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Hell-is-open

 


Review: Hegemone - Voyance
Geschrieben am 13.08.2022, 17:47 von ALUCARD

Hegemone - Voyance

Der September wird dster. Sehr dster. Zumindest wenn man dann die neue Hegemone Platte in den Hnden hlt und diese auflegt....

So finster und mystisch wie das Albumcover ist auch die Musik, vernebelt, negativ, schwarz. Mit viel Wucht gesegnet startet die Reise mit "Nourishment", ohne Warmlaufzeit, ohne Vorwarnung. Abgrndiger Gesang im Wechselspiel von Schreien und Grollen trifft auf erste dystopische Riffwnde, das Tempo bleibt zaghaft. Lsst man die Zgel etwas lockerer fllt sogar etwas Licht in dieses Gebilde, ab der dritten Minute ffnet sich der Titel sogar und die Atmosphre wird vertrumter. Und zack, ist man in die Falle getappt: Minute 4 erdrckt den Hrer mit einem massiven Riff. Aber es bleibt mysteris, anbetender Klargesang trifft auf Geschrei, geradezu sanfte Gitarrenklnge geleiten zum Ende des Titels der am Ende mehr Post-als Black Metal ist.

Aber man merkt, die Polen machen es einem auf "Voyance" nicht leicht, an dem Wechselspiel aus teils brachialen, dann wieder trumerischem Passagen ndert sich nicht viel. Dort einen Weg hineinzufinden ist sicher nicht leicht, aber es knnte sich lohnen. "Solance" erhht den schwarzmetallischen Anteil deutlich und hat dadurch etwas hypnotisches das einen mitreit, die zweite Hlfte von "Odium" gibt sich einem sogartigen Groove hin der fasziniert. Das zu Halbzeit auftauchende "Sermon" ist deutlich entspannter (wenn man den wtenden Mittelteil ausklammert) und fhrt zum Ende hin ganz weit weg von allen metallischen Klngen.

Final gesagt eine spannende Reise durch die unterschiedlichsten Schattierungen von Schwarz, in manchen Momenten dringt sogar Licht hindurch. "Voyance" arbeitet mehr ber die atmosphrische Schiene, Hits oder Ohrwrmer sucht man vergebens. Nichts fr die Samstagabendparty, eher fr das stille, dunkle Kmmerlein.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 50 Minuten
Label: Brucia Records
V: 15.09.2022

01 - Nourishment (7:33)
02 - Solace (4:49)
03 - Odium (5:58)
04 - Sermon (9:58)
05- Abeyance (6:53)
06- Inference (6:22)
07- After Demise (8:43)

https://bruciarecords.bandcamp.com/album/voyance

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Review: Panzerfaust - The Suns of Perdition - Chapter III
Geschrieben am 10.08.2022, 13:39 von UnDerTaker

Panzerfaust - The Suns of Perdition - Chapter III: The Astral Drain

Die Scheibe der Kanadier ist zwar schon ein paar Tage drauen, aber dennoch muss fr dieses Machtwerk ein Review geschrieben werden.
Auch auf dem nun dritten Album der The Suns of Perdition-Reihe liefert die Band wieder groe Black Metal Kunst ab. Im Gesamten wrde ich sagen, dass die 9 Songs (dabei 3 Introstcke) etwas langsamer geworden sind als in der Vergangenheit. Dafr sind die atmosphrischen und auch doomigen Anteile mehr geworden. Das ganze Album ist eine atmosphrische, teils hypnotisch dstere Reise, begleitet von Verzweiflung, Trostlosigkeit und Schwermut. Man schafft es stets einen Spannungsbogen aufzubauen der irgendwann in einen schnelleren Wutausbruch fhrt - ein gutes Beispiel hierzu ist der Song B22: The Hive and the Hole. Neben den tiefgestimmten Grundrhythmen und hypnotischen Drumming, begeistern schlaue angsteinflende Riffs und der bekannte zweistimmige tiefe Growlgesang. Geniet diesen Gesang ausgiebig in einer beschwrend klingenden Messe im Song Bonfire of the Insanities. Schnell und treibend kann Panzerfaust auch, was uns im Song The Far Bank at the River Styx demonstriert wird.
The Suns of Perdition - Chapter III: The Astral Drain ist ein Album, was in einem Stck gehrt werden muss (inkl. aller Zwischenspiele) um das schwarze Gesamtwerk zu erkennen und zu verinnerlichen. Wildes Gehacke oder Anleihen an die 90er Balck Metal Jahre sind auf dem Album selbstverstndlich nicht enthalten.

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 47:41
Label: Eisenwald Tonschmiede
V: 22.07.2022

Tracklist
1. Death-Drive Projections
2. The Fear (Interlude)
3. B22: The Hive and the Hole
4. The Pain (Interlude)
5. Bonfire of the Insanities
6. The Fury (Interlude)
7. The Far Bank at the River Styx
8. Enantiodromia (Interlude)
9. Tabula Rasa



Facebook: facebook.com/PANZERFAUST.BM.OFFICIAL

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Torture Killer - Dead Inside / EP
Geschrieben am 06.08.2022, 20:40 von Exorzist

Review: Torture Killer - Dead Inside / EP

ber neun verdammt lange Jahre, mussten sich die Fans der finnischen Groove Death Knige von Torture Killer gedulden, bis endlich neues Material in der Form der hier vorliegenden 3 Song EP "Dead Inside" verffentlicht wurde. Die EP wurde bereits im Februar 2019 im Studio aufgenommen, jedoch wurde der Traum von einer komplett analog aufgenommenen EP doch eher zum Albtraum fr die Band. Es dauerte, bis der Frust ber die misslungene Produktion sich legte und man sich entschied, die Probleme anzugehen und den Mix der EP in Eigenregie neu vorzunehmen. Ende 2021 hatte man dann einen Sound, mit dem alle zufrieden waren und die EP konnte endlich in Produktion gehen.

Als alter Fan der Band war ich doch sehr gespannt, was die Herren um Songwriter Jari Laine hier neues kreiert haben, dementsprechend nervs wurde auch die Play Taste zum ersten neuen Song "Dead Inside" bettigt. Wenn man dann nach ca. 30 Sekunden bangend, mit einem breiten Grinsen im Gesicht vor den Lautsprechern sitzt, hat die Band wohl alles richtig gemacht. Der Einstieg in den Song klingt anfangs etwas gewhnungsbedrftig, wenn dann aber das gewohnt kernige und groovende Rffing einsetzt ist es wieder da, dieses Gefhl in einem dicken Panzer sitzend, grinsend und bangend durch die Botanik zu brettern. Pessi growlt gewohnt derb und druckvoll, der Refrain fetzt und die Rhythmusabteilung ballert im gewohnten Midtempo einen bangkompatiblen Sound durch die Speaker, welcher unermdlich die Nackenmuskulatur anspricht. Hook um Hook wird hier serviert, Torture Killer wissen einfach wie man den Zuhrer bei Laune hlt, ein toller erster Einstieg in die EP. Der zweite Track "The Omen" ist ein reines Instrumentalstck, welches mit dsterem Klavier und Synth-Klngen eine dunkle Aura verbreitet und einem zum nchsten und letzten Song "Iniquiry" geleitet. Die ersten Takte zu Iniquiry machen direkt klar, dass es hier gleich derb was auf die Fresse gibt. Tiefer gestimmt und mit einem mchtigen Riff versehen welches einen in die Knie zwingt, wird dieser Song ein weiterer Gassenhauer bei anstehenden Liveshows, da bin ich mir mehr als sicher. Die variable Arbeit an den Drums mit kurz aufblitzenden Einstzen der Doublebass gefllt mir ebenfalls extrem gut, ebenso die eingestreuten Soli, hier passt einfach alles wieder arschgeil zusammen. Ein groovender Brecher vor dem Herrn der die ganze Klasse der Band aufzeigt, wer hier nicht zumindest Kopfnickend vor der Anlage sitzt, sollte wirklich mal seinen Puls nach einem Lebenszeichen absuchen.
Der fette und druckvolle Sound passt bestens zu den kraftvollen Songs und die optische Aufmachung der EP durch Wes Benscoter, welcher schon fr das Artwork vom Album Swarm verantwortlich zeichnete, ist ebenfalls groartig geworden.

Fazit: Wer auf die bisherigen Torture Killer Alben / EP abgefahren ist und nicht nur an den ganz derben Songs der Anfangstage hngt, kann sich "Dead Inside" vllig bedenkenlos ins heimische Regal stellen. Die finnischen Deather bleiben ihrer bisherigen Linie treu und zeigen gewissen Szenegren mal wieder, wo der Hammer hngt. Groartige Vernderungen im Sound sind nicht auszumachen und innovativ ist das auch nicht, aber hey, wer will das auch schon bei dieser Band hren...mich jedenfalls hat die Band wieder fr 11min. vllig abgeholt und alle Erwartungen erfllt. Einziger Wermutstropfen sind die leider "nur" zwei echten Songs der EP. Wollen wir hoffen, dass es nicht wieder so verdammt lange dauert, bis es wieder neues und kerniges Kraftfutter dieser groartigen Band zu hren gibt.

Anspieltipp: Iniquity
Wertung: 9 / 10
Gesamtlnge: 11:10 Minuten



Tracklist:
1. Dead Inside
2. The Omen
3. Iniquity


Website der Band:
https://www.facebook.com/people/Torture-Killer-official

Label:
https://theotherrecords.com

V: .29.07.2022




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Maryland Deathfest 2024
Geschrieben am 03.08.2022, 18:23 von UnDerTaker

mdf%202024Das 19. Maryland Deathfest findet vom 23. - 26.05.2024, ja erst 2024!, statt. Ort, Zeit und Bands werden erst in der ersten Hlfte 2023 bekanntgegeben.
Zudem soll es knftig keine Deathfeste mehr auerhalb Marylands (USA) geben. Somit ist das UK Deathfest nchsten Monat das letzte welches von den Veranstaltern auerhalb von des States Maryland organisiert wird.

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Shroud of Satan
Geschrieben am 21.07.2022, 07:40 von Sol Records



On behalf of Shroud of Satan:

Good evening,
we usually do not spam everyone with the useless "news" you can read in social media about plans for new album, revealing song titles and album covers, posting studio pics or about the latest fart we did, but this time there is a lot to announce concerning Shroud of Satan to make an exception.

The process of creating Shores of Ladon "Witterung", "Heimkehr" and the Kr album was exhausting so we did not touch any instruments for almost one year and all Shroud of Satan related stuff what was already written, prepared and even recorded was postponed until we find motivation to go on...what more or less happened in the last weeks. So here we go:

personnel:
Long time bassist M. (aka Heavy P. or "Gasmasked Flagellant..." in Thorybos duties) decided to quit all band activities for a while. Shroud of Satan will continue as the dual entity which started 10 years ago.

new recording session:
We are currently rerecording all demo songs which we created in the last years, 14 songs total, 100 minutes playtime. To be released as a new album and maybe some splits or EPs or we delete half of them, we`ll see. Drums already recorded, guitars in the making.

new Shroud of Satan related project:
In 2019...or 2020 there was a spontanous recording session after a heavy dose of a certain finnish band which only released a demo/7", a MLP and a split LP in their short period of existence. See this as a tribute. We cannot deny the influence on Shroud of Satan those recordings had.
This will not be released under the Shroud of Satan moniker, project is called "BLACK MYSTERIIS". So pretty much the same relationship Kr has to Shores of Ladon.

"Litany to the Moon" rerelease
"Litany to the Moon" will be rereleased in an extended shape consisting of the initial 4 songs + the song from the split 7" with NORNS, an unreleased song called "Dark Monastery" and "One Shining Star" - a coversong from another certain finnish band whose influence we cannot deny. All songs from the same recording session so it will not feel like a compilation but like something which belongs together. Slightly remixed and first time mastered professionally.

Plan is to finish the aforementioned recording session first and then making plans how to release all this. Expect CD releases. We recommend to spare that mandantory "when comes the vinyl" question. You all know the situation.


Purchase Music:
Label:
https://soldeviantrecords.bandcamp.com/
Band:
https://shroudofsatan.bandcamp.com/

Stream Shroud of Satan - At the Behest of Time Full Album

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Protzen Open Air 2023: Alles Infos
Geschrieben am 19.07.2022, 17:17 von UnDerTaker

poa updateFr das Protzen Open Air in Brandenburg wurden fr die 2023er Edition zwei weitere Bands besttigt.
Mit dabei sind vom 22.06. - 25.06.2023:
Benighted (Fr)
Vomitory (Se)

Bisher wurden bereits besttigt:
Fleshless (Cz)
Sacrifire (D)
Sabiendas (D)

Website: www.protzen-open-air.com

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REMAINS
Geschrieben am 18.07.2022, 20:12 von Exorzist

 Die australischen Deathgrinder von REMAINS haben ihr neues Album "Grind 'Til Death" via Spikerot Records und Disdain Records verffentlicht. Wer das Album schon vorab antesten will, HIER geht es zum Stream!

Extreme stadium grind with epic blasting assaults and windmilling rockin hooks to blow your lids clean off - Today Melbourne based deathgrind powerhouse REMAINS releases its debut full-length record "Grind 'Til Death" via Spikerot Records and Disdain Records. Formed in 2019 and featuring members of highly reputed bands Blood Duster, Captain Cleanoff, The Kill, Fuck Im Dead, King, The Day Everything Became Nothing, REMAINS are slicing their name into the Australian metal scene, and soon in the rest of the world! The album is now available on LP, CD, Tape & all major digital platforms, or simply listen to the full beast below!

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The Blackest Path!!
Geschrieben am 16.07.2022, 20:49 von Exorzist

the%20blackest%20pathZeit einen neuen Pfad einzuschlagen!

Leider werden wir aus diversen Grnden das alljhrliche Path of Death auf nchstes Jahr verschieben mssen. Aber keine Sorge, denn wir bereiten gerade mit unseren Freunden von Horresque etwas neues, dsteres vor!

Markiert euch schonmal den 08. Oktober 2022 fett in euren Kalendern, denn da beschreiten wir The Blackest Path!!

Unsere ersten Weggefhrten werden Horns of Domination sein.
Bandwebsite: Facebook



Mehr Infos folgen bald

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Review: Entrails - An Eternal Time of Decay
Geschrieben am 16.07.2022, 16:35 von ALUCARD

Entrails - An Eternal Time of Decay

So wie die Kollegen auf`m Cover fhlt sich sicher so mancher in diesen Tagen, der Planet brennt mal wieder ganz ordentlich. Also schnell rein in die gute Stube und mal lauschen was sich hinter dem schmissigen Artwork so verbirgt.

Der Promotext "Swedish Death Metal since 1990, may the HM-2 be with you!" sagt ja eigentlich schon alles, ich denke Entrails drften keine Unbekannten sein. "Wake the Dead" schallt es einem zeitnah entgegen, das erwarte ich ja jeden Morgen von meinem Kaffee. Hat die Platte also das Potenzial Tote wieder zum Leben zu erwecken?

Eventuell, wenn sie noch nicht richtig tot sind, also nur so fast. berzeugend dargeboten wird die Mukke jedenfalls, berraschendes sucht man eher vergebens. Was dem Album fehlt ist so ein richtiger Hit, so ein Titel wo man denkt "Jawoll, jetzt brennt aber der Kittel, jetzt ist der Luzifer los". Nicht missverstehen, "An Eternal Time of Decay" rdelt gut durch und animiert auch zu weiteren Durchlufen. Aber so richtig prgende Momente die das Teil essentiell machen wrden gibt es nicht. Klar, jeder Track hat seine eigene Note soweit der selbstgesetzte Rahmen das zulsst. Rausstechen tut aber auch nix, weswegen ich es mir auch erspare euch irgendwelche Anspieltipps an die Hand zu geben.

Mich strt ein wenig das klackernde Schlagzeug wenn es mal schneller wird, mehr Wumms untenraus htte mir besser gefallen. Ansonsten passt das alles soweit, Entrails sind ja wie gesagt keine Anfnger mehr und wissen wie man HM2-befeuerten Deathmetal zu spielen hat.
"An Eternal Time of Decay" arbeitet eher nach dem "Schuster bleib bei deinen Leisten Motto" anstatt "Auf zu neuen Ufern", was je kein Fehler ist/sein muss. Oder, wie es der Promotext sagt: "they love their beloved genre and simply seek to honor it; hey, if its not broke, why try to fix it, right?"

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 46:22 Minuten
Label: Hammerheart Records
V: 24.06.2022

1.An Eternal Time of Decay 01:44
2.Die to Death 04:01
3.Fear the End 05:08
4.The Dead 03:56
5.Slayed to a Pile of Flesh 04:19
6.Open Casket Feast 04:04
7.Dead by Evil 05:40
8.Inverted Graveyard 04:08
9.Autopsy 05:16
10.Reborn in Worms 03:37
11.Possessed 04:22

https://hammerheart.bandcamp.com/album/an-eternal-time-of-decay

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Review: Bellgrave - Back as King
Geschrieben am 15.07.2022, 10:41 von ALUCARD

Bellgrave - Back as King

Zurck als Knig? Folgen den grossen Worten auch grosse Taten?
Dat hier is Album Nummer 6 der Berlin/Brandenburg Connection Bellgrave, der Name war mir zwar gelufig aber musikalisch nicht vertraut. Irgendwie ist der alte Snger auch wieder mit an Bord, wer da mehr wissen will muss dieses Internet fragen.

Musikalisch ist das auf jeden Fall meine Baustelle, klanglich roh und ursprnglich gehaltener Deathmetal der entspannteren Art. Sprich, kein Rumpelpumpelufftauffta. Die kantigen Anteile lassen an Totenmond oder deren Brudertruppe Drecksau denken, die ohrschmeichelnden Momente gehen in Richtung von Atrocity zu frhen Zeiten so rund um "Willenskraft". Beides zusammen ergibt eine feine Mischung mit Drehungen und Wendungen innerhalb der Titel die das Gesamtergebnis ber lngere Zeit spannend und unterhaltsam machen.

Das bellende Organ von jetzt wieder Snger Danny muss man mgen, ist halt nicht der Standardbrllwrfel am Mikro. Der hat aber genug Volumen und Variantenreichtum in seinen Stimmbndern um das Teil auch gesanglich aus der Einheitsbreiecke rauszuholen und weiss wann er von hart auf zart umschalten muss. Wo wir dann wieder bei den von mir als Vergleich herangezogenen frhen Atrocity wren, ich denke da an Perlen wie "Love is dead".
Und in all dem schaffen sie es auch noch eine stetig prsente Stimmung zu erzeugen die sowohl melancholisch als auch beklemmend ist, hervorzuheben ist hier "Enemies at the Ocean".

Also, wem das alles zusagt: Ran an das Teil und antesten.
Kommt im Eigenvertrieb als auch via FDA Records.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 42:31 Minuten
Label: Eigenvertrieb/Fda Records
V: 08.04.2022

1.Nemesis 04:49
2.The Return Of The Gunmen 04:02
3.Glory In Black 04:21
4.Kill Your God 03:52
5.Enemies At The Ocean 05:02
6.Mean Black Devil 04:19
7.Back As King 03:57
8.Dying Tunes 03:22
9.At The End Of All Times 03:50
10.Our Way To Eternity 05:39

https://www.bellgrave.de/

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19.08.- BLOOD RED FOG / FANEBRER / THROMOS / Oranienburg
Geschrieben am 14.07.2022, 08:59 von Sol Records



Deviant Records & Kombinat Schwarz Metall

BLOOD RED FOG (Fin)
https://youtu.be/J04lqsFLv1M

FANEBRER (Dk)
https://youtu.be/YEmfBYwuNJ8

THROMOS (Ger)
https://youtu.be/AvSiR5Ibl6g

Date: 19.08.2022

Entrance: 5 PM | Start: 8 PM

Ticket: 25 Euro FOOD & BEVERAGE included!

Contact: KSM@Drengskapur.de | info@deviant-records.de

Location:
Kantine Zur Schleuse
Lehnitzschleuse 11
16515 Oranienburg (near Berlin)
Germany

Facebook Event: https://www.facebook.com/events/1473202576446385

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Konzertbericht und Fotos zum Protzen Open Air 2022
Geschrieben am 13.07.2022, 22:01 von UnDerTaker

POA bedeutet geile Bands, familire Atmosphre, nette Leute, Freunde treffen, humane Preise, gutes und abwechslungsreiches Essen, Lagerfeuer(romantik), Partymucke abends nach den Gigs und und und. Also viele gute Grnde in das kleine Dorf nach Brandenburg zu fahren. Das Billing war auch 2022 ausgewogen und mit interessanten Bands bestckt.
Aufgrund von Corona-Restriktionen wurde in diesem Jahr das Konzept des Festivalgelndes gendert. Die Bhne war nicht wie gewohnt im guten alten Hangar, sondern in Freien aufgebaut. Das Partyzelt wurde auch den Corona-Restriktionen geopfert und es musste eben im Freien gefeiert werden. Wie schon so oft in den letzten Jahren, war auch das Lagerfeuer nicht machbar...

