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Hell-is-open

 


Review: Burial Hordes -
Geschrieben am 22.09.2018, 17:31 von Nabu

Burial Hordes - Θανατος αιωνιος (The Termination Thesis)/b]

Die griechische Black Metal Combo Burial Hordes fleuchen und kreuchen nun schon seit 17 Jahren im metallischen Untergrund herum. Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Mit „Θανατος αιωνιος“ – und nein ich habe keine Ahnung was das bedeuten soll, der Albumtitel wird je nach Quelle mit „The Termination Thesis“ ergänzt – steht nun der vierte Langspieler in den Regalen und dürfte vor allem Freunden des klassischen aber nicht festgefahrenen, rituell angehauchten Black Metals sehr viel Freude bereiten.

Mit nur sechs Stücken werden knapp 43 Minuten bespielt – wobei man sich die Unterteilung in einzelne Songs in meinen Augen fast hätte sparen können. Das Album tritt nämlich eher als großes Ganzes auf und weniger als Sammlung einzelner Elemente, wie es normalerweise (Konzeptalben mal ausgenommen) der Fall ist. Dies ist für die Griechen allerdings ein zweischneidiges Schwert. Zum Einen eignet sich diese Art, des fast hypnotischen Black Metals, natürlich ausgezeichnet um den Hörer in einem Fluss der Musik zu halten und diesen nicht mit unnötigen Unterbrüchen zu stören – allerdings ist „Θανατος αιωνιος“ dazu nicht perfekt genug. Klingt vielleicht erstmal komisch, aber beim Hören habe ich mich doch des Öfteren dabei erwischt nachzusehen, ob nun schon ein neuer Song begonnen hat oder ob ein Song versehentlich auf Repeat steht.

Ganz so schlimm wie es jetzt unter Umständen den Anschein macht ist es aber nicht. Die Musik von Burial Hordes zeichnet sich durch eine fantastische, mitreißende Rhythmik aus und den geschickten Wechsel zwischen klassischen, schnellen, kalten Riffs und langsamen, tragenden, teils minimalistischen Gitarrenläufen. Gut zu erkennen im Song „Erkenntnis“. Obwohl hier überwiegend mit einem schnellen Beat gearbeitet wird, finden doch einige ruhigere Takte den Weg in die Songstruktur und lockern diese damit angenehm auf. Nicht unbedingt auf das Tempo bezogen aber ein sehr „einfaches“ Riff hat, richtig eingesetzt, eine ganz massive Wirkung.

Das vierte Album von Burial Hordes kann also jedem Schwarzmetaller (oder jedem Anderen der sich mit dieser Kunstform anfreunden kann) empfohlen werden der im Prinzip die Klassiker geil findet, aber dann doch eine Prise Abwechslung in der Musik sucht. Ein fettes Album. Nicht perfekt, aber sau stark.

Anspieltipp: Erkenntnis, Death is Omnipotent


[b]Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 42:59
Label: Folter Records

VÖ: 14. September 2018



Tracklist


1. Human Condition (Isolation-Meaninglessness-Mortality)
2. Thrownness and Fallenness of Being
3. Lurk in the Shadows
4. Erkenntnis
5. Death Is Omnipotent
6. From Synthesis to Aposynthesis

Website der Band: Burial Hordes bei Facebook

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Review: Extremity - Coffin Birth
Geschrieben am 21.09.2018, 19:58 von ALUCARD

Extremity - Coffin Birth

Lest Bandnamen und Albumtitel, betrachtet das Artwork und habt 20 Buck Spin als Label im Hinterkopf, dazu kommt das Ganze aus Oakland und ist im Deathmetal zu Hause: Ganz ehrlich, da wisst ihr doch selbst wie das klingt...
USDM der sich seiner Herkunft und Historie bewusst ist aber nicht vergisst das wir das Jahr 2018 schreiben. Dadurch blasen die Jungs ausreichend Frische durch das alteingesessene Genre, zitieren trotzdem würdevoll alte Helden und würzen das mit eigener Note.
Klanglich wählen sie dabei den Mittelweg von Sumpflandschaft und Highway, durch die feine Gitarrenarbeit findet sich ausreichend Melodiematerial um Stumpfsinn vorzubeugen.
Etwas schade finde ich das es ihnen dennoch nicht gelungen ist den Titeln eigene Ausrufezeichen zu verpassen. Soll heissen, die prägenden Momente fehlen einfach die sich beim hören festsetzen und für Wiedererkennungswert sorgen. Und die stimmliche Präsentation ist mir zu sehr limitiert und in Standards festgefahren.
Ansonsten aber ein Freudenfest für Deathmaniacs die keinen Bock auf Überraschungen oder ausufernde Grenzüberschreitungen haben. Dafür scheppert es des öfteren mal ordentlich im Gebälk oder man kratzt doomig durchs Gemäuer.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40:08 Minuten
Label: 20 Buck Spin
Vö: 20.07.2018

1. Coffin Birth / A Million Witches
2. Where Evil Dwells
3. Grave Mistake
4. Umbilicus
5. For Want Of A Nail
6. Occision
7. Like Father Like Son
8. Misbegotten / Coffin Death

Shelby Lermo - Guitars / Vox / Bass / Organ / Piano
Marissa Martinez-Hoadley - Guitars / Vox
Aesop Dekker - Drums

https://listen.20buckspin.com/album/coffin-birth
http://www.facebook.com/extremedeath

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Review: Dedpool - Lifecircle
Geschrieben am 19.09.2018, 14:39 von Nabu

Dedpool - Lifecircle

Dedpool wurde, was das Infosheet angeht, eher spärlich mit Hintergrundinformationen ausgestattet. Fünf Jungs, aus Hilfarth (NRW), Debütalbum. Gut, im Endeffekt sind mehr Infos nicht nötig um ein Album zu bewerten. Und für mich persönlich ist auch nur eine Info wirklich interessant (wenn auch nicht immer nachvollzieh- bzw. verwendbar): das Genre. Und da steht Groove Metal. Gefährlich, denn da erwarte ich etwas sehr spezifisches.
Um eines gleich mal klarzustellen: Dedpool klingen NICHT so wie ich es erwartet habe. Und das ist auch sehr gut so. Bei Groove Metal denke ich nämlich an Bands wie Lamb Of God oder Pantera, und die respektive ihren Sound kann und soll man nicht kopieren. Das schlägt in 9 von 10 Fällen fehl. Hart.

Dedpool klingt also relativ eigen. Aber durchaus sehr groovig. Wir haben da Elemente die an modernen, melodischen Death Metal erinnern, finden leichte Einschübe aus Hard- und Metalcore und auch die charakteristischen, staubigen, griffigen Riffs des Southern Metals finden wir in gewisser Form auf „Lifecircle“.
Handwerklich wird prinzipiell alles richtig gemacht. Fette Riffs, mächtige Drums, stimmige Vocals – ich habe da wirklich nichts dran auszusetzen. Die Songs sind größtenteils eingängig, leicht zugänglich und transportieren sehr viel Energie. Manchmal auch mit relativ geringen Aufwand wie „Spit It Out“ zeigt. Relativ simpel aber super effektiv. Weniger ist manchmal mehr.

Hier und da stolpert man mal über eine minimale Musikalische Ungereimtheit die allerdings nur auffällt, wenn man wirklich danach sucht. Auf einem Debütalbum, wie ich finde, kaum eine Erwähnung wert. Deswegen lautet mein Fazit auch wie folgt: wer modernen, aggressiven Sound mag der viele Elemente vereint, ohne dabei einen klaren Fokus zu verlieren, sollte dieser Band unbedingt eine Chance geben!

Anspieltipp: The Disease, Spit It Out, Lifecircle


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 45:01
Label: Boersma Records

VÖ: 28. Oktober 2018



Tracklist


1.  Rebirth
2.  The Disease
3.  Spit It Out
4.  Testament
5.  Homecoming
6.  The Wolf
7.  Stranger Self
8.  Bacteria
9.  Lifecircle
10. The Unknown

Website der Band: Dedpool bei Facebook

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DÉCEMBRE NOIR
Geschrieben am 14.09.2018, 22:09 von Exorzist

 DÉCEMBRE NOIR zeigen einen ersten Eindruck vom kommenden Album "Autumn Kings", welches von Alexander Dietz (Heaven Shall Burn)im Chemical Burn Studios produziert und aufgenommen wurde. Das Album erscheint am 9.November, checkt das neue Material HIER an!

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Review: Braincasket – Ratchet Of Perdtion [EN]
Geschrieben am 14.09.2018, 11:07 von UnDerTaker

Braincasket – Ratchet Of Perdition

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

Braincasket are a brutal death metal band hailing from Heerenveen NL. This is their debut full length release following the 2011 demo “Methods of Persuasion” and has been released by the German underground label Morbid Generation.

When asked to undertake some review for IHO I was presented with a number of CDs to review. I immediately picked this release as I had witnessed Braincasket play at Xxxicken Festival last year. They put on a really devastating performance and I remember thinking at the time that their dual vocal attack was really effective so was really interested to hear this. The only concern I had was that I recollected from the live show that they had a lot of slam influences and whilst I like this live I tend not to enjoy it so much on CD.
The first question then, is this another of the plethora of slam releases? Thankfully, for me anyway the answer is most definitely not. This is 100% a brutal old school death metal album and if you love that genre you are in for treat. Yes, there are slam riffs in places, but they are used to good effect in much the same way as Suffocation did many years previously. More importantly though, the release demonstrates that the band have a large range of musical weapons in their arsenal and they are utilsed to good effect throughout.
Opening track “Ratchet Of Perdition – The Initiation” with its slow riff and interesting guitar motif instantly made me think of Morbid Angel. Second song “Go With No Face” opens with a Cannibal Corpse inspired legato riff before hurtling you through a musical death metal journey that I found really satisfying. And that is the story of the whole album, it’s a really solid release and something the guys should be proud of. The drums are handled by MIchiel Van Der Plicht (God Dethroned, Apophys) and are a clear highlight for me.
It is fair to say that there is nothing greatly original about the album, but then does there have to be? I often feel that many people are so busy seeking something ground breaking and new that they miss something of note that is right in front of their eyes. For example, when picking a horror movie I check out the covers and pick the one that looks the best, I nearly always know what im going to get and as long as it is executed well Im going to love it. The same thing applies to this album, one glance at the cover (created by Phlegeton Art Studio) and you know that tortured bodies in a sewer means death fucking metal. The only question left is whether it is well executed or not, in this case the answer is YES.
So if you’re up for some Brutal Death Fucking Metal then check this out, if you want to hear fretless guitars and polyrhythms then go find something pretentious to listen to.

Song tip: “Ratchet of Perdition – The Initiation” and “Syncopahtic Bowel Movement”

Rating: 8 / 10




Length: 32 minutes
Label: Morbid Generation

Release date: 07/2017

Track list
1. Ratchet of Perdition – the Initiation
2. Go with No Face
3. Blunt Force Intercourse
4. Decapitation Wound Fuck
5. Devouring Connubial Flesh
6. Meat Hump Massacre
7. Sick Sense of Acid
8. Anger from the Soul
9. Rotten Carcass Collision
10. Syncopathic Bowel Movement
11. When Hate Enlaces Lust
12. Ratchet of Perdition – the Completion

Website of band: www.facebook.com/Braincasket

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Abhorrence
Geschrieben am 13.09.2018, 21:13 von Exorzist

 Die finnische Death Metal Legende Abhorrence streamt ihre komplette und sehnsüchtig erwartete Comeback EP Megalohydrothalassophobic auf der Seite von InvisibleOranges.com. Die neue EP soll am 15.September über Svart Records erscheinen.

Hört euch die EP vorab HIER an.

Tracklisting for Abhorrence's Megalohydrothalassophobic
1. Intro - The Mesh
2. Anthem For The Anthropocene
3. The Four Billion Year Dream
4. Hyperobject Beneath The Waves
5. The End Has Already Happened

Indeed, the rumors are true: underground death metal legends Abhorrence are back.  :rock:

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Skelethal
Geschrieben am 10.09.2018, 20:52 von Exorzist

Kein Thread zu Skelethal ? ... okay, dann eröffne ich hier einen zu den Herren!

 Die französichen Deather Skelethal haben ein brandneues Video zum Song "Torrents of Putrid Viscosity" Online gestellt. Der Song stammt von der kommenden 7" Split Heirs of Hideous Secrecies mit Cadaveric Fumes. Die Split wird am 23.November über Hells Headbangers veröffentlicht.

Genießt den neuen Song vorab HIER!

Tracklisting for Heirs of Hideous Secrecies
1. Cadaveric Fumes - The Spectral Parade
2. Cadaveric Fumes - Necromancy Sublime
3. Skelethal - Emerging From the Ethereal Threshold
4. Skelethal - Torrents Of Putrefying Viscosity

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Review: Orcrist - The Return of Armageddon
Geschrieben am 09.09.2018, 21:45 von ALUCARD

Orcrist - The Return of Armageddon

"Oh, that's the way, I like it..." sangen einst KC and the Sunshine Band. Und genau das ist für mich das Motto für "The Return of Armageddon"! True Norwegian Black Metal to the Bone mit dem kleinen Schönheitsfehler das die Band aus Italien kommt. Aber trver bekommen es auch die Norweger nicht mehr hin.
Im Gegensatz zu vielen anderen die sich daran versuchen haben Orcrist den unschlagbaren Vorteil des Gefühls für Emotionen und Melodien. Das Endergebnis klingt zwar wie die Blaupause von Veröffentlichungen aus dem damaligen Svarte Sirkel, kopiert den Spirit aber nicht primitiv. Vor allem da man auf ein recht normales Klangbild setzt, nix is mit verrauschtem Höhlenklang oder Kellergeschepper. Die Instrumente sind klar raushörbar auch wenn man von Bombastproduktionen noch genau so weit entfernt ist wie Dimmu Borgir vom Underground. Einfach nur ein reiner, unverfälschter Klang ohne irgendwelche Veränderungen. Die Jungs huldigen dem damaligen Sound ohne die Hörbarkeit zu vernachlässigen, dadurch kommen die Rasierapparatmelodien noch besser zum tragen. Frostig ist das Material allemal, läuft die Scheibe in der Küche dann erspart man sich den Kühlschrank. Aber irgendwo auch eine Spur hymnisch und heroisch, checkt mal "Lies from the Cross" an.
Ich mag das alles sehr, liebe aber auch den harschen Klang der frühen Neunziger mit all seiner Atmosphäre und Unaufgeregtheit. Kein Schischi, kein Blingbling, keinerlei Overdubs oder Bearbeitungen. Einfach nur 8 bitterkalte Hymnen voller Seele und Emotionen die endlich mal wieder dem reinen Kern des Black Metal treu bleiben und diesen respektvoll und ehrlich wiedergeben. Der TNBM hat scheinbar einen Aussenposten in Italien.
Muss man, wenn man dem unverfälschten Black Metal verfallen ist, antesten und für gut befinden.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 36:25 Minuten
Label: Iron Fist Productions
Vö: 06.02.2018

1. Monument of Misanthropy 03:46
2. A Walk Among the Tombstone 04:16
3. Lies from the Cross 04:30
4. As Eternal Night Falls 05:00
5. Kult of Abomination 05:00
6. The Return of Armageddon 05:29
7. Funeral Landscapes 04:16
8. My Burning Spirit 03:46

Orcrist - Funeral Landscapes

https://www.facebook.com/orcristofficial

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Konzerte in Wolfsburg/s.v Jugendhaus Ost
Geschrieben am 08.09.2018, 20:19 von CrawlingDeath

13.09.2018 - Cemetery Urn + Necrowretch + Repulsive Feast

https://www.facebook.com/events/242462556553889/

20.10.2018 - Hermann + Lifetaker + Verweser + Baerus

https://www.facebook.com/events/162840017917256/

25.10.2018 - Light Of The Morning Star + Vidargängr + Morast + Sunken

https://www.facebook.com/events/1958813694175411/

08.11.2018 - Wolfsburg: Massive Assault + Cryptic Brood + Wilt

https://www.facebook.com/events/210610249777423/

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Infectious Decay Tour - ANATOMIA/CRYPTIC BROOD
Geschrieben am 08.09.2018, 20:14 von CrawlingDeath

“Infectious Decay” is description enough to give this disgusting tour a proper name: Japan’s most horrifying Death Metal outfit ANATOMIA joins forces with the mold loving creeps of CRYPTIC BROOD from Germany to deliver a week full of slimy and morbid tunes. The dismal events will take place from 29th September 2018 to 6th October 2018 …beware!

2018.09.29, FIN/Helsinki @Ääniwalli
2018.09.30, GER/Berlin @Badehaus
2018.10.01, BEL/Brussels @Le Bunker
2018.10.02, GBR/London @Nambucca
2018.10.03, FRA/Paris @Le Klub
2018.10.04, FRA/Lyon @Hôtel de la Musique
2018.10.05, ITA/Milano @Rites Of Necrotheism Festival
2018.10.06, GER/Lichtenfels @Way Of Darkness Festival



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Review: Black Cyclone - Death is King
Geschrieben am 06.09.2018, 14:53 von ALUCARD

Black Cyclone - Death is King

Was sich wohl dahinter verbirgt? Der Band- und Albumname verführt in Richtung Deathmetal oder Artverwandtem. Das Albumartwork unterstützt diese Annahme, es könnte allerdings auch doomig und irgendwie okkult werden.
Aber wie das mit dem ersten Eindruck manchmal ist, man liegt komplett daneben....

Speedmetal dringt ans Gehör, gerne vermischt mit klassischem Metal von deutschen Vertretern aus den mittleren 80ern und einer kräftigen Prise alkoholgetränktem Thrashmetal. Dazu gehört bekannterweise auch der Eierkneifgesang, auf selbigen verzichten auch Black Cyclone nicht. Aber er wird nicht dauerhaft und penetrant eingesetzt sondern ist nur ein weiteres Stilelement auf das aus Traditionsbewusstsein zurückgegriffen wird. Das gestaltet die Hörbarkeit für Personen die diesem Gesangsstil nicht so zugetan sind angenehmer, wer den Eunuchenstil komplett ablehnt wird allerdings auch hier nicht glücklich werden.
Alle anderen erfreuen sich an der grossartigen Melodievielfalt und dem Talent der Truppe Ohrwürmer zu schreiben. Jeder einzelne Track regt sofort dazu an die Faust gen Himmel zu recken und mitzufiebern, nach zwei-drei Durchläufen sitzen die Tracks problemlos und das Vergnügen geht erst richtig los. Durch die Kompaktheit der einzelnen Titel vermeiden sie zu viele Wiederholungen und umschiffen so auch die Gefahr das sich die Titel zu schnell abnutzen, Black Cyclone bewegen sich sicher zwischen dreieinhalb und viereinhalb Minuten pro Titel. In dieser Zeit feuern sie neun Mal ihr komplettes Potenzial ab, ich mag dabei auch den sehr guten, natürlich gehalten Klang der Scheibe.
Und vom erfrischend vitalen Songwriting der Buben aus Schweden können sich viele altersfaule und übersättigte Bands mal eine gehörige Scheibe abschneiden. Wie Titel Nummer 9 schon sagt: "This is it".

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 36.04 Minuten
Label: Gates of Hell Records
Vö: 27.04.2018

1.Death Is Crowned As King 04:27
2.Hordes 04:37
3.Black Cyclone 03:05
4.Falling Star 03:24
5.Beast Battalion 04:07
6.IÄH 03:52
7.Under Your Hoof 03:43
8.Death By Crushing 04:03
9.This Is It 04:21

https://blackcyclone.bandcamp.com/album/death-is-king

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SIEGE OF POWER - Warning Blast
Geschrieben am 06.09.2018, 14:35 von ElWiz

...

SIEGE OF POWER
Warning Blast





Schon im Vorfeld gab es für jegliche Lager Munition. Es fielen große Namen und wo dies bei den einen für große Spannung sorgte, befürchteten andere einmal mehr schlicht fokusiertes Namedropping,um den Leuten ein halbgares Produkt schmackhaft zu machen. Ob das jetzt pures Kalkül ist, mit dem uns Veteranen von unter anderem AUTOPSY/ ABCESS ( Chris Reifert ), ASPHYX/ SOULBURN ( Bob Bagchus ), THANATOS oder HAIL OF BULLETS ( Paul Baayens bzw Theo Van Eekelen ) etwas unterjubeln wollen oder ob man einfach tierisch Bock darauf hatte,gemeinsam rumzuholzen – das sind Fragen, die man sich stellen kann ( aber nicht muß! ), wenn das Resultat sie aufwirft. Dieses, namentlich „Warning Blast“,  klingt nämlich nicht einfach mal nur wie ein Mischmasch der genannten Bands. Diese Bands setzen vielmehr nur eine leichte Duftmarke im Sound von SIEGE OF POWER, der schlußendlich eine ganze Ecke von ihnen entfernt zuhause ist. Im Promotext werden so auch vielmehr DISCHARGE,AMEBIX,S.O.D. und sogar CARNIVORE als Wegweiser angeführt. Gerade an Letztere schafft es vor allem auch Reifert dank seiner Stimme desöfteren zu erinnern ( ein Beispiel wäre hier der Song „Lost And Insane“ ).Besagte Duftmarken setzen von den eigenen Bands vor allem AUTOPSY und ASPHYX, weil „Warning Blast“ auch oft das Tempo drosselt ohne an Heavyness einzubüßen. Und heavy kommt die ganze Sache auf jeden Fall daher,denn produktionstechnisch fährt man ein amtliches Brett auf und musikalisch ist alles zweifelsfrei tief im extremen Metalsektor verwurzelt, die Gitarrenwände kommen nur etwas weniger breitbeinig daher als bei beispielsweise ASPHYX.
In meinen Ohren nutzt „Warning Blast“ den rohen Charm und die dreckige,spontane Art  – es heißt ja,das Album sei in nur wenigen Stunden eingeholzt worden – zu seinen Gunsten und verschafft SIEGE OF POWER  eine eindeutige Daseinsberechtigung. Man wird sein Publikum auf jeden Fall finden; und trotz einer leichten Verhaltenheit beim Schreiben,find ich's schon recht geil ! Gerade diese Pete Steele- Schlagseite im Gesang läßt mir das Herz aufgehen.

Wertung: 7,5 / 10

> Tracklist ( 18 Tracks / 41:58 Min* ):

1:Conquest for what?       
2:For the Pain.                 
3:Bulldozing Skulls.       
4:Born into Hate.           
5:Torture lab.                
6:Uglification.                  
7:Trapped and Blinded.    
8:Diatribe.                       
9:Warning blast.                
10:Mushroom Cloud Altar     
11:Lost and Insane.              
12:Bleeding for the Cause.  
13:Escalation ‘til Extermination.      
14:Privileged Prick.                         
15:Short Fuse.                               
16:Violence In The Air                    
17:It Will Never Happen.                 
18:The Cold Room             
* Die CD bietet noch 2 Bonus Tracks.

> Release: 7.September 2018
> Label: Metal Blade           

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Konzertbericht und Fotos: Neuborn Open Air Festival 2018
Geschrieben am 02.09.2018, 18:13 von UnDerTaker

liveberichtUnser Bericht und die Fotos vom Neuborn Open Air Festival 2018 vom 24. - 25.8.2018 in Wörrstadt sind online.

Am Start waren die Bands Sick Of It All, Audrey Horne, Samael, ORDEN OGAN, The Black Dahlia Murder, DevilDriver, Metal Inquisitor, DESERTED FEAR, Warbringer, KADAVAR, COUNTERPARTS, All It’s Grace, Street Dogs, P.O.Box und DENYAL.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die Handyfotos findet ihr dort...

Samael

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Sarkrista
Geschrieben am 01.09.2018, 15:26 von Exorzist

Kannte die Truppe bisher noch nicht, heute drüber gestolpert und für großartig befunden. Checkt mal den Song The Lurking Giant vom Album "Summoners of the Serpents Wrath". Geiler Stoff!  :rock:



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SLAEGT - The Wheel
Geschrieben am 30.08.2018, 18:36 von ElWiz

...

SLAEGT
"The Wheel"





Schneller als ich erwartet hätte legen die Dänen SLAEGT den Nachfolger zu ihrem 2017er - Masterpiece „Domus Mysterium“ vor. Direkt beim flott startenden Opener „Being Born ( Is Going Blind )“ suggeriert die Band, eine Kehrtwende zurück in ursprünglichere Black Metal Gefilde zu machen, was aber nur sowas wie die halbe Wahrheit ist, denn noch bevor die erste Minute des Songs verstrichen ist, wird klar,daß man der bisher eingeschlagenen Marschrichtung absolut treu geblieben ist. Das heißt soviel, wie daß man ein weiteres Mal die scheinbar perfekte Mixtur aus Heavy Metal / Rock und eben Black Metal hinbekommen hat. So werden Freunde der „Beautiful And Damned“ - Ep sowie dem „Domus Mysterium“ - Album ohne Zweifel absolut zufrieden mit „The Wheel“ sein, denn es ist genau die Platte, die man erwarten bzw sich erhoffen konnte. An manchen Stellen ( wie eben gleich zu Beginn der Scheibe ) hat man den Black Metal schlicht etwas weiter im Vordergrund plaziert, doch absolut jeder der 7 Tracks hätte ebenso gut auf die Vorgängerscheibe gepaßt ohne großartig aus dem Rahmen zu fallen. Und spätestens bei „V.W.A.“ wird dem SLAEGT – Fan klar,daß er sich hier total zuhause fühlen kann. Die Tatsache, daß nach den letzten beiden Scheiben diese großen Überraschungsmomente ausbleiben, kann man „The Wheel“ nicht zum Vorwurf machen. SLAEGT haben bereits in der Vergangenheit für frischen Wind gesorgt und sich seither ihr ureigenenes musikalisches Areal im Black Metal gesichert. Jetzt machen sie  genau mit dem weiter,was sie seither so besonders gemacht hat. Mit „The Wheel“ haben SLAEGT ein Album gemacht, das keinen Deut schlechter oder besser als der Vorgänger ist. Das dürfte wohl schon Kaufgrund genug sein... wo so etwas wie Entäuschung schon beim ersten Hören vom Tisch war, wachsen die neuen Songs mit jedem Hördurchgang weiter und gewinnen durch die warme Produktion noch zusätzlich an Reiz. Im Endeffekt  heißt das alles, daß „The Wheel“ in angenehmster Weise das wohlige Hörgefühl von „Domus Mysterium“ absolut reproduzieren kann und SLAEGT weiterhin zu den herausragendsten Erscheinungen im aktuellen Musikgeschehen zu zählen sind.

