Path of Death V
08.10.2016 Mainz
Pentagramm

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19. Protzen Open Air 2016
24.06. - 25.06.2016

Protzen open airDas 19. Protzen Open Air lockte wieder 1000 Fans in das kleine Dörfchen in Brandenburg. Nicht nur wegen des wieder vorzüglichen Billings war das POA bereits seit Januar ausverkauft. Denn das POA bedeutet auch familiäre Atmosphäre, nette Leute, Freunde treffen, humane Preise, gutes Essen, Lagerfeuer(romatik), Partymucke nach den Gigs und und und … also viele gute Gründe sich ein Ticket zeitig zu besorgen. Die Mehrzahl der Besucher ist Ü30 und ist an einem gemütlichen Festival interessiert und so soll es auch sein. Das Gelände wurde etwas umgestaltet und die Zufahrt war auch am anderen Ende des Geländes. Der Grillmeister war ebenfalls auf die gegenüberliegende Seite des Festivalgeländes gewechselt, was den Vorteil hatte, dass er somit auch das Catering für den Backstagebereich machen konnte. Ansonsten blieb alles weitgehend beim Alten und niemand musste sich nachts im Bierrausch im Dunkeln verlaufen.
Die Security war wieder supernett und hatte rein gar nichts zu tun. Wogegen die Helfer in den Getränkeständen schon. Denn bei 34°C Hitze hat der gemeine Metalfan großen Durst und dieser muss zumeist mit viel Bier gelöscht werden.
Apropos Wetter: Überhaupt muss man den Fans und vor allem den Bands Respekt zollen, denn bei diesen Temperaturen zu spielen oder zu moshen ist schon extrem. So lief auch den meisten Bandmitgliedern während der Gigs der Schweiß in Strömen die Arme herunter und tropfte auf die Bühne. Die Shirts und sonstige Klamotten waren auf wie auch vor der Bühne meist triefend nass und durchgeschwitzt. Die extreme Hitze hielt von Freitag bis ungefähr zum Bodyfarm Auftritt am Samstag an. Danach wurde es dann merklich kühler und in der Nacht zum Sonntag waren schon wieder die wärmenden Zipper angesagt.

Nachfolgend meine Eindrücke, die ich bewaffnet mit Foto, Stift und Notizblock für euch gesammelt habe…

 
Funeral whore
Freitag:
Die ersten beiden Bands Moronic und Drill Star Autopsy haben wir leider verpasst und so begann das POA für uns erst mit den Niederländern Funeral Whore.
Die Band hatte trotz der Hitze viele Fans vor die Bühne locken können und spielte eine gute Show. Der fette Death Metal des Vierers überzeugte auf ganzer Linie. Die Fans bangten und spendeten Applaus für die Leistung.


Protection of hateMit Protection of Hate stand so etwas wie ein Loacalmatador auf der Bühne. Denn die Berliner Hardcore Combo hatte viele Berliner Fans mitgebracht und aber auch neue dazu gewonnen.
Der flotte kernige Hardcore des Dreiers wurde von den Fans gefeiert und die einzelnen Bandmember mit Rufen aus dem Publikum hochleben lassen. Sänger Inge ließ ein paar Sprüche ab und so war der Gig der „Berlin Underdogs“ eine einzige Party.

Kali YugaDanach stand melodischer Death Metal auf dem Programm. Die Ostdeutschen Kali Yuga waren zu fünft gekommen, um mit ihrem eingängigen Death Metal die Hütte zu rocken. Bei immer noch brütender Hitze machte die Band ordentlich Stimmung und das Publikum ließ sich anstecken und machte mit. So konnte man hier und da ordentlich kreisende Matten sehen.

Mit Furnaze kam nun Thrash Metal an die Reihe. Der Dreier bestehend aus Gesang/Gitarre, Basserin und Schlagzeug überzeugte durch wahnsinnig filigrane Gitarrenarbeit.
Erwähnenswert, dass nach vier gesehenen Bands bereits die dritte Frau mit Bass (2) oder Gitarre (1) auf der Bühne stand.
Purgatory
Die Sachsen Purgatory waren aus Nossen angereist, um uns düsteren Death Metal um die Ohren zu hauen. Gewohnt professionell zogen Purgatory ihr Set durch und ließen sich auch durch die brutale Hitze nicht wirklich stören. Viele Fans, darunter auch einige Musiker der vorhergehenden Bands, hatten sich vor der Bühne eingefunden, um den finsteren harten Tönen auf der nebelumwobenen Bühne zu huldigen.
Danach zog erst mal ein heftiges Gewitter mit Sturm, aber ohne Regen, über das Gelände.