Zum Bericht und den Fotos: https://www.hell-is-open.de/konzert....air.php


Just Before Dawn


Benediction


Raging Speedhorn


Misery Index

(2 Antworten)

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ZappenDuster Open Air 2022
Geschrieben am 03.07.2022, 12:24 von Slaypultura



Zappenduster Open Air die Erste!
Am 06.08.2022 prsentiert euch Black Silence Productions erstmals ein brandneues schwarzes Eisen!
Aus der Zeit der Pandemie konnten wir etwas Gutes mitnehmen. Wir haben gelernt, dass der Innenhof der legendren Sputnikhalle sich super fr kleine Open Airs eignet. Vor zwei Jahren noch unter widrigen Umstnden, haben wir uns nun kurzerhand dazu entschlossen dieses Konzept zu wiederholen und auszubauen. So findet am "Wackensamstag" eine schwarz-folkige Alternative zum "groen Kino" im Norden statt. Fr unsere erste Ausgabe haben wir euch eine feine Auswahl schwarzmetallischer internationaler Acts zusammengestellt.
Fast inbrnstig freuen wir uns euch folgende Bands fr das ZappenDuster Open Air 2022 besttigen zu drfen:

UADA (USA)

SAOR (SCO)
PANZERFAUST (CAN)
FIRTAN (DE)
VERWOED (NL)
LASTER (NL)
HEXER (DE)

Der Vorverkauf startet jetzt und die Karten sind auf 600 Stck limitiert: Tickets




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Review: Panzerkrieg 666 - Panzerkrieg 666
Geschrieben am 27.06.2022, 23:11 von UnDerTaker

Panzerkrieg 666 - Panzerkrieg 666

*** In Vertretung von Keitzer/Chris, stelle ich sein Review hier mal rein ***

Erst seit 2021 aktiv und aus dem Umfeld von Phobiatic und Warfield Within prsentieren uns das aus NRW stammenden Black Metal Duo Panzerkrieg666 rasend schnellen Black Metal genau wie ich ihn mag. Ich glaube bei dem Namen muss ich nicht viel sagen mit welcher Thematik sich diese Monster EP beschftigt
Schon beim Opener GrandCommander weiss man direkt wo die Reise hinfhrt Highspeed-Geprgel bis ins unermessliche. Ein Pures Massaker was man von den Jungs zuhren bekommt, Riffs die wie MG Salven rausgeschossen kommen und sich sehr gut einprgen hier wird einfach vor nichts Halt gemacht.
Mir persnlichen gefllt der Gesang sehr gut komplett hasserfllt, denn genauso muss es klingen und so stellt man sich Black Metal vor, das passt alles wunderbar zusammen.
Das Duo weiss genau was es will und setzt dies auch gekonnt ein hier wird nicht wild drauflos geprgelt, nein, hier hat alles Hand und Fuss und bei den (leider nur) 5 Songs entsteht niemals Langweile
Wartorn drfte Live alles vernichten denn der Song kommt mit einem brachialen Refrain der alles in Grund und Boden stampft. Was ich persnlich gut finde ist das die Songs einen Wiedererkennungswert haben und das zndet ordentlich .
Nach knapp 16 Minuten ist dann schon das Ende erreicht. Ich bin der Meinung und hoffe sehr, das wir schnell in der Zukunft von PANZERKRIEG 666 mehr zuhren bekommen. Wrde mich auch freuen wenn Panzerkrieg 666 das Material Live performen wrden, das wre die absolute Apokalypse! Ich Feier die EP komplett ab und Fans von MARDUK und DARK FUNERAL mssen hier unbedingt reinhren!!!
Anspieltipps : ALLE

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 16:01 Minuten
Label: Human Noise Records
V: 22.04.2022

Tracklist
1. Grand Commander
2. Panzerkrieg666
3. Wartorn
4. Hiding Assassins
5. Hiding Assassins (German alternative version)

Website: Bandcamp



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MISANTHROPIC RAGE - Hallucinatory Phenomena
Geschrieben am 22.06.2022, 17:06 von Cosmower




MISANTHROPIC RAGE
Hallucinatory Phenomena


Drei groartige Alben. Aber scheinbar juckt das keine Sau. Weit weg von ultra-truen, schwarzen Zerstrungsorgien, doch ebenso weit weg von faltenfrei gebgeltem Wacken Black Metal, dessen Schwrze sich hauptschlichim Corpsepaint der Bands widerspiegelt. Und ebenso abseits vom wachsenden Desinteresse meinerseits hinsichtlich des heutigen Krachmachergeschehens, treibt allein der Gedanke an ein anstehendes neues Werk von MISANTHROPIC RAGE meinen Puls in die Hhe. Fr die Musik hat man eine knstlerisch autarke Insel zwischen all den profanen Genre - Welten entdeckt. Wie gesagt, drei groartige Scheiben hat man bereits auf der Habenseite ( die EP ist mir nicht bekannt ) und ginge alles mit rechten Dingen zu, htten die Polen die Metalwelt im Sturm genommen und der Name wre auf breiterer Ebene gelufig. Aber n...weder in Foren noch in Magazinen finden MR so statt, wie ich es mir fr sie wnschen wrde.
Jetzt ist die zum Trio angewachsene Band mit ihrem vierten Album Hallucinatory Phenomena am Start und es sei gleich hier erwhnt, da man sein gewohntes Level souvern halten kann. Diese magische Sogwirkung vermag mich wie immer vom ersten Ton an zu verschlucken. Die typische, wohlig-sinsitre Atmosphre, die vor allem der groartigen Gitarrenarbeit geschuldet zu sein scheint,ist auch dieses mal wieder allgegenwrtig. Mir persnlich ist bislang nichts hnliches untergekommen. Die auf Metal Archives angefhrten Similars BLUT AUS NORD nutzen vielleicht hnliche stimmungsvolle Stilmittel, jedoch hat dies eher einen Beiwerkscharakter bei MISANTHROPIC RAGE dient es jedoch als wesentlicher Bestandteil, quasi als die Essenz der vor Musikalitt berstenden Songs. Einmal mehr glnzt das neue Scheibchen mit einem groen Facettenreichtum, so werden auch mal - wie in der ersten halben Minute von The Birth Of Insanity- amtliche Schellen verteilt. Ihren Spirit atmet die Platte aber primr durch die atmosphrische Dichte. Auch gesanglich bleibt man absolut nichts schuldig, da kann man einige Adjektive aneinander reihen: klar, flehend, schreiend, grummelnd,melodisch,kraftvoll... es passiert diesbezglich wieder mal einiges.
Aber wenn ich hier schreibe ,da MISANTHROPIC RAGE wie gewohnt liefern, so bedeutet das ebenso, da auch Hallucinatory Phenomena wieder einen ganz eigenen Charakter hat und weiterhin nichts nach dem Copy & Paste-Schema geschieht. Somit: Daseinsberechtigung legitimiert ! Es gibt auch wieder keine Anspieltipps. Das Album ist in seiner Gnze ein schwarzes.musikalisches und ja, avangardistisches Kunstwerk.
Ein viertes Mal totale Begeisterung meinerseits, ein viertes Mal keimt Hoffnung auf, da die Band dort angelangt,wo sie hingehrt. Im Fokus der schwarzen Massen.
Macht wieder mal 'ne

> Wertung: 9/10



> Tracklist ( 7 Tracks / 48 Min ):

1. The Personification Of A Dying Shell (04:18 )
2. The Birth Of Insanity ( 05:02 )
3. Further (06:23 )
4. The Afterworld (07:35 )
5. Void ( 08:12 )
6. I Am ( 06:26 )
7. Hallucinatory Phenomena ( 10:04 )

> Label: GodzOvWarProductions

> Release: bereits erschienen ( 13.05.2022 )

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ANTICREATION
Geschrieben am 15.06.2022, 19:20 von Exorzist

 Die griechische Black/Death Metal Band ANTICREATION verffentlicht ihr Debutalbum "From The Dust Of Embers" in Zusammenarbeit mit dem griechischen Label Nuclear Winter Records. Der Szenekenner drfte hiermit schon die Marschrichtung kennen...
Die beiden Protagonisten von Anticreation Necro und Noctus, sind keine Unbekannten in der griechischen Szene und bekannt von Bands wie Burial hordes, Enshadowed und Merciless Crucifixion.

Den Titelsong "From the Dust of Embers" knnt ihr euch HIER anhren!

Das Decibel Magazine hat hierzu folgendes zu vermelden: If youre in the mood for unrelenting brutality mixed with abysmal black metal, Anticreation are just the ticket and that The combination of slamming death riffs and black metal flavor and depth has a mesmerizing effect on the listener.



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Review: Protector - Excessive Outburst Of Depravity
Geschrieben am 13.06.2022, 11:22 von OliDoA

Protector - Excessive Outburst Of Depravity

Da erscheint Anfang Juli doch tatschlich das achte Album der schwedisch/deutschen Truppe. Die bewegte Geschichte der "Beschtzer des Todes" kann man an anderer Stelle nachlesen und wurde bei vorherigen Rezensionen von mir ebenfalls schon genauer aufgeforstet. Kurz erwhnt, das vierte Album seit der Reunion und somit schon deutlich mehr was Martin "Golem" Missy mit dieser Besetzung, immerhin seit 2011 stabil, geschaffen hat, im Vergleich zur Originalmannschaft, bei der er von 1987-1989 aktiv war (zu hren auf der Debut EP "Misanthropy", sowie den Alben "Golem" & "Urm the Mad").
Martin hat in Interviews schon fters erwhnt, da er sich vor allem auf die thrashige Seite von Protector bezieht und "Misanthropy" sein persnliches Herzstck sei. Ich selbst bevorzuge die etwas dunklere Seite von "Golem" und die deathlastigere "The Shedding of Skin" aus dem protektoranischen Backkatalog, aber nun zur neuen Scheibe "Excessive Outburst Of Depravity".
THRASH METAL wird hier gro geschrieben! Ab Sekunde Eins wird hier in bester teutonischer Tradition gefeuert und das bis nach gut 47 Minuten das Ganze vorber ist. In dieser Zeit wurde man von elf Stcken ordentlich niedergewalzt. Eine kernige, natrlich wirkende Produktion untersttzt das Old School Feeling der Musik. Fans der germanischen Dreifaltigkeit Destruction, Sodom & Kreator und vor allem da deren Frhwerke, werden begeistert sein. Dazu kommen natrlich haufenweise bekannte Trademarks von Protector selbst. Ein bisschen mehr Eigenstndigkeit und Einfluss der "neuen" Leute ist vor allem in Form der Leadgitarre zu vernehmen. Solche Soli wie auf dem aktuellen Output hat man zuvor und frher so von der mal in Wolfsburg ansssigen Combo nicht vernommen, teils heavy metal-melodisch, aber immer songdienlich wird hier das Griffbrett bedient. Kracher wie " Referat IV B 4" oder "Infinite Tyranny" atmen aber auch den ganz alten Geist und versetzen mich beim Zuhren in "Golem / Urm the Mad" Zeiten. Genauso gut kommen die Midtempo Wikinger Huldigung "Open Skies and Endless Seas", die den Shnen des Kains gewidmete Nummer "Perpetual Blood Oath" oder das mit einem Maultrommelintro versehene und leicht slayerriffige "Thirty Years of Perdition". Abwechslungsreicher und bangerfreundlicher Stoff gibt es hier zu Hauf zu hren, egal wo man den Arm seines Schallplattenspielers auch hinbewegt und das mit groem Wiedererkennungswert!
Wo PROTECTOR drauf steht, da ist auch PROTECTOR drin.
Den vier Herren nimmt man die Chose dieses schnen ehrliches Thrash Metal Packets einfach ab. Allen voran Sprachrohr & Snger MGM, der hier nach wie vor klingt wie zu Anfangstagen und es einfach Spa macht sein markantes, aggressives Gekeife und Gerhre anzuhren.
(Mal kurz persnlich: ich bediene ebenfalls das Mikro in einer DM Band und Martins Gesang auf "Golem" war/ist ein groer Einfluss fr mich)
Da komm ich um ein besonderes Lob an Martin & Co nicht herum, gerade in Hinblick auf die genannten Namen der deutschen Thrash Szene, die Gre haben sie zwar leider nie erreicht, aber was die Bestndigkeit ihrer Musik angeht, stehen sie mit Sicherheit ganz weit vorne.
Ich hoffe Viele nutzen die wenigen Chancen, diese Band auch mal live zu erleben, das lohnt sich definitiv.
Protector Fans, Thrasher & Deather aller Welt, kauft euch dieses tolle Machwerk!!

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 47:31 Minuten
Label: High Roller Records / Soulfood
V: 01.07.2022

Tracklist
01 Last Stand Hill
02 Pandemic Misery
03 Referat IV B 4
04 Open Skies and Endless Seas
05 Infinite Tyranny
06 Perpetual Blood Oath
07 Thirty Years of Perdition
08 Cleithrophobia
09 Toiling in Sheol
10 Shackled by Total Control
11 Morse Mania

Website: Facebook



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Australische Death Metal Band Altars
Geschrieben am 09.06.2022, 16:48 von UnDerTaker

altars%20-%20ascetic%20reflectionDie finsteren australischen Death Metaller Altars bringen am 8.7.2022 ihr neues Album "Ascetic Reflection" via Everlasting Spew Records in den Handel.
Fr den Nachfolger des 2013er Albums "Paramnesia" wurden in den Twin Earth Studios in Adelaide acht neue Songs mit 40 Minuten Gesamtlnge aufgenommen. Das Artwork stammt von Adam Burke.
Den Song "Ascetic Reflection" knnt ihr euch unten anhren.

Fans von Ulcerate, Gorguts, Portal und Dead Congregation sollten mal ein Ohr riskieren.

Tracklist:
01 Slouching Towards Gomorrah 2:19
02 Perverse Entity 3:51
03 Luminous Jar 5:50
04 Black Light Upon Us 7:45
05 Ascetic Reflection 5:26
06 Anhedonia 4:17
07 Opening the Passage 7:28
08 Inauspicious Prayer 3:32



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Kino: Total Thrash - The Teutonic Story
Geschrieben am 04.06.2022, 11:20 von ALUCARD



Der Dokumentarfilm Total Thrash The Teutonic Story taucht in die soziale und kulturelle Welt von einigen Jugendlichen in den 80er Jahren ein und zeigt eine Generation, die aus den bestehenden Strukturen ausbrechen, anders sein und auffallen wollte. Man fand Zuflucht in der harten und schnellen Musik und bei den Vorbildern der damaligen Zeit.
Der Film zeigt die Entwicklung des Szenegenres Thrash Metal speziell in Deutschland in Bezug auf Bands, Veranstalter und Fans und bietet dem Zuschauer eine Zeitreise in insgesamt drei Kapiteln bis in die heutige Zeit hinein. Im Fokus stehen dabei exklusive Einblicke in eine spezielle und auergewhnliche Fankultur, die den Ursprung im Ruhrpott hatte und bis heute Menschen aus dem ganzen Land, sowie auf internationaler Ebene verbindet.

TOTAL THRASH - The Teutonic Story / Trailer Deutsch German 2022
https://www.youtube.com/watch?v=JctPaa-n2bc

Weltpremiere: 31.05.2022 / Essen
Kinostart: 09.06.2022
Im Handel: ab 02.09.2022

Kino- und Clubtour 2022
Mo 27.06.2022 Frankfurt
Di 28.06.2022 Mannheim

https://www.totalthrash.de/

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Party.San Herbstoffensive III
Geschrieben am 02.06.2022, 20:46 von Exorzist

 Die Party.San Macher haben das Billing zur Party.San Herbstoffensive III bekannt gegeben und was fr ein fettes Billing das mal wieder ist !

Party.Sanen!

Endlich ist es so weit. Wir haben das Lineup der diesjhrigen Herbstoffensive vervollstndigt und zhlen auch diesmal wieder auf eure tatkrftige Untersttzung. Das Open Air findet am 23. und 24. September 2022, wie gewohnt, am Uhrenwerk zu Weimar statt und wird euch eine ausgewogene Mischung aus nationalen und internationalen Acts aus diversen Bereichen des Extreme Metals bieten. Tickets gibts ab sofort hier: https://www.cudgel.de/produkt-kategorie/tickets/ - strikt limitiert, auf 666 Stck!

Hier gehts zur Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1193212588095319

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Full Force 2022
Geschrieben am 02.06.2022, 10:16 von UnDerTaker

full%20force%202022%20flyerDas Full Force Line-up ist nun final. Mit Amaranthe, Any Given Day, The Disaster Area und 56Ten. wird das Line-up mit ein paar heien Acts endlich komplettiert.
Passend dazu sind ab sofort auch die Tagestickets im Vorverkauf!

Full Force 2022
24. 26. Juni 2022, Ferropolis Germany
www.full-force.de

Alle besttigten Acts in alphabetischer Reihenfolge:
AMARANTHE, ANTI-FLAG, ANY GIVEN DAY, AS EVERYTHING UNFOLDS, BEARTOOTH, BLACKOUT PROBLEMS, BLEED FROM WITHIN, BOB VYLAN, BOSTON MANOR, BOYSETSFIRE, BULLET FOR MY VALENTINE, BURY TOMORROW, COMEBACK KID, COUNTERPARTS, CREEPER, CROSSFAITH, DEAD POET SOCIETY, DRAGGED UNDER, DRAIN, DROPOUT KINGS, EMIL BULLS, EQUILIBRIUM, FROG LEAP, FROM FALL TO SPRING, FUTURE PALACE, GATECREEPER, GET THE SHOT, GHSTKID, GUTALAX, HEAVEN SHALL BURN, HOLDING ABSENCE, IMMINENCE, INFECTED RAIN, KNOCKED LOOSE, KONVENT, KVELERTAK, LANDMVRKS, MALEVOLENCE, ME & THAT MAN, MENTAL CRUELTY, MOSCOW DEATH BRIGADE, NASTY, NECK DEEP, OCEANS, ONE STEP CLOSER, ORBIT CULTURE, PALEFACE, PORTRAYAL OF GUILT, RAISED FIST, ROLO TOMASSI, ROTTING CHRIST, SCOWL, SEEYOUSPACECOWBOY, SETYOURSAILS, SIAMESE, SILVERSTEIN, SKYND, SOILWORK, STICK TO YOUR GUNS, SUICIDE SILENCE, SWISS & DIE ANDERN, TEN56., THE DISASTER AREA, THE GHOST INSIDE, THE RUMJACKS, TRASH BOAT, VEIN.FM, VENUES, WARGASM, ZEAL & ARDOR, ZOMBIEZ

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Review: Writhing Shadows - Writhing Shadows
Geschrieben am 31.05.2022, 11:57 von ALUCARD

Writhing Shadows - Writhing Shadows

Krass, das Teil kam fr mich aus dem Nichts und hat mich direkt mitgerissen. Das selbstbetitelte Debtalbum der Deathmetaller Writhing Shadows hat alles was das dstere Herz verlangt. Erdiges Drumming, tief groovende Gitarrenlufe, Anflge von Chaos und eine Stimme von gaaaanz tief unten. Der Titelverlauf erstreckt sich von zhflssig eitrigem Deathmetal mit Doomanteil bis hin zu schdelspaltendem Gekessel. Am besten mal "Empire of Rot" oder "Devourment of God's People" anwerfen und sich verzaubern lassen. Wobei, gleich der Opener "Warplust Contortions" regelt eigentlich alles und gibt die weitere Richtung vor. Im Idealfall so laut wie mglich hren, dann drhnen die Gitarren bis in die Eingeweide! Wer dann noch den Kopf oben hat der bekommt ihn vom nachfolgenden "Valkyrie of Blood" abgerissen und wieder aufgesetzt, aber erst nachdem man dir noch einen Eimer Maden in den Hals gekippt hat.
Das das Ganze dann noch den ntigen verwaschenen Sound hat versteht sich von selbst, genug Druck und Energie erzeugt das Songmaterial dennoch.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 28 Minuten
Label: Dawnbreed Records (Europe) / Gurgling Gore (North America)
V: 13.05.2022

1. Warplust Contortions
2. Valkyrie of Blood
3. Void Cursed
4. Carcass of a Godbeast
5. Born of Dying Stars
6. Hunted by the Light
7. Devourment of God's People
8. Empire of Rot

https://writhingshadows.bandcamp.com/album/writhing-shadows

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Review: Cadaveria - Emptiness
Geschrieben am 31.05.2022, 11:28 von ALUCARD

Cadaveria - Emptiness

Das Label sagt was von Horrormetal, Darkmetal und/oder Gothicmetal, alle die davon abgeschreckt sind sollten vielleicht dennoch ein Ohr riskieren.

"Emptiness" ist viel mehr als das was die Schubladeneinordnung hergibt, hier verbindet sich dunkler Metal mit Elementen aus Blackmetal, Deathmetal, Thrashmetal und Gothmetal. Das alles klingt in geschriebener Form wirr, wird aber so clever verknpft das daraus ein Hrvergngen entsteht. Diese Stilwechsel passieren innerhalb der Titel, sind aber so flssig das es einem zuerst gar nicht so richtig auffllt. Man sollte aber nicht mit weiblichem Gesang auf dem Kriegsfuss stehen, Namensgeberin und Sngerin Raffaella Rivarolo aka Cadaveria wechselt leichtfssig zwischen keifen, growlen und sehr angenehmem Klargesang.

So entsteht ein sehr variantenreiches Werk das einen immer wieder in andere Gefhlswelten transportiert. Mal ruppig und kalt, mal warm und melancholisch. Aber immer so das die Grundbasis erhalten bleibt und es nicht zu durcheinander oder komplex wird, Hr- und Nachvollziehbarkeit sind ein wichtiges Thema auf "Emptiness". Sprich, man kann dem Weg stehts folgen die die Titel mit einem gehen wenn man dem Album aufgeschlossen gegenber tritt.
Und das man es dann noch schafft "Return" von Deine Lakaien so umzusetzen das man die Aura des Originals beibehlt und dem dennoch eine eigene Note hinzufgt, das gibt einen Bonuspunkt.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 58 Minuten
Label: Time To Kill Records
V: 27.05.2022

01 - The Great Journey (04.55)
02 - Shamanic Path (05.10)
03 - Emptiness (05.00)
04 - The Woman Who Fell to Earth (05.52)
05 - Divination (03.07)
06 - Matryoshcada (05.09)
07 - Silver Rain (04.24)
08 - The Cure (04.52)
09 - Life After (04.35)
10 - La Casa dell'Anima (04.55)
11 - The Sky That Screams Above Us (05.33)
12 - * Return (04.04) - Deine Lakaien cover
*bonus track, on the vinyl version only

https://cadaveria.bandcamp.com/album/emptiness

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Black Metaller Trinitas (Vargher, Azathoth, Tormentor)
Geschrieben am 27.05.2022, 10:56 von UnDerTaker

trinitas%20black%20metalDie Schwedisch-Deutsche Black Metal Allianz Trinitas besteht aus Vargher an der Gitarre, Azathoth am Gesang und Tormentor (Asphyx, Ex-Desaster, ...) an den Drums und huldigt dem alten Spirit des Black Metals und den Celtic Frost Vibes. Das Debtalbum wurde Mitte 2021 im Wolf's Lair Studio in Ume (Gitarre) dem TST Studio ONE (Gesang) und Tom Meier Studio Recordings (Drums) aufgenommen und nun soll es in Krze Details zur Verffentlichung gehen.
Wir warten gespannt...

Bandwebsite: Facebook



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Konzertbericht und Fotos zum Braincrusher Festival 2022
Geschrieben am 26.05.2022, 12:58 von UnDerTaker

Endlich wieder Braincrusher! Wie oft musste es wegen Corona verschoben werden und den armen Norbert muss es fast in den Wahnsinn und den Ruin getrieben haben. Aber dieses Mal hat endlich alles gepasst, alle Bands waren gekommen und sogar das Wetter war groartig. So konnten wir und einige hundert andere Fans zwei schne Festivaltage mit bestem Death und Black Metal verbringen.

Zum Bericht und den Fotos: https://www.hell-is-open.de/konzert....hen.php


Horn of Domination


Sacramentum


Venefixion


Asagraum


Impaled Nazarene

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Funestus - Noxignis Demo 2022
Geschrieben am 25.05.2022, 09:40 von Sol Records



FUNESTUS - Noxignis Demo 2022 Tape

Out now at Subterranean Promotions and exclusive german distribution by Sol Records / Deviant Records

Cult Black Metal Chile
Protape, Limited to 66 handnumbered copies

Stream: Full Stream

Preorder: Funestus Tape

Other availabe Subterranean releases:
OBSOLETE INCUNABULUM - Shadows Mask... Demo Tape
Order: OBSOLETE INCUNABULUM Tape

* Please notice if you order through the Online-Shop, shipping costs will be calculated individually and you will get an email with the total costs. Please also CHECK YOUR SPAM FOLDER if you didnt received an answer after 24 hours.

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Prophecy Fest 2022
Geschrieben am 23.05.2022, 16:42 von ALUCARD



Prophecy Productions prsentiert jetzt voller Stolz das LineUp vom 2022er Prophecy Fest. Stattfinden wird das dreitgige Event wieder in der Balver Hhle.

Prophecy Fest - 29.09.-01.10.2022 - Balve (DE)

Prophecy Fest 2022: ARTHUR BROWN, AR, AUSTERE, CAMERATA MEDIOLANENSE, COVEN, DARKHER, DOLD VORDE ENS NAVN, EMPYRIUM (Songs of Moors & Misty Fields Show), A FOREST OF STARS, IMHA TARIKAT, OF THE WAND & THE MOON, SATURNUS, VALBORG, THE VISION BLEAK.

Labelgrnder Martin Koller kommentiert: "While everything gets more expensive, we have decided to take the risk and keep the ticket prices stable for Prophecy Fest 2022! This festival has always been intended to showcase bands on our label's roster and we are glad to bring back a select few of the crowd favourites of last year. Everybody's darling of 2021, Arthur Brown, will return with his stunning new album that comes out on his 80th birthday. Empyrium are going to perform their much loved and highly inspirational sophomore full-length as a nod to all their old school supporters. We sincerely hope that you will like our new additions to the festival's billing as much as we do. Please watch this space for further announcements regarding Prophecy Fest."

Buy your tickets today, and prepare to experience one of the most magical festivals of 2022!
http://tickets.prophecy.de/prophecy-fest-29-09-01-10-2022-balve-de

Continually Updated Festival Info: https://fest.prophecy.de

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Tankard, Kult Thrashmetal aus Deutschland
Geschrieben am 19.05.2022, 17:43 von UnDerTaker

tankardTurbulente Wochen fr die deutschen Thrash-Metal-Legenden TANKARD.
Einen Tag nachdem sie im Rahmen des Europapokal-Finales ihrer Frankfurter Eintracht auf dem offiziellen Fanfest in Sevilla gespielt (den Auftritt knnt ihr euch hier... anschauen) und im Anschluss den Pokalsieg gefeiert haben, kndigen die Jungs das Album zum 40jhrigen Bandjubilum an: "Pavlov's Dawgs" wird am 30. September 2022 via Reaper Entertainment verffentlicht.

Erneut wurde das Album im Gernhard Studio in Troisdorf in Zusammenarbeit mit Produzent Martin Buchwalter aufgenommen. Das kultige Cover Artwork stammt wieder aus der Feder von Patrick Strogulski.