> Wertung: 9 / 10

> Tracklist ( 7 Tracks in 41:59 Min ):

1. Being Born ( Is Going Blind )
2. Masician
3. Perfume And Steel
4. Citrinitas
5. V.W.A.
6. Gauntlet Of Lovers
7. The Wheel


> Release: 5. Oktober 2018
>Label: Ván Records

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MISSION IN BLACK, FUSION BOMB, STEEL MESSIAH + - 13.10.18/CAT/Ulm
Geschrieben am 28.08.2018, 20:05 von Tyrant2303

Am Sa., 13.10.2018 spielen MISSION IN BLACK, FUSION BOMB, STEEL MESSIAH und ROADWOLF im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 12€ / 10€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

MISSION IN BLACK:

Nothing else but Metal!
https://www.facebook.com/missioninblack

FUSION BOMB:
Ear piercing, nut cracking Thrash!
https://www.facebook.com/fusion.bomb.lux/

STEEL MESSIAH:
Steel Messiah ist eine 3-köpfige Heavy Metal Band aus Ulm.
https://www.facebook.com/SteelMessiahofficial/

ROADWOLF:
Enrooted in the heavy sounds of the 70s and 80s, this band will make no compromise in their show and sonic attack – addicted to playing live they are ready to rock everything that´s got a stage!
Austria. In fall of 2012, ROADWOLF decided to kickstart right into the again uprising Austrian classic heavy metal scene. After a short time of rehearsing, the 3-track demo “M.I.A.” was released in January 2013, and in 2014, after lots of live shows, the band recorded a 4-track Mini-EP, unofficially named „Never Surrender“, of which two tracks were released on the „Austrian Heavy Metal Alliance“ – vinyl compilation LP at „The Doc´s Dungeon Records“. They are now working on their first full length-album with their new singer, Franky.
ROADWOLF is a real live band and has a history of playing with some great international artists like LIZZY BORDEN (US), VICIOUS RUMORS (US), ENFORCER (SWE), SKULL FIST (CAN), VANDERBUYST (NL), NIGHT DEMON, STEEL HORSE (ES), SKYCLAD (UK) and many others; they have also contributed their music to underground movies like “Das Ding aus der Mur” (2012) feat. Lloyd Kaufman of Troma Entertainment.
Playing live at the WACKEN Open Air in 2014 marked the high point for the band so far… and made them hungry for more!
https://www.facebook.com/roadwolfmusic

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Pälzer Hell - 5th Outbreak
Geschrieben am 26.08.2018, 17:11 von Exorzist

 Das Pälzer Hell hat ein paar neue Kracherbands für das Konzert am 06.04.2019 in Kaiserslautern-Erlenbach veröffentlicht. Hier die News dazu:

Servus,es hat sich ein bissel was getan im Hintergrund des PH´s und wir freuen uns riesig folgende Neubestätigungen vermelden zu können:
Die Herren von EVOKED werden euch mit wuchtigem Death Metal verwöhnen. Bis im April wird auch ihr erstes offizielles Album bei FDA Records erschienen sein. Just im Moment laufen die Aufnahmen dafür.
Weiter geht´s mit einer großen Portion Thrash von der Osnabrücker Kapelle PANZER SQUAD. Deren zweites Album erscheint demnmächst auf Testimony Records.
Dritter Neuzugang ist ein Münchner Urgestein in Sachen gepflegtem Geballer,
COMMANDER besteigen die Bühne in Erfenbach und werden u.a mit Songs des aktuellen Brecheisens "Fatalis" die Köpfe zum rotieren bringen!
In den Kommentaren gibts Videos für erste Höreindrücke!!!

Zum FB-Event geht es HIER!

(3 Antworten)

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Review: ASPHAGOR - The Cleansing
Geschrieben am 25.08.2018, 22:18 von ElWiz

ASPHAGOR
"The Cleansing"





Ups,verdammt !!! Vergessen. Böser Fehler !
Das Jahr war für mich bisher gut gefüllt. Gerade der Black Metal war zu Jahresbeginn gleich mit einigen coolen Scheiben am Start. Da war ich irgendwann auch mal froh,als andere Genres nachzogen und hab mich erstmal denen gewidmet. Den Black Metal also erstmal aus den Augen gelassen und somit „The Cleansing“, das tolle dritte Album der Österreicher ASPHAGOR  total verbummelt. Dieser Faux-pas soll jetzt aber ausgebügelt werden,indem ich ein paar positive Worte zu dem im Mai erschienenen Scheibchen nachreiche. Denn das Teil ist zu großartig,um übergangen zu werden.
Bereits das extrem geile Coverartwork verheißt Großes. Und so ist „The Cleansing auch weitaus mehr als ein weiteres mörderisches Schwarzes Brett. Ohne großes Vorgeplänkel legt man los, druckvoll produzierter und in keinster Weise überladener, wenn auch ausreichend bombastischer, Black Metal bollert aus den Boxen. Phasenweise erinnert man hier an ältere DIMMU BORGIR – nur besser und nie lang genug,um in der Kopierschublade zu landen. Außerdem kredenzt man hier eine Vielfalt, die sich hören lassen kann. Sei es die druckvoll konservierte Black Metal -Garstigkeit oder auch die haufenweise vertretenen melodischen Gitarrenläufe. Gesanglich deckt man ein wahnwitziges Spektrum ab: genretypisches Kreischen hier, an Tom Warrior erinnernder Erzählgesang da  und dann ein Schlenker in verzerrte Tech Death – Gefilde a la ALKALOID oder einfach guter Klargesang. Die Gitarrenmelodien hatte ich schon erwähnt !? Die sind durchweg toll ! Eine  atmosphärische Verschnaufpause in Form des Spoken Word Instrumentals „101815“ fügt sich perfekt ins akustische Bild ein. Die für ein Black Metal – Album zuerst viel zu großzügig veranschlagte Spielzeit von über einer Stunde (!) weist quasi keinerlei Längen auf. Immer passiert etwas und kaum hat man das registriert,kommt die nächste Überraschung um die Ecke.
ASPHAGOR schließen somit nahtlos zu meinen diesjährigen Black Metal – Highlights VERHEERER und MISANTHROPIC RAGE auf. Mit den Polen verbindet außerdem ein gewisser Einschlag aus den Post Punk-/ Gothic – Bereichen. Jeder,der Bock auf melodischen,druckvollen Black Metal hat und sich scheuklappenfrei  bereichernden Elementen im Soundinfero hingeben kann und Musikalität nicht mit Auswimpen gleichsetzt, der sollte den ausstehenden Kauf von „The Cleansing“ schleunigst nachholen !

Wertung: 8,5/10

> Tracklist ( 10 Tracks / 60:48 Min )

1. The Delphic Throne
2. Sun Devourer
3. The Solipsist
4. ( In The Sea ) Of Empty Shells
5. 101815
6. Ardor
7. Circle Of Abaddon
8. Monodia ( He, My Wall )
9. Aurora Nocturna
10. The Cleansing

> Release: bereits erhältlich ( 11.05.2018 )
> Label: MDD/Black Sunset

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Review: DARK MILLENNIUM - Where Oceans Collide
Geschrieben am 25.08.2018, 20:02 von ElWiz

DARK MILLENNIUM
"Where Oceans Collide"




Mit ihrem Wiederauferstehungswerk „Midnight In The Void“ haben DARK MILLENNIUM ein wahres Ausnahmealbum und für mich persönlich ein perfektes 10 Punkte – Werk vorgelegt. Das hat natürlich zur Folge,daß riesige Hoffnungen in den Nachfolger gesetzt werden. Zu Beginn muß hier noch gesagt werden,daß „Where Oceans Collide“ mehrerer Durchläufe bedarf,bevor man be- oder gar verurteilen kann,was da musikalisch abläuft. Ich war mir anfangs bezüglich meiner Tendenzen noch recht unschlüssig,denn was das Quintetts veranstaltet, ist doch recht fordernd. Als erstes verspürte ich nämlich nur immense Enttäuschung. Mehrere Durchläufe sind absolut obsolet, denn es geht sonst einiges an Hörerfahrung verloren.
Es ist auf jeden Fall unstrittig,daß DARK MILLENNIUM zu den innovativsten und unberechenbarsten Vertretern unter der härter aufspielenden Fraktion gehören. Death Metal sind sie aber schon lange nicht mehr, die thematische Zuordnung fußt auf den Ursprüngen der Band ( und ein Progressive – Eckchen existiert bei HIO halt nicht ). Genau,wie sie es sich auf die Fahnen geschrieben hat,ist die Band „dark“ und „progressive“. Keine Frage.
Die Frage,die sich mir aber stellte: hat man dieses mal die Eigenschaften der Musik falsch gewichtet oder ist man vielleicht über das Ziel hinausgeschossen ? Oder – und diese Vermutung verstärkte sich mit jedem Durchlauf – muß man doch viel Zeit in die kollidierenden Ozeane versenken,um ihre wahre Pracht nach und nach zu erforschen ? Der gottgleiche Vorgänger wußte mich mit seiner düster – melancholischen Aura sofort gefangen zu nehmen, auf der aktuellen Platte präsentiert sich die Musik wesentlich sperriger. Für Ungeduldige heißt es daher eher „Finger weg!“ Genauso können Interessierte,die sich nach einer leichten Rückbesinnung zum Debütalbum sehnen, gleich weitergehen. Nach und nach offenbart das 18er – Opus  dann doch eine große Nähe zu „Midnight In The Void“,allerdings wäre es anmaßend,nach so kurzer Zeit schon zu entscheiden,ob es besser oder schlechter ist. Sicher war es auch nicht die Intention der Band,mal kurz ein saugutes Album rauszuhauen und gleich großen Applaus zu ernten. Eher dürfte man sich zum Ziel gesetzt haben,ein weiteres musikalisches Kunstwerk zu erschaffen und das ist auf jeden Fall gelungen.  Massenkompatibilität hat man mit Sicherheit nie angestrebt und es ringt einem doch großen Respekt ab, mit welcher Konsequenz man die Fäden der eigenen musikalischen Vision weiterspinnt.
Was heißt das jetzt ? „Where Oceans Collide“ ist bisher das vielschichtigste,spannendste Stück Musik,das diese Jahr meinen Weg gekreuzt hat. Vom Ersteindruck noch abgeschreckt und mit der Befürchtung,daß DARK MILLENNIUM dieses Mal mit einer Wertung von unter 7 Zählern abkacken,ist dem wahrhaftig nicht so. Sämtliche geschätzten Eigenschaften sind vorhanden,nur müssen sie erst freigelegt werden. Der Teufel steckt hier wahrhaftig im Detail. Ob es aus dem Schatten des übermächtigen „Midnight In The Void“ heraustreten kann,an besagtes Werk sogar heranreicht oder ihm ebenbürtig ist, kann ich noch nicht sagen. Mit einer Wertung könnte ich dem Album in beide Richtungen Unrecht tun,daher verzichte ich erstmalig darauf.  Vielleicht wird „Where Oceans Collide“ mit zunehmender HörERFAHRUNG ebenfalls zu einem 10er – Monument heranwachsen,wer weiß. Sicher ist,daß es ein ganz besonderes Album ist, das sich wahrscheinlich erst noch in voller Pracht zeigen wird. Und ebenso wie einer Wertung,entsage ich in diesem Fall einem Link zu you tube. Ich möchte nichts aus dem Kontext eines Kunstwerkes ziehen,das mit einem über 11 Minunten langen Stück endet...


> Tracklist ( 11 Tracks / 51:06 Min ):

01. Vampire's Empire
02. Lovers Die
03. Moving Light
04. Insubstantial
05. Nights, Eternal
06. Flesh Is Weak
07. The Lie Behind The Trust
08. Diseases,Decease
09. Jessica's Grave
10. In Equilibrium
11. Across Oceans Of Souls

> Release: bereits erhältlich ( 24.08.2018 )
> Label: Massacre Records

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Review: Owl - Nights In Distortion
Geschrieben am 25.08.2018, 19:50 von ALUCARD

Owl - Nights in Distortion

Das Label gibt unter anderem Type O Negative als Richtung vor, grosse Fussstapfen für eine Band weil man damit eine gewisse Erwartungshaltung beim Hörer weckt. Aber ich muss sagen: Es passt. Es klingt nicht wie TON, aber von der Atmosphäre her ist man ganz nah dran. Das Vergleichswerk wäre hier "World Coming Down" in all seinem "grünen" Glanz. Ich würde als klangliche Partner noch heimatliche Vertreter wie End of Green, Albez Duz und, wenn es schwermetallischer wird, Arroganz hinzufügen. In "We Are Made For Twilight" klingt noch schwerstens Fields of the Nephilim durch was ja auch nie verkehrt ist.

Raserei und Wahnsinn sollte niemand erwarten, Owl leben im gemässigten Bereich und zelebrieren dort ihre dunklen Visionen mit einer Menge Variationen. Dabei verlieren sie nie den roten Faden und lassen die Titel nie in Bereiche vorstossen die jetzt irgendwo unpassend wären. Faszinierend ist dabei das stimmliche Spektrum, von grollendem Fauchen bis hin zu gefühlvollem Klargesang ist alles vertreten.
Falls das bei obiger Bandaufzählung nicht so durchgekommen ist - leichte Kost sollte niemand erwarten. Über allem liegt ein melancholischer, aber eher ins tiefdunkle gehender Nebel der das Material sehr nachdenklich erscheinen lässt. Begeistern können auch die melodischen Elemente die im Zusammenhang mit dem leicht klagenden Klargesang für eine ordentliche Gänsehaut sorgen. Das sind dann die Momente die ich vorhin ansprach in denen man sich atmosphärisch ganz nah an TON bewegt. "Inanna In Isolation" ist ein gutes Beispiel: Zuerst ruppig und aufgewühlt, dann im Verlauf fast schon zerbrechlich filigran und unfassbar schwermütig. Gepaart ist das Ganze zum Ende hin mit einer Stimme bei der man denken könnte das der ganze Weltschmerz nur auf den Schultern vom Sänger lastet. Bei all dem sei noch erwähnt das die Band komplett auf peinliche Weinerlichkeit und primitives Suizidgejammer verzichtet. Da das Album bei einem schwedischen Label erscheint sollte dieses das Album vielleicht auch mal beim skandinavischen Rasierklingenpublikum herumreichen um zu zeigen das es durchaus anspruchsvoller geht.  

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 35:17 Minuten
Label: Temple of Torturous
Vö: 07.09.2018

1.We Are Made For Twilight
2.Transparent Monument
3.Anamnesis
4.Inanna In Isolation
5.Abortion Of Empathy
6. Madness Is The Glory Of This Life

https://templeoftorturous.bandcamp.com/album/nights-in-distortion
https://www.facebook.com/owlmetal/

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IN FLAMMEN Open Air 2019 - Germany´s hellish Gartenparty
Geschrieben am 23.08.2018, 10:07 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air
11.-13.07.2019 Torgau / Entenfang

3 Tage / 39 Bands / METAL IN FREIHEIT

Die erste Band ist bereits gebucht. Allerdings ist es aktuell viel zu warm um diesen Brocken
auf euch loszulassen! Warten wir noch etwas auf Sturm und Kälte.

Gerne könnt auch ihr eure Bandwünsche hier hinterlassen.

EARLY BIRD Tickets ab 01.09. erhältlich nur unter:
www.in-flammen.com

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Morbid Messiah
Geschrieben am 21.08.2018, 12:29 von Exorzist

 Morbid Messiah aus Mexico werden ihr Debutalbum "Demoniac Paroxysm" am 22.Oktober über Memento Mori veröffentlichen. Düsterer, roher, urwüchsiger und trendfreier Death Metal wird hier auf dem Debut zelebriert, wer auf Bands wie Sadistic Intent, Possessed, Incantation, Grotesque, Mortem und Imprecation steht, sollte hier mal rein hören. Das großartige Cover stammt einmal mehr von Mark Riddick.

Den Song "Howling From the Grave" könnt ihr euch HIER anhören.

Morbid Messiah are not recommended for trendy ears nor those with weak stomachs. But if the flame burns true within you, by all means, take this torch NOW!

Tracklisting for Morbid Messiah's Demoniac Paroxysm
1. Rise of the Rottenness
2. Charred Devastation
3. Graveyard Headhunter
4. Devoured by Darkness
5. Breath of the Ominous
6. Crawling in Guts
7. Fetid Bloodbath
8. Howling from the Grave
9. Morbid Messiah/Morbid Invocation

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MANTAR - The Modern Art Of Setting Ablaze
Geschrieben am 20.08.2018, 13:11 von ElWiz

...
MANTAR
The Modern Art Of Setting Ablaze
...




„The Modern Art Of Setting Ablaze“ ist das dritte MANTAR – Album...

Eigentlich würde dieser kurze Satz als Rezension schon reichen,denn es wäre alles Wesentliche gesagt. Wer die beiden Vorgängerscheiben mochte und gerne noch mehr von diesen MANTAR hören würde,der kann sich die neue Platte bedenkenlos zulegen. Für's Geld bekommt man 12 weitere geile Nummern,die unverkennbar MANTAR sind. Hier und da ein paar Feinjustierungen,aber im Kern genau das,was es schon in der Vergangenheit gab. Man muß der Band aber hier auch zugute halten,daß sie sich auf einem musikalischen Terrain bewegt,in dem allzu revolutionäre Kunststückchen schlicht nicht machbar sind. Ihren größten Coup haben die Jungs sowieso bereits in der Vergangenheit gelandet,in dem sie einen markanten,unverkennbaren MANTAR – Signature – Sound erschaffen haben und der Welt zeigten,wie viel Energie von einem Duo freigesetzt werden kann. Dabei hat man sich schon damals selbst einen engen stilistischen Berwegungsradius aufgebürdet.  Die Musik von Hanno und Erinc lebt von ihrer Brachialität und der rotzigen,geschwärzten FYA – Attitüde. Auch auf „The Modern Art Of Setting Ablaze“ hat man es geschafft,das Optimum an Feeling und Atmosphäre im Soundinferno zu verarbeiten. Die Band hat nicht ein Quäntchen von dem verloren,was sie aus macht und hat im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles aus sich rausgeholt. Zum eigenen musikalischen Korsett kommt dann halt noch dazu,daß 2018 ein Jahr ist,das vor großartigen Releases überquillt und gerade derzeit nochmal richtig aufdreht. Bei diesem Überangebot wird es dem einen oder anderen vielleicht nicht genug sein,was MANTAR auf dem Drittling abliefern.
Insgesamt haut mich das Gehörte halt nicht mehr so  um,wie es zu „Ode To The Flame“ - Zeiten noch der Fall war.Es bleibt aber eine geil produzierte,gewohnt kompromißlos knallende MANTAR – Scheibe,die ich mir als Fan sicher ins Regal stellen muß. Allerdings ist der bisherige Missionierungsdrang in mir  verschwunden, mit dem ich andere in der Vergangenheit heimsuchte.
Mir persönlich reicht es eigentlich auch,wenn mir eine geschätzte Band eine solide Scheibe liefert,die unverkennbar nach ihr klingt. Außerdem sind Hanno und Erinc mit die sympathischsten und am ehrlich wirkendsten Typen,die auf Erden wandeln. Und „The Modern Art Of Setting Ablaze“ ist alles andere als eine Enttäuschung. Ist halt MANTAR ! Also: 8 Points.

> Wertung: 8/10


> Tracklist ( 12 Tracks / 47:59 Min ):

01. The Knowing
02. Age Of The Absurd
03. Seek + Forget
04. Taurus
05. Midgart Serpent
06. Dynasty Of Nails
07. Eternal Return
08. Obey The Obscene
09. Anti Eternia
10. The Formation Of Night
11. Teeth Of the Sea
12. The Funeral

> Release: 24. August 2018
> Label: Nuclear Blast

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Party.San Open Air 2019
Geschrieben am 14.08.2018, 16:42 von Exorzist

 Das Party.San 2018 ist vorbei - es lebe das Party.San 2019
Unsere Flakgeschütze haben euch traditionell am Donnerstag mit einem Salut begrüßt - und sie haben euch Samstagnacht auch verabschiedet. Wir alle schauen auf ein tolles und in beinahe jederlei Hinsicht rundum gelungenes Party.San Metal Open Air-Wochenende zurück. Hierfür möchten uns bei euch für euren Enthusiasmus und eure langjährige Treue ganz herzlich bedanken! Insbesondere auch für Eure Kooperation und Eure Geduld am Donnerstag, als uns alle der Sandsturm erwischt hat. Trotz der vielen Ausstattung, welche sprichwörtlich weggeweht wurde, konnte das Festival nach kurzer Verzögerung weiterlaufen. Ihr seid die Besten!
Diese einzigartige Stimmung und eure Hingabe als Metalfans sind alles andere als selbstverständlich, und umso dankbarer sind wir darüber, so ein geiles Publikum zu haben! Werfen wir einen kleinen Blick voraus: Es wird gefeiert, denn im nächsten Jahr begehen wir unser 25. Jubiläum! An dieser Stelle können wir euch bereits so manche Überraschung und so manche selten zu sehende Band versprechen!
Termin: 8. bis 10. August 2019!
Euer Party.San Metal Open Air - Team

Hier die ersten Bookings für 2019:

Testament, Vomitory, Belphegor, ASCENSION, Firtan, SOLSTICE, Craft, GUTALAX

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Review: Cast the Stone - Empyrean Atrophy
Geschrieben am 07.08.2018, 11:05 von ALUCARD

Cast the Stone - Empyrean Atrophy

Rein vom Promoaufwand war in letzter Zeit schwer an der Veteranentruppe vorbeizukommen, da kam ja gefühlt fast jede Woche irgendein Playthrough oder Lyricvideo. Man muss also schon sehr hinter dem Mond leben wenn man zumindest den Namen nicht schon irgendwo vernommen hat.
Dahinter stecken Mark Kloeppel (Misery Index, Scour), Derek Engemann (ex-Cattle Decapitation, Scour) und Jesse Schobel (Legend, ex-Scour), einzig Sänger Andrew Huskey kann nicht mit so grossen Namen um sich werfen.
"Empyrean Atrophy" bewegt sich erwartungsgemäss im Death Metal, "Schuster bleib bei deinen Leisten". Durch die Fingerfertigkeit der Beteiligten ist die EP aber nicht nur ein weiteres Produkt bekannter Gesichter sondern hat seine Daseinsberechtigung. Cast the Stone bedienen sich beim europäischen und amerikanischen Death Metal, dazu kommt noch etwas Schweden. Das führt dann dazu das sich ein Titel wie "The Burning Horizon" vom rasselndem Deathgeboller hin zu melodisch hymnischen Motiven bewegt und es im Titelverlauf trotzdem keinen Bruch gibt. Ob man das Gitarrenaufwärmübung "Standing in the Shadows" jetzt wirklich braucht muss jeder selbst entscheiden, das Infestdead Cover "Jesusatan" kann man aber als gelungen bezeichnen da es den Geist des Original bewahrt und trotzdem nach 2018 klingt. Bis zum kommenden Longplayer kann Sänger Mark eventuell noch etwas an seiner Stimme arbeiten, ein bischen variabler wäre nicht verkehrt.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 27:21 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 31.08.2018

1. As The Dead Lie
2. The Burning Horizon
3. Standing in the Shadows
4. A Plague of Light
5. Empyrean Atrophy
6. Jesusatan

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/empyrean-atrophy
https://www.facebook.com/castthestoneofficial/

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Review: Hallig - A Distant Reflection of the Void
Geschrieben am 06.08.2018, 20:48 von ALUCARD

Hallig - A Distant Reflection of the Void

NRW steht bestimmt nicht für Nordrhein Westfalen sondern für "northern ruled way". Anders kann ich es mir nicht erklären das "A Distant Reflection of the Void" so verdammt nach Skandinavien klingt. Und damit meine ich nicht den rumpeligen Black Metal ala Fenriz und Co. sondern den tiefdunkel und erhaben strahlenden der mit so viel Gefühl und Leidenschaft begeistert. Allein schon die Gitarrenarbeit ist zum niederknien, da können viele Altvordere nochmal bei Hallig in die Lehre gehen. Und dann noch diese genialen Stimmungswechsel innerhalb der Titel. Von Black Metal zu pagan/viking-artigem ist es nur eine kurze Handbewegung, ebenso spielerisch und leicht schwenkt man wieder zurück.
Die Trumpfkarte die sie dabei noch ausspielen ist der Gesang, mal grollend, mal heiser schreiend, mal fast klar, dann auch majestätisch anrufend.
Diese Vielzahl von kleinen Elementen bringt man geschickt zusammen unter einen Hut so das es nicht durcheinander klingt, der rote Faden geht nie verloren. Und genau das sorgt für einen einfach Einstieg und garantiert trotzdem langes Hörvergnügen.
Primitives Geholze ist nie das Ding der Jungs, selbst wenn es schneller wird dann ist das immer noch kontrolliert und überfordert den Hörer nicht. Die besten Momente sind sowieso die in denen sie sich im gedrosselten Tempo bewegen und der melodischen Gitarrenarbeit mehr Raum geben. Herausheben möchte ich keinen Titel, jeder für sich hat seinen eigenen Zauber und das Album ist eh am Stück zu hören - alles andere wäre respektlos.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57:37 Minuten
Label: Talheim Records
Vö: 20.05.2018

1.A Dawn beneath Titanium Clouds 05:16
2.Neues Land 04:18
3.Trümmer 05:50
4.Straight to the Ninth 09:09
5.To Walk with Giants 06:16
6.Im Aufwärtsfall 06:12
7.Into Infinity 02:54
8.From Ashes All Blooms 06:14
9.The Starless Dark 06:05
10.A Distant Reflection of the Void 10:08

https://hallig.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/hallighorde

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Review: Alfahanne - Kontroll/Dom Andra 7"
Geschrieben am 05.08.2018, 17:57 von ALUCARD

Alfahanne - Kontroll/Dom Andra 7"

Dieses Promomaterial kam nicht als seelenleere Onlineware und auch nicht als simple Cd sondern blieb dem Ausgabeformat treu. Soll heissen: als Vinyl 7". Für mich Premiere...