FleshcrawlDie old school Schwedentodkapelle Fleshcrawl zeigten, wo der Hammer hängt und warum man sie auch als die schwedischsten aller deutschen Death Metalbands nennt. Knarziger Gitarrensound gepaart mit ufta ufta Drums und Growls von Frontmann Seven Groß verfehlten nicht ihre Wirkung und die sehr volle Hütte wurde abermals von den Fans gerockt.

Die Berliner Postmortem holten heute ihren im letzten Jahr, nur Minuten vor dem Auftritt, abgesagten Gig nach. Mit ihrem groovenden Death Metal nehmen Postmortem bekanntlich keine Gefangenen und brettern direkt in die Fresse. Mit Songs
wie Give us hate, Ghost of the warship, Hate covers hate, Among the dead, Hate, kill, destroy und PostmortemRevolution hatte man einen bunten Mix der letzten Alben am Start und ich meine noch „Killing days“ erkannt zu haben, bin mir da aber nicht sicher. Als besondere Überraschung präsentierten Postmortem uns einen Gastsänger. Und dies war kein Geringerer als Marc Grewe, der noch bis vor ein paar Monaten bei Morgoth sang. Soweit ich mich erinnere, hat er zusammen mit Pütz den Song „Hate, kill, destroy“ gesungen. Meiner Meinung nach war der Sound nicht wirklich gut abgemischt, so dass Gesang und Instrumente nicht sauber rüber kamen und den Gesamteindruck deutlich drückten. Schade, denn Postmortem haben mich schon oft mit fettem und druckvollem Sound begeistert. Die vielen Fans hatten auf jeden Fall viel Spaß und mächtig gefeiert, forderten eine Zugabe und bekamen diese prompt geliefert.

Da die Niederländer Soulburn in einem Megastau festsaßen, wurde der Slot kurzfristig mit den Österreichern Belphegor getauscht. Da die Black Metaller bereits frühzeitig in Protzen eingetroffen waren, dürfte es kein größeres Problem gewesen sein. Ein eigens, (oder waren es zwei?), mitgebrachter Roadie hatte allerhand auf der Bühne zu tun. Schlagzeug und Gitarren stimmen, zwei Gebilde aus
BelphegorZiegen/Schaf-Knochen aufbauen, schnell noch die ABC-Schutzmaske ans Mikro gehängt und zum Schluss einen Kelch mit heftig dampfendem Weihrauch aufgestellt... Dann ging es endlich los mit Black Metal à la Helmuth, Serpenth und Band. Helmuth kam und nahm auf der Bühne erstmal einen Schluck aus der bereitgestellten Rotweinpulle. Er, gewohnt wortkarg, stöhnte in den Pausen zwischen den Songs gelegentlich sein „Deutschlaaand“ ins Mikro. Zwischendurch kam noch ein „Mönch“ in schwarzer Kutte auf die Bühne und versprühte noch mehr Weihrauchqualm und Bassist Serpenth zeigte eine gute Stageaction und zog finstere Grimassen. Trotz der aufwendigen Show und der exquisiten Auswahl an Songs der letzten 13 Jahre konnten mich die Österreicher heute vom Sound sowie auch sonst nicht überzeugen. Zu flach, ohne den nötigen Groove und Bums zogen die Songs im dichten Nebel und Weihrauchdunst an einem vorbei, ohne dass sich der Leibhaftige auch nur ansatzweise blicken ließ.
Hier für Interessierte die (wohl) komplette Setlist: Feast Upon the Dead, In Blood - Devour This Sanctity, Gasmask Terror, Hell’s Ambassador, Rex Tremendae Majestatis, Lucifer Incestus, Conjuring the Dead, Pactum in aeternum, Bondage Goat Zombie, Totenbeschwörer, Totenkult - Exegesis of Deterioration.

SoulburnAnders lief es da bei Soulburn, die nun als letzte Band des Freitags an der Reihe war. Schnörkellos und ohne jeden Schnick-Schnack oder Pomp ballerten sie ihren geilen Black/Death/Doom Metal von der Bühne. Was sollte man von der Supergroup, der niederländischen Metalcommunity, bestehend aus Twan van Geel am Mikro und Bass, Bob Bagchus an den Drums, Remco Kreft und Eric Daniels an den Gitarren, auch anderes erwarten. Viele Fans waren, trotz der mittlerweile angenehmen Sommernacht und des gemütlich brennenden Lagerfeuers, gekommen, um mit Soulburn abzufeiern. Es wurde mächtig gebangt und Party gemacht, die den Niederländern auf der nebelverhangenen Bühne sichtlich gefallen hat. Gespielt wurden natürlich Songs des letzten Albums „The Suffocating Darkness“ und mit dem Knaller „Feeding on Angels“ wurde irgendwann nach 1 Uhr der erste Tag des Protzen Open Airs musikalisch beendet.