Gerre kommentiert wie folgt:
Unser letzter Release "One Foot in the Grave" ist zwar bereits 5 Jahre alt, aber es ist wirklich wahr: Je lter man wird, desto schneller vergeht Die Zeit........Umso erfreulicher, dass wir es pnktlich zu unserem 40. Bandjubilum geschafft haben, unser neues Werk "Pavlov's Dawgs" eingeprgelt zu haben, das am 30.09.22 verffentlicht wird. Wie schon bei "One Foot in The Grave" zeichnete Martin Buchwalter fr die Aufnahmen und den Mix verantwortlich, das steht der Band zweifelsohne mehr als gut zu Gesicht!!!
Wir haben die letzten Monate wirklich alle Krner gegeben und hoffen, dass Euch das Ergebnis genauso gut gefllt wie uns!!!! Mit unserer neuen Plattenfirma Reaper Entertainment im Rcken werden wir jetzt nochmal richtig Gas geben!!!
In diesem Sinne: Stay healthy and heavy!!!

Die Trackliste liest sich wie folgt:
1. Pavlov`s Dawg
2. Ex-Fluencer
3. Beerbarians
4. Diary of a Nihilist
5. Veins of Terra
6. Momento
7. Metal Cash Mashine
8. Dark Self Intruder
9. Lockdown Forever
10. On the day I die

"Pavlov's Dawgs" wird auf CD, farbigen Vinyl, limitierten Earbook mit bisher unverffentlichten Bildern aus 40 Jahren Tankard und als limitiertes Boxset inklusive zweier Demos auf Kassette verffentlicht.

Mehr Infos gibt es in Krze.

Toudates:
20.05. - Venedig (IT), Revolver Club
21.05. - Parma (IT), Campus Industry
22.05. - Rom (IT), Traffic Club
11.06. - Chronical Moshers Open-Air
17.06. - Wiesbaden, Kesselhaus
18.06. - Edersee, Metal Driver Cruise
08.07. - Mannheim, 7er Club
09.07. - Rock Harz Festival (D)
10.07. - Exit Fest (SER)
16.07. - Obscene Extreme Festval (CZ)
20.08. - Reload-Festival (D)
09.09. - Hamburg (D), Kronensaal
10.09. - Flensburg (D), Roxy
23.09. - Mexico Metal Fest (Mex)
30.09. - Lingen (D), Alter Schlachthof
15.10. - Mallorca - Full Metal Holiday
27.12. - Andernach (D), Juz Live
28.12. - Aachen (D), Musikbunker
29.12. - Trier (D), Mergener Hof
30.12. - Frankfurt (D), Batschkapp


TANKARD online:
www.facebook.com/tankardofficial

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Konzertbericht und Fotos zum Morbide Klnge I im M8 in Mainz
Geschrieben am 15.05.2022, 16:31 von UnDerTaker

Am 13.05.2022 war es soweit und das Morbide Klnge I fand im M8 in Mainz statt.

Die drei folgenden Bands waren am Start und sorgten mit Black und Blackenend Death Metal fr mchtig Krach und Stimmung:
Der rote Milan (Black Metal aus Trier)
Horresque (Blackened Death Metal aus Mainz)
era (atmosphrischer Black Metal aus Mnsterland)

Checkt den Bericht und die paar Fotos hier... an.

era
Horreque



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Trevor Scott Strnad von The Black Dahlia Murder tot mit 41
Geschrieben am 12.05.2022, 08:52 von UnDerTaker

trevor%20scott%20strnadWie die US Deather The Black Dahlia Murder auf ihrer Facebook-Seite bekanntgaben ist Snger Trevor Scott Strnad mit nur 41 Jahren gestorben. Zur Todesursache machte die Band aus Detroit keine Angaben, postete aber eine vielsagende Telefonnummer zu einer Hilfsorganisation fr suizidgefhrdete Menschen.

Lest hier das traurige Statement ber einen tollen Menschen:
QUOTE
It is with deep sadness that we announce the passing of Trevor Scott Strnad. Beloved son, brother, and Shepard of good times, he was loved by all that met him. A walking encyclopedia of all things music. He was a hugger, a writer, and truly one of the worlds greatest entertainers. His lyrics provided the world with stories and spells and horror and whimsy. It was his life to be your show.


R.I.P. Trevor

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Konzertbericht und Fotos zu Dark Easter Metal Meeting 2022
Geschrieben am 07.05.2022, 22:10 von UnDerTaker

Nach zwei endlos langen Jahren der Festival-Abstinenz endlich wieder Live-Feeling genieen! Das eigentlich fr 2020 geplante Dark Easter Metal Meeting konnte nun heuer stattfinden. Halleluja! Leider gab es inzwischen zwar ein paar Ausflle an Bands, aber dennoch war vor allem der Sonntag stark besetzt. Daher war das Festival im Vorfeld bereits wieder restlos ausverkauft. Wir vom Hell-Is-Open berichten erstmalig vom Festival und um es vorweg zu nehmen, bestimmt nicht das letzte Mal

Zum Bericht und den Fotos: https://www.hell-is-open.de/konzert....hen.php

Foto: Belphegor
Belphegor

Foto: Panzerfaust
Panzerfaust

Foto: Konvent
Konvent

Foto: I am Morbid
I Am Morbid

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Review: Corpsessed - Succumb to Rot
Geschrieben am 02.05.2022, 19:04 von UnDerTaker

Corpsessed - Succumb to Rot

*** In Vertretung von Keitzer/Chris, stelle ich sein Review hier mal rein ***

Mit SUCCUMB TO ROT melden sich die finnischen Death Metaller Corpsessed nach 4 Jahren Abstinenz endlich wieder zurck. Der massive und ziemlich bse 2018er-Hassbatzen Impetus of Death sowie die spter verffentlichte Neuaufnahme des Debtalbums Abysmal Thresholds sorgten fr viel Wirbel und wurden berall zurecht ordentlich abgefeiert. Mit Succumb To Rot ist erneut eine fiese Attacke verffentlich worden, die es in sich hat. Wer Corpsessed noch nicht kannte, sollte sich definitiv zumindest mit ihrem neuen Longplayer darauf einlassen, denn das, was sie hier auf dem neuesten Album raushauen, verdient Aufmerksamkeit, auch wenn der Name schon eigentlich vermuten lsst, was einen erwartet.

Succumb To Rot berzeugt durch eine beeindruckende Brutalitt und eine saftige fette Produktion, die nahezu perfekt in das Gesamtbild des Albums passt. Ich wrde gerne wissen, was die Finnen im Studio dem Mischer ins Getrnk gemixt haben. Der Sound fegt alles weg, brutal und auf den Punkt genau berzeugend.
Das Coverartwork von Vladimir Chebakov passt in das Gesamtkonzept des Albums. Fies, unangenehm und brutal, so wie man sich Death Metal vorstellt.
Death- Stench Effluvium fngt mit einem kurzen Intro an, Corpsessed legen direkt mit ihrer Death Metal Walze los, Doublebassgewitter, Moshparts, tiefe Vocals. Metalherz was willst du mehr! Die Songs haben alle eine klare Struktur und man merkt, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen. Calling Void zieht dich direkt in den Bann, auch hier wieder knallt die Doublebass los, die Gitarren auf ultra-Low gestimmt. Der Bass pumpt ordentlich und die tiefen Vocals passen einfach perfekt dazu. Das zieht sich so durch alle Songs. Sehr gut so sollte es sein!
Fr Fans, die DEAD CONGREGATION, DEMILICH, KRYPTS, GUTTER INSTINCT, FUNEBRARUM oder auch CONVULSE mgen, drften eigentlich an Corpsessed nicht vorbeikommen oder mssten zumindest mal reinhren.
Die Strke der Band, finde ich persnlich, ist, dass sie nicht so bertrieben Old School klingt. Natrlich wird hier Death Metal nicht neu erfunden, muss es auch nicht! Corpsessed versteht es, ein gewisses Ma an Abwechslung der alten DM-Tradition reinzubringen. Herrlich!

So funktioniert Death Metal, so sollte es sein ... schnell, majesttisch (man hre sich einfach dazu den Song Relentless Entropy an) und chaotisch. Das verstehen Corpsessed und setzen dies auf Succumb To Rot nahezu perfekt ein.
Wer, wie gesagt auf die obigen Bands, die ich erwhnt habe, steht, sowie oldschooligen und tdlich walzenden Death Metal und sich wenig fr Melodien interessiert, der sollte unbedingt Corpsessed antesten.
Wer nicht immer Lust hat sich die alten DM-Schinken anzuhren, der hat mit Corpsessed eine wunderbare kurzweilige Alternative! Ich hoffe auch sehr, dass dieses Release nicht untergeht, bei der ganzen Flut an neuen Releases in dem Genre, denn Aufmerksamkeit hat dieses Album absolut verdient.

Anspieltipps: Death Stench Effluvium /Calling Void/ Relentless Entropy

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 36:24 Minuten
Label: Dark Descent Records
V: 22.04.2022

Tracklist
1. Succumb to Rot 2:07
2. Relentless Entropy 3:54
3. Death-Stench Effluvium 3:36
4. Spiritual Malevolence 5:27
5. Calling Void 3:58
6. Sublime Indignation 5:34
7. Profane Phlegm 5:20
8. Pneuma Akathartos 6:35

Website: Facebook

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Review: Dissolve Patterns - Dissolve Patterns
Geschrieben am 29.04.2022, 12:26 von ALUCARD

Blackmetal und Belgien, da fllt einem direkt Enthroned ein, Wiegedood, Kosmokrator. Aber Dissolve Patterns? Nun, das knnte sich ndern auch wenn die Scheibe hier nix mit den anderen genannten Bands zu tun hat. Allerdings, im belgische Knstlerkollektiv Church Of Ra wrde man sich wohlfhlen, irgendwo zwischen Amenra und Oathbreaker.

Das selbstbetitelte Debtalbum brauchte Jahre um zu reifen, das Ergebnis war die Wartezeit wert wenn man auf avantgardistischen Black Metal steht. Avantgardistisch im Sinne vom zulassen anderer Strmungen, anderer Einflsse, anderer Klangwelten. Ein kurzer Blick auf die Besetzungsliste verrt unter anderem drei Snger und ein Cello. Und beides sind tragende Elemente, vor allem das Cello verleit dem ganzen eine sehr sakrale und traurige Note. Hat man sich damit abgefunden dann reissen einen die heftigen Blackmetalattacken nur noch tiefer, unnachgiebig und sich nur dezent verndernd wirken die schwarzen Passagen auf den Hrer ein. Im Gegensatz dazu fhrt man das musikalische Geschehen auch mal fast auf Null runter bis fast nichts mehr greif-und hrbar ist. Man fragt sich als Hrer noch wo einen dieser dstere Strudel nun hingetragen hat, da baut sich aus dem Nebel wieder etwas neues auf.

Wer sich wirklich damit auseinandersetzen mchte (und dazu rate ich) dem sei "II" empfohlen, dann versteht man was ich oben geschrieben habe. Man muss sich aber wirklich die Zeit nehmen, einfach mal schnell reinhren funktioniert bei der Scheibe nicht. Kopfhrer auf, Welt aus. "II" hat alles was dieses Album auszeichnet: der Hagel aus Elementen, die Melodiefhrung bernimmt mal die Gitarre, mal das Cello, der stimmliche Wahnsinn von drei verschiedenen Sngern. Es erdrckt und fasziniert zugleich. Da die Titel ineinander bergehen ist das Album ein einziger alptraumartiger Trip ohne Notaus, ohne Reissleine. "III" setzt den Wahnsinn fort nachdem "-" etwas Ruhe reingebracht hat, "IIII" ist zwar ruhiger, dennoch aber ebenso unentspannter durch das nervse Drumming und mehr eine Art Entwurf, eher eine Session als ein richtiger Titel. Aber DP arbeiten ja eh an gewohnten Hrmustern vorbei, somit passt das als Abschluss sehr gut.
Faszinierendes Album, wenn man sich die Zeit dafr nimmt.
Anspieltip: "II"

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 32:20 Minuten
Label: Brucia Records
V: 29.04.2022

01 - I (6:55)
02 - II (6:46)
03 - - (2:19)
04 - III - (8:16)
04 - IIII (8:06)

Rien Beersmans - drums, vocals
Nemo Raes - bass, guitars, vocals
Bram Van Den Broecke - guitars, vocals
Annabel Van Eester - cello

https://bruciarecords.bandcamp.com/album/dissolve-patterns

(1 Antworten)

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Review: Feralia - Under Stige / Over Dianam
Geschrieben am 27.04.2022, 10:23 von ALUCARD

Feralia - Under Stige / Over Dianam

Interessantes Album das die Italiener uns hier vorlegen, der Nachfolger von "Helios Manifesto" Debtalbum hat auch zwei neue Mitglieder an Bord: Snger / Gitarrist Erymanthon und Schlagzeuger P verstrken das Kollektiv ab sofort.

Die Zweiteilung im Albumtitel hat seine Grnde, beginnen mchte ich mit "Under Stige".
Black Metal heisst die Grundrichtung, die Italiener loten dabei gekonnt alles aus was das Genre zu bieten hat. Nordische Klte verbindet sich mit melancholischer Wrme, gerne verabreichen Feralia dieses Wechselbad der Gefhle innerhalb eines Titels. Gleich der Opener "Marcia Funesta" bringt alles mit was es braucht um einen interessierten Hrer am Ball zu halten: wrmend melodische Bienenschwarmgitarren, eisiges Gekeife, etwas hymnische Epic und Abwechlungsreichtum ohne berforderungsgefahr.
Das anfangs manisch meditative "The Pyre And The Stars" schafft nach drei Minuten den Schwenk in Richtung Black Metal, verliert seinen zerissenen Charakter aber nie ganz. Gekontert vom stets auftauchenden hypnotischen Klargesang entwickelt der Titel eine ganz eigenen Dynamik. Spannend.
"Vigil" wandelt ebenso zwischen harschem Black Metal und rituellen Akustiktnen, das titelgebende "Under Stige" erforscht filosofemartige Welten. Ihr seht, es wird einiges geboten auf dem Album. Die verschiedenen Strmen dann auch so zu verknpfen das ein sinnvoller Albumfluss entsteht gelingt ihnen dabei problemlos, es ist fr den Hrer usserst spannend und unterhaltsam diesen Stimmungswechseln zu folgen. Verpackt wurde diese Reise in einen kraftvoll natrlichen Klang, leicht kratzig, leicht verwaschen, mit Platz fr alle Feinheiten.

Nun folgt Teil 2, "Over Dianam". Der komplette Gegenentwurf...
Die zweite Seite des Albums ist rein akustisch gehalten, folkig, mittelalterlich. Erinnert mich stark an Stille Volk, Empyrium zu "Weiland" Zeiten und hnliche natur- und heimatverbundene Bands. Alles sehr reduziert, aber mit kraftvollem Gesang und einer episch anbetenden Note. Auf jeden Fall alles andere als langweilig, auch wenn die Stimmungswelt eine ganz andere ist wie bei "Under Stige". Kein Lagerfeuergeklimper wie auf dem Pfadfinderausflug, sondern mit Hirn, Hand und Fuss.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 64 Minuten
Label: Time To Kill Records
V: 28.04.2022

Tracklist:

Under Stige
01 - Intro - Laudatio Funebris
02 Marcia Funesta
03 The Pyre And The Stars
04 Manes
05 Vigil
06 Under Stige
07 Outro Terminalia
Over Dianam
01 Over Dianam
02 Arthemide
03 The Altar And The Deer
04 Green Omen

Line-up:
Krhura - bass
Raijinous - guitar, synth, backing vocals
Erymanthon Seth - lead vocals, guitar
P - drums

Agghiastru of Inchiuvatu and Haavard of Dold Vorde Ens Navn, ex-Ulver, ex-Satyricon appear as special guests, the former in "Laudatio Funebris" ("Under Stige"), the latter in "The Altar and the Deer" ("Over Dianam").

https://feraliablackmetal.bandcamp.com/

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Review: Drudensang - Tuiflsrijtt
Geschrieben am 26.04.2022, 12:19 von ALUCARD

Drudensang - Tuiflsrijtt

Drudensang, der Name ist mir schon das ein oder andere mal begegnet. Aber ich habe es nicht geschafft mich voll damit zu beschftigen, passenderweise gab mir die Promo zum aktuellen Album nun Gelegenheit dazu.
"Tuiflsrijtt" klingt deutlich nach zweite Welle Black Metal, skandinavisch orientiert. Als "Besonderheit" verknpft man das mit der bayrischen Herkunft, bietet sich auch an wenn man in der Region Bayrischer Wald beheimatet ist.
"Tuiflsrijtt ist bayerisch/sterreichisch fr Teufelsritt und assoziiert sowohl die Krampuslufe als auch die Geschichte hinter der Krampusgestalt (Mythos, Legende und Tradition)." (Zitat Promotext)
Snger Krmpn hat eine sehr tiefgehende Verbindung dazu, das spiegelt sich in seiner Band und den Texten wieder. Leider verstehe ich davon (von den Texten) nicht viel, der Schreigesang dringt an mein Ohr, ich kann aber nichts zusammenhngendes herausfiltern. Erschwerend kommt hinzu das die Texte im Dialekt gehalten sind, was ich zwar sehr faszinierend finde aber die Dechiffrierung noch schwieriger macht. Dankenswerterweise gab es zur Promo einen Handzettel der beleuchtet worum es in den einzelnen Titeln geht.

So harsch und rasend wie die Thematik ist auch die Musik: die frostig schneidende Gitarren, angetrieben von einem angenehm natrlich klingende Schlagzeug, erzeugen eine Atmosphre die sowohl in den menschenleeren skandinavischen Raum passt als auch in den dunklen, nebelverhangenen bairischen (Ur)Wald. Das alles wird stehts von dem keifenden/schreienden Gesang begleitet der das Gesamtergebnis noch unmenschlicher und dsterer macht. Die teilweise auftauchenden Melodien geben dem Hrer dabei Halt, auffllig im titelgebenden "Tuiflsrijtt" und in "Raserey der Krampen".

"Tuiflsrijtt" ist deutlich im Black Metal verwurzelt, wer aufgrund der Thematik mit mehr Folklore oder akustischen Klngen gerechnet hat der wird enttuscht sein. Mir fehlt ehrlich gesagt ein Hauch mehr davon, etwas das einem eine Atempause in dem Ganzen gibt. Irgendwie mehr von dem was im Outro von "Rouhnchtszauberey" anklingt. Das abschliessende Ambientstck "Marterfeld - Seelenzug ins Totenreich" ist zwar der komplette Gegenentwurf zu allem vorher gehrten, mir aber dann wieder zu ruhig und zu viel "ambient". Der Rest vom Album klingt so wie die einzelnen Titel es versprechen, so wie es der Promozettel ankndigte: "Atmosphrischer Black Metal mit OldSchool-Touch als perfekte Vertonung des wsten Treibens der Krampen und Perchten in den Rauhnchten."

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 56 Minuten
Label: Folter Records
V: 30.04.2022

1. Krampen erwacht - Aufbruch
2. Hexntreyber
3. Seelengift
4. Tuiflsrijtt
5. Rutengang - Ritus der Habergoa
6. Von Druden zerfetzt
7. Raserey der Krampen
8. Rouhnchtszauberey
9. Marterfeld - Seelenzug ins Totenreich

https://www.facebook.com/Drudensang

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Review: Demonical - Mass Destroyer
Geschrieben am 26.04.2022, 10:44 von ALUCARD

Demonical - Mass Destroyer

Das neue Werk der Bruderband Centinex konnte mich nicht so berzeugen, schafft es die "andere" Schulmantruppe berzeugender zu sein? Mal schauen, leider hat der Albumtitel aufgrund der aktuellen Situation rund um die Ukraine einen bitteren Beigeschmack...

Musikalisch reisst mich das sofort mit, Hm2-driven SweDeath knnen Demonical einfach gut. Das sie es dabei auch noch schaffen frisch und kraftvoll zu klingen ntigt Respekt ab, sie brummeln nicht einfach nur die bekannte HM2 Klaviatur runter. Die sich dabei ergebenden Melodien bleiben sofort hngen auch wenn sie nicht aus dem "schon mal gehrt" Regal stammen.
Snger Christofer Sterdal ist dann auch einfach eine Bank am Mikro, sein Rhren thront erhaben ber dem Songmaterial und verleit zustzlichen Schub.
Im Endergebnis klingt "Mass Destroyer" so wie man es sich erhofft. Keine grossen Experimente, einfach das perfektioniert was man kann. Das knnten 50 andere Band ebenso spielen und es wre nicht so geil, der geheimnisvolle Demonical Zauber der ber die Titel gelegt wurde macht das unverwechselbar. Das ihnen das nach all den Jahren und den unzhligen Besetzungswechseln immer noch gelingt ist erstaunlich, auch wenn die aktuelle Platte mit knapp ber 30 Minuten etwas kurz geraten ist. Fr das feine Artwork sorgte Mark Riddick, die Bonustracks der Cd Version lagen mir nicht vor und knnen somit nicht beurteilt werden.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 33:33 Minuten
Label: Agonia Records
V: 06.05.22

Tracklist:
We Conquer the Throne
Sun Blackened
Fallen Mountain
Wrathspawn
Ddsmarsch
Lifeslave
Cemented in Ire
By Hatred Bound
Wolverine Blues (Entombed cover) *
Northern Men of War *
* Bonus tracks on the box-CD version

http://www.demonical.net

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Review: Keops - Road to Perdition
Geschrieben am 24.04.2022, 11:27 von ALUCARD

Keops - Road to Perdition

Bei dem Namen und den ersten Klngen hab ich das Album in den orientalischen Bereich verortet, lag aber vllig falsch. Keops kommen aus Kroatien, ein Land das mir sonst nur im Extremmetalbereich aufgefallen ist. Von extremem Material sind die Jungs aber ebenso weit entfernt wie Kroatien von gypten.

"Road to Perdition" glnzt durch kraftvollen Heavymetal ohne Eierkneifgesang und Gitarrengegniedel. Frher ging das wohl auch mal als Powermetal durch bevor das Genre verweichlicht und durch diverse Bands eher in Richtung Lcherlichkeit und Fremdschmfaktoren in Verruf geriet. Keops richten das wieder grade da sie auf das ganze Tralala verzichten und sich auf das wesentliche konzentrieren: packende Kompositionen die ins Ohr gehen.
Snger Zvonimir bewegt sich im Stimmbereich von 3 Oktaven und nutzt das Potenzial gekonnt aus ohne es berzustrapazieren. Durch das Talent der Mitmusiker durchweht das Album mal etwas Iced Earth, mal Savatage, mal Orphaned Land und allgemein gesprochen US-Metal der aktuellen Schule. Man wagt keine Experimente durch Hinzunahme anderer Strmungen, beweist aber wie vielfltig das eigene Genre sein kann wenn man sich dem ernsthaft hingibt. Und da das songwriterisch erste Sahne ist braucht es auch gar keine Ablenkungen aus fremden Schubladen.

Mit "Restless Waves" gibt es einen kleinen Hnger, das ist mir zu seicht und schielt eventuell in Richtung Radioairplay. "My Soul Released" drckt das Album dann wieder in die richtige Richtung und der Hrgenuss geht weiter, die Instrumentenfraktion hat noch nicht all ihr Pulver verschossen und noch den ein oder anderen Pfeil im Kcher.
Klassische Stahlmetaller, hrt mal rein!

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 40 Minuten
Label: NoCut Entertainment
V: 25.03.2022

1 Intro
2 Keops
3 Unconsious Mind
4 Road to Perdition
5 Rise Again
6 Restless Waves
7 My Soul Released
8 When I Remember
9 Inside My Head
10 Trauma
11 Cause of you

http://www.keops-band.com/

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Review: Rumours - The Lower We Sink, The Less We Care
Geschrieben am 23.04.2022, 22:06 von ALUCARD

Rumours - The Lower We Sink, The Less We Care

Bandname und Schriftzug sagen Fleetwood Mac, der Knochenhans irgendwas von Punk oder Crust und die Besetzungsliste schreit "Deathmetal". Das Ergebnis ist dann nix davon...

