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Hell-is-open

 


Bandprojekt MACE mit Metal, Punk und Hardcore aus Mz/Wi
Geschrieben am 22.06.2021, 13:20 von UnDerTaker

maceDas neue Bandprojekt MACE aus dem Raum Mainz / Wiesbaden besteht aus zwei fhigen Musikern die mit einer rotzig dreckigen Mischung aus Metal, Punk und Hardcore aufhorchen lassen. Nun ist der erste Output in Form einer EP mit dem Titel "Sacrifice" verfgbar.
Checkt die ersten Tunes hier... an und kauft digital oder auf Kassette.

Tracklist:
1. Extinction 02:53
2. Sacrifice 01:46
3. Delusion 03:05
4. Limbus 03:10




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Mir gefllt das schon mal echt gut :ok:

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Review: Diabolizer - Khalkedonian Death
Geschrieben am 21.06.2021, 21:28 von UnDerTaker

Diabolizer - Khalkedonian Death

*** Review von Oli ***

Da ist es nun, das Debut der trkischen Fackeltrger diabolischer Abscheulichkeit (feiner Pressetext),auch unter dem Namen Diabolizer bekannt. Die Band grndete sich 2012 in Istanbul, genauer gesagt im zentrumgelegenen Kadiky. Dort gibt es einen kleinen Musikerpool aus dem sich mehrere Gruppen bedienen und so verwundert es nicht, dass auch die, mittlerweile zum Quintett gewachsenen Truppe, aus vielen Musiker besteht, die nicht nur in Diabolizer ihr Unwesen treiben, als Beispiel seien hier mal Engulfed oder Decaying Purity genannt oder sogar internationale Verbandlungen mit Hyperdontia bzw. Necrowretch.
Im Grndungsjahr gabs eine 2-Track Single als erstes Hrzeichen, gefolgt von einer EP namens "Apokalypse", welche 2016 erschien und mit fnf starken Songs aufwartete. Nun weitere fnf Jahre spter hat man sich von dem italienischen Label Everlasting Spew Records unter Vertrag nehmen lassen und gibt sich die Ehre mit dem Erstling "Khalkedonian Death" auf dem uns intensiver, durch die durchschlagskrftige Produktion untersttzter, Death Metal geboten wird.
Beeinflusst von hnlich wilden Combos wie Centurian und Krisiun, gibt es hier Gewaltiges zum Hren. An manchen Stellen kommt noch eine Prise Hate Eternal dazu und bei den Midtempo Passagen schimmert auch immer mal wieder deicide-sches Riffing durch. Manch liebliche schwarzgefrbte Melodie ist auch zu vernehmen und wird durch stellenweise einsetzenden Keifgesang in seiner Atmosphre untersttzt. Meistens grummelt der Snger aber eher im Glen Benton Tieftonbereich herum, dass jedoch bei Weitem nicht so markant und aggressiv. Meiner Meinung nach ist das ein kleiner Wermutstropfen dieser Scheibe. Der Gesang kommt mir einfach zu eintnig ber die Strecke von 8 Liedern mit einer Laufzeit von einer guten Dreiviertelstunde. Ansonsten wird hier ein durchgehend hohes Vehemenzlevel gefahren, welches nur selten durch ebenfalls qualitativ hochwertige Einschbe leicht schleppender oder melodischer Parts aufgelockert wird, wie etwa in "Bringers of Khalkedonian Death" bei dem man eine stimmungsvolle Akustikgitarre ber einen leicht ruhigeren Teil legt. Die grte Bandbreite und Abwechslung bietet mit Sicherheit der abschlieende Track "Perishing in His Oceans of Blood", zugleich auch der lngste, der aber ber die komplette Spielzeit interessant bleibt. Die Herren beherrschen eindeutig ihre Instrumente, sind aber auf songdienlichen Einsatz bedacht, anstelle sich im spieltechnischen Wettbewerb selbst andauernd berbieten zu mssen. So bleiben die Kreationen straff und wirken durchgehend "straight forward"!
Wie schon erwhnt, die Produktion, welche groteils in der Hand der Bandmitglieder lag, tut alles, damit dieser massive Punch auch genauso bei uns aus den Boxen drhnt (gemischt wurde im Deadhouse Studio).

Fazit: Wer sich beim Betrachten eines EM Fuball Spiels mal wieder langweilt, oder Anhnger musikalischer Abrissbirnen im Allgemeinen sollten zu diesem Album greifen und sich mal wieder richtig die Ohren frei blasen lassen, nebenbei kann man dabei das schne Cover vom szenenbekannten Knstler Jon Zig anschauen.
Bei dieser Truppe geht meiner Meinung nach sogar noch mehr...

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 46:09 Minuten
Label: Everlasting Spew Records
V: 02.07.2021

Tracklist
1. Dawn of Obliteration
2. Maelstroms of Abhorrence
3. Cloaked in an Aura of Madness
4. Mayhemic Darkness and Possessed Visions
5. Sulphurous Vengeance
6. Bringers of Khalkedonian Death
7. Spearfuck the Throes of Treason
8. Perishing in His Oceans of Blood

Band
Abomination - Vocals
Mustafa - Guitars
Can - Guitars
Malik - Bass
Aberrant - Drums

Website: www.facebook.com/diabolizer






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Review: Fulci - Exhumed Information
Geschrieben am 18.06.2021, 11:54 von ALUCARD

Fulci - Exhumed Information

Die Horrorfilmliebhaber aus Italien legen mit "Exhumed Information" ein neues Album vor, diesmal basiert das Werk auf Lucio Fulcis "Voices from Beyond von 1991.

Gespickt mit diversen Samples aus (ich denke mal) eben diesem Film luft der Death Metal aus`m Stiefelland gut rein. Die Tracks bleiben dem reinen DM treu und kommen ohne Spielereien aus, einziges "besonderes" Merkmal sind eben die Filmzitate. Und dadurch hebt man sich von der Masse ab, blendet man die Filmfetzen aus bleibt "nur" normaler Deathmetal brig. Der ist zwar auch gut gespielt, aber das machen eine andere Menge Bands auch. Richtig prgende Momente kann ich keine nennen, die A-Seite funktioniert am besten in einem Rutsch. Dann luft das Material gut rein, es treten zwar keine Spannungsspitzen auf aber die Erfahrung der einzelnen Bandmitglieder an ihren Instrumenten verhindert auch einen Stimmungsabfall. Durch die kurzen Spielzeiten der einzelnen Titel ist man hier zgig durch und kann entweder nochmal von vorne anfangen oder gibt sich dem zweiten Teil der Platte hin.

Und diesen zweiten Teil finde ich dann wesentlich spannender: Fulci haben sich mit dem Electro/Soundtrack Projekt TV-CRIMES zusammengetan und, man kann es vermuten, einen eigenen Score entwickelt. Passend zur Thematik grsstenteils alles im Retroklang gehalten und auch dem Synthwavehype genorm schn dster und atmosphrisch. Da kann man sich richtig schn reinfallen lassen und wegtreiben, auch weil beide Parteien dafr gesorgt haben das das Klangmaterial spannend bleibt und nicht nur wie Fahrstuhlmusik klingt. Wenn ich das richtig gelesen hab dann wurden diese Stcke auch exklusiv fr diese Platte geschrieben, sind also nicht nur Aufgsse irgendwelcher Soundtracks oder aufbereitete Hintergrundgerusche. Da hat man sich richtig Arbeit gemacht.

Man knnte meinen das die zwei Seiten zusammen nicht funktionieren, ich sehe es aber nicht so. Im Gegensatz zu vielen Bands die dem Albumfluss durch Instrumental- oder soundtrackartigen Stellen die Energie rauben hat man hier eine klare Trennung und kann selbst entscheiden auf was man Bock hat: Entweder Deathmetal oder Soundtrack, oder beides hintereinander. Da macht natrlich auch eine Vinylversion richtig Sinn wenn sich die unterschiedlichen Stile jeweils eine Seite teilen.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 32 Minuten
Label: Time To Kill Records
V: 23.07.2021

01. Autopsy
02. Voices
03. Nightmare
04. Evil
05. Funeral
06. Tomb
07. Glass
08. Child
09. Fantasma
10. Cemetery

https://fulcicult.bandcamp.com/

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Review: CRAVEN IDOL - Forked Tongues
Geschrieben am 16.06.2021, 18:29 von UnDerTaker

CRAVEN IDOL - Forked Tongues
English rsum see below.

Im 15 Jahr der Bandgeschichte gehen die Londoner CRAVEN IDOL genauso heftig zur Sache wie am ersten Tag. Auf dem dritten Album Forked Tongues jagen messerscharfe Riffs heftiges Drumming und werden von giftig keifendem Gesang gekrnt. Die Englnder nennen ihr Genre old school extreme Metal, ich wrde es eher als old school blackenend Death Metal bezeichnen. Der schnelle brutale Metal ist sicher keine Musik fr Millionen aber wer auf Bands wie z.B. Destryer 666 (mit ihren schnelleren Songs) oder Razor of Occam steht, der liegt hier richtig.
CRAVEN IDOL beherrschen ihre Instrumente tadellos und produzieren neben schnellen Black/Death-Gehacke auch variable Stcke die mit erhaben Melodien auftrumpfen. Einige Stcke erreichen die Spielzeit von 9 Minuten und zeugen vom engagierten Songwriting. Gute Beispiele sind die Songs The Gods Have Left Us For Dead und Deify The Stormgod. Wobei die ersten Songs Venomous Rites, The Wrath Of Typhon und Iron Age Of Devastation schnell und wild sind und dir ordentlich die Fresse polieren. Even The Demons bietet etwas Erholung nach dem Gemetzel und berzeugt mit starken Gitarrenleads, Melodien und Variablitt. Der Titeltrack Forked Tongues ist einer der besten Songs und bietet eine Mischung aus schnellen und langsameren Parts.
Nicht zu vergessen der starke Gesang, der teils in black-thrashige rutscht und auf voller Lnge berzeugt. Der Drummer benutzt bei den langsameren Stcken gerne mal die tiefen Toms die den Songs mehr Volumen geben. Teils untersttzt die Band den Snger mit ihrem dezenten Backgroundgesang.
Bemerkenswert ist, dass CRAVEL IDOL sich auch die Mhe machen fr ihre Songs auch einen Schluss zu schreiben, was alleine ein Pluspunkt verdient.
Aufgenommen wurde das Album im Vagrant Recordings in Southport. Auch hier hat man einen sehr guten Job gemacht und den Songs einen passenden klaren Sound eingehaucht. Ebenso sind Instrumente und Gesang im ausgewogenen Verhltnis abgemischt worden.
Das schicke Artwork stammt vom Knstler Eliran Kantor (Sodom, Incantation, Testament, Atheist).

Fazit: Messerscharfer wtender Death-Black-Thrash-Metal aus dem Londoner Underground. Dennoch knnen CRAVEN IDOL auch Melodien, Gitarrensolis und variables Songwriting. Die Instrumentenfraktion beherrscht ihre Handwerk tadellos und auch gesanglich ist man weit vorne dabei. Fans von Bands wie Destryer 666 oder Razor of Occam sollten hier definitiv mal ein Ohr riskieren.

ENGLISH: Rsum: Craven Idol are celebrating their 15th anniversary by releasing their fast and brutal third album Forked Tongues, on which flesh ripping fast riffing and drumming meets raw black-death-thrash vocals. Despite all of the brutality, the London based band also offer variable and melodic parts on their songs which can reach up to 9 minutes. It is with these songs that they really show off the creative drumming, cool lead guitar solos and background vocals. The band also deserve an extra point for taking the time to really craft the songs, including the memorable endings.
The album was recorded at Vagrant Recordings in Southport and it sounds really good with an excellent production. Fans of Razor of Occam or Destroyer 666 and their fast songs should check out Forked Tongues

Wertung: 8 / 10




Gesamtlnge: 41:43 Minuten
Label: Dark Descent Records
V: 23.07.2021

Tracklist
1. Venomous Rites
2. The Wrath Of Typhon
3. Iron Age Of Devastation
4. Even The Demons...
5. Forked Tongues
6. Deify The Stormgod
7. The Gods Have Left Us For Dead

Band
Sadistik Vrath - Vocals, Guitars
Suspiral - Bass, Vocals
Heretic Blades - Drums
Obscenitor - Guitars, Vocals

Website: www.facebook.com/people/Craven-Idol/100063815435756




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ENTHRONED Promo 94 CD Reissue
Geschrieben am 13.06.2021, 20:25 von Sol Records

OUT SOON /// DEVIANT RECORDS Nocturnal Legacy

ENTHRONED - Promo 94 CD



The gates of chaos are re-opened. And nobody will be able to close them, forever. Forever!
Deviant Records' Nocturnal Legacy series will continue with a re-release of ENTHRONED's crushing "Promo 94" on CD. Together with Medieval Prophecy Rec., who will handle the vinyl version, we are extremely excited to resurrect these legendary recordings, along with a 36-pages booklet composed of exclusive material (interviews, pictures, flyers).

- CD Edition limited to 500 copies
- 36 Pages Booklet with interviews of Lord Sabathan, Tsebaoth and Nornagest

Listen: https://youtu.be/u48LvI8r5Zw

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Review: Chotz - Plump u Primitiv (10 Jahr Furchtbar)
Geschrieben am 12.06.2021, 16:24 von ALUCARD

Chotz - Plump u Primitiv (10 Jahr Furchtbar)

File under: Wenn der Albumtitel sich selbst erklrt....
Die Scheibe gab es schonmal, wie man dem Titel entnehmen kann ist "Plump u Primitiv" vor 10 Jahren erstmals erschienen. Irgendjemand war jetzt der Meinung das man das Teil nochmal auflegen sollte, erweitert um zwei Bonussongs heisst es nun "Plump u Primitiv (10 Jahr Furchtbar)".

Und was erwartet man wenn die Tracklist Perlen wie "Todfigg", "Kabutt" oder "Schtumpf isch Trumpf" aufweist? Richtig, "Hass Musig". Bekommt man auch, aber in gut. Rotzig schwarzer Black Metal in Grundausstattung, ohne Zierstreifen, ohne BlingBling. Sich der Masse anbiedernden Schrott bekommt man anderswo, "PuP" ist so ehrlich und direkt das es wehtut. Aber es ist ein angenehmer Schmerz der deine Ohren freipustet und dabei mal wieder offenlegt was Blackmetal eigentlich mal sein sollte: Antimusik. Die ablehnende Haltung teilt man sich mit dem Punk, hier und da ist der Weg zum strassendreckgetrnkten Punk gar nicht so weit. Denkt man das Ganze weiter ergeben sich erstaunliche Parallelen: beide Genres wurden als Gegenwehr zum Establishment geboren, beide Genres fanden Einzug in den Mainstream, in das was sie eigentlich nie sein wollten. Aber das fhrt jetzt zu weit weg vom Album......

Wer "Plump und Primitiv" noch nicht im Schrank stehen hat oder (so wie ich) der Band vorher nicht so die Beachtung geschenkt hat der kann das hiermit nun nachholen. Falschmachen kann man da nicht viel wenn man auf rohen Black Metal steht der auch in Richtung Black`n`Roll geht und einem dabei sanft mit dem grobkrnigsten Schleifpapier bers Gesicht fhrt. Die im schweizerdeutschen Brndtsch gehalten Texte passen mit ihrer harschen Aussprache bestens zum Tonmaterial, die Fetzen die man dabei versteht (oder meint zu verstehen) reichen aus um besinnungslos mitzugrlen. Aber passt auf das ihr euch mit dem permanent ausgestreckten Mittelfinger nicht die Augen ausstecht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 39 Minuten
Label: Folter Records
V: 25.06.2021

01 Hass Musig
02 Plump u Primitiv
03 Todfigg
04 Jesus vo Na(rsch)zareth
05 Kabutt
06 Schliimschiis
07 DEva mitem Chuchimsser
08 Wusch Wii
09 Schtumpf isch Trumpf

https://www.facebook.com/MundartBlacknRoll

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Review: Impaled Nazarene - Eight Headed Serpent
Geschrieben am 07.06.2021, 14:25 von Nabu

Impaled Nazarene Eight Headed Serpent

Impaled Nazarene melden sich nach sieben Jahren wieder zurck. Die Band die mit ihren Texten und Artworks polarisiert. Nun steht mit Eight Headed Serpent ein neues Album im Raum und ich bin mir nicht ganz sicher was ich zu erwarten habe. Denn meine letzte Liebelei mit der Band war das 2007er Album Manifest. Tja, einfach mal rein, die Finnen werden mich schon nicht enttuschen.

Wer jetzt ein und sie haben mich doch enttuscht! erwartet liegt falsch. Obwohl mein erster Gedanke nach dem Hren ach, das ist schon alles? war. Aber das hatte in erster Linie mit der Lnge zu tun nach etwas mehr als 32 Minuten ist der Spass nmlich schon vorbei. Allerdings ist dies bei der Band ja nun auch keine echte berraschung mehr. Trotzdem knnen wir aus diesem ersten Gedanken zwei wichtige Schlsse ziehen. Zum Einen ist auf dem Album richtig geiler Scheiss drauf, den man sich echt mit Freude anhrt. Zum Anderen sind die Songs aber leider nicht beeindruckend genug um als Einzelne aus der Masse herauszustechen. Deswegen flutscht das Album auch einfach so am Hrer vorbei, wenn dieser nicht aufpasst.

Ist das jetzt schlecht oder gut? Das kommt ein wenig darauf an was man erwartet. Hofft man auf das nchste grosse Ding aus Finnland, das Album mit dem Impaled Nazarene die Metalszene revoutioniert, wonach es nie wieder etwas geben kann dann sollte man wohl wieder den Kopf in den Sand stecken und es in ein paar Jahren noch mal versuchen. Oder auch gar nicht. Hat man aber Bock auf den bandtypischen Stil, auf verrotzte, punkig-thrashige Riffs mit expliziten Lyrics dann ist man hier genau richtig. Die Finnen liefern genau das wofr sie bekannt sind und wofr sie von ihren Fans geliebt werden. Eight Headed Serpent wird zwar keine neuen Masstbe setzten aber die Fanbase mehr als nur zufriedenstellen. Und jetzt mal ganz ehrlich: fr mich reicht das auch vollkommen aus.

Anspieltipp: Eight Headed Serpent, Apocalypse Pervertor, Foucault Pendulum

Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 32:26
Label: Osmose Productions
V: 28.05.2021

Tracklist

1. Goat of Mendes
2. Eight Headed Serpent
3. Shock and Awe
4. The Nonconformists
5. Octagon Order
6. Metastasizing and Changing Threat
7. Debauchery and Decay
8. Human Cesspool
9. Apocalypse Pervertor
10. Triumphant Return of the Antichrist
11. Unholy Necromancy
12. Mutilation of the Nazarene Whore
13. Foucault Pendulum

Website der Band: https://www.facebook.com/ImpaledNazareneOfficial[/URL]

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Tell me why (I dont like Grindcore)
Geschrieben am 30.05.2021, 00:29 von Straw

Hallo zusammen,

Ich komme zu euch in meiner Stunde der Not. Vor ... so schlanken 15 Jahren habe ich einen Song hoch und runter gehrt und zwar Excrementory Grindfuckers mit Tell me why (I dont like Grindcore).

Und dieser scheint wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Selbst der Rob kann sich nur wage erinnern, dass die das mal aufgenommen hatten, aber es sei nie auf einem Album gelandet. Ich bin zwar schon froh, dass der Song tatschlich existiert hat (aka ich wohl nicht dement bin), aber ich wrde ihn nur zu gerne nochmal hren.

Jeder Hinweis, jede Hilfe wre absolut genial.

Ansonsten, lasst krachen und passt auch euch auf!

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SOMBRE FIGURES - Streams of Decay CD
Geschrieben am 29.05.2021, 13:08 von Sol Records

OUT SOON /// DEVIANT RECORDS

SOMBRE FIGURES - Streams of Decay CD



Following their contribution to the "Eternal Black Metal" split LP with compatriots Blood Red Fog, SOMBRE FIGURES unleash their debut album "Streams of Decay" with enormously malicious intentions. Over the course of 7 atrocities, the band here once again spawns some serious inhuman Black Metal terror, channelled into an obscure maze of unsettling & dreadful melodies beyond a terrifying & noisy sound-radicalism.

Album Cover Art by Rok

Track premiere now on Youtube:
"Sombre Figures - Forest"

www.deviant-records.de

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Slay at Home
Geschrieben am 28.05.2021, 15:18 von Slaypultura

Das Slay at Home von Metal Injection ist eines der Events, dass versucht hat Knstlern und Liebhabern der meist etwas hrteren Gangart eine kostenlose Plattform zu bieten, um in dieser beschissenen Zeit wenigstens am Monitor etwas Neues zu zelebrieren.
Am Wochenende vom 18. & 19. Juni wird es zum groen Finale kommen und wir von Horresque sind sehr stolz unseren Beitrag dazu leisten zu drfen. Neben teilweise extrem namenhaften Knstlern, die sich alle Mhe gegeben haben sich etwas besonderes auszudenken, wird es auch 10 Minuten aus unserem selbstgemachten "Livevideo" zu sehen geben.
Merkt euch schonmal das Datum!!



Mehr Infos:
Homepage Slay at Home

FB Event



(16 Antworten)

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Threatening Covid Shadows
Geschrieben am 28.05.2021, 15:05 von Slaypultura

Wer nichts wagt, kann nichts gewinnen!!
Am Freitag, den 27.08. ist ein Konzert im Caf Central geplant, wie immer ohne Gewhr, aber die Chancen stehen ja gerade gut und bis dahin sind die Impfungen ja weiter vorangeschritten..
Es gibt nur 100 Karten und nach meinen Informationen sind schon viele vergriffen, also seid schnell, wenn ihr dabei sein wollt!



FB Event

Ticket gibt's hier

(3 Antworten)

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Ddsrit
Geschrieben am 27.05.2021, 20:10 von Exorzist

 Die schwedisch/niederlndische Black Metal Formation Ddsrit hat ihre erste Single "Shallow Graves" vom kommenden Album "Mortal Coil" verffentlicht. "Mortal Coil" ist bereits das dritte Album von Ddsrit und wird am 28.Mai ber WOLVES OF HADES verffentlicht.

Checkt "SHALLOW GRAVES" HIER!

"Out from a concept of misery and suffering, our feeble and dying world is the subject of a new hymn to its demise. 'Mortal Coil' is Ddsrit's third full-length, featured on a yet short career though wholly filled with soul drenching moments. Featuring four tracks, Ddsrit's 'Mortal Coil' hails the smothering ashes of purgatory's flames by forging a wall of soul tearing riffing, blistering belligerence conjoining melody with aggression, a genuine blaze of cacophony and heart wrenching melancholy."

Tracklist:
1. The Third Door (11:16)
2. Shallow Graves (07:21)
3. Mortal Coil (08:36)
4. Apathetic Tongues (09:34)
Total: (36:47)

Out under the banner of Wolves of Hades, 'Mortal Coil' is a eulogy to the world in flames - to the hell we call our home.

(4 Antworten)

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Edoma
Geschrieben am 15.05.2021, 12:18 von Exorzist

Edoma aus Russland haben 2019 ihr Album " Immemorial Existence" verffentlicht. Da das Vinyl dazu erst in diesem Jahr erschienen ist, bin ich irgendwie ( der Gehrnte sei dafr wieder gepriesen ) ber die Band gestolpert. Was soll ich sagen, dass ist wirklich groartiger Stoff !!! Die Jungs erfinden das Rad auch nicht neu, aber die Umsetzung klingt frisch, ist sehr variabel und immer auf den Punkt, von harsch bis treibend melodisch ist alles dabei.

Testet stellvertretend mal diesen Hammersong vom Album an, ich bin verliebt ... :inlove:



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Review: High n Heavy - V
Geschrieben am 10.05.2021, 10:36 von ALUCARD

High n Heavy - V

So kurz und einprgsam wie der Albumname ist auch das dazugehrige Songmaterial, dazu noch mehr Heavy als High. Ab gehts....

"V" hat Feuer unterm Hintern, doomige Trgheit sucht man vergebens. Die fett verzerrten Gitarren treffen auf punktgenaue kreative Schlagzeugarbeit und einen Snger in einer unverwechselbaren Tonlage. Keine hunderste Ozzykopie, sondern ein Organ mit eigener Note und ausreichend Volumen und Pathos. Dadurch schiebt sich das Ergebnis einer Dampflok gleich durch die Boxen, Fahrt nimmt man erst bei "Power of Arachnid" raus ohne an Kraft einzuben.
Hinzu kommt ausgereiftes Songwriting das auf berschssigen Ballast verzichtet und durch Kompaktheit glnzt. Das sorgt dafr das die Titel sofort znden und mit jedem Durchlauf besser werden. Die Tracks an sich sind auch nicht in ihrer eigenen Schiene gefangen sondern ndern ihr Erscheinungsbild innerhalb der Spielzeit auch mal ohne den Songfluss zu zerstren.
Der nicht allzu saubere Klang der Scheibe untersttzt die Wucht der Tracks noch, eine klinische Produktion wrde hier einfach zu viel Energie zerstren. So drnt es feinstens ins Gehr ohne das das alles in einem Soundmatsch verschwindet, die einzelnen Instrumente sind noch gut verortbar.
Bei all dem springen sogar noch ein paar "Hits" raus, nennenswert wre "Gather Flame", "Screaming Moon" (nach dreieinhalb Minuten wenn die Keys hintergrndig mit einsteigen wird es echt episch) oder "We will burn". Aber eigentlich fetzt die Platte am meisten in seiner Gesamtheit nach zwei, drei Umdrehungen (beim Album als auch beim Hrer).

Fazit: Ich find hier nix zu meckern, tolles Doom/Hard Rock Album der Jungs aus Massachusetts. Wer auf kraftvollen Doom und Artverwandtes steht kann hier einfach nichts falschmachen. Trotz Anlehnung an alte Helden ist "V" komplett eigenstndig und schlgt eine Brcke von Black Sabbath bis zu Pallbearer. Wem die neue Wytch Hazel eine Spur zu soft ist der knnte hier auch glcklich werden.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 43 Minuten
Label: Electric Valley Records
V: 28.05.2021

TRACKLIST:
A1. Cleansed with Blood
A2. Gather Flame
A3. Power of Arachnid
A4. Onward to Oblivion
B1. Screaming Moon
B2. Rise
B3. Death in the Unknown
B4. We Will Burn

https://evrecords.bandcamp.com/album/high-n-heavy-v
https://www.facebook.com/HighnHeavy

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Stehno
Geschrieben am 09.05.2021, 14:59 von Exorzist

 Griechischer Black-Grind gefllig ? Die Band Stheno wird ihr neues Album "WARDANCE" demnchst ber 7Degrees Records verffentlichen! Als echtes Schmankerl hat Christian von den deutschen Death / Grindern Keitzer den Gesang zum Album beigesteuert. Hier werden 11 Songs in 25min. durchgeballert, man darf auf das aggressive & angepisste Machwerk gespannt sein.

Prepare for total 666bpm blastbeat annihilation!
This beast just hit the plant, expect more details coming soon!
WAR IS HELL !!!



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MAYHEM, Black Metal aus Norwegen
Geschrieben am 07.05.2021, 14:35 von UnDerTaker

mayhem%20black%20disorderMAYHEM, die Influencer (wie man heute sagen wrde) des Black Metal, kndigen eine neue EP Atavistic Black Disorder / Kommando an. Die Scheibe der Norweger wird am 9.7.2021 via Century Media Records verffentlicht.
Fr die EP hat man sich auf Bands fokussiert welche MAYHEM in ihrem Schaffen beeinflusst haben. So hat man Coverversionen von Bands wie DISCHARGE, DEAD KENNEDYS, RUDIMENTARY PENI und RAMONES in der typischen MAAYHEM Manier aufgenommen. Auerdem wurden BILLY MESSIAH und MANIAC fr zwei der Songs als Snger eingeladen.
Zustzlich zu den Coverversionen hat die Band mit Voces Ab Alta einen bisher unverffentlichten Song mit am Start. Dazu wurden die Songs Black Glass Communion und Everlasting Dying Flame, welche als Bonus bei dem 2019 Album Daemon dabei waren, mit auf die EP gepackt.
Das visuelle Konzept kommt von dem italienischen Designer Daniele Valeriani (Lucifers Child, Dark Funeral). Diese hatte bereits das Artwork zum Album Daemon gestaltet.

Die Band kommentiert:
I always had some punk influences, says Attila. I guess it comes from my childhood when we were constantly looking for more extreme music. Thats how I discovered Dead Kennedys, GBH, The Exploited, Sex Pistols, U.K. Subs, Discharge, Rudimentary Peni and so on, in the early 80s, alongside heavy metal. But then I discovered Venom, that was a game changer!

Necrobutcher:
We got some extra time in the studio recording the Daemon album two years ago, all band members were asked to punch in two cover tracks for some extra material. I chose songs by Deathstrike (The Truth) and Death (Evil Dead) which were both used as the bonus tracks on the album. My other contribution was to bring in two old members because of their obvious connection with punk: Maniac on the Dead Kennedys track and Billy (Messiah) on the Discharge track and some of the others.

Die Scheibe bekommt ihr als Deluxe silver 180g LP + CD Box Set (inkl. 3 Art Prints + Slipmat)

Der Vorverkauf beginnt heute und kann hier... gettigt werden.

Tracklisting:
SIDE A
Voces Ab Alta
Black Glass Communion
Everlasting Dying Flame

SIDE B
In Defense Of Our Future (Discharge Cover)
Hellnation (Dead Kennedys Cover)
Only Death (Rudimentary Peni Cover)
Commando (Ramones Cover)

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Mark Riddick's Death Metal Band FETID_ZOMBIE
Geschrieben am 03.05.2021, 16:14 von UnDerTaker

album%20coverDer legendre Zeichner Mark Riddick hat neben seiner weithin bekannten Ttigkeit auch noch die Death Metal Band  FETID ZOMBIE am laufen. Mittlerweile blickt er mit seiner Band auf sechs Album zurck. Das letzte Album "Epicedia" ist nun schon fnf Jahre her. Wenn man das Line up der aktuellen Bandformation ansieht, kommt man aus dem staunen nicht mehr heraus (Ralf Hauber am Gesang).
Die Scheibe mit dem Titel "Transmutations" wird am 30.07.2021 via Transcending Obscurity Records verffentlicht werden. brigens wre Mark Riddick nicht Mark Riddick wenn es nicht jetzt schon jede Menge geiles Merchandise zum Album geben wrde.

Line up:
Mark Riddick - Rhythm guitar, bass, synth, effects
Ralf Hauber (Heads For The Dead, Revel In Flesh) - Vocals
Chris Monroy (Skeletal Remains) - Vocals
Clare Webster (Yylva) - Vocals
Josh Fleischer (Svierg) - Rhythm guitar
Jamie Whyte (Beyond Mortal Dreams) - Lead guitar
James Malone (Arsis) - Lead guitar, synth
Malcolm Pugh (Inferi) - Lead guitar
Toby Knapp (Affliktor, Waxen) - Lead guitar

Den Titel "Conscious Rot" knnt ihr euch schon mal hier reinziehen:


Tracklist:
1. Chrysopoeia
2. Conscious Rot
3. Beyond Andromeda
4. Dreamless Sleep Awaits
5. Deep in the Catacombs
6. Breath of Thanatos

Band Facebook: www.facebook.com/fetidzombie

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Paisaunt / Black Metal aus Finnland
Geschrieben am 27.04.2021, 10:07 von ALUCARD

Wer seinen Black Metal eher etwas verrauscht, roh und "alt" mag der sollte mal Paisaunt antesten. Das Finnenduo das auch bei Marrasmieli ttig ist hat eine kleine aber feine EP vorgelegt die man gut hren kann. Etwas Melodie ist auch noch dabei....



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Night Crowned
Geschrieben am 26.04.2021, 19:42 von Exorzist

 Night Crowned haben die Verffentlichung ihres mit Spannung erwarteten zweiten Studioalbums angekndigt. "Hdanfrd" erscheint auf Vinyl, Digi - CD, digital und in limitierten Vinyl/CD-Merch-Bundles am 9. Juli auf Noble Demon.

Von Kritikern und Fans gleichermaen als eines der besten Releases des Jahres gefeiert, sorgten Night Crowned mit ihrem Debtalbum ("Impius Viam", Noble Demon) im Jahr 2020 fr Furore und Aufsehen in der Szene. Bestehend aus ehemaligen und gegenwrtigen Mitgliedern legendrer Acts wie Dark Funeral, Nightrage und Cipher System und mit einer musikalischen Vision, die so klar wie auch eindringlich und verstrend ist, schaffte die Band mit "Impius Viam" ein imposantes Werk voller Wut, Melancholie und purer Zerstrung und bietet ein wahres Wiedererwachen der Klnge einflussreicher Acts und Meisterwerke der skandinavischen 90er Jahre!

Nicht mde werdend und noch whrend das aktuelle Album ber den Globus getragen wurde, begannen Night Crowned mit den Arbeiten am Nachfolgewerk, welches auf den Titel "Hdanfrd" hrt und am 9. Juli 2021 ber das deutsche Label Noble Demon erscheinen wird. Inspiriert durch eine Geschichte von Snger K. Romlin, welche sich mit Begegnungen mit dem Tod auseinandersetzt, entstand schon whrend dem Demoprozess ein weitreichendes Konzept zum kommenden Release. Mit 9 atmosphrischen Tracks, untersttzt durch individuelle, niedergeschriebene Interpretationen und Erklrungen von K. Romlin, ist mit "Hdanfrd" ein Album entstanden, welches Night Crowned hchstwahrscheinlich als eines der bestgehteten Blackened Death Metal-Geheimnisse Schwedens hervortreten lassen wird.

"Was wir gemacht haben, ist nicht nur ein Album, es ist eine Geschichte. Eine Geschichte, die keinen Anfang und kein Ende hat. Eine Geschichte, die so alt ist wie die Zeit selbst. Dies ist eine Geschichte ber das Leben, das gegeben und das Leben, das genommen wird, dies ist die Geschichte, wie ich dem Tod begegne", sagt Snger K. Romlin.

Checkt das Video zum Song Nattkrnt HIER!

Tracklist:
01. Nattkrnt
02. Rex Tenebrae
03. Fjttrad
04. Ett Gravfst de
05. Hdanfrd
06. Gudars Skymning
07. Mnniskans Frfall
08. Grtt & delagt
09. Enslingen

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Review: Wolves of Perdition - Ferocious Blasphemic Warfare
Geschrieben am 26.04.2021, 10:29 von ALUCARD

Wolves of Perdition - Ferocious Blasphemic Warfare

Finnischer Black Metal ist ja des fteren etwas ruppiger als der aus seinem Nachbarland Norwegen. Bei dieser Scheibe hier kann man das gar nicht so klar trennen, "Ferocious Blasphemic Warfare" vereint klanglich beide Lnder.

Der harsche Albumtitel lsst eher Gerumpel oder Dauerfeuer vermuten, ist es aber nicht. Die Finnen von Wolves of Perdition haben immer eine feine melodische Note mit an Bord die die Gehrgnge ssslich umschmeichelt. Das macht das Material sehr zugnglich, "Ferocious Blasphemic Warfare" trifft gleich im ersten Durchgang ins Zentrum. Der Opener "Demon Blood" kommt erst zur Mitte hin auf den Punkt, aber das darauffolgende Doppel aus "King Death" und "Ventum Mortis" (die Gitarrenarbeit!!!) setzt deutliche Ausrufezeichen. Und dann ist auch noch nicht Schluss, Wolves of Perdition haben ihren Weg gefunden und setzen diesen fort.

Unter dem Strich passt hier auch klanglich alles zusammen, das treibende Schlagzeug lsst genug Raum fr die sehr gelungene Gitarrenarbeit und das variable Organ vom Snger. Es knnte allerdings auch sein das hier zwei Snger am Start sind, der Zwiegesang in "Tempestate Lucifer" lsst das zumindest vermuten.
Da man in Sachen Songwriting nicht nur eingleisig gedacht hat kommen die Titel recht abwechlungsreich rber, bleiben aber im eigenen abgesteckten Rahmen. Feinheiten wie in "End of the Rope" oder in "Tempestate Lucifer" in denen man das Tempo stellenweise rausnimmt sorgen dafr das man das Album problemlos aus dem Mittelmass heraushebt. Gut, nicht jeder Titel ist ein Juwel, bei "Holy Execution" fehlt mir etwas der rote Faden und "And Pain it shall be" kann erst im zweiten Teil berzeugen. Aber das Gesamtergebnis ist stimmig und trotz der Basis im klassischen Black Metal klingt "Ferocious Blasphemic Warfare" frisch und unverbraucht. Und das muss man in dem Berg von Neuverffentlichungen in dem Sektor auch erstmal schaffen.

Schnes Teil das zeigt das im BM Sektor doch noch Bands gibt die versuchen dem Genre Energie zu verleihen und sich nicht nur an alten Helden bedienen oder die erfolgreichen Kapellen kopieren. Horns up.

Antesten: King Death, Ventum Mortis, The rising Storm, Tempestate Lucifer

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 54 Minuten
Label: Folter Records
V: 26.02.2021

1.Veniunt Intro 00:43
2.Demon Blood 04:51
3.King Death 04:09
4.Ventum Mortis 03:51
5.Holy Execution 05:01
6.End of the Rope 03:49
7.And Pain It Shall Be 04:22
8.The Rising Storm 05:41
9.Tempestate Lucifer 05:48
10.Muslims to the Wolves 03:32
11.Blasphemic Warfare 05:00
12.REV 13:4 05:02
13.Deus Est Mortuus Outro 01:46

https://folterrecords.bandcamp.com/album/ferocious-blasphemic-warfare

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Obsolete Incunabulum - ST Demo Tape [OUT NOW]
Geschrieben am 22.04.2021, 23:03 von Sol Records



Obsolete Incunabulum - ST Demo Tape

haunting compositions from the canadian woodlands
Recorded during the late month of April underneath a full moon, somewhere in Canada, within a dying wood.
Released to cassette via Subterranean Promotions, strictly limited to 66 copies.
OFFICIAL German distibution by Sol Records / Deviant Records

Buy: Obsolete Incunabulum - ST Demo Tape

Sound: https://obsoleteincunabulum.bandcamp.com/releases

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Review: The Offspring - Let The Bad Times Roll
Geschrieben am 21.04.2021, 12:58 von Nabu

The Offspring Let The Bad Times Roll

Die Punkrock-Dinosaurier sind zurck! Nach neun Jahren wollen es die Herren mal wieder wissen und prsentieren uns mit Let The Bad Times Roll ein Album welches mich persnlich auf dem vllig falschen Fu erwischt hat. Ich, dsbaddelig wie ich bin, dachte die Herren sehen sich im Angesicht der aktuellen Lage gezwungen ein Statement in Form eines Albums abzugeben und dabei noch etwas Geld abzugreifen. Dementsprechend waren meine Erwartungen nicht all zu gro. Ich lag dermaen daneben, dass ich mich jetzt erstmal zur Selbstgeisselung in die Ecke stelle.

So, da bin ich wieder! Was uns die Veteranen hier prsentieren htte den Zeitgeist wohl kaum besser treffen knnen. Es ist vielleicht nicht das Album was sich die Punkrock-Szene gewnscht hat aber mit Sicherheit das Album welches wir alle jetzt brauchen. Noodles beschreibt das ganze in seiner Aussage ziemlich gut: Man sagt doch, wenn schon alles den Bach runtergeht, dann sollten wir wenigstens das Beste daraus machen oder unseren Abgang zumindest locker und ausgelassen machen. Let The Bad Times Roll!

Dass die Jungs erwachsener und reifer geworden sind hrt man sofort. Die offensichtliche Anspielung des Titels auf den Mardi Gras (Let The Good Times Roll) scheint das ganze Album beeinflusst zu haben. Obwohl die Scheibe zweifellos nach Offspring klingt findet sich berall leichte Einflsse der franzsisch geprgten Sdstaaten-Kultur. Dies ist fr die Musik natrlich ein Segen. Nicht zuletzt da ihnen die Symbiose ganz hervorragend gelingt. Ohne ihren charakteristischen Klang zu verlieren erreichen sie ein Level an Komplexitt und Abwechslung welches den Zahn der Zeit mit Leichtigkeit von sich abweisen wird.

Thematisch kritisiert die Band die Ereignisse, die aktuell auf dem globalen Spielplatz so vor sich gehen. Dabei findet aber auch der klassische, viel geliebte Humor der Band Platz auf dem Album. Let The Bad Times Roll fhrt uns gekonnt vor Augen, dass im Moment sehr vieles schlecht luft ohne uns dabei ein schlechtes Gewissen einzureden. Ganz im Gegenteil: The Offspring schaffen es mit dem Album beim Hrer ein Gefhl von Leichtigkeit, Hoffnung und es wird schon irgendwie alles gut gehen hervorzurufen.

In meinen Augen ein Pflichtkauf fr jeden Fan. Die Band demonstriert ihr vollumfngliches Repertoire und animiert uns damit zu gleichen Teilen zum Feiern und zum Nachdenken. Auch wenn groen Hymnen wie Pretty Fly oder Self Esteem fehlen zeigt dieses Album wie guter Punkrock geht!

Anspieltipp: Let The Bad Times Roll, We Never Have Sex Anymore, Gone Away Requiem

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 32:21
Label: Concorde Records
V: 16.04.2021

Tracklist
1. This Is Not Utopia
2. Let The Bad Times Roll
3. Behind Your Walls
4. Army Of One
5. Breaking These Bones
6. Coming For You
7. We Never Have Sex Anymore
8. In The Hall Of The Mountain King
9. The Opioid Diaries
10. Hassan Chop
11. Gone Away Requiem
12. Lullaby


Website der Band: https://www.offspring.com/

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Review: Temple Nightside - Prophecies of Malevolence
Geschrieben am 20.04.2021, 10:00 von ALUCARD

Temple Nightside - Prophecies of Malevolence

Nicht ganz frisch was uns die australischen Black/Death Metaller hier vorlegen, das Teil erschien unter selbem Namen 2011 schonmal als erstes Lebenszeichen. Da man aber nur eine geringe Menge unters Volk brachte dachte sich Nuclear Winter Records: Wir machen das nochmal, mit neuem Artwork und leicht verbessertem Klang. Als Bonus haben sie noch den Titel der Splitplatte mit Antediluvian dazugepackt, also eine runde Sache. Und ohne die Promo zur Neuauflage htte ich von der Truppe wahrscheinlich gar keine Notiz genommen.

An die "frher war alles besser" Fraktion: Nein, war es nicht immer. In diesem Falle hat die klangliche berarbeitung der Platte gutgetan, ihr knnt ja mal auf der Bandcampseite der Band das Original mit der neuen Version vergleichen. (https://templenightside.bandcamp.com/album/prophecies-of-malevolence-demo). 2021 hat das schon mehr Tiefe und Wucht ohne den finsteren Charakter des Werks zu zerstren. Die abgrundtiefe Dunkelheit blieb erhalten, sie wurde nur eben besser hr- und fhlbar. "Prophecies of Malevolence" ist mit der selben Nadel gewebt die auch Dead Congregation oder Kosmokrator verwenden, lebt aber in seiner eigenen Welt. Das gelingt auch durch die die Titel verbindenden Zwischenspiele, "Commune" genannt. Sie machen aus den einzelnen Stcken ein Ganzes und bringen eine sakral religise Stimmung mit rein die das alles ablehnende, negative Klangmaterial der Band konterkariert.

Auffllig auch das heisere Rcheln des Sngers das sich bestens in den akustischen Nebel einfgt, eine zu sehr im Vordergrund stehende Stimme wrde hier viel kaputt machen. Hat man sich einmal reingefunden kann man der durchaus gelungenen Gitarrenarbeit lauschen die dem Werk Abwechlung und Antrieb verleit. Und irgendwo dahinter arbeitet dann auch noch das Schlagzeug. Meist ruppig rabiat in Geschwindigkeitsbereichen die eher im Black Metal beheimatet sind, doch es drngt sich einem nicht mit seiner Prsenz auf. Wie fr ein Demo typisch (was "Prophecies of Malevolence" in seiner urspnglichen Form ja nunmal ist) klingt das alles noch nicht so sauber und ausgereift, aber genau daraus bezieht das Album seinen Charme. Man fhlt was die Band sagen mchte und wo sie hinmchte, und da Temple Nightside keine "nur 1 Demo und fertig" Truppe sind kann man deren Weg dann auch weiterverfolgen, aktuellste Verffentlichung ist "Pillars of Damnation" vom Oktober 2020.

Durch den Verbund mit den "Commune" Teilen muss das Teil eigentlich am Stck gehrt werden um seine Magie zu entfalten, wer sich langsam ranwagen mchte dem sei "Incipit - Relinquished", "Twelve Divinations of Spheres Beyond" oder der Bonussong "Somnambulant Of The Void" an Herz gelegt.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 33 Minuten
Label: Nuclear Winter Records
V: 17.05.2021

1. Malediction Evangelist (Commune 1.1)
2. Incipit - Relinquished
3. Celestial-Summon-Excessum (Commune 1.2)
4. Doctrine of Earthly Unbalance
5. Transcend Un-end (Commune 1.3)
6. Acolyte Abomination
7. Eclipsed Salvation (Commune 1.4)
8. Twelve Divinations of Spheres Beyond
9. Gnosis - Dreaming at Death (Commune 1.5)
10. Somnambulant Of The Void

https://www.facebook.com/templenightsidenecromancy



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JANUS - neues Album "Terror"
Geschrieben am 08.04.2021, 15:37 von Mr. Drown

Ich mchte euch gerne das neue Werk "Terror" von JANUS ans Herz legen. Die Band hat einen sehr ungewhnlichen Werdegang hingelegt und die Verffentlichungen und die Konzerte haben immer etwas Besonderes. Ich hre sie schon seit vielen Jahren und bin bei jedem neuen Album wieder begeistert. Das liegt auch daran, dass sie es sehr gut schaffen, sich immer wieder neu zu erfinden.

Eine sehr ausfhrliche Beschreibung der Historie und des Stils findet ihr in der Indiepedia: https://indiepedia.de/index.php?title=Janus

Einen Trailer zum Album gibt es bei youtube (https://www.youtube.com/watch?v=1xiNVVKSnfU) und ein tolles Interview bei Unter-Ton (http://unter-ton.de/janus---die-tragik-der-geschichte-besteht-in-der-hoffnungslosigkeit,-mit-der-sich-die-expeditionsteilnehmer-konfrontiert-sehen-.html).

Zum Kauf gibt es "Terror" digital nur auf Bandcamp (https://knochenhaus.bandcamp.com/album/terror) oder ber den Shop der Band (https://shop.knochenhaus.de/tontraeger/248/terror-deluxe-edition?c=38). Die noch umfangreichere Polaris-Edition und die LP-Edition waren schon vor der Verffentlichung ausverkauft.

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Review: Vrademargk - Arrelats
Geschrieben am 08.04.2021, 12:03 von UnDerTaker

Vrademargk - Arrelats

Death Metal aus Katalonien kommt nicht so oft auf unseren Tisch und deshalb war die Spannung gro, was uns die Band Vrademargk mit ihrem Album Arrelats prsentiert. Die Spanier sind seit 2003 aktiv und haben ihr, mittlerweile drittes, Album in den Farm of Sounds Studios aufgenommen und gemischt, das mastern wurde in den Orgone Studios vorgenommen.
Die Songs sind erstmals in Katalanisch gesungen. Und hier sind wir schon im Thema, denn der kehlige kratzige Gesang ist nach meiner Meinung zu nichtssagend und passt in der Art wie der Text zur Musik synchronisiert wird nicht immer zur Melodie. Musikalisch ordnet man sich dem Melodic Death Metal zu und benennt auch Bands wie At the Gates, Carcass und Behemoth als Referenzen. Persnlich finde ich die Songs oft zu verfrickelt, zu technisch verspielt und teils sogar (gewollt?) disharmonisch, so dass man an keine der genannten Bands heranreichen kann. Die Band aus der Stadt Terrassa arbeitet gelegentlich mit geflligen ruhigen instrumentalen Einspielern und auch mit Gitarrensolis wird nicht gerade sparsam umgegangen. Positiv fllt der Song L'Art De Morir ist mit seinen 07:30 Minuten aus der Rolle. Denn der lngste und abwechslungsreichste Track auf dem Album und kann zustzlich mit einer dsteren doomigen Atmosphre punkten kann. So pendelt die Scheibe zwischen Morbid Angel Attacken, Thrash- und Heavy Metal Attitde hin und her.
Fr meinen Geschmack fehlt es Arrelats an Eigenstndigkeit und Hooklines damit die Songs in Erinnerung bleiben.


Wertung: 6,5 / 10




Gesamtlnge: 35:26 Minuten
Label: Blood Fire Promotion
V: 09.04.2021

Tracklist
1. Lividesa 01:49
2. Arrelats 04:24
3. Estigmes Sobre Cendres 05:25
4. L'Al Dels Indmits 04:48
5. L'Art De Morir 07:30
6. Egocidi 03:48
7. Eudaimonia 07:42

Bandcamp: vrademargk.bandcamp.com
Facebook: www.facebook.com/pages/VRADEMARGK



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Masters of the Unicorn Open Air 2021, Ernsthausen/Burgwald
Geschrieben am 07.04.2021, 18:10 von UnDerTaker

Es ist bestimmt jedem schon klar, auch dieses Jahr stehen die Zeichen nicht gut.

Heute mssen wir euch mitteilen, dass Exhumed, aus uns allen bekannten Grnden, absagen mussten. Wir arbeiten aber daran sie nchstes Jahr bei uns zu haben.

Bitte seht weiterhin davon ab uns zu fragen, ob wir wissen, ob das Masters of the Unicorn 2021 stattfinden wird oder nicht. Wir knnen zu diesem Zeitpunkt keine Aussage dazu treffen, die Pandemie ist schlielich noch in vollem Gange 😕

Also bleibt gesund und passt auf euch und eure Mitmenschen auf.

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Masters of the Unicorn 2021
03.-04. September 2021 in Ernsthausen/Burgwald

(Exhumed - abgesagt)
Rotten Sound
Yacoepsae
Galvanizer
Cryptic Brood
Nekrovault
Ddsrit
Adrestia
Dawn Of Obliteration
FUBAR
ESCARNIUM
Eremit
Cancer Clan
Panzer Squad
Karloff
KHNVM
Live Burial

+ Frhstcksgeballer am 04. September um 10:30 Uhr
A R N X D U E B E L
Deaftrap
Germany Zero Points
Misery Vortex



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Review: Solstice - Casting the Die
Geschrieben am 07.04.2021, 17:32 von OliDoA

Solstice - Casting the Die

Solstice sind zurck und vorne weg, es ist ein gelungenes Comeback in meinen Augen! Die Band wurde 1990 von Rob Barrett, Alex Marquez und Dennis Munoz in Miami gegrndet. Mit der deutschen Plattenfirma Steamhammer im Rcken und dem selbstbetitelten Hammerdebut, das 1992 erschien, legte man einen erstklassigen Start hin. Leider blieb der Truppe mit ihrem harschen Mix aus den hrtesten Zutaten von Thrash & Death Metal der groe Durchbruch verwehrt, was vor allem auf die massiven Besetzungswechsel und den weiteren Bandverpflichtungen der einzelnen Musiker zurckzufhren ist. Gitarrero Rob Barrett war, ebenso wie Meistertrommler Alex Marquez, auch noch bei Malevolent Creation ttig und R.B. wechselte spter ja bekanntlich zum Groschlachtschiff Cannnibal Corpse. Der zweite Saitenzupfer Dennis Munoz hatte seit dieser Zeit dann die musikalische Leitung. Sein Gitarrenspiel war von Anfang an mitprgend fr die Kapelle und so war auch die erste Comeback Scheibe 2009 (14 Jahre nach Zweitwerk "Pray") erst die insgesamt dritte Verffentlichung der Herren aus Florida. Trotz teils neuer Mannschaft, an der Marschrichtung hatte sich nichts gendert, jedoch ging "To Dust" im Gro der Releases unter und es wurde sehr schnell wieder bengstigend still um die Combo. Totgesagte leben bekanntlich lnger und Herr Munoz zhlt anscheinend zu denjenigen. So kam es nach einem kurzen Aufflackern im Jahre 2015 in Form einer Split mit Cist nach weiteren 6 Jahren nun endlich zu Longplayer Nummero 4! Man teilt sich wiederholt Personal mit Malevolent Creation und hat deren "Jngling" Ryan Taylor fr Gitarre und Gesang verpflichtet. Das altgediehnte Trommeltier Alex Marques hat seinen angestammten Platz hinter der Schiebude wieder eingenommen, der standhafte Munoz nach wie vor an der zweiten Axt und ein beraus talentierter Basszupfer wurde mit Marcel Salas gefunden. Diese Kombination aus alten Haudegen und frischem Blut fhrt dazu, dass wir auf dem aktuellen Output eine extrem frisch klingende Thrash/Death Klatsche bekommen die sich gewaschen hat, aber gleichzeitig sich ohne Probleme ins Set von Solstice Backkatalog einfgt. Die "alten" Sachen werden brigens von der neuen Plattenfirma Emanzipation Productions erneut verffentlicht. Wer die Teile noch nicht sein Eigen nennt und diese Wissenslcke im Bereich extremer Mucke schlieen mchte, sollte nach diesen Tontrgern mal bei seinem Vinyl/CD-Dealer seines Vertrauens nachschauen!

Nun aber mal noch ein paar weitere Worte zu "Casting the Die". Wer genau fr die Produktion der neuen Langrille verantwortlich ist, wei ich wegen mangelnder Info leider nicht, vermute mal das Dennis Munoz, der 2011 auch einen tollen Remix vom 1995er "Pray" ablieferte, aber seine Hnde an den Reglern hatte. Egal wie, der Produzent verleiht den Tracks messerscharfe Gitarren, einen prgnanten slapenden Bass (man hre nur mal Lied #2 "Transparent"), klare krftige Drums und einen gut hrbaren Schreihals. Perfekt fr die elf treibenden Tracks, die insgesamt betrachtet, auch durch den kristallklaren Sound, etwas mehr nach Thrash klingen anstelle der etwas roheren deathmetal-lastigeren Gewalt inklusive Morrissound Klang die noch auf dem Erstling herrschte. Nichtsdestotrotz ist man nach den knapp 42 Minuten komplett zerlegt worden. Wo Thrash drauf steht, soll auch Thrash drin sein, nach diesem Motto wird hier auch vorgegangen, Speed, Druck, Vorwrts, Speed, Speed aber, wenn auch mit der "Auf die Zwlf" Methode gearbeitet wird, alles immer mit Abwechslung und Kpfchen. Einzelne Songs herauszupicken finde ich schwierig, da sich von Anfang bis zum Schluss coole, geile, starke Riffs an Riffs setzen und alle vier Mannen einen super Job abliefern.

Wer seinen Prgel Metal gerne in der Schnittmenge Demolition Hammer, Razor, Sadus, (schnelle) Exodus hren mchte, kann hier blind zugreifen, alte Fans wie ich sowieso und neue Begeisterte kommen hoffentlich auch dazu.
Eine stabile Besetzung und die ein oder andere Tour / Festivalauftritte sei den Herren gewnscht!

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 41:43 Minuten
Label: Emanzipation Productions
V: 23.04.2021

Tracklist
1. The Altruist
2. Transparent
3. Who Bleeds Whom
4. Lifeline
5. Ignite
6. Outlast
7. Seven
8. Embellishment Exposed
9. Cast the Die
10. Eyes Sewn Shut
11. Scratch

Website: www.facebook.com/Solsticefl



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Deathswarm - Forward into Oblivion
Geschrieben am 03.04.2021, 18:11 von Exorzist

Review: Deathswarm - Forward Into Oblivion

Das aus Uppsala/ Schweden stammende Death Metal Quintett legt mit Forward Into Oblivion bereits sein zweites Album auf den Prfstein. Das erste Album Shadowlands of Darkness erschien bereits 2019 ber Chaos Records (Mex), fr das neue Album hat jetzt Rico von FDA Records die Band unter Vertrag genommen.

Klassischer Death Metal von Bolt Thrower bis Dismember steht auf dem Speiseplan, das liest sich fr den geneigten Fan immer schmackhaft, also ran an die Buletten.

Forward Into Oblivion startet auch direkt mit einer Verbeugung in Richtung England, Bolt Thrower-lastig wird mit We Still Burn der bunte Reigen erffnet. Sehr gefllig und treibend schiebt sich der Song durch die Gehrgnge, immer schn an diesem coolen Riff angedockt, gibt es fast 6 Minuten lang gekonnt traditionell gespielten Death Metal auf die Ohren. Mit Unshackle The Jackalwechselt man ins HM2 Lager, berwiegend wird hier schnell und klassisch agiert, das berhmte Sahnehubchen stellen aber die atmosphrisch gestalteten Parts innerhalb des Songs dar, welche den Track insgesamt auf ein hheres Niveau heben. Mit Where Death Is Recrowned treten einem die Schweden in doomiger Manier mal so richtig dick in den Arsch. Tiefe, aggressiv gehaltene Growls, eine sich immer wieder machtvoll auftrmende Gitarrenmauer und dieses sich in die Hirnrinde frsende Riff machen schtig und manifestieren Where Death Is Recrowned zu meinem persnliches Highlight des neuen Albums. Leider kann Army Of Shadows nach dieser Vorgngernummer keine wirklichen Akzente setzen, alles in allem kein schlechter Song, es fehlt aber das gewisse etwas innerhalb des Songs. Besser geht es da wieder Unblessed Be Catharsis an, starkes vordergrndiges Riff und passend brutal gehaltene Growls ergnzen sich sehr gut mit leichtem Freiraum fr unterschwellige Melodielufe. Eine verdammt starke Nummer welche die Bezeichnung HM2-Sge redlich verdient hat. Als nchstes bernimmt der Dichter mit dem Fleischbeil das Geschehen. The Poet And The Meat Cleaver heit der liebliche Titel, wobei auch hier eher das bluttriefende Fleischbeil anstatt der lieblichen Dichtkunst regiert, kalter schwedischer Todesstahl anstatt zarter Tintenfeder ist ganz klar die Devise. Deus Ex Nihilo folgt dem bereits eingetretenen Pfad des Albums, kann aber den vorangegangenen Wegbereitern nicht folgen und bleibt somit qualitativ etwas auf der Strecke liegen. Abwechslungsreicher und ausgereifter gestaltet macht The Eating Blood wieder eine bessere Figur. berwiegend in schnellerem Tempo gehaltener Swe-Death, der sich aber nicht nur an ausgelatschte Strukturen hlt, sondern seine eigene Wege geht. Das Album schliet mit dem im Verbund gesehenen doch eher ausgefallenen Song In The Wells They Await ein zher, doomlastiger Track, welcher teilweise auf unharmonische Strukturen setzt und meines Erachtens als Abschluss falsch platziert ist.

Fazit: Deathswarm haben mit Forward Into Oblivion mit Sicherheit das Rad nicht neu erfunden, was aber auch definitiv nicht die Intention des Albums war. Der schwedische Fnfer hat ein abwechslungsreiches Album im klassischen Gewand abgeliefert und sich mit eigenen Stilmitteln vor der ein- oder anderen Szenegre verneigt. Ein Album welches berwiegend durch treibende, aggressive und arschtretende Songs jede Menge Spa in den Backen und fast konstantes Kopfnicken beschert. Wenn beim nchsten Album die etwas blutleere Produktion vermieden wird und alle Songs das gleiche hohe Level erreichen, drfte einem greren Siegeszug wohl nichts im Wege stehen.

Anspieltipp: Unshackle The Jackal, Where Death Is Recrowned

Wertung: 8 / 10
Gesamtlnge: 49:50 Minuten



Tracklist:
1. We Still Burn
2. Unshackle The Jackal
3. Where Death Is Recrowned
4. Army Of Shadows
5. Unblessed Be Catharsis
6. The Poet And The Meat Cleaver
7. Deus Ex Nihilo
8. The Eating Blood
9. In The Wells They Await

Website der Band: https://www.facebook.com/deathswarm
Label: https://fda-records.com/de/
V: 16.04.2021

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Review: Mork - Katedralen
Geschrieben am 31.03.2021, 17:59 von UnDerTaker

MORK - Katedralen

Die norwegischen Black Metaller Mork haben ihren 5. Output mit dem Titel "Katedralen" verffentlicht. Acht neue Songs wurden im Likkjelleren Studio fr die neue Scheibe aufgenommen und als Gastmusiker sind Nocturno Culto von Darkthrone, Dolk von Kampfar und Eero Pyry von den Doomstern Skepticism mit an Bord.
Und Teile der Internetpresse sind im hchsten Grade begeistert vom neuen Album Soweit so gut.
Wer die Reviews zu den letzten Sachen fr Mork bei uns verfolgt hat, der hat festgestellt, dass Mork noch nicht den Olymp erklommen haben und so viel will ich vorwegnehmen, auch dieses Mal hat es nicht gereicht.
Mork besteht im Wesentlichen aus Thomas Eriksen, der seit 2004 Mork als Projekt und zunehmend auch als Band betreibt. Auch anno 2021 bewegt man sich im old school Norwegian Black Metal Sector. Wobei man nicht im Stile von 1349 alles zu Kleinholz zersgt, sondern gemchlicher im Stil von Bands wie Kampfar, Sarke oder neueren Darkthrone Zuhause ist. Black Metallisch kalt, klirrend und kratzig ist der Sound von Mork. Dennoch sauber genug, um die Instrumente vollumfnglich wahrzunehmen. Der Gesang ist leicht in den Vordergrund gemischt, Bass und Doublebass sind dagegen deutlich im Hintergrund.
Bei Evig Intens Smerte geht man wahrhaft flott und rockig zur Sache, im Mittelteil verliert man deutlich an Fahrt und frst sich mit interessanten Gitarrenriffs in Gehirnwindungen. Zum Abschluss gibt man wieder Gas und so entwickelt sich Song Nummer Vier zum besten Song des Albums.
Doomig und Midtempolastig geht es bei Fodt Til A Herske und De Fortapte Sjelers Katedral zu. Bei Ersterem ist Snger Dolk von Kampfar zu hren und bei Letzterem spielt uns Skepticism-Keyboarder Eero Pyry ein Stndchen auf der Kirchenorgel.
Groovy Heavy-Rock mit Black Metal Anstrich prsentieren Mork bei Lysbaereren. Treibendes tiefes Drumming und rockige Gitarrenriffs werden mit keifendem Black Metal Gesang belegt und ergeben ein interessantes Ensemble.
Der Erffnungssong Dodsmarsjen und der darauffolgende Song Svartmalt mit Darkthrones Nocturno Culto am Mikro sind typische Midtempo-Stampfer norwegischen Black Metals.
Sanfte Mnnerchorgesnge wie bei Kampfar und Konsorten finden wir in Det Siste Gode I Meg und Arv. Mir persnlich ist diese Art von Gesang etwas zu lieb und pomadig, um den wahrhaften Beelzebub zu beschwren.
Insgesamt ein abwechslungsreiches und gut gemachtes Black Metal Album, was mich aber nicht so richtig packt. Es fehlt mir noch das gewisse Etwas, sei es Brutalitt, Schnelligkeit, Hymnen, Dsternis oder Atmosphre, ob erdrckend oder erhaben
Fr das schlichte schwarz-weie Artwork war der Franzose David Thirre verantwortlich.

Fans von Bands wie Kampfar knnten hier auch mal ein Ohr riskieren.


Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 48:02 Minuten
Label: Peaceville
V: 05.03.2021

Tracklist
1. Dodsmarsjen [04:57]
2. Svartmalt [04:19]
3. Arv [05:26]
4. Evig Intens Smerte [06:58]
5. Det Siste Gode I Meg [05:11]
6. Fodt Til A Herske [06:33]
7. Lysbaereren [05:10]
8. De Fortapte Sjelers Katedral [09:28]

Website: www.facebook.com/MORKOFFICIAL[/URL]



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Shores of Ladon / Wolfsschrei - An den Ufern des Ladon / Infinite
Geschrieben am 30.03.2021, 12:11 von Sol Records

OUT NOW

Shores of Ladon / Wolfsschrei - An den Ufern des Ladon / Infinite - Dimensional LP



Like a relict from the past this split release unites two bands deeply rooted in the German Black Metal Underground: While WOLFSSCHREI represents the art of darkness in its utterly pure & raw mystical essence, SHORES OF LADONs single 14-minute song demonstrates its freezing and chilling, desperate yet devoted epicness.

- LP Edition limited to 287 handnumbered copies
- Comes with Insert
- All copies include a downloadcode
- Mastered at Black Wave Studio
- Co-Release with Eternity Records

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Review: Hn - Breathing The Void
Geschrieben am 28.03.2021, 21:01 von UnDerTaker

Hn - Breathing The Void

Die Schweizer Black Metaller Hn (auch Haan) bringen mit Breathing The Void ihr zweites Album an den Start. Das 2016er Album Facilis Descensus Averni wurde noch von der Band selbst released. Fr die von Hn aufgenommene und vom Liquid Aether Audio produzierte neue Scheibe wurde das Label Northern Silence Productions gewonnen.
Die Schweizer haben es schwer mit Breathing The Void die ntige Aufmerksamkeit zu bekommen, denn der Underground ist in letzter Zeit mit vielen Black Metal Verffentlichungen berschwemmt.
Hn haben sich 2009 gegrndet und spielen kalten Black Metal der alten Schule. Haben aber tonnenweise Melodien und Harmonien auf Lager, sodass man bei den Songs rhythmisch die Mhne schttelt und mit den Fen die Bassdrum imitiert. Auch wenn die Songs alle recht hnliche Strukturen aufweisen, gibt es dennoch gengend Varianz, was man aber manchmal erst bei mehrmaligem oder genauerem Hren wahrnimmt. Ab und an wird ein Hauch von Pagan- oder Folk-Rhythmen eingebaut, wie z. B. bei Dissent zu hren. Auch die Bassgitarre darf erfreulicherweise hier und da mal hrbar in den Vordergrund treten.
Mit Lost Souls zeigen die Schweizer auch, dass es bsartiger und unmelodischer zugehen kann. Mit schnelleren kalten und teilweise hakeligen Gitarrenriffs wird eine ungemtliche Atmosphre erzeugt.
Beim Schlusssong Salvation berrascht man mit einem rockigen Beginn, belsst es aber nicht dabei und wechselt zum Hn-typischen Melodic Black Metal ber. Dabei scheint man sich auch eine Geige zur Verstrkung geholt zu haben oder die Gitarrenfraktion bringt diesen besonderen Sound zutage.
Einer der besten Songs auf dem Album ist der Titeltrack Breathing The Void. Dieser erfllt alle Trademarks, die ich von einem kalten Melodic Black Metal Song erwarte: Treibende Drums, fesselnde melodische Gitarrenriffs, Dissection-artige Riffs und finsterer Gesang.
Der Sound des Albums ist erfreulich gut abgemischt und dennoch roh genug fr Black Metal. Die Instrumente haben gengend Raum, um einzeln wahrgenommen zu werden. Stark auch das Drumming, welches natrlich klingt und flott aus den Speakern bollert. Snger Gnist hat eine starke finstere Stimme und passt in das Gesamtbild.
Wer die Band auf Social Media Plattformen sucht, wird vergeblich suchen, denn die Band ist dort bewusst nicht vertreten.

Fans von Bands wie Sarkrista oder Halphas knnten hier definitiv mal ein Ohr riskieren.


Wertung: 7 / 10




Gesamtlnge: 45:53 Minuten
Label: Northern Silence Productions
V: 29.01.2021

Tracklist
01. Intro
02. Breathing The Void
03. Olethrus
04. Enter An Eternal World
05. Goatman
06. Asterion
07. Dissent
08. Lost Souls
09. Salvation

Band
Gnist - Vocals
Lodur - Guitar
Kryptos - Guitar
Jehoruan - Bass guitar
Grevling - Drums

Website: www.hn.ch



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Underground Label
Geschrieben am 26.03.2021, 15:32 von Demon666

Hey.
Ich bin gerade dabei, ein Label fr Underground Bands zu grnden. Hat jemand(Geschlecht und Alter sind egal) Bock bei so was aktiv mitzumachen? Wenn ja, schreibt mir (hell_drumer@yahoo.com). Dann besprechen wir alle Details.

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Morbid / Mayhem A Tribute To The Black Emperors LP ..rar
Geschrieben am 20.03.2021, 15:14 von Bronko

Hallo ihr , ich habe mal eine Frage . In den 90er Jahren habe ich einige Platten gekauft und jetzt auf den Dachboden wiedergefunden . Bei Ebay entdeckte ich einige Platten die jetzt zwischen 200 und 500 Euro gehandelt werden. Ich werde jetzt nur nicht schlau aus dieser LP von Morbid / Mayhem ‎ A Tribute To The Black Emperors.
Hiermal ein paar Bilder ..


https://s16.directupload.net/images/210320/mshcjo7t.jpg

Viele Gre

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SHORES OF LADON - Lupercal & Eindringling LP Reissues [SOON]
Geschrieben am 20.03.2021, 12:44 von Sol Records



OUT ON 02.05.2021

Shores of Ladon - Lupercal & Eindringling Vinyl Rereleases

In the wake of SHORES OF LADON's highly anticipated 2nd full-length "Witterung" taking shape, Sol Records meets the demand for two vinyl re-releases of its long-soldout predecessors:

In 2012, the 23-min-EP "Lupercal" set the tone for SHORES OF LADON's remarkable sound while, in retrospect, presenting their probably most urging and impulsive material. On a basis of freezing atmospheric Black Metal the band here already carefully developed their significant wealth of subtle nuances that peak in thrilling summits of melodic majesty. All this is accompanied by poetic German lyrics about transformation, the dark aspects of nature and one's personal experiences therein, fiercefully interpreted by genuinely tormented screams.

One year later, the debut full-length "Eindringling" not only fulfilled what the EP promised, but impressed with the sheer brilliance by which SHORES OF LADON managed to combine straightforward, passionate and emotional Black Metal with multi-faceted songwriting-excellence. While maintaining their profound roots in cold darkness, the certain mystique of this release also lies in its introverted, somewhat 'bucolic' seclusion, a strong desire for solitude that reminds of thoughtful neofolk-ish contemplation.

Both releases will be available again on white ("Lupercal") resp. silver ("Eindringling") heavy 180g vinyl, each re-press limited to 300 copies and including an insert.

Sound:

Eindringling / Lupercal

In collaboration with Eternity Records

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Thyrfing
Geschrieben am 19.03.2021, 18:53 von Exorzist

 Thyrfing kehren im August 2021 mit ihrem neuen Album "Vanagandr" nach langen 8Jahren wieder zurck. Mit dem neuen Song "Dp dem i eld" und dem passenden Video prsentiert die Band ihre erste Single und feiert den Deal mit Despotz Records. Das Video wurde von Patric Ullaeus (Dimmu Borgir, Europe, Arch Enemy) produziert.

The band comments:
The opening track was actually the first song written for the album, back in 2015. Its quite a straightforward song, a lot of aggression and intense drumming with our measures, still carrying both groove, melody, and epic moments. Also, the first single and first-ever video for Thyrfing!

Schaut das Video zu "Dop dem i eld" HIER!

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Review: BAEST - Necro Sapiens
Geschrieben am 15.03.2021, 21:15 von OliDoA

BAEST - Necro Sapiens

Die dnische Death Metal Horde ist seit 2015 aktiv und verffentlicht im Mrz 2021 bereits ihr drittes Album. Live war das Quintett schon auf vielen greren Festivals zu bestaunen,u.a.auf dem Summer Breeze und eine ausgedehnte Tour mit Abbath brachte sie auch in unsere Breitengrade auf die Clubstages. Die Truppe aus Aarhus ist also sehr aktiv.
Der Erstling "Danse Macabre" (August 2018) schlug bei mir wie eine Bombe ein, massiver Sound und eine bunte Mischung Death Metals bekam man um die Ohren geklatscht, die groen Influencer waren mal mehr, mal weniger gut erkennbar. Mittlerweile folgte im September 2019 das Zweitwerk "Venenum" und nun weht der dritte Sturm "Necro Sapiens" ber unsere Kpfe hinweg.
Die Kapelle ist gemeinsam (keine Besetzungswechsel!) in den letzten knapp 6 Jahren musikalisch gereift und findet immer mehr zu ihrem ganz eigenen Stil, der zwar an manchen Stellen immer noch gut hrbar von Morbid Angel, Bloodbath oder auch den groen Schwedenbands beeinflusst wird, (RIP LG Petrov), jedoch werden diese Einflsse immer flieender mit eigenen Ideen vernetzt. Eine Vorliebe fr flirrende, schwebend melodische leicht DEATHige Riffs ist ebenfalls zu erkennen, man hre nur den Opener "Genesis" und jeder wei, was ich meine. In diesem Song ertnt, nach einer etwas lngeren instrumentalen Einfhrung, zum ersten Mal die kraftvolle Stimme von Simon Olsen, fr mich im Allgemeinen ein starkes Aushngeschild fr BAEST, da dieser Grunzer sehr markant ist und den Songs eine ordentliche Schippe Power zustzlich verleiht. Die fnf Herren sind gut aufeinander eingespielt und besitzen ein hohes Ma an technischen Mglichkeiten, so wildern sie problemlos in allen Geschwindigkeitsbereichen die man so im Genre kennt und machen dabei eine gute Figur, egal ob der schleichende Beginn von "Czar" oder eine eher auf Krawall gebrstete Abgehnummer wie "Meathook Massacre". "Necro Sapiens" bietet eine knappe Dreiviertelstunde abwechslungsreichen hochklassigen Death Metal mit gut differenziertem Sound. Die neun Lieder plus Intro kommen einem kraftvoll aus den Boxen entgegen, wenngleich auch auf dem Debut, vor allem im Bereich Snare und DoubleBass, ein Pfund mehr vorhanden war. Trotzdem zerlegt mich u.a. meine Lieblingsnummer "Abattoir" (mit angenehmen MA vibes) komplett und tut das ebenfalls mit vielen anderen aktuellen Songbeitrgen!
Das Cover von Mitchell Nolte berzeugt ebenso und fllt im Gros der Neuerscheinungen angenehm auf (mit lila Rhmchen!).
BAEST sind demnach ein echtes Biest und haben Potential fr weit, weit nach oben in der Rangliste... hoffentlich knnen sie das auch bald mal wieder live unter Beweis stellen!!!

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 44:43 Minuten
Label: Century Media Records
V: 05.03.2021

Tracklist
1. The Forge
2. Genesis
3. Necro Sapiens
4. Czar
5. Abbatoir
6. Goregasm
7. Towers of Suffocation
8. Purification Through Mutilation
9. Meathook Massacre
10. Sea of Vomit

Band
Bass - Mattias Melchiorsen
Gesang - Simon Olsen
Gitarre - Svend Karlsson, Lasse Revsbech
Schlagzeug - Sebastian Abildsten

Website: www.baestband.com



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Review: Incarceration - Empiricism
Geschrieben am 13.03.2021, 10:25 von ALUCARD

Incarceration - Empiricism

Bock auf was kurzes deftiges fr zwischendurch? Dann komm mal ran, Incarceration haben da was frisches in der Auslage.
Die mittlerweile auf Viermannstrke angewachsenen Deathmetaller legen mit der neuen EP einen aktuellen Zwischenbericht vor der mehr ist als nur eine berbrckungsmahlzeit.

Unter Pandemiebedingungen schlte man sich in Eigenregie vier neue Titel aus dem Leib die es in sich haben. Zuerst fllt die bodenstndige Produktion auf die noch den Charme von Proberaumfeeling hat und dennoch die Wnde erzittern lsst. Und dann ist da zuerst Wut, Wut und nochmals Wut. Diese lsst erst im Schlussteil von "Chthonic Pulse" nach und gibt eine schleppende Passage frei die an Urfaust erinnert. Davor heistt das Motto eher "Feuer frei", Incarceration behalten in dem chaotischen Gewitter aber den berblick damit das Ganze nicht in seelenlosem Getrmmer endet.
"Psychic Totality" hat ebenso Feuer unterm Hintern, kommt aber etwas sortierter angebrettert und hlt feine Gitarrenarbeit bereit wenn man die ersten zwei Minuten Sperrfeuer berstanden hat.
Das Tempo wird mit "Beneath the Chains of Existence" weiter oben gehalten, hier htte ich mir gewnscht das die Gitarren in den schnellen Passagen etwas deutlicher durchkommen. Zur Halbzeit nimmt man das Tempo etwas raus, ein cleverer Schachzug nach dem anfnglichen wsten Geboller da man so dem Titel noch eine andere Richtung verleiht. Wenn die Geschwindigkeit wieder anzieht tritt mein einziger (schon oben erwhnter) Kritikpunkt zu Tage der fr die ganze EP gilt: In den schnellen Teilen kommen die Gitarren im kratzig dreckigen Klang nicht so zur Geltung, sie gehen eher in dem Geruschnebel unter. Ob das jetzt so gewollt ist oder nicht weiss ich nicht, fr mich knnten diese noch deutlicher hrbar sein.
"Chasms of Metaflesh" ist dann nicht ganz so wtend und setzt dadurch nochmal einen schnen Schlusspunkt unter das vorangegangene Geschepper. Hier ist mehr Struktur erkennbar, daran ndern auch die heftigen Ausbrche innerhalb des Titels nix. Man zeigt das man es auch anders kann: etwas weniger Tempo, die Gitarren bekommen mehr Raum. In Kombination mit dem eingebremsten Schlagzeug schiebt sich der Titel auch ohne Vollgas deftig voran, bleibt aber nachvollziehbarer.

Durch das hohe Tempo und den unbearbeiteten Klang verschwimmen auf der EP die Grenzen von Death und Black Metal, ich denke hier ist fr beide Lager etwas dabei. Erinnert mich irgendwie an Wound, bei denen war das ja auch nie klar definiert. Die beiden in ihrer aktuellen Form auf einer Splitplatte, das wrde passen. Es gibt Stimmen die bei Incarceration ein Problem mit dem Gesang von Snger Daniel haben, das kann ich nicht besttigen. Zum Klang der Ep und dem dargebotenen Songmaterial passt das heisere Bellen sehr gut.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 22 Minuten
Label: Dawnbreed Records
V: 14.04.2021

1. Chthonic Pulse
2. Psychic Totality
3. Beneath the Chains of Existence
4. Chasms of Metaflesh

https://linktr.ee/incarcerationdeath

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Review: Lifeless - Anhedonia
Geschrieben am 10.03.2021, 17:42 von ALUCARD

Lifeless - Anhedonia

Augen auf beim Eierkauf: "Anhedonia" ist keine neue Scheibe der Dortmunder Death Metaller, die hier vorliegenden Lifeless kommen aus Mexiko und fhlen sich im DSBM zuhause. Scheinbar ist dieser griffige Bandname allerdings beliebt, alleine MA kennt 8 "leblose" Bands die ber den ganzen Planeten verstreut sind.

Und wer DSBM mag wird auch Lifeless mgen da sie mit allem arbeiten was das Genre zu bieten hat: verwaschender Sound, gedrosseltes Tempo, markerschtternde Schreie und die "beliebte" kaputte Stimmung die dem Werk etwas entrcktes verleiht.

Als Anspieltip greife ich mal "Giving up everything" raus, hinter diesem netten (und vielleicht etwas zu klischeehaften) Titel verbirgt sich eine kleine Perle die auch in die Frhzeit des norwegischen Black Metals gepasst htte, Parallelen zu burzumesker Tonkunst sind hier nicht von der Hand zu weisen.
Macht aber nix, ich mag den Titel. Faszinierend, nicht nur an dem Titel sondern am ganzen Album, finde ich das man nicht ausmachen kann ob der Gesang mnnlicher oder weiblicher Herkunft ist. Die heiseren Schreie lassen einfach keine Einordung zu, nenne ich den Gesang also einfach divers, das liegt ja grad so schn im Trend. Falls jemand Sopor Aeternus kennt: An den "Gesang" von Anna-Varney erinnert mich der Gesang hier stellenweise.

"Anhedonia" ist ein richtig gutes DSBM Album das der "alten Schule" folgt und sich auf das wesentliche konzentriert. Kein weinerliches Geplnkel, keine ausufernden Spielereien und im Herzen immer noch deutlich im Black Metal verwurzelt. Man muss ein Ohr fr den verwaschenen Klang der Scheibe haben, aber das ist ja in dem Genre eigentlich Standart. Pluspunkt ist noch der Gesang der sprbar von Herzen bzw. aus den Tiefen der Seele kommt. Und bei einer Spielzeit von 70 Minuten hat man richtig viel Zeit sich auf die Platte einzulassen und in ihr zu versinken.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 71 Minuten
Label: Talheim Records
V: 31.03.2021

Titelliste:
01. Emp-ti-ness
02. Ashes of Hopes and Dreams
03. Trapped in the void
04. Giving up everything
05. Anhedonia
06. Half-Hearted
07. Time to go away from you
08. Something insides me dies

https://www.facebook.com/lifelessBandOfficial

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Lars-Gran Petrov von Entombed (A.D.) und Firespawn gestorben
Geschrieben am 08.03.2021, 14:28 von UnDerTaker

petrovL.G. Petrov, Urgestein des schwedischen Death Metals und Snger von Entombed (A.D.) und Firespawn ist berraschend schnell an Krebs verstorben. Er wurde am 17. Februar 1972 in Schweden geboren und wurde gerade mal 49 Jahre alt. Neben den genannten Bands war er auch bei Morbid, Nihilist und Comecon aktiv.

Lest hier das Statement der Band:
⁣We are devastated to announce that our beloved friend Lars-Gran Petrov has left us.⁣⁣
⁣⁣⁣⁣Our brother, leader, vocalist, our Chief Rebel Angel went on another ride last night. Its with the deepest sadness that we have to announce that Lars-Gran Petrov has left us. He was (is!!!) an incredible friend, and a person that has touched so many people. He has changed so many lives with his voice, his music, his character and his unique personality. LGs smile is something that we will carry forever in our hearts. When asked in an interview what he would like to have written on his grave and what about his legacy, he said: "I will never die, it will never die". And you didnt. You will live forever in our hearts. ⁣⁣⁣⁣
⁣⁣R.I.P. LG Petrov.

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Review: Hedon - In Blasphemy Reborn
Geschrieben am 07.03.2021, 11:52 von UnDerTaker

Hedon - In Blasphemy Reborn
English rsum see below.

Post aus Schweden hat meistens etwas Gutes und wenn sich darin noch eine CD befindet, steigt die Spannung
Die Schweden Hedon grndeten sich zwar schon 2012 und verffentlichten 2013 das Album Summon the Demons in Eigenregie, verschwanden aber bis Ende 2019 von der Bildflche. Im Oktober 2020 dann verffentlichte der Fnfer die hier vorliegende 3-Track-EP mit dem Titel In Blasphemy Reborn.

Der erste Song ist der Titelsong In Blasphemy Reborn und lsst sofort aufhorchen! Er beginnt mit kaltem Gitarrenriffing und schnellem Drumming und erinnert sofort an schwedischen Blackenend Death der alten Schule. Zudem kommen mir bei dem Songanfang die Black Metal Bands Daemonlord und Kapein in den Sinn und wer uns kennt, wei, dass es nur das Beste ist. Snger Sebastian Gustafsson singt kehlig und finster, zudem hat er die kleinen Gesangstricks drauf, die ihm die optimale Prsenz fr diese Art von Metal verleiht mit dem Mann hat Hedon schon ein fettes Ass im rmel. Danach geht es melodisch stampfend weiter, Gitarrensolo und weiter im geschwrzten Schwe-Death-Rhythmus frhe Amon Amarth meets Sacramentum, Dissection und Necrophobic. Groes Kino!
1914 beginnt schwer, langsam und lavaartig zh walzt der Song ber den Zuhrer hinweg. Nach 2,5 Minuten wird es kurzzeitig flotter, um dann wieder weiter zu walzen. Nach vier Minuten wechseln die Schweden in das Uptempo und bauen eine Spannung auf, die etwas groes Erwarten lsst um dann unvermittelt zu stoppen. Ein etwas schwieriger Song bei dem sich einem nicht jedes Gitarrenriff sofort erschliet, der etwas mehr Zeit braucht dich zu packen.
Der dritte und letzte Song The Beast of a Thousand Demons ist sehr variabel gestaltet. Nach blechernem Beginn folgen erhabene Rhythmen mit kaltem Gitarrenriffing la Necrophic, kurze Ausbrche im Uptempo und klirrenden Gitarren, dann wieder melodischen Stellen, wobei man hier sogar Anleihen bei Iron Maiden und Ghost suchen knnte. Knapp 7 Minuten spannende Unterhaltung, die Lust auf mehr von Hedon macht!
Das Coverartwork ist in Schwarz/Weis gehalten, zeigt zwei Ziegenbcke in Form eines Wappens und gefllt auf Anhieb.
Die EP ist als Vinyl, CD und Digital erhltlich und ein Album hat die Band bereits in Arbeit.

Fazit: Die Schweden Hedon zeigen nach 7 Jahren Pause, dass sie groartigen blackenend Death Metal drauf haben, der Lust auf eine full length macht. Drei starke Songs mit kaltem Gitarrenriffing und schnellem Drumming, manchmal auch lavaartigen fetten Walzen und erhabenen Songstrukturen. Aber nicht jedes Riff erschliet sich einem sofort und mehrmaliges Hren lsst Neues entdecken. Herausragend auch Snger Gustafsson, der mit seinem kehlig finsteren Gesang berzeugt und an alte Zeiten von The Crown erinnert. Fans, die eine Schnittmenge von Sacramentum, Dissection, Necrophobic und frhe Amon Amarth gut finden, sollten hier mal ein Ohr riskieren.

ENGLISH: Rsum: After 7 years of silence the Schweds Hedon shows that they can write great blackenend death metal, which makes us keen on a full length album. The EP contains three powerful songs with cold riffings and fast drumming, sometimes with lava-like fat rollers and sublime song structures. But not all riffs are easy to listen and some replays will offer you new elements. Outstanding, singer Gustafsson, his throaty and dark voice is convincing and reminds me to old times of The Crown. Fans, who would like a mixture of Sacramentum, Dissection, Necrophobic and early Amon Amarth, should definitely check this EP out.

Wertung: 8 / 10




Gesamtlnge: 16:57 Minuten
Label: Downfall Records
V: 23.10.2020

Tracklist
1. In Blasphemy Reborn 04:26
2. 1914 05:48
3. The Beast of a Thousand Demons 06:43

Band
Hubert Bonder - Bass
Daniel Bugno - Drums
Mathias Svanborg - Guitars
Christoffer Lunnebalk - Guitars
Sebastian Gustafsson - Vocals

Website: hedonsweden.bandcamp.com





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Grave Miasma
Geschrieben am 05.03.2021, 17:55 von Exorzist

 "Abyss of Wrathful Deities" heisst das neue Machwerk von Grave Miasma. Der fnfte Release der dsteren englischen Death Metal Walze enthlt neun neue Songs im typischen dark Death Metal Gewand. Das neue Album erscheint am 14.Mai als CD, LP, Kassette und im digitalen Format ber Dark Descent Records (US) und Sepulchral Voice Records (Europe).

Einen ersten Eindruck bietet euch der neue Song "Rogyapa" auf der Seite vom Decibel Magazine HIER

's fifth release, the latest in a 19-year sonic exploration of the transcendental essence and nature of death.
Nine tracks of pounding, dark Death Metal await the listener, rooted in the adoration of mysterious Tibetan burial rites and shamanic passages to other worlds. Trading a little of the cavernous atmospheres of previous releases for the traditional Metal currency of speed and aggression, Abyss... still sounds immediately and inimitably like Grave Miasma.

Abyss... marks a third collaboration with Jamie Gomez Arellano at Orgone Studios (Paradise Lost, Primordial, Vltimas, Angel Witch), and a step further along the path of expansive and dynamic production characteristic of the London-based bands ascent towards the vanguard of the contemporary Death Metal movement.
Experience the hellish descent towards otherworldly chasms through a thousand shades of death!

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HELSLAVE
Geschrieben am 20.02.2021, 14:35 von Exorzist

 Die italienischen Deather von HELSLAVE kehren mit ihrem zweiten Album "From The Sulphur Depths" in den dreckverschmierten Schnodder der Welt zurck. Das neue Album wird am 23.April ber Pulverised Records als CD und in digitaler Form erscheinen, am 14.Mai wird einen Vinyl-Version zu haben sein.

Gemixt und gemastert wurde das neue Album vom Swedish Death Metal Guru Dan Swan im  Unisound Studio. Das Artwork stammt von Meister Juanjo Castellano.

Den ersten neuen Song "Unholy Graves" gibt es HIER auf die Lauscher.

"With riffs mercilessly churning out that lusciously thick buzzsaw from hell, the album opens up a gateway to suffocating, leviathan-like Death Metal at its finest."

Tracklist:
1. From The Sulphur Depths
2. Unholy Graves
3. Thrive In Blasphemy
4. Perpetual Damnation
5. Last Nail In The Coffin
6. Thy Will Be Undone
7. Funereal Lust
8. Desecration
9. Rotting Pile Of Flesh
10. The Sentence Of The Living

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Review: Heads for the Dead - Into the Red
Geschrieben am 18.02.2021, 21:20 von UnDerTaker

Heads for the Dead Into the Red

Wir haben Herrn V von der Band Nekrovault fr ein Review gewinnen knnen. Lest hier das Resultat!

In einer ohnehin schon schwierigen und tristen Zeit kann es manchmal erfrischend sein, eine Konstante in gewisser Hinsicht zu haben. Was Herr Haubersson (Revel In Flesh) anpackt, hat Hand und Fu. Und mit seinem Partner in Crime Jonny Pettersson (u. a. Wombbath) wird erneut eine Konstante in Sachen Death Metal geliefert. Ich muss gestehen, das HEADS FOR THE DEAD-Debtalbum Serpents Curse etwas stiefmtterlich behandelt zu haben. Aufhorchen lie mich die Tatsache, dass kein Geringerer als Ed Warby (u. a. Gorefest, Hail of Bullets) als Schlagzeuger fr das aktuelle Album rekrutiert wurde, der mit zu meinen persnlichen Schlagzeugikonen im Death Metal zhlt. Also tauchen wir nun ab into the red.

Der Einstieg und gleichzeitig Titelsong INTO THE RED beginnt hart. Typische Haubersson-Schreie paaren sich mit einer leicht angeschwrzten Melodie. Der Song beinhaltet alle Trademarks eines soliden Death-Metal-Songs. Atmosphrische Passagen treffen auf Raserei. Zu diesem Song wurde auch ein Video produziert: (Youtube).
THE COFFIN SCRATCHER kommt sofort auf den Punkt und lsst mit einer D-Beat-lastigen Punk-Crust-Note smtlichen Aggressionen freien Lauf. Nach zwei Minuten Eskalation ist kurz und knapp alles gesagt und zerlegt.
Eine waschechte epische Up-Tempo-Nummer folgt mit AT THE DEAD OF NIGHT. Ein langsamer und dunkler Beginn, der sich mit einer markanten Melodie nach oben schraubt und in einem finalen Solo entldt. Hierzu haben Heads for the Dead ein Lyric-Video verffentlicht: (Youtube).
Die HORROR INJECTION folgt im Anschluss und infiziert den Hrer mit einer sehr flotten und klassischen Death-Metal-Nummer.
Mit einer schleppenderen Nummer zeigt THE SEANCE, dass auch der Mid-Tempo-Sektor auf diesem Album nicht zu kurz kommt. Hier fallen Hauberssons hohe, gekeifte Schreie einmal mehr auf, die vermutlich nicht jedermanns Sache sind, aber dem Ganzen durchaus Abwechslung im gesamten stimmlichen Klangbild geben.
Der sprichwrtliche Knppel aus dem Sack wird im Anschluss mit NIGHT RIPPING TERROR und THE MIDNIGHT RESISTANCE zelebriert. Zwei blastbeatlastige Nummern, die innerhalb von zweieinhalb Minuten eine Schneise der Verwstung hinterlassen.
Mit MULTI MORBID MANIAC wird erneut ein eher walzender und getragener Song prsentiert, welcher zwischen Raserei und epischen Parts gekonnt wechselt.
Wie ein Schlag ins Gesicht aus dem Nichts trifft einen THE REVENANT und ist nach gut einer Minute Spielzeit auch genauso schnell im selbigen wieder verschwunden.
In dieselbe Kerbe schlgt auch THE PROPHERCY FULFILLED. Rasant mit epischem Mittelpart und finalem Aufbumen.
Fr mich war es eine berraschung, zu hren, dass TRANSILVANIAN HUNGER von Darkthrone gecovert wurde. Natrlich in entsprechendem HEADS FOR THE DEAD-Gewand in Szene gesetzt. Persnlich finde ich, dass dieser Song eigentlich nicht zu covern ist in seiner monotonen Einzigartigkeit. Aber es zeigt, dass die Band keine Scheu vor tiefer Schwrze hat.
Mein persnliches Highlight des Albums entpuppt sich zum Finale mit CREATURES OF THE MONOLITH. Eine dstere Doom-Nummer, welche dem Album ein dunkles Ende schenkt.

Fazit: INTO THE RED ist lyrisch solide von Haubersson in Szene gesetzt, musikalisch von Jonny Pettersson durchdacht inszeniert und final von Neuzugang Ed Warby verfeinert. HEADS FOR THE DEAD bringen mit ihrem neuen Album alles mit, was dem gemeinen Death Metal Maniac behagt. Hier wird Death Metal mit, natrlich, schwedischer Schlagseite dargeboten, der keine Gefangenen macht.

Wertung: 7,5 + 0,5 HauberBonus = 8 /10




Gesamtlnge: 46:39 min
Label: Transcending Obscurity
V: 11.12.2020

Tracklist
01. Into the Red (04:46)
02. The Coffin Scratcher (02:11)
03. At the Dead of Night (04:55)
04. Horror Injection (03:40)
05. The Seance (05:15))
06. Night Ripping Terror (02:27)
07. The Midnight Restistance (02:26)
08. Multi Morbid Maniac (04:20)
09. The Revenant (01:05)
10. The Prophecy Fulfilled (02:45)
11. Transilvanian Hunger (Darkthrone cover) (06:19)
12. Creatures of the Monolith (06:30)

Facebook: www.facebook.com/headsforthedead



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Braincrusher Festival 2021 in Hirschaid
Geschrieben am 17.02.2021, 17:30 von UnDerTaker

braincrusher%202022Das Braincrusher Festival 2021 in Hirschaid findet jetzt am 26. und 27.11.2021 statt und verkndet nderungen im Billing.

Am Line-Up hat sich wieder was gendert. Einige Bands, die wir gebucht haben, spielen im Mrz 2022. Dafr kamen bzw. kommen noch neue Knaller dazu:
+ Soulburn
+ The Committee
+ Whoredom Rife
+ Theotoxin

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Review: FRACTAL GENERATOR - Macrocosmos
Geschrieben am 14.02.2021, 22:59 von OliDoA

FRACTAL GENERATOR - Macrocosmos

Da haben wir es, das zweite Album des kanadischen Death Metal Trios Fractal Generator. Bandname und Albumtitel klingen schon etwas nach SciFi, die illustren Namen der Bandmitglieder gehen weiter in diese Richtung, lauten sie nmlich 040118180514 (Bass,Vocals), 040114090512 (Drums) & 102119200914 (Gitarre,Vocals). Mit dem raffinierten Code A1,B2,C3 usw... kommt man jedoch schnell auf die wirklichen Namen der Herren und wei das ein gewisser Darren fr den Tieftner/Gesang zustndig ist, Daniel fleiig trommelt und der Justin die Gitarre und ein weiteres Mikro bedient. 2007 gegrndet, nahm das Ganze aber erst so ab 2013, mit der jetzt aktuellen Mannschaft, richtig Fahrt auf. Nach einem frhen Demo 2008, folgte 2015 der Vorgnger von "Macrocosmos".
Sechs Jahre brauchte die Truppe also fr die neue Langrille um, wie sie selbst sagen, dunkel-atmosphrischen Death Metal zu kreieren, den man in dieser Form nicht so oft hrt. Textliche beschftigt man sich mit Themen die in der Science Fiction Welt verortet sind, besttigt somit Bandnamen und Albumtitel inhaltlich. Beides, musikalische Ausrichtung, als auch die Lyrik, sind mittlerweile nicht mehr ganz so neu, aber sie zhlen damit trotzdem noch zu einer Minderheit im groen Spektrum extremer Musik. Die Songstrukturen sind gar nicht mal so spacy, sondern eher traditionell aufgebaut und erreichen den SciFi-Effekt meistens durch das leichte dissonante Verschieben der Riffs und einigen Samples und Synthschichten in den einzelnen Liedern. Stimmberlagerungen und Verfremdungen der Vocals hinterlassen auch fters mal den Eindruck als wrde da gerade nicht der Elch sondern ein Alien rhren. Der futuristisch klingende Ansatz ist verschieden stark in den einzelnen Tracks eingesetzt, so weit der Opener eine sehr starke Schlagseite Richtung DM meets DarkIndustrialSpaceEffects auf und fordert den Hrer direkt auf, sich auf das Dargebotene zu konzentrieren. Nichts was man mal so lieblich im Hintergrund mitlaufen lassen knnte. Die zweite Nummer "Aeon" zhlt fr mich zu den Highlights des Albums und htte sich auch auf dem ein oder anderen Morbid Angel Scheibchen wohl gefhlt und das ohne RipOff Anklage, sondern als groes Lob. Beim Tracknamen "Aeon" fllt mir, neben der schwedischen Kapelle, auch direkt das ebenso betitelte Zweitwerk der Norweger Zyklon ein, denen Fractal Generator musikalisch manchmal sehr nahe kommen.
Die Combo aus Sudbury bleibt ihrem Sci-Fi-influenced DM-Konzept auch in der Booklet Aufmachung, sowie dem Bandfoto treu. Damit ein weiteres songwriterisches Schmankerl wie "Shadows of Infinity" richtig durch die Boxen knallt, braucht es natrlich eine entsprechende Produktion.
Dieselbige legte man in die erfahrenen Hnde von Stefano Morabito, der den gelungen Mix & das Mastering in seinem rmischen 16th Cellar Studio bernahm. Der Hausproduzent von den italienischen Kollegen Hour of Penance und Hideous Infinity war eine Top Wahl fr diesen Job, kennt er sich doch mit anspruchsvollem Hochgeschwindigkeits Death Metal sehr gut aus und verpasste auch "Macrocosmos" eine gewaltige Schlagkraft! Vom Studio war der Weg auch nicht so weit zum Label Everlasting Spew Records, das in Brescia/Italien beheimatet ist und ber die die angesprochene Klientel dieses Album beziehen kann.

Wertung: 9  / 10




Gesamtlnge: 42:18 Minuten
Label: Everlasting Spew Records
V: 15.01.2021

Tracklist
1 Macrocosmos 5:44
2 Aeon 4:22
3 Serpentine 4:41
4 Contagion 4:20
5 Chaosphere 4:35
6 Shadows Of Infinity 5:02
7 Pendulum 4:12
8 Primordial 5:12
9 Ethereal 4:09

Website: www.facebook.com/fractalgeneratorofficial



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Review: Age of Woe - Envenom
Geschrieben am 14.02.2021, 22:29 von UnDerTaker

Age of Woe - Envenom

*** Review von Stefan ***

Gehen Sludge, Death Metal und Doom zusammen, ohne dass es zusammengebastelt, geknstelt, gar gewollt anders klingt? Jawohl, und das sogar richtig gut!

Age of Woe, die Dritte. Envenom heit das neue Langeisen der multinational besetzten Truppe, die zwar aus Gteborg stammt, aber inzwischen Mitglieder aus Schweden, Finnland und Deutschland in ihren Reihen hat. Neuestes Member ist Keijo Niinimaa, den man auch von Rotten Sound kennt.

Wenn man sich mit der Band beschftigt hat, wei man, dass sich die Herren um Stilgrenzen einen Dreck scheren. Sludge ist aus Sicht des Autoren die beste Umschreibung fr diesen Hybrid, der sich vor allem aus Rock und Death Metal zusammensetzt.

Der treibende Opener Inferno erinnert stellenweise an Mastodon, was Riffing und bisweilen krumme Takte angeht, nur um dann in schleppendem Elchtod aufzugehen.
Ghosts Who Hunt Alone erinnert dagegen vom Fleck weg an Entombed in der Schweinerock-Phase, bis der Song im letzten Drittel diabolisch groovend und schleppend zum heftigen Kopfschtteln verleitet. Hier zeigt sich zum ersten Mal, dass Age of Woe ein Hndchen fr groe Melodien haben.

Eines der absoluten Highlights der Platte ist der Song Patriarch. Ein schleppender, chzender Brecher von einem Track. Er unterstreicht eine weitere Strke der Band: es gelingt den Jungs, Spannungsbgen zu erschaffen, die Stcke arbeiten sich regelrecht dramaturgisch voran, Enden nicht selten in Furiosen Schlusspassagen, mit morbiden Melodien garniert, immer richtig Heavy, immer auch eingngig, aber nie gefllig.

Ihr merkt: Schematische, erwartbare Songs gibt es auch auf Envenom nicht. Dennoch schafft die Band den Spagat zwischen stilistischer Flexibilitt und Eingngigkeit.
Hier wird gerockt ohne Ende, als Beispiel sei hier der Titeltrack des Albums genannt. Es gibt an allen Ecken und Enden Ohrwurm-Potenzial. Highspeed-Geballer gibt es allerdings nicht, Envenom punktet eher im groovigen Midtempo.

Resmee: Mit dem dritten Album trennt sich ja gemeinhin die Spreu vom Weizen, haben Bands doch in der Regel sptestens beim 3. Langeisen alles verbraten, was an alten Demosongs noch irgendwo rumlag, und es geht darum, den eigenen Stil auf Langrille zu bannen. Das haben Age of Woe eindrucksvoll geschafft.
Vielseitigkeit ist definitiv die grte Strke der Band, wenn der Hrer bereit ist, sich darauf einzulassen. Der Ersteindruck von Envenom ist zunchst einmal recht sperrig. Es passiert eine ganze Menge und Death Metal-Puristen werden wohl ein paar Probleme haben, die Platte an sich heranzulassen. Wer aber die Geduld fr einen zweiten, dritten Durchlauf hat, wird definitiv belohnt werden. In Zeiten, in denen immer mehr Verffentlichungen generisch klingen und dem Prinzip nur kein Risiko folgen, ist Envenom nach bescheidener Meinung des Autoren ein absolut wertvolles Album.

Wertung: 8 / 10




Gesamtlnge: 40:34 Minuten
Label: Lifeforce Records
V: 26.02.2021

Tracklist
1. Inferno
2. Ghosts Who Hunt Alone
3. Frpestningen
4. Patriarch
5. A Feral Swarm
6. Avgrunden
7. The Twilight And The Dawn
8. Storm
9. Frbittringen
10. Envenom
11. Ljungeld

Website: www.ageofwoe.net





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Review: MARASMUS - Necrotic Overlord
Geschrieben am 14.02.2021, 21:33 von Christian Blashyrkh

MARASMUS - Necrotic Overlord

Oha! Und wieder ein Release aus dem Haus Transcending Obscurity Records! Da hat Label-Cheffe Kunal Choksi mal wieder ein glckliches Hndchen mit dem Signing der Band MARASMUS bewiesen.
Auch wenn man die Band vielleicht nicht richtig kennt braucht es nicht mehr als 10 Sekunden, um zu wissen, dass wir es hier mit einer technisch guten Formation zu tun haben. Anders gesagt: die amerikanischen Technikschroter MARASMUS gehen sofort in die Vollen. Direkt wird das Griffbrett zum glhen gebracht und die Drums in hoher Geschwindigkeit und Schlagintensitt bearbeitet. MARASMUS aus Kansas (mit Mitgliedern von UNMERCIFUL) schlieen sich der aktuellen Welle von technischen Death Metal Bands. Man merkt hier die Einflsse von NILE, MORBID ANGEL, HATE ETERNAL,DYING FETUS aber auch CANNIBAL CORPSE und sogar n touch von ATHEIST.
Melodiebgen im groen Bogen, kann man vergessen. Hier gibt es sowas auf die Glocke das sich alle Nervensynapsen von alleine zerstren. Man darf sich eine Vielzahl der Songs als technisch einwandfreien Gegrinde, Gefrickel, Geblaste und Gegrunze vorstellen. MARASMUS haben technisch richtig was auf dem Kasten. Wenn die Burschen sich auf die lange Distanz begeben, wenn sie ihren Ideen mehr vertrauen und ihnen Raum zur Entwicklung geben, entstehen groartige Undergroundperlen des brutalen Todesbleis.
Hier wird das erstmalig an Voices of the Wailing Deceased demonstriert, mit dem die Amis knapp an die 5-Minuten-Marke heranreichen. Diese Stck bietet Tempo und Stimmungswechsel, bretthartes Geriffe und hngenbleibende Leads und auch die Frontsau variiert sein gutturales Schauspiel. Kurzum: Voices of the
Wailing Deceased bietet Stimmung und Dramatik,
hnliches Niveau schliet das Album mit dem groen, finalen Doppelschlag Pagan Orgies to Human Sacrifice sowie Forsaken Graves of Infant Kings ab.
So dynamisch und druckvoll geht Songwriting im extremen Death Metal Bereich! Warum nicht immer so muss man die Jungs einfach fragen. Htten MARASMUS alle Stcke SO geschrieben, wir htten einen Death Metal Klassiker (das Talent ist sicherlich vorhanden). Htten sich die Burschen mit diesen drei Songs auf eine EP kapriziert, es wre die wohl beste EP im extremen Metal.
MARASMUS hingegen fehlt fr die Champions League leider noch die Bestndigkeit.

Fazit: MARASMUS haben hier ein solides Album hingelegt das durch aus mit den anderen Bands in diesem Genre mithalten kann. Ich glaube aber das diese starke Verffentlichung leider in der Sintflut von den massenhaften Releases untergehen wird(ich wrde mich freuen wenn es nicht der Fall wre), denn die Band verdient definitiv mehr Aufmerksamkeit, Fr Fans von extremen Death Metal kann ich dieses Album nur empfehlen sie werden definitiv nicht enttuscht sein!

Anspieltipps: Ectoplasmic Violation / Voices of the Wailing Deceased

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 39:05 Minuten
Label: Transcending Obscurity Records
V: 26.03.2021

Tracklist
1. Ectoplasmic Violation
2. Universal Deceit
3. Appeasing Thanatos
4. Necrotic Overlord
5. Voices of the Wailing Deceased
6. Archaic Burial Rites
7. Carrion Ascension
8. Insurrection
9. Pagan Orgies to Human Sacrifice
10. Forsaken Graves of Infant Kings

Facebook: www.facebook.com/MarasmusKCDM
Bandcamp: marasmusdeath.bandcamp.com/album/necrotic-overlord-death-metal



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Review: Marshall Ar.ts - ...The Pallid Mask Is Talking...
Geschrieben am 12.02.2021, 11:23 von ALUCARD

Marshall Ar.ts - ...The Pallid Mask Is Talking...

Als ich die Genrebeschreibung "Nintendoom" gelesen hab dachte ich zuerst "oje, was ist den das jetzt schon wieder?". Aber die Neugierde hat gesiegt und ich habe es angetestet, das war definitiv kein Fehler.

"Frher" htte man das einfach Crossover genannt, heute heissen die Bandcamptags Breakbeatmetal oder eben Nintendoom. Aber Laune macht es auf jeden Fall, auch wenn es wahrscheinlich komplett an der Zielgruppe von Hell-is-open vorbeigeht.
"...The Pallid Mask Is Talking..." wrde ich in dem Feld von Korn, Beastie Boys, Rage against the Machine, Chemical Brothers, Dog eat Dog ohne Saxofon und Artverwandtem einordnen, die kraft-und druckvolle Produktion sorgt problemlos dafr das die Wnde wackeln. Man arbeitet diverse Samples mit ein bei denen man sich ruhig mal die Arbeit machen kann diese rauszuhren und zuzuordnen, von mir gibt es auf jeden Fall schonmal die Daumen hoch fr die Verbindung von Godzilla und Dr.Alban innerhalb eines Titels.
Ihr merkt schon, dat is nix fr diejenigen die nur der metallischen Grundlehre huldigen. Aber die die die Ohren und Augen offen haben knnten Spass dran haben, auch weil Titel wie zum Beispiel "Miskatonic" einfach nur fies und fett grooven. Wer also was braucht um seinen verotteten Kadaver wieder in Schwung zu bringen der ist hier an der richtigen Adresse. Ich geh nochmal ne Runde hpfen....

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 29:36 Minuten
Label: Ming Records
V: 15.02.2021

1.Intro / Shores Of Hali 02:31
2.W.G.G.I.T.Y. 03:47
3.Miskatonic 05:46
4.Mad Man Sin 05:05
5.AL2EL (feat. Bass Sick Shit) 03:44
6.Black Dogs 02:45
7.Russian Standarts 05:53

https://nintendoom.bandcamp.com/

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Defleshed
Geschrieben am 07.02.2021, 12:09 von Exorzist

 Wieso ist hier kein Defleshed Thread zu finden ....? Da die Band ja wieder aktiv ist, mache ich hier mal einen neuen dazu auf.

Die schwedischen Death/Thrasher Defleshed haben ein Video zu ihrem brandneuen Song Fleshless And Wild Online gestellt. Die neue EP Fleshless And Wild wird am 30.April via Helter Skelter Productions verffentlicht.

Der neue Song rattert genauso brachial durch die Botanik, wie in den guten alten Zeiten. Checkt unbedingt das neue Video mal an!





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Downcross
Geschrieben am 02.02.2021, 19:32 von Exorzist

Die Black Metaller aus Belarus geben mit dem neuen Song einen Vorgeschmack auf das kommende Album To the Last Sunset at the Gates of Collapse. Der Song strotzt mal wieder vor Kraft und einem groartigen Riff, das Album wird direkt eingesackt. Ich fand ja bereits den Vorgnger What Light Covers Not schon sehr stark.

Checkt mal den neuen Song an:



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Review: HARAKIRI FOR THE SKY - Mӕre
Geschrieben am 31.01.2021, 16:11 von UnDerTaker

HARAKIRI FOR THE SKY - Mӕre

Die beiden sterreicher M.S. und J.J. und ihr Session-Drummer Kerin Krimh Lechner von den Black Metallern SEPTIC FLESH und live BEHEMOTH prsentieren uns mit ihrem 5. Album einen der Hhepunkte fr das Jahr 2021.
Auf dem Nachfolger des 2018er Albums Arson (Review) werden uns unzhlige geile Gitarrenriffs und groartiges, variables Drumming prsentiert. Aus diesem Stoff htten andere Bands sicher fnf Alben machen knnen. Die Ideen von M.S. fr die Gitarrenmelodien sind genial und scheinen schier unerschpflich. Kerin an den Drums reizt den Bereich des Mglichen aus, von den tiefen Standtoms bei langsamen Parts bis hin zum Blastbeat wird das Equipment kunstvoll und absolut przise eingesetzt und herausragend arrangiert. Kaum zu glauben, dass der Mann ansonsten eher dem heftigen Black Metal frnt. Snger J.J. ist etwas leiser und hinter den Instrumenten abgemischt. Er kreischt durchgngig depressiv und leidend, leider immer in der gleichen Tonlage. Im Booklet findet man die englischen Songtexte. Das Album wurde von M.S. produziert und zusammen mit Daniel Fellner gemixt. Der Sound ist sehr klar und sauber abgemischt, jede Saite ist zu hren und man sprt jeden Schlag vom Drumkit.

HARAKIRI FOR THE SKY bewegen sich im Post Black Metal, fernab von Corpse Paint, brennenden Kirchen und umgedrehten Kreuzen. Ebenso handeln die Texte nicht von Blasphemie und Teufelszeug, sondern sind melancholisch, depressiv, selbstzerstrerisch und zelebrieren exzessiv die Hoffnungslosigkeit. Musikalisch zeigt man sich sehr melodisch, eingngig, aber trotzdem wird bis hin zum Blastbeat die Bandbreite des Metals voll ausgereizt. Intros und Zwischenstcke mit cleanen Gitarren und gelegentlichen Klavierpassagen bereichern den Sound und wirken nicht deplatziert oder aufgesetzt.
Wie man vielleicht bemerkt, fallen das Album und der Post Black Metal der sterreicher bei mir auf fruchtbaren Boden, wenngleich ich persnlich nicht wirklich Black Metal (wie ich ihn kenne) in diesem Genre erkenne. Wie auch immer man die Musik einem Genre zuordnen mag mir gefllt das Zeug!

Zu den besten Songs des Albums gehrt Three Empty Words. Dieser vereint alle oben erwhnten Elemente, welche die Band ausmachen.
Time Is A Ghost ist aus hnlichem Holz geschnitzt. Toll, hier das cleane Gitarrenintro gefolgt von wechselnden Up-Tempo- und Slow-Mo-Parts mit tiefem, bollerndem Drumming. In der Mitte schnelles Black Metal Gehacke mit Blastbeasts. Dann wieder diese emotionalen melodischen Parts. Groartig.
Der Opener I, Pallbearer ist ein weiteres Highlight.
Fr den Song Sing For The Damage Weve Done hat man sich Alcests Frontmann Neige zur Verstrkung geholt. Mir selbst fllt bei dem guten und etwas langsameren Song kaum auf, dass der bekannte Franzose hier am Mikro stehen soll. Mglicherweise ist der zarte, etwa ca. 30-sekndige, stimmungsvolle Gesang in der Songmitte gemeint.
Bei Silver Needle // Golden Dawn wurde die anonyme Stimme von Gaerea als Gastsnger aufgenommen. Die Black/Deather Gaerea aus Portugal mag ich wirklich sehr, aber auch hier kann ich den Snger kaum von J.J. unterscheiden und nicht als Highlight wahrnehmen. Irgendwie ist der Soundpegel bei dem Song etwas verrutscht, denn er ist nicht so sauber abgemischt und klingt etwas blechern und grell. An einigen Stellen im Song findet sich ein richtig geiles und hypnotisch wiederkehrendes Gitarrenriff, dazu die bollernden Drums von Kerin - stark.
Bei Once Upon A Winter erinnert mich der Anfang etwas an die Iren Primordial, die es auch beherrschen groartige Melodien zu schreiben.
Den Schlusssong des Albums ist ein Cover von Song To Say Goodbye der Alternativerocker Placebo. Eine durchaus hrbare Interpretation des groartigen Songs der Englnder, der natrlich prima zum depressiven Gesamtkonzept der sterreicher passt.

Bleibt noch zu erwhnen, was es mit dem Albumtitel Mӕre auf sich hat. Der Mahr - allgemeiner auch bekannt als Nachtmahr - ist ein Sagenwesen, das schlafende Menschen und Tiere heimsucht und Atemnot und diffuse Angstzustnde auslst, indem es sich nachts auf dem Brustkorb seines Opfers niederkauert. Und genau jede schattenhafte Beklommenheit und Erstarrung ist es, die sich in den Songs der Band wiederspiegeln soll.

Fazit: HARAKIRI FOR THE SKY werfen mit wunderbaren Melodien nur so um sich. Das Album Mӕre ist abwechslungsreich und dennoch sind die Songs alle im hnlichen Stil gehalten. Hier sind groartige Virtuosen am Werk, die ihre Instrumente beherrschen und soundtechnisch gibt es hier absolut nichts zu meckern. Alleine fr die Spielzeit von ber 84 Minuten hat die Band schon einen Extrapunkt verdient. Abgerundet wird das Album, wie immer, mit einem starken Artwork. Hierfr war Art Of Maquenda verantwortlich. Wer die letzten Sachen der Band mag, kann hier blind zugreifen.

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 84:58 Minuten
Label: AOP Records
V: 19.02.2021

Tracklist
1. I, Pallbearer
2. Sing For The Damage We've Done
3. Us Against December Skies
4. I'm All About The Dusk
5. Three Empty Words
6. Once Upon A Winter
7. And Oceans Between Us
8. Silver Needle // Golden Dawn
9. Time Is A Ghost
10. Song To Say Goodbye

Facebook: www.facebook.com/harakiriforthesky



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Crescent
Geschrieben am 29.01.2021, 19:54 von Exorzist

 Carving the Fires of Akhet heit das neue Album der gyptischen Deather von Crescent. Das Nachfolgealbum zu The Order of Armenti soll irgendwann im spten Frhling 2021 ber Listenable Recodres erscheinen und man darf sehr gespannt sein, was die Band hier wieder bsartiges kreiert hat.

Lest hier das Statement der Band zum neuen Album:

"Carving the Fires of Akhet" conveys in all its aspects a powerful meaning that is of important value to us. The album title acts as the thread that holds all tracks together. The Fires of Akhet represents the great divine will that was carved into humanity's history and future. A value that brought nations to their apex and brought others to their knees, and the cycle goes on. The artwork is inspired by one of the most ancient relics of Egypt, one which had and still has a huge influence on the narrative of its history. We are sure fanatics of Ancient Egypt will be able to recognize it. We wanted to bring it to life and reflect every inspiring tale of it through recreating it in a Baroque style art. Khaos Diktator Design
created a massive piece of art, translating our vision into reality by achieving exactly what we were looking for and even more! This piece of art is a monolith to be proud of.

Lyrically, the album touches upon a primeval epic story that is full of struggle and blood. It also reflects drunkenness with divine power, and pure evil in its religious and historic form (and beyond). Finally, the album takes us to a dark journey of philosophical and material decay. The themes will not only be represented by the sound, but also by artworks that express the images in our minds.

Musically, it does not try to repeat what we have already achieved, especially in "The Order of Amenti". We challenged ourselves and raised our fire higher by crossing many borders beyond what is simply expected of us. It manifests Crescent's growing identity and beyond, starting a new era for the band. We decided to record the new version of our 1999 track 'Dreamland', which is something that we wanted to do for many years and it is one of our most important tracks, which perfectly fits within the album. As for the cover songs, we could not fight the urge anymore to not pay tribute to these two bands that have been nothing but bastions of influence and sincerity throughout the majority of our musical journey. It is something for our own enjoyment.

This album has been the most honest we have ever created. Carving the Fires of Akhet is, lyrically and musically, a piece of our artistic expression that feels like a colossal part of our being. This album takes a darker path than our previous releases, while being more melodic than ever. There is a lot more to reveal and a lot more to go beyond your expectations.

Tracklist:
1 - The Fires of Akhet
2 - Moot Set Waas
3 - Serpent of Avaris
4 - Neb-Pehti-Ra
5 - Imprecations upon Thy Flame
6 - Drowned in Theban Blood
7 - Crimson Descension
8 - As Nu Enshrines Death

Bonus tracks:
9 - Dreamland ('99 revamp)
10 - Xeper-I-Set (Dissection cover)
11 - ...For Victory (Bolt Thrower cover)

Artwork by Khaos Diktator Design

To be released in late Spring 2021 with Listenable records
More information will follow in due time!



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Review: Tribulation - Where the gloom becomes sound
Geschrieben am 28.01.2021, 13:52 von UnDerTaker

Tribulation Where the gloom becomes sound

Wir haben Herrn V von der Band Nekrovault fr ein Review gewinnen knnen. Lest hier das Resultat!

Es ist manchmal schwierig, einer Band den roten Faden abzugewinnen, wenn diese in ihrer Laufbahn oftmals eine Art Stilbruch vollzieht. Ist man eher von dem wilden Debt The Horror und dem bahnbrechenden Zweitwerk The Formulas of Death angetan, so ist der gemeine Death-Metal-Maniac vermutlich sptestens nach The Children of the Night eher desinteressiert, gegenber der musikalischen Darbietung von TRIBULATION. In meinen Augen definitiv ein Fehler! TRIBULATION erklimmen mit ihrem Studioalbum Nummer fnf WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND eine weitere Stufe nach oben Richtung Speerspitze der Melancholic-Dark-Metal/Rock-Bands!

Die Erffnung IN REMEMBRANCE steigt mit einer fast typischen Tribulation-Melodie ein und entfaltet im Refrain ihre komplette Wirkung. Fantastische Melodien paaren sich mit fast Mitsing-Potential. Der hauptschlich aus der Feder des mittlerweile ausgestiegenen Jonathan Hulten stammende Song hatte Untersttzung zur Vollendung von Robert Pehrsson (Robert Pehrssons Humbucker/Death Breath) und dem Neuzugang an der Gitarre Joseph Tholl (u. a. VOJD).
THE HOUR OF THE WOLF wchst zu einer sehr gitarrenrifforientierten Mid-Tempo-Nummer an, mit vielen kleinen Details und Tribulation-Trademarks, die seit den letzten beiden Alben immer mehr verfeinert wurden. Zu diesem Song haben Tribulation auch einen Videoclip gedreht (Youtube).
Der dritte Song hrt auf den Namen LEVIATHANS und begeistert ebenfalls mit einer durchdachten Melodiefhrung. Leviathans htte auch auf The Children of the Night eine sehr gute Figur gemacht. Melodiser Songaufbau mit energiegeladenem Break und ebensolchem Ende. Auch hierzu wurde ein Videoclip abgedreht (Youtube).
Mit DIRGE OF A DYING SOUL wird die Ballade des Albums eingelutet. Das Twin-Guitar-Vorspiel stimmt ein in einen melancholischen und facettenreichen Song, welcher schwermtig mit gelegentlichen Ausbrchen und Akustik-Ende absolut kurzweilig vorberzieht.
Es folgt mit LETHE ein Piano-Instrumental, welches die schwermtige Stimmung des Vorgngersongs noch ein wenig aufrechterhlt kurzes Innehalten
bevor mit DAUGHTER OF THE DJINN eine riffgewaltige Up-Tempo-Nummer startet, welche sich weit nach oben schraubt, um dann einen epischen Mittelpart in einem fast bombastischen Schluss mit klassischem Soli enden zu lassen.
ELEMENTALS zhlt ebenfalls zu den schnelleren Nummern des Albums und berzeugt durch eine ebenfalls fantastische Melodiefhrung, welche bis zum Schluss aufrechterhalten wird.
Schwermtiger wird es mit INANNA wieder. Ein grandioser Mid-Tempo-Song mit erneut superben Gitarrenharmonien.
Fr mich persnlich entpuppt sich nach mehreren Durchlufen FUNERAL PYRE als eines der Plattenhighlights. Eine sehr rifforientierte Up-Tempo-Nummer, die tatschlich stellenweise zum Fist Raising einldt. Grandios auch visuell in Szene gesetzt (Youtube).
Das Finale wird mit THE WILDERNESS bestritten. Ebenfalls muss ich hier den Querverweis zum The Children of the Night-Album einstreuen. The Wilderness knnte ebenfalls aus diesem Albumzyklus stammen. Ein wrdiger Mid-Tempo-Abschluss mit eingngiger Melodie, welcher WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND in einem Guss enden lsst.

Fazit: WHERE THE GLOOM BECOMES SOUND reiht sich nahtlos in die neuere Diskographie von Tribulation ein. Nach dem fr mich persnlich etwas schwcheren Vorgngeralbum Down Below haben Tribulation ihre Strken wieder voll entfacht. Es bleibt auch spannend zu verfolgen, was der beraus talentierte Neuzugang Joseph Tholl, als Nachfolger des bisherigen Aushngeschilds Jonathan Hulten, zuknftig in puncto Live-Performance (hierbei war natrlich Jonathan ein absolutes Unikat!) und Songwriting sprichwrtlich vom Stapel lsst. Man wird es hoffentlich bald mal wieder erleben knnen.

Wertung: + 0,5 #fanboypunkte = 8,5 /10




Gesamtlnge: 48:23
Label: Century Media Records
V: 29.01.2021

Tracklist
01. In Remembrance (06:50)
02. Hour of the Wolf (04:31)
03. Leviathans (04:54)
04. Dirge of a Dying Soul (05:08)
05. Lethe (02:12)
06. Daughter of the Djinn (05:34)
07. Elementals (03:30)
08. Inanna (04:37)
09. Funeral Pyre (04:22)
10. The Wilderness (06:39)

Facebook: www.tribulation.se





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TAAKEN - "P mrke stier" EP
Geschrieben am 27.01.2021, 21:20 von Sol Records

out soon on sol records

TAAKEN - "P mrke stier EP



On TAAKEN's debut ep "P mrke stier", German Odal's homonymous mastermind presents us with two tracks of raging elitist black art. What you get is Black Metal uncompromisingly worshipping the old Northern gods of the genre, nothing more, nothing less - pounding drums, ice-cold riffing and a rasping hateful voice, held together by a proud and passionate dignity that can not be caught by any lines in promotional texts like this, but must be felt, lived and breathed, with all anger and solemnity that you're capable of. It's exactly this torrential attitude and conviction that sets TAAKEN apart and poisons your veins with black freezing venom in each and every second of this seven inch wax damnation. From the underground, for the underground.

Sol Records releases this testament of grimness as 7" ep, limited to 166 handnumbered copies, mixed and mastered at Black Wave Studios.

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NACHTGNOSIS ORATIO A4 Series out now!
Geschrieben am 23.01.2021, 17:37 von NACHTGNOSIS

NACHTGNOSIS ORATIO A4 Series out now!



The first 10 motifs of the new Nachtgnosis ORATIO DeCore A4 Artprint series have manifested secretly and are available as of now:

Choose from a growing range of numinous motifs and be welcomed to spiritually connect and embrace the aesthetic grandeur of inevitable fate within mans metaphysical maze. The madness and frenzy of that lethal and twisted triarchy of Psyche, God and Death!

True Spiritual Oration & Manifestation in Dikromatik Design, professionally printed to highest standard. Select from different kinds of paper, vintage style or premium museum grade and carefully chosen optional framework to amplify the work...

Visit the Nachtgnosis Releases Section for further details or get in touch if interested...

More details...





NACHTGNOSIS




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Suffering Hour
Geschrieben am 17.01.2021, 11:53 von Exorzist

 Das aus Minnesota stammende blackened death metal power-trio SUFFERING HOUR hat die Arbeiten zu seinem zweiten Album "The Cyclic Reckoning" abgeshlossen. Das neue Album wird im Februar ber Profound Lore Records verffentlicht, fr den Mix, Mastering und Produktion war die Band selbst verantwortlich.

Fnf Songs mit einer Spielzeit von 45min. sind auf The Cyclic Reckoning vertreten und die Band hat erneut abgefahrene und tdliche Riffs und Melodien zuhauf auf Lager!
Antesten ist Pflicht!





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Review: ASPHYX - Necroceros
Geschrieben am 14.01.2021, 13:23 von Cosmower

.

ASPHYX
Necroceros




Wenn sich ein neues ASPHYX Album ankndigt, stellt die doch recht ansehnliche Fanschar die Ohren auf und erwartet relativ Groes. Immerhin gehrt diese Band zu den ganz,ganz Groen der Alten Riege. Ein Sound der sich wie geschmolzenes Metall lavaartig ber dem Haupt ergiet und auf dem Weg in die Gehrgnge allmhlich zu harten Stahlgeschossen aushrtet,die den Schdel von Innen sprengen. Wie immer liefert die Band dann auch diesesmal. Natrlich gibt es auch hier Stimmen, die rufen, da das ja nicht ASPHYX ist, denn es findet sich ja kein einziges Originalmitglied mehr im Lineup ( was aber halt auch ein Fakt ist ) und das neue Material bei weitem nicht an vergangene Grotaten anknpft ( was aber schon ein leicht streitbarer Punkt wre ). Nach einer derart langen Zeit des Bestehens schafft es kaum eine Band, noch so groe Aha-Effekte zu generieren, wie es zu Beginn der Laufbahn noch mglich war. Die Begeisterung der Hrerschaft mit typisch klingender Mucke aufrechtzuerhalten ist aber eigentlich auch schon eine Kunst. So fhrt man auch weiterhin die Linie, die die insgesamt sehr gefeierten Vorgnger Deathhammer und Incoming Death vorgezeichnet haben. Es peitschen einem zehn brachiale Projektile um die Lauscher,deren Stahlummantelung des Todes mit einer teilweise auch recht traditionellen Metal atmenden in Melancholie getrnkten,melodischen Fllung aufgepeppt werden, was dem ganzen die bandtypische Erhabenheit verleiht. Bei aller Hrte, oder wie hier besser pat: Heavyness.
So ziehen einem die Jungs einmal mehr einen amtlichen Deathhammer ber den Kopf, wie man es von ASPHYX haben will. Die allergrte Innovation an Necroceros drfte das in Grntnen gehaltene Cover -Artwork sein, welches aber einmal mehr von Haus- und Hofzeichner Axel Hermann stammt. Zur gewohnt wuchtig-geilen Mucke gesellen sich aber trotzdem einige Farbtupfer, die dem Album seine Daseinsberechtigung manifestieren. Fr mich picke ich da mal den zweiten Song Molten Black Earth als Beispiel heraus: da wird so dermaen geboltthrowered, da es fr Fans ein Fest ist und vielleicht ist das gar als eine Hommage an Van Drunens Stippvisite bei der britischen Kriegsmaschinerie zu werten!? Hier und da blitzen auch mal Erinnerungen an anderen zeitgenssische Frhneunziger Bands auf - mich lieen da bestimmte Gitarrenharmonien an MORGOTH zu Cursed-Zeiten denken ( > " In Blazing Oceans" ) . Aber im Kern wie drumrum und insgesamt bleibt Necroceros ein lupenreines ASPHYX Werk. Genau, wie es Wasser auf die Mhlen der Kritiker giet, stillt es auch den Durst der treuen Gefolgschaft. Martin klingt so einzigartig angepit, wie seit Jahr und Tag, die neue Mannschaft an seiner Seite kriegt das "originale" ASPHYX-Ding quasi perfekt hin. Alles andere ist Erbsenzhlerei. Jeder, der die Band mit ihren frhen Scheiben entdeckt hat,wird nie irgendwas in Nhe deren Throns lassen, auch meine Favoriten sind zu der Zeit angesiedelt; aber ich bin glcklich mit dem 2021er-Opus der Band. Einzig die Geschichte mit zwei LP-Bonus Tracks ist wieder so 'ne Kackaktion, gehrt aber wohl eben so dazu wie driebzig Vinylfarben. Dafr gibt es Punkteabzug !

8/10


> Tracklist ( 10 Tracks / 50:21 Min ):

1. The sole cure is death ( 4:04 )
2. Molten balck earth ( 5:06 )
3. Mount skull ( 6:02 )
4. Knights templar stand ( 3.35 )
5. Three years of famine ( 7:38 )
6. Botox implosion ( 3:15 )
7. In blazing oceans ( 5:06 )
8. The nameless elite ( 3:56 )
9. Yield or die ( 4:28 )
10. Necroceros ( 7:06 )

Lp-only Bonus Tracks:
11. Full Death Metal Scenario ( 3:01 )
12. Triple D ( 2:02 )


> Release: 22. Januar 2021
> Label: Century media

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Via Sinistra - Silencioso Culto do Abismo CD
Geschrieben am 05.01.2021, 21:21 von Sol Records

out soon /// deviant records

VIA SINISTRA - Silencioso Culto do Abismo CD



Nocturnal Black Metal from the depths of the Portuguese underground, previously released on tape by Perverse Homage and Vinyl by Altare Productions.

CD Edition out soon on Deviant Records
Limited to 100 copies

Full Stream on YouTube

www.deviant-records.de
info@deviant-records.de

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Alexi Laiho, Frontmann/Gitarrist von Children of Bodom, ist tot
Geschrieben am 04.01.2021, 12:01 von UnDerTaker

Traurige Nachrichten erreichen uns gerade: Alexi Laiho, Frontmann und Gitarrist von Children of Bodom, ist letzte Woche Zuhause in Helsinki gestorben. Laiho hatte in den letzten Jahren mit langwierigen Gesundheitsproblemen zu kmpfen.

Lest hier die Statements voalexi%20laiho%20verstorbenm Label und Bandkollegen:
QUOTE
One of the most renowned guitarists in the world, Alexi Laiho, has passed away. The musician, most notably known as the front man of Children of Bodom, died in his home in Helsinki, Finland, last week. Laiho had suffered from long-term health issues during his last years.
Alexi Laiho and drummer Jaska Raatikainen founded Children of Bodom in 1993, and the band was one of the most internationally acclaimed metal acts in Finland up until their very last farewell concert in December of 2019. Last year Alexi Laiho put together Bodom After Midnight, who recorded three songs and shot one music video, which will be released later on posthumously.
Besides Children of Bodom, Laiho was known for acts such as Warmen, Sinergy, Kylhullut and The Local Band. Awarded with a Metal Hammer Golden Gods and several other international prizes, the guitarist was also the main star, leading a group of one hundred guitar players at Helsinki Festival in 2015 in "100 Guitars From Hel" a massive concert piece he composed.

"We are crushed by the sudden passing of our dear friend and band member. Words cannot describe this shock and the profound sadness that we feel", Daniel Freyberg, Mitja Toivonen and Waltteri Vyrynen from Bodom After Midnight state.

The talented guitarist and musician relished his roles as stepdad in his patchwork family, and as uncle and godfather. Especially during the last years, the important family ties brought a welcomed balance to his life and the active touring. Laiho was particularly close with his big sister, parents and his sister's daughter. Laiho's sister says:

"We are all absolutely shocked and devastated. We ask for privacy and understanding during these hard times. My little brother's funeral will take place privately."

Alexi Laiho will also be deeply missed by his family in Australia.

"Alexi was the most loving and magnificent husband and father. Our hearts are eternally broken", Kelli Wright-Laiho says.


Quelle: Napalm Records

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Jahresrckblick, gekaufte Alben mit V 2020
Geschrieben am 29.12.2020, 13:24 von Exorzist

Hier mal mein persnlicher berblick zu meinen Alben mit V 2020, "musikalisch" gesehen kein schlechtes Jahr!

KONVENT - Puritan Masochism
Ein brachialer fetter Sound und drckende Riffs, die geile Stimme noch dazu ....wie ein Panzer auf groer Fahrt. Genau nach meinem Gusto.

Horresque - 'Chasms Pt. I - Avarice and Retribution'
Lang erwartetes Debut mit einem gewissen Freundebonus. Davon abgesehen, ist das Album ein fieser, geschwrzter Brocken geworden den man einfach lieben muss. Fr meinen Geschmack drfte der Sound etwas mehr Bums haben, ansonsten ein cooles Teil.

God Dethroned - Illuminati
Ein Album mit Hhen und Tiefen. Sind ein paar coole Songs dabei aber auch einige die leider einfach nur Mittelma sind. Hier fehlt klar das Aggressionspotential frherer Alben.

Impalement - The Impalement
Ja, was soll man sagen....ein Black/Death berraschungsei vom Allerfeinsten. Belphegor-worship, fr mich aber besser als alles was Helmuth in letzter Zeit so an den Start gebracht hat. Muss man als Fan der Richtung haben.

Slagmark - Purging Sacred Soils
Black Metal aus Deutschland, eine Verbindung aus SARKRISTA und TOTENWACHE. Das kann nicht verkehrt sein und ist es auch nicht. Starkes Debut, was mir sehr gut gefllt. Bitte mehr davon!

Berzerker Legion - Oblterate the Weak
Das Debut der Allstar-Band mit einigen Hits am Start die ich nicht mehr missen mchte, das Album kann zwar nicht auf ganzer Lnge berzeugen, aber die Hits haben es in sich. Feinster Swe-Death aus den frheren Tagen.

Vspolokh - Pomre
Black Metal aus Russland. Anleihen an Mgla und Uada sind vorhanden, werden aber nicht direkt kopiert. Sind ein paar schne Nummern vertreten, kann aber auch nicht durchwegs berzeugen.

DAUUZ - Grubenfall 1727
Die neue EP der deutschen Black Metaller glnzt sowohl mit rauhem aber auch epischem Songwirting. Ein guter Ausblick auf kommende V's.

PURTENANCE - Buried Incarnation
Finnischer Death Metal mit einer gewissen Schwere und ultrafetten Riffs innerhalb der Songs. Midtempo mit viel Heavyness und einem herrlich rohen Mann am Mikro. Sollte man gehrt haben.

THE COMMITTEE - Utopian Deception
War das letzte Album schon sehr gelungen, ist dieses Album fr mich ein echtes Jahreshighlight geworden. Die Kompositionen sind vielfltig, von frostig schnell bis zur niederknienden Hymne ist alles vertreten. Muss man als BM-Fan mit Hang zu atmosphrischen und mit groen Melodielufen veredelter Songs einfach haben.

Gaerea - Limbo
Mit dem neuen Album der Portugiesen bin ich noch nicht so ganz warm geworden, denke das wird aber noch werden. Sehr komplexer BM der erforscht werden will.

NECROPHOBIC - Dawn Of The Damned
Tolles neues Album der Truppe, angeschwrzter Death Metal vom feinsten. Hier darf jeder wieder bedenkenlos zuschlagen, welcher bisher von der Band begeistert war....alle andern aber auch!

LIK - Misanthropic Breed
Wieder ein Swe-Death Brecher der besonderen Art, hier gibt es mchtig auf die Backen und das noch gespickt mit tollen Melodien. Muss man als Swe-Death Liebhaber einfach haben, die Erben von Dismember und Co. haben eine fette Granate rausgehauen.

DEMONICAL - World Domination
Die Jungs haben endlich mal wieder das Brecheisen gefunden und gehen mchtig old-schoolig zu Werke. Der neue Mann am Mikro passt zu der Band wie der berhmte Arsch auf den Eimer. Tolle Kompositionen, fetter Sound und jede Menge Hits. Klasse Album!

Slaughterday - Ancient Death Triumph
Ein fieser Death Metal Bastard, old school und dreckig, genauso wie es sein soll. Tolles Album mit durchweg starken Songs. Pflichtkauf.

DEHUMAN REIGN - Descending Upon The Oblivious
Beindruckendes Geboller der Berliner Deather, teilweise fr meinen Geschmack etwas zu frickelig, aber insgesamt gesehen ein brutales Geschoss.

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Review: Hell-Born - Natas Liah
Geschrieben am 28.12.2020, 16:40 von Exorzist

Das polnische Trio hat sich fr das neue Album verdammt lange Zeit gelassen, genauer gesagt ganze 13 Jahre. Das letzte Studioalbum Darkness war ein stabiles Death/Black Album mit einigen hervorstechenden Songs, zwar kein beralbum, aber doch ein Output, den man gerne mal wieder auflegt Ob sich die lange Warte- oder soll man eher Reifezeit in den Raum stellen, gelohnt hat, erfahrt ihr im anschlieenden Bericht.

Natas Liah startet nach kurzem Intro furios mit dem Opener When You Are God, welcher gleich klarmacht, dass Hell-Born ihren Sound nicht komplett gendert haben und ihre gewohnte Death/Black Grundstruktur nach wie vor mit diversen Thrash- und Midtempoeinlagen gekonnt auflockern. Das Songwriting klingt zielstrebig, ausgefeilt und prsentiert feine Gitarrenlufe, welche sich nach und nach in den Gehrgngen festsetzen. Das nachfolgende Axis of Decay wurde ja schon vorab ausgekoppelt und ist ein mchtiger, dsterer Track, der mir mit seinen wummernden Basslufen und dem hasserfllten Gesang runterluft wie l. Ye Olde Woods Devil lebt von seinen doomigen und druckvollen Passagen, wo auch das kraftvolle Drumming bestens zur Geltung kommt. Ein Song der direkt bereits beim ersten Durchlauf zu gefallen wei und aufzeigt, dass die Band die Schaffenspause sehr gut umgesetzt hat. Uroboros geht wieder etwas zackiger zu Werke und trgt die gewisse polnische Handschrift im Death Metal Bereich. Ein richtig cooler Song mit diversen Tempiwechseln und einem groartigen Schlussteil, welcher in glorreicher Heavy Metal Manier mit tollen Solis und Riffs glnzt. Im Anschluss geht The Butcher leider etwas unter, der Song kann irgendwie keine groen Akzente setzen und pltschert etwas an einem vorbei. Kein Totalausfall aber der Song kann mich irgendwie nicht packen. Da reitet Son Of Earth mit drckendem Bass und fettem Midtempo doch sehr viel glanzvoller durch die Gehrgnge, ein dicker Brocken der variabel und eingngig eine Menge dunkle Energie verbreitet. Weiter geht es erneut mit Midtempo und In God's Death. Die gut eingesetzten Tempoausbrche und atmosphrischen Momente innerhalb des Songs verhindern aufkommende Langeweile und man merkt, dass die Band beim Songwriting ihre Hausaufgaben gemacht hat. Mit Soulrape wird das Tempo forciert, wobei Hell-Born nie in stupides Gebolze verfallen, sondern immer das Tempo geschickt variieren. Den Schlusssong bildet Blakk Metal bei dem der geneigte Fan von polnischem Death/Black voll auf seine Kosten kommt und den kein geringener als Adam Nergal Darski mit seinem Gastauftritt veredelt hat. Ein sehr starker Song, der noch mal alle handwerklichen hervorragenden Qualitten der Band in den Vordergrund stellt und Natas Liah (oder sagen wir doch lieber Hail Satan...) mit einem dicken geschwrzten Ausrufezeichen beendet.

Fazit: Hell-Born haben die lange Schaffenspause positiv umgesetzt, dass Trio prsentiert hier ein richtig starkes Album mit ausgefeiltem Songwriting und jeder Menge dunkler Energie innerhalb der Songs. Diese Energie wurde bestens von Haldor Grunberg im Studio in Szene gesetzt, die Produktion ist der Band wie auf den Leib geschneidert und transportiert den Sound des Trios druckvoll und mit jeder Menge Biss in die Gehrgnge. Wer auf abwechslungsreich gestalteten Death/ Black steht und nicht nur die puristische Nagelkeule bevorzugt, sollte hier definitiv mal reinhren und sich selbst berzeugen. Hell-Born sind mit Natas Liah definitiv erstarkt zurckgekehrt! Hail Satan Natas Liah

Anspieltipp: Axis of Decay, Uroboros, Blakk Metal

Wertung: 8,5 / 10

Gesamtlnge: 45:14 Minuten



Tracklist:

1. When You Are God
2. Axis Of Decay
3. Ye Olde Woods Devil
4. Uroboros
5. The Butcher
6. Son Of Earth
7. In Gods Death
8. Soulrape
9. Blakk Metal

Website der Band: https://www.facebook.com/officialHellborn

Label: ODIUM RECORDS

V: 26.01.2021

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Review: Humiliation - XI: Triumphant
Geschrieben am 22.12.2020, 10:17 von UnDerTaker

Humiliation XI: Triumphant

English rsum see below.

Zack! Und da ist die Neue von Humiliation im Briefkasten. Ohne Promo-Zettel oder sonstigen Infos, das www leer und selbst Metal-Archives schweigt sich aus Also nichts wie rein in den Player mit der neuen Scheibe der Death Metaller aus Malaysia.
Und wie gewohnt, groovt der Death Metal auch auf der 11. Scheibe wie Hlle. Der Bolt Thrower Vibe (ihre groen Vorbilder siehe Interview) ist immer noch deutlich sprbar (Codebreakers, Last Resting Place), wenngleich ich meine auch etwas mehr Eigenstndigkeit der Band in ihrem Genre zu verspren. Mit 11 Alben und etlichen Splits entwickelt man sich natrlich auch weiter. Snger Bear Bee klingt auf XI- Triumphant verstndlicher, aber tiefer und bser als zuletzt. Der Sound ist relativ sauber, satt und groovig angelegt. Die Instrumente sind gleichberechtigt abgemischt und auch Gitarrensolos bekommen gengend Raum, zum Beispiel am Ende von Tanjung Kunyit - The Beginning oder Strategy Outpost. Humiliation grooven im gewohnten Midtempo und mit gelegentlichen Ausbrchen ins Uptempo (Codebreakers). Ausnahme bildet der Song Tanjung Kunyit - The Final Battle. Hier begibt man sich in den doomig zhen SlowmoDeathMetal. Der Song Verge Of Callapse klingt etwas anders und hat deutlich erkennbare Asphyx-Riffs am Start. Der Track walzt wie ein Panzer einfach alles platt stark!
Die Songtexte handeln wie immer von Krieg und Kampf. Wobei die vier Tanjung Kunyit Songs die wahre Geschichte eines kleinen Scharmtzels 1976 zwischen dem Royal Ranger Regiment und Guerillas auf der heutigen Urlaubsinsel Tanjung Kunyit erzhlen.
Das 8-seitige Booklet enthlt die gut lesbaren Songtexte und das kriegerische, gezeichnete Artwort von Arifullah.

Resmee: Malaysias Speerspitze des Death Metals prsentieren uns hier wieder 42 Minuten allerfeinsten Death Metal Groove, der einfach genial zum Headbangen taugt und seinesgleichen sucht! XI: Triumphant enthlt 10 Songs im gleichen Stil, aber dennoch abwechslungsreich und ohne Schwchen!

ENGLISH: Rsum: Malaysia's spearhead of death metal present us here again 42 minutes of the very finest death metal groove, which is simply great for headbanging and is unparalleled! "XI: Triumphant" contains 10 songs in the same style, but still varied and without any weaknesses!

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 42:31
Label: Brutal Art Records
V: 12.12.2020

Tracklist
1 Tanjung Kunyit - The Beginning 4:53
2 Tanjung Kunyit - The Tracking Down 4:32
3 Strategy Outpost 4:29
4 Tanjung Kunyit - The Outpost 4:33
5 Tanjung Kunyit - The Final Battle 3:26
6 Codebreakers 3:21
7 This Is Not A Drill 4:00
8 Verge Of Callapse 5:08
9 What Is The Target 3:10
10 Last Resting Place 5:02

Facebook: www.facebook.com/HumiliationMalaysiaDeathMetal



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Review: Wytch Hazel - III:Pentecost
Geschrieben am 21.12.2020, 11:18 von ALUCARD

Wytch Hazel - III:Pentecost

So ihr Hasen, hier mal etwas besinnliches fr eure lrmgeplagten Ohren. Die UK Rocker Wytch Hazel legen ihr neues Album vor.

Das "III:Pentecost" betitelte Werk setzt an den vorherigen Verffentlichungen an und macht dennoch alles besser. Am Grundgerst hat sich nicht viel gendert, WH stehen immer noch fr ehrlichen und handgemachten Heavyrock. Aber an den kleinen Stellschrauben wurde gedreht umd das Endergebnis noch runder und begeisternder zu machen. Irgendwas rauszuheben schenke ich mir, als Anspieltip einfach mal "Spirit and Fire" oder "I will not". Jeder Titel fr sich ist ein Juwel mit eigenem Charakter, durch die kunstvollen Hnde der Musiker ergibt das am Ende dennoch ein stimmiges Gesamtbild. Die mitreissende Gitarrenarbeit sollte eigentlich dafr sorgen das man erhaben die Fuste schttelt oder das imaginre Schwert hoch in die Luft streckt, je nachdem wie es einem gerade ist. Dazu kommt der saubere Klargesang von Colin Hendra der so schn "normal" und ungeknstelt klingt und den Texten dennoch eine mchtige Bildgewalt verleit. Fundament fr das alles ist die kraftvolle Zusammenarbeit von Schlagzeug und Bass die dem allem die ntige Tiefe spendiert ohne das hier klanglich irgendwas knstlich aufgebohrt wurde. Wie schon eingangs erwhnt, das hier ist ehrliche und handgemachte Musik die gar nicht erst versucht irgendwelche Grenzen oder Extreme auszureizen. Da ist ein bischen (frhe) Scorpions, Thin Lizzy, erdige Black Sabbath, folkige Jethro Tull und Artverwandtes.

Nun es knnte dennoch sein das es euch beim hren etwas unwohl ist oder sich im schlimmsten Fall die Anlage von selbst in Brand setzt, textlich basiert das Schaffen der Truppe nmlich auf christlich Werten. Also nix is mit Tod & Teufel, aber wie heisst es so schn in "Archangel": "Why should that demon have all the glory?". Eventuell seid ihr ja ganz ergriffen davon....

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 42:51 Minuten
Label: Bad Omen Records
V: 30.10.2020

1.He is the Fight 03:44
2.Spirit and Fire 04:32
3.I Am Redeemed 03:52
4.Archangel 04:22
5.Dry Bones 05:06
6.Sonata 03:01
7.I Will Not 04:01
8.Reap The Harvest 04:44
9.The Crown 04:19
10.Ancient of Days 05:07

https://wytchhazel.bandcamp.com/album/iii-pentecost

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Blackevil / BlackThrash aus Sddeutschland
Geschrieben am 19.12.2020, 11:53 von ALUCARD



Neues BlackThrash Futter aus Sddeutschland. Die stilsicher betitelten Blackevil haben mit "Forever Baptised in Eternal Fire" ein neues Album am Start.
Genrefreaks sollten die Platte mal antesten.

Titelliste:
1.Come Forth 00:58
2.Satan's Crown 04:15
3.The Disciple 04:23
4.Black Fire Tornado 03:56
5.Forever Baptised In Eternal Flames 08:19
6.Lucifer's Supremacy 06:07
7.The Final Book 04:58
8.Pestkarren 03:53
9.1943 08:59

https://dyingvictimsproductions.bandcamp.com/album....-fire-2

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Konzertbericht und Fotos: Party.San Herbstoffensive, 23.10.2020
Geschrieben am 11.12.2020, 22:15 von UnDerTaker

Der Konzertbericht und einige Handyfotos zur Party.San Herbstoffensive 2. Attacke vom 23.10.2020 mit ASPHYX, Purgatory, Drill Star Autopsy im Uhrenwerk in Weimar sind online.


QUOTE
Wir schreiben das Jahr 2020, das Jahr der groen Corona-Pandemie, in dem Live-Metal-Konzerte seit Mrz quasi nicht mehr mglich waren. Festivals und Gigs fielen weltweit reihenweise aus oder wurden auf 2021 verschoben. Im Oktober waren dann in Deutschland mittlerweile 400.000 Menschen infiziert und 10.000 gestorben. Aufgrund der (noch) niedrigen Infektionszahlen von 31 pro 100.000 Menschen im Bundesland Thringen, ergab sich die Chance unter Corona-Bedingungen einen Open Air Gig zu veranstalten und so geschah es, dass die wackeren Party.San Macher die Party.San Herbstoffensive auflegten. Zwei Gigs mit jeweils drei Bands an zwei Freitagen hintereinander im Oktober in der geschichtstrchtigen Stadt Weimar. Hier fanden auch damals die drei ...



Zum Bericht: https://www.hell-is-open.de/konzert....erk.php










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HARAKIRI FOR THE SKY , Post Black Metal aus sterreich
Geschrieben am 11.12.2020, 17:29 von UnDerTaker

harakiri for the skyDie Verffentlichung von HARAKIRI FOR THE SKYs neuem Album "Mӕre" rckt immer nher, und wie das trostlose Jahr langsam zu einem zhen Ende kommt, gibt es von den sterreichischen Post Black Pionieren ein weiteres Lebenszeichen. Mit 'And Oceans Between Us' prsentieren sie die eingngige dritte Single ihres kommenden Studioalbums, das am 29. Januar 2021 erscheint und auf vollen 84 Minuten den melancholischen Geist aus Black Metal, zermarternden Depressionen und Post Rock einfngt.

Snger J.J. kommentiert: "Manchmal triffst du im Leben eine Person, von der du glaubst, sie sei dein Seelenverwandter, jemand, der wirklich den Schmerz heilen kann, den andere Menschen und Beziehungen dir zuvor zugefgt haben. Und du denkst dir 'Diese Person kann mich aus dieser kalten, einsamen Welt retten', doch am Ende realisierst du nur wieder, dass auch sie dich ruiniert und ihre Worte zu Gift fr dich wurden."

"Mӕre" ist bereits im Vorverkauf erhltlich und erscheint am 29. Januar (USA: 19. Februar) als Doppel-CD-Mediabook, Doppel-LP im Gatefold, und limitierten Boxsets (je Vinyl oder CD):
https://shop.aoprecords.de

Die ersten Editionen bei AOP Records, EMP & Napalm, sind bereits ausverkauft, doch eine neue wei-rote bicoloured Vinyl ist noch hier erhltlich, also seid schnell und klickt hier...


Quelle: AOP Records

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Neues von Cro-Mags
Geschrieben am 04.12.2020, 00:38 von UnDerTaker

cro-magsAnfang diesen Jahres verffentlichten CRO-MAGS ihr erstes Album seit zwanzig Jahren, mit dem von den Kritikern gefeierten Album In The Beginning. Zum Abschluss dieses Jahres der internationalen Turbulenzen und Krankheiten, kndigt die Band die 6-Song-EP 2020 an, die weltweit am 11. Dezember digital erhltlich sein wird.
CRO-MAGS sollten im Sommer 2020 mit ihrem neuen Album In The Beginning auf Tour gehen und waren in Europa, Grobritannien, Japan und Sdamerika ausgebucht. Alles begann mit einer Show in der Webster Hall (NYC) mit BODY COUNT am 15. Mrz - als pltzlich die Coronavirus-Quarantne in Kraft trat (13. Mrz in NYC) und das Jahr des Wahnsinns begann. Als Reaktion darauf strahlte CRO-MAGS als einen der allerersten Live-Stream-Shows aus, "The Quarantine Show", aus den historischen (und inzwischen nicht mehr existierenden) SIR Studios in Manhattans Stadtteil Chelsea.
Flanagan erzhlt: "(Schlagzeuger) G-Man sa wegen des Reiseverbots sieben Monate in New York fest, also fingen wir an, Songs zu schreiben, und als wir endlich ins Studio konnten, begannen wir mit dem Tracking." Aufgenommen im neu gestarteten Trick or Treat Studio von Steve Zing (Sam Hain, Danzig), brachten sie Arthur Rizk zurck, der In The Beginning produzierte.
Rocky George hatte es gerade geschafft, NYC vor der Sperre im Mrz zu verlassen und seine Gitarren in Los Angeles aufzuspren. Gitarrist Gabby Abularach blieb whrend des Reiseverbots in Guatemala und entschied, dass er sowohl persnlich als auch beruflich eine Vernderung brauchte und sich in eine andere Richtung bewegen musste.
CRO-MAGS war sich der Quarantne und des Reiseverbots bewusst und bat den langjhrigen Freund Joseph Affe (M.O.D., Maximum Penalty, Harley's War), The Quarantine Show zu spielen. Joe war gerade Ende 2019 mit CRO-MAGS durch Europa und Grobritannien gereist, als Rocky die Reise nicht antreten konnte. Harley hatte seit 2003 in verschiedenen Projekten mit Joe hin und her gespielt und es passte perfekt dazu, also brachte CRO-MAGS Affe um die EP zu schreiben.
Schaut euch das Musikvideo zu '2020' jetzt an: https://youtu.be/k5EXYJS89n8
Holt euch den Song '2020' hier: https://Cro-Mags.lnk.to/2020single
EP 2020 jetzt vorbestellen: https://Cro-Mags.lnk.to/2020

Die EP selbst ist ungewollt 20 Minuten und 20 Sekunden lang und spielt sich eher wie ein Zeitkapselblick in das als Mllcontainerfeuer bekannte Jahr, 2020 ab. CRO-MAGS-Grnder Harley Flanagan erklrt, Just by coincidence we recorded 20 minutes and 16 seconds of music, so we simply added a few seconds of real-world chaos. The album cover is meant to look like a calendar - 7 squares across, with one picture from 2020 per day. Inside the booklet there are 12 pictures, one for each month of 2020; and the back is a shot of something I have never seen before in my life - a totally empty New York City. Corona Virus, quