:27)
7. Här finns ingen nåd (7:27)

https://pulverised.bandcamp.com/album/deimos-sanktuarium
https://www.facebook.com/vanhelgd

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Protzen Open Air Festival 2019
Geschrieben am 28.09.2018, 18:00 von UnDerTaker

Das Protzen Open Air Festival in Brandenburg findet 2019 vom
27. Juni 2019 - 29. Juni 2019
statt.

Die Tickets sind wie immer auf 1000 Stück limitiert und der VVK beginnt am 10.1.2019

Bisher sind folgende Bands bestätigt.
Misery Index (US)
Endseeker (D)
Deathrite (D)
Murderline (MEX)
Vader (PL)
Necrophobic (SWE)
General Surgery (SWE)
Sodomized Cadaver (UK)
Bölzer (CH)
Distillator (NL)
Wombbath (UK/SWE)
Nervecell (Dubai)
Bodyfarm (NL)
Sinners Bleed (D)
Deranged (SWE)
Macbeth (D)
Abjured (D)





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Morgen, 29.9.2018,  The Wiring, Terrotika und Foreign Faces live
Geschrieben am 28.09.2018, 14:41 von UnDerTaker

the%20wiring%20mainz%20m8Morgen, Samstag den 29.9.2018, werden im Live-Club M8 in Mainz die Bands
The Wiring, Terrotika und Foreign Faces
mit Metal, Doom, Stoner, Rock, Grunge und Post Punk live auf den Putz hauen.
Wer also noch nichts vor hat, der kann dort für 4 - 6 Euro einen netten Musikabend verbringen.

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Live-Interview mit den Death Metallern Humiliation aus Malaysia
Geschrieben am 28.09.2018, 13:24 von UnDerTaker

humiliationDeath Metal aus Malaysia ist schon etwas besonderes. Wenn die Band zudem seit 2009 bereits 20 Veröffentlichungen am Start hat und mit ihrem Bolt Thrower Sound live jede Hütte einreißt, dann ist es Zeit mit dieser Band ein Interview zu führen.

Was haben der Zweite Weltkrieg, der Kommunismus und die Japanische Invasion mit der Death Metal Band Humiliation zu tun? Woran starb ihr Session Drummer und welche Bands mögen die Bandmember am liebsten? Wenn euch das interessiert, dann lest hier das Interview, welches wir mit Humiliation beim Protzen Open Air im Juni 2018 geführt haben.

Das Interview könnt ihr hier... in Deutsch
und hier... in Englisch lesen.

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29.09.18 - Morast, Totenwache, Uprising etc. Rostock
Geschrieben am 26.09.2018, 23:49 von Sol Records

STAHLBETON VII

Bands:

MORAST
Totenwache
Artes Orbis
Beaten Victoriouses
Uprising

Bunker Rostock
Neptunallee 9 A, 18057 Rostock

Einlass: 20 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr

VVK: 15€
AK: 18€

SOL RECORDS / DEVIANT RECORDS wird wieder mit einem Verkaufsstand anwesend sein.
Mit im Gepäck, die Vinylversion von SHROUD OF SATAN - Of Evil Descent,
sowie ein neues Shirt. Beides ist somit bereits vor dem offiziellen Veröffentlichungstermin zu erwerben.



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DEUS VERMIN
Geschrieben am 26.09.2018, 19:56 von ALUCARD



“Monument of Decay” beschreibt sich als Filthy Blackened Death Metal, und das passt bestens. Ebenso die Vergleiche zu Grave Miasma, Ulcerate und Dragged Into Sunlight. Düster, massiv, druckvoll und wuchtig kommt der Stoff rüber - keine Spur von Oldschool oder Trendreiterei.
Antestempfehlung wäre das Trio "swarms", "iniquity" und "worms".



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Hate Eternal, alles zur Band aus Tampa, Florida
Geschrieben am 26.09.2018, 11:42 von UnDerTaker

 Sie kommen aus Tampa in Florida und treiben seit 1997 ihr schwermetallisches Unwesen.  Die Rede ist von Hate Eternal.
Erik Rutan, J.J. Hrubovcak und Hannes Grossmann sind für viele der Maßstab in Sachen brutaler Death Metal.

Hier ist nun ein Sammelthread für die Amis.






Schon den neuen Song von HATE ETERNAL angecheckt? Neben dem Song What Lies Beyond ist mit "Nothingness of Being" ein weiterer Song vom kommenden Album "Upon Desolate Sands" veröffentlicht worden und hier anzuhören.
Das beeindruckende Albumartwork wurde übrigens von Eliran Kantor (TESTAMENT, ATHEIST, ARCHSPIRE) geschaffen und am 26.10.2018 erscheint Album via Season Of Mist.

Tracklist:
1. The Violent Fury
2. What Lies Beyond
3. Vengeance Striketh
4. Nothingness of Being
5. All Hope Destroyed
6. Portal of Myriad
7. Dark Age of Ruin
8. Upon Desolate Sands
9. For Whom We Have Lost




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Kåabalh
Geschrieben am 25.09.2018, 19:50 von ALUCARD

 “Kåabalh” heisst das Debütalbum der französischen DoomDeath Truppe KAABALH das am 26.10.2018 bei Dolorem Records erscheint.

Die Band erhebt sich aus der Asche von Torture Throne, bleibt aber den Deathmetalwurzeln treu und paart diese mit doomigen Einflüssen.

Das Coverartwork stammt von Damned Arts.



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Review: Infernal Execrator - Obsolete Ordinance
Geschrieben am 23.09.2018, 13:28 von ALUCARD

Infernal Execrator - Obsolete Ordinance

Zuerst sei mal auf die geniale Gestaltung der Scheibe hingewiesen. Der Stil der Coverzeichnung zieht sich durchs komplette Booklet, jede Seite wartet mit einer eigenen Zeichnung auf - eine blasphemischer als die andere. Durch den Detailreichtum und die künstlerische Kompetenz des Zeichners hat man da ordentlich was zu entdecken.

Der musikalische Part kann da gut dagegenhalten, rein klanglich hätte ich fast auf Südamerika getippt. Denn hier scheppert es ganz ordentlich und das Tempo wird durchweg hoch gehalten. Im Gegensatz zu vielen Rumpeltruppen aus dem asiatischen Raum setzt die Band aber auf gute Hörbarkeit und legt Wert darauf das man die Instrumente klanglich voneinander trennen kann. Durch die Necromorbus Produktion rödelt "Obsolete Ordinance" immer noch finster oldschoolig durch die Boxen und verbleibt im schwarzmetallischen Spannungsfeld zwischen erster und zweiter Welle. Dazu passt bestens das einstreuen von räudigem Deathmetal und pestgeschwärztem Thrash.
Feingeistige Progenthusiasten finden hier ihr neues Feindbild, der Rest nimmt das Angebot an und feiert mit dem bocksfüssigen Meister ein rauschendes Fest voller Wein, Weib und Gesang. Empfohlener Dresscode dabei ist Nietenarmband, Patronengurt, frühzeitliches Corpsepaint, Kutte und Kapuze.

Geburtshelfer der zweiten Scheibe war Sacrilegious Rite Fronter Ex Ipsis-Mors, Infernal Vlad (Cult Of Fire) und Ludo Lejeune aka Ludo Evil. Die Zeichnungen stammen vom indonesischen Künstler Jenglot Hitam (Impiety, Zubirun, etc), das Layout übernahm Kontamination Design aus Polen und das Bandlogo kommt vom "Lord of the Logos" Christophe Szpajdel.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 34:34 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 27.07.2018

1.Infernal Execrator (True Blasphemous Conqueror) 05:04
2.Incinerate Halakhah Theorem 03:53
3.Scions Of Irreverent Bloodshed 03:39
4.Northern Superiority 03:43
5.Quintessence Of Timeless Void 02:57
6.Supreme Barbarous Ordo 04:03
7.Obsolete Ordinance 03:28
8.Absolute Celestial Condemnation 07:49

https://pulverised.bandcamp.com/album/obsolete-ordinance

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Review: Burial Hordes -
Geschrieben am 22.09.2018, 17:31 von Nabu

Burial Hordes - Θανατος αιωνιος (The Termination Thesis)

Die griechische Black Metal Combo Burial Hordes fleuchen und kreuchen nun schon seit 17 Jahren im metallischen Untergrund herum. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Mit „Θανατος αιωνιος“ – und nein ich habe keine Ahnung was das bedeuten soll, der Albumtitel wird je nach Quelle mit „The Termination Thesis“ ergänzt – steht nun der vierte Langspieler in den Regalen und dürfte vor allem Freunden des klassischen aber nicht festgefahrenen, rituell angehauchten Black Metals sehr viel Freude bereiten.