Rumours entzckten die eingeschworene Gemeinde schon mit ihrer "neither innocent nor wavering" EP, "The Lower We Sink, The Less We Care" fhrt das fort und ist bildlich gesprochen auch der grosse Bruder der EP. Irgendwie erwachsener, fokussierter und grsser. Die Beteiligten kommen zwar aus anderen Lagern, sind aber keine Neulinge an den Instrumenten und wissen einfach wie man Musik "in gut" macht.
Die Scheibe pendelt zwischen klassischem Heavymetal, Hardrock und dem was man jetzt Kauzmusik nennt. Also basische Stromgitarrenmusik mit dem dazugehrigen warmen natrlichen Klang ("recorded with authentic, bloody old equipment"), angetrieben von einer famosen Rythmusgruppe. Etwas Danzig, CCR, The Wizards, Wishbone Ash oder auch Dool mit mnnlichem Gesang. Erdig und trocken auf der einen Seite, leidenschaftlich und herzblutgetragen auf der anderen.
Es gibt jetzt nichts hervorzuheben, auch die Titel haben in sich keine besonderen Spitzen. Es ist das Gesamtergebnis was fasziniert, es macht einfach Bock Rumours zuzuhren und "The Lower We Sink, The Less We Care" beizuwohnen. Erwachsenenmusik knnte man auch sagen, ohne die Knalleffekte die wir aus unserem extremen Lager sonst gewohnt sind. Die Grenzen harter Musik lotet man mit den Hauptbands aus, als "Ausgleich" gibt man sich hier voll und ganz den Ursprngen hin. Das das dann auch noch richtig gut ist zeigt das Rumours mehr ist als ein einfaches Spassprojekt, bleibt zu wnschen das man diesen Weg noch weiterverfolgt.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 40 Minuten
Label: Lupercalia Records
V: 06.05.2022

1. The Impetuous Glory Of Terror
2. That Glimmer Of Freedom That People Call Death
3. I Am The Midnight
4. The Sky Is Comin' Down Again
5. Chronophobia
6. And The Name Of The Star Was Bitterness
7. Echoes Of Decline
8. Broken Sighs And Burning Tears

Rumours is:
Sebastian Beissert - Vocals
Andy Heinrich - Guitar
Anton Hoyer - Guitar
Ren Kgel - Guitar
Birger Schwidop - Bass
Jordi Farr - Drums

https://sruomur.bandcamp.com/album/the-lower-we-sink-the-less-we-care

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Review: Sentient Horror - Rites of Gore
Geschrieben am 20.04.2022, 23:59 von OliDoA

Sentient Horror - Rites of Gore

Wir schreiben das Jahr 2016 und aus der Asche von Sentience erheben sich Sentient Horror, das Quartett, in Stockholm und New Jersey beheimatet, verffentlichte im gleichen Jahr ihre Debutscheibe welche begeistert in der extremen Metalszene aufgenommen wurde. Mittlerweile hat man den Bandkatalog mit einer EP und der nun vorliegenden dritten Scheibe erweitert. Das aktuelle Album trgt den Titel "Rites of Gore" und die Blut- & Gedrmgeschichten werden euch in einem angenehmen Soundgewand dargeboten, bei dessen Mix auch ein gewisser Herr Swan beteiligt war. Ist die musikalische Marschrichtung nach wie vor stark vom klassischen Elchtod beeinflusst, so ist der Sound etwas strker "amerikanisiert" als auf vorherigen Outputs. Der Snaresound geht mir leider bei den gelegentlich eingestreuten Blasteinlagen etwas unter. Einflsse von Schwedengren wie Entombed und Unleashed sind ebenso im Songwriting der Band zu erkennen, sowie klassischer US-Todesmetal der Marke Autopsy, der an manchen Stellen durchschimmert. Das Scheibchen kommt mit seinen insgesamt 10 Tracks schn straight rber und Abrissbirnen der Marke "Descend to Chaos" oder "Till Death Do Us Rot" gefallen mir mit am besten. Ein schner Schwedenschunkler ist mit "Swamp Burial " auch an Bord und markante, teils recht melodische Soli sorgen fr zustzliche angenehme Hreindrcke. Eine Coverversion des Entombed Klassiker "Supposed to Rot" rundet den Silberling ab.
Im Oktober 2018 konnte der Rezensent sich auch von den Livefhigkeiten der Band berzeugen. Ich hoffe die Band schafft es mal wieder ber den Teich, so lange muss es eben dann die Tonkonserve tun. Das Album erscheint in speziellen Vinylausgaben auch ber das deutsche Label Testimony Records, sowie in CD Form & & digital ber die in Cleveland ansssigen Redefining Darkness Records. Fr das Cover zeichnet sich Juanjo Castellano Rosado verantwortlich. Der gute Mann hat auch schon die vorherigen Alben von Sentient Horror mit seiner Kunst veredelt und drfte manchen durch seine Grafiken fr u.a. Revel In Flesh, bzw. Black Dahlia Murder ein Begriff sein.

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 43:08 Minuten
Label: Testimony Records
V: 22.04.2022

Tracklist
1. A Faceless Corpse
2. Obliteration of Souls
3. Swamp Burial
4. Rites of Gore
5. Splitting Skulls
6. Descend to Chaos
7. The Grave is my Home
8. Till Death Do Us Rot
9. The Eyes of Dread
10. Supposed to Rot (CD Bonus Track)

Facebook: https://www.facebook.com/sentienthorrorofficial/





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Handouttexte PSOA 2022
Geschrieben am 15.04.2022, 11:56 von Exorzist

Wie bereits geschrieben, kann es wieder losgehen. Mieze ist wohl sehr optimistisch, dass es dieses Jahr wieder losgeht. Wenn ich von allen eine Rckmeldung habe, schicke ich euch die Bands zu.

Zeltplatz in der gleichen Gre wrde ich mit Dixie wieder fr uns reservieren!!!
Dn hat angefragt, ob es okay fr uns wre, wenn seine Bandmembers mit bei uns auf dem Platz campen....denkt mal drber nach und schreibt hier mal was dazu!

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Review: Purgatory - Apotheosis Of Anti Light
Geschrieben am 11.04.2022, 21:07 von Exorzist

Review: Purgatory - Apotheosis Of Anti Light

Bereits seit 1993 halten die Herrschaften das Fegefeuer am Brennen und entfachen mit jedem Output weitere Glutnester. Purgatory gehren mit zu den Urgesteinen der deutschen Death Metal Szene und haben schon so einige hochkartige Alben in der Vergangenheit verffentlicht. Das letzte Studioalbum "Omega Void Tribunal" erschien bereits 2016 und es war so langsam wirklich an der Zeit fr neues Material der ostdeutschen Truppe.

Am 1.April wurde dann endlich "Apotheosis Of Anti Light" ber War Anthem Records verffentlicht, auch wenn das Album bereits erschienen ist, fhle ich mich verpflichtet dieses Review zu schreiben, da es dieses groartige Album und die Band einfach verdient hat.

Die Band ist mit den Jahren weder leiser noch gar seichter geworden und auch nicht an irgendwelchen Genre-fremden Whltischen interessiert, was der Opener (We Declare) War direkt und unmissverstndlich klarstellt. 2 trockene Schlge auf die Snare und das Inferno nimmt seinen Lauf, wtend und nach vorne peitschend geht der Song direkt steil. Blastbeats, unbarmherzige Riffmassaker und ein wieder uerst fies klingender Dreier am Gesang fallen ber einen her. Ein kurzer Refrain der mit zurckhaltendem "Achtung" Klargesang unterlegt ist, welcher sich aber sehr gut in den Part integriert. Ein fieses Riff folgt dem nchsten, der mchtige und groovende Mittelpart ist einfach nur zum Niederknien, genauso wie dieses extrem geile sich ins Hirn frsende Riff. Was fr ein Statement zum Einstieg und absolutes Monster von Song! Purgatory variieren in allen Songs gekonnt das Tempo, sind auch gerne mal im Midtempo unterwegs, welches aber mit brutalen und schnellen Breaks immer interessant und offen gehalten wird. Dieses brutale Riffmassaker innerhalb der Songs lsst einem doch mehrfach die Kinnlade runterklappen, diese finstere Aura und Dichte der Songs blst einen wie trockenes Laub aus den Latschen. Glaubt ihr nicht ? Hrt euch mal Songs wie "We Where Forced Astray" oder den Dampfhammer Deny! Deny!! Deny!!! an und lasst euch selbst wegputzen . Purgatory haben ihre Brutalitt und die Intensitt innerhalb der Songs noch gesteigert, setzen aber auch mal mit kleinen Feinheiten wie erhabenen Refrains Akzente. Schnickschnack irgendwelcher Art braucht die Band nicht , hier regiert eisern die puristische und finstere Death Metal Faust das Geschehen. Der fette und klare Sound des Albums untermauert das noch eindrucksvoll. Die Hinzunahme einer zweiten Klampfe mit Wolfgang Rothbauer und der neue Mann am Bass Nico Solle machen sich im Gesamtsound sehr positiv bemerkbar, die Songs kommen noch etwas wuchtiger, direkter und kompakter daher und es ergibt sich dadurch auch etwas mehr Spielraum fr Feinheiten innerhalb der Songs.

Purgatory haben mit dem neuen Album alles verdammt richtig gemacht und wenn man bei dieser Spielart von Hits sprechen kann, haben die Herren ihre Hitdichte hierauf vollends ausgebaut. Viel besser kann man diese monstrse Urgewalt wohl tonal nicht mehr herberbringen. Das Album gleicht von Anfang an einem dsteren Tornado, hier gibt es kein Licht, nur Klte und finstere Schatten aus denen Schreie und Wehklagen erklingen. Sollte so die musikalische Untermauerung des Fegefeuers klingen, dann immer her damit.

Fazit: Purgatory haben mit "Apotheosis Of Anti Light" bereits im frhen Jahr 2022 ein absolutes Highlight fr den Jahrespoll im Death Metal rausgehauen. An diesem Brecher von Album kommt der Qualittsbewusste Death Metal Maniac definitv nicht vorbei. Chapeau meine Herren, das nenne ich mal einen echt gnadenlosen und furiosen Banger!

Anspieltipp: (We Declare) War, We Were Forced Astray, Deny! Deny!! Deny!!!

Wertung: 9,5 / 10

Gesamtlnge: 44:40 Minuten



Tracklist:
1. (We Declare) War
2. Accused, Sentenced And Buried Alive
3. Ropes In November (Samhain's Curse Part III)
4. The Moaning Of Dismal Halls
5. We Were Forced Astray
6. Deny! Deny!! Deny!!!
7. Expectato Solis
8. God Loves None Of You
9. Pantheon Of Slaughters

Website der Band: https://www.facebook.com/Purgatory666

Label: War Anthem Records

V: 01.04.2022



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Review: Speckmann Project - Fiends Of Emptiness
Geschrieben am 11.04.2022, 10:55 von UnDerTaker

Speckmann Project - Fiends Of Emptiness

QUOTE
In Vertretung von Sascha Brecht poste ich hier sein Review

Speckmann Project war ein Projekt von Paul Speckmann mit Jim Martinelli und Aaron Nickeas. Der Hintergrund fr dieses Projekt war, dass Markus Staiger (damals Inhaber von Nuclear Blast) mit den Originalaufnahmen des Master Debt nicht zufrieden war. Als nun erneut die Aufnahmen Herrn Staiger nicht gefielen, wurden diese Aufnahmen 1991 kurzerhand als Speckmann Project verffentlicht.

30 Jahre spter nahm Paul zusammen mit Rogga Johansson nun das vorliegende Album "Fiends Of Emptiness" auf, welches ber das dnische Label Emanzipation Records als Speckmann Project herauskommt. Der Grund der Namensnderung war laut Paul Speckmann und Rogga selbst, dass der Name Speckmann alleine vielleicht mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, als der Name "Johansson & Speckmann" (unter welchem man bisher zusammen fnf Alben verffentlichte). Fr "Fiends Of Emptiness" hat man Jon Rudin als Drummer mit ins Boot geholt.

Bei Rogga Releases ist es ja immer so ein Ding, dass man sich ber seine 10000 Projekte und Bands auslsst. Bei der neuen Speckmann Project wird dies wohl nicht anders sein. Rogga hat sich definitiv nicht neu erfunden und wem es vorher nicht gefallen hat, der wird auch jetzt nicht bekehrt.

Die vorab verffentlichten Singles des Titelsongs "Fiends Of Emptiness" und "Absolute Power" machten die Marschrichtung des Albums eindeutig klar. Von eingngigen Stampfern bis hin zu treibenden Nummern ist auf der neuen Scheibe alles vorhanden. Das Gaspedal wird selten durchgetreten, wenn dann aber doch ordentlich. Der letzte Song "Through Darkness" ist die grte berraschung auf dem Album. Es handelt sich hierbei um ein Dark Ambient Song mit Spoken Words von Paul Speckmann selbst.

Dem Album selbst fehlt ein absoluter berhit der aus der Masse heraussticht, aber wirkt sehr groartig am Stck. Leider sind die Songs zu kurz geraten, dennoch funktioniert hier das Rezept "kurz und knackig".

Als Anspieltipp seien folgende Songs genannt: "Destroy The Weak" "The So-Called Tyrants" und "Canceled".

Wertung: 8 / 10





Gesamtlnge: 35:31
Label: Emanzipation Records
V: 22.04.2022

Tracklist:
01. Absolute Power
02. Indifferent
03. A Sick Carnival
04. Destroy The Weak
05. The Stall
06. The Corporate Twisted Control
07. Fiends Of Emptiness
08. The Victims In Silence Lay
09. The So-Called Tyrants
10. A Diabolical Sense Of Proportions
11. Canceled
12. Then The Calm Before The Storm
13. Through Darkness


Facebook: www.facebook.com/TheRealMasterofficial
Homepage: speckmetal.net/

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IN FLAMMEN Open Air 2022 - Deutschlands Hellish Gartenparty
Geschrieben am 08.04.2022, 13:05 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air 2022
07.-09.07.2022 Torgau / Entenfang

VLTIMAS
PARADISE LOST
SAMAEL
INCANTATION
SHINING
MEMORIAM
STRIGOI
ARCHGOAT
DOOL
ORIGIN
DEMONICAL
THE COMMITTEE
BLASPHEMER
ULTHA
EISREGEN
ULTAR
INCARCERATION
KANONENFIEBER
SERRABULHO
BLIZZEN
BTCHER
KHNVM
UNDERTOW

....u.v.a. in Planung!!

Tickets nur unter: www.in-flammen.com

FETTEN DANK an dieser Stelle allen, welche ber die Zeit fr Untersttzung gesorgt haben und sorgen!



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SEVERE TORTURE, (Brutal) Death Metal aus den Niederlanden
Geschrieben am 06.04.2022, 17:03 von UnDerTaker

severe torture 2022Zwlf Jahre war es still um die Jungs, nun sind sie aber wieder zurck und werden mchtig Arsch treten. Die Rede ist von SEVERE TORTURE, den brutalen Death Metallern aus den Niederlanden. Zunchst wird man die EP "Fisting the Sockets" verffentlichen. Anfang 2023 folgt das sechste Album der Tulpenschlchter via Season of mist, welches gerade im Studio aufgenommen wird.

SEVERE TORTURE: We are stoked to partner up once more with Season of mist to release our new music. We are very proud of the new material and we feel the world really needs some good quality death metal to finally bring a spark of joy in this grim period in history.

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Review: Kvaen - The Great Below
Geschrieben am 03.04.2022, 13:27 von nausea0815

Kvaen - The Great Below

Zwei Jahre ist es her, dass ich eher zufllig ber eine Band stolperte, die mich mit ihrem Song Revenge by Fire von jetzt auf gleich sofort abgeholt hatte. Diese Mischung aus thrashigen Black Metal mit leicht crustiger Attitde hatte einen ungeheuer frischen Charme und machte mich neugierig. Somit fhrte kein Weg dran vorbei, das Debt The Funeral Pyre zu erwerben und es erwies sich wahrlich als Glcksgriff. The Funeral Pyre gehrte zu meinen Highlights aus 2020 und die Tatsache, dass es sich letztendlich um ein Soloprojekt vom Schweden Jakob Bjrnfot handelt, zeichnet die Qualitt der Scheibe meines Erachtens noch mehr aus.
So war ich nun gespannt, ob die hohe Qualitt des Debts mit dem nun erscheinenden Nachfolger gehalten werden kann.
The Great Below umfasst mit acht Songs eine angemessene Spielzeit von guten 40 Minuten. Die vorab verffentlichten Tracks In Silence sowie Sulphur Fire und der Titeltrack selbst lieen schon erahnen, dass stilistisch nicht viel verndert wurde, warum auch.
Lediglich dem schwarzmetallischen Anteil wurde ein wenig mehr Spielraum eingerumt und produktionstechnisch klingt The Great Below deutlich druckvoller, was bis Weilen auf Kosten des rudigen Charmes geht, den das Debt ausgezeichnet hat, fr mich persnlich aber kein Manko darstellt.
Zur Untersttzung hat sich Jakob Bjrnfot auch eine Handvoll Gastmusiker mit ins Wikingerboot geholt. So tragen Jeff Loomis (The Great Below), Sebastian Ramstedt (Ensamvarg) und Mike Wead (Damnations Jaw) Gitarren Soli bei, wohingegen Nephente Fridell (In Silence) und Mathias Lillmns (The Fire within him burns) gesanglich untersttzen.

Somit htten wir dann mal das Grundgerst des Albums umrissen und widmen uns dem Ganzen im Detail, denn dieses Album hat es definitiv verdient, sich nher mit auseinanderzusetzen.
Cauldron of Plagues und The Great Below machen als Opener gleich unmissverstndlich klar, mit was fr einem Album wir in den folgenden Minuten zu rechnen haben.
Black/Thrash auf hohem Niveau mit dem fr Schweden so typischen perfekten Gespr fr eingngige Melodien, ohne auch nur ein an Heavyness einzuben. An diesem Punkt wird einem schnell klar, dass man als Fan des Erstlings auch hier auf seine Kosten kommen wird.
Nach diesem furiosen Start erwartet uns mit In Silence eins der, wenn nicht das grte Highlight des Albums. Diesen Song zeichnet so ziemlich alles aus, was ich an schwedischen melodischen Extremmetal so sehr schtze und liebe. Tragende Epik, Gnsehautmelodien, schleppendes, repetitives Riffing, eine wahre Hymne von fast acht Minuten, die sich unwiderruflich ins Hirn einbrennt und dich nicht wieder loslsst.
Nach diesem Midtempo Highlight folgen mit Damnations Jaw und dem bereits bekannten Sulphur Fire wieder Songs der Black/Thrash Uptempo Sorte, die qualitativ den ersten beiden in nichts nachstehen. Insgesamt muss man sowieso an dieser Stelle erwhnen, dass Jakob Bjrnfot auf diesem Album eine solch qualitativ hohe Dichte zusammengetragen hat, dass dieses Album in seiner Gnze und Kompaktheit eigentlich nie wirklich Luft zum verschnaufen lsst, sondern durchgngig zu fesseln vermag.
Ensamvarg stellt ein erneutes Kleinod dar. Dargeboten in schwedischer Sprache und einem gehrigen Anteil Pagan Metal, welcher keineswegs klischeehaft oder kitschig wirkt, sondern die Keyboards vermgen es die Atmosphre durch ihren dezenten, aber dennoch prsenten Einsatz genau richtig zu untermalen.
Den Abschluss bilden Your Mighty has fallen und The Fire within him burns, welches als Rausschmeier nochmal alles bietet, was das Herz eines Fans von Neunziger No Fashion Schweden Black Metal begehrt inklusive klassischem Klavieroutro, welches zum Abschluss die obligatorische Gnsehaut hinterlsst.
The Great Below ist ein groartiges Album geworden. Der groe Druck, der nach diesem fulminanten Debt definitiv vorhanden sein musste, scheint keinerlei Auswirkungen gehabt zu haben oder war dem Ganzen vielleicht sogar zutrglich. Denn meines Erachtens toppt The Great Below den Erstling nochmal.
War The Funeral Pyre hier und da noch ein wenig zerfahren trotz groartiger Songs, so kommt The Great Below als schlssiges Ganzes daher und ldt zum kompletten Genuss am Stck ein. Nun wrde ich es begren, Kvaen dann auch nochmal live zu Gesicht zu bekommen.
Chapeau Herr Bjrnfot.

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 39:00 Minuten
Label: Black Lion Records
V: 25.03.2022

Tracklist
01. Cauldron Of Plagues
02. The Great Below
03. In Silence
04. Damnations Jaw
05. Sulphur Fire
06. Ensamvarg
07. Your Mighty Has Fallen
08. The Fire Within Him Burns


Facebook: https://www.facebook.com/OFFICIALKVAEN



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Review: Mortem - Slow Death (Demo + Neuaufnahme)
Geschrieben am 31.03.2022, 09:38 von UnDerTaker

Mortem - Slow Death

Hier liegt Slow Death - ein schwerer Brocken vor mir. Die Scheibe der norwegischen Black Metaller wurde 1989 bereits als Demo auf Kassette released und nun nochmal komplett neu eingespielt und interpretiert. Besonders positiv an dieser Ausgabe ist, dass eben besagtes Demo auf einer zweiten CD mit im Paket enthalten ist.
Steinar Sverd Johnsen (Arcturus) grndete die Band 1987 und nahm mit Snger Marius Vold und Mayhem-Drummer Jan Axel Hellhammer Blomberg die Demo 1989 auf. Obwohl Euronymous und Dead von Mayhem als Produzent und Coverknstler an der Demo beteiligt waren, wurde die Demo zwar zu einer Inspiration weiterer Bands, erreichte aber nicht den ganz groen Bekanntheitsgrad in der Szene. Danach legte man die Band auf Eis und widmete sich den bekannten Bands Arcturus, Thorns und Stigma Diabolicum.
2019 fand sich die Band zusammen und verstrkt mit Bassist Tor R. Stavenes (1349, Den Saakaldte Svart Lotus) wurde das Album Ravnsvart verffentlicht. Mit eben dieser Truppe entschied man sich die Demo noch einmal komplett neu aufzunehmen und zu verffentlichen.

Die 1989er Demo klingt immer noch ziemlich geil in meinen Ohren. Harscher und ungeschnter Sound, scheppernde Drums und kratzige Gitarren passen auch heute noch in die Zeit. Einzig der Gesang von Vold ist grausig. Irgendein Gekratze und blechernes Gerusch, was nur schwer berhaupt als Gesang erkennbar ist. Von den Texten ist selbstverstndlich nicht ein Wort wirklich zu verstehen. Teilweise erinnert mich die Demo an die Frhwerke Scum und Mentally Murdered von Napalm Death als man noch zwischen Death und Grind pendelte. Death, Grind und Thrash vermischen sich hier und so fllt es mir schwer, die Demo als lupenreinen Black Metal zu betrachten.
Mit der Neuaufnahme haben die Norweger sich einen modernen, polierten, fetten Sound zugelegt. Vor allem wurde der Gesang komplett gedreht und man hat einen deutlich vernehmbaren und weitgehend verstndlichen Gesang, der mich teilweise an Satyr von Satyricon erinnert, aufgenommen. Man hat im brigen auf das Intro verzichtet und mit Satanas einen neuen Song und mit Likferd ein Mayhem-Cover dazugepackt. Auch der neue Sound ist fr Black Metal recht soft ausgefallen und doch weit weg vom Original.
Schon bei dem Opener Mutilated Corpse ist dies zu erkennen. Death/thrashig geht es zu, harmloser und mit leichten Keyboardeffekten unterlegt (Dimmu Borgir lsst gren). Milena wechselt zwischen stampfendem Slow-Motion und schnellem Geballer. In der Geschwindigkeit im groen und ganzen recht hnlich dem Original. Bei Slow Death ist man auch eher softer und verhaltener unterwegs wie 1989. Dies setzt sich bei Agonized to Suicide so fort. Um Lngen braver und melodischer als das Original und wieder fallen die Keyboards auf. Mortems Nightmare ist ein ber weite Strecken langsam hypnotischer Song, welcher am Ende nochmal so richtig Gas gibt, soweit das Original. In der Neuauflage ist der hypnotische Anteil verloren gegangen, stattdessen wird er langsam und keyboardlastig gespielt, besitzt aber auch hier einen schnelleren Schluss.
Der neue Song Satanas ist ein langsamer, schwermtiger Song mit cleanen Gesangseinsprengseln. Hier kommen mir Anleihen zu Satyricon in den Sinn, ohne dass man aber die Eingngigkeit der Satyricon-Songs erreicht. Mit den 5:54 Minuten Spielzeit ist Satanas der Lngste auf dem Album.
hnlich lang ist der Schlusssong und Mayhem-Cover Likferd und ist fr mich der beste Song des Albums. Straight forward, getrieben von den galoppierenden Drums und einem kreisenden Gitarrenriff, frst sich der simple Rhythmus in das Gehirn. Shouter Vold zeigt sich hier von seiner besten Seite und wrgt angewidert den sprlichen Text in das Mikro, echt berzeugend.

Als Resmee bleibt festzuhalten, dass Slow Death ein durchaus interessantes Album ist, wenn man sich gleichzeitig mit dem Original beschftigt. Abgesehen von dem Gesang finde ich die Demo von 1989 berzeugender, roher und brutaler (und grindiger). Die Neuaufnahme berzeugt mit gutem Gesang und Sound, ist aber insgesamt zu brav und melodisch fr einen Black Metal-Meilenstein geworden.

Wertung: 7 / 10




Gesamtlnge: 29:22 Minuten
Label: Peaceville Records
V: 18.02.2022

Tracklist
Disc 1 (Neuaufnahme 2022)
1. Mutilated Corpse 03:37
2. Milena 02:34
3. Slow Death 03:43
4. Agonized to Suicide 03:38
5. Nightmare 04:08
6. Satanas 05:54
7. Likferd (Mayhem-Cover) 05:48

Disc 2 (Demo 1989)
1. Intro 01:28
2. Mutilated Corpse 03:34
3. Milena 02:07
4. Slow Death 02:07
5. Agonized to Suicide 02:25
6. Nightmare 02:17
Gesamtlnge: 13:58

Facebook: https://www.facebook.com/mortemnorway



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Review: Abbath - Dread Reaver
Geschrieben am 27.03.2022, 14:00 von Nabu

Abbath Dread Reaver

Abbath ist eine dieser Personen die vermutlich in ihrem Leben mehr ber Black Metal vergessen haben als die Meisten jemals lernen werden. Mit Immortal hat er sich in der Szene unsterblich gemacht entschuldigt das billige Wortspiel. Seine Wege trennten sich 2015 von Immortal und seine Solokarriere bringt uns nun mit Dread Reaver sein drittes Album. Und das klingt uerst interessant.

Schon beim Opener fllt uns auf, dass sich die Musik regelrecht strubt, sich das Black Metal Gewand berzuziehen. Natrlich ist der Grundklang typisch aber besonders die Leadgitarre hmmert mit beunruhigender Kraft und Intensitt and die Kammerwand. Bei Scarred Core, dem zweiten Song, ist es dann auch bereits vorbei mit konventionellem Black Metal. Wer also mit dieser Scheibe neu zu Abbath dazukommt und klassischen Immortal-Sound erwartet hat, eckt sptestens hier an. Dies kann sowohl positiv als auch negativ aufgefasst werden. Man merkt deutlich, dass Abbath sich nicht von Genregrenzen oder Erwartungen der Szene in seinem knstlerischen Schaffen beschrnken lassen will. Sein Sound ist rotzig, ja fast punkig. Es drck viel Motrhead durch, etwas Speed Metal der 80er und ganz viel Black Metal aber eben nie genug um das Album als eben jenen abzustempeln.

Was ist es denn nun was euch auf Dread Reaver erwartet? Die vollstndig entfaltete Kreativitt von Abbath. Ganz klar im Black Metal verwurzelt aber strotzend von Einflssen aller (metallischen) Art. Gut zu erkennen am Metallica-Cover Trapped Under Ice. Schn neuinterpretiert und tatschlich eines meiner Highlights auf dem Album. Weil er es hart nach Motrhead klingen lsst.

Generell wird das aber wohl kein Album ber das man lange nach Release noch redet. Klar, fr Abbath-Fans ein feines Ding. Wer mit ihm und seiner Musik nicht vertraut ist sollte aber vor dem Kauf mehrfach reinhren. Ein gutes, erfreulich erfrischendes Album, welches aber bestimmt nicht jeden fr sich gewinnen kann.


Anspieltipp: Scarred Core, Trapped Under Ice (Metallica Cover), Dread Reaver


Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 39:00
Label: Season Of Mist
V: 25.03.2022

Tracklist

1. Acid Haze
2. Scarred Core
3. Dream Cull
4. Myrmidon
5. The Deep Unbound
6. Septentrion
7. Trapped Under Ice (Metallica cover)
8. The Book of Breath
9. Dread Reaver

Website der Band: https://abbath.bandcamp.com/

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Review: Midnight Steamer - Shakedown Cruise
Geschrieben am 26.03.2022, 13:43 von ALUCARD

Midnight Steamer - Shakedown Cruise

"What`s wrong with this Town" beschreibt die Situation die wir alle schonmal erlebt haben, zumindest denke ich das wenn ich den Text richtig verstanden hab (Texte liegen der Promo Cd leider nicht bei). Geiler Abend, man freut sich auf eine gute Band die heute auftreten soll, freut sich auf eine Menge Gleichgesinnter zum philosophieren und/oder dummlabern usw usw. Dann kommt man da hin, der Saal ist gefhlt leer weil es niemand geschafft hat seinen Hintern aufzuraffen und man fragt sich "Was stimmt mit euch nicht?".

Verpackt werden diese und hnliche Situationen in kraftvollen Heavyrock, mal bluesgetrnkt, mal benzinbetrieben. Durch den ein oder anderen Schlenker umschiffen die Nrnberger gekonnt bekannte Muster und sorgen so fr Frische und Spielfreude. Ich muss gestehen mich hatte man schon mit der Roky Erickson Verbeugung "The Rise and Fall of Roky" gewonnen, doch auch alles danach kann berzeugen. Die Stimme von Sngerin Maria hebt sich wohltuend vom Retrorock/Heavyrock Einheitsgesang ab und verleit dem eh schon guten Grundmaterial noch eine besondere Note. Der warme natrliche Klang ist Balsam fr krachgeschdigte Ohren, gbe es eine Therapiegruppe fr von Plastikklang und Standardproduktionen Geschdigte, Midnight Steamer mssten mit auf die Liste der heilende Bands.

Also, feines Teil das da als Debtalbum hereingeschippert kommt. Vielleicht ein bischen kurz, da wird es nur die kleine Hafenrundfahrt. Aber man kann ja nochmal fahren und "Shakedown Cruise" ist mir 100x lieber als Metal Cruise. Ahoi.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 34 Minuten
Label: My Redemption Records/Cargo
V: 25.02.2022

1: Shakedown Cruise/Demon
2: The Rise And Fall Of Roky
3: True Mother's Boy
4: Beat Of Boredom
5: Tokyo Rose
6: What's Wrong With This Town
7: Valley Of Circles
8: Alphamale

https://www.facebook.com/MidnightSteamerRock/



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Review: Ancient Settlers - Our Last Eclipse: The Settlers Saga...
Geschrieben am 24.03.2022, 12:33 von ALUCARD

Ancient Settlers - Our Last Eclipse-The Settlers Saga Pt. 1

Mittlerweile lese ich Promozettel gar nicht mehr, wenn dann nur im nachhinein oder wenn ich doch noch Infos brauche. Meistens steht da ja eh nur das bliche drin, "bestes Album, groundshaking, blablabla...".
Also hatte ich keine Ahnung was mich hier erwartete, vom Namen und Albumtitel her ging die Vermutung in Richtung "irgendwas mit Folk oder Blues" bis zu themenbezogenem Schwarzmetall ala Panopticum oder der letzten Wayfarer. Und dann war es....

...melodischer Deathmetal. Da htte ich gar nicht mit gerechnet, nach dem ersten "Schock" stellte ich dann schnell fest: das ist gar nicht mal so schlecht. Schn ausgewogen zwischen feinem Hrtegrad und melodischem Ohrwurmpotenzial, zwei verschiedenen Gesangstimmen, dezenter elektronischer Einsatz im Hintergrund und die genregebenden melodisch summenden Gitarren. Kann man also gut hren was die alten Siedler da fabrizieren, eine geografische Einordnung fllt schwer. Gegrndet wurde das Projekt 2020 im spanischen San Sebastian, beteiligt sind neben den naheliegenden Spaniern auch Musiker aus Portugal, Frankreich und Finnland. Gemeinsames Proben wird da schwierig, aber das muss klanglich so berzeugend gewesen sein das sie den schwedischen Produzenten und Grammygewinner Fredrik Nordstrm (At The Gates, Dark Tranquility, Obscura, Opeth....) dafr gewinnen konnten die Albumaufnahmen zu bernehmen. Erscheinen wird das Album bei Crusader Records, einem Seitenarm der australischen Golden Robot Entertainment Gruppe. Das nenne ich mal maximale Internationalitt.....

Aber zurck zur Musik, Freunde aus dem Hause Soilwork, In Flames und Co werden ihre Freude haben, ebenso alle die offen fr moderne und melodische Klnge sind. Die erste Hlfte ist saustark, ab "Library of Tears" erschpft sich das Konzept etwas da man dem Ganzen nichts neues hinzufgen kann. Hier kann man in Zukunft noch etwas Hand anlegen um das Hrerlebnis variabler zu gestalten. Im ersten Teil hatte man Gesangslinien die die Titel tragen und sofort hngenbleiben, hintenraus sind die nicht so deutlich. Die Gangshouts und der Klargesang in "Memories" sind der Versuch etwas Abwechslung reinzubringen, aber so richtig stimmig ist das dann auch nicht. "Peregrination" lsst zum Schluss nochmal aufhren, hier hat man wieder die perfekte Balance gefunden. Allerdings htte der Track nach 3:30 Minuten enden knnen, was das Gedudel danach noch soll erschliesst sich mir nicht.
Wie gesagt, die ersten fnf Titel sind feiner Stoff fr Melodeathmaniacs, der Rest verlsst sich ein bischen zu sehr auf das bewhrte Konzept. Als erstes richtiges Album der bunt zusammengewrfelten Truppe dient es definitiv als deutliches Ausrufezeichen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 54 Minuten
Label: Crusader Records
V: 01.04.2022

Tracklist:
1. Into the Depths I Ride
2. Cast in Gold
3. Our Last Eclipse
4. Jotnar Magick
5. Library of Tears
6. Silent December
7. Memories
8. The Black Rainbow
9. Peregrination

https://ancientsettlers.bandcamp.com/
https://www.ancientsettlers.es/



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Review: Feaces Christ - Gimme Morgue
Geschrieben am 24.03.2022, 10:47 von ALUCARD

Feaces Christ - Gimme Morgue

Nach dem ersten Auswurf "Eat Shit And Die" geht es jetzt mit "Gimme Morgue" ber die volle Distanz. Wir kennen alle Musik die mit "Gimme..." anfngt, von Abba ber die Stones bis hin zu ZZ Top, von A bis Z. Feaces Christ werden sich in diese prominente Riege einreihen. Nicht.

Denn wo der Normalbrger in ungelenk peinlichen Bewegungen mit der Luftgitarre zu z.B. "Gimme Shelter" rotiert, da stehen FC auf der anderen Seite des Spiegels und rotzen ihm mittelfingerzeigend ins Gesicht. Ich weiss nicht wie vertraut ihr mit "Stranger Things" seid, aber da lebt der eine Junge ja auch eine Zeitlang in dieser negativen Parallelwelt. Im musikalischen Kontext wohnen FC da und fhlen sich sauwohl.

Ich finde "Gimme Morgue" ausgewogener als das Demo. Klar gibt es immer noch die etwas sinnfreien kurzen Attacken, aber mit den Tracks in "normaler" Spiellnge zeigen die Regensburger das sie problemlos zu mehr in der Lage sind und es durchaus verstehen Tracks ber zwei Minuten hinaus kurzweilig zu gestalten. Ich mag auch den Wechsel von hysterischem und grottigem Gesang innerhalb der Titel, das habe ich jetzt vom Demo nicht so im Ohr. So macht das alles deutlich mehr Laune als das erste Lebenszeichen, die knarzigen Gitarren und das knackig bollernde Drumming sorgen entweder fr ordentlich Vorschub oder das passende Fundament wenn es mal etwas langsamer zu Werke geht. So vielfltig wie das freundliche Coverartwork ist auch die Platte.

Und das (fr mich) Beste kommt zum Schluss, "Embalmed in Vomit" (einfach mal bildlich vorstellen) ist ein fnfeinhalbmintiger Rausschmeisser mit einigen tollen Wendungen die ich den Jungs ehrlich gesagt gar nicht zugetraut htte. Aber wie sagte schon der Pathologe zur Leiche nach dem Schrotflintenschusswechsel: "Da steckt ja mehr drin als man denken knnte".

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 33 Minuten
Label: Fda Records
V: 11.03.2022

Tracklist:
01. The Goatse and the Goat
02. Fulci lives
03. Cadaverous Erection
04. Menstrual Cup
05. Rancid Romance
06. Bar Fights
07. People piss me off
08. Rest in Piss
09. Parasite
10. Two Wheels are better than Four
11. Melted to Slime
12. Video Nasty
13. Embalmed in Vomit

https://fda-records.bandcamp.com/album/gimme-morgue

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Review: Carnal Ghoul - Back From The Vault
Geschrieben am 23.03.2022, 22:15 von OliDoA

Carnal Ghoul - Back From The Vault

Im Mai 2022 erscheint also das Debut von Carnal Ghoul. Nach einem 2-Track Demo und einer EP im Jahre 2013,war es lnger ruhig um dieses Projekt, was natrlich mit anderen Bandverpflichtungen der mitwirkenden Musiker zu tun hatte. Das Album ist noch nicht erschienen und hat schon eine gewisse Geschichte vorzuweisen, leider auch mit einem sehr traurigen Aspekt. Neben der aktuellen Saitenbesetzung, Daniel Jakobi (Gitarre), Fernando Hermansa (Gitarre), Johannes Pitz (Bass), allesamt waren oder sind zudem aktiv gewesen bei Lay Down Rotten, Milking the Goatmachine bzw. Demonbreed, verstrkt durch Stefan "Husky" Hskens (ex-Desaster, ex-Sodom, Asphyx) hinter dem Schlagzeugthron, war auch ein netter Herr namens Sven "Svensson" Gro am Mikro ttig, der in der deutschen und internationalen Death Metal Szene durch seine langjhrige Prsenz bei Fleshcrawl bekannt war. Noch whrend dem Beginn der Aufnahmesession zu diesem Album, bekam Sven eine Krebsdiagnose. Die Aufnahmen wurden unterbrochen und Sven erlag dieser erschreckenden Krankheit am 11. Juni 2021. Nach Svens Willen und nach Rcksprache mit Svens Frau hat man beschlossen, die Aufnahmen fortzusetzen und den Gesang auf mehrere Snger zu verteilen.
Das Album erscheint ber das deutsche Label Supreme Chaos Records in den Varianten Vinyl, CD und Tape. Das Cover, Knstler ist mir unbekannt, von "Back From The Vault" versprht mit seiner s/w Grafik schon viel old school Feeling, was durch die Musik noch ausgebaut wird. Soundtechnisch und songwriterisch hat natrlich Schweden und im Besonderen da das alt-ehrwrdige Stockholm die Nase vorne, aber auch englischer Stoff a la Benediction, sowie eine Portion Holland in Form von asphyxischer Auswrfe sind da herauszuhren, ohne RipOffs, einfach nur herrlich diesen Stil bedienend!
Hier wird gegroovt, mal episch verschleppt und dann wieder Gas gegeben und das in elf Stcken mit einer Spielzeit von einer knappen Dreiviertelstunde. Wie erwhnt, wird jeder Song von einem anderen Grunzorgan verfeinert, eine beachtliche, fast schon who-is-who, Liste an Sngern hat sich gefunden, die hier gerne und auf eigene Kosten mitgewirkt haben (genaue Sngerliste entnehmt ihr bitte der Liste unten). Mit einem schnen, nicht zu schnellen Nackenbrecher, veredelt durch Dave Ingram, wird der Reigen erffnet und mit dem epischsten Song Nr.11 und Martin van Drunen am Mikro beendet. Kleiner Wehmutstropfen, bei letztgenanntem, wie auch bei Track 10, dem Beitrag mit Paul Speckman, sind die Gesangsaufnahmen und das Einfgen in die Musik eher suboptimal verlaufen, was das Hrerlebnis ein wenig mindert bei diesen Stcken. Erwhnenswert finde ich noch den Vocalbeitrag von Leif Jensen (ex-Dew-Scented) bei dem Liedchen "Ravenous", da seine Stimme von dem allgemein vorherrschenden Grunz- & Schreikanon des Restes der Scheibe angenehm abweicht. Mein Favorit ist das flockige "Backside of the Hatchet" mit feinstem Einstiegsriff, was ein wenig an Dismembers "Casket Garden" erinnert und bei dem Jost Kleinert (LDR, Demonbreed) den Vocalpart bernimmt.
Alles in allem eine sehr gelungene Sache, auch wenn sich durch die vielen Snger manchmal ein leichter Samplereffekt einstellt. Trotzdem, die Musik kommt aus einem Guss, ist sehr abwechslungsreich und unterhlt ber die komplette Lnge.
Zudem hat diese Geschichte das Herz am rechten Fleck, damit nochmal einen musikalischen Ehrengru auf Sven und andere Helden, wie es so schn im Text des letzten Songs heit, ertnen zu lassen!
Der Erls wird brigens der SAPV Ostalb gespendet, einer Institution die die letzten Schritte von Sven Gro begleitet hat.
Also wenn das alles nicht fr eine Kaufempfehlung reicht.....
RIP SVEN
FUCK CANCER

Wertung: 9 / 10


Gastsnger auf BACK FROM THE VAULT
1. Church Of Dead Eyes : Dave Ingram (Benediction, ex-Bolt Thrower)
2. In Cold Blood : Lenny Osterhus (Endseeker)
3. Demand You To Scream : Marc Grewe (ex-Morgoth, Insidious Disease)
4. Death By Fucking Metal : Felix Stass (Crematory, Stass)
5. Grandmaster Flesh : Ralf Hauber (Revel in Flesh, Rotpit)
6. Minion David : R. Kreft (Soulburn, Graceless)
7. Backside Of The Hatchet : Jost Kleinert (Lay Down Rotten, Demonbreed)
8. Ravenous : Leif Jensen (Dew Scented, Phantom Corporation)
9. Where Death Unfolds : Nekrovault
10. Ritual Of Cain : Paul Speckmann (Master, Deathstrike)
11. To Always Remember : Martin van Drunen (Asphyx, Rotten Casket) (For Sven...And Other Heroes)



Gesamtlnge: 41:02 Minuten
Label: Supreme Chaos Records
V: 20.05.2022

Tracklist
1. Church Of Dead Eyes
2. In Cold Blood
3. Demand You To Scream
4. Death By Fucking Metal
5. Grandmaster Flesh
6. Minion
7. Backside Of The Hatchet
8. Ravenous
9. Where Death Unfolds
10. Ritual Of Cain
11. To Always Remember (For Sven...And Other Heroes)

Website: Facebook

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Review: Cultic - Of Fire and Sorcery
Geschrieben am 23.03.2022, 10:47 von ALUCARD

Cultic - Of Fire and Sorcery

Vor dem ersten Ton war ich schon in das Coverartwork verliebt, bei der Genrebeschreibung "Death/Doom Metal, Dungeon Synth" habe ich gehofft das weniger von letzterem vertreten ist da Dungeon Synth eine Gattung ist die ich nicht verstehe. Und wenn eine Band Cultic heisst dann sollte sie bitte auch so klingen, oder? Schaffen sie das?

Ich denke schon, verschroben und kauzig ist es allemal. Als erste Assoziation kam mir zu langsam gespielte Darkthrone in den Kopf, daran hat sich seitdem auch nichts mehr gendert. Das rustikal und ritual hnlich klingen und sich sogar grsstenteils die gleichen Buchstaben teilen habe ich mir jetzt mal so zusammenkonstruiert, mir gefallen die Begriffe aber sehr im Zusammenhang mit "Of Fire and Sorcery". Das Album ist mehr Doom als Death, wabernd, reduziert und mit diversen Klangspielereien versehen die nach Kopfhrereinsatz schreien. Verbunden sind die einzelnen Titel durch Soundcollagen mit elektronischer Basis die man dann wohl dem Dungeon Synth zuschreiben kann. Strt aber nicht, durch den gleitenden bergang wird aus allen Einzelteilen ein grosses Ganzes was dann bestens funktioniert.

Und wie oben schon erwhnt, wenn ihr eine klangliche Vorstellung braucht dann stellt euch einfach vor aktuellere Darkthrone rotieren zu langsam auf eurem Plattenteller. Dazu wird das dann immer wieder von einem Soundtrack der Marke 70er Jahre Alien/Weltraum B-Movie unterbrochen, teilweise verschwimmt das auch zu etwas Neuem. Alles irgendwie verschroben, aber mit einer Menge Charme und Seele. "Of Fire and Sorcery" hat Hand und Fuss, da hat man sich Gedanken ber die Herangehensweise und die Prsentation gemacht. Msst ihr einfach mal antesten um zu verstehen was ich meine.
Ich mag die Verbindung vom rustikal finsteren Doom, frhzeitigem Blackmetal und den schrgen Soundscapes. Nur "Iron Castle Redux" ist unntig: Warum mache ich einen ber zwlf Minuten langen Titel wenn nur die ersten dreieinhalb Minuten aus Musik bestehen und dann nichts mehr kommt?

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 52 Minuten
Label: Eleventh Key
V: 22.04.2022

01. Mystical Exaltation
02. Beseech the Olden Throne
03. Weaver Deceiver
04. Potion
05. Invoking the Dragon
06. Warlock
07. Sentenced
08. The Tower
09. Leering from The Pinnacle
10. Iron Castle
11. Iron Castle Redux
Bonus Track: Iron Spider

https://cultic.bandcamp.com/album/of-fire-and-sorcery

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Review: Centinex - The Pestilence
Geschrieben am 23.03.2022, 09:55 von ALUCARD

Centinex - The Pestilence

Neue EP der Schweden, bewusst "OldSchool" gehalten. Sowohl Optik ( "We even wanted the Album Layout to remind us of the glory Days") als auch Herangehensweise ("The whole recording process was also like a blast from the past, with the whole band together in the studio catching the vibe, both when the rec-button was on and off."). Taugt das was?

Das mit dem OldSchool passt auf jeden Fall, direkt und ohne Lametta ballern die 4 Songs aus den Boxen. Auf der Cd sind es 5 Titel, die Onlinepromo hat aber nur 4 Titel. Kann man sich natrlich fragen wenn ja alles so "schn" sein soll wie frher, warum hat dann die die Cd Version einen Bonussong und das "kultige" Vinyl nicht? Msste es dann nicht eigentlich umgedreht sein?
Also vier mal Vollbedienung in Sachen Deathmetal, Sgewerkgitarren sorgen fr die ntige Melodie und den Wiedererkennungswert. Das reicht bei mir aber nicht, die Tracks schaffen es nicht sich so richtig festzusetzen und hngenzubleiben. "The Pestilence" ist insgesamt guter Stoff, zum berflieger reicht es bei mir aber nicht. Eventuell bin ich nicht alt genug um den wahren OldSchoolvibe zu spren oder nachzuempfinden, wer weiss? Etwas zu gewhnlich, etwas zu vorhersehbar und beim eingebremsten "Tremble in Fear" habe ich das Gefhl das Goregast`s "Covered in Skin" Pate gestanden hat.
Wie gesagt, alles in allem nicht schlecht was die Schweden da raushauen, aber etwas mehr Mut und Frische htte den Tracks gut gestanden.

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 18 Minuten
Label: Agonia Records
V: 01.04.2022

1. Armageddon
2. Evil is evil
3. Tremble in fear
4. Torture
5. Afraid of the light (CD bonus)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/the-pestilence

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Review: Deathrite - Delirium
Geschrieben am 22.03.2022, 12:36 von ALUCARD

Deathrite - Delirium

Da sind die Leipziger wieder. Nach ihrem Ausflug zu Century Media erscheint die neue EP via Into Endless Chaos Records, ebenfalls in Leipzig beheimatet. Neuheitlich wrde man das wohl nachhaltig nennen, in meinen Augen ist dieser Zusammenschluss nur logisch.