LagerfeuerNach dem Gig war nun die beste Gelegenheit mit Freunden von Bands wie Purgatory, Revel in Flesh sowie Veranstaltern und Helfern vom Party.San und einigen anderen gemütlich noch ein paar Bierchen zu zischen, zu quatschen und am Lagerfeuer abzuhängen. Zwischendurch besuchten wir auch das Partyzelt in dem Musik vom 80er Hair Metal bis zu aktuellem Extrem Metal gespielt wurde. Nach Anbruch des Morgengrauens war es Zeit, das Taxi zu rufen und die Geschichte gestaltete sich schwieriger als im letzten Jahr… So war es noch mal eine witzige Situation irgendwann um kurz vor 5 Uhr irgendwo in Protzen auf der Straße noch Soulburn zu begegnen, ihrem Führer folgend, den richtigen Schlafplatz zu finden.


Samstag:
Am Samstag wollten wir, nach der kurzen Nacht, eigentlich zu Avulsed wieder am Start sein, aber ein heftiges Gewitter mit Hagel und Starkregen ließ uns erst mal das Frühstück in unserer Unterkunft noch etwas Chapel of Diseaseausweiten. Trotz des Gewitters wollte sich das Wetter nicht abkühlen und so blieben die Temperaturen an diesem Samstag zunächst wieder bei ca. 32° C.

So kamen wir dann leider erst zu Chapel of Disease beim POA an, denn diese Band darf man sich nicht entgehen lassen. Und es war ein äußerst gelungener Auftritt der vier Kölner. Überragende Gitarrenarbeit, die einem die Nackenhaare stehen ließ, zog einen sofort in den Bann. Viele Fans waren auch hier wieder vor der Bühne erschienen und machten trotz der Hitze riesig Stimmung. Chapel of Disease überzeugten auf voller Länge und spielten mit super Sound ihre Songs so originalgetreu wie auf den Alben. Großes Kino, meine Herren!

LividityLividity aus Illinois/USA zählen eigentlich musikalisch und von ihrer Einstellung her nicht unbedingt zu meinen Favoriten. Dennoch waren speziell für die Brutal Death Grinder viele Fans angereist und auch vor der Bühne aufgelaufen. Obwohl bei der Band der Schweiß in Strömen floss, spielten sie ein fettes und überzeugendes Set. Auch die Fans gaben trotz der Hitze alles und ein Circlepit rotierte fast durchgängig vor der Bühne.

Weiter ging es mit einem meiner Favoriten, nämlich Bodyfarm aus den Niederlanden. Die Herren überzeugen normalerweise immer mit ihrem bangkompatiblen melodischen Death Metal mit ordentlich Groove und der Liveperformance. Die Halle war bei Bodyfarm nicht ganz so gut gefüllt, dennoch machten die Fans kräftig mit und ließen die Matten ordentlich kreisen. Trotz der gewohnt guten Performance konnten die Niederländer mich heute nicht vollständig vom Hocker hauen, vielleicht lag es auch an der Songauswahl, die mir nicht so zusagte und auf der einige der groovigen Hits fehlten.

Malignant TumöurDie Tschechen Malignant Tumöur sind schon Stammgäste auf dem Protzen Open Air und haben eine Riesenfanbase beim POA. Die Temperaturen waren glücklicherweise nach dem Vorbeiziehen eines weiteren Gewitters etwas kühler und die Band legte gewohnt fetzig und wild los. Der Motörhead-lastige, crustige Metal der vier Jungs gefiel der vollen Hütte und es herrschte eine Partystimmung. Der Sound war ausgesprochen gut und überall wurde gemosht und gebangt, was das Zeug hielt.

DisbeliefDisbelief waren die Nächsten und haben mich völlig weggeblasen. Gar nicht so zäh, wie ich die Songs der Hessen in Erinnerung hatte, knallten die Songs frisch und hart voll auf die Zwölf. Sänger Karsten "Jagger" Jäger war bester Laune und Stimme und machte eine gute Show, wie auch der Rest der Band. Ein glasklarer und fetter Sound, sowie bollernde Drums sorgten für den perfekten Unterbau. Bis in die letzten Reihen wurde dem Gig von Disbelief fast andächtig, fast respektvoll gelauscht, gebangt oder zumindest mit dem Kopf genickt. Mit 26 Jahren Erfahrung hatte die Band heute die Menge fest im Griff. Mit viel Applaus bis in die letzten Reihen wurde die Band nach ihren alten Hits „To the sky“ und „Misery“ entlassen. Großes Kino.