Mit nur sechs Stücken werden knapp 43 Minuten bespielt – wobei man sich die Unterteilung in einzelne Songs in meinen Augen fast hätte sparen können. Das Album tritt nämlich eher als großes Ganzes auf und weniger als Sammlung einzelner Elemente, wie es normalerweise (Konzeptalben mal ausgenommen) der Fall ist. Dies ist für die Griechen allerdings ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen eignet sich diese Art, des fast hypnotischen Black Metals, natürlich ausgezeichnet um den Hörer in einem Fluss der Musik zu halten und diesen nicht mit unnötigen Unterbrüchen zu stören – allerdings ist „Θανατος αιωνιος“ dazu nicht perfekt genug. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber beim Hören habe ich mich doch des Öfteren dabei erwischt nachzusehen, ob nun schon ein neuer Song begonnen hat oder ob ein Song versehentlich auf Repeat steht.

Ganz so schlimm wie es jetzt unter Umständen den Anschein macht ist es aber nicht. Die Musik von Burial Hordes zeichnet sich durch eine fantastische, mitreißende Rhythmik aus und den geschickten Wechsel zwischen klassischen, schnellen, kalten Riffs und langsamen, tragenden, teils minimalistischen Gitarrenläufen. Gut zu erkennen im Song „Erkenntnis“. Obwohl hier überwiegend mit einem schnellen Beat gearbeitet wird, finden doch einige ruhigere Takte den Weg in die Songstruktur und lockern diese damit angenehm auf. Nicht unbedingt auf das Tempo bezogen aber ein sehr „einfaches“ Riff hat, richtig eingesetzt, eine ganz massive Wirkung.

Das vierte Album von Burial Hordes kann also jedem Schwarzmetaller (oder jedem Anderen der sich mit dieser Kunstform anfreunden kann) empfohlen werden der im Prinzip die Klassiker geil findet, aber dann doch eine Prise Abwechslung in der Musik sucht. Ein fettes Album. Nicht perfekt, aber sau stark.

Anspieltipp: Erkenntnis, Death is Omnipotent


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 42:59
Label: Folter Records

VÖ: 14. September 2018



Tracklist


1. Human Condition (Isolation-Meaninglessness-Mortality)
2. Thrownness and Fallenness of Being
3. Lurk in the Shadows
4. Erkenntnis
5. Death Is Omnipotent
6. From Synthesis to Aposynthesis

Website der Band: Burial Hordes bei Facebook



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Review: Extremity - Coffin Birth
Geschrieben am 21.09.2018, 19:58 von ALUCARD

Extremity - Coffin Birth

Lest Bandnamen und Albumtitel, betrachtet das Artwork und habt 20 Buck Spin als Label im Hinterkopf, dazu kommt das Ganze aus Oakland und ist im Deathmetal zu Hause: Ganz ehrlich, da wisst ihr doch selbst wie das klingt...
USDM der sich seiner Herkunft und Historie bewusst ist aber nicht vergisst das wir das Jahr 2018 schreiben. Dadurch blasen die Jungs ausreichend Frische durch das alteingesessene Genre, zitieren trotzdem würdevoll alte Helden und würzen das mit eigener Note.
Klanglich wählen sie dabei den Mittelweg von Sumpflandschaft und Highway, durch die feine Gitarrenarbeit findet sich ausreichend Melodiematerial um Stumpfsinn vorzubeugen.
Etwas schade finde ich das es ihnen dennoch nicht gelungen ist den Titeln eigene Ausrufezeichen zu verpassen. Soll heissen, die prägenden Momente fehlen einfach die sich beim hören festsetzen und für Wiedererkennungswert sorgen. Und die stimmliche Präsentation ist mir zu sehr limitiert und in Standards festgefahren.
Ansonsten aber ein Freudenfest für Deathmaniacs die keinen Bock auf Überraschungen oder ausufernde Grenzüberschreitungen haben. Dafür scheppert es des öfteren mal ordentlich im Gebälk oder man kratzt doomig durchs Gemäuer.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40:08 Minuten
Label: 20 Buck Spin
Vö: 20.07.2018

1. Coffin Birth / A Million Witches
2. Where Evil Dwells
3. Grave Mistake
4. Umbilicus
5. For Want Of A Nail
6. Occision
7. Like Father Like Son
8. Misbegotten / Coffin Death

Shelby Lermo - Guitars / Vox / Bass / Organ / Piano
Marissa Martinez-Hoadley - Guitars / Vox
Aesop Dekker - Drums

https://listen.20buckspin.com/album/coffin-birth
http://www.facebook.com/extremedeath

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Review: Dedpool - Lifecircle
Geschrieben am 19.09.2018, 14:39 von Nabu

Dedpool - Lifecircle

Dedpool wurde, was das Infosheet angeht, eher spärlich mit Hintergrundinformationen ausgestattet. Fünf Jungs, aus Hilfarth (NRW), Debütalbum. Gut, im Endeffekt sind mehr Infos nicht nötig um ein Album zu bewerten. Und für mich persönlich ist auch nur eine Info wirklich interessant (wenn auch nicht immer nachvollzieh- bzw. verwendbar): das Genre. Und da steht Groove Metal. Gefährlich, denn da erwarte ich etwas sehr spezifisches.
Um eines gleich mal klarzustellen: Dedpool klingen NICHT so wie ich es erwartet habe. Und das ist auch sehr gut so. Bei Groove Metal denke ich nämlich an Bands wie Lamb Of God oder Pantera, und die respektive ihren Sound kann und soll man nicht kopieren. Das schlägt in 9 von 10 Fällen fehl. Hart.

Dedpool klingt also relativ eigen. Aber durchaus sehr groovig. Wir haben da Elemente die an modernen, melodischen Death Metal erinnern, finden leichte Einschübe aus Hard- und Metalcore und auch die charakteristischen, staubigen, griffigen Riffs des Southern Metals finden wir in gewisser Form auf „Lifecircle“.
Handwerklich wird prinzipiell alles richtig gemacht. Fette Riffs, mächtige Drums, stimmige Vocals – ich habe da wirklich nichts dran auszusetzen. Die Songs sind größtenteils eingängig, leicht zugänglich und transportieren sehr viel Energie. Manchmal auch mit relativ geringen Aufwand wie „Spit It Out“ zeigt. Relativ simpel aber super effektiv. Weniger ist manchmal mehr.

Hier und da stolpert man mal über eine minimale Musikalische Ungereimtheit die allerdings nur auffällt, wenn man wirklich danach sucht. Auf einem Debütalbum, wie ich finde, kaum eine Erwähnung wert. Deswegen lautet mein Fazit auch wie folgt: wer modernen, aggressiven Sound mag der viele Elemente vereint, ohne dabei einen klaren Fokus zu verlieren, sollte dieser Band unbedingt eine Chance geben!

Anspieltipp: The Disease, Spit It Out, Lifecircle


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 45:01
Label: Boersma Records

VÖ: 28. Oktober 2018



Tracklist


1.  Rebirth
2.  The Disease
3.  Spit It Out
4.  Testament
5.  Homecoming
6.  The Wolf
7.  Stranger Self
8.  Bacteria
9.  Lifecircle
10. The Unknown

Website der Band: Dedpool bei Facebook

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DÉCEMBRE NOIR
Geschrieben am 14.09.2018, 22:09 von Exorzist

 DÉCEMBRE NOIR zeigen einen ersten Eindruck vom kommenden Album "Autumn Kings", welches von Alexander Dietz (Heaven Shall Burn)im Chemical Burn Studios produziert und aufgenommen wurde. Das Album erscheint am 9.November, checkt das neue Material HIER an!