Mit der letzten Platte, "Nightmares Reign", bin ich nicht so richtig glcklich geworden, der berhmte Funken wollte nicht so berspringen wie bei den Platten zuvor. ndert das "Delirium"? Ich bin mir noch unschlssig, aber die Richtung stimmt auf jeden Fall. Die ersten beiden Tracks sind "erwartbar" wenn man sie im Kontext zu allen anderen Verffentlichungen sieht. In die Kauleiste zielend, eventuell erwischt man auch die Magengrube, andere Treffer nimmt man als Beifang gerne in Kauf. Bissig wie ein tollwtiger Strassenkter springt dich "Delirium" an, hat aber auch eine feine groovige Note. "Repulsive Obsession" schliesst sich dem an und schielt ganz zaghaft Richtung Black Metal. Richtig spannend wird es mit dem Zwischenspiel "From the Edge to the Abyss", danach grbt sich "Someone to Bleed" direkt in deinen Kopf um mit "Vortex" zu explodieren. "Someone to Bleed" wickelt dich ein, wirbelt dich herum und bleibt wenig greifbar. Wie ein Boxer tnzelt es um dich herum und wartet auf die Gelegenheit zum finalen Knock-Out. Der erfolgt mit "Vortex" das mit einem Bein im Blackmetal steht und mit dem anderen bitterbse Kicks verteilt. Ich wrde mal behaupten so "schwarz" klangen die Leipziger noch nie, liegts am neuen Label das in dem Genre strker vertreten ist? Egal, es passt dennoch zu Deathrite und ist glaubhaft ins Gesamtbild eingebaut, da so eine leichte Tendenz ins schwarzmetallische schon des fteren mitschwang ist es letztendlich auch kein Fremdkrper. Erst wenn sie jetzt noch Kapuzen und Masken aufsetzen wrde ich anfangen mir Gedanken zu machen....
Das an Skinny Puppy oder Klinik erinnernde "Vicious Nights" schliesst die kurze Rundreise ab, "Sepulchral Rapture" bearbeitet wieder das Gemischtschwimmerbecken aus Deathmetal und Punk und stellt die Verbindung zum Albumeinstieg her.

Deathrite Maniacs werden das Album lieben, die schwarzen Einstrmungen stehen der Band gut. Nun kann man gespannt abwarten ob die Reise in die Dunkelheit weitergeht oder man hier die Experimentiermglichkeiten des EP Formates ausnutzte.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 24:16 Minuten
Label: Into Endless Chaos Records
V: 09.04.2022

1.Delirium
2.Repulsive Obsession
3.From the Edge to the Abyss
4.Someone to Bleed
5.Vortex
6.Vicious Nights
7.Sepulchral Rapture

https://deathrite-iec.bandcamp.com/

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Review: Lucifers Child / Mystifier - Under Satans Wrath
Geschrieben am 22.03.2022, 09:52 von ALUCARD

Lucifers Child / Mystifier - Under Satans Wrath

Zwei Gruppen mit hnlichem Hintergrund teilen sich einen Tontrger. Klingt doch nach einer guten Sache, oder? Dazu noch zwei kultige Covertracks und ein feines Artwork, schon verschmelzen Griechenland und Brasilien zu einer Einheit.

Los geht es mit Mystifier, die Brasilianer klingen berraschend handzahm. Nicht falsch verstehen, aber normalerweise ist man aus Sdamerika mehr Chaos und verpestete Schwefelluft gewhnt. Gleich der Einstieg "Death Beyond Holy Creation" ist eine Gttergabe aus der Unterwelt, beim ersten Hren htte ich diesen Track aufgrund der unterschwelligen Melancholie und hymnischen Melodiefhrung doch glatt den Griechen untergeschoben. "Under Inhumane Evil Spells" geht ruppiger zu Werke und berrascht mit einem Hauch von Obertongesang. Bei beiden Titeln fllt auf das sie nicht vergessen haben das im Wort Blackmetal auch Metal mit drin ist, immer wieder werden Fetzen klassischer Schwermetallkost eingestreut. Abgerundet vom Samael Covertrack "Worship Her" passt das Teil von vorne bis hinten.

Lucifers Child`s "Satan's Wrath" ist sofort auf Krawall gebrstet, hat aber eben dieses typisch griechische was ich schon Mystifier unterstellt hatte in seiner Aura und in den Melodien, irgendwo zwischen Sehnsucht, Erhabenheit und Stolz. Im Opener kommt das noch nicht so durch, aber "Nova Tenebris" trgt das Erbe hellenischer Schwarzmetallkunst deutlich in sich. Und wie beim brasilianischen Splitpartner macht das hier ausgewhlte Cover Sinn, wer ausser einer griechischen Truppe knnte einen Bathory Titel standesgemss umsetzen?

"Getrennt durch Kontinente, vereint in der Sache", so knnte man die Splitplatte beschreiben. Beide Partner ergnzen sich bestens so das das Album in sich komplett rund ist, Sinn macht und definitiv seine Daseinsberechtigung hat.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 32:40 Minuten
Label: Agonia Records
V: 25.03.2022

Tracklist:
I. MYSTIFIER
1. Death Beyond Holy Creation
2. Under Inhumane Evil Spells
3. Worship Her (Samael cover)
II. LUCIFER'S CHILD
4. Satan's Wrath
5. Nova Tenebris
6. Enter The Eternal Fire (Bathory cover)

https://usw.agoniarecords.com/

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Review: Immolation - Acts of God
Geschrieben am 21.03.2022, 22:33 von OliDoA

Immolation - Acts of God

Die New Yorker Band drfte jedem Death Metaller bekannt sein. Die vier Herren haben sich seit 1988 eine eigene Nische mit ihrer Musik geschaffen. Grunzmeister Ross Dolan und Saitenhexer Robert Vigna bilden seit diesen Tagen das Fundament der Truppe.
Mit "Acts of God" bekamen wir letzten Februar von ihnen Album Nr.11 geliefert und das hat es in sich, allein schon was die Spielzeit angeht. In gut 52 Minuten, aufgeteilt in 15 Tracks (darunter zwei kurze Instrumentals), bekommt man einiges frs Geld und zwar nur Killer, no Filler! Das bekannte Hausproduzentenduo Paul Orofino und Zack Ohren war auch hier wieder an den Reglern und hat eine mchtige Produktion abgeliefert, so ultrafett und finster klangen Immolation selten. Die Scheibe ist sehr abwechslungsreich, auch innerhalb der Songs gibt es ein wildes Hin und Her in Bezug auf die Tempi. Das Schlagzeugspiel von Steve Shalaty (feiert nchstes Jahr 20-jhrige Bandmitgliedschaft) ist wieder vom Feinsten, mit viel Power feuert er gewaltige Salven hinter seinem Kit ab, mal hektisch wirbelnd, mal nach vorne ballernd ohne Gnade und dann wieder im Midtempo, mehr oder minder stark verschleppt. Gerade letztere Passagen mit dem unvergleichlichen "Immo-Groove" haben es in sich und sorgen fr wohlige Rckenschauer. Mehrfach bereinander gelagerte Gitarren des Saitenduos Vigna / Bouks verleihen diesen Momenten etwas dunkel Majesttisches! ber allem thront der finstere Gesang von Ross Dolan der seine unheilvollen Botschaften in die Welt hinaus brllt. uerst kraftvoll und dabei gut akzentuiert bekommt man so berichtet von den Schandtaten die im Namen Gottes ausgefhrt wurden/werden. Der Kampf des Menschen, seiner inneren Dmonen, Engeln & Teufeln ist auch grafisch sehr gut aufgegriffen und schn durch die Coverarbeit von Eliran Kantor umgesetzt.
Wie der Kampf ausgeht, offenbart uns Lied Nr.13 welches titelgebend mit der Textzeile "Let the Darkness in" endet...
Ich hoffe man sieht diese musikalische Urgewalt, bevor sie die Dunkelheit ganz verschluckt, demnchst wieder auf deutschen Bhnen!!!

Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlnge: 52:15 Minuten
Label: Nuclear Blast
V: 18.02.2022

Tracklist
1. Abandoned
2. An Act Of God
3. The Age Of No Light
4. Noose Of Thorns
5. Shed The Light
6. Blooded
7. Overtures Of The Wicked
8. Immoral Stain
9. Incineration Procession
10. Broken Prey
11. Derelict of Spirit
12. When Halos Burn
13. Let The Darkness In
14. And The Flames Wept
15. Apostle

Website: Bandcamp

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XAVARTHAN 'Last Forgotten Memories'
Geschrieben am 14.03.2022, 21:11 von Sol Records

Xavarthan creates raw cold atmosphere with their grim black art that carries the signature of traditional Finnish underground black metal.



OUT NOW at Subterranean Promotions

>>> XAVARTHAN 'Last Forgotten Memories' Tape

Third demo on tape, Limited to 66 copies

exclusive german distribution through Sol Records / Deviant Records

Stream: XAVARTHAN 'Last Forgotten Memories'

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Blackened Death Metal assault in Weinheim
Geschrieben am 13.03.2022, 16:45 von Exorzist

 Crescent spielen zusammen mit Thron und Horresque im Caf Central in Weinheim, das wird ein dicker Blackened Death Metal Abend!

Other than performing at Dark Easter Metal Meeting next month, we are also performing in Weinheim (Germany) at Caf Central with our brothers in THRON and Horresque on Friday, 29 April! This will surely be a massive Blackened Death Metal assault!

Event: Crescent Thron Horresque Caf Central Weinheim https://www.facebook.com/events/659310685387453/

Tickets: https://cafecentral.loveyourartist.store/de/events/621f3dbbd1705a36ed921ec2

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Review: Plakkaggio - Verso La Vetta
Geschrieben am 11.03.2022, 09:35 von ALUCARD

Plakkaggio - Verso La Vetta

"New Wave Of Heavy Black Metal Oi"? So betitelt es die Band, ich denke bei der Beschreibung spontan an das letzte Output der Landsmnner von Whiskey Ritual, ein Album das einen grossen Platz in meinem Herzen hat. Dazu kommt ein Bandfoto irgendwo zwischen Kinderschminken, Immortal und Kiss. Ist das Ironie oder kann das weg? Die Erluterung "a concept about mountains and alpinism" erklrt das in meinen Augen nicht so gelungene Albumartwork, bei Bergen und Alpinismus habe ich andere Bilder vor Augen. Die Voraussetzungen waren also so lala....

Und die ersten Tne klangen anders als alles was ich mir vorgestellt hatte. Eine feine Mischung aus Punkrock und Heavymetal wird auf "Verso La Vetta" geboten, melodisch, mitsingkompatibel und mit einer Direktleitung vom Ohr ins Bein. Alle Zweifel, alles Stirnrunzeln, alles weggewischt. In Punkto Energie und Leidenschaft denke ich da an eine Vielzahl von italienischen Punkbands, der italienische Gesang transportiert die Emotionen so wie man es von Leuten aus dem Stiefelland kennt: immer etwas dramatisch, aber voller Herzblut und Begeisterung. Das in der Kreuzung mit klassischem Metal aus britischer Schule ergibt ein feuriges Gefhrt das wie gemacht ist fr die berholspur auf dem Weg in eure Herzen.

Ich mag garnix hervorheben, das Album funktioniert in voller Lnge bestens und es ist vllig egal wo man einsteigt. Wie es dann klingt wenn man den versprochenen Heavymetal mit Blackmetal und Oi kombiniert kann man in "Valhalla" nachhren, beim restlichen Albummaterial sucht man die schwarzen Spuren eher vergeblich. Macht aber nix, macht mchtig Laune was da durch die Boxen tnt.
Bei mir war "Verso La Vetta" eher Liebe auf den zweiten Blick, dafr aber eine die lange bleiben wird. Da kann ich dann auch problemlos ber die eingangs erwhnten Sorgenfaltenmomente hinwegsehen. Bichen kurz eventuell, aber lieber 10 direkte Hymnen als unntiges Fllmaterial.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 29:34 Minuten
Label: Time To Kill Records / Hellnation Music
V: 25.03.2022

01 Verso La Vetta (2:59)
02 Giorni Lontani (2:13)
03 Palaeoloxodon Antiquus (2:01)
04 Lutto (2:33)
05 Rivolta (3:28)
06 Birra In Lattina (2:42)
07 Valhalla (3:45)
08 Declino (2:45)
09 Oi! Siamo Ancora Qui (3:42)
10 Oltre La Vetta (3:25)

https://plakkaggio.bandcamp.com/album/verso-la-vetta

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METAL STUFF Vol 3: Arctic Winter - Irish House in Kaiserslautern
Geschrieben am 10.03.2022, 10:25 von UnDerTaker

metal%20stuffDie Reihe METAL Stuff im Irish House in Kaiserslautern geht am 25.03.2022 in die 3. Runde. diesmal sind folgende Bands aus der Szene dabei:

Arctic Winter ist ein Urgestein der Saarlndischen Metalszene. Der Musikstil der vier Saarlnder, bewegt sich zwischen klassischem Heavy Metal und Thrash, weist jedoch auch Einflsse aus anderen Richtungen wie beispielsweise Death- und Blackmetal auf. Diese spezielle Melange wird von der Band und ihren Fans als AW Metal bezeichnet.

Apallic Decay spielen eine Mischung aus Black/Death mit progressiven Einflssen bringt ein vielseitiges Programm auf die Bhne und trgt intensiv und nachhaltig zum Aufbau der Nackenmuskulatur bei.

Hereza wurden in Kroatien gegrndet und mittlerweile in Deutschland zuhause. Die vier Jungs aus Baden-Wrttemberg prsentieren euch knackigen Death Metal.

Ticket: 16,52 , Vorverkauf
Irish House, Eselsfrth 11, 67657 Kaiserslautern, Website

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Review: Vaina - Futue Te Ipsum
Geschrieben am 06.03.2022, 21:38 von ALUCARD

Vaina - Futue Te Ipsum

Destabilizing Black Metal? Was n das jetzt schon wieder? Ist BM nicht eh schon immer "destabilisierend", grenzenauslotend und grenzberschreitend? Egal, "Futue Te Ipsum" ist weit weg von dem was ihr alle unter Black Metal einordnen wrdet. Ich finde es sehr atmosphrisch, rituell und entspannend.

Mit Blackmetal im eigentlichen Sinne hat das Werk nix zu tun, abgesehen von der Aura und der dunklen Stimmung. Viel Elektronik, teils sehr nervs und hektisch eingesetzt. Aber dann gibt es als Gegenpol auch viele ruhige und flchige Momente zum fallenlassen und eintauchen. Mich erinnert das eher an Sachen von Skinny Puppy, MZ 412 und diversen Goth/Industrial/Metal Bands vom ussersten Rand des Mainstreams. Man muss sich auf jeden Fall drauf einlassen, Bock drauf haben und auch eine gewisse Grundliebe fr diese Art von Musik haben. Das ist gar kein Krach der auf Chaos und Zerstrung aus ist, das Grundgerst ist wie im Black Metal sehr kalt und negativ. Aber von der Herangehensweise nhert man sich dem Ganzen von einer ganz anderen Seite als eine Vielzahl von Bands.

Im Grunde ist das Album ein "Hassen oder Lieben" Ding, dazwischen gibt es nichts. In seiner Gesamtheit kann "Futue Te Ipsum" bestens funktionieren wenn man einen Weg hinein gefunden hat, der ist aber eben nicht so einfach. Muss jeder selbst antesten um herauszufinden ob das passt, ich kann das jetzt keinen einzelnen Track hervorheben da das Werk wie gesagt nur in seiner Gesamtsumme Sinn ergibt. Irgendwo Blackmetal, aber auch viel elektronisch-industrielle Klte. Doch eben diese kalten Flchen haben einen ganz besonderen Reiz wenn man damit was anfangen kann. Das teils hyperaktiv nervse Elektrodrumming wie in "Yksikuisuus" kann zur Nervenprobe werden, vor allem wenn es durch recht ruhige Begleitmusik gekontert wird die heiserer Krchzgesang berlagert. Wie hiess es doch bei Douglas: "Come in and find out".

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 60:11 Minuten
Label: Aesthetic Death
V: 04.03.2022

01. Oppenheimer Mωment
02. I1
03. Hcn
04. Yksikuisuus
05. About:Blank
06. Raping Yer Lilith
07. πυραμίς
08. --. .-. . . -.
09. Todestrieb
10. Min + Se

https://vaina.bandcamp.com/



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Review: Firn - Frostwrts
Geschrieben am 26.02.2022, 22:54 von ALUCARD

Firn - Frostwrts

Die Vorschusslorbeeren machten mich neugierig, da war die Rede davon "dass sich Firn weder lyrisch noch musikalisch dem pagan/folk-metallischen Hoch-die-Hrner-Kitsch verschrieben hat"(Khenaz/Andras,Temple of Oblivion), "dass Firns "Frostwrts" fernab von allem, was Pagan Metal heutzutage berhaupt noch bieten knnte, so authentisch ist, wie er es damals war" (Roman/Gernotshagen, Helritt) usw.. Klar, Promotexte loben immer ber den Klee hinaus, wre ja auch albern wenn das Label im Promoschrieb sagen wrde das das aktuelle Werk eher nix is. Aber die Lobhymnen diverser Szeneveteranen waren dann doch zu glaubhaft um "Frostwrts" zu ignorieren. Nicht ganz nchtern hier dann meine Zusammenfassung dazu, was definitiv nicht bedeuten soll das ich mir das Werk schntrinken musste. Sondern es soll nur eventuelle Rechtschreib- oder Logikfehler entschuldigen.....

Und ich htte es mir soooo einfach machen knnen. Nach dem ersten Durchlauf war ich doch enttuscht und /oder die Erwartungshaltung zu hoch. Es war nicht erwartete berhammer paganer Tonkunst den ich mir erhofft hatte nach dem lesen des Waschzettels, nix blieb hngen, nix animierte zum weiterhren. Aber irgendwas war da dann doch...
Und so kam es zu weiteren Durchlufen, was haben die anderen gehrt was ich nicht gehrt habe? Und die Magie der Scheibe kam zum tragen, Stck fr Stck eroberte sie mein Herz. Die Titel setzten sich fest und erwuchsen zu Hymnen die ich nicht mehr aus dem Ohr bekam. Wer das erfassen mchte der mge bei "Urkraft" reinhren, ein Stck Musik das fr mich das ganze Album wiederspiegelt. Paganmetal wie er sein soll, ohne peinliche Momente, ehrlich, glaubhaft, erhaben und stolz. Das gilt brigens fr das ganze Album, ich mchte hier nicht diesen einzelnen Titel hervorheben sondern nur einen Einstieg bieten.

Wackendorf, Metgeplnkel, all dies hat in der Welt von Firn keine Bedeutung. Selten kam mir ein Werk zu Ohren das die Sache so breitgefchert und doch genretreu zu Klngen formte. Anfangs hatte ich noch Probleme mit dem etwas zu knstlich klingenden Schlagzeugsound wenn es mal etwas schneller zu Werke ging, mittlerweile muss ich sagen das mich das gar nicht mehr strt.
Leider lag mir das Werk nur als digitaler Download zur Verfgung, gerne htte ich die Texte selbst gelesen. Der Gesang ist zwar zum grssten Teil gut verstndlich, aber selbst lesen ist dann doch noch etwas anderes. Zum Beispiel bei "Sonnenrad" htte mich der Text dazu interessiert. Den das Sonnenrad wurde durch die Nazis missbraucht, aber es ist auch als Feuerrad bekannt, als Brauch bei dem ein, wie der Name ja auch sagt, ein brennendes Rad einen Hgel hinabgerollt wird. Somit wrde ich einfach gerne wissen von welcher Seite aus sich der Titel dem "Sonnenrad" widmet oder ob es noch eine andere Sichtweise gibt.
Ihr merkt schon, "Frostwrts" kann ein sehr tiefgehendes Werk sein wenn man sich ihm hingibt. Ein Werk das mehr sein kann als nur blosse Musik, ein Werk das neue Wege aufzeigt und nach weiterer Beschftigung verlangt wenn man den dazu bereit ist. Musikalisch ist es ber jeden Zweifel erhaben auch wenn es wie bei mir etwas Zeit braucht um die Grsse zu erfassen. Aber dann lsst es einen nicht mehr los und hat das Zeug zu einem zuknftigen Meilenstein im Paganmetal.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 61 Minuten
Label: Einheit Produktionen / Schattenpfade
V: 25.02.2022

1.Frostwrts 09:45
2.Urkraft 08:17
3.Wo die Winde thronen 07:50
4.Sonnenrad 08:30
5.Menhir 09:12
6.Vater Berg 09:09
7.Firn 08:32

https://firn1.bandcamp.com/album/frostw-rts



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Review: Rotten Casket - First Nail in the Casket
Geschrieben am 20.02.2022, 13:58 von ALUCARD

Rotten Casket - First Nail in the Casket

Van Drunen, Husky Hskens, Yorck Segatz, allein bei dieser Besetzung war eigentlich schon klar das das hier kein Mist ist. Vervollstndigt von Grndungsmitglied Bergesson an der zweiten Gitarre und Patrick van der Breek (Disabuse/Born Infected) nimmt der Rotten Casket richtig Fahrt auf, schaut man sich das Albumcover an dann drfte endgltig Klarheit darber herrschen woher hier der Wind weht.

Und die beiden, ich nenne sie mal prominentesten, Mitglieder Husky & van Drunen sind auch die die man im Soundbild gleich deutlich wahrnimmt. Prgend nehmen sie die Position der ersten Sturmtruppe an, der Rest der Mannschaft folgt aber direkt im Anschluss. Griffige Riffs begleiten den faulig abgehangenen Deathmetal aus seinem Verlies, das van Drunen`sche Geheul klingt wieder allerfeinst. Dieses 4 Track Inferno soll als Appetizer fr das Album dienen, vergleicht man die ersten Gehversuche der Band (noch in anderer Besetzung) dann hat die neue Mannschaft dem ganzen einen ordentlich Qualittsschub verliehen.

Der laut Band "Simple Rotten Death Metal" verfehlt seine Wirkung in keinem Fall, auch wenn man in diesem Bereich keine Einzelstellung hat. Will man aber wahrscheinlich auch garnicht, lieber gekonnt auf die zwlf als verschwurbelt am Hrer vorbei. Diese vier Ngel im Sarg sitzen przise, im Kurzzeitformat funktioniert das Teil bestens. Bleibt abzuwarten ob man es auch schafft diese Energie im Albumformat spannend und unterhaltsam zu prsentieren. Dann steht dem Erfolg dieser deutsch-niederlndischen Freundschaft nichts im Wege.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 18:25 Minuten
Label: Supreme Chaos Records
V: 11.02.2022

1. Covid-119
2. Caskets on Wheels
3. Bonetomb Residents
4. Coffin Birth

https://scrmetal.bandcamp.com/album/first-nail-in-the-casket

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Rotten Casket
Geschrieben am 10.02.2022, 11:44 von ALUCARD

Martin van Drunen als Snger, Stefan "Husky" Hskens als Schlagzeuger, Sodoms Yorck Segatz an der Gitarre, Patrick van der Breek (Disabuse/Born Infected) am Bass und das Grndungsmitglied Frank Bergesson an der zweiten Gitarre: Was soll da schiefgehen?



Rotten Casket schicken als Vorboten zum ersten vollen Album die EP First Nail In The Casket voraus.
Hier antesten: https://rottencasket.bandcamp.com/

Bass [Bassuka] Patrick Van Der Beek
Drums [Coffinshaker] Stefan "Husky" Hskens
Guitar [HM2 Chainsaw] Frank Bergesson
Guitar [HM2 Chainsaw)-Yorck Segatz(son)
Vocals [Vokills] Martin Van Drunen



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Review: Amorphis - Halo
Geschrieben am 09.02.2022, 10:32 von ALUCARD

Amorphis - Halo

Die finnischen Edelmetaller sind wieder da und rufen mit ihrem 14. Album laut "Hallo". Ach so, nee, "Halo". Ziemlich vermessen sich gleich einen Heiligenschein aufzusetzen, aber wer kann der kann. Wobei, ich habe noch eine interessante Erklrung zum Wort via Wiki gefunden: "Das Wort Halo ist aus dem Mittellatein entlehnt worden, wo halō aus dem Akkusativ des seltenen lateinischen Wortes halōs entstanden ist (Der normale lateinische Ausdruck ist corona.). Irgendwoher kenne ich das Wort Corona.....

Album Nummer 14, same Procedure as every Time? Nein, nicht ganz. Aber grundstzlich machen sie da weiter wo das letzte Album aufgehrt hat, aber es wurde auch an den weltberhmten Stellschrauben gedreht damit keine Kopie vom Vorgnger entsteht.
Man muss "Halo" ein paar mal hren um reinzukommen, die vielen kleinen Elemente die mit verbastelt wurden brauchen etwas Aufmerksamkeit um das Gesamtbild rund zu machen. Der Opener "Northwards" ist mir als Einstieg zu viel des guten: Man kommt gut rein, dann zerfasert das aber durch Klargesang (den der Titel meiner Meinung nach gar nicht gebraucht htte), folkig melodisches das nach "Elegy" klingt, nochmals Klargesang und Choreinsprengsel. Weniger ist manchmal mehr, hier wre das angebracht.
Mit dem Klargesang habe ich so meine Probleme, er klingt stellenweise doch arg bemht bzw. ist mir eine Spur zu sauber und ordentlich. Klar dient er als Kontrast zum Growlgesang, aber eventuell sollte man das mal jemand anderen probieren lassen oder als Gegenpart einen Growlgesang bringen der eine andere Stimmlage hat. Aber das zieht sich nicht durch das ganze Album, in "On the dark Waters" ist das Wechselspiel sehr gut gelungen. Durch das anschliessende "The Moon" verliert man zwar etwas an Fahrt, "Windmane" gleicht das aber wieder aus.
Mein persnlicher Favorit ist aktuell "Seven Roads come together", da passt einfach alles. Leicht folkig melodisch, gesunder Hrtegrad, schnes Wechselspiel aus Growl- und Klargesang. Das wre mein perfekter Albumopener gewesen...

Manchmal kommen sie wieder: Die Sitar ist wieder zu hren, das Instrument das auch auf "Elegy" zu hren war. Und was soll ich sagen, auch 2022 passt diese noch bestens ins Soundbild der Finnen. Man knnte fast sagen das sich hier ein Kreis schliesst, den sogesehen war das 96er Ausnahmewerk ja der Richtungsgeber fr den Weg den man bis heute beschreitet.

"My Name Is Night" htte ich nicht mehr gebraucht, die Zuckergussballade passt einfach nicht um das gesamte Album abzuschliessen. Ein ordentlicher Rausschmeisser im Style von "On the dark Waters" oder "Seven Roads come together" htte mehr Sinn gemacht.
Ansonsten wieder ein gelungen Album, Hut ab vor so viel Standhaftigkeit. 14 Alben muss auch erstmal eine Band schaffen und das man dann immer noch Relevanz hat ntigt Respekt ab. Und wenn man bedenkt was fr Irrungen und Wirrungen die Band in ihrer langen Geschichte zu durchschiffen hatte dann ist es schon erstaunlich das sie immer noch so kraftvoll und ausdauernd klasse Material abliefern. Man kann ja mal berlegen welche Bands aus dem Grndungsjahr 1990 noch aktiv sind und/oder noch Aussagekraft haben.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 55:38 Minuten
Label: Atomic Fire
V: 11.02.22

01. Northwards
02. On The Dark Waters
03. The Moon
04. Windmane
05. A New Land
06. When The Gods Came
07. Seven Roads Come Together
08. War
09. Halo
10. The Wolf
11. My Name Is Night

https://amorphis.net/

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Hangman`s Chair / Doom Metal aus Frankreich
Geschrieben am 06.02.2022, 12:03 von ALUCARD

Bei Bandcamp steht was von "Cold Doom", das trifft es ganz gut.
Mich begeistert grad der "luftige" Sound, gar nicht so zh und schwer wie im Doom gewohnt. Und das die Titel nicht in sich selbst festgefahren sind, es passiert immer irgendwie was, die Titel sind stehts in Bewegung. On Top noch der melancholisch hoffnungslose Gesang.

Anspieltip: "Cold & Distant" vom kommenden "A Loner" (tolles Wortspiel) Album.
https://hangmanschair.bandcamp.com/track/cold-distant-2

oder

"04/09/16" vom 2018er "Banlieue Triste" Album
https://www.youtube.com/watch?v=NMpBCFGu2Ag

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Heidelberg Deathfest 2022
Geschrieben am 02.02.2022, 17:54 von Slaypultura




Hey Deathbangerz!

Wir geben die Hoffnung nicht auf, dieses Jahr endlich mit dem Heidelberg Deathfest am Start sein zu knnen. Natrlich kann im Moment noch Niemand sagen, wie es mit der Pandemie weitergeht. Drfen Veranstaltungen im Mrz berhaupt stattfinden? Wenn ja, mit welcher Kapazitt? Gibt es eine Maskenpflicht? Drfen Bands und Besucher aus dem Ausland ohne Probleme einreisen? Wir werden es erst in ein paar Wochen sicher wissen. Sollte es erneut zu einer Verschiebung kommen, wird das neue Datum der 18.03.2023 werden.
Wir freuen uns, dass fr 2022 nahezu alle Bands wieder am Start sind! Angefhrt wird das Feld von den Bolt-Thrower-Erben MEMORIAM. Dazu kommen PESTILENCE mit einem Special Set. Auch die Urvter des Death-Metal MASTER um Paul Speckmann sind mit dabei. Weitere Hhepunkte werden sicherlich Disbelief, Gutalax und viele weitere Bands mehr.
Natrlich wird auch wieder fr ein ordentliches Rahmenprogramm gesorgt. Es wird erneut einen (Death)-Metal-Markt geben, eine Chill-Out Lounge und eine Food-Area.
Neben weiteren berraschungen wird es natrlich auch wieder die offiziellen Festival-T-Shirts geben. Diese werden dann am Merch-Stand erhltlich sein und knnen demnchst hier vorbestellt werden.
Seid dabei, wenn es wieder Laut wird in Heidelberg und wir zum vielleicht schnsten Indoor-Death-Metal-Event Deutschlands einladen!

Einlass 12.30 Uhr, Beginn 13.00 Uhr
VVK 42,00 (zzgl. Gebhren) / AK 55,00
Vorverkauf unter:
New Evil Music
Reservix


BANDINFOS:
Birdflesh (SWE, Thrashing Grindcore) - https://www.facebook.com/birdfle....d]https
Blood (Deathgrind) - https://www.facebook.com/blood.de
Deadborn (Death Metal) - https://www.facebook.com/deadborn666
Disbelief (Death Metal) - https://www.facebook.com/disbelief.official/
Gutalax (CZ, Goregrind) - https://www.facebook.com/gutalax.band
Horresque (Blackened Death Metal) - https://www.facebook.com/Horresque
Infected Inzestor (Thrashing Deathgrind) - https://www.facebook.com/infectedinzestor
Master (CZ, Old School Death Metal) - https://www.facebook.com/TheRealMasterofficial
Memoriam (UK, Old School Death Metal) - https://www.facebook.com/Memoriam2016
Misanthropia (NL, Blackend Death Metal) - https://www.facebook.com/666misanthropia
Pestilence (NL, Progressive Death Metal) - https://www.facebook.com/Pestilenceofficial
Severe Torture (NL, Brutal Death Metal) - https://www.facebook.com/severetorture

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Review: Vorga - Striving Toward Oblivion
Geschrieben am 01.02.2022, 18:19 von Nabu

Vorga Striving Toward Oblivion

Das Black Metal unfassbar vielfltig ist drfte niemandem fremd sein. Da Tod, Leid, Krieg und Hass bei vielen Bands in den Lyrics tief verwurzelt sind wundert es auch keinen, dass sich viele der Kriegsthematik widmen. Vorga gehrt da allerdings nicht dazu. Warum ich trotzdem damit anfange? Ganz einfach: whrend gewisse Bands so klingen als wrde man intensive Kampfhandlungen verfeindeter Panzerdivisionen miterleben, erinnert der Klang anderer Bands eher an die Atmosphre, die herrscht, wenn der gezeichnete und gebrochene berlebende von seinen Erinnerungen aus dem Krieg erzhlt. Und nun sind wir voll bei der deutschen Band die mit Striving Towards Oblivion ihr Debtalbum prsentiert.

Fr alle die jetzt nicht ganz verstanden haben was ich meine, das Ganze nochmal angenehm kurz verpackt: Vorga spielen unfassbar atmosphrischen und bedrckenden Black Metal, der aber zu keiner Zeit Kraft einbsst. Wenn andere Genrevertreter akkustische Phasen oder gar cleanen Gesang nutzen, nimmt Vorga bestenfalls etwas Tempo raus drckt aber ordentlich weiter. Gutes Beispiel dafr ist der Song Comet. Nicht der klassische Blastbeat und zeitweise sehr gemchliches Riffing aber dennoch kraftvoll ohne Ende.

Bei Striving Towards Oblivion sollte man sich aber nicht zu sehr auf einzelne Songs konzentrieren. Viel mehr funktioniert das Album als Ganzes. Klar, dies kann durchaus auch als negativ empfunden werden. Hier funktioniert es aber mal wieder ganz ausgezeichnet. Hier handelt es sich um eine Platte, die man sich am besten bewusst, mit einem schnen Getrnk nach Wahl, mit vollem Fokus zu Gemte fhrt. Am liebsten natrlich live, aber das ist ja so ne Sache im Moment. Striving Towards Oblivion wrde mit Sicherheit auch im Hintergrund funktionieren nur geht da halt einiges verloren.

Also, Freunde von schnrkellosem Baller-Atmo, hrt mal rein. Nicht das abwechslungsreichste und vielleicht auch nicht das innovativste Album der letzten Jahre, aber es muss auch nicht stndig alles neu erfunden werden. Gebt dem Album eine Chance. Es lohnt sich!


Anspieltipp: Comet, Last Transmission, Death Manifesting


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:48
Label: Transcending Obscurity
V: 04.02.2022

Tracklist

1. Starless Sky
2. Comet
3. Disgust
4. Stars My Destination
5. Last Transmission
6. Fool's Paradise
7. Taken
8. Death Manifesting


Website der Band: https://vorga.bandcamp.com/



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Faceless Entity - The Great Anguish of Rapture
Geschrieben am 29.01.2022, 17:19 von ALUCARD



Die niederlndischen Black Metaller Faceless Entity verffentlichen im April ihr neues Album, einen sehr intensiven ersten track gibt es jetzt schon zu hren.

Testet "Decaying Banners of Existence" am besten ber Kopfhrer in einem abgedunkelten Raum an, in voller Lnge. Ich find das Teil grossartig, der Aufbau der Geschwindigkeit und Intensitt mit den teils krassen Stimmen hat was sehr finsteres und bedrckendes.

https://facelessentity.bandcamp.com/album/the-great-anguish-of-rapture

Dann darf man sich gerne noch frherem, sehr rauhem Material der Truppe widmen.

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Review: Deathcult - Of Soil Unearthed
Geschrieben am 27.01.2022, 13:49 von OliDoA

Deathcult - Of Soil Unearthed

Die Schweizer Band erblickte 2010 das Dunkel der Nacht und grbt nun, nach Demo, EP, erstem Album (2016) und einem Splitbeitrag, in Anspielung auf den Albumtitel, die zweite Langrille aus der modrigen Erde die nur so vor End80er, Neu90er Tod zum Himmel stinkt. Natrlich im positivem Sinne gemeint, verpacken die vier Gesellen aus Zrich ihre Ergsse in einem sehr passend rudigen Soundgewand, das trotzdem die einzelnen Akteure noch deutlich genug hervorbringt. Wobei die Stimme etwas in den Hintergrund gemischt ist, was mich persnlich nicht so sehr strt, da mir die zwar recht abwechslungsreiche Stimme von Herrn S. Phoberos (der zeitgleich auch die vier dicken Saiten bedient) die zwischen Gekeife, zartem Gegrunze und Schreien hin und her pendelt irgendwie nicht so reinluft, aber wie immer alles Geschmacksache. Dieser kleine persnliche Abstrich verringert aber nicht das Hrvergngen und so konzentriere ich mich auf die musikalische Darbietung der anderen drei Mitmusiker. Bis kurz vor den Aufnahmen zum Erstling "Beasts of Faith" war mit KzR, wie er sich heute nennt, ein aktuelles Mitglied von Blzer Teil der "todeskultigen" Combo. Parallelen finden sich auch heute im Sound der beiden Bands. Deathcult geben acht Tracks in einer knappen Dreiviertelstunde zum Besten und haben von doomigen Passagen bis zum knppeligen Death Metal alle Speedskalenbereiche abgedeckt. Es wechselt auch sehr songdienlich in den einzelnen Stcken. Am besten gefallen sie mir, wenn der Fu vom Gaspedal runtergenommen wird und man Eiter & Gedrm Riffs in Chris Reifertscher Manier aus dem Handgelenk schttelt. Man hre nur "Swine of Oblivion" und wenn die schrgen Trillergitarren einsetzen, wei wohl jeder der sich nur ein wenig mit AUTOPSY beschftigt hat, was ich meine. Auch die "andere" Band bei der der Herr in ihrer Frhphase mal die Felle verdroschen hat, hier ist natrlich von DEATH die Rede, sind ein hrbarer Einfluss der Eidgenossen, jedoch immer mit der Konzentration auf die Roh- und Rauhheit der einzelnen Stcke. Die ein oder andere Sologitarrenmelodie verrt auch den Blick nach Stockholm, alles aber im Sinne des erkennbaren Stils ohne abkupfern und mit genug eigener musikalischer Identitt. Eine ordentliche Leistung und wahrscheinlich kann sich die Band kompositorisch auch noch steigern.
Das Cover finde ich zudem auch noch sehr ansprechend, mir scheint so, als wrde sich im bermalten Hintergrund John Martins schon hufiger in der Szene benutztes Kultgemlde "Le Pandemonium" befinden. Die sogenannte "old school Fraktion" sollte da definitiv mal ein Ohr riskieren.....

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:38 Minuten
Label: Invictus Productions
V: 28.01.2022

Tracklist
1 Iron Beclawed Rules The Divine 2:56
2 On Primal Wings 8:00
3 Doxology And Putrescence 4:08
4 Trepanation Rites 5:15
5 Black Vapour Coagulation 7:01
6 Swine Of Oblivion 6:02
7 Funeral Trance 4:42
8 Alastor 6:35

Website: Facebook



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Review: Imparity / Les Mmoires Fall - Dying Dreams
Geschrieben am 26.01.2022, 12:00 von ALUCARD

Imparity / Les Mmoires Fall - Dying Dreams

Zwei Bands unterschiedlichster Herkunft, aber ein gemeinsamer musikalischer Nenner: Klingt nach einer guten Idee fr ein Splitalbum. Dachten sich auch die deutschstmmigen Imparity und holten die brasilianischen Les Mmoires Fall mit an Bord.

Beide haben sich dem Gothicmetal verschrieben, es geht auch mal in Richtung Doommetal. Was beide noch eint und wahrscheinlich die Gemter spaltet ist der weibliche Gesang, da braucht man ein Ohr fr. Es ist jetzt nicht so schlimm wie bei den blichen Vertretern aus dem Trllerelsengenre (haben da eigentlich noch welche berlebt aus dem einstigen Hype?), aber der teils hohe Gesang ist Geschmackssache. Da muss ich gleich sagen das die Brasilianer das besser gelst haben, hier steht der Gesang nicht so im Vordergrund, sprich er ist im Gesamtbild nicht so berprsent. Beim Teil von Imparity dachte ich mir an der ein oder anderen Stelle schon: Hier wre weniger mehr gewesen.

Klanglich klingen beide etwas alt. Aber in gut, der Sound orientiert sich an der bodenstndigen Phase des Gothicmetals und hat immer noch Metal als Fundament. Kein glattpolierter Kram, man knnte fast denken das die ein oder andere Combo von einst so im Proberaum geklungen haben muss bevor das Glattmacher&Gleichmacher Tool im Aufnahmeprozess zum Einsatz kam.

Stellenweise wird der Elfengesang noch von mnnlichen Growls gekontert, aber wie gesagt nur teilweise. Finde ich gut das man hier nicht das bekannte "Beauty & Beast" Schema stur durchgezogen hat sondern wirklich drauf geachtet hat das sparsam einzusetzen. Auch dieses Wechselspiel haben LMF in meinen Augen und Ohren besser gelst und gehen fr mich, wenn man so mchte, als Gewinner der Split hervor.
Die Brasilianer sind fr mich einfach spannender und trotz der Veranlagung an frhere Klnge frischer und lebendiger. Das dudelige "Curved Path" htte ich nicht gebraucht, dafr lieber noch einen metallischeren Track mehr. Kurzzeitig geht der ja, aber auf die Lnge von ber fnf Minuten passiert einfach zu wenig. Das da mehr geht haben sie ja vorher bewiesen.
Imparity will ich aber nicht vergessen, kommen fr mich wie gesagt nach Les Mmoires Fall. Mir fehlt etwas die zndende Idee, zum Beispiel das an Black Sabbath erinnernde Riff in "Trapped in Wealth" tnt zwar ganz gut, reicht aber auch nicht ber die ganze Lnge. Im Grunde genommen alles gut soweit, aber ich htte gern mehr Variabilitt und Vitalitt.

Als Vorstellrunde im Sinne von "Wer wir sind, was wir machen" funktioniert diese Platte bestens, wer ein Ohr fr Bands wie Lacuna Coil, Theatre of Tragedy und Co hat der darf hier gerne mal ein Ohr riskieren. Das Ganze ist schon im September 2021 erschienen, das Review kommt jetzt erst da der neu gegrndete Seitenarm vom Schattenpfade Label, Lichtpfade, das Splitalbum als erste Verffentlichung auf Vinyl rausbringt.

6, 5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 36:33 Minuten
Label: Schattenpfade (Lichtpfade)
V: 07.09.2021

Tracklist Seite A:
1. Imparity Hate in the Name of God
2. Imparity Trapped in Wealth (2021)
3. Imparity Dying Dreams
Tracklist Seite B (To Kill):
4. Les Mmoires Fall Tears (feat. Cimone Tavares)
5. Les Mmoires Fall Whinnings (feat. Naimi Stephanie)
6. Les Mmoires Fall Curved Path

https://imparity.bandcamp.com/
https://lesmemoiresfall.bandcamp.com/
https://www.schattenpfade.de/store....plit-lp

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Horror inspirierte Extreme Metaller VORAATH
Geschrieben am 26.01.2022, 11:45 von UnDerTaker

voraathIm September 2021 kamen Voraath, bestehend aus Brad Parris (Nile) am Mikro und Gitarre, Joshua Nassaru Ward (Xael, Rapheumets Well) an den Drums, Gesang und Keyboard, sowie Paul McBride (Implosive Disgorgence, Sweet Blood) am Bass, und den beiden Gitarristen Daniel Presnell und Tylor Kohl, zusammen um Material fr ihre Band zu schreiben.
We wanted to explore even further integrating science fantasy, soundscapes, and metal. This will be something new bringing together emotional yet brutal music and science fantasy so we hope to appeal to both metal enthusiasts as well as those who appreciate the lore of the music. so die Band.
Nun ist, neben der bereits verffentlichten Single "Siren Head", die neue Single "The Barrens" am Start. Checkt das Teil unten an.
Picture a dystopian Earth around the year 2136 and more than 80 percent of the world's population disappeared after the arrival of an alien species. The music follows a group of mercenaries employed by The Eos Corporation to locate and retrieve something referred to as "the nexus key" in which they run into some complicated and dangerous resistance. Since the arrival of the "Cosmic Architects" strange creatures now roam the dystopian planet. The music is meant to portray the dire and odd environment in which the story unfolds.

Bandwebsite: Facebook



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Morbide Klnge I
Geschrieben am 23.01.2022, 13:56 von Slaypultura



ZUM THEMA CORONA: leider ist jetzt noch nicht abzusehen, wie die Lage im Mai sein wird, aber wir vermuten stark, dass das Konzert unter 2G+ stattfinden wird, eine Maskenpflicht wird es aber nicht geben! Die Infos werden angepasst, sobald wir etwas Konkreteres sagen knnen!


Freitag, 13.05.2022
Mitternachtsgasse 8
55116 Mainz

https://www.facebook.com/M8-Liveclub-185292274826931/
https://www.m8-mainz.de/
Eintritt: 7-10
Einlass: 20 Uhr


21 Uhr
era (atmosphrischer Black Metal aus Mnsterland)
https://www.facebook.com/aeeraband/
https://www.youtube.com/watch?v=a-DVf2yBCNU&t
https://aeera.bandcamp.com/

22 Uhr
Horresque (Blackened Death Metal aus Mainz)
https://www.facebook.com/Horresque/
https://www.youtube.com/watch?v=TxxwuhORPbs&t
https://horresque.bandcamp.com/

23 Uhr
Der rote Milan (Black Metal aus Trier)
https://www.facebook.com/derrotemilan/
https://www.youtube.com/watch?v=5B1pQCgeNes&t
https://derrotemilan.bandcamp.com

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Review: Silent Leges Inter Arma - Ad Plures Ire
Geschrieben am 16.01.2022, 20:57 von UnDerTaker

Silent Leges Inter Arma - Ad Plures Ire

Nachdem sich Silent Leges Inter Arma 10 Jahre Zeit genommen haben, um ihr zweites Album aufzunehmen, sollte man sich auf etwas Groes einstellen.
Das Duo aus Rostock beschreibt ihren Stil als Black Metal, fr mich wre die Bezeichnung Extreme Metal angebrachter, da hier Musikstile von Death-, Black- und Heavy-Metal zusammenkommen. Gerade die langsamen Stcke erinnern vom Gesang und Musikstil teilweise an Paradise Lost.
Der Bandname ist dem latinischen entliehen und bedeutet Im Waffenlrm schweigen die Gesetze. Ebenso ist der Albumtitel Ad plures ire aus dem latinischen und bedeutet zu den Vielen gehen, die Redewendung, mit der die Rmer das Sterben umschrieben. Mit dem neuen Album taucht die Band nach ihren Worten tief in das Gilgamesch-Epos ein, welches eine uralte Gruppe literarischer Werke aus dem babylonischen Raum ist.
Das in Eigenproduktion hergestellte Werk lsst sofort nach dem dezenten Start aufhorchen: Extrem tiefer Gesang, fesselnde Melodien getrieben von den Gitarren, dazu werden Atmosphre und Spannungsbgen gekonnt aufgebaut. Das abwechslungsreiche Drumming berzeugt und verwendet in positiver Weise auch die tiefen Toms, was den Songs Tiefe verleiht. Starker Sound und tadellose Musiker runden die Aufnahme ab.
So prescht der Opener The Way of all Flesh zunchst im Uptempo stark nach vorne, dennoch melodisch und mit prgnanten Gitarrenleads zum Ende hin. hnlich geht es mit Mourning weiter, hier gibt es zustzlich cleane Gitarreneinsprengsel. Das Ganze ist sehr atmosphrisch und baut zum Ende mit den geilen Gitarrenriffs ordentlich Spannung auf.
Ups, was ist denn das? Der nchste Song Irkalla ist ein akustisches Gitarrenstck, was unaufgeregt, mit schnen Melodien rberkommt ohne dabei zu nerven.
Mit The End of the Way und 10:37 Minuten folgt der lngste Track der Scheibe. Ein erhabener Song, ber weite Strecken im Midtempo gespielt, zum Ende hin steigt die Spannung und die Geschwindigkeit. To Last Forever klingt hnlich, kann aber nicht so berzeugen.
Das nun Folgende To Last Forever Reprise fllt erneut komplett aus dem Rahmen. Denn hier handelt es sich um eine Klavierstck und erinnert an Comptine d'un autre t von Yann Tiersen, bekannt aus dem Film Fr Amlie. Dieser Song wurde nicht von der Band selbst, sondern von Wlad beigesteuert. Bei einer Spielzeit von mehr als 45 Minuten ist solch ein Ausflug in andere Gefilde erlaubt.
Descent to Hell geht wieder in die Richtung der beiden ersten Tracks. Melodisch zwischen Mid- und Uptempo wechselnd, mal stampfend, mal treibend. Dennoch zieht er etwas an mir vorbei und bleibt nicht so richtig im Ohr hngen. Erwhnenswert hier erneut die Klavierarbeit am Schluss des Songs, welche wieder von Wlad gespielt wurde.
Ein starkes Album, welches man sich gerne mehrmals anhren wird.

S:L:I:A hat das Album im brigen auch selbst aufgenommen, gemischt und gemastert. Dabei hat man Ad Plures Ire einen glasklaren, fast schon bombastisch klingenden Sound verpasst. Sehr gute Arbeit!
Das mir vorliegende Digipack ist aufwendig gestaltet, was sich vor allem bei den Zeichnungen im Innenteil zeigt. Das Cover selbst ist nicht ganz so stark geworden.
Wer noch mit seiner Kaufentscheidung schwankt, der kann sich das komplette Album auf Youtube anhren.

Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 45:39 Minuten
Label: Eigenvertrieb
V: 14.01.2022

Tracklist
1. The Way of all Flesh
2. Mourning
3. Irkalla
4. The End of the Way
5. To Last Forever
6. To Last Forever Reprise
7. Descent to Hell

Website: Bandcamp



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Review: Ereb Altor - Vargtimman
Geschrieben am 13.01.2022, 20:02 von Nabu

Ereb Altor - Vargtimman

Wenn man ein Gefhl oder besser noch ein Konzept in eine Band umwandeln knnte wre Ereb Altor zweifelsfrei die klassische Wikingerromantik. Dies hat Vor- und Nachteile. Zum einen ist die Musik in der Regel sehr vertrumt, melodis, und erinnert doch stark an die spteren Werke von Bathory. Zum anderen ist es aber vielen Viking und Pagan Metal Fans dann auch einfach zu pomps, zu vertrumt, zu weich und alles in allem auch nicht abwechslungsreich genug. Den Ereb Altor erkennt man immer auf Anhieb was ebenfalls ein zweischneidiges Schwert ist.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass mein erster Gedanke beim Hren von Vargtimman folgendes war: Ah, Ereb Altor. Wie immer. Wie man es kennt und mag. Oder eben nicht.. Beschreibt den Opener einwandfrei. Wie gewohnt schne Melodien, cleaner Gesang und eine leicht vertrumte und doch krftige Stimmung im Song.

Vargtimman zieht dann bereits etwas an und schiebt die musikalische Grundstimmung etwas mehr in Richtung Black Metal. Dies wollte ich als groen Twist verkaufen und die Band dafr anpreisen, dass sie auch ordentlich brettern kann denn sptestens mit Rise oft he Destroyer wird ordentlich abgeholzt. Nun muss man aber dazu sagen, dass ich die letzten Alben der Band allesamt verpasst habe und mir erst beim Schreiben bewusst war, dass sich diese Tendenz schon da nicht nur gezeigt, sondern auch gefestigt hat.

Das ndert aber nichts an der Tatsache, dass die Band dem Album damit sehr viel mehr Tiefe gibt als ich es aufgrund meiner vergangenen Erfahrung erwartet htte. Entstanden ist ein sehr starker Tontrger der unfassbar viele Aspekte des Metal abdeckt und seine sanfte, vertrumte Seite wunderbar mit seiner kalten, aggressiven Hlle einpackt und dabei als Gesammtkonzept wunderbar funktioniert. Fans: kaufen! Alle anderen mindestens reinhren!



Anspieltipp: Fenris, Rise of the Destroyer, Heimdals Horn


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 42:26
Label: Hammerheart Records
V: 14.01.2022

Tracklist

1. I Have the Sky
2. Vargtimman
3. Fenris 05:47
4. Rise of the Destroyer
5. Alvablot
6. Den dighra dden
7. Ner i mrkret
8. Heimdals Horn


Website der Band: https://erebaltor.bandcamp.com/

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Review: Rabid Dogs - Black Cowslip
Geschrieben am 12.01.2022, 11:43 von ALUCARD

Rabid Dogs - Black Cowslip

Tollwtige Hunde mit schwarzen Kuhunterhosen? Mysteris, was da aus Italien in meinem Mailordner landete. Es zauberte aber interessante Bilder in meinen Kopf....
Ich denke aber mal es geht eher in den botanischen Bereich, "Cowslip" bedeutet dort schlicht und ergreifend Schlsselblume. Klingt jetzt nicht so romantisch wie eine schwarze Wiederkuerunterhose, wrde aber ansatzweise hinkommen. Auch wenn es die Blume nicht in schwarz gibt, was dann erneut Fragen zum Albumtitel aufwirft. Und was hat das alles mit wtenden Hunden zu tun? Fragen ber Fragen...

Kommen wir zur Musik, der Beipackzettel sagt Grind nRoll und verspricht einen "crushing blend of frantic extremity, mixing grindcore, sludge and hard rock with pulp and cinema-inspired lyrics".
Ich breche das mal runter auf Deathmetal mit Schwedenbrummelgitarren, mal groovend mittelschnell, mal etwas zgiger unterwegs. Auf jeden Fall legen die Italiener Wert auf einen feinen Groove und ordentlich Schubkraft, beides erschaffen sie ber die schon angesprochenen tieftnenden Bienenschwarmklnge der Gitarre und das energiereiche Schlagzeugspiel wodurch sich das Album auch irgendwo zwischen Crust, D-Beat, Death`n`Roll und Schwedentod einpendelt.

Manowar hatten "The Crown and the Ring", die Rabid Dogs kommen mit "The Crown And The Fist". Ist ja auch deutlich effektiver, so eine Faust im Vergleich zu einem Ring. Es sei den natrlich es ist der eine Ring, der Ring der Macht. Aber unwahrscheinlich, da wie wir alle wissen die Beutlinratte diesen ja unbedingt wieder zurck ins Feuer werfen musste. Also doch die gute alte Faustwaffe, zielgenau platziert trifft die ihr Ziel ebensogut wie der Albumopener. Feuer frei und los gehts, Gitarre und Schlagzeug bilden das alles beiseite schiebende Fuhrwerk zu dem der grollende Gesang sein ntiges beitrgt.

Ach so, der einstige Junge mit der Mundharmonika ist mittlerweile auch ein Mann und spielt bei den Italienern mit, erstmals nachzuhren in "Fucking Spaced Out". Ja, richtig, Mundharmonika. Aber keine Angst, das ist jetzt nix weswegen ihr gleich in den heimischen Panikraum flchten msst. Das kommt wohldosiert zum Einsatz und strt berraschenderweise berhaupt nicht. Htte man mir sowas vorher gesagt, ich htte es nicht geglaubt.

So, was gibt es noch zu "Black Cowslip" zu sagen? Ich finde die Scheibe in der Gesamtheit echt ne coole Mischung die Bock auf mehr macht. Das groovt, hat Feuer, einen ordentlich fetten Klang spendiert bekommen und innerhalb der Titel ein paar unerwartete Sachen und Wendungen. Am besten ihr checkt mal den Vorabsong bei Bandcamp an auch wenn das jetzt nicht der aussagekrftigste ist, aktuell steht dort nur "Fucking Spaced Out" bereit. Aber wenn euch der Track zusagt dann passt auch der Rest des Albums, da bin ich mir sicher. Feines Albumartwork bekommt man noch on Top, da kann man sich richtig drin verlieren aufgrund der Detailtiefe.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 31:17 Minuten
Label: Time To Kill Records
V: 28.01.2022

01-The Crown And The Fist
02-Fucking Spaced Out
03-Frisco Joe
04-The Law Of The Strongest
05-Black Cowslip
06-Raw Deal
07-Sgt. Kempfer
08-The Theban
09-Charlie Lucky
10-Angel Face

https://rabiddogs.bandcamp.com/album/black-cowslip

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Review: Boarhammer - I: Cutting Wood for Magickal Purposes
Geschrieben am 11.01.2022, 10:19 von ALUCARD

Boarhammer - I: Cutting Wood for Magickal Purposes

Boarhammer spielen Black Metal, kommen aus Deutschland und treten als Duo in Erscheinung. Und viel mehr gibt es an Infos nicht, macht aber nix.

Denn die Musik kann berzeugen und ist deutlich aussagekrftiger als die Biografie der Truppe (was ja am Ende auch wichtiger ist).
Black Metal, irgendwo zwischen erster und zweiter Welle und dezentem Kauzfaktor. Der kommt durch den nicht alltglichen Gesang und die teilweise nicht ganz "konformen" Titelverlufe. Aber egal, das macht "I: Cutting Wood for Magickal Purposes" umso spannender und "anders". Traditionalisten ist das wahrscheinlich nicht true genug und nicht starr ihren eigenen Regeln folgend, ich finde von konformen Bands gibt es schon mehr als genug und hab meine Freude an dieser Verffentlichung. Ich mag auch die leicht obskure, mystisch nebelige Stimmung der Scheibe die das Album geheimnisvoll macht.

Klanglich ist man voll auf meiner Wellenlnge, kratzig erdig aber immer noch mit genug Saft in den schwarzen Knochen um die Winkel der Gehrgnge zu erreichen die fr die dunklen Klnge verantwortlich sind. Wsste ich es nicht, ich wrde das Teil wahrscheinlich in den osteuropischen Raum irgendwo in den 90ern verorten...

Zum antesten am besten gleich den Opener "Riding the Hedge" whlen, wer das ganze "Wohlfhlprogramm" mchte der greife zu "Spirits on Black Wings" (und wird das ganze Geschreibsel da oben von wegen kauz und nicht konform einordnen knnen).
Zudem hat sich noch ein Mercyful Fate Cover eingeschlichen, wre mir nicht aufgefallen wenn es nicht dabeigestanden htte. Bin aber mit dem MF Kosmos nicht vertraut.


7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 30 Minuten
Label: Indipendent
V: 03.12.2021

1.Riding the Hedge 04:22
2.Channelling Wormwood Spirits 03:24
3.Spirits on Black Wings 07:07
4.Tatra Wolves 04:07
5.Ritual Tusks 03:57
6.The Trees are no Trees 03:52
7.Black Funeral (Mercyful Fate Cover) 02:52

BOARHAMMER is:
The Vessel (vocals, drums, bass)
Wodwoz (guitars, vocals)

https://boarhammer.bandcamp.com/album....urposes



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Review: Beyond The Styx - Sentence
Geschrieben am 10.01.2022, 10:36 von ALUCARD

Beyond The Styx - Sentence

"Sentence" ist das dritte Album der franzsischen Hardcoremetaller Beyond The Styx, das Augenmerk liegt dabei deutlich auf den Hardcoreelementen.
Gleich der Einstieg "DC" zeigt wo der Hammer hngt, der nervs hysterische Gesang von Snger Emile Duputi knnte zur Nervenprobe fr Unerfahrene werden. Ansonsten nutzt man die Energie beider Genres voll aus, das durchweg auf Krawall gebrstete Material profitiert ausserordentlich von den metallischen Beigaben, dankenswerter setzt man das so kontrolliert ein das kein stumpfer Metalcorebrllwrfel aus dem Album wird.
Aufhorchen lassen die Gastbeitrge, das gelungene "New World Disorder" bekommt durch Teething`s Luis Ifer noch die Kirsche auf die Torte platziert. Die Gastsnger tragen zur Abwechslung bei, das Organ von Emile ist auf Dauer doch etwas strapazierend und bekommt dadurch einen angenehmen Gegenpol. Testet auch mal Scorched AD an, ihr werdet berrascht sein was der Gesang von Guillaume Duhau (Final Showdown, Happy Face) hier ausmacht.
Musikalisch ist "Sentence" wie gesagt deutlich im Hardcore zuhause, fr die Metalgemeinde eventuell sogar etwas zu viel. Das Album bezieht seine Faszination durch die Energie und die Wut die ihm innewohnt, die klanglichen Mittel werden dabei in gewohnter Weise eingesetzt. Sprich, "Sentence" ist etwas unspektakulr in seiner Darbietung, erfindet das Genre nicht neu und bringt auch wenig frischen Wind rein. ABER es ist kein schlechtes Album, was die franzsische Truppe da abliefert hat Hand und Fuss, kann berzeugen und ist definitiv dafr geeignet mal ordentlich Dampf abzulassen. Ich finde es gut das man das Rad nicht berdreht und in irgendwelche Metalcoregefilde abrutscht, dadurch klingt das Album immer noch geerdet. Stresstest fr den Hrer ist wie schon erwhnt der Gesang.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 30 Minuten
Label: WTF Records, Diorama Records
V: 04.02.2022

Tracklist:
01. DC
02. Collateral
03. New World Disorder (feat. Luis Ifer)
04. ESC XIX
05. Self Hatred
06. Chain of life
07. Overload
08. Scorch AD (feat. Guillaume D.)
09. Machination
10. Cyclops (feat. Vincent P.M.)

Lineup:
Emile Duputi: Vocals
Adrien Joulin: Drums
David Govindin: Rythm Guitar
Yoann Csar: Bass
Arnaud Morfoisse: Lead Guitar

Guest Members:
Vocals on New World Disorder by Luis Ifer (Teething).
Vocals on Scorched AD by Guillaume Duhau (Final Shodown, Happy Face).
Vocals on Cyclops by Vincent Peingnart-Mancini (The Butchers Rodeo, Aqme).

https://beyondthestyx.bandcamp.com/

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Aschenvater
Geschrieben am 09.01.2022, 11:37 von Exorzist

 Die deutsche Death Metal Band Aschenvater hat ein Lyric Video zum Song "Sturmreif // Der Verrterknig" verffentlicht. Der Song stammt von der EP Landungsfeldmassaker welche im letzten Jahr ber Dead Center Productions heraus gebracht wurde.

Das Video knnt ihr euch HIER anschauen.

The band name Aschenvater" is inspired by the universe of Warhammer 40K, which also serves as content for our first EP named Landungsfeldmassaker. It is about a battle on Istvaan V, the drop site massacre (Landungsfeldmassaker). The sound is raw and destructive, like the rotting battlefields.

The style is comparable to bands like Bolt Thrower or Hail of Bullets. Oldschool Death Metal is the perfect way for us to bring the content and the energy of the lyrics together with the music. The HM-2 is sculpting the violence and brutality of the fights in clay.

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Kino: Lamb
Geschrieben am 06.01.2022, 18:49 von UnDerTaker

in Mischwesen aus Mensch und Tier, zu dem ein Paar ein besondere Beziehung entwickelt: Der Horrorfilm Lamb von Valdimir Jhannson kommt ohne starke Schocks aus und gruselt trotzdem.
In dem Film Lamb von Valdimar Jhannsson scheint die Natur zuerst einmal ein Rckhalt fr Maria und Ingvar zu sein. Die tglichen Verrichtungen mit den Tieren nehmen sie in Anspruch. Jedes neugeborene Lamm wird mit einer Nummer versehen, die Plakette wird ihnen in die Ohren gestanzt, eine schmerzhafte Prozedur, bei der Maria mit Koseworten ein wenig Trost spendet, als htte sie ein Baby im Arm. Man ahnt zu diesem Zeitpunkt auch schon, woher die latente Melancholie bei ihr kommt. Es muss wohl einen Verlust gegeben haben, naheliegenderweise ein Kind. Maria und Ingvar sind womglich die berlebenden einer Tragdie. Dann aber geschieht etwas vollkommen Unerwartetes, das zugleich wie in einer Brechung das freilegt, was in Lamb als Vorgeschichte mitzudenken ist. Eines der Schafe wirft ein Lmmchen, zu dem Maria und Ingvar eine besondere Beziehung entwickeln. Ein Mischwesen, eine hybride Kreatur, von der Valdimar Jhannsson nur ganz allmhlich, und auch dann niemals vollstndig, die nheren Umstnde deutlich werden lsst.

Mehr zum Film gibt's hier: https://www.faz.net/aktuell....15.html






bei Bedarf den hier zum Schluss gucken, den der verrt schon deutlich mehr ;)


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Revocation, US Death Metal
Geschrieben am 05.01.2022, 10:56 von UnDerTaker

revocationDie US Death Metaller aus Boston, Revocation, haben ihr Album Nr. 8 fertig aufgenommen. Die Verffentlichung des Nachfolgers von "The Outer Ones" aus 2018 ist fr den Herbst 2022 geplant.

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Necrophagous
Geschrieben am 03.01.2022, 19:32 von Exorzist

 Members von Entrails und Visceral Bleeding haben die neue Band NECROPHAGOUS ins Leben gerufen und es ist berraschend, wie eingngig der Death Metal von Necrophagous ist. Der Sound ist ganz klar in der alten Schule verwurzelt und klingt wie eine Kreuzung zwischen Dying Fetus und Morbid Angel.  

Den neuen Song WOLF MOTHER knnt ihr HIER antesten.

Das Album In Chaos Ascend erscheint am 7.Januar ber Transcending Obscurity Records.

"its an exercise in high-powered, high-speed hostility and flesh-stripping derangement... Wolf Mother turns out to be fiendishly catchy"

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Trve Svrf Sound
Geschrieben am 30.12.2021, 11:16 von ALUCARD

Htte nicht gedacht das das funktioniert....

Beim YouTubekanal von riboflavinmusic gibt es Black Metal Klassiker im Surfgewand inklusive angepasstem Songtitel, zum Beispiel heisst es dann "The Emperors - I am Surf Wizards" oder "The Darkthrones - Californian Hunger".
Erstaunlicherweise klingt das sogar richtig gut da der Knstler sich mit dem Originalen auseinandergesetzt hat und es ihm gelingt die Seele des Titels beizubehalten.
Hervorheben mchte ich "The Burzums - Surfin' Todd": Hier ist es wirklich gelungen die ikonischen Gitarrenlufe zu bertragen und dabei das Feeling des Originals nicht zu zerstren. Bei Darkthrone`s "Transilvanian Hunger" funktioniert das fr mich nicht so gut, aber bei der Bearbeitung des Burzum Tracks hat das richtig gut funktioniert. Die Mgla Version "The Mglas - Exercises in Surfing VI" (A hard to find cut from the mysterious Polish duo's 1965 LP 'Exercises in Surfing') sei hier auch empfohlen, dort hat man es ebenso gut geschafft die Aura des Originals beizubehalten. Oder WITTR aka "Waves In The Tiki Hut - I Will Lay Down My Board Among The Sand And Coral" (from their 1967 LP  'Two Surfers').

Und dann ist da natrlich noch die ironische Ebene des Ganzen, das eben eine menschenfeindliche Antimusik in positiv besetzte, lebensbejahende Surfklnge transformiert wurde. Aus den Wldern an den Strand...

https://www.youtube.com/c/riboflavinmusic/videos

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Musikalischer Rckblick 2021
Geschrieben am 29.12.2021, 23:49 von UnDerTaker

2021 war ja Corona-bedingt wieder ein relativ trauriges Musikjahr.

Ich bin ja nicht so der Albenkufer und frse mich eher durch unzhlige Promos...

Dennoch hier mal 10 Alben die ich dieses Jahr doch recht gut fand:
ORGANIC - Where Graves Abound
Harakiri For The Sky - Mre
Sarkrista - Sworn to Profound Heresy
DARKTHRONE - Eternal Hails
Wound - Serpent Crown
The Offspring - Let The Bad Times Roll
Hn - Breathing the Void
Malum - Devils Creation
Frozen Soul - Crypt of Ice
VALDAUDR - Drapsdalen



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Rbezahl - Remnants of Grief and Glory CD & TS [soon]
Geschrieben am 29.12.2021, 16:00 von Sol Records

JANUARY 2022 /// DEVIANT RECORDS



Rbezahl - Remnants of Grief and Glory Digipack CD & T-Shirt

Under the moniker of the king of the mountains RBEZAHL spawn their debut album Remnants of Grief & Glory, finally brought to you in a physical form by Deviant Records. As within the title of this monumental beast, this three-piece effectively employs shades and contrasts: Their sound is massive, heavy, ice-cold, and each second breathes the distant, barren grit of their snow-covered Alaskan origin, with ominously growling vocals full of anger and visceral intensity sinking deep into the thunderous atmosphere. At the same time, Remnants feels highly emotional, with fanatic outbursts and melodies of beauty, somehow simultaneously monolithic and curious, exploring a dark Death/Black Metal path reminiscent of masters like Hate Forest.

- Digipack, limited to 300
- limited T-Shirt

Full Album Stream:
Remnants of Grief and Glory

www.deviant-records.de

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As The World Dies
Geschrieben am 24.12.2021, 13:46 von Exorzist

 As The World Dies wurde von Mitgliedern von Memoriam und Pemphigoid gegrndet und gehrt zu den vielversprechendsten neuen Bands Grobritanniens. Dster und boshaft tobt die Musik gnadenlos und horcht zurck in die ra von Bolt Thrower, Grave und dergleichen, obwohl As The World Dies ihren eigenen Zugang zu allem hat.

Zwei neue Songs vom kommenden neuen Album Agonist knnt ihr euch HIER oder HIER anhren.

Track list with contributions -
1. Annulment: Lyrics & Vocals - Karl Willetts
2. Desolate: Lyrics & Vocals- Jay Price, guest vocals Paula Webhe
3. Dawn of Terror: Lyrics & Vocals - Jay Price, backing Vocals Ash Cotterill
4. Red Death: Lyrics & Vocals- Alex Mumford
5. The Tempest: Lyrics & Vocals- David Ingram, backing vocals Jay Price
6. Day of Reckoning: Lyrics & Vocals - Jay Price, guest vocals Paula Webhe
7. Save The Earth: Lyrics & Vocals - Jay Price, backing vocals Paula Webhe & Ash Cotterill
8. Until Youve Bled: Lyrics & Vocals- Janekke de Rooy
9. Thin Out The Herd: Lyrics & Vocals - Gustaf Jorde, Guest Vocals: Karl Willetts
10. As The World Dies: Lyrics & Vocals- Kam Lee

(2 Antworten)

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THANATOMANIA Kalamitt MCD
Geschrieben am 23.12.2021, 17:39 von Sol Records

JANUARY 2022 @ Sol Records

THANATOMANIA - Kalamitt MCD



Kalamitt is the new EP courtesy of THANATOMANIA from Germany, who in recent years managed to impress us with their demo, the Drangsal EP, their full-length as well as with their split w/ Rimruna. Accompanied by two contemplative acoustic pieces these two lengthy songs on here represent thoughtful renditions of a dreadful longing for death & despair. Resigned, bitter & emotional Black Metal. Still, THANATOMANIAs misanthropic & life-negating atmosphere is nurtured by a certain evocative musicality on its grave downward path towards calamity

The MCD will be housed in a limited (300) 4-panel-digipack.

Track Premiere: Kalamitt III


www.solrecords.de

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Rotten Casket, All-Star-Death Metal Band aus DE und NL
Geschrieben am 21.12.2021, 11:20 von UnDerTaker

rotten%20casket%20mlpDie Allstar-Death Metal Band Rotten Casket wird ihre Mini LP "First Nail In The Casket" am 14.1.2022 via Lycanthropic Chants (12" Vinyl) und Supreme Chaos Records (CD) verffentlichen. Die vier Songs mit einer Gesamtlnge von 19 Minuten wurden im Tom Meier Studio in Enschede aufgenommen, gemixt und gemastert. Das Cover zur Scheibe kommt von Roberto Toderico Art. Unten knnt ihr euch den Song "Caskets On Wheels" schon mal reinziehen.

Rotten Casket besteht aus den namhaften Musikern:
Martin Van Drunen (Asphyx, ex Bolt Thrower, ex Hail Of Bullets am.)
Stefan Hskens (Asphyx, Trinitas, Carnal Ghoul official official, ex Desaster, ex Sodom, ex Metal Inquisitor am.)
Frank Bergesson (Rotten Casket)
Yorck Segatz (SODOM, Neck Cemetery, ex Beyondition)
Patrick van der Beek (DISABUSE, Born Infected)

Tracklist:
Side A
1. Covid-119
2. Caskets on Wheels
Side B
3. Bonetomb Residents
4. Coffin Birth



(3 Antworten)

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