KampfarJetzt folgten die Norweger Kampfar mit Pagan/Black/Folk Metal und ich verrate es vorweg: Hier wurde noch mal eine Schippe draufgelegt. Ich war gespannt wie dieser Style hier von den POA Fans aufgenommen wird. Da ich bereits zuvor viele Kampfar Shirts gesehen hatte, konnte von einem größeren Publikum ausgegangen werden. Und so war es denn auch, schon einige Zeit vor dem Auftritt der Band hatte sich viel Publikum vor der Bühne versammelt. Als dann Kampfar loslegten, war die Stimmung großartig und es wurde mitgesungen, die Fäuste gereckt und mitgebangt. Sänger Dolk zeigte eine tolle Show und legte nach und nach seinen Oberkörper (mit dem Kampfar Tattoo) frei und zwischendurch ein riesiges Nagelarmband an und ab. Er heizte mit seinen Gesten die Stimmung an und brachte die Hütte zum Brodeln. Gitarrist Ole Hartvigsen zeigte ebenfalls eine sehr aktive Stageaction und selbst Finsterling Jon Bakker am Bass heizte die Menge an. Die oft stampfenden rhythmischen Songs der Norweger wurden lauthals mitgesungen und die ganze Halle bebte. Ein großartiger Gig, der allen Anwesenden sicher lange in Erinnerung bleibt.

Impaled NazareneEin Kontrastprogramm lieferten die nächsten Skandinavier Impaled Nazarene. Pfeilschnell, grell und gnadenlos ist der Metal der Finnen. Gerüchten zufolge soll man Sänger Slutti666 noch kurz vor dem Gig, (den Rausch ausschlafend), schlafend Backstage gesehen haben. Nun aber auf der Bühne, machte er seinen gewohnt guten Job. Wer die Finnen kennt, machen diese keine großen Worte sondern knallen einem ihre Songs gnadenlos vor den Latz. Die Halle war bei Impaled Nazarene auch nicht vollständig gefüllt, aber die Band bretterte ihre Songs runter, ließ auch Smashhits wie „Total war – Winter war“ nicht aus. Die geforderte Zugabe wurde ebenfalls nicht gegeben, wie zuvor schon bei Disbelief.

Nun folgte der Headliner Brujeria aus „Mexiko“, die gerade auf Europa Tour sind. Tatsächlich weiß ein jeder, dass Brujeria
Brujeriaein multinationales Projekt aus sehr bekannten Musikern ist. Heute habe ich aber Gitarrist Shane Embury alias Hongo vermisst. Auch bei den anderen war ich mir nicht gänzlich klar, ob die erwarteten Musiker hinter den Masken versteckt waren. Der spanische Death und Grind ist allerdings ehrlicherweise nicht meine Baustelle. Auch wenn der Gig ganz fetzig war, der mexikanische Gangsta-Look schick aussieht und mit der „merkwürdig“ aussehenden Gastsängerin im roten Kleid (Botox und aufgespritzte Lippen lassen grüßen) auch etwas zur Auflockerung getan wurde, habe ich mir nicht den kompletten Gig angesehen und draußen schon mal ein kühles Bierchen verköstigt. Die Songs kamen mir anfangs etwas „hakelig“ vor, wurden aber gegen Ende richtig fett, basslastig und groovig. Dem Publikum hat die Show wohl gut gefallen und es wurde ordentlich mitgemacht. Im Ohr ist mir, der kurz vor dem Ende gespielte, uralte Song „Brujerizmo“ vom gleichnamigen Album von 2000, hängen geblieben, da der mir live deutlich besser gefallen hat als auf der Scheibe. Interessant auch die T-Shirts der Band, die den amerikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump mit einer Machete im Schädel oder gar nur den abgeschlagenen Kopf zeigen. Im September kommt übrigens die neue Scheibe „Pocho Aztlan“ auf den Markt.


Schlussfoto mit FreundenSo endete denn leider wieder der offizielle Teil eines weiteren tollen Protzen Open Air für uns. Aber selbstverständlich wurde noch weiter gefeiert und die mittlerweile sehr milde Sommernacht genossen. Mit Freunden von Purgatory, Party.San und Protection of Hate wurden ein paar Biere und scharfe Mexikaner getrunken und der „kalte Hände Contest“ durchgezogen. Die Metaldisco ballerte wieder laut aus dem Zelt und bei einigen Songs wurde so laut mitgegrölt, dass man es fast im ganzen Ort hören konnte.
So verabschiedeten wir uns denn gegen 4 Uhr und konnten diesmal pünktlich mit dem Taxi zu unserer Unterkunft abrücken.
Wieder mal haben wir ein großartiges Festival erlebt dürfen und werden sicher nächstes Jahr wieder am Start sein, zumal bereits am Samstag die ersten fetten Buchungen für das POA 2017 bekannt gegeben wurden.
Abermals viel Dank an Mario und Andrea Grimmer für den Support sowie allen Helfern und Fans.


Verfasst von Pit aka UnDerTaker


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 11.07.2016