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Review: Braincasket – Ratchet Of Perdtion [EN]
Geschrieben am 14.09.2018, 11:07 von UnDerTaker

Braincasket – Ratchet Of Perdition

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

Braincasket are a brutal death metal band hailing from Heerenveen NL. This is their debut full length release following the 2011 demo “Methods of Persuasion” and has been released by the German underground label Morbid Generation.

When asked to undertake some review for IHO I was presented with a number of CDs to review. I immediately picked this release as I had witnessed Braincasket play at Xxxicken Festival last year. They put on a really devastating performance and I remember thinking at the time that their dual vocal attack was really effective so was really interested to hear this. The only concern I had was that I recollected from the live show that they had a lot of slam influences and whilst I like this live I tend not to enjoy it so much on CD.
The first question then, is this another of the plethora of slam releases? Thankfully, for me anyway the answer is most definitely not. This is 100% a brutal old school death metal album and if you love that genre you are in for treat. Yes, there are slam riffs in places, but they are used to good effect in much the same way as Suffocation did many years previously. More importantly though, the release demonstrates that the band have a large range of musical weapons in their arsenal and they are utilsed to good effect throughout.
Opening track “Ratchet Of Perdition – The Initiation” with its slow riff and interesting guitar motif instantly made me think of Morbid Angel. Second song “Go With No Face” opens with a Cannibal Corpse inspired legato riff before hurtling you through a musical death metal journey that I found really satisfying. And that is the story of the whole album, it’s a really solid release and something the guys should be proud of. The drums are handled by MIchiel Van Der Plicht (God Dethroned, Apophys) and are a clear highlight for me.
It is fair to say that there is nothing greatly original about the album, but then does there have to be? I often feel that many people are so busy seeking something ground breaking and new that they miss something of note that is right in front of their eyes. For example, when picking a horror movie I check out the covers and pick the one that looks the best, I nearly always know what im going to get and as long as it is executed well Im going to love it. The same thing applies to this album, one glance at the cover (created by Phlegeton Art Studio) and you know that tortured bodies in a sewer means death fucking metal. The only question left is whether it is well executed or not, in this case the answer is YES.
So if you’re up for some Brutal Death Fucking Metal then check this out, if you want to hear fretless guitars and polyrhythms then go find something pretentious to listen to.

Song tip: “Ratchet of Perdition – The Initiation” and “Syncopahtic Bowel Movement”

Rating: 8 / 10




Length: 32 minutes
Label: Morbid Generation

Release date: 07/2017

Track list
1. Ratchet of Perdition – the Initiation
2. Go with No Face
3. Blunt Force Intercourse
4. Decapitation Wound Fuck
5. Devouring Connubial Flesh
6. Meat Hump Massacre
7. Sick Sense of Acid
8. Anger from the Soul
9. Rotten Carcass Collision
10. Syncopathic Bowel Movement
11. When Hate Enlaces Lust
12. Ratchet of Perdition – the Completion

Website of band: www.facebook.com/Braincasket

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Abhorrence
Geschrieben am 13.09.2018, 21:13 von Exorzist

 Die finnische Death Metal Legende Abhorrence streamt ihre komplette und sehnsüchtig erwartete Comeback EP Megalohydrothalassophobic auf der Seite von InvisibleOranges.com. Die neue EP soll am 15.September über Svart Records erscheinen.

Hört euch die EP vorab HIER an.

Tracklisting for Abhorrence's Megalohydrothalassophobic
1. Intro - The Mesh
2. Anthem For The Anthropocene
3. The Four Billion Year Dream
4. Hyperobject Beneath The Waves
5. The End Has Already Happened

Indeed, the rumors are true: underground death metal legends Abhorrence are back.  :rock:

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Skelethal
Geschrieben am 10.09.2018, 20:52 von Exorzist

Kein Thread zu Skelethal ? ... okay, dann eröffne ich hier einen zu den Herren!

 Die französichen Deather Skelethal haben ein brandneues Video zum Song "Torrents of Putrid Viscosity" Online gestellt. Der Song stammt von der kommenden 7" Split Heirs of Hideous Secrecies mit Cadaveric Fumes. Die Split wird am 23.November über Hells Headbangers veröffentlicht.

Genießt den neuen Song vorab HIER!

Tracklisting for Heirs of Hideous Secrecies
1. Cadaveric Fumes - The Spectral Parade
2. Cadaveric Fumes - Necromancy Sublime
3. Skelethal - Emerging From the Ethereal Threshold
4. Skelethal - Torrents Of Putrefying Viscosity

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Review: Orcrist - The Return of Armageddon
Geschrieben am 09.09.2018, 21:45 von ALUCARD

Orcrist - The Return of Armageddon

"Oh, that's the way, I like it..." sangen einst KC and the Sunshine Band. Und genau das ist für mich das Motto für "The Return of Armageddon"! True Norwegian Black Metal to the Bone mit dem kleinen Schönheitsfehler das die Band aus Italien kommt. Aber trver bekommen es auch die Norweger nicht mehr hin.
Im Gegensatz zu vielen anderen die sich daran versuchen haben Orcrist den unschlagbaren Vorteil des Gefühls für Emotionen und Melodien. Das Endergebnis klingt zwar wie die Blaupause von Veröffentlichungen aus dem damaligen Svarte Sirkel, kopiert den Spirit aber nicht primitiv. Vor allem da man auf ein recht normales Klangbild setzt, nix is mit verrauschtem Höhlenklang oder Kellergeschepper. Die Instrumente sind klar raushörbar auch wenn man von Bombastproduktionen noch genau so weit entfernt ist wie Dimmu Borgir vom Underground. Einfach nur ein reiner, unverfälschter Klang ohne irgendwelche Veränderungen. Die Jungs huldigen dem damaligen Sound ohne die Hörbarkeit zu vernachlässigen, dadurch kommen die Rasierapparatmelodien noch besser zum tragen. Frostig ist das Material allemal, läuft die Scheibe in der Küche dann erspart man sich den Kühlschrank. Aber irgendwo auch eine Spur hymnisch und heroisch, checkt mal "Lies from the Cross" an.
Ich mag das alles sehr, liebe aber auch den harschen Klang der frühen Neunziger mit all seiner Atmosphäre und Unaufgeregtheit. Kein Schischi, kein Blingbling, keinerlei Overdubs oder Bearbeitungen. Einfach nur 8 bitterkalte Hymnen voller Seele und Emotionen die endlich mal wieder dem reinen Kern des Black Metal treu bleiben und diesen respektvoll und ehrlich wiedergeben. Der TNBM hat scheinbar einen Aussenposten in Italien.
Muss man, wenn man dem unverfälschten Black Metal verfallen ist, antesten und für gut befinden.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 36:25 Minuten
Label: Iron Fist Productions
Vö: 06.02.2018

1. Monument of Misanthropy 03:46
2. A Walk Among the Tombstone 04:16
3. Lies from the Cross 04:30
4. As Eternal Night Falls 05:00
5. Kult of Abomination 05:00
6. The Return of Armageddon 05:29
7. Funeral Landscapes 04:16
8. My Burning Spirit 03:46

Orcrist - Funeral Landscapes

https://www.facebook.com/orcristofficial

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Review: Black Cyclone - Death is King
Geschrieben am 06.09.2018, 14:53 von ALUCARD

Black Cyclone - Death is King

Was sich wohl dahinter verbirgt? Der Band- und Albumname verführt in Richtung Deathmetal oder Artverwandtem. Das Albumartwork unterstützt diese Annahme, es könnte allerdings auch doomig und irgendwie okkult werden.
Aber wie das mit dem ersten Eindruck manchmal ist, man liegt komplett daneben....

Speedmetal dringt ans Gehör, gerne vermischt mit klassischem Metal von deutschen Vertretern aus den mittleren 80ern und einer kräftigen Prise alkoholgetränktem Thrashmetal. Dazu gehört bekannterweise auch der Eierkneifgesang, auf selbigen verzichten auch Black Cyclone nicht. Aber er wird nicht dauerhaft und penetrant eingesetzt sondern ist nur ein weiteres Stilelement auf das aus Traditionsbewusstsein zurückgegriffen wird. Das gestaltet die Hörbarkeit für Personen die diesem Gesangsstil nicht so zugetan sind angenehmer, wer den Eunuchenstil komplett ablehnt wird allerdings auch hier nicht glücklich werden.
Alle anderen erfreuen sich an der grossartigen Melodievielfalt und dem Talent der Truppe Ohrwürmer zu schreiben. Jeder einzelne Track regt sofort dazu an die Faust gen Himmel zu recken und mitzufiebern, nach zwei-drei Durchläufen sitzen die Tracks problemlos und das Vergnügen geht erst richtig los. Durch die Kompaktheit der einzelnen Titel vermeiden sie zu viele Wiederholungen und umschiffen so auch die Gefahr das sich die Titel zu schnell abnutzen, Black Cyclone bewegen sich sicher zwischen dreieinhalb und viereinhalb Minuten pro Titel. In dieser Zeit feuern sie neun Mal ihr komplettes Potenzial ab, ich mag dabei auch den sehr guten, natürlich gehalten Klang der Scheibe.
Und vom erfrischend vitalen Songwriting der Buben aus Schweden können sich viele altersfaule und übersättigte Bands mal eine gehörige Scheibe abschneiden. Wie Titel Nummer 9 schon sagt: "This is it".

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 36.04 Minuten
Label: Gates of Hell Records
Vö: 27.04.2018

1.Death Is Crowned As King 04:27
2.Hordes 04:37
3.Black Cyclone 03:05
4.Falling Star 03:24
5.Beast Battalion 04:07
6.IÄH 03:52
7.Under Your Hoof 03:43
8.Death By Crushing 04:03
9.This Is It 04:21

https://blackcyclone.bandcamp.com/album/death-is-king

(1 Antworten)

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SIEGE OF POWER - Warning Blast
Geschrieben am 06.09.2018, 14:35 von ElWiz

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SIEGE OF POWER
Warning Blast





Schon im Vorfeld gab es für jegliche Lager Munition. Es fielen große Namen und wo dies bei den einen für große Spannung sorgte, befürchteten andere einmal mehr schlicht fokusiertes Namedropping,um den Leuten ein halbgares Produkt schmackhaft zu machen. Ob das jetzt pures Kalkül ist, mit dem uns Veteranen von unter anderem AUTOPSY/ ABCESS ( Chris Reifert ), ASPHYX/ SOULBURN ( Bob Bagchus ), THANATOS oder HAIL OF BULLETS ( Paul Baayens bzw Theo Van Eekelen ) etwas unterjubeln wollen oder ob man einfach tierisch Bock darauf hatte,gemeinsam rumzuholzen – das sind Fragen, die man sich stellen kann ( aber nicht muß! ), wenn das Resultat sie aufwirft. Dieses, namentlich „Warning Blast“,  klingt nämlich nicht einfach mal nur wie ein Mischmasch der genannten Bands. Diese Bands setzen vielmehr nur eine leichte Duftmarke im Sound von SIEGE OF POWER, der schlußendlich eine ganze Ecke von ihnen entfernt zuhause ist. Im Promotext werden so auch vielmehr DISCHARGE,AMEBIX,S.O.D. und sogar CARNIVORE als Wegweiser angeführt. Gerade an Letztere schafft es vor allem auch Reifert dank seiner Stimme desöfteren zu erinnern ( ein Beispiel wäre hier der Song „Lost And Insane“ ).Besagte Duftmarken setzen von den eigenen Bands vor allem AUTOPSY und ASPHYX, weil „Warning Blast“ auch oft das Tempo drosselt ohne an Heavyness einzubüßen. Und heavy kommt die ganze Sache auf jeden Fall daher,denn produktionstechnisch fährt man ein amtliches Brett auf und musikalisch ist alles zweifelsfrei tief im extremen Metalsektor verwurzelt, die Gitarrenwände kommen nur etwas weniger breitbeinig daher als bei beispielsweise ASPHYX.
In meinen Ohren nutzt „Warning Blast“ den rohen Charm und die dreckige,spontane Art  – es heißt ja,das Album sei in nur wenigen Stunden eingeholzt worden – zu seinen Gunsten und verschafft SIEGE OF POWER  eine eindeutige Daseinsberechtigung. Man wird sein Publikum auf jeden Fall finden; und trotz einer leichten Verhaltenheit beim Schreiben,find ich's schon recht geil ! Gerade diese Pete Steele- Schlagseite im Gesang läßt mir das Herz aufgehen.

Wertung: 7,5 / 10

> Tracklist ( 18 Tracks / 41:58 Min* ):

1:Conquest for what?       
2:For the Pain.                 
3:Bulldozing Skulls.       
4:Born into Hate.           
5:Torture lab.                
6:Uglification.                  
7:Trapped and Blinded.    
8:Diatribe.                       
9:Warning blast.                
10:Mushroom Cloud Altar     
11:Lost and Insane.              
12:Bleeding for the Cause.  
13:Escalation ‘til Extermination.      
14:Privileged Prick.                         
15:Short Fuse.                               
16:Violence In The Air                    
17:It Will Never Happen.                 
18:The Cold Room             
* Die CD bietet noch 2 Bonus Tracks.

> Release: 7.September 2018
> Label: Metal Blade           

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Konzertbericht und Fotos: Neuborn Open Air Festival 2018
Geschrieben am 02.09.2018, 18:13 von UnDerTaker

liveberichtUnser Bericht und die Fotos vom Neuborn Open Air Festival 2018 vom 24. - 25.8.2018 in Wörrstadt sind online.

Am Start waren die Bands Sick Of It All, Audrey Horne, Samael, ORDEN OGAN, The Black Dahlia Murder, DevilDriver, Metal Inquisitor, DESERTED FEAR, Warbringer, KADAVAR, COUNTERPARTS, All It’s Grace, Street Dogs, P.O.Box und DENYAL.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die Handyfotos findet ihr dort...

Samael

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Sarkrista
Geschrieben am 01.09.2018, 15:26 von Exorzist

Kannte die Truppe bisher noch nicht, heute drüber gestolpert und für großartig befunden. Checkt mal den Song The Lurking Giant vom Album "Summoners of the Serpents Wrath". Geiler Stoff!  :rock:



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SLAEGT - The Wheel
Geschrieben am 30.08.2018, 18:36 von ElWiz

...

SLAEGT
"The Wheel"





Schneller als ich erwartet hätte legen die Dänen SLAEGT den Nachfolger zu ihrem 2017er - Masterpiece „Domus Mysterium“ vor. Direkt beim flott startenden Opener „Being Born ( Is Going Blind )“ suggeriert die Band, eine Kehrtwende zurück in ursprünglichere Black Metal Gefilde zu machen, was aber nur sowas wie die halbe Wahrheit ist, denn noch bevor die erste Minute des Songs verstrichen ist, wird klar,daß man der bisher eingeschlagenen Marschrichtung absolut treu geblieben ist. Das heißt soviel, wie daß man ein weiteres Mal die scheinbar perfekte Mixtur aus Heavy Metal / Rock und eben Black Metal hinbekommen hat. So werden Freunde der „Beautiful And Damned“ - Ep sowie dem „Domus Mysterium“ - Album ohne Zweifel absolut zufrieden mit „The Wheel“ sein, denn es ist genau die Platte, die man erwarten bzw sich erhoffen konnte. An manchen Stellen ( wie eben gleich zu Beginn der Scheibe ) hat man den Black Metal schlicht etwas weiter im Vordergrund plaziert, doch absolut jeder der 7 Tracks hätte ebenso gut auf die Vorgängerscheibe gepaßt ohne großartig aus dem Rahmen zu fallen. Und spätestens bei „V.W.A.“ wird dem SLAEGT – Fan klar,daß er sich hier total zuhause fühlen kann. Die Tatsache, daß nach den letzten beiden Scheiben diese großen Überraschungsmomente ausbleiben, kann man „The Wheel“ nicht zum Vorwurf machen. SLAEGT haben bereits in der Vergangenheit für frischen Wind gesorgt und sich seither ihr ureigenenes musikalisches Areal im Black Metal gesichert. Jetzt machen sie  genau mit dem weiter,was sie seither so besonders gemacht hat. Mit „The Wheel“ haben SLAEGT ein Album gemacht, das keinen Deut schlechter oder besser als der Vorgänger ist. Das dürfte wohl schon Kaufgrund genug sein... wo so etwas wie Entäuschung schon beim ersten Hören vom Tisch war, wachsen die neuen Songs mit jedem Hördurchgang weiter und gewinnen durch die warme Produktion noch zusätzlich an Reiz. Im Endeffekt  heißt das alles, daß „The Wheel“ in angenehmster Weise das wohlige Hörgefühl von „Domus Mysterium“ absolut reproduzieren kann und SLAEGT weiterhin zu den herausragendsten Erscheinungen im aktuellen Musikgeschehen zu zählen sind.

> Wertung: 9 / 10

> Tracklist ( 7 Tracks in 41:59 Min ):

1. Being Born ( Is Going Blind )
2. Masician
3. Perfume And Steel
4. Citrinitas
5. V.W.A.
6. Gauntlet Of Lovers
7. The Wheel


> Release: 5. Oktober 2018
>Label: Ván Records

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MISSION IN BLACK, FUSION BOMB, STEEL MESSIAH + - 13.10.18/CAT/Ulm
Geschrieben am 28.08.2018, 20:05 von Tyrant2303

Am Sa., 13.10.2018 spielen MISSION IN BLACK, FUSION BOMB, STEEL MESSIAH und ROADWOLF im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 12€ / 10€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

MISSION IN BLACK:

Nothing else but Metal!
https://www.facebook.com/missioninblack

FUSION BOMB:
Ear piercing, nut cracking Thrash!
https://www.facebook.com/fusion.bomb.lux/

STEEL MESSIAH:
Steel Messiah ist eine 3-köpfige Heavy Metal Band aus Ulm.
https://www.facebook.com/SteelMessiahofficial/

ROADWOLF:
Enrooted in the heavy sounds of the 70s and 80s, this band will make no compromise in their show and sonic attack – addicted to playing live they are ready to rock everything that´s got a stage!
Austria. In fall of 2012, ROADWOLF decided to kickstart right into the again uprising Austrian classic heavy metal scene. After a short time of rehearsing, the 3-track demo “M.I.A.” was released in January 2013, and in 2014, after lots of live shows, the band recorded a 4-track Mini-EP, unofficially named „Never Surrender“, of which two tracks were released on the „Austrian Heavy Metal Alliance“ – vinyl compilation LP at „The Doc´s Dungeon Records“. They are now working on their first full length-album with their new singer, Franky.
ROADWOLF is a real live band and has a history of playing with some great international artists like LIZZY BORDEN (US), VICIOUS RUMORS (US), ENFORCER (SWE), SKULL FIST (CAN), VANDERBUYST (NL), NIGHT DEMON, STEEL HORSE (ES), SKYCLAD (UK) and many others; they have also contributed their music to underground movies like “Das Ding aus der Mur” (2012) feat. Lloyd Kaufman of Troma Entertainment.
Playing live at the WACKEN Open Air in 2014 marked the high point for the band so far… and made them hungry for more!
https://www.facebook.com/roadwolfmusic

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Pälzer Hell - 5th Outbreak
Geschrieben am 26.08.2018, 17:11 von Exorzist

 Das Pälzer Hell hat ein paar neue Kracherbands für das Konzert am 06.04.2019 in Kaiserslautern-Erlenbach veröffentlicht. Hier die News dazu:

Servus,es hat sich ein bissel was getan im Hintergrund des PH´s und wir freuen uns riesig folgende Neubestätigungen vermelden zu können:
Die Herren von EVOKED werden euch mit wuchtigem Death Metal verwöhnen. Bis im April wird auch ihr erstes offizielles Album bei FDA Records erschienen sein. Just im Moment laufen die Aufnahmen dafür.
Weiter geht´s mit einer großen Portion Thrash von der Osnabrücker Kapelle PANZER SQUAD. Deren zweites Album erscheint demnmächst auf Testimony Records.
Dritter Neuzugang ist ein Münchner Urgestein in Sachen gepflegtem Geballer,
COMMANDER besteigen die Bühne in Erfenbach und werden u.a mit Songs des aktuellen Brecheisens "Fatalis" die Köpfe zum rotieren bringen!
In den Kommentaren gibts Videos für erste Höreindrücke!!!

Zum FB-Event geht es HIER!

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Review: ASPHAGOR - The Cleansing
Geschrieben am 25.08.2018, 22:18 von ElWiz

ASPHAGOR
"The Cleansing"





Ups,verdammt !!! Vergessen. Böser Fehler !
Das Jahr war für mich bisher gut gefüllt. Gerade der Black Metal war zu Jahresbeginn gleich mit einigen coolen Scheiben am Start. Da war ich irgendwann auch mal froh,als andere Genres nachzogen und hab mich erstmal denen gewidmet. Den Black Metal also erstmal aus den Augen gelassen und somit „The Cleansing“, das tolle dritte Album der Österreicher ASPHAGOR  total verbummelt. Dieser Faux-pas soll jetzt aber ausgebügelt werden,indem ich ein paar positive Worte zu dem im Mai erschienenen Scheibchen nachreiche. Denn das Teil ist zu großartig,um übergangen zu werden.
Bereits das extrem geile Coverartwork verheißt Großes. Und so ist „The Cleansing auch weitaus mehr als ein weiteres mörderisches Schwarzes Brett. Ohne großes Vorgeplänkel legt man los, druckvoll produzierter und in keinster Weise überladener, wenn auch ausreichend bombastischer, Black Metal bollert aus den Boxen. Phasenweise erinnert man hier an ältere DIMMU BORGIR – nur besser und nie lang genug,um in der Kopierschublade zu landen. Außerdem kredenzt man hier eine Vielfalt, die sich hören lassen kann. Sei es die druckvoll konservierte Black Metal -Garstigkeit oder auch die haufenweise vertretenen melodischen Gitarrenläufe. Gesanglich deckt man ein wahnwitziges Spektrum ab: genretypisches Kreischen hier, an Tom Warrior erinnernder Erzählgesang da  und dann ein Schlenker in verzerrte Tech Death – Gefilde a la ALKALOID oder einfach guter Klargesang. Die Gitarrenmelodien hatte ich schon erwähnt !? Die sind durchweg toll ! Eine  atmosphärische Verschnaufpause in Form des Spoken Word Instrumentals „101815“ fügt sich perfekt ins akustische Bild ein. Die für ein Black Metal – Album zuerst viel zu großzügig veranschlagte Spielzeit von über einer Stunde (!) weist quasi keinerlei Längen auf. Immer passiert etwas und kaum hat man das registriert,kommt die nächste Überraschung um die Ecke.
ASPHAGOR schließen somit nahtlos zu meinen diesjährigen Black Metal – Highlights VERHEERER und MISANTHROPIC RAGE auf. Mit den Polen verbindet außerdem ein gewisser Einschlag aus den Post Punk-/ Gothic – Bereichen. Jeder,der Bock auf melodischen,druckvollen Black Metal hat und sich scheuklappenfrei  bereichernden Elementen im Soundinfero hingeben kann und Musikalität nicht mit Auswimpen gleichsetzt, der sollte den ausstehenden Kauf von „The Cleansing“ schleunigst nachholen !

Wertung: 8,5/10

> Tracklist ( 10 Tracks / 60:48 Min )

1. The Delphic Throne
2. Sun Devourer
3. The Solipsist
4. ( In The Sea ) Of Empty Shells
5. 101815
6. Ardor
7. Circle Of Abaddon
8. Monodia ( He, My Wall )
9. Aurora Nocturna
10. The Cleansing

> Release: bereits erhältlich ( 11.05.2018 )
> Label: MDD/Black Sunset

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Review: DARK MILLENNIUM - Where Oceans Collide
Geschrieben am 25.08.2018, 20:02 von ElWiz

DARK MILLENNIUM
"Where Oceans Collide"




Mit ihrem Wiederauferstehungswerk „Midnight In The Void“ haben DARK MILLENNIUM ein wahres Ausnahmealbum und für mich persönlich ein perfektes 10 Punkte – Werk vorgelegt. Das hat natürlich zur Folge,daß riesige Hoffnungen in den Nachfolger gesetzt werden. Zu Beginn muß hier noch gesagt werden,daß „Where Oceans Collide“ mehrerer Durchläufe bedarf,bevor man be- oder gar verurteilen kann,was da musikalisch abläuft. Ich war mir anfangs bezüglich meiner Tendenzen noch recht unschlüssig,denn was das Quintetts veranstaltet, ist doch recht fordernd. Als erstes verspürte ich nämlich nur immense Enttäuschung. Mehrere Durchläufe sind absolut obsolet, denn es geht sonst einiges an Hörerfahrung verloren.
Es ist auf jeden Fall unstrittig,daß DARK MILLENNIUM zu den innovativsten und unberechenbarsten Vertretern unter der härter aufspielenden Fraktion gehören. Death Metal sind sie aber schon lange nicht mehr, die thematische Zuordnung fußt auf den Ursprüngen der Band ( und ein Progressive – Eckchen existiert bei HIO halt nicht ). Genau,wie sie es sich auf die Fahnen geschrieben hat,ist die Band „dark“ und „progressive“. Keine Frage.
Die Frage,die sich mir aber stellte: hat man dieses mal die Eigenschaften der Musik falsch gewichtet oder ist man vielleicht über das Ziel hinausgeschossen ? Oder – und diese Vermutung verstärkte sich mit jedem Durchlauf – muß man doch viel Zeit in die kollidierenden Ozeane versenken,um ihre wahre Pracht nach und nach zu erforschen ? Der gottgleiche Vorgänger wußte mich mit seiner düster – melancholischen Aura sofort gefangen zu nehmen, auf der aktuellen Platte präsentiert sich die Musik wesentlich sperriger. Für Ungeduldige heißt es daher eher „Finger weg!“ Genauso können Interessierte,die sich nach einer leichten Rückbesinnung zum Debütalbum sehnen, gleich weitergehen. Nach und nach offenbart das 18er – Opus  dann doch eine große Nähe zu „Midnight In The Void“,allerdings wäre es anmaßend,nach so kurzer Zeit schon zu entscheiden,ob es besser oder schlechter ist. Sicher war es auch nicht die Intention der Band,mal kurz ein saugutes Album rauszuhauen und gleich großen Applaus zu ernten. Eher dürfte man sich zum Ziel gesetzt haben,ein weiteres musikalisches Kunstwerk zu erschaffen und das ist auf jeden Fall gelungen.  Massenkompatibilität hat man mit Sicherheit nie angestrebt und es ringt einem doch großen Respekt ab, mit welcher Konsequenz man die Fäden der eigenen musikalischen Vision weiterspinnt.
Was heißt das jetzt ? „Where Oceans Collide“ ist bisher das vielschichtigste,spannendste Stück Musik,das diese Jahr meinen Weg gekreuzt hat. Vom Ersteindruck noch abgeschreckt und mit der Befürchtung,daß DARK MILLENNIUM dieses Mal mit einer Wertung von unter 7 Zählern abkacken,ist dem wahrhaftig nicht so. Sämtliche geschätzten Eigenschaften sind vorhanden,nur müssen sie erst freigelegt werden. Der Teufel steckt hier wahrhaftig im Detail. Ob es aus dem Schatten des übermächtigen „Midnight In The Void“ heraustreten kann,an besagtes Werk sogar heranreicht oder ihm ebenbürtig ist, kann ich noch nicht sagen. Mit einer Wertung könnte ich dem Album in beide Richtungen Unrecht tun,daher verzichte ich erstmalig darauf.  Vielleicht wird „Where Oceans Collide“ mit zunehmender HörERFAHRUNG ebenfalls zu einem 10er – Monument heranwachsen,wer weiß. Sicher ist,daß es ein ganz besonderes Album ist, das sich wahrscheinlich erst noch in voller Pracht zeigen wird. Und ebenso wie einer Wertung,entsage ich in diesem Fall einem Link zu you tube. Ich möchte nichts aus dem Kontext eines Kunstwerkes ziehen,das mit einem über 11 Minunten langen Stück endet...


> Tracklist ( 11 Tracks / 51:06 Min ):

01. Vampire's Empire
02. Lovers Die
03. Moving Light
04. Insubstantial
05. Nights, Eternal
06. Flesh Is Weak
07. The Lie Behind The Trust
08. Diseases,Decease
09. Jessica's Grave
10. In Equilibrium
11. Across Oceans Of Souls

> Release: bereits erhältlich ( 24.08.2018 )
> Label: Massacre Records

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Review: Owl - Nights In Distortion
Geschrieben am 25.08.2018, 19:50 von ALUCARD

Owl - Nights in Distortion

Das Label gibt unter anderem Type O Negative als Richtung vor, grosse Fussstapfen für eine Band weil man damit eine gewisse Erwartungshaltung beim Hörer weckt. Aber ich muss sagen: Es passt. Es klingt nicht wie TON, aber von der Atmosphäre her ist man ganz nah dran. Das Vergleichswerk wäre hier "World Coming Down" in all seinem "grünen" Glanz. Ich würde als klangliche Partner noch heimatliche Vertreter wie End of Green, Albez Duz und, wenn es schwermetallischer wird, Arroganz hinzufügen. In "We Are Made For Twilight" klingt noch schwerstens Fields of the Nephilim durch was ja auch nie verkehrt ist.

Raserei und Wahnsinn sollte niemand erwarten, Owl leben im gemässigten Bereich und zelebrieren dort ihre dunklen Visionen mit einer Menge Variationen. Dabei verlieren sie nie den roten Faden und lassen die Titel nie in Bereiche vorstossen die jetzt irgendwo unpassend wären. Faszinierend ist dabei das stimmliche Spektrum, von grollendem Fauchen bis hin zu gefühlvollem Klargesang ist alles vertreten.
Falls das bei obiger Bandaufzählung nicht so durchgekommen ist - leichte Kost sollte niemand erwarten. Über allem liegt ein melancholischer, aber eher ins tiefdunkle gehender Nebel der das Material sehr nachdenklich erscheinen lässt. Begeistern können auch die melodischen Elemente die im Zusammenhang mit dem leicht klagenden Klargesang für eine ordentliche Gänsehaut sorgen. Das sind dann die Momente die ich vorhin ansprach in denen man sich atmosphärisch ganz nah an TON bewegt. "Inanna In Isolation" ist ein gutes Beispiel: Zuerst ruppig und aufgewühlt, dann im Verlauf fast schon zerbrechlich filigran und unfassbar schwermütig. Gepaart ist das Ganze zum Ende hin mit einer Stimme bei der man denken könnte das der ganze Weltschmerz nur auf den Schultern vom Sänger lastet. Bei all dem sei noch erwähnt das die Band komplett auf peinliche Weinerlichkeit und primitives Suizidgejammer verzichtet. Da das Album bei einem schwedischen Label erscheint sollte dieses das Album vielleicht auch mal beim skandinavischen Rasierklingenpublikum herumreichen um zu zeigen das es durchaus anspruchsvoller geht.  

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 35:17 Minuten
Label: Temple of Torturous
Vö: 07.09.2018

1.We Are Made For Twilight
2.Transparent Monument
3.Anamnesis
4.Inanna In Isolation
5.Abortion Of Empathy
6. Madness Is The Glory Of This Life

https://templeoftorturous.bandcamp.com/album/nights-in-distortion
https://www.facebook.com/owlmetal/

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IN FLAMMEN Open Air 2019 - Germany´s hellish Gartenparty
Geschrieben am 23.08.2018, 10:07 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air
11.-13.07.2019 Torgau / Entenfang

3 Tage / 39 Bands / METAL IN FREIHEIT

Die erste Band ist bereits gebucht. Allerdings ist es aktuell viel zu warm um diesen Brocken
auf euch loszulassen! Warten wir noch etwas auf Sturm und Kälte.

Gerne könnt auch ihr eure Bandwünsche hier hinterlassen.

EARLY BIRD Tickets ab 01.09. erhältlich nur unter:
www.in-flammen.com

Confirmed:
UNLEASHED (SWE)
DYING FETUS (US)
1349 (SWE)
MISERY INDEX (US)
MGLA (PL)
HAMFERD (FRO)
LIK (SWE)
FUNERALIUM (FRA)
VERHEERER (D)
CRYPTS OF DESPAIR (LTU)



(12 Antworten)

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Morbid Messiah
Geschrieben am 21.08.2018, 12:29 von Exorzist

 Morbid Messiah aus Mexico werden ihr Debutalbum "Demoniac Paroxysm" am 22.Oktober über Memento Mori veröffentlichen. Düsterer, roher, urwüchsiger und trendfreier Death Metal wird hier auf dem Debut zelebriert, wer auf Bands wie Sadistic Intent, Possessed, Incantation, Grotesque, Mortem und Imprecation steht, sollte hier mal rein hören. Das großartige Cover stammt einmal mehr von Mark Riddick.

Den Song "Howling From the Grave" könnt ihr euch HIER anhören.

Morbid Messiah are not recommended for trendy ears nor those with weak stomachs. But if the flame burns true within you, by all means, take this torch NOW!

Tracklisting for Morbid Messiah's Demoniac Paroxysm
1. Rise of the Rottenness
2. Charred Devastation
3. Graveyard Headhunter
4. Devoured by Darkness
5. Breath of the Ominous
6. Crawling in Guts
7. Fetid Bloodbath
8. Howling from the Grave
9. Morbid Messiah/Morbid Invocation

(1 Antworten)

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MANTAR - The Modern Art Of Setting Ablaze
Geschrieben am 20.08.2018, 13:11 von ElWiz

...
MANTAR
The Modern Art Of Setting Ablaze
...




„The Modern Art Of Setting Ablaze“ ist das dritte MANTAR – Album...

Eigentlich würde dieser kurze Satz als Rezension schon reichen,denn es wäre alles Wesentliche gesagt. Wer die beiden Vorgängerscheiben mochte und gerne noch mehr von diesen MANTAR hören würde,der kann sich die neue Platte bedenkenlos zulegen. Für's Geld bekommt man 12 weitere geile Nummern,die unverkennbar MANTAR sind. Hier und da ein paar Feinjustierungen,aber im Kern genau das,was es schon in der Vergangenheit gab. Man muß der Band aber hier auch zugute halten,daß sie sich auf einem musikalischen Terrain bewegt,in dem allzu revolutionäre Kunststückchen schlicht nicht machbar sind. Ihren größten Coup haben die Jungs sowieso bereits in der Vergangenheit gelandet,in dem sie einen markanten,unverkennbaren MANTAR – Signature – Sound erschaffen haben und der Welt zeigten,wie viel Energie von einem Duo freigesetzt werden kann. Dabei hat man sich schon damals selbst einen engen stilistischen Berwegungsradius aufgebürdet.  Die Musik von Hanno und Erinc lebt von ihrer Brachialität und der rotzigen,geschwärzten FYA – Attitüde. Auch auf „The Modern Art Of Setting Ablaze“ hat man es geschafft,das Optimum an Feeling und Atmosphäre im Soundinferno zu verarbeiten. Die Band hat nicht ein Quäntchen von dem verloren,was sie aus macht und hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles aus sich rausgeholt. Zum eigenen musikalischen Korsett kommt dann halt noch dazu,daß 2018 ein Jahr ist,das vor großartigen Releases überquillt und gerade derzeit nochmal richtig aufdreht. Bei diesem Überangebot wird es dem einen oder anderen vielleicht nicht genug sein,was MANTAR auf dem Drittling abliefern.
Insgesamt haut mich das Gehörte halt nicht mehr so  um,wie es zu „Ode To The Flame“ - Zeiten noch der Fall war.Es bleibt aber eine geil produzierte,gewohnt kompromißlos knallende MANTAR – Scheibe,die ich mir als Fan sicher ins Regal stellen muß. Allerdings ist der bisherige Missionierungsdrang in mir  verschwunden, mit dem ich andere in der Vergangenheit heimsuchte.
Mir persönlich reicht es eigentlich auch,wenn mir eine geschätzte Band eine solide Scheibe liefert,die unverkennbar nach ihr klingt. Außerdem sind Hanno und Erinc mit die sympathischsten und am ehrlich wirkendsten Typen,die auf Erden wandeln. Und „The Modern Art Of Setting Ablaze“ ist alles andere als eine Enttäuschung. Ist halt MANTAR ! Also: 8 Points.

> Wertung: 8/10


> Tracklist ( 12 Tracks / 47:59 Min ):

01. The Knowing
02. Age Of The Absurd
03. Seek + Forget
04. Taurus
05. Midgart Serpent
06. Dynasty Of Nails
07. Eternal Return
08. Obey The Obscene
09. Anti Eternia
10. The Formation Of Night
11. Teeth Of the Sea
12. The Funeral

> Release: 24. August 2018
> Label: Nuclear Blast

(2 Antworten)

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Party.San Open Air 2019
Geschrieben am 14.08.2018, 16:42 von Exorzist

 Das Party.San 2018 ist vorbei - es lebe das Party.San 2019
Unsere Flakgeschütze haben euch traditionell am Donnerstag mit einem Salut begrüßt - und sie haben euch Samstagnacht auch verabschiedet. Wir alle schauen auf ein tolles und in beinahe jederlei Hinsicht rundum gelungenes Party.San Metal Open Air-Wochenende zurück. Hierfür möchten uns bei euch für euren Enthusiasmus und eure langjährige Treue ganz herzlich bedanken! Insbesondere auch für Eure Kooperation und Eure Geduld am Donnerstag, als uns alle der Sandsturm erwischt hat. Trotz der vielen Ausstattung, welche sprichwörtlich weggeweht wurde, konnte das Festival nach kurzer Verzögerung weiterlaufen. Ihr seid die Besten!
Diese einzigartige Stimmung und eure Hingabe als Metalfans sind alles andere als selbstverständlich, und umso dankbarer sind wir darüber, so ein geiles Publikum zu haben! Werfen wir einen kleinen Blick voraus: Es wird gefeiert, denn im nächsten Jahr begehen wir unser 25. Jubiläum! An dieser Stelle können wir euch bereits so manche Überraschung und so manche selten zu sehende Band versprechen!
Termin: 8. bis 10. August 2019!
Euer Party.San Metal Open Air - Team

Hier die ersten Bookings für 2019:

Testament, Vomitory, Belphegor, ASCENSION, Firtan, SOLSTICE, Craft, GUTALAX

(30 Antworten)

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Review: Cast the Stone - Empyrean Atrophy
Geschrieben am 07.08.2018, 11:05 von ALUCARD

Cast the Stone - Empyrean Atrophy

Rein vom Promoaufwand war in letzter Zeit schwer an der Veteranentruppe vorbeizukommen, da kam ja gefühlt fast jede Woche irgendein Playthrough oder Lyricvideo. Man muss also schon sehr hinter dem Mond leben wenn man zumindest den Namen nicht schon irgendwo vernommen hat.
Dahinter stecken Mark Kloeppel (Misery Index, Scour), Derek Engemann (ex-Cattle Decapitation, Scour) und Jesse Schobel (Legend, ex-Scour), einzig Sänger Andrew Huskey kann nicht mit so grossen Namen um sich werfen.
"Empyrean Atrophy" bewegt sich erwartungsgemäss im Death Metal, "Schuster bleib bei deinen Leisten". Durch die Fingerfertigkeit der Beteiligten ist die EP aber nicht nur ein weiteres Produkt bekannter Gesichter sondern hat seine Daseinsberechtigung. Cast the Stone bedienen sich beim europäischen und amerikanischen Death Metal, dazu kommt noch etwas Schweden. Das führt dann dazu das sich ein Titel wie "The Burning Horizon" vom rasselndem Deathgeboller hin zu melodisch hymnischen Motiven bewegt und es im Titelverlauf trotzdem keinen Bruch gibt. Ob man das Gitarrenaufwärmübung "Standing in the Shadows" jetzt wirklich braucht muss jeder selbst entscheiden, das Infestdead Cover "Jesusatan" kann man aber als gelungen bezeichnen da es den Geist des Original bewahrt und trotzdem nach 2018 klingt. Bis zum kommenden Longplayer kann Sänger Mark eventuell noch etwas an seiner Stimme arbeiten, ein bischen variabler wäre nicht verkehrt.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 27:21 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 31.08.2018

1. As The Dead Lie
2. The Burning Horizon
3. Standing in the Shadows
4. A Plague of Light
5. Empyrean Atrophy
6. Jesusatan

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/empyrean-atrophy
https://www.facebook.com/castthestoneofficial/

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Review: Hallig - A Distant Reflection of the Void
Geschrieben am 06.08.2018, 20:48 von ALUCARD

Hallig - A Distant Reflection of the Void

NRW steht bestimmt nicht für Nordrhein Westfalen sondern für "northern ruled way". Anders kann ich es mir nicht erklären das "A Distant Reflection of the Void" so verdammt nach Skandinavien klingt. Und damit meine ich nicht den rumpeligen Black Metal ala Fenriz und Co. sondern den tiefdunkel und erhaben strahlenden der mit so viel Gefühl und Leidenschaft begeistert. Allein schon die Gitarrenarbeit ist zum niederknien, da können viele Altvordere nochmal bei Hallig in die Lehre gehen. Und dann noch diese genialen Stimmungswechsel innerhalb der Titel. Von Black Metal zu pagan/viking-artigem ist es nur eine kurze Handbewegung, ebenso spielerisch und leicht schwenkt man wieder zurück.
Die Trumpfkarte die sie dabei noch ausspielen ist der Gesang, mal grollend, mal heiser schreiend, mal fast klar, dann auch majestätisch anrufend.
Diese Vielzahl von kleinen Elementen bringt man geschickt zusammen unter einen Hut so das es nicht durcheinander klingt, der rote Faden geht nie verloren. Und genau das sorgt für einen einfach Einstieg und garantiert trotzdem langes Hörvergnügen.
Primitives Geholze ist nie das Ding der Jungs, selbst wenn es schneller wird dann ist das immer noch kontrolliert und überfordert den Hörer nicht. Die besten Momente sind sowieso die in denen sie sich im gedrosselten Tempo bewegen und der melodischen Gitarrenarbeit mehr Raum geben. Herausheben möchte ich keinen Titel, jeder für sich hat seinen eigenen Zauber und das Album ist eh am Stück zu hören - alles andere wäre respektlos.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57:37 Minuten
Label: Talheim Records
Vö: 20.05.2018

1.A Dawn beneath Titanium Clouds 05:16
2.Neues Land 04:18
3.Trümmer 05:50
4.Straight to the Ninth 09:09
5.To Walk with Giants 06:16
6.Im Aufwärtsfall 06:12
7.Into Infinity 02:54
8.From Ashes All Blooms 06:14
9.The Starless Dark 06:05
10.A Distant Reflection of the Void 10:08

https://hallig.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/hallighorde

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Review: Alfahanne - Kontroll/Dom Andra 7"
Geschrieben am 05.08.2018, 17:57 von ALUCARD

Alfahanne - Kontroll/Dom Andra 7"

Dieses Promomaterial kam nicht als seelenleere Onlineware und auch nicht als simple Cd sondern blieb dem Ausgabeformat treu. Soll heissen: als Vinyl 7". Für mich Premiere...

Und wer die Band kennt weiss was zu erwarten ist: Alfapocalyptic Rock! Den auch wenn die Band immer wieder Gäste aus dem extremen Metallager zu Gast hat, mit dem Genre selbst haben sie nichts zu tun. Da geht es eher in Richtung Turbonegro, nur etwas "fluffiger". Was nicht böse gemeint ist, durch diese Struktur gehen beide Songs sofort ins Ohr und setzen sich dort fest.
"Kontroll" ist dabei die ultimative Mitgröhlhymne für jede sich bietende Gelegenheit - einmal gehört und du vergisst den Titel nie wieder.
"Dom Andra" ist eine Coverversion, die Vorlage stammt von der schwedischen Band Kent. Mit dem Originaltitel war man im nordischen Bereich 2002 recht erfolgreich (#1 Sweden, #8 Norway, #5 Finland) und auch die Neubearbeitung kann überzeugen. Kann man auflegen wenn man mit dem Partner/der Partnerin auf Engtanzkurs gehen möchte und es trotzdem nicht schnulzig werden soll und immer noch etwas Dreck in der Luft sein darf.
Die Scheibe gibt direkt bei ironfistrec@gmail.com oder über https://www.facebook.com/ironfistproductions1/.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 6:47 Minuten
Label: Iron Fist Productions
Vö:03/2018

01: Kontroll 2:52
02: Dom Andra  3:51

Alfahanne - Kontroll: https://www.youtube.com/watch?v=bd_9vk2IXMc&feature=youtu.be
Alfahanne - Dom Andra: https://www.youtube.com/watch?v=MlWb35dhL0E

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Review:  Pa Vesh En / Temple Moon - Split LP
Geschrieben am 05.08.2018, 15:16 von ALUCARD

Pa Vesh En / Temple Moon - Split LP

Etwas Hall, etwas Rauschen, unverständliches Geschrei. Und die frühen 90er haben auch schon angerufen, sie wollen Temple Moon zurück die es durch ein Wurmloch in die heutige Zeit geschafft haben. Das wäre die Beschreibung zu den UK Black Metallern die die zweite Seite gestalten, wer mit der schwarzmetallischen Anfangsphase von Darkthrone was anfangen kann der fühlt sich hier sofort zuhause.

Der weissrussische Splitpartner Pa Vesh En geht das ganze noch etwas lärmiger an wenn man die Geschäuschkulissen vergleichen würde. Auch viel Schreierei, hinten bollert irgendwo ein Schlagzeug. Und in dem ganzen dumpfen Nebel ist auch noch eine Gitarre auszumachen, der sollte man Beachtung schenken. Sie verleiht dem Material durch die Melodieführung einen Postwave Touch. Klingt jetzt seltsam, aber testet mal "A Moonlight Hunger" an.

Feine Undergroundperle mit dem typisch Iron Bonehead Klangbild von zwei Projekten die man im Auge behalten sollte.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38:52 Minuten
Label: Iron Bonehead
Vö: 17.08.2018

1. Pa Vesh En - In Midnight Sickness 01:08
2. Pa Vesh En - The Murder Instinct 03:28
3. Pa Vesh En - A Moonlight Hunger 02:26
4. Pa Vesh En - Goat Moon Chaos 04:45
5. Pa Vesh En - Damnation and The Witch 05:01
6. Pa Vesh En - Last Episode 04:17
7. Temple Moon - Forgottten Spectres Carried Through 04:56
8. Temple Moon - Ceremonial Decay 03:35
9. Temple Moon - Maze of Decrepit Trees 05:59
10. Temple Moon - VI 03:17

Pa Vesh En - Last Episode: https://soundcloud.com/iron-bo....s-QkZax
Temple Moon - Ceremonial Decay: https://soundcloud.com/iron-bo....s-OlKG5
 

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