Und wer die Band kennt weiss was zu erwarten ist: Alfapocalyptic Rock! Den auch wenn die Band immer wieder Gäste aus dem extremen Metallager zu Gast hat, mit dem Genre selbst haben sie nichts zu tun. Da geht es eher in Richtung Turbonegro, nur etwas "fluffiger". Was nicht böse gemeint ist, durch diese Struktur gehen beide Songs sofort ins Ohr und setzen sich dort fest.
"Kontroll" ist dabei die ultimative Mitgröhlhymne für jede sich bietende Gelegenheit - einmal gehört und du vergisst den Titel nie wieder.
"Dom Andra" ist eine Coverversion, die Vorlage stammt von der schwedischen Band Kent. Mit dem Originaltitel war man im nordischen Bereich 2002 recht erfolgreich (#1 Sweden, #8 Norway, #5 Finland) und auch die Neubearbeitung kann überzeugen. Kann man auflegen wenn man mit dem Partner/der Partnerin auf Engtanzkurs gehen möchte und es trotzdem nicht schnulzig werden soll und immer noch etwas Dreck in der Luft sein darf.
Die Scheibe gibt direkt bei ironfistrec@gmail.com oder über https://www.facebook.com/ironfistproductions1/.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 6:47 Minuten
Label: Iron Fist Productions
Vö:03/2018

01: Kontroll 2:52
02: Dom Andra  3:51

Alfahanne - Kontroll: https://www.youtube.com/watch?v=bd_9vk2IXMc&feature=youtu.be
Alfahanne - Dom Andra: https://www.youtube.com/watch?v=MlWb35dhL0E

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Review:  Pa Vesh En / Temple Moon - Split LP
Geschrieben am 05.08.2018, 15:16 von ALUCARD

Pa Vesh En / Temple Moon - Split LP

Etwas Hall, etwas Rauschen, unverständliches Geschrei. Und die frühen 90er haben auch schon angerufen, sie wollen Temple Moon zurück die es durch ein Wurmloch in die heutige Zeit geschafft haben. Das wäre die Beschreibung zu den UK Black Metallern die die zweite Seite gestalten, wer mit der schwarzmetallischen Anfangsphase von Darkthrone was anfangen kann der fühlt sich hier sofort zuhause.

Der weissrussische Splitpartner Pa Vesh En geht das ganze noch etwas lärmiger an wenn man die Geschäuschkulissen vergleichen würde. Auch viel Schreierei, hinten bollert irgendwo ein Schlagzeug. Und in dem ganzen dumpfen Nebel ist auch noch eine Gitarre auszumachen, der sollte man Beachtung schenken. Sie verleiht dem Material durch die Melodieführung einen Postwave Touch. Klingt jetzt seltsam, aber testet mal "A Moonlight Hunger" an.

Feine Undergroundperle mit dem typisch Iron Bonehead Klangbild von zwei Projekten die man im Auge behalten sollte.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38:52 Minuten
Label: Iron Bonehead
Vö: 17.08.2018

1. Pa Vesh En - In Midnight Sickness 01:08
2. Pa Vesh En - The Murder Instinct 03:28
3. Pa Vesh En - A Moonlight Hunger 02:26
4. Pa Vesh En - Goat Moon Chaos 04:45
5. Pa Vesh En - Damnation and The Witch 05:01
6. Pa Vesh En - Last Episode 04:17
7. Temple Moon - Forgottten Spectres Carried Through 04:56
8. Temple Moon - Ceremonial Decay 03:35
9. Temple Moon - Maze of Decrepit Trees 05:59
10. Temple Moon - VI 03:17

Pa Vesh En - Last Episode: https://soundcloud.com/iron-bo....s-QkZax
Temple Moon - Ceremonial Decay: https://soundcloud.com/iron-bo....s-OlKG5
 

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TRUCHtO StRZYGi - Pora Umierac
Geschrieben am 05.08.2018, 14:21 von ElWiz




TRUCHtO StRZYGi
- Pora Umierac

Einmal mehr ein Nachzüglerreview, das Debütalbum der Polen liegt nämlich schon seit Monaten rum,aber man kommt mal wieder zu nix. Okay,ein bißchen hat mich auch die Tatsache ausgebremst,daß Bandname,Album- sowie auch Songtitel allesamt in Polnisch gehalten sind und ich erst mal „irgendwann“ in Ruhe nachschauen wollte,was da Sache ist. Aber der Bandname ist weiterhin rätselhaft...“Strzygi“ ist wohl irgend ein weibliches,vampirartiges Mythologiewesen der polnischen Folklore,was weiß ich...Doch die Mucke von TS macht zuviel Bock als daß man sie einfach übergeht. Black Metal für diejenigen, in denen ein sonniges,feierwütiges Gemüt schlummert, steht auf dem Programm und da will ich mir keinen Kopf über polnische Sprache machen müssen.Zwar lassen die Sterbeszenerie auf dem Cover und er Albumtitel ( „Moment des Sterbens“ denk ich ) bösartigste BM – Garstigkeit vermuten ,aber schon allein die Art wie man das Artwork umgesetzt hat,persifliert diese dauernde Black Metal- Ernsthaftigkeit. Fans von späten DARKTHRONE oder vielleicht auch CARPATHIAN FOREST könnten hiermit viel Freude haben.
Die Kurzformel könnte auch lauten „Black Metal Spirit + Crust/Punk Ruppigkeit + totale Feierlaune =  Zeitpunkt des Todes ( wie geil das klingt ! ) TRUCHtO StRZYGI liefern den Soundtrack des Black Metaler – Sommers 2018: wenn man mit 'nem kühlen Bier am See sitzt,das Corpsepaint in der Sommerhitze verläuft und man nur in Badehose und Nietenarmband der Frauenwelt den Atem raubt,dann hat aus dem Ghettoblaster laut „Pora Umierac“ zu dröhnen !
Be Black – Have Fun!

> Wertung: 7,5/10

> Tracklist ( 8 Tracks/ 41:06 Min ):

1.Apokaliptyczny Młot (Obliteracja Poprzez Zycie)
2.Sadystyczny Masowy Mord
3.Tu Gdzie Czarna Zorza Płonie
4.Świat Pędzi Ku Przestrodze (Pradawne Demony)
5.Śmierć i Płomień
6.Busola do Nikąd
7.Jestem (Żyję, Gniję, Umieram)
8.Stary Kult Smierci (Ozłocone Truchło)

> Release:  erhältlich ( 22.Mai 2018 )
> Label: GodzOvWar Productions

> Von der Band ist weder eine Facebookseite noch sonstwas im Netz zu finden ! Trueo fxxking Undergrounzyg !



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Blood of Serpents
Geschrieben am 05.08.2018, 13:26 von Exorzist

 Die schwedischen Black Metaller BLOOD OF SERPENTS zeigen jetzt die erste Single "Devil's Tongue" aus dem "Sulphur Sovereign" Album das am 25.09.2018 bei Non Serviam Records erscheint.

Kommentar der Band: “‘Devil’s Tongue’ channels the Pre-enochian black magicks lost in times long past. The arcane language of hell is at the smoldering heart of this blistering track. Let the words burn bright as a beacon of insolence!"

"Devil's Tongue" könnt ihr beim DECIBEL MAGAZINE antesten: https://www.decibelmagazine.com/2018/07/31/track-premiere-blood-of-serpents-devils-tongue/

Tracklisting:

“Mater Tenebris”
“In Darkness, Brotherhood”
“Devil’s Tongue”
“Evictor Of Christ”
“As The Temple Burns”
“Canticle”
“As Nocturnal Dimensions Beckon”
“Upon Waters Dark”
“Prophet Of A False Faith”
“A Void Between Worlds”

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HEADS FOR THE DEAD - Serpent's Curse
Geschrieben am 04.08.2018, 18:11 von ElWiz




HEADS FOR THE DEAD - Serpent's Curse:


Eigentlich bin ich jetzt nicht soo der Freund von Nebenprojekten; irgendwie wünsch ich mir,daß die Leute all ihre Kraft in ihre Band stecken,va wenn ich besagte Bands selbst mag. Nun tauchte da vor einiger Zeit ein Projekt namens HEADS FOR THE DEAD auf,in das wohl Mitglieder von URSINNE, WOMBBATH und REVEL IN FLESH involviert seien. Joa, und da letztere zu meinen absoluten Faves zu zählen sind, war blinder Support sofort beschlossene Sache. Andererseits war da dieses flaue Gefühl im Magen: was will denn der Hauber da rummachen ? Hoffentlich kratzt das nacher nicht am makellosen Lack seiner „Haupt“band ( hehehe ). Da der Mann bekanntermaßen mit brennender Leidenschaft bei der Sache ist,konnte ich dem Ganzen aber entspannt entgegensehen. Nichts ahnend,was er mir zusammen mit seinen Spielkameraden am Ende vor die Birne knallt:
„Serpent's Curse“ wird im großartig besetzten Blockbuster „Death Metal 2018“ eine eine Hauptrolle spielen,das ist mal sicher. Die düster wie mächtig gewandete Introsequenz ( was für ein großartiger Sulphur Aeon'scher Flash ) des Titeltracks drückt das Publikum sofort in die Sitze,vor Ehrfurcht,aber in Spannung erstarrt, bevor die Vorstellung gleich volle Fahrt aufnimmt. HEADS FOR THE DEAD sind ein dreckiger,schleimiger Bastard von einem Schwedentodchamäleon,das behäbig in all seinen fiesen,brutalen Farbvariationen über uns hinwegkriecht. Erdrückend schwer,sich erhaben bewegend. Wo die Musik sich sehr abwechslungsreich,aber stets böööse zeigt, hält auch der recht variabel agierende Fronter mit. Die textlich zu Grunde liegende und musikalisch geil umgesetzte Horror(-film-)thematik wird dazu noch mit einem adäquaten,meiner Meinung nach großartigen Artwork untermauert.
Anders umrissen: wenn man schwedisch geprägten Death Metal mit den Vibes alter PARADISE LOST in einen Topf werfen kann, tempomäßig auf keine Richtung fixiert ist und ein Faible für Horrorfilme hat ,dann hat HEADS FOR THE DEAD gefälligst mal ganz oben auf der Einkaufsliste zu stehen ! Ein Kratzer im Lack der Hauptbands ist das sicher nicht,eher eine wertsteigernde Dauerpolitur. So werden auch meine Faves von RIF auf den Status gehievt,der Ursprung einer weiteren musikalischen Großartigkeit zu sein.
Nachdem eine Kaufempfehlung somit ausgesprochen ist,sei allen Sammlern noch gesagt,daß es diverse Boxsets mit allerlei Schnickschnack zu moderaten Preisen geben wird. Wenn Ihr auf so Zeug steht: HEADS FOR THE DEAD sind eine der Bands,die diese Mehrausgabe wert sind !

Wertung: 9 / 10


> Tracklist ( 10 Tracks / 36 Min ):

1.Serpent's Curse 04:57
2.Heads For The Dead
3.Deep Below 05:36
4.Post Mortem Suffering
5.The Awakening
6.Death Calls
7.Of Wrath And Vengeance
8.Gate Creeper
9.Return To Fathomless Darkness
10.In Darkness You Feel No Regrets (Wolfbrigade Cover)

> Release: 24. September 2018
> Label: Transcending Obscurity

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Kino: HEREDITARY - Horrorfilm
Geschrieben am 30.07.2018, 15:29 von UnDerTaker

Kürzlichen diesen Trailer zu HEREDITARY gesehen.
Läuft zur Zeit in den Kinos und die Reviews der Youtuber sind alle voller Begeisterung.
Sollte man sich mal anschauen...

QUOTE
Familie Graham führt ein beschauliches Leben: Annie (Toni Collette) ist eine liebevolle Mutter und lebt zusammen mit ihrem Mann Steve (Gabriel Byrne) und ihren beiden Kindern Peter (Alex Wolff) und Charlie (Milly Shapiro) etwas abgelegen am Waldrand. Als Annies Mutter Ellen, das Oberhaupt der Familie, stirbt, muss sich die Familie mit mysteriösen und grauenhaften Ereignissen auseinandersetzen. Nach und nach kommen die furchterregenden Geheimnisse ihrer Ahnen ans Licht. Für Annie, Steve, Peter und Charlie beginnt plötzlich ein Wettlauf gegen ihr dunkles und unheilvolles Schicksal, welches ihre Ahnen ihnen hinterlassen haben!




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Kino: Predator Upgrade,  September 2018
Geschrieben am 30.07.2018, 15:26 von UnDerTaker

Habe im Kino die Vorschau zu Predator Upgrade gesehen und fand das schon mal ganz fett.
Was denkt ihr?
QUOTE
Ein Junge lockt versehentlich die Predator auf die Erde zurück. Durch ein DNA-Upgrade sind diese stärker, klüger und tödlicher als je zuvor! Lediglich eine zusammengewürfelte Gruppe, bestehend aus ehemaligen Soldaten und einem grantigen Wissenschafts-Lehrer, stellt sich den Jägern entgegen, um das Ende alles menschlichen Lebens zu verhindern.






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Kino: THE FIRST PURGE (4)
Geschrieben am 29.07.2018, 21:53 von UnDerTaker

Waren diese Woche im Kino und haben den Film THE FIRST PURGE geschaut.
Die Story handelt davon, wie es zur Purge gekommen ist.
Es wird wie immer viel geballert und gepurged.

Wer also was für das Thema etwas übrig hat, der wird den Film auch gut finden.



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Review: Verberis - Vorant Gnosis
Geschrieben am 29.07.2018, 14:26 von ALUCARD

Verberis - Vorant Gnosis

Langsam und bedrohlich kriecht "Vorant" aus der Gruft hervor und verbreitet pestgetränkte Dunkelheit. Der beschwörend grollende Gesang taucht in diesen Nebel ein und verkündet aus diesem Unheilvolles. Nach über viereinhalb Minuten erfolgt der Bruch und das Material beschreitet den todesmetallischen Acker inklusive wildem Säbelrasseln. Das passiert ohne die finstere Aura des Titels zu zerstören, selbst Tempoexzesse können das Material nicht mehr ins Sonnenscheintal treiben.

Dreh-und Angelpunkt in "Gnosis" ist das melodisch andächtige Gitarrenmotiv das später hervortritt und den Hörer entzückt. Bis das zum ersten Mal auftaucht vergehen allerdings ein paar Minuten die stimmungsvoll die kommende Reise einleiten. Der Sturm bricht um die dritte Minute herum los, alles aber noch im Bereich von kontrolliertem Chaos. Begleitet vom bekannten Gruftgesang (der hier allerdings etwas heller erscheint) treibt man das Material in flotter Gangart voran und erinnert an eine Vielzahl von Kapuzenmännern die im Moment im Death Metal unterwegs sind. Nach einem kurzen akustischen Intermezzo folgt der kurze Schwenk in Richtung Doom und es erscheint: das vorhin angepriesene Gitarrenmotiv das zum Wendepunkt für die nächste Zeit wird. Ab hier huldigen die Berliner noch deutlicher dem blackened Deathmetal ohne in sinnfreiem Getrümmer zu versumpfen. Auch den Weg in schwarzmetallische Gefilde scheuen sie nicht,das Wesen von "Gnosis" bleibt aber dem Death Metal treu. Wenn der Titel ausklingt stellt man recht überrascht fest das über 20 Minuten vergangen sind da es sich überhaupt nicht so lang anfühlt.
Ich könnte mir die Berliner gut mit Into Coffin auf einer Bühne vorstellen.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 32:10 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 18.05.2018

1.Vorant 10:59
2.Gnosis 21:09

https://verberis.bandcamp.com/album/vorant-gnosis
https://pulverised.bandcamp.com/album/vorant-gnosis

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Final Breath
Geschrieben am 28.07.2018, 17:43 von Exorzist

 Mit Stolz präsentieren wir euch heute einige neue Details zu unserem kommenden Album.

Auf der Scheibe dreht sich alles um das zentrale Thema "Die 7 Todsünden" in der heutigen Zeit (C. E. = common era). Es war also naheliegend, das Album schlicht "Of Death And Sin" zu taufen.

Der indonesische Cover Künstler Megan Mushi hat unsere Ideen zu diesem Thema auch perfekt in Szene gesetzt und uns ein großartiges Artwork entworfen. Zu einem späterem Zeitpunkt werden wir noch einige weitere Grafiken für CD/Vinyl nachlegen, wie zum Beispiel die Rückseite und Booklet Details.

Wir hoffen es gefällt euch!

Release date: 19th October 2018 via Metalville Records/Rough Trade

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Review: Fading Bliss - Journeys in Solitude
Geschrieben am 27.07.2018, 16:41 von ALUCARD

Fading Bliss - Journeys in Solitude

Wenn ich in die Musiksammlung der Fading Bliss Mannschaft schaue finde ich dort bestimmt My Dying Bride`s "The Angel and the dark River". Der Einstiegssong "Ocean" weisst zumindest Parallelen zu "The Cry of Mankind" auf, allein schon durch das Gitarrenintro und das Meerrauschenoutro. Aber "Oceans" ist eher eine Verbeugung als eine Kopie. The Cure stehen sicherlich auch im Regal, aber dazu später mehr...
Die Belgier versuchen sich in unlangweiligem Funeraldoom der bis zum Doommetal gleitet, am Ende ist das eine gelungene Aktion. Den sie wiederholen nicht ständig die gleichen Motive und arbeiten auch mit Themenwechseln. Vor allem bewegen sie sich nicht im brachial walzenden Funeraldoomteich sondern gehen fast schon filigran und dezent zu Werke. Grosser Vorteil ist dabei der weibliche Gesang der trotz der hohen Tonlage überraschend unnervig ist. Und auch wenn das noch mit Growls kombiniert wird klingt es trotzdem nicht als wäre es nach dem üblichen "Beauty&Beast" Schema zusammengebaut.

Es sind die vielen kleinen einzelnen Elemente die das Album spannend machen und am laufen halten, selbst die langen Titellaufzeiten sind so kein Problem weil einfach ausreichend Abwechslung vorhanden ist und so keine Langeweile aufkommt.
Und was hat das alles jetzt mit The Cure zu tun? Nun, Titel Nummer 3 heisst "A Forest" und ist eine Coverversion von The Cure. "Leicht" auf über 10 Minuten gestreckt haben die Belgier aus dem Klassiker einen komplett eigenen Track gemacht und ich muss sagen: Das Funktioniert!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 46:52 Minuten
Label: Malpermesita Records
Vö: 04.05.2018

1.Ocean 11:11
2.Fading Bliss - Mountain 08:53
3.A Forest 10:13
4.Desert 16:29

https://malpermesita.bandcamp.com/album/journeys-in-solitude

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Review: Immortal - Northern Chaos Gods
Geschrieben am 25.07.2018, 13:42 von Nabu

Immortal – Norhtern Chaos Gods

Immortal ist wieder da! Nach neun Jahren wird mit „Northern Chaos Gods“ das insgesamt neunte Studioalbum veröffentlicht. Der Weggang von Abbath und der damit einhergehende Wechsel am Gesang (Demonaz übernimmt) scheint die Band aber nicht zurückgeworfen zu haben. Ganz im Gegenteil: auch ohne das Gründungsmitglied schlagen die Norweger mit einer Wucht ein die ihresgleichen sucht. Ob das Album für einen Fan Fluch oder Segen ist kann ich nicht sagen. Fest steht aber: genügen Stoff für Diskussionen bietet es auf jeden Fall.

Was dem Album fehlt ist ein kitschiges Intro. Der erste, namensgebende Song feuert ab der ersten Sekunde aus allen Rohren und bringt uns erstmal altbekannten, klassischen Black Metal im Stil von Immortal. Klar, Demonaz ist nicht Abbath und die „neue“ Stimme fällt auf, allerdings in meinen Ohren keinesfalls negativ. Demonaz‘ Stimme legt sich gekonnt über die Drumgewitter und die kreischenden, klirrenden Gitarren. Wird’s mal etwas melodiöser (ja, auch solche Parts finden wir auf dem Album) tritt der gute Man auch mal einen Schritt vom Mikro zurück und lässt die Gitarrenläufe sprechen. Diese sind im gewohnten Stil kalt, klirrend und repetitiv, verlieren dabei aber nicht die bekannte Eigenständigkeit welche Immortal seit jeher vom klassischen, norwegischen Black Metal abhebt.

Viel mehr kann und will ich eigentlich gar nicht über „The Northern Chaos Gods“ sagen. Die Abstinenz von Abbath mag für viele Fans ein No-Go sein und darüber hinaus ein Grund sich das neue Material nicht anzuhören. Das ist möglicherweise ein etwas extremer Ansatz – da muss im Endeffekt aber jeder für sich selbst entscheiden. Für mich stehen zwei Sachen fest: zum Einen ist Immortal NICHT die selbe Band wie vor neun Jahren und zum Anderen schaffen es die (mittlerweile nur noch zwei) Herren trotzdem ein richtig dickes Album auf die Beine zu stellen, welches so derartig gut knallt, dass es die ganzen neumodischen Möchtegern-Schwarzmetaller mühelos aus der Szene bläst.

Ich finds geil.

Anspieltipp: Norhtern Chaos Gods, Gates To Blashyrkh, Blacker Of Worlds


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 42:14
Label: Nuclear Blast

VÖ: 6. Juli 2018



Tracklist


1. Northern Chaos Gods
2. Into Battle Ride
3. Gates to Blashyrkh
4. Grim and Dark
5. Called to Ice
6. Where Mountains Rise
7. Blacker of Worlds
8. Mighty Ravendark

Website der Band: Immortal bei Facebook

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Reviews. Khanus - Flammarion
Geschrieben am 25.07.2018, 12:34 von Nabu

Khanus - Flammarion

Die finnischen Todesmetaller von Khanus beschreiten mit ihrer ersten Veröffentlichung (in voller Länge) einen gleichermaßen spezielle wie interessanten Pfad. Die drei Herren lassen sich stark vom naturverbundenen, nativen Schamanismus inspirieren und wollen ihrer Musik einen spirituellen, rituellen Hauch verpassen. Funktioniert das mit Death Metal? Wie es sich herausstellt ja – und zwar ziemlich gut!

Dies mag zu großen Teilen daran liegen, dass man wohl nicht in erster Linie Death Metal machen wollte sondern den Fokus wirklich voll und ganz auf rituelle Klänge gelegt hat. Das Genre ist im Prinzip nur Mittel zum Zweck. Dies soll jetzt in keinster Weise negativ klingen, ganz im Gegenteil. Ich hätte mir nicht vorstellen können, dass dieses Vorgehen dermaßen gut funktioniert und bin angenehm überrascht. Beispiel gefälligst? „Magick and Numbers“. Der letzte Song auf dem Album gleicht einer 6-minütigen Messe. Als ob die Chöre im Hintergrund und der gesprochen vorgetragene Text nicht schon genug Atmosphäre erzeugen würden, hat man die instrumentelle Arbeit auf einem minimalen Level gehalten und bewegt sich tempotechnisch fast auf einer Stelle. Oder nicht ganz so verschnörkelt: eine richtig dicke Walze mit Gänsehautpotential.

Springen wir vom Ende des Albums an den Anfang: The Serpent's Harvest, ein Darkthrone-Cover. Obwohl es eher ungewöhnlich ist ein Album so zu eröffnen, macht die Interpretation von Khanus doch richtig viel her und zeigt auch direkt wo die Richtung des Albums hingeht. Die - ich nenne sie mal schamanistischen - Elemente  welche von den Jungs hier eingestreut werden, passen super in den Song und verpassen dem ohnehin schon starken Stück, eine ganz eigene Note und drücken ihm erfolgreich den Khanus-Stempel auf die Stirn.

Alles in Allem ist „Flammarion“ das etwas andere Death Metal Album für alle die, denen Wardruna vom Prinzip her gefällt aber dann doch zu soft ist. Reinhören!

Anspieltipp: The Serpent’s Harvest, Secular Spiritual Existence, Magick and Numbers


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 44:00
Label: I, Voidhanger Records

VÖ: 20. Juli 2018



Tracklist


1. The Serpent's Harvest
2. A Timeless Sacred Art
3. Titan Souls
4. Ageless
5. The Uncreated
6. Secular Spiritual Existence
7. Surrupu
8. Magick and Numbers

Website der Band: Khanus bei Facebook

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Review: Gateway - Boundless Torture
Geschrieben am 24.07.2018, 23:33 von ALUCARD

Gateway - Boundless Torture

Doomterror, das Wort was im Promozettel verwendet wird trifft es auch am besten. Die vier einzelnen Titel bestehen eigentlich nur aus einem grossen Geräusch zu dem noch jemand was unverständliches schreit. Sicher sind die Klangquellen Musikinstrumente, aber raushören kann man mit etwas gutem Willen noch das Schlagzeug. Der Rest verschwimmt in einem wabernden Noisenebel der von der Geschwindigkeit das Label Doom rechtfertigt, auch die Titel an sich sind nicht unterscheidbar. Ich weiss nicht wer sich so etwas freiwillig anhört, in meinen Ohren ist das einfach nur Lärm.

ohne Bewertung



Gesamtlänge: 22:46 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 18.05.2018

1.Boundless Torture 05:44
2.Famished Below 04:58
3.Iron Storms 01:33
4.Odyssey Of The Bereaved 10:24

https://pulverised.bandcamp.com/album/boundless-torture

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Review: The Black Passage - Herostratos
Geschrieben am 24.07.2018, 23:04 von ALUCARD

The Black Passage - Herostratos

Nun nicht gleich angewidert schauen und wegklicken nur weil dort oben was von Metalcore steht, "Herostratos" läuft unter dem Motto "auch wenn sie es nicht vermuten - wir sind die Guten".
Also viel Metal, wenig Core. Vor allem viel Metal in Richtung von modernem, melodischen Death Metal. Den laut Aussage der Band ist Death Metal das Fundament ihrer Musik, und das hört man auch. Dezente Referenzen in Richtung (Hard)Core rechtfertigen das erwähnen der Metalcoreschublade, es bleibt aber im gut hörbaren Rahmen und artet nicht in irgendwelche peinlichen Kindereien aus.
Schon der Einstiegssong "Disobedience" ist ein fetter Dampfhammer und der perfekte Richtungsgeber für den Rest des Albums. Sehr gut eingearbeitet sind die vielen auflockernden Elemente die dafür sorgen das das Album nicht in der Beliebigkeit versumpft, dazu gehört auch die sehr variable Gesangsarbeit. Des öfteren erfolgt unerwartet (aber nie unpassend) ein Richtungwechsel innerhalb der Songs der eine weitere Facette innerhalb des Titels offenbart, hier hat sich die Band beim Songwriting ordentlich Gedanken gemacht. Und "Devour the Earth" hat das Sampleintro des Jahres für mich...

Fazit: Metalcore für Erwachsene der auf alles verzichtet was das Genre so unbeliebt macht. Das Album bewegt sich eher in Richtung Melodic Death oder auch amerikanisch geprägtem Deathcore und vergisst bei all dem das wichtigste nie: Das in allem das Wort METAL enthalten ist. Nur die Gitarrensolos sind mir dann doch zuviel klassischer Metal.  

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37:36 Minuten
Label: Backbite Records
Vö: 02.07.2018

1.Disobedience 04:33
2.Shade-Grown 03:17
3.Herostratos 04:15
4.Bonds & Coins 03:31
5.Devour the Earth 04:00
6.SUV 03:43
7.Götterschänder 03:51
8.Aspiration 04:42
9.Grave of Water 05:28

https://theblackpassage.bandcamp.com/
http://www.theblackpassage.de/
http://www.facebook.com/theblackpassage

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Cemetery Urn
Geschrieben am 20.07.2018, 20:35 von Exorzist

 Die australischen Deather von Cemetery Urn haben den neuen Song "Down the Path of the Dead" auf der Webseite des Decibel Magazine Online gestellt. Der Song stammt vom lang erwarteten vierten Album "Barbaric Retribution". Das neue Album wird am 12.August über Hells Headbangers veröffentlicht. Hört euch den neuen Song von Cemetery Urn HIER an.

Tracklisting for Cemetery Urn's Barbaric Retribution
1. Victim Defiled
2. Ghost Of Suicide
3. Death Mask Preserver
4. Down The Path Of The Dead
5. Manifesto Putrefactio
6. Barbaric Retribution
7. Semblance Of Malignant Mastery
8. Putrefied Living Flesh
9. Tendrils Of Defilement

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Vilkacis
Geschrieben am 18.07.2018, 15:10 von ALUCARD



Finsterer Stoff aus New York, ich bin über die Splitscheibe mit Turia auf Vilkacis aufmerksam geworden. Da sieht man mal wieder wie wichtig solche Splitplatten sind, ansonsten hätte ich dieses Ein Mann Kommando scheinbar nie entdeckt.

Und "Final March Into Flame" ist ein absolut düstere Hymne voller Depression und Verzweiflung, nach Knokkelklang`s "Ned I Den Tørstende Jorden"  dachte ich da kann nix mehr kommen, "Final March Into Flame" hat mich eines besseren belehrt.

Hier antesten: https://vilkacis.bandcamp.com/track/final-march-into-flame-2  :inlove:  :inlove:  :inlove:

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Die neue Band von Mastermind Rogga Johansson heißt Grisly
Geschrieben am 16.07.2018, 21:14 von Exorzist

 Die neue Band von Mastermind Rogga Johansson heißt Grisly. Die Band hat einen Deal mit Xtreem Music abgeschlossen und wird ihr erstes Album "The Spectral Wars" am 12.September veröffentlichen.

Checkt den neuen Song Rot to the Living HIER!

Grisly emerged in 2014 after bassist Dennis Blomberg left Paganizer, but still kept rehearsing with Rogga and a local drummer named Henke Lundgren, with the simple intention of keeping the rotten flame of death metal burning, and throwing your classic Swedish death metal with a more rotting vibe and good melodics with a spice of Autopsy in the mix. The Spectral Wars contains 10 tracks of highly addictive death metal with a heavy and dirty sound, topped with the always astonishing artwork of Juanjo Castellano.

Tracklisting for Grisly's The Spectral Wars
1. Consumed From Beneath
2. Rot to the Living
3. Parasite Parasite
4. The Casket Eaters
5. Teeth that Rips
6. Bring Out the Horrors
7. Supernatural Warfare
8. Sentenced to Armageddon
9. Into Insanity
10. The Spectral Wars

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Review: Gutter Instinct - Heirs Of Sisyphus
Geschrieben am 16.07.2018, 00:14 von ALUCARD

Gutter Instinct - Heirs Of Sisyphus

Nun, "Heirs Of Sisyphus" ist ein gutes Beispiel dafür wie nah sich Black und Death Metal manchmal stehen und wie fliessend die Grenzen sind. Allerdings zeigt das Album auch schonungslos die Zerissenheit einer Band die sich nicht für eine Seite entscheiden kann und dadurch orientierungslos zwischen beiden Welten umherpendelt. Das versuchen die Schweden dann durch bewusstes einstreuen von Chaos zu kaschieren, darunter leidet bekanntermassen aber die Hörbarkeit. Vor allem wenn es in schnellere Geschwindigkeitsbereiche geht dann klingt das doch sehr unrund.
Dabei sind die Ansätze gut gespielt und anhörbar, ich verweise einfach mal auf den vor Hm-2 nur so triefenden Einstieg bei "Zenon", den zäh schleifenden Teil in "Satan Within" oder den bös mit dem Bocksfuss schwingenden Anfang von "The Abyss Speaks". Aber das sind immer nur kurze Phasen, in dem Moment in dem man denkt man hat sich reingehört erfolgt ein Richtungwechsel. Und der kommt meistens so abrupt und teilweise nicht nachvollziehbar das man erstmal komplett aus dem (wenig vorhandenen) Songfluss raus ist. Das Ergebnis klingt sehr zerstückelt und zerfahren, sich reinhören gelingt eigentlich nicht weil kein erkennbares Muster vorhanden ist das dem Ganzen irgendwie Struktur geben würde. Im Promozettel steht was von "incongruous", "discordant" und "in chaos yet totalitarian", passt alles. Was ja vom Grundprinzip auch nicht verkehrt ist, aber eine gewisse Hörbarkeit oder ein führender Überbau sollte schon verhanden sein. Das einfarbige Geschrei des Sängers kann da leider auch nichts beschönigen. Muss jeder selbst mal antesten, mir ist das zu viel Durcheinander.

4 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 46:13 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö:08.06.2018

1. Satan Within
2. Zenon
3. The Abyss Speaks
4. Shock Doctrine
5. Uncreation
6. Tip Of The Spear
7. The Luminous Darkness
8. Heirs Of Sisyphus

https://pulverised.bandcamp.com/album/heirs-of-sisyphus
http://www.facebook.com/gutterinstinct

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Review: Ovate - Ovate
Geschrieben am 15.07.2018, 23:22 von ALUCARD

Ovate - Ovate

Mit Ovate treten zwei Livemitglieder von Taake und Gorgoroth aus dem Schatten ihrer Notenvorgeber und verwirklichen sich selbst. Was durchaus verständlich ist, schliesslich möchte man als Musiker weit mehr als nur das nachspielen was einem von anderen vorgegeben wird. Und somit gründeten Aindiachaí (Gitarre/Bass) und Brodd (Schlagzeug) Ovate. Erfahrung ist also vorhanden, vor allem wissen die beiden aus den Liveaktivitäten ihrer Arbeitgeber was musikalisch gut bei der Meute vor der Bühne ankommt und was eher nicht so funktioniert. Wer gut aufgepasst hat dem wird aufgefallen sein das bei der Bandbeschreibung der Posten am Mikro nicht besetzt ist. Also ein Instrumentalduo? Nein, hier wird es nochmal richtig interessant: In den fünf Titel ist jeweils ein anderer Sänger zu hören. Und das ist jeweils nicht irgendwer, eingefunden haben sich Hoest (Taake, Gorgoroth), V'gandr (Helheim, Taake), Eld (Krakow, Aeternus, Gravdal), Ese (Slegest) und Ødemark (The 3rd Attempt) die bis auf Meister Hoest eigene Texte beigesteuert haben.
Ein Stückweit drücken die Interpreten durch ihre Stimme den Liedern logischerweise ihren eigenen Stempel auf, dankenswerterweise klingen die Titel aber nicht nur wie ein weiterer Track der Stammbands. Norwegischer Blackmetal ist zu hören, auf "Ovate" mal hymnisch melodisch ausgelegt wie in "Morgenstjerne" oder, zu Hoest passend, säbelrasselnd und ungezähmt bei "Song til ein orm". Auffallend ist die gute Gitarrenarbeit: songdienlich integriert mit ordentlich Dynamik und stets Ton-und Richtungsangebend. Ausbrüche in zu hohe Geschwindigkeitsbereiche sind nicht zu befürchten, das Tempo bleibt grössenteils im schnelleren Mittelbereich, somit kommt die melodische Gitarre auch die nötige und berechtigte Aufmerksamkeit. Das und die Tatsache das Wert auf einen klaren und druckvollen Klang gelegt wurde führt "Ovate" weit weg von nordischem LoFi Kellergerumpel. Man hätte die Spielzeit hier und da vielleicht etwas verkürzen können, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt.
Wer also Bock auf modern geprägten Black Metal mit melodischer Grundausrichtung hat der sollte "Ovate" antesten.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: Soulseller Records
Vö: 01.06.2018

1. Morgenstjerne (V'gandr)
2. Song til ein orm (Hoest)
3. Illhug (Eld)
4. The horned forest king (Ødemark)
5. Inst I tanken (Ese)

https://soulsellerrecords.bandcamp.com/album/ov-te
http://www.facebook.com/ovatemusic



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Review: Oubliette - The Passage
Geschrieben am 13.07.2018, 21:22 von Nabu

Oubliette – The Passage

Die amerikanische Band Oubliette veröffentlicht mit „The Passage“ bereits ihr zweites Album und bereist auch hier wieder die Pfade des melodischen Black Metals. Die Art und Weise wie die Band dies tut weckt in mir eine leichte Reue und die Frage warum mir diese Musik nicht bereits früher über den Weg gelaufen ist.

Aber Achtung: für Genrepuristen die ordentliches Geballer mit schrillen Riffs und kratzigem Gekreische suchen, ist dies hier so überhaupt nichts. Klar, es gibt dicke Blastbeats und fett treibende Drums, wir haben auch das ach so bekannte und beliebte repetitive und eingängige Riffing und auch infernale Vocals finden wir. Aber all diese Elemente geben sich die Hand mit sehr ruhigen Parts, schönen Melodien und cleanem, teils engelsgleichem Gesang (und ja, dieser kitschige Vergleich musste sein). Sängerin Emily Low zeigt hier ihr gesamtes Können und meistert sowohl hohe als auch tiefe Gesangspassagen ohne Probleme.

„The Passage“ nimmt den Hörer an die Hand und führt ihn durch ein musikalisches Wechselspiel aus bekannten Elementen des (modernen) Schwarzmetalls und zündet dazwischen immer mal wieder eine Atmosphären-Bombe. „Elegy“ dient da in meinen Augen als perfektes Beispiel. Obwohl er mit knappen fünf Minuten zu den kürzeren Stücken gehört bleibt er problemlos im Ohr. Der Song startet relativ gemächlich mit einer schönen, aber doch eher ruhigen Melodie. Es folgt eine minimalistische Passage mit seichten Drums, akustischer Gitarre und cleanem Gesang – traumhaft gelungen. Tiefe Growls beenden diese, ich nenne sie mal Traumsequenz, und führen den Song sachte wieder in härtere Gefilde. Dabei lässt sich die Band Zeit bis die krachenden Drums den Tempowechsel herbeirufen und das eingängige, klassische Riffing zum Zug kommt. Aber auch nur kurz, um dann zum Ende hin verspielt und leichtfüßig auszuklingen. Natürlich nicht ohne dazwischen ordentlich rumzuballern. Klingt jetzt vielleicht etwas chaotisch – das ist es aber ganz und gar nicht. Ganz im Gegenteil, die Songs an sich und auch das komplette Album rundet sich schön ab und bildet eine geschliffene Einheit.

Für Fans von Atmospheric Black Metal auf jeden Fall eine Empfehlung!

Anspieltipp: The Curse, Elegy, The Raven’s Lullaby


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 39:23
Label: The Artisan Era

VÖ: 13. Juli 2018



Tracklist

1. A Pale Innocence
2. The Curse
3. Solitude
4. Elegy
5. Emptiness
6. The Raven's Lullaby
7. Barren
8. The Passage


Website der Band: Oubliette bei Facebook

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TATANHAMMER
Geschrieben am 13.07.2018, 18:30 von Sol Records



TATANHAMMER (FIN) - THE ART OF HUMAN SACRIFICE

12" VINYL LP LIMITED TO 100 COPIES

THE BLACK DEATH METAL HORROR HORDE RETURN WITH THEIR DEBUT ALBUM. RAW FILTH FROM THE CATACOMBS OF DARKNESS. HEAR THE RIPPING CHAINSAW OF THE EVIL DEAD AS YOU GET SACRIFICED.

WHOLE ALBUM STREAM:
https://abandontapes.bandcamp.com/album/the-art-of-human-sacrifice

PREORDER HAS BEGUN. READ THE INSTRUCTIONS.
https://abandontapes.bigcartel.com/product....fice-lp

In Germany exclusive distribution through DEVIANT RECORDS. The Record is also up for PREORDER now.

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Konzertbericht: Protzen Open Air 2018
Geschrieben am 12.07.2018, 13:01 von UnDerTaker

Protzen Bericht
Der Bericht vom wieder sehr gelungenen und restlos ausverkauften Protzen Open Air 2018 vom 22.-24.06.2018 im beschaulichen Örtchen Protzen in Brandenburg ist online.

Am Start waren übrigens 1000 Fans und die Bands: Entombed A.D., Firespawn, Illdiposed, Humiliation, Debauchery, Dew Scented, Just Before Dawn, Inhume, Revolting, Bloody Invasion, Demonical, Betalmand, Xicution, Phantom Corporation, Final Dawn, Victim, Betrayal, Cashley, Artless, Lifeless, Thornafire

Hier... geht es zum ausführlichen Bericht.
Im Jahr 1 nach der DSGVO wird der Bericht leider ohne Fotos auskommen müssen. Zum Glück fällt ein Bericht noch nicht unter die Datenschutzgrundverordnung.

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Livebericht: Cannibal Corpse, Suburban Terrorist, Banská Bystrica
Geschrieben am 11.07.2018, 14:55 von UnDerTaker

liveberichtUnser Bericht und die Fotos zum Gig von Cannibal Corpse und Suburban Terrorist im Rockclub Tartaros vom 9.7.2018 in Banská Bystrica / Slowakei sind online.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die 10 Handyfotos findet ihr dort...

suburban terrorist
cannibal corpse

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Burial Invocation
Geschrieben am 07.07.2018, 18:34 von Exorzist

 Die türkischen Death Metaler BURIAL INVOCATION streamen ihr komplettes neues Album Abiogenesis. Das Album ist gerade über Dark Descent Records erschienen. Testet das brutale Machwerk HIER in voller Länge an!

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Review: Destroyer Attack - Solve Et Coagula
Geschrieben am 05.07.2018, 16:46 von ALUCARD

Destroyer Attack - Solve Et Coagula

Schwierig einzuordnen diese Südamerikaner, sie bewegen sich genau an der Verbindungslinie von Black und Death Metal. Das die Jungs aus Südamerika kommen hört man zu jeder Sekunde, den undergroundigen Charme und diese ungezügelte Wildheit bekommen nur Bands aus diesem Raum 1:1 auf´s Band gezimmert. An der Produktion wurde überhaupt nichts verschönert, das Material lärmt somit ungefiltert und roh vom Tonträger. "Überhaupt nichts verschönert" gilt auch für die Titel selbst, Intro`s oder anderen Quatsch der nur ablenken würde sucht man vergebens, "primitive sounding black and death metal" heisst das Gebot der Stunde. Wobei man "primitive" nicht mit stumpf gleichsetzen sollte, einigermassen abwechslungsreich geht es trotzdem zu Werke. Das liegt an der hörbar gehaltenen Gitarrenarbeit, Trommelbruder Imperator unerfüttert das noch mit ausreichend Geschwindigkeit. Dabei sollte man natürlich ein Herz für rohes Gehämmer haben, maschinenartig donnert das Schlagzeug aus dem Hintergrund im Dauerfeuer - Daumen hoch für diese Energieleistung. Dadurch das das Schlagzeug aber nicht zu sehr im Vordergrund steht stört das überhaupt nicht. Somit ist mehr Platz für die beiden Gitarren und den bestialischen Gesang von Muerto, bei dem Namen hätte ich eh kein Falsettgesang erwartet.
Die Titel an sich sind meistens kurz gehalten und erreichen die 3-Minuten Grenze selten, in Kombination mit dem direkten und unkomplizierten Charakter der Tracks ergeben sich 12 feurig scharfe Geschosse die direkt ins Herz der Südamerikaliebhaber zielen. Die Produktion bei der auch MASACRE`s Alvaro Alvarez seine Hände im Spiel hatte liegt dabei etwas über dem rumpeligen Standard den man so gewöhnt ist, ist aber immer noch weit genug vom Mainstreamklang entfernt. Passt für mich ganz gut, einziger Kritikpunkt ist das etwas ideenlos und eingleisig arbeitende Schlagzeug.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37:56 Minuten
Label: Morbid Skull Records
Vö: 13.07.2018

1. Communion of the Black Pest 2:38
2. Burying the name of the Messiah 4:12
3. Black Poison Rebirth 2:51
4. Purification to the Internal Fire 4:00
5. In the Darkness of my Mind 3:18
6. Solve et Coagula 2:39
7. Ectoplasm 2:50
8. Supremacy of the evil and chaos 3:28
9. Blinded by the Light 2:11
10. Xul al ed Rodatrop 2:47
11. Necromancy from the Tomb of the Witch 1:59
12. Evoking the Hidden Forces 3:07

https://morbidskull.bandcamp.com/album/solve-et-coagula



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PC FULLY FREEZES AT RANDOM IN HOTS
Geschrieben am 05.07.2018, 10:10 von robinsenny

Hi,

I have an issue with HOTS, for more than a month now and I really don't know what to do. Running Win7, 64 bit on a PC that exceeds the recommended specs for HOTS. What happens is the game fully freezes my PC and it requires a reboot. This happens every few games. Never happens in the first game of the day and very rarely in the second. Usually after the 90 minute mark is when I expect it to hit. Never freezes in the log screen or when loading etc. It is always IN the actual match that it happens. Doesn't get triggered by any specific events. May just happen when I am riding around the map as well as in a team fight. Full on random.  Checked temperature - nothing abnormal. Am running latest drivers from nVidia. Deleted and reinstalled the game. Other games don't seem to cause any such problems. Kinda running out of basic ideas.  Am looking for a solution, as I want to keep enjoying the game. Let me know if there is anything I should try.?

Please help.

I didn't find the right solution from the Internet.

References:-
https://eu.battle.net/forums/en/heroes/topic/17616782569
Product Video Production Service

Thanks!

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Review: Decline Of The I - Escape
Geschrieben am 04.07.2018, 16:40 von ALUCARD

Decline of the I - Escape

"Disruption" hält sich noch zurück und verkündet nur zaghaft das was einen im weiteren Verlauf erwartet, ein perfekter Opener und das zugänglichste und "bravste" Stück auf dem Album.
"Enslaved by existence" zieht den Hörer dann in die Tiefen, spielt sich aber zeitgleich ins Herz. Allein der Anfang ist schon grossartig, französische Samples treffen auf Chöre die aus der Carmina Burana stammen könnten, flankiert von unruhig drängendem Black Metal mit industriellem Hauch. Später kommen noch verzerrte Stimmfetzen hinzu während die Atmosphäre immer ruhiger und bedrohlicher wird, nach vier Minuten explodiert der Track ohne Vorwarnung, baut eine zerstörerische Aura auf und schwankt zwischen fiesem Black Metal und DSBM.

"Organless Body" startet recht ruhig, klingt dennoch nicht wie ein organloser Körper. Die melodische Gitarrenführung verzaubert den Hörer, Samplefetzen hängen im Raum bevor es in Richtung Black Metal geht und man Industrialspuren mit einbaut. Ich finde hier aber die einzelnen Übergänge nicht ganz gelungen und es klingt etwas zusammengeschustert. Sehr unbequem zu hören auf jeden Fall da die Stimmung ständig wechselt und den Hörer emotional hin-und herwirft. Der Mittelteil ist zwischendurch komplett metalbefreit und drängt durch die Sprachsamples wieder in eine komplett andere Ecke. Am Ende eine wilde Achterbahnfahrt bei der es in der ein oder anderen Kurve etwas holpert. Die einzelnen Elemente sind gut hörbar, die Zusammenführung ist aber eher grobes Stückwerk.
Nummer 4 heisst "Hurlements en faveur de FKM", auf Noiseflimmern folgt wuchtiger Black Metal neuerer Bauart der begeistern kann und auch die Sprachsamples kommen wieder zum Einsatz. Da diese auf französisch gehalten sind verstehe ich nur leider kein Wort...
Faszinierend ist die Wucht und die Dunkelheit der schwarzmetallischen Stellen, ein krasser Gegensatz zu den Sprachanteilen die fast völlig ohne Begleitung auskommen.

"Negentropy (fertility sovereign)" hat ein grosses Problem: Es ist zu lang. Der Titel an sich bewegt sich zwischen allen Stühlen und arbeitet mit Black Metal, klassischen Elementen und Drum&Bass. Klingt jetzt etwas seltsam ist aber im Gegensatz zu "Organless Body" clever arrangiert und wirkt flüssiger. Aber er ist einfach zu lang, passender wäre es in meinen Augen wenn der Titel so um die sechste Minute herum geendet hätte. Gefühlt ist der Titel künstlich in die Länge gezogen und es passiert "hinten raus" nicht mehr so viel was die langeSpielzeit rechtfertigen würde.
Das selbe Problem hat auch "Je pense donc je fuis", auch wenn es sehr fein startet. Rituelles Getrommel, Männerchöre, die bekannten und liebgewonnenen Sprachsamples - die Stimmung baut sich langsam auf, die Dramatik steigt Stück für Stück. Nach drei Minuten ist das Ziel erreicht und die Franzosen begeistern mit flimmerndem Blackmetal und leichter aber wirkungsvoller Melodik. Nach achteinhalb Minuten hätte Schluss sein müssen, alles danach ist zwar ganz nett aber auch nicht zwingend nötig. Frauengewimmer, Männerstimmen und dezente elektronische Flächensounds, mehr passiert nicht.

Fazit: Wieder ein sehr abwechslungsreiches Album das viel mehr ist als nur Black Metal, eventuell ist das dem ein oder anderen zu viel. Wer aber auf die blackmetalbasierenden Alben von Blut aus Nord abfährt und die aktuelle B.a.N. Ausrichtung nicht so spannend findet der hat mit "Escape" eventuell sein neues Lieblingsalbum, auch wenn es im hinteren Bereich etwas zu langgezogen ist.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge:54:39 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 27.07.2018

1.Disruption
2.Enslaved by Existence
3.Organless body
4.Hurlements en faveur de FKM
5.Negentropy (fertility sovereign)
6.Je pense donc je fuis

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/escape

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Review: Vanhelga - Fredagsmys
Geschrieben am 30.06.2018, 15:11 von ALUCARD

Vanhelga - Fredagsmys

Laut Wörterbuch bedeutet "Fredagsmys" in Schweden "gemütlicher Wochenausklang am Freitagabend im engeren Familien- und Freundeskreis, meist mit Snacks und Süßigkeiten". Ob man mit den Jungs von Vanhelga einen gemütlichen Wochenausklang gestalten kann bezweifele ich, deren Interpretation lautet eher "overall schizophrenic, pitch black hopelessness, the continuing exploration of the darker sides of reality". So hat halt jeder so seine eigene Definition von einem gemütlichen Wochenausklang...

Es klingt seltsam wenn ich schreibe das die Jungs erwachsener geworden sind, ist aber so. Das neue Album klingt einfach reifer und durchdachter und verzichtet auf allzu platte Dramatik. Das man mit Kleinigkeiten arbeiten kann die dafür sorgen das das Werk trotzdem nicht ganz normal klingt haben sie aber nicht verlernt. Wie bei einem guten Horrorfilm durchzieht das komplette Album eine bedrückend bedrohliche Stimmung bei der man nicht mal ausmachen kann wo sie herkommt, sie ist einfach vorhanden. Das gelingt auch durch Elemente wie in "Psykotisk självinsikt" bei dem die gepeinigten Stimmen durch fröhliches Pfeifen gekontert werden oder wenn in "Keep the window closed" zur Mitte die Musik fast vollständig versiegt und nur noch das verzweifelte Organ von Sänger 145188 aka J. Ottosson zu hören ist und einem ein feines Gänsekleid auf die Haut zaubert.
Rasant blackmetallische Stellen sind rar, "Fredagsmys" bewegt sich eher im getragen melodischen Bereich und wirkt dadurch noch eine Spur perfider. "Ensam mot alla" verzichtet zum Beispiel komplett auf schwermetallische Elemente und steht eher in der Tradition von schwermütigen Gothhymnen wenn man dabei NICHT an HIM und Co. denkt.
Zum Ende hin gehen den Jungs aber etwas die Ideen und die Energie aus, nach dem grossartigen "Keep the window closed" ist nicht mehr viel übrig was das Material über Mittelmaß hebt. Immer noch alles im grünen Bereich und problemlos hörbar, aber auch nicht sonderlich innovativ oder "anders" als das was die Mitstreiter im DSBM Bereich so fabrizieren.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 56:14 Minuten
Label: Osmose Productions
Vö: 29.06.2018

1.Sömnparalys 05:49
2.Psykotisk Självinsikt 04:56
3.Varde Mörker 05:40
4.Ensam Mot Alla 05:15
5.Förpassad Till Misär 03:26
6.Två Blir Ett 03:16
7.Keep The Window Closed 05:50
8.RIP (Relationship In Pieces) 05:39
9.Feels Like Breathing In Sulfur 05:57
10.You Are Temporary 06:05
11.Fredagsmys 03:57

http://music.vanhelga.com/album/fredagsmys

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Review: Mortuary Drape - Necromantic Doom Returns
Geschrieben am 30.06.2018, 13:07 von ALUCARD

Mortuary Drape - Necromantic Doom Returns

Nix Neues aus dem Staate Italien. Oder so. "Necromantic Doom Returns" bündelt die Frühphase der italienischen Black Metaller, genaugenommen die Zeitspanne von 1987 bis 1990. So findet man auf der Zusammenstellung das “Necromancy” Demo (1987), das “Doom Return” Demo (1989) plus ein paar Livetracks vom Oktober 1990.
Ob man das jetzt wirklich braucht und die Welt darauf gewartet hat muss jeder selbst entscheiden, essentiel wichtig ist es in meinen Augen nicht. Das liegt vor allem an der Soundqualität, die führt einem mal wieder vor Augen für was für "klangliche" Juwelen es sich einst handelte wenn der Begriff "Demo" auf einem Tape stand. Dünn, verwaschen, verrauscht, etwas leiernd - ihr kennt das alle. Klar kann man jetzt was von undergroundiger Atmosphäre und kultiger Stimmung faseln, bescheiden klingen tut es trotzdem. Eventuell ist man aktuell zu verwöhnt, heutzutage klingt ja fast jedes Demo schon wie eine vollwertige Produktion. "Damals" war das noch nicht Normalität, trotzdem muss man nicht jedes totgeglaubte Artefakt wieder ans Licht der Öffentlichkeit zerren. Auch weil das Songmaterial nicht über Standardgeschredder hinaus geht und somit wenig anbietet um über den Sound hinwegzusehen.
Wohl nur für Ultrablackies, Sammler und Komplettisten interessant.
-ohne Bewertung-



Gesamtlänge: 67:58 Minuten
Label: Iron Tyrant Records
Vö: 30.06.2018

1.Intro - Necromancy
2.Primordial
3.Into the Catacomba
4.Presences
5.Vengeance from Beyond
6.Obsessed by Necromancy
7.Evil Death
8.Undead Revenge
9.Necromancer
10.Pentagram
11.Obscure World
12.Soul in Sorrow
13.Intro (Live)
14.Mortuary Drape (Live)
15.Zombie (Live)
16.Inquisition (Live)
17.Medium Mortem (Live)

Tracks 1-7 from “Necromancy” 1987 Demo
Tracks 8-12 from “Doom Return” 1989 Demo
Tracks 13-17 recorded in Livorno, October 21st, 1990

https://mortuarydrape.bandcamp.com/album/necromantic-doom-returns

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Siege of Power
Geschrieben am 28.06.2018, 20:57 von Exorzist

 Am 7. September veröffentlicht Metal Blade Records ‘Warning Blast‘, das Debütalbum der multinationalen Allstar Death Metaller von SIEGE OF POWER!

Um einen Vorgeschmack auf ‘Warning Blast‘ zu erhalten, müßt ihr nur zu metalblade.com/siegeofpower/ surfen, dort könnt ihr euch das Video zur ersten Single ‘The Cold Room’ ansehen.

SIEGE OF POWER freuen sich: “‘The Cold Room’ ist das erste offizielle Video von Siege Of Power. Wir halten es mit dem Video wie mit unserem Audioterror, einfach und direkt nach vorne! ‘The Cold Room’ ist außerdem der langsamste Song auf dem Album, zusammen mit dem Titeltrack. Das mag einige Leute verwirren, ist aber für uns okay, das zeigt nur die Abwechslung, welche das Album ausstrahlt. Doom, Death, Thrash und Punk, es ist alles vorhanden! Nun gut, dann hoffen wir mal, dass euch dieser Doomdozer namens ‘The Cold Room’ gefällt, bis die weiteren Singles an den Start gehen.“

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Live-Bericht zum Vienna Metal Meeting 2018
Geschrieben am 28.06.2018, 19:34 von UnDerTaker

livebericht vienna metal meeting 2018Unser Bericht und die Fotos zum Vienna Metal Meeting 2018 am 12.5.2018 in Wien in Österreich sind online.


Mit dabei waren unter anderem die Bands:  Tiamat, Nifelheim, Abbath, Demonical, Entrails, DISHARMONIC ORCHESTRA, Ragnarok. Desaster und Marduk


Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die 18 Fotos findet ihr dort...



abbathdesastermarduk

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Morbid Catacombs Fest VI 31.8. - 1.9.18 @Zukunft/Berlin
Geschrieben am 26.06.2018, 15:27 von WHR

Date: 31.8. - 1.9.2018
Location: Zukunft am Ostkreuz (Laskerstraße 5, 10245 Berlin)



Line Up:

Antagonist // ger
https://www.youtube.com/user/AntagonistRTS

Demonomancy // ita
https://demonomancy.bandcamp.com/

Drowned // ger
https://drowned.bandcamp.com/
https://drowned.todeskult.de/

Grave Desecrator // bra
https://gravedesecrator.bandcamp.com/
http://www.gravedesecrator.com/

Horns Of Domination // ger
https://hornsofdomination.bandcamp.com/releases
http://www.hornsofdomination.de/

Incantation // usa
https://incantation666.bandcamp.com/
https://www.incantation.com/

Resurgency // gre
https://resurgency.bandcamp.com/

Rippikoulu // fin
https://rippikoulu.bandcamp.com/

Sacroscum // ger
https://unholyprophecies.bandcamp.com/a ... llbirth-mc

Taphos // dk
https://taphos.bandcamp.com/

Ultra Silvam // swe
https://ultrasilvam666.bandcamp.com/releases

Vacivus // uk
https://vacivus.bandcamp.com/

Venefixion // fra
https://venefixion.bandcamp.com/music

Running order:

Friday the 31th of august:

Doors open at 19:00

20:00 Sacroscum
20:50 Ultra Silvam
21:40 Taphos
22:30 Venefixion
23:40 Incantation
00:50 Drowned

Saturday the 1st of september:

Doors open at 18:00

19:00 Antagonist
19:50 Horns of Domination
20:40 Vacivus
21:50 Resurgency
22:50 Demonomancy
23:50 Grave Desecrator
0:50 Rippikoulu

Pre-sale, questions or contact in general, send a message via FB or send a mail to:
morbid-catacombs-fest@arcor.de

FB: www.facebook.com/mcf666
FB-Event: https://www.facebook.com/events/109222316599411/

See you in the mouldy Zukunft!!!

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Review: Deadly Carnage - Through the Void, Above the Suns
Geschrieben am 22.06.2018, 17:08 von ALUCARD

Deadly Carnage - Through the Void, Above the Suns

Bei Bandcamp ist das Album unter anderem als "hipster black metal" getagt. Passt natürlich überhaupt nicht, zeigt aber eine gewisse Ironie und Sarkasmus. Des weiteren ist als Tag noch "Alcest" oder "Deafheaven" zu finden, erstere sind ein deutlicher Richtungsgeber. Zumindest war das mein erster Gedanke als ich mir "Hyle" angehört hab. Wer mit der immer weicher werdenden Seite der Franzosen nichts mehr anfangen kann und Alben wie "Souvenirs D'Un Autre Monde" hinterhertrauert der sollte die Italiener mit dem schroffen Bandnamen antesten. Selbigen hat die Band übrigens weil sie 2005 als Black Metal Band gegründet wurde, aktuell ist davon nur noch ein Bruchteil übrig. Stimmungstechnisch passt es, stellt man sich bei den Tracks einen klassischen Schwarzmetallsänger am Mikro vor dann ist es durchaus "atmospheric black metal", durch die eher hell und corelastig gehaltenen Schreie und den Klargesang rückt es eher in postige Gefilde. Aber keine Angst vor weichgespültem Stoff, anspruchsvoll und packend arrangiert reissen einen die am Stück gespielten 9 Titel sofort mit. Das gelingt ohne übertriebene Dramatik oder Geboller, die Songs befinden sich rein atmosphärisch in eher ruhigen Gefilden. Es sind immer wieder Ausbrüche zu verzeichnen die durchaus das Label "Black Metal" rechtfertigen, die Jungs aus Rimini fangen das Tempo stets gekonnt ein und driften zum Ursprung zurück. Nächster Pluspunkt der Scheibe ist nämlich der stimmungsvoll arrangierte Ablauf in den Songs und im Album an sich. Auch wenn die Geschwindigkeit geändert wird dann passiert das fliessend und ohne spürbare Absätze. Dadurch das die Titel selbst auch noch ineinander übergehen wirkt "Through the Void, Above the Suns" wie ein einziger überlanger Song.
Anspieltip: Hyle, Ifene, Divide

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45:23 Minuten
Label: ATMF Productions
Vö: 30.03.2018

1.Quantum 01:42
2.Matter 05:08
3.Hyle 04:13
4.Cosmi 02:37
5.Lumis 05:35
6.Ifene 07:54
7.Fractals 03:13
8.Divide 07:15
9.Entropia 07:40  

https://deadlycarnage.bandcamp.com/album....he-suns
http://www.facebook.com/deadlycarnage

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Review: Gaerea - Unsettling Whispers
Geschrieben am 20.06.2018, 17:29 von ALUCARD

Gaerea - Unsettling Whispers

"Beunruhigendes Flüstern", hinter diesem vieldeutigen Albumtitel verbirgt sich ein ebenso vielseitiges Album. Von Black Metal als Schublade zu sprechen ist viel zu wenig, "Unsettling Whispers" ist eher der Schrank mit einer Vielzahl von Schubladen.
Dabei ist der Black Metal der Portugiesen eher modern ausgerichtet und folgt weniger dem klassischen "oldschool" Pfad. Somit schwenkt das Material eher in eine Richtung wie sie europäische Kapellen momentan eindrucksvoll zelebrieren. Dunkel ja, aber nicht um jeden Preis. Opfer der etwas transparenteren Produktion ist dabei leider die atmosphärische, tiefgehende Schwärze und der unnachgiebige Druck. Mit Hilfe der Produktion und dem offenen Songwriting drängen die Titel auch mal in deathmetallisch moderne Bereiche oder frönen dem depressiven schwarzmetallischen Stil. Das alles geschieht aber fliessend und unauffällig ohne das der Grundcharakter der Titel zerstört wird.

Ein weiterer Pluspunkt ist das Organ vom Sänger der über dem Standardgegrummel der Masse arbeitet und damit dem abwechslungsreichen Material das Pünktchen auf dem i verpasst. Problemlos führt er seine Stimme von düsterem Gegrowle über heisere Schreie bis hin zu gequälten Schmerzenstönen. Und all das passiert ebenso begeisternd unspektakulär und überzeugend wie das traumwandlerisch sichere Wechseln der klanglichen Grundfarbe vom Rest der Band. Ich finde es faszinierend wie die Truppe als Einheit agiert und immer wieder stimmungsvoll die Dramatik und den Songfluss verändert ohne das es dem Hörer sofort auffällt.

Einziger Kritikpunkt meinerseits ist das schon oben erwähnte Resultat der recht modernen Produktion: Mir fehlt etwas die absolute Dunkelheit und ich hätte mir mehr Durchschlagskraft gewünscht. Und auch der Gitarrenklang könnte für meinen Geschmack noch eine Spur fetter ausfallen. Das wäre es aber auch schon....
Passt in der heimischen Sammlung gut in die Lücke zwischen Ancst und Uada.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 41:57 Minuten
Label: Transcending Obscurity Records
Vö: 22.06.2018

1.Svn
2.Absent
3.Whispers
4.Lifeless Immortality
5.Extension to Nothingness
6.Cycle of Decay
7.Catharsis

https://gaerea.bandcamp.com/album/unsettling-whispers-black-metal

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Neues Feature: Bilderimport und verkleinerung und SSL/HTTPS
Geschrieben am 20.06.2018, 15:13 von UnDerTaker

Hallo Leute,
nach etlichen Entwicklungsstunden, habe ich ein neues Tool für HIO und die interne Nutzung entwickelt.
Für News, Review und Forum Schreiber gibt es jetzt ein Tool um einfach per Klick Bilder von externen Seiten zu uns
- zu importieren
- gleichzeitig zu verkleiner
- und per HTTPS verlinken zu können.

Damit könnt ihr euch Arbeit sparen um z.B.
- für die News ein passend kleines Bild zu suchen
- für Review Bilder auf euren Rechne zu laden, verkleinern u. hochzuladen

Ihr könnt die Komprimierung einstellen (wobei der Wert von 70% eigentlich immer passen sollte).
Auch eine Formatkonvertierung geht. Also z.B. ein PNG Bild nach JPG ändern. Was Sinn macht, da PNG meist deutlich größer im Speicherbedarf sind.

Ihr könnt wählen in welcher Richtung das Bild angepasst werden soll. Also soll es am Ende z.B. 300 Pixel breit sein oder doch besser 400 Pixel hoch? Der jeweils andere Wert wird automatisch entsprechend angepasst.

Mit der Auswahlliste oben könnt ihr wählen wo das Bild verwendet werden soll. Dadurch wird das Bild nur in einen passenden Unterordner abgelegt, damit man noch etwas den Überblick behalten kann.

Ihr bekommt dann zuerst eine Vorschau mit Bild und den Werten wie Größe in KB und Pixel. Hier nochmal checken ob OK für euch.
Hier könnt ihr auch noch den Dateinamen ändern. Keine Angst man kann nichts überschreiben, da ich beim endgültigen Bild immer noch Datum und Uhrzeit davor setze.
Vielleicht macht es schon Sinn euer Kürzel zu verwenden, dann kann man später leichter etwas finden wenn mal was sein sollte.

Am Ende kommt dann das Bild mit einem Link als Text zum kopieren (könnt aber auch auf das Bild klicken und "Grafikadresse kopieren" auswählen).
Das Bild ist jetzt schon als HTTPS verlinkt.

----  Empfohlene Einstellungen ----
News:  
News, 70%, jpg, Breite (anpassen), 300 Pixel

Review:

Review (auch wenn im Forum zuerst gepostet), 70%, jpg, Breite, 400 Pixel

Forum:
Forum (wenn Review dann Review einstellen, 70%, jpg, Rest nach belieben

Sonstige:
Sonstiges, 70%, jpg, Rest nach belieben

----------------------------------

Hintergrund:
Zum einen ist es zukünftig sinnvoll und irgendwann vielleicht zwingend (DSGVO) nötig, dass die Kommunikation mit Webseiten immer über SSL-verschlüsselt als HTTPS läuft.
Damit das sauber funktioniert, MUSS alles auf der Website dann auch HTTPS-basierend sein. Wenn dann z.B. ein Flyer im Forum von einer anderen Seite mit HTTP://xyz eingebunden ist, dann zeigt der Browser eine Warnung und fragt ob man die Seite mit sicheren und unsicheren Inhalt anzeigen soll. Das ist lästig, abschreckend und Scheiße.
Dadurch, dass wir versuchen alles zu uns rüber zu kopieren (und HTTPS zu haben) können wir uns langsam dahin zu bewegen. Ihr müsst das aber nicht zwingend machen, wenn der Flyer bereits bei der anderen Website mit HTTPS verlinkt ist, dann geht es auch ohne kopieren.

Zum anderen könnt ihr schnell Bilder einfach verkleinern und zu uns holen ohne Extra-Arbeit zu investieren.
----------------------

Für die News-Schreiber könnte ich das alles auch komplett automatisch in die News integrieren.
Das wäre aber der zweite Schritt. Lasst uns erst mal damit anfangen....

-------------------


Hier nun der Link, ihr findet den auch ganz einfach im Internen Menü:
http://www.hell-is-open.de/intern/image_resize.php

(4 Antworten)

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Phrenelith
Geschrieben am 19.06.2018, 21:48 von Exorzist

Die Dänischen Tieftöner von Phrenelith haben mit ihrem 2017 erschienen Album Desolate Endscape alles richtig gemacht. Hatte das Album schon länger auf dem Einkaufszettel, bin aber erst kürzlich dazu gekommen, mir das Album zu holen. Bin total begeistert von dem Teil.

Diese Grabesstimme, der hervorragend inszenierte düster angehauchte Todesblei besticht durch seine tolle Gitarrenarbeit, fettes Drumming und einer absolut knackigen, passenden Produktion. Ein wahres Highlight in dem Sektor. Hört euch mal dieses Monster komplett an ...





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Rock und Metal Shows im MS CONNEXION COMPLEX
Geschrieben am 18.06.2018, 23:09 von DJ Doom

Rock & Metal Konzerte im MS CONNEXION COMPLEX Mannheim

31.07.18 Night Demon + SpiteFuel + Sons Of Sounds

13.08.18 Hirax + Warbringer + Call of The Sirens

01.09.18 Agonoize + Synth Attack + Chemical Sweet Kid

07.09.18 Abbath + Baest

28.09.18 Primal Fear + Riot V + Existence

02.10.18 Kamelot + Leaves Eyes + Visions Of Atlantis

05.10.18 Empyrium + Helrunar + Sun Of The Sleeples

07.10.18 Drunken Swallows + Übergas

14.10.18 Butcher Babies + Kobra & The Lotus + Skarlett Riot + Ignea + Marytrium

19.10.18 Threshold + The Silent Wedding + Maxxwell

27.10.18 Goitzsche Front + The Ape Escape + Stunde Null

29.10.18 Jonathan Hulten (Tribulation) + The Devil's Trade + Sonya

30.10.18 Vader + Entombed A.D. + The Modern Age Slavery + Hellvetia

08.11.18 Axxis + Dornenkönig (Kolbenhalle)

08.11.18 Demonical + Lik + Of Hell (Mainfloor)

16.11.18 Wolfsfest-Tour mit: Varg + Eisregen + Ost+Front + Harpyie

21.11.18 Watain + Rotting Christ + Profanatica

22.11.18 Motorjesus + Ignition + Autumn Tree

01.12.18 Mortiis + Oul + Old Tower

05.12.18 Nagalfar + Anomalie + Schammasch

09.12.18 The Nightflight Orchestra + Black Mirrors

13.12.18 The Crown + Svart Crown + Bleeding Gods + Temnein + Bleeding Utopia

15.12.18 Six Feet Under + Incite + Revel In Flesh + Abrogation + Supports

16.12.18 Geoff Tate + Chris Bay

21.12.18 Gut + Cliteater + Metaknife + Plasma

Tickets for MS Connexion Complex: https://www.adticket.de/MS-Connexion.html

Weitere Konzerte in Vorbereitung!



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Heidelberg Deathfest 2019
Geschrieben am 18.06.2018, 22:56 von DJ Doom

Heidelberg Deathfest „HDDF“ 2019 – Part IV: The sickness continues!

UNLEASHED + VOMITORY (30th Anniversary & European Reunion Show) + MISERY INDEX + ILLDISPOSED + SPASM + FLESHCRAWL + PROSTITUTE DISFIGUREMENT + ACRANIUS + RECTAL SMEGMA + DEATHRITE + ZOMBIESLUT + AL GOREGRIND

Hey Deathbangerz!

Das Line-Up fürs HDDF 2019 ist komplett! Als Headliner konnten wir die Schweden-Wikinger von UNLEASHED gewinnen, die bald ihr 13. Studio-Album veröffentlichen werden. Co-Headliner sind die ebenfalls aus Schweden stammenden VOMITORY, die ihre offizielle, europäische Reuninon-Show bei uns bestreiten.

Dazu gesellen sich weitere Hochkaräter wie MISERY INDEX (neues Album), ILLDISPOSED oder SPASM. Insgesamt ein abwechslungsreiches Line-up mit zwölf Gruppen! Es werden wieder alle Death-Metal-Genres von Old-School, über Brutal Death bis hin zu Goregrind abgedeckt.

Natürlich wird auch wieder für ein ordentliches Rahmenprogramm gesorgt. Es wird erneut einen (Death)-Metal-Markt geben, eine Chill-Out Lounge und eine Food-Area.

Neben weiteren Überraschungen wird es natürlich auch wieder die offiziellen Festival-T-Shirts geben. Diese werden dann am Merch-Stand erhältlich sein und können demnächst hier vorbestellt werden.

Seid dabei, wenn es wieder Laut wird in Heidelberg und wir zum vielleicht schönsten Indoor-Death-Metal-Event Deutschlands einladen!

Einlass 12.30 Uhr, Beginn 13.00 Uhr

VVK 40,00€ (zzgl. Gebühren) / AK 50,00€

Vorverkauf unter:
www.newevilmusic.de
www.eventim.de
www.reservix.de
www.metaltix.com

BANDINFOS:

Acranius (Brutal Death Metal) - https://www.facebook.com/Acranius/
Al Goregrind (Psychedelic Space Slam Deathgrind) https://www.facebook.com/algoregrind/
Deathrite (Old School Death Metal) -https://www.facebook.com/deathrite666/
Fleshcrawl (Old School Death Metal) -https://www.facebook.com/Fleshcrawl/
Illdisposed (DK, Groovy Death Metal) -https://www.facebook.com/illdisposed1/
Misery Index (USA, Death Metal) -https://www.facebook.com/MiseryIndex/
Prostitute Disfigurement (NL, Death Metal) - https://www.facebook.com/Prostit....9743199
Rectal Smegma (NL, Goregrind) - https://www.facebook.com/rectalsmegmawestlandgoregrind/
Spasm (CZ, Goregrind) - https://www.facebook.com/Spasmgrind/
Unleashed (SWE, Death Metal) - https://www.facebook.com/unleashed/
Vomitory (SWE, Death Metal) -https://www.facebook.com/vomitoryband/
Zombieslut (Death Metal)- https://www.facebook.com/zombieslutdeathmetal/



(3 Antworten)

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Review: Falcun - Kingdom Come
Geschrieben am 17.06.2018, 23:24 von ALUCARD

Falcun - Kingdom Come

"Iron Maiden waren in ihren Anfangsjahren in Indien und haben dort ein Album aufgenommen das sie nie veröffentlichten. Dann wurde es vergessen und ist erst jetzt wieder aufgetaucht...."
Nee, so ist es natürlich nicht. Aber es könnte so sein, Falcun aus Indien klingen schwer nach den britischen Helden. Was ja auch keine schlechte Idee ist wenn man mit Abhishek Dasgupta einen Sänger am Start hat der wie „Air-Raid-Siren“ Bruce Dickinson klingt.
Somit braucht man keine Angst haben das es bei Schlagworten wie "Kingdom Come" in Richtung Manowar geht oder "A Bard`s Tale" irgendwas mit Blind Guardian zu tun hat. Full NWOBHM Worship ist das Gebot der Stunde!!!
Das Album kommt dabei mit einem Klang durch die Boxen bei dem man meinen könnte die Jungs würden eben in den heimischen vier Wänden vorspielen. Komplett unverfälscht und ohne die Spur irgendwelcher klanglichen Veränderungen oder Verschlimmbesserungen. Eben so wie eine Vielzahl von Truppen zu Beginn der britischen Welle klangen, Querverweise wären hier auch Judas Priest. Gefühlt riecht es hier zu jeder Sekunde nach "Denim & Leather", auch weil man zwei Flitzefinger an den Gitarren hat die alles raushauen was sie können. Anspieltip? Dann unbedingt "Brotherhood of Steel" antesten. Allein schon bei dem Titelnamen kann nix schiefgehen, wer an die Kings of Metal denkt liegt vollkommen verkehrt. Das hier ist viel besser!!!! Näher am Originalsound einer vergangenen Ära waren selbst die Originale nicht.
Etwas Luft nach oben ist noch, "Only Be One" klingt irgendwie nicht ganz rund und unfertig. Das futuristische Zwischenspiel "Hymn Of The Damned" ist irgendwie unpassend, das als Ballade angelegte "Martyr" klingt sehr angestrengt und bemüht.  

Somit: Wer Maiden, Priest und Co. abfeiert sollte Falcun unbedingt antesten und dürfte begeistert sein. Auch weil die Jungs aus Indien den Klang der Vorbilder abfeiern, aber nicht stumpf kopieren. Eigenständig ist das Material auch wenn man die Ikonen stehts vor Augen hat. Und wann gab es das letzte Mal so einen ehrlichen und erdigen Klang?

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 51:46 Minuten
Label: Eat Metal Records
Vö: 11.06.2018

1.A Bard's Tale 06:47
2.Vixen 08:23
3.Brotherhood Of Steel 06:10
4.Only Be One 04:34
5.Hymn Of The Damned 01:53
6.Eye Of The Storm 05:03
7.Child Of Prophecy 05:35
8.Martyr 08:08
9.Knightfall 04:55

Abhishek Dasgupta (Vocals)
Anirban Dasroy (Guitars)
Debarshi ‘Bob’ Chakraborty (Drums)
Nilavro ‘Rony’ Ghosh (Bass)
Samrat Daas (Guitars)

https://falcun.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/pg/falcun.metal

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Review: Kataklysm - Meditations
Geschrieben am 12.06.2018, 17:21 von Nabu

Kataklysm - Meditations

Ach ja, Kataklysm. Was hat die Band doch für eine Entwicklung hinter sich. Viele sagen ja seit „Serenity In Fire“ ist da nichts verwertbares mehr gekommen. Ich persönlich stimme dem nur bedingt zu – gehört doch „Prevail“ zu meinen Lieblingsalben. Danach, und da sind wir uns wohl alle einig, wird’s aber richtig eng. „Heaven’s Venom“ habe ich mir damals etliche Male angehört und ganze zwei Songs sind mir geblieben – wovon mir aber nur einer gefällt. „Waiting For The End To Come“ und „Of Gods And Ghosts” habe ich mir zwar angehört und unter Umständen sogar ein Review geschrieben. Aber erinnern kann ich mich an absolut nichts mehr. Völlig verschwunden in der Bedeutungslosigkeit.

Nun starten die Kanadier mit „Meditations“ einen neuen Versuch, sich mit den alten Fans wieder gut zu stellen. Achtung Spoiler: es klappt nicht. Warum? Weil ich hier das selbe Gefühl habe wie bei den vorangegangenen Alben. Es klingt nicht so als hätten die Jungs geile Ideen und richtig Bock auf Metal. Es klingt eher so nach „oh fuck, die wollen wieder ein Album, lass mal eben was machen.“. Und das ist sehr schade. Vereinzelt sind aber schon gute Ansätze vorhanden. „Outsider“ beispielsweise klingt phasenweise recht packend und kräftig – macht als Song aber einen unfertigen Eindruck. Als hätte man eine geile Passage geschrieben und diese als Song verpackt. Obwohl dieser mit fast 3:40 (leider) zu den längeren Songs des Albums gehört. „What Doesn’t Break Doesn’t Heal“ zeigt auch Tendenzen in die richtige Richtung. Aber auch hier ist es zu wenig um ein echtes Highlight darzustellen.

Machen wir es kurz und knapp: das Album ist für einen Kataklysm Fan kein Pflichtkauf und wird wohl auch – wie die Vorgänger – relativ schnell vergessen. Ich weiß nicht woran es liegt, aber die Band kommt aus ihrem nun schon fast zehn Jahre anhaltenden Tief auch mit „Meditations“ nicht wirklich raus. Bestenfalls Mittelmaß.

Anspieltipp: Outsider, Narcissist, What Doesn’t Break Doesn’t Heal


Wertung: 5,0 / 10




Gesamtlänge: 38:48
Label: Nuclear Blast

VÖ: 1. Juni 2018



Tracklist


1.  Guillotine
2.  Outsider
3.  The Last Breath I'll Take Is Yours
4.  Narcissist
5.  Born to Kill and Destined to Die
6.  In Limbic Resonance
7.  And Then I Saw Blood
8.  What Doesn't Break Doesn't Heal
9.  Bend the Arc, Cut the Cord
10. Achilles Heel

Website der Band: Kataklysm bei Facebook

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Festivalbericht und Fotos zum SODOM Gig vom 18.5.18 @ Rock Hard
Geschrieben am 12.06.2018, 16:03 von UnDerTaker

livebericht%20sodom rockhard festivalUnser Bericht mit Hintergründen und Fotos zum ersten Live-Gig von SODOM im neuen Line-Up auf dem RockHard Festival vom 18.5.2018 in Gelsenkirchen ist online.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die 15 Fotos findet ihr dort...

» ... der Himmel verdunkelte sich wie auf Bestellung. Eine kurze Ansage, das (sehr geile) Intro von „My Atonement“, die beiden Gitarristen erschienen auf der Bühne. Von den Fans frenetisch willkommen geheißen, Husky an den Drums. Mit dem Auftritt von Mastermind Tom Angelripper („Es wird zukünftig ohne Ende krachen“, wie wahr!) begann die Zeitreise zurück zu den Anfangstagen.
Man merkte sogleich, dass sie sich gut vorbereitet hatten und die Anwesenden überzeugen möchten. Einerseits das intensive routinierte Gitarrenspiel des Perfektionisten Frank Blackfire, auf der anderen Seite, Yorck Segatz ...  «


tom angelripperfrank blackfire gosdzikyorck segatz

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Review: Veld - S.i.n.
Geschrieben am 09.06.2018, 15:12 von ALUCARD

Veld - S.i.n.

Die ersten Gedanken beim Intro "The Begining Of Madness" gehen direkt in Richtung "Terminator" oder "Transformers". Und ich glaube wenn die beiden eine Party feiern dann würde da auch Veld laufen. Die Band aus Polen und Weissrussland hat sich modernem Death Metal verschrieben der eher nach Amerika klingt als nach skandinavischen Kellern.
Soll heissen: Das Schlagzeug tackert flott und mechanisch, kurze und griffige Gitarrenmelodien feuern das noch an. In all dem dystopischen Sturm bewegt sich Sänger Kirill Bobrik kraftvoll und mit ausreichend Volumen im Körper. Durch die leicht progressive Note bewahrt man das Material vor Austauschbarkeit, für ein Alleinstellungsmerkmal reicht es aber nicht. Den das Grundübel solcher Produktionen ist meistens das gleiche: Durch den modernen Klang und die sterile Atmosphäre klingt es etwas kühl und "S.i.n." kann keine Emotionen an den Hörer transportieren. Das Album bollert schon ganz gelungen durch die Hütte, tönt dabei aber auch nicht viel anders als andere Werke im Genre. Und für ein deutliches Ausrufezeichen fehlen dann doch die speziellen und besonderen Momente. Somit bleibt "S.i.n." ein Album das es problemlos in Gehör und Kopf schafft, aber nicht ins Herz.

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 15.06.2018

1.The Begining Of Madness
2.Grand Day of Demise
3.Everlasting Hate
4.Divine Singularity
5.We Will Forever Be
6.Awakening
7.Sacred War Of Lawlessness (Invert Your Savior)
8.Perfecting Slavery
9.Hatred Forever Dispersed
10.Throne of SIN

https://listenable-records.bandcamp.com/album/s-i-n
https://www.facebook.com/VELDMETAL

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Review: Vomitile - Pure Eternal Hate
Geschrieben am 07.06.2018, 10:16 von ALUCARD

Vomitile - Pure Eternal Hate

"Pure Eternal Hate", mehr braucht es manchmal einfach nicht. Drei Schlagworte und der gestandene Metaller ist glücklich.
Und so effektiv und aussagekräftig wieder Albumtitel ist auch die Scheibe selbst. Hier braucht man kein Ägypthologiestudium, man muss nicht in Religionswissenschaft ausgebildet sein und auch Fachwissen zum Thema "Kosmische Kräfte" ist nicht gefragt.
Vomitile aus Zypern kommen auch ohne Beisätze aus, nix is mit Oldschool, Modern, Melodic, Hm2 oder SweDeath - just simple DEATH METAL.
"Creating Mountains with the dead Bodies" ruft´s dem Hörer beim Einstiegssong "Mass Extermination" entgegen, und seien wir mal ganz ehrlich: DAS ist doch die Lyric die der Metaller braucht!!! Dazu noch groovige Passagen wie z.B. ab der Mitte von "Pestilation", der Einstieg mit dem sich " Executioner Of Strength" in Stellung bringt oder das sofort hängenbleibende "Glorify The Insane" - alles feinster Todesstoff. Natürlich kennt man das alles schon irgendwie, geil ist es aber trotzdem. Auch weil der Klang kraftvoll und natürlich ist und dadurch zackig durch die Gehörgänge schiesst. Und weil die Jungs auf irgendwelche Spielereien verzichten und unnötig verlängerndes Zeug wie Intros oder Zwischenspiele weglassen. Dafür zocken sie gekonnt straighten Deathmetal der rauen Art der durch die Gitarrenarbeit und den hintergründigen Groove schwer begeistern kann. Das das mit einem klassische Kriegsgerätartwork garniert wird ist einfach nur passend.
Schwermetallerherzen die einfach mal wieder Bock auf nackenbrechenden Death Metal haben der problemlos ohne irgendwelche Beigaben auskommt dem sei "Pure Eternal Hate" dringend ans Herz gelegt.

8 von 10 Punkten


Gesamtlänge: 36.46 Minuten
Label: Satanath Records / Hecatombe Records
Vö: 18.04.2018

1.Mass Extermination 03:27
2.Pestilation 03:04
3.Labeled Dead 03:08
4.HateField 03:45
5.Glorify The Insane 03:53
6.Executioner Of Strength 04:19
7.To Deflesh 02:36
8.Nothing But Pain 04:37
9.Soulskinner 03:39
10.Carnal Surgery 04:14

https://satanath.bandcamp.com/album....te-2018
http://www.facebook.com/vomitile

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GRAVECOVEN - Coughing Blood
Geschrieben am 05.06.2018, 17:13 von ElWiz

GRAVECOVEN - Coughing Blood



Das „ Blackened Year 2018“ geht weiter; zumindest bedingt. So manchem dürfte GRAVECOVEN schon bekannt sein, denn die Amis veröffentlichten in der Vergangenheit bereits zwei Demos ( „Coughing Blood I“ ( 2015 ) und „Coughing Blood II“ ( 2016 ), sowie eine Single ( „Hades“,ein Bathory – cover ). Wie der Titel der nun veröffentlichten EP schon andeutet,handelt es sich hierbei um eine kompilierte Wiederveröffentlichung der beiden Demos. Als stilistische Ausrichtung hat man sich „Black Doom Metal“ auf die Fahnen geschrieben. Der Doom – Zusatz rechtfertigt sich dadurch,daß die Musik eine gewisse Schwere und zeitweise eine hintergründige Schwermütigkeit in sich trägt,die sich aber gekonnt mit einer schwarzen Verzweiflung vermischt. Dominiert wird das Ganze aber schon von den Elementen der eher heftigeren Gangart: Schwarzmetallische Wut,vorgetragen mit tiefen, im Morast halb versunkenen Vocals, die in höheren Lagen in das eben erwähnte Verzweifelte umschlagen. Etwas behäbigere Passagen erzeugen mit wohldosierter Melodiezugabe eine morbide Schönheit und über all das legt sich ein Bombenteppich aus übermächtig klingenden, fast schon erdrückend bedrohlichen Drums. Einmal mehr führt das polnische Label GODZ OV WAR PRODUCTIONS geschmackssicheres, großes Black Metal – Kino auf. Die Tatsache,daß die EP „nur“ ein Rerelease der Demos und ebenso „nur“ eine EP ist,drückt die Wertung dann aber ein kleines bißchen,denn ich hätte gern noch mehr davon !!!
Für Freunde von atmosphärischem Black Metal allgemein,oder Sachen wie beispielsweise den großartigen Hopefuls IMHA TARIKAT ist „Coughing Blood“ aber eine dicke Empfehlung. Dazu ist der Schriftzug von GRAVECOVEN mal kurz mindestens  ebenso kultig wie der von BLOOD INCANTATION...
Wenn jetzt den Song der Single und noch zwei,drei neue Tracks dazu gepackt hätte, dann hätte man mit dem entstandenen Album sicher locker über die 8 Punkte - Hürde, vielleicht sogar noch ein Stückchen höher, springen können.

Wertung: 7,5/10

> Tracklist (4 Songs / 20:44 Min):
1. Summoning Vengeance
2. Furious Fires
3. Spiritual Violence
4. The Ecstatsy Of Hatred

> Release: 01.06.2018
> Label: GodzOvWar Productions

Ganze EP auf youtube



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Review: Slaughterday - Abattoir
Geschrieben am 01.06.2018, 14:32 von ALUCARD

Slaughterday - Abattoir

Death Metal to the Bone? Check!
Innovationsarm und ohne Trendreiterei? Check!
Alle Körperteile in Bewegung? Check!
Mehr müsst ihr doch nicht wissen....

Slaughterday kommen mit einem neuen Minialbum um die Ecke, 6x gibts was auf die Mütze. Darunter zwei gelungene Coverversionen von Trouble und (frühen) Amorphis, die restlichen vier Songs sind klassisch gestrickter Deathmetal ohne Ballast mit kleinen Überraschungen. Die fiese Handbremse in "Wasteland Of Demise" zum Beispiel kommt recht unerwartet, gleiches gilt für "Phantasmal Death" in umgekehrter Reihenfolge: erst Kriechgang, dann Deathhammer.
Die Band bewegt sich sicher im OldSchoolrahmen, fühlt sich dort sauwohl und schaut das sie trotzdem für Abwechslung sorgt um den Hörer nicht mit stumpfem 08/15 Gerumpel zu langweilen. Das schaffen sie überzeugend durch Tempovariationen, einem knackigen Sound aus`m Soundlodge Studio und feinen Gitarreneskapaden. Thomas Westphal von Necromaniac Artworks hat dazu noch ein feines Artwork erschaffen.
So, und mehr müsst ihr echt nicht wissen. Buy or die!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 28:10 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 25.05.2018

1.Abattoir 04:03
2.Wasteland Of Demise 04:49
3.Victim Of The Insane 05:08
4.Phantasmal Death 06:00
5.Cursed by The Dead 04:48
6.Grails Mysteries 03:09

https://fda-records.bandcamp.com/album/abattoir
https://slaughterday666.bandcamp.com/album/abattoir

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Ribspreader - The Van Murders Part 2
Geschrieben am 31.05.2018, 18:32 von Styx

Ribspreader - The Van Murders Part 2

Das Jahr 2018 war bisher sehr gnädig mit mir, zumindest wenn es um neue Musik ging.
Auch im Juni werde ich wieder einer neuen Scheibe von Rogga beglückt. Diesmal haben wir Ribspreader's neue Scheibe mit dem Titel "The Van Murders II". Es handelt sich hierbei um das achte Album (nicht um das siebte Album - viele vergessen das die Kult Compilation auch ein Full Length drauf hatte) der Band.

Die Geschichte geht direkt nach Teil 1 weiter. Ich habe das erste Album geliebt und die Story dahinter. Mit Teil 2 geht man auch musikalisch zurück zu den Wurzeln der ersten Scheibe und die zweite gefällt mir auch noch einen ganzen Zacken besser als die erste. Das "Slaughterhouse On Wheels" ist wieder zurück!

Der Opener beginnt recht düster und deutet an was kommen soll. Nach dem kurzen und düsteren Intro brettert "Departure L.A." auch schon los. Schön eingängig und doch nicht zu melodiös zieht der Song den Hörer mit. "Flesh Desperados" kommt etwas verspielter um die Ecke und das eingängige Gitarrenriff setzt sich sehr schön im Ohr fest. "Back On Frostbitten Shores" legt zu Beginn des Songs etwas schneller los und wird danach richtig crustig. "Equipped To Kill" ist ein Stampfer der den Hörer
überrollt und in Midtempo Gefilden angesiedelt ist. "Meat Bandit" ist der Song der vorab als Hörprobe releast wurde. Dieser Song vereinigt eigentlich alle Elemente des Albums und weiß mit seinen einzigartigen Taktwechseln zu überzeugen. Mit "The Cleaners Theme" kommen wir zu meinem persönlichen Lieblingssong auf dieser Platte.
Dieser Song lebt von seiner Atmosphäre und seinen genialen Melodien die getrost als als Vorhut zum Instrumental "The Cleaners Theme II" gesehen werden können. Beide "The Cleaners Theme" zusammen sorgen für Gänsehaut pur, einfach nur geil was Rogga hier geschrieben hat. "Come Out And Play Dead" kommt wieder schneller aus den Boxen und schlägt nochmals richtig auf den Hörer ein um dann schön groovig fortzufahren im Wechsel mit einer düsteren Melodie und einem richtigen schönen Lead. FUCCCCKK!
Mit genau diesem Wort beginnt der finale Song des Albums "Travelling Band Of The Dead". Den gleichen Gedanken hatte ich auch ebenfalls da das Album auch schon nach diesem starken Song zu Ende und auch ein Hintertürchen zum dritten Teil lässt.

Hier haben wir es mit der stärksten Platte aus Rogga's Veröffentlichungen in den letzten Monaten zu tun. Ich kann einfach nicht anders als hier einfach mal rein subjektiv die Höchstnote zu vergeben.




Bewertung: 10/10

Gesamtlänge: 29:08
Label: Xtreem Records
VÖ: 06.06.2018

Tracklist
01. Departure L.A.
02. Flesh Desperados
03. Back On The Frostbitten Shores
04. Equipped To Kill
05. Meat Bandit
06. The Cleaners Theme
07. The Cleaners Theme 2
08. Come Out And Play Dead
09. Travelling Band Of The Dead

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Ribspreader-148182408532846/



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Review: Nigredo - Flesh Torn - Spirit Pierced
Geschrieben am 31.05.2018, 15:10 von ALUCARD

Nigredo - Flesh Torn-Spirit Pierced

"NIGREDO from Greece changing the Way we look at Black Metal".
Grosse Worte die ich so nicht stehen lassen kann. Allein schon weil es kein reiner Black Metal ist, "Flesh Torn..." baut auch dissonanten Deathmetal und Blackthrash mit ein. Und um ein richtig finsteres, genreänderndes Album abzuliefern fehlt den Jungs einfach die Energie. Das liegt aber etwas an der Duobesetzung, auch wenn man versucht das Beste rauszuholen.
A. ist dabei Sänger, Gitarrist und Bassist in einem, Maelstrom für das Schlagzeug verantwortlich. Nur hat A. nicht das prägende Organ um für komplette Begeisterung zu sorgen, er agiert recht eingleisig. Das wechseln in klargesangähnliche Töne bessert nichts da einfach das stimmliche Volumen fehlt, auf Dauer ist das Gebelle recht eintönig.
Das ist irgendwie eine Tatsache die sich durch das komplette Album zieht: Es fehlt einfach Kraft. Die Idee ist erkennbar, man spürt was die Band vorhat und wo sie hin will. Nur die Umsetzung ist nicht so gelungen. Was schade ist da man merkt das das Potenzial für mehr da ist, ich werfe mal zu antesten den letzten Titel "Raging Tides Of Time" in den Ring. Das könnte ein richtiger Brecher sein wenn er mehr Tiefe, mehr Volumen und schlicht und ergreifend mehr Druck hätte. Insgesamt könnten die Titel auch etwas besser ausgearbeitet sein, die teilweise recht ausgenudelten Riffs sind schon vor 10 Jahren im Giftschrank vom Undergroundblackmetal gelandet und werden zu oft wiederholt.
Mehr Kreativität, mehr Kraft und das Album könnte für ordentlich Wirbel sorgen. So ist es nur ein laues Lüftchen....

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42:02 Minuten
Label:Transcending Obscurity Records
Vö: 15.04.2018  

1.Ten Repellent Antiforces 05:08
2.Necrolatry 04:15
3.Choronzon Possession 05:43
4.Mental Glimpses At Cosmic Horrors 05:08
5.Saturnian Death Cult 04:23
6.Sons Of Worthlessness 05:33
7.Towards The Monolith 04:55
8.Raging Tides Of Time 06:40

https://nigredogr.bandcamp.com/

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FRAGMENTS OF UNBECOMING - Perdition Portal
Geschrieben am 30.05.2018, 22:24 von ElWiz

FRAGMENTS OF UNBECOMING – Perdition Portal



Eigentlich graut es mir ja bis heute immer wieder, den Begriff zu gebrauchen, aber was muss, das mus: Was die Baden Württemberger spielen, ist nun mal das,was allgemein als „Melodic Death Metal“  bezeichnet wird. Während mich hier die großen Vorreiter wie AT THE GATES oder IN FLAMES nie so wirklich umgehauen haben ( und die mit Schuld am Grauen tragen ! ), gibt es aber durchaus Bands aus dieser Ecke, die mich zu begeistern wissen. FRAGMENTS OF UNBECOMING gehören mit Sicherheit dazu und stehen eigentlich schon seit vielen Jahren auf meiner Liste... jetzt,wo das ( lt Metal Archives ) fünfte Full Length – Werk am Start ist, schenke ich der Band endlich mal die ihr gebührende Aufmerksamkeit, zumal es über den Qualitätsgaranten Apostasy Records erscheint.
Anfangs hat mich die Musik auf „Perdition Portal“ eigentlich relativ kalt gelassen,weil es gerade nicht so meine Baustelle ist, doch schon beim zweiten Versuch hat sich was bewegt bis es dann zur Explosion kam. FRAGMENTS OF UNBECOMING hauen einem ihre „Melodien“ mit einer höchsten Präzision und verbaut in einem ordentlich rummsenden Soundfundament um die Lauscher. Das Ding knallt amtlich und über Kopfhörer offenbaren sich unzählige Details und Spielereien, so was wie Langeweile kommt da gar nicht auf. Auch die Vocals von "DeadEyedSleeper Sam" leisten einen nicht geringen Teil zum Gelingen des Unterfangens „Wir machen jetzt mal ein Hammeralbum!“ Der Gutste ist mit einem geilst bellenden Todesorgan gesegnet,das er dazu sehr variabel einzusetzen versteht.
Einen oder bestimmte Songs herauszuheben erübrigt sich eigentlich, denn „Perdition Portal“ wirkt als Album wie aus einem Guß; da gibt es eigentlich keinen Song,der besser oder schlechter ist. Auf Grund des großen Abwechslungsreichtums wird da auch jeder seinen eigenen Favoriten haben, wenn er denn einen haben muß. Mich haut jeder der zehn Songs souverän aus den Latschen und die ultrafette Produktion tut ihr Übriges. Wenn FRAGMENTS OF UNBECOMING mit diesem Album genug Aufmerksamkeit bekommen ( immerhin hab ich es ja jetzt sogar endlich mal gebacken gekriegt ! ), dann sollten sie auch genug Anklang finden. Eine Band,die im Stande ist, ein Album wie dieses hier zu erschaffen,hätte den Abschied vom ewigen Undergrounddasein redlich verdient.
Mit so manchen „größeren“ ( und teilweise sicher auch recht fähigen ) Bands wie beispielsweise AMON AMARTH oder von mir aus auch die Garde aus SOILWORKs und Konsorten, wischen FOU den Boden... Eine Ex- Metal- und zur Katastrophe mutierten Band wie IN FLAMES wird schlicht zum Witz degradiert.
„Perdition Portal“ ist furios, melodisch und hat mächtige, vollmetalene Eier in der Hose ! Für Anhänger des Genres läßt dieses Scheibchen eigentlich keine Wünsche offen. FRAGMENTS OF UNBECOMING sind - und genau das ist der Punkt - eine vollwertige DEATH METAL - Band, die eben den Stil der Stile mit viel Liebe zur Melodie zelebriert.


> Wertung: 9/10

> Release-Datum: 18.05.2018

> Label: Apostasy Records

> Tracklist: ( 10 Tracks / 44:13 Min )
1. Dismal
2. Towards the Leaden Sky
3. Golgotha
4. Shadowfathers
5. Perdition Portal
6. Treacherous Grounds
7. Abyssphere
8. All Light Swallowed
9. Morbid Divinity
10. Calamity Choir



(1 Antworten)

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Crawl
Geschrieben am 29.05.2018, 21:22 von Exorzist

 Die Death Metal Newcomer von CRAWL veröffentlichen ihr Swedeath Debutalbum "Rituals" am 20.August über Transcending Obscurity Records. Das coole Artwork zum Album wurde von Jonas A. Holmberg (This Gift Is A Curse) designed. Freunde von krachendem Elchtod sollten mal ein Ohr riskieren!

Den Song Suffer gibt es HIER auf die Lauscher.

Crushing Swedeath honouring the progenitors and at the same time stepping out their shadows by concocting a vile mix with influences of punk/crust and hardcore is what's on offer here. 'Rituals' is an irreverent exercise in bombarding the classic style with fresh elements and lending to the staid style new vitality. Prepare to be shocked, annihilated and thrilled at the prospect of listening to the new masterpiece.

For fans of - Dismember, Skitsystem, Feral, Paganizer, Gatecreeper, Bloodbath, Down Among The Dead Men, Master

Line up:
M. Sjögren - Guitar/Bass (ex-Discarnate)
A. Batar - Drums (ex-Demonical, ex-Tormention)
J. Lyngfelt - Vocals (Dråp, ex-Decomposed)

Track list:
1. Reject The Cross
2. Breathing Violence
3. The Stench
4. Black Ritual
5. Trail of Traitors
6. Sentenced To Rot
7. Cowards
8. Suffer
9. Coven Of Servants

(4 Antworten)

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Review: Graveyard - Peace
Geschrieben am 28.05.2018, 10:46 von Nabu

Graveyard - Peace

Graveyard und ich haben im Prinzip keine gemeinsame Vorgeschichte. Ich kann mich wage daran erinnern, dass sie nach ihrer Gründung 2006 (für meinen Geschmack) viel zu sehr gehyped wurden. Ich hab damals reingehört und fand sie relativ unspektakulär. Dass sie sich zwischenzeitlich aufgelöst und 2017 neu gegründet haben ging völlig an mir vorbei. Wobei Auflösung wohl etwas hochgestochen ist. Anscheinend hat man sich „nur“ vom Drummer getrennt. Was auch immer da los war, mit „Peace“ steht jetzt ein neues Album an. Und ich muss leider sagen, dass ich jetzt mit Sicherheit weiß nichts verpasst zu haben.

Graveyard präsentieren uns kernigen, bluesigen Rock mit leichten psychedelischen Elementen. Wenn ihr die Band nicht kennt lasst euch nicht von der populären Hard/Psychedelic Rock Bezeichnung täuschen. Für Hard ist es zu weich und für Psychedelic zu poppig. Aber erst mal die positiven Aspekte: der Sound ist durchgängig extrem kernig und staubig, erinnert phasenweise stark an den geilen Stoner-Sound der 90er. Auch, dass man dem Blues Rock näher ist als dem Hard Rock fällt – zumindest mir – sehr positiv auf, da die Schweden dies offensichtlich sehr gut beherrschen.

Songs wie „Low (I Wouldn't Mind)” zeigen das sehr gut. Ein rassiger Rhythmus, verspielte Passagen und eine zügige Bassline die den Song durchgängig nach vorne pusht. Richtig gut kommt auch „Please Don’t“ an – hier taucht die Band richtig tief in die Blues, respektive Stoner Gefilde ab und zeigt wie man pure Kraft in einem Song transportieren kann ohne auf ein hohes Tempo zurückzugreifen.

Leider steht dem ein sehr großes Problem gegenüber: das ganze Album ist zu geschliffen, zu rund, ohne Kanten. Bedeutet: kaum ein Song schafft es sich beim Hörer wirklich festzusetzen. Die Musik geht super nebenbei oder im Hintergrund, aber einen wirklich bleibenden Eindruck zu hinterlassen gelingt ihr nicht. Und sind wir mal ehrlich: für ein Album – egal welcher Musikrichtung – ist das pures Gift. Ich bin mir sicher, dass ein Rock-Enthusiast die ganze Freude dieser Welt in dieses Album reininterpretieren kann. Ich kann das aber leider nicht und verbleibe mit dem Fazit „ganz nett für zwischendurch, mehr leider nicht“.

Anspieltipp: It Ain’t Over Yet, Please Don’t, Del Manic, Low (I Wouldn’t Mind)


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 42:18
Label: Nuclear Blast

VÖ: 25. Mai 2018



Tracklist


1.  It Ain’t Over Yet
2.  Cold Love
3.  See The Day
4.  Please Don’t
5.  The Fox
6.  Walk On
7.  Del Manic
8.  Bird Of Paradise
9.  A Sign Of Peace
10. Low (I Wouldn’t Mind)


Website der Band: Graveyard bei Facebook

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Review: LIK - Carnage
Geschrieben am 27.05.2018, 20:51 von Nabu

LIK - Carnage

Die noch relativ junge (gegründet 2014) schwedische Death Metal Band LIK hat mit „Carnage“ nun ihr zweites Album veröffentlicht. Nun könnte man natürlich skeptisch sein, ob es denn eine relativ frische Band schafft im breitgetretenen Genre Fuß zu fassen – ich muss gestehen ich kenne ihr Debüt nicht. Andererseits ist es Death Metal aus Schweden. Das ist wie Schokolade aus der Schweiz. Kann da überhaupt was schiefgehen?

In diesem Fall nicht. LIK kommt ohne Intro aus und haut uns mit dem Opener „To Kill“ eine Keule vor den Latz die sich gewaschen hat. Obwohl es für mich relativ schwer war mir Highlights rauszusuchen gehört dieser Track zweifelsfrei dazu. Fette Riffs, geiler, kerniger und doch dreckiger Sound, in meinen Ohren perfekt aufeinander abgestimmte Spuren und böse Vocals. Obwohl das Ganze einen oldschooligen Flair hat, klingt die Musik sehr modern. Mehrere Passagen sind sehr eingängig und die Tempo- und Rhythmuswechsel sorgen für Abwechslung, ohne den Song dabei zu stark zu verändern. Mir würde nichts einfallen was diesen Song noch besser machen könnte.

Ein weiteres meiner Highlights findet sich am Ende des Albums: „Embrace The End“ ist eine Midtempo-Walze die das Ende musikalisch unterlegt. Das Ende von was? Von allem. Bösartige Growls, schleppende Drums, ein sehr geiles, eingängiges Riff und ein Rhythmus der Marke Nackenbrecher. Zum Ende hin kriegen wir noch etwas mehr Tempo rein – dies tut dem Song ganz gut, lockert ihn kurz auf, bevor wieder der Refrain einsetzt um das letzte Wort dann einem kurzen Solo zu überlassen. Sehr, sehr geil.

„Carnage“ ist ein Prachtexemplar von schwedischem Death Metal. Richtig fett, richtig kernig und brutal ohne Ende. Weiter so!

Anspieltipp: To Kill, Celebration Of The Twisted, Left To Die, Embrace The End


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 36:44
Label: Metal Blade Records

VÖ: 4. Mai 2018





Tracklist


1.  To Kill
2.  Rid You of Your Flesh
3.  Celebration of the Twisted
4.  Dr. Duschanka
5.  Left to Die
6.  Cannibalistic Infancy
7.  Death Cult
8.  The Deranged
9.  Only Death Is Left Alive
10. Embrace the End


Website der Band: LIK bei Facebook

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Festivalbericht und Fotos zum Feel The Noise Festival vom 5.5.18
Geschrieben am 24.05.2018, 21:30 von UnDerTaker

livebericht%20feel the noise festivalUnser Bericht zum Feel The Noise Festival 2018 vom 5.5.2018 in Trofaiach in Österreich sind online.

Mit dabei waren die Bands: Destruction, Vader, Ektomorf, Deserted Fear, Darkfall, Nailed to Obscurity, Aeverium.

Den Bericht findet ihr hier... oder unter dem Menüpunkt Konzerte.
Die 17 Fotos findet ihr dort...

» Trofaiach? In dem beschaulichen Städtchen besucht man normalerweise Konzerte des Frauenchors, der Musikschule, Gospelabende oder betreibt Volkstanz – doch am ersten Samstag im Mai fanden sich geschätzt an die 1000 Metal Begeisterte ein, um im Kultur- & Sportzentrum der Stadt ausgiebig zu bangen und zu feiern.
Das Musikfestival wird vom Verein „Band meets Band“ veranstaltet bzw. organisiert und das nun bereits zum fünften Mal. Hier teilen sich Bands aus Österreich die Bühne mit internationalen Acts. Um schon mal vorwegzunehmen, das ist den Veranstaltern und der sehr engagierten Crew auch bestens gelungen. «

ektomorfdestructiondarkfall

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Review: Raven Throne - Biaskoncy snieh Času / Niazhasnaje
Geschrieben am 24.05.2018, 16:12 von ALUCARD

Raven Throne - Biaskoncy snieh Času / Niazhasnaje

Sorrowful Black Metal. Die Beschreibung auf der Bandcampseite vom Label trifft den Nagel auf den Kopf. Via Possession Records kommt diese Compilation bestehend aus der "Biaskoncy snieh Času" EP von 2015 und der "Niazhasnaje" Ep von 2017.
Erstere besticht vor allem durch "My - vosieni vartaŭniki...", einer emotionsgeladenen Midtempohymne. Diese kommt ohne viele Zutaten und faulem Zauber aus und überzeugt mit packender Atmosphäre und dunkler Eleganz. Das namensgebende "Biaskoncy snieh Času" ist eine ganze Spur ruppiger und tiefer im reinen Black Metal verwurzelt, dadurch fehlt dem Titel etwas Eigenständigkeit.

Die beiden Titel von "Niazhasnaje" klingen eine Ecke sauberer, folgen aber weiter dem eingeschlagenen Pfad. Black Metal mit dezent melodischer Note der stellenweise kurz davor ist ins DSBM Lager abzudriften. Dadurch das die beiden Tracks etwas "runder" klingen sind sie noch etwas intensiver und könnte auch von schwedischen Szeneveteranen stammen. Raven Throne dringen aber nie zu tief ins Jammertal ein sondern bleiben dem schwarzmetallischen Ursprung treu.
Eigentlich ist das hier nur eine Zusammenfassung von zwei Eps, zum Kennenlernen der Truppe aber eine sehr gute Gelegenheit.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 24:16 Minuten
Label: Possession Records
Vö: 22.02.2018

1. Ustup / Viartannie starych viatroŭ 01:42
2. My - vosieni vartaŭniki... 05:26
3. Biaskoncy snieh Času 05:01
4. I 06:11
5. II 05:40

https://possessionproductions.bandcamp.com/album....hasnaje
https://raventhrone.bandcamp.com/

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Review: Stillborn - Crave for Killing
Geschrieben am 21.05.2018, 20:15 von UnDerTaker

Stillborn - Crave for Killing

 English résumé see below.

Sie sind zurück, die blasphemischen Death/Black Metaller Stillborn aus Polen. Verdammt, und wie sie das sind. Mit der EP „Crave for Killing“ prügeln uns Stillborn im 21. Jahr ihres Bestehens zwar nur 5 Songs in knapp 20 Minuten um die Ohren, aber für mehr von dem Material müsste man wohl erst mal Valium schlucken um wieder runterzukommen.
Schnell und brutal brettern sie ihren rohen Death Metal mit einer großen Portion Hass und Black Metal Einschlag aus den Speakern. Blecherner Snare-Sound, klirrende Becken und Flakartiges Gehämmer bestimmen das Drumming, gepaart mit rohen Gitarren und ein dreckig rotzig bösartiger Gesang lassen einem einen brutalen Mix aus Misery Index und diversen War Metal Bands in den Sinn kommen. Wie schon auf dem 2012er Album „Los Asesinos Del Sur“ (Review) zeigen die Polen, dass sie unter das wilde Gehacke auch feine Melodien legen können und Moshparts ihnen nicht fremd sind.
Los geht’s mit „It’s a sinner“ der zunächst, wie zuvor erwähnt, schnell und roh losbrettert. Aber auch einen etwas ruhigeren Groovepart beinhaltet. Der nächste Song “To be“  ist eine pfeilschnelle Nummer die dir die Eier rausreißt und sich gegen Ende zu einem Highspeedgemetzel par excellence steigert. HERRLICH!
Der Titelsong „Crave for Killing“ wütet gleichfalls brutal. Der Gesang ist hier etwas variabler gestaltet und wechselt zwischen dem üblichen keifenden Gesang gelegentlich zu rotzigen Growls. Aber auch die Instrumentenfraktion lebt sich hier aus und zeigt variable Gitarrenriffs und stakktoartige Breakdowns.
Der nächste Kracher ist „Korowód” (Deutsch: Festzug). Unheilvoll steigert sich das Riffing in immer höhere Sphären um dann straight forward zu ballern. Auch hier ein geiler Breakdown gegen Ende des ersten Drittels, mit fiesen Gesang wird kreisenden Gitarren im Midtempo Dampf gemacht um dann wieder zu brettern. Das Ganze wiederholt sich im Song mehrfach ähnlich. Genial hier die hypnotischen Gitarrenriffs im Hintergrund. Teilweise kommen mir bei diesem Song die Norweger Blood Red Throne in den Sinn.
Mein Highlight kommt mit „Staroświeckość we mnie jest“, und mit Sechs Minuten längster Song des Albums, zum Schluss. Ein genialer Brecher der sehr tiefstimmig mit Downtempo eine Minute lang anschwillt um dann zunächst in einen groovigen Midtempopart zu wechseln. Aber Stillborn wären nicht Stillborn wenn es nicht im Anschluss ordentlich brettern würde. Bei 2:25 plötzlich Stille… Dann „Slayer-Riff“ und dumpfes thrashiges Geholze, würgender Gesang, scheppernde Drums… bei 3:35 sind wir wieder beim hypnotischen Eingangsriffing, prägendes Gitarrensolo, fettes Doublebass-Geboller, Black Sabbath-artiges Gitarrenriff und Schluss – Großartige Nummer!!!
Das, auf 333 Einheiten limitierte, Album wird mit einem 8-seitigen schlichten Booklet mit Songtexten und Bandfoto ausgeliefert. Wer, wie wir direkt bei den Polen bestellt hat, der konnte noch das passende T-Shirt im Bundle für eine Schnapperpreis einsacken.

Fazit: Auch nach 21 Jahren im Geschäft sind die Polen immer noch schnell, roh und böse unterwegs. Die 5 Songs dieser EP haben es in sich und überzeugen auf ganzer Linie. Freunde von bösartigen schnellen brutalen Death Metal mit viel Hass und Black Metal Einschlag sollten hier ein Ohr riskieren. Beschreiben könnte man den Stil der Band mit einem Mix aus Keitzer, Misery Index, Blood Red Throne und Dark Funeral.

 ENGLISH: After 21 years in business the Polish are still fast, raw and evil. The 5 songs of this EP are sick and totally convincingly. Fans of angry, fast and brutal death metal packed with hate and black metal attitude should give it an try. May I can describe the sound as a mix of Keitzer (German), Misery Index, Blood Red Throne and Dark Funeral.


Wertung: 9 / 10




Gesamtlänge: 20:10
Label: Godz ov War Productions
VÖ: 12.03.2018

Tracklist
1. It's a Sinner 03:27
2. To Be 02:43
3. Crave for Killing 03:10
4. Korowód 04:57
5. Staroświeckość we mnie jest 06:02

Website der Band: www.facebook.com/stillborn.pol



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Review: Amorphis - Queen of Time
Geschrieben am 21.05.2018, 14:03 von ALUCARD

Amorphis - Queen of Time

"Eine neue Zeitrechnung hat begonnen, ein neues »Tales From The Thousand Lakes« ist geboren." Nein, das ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das Zitat stammt aus dem Promotext. Und legt die Latte damit auf eine Höhe die die Band einfach nicht erreichen kann. Denn zum einen ist von der damaligen Truppe nicht mehr viel übrig auch wenn Bassist Olli-Pekka Laine wieder zurück ist. Und zum anderen hat die Band sich klanglich einfach verändert um hier von einem zweiten "Tales..." zu sprechen.

ABER...

Ein Vergleich mit "Elegy" hätte eher gepasst! Die Finnen greifen immer wieder Motive auf die an das 96er Werk denken lassen, sei es durch den Wechsel von Klar-und Growlgesang, die Melodieführung oder einfach nur durch die Stimmung die sie erzeugen. Ohrwurmkompatible Hymnen können sie immer noch schreiben und scheinen diese auch locker aus den Ärmeln zu schütteln ohne das es dabei zu seicht wird.
Ich hatte die Band mit dem 99er "Tuonela" Album etwas aus den Augen verloren, zwischendrin sporadisch angetestet und irgendwie das Gefühl gehabt das es doch recht weichgespült klingt. Dieses Gefühl habe ich bei "Queen of Time" nicht und konnte mich recht schnell damit anfreunden. Auch weil es Amorphis gelingt Überraschungen und Wendungen einzubauen mit denen man einfach nicht rechnet.
Als Beispiel sei ‘Message In The Amber‘ genannt das zunächst sanfte Töne anschlägt, dann problemlos in härtere Gefilde wechselt die an die Phase der Truppe Ende der 90er denken lässt. Ganz nebenbei werden auch noch Gesangs- und Melodiespuren mit eingebaut die man nicht mehr vergisst plus einem folkigen Zwischenspiel.

Neben den vielen kleinen Drehungen und Wendungen die "Queen of Time" spannend halten sorgt auch der hervorragenden Klang des Albums für ein überzeugendes Endergebnis. Produzent und heimliches siebtes Bandmitglied Jens Bogren ist es im Fascination Street Studios in Örebro gelungen die vielen Facetten gelungen unter einen Hut zu bringen ohne das es überfrachtet klingt. Neben den Gästen Chrigel Glanzmann (ELUVEITIE), Kehlkopfsänger Albert Kuvezin, Saxofonist Jørgen Munkeby und Anneke van Giersbergen war da ja auch noch ein Chor und ein Orchester ins Gesamtbild mit einzuarbeiten. Daran kann man scheitern, aber Klangzauberer Bogren ist es gelungen jedem seinen Platz zu lassen und es trotzdem dynamisch und "luftig" klingen zu lassen.
Fazit: Kein zweites "Tales..." wie es der Beipackzettel verspricht, eher "Elegy 2.0". Starkes, überzeugendes Werk das die "alten Tage" zitiert ohne zu kopieren und deutlich nach 2018 klingt. Vor allem Dank der Vitalität und Kreativität der einzelnen Musiker und einem Produzenten der weiß wie er das umzusetzen hat. Eckpfeiler der Band wie Songwriting, Songfluss und Melodieverständniss wurden so sehr gut herausgearbeitet und sorgen für langes Hörvergnügen.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57:50 Minuten
Label: Nuclear Blast
Vö: 18.05.2018

Tracklist:
1. The Bee 5:30
2. Message In The Amber 6:44
3. Daughter Of Hate 6:20
4. The Golden Elk 6:22
5. Wrong Direction 5:09
6. Heart Of The Giant 6:32
7. We Accursed 4:59
8. Grain Of Sand 4:44
9. Amongst Stars 4:50
10. Pyres On The Coast 6:19

www.amorphis.net



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PUNGENT STENCH - Smut Kingdom
Geschrieben am 20.05.2018, 19:10 von ElWiz

"Dissonance Productions presents the final and unreleased album of Death Metal legends PUNGENT STENCH ! ",
heißt es im Promotext. Und das mit "Legende" trifft es auf jeden Fall. Aber es ist auch lange her... und Death Metal ? Ist es auch noch irgendwie...



Also:
PUNGENT STENCH - Smut Kingdom



Durch ihren kranken Humor, der Texte und Artworks stetig prägte, sowie ihren sehr eigenständigen Stil des Lärms erlangten die Österreicher in den Neunzigern eine besondere Stellung und bescherte ihnen einen über die Zeit immer größer werdenden Kultfaktor, der eigentlich bis heute anhält. Mit ihrem zweiten Album „Been Caught Buttering“ erschufen sie – wohl nicht nur meiner Meinung nach – ihr Meisterwerk. Während der Vorbereitungen des Nachfolgers zu ihrem 2004er – Album „Ampeauty“ kam es dann bandintern zu irgendwelchen Querelen, die schlußendlich zum Split der Band führten. Das war 2007. Wie es aktuell aussieht, inwiefern man sich versöhnt hat oder ob gar eine Reunion im Rahmen des Möglichen ist,entzieht sich meiner Kenntnis, Fakt ist jedoch,daß man sich darauf geeinigt hat,das finale Album unter dem Namen „Smut Kingdom“ den trauernden Heerscharen an Fans endlich zugänglich zu machen. Ich gehöre da zu denjenigen, die deswegen in heller Aufregung sind und deren Hände schweißgebadet und zittrig sind,wenn sie die CD das erste Mal aus der Hülle nehmen. Vielleicht hab ich es daher auch etwas aufgeschoben...
Der Opener „Aztec Holidays“ tönt dann auch ganz cool und hat diesen gewissen PUNGENT STENCH - “Swing“ , doch es tut sich die Frage auf, ob meine Erwartungen an ein weiteres Album der Band vielleicht einfach zu hoch gesteckt waren, den so eine Begeisterung wie anno dazumal will sich erst einmal nicht einstellen. Könnte auch daran liegen,daß die Musikwelt heute um ein Vielfaches bunter, verrückter, ja auch tabuloser und vor allem überfüllter ist. Mit der Zeit nimmt das Ganze dann aber doch an Fahrt auf, mit den Gitarren zum Ende von „Devil's Work“ hin werde ich hellhöriger, mit der Orgelei ( ! ) in „Brute“ hat mich die Platte dann endgültig angefixt. Schlußendlich offenbart mir dann der sechste Track „Suicide Shell“ etwas: PUNGENT STENCH könnten sowas sein wie die FAITH NO MORE des Extreme Metal – Sektors. Kein Scheiß,so klingt das für mich wirklich. Die Band stand eh schon immer für unberechenbaren Fortschritt und so ist ihr musikalischer Ursprung auf „Smut Kingdom“ nur noch ein,wenn auch dominierender, Teil von vielerlei Einflüssen. Zum ursprünglich angepeilten Releasezeitraum hätte das Album der Band vielleicht sogar das Genick gebrochen, heute als extrem verspätetes Spätwerk klingt das Ding in erster Linie  sehr mutig und die Band hat großen Respekt dafür verdient,daß sie sich auch im Jahr 2018 ihre Einzigartigkeit aus früheren Tagen bewahren kann.
„Smut Kingdom“ ist somit ein progressives Stück Musik,aber eben nach Art und Verständnis von PUNGENT STENCH, womit sich der Begriff „progressiv“ eh schon anders als gehabt definiert. Natürlich kann die Scheibe nicht so groß wie ein Masterpiece der Marke „Been Caught Buttering“ sein ( was sicher auch am Lauf der Zeit liegt ), aber die Band bleibt auch heute ein Farbtupfer in der Welt der extremen Musik und das mit einer Platte die vor über 10 Jahren hätte erscheinen können/sollen. Inwiefern das die alte Fangarde anspricht,weiß ich nicht, doch alle sollten der „neuen“ PUNGENT STENCH eine Chance geben. Ob sie geil ist wird sich für jeden einzelnen raustellen, interessant ist sie auf jeden Fall. Ich mag sie mittlerweile doch sehr gern, was summa sumarum heißt:

Wertung: 8/10

> Tracklist ( 9 Tracks / 47:17 Min ):

1. Aztec Holiday (5:01)
2. Persona Non Grata (4:31)
3. Devil's Work (4:04)
4. Brute (4:39 )
5. King Of Smut (3:22)
6. Suicide Bombshell (4:49)
7. Opus Dei (5:03)
8. I Require Death Sentence (3:34)
9. Me Gonzo (3:55)
10. Planet Of The Dead (8:17)

> Release: bereits erhältlich ( 13.04.2018 )
> Label: Dissonance Productions

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Review: Schrat - Albtraumgänger
Geschrieben am 20.05.2018, 13:36 von Nabu

Schrat - Albtraumgänger

Die bayrische Black Metal Maschine Schrat lässt mit „Albtraumgänger“ bereits ihr drittes Werk (neben einer Demo und einer EP) auf die Massen los. Und obwohl ich die Band bis jetzt noch nicht kannte, schaffte sie es in bemerkenswert kurzer Zeit mich als Fan zu gewinnen. Das liegt in erster Linie an ihrem kalten, klassischen Stil. Wer also auf modernen, sehr melodischen und verspielten Black Metal steht, sollte sich jetzt relativ zügig aus dem Staub machen.

Der Opener und titelgebende Track „Albtraumgänger“ macht direkt klar, welche Schiene die Band fährt und auf was sich der Hörer einlassen kann, muss oder darf. Schnell, kalt, erbarmungslos gehören zu den ersten Adjektiven die mir zur Musik einfallen. Wer jetzt direkt an das monotone Riffing der ersten Welle denkt, dürfte aber überrascht werden: denn obwohl dieser Einfluss nicht von der Hand zu weisen ist, lässt es sich die Band nicht nehmen, ab und zu mit einem Tempo- bzw. Rhythmuswechsel ihre Songs aufzulockern – ohne dabei der kalten Umarmung des Todes zu entfliehen.

Aber genug von romantisch-gothischen Analogien. „Gräberland“ ist mein persönliches Highlight. Nicht nur, dass der Song angenehm an die anarchischen Anfänge des skandinavischen Black Metals erinnert – leichte thrashige Elemente im Riffing sorgen für einen eigenen Sound, der aber nie die schwarze Nische verlässt und eine unangenehme, frostige Atmosphäre erzeugt. Gefällt mir sehr gut!

Leider habe ich eine Sache zu kritisieren: den Umfang. Denn von den elf Songs auf dem Album sind drei Instrumentale und vier Liveaufnahmen von bereits erschienen Songs. Nun muss man sagen, dass die Livesongs sehr geil sind – die Qualität ist beinahe makellos und die Songs gehen richtig gut ab. Nur gibt es aber für den Fan, der die vorherigen Releases kennt, im Prinzip „nur“ vier neue Songs. Finde ich etwas mau, auch wenn diese dafür ziemlich fett sind.

Anspieltipp: Albtraumgänger, Gläberland, Kriegsgericht


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 48:16
Label: Folter Records

VÖ: 27. April 2018





Tracklist


1.  Wahn  instrumental
2.  Alptraumgänger
3.  Masken des Schweigens
4.  Gräberland
5.  Wolf ist Erwacht - Adams Sohn Zerfetzt
6.  Taumel instrumental
7.  Rausch instrumental
8.  Knochenkult (live 2017)
9.  Kriegsgericht (live 2017)
10. Endzeitphilosophie (live 2017)
11. Eruption (live 2017)

Website der Band: Schrat bei Facebook

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DEATHSTORM - Reaping What Is Left
Geschrieben am 20.05.2018, 11:38 von ElWiz

...

DEATHSTORM - Reaping What Is Left






Aaaaaaaaaaaaaaaarrrgggghhh,ist das geil !!! Und gleich nochmal gibt’s 'nen ordentlichen Back–to-these-days-Trip für die Kinder der 80er. Oh ja, DEATHSTORM machen glücklich ! Die Österreicher drücken sich selbst den Stempel „Deaththrash“ auf, was sicher klar geht.
Los geht es mit einem Candlelight-Intro namens „The Reaping“, welches einer Scheibe von Bands wie MERCYFUL FATE, ATTIC etc gut zu Gesicht stehen würde. Aber das ist hier nur das zärtliche Vorspiel,mit dem man den Hörer ins Bett lockt, dann wird flugs der Hammer rausgeholt:  Ab hier wird nämlich zum einen  erstmal deutschen Genre – Helden wie den frühen KREATOR gehuldigt; doch den prägendsten und allergeilsten Aspekt ihres dritten Albums liefern die vier Jungs , indem sie gitarrenmäßig so dermaßen alles "niederslayern",daß es nur eine Freude ist. Hier gibt es reichlich brutale Riffs im Totschlägerstil und „gefakte“ King/ Hanneman – Soloduelle,man möchte  headbangend vor lauter Glück und Überdruß die ganze Bude um einen herum einreißen.Wenn da auch reichlich frech „zitiert“ wird ( siehe zB mit am deutlichsten beim Anfang von „Unholy Lamentations“ )... „Reaping What Is Left“  ist und bleibt wahnsinnig heißer Scheiß ! Mit gerade mal 'nem Sekündchen  über 33 Minuten Spielzeit orientiert man sich halt auch an den größten Krachern der Vorbilder,aber somit hat die Scheibe auch kein Gramm Fett zuviel; außerdem drückt man nach dieser Kurzweiligkeit gerne nochmal die Playtaste,um das Album ein weiteres Mal zu feiern.
Wer sich also nicht zu denjenigen zählt, die einer Band erstmal mangelnde Originalität vorwerfen, anstatt einfach anzuerkennen,daß die Mucke einfach tierisch Spaß macht, der sollte losrennen und sich die neue DEATHSTORM krallen. Vielleicht tut die Abschiedstour von SLAYER ein bißchen weniger weh... das einzige, was es noch auszubügeln gilt: einer der Gitarristen sollte noch ein Armbändchen á la Kerry King oder Martin Missy tragen,dann ist das Ganze auch noch optisch perfekt angepaßt!

Wertung: 8,5 / 10

> Tracklist ( 9 Tracks / 33:01 Min ):

1. The Reaping ( 1:26 )
2. Agent Of Dismay ( 4:40 )
3. Predatory Kill ( 4:47 )
4. Ossuary Darkness ( 3:58 )
5. Hallowed Ground ( 2:41 )
6. By Sword, By  Pick, By Axe ( 3:37 )
7. Unholy Lamentations ( 4:23 )
8. G.R.L. ( 4:05 )
9. Dying Insane ( 3:26 )

> Release: 25.05.2018

> Label: High Roller Records

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MINDWARS - Do Unto Others
Geschrieben am 19.05.2018, 18:06 von ElWiz





MINDWARS - Do Unto Others


Als ich die CD aus dem Umschlag gezogen hab und einen ersten Blick auf's Cover geworfen hatte, da erwartete ich irgendwas schreckliches an Musik. Irgendwas so zwischen Dragonforce und Wintersun. Oder gar so  Pagan- Folk-Whatever- Zeugs. Doch sowas würde mir El Patron aka Undertaker doch sicher nicht zumuten !?  Dann wanderte der Blick nach links und der Totenschädel gab Hoffung. Vielleicht ja eine amtlich Tech- Death-Scheibe, was ja dann gleich mehr mein Ding gewesen wäre. Und da machen sie ja auch recht bunte Bildchen drauf und so...Aber nee, das Coverartwork in seiner farbenfrohen Art lockt einen auf die komplett falsche Fährte. Es sind Bandname und Albumtitel, die die Richtung weisen: da kommt einem der Name HOLY TERROR in den Sinn und es stellt sich heraus,daß der Frontmann von MINDWARS dort seinerzeit an der Gitarre zockte. Somit handelt es sich bei „Do Unto Others“ um ein lupenreines Thrash Metal – Album, das ganz viel den Geist der 80er atmet. Yes ! Sowas ist immer gut. Ob das Ganze jetzt in wie weit nach HOLY TERROR klingt, kann ich nicht sagen, denn das ist viel zu lange her. Die Speed/Thrash-Melange klingt im Kern sehr nach den guten alten Zeiten, wurde aber in ein zeitgemäßes Soundgewand gekleidet. Musikalisch gibt sich die Band technisch versiert und vielleicht ein kleines bißchen sperrig. Es ist aber immer wieder eine Freude,wenn es eine Band versteht, statt nach Fortschritt danach zu streben, die gute alte Zeit ins Jetzt zu transferieren. Und genau diesen Kniff haben MINDWARS drauf. Und mit der Entscheidung,den HOLY TERROR – Klampfer ans Mikro zu stellen, hat man exakt die richtige getroffen, denn seine Stimme klingt je nachdem in einen Moment nach Chuck Billy oder dann dem großen Tom G. Warrior,was die alten Edellackierung nochmal auf Hochglanz poliert. Somit klingt das schon alles recht geil und läßt einen die quietschebunte Farbgebung bei der Covergestaltung nochmal verzeihen. Doch, „Do Unto Others“ ist eigentlich ein recht amtliches Geschoß,daß sich Freunde des 80er Jahre Speed- bzw Thrash Metals ruhig mal geben sollten.

> Wertung: 7,5/10


> Tracklist:

1. The Fourth Turning
2. I Am The One
3. Blacklisted
4. Conspiracy
5. In God's Name
6. Allegiance Of Death
7. Wal Of Fire
8. Kill Or Be Killed
9. Peace Through Violence
10. New World Orde
11. Take It Alll Away

> Release: bereits erhältlich (13.04.2018 )
> Label:Dissonance Productions

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Bericht: Siegener Metaller Geballer III, 12.05.2018
Geschrieben am 14.05.2018, 18:01 von phönix

Samstag 12.5. in Siegen : Aeon Of Disease, Trial Of Death, Eraserhead und Disbelief / VVK 15€, AK 19€



Gegen 16 uhr fuhr ich los, da ich nicht wusste wie ich durch kam. Ich kam besser durch als gedacht, die BAB war fast leer, nur die Baustellen kurz vor Ziel nervten etwas. Hab mir noch was zu futtern geholt und so langsam konnts dann los gehen.

als erstes starteten aeon of disease. die band ist recht jung, da sie sich erst 2015 gründeten. mir hat der gig von den jungs sehr gut gefallen. die meisten songs sind im midtempo gehalten, was das deatherherz doch recht freut. ich fand die songs recht dunkel und trotzdem waren melodische einzelheiten rauszuhören. die grandiosen riffs gaben der musik nochmal ein richtigen bums. großartiger gig, wir können uns über die jungs beim POD freuen.

danach gings mit trial of death weiter. die jungs tauschten den gig mit aeon of disease, da bis zum schluß nicht ganz sicher war, ob wirklich alle 5 zusammen, wegen krankheit, auftreten konnten. die jungs sind ebenfalls erst 2016 gegründet worden, bzw. aus zwei bands zusammen gewürfelt. ich würde sagen, daß ihre mucke jeweils ein tupfer bolt thrower und deicide , eben oldschoolig ist. die stimme des sänger war sehr tief und eindringend. unbedingt reinhören leute.

dann kam eraserhead dran. wer die jungs schon gesehen hat, weiß was sie können. richtig schöner black/thrash/ death metal. wie immer zackiges gehacke und stampfig zugleich.

nach kurzer umbauphase kam der headliner: disbelief. und jagger kanns immer noch. disbelief sind so eine band, entweder man mag sie oder nicht. dazwischen gibts nicht. die band hat ihren unverkennbaren stil. irgentwie wehklagig, stampfig, düster, bestialisch. wer disbelief mag, sollte die neue scheibe in seine sammlung packen. neben den neuen songs, wurde noch sowas wie navigator, misery, oder to the sky geschmettert.

das konzi begann auch eine gute stunde später, da das vortex recht klein ist und es recht warm war an dem tag. die bude war voll und dementsprechend war auch die hitze in der kleinen butze. aber das konzi hat sich echt gelohnt. hier und da ein moshpit, wo ich mich dann allerdings nach hinten verdrückte. ich blieb beim headbangen und das merke ich heute noch.  :biggrin:  ich deckte mich noch mit einem patch und cd von aeon of disease und dem neuen scheibchen von disbelief ein.

ich quatschte noch mit ein paar leuten vor ort und so verging die zeit recht schnell. gegen 4 uhr früh war ich dann wieder zu hause. :)

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Review: Uada - Cult of a dying Sun
Geschrieben am 14.05.2018, 16:26 von ALUCARD

Uada - Cult of a dying Sun

Befreit vom Licht huldigt es sich bestens dem Kult der sterbenden Sonne. Ihr versteht nur Bahnhof? "Cult of a dying Sun" heisst Uada`s Nachfolger zum hochgelobten Debüt "Devoid of Light", so einfach ist das.

Das Album hat bei mir eine interessante Entwicklung durchlebt: Von einem anfangs etwas gemässigten "das klingt wie das erste Album" hin zu einem schwer begeisterten "das ist ja genauso geil wie das erste Album". Die Jungs aus Portland setzen klar auf die prägenden Elemente vom Debüt, verfeinern das aber noch. Alles klingt eine Spur mehr ausgearbeitet, etwas detailreicher. Das fällt zum Beginn gar nicht so auf und deswegen brennt sich das Werk zunächst recht "normal" seinen Weg durch die Gehörgänge. Aber es bleiben Fragmente zurück die sich festbohren und die Gehirnwindungen dazu anstacheln den Fingern den Befehl zu geben: "Los, nochmal!" Und dann ziehen die melodischen Gitarrenläufe immer tiefere Furchen ins Hörorgan und du kommst nicht mehr von "Cult of a dying Sun" los.

Mit dem Einstiegsdoppel "The Purging Fire" & "Snakes & Vultures" erreicht man zügig die Qualitätstufe von "Devoid of Light", zweiteres hat eine schlachtrufartigen Refrain den man einfach mitbrüllen muss.
Der gefühlte musikalische Zwilling vom Debütsong "Black Autumn, White Spring" ist der Titelsong "Cult Of A Dying Sun", zumindest folgt er für mich der Dynamik der übergrossen Hymne vom Erstschlag. Macht aber nix, ist auch in keinster Weise negativ gemeint. Clever war es von Band und Label diesen Titel als erste Single auszuwählen, holt man damit die Fans doch genau dort ab wo "Devoid of Light" sie vor zwei jahren abgesetzt hat. Auch hier baut sich nach und nach ein Ohrwurm auf der alles richtig macht ohne das man zur eigenen Kopie verkommt.

Das Instrumental "The Wanderer" hätte ich jetzt nicht zwingend gebraucht, für die fünfeinhalb Minuten Spielzeit passiert mir einfach zu wenig. Aber das ist wie immer Geschmackssache, es gibt mit Sicherheit Leute die das anders sehen.
"Blood Sand Ash" geht weniger detailiert, dafür umso intensiver drängend zu Werk und dürfte das schroffste Stück auf dem Album sein. Ein tiefschwarzes Monument das man sich erarbeiten muss, Auflockerung bekommt das Teil lediglich über die cleane Gitarre.
Durch den kurzen obertonartigen Gesangsteil nach der ersten Minute von "Sphere (Imprisonment)" musste ich irgendwie an Mayhem denken, die Gitarrenarbeit zum Ende hin huldigt klassischem Heavy Metal und dazwischen entzücken Anklänge von schwedischem Black Metal: Ihr seht, es ist einiges geboten im vorletzten Stück. Der handwerklichen Fähigkeit der Band ist es zu verdanken das der Titel trotzdem wie aus einem Guss klingt und nicht zerrissen wurde.

Die Schlussetappe bestreitet mit "Mirrors" ein zehneinhalbminütiger Monolith der definitiv nicht dafür sorgen wird das die Sonne wieder in altbekannter Kraft scheint, das melodische Grundgerüst legt dafür einen viel zu dunklen Teppich über das Land. Ein Titel mit hypnotischer Wirkung der im ersten Eindruck simpel erscheint aber so faszinierend und clever arrangiert ist das einem gar nicht auffällt wie er das Unterbewusstsein infiltriert und man selbst ein Teil vom "Cult of a dying Sun" wird. Was dann unweigerlich dazu führt das man den Ausführungen der Kultoberen von Uada nochmals lauschen möchte um ihre Botschaft ganz in sich aufzusaugen.



Gesamtlänge: 55 Minuten
Label: Eisenwald
Vö: 25.05.2018

1. The Purging Fire (5:59)
2. Snakes & Vultures (9:37)
3. Cult Of A Dying Sun (8:18)
4. The Wanderer (5:39)
5. Blood Sand Ash (7:55)
6. Sphere (Imprisonment) (8:00)
7. Mirrors (10:28)

https://uada.bandcamp.com/album/cult-of-a-dying-sun

9,5 von 10 Punkten

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Review: Necros Christos - Domedon Doxomedon
Geschrieben am 11.05.2018, 00:42 von ALUCARD

Necros Christos - Domedon Doxomedon

Das ist es also, das finale Statement. Und was für eines...
Und ich habe die Ehre das zu beurteilen. Bin ich dazu in der Lage? Bin ich dafür bereit? Ich weiss es nicht, es fällt schwer so ein aussergewöhnliches Werk irgendwie zu bewerten, in Worte zu fassen und am Ende in Zahlen einzuordnen. Letzteres werde ich sein lassen da ich der Meinung bin das es mir einfach nicht zusteht so ein ergreifendes und bewegendes Album zu benoten.

Denn auch nach all der Zeit der Beschäftigung habe ich es noch nicht ganz erschlossen, gefühlt befinde ich mich immer noch am Anfang der Reise. Und es wird noch viel Zeit vergehen bis ich überhaupt sagen kann das ich "Domedon Doxomedon" auch nur ansatzweise erfasst, verarbeitet und verstanden hab.
In 10, 15, 20 Jahren sprechen wir von einem Klassiker an dem sich immer noch alle nachfolgenden Veröffentlichungen messen müssen, so viel ist sicher. Ich lese im Moment viel Literatur zum Thema Bergsteigen, "Domedon Doxomedon" ist damit vergleichbar. Man steht vor dem Berg und will unbedingt hinauf, das ist allerdings nur mit viel Aufmerksamkeit, Respekt, Leidenschaft und der passenden Einstellung möglich. Was einen antreibt ist die Aussicht auf einen berauschenden Moment wenn man den Gipfel erreicht hat, wann auch immer das sein mag. Aber das ist das Ziel...

Und so hat man sich auch dem finalen Necros Christos Album zu nähern, was man dafür aufbringen sollte ist Zeit, Leidenschaft und ganz viel Respekt vor dem Output und der Hingabe ihrer Schöpfer. Das beginnt schon bei der Wiedergabe, diese Scheibe muss auf Vinyl oder notfalls als Cd in den eigenen vier Wänden gehört und erschlossen werden. Ich weiß nicht wie oft der Begriff "klarer und knochentrockener Klang" hier bei Reviews schon angewendet wurde, aber nie war er zu einhundert Prozent passender als zu "Domedon Doxomedon". Vom Feeling erinnert das an klassische Rock oder auch Metal Produktionen aus den frühen Anfängen als noch Wert auf einen dynamischen und trotzdem reinen und unverfälschten Klang gelegt wurde und nicht irgendein angeheuerter Studioknecht oder ein Computerprogramm alles kaputtgeregelt hat.
Hat jemand die knackigen Klänge von Metallica vor dem "And Justice For All" Album im Hinterkopf dann kann er sich das ungefähr vorstellen, von der Präzision und der "Reinheit" her würde letzteres auch noch passen. Bitte nicht falsch verstehen, Necros Christos klingen nicht wie Metallica - es geht mir rein um die klangliche Ästhetik vom Album und das war der erste Vergleich der mir am Anfang eingefallen ist und der sich bis jetzt gehalten hat.
Eingebettet sind die einzelnen Titel in die traditionellen Zwischenspiele "Gate" und "Temple", jedes für sich ist durchdacht und eigenständig arrangiert und sitzt genau dort wo es hingehört, es verbietet sich einfach hier auch nur daran zu denken weiterzuskippen weil man der Meinung ist das das jetzt nicht sein musst. Das Recht hat man als Hörer überhaupt nicht...

An der Grundrezeptur ihrer Titel haben Necros Christos nichts verändert, Deathmetal ist weiterhin das oberste Gebot. Das dieser sich nicht einschmeichelnd offen präsentiert dürfte bekannt sein, dafür sind andere Bands da. Die Titel wollen (v)erarbeitet werden - dazu braucht es Zeit und Willen. Ist beides ausreichend vorhanden dann öffnen sich die Tracks Stück für Stück, wie weit das führt kann ich momentan noch nicht sagen. Die anfängliche Sperrigkeit weicht nach und nach einem hypnotischen Fluss der einen gefangen nimmt wenn man denn den Einstiegspunkt gefunden hat. Da wären wir wieder beim Bergsteigen: Der Weg zum Gipfel ist da - wenn man den Einstiegspunkt gefunden hat. Als Wesensprüfungen auf dem Weg dorthin dienen hier die über zehnminütigen "I Am Christ", "Seven Altars Burn In Sin" mit seinem göttliche Gitarrenteil zur Hälfte, "Exodos" und "In Meditation On The Death Of Christ". Allein was hier an Qualität geboten wird stellt alles in den Schatten was man sonst so gewöhnt ist und bestreitet nur einen Teil vom kompletten Album. "Domedon Doxomedon" verteilt seinen ganze Opulenz und Strahlkraft auf drei Teile in 113 Minuten und unterstreicht mit dieser Spielzeit nochmals die Ausnahmestellung.
Am besten fängt man mit "ITH" an und beschäftigt sich ausgiebig damit bevor man die Reise mit "SETH" und "TEI" fortsetzt, nur so gelingt es einem (denke ich mal) hier einen Anfangspunkt zu finden. Ich möchte niemandem etwas vorschreiben, aber ich glaube das ganze Werk sofort am Stück zu konsumieren könnte einen einfach überfordern. So wie man einen Berg auch nicht direkt erstürmt sondern sich ihm Stück für Stück nähert (um bei der dieses Review begleitenden Nebenspur zu bleiben).
Nehmt euch Zeit, setzt euch hin, befasst euch mit dem Material und erschließt es Stück für Stück - nur das kann der richtige und respektvolle Umgang mit "Domedon Doxomedon" sein. Saugt diese klangliche und emotionsgeladene Ereignis in euch auf und lasst es wirken. Wir sprechen uns in zwei Jahren oder so wieder wenn wir der Meinung sind es einigermaßen verstanden zu haben.
Das letzte Album - ein Ausrufezeichen für die Ewigkeit.



Gesamtlänge: 113 Minuten
Label: Sepulchral Voice Records
Vö: 18.05.2018

ITH
1. Temple I - Zohar of the Sky
2. I Am Christ
3. Gate of Sooun
4. Temple II - Cistern of Bethlehem
5. Tombstone Chapel
6. Gate of Damihyron
7. Temple III - Helper of YHVH
8. He Doth Mourn In Hell
9. Gate of Aion Tsevaoth

SETH
1. Temple IV - Oracle of Men
2. Seven Altars Burn In Sin
3. Gate of Arba-Hemon
4. Temple V - Bereshit
5. Exiled In Transformation
6. Gate of Behet-Myron
7. Temple VI - Weight of Gold
8. The Heart of King Solomon in Sorcery
9. Gate of Sulam

TEI
1. Temple VII - Alive in Sheol
2. The Guilt They Bore
3. Gate of Jehudmijron
4. Temple VIII - Smoke in Fire
5. Exodos
6. Gate of Dimitrijon
7. Temple IX - Redeemer to Zion
8. In Meditation On The Death Of Christ
9. Gate of Ea On

https://darknessdamnationdeath.com/
https://www.facebook.com/darknessdamnationdeath/



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Handouttexte PSOA 2018
Geschrieben am 10.05.2018, 16:58 von Exorzist

Für die Handouttexte habe ich ja ne Mail an die alte Garde geschrieben.

Rückmeldungen:

1. Azze ist dabei!
2. Exo ist dabei!
3. Hölli ist dabei!
4. Slaypi ist dabei!
5. Pit ist dabei!
6. Killer ist dabei!
7. Steven ist dabei!



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Behemoth  ,  Black/Death Metal aus Polen
Geschrieben am 08.05.2018, 14:26 von UnDerTaker

behemothDie polnischen Black/Deather Behemoth veröffentlichten vor kurzem ein wahrhaft mystisches und finsteres Video zum Song "O Father O Satan O Sun!" vom 2014er Album "The Satanist". Auch wenn es schon 3 Wochen alt ist, hat es wohl noch nicht jeder mitbekommen.
Checkt das Video hier an.






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KUILU - Monumentti [OUT NOW]
Geschrieben am 07.05.2018, 22:13 von Sol Records

OUT NOW on DEVIANT RECORDS:

Kuilu - Monumentti Digipack CD



Finland's KUILU debut with "Monumentii" - an album impressively drawing the listener into a sultry lair of oppression, discomfort and suspense. It captures a violence that does not rely on superficial pathos or ornamental figuration, but lingers around an unsettling core of paralyzing torment.
It's suggestive and enigmatic, yearning for that precise moment when dreadful torture becomes conscious.

Monumentti comes as limited, full coloured Digipack.

Full Stream on YOUTUBE

Buy: Kuilu´s Monumentti

Contact:
info@deviant-records.de
www.deviant-records.de

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Review: Orgullo Nativo -  Entre el campo de batalla
Geschrieben am 07.05.2018, 16:53 von ALUCARD

Orgullo Nativo - Entre el campo de batalla

Diese Scheibe ist 2017 erstmals erschienen, damals als Tapeversion. Morbid Skull Records hat sich der Platte angenommen und veröffentlicht sie jetzt erneut als Cd.
Braucht man das? Nun, wer auf schwarzen Thrashmetal abfährt der eine deutliche südamerikanische Prägung hat dann schon.
Also bissl rumpelig, etwas verhallt und höhenlastig. Im Ergebnis aber nicht so tragisch da das Klangbild immer noch sauber ist und man die einzelnen Instrumente klar raushört. Von einer Totgeburt aus der Produktionsklinik ist man klanglich aber sehr weit entfernt. Und das ist auch gut so und passt bestens zum undergroundigen Stoff. Gleich der erste Track "Orgullo Nativo" zeigt das hier viel mehr geht als nur Thrashgerumpel, im zweiten Teil schleppt sich der Titel in eine depressive schwarzmetallische Richtung die sehr gut passt. Was mich etwas nervt sind die vielen Zwischenstücke in Form von irgendwelchen Gesprächsaufzeichnungen. Keine Ahnung ob das Filmsamples sind, über die Herkunft erfährt man nichts. Und da das alles in (vermutlich) spanisch gehalten ist verstehe ich kein Wort und hab somit auch keine Ahnung um was es geht. Von den 14 Titeln sind 6 Stück reine Sprachsamples, dazu noch ein Intro namens "Preludio al infierno" und zwei fies verwaschene Bonussongs die als "Rehearsal Hidden Bonus Tracks" verzeichnet sind und nur mit zwei zugekniffenen Augen als hörbar eingestuft werden können. Und wer jetzt mitgezählt hat kommt auf? Genau, 5 verbleibende Titel. Und die bieten auch nicht so viel Abwechslung wie die Hymne mit dem Bandnamen. Das Songmaterial rödelt etwa einfallslos durch und wird nur durch das finstere Organ von Sänger Cesar Urrego vor dem Durchschnitt bewahrt, durch ihn bekommt die Einordnung "infernalischer Gesang" eine weitere Dimension.

Fazit? Als kompaktes Brett ohne die ganzen Zwischenspiele würde das Teil sicher sehr gut funktionieren, so geht immer wieder die Energie und der Fluss verloren, dadurch das ich nichts verstehe sinkt bei mir auch die Aufmerksamkeitsspanne. Die Titel an sich sind feiner südamerikanischer Undergroundthrash mit schwarzer Färbung und einem genialen Sänger, das Albumartwork ist erste Sahne.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44:45 Minuten
Label: Morbid Skull Records
Vö: 05.05.2018

1.Entre el campo de batalla
2.Orgullo nativo
3.Sesión
4.Salario miserable legal vigente
5.Sesión
6.Verdugo
7.Sesión
8.Euthrashnasia
9.Sesión
10.Preludio al infierno
11.Infierno
12.Ejecución
13.Libido infernal (Rehearsal Hidden Bonus Track)
14.Invasion thrasher (Rehearsal Hidden Bonus Track)

https://morbidskull.bandcamp.com/album/entre-el-campo-de-batalla

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Review: Down Among The Dead Men - ...And You Will Obey Me
Geschrieben am 06.05.2018, 22:59 von Styx

Down Among The Dead Men - ...And You Will Obey Me

Und hier haben wir ja wieder ein neues Rogga Johansson Album! Viele werden es mal wieder als Stangenware abtun und mich freut es dennoch tierrisch monatlich mit einem neuen Rogga Album beglückt zu werden!

Diesmal hat sich Rogga mit Dave Ingrimm (ex-Benediction & ex-Bolt Thrower) zusammengetan und liefert inzwischen das fünfte Album mit Dave ab (3 unter Down Among The Dead Men & 2 unter dem Banner Echelon).

Die Scheibe bringt mehr Rogga's Crust Einflüsse zur Geltung und man könnte meinen, dass diese Musik (wie bei Rogga eigentlich normal) auf den jeweiligen Sänger zugeschnitten sind. Das Album weist sehr viele versteckte und düstere Melodien auf, die sich sehr gut mit den schnellen und "fastforward" Granaten mischen. Die Scheibe vermittelt auch öfters den Eindruck, dass man es mit
einer schwedischen Version von Benediction zu tun hat. Das gesamte Album kommt sehr flott aus den Boxen und mit den ersten 3 Songs behält man den Fuß durchgehend auf dem Gaspedal, bis die Scheibe mit "The End Of Time" etwas aufgelockert wird und man etwas Melodie mit eingbringt. "Omega" reiht sich daneben perfekt ein. Mit "The Age Of Steel" kommen wir zu meinem persönlichen
Favoriten auf dem Album! Dieser geniale melodiöse Part! Zum Ende des Albums nimmt man den Fuß etwas vom Gaspedal. Die Songs "Eye Of Harmony" und "Darkness Of Glass" sind mit die langsamsten Stampfer auf der Scheibe. Besonders "Eye Of Harmony" weiß hier am Ende mit seiner großartigen Melodie zu überraschen. Bei "Darkness" scheint des öfteren mal die Seite von Rogga durch,
die man nicht so oft vernimmmt. Der Song ist sehr "Death'N'Roll" lastig! Mit Panopticon gibt es nochmals schön eine aufs Dach und dann ist das Album auch fertig.

Wer die ersten beiden Alben mag und auch auf Echelon steht, der kann hier nichts falsch machen und auch ohne Bedenken zugreifen. Wer früher kein Rogga Fan wird es auch jetzt nicht werden. Für mich ein weiteres Highlight eines einmaligen Künstlers aus Schweden.



Bewertung: 9,0/10

Gesamtlänge: 30:34
Label: Transcending Obscurity
VÖ: 15.06.2018


Tracklist
01. Destroy The Infinite
02. Axis Of Insanity
03. ...And You Will Obey Me
04. The End Of Time
05. Omega
06. House Of Blue Fire
07. The Age Of Steel
08. Eye Of Harmony
09. Darkness Of Glass
10. Panopticon

Webseite der Band: https://www.facebook.com/DownAmongTheDeadMen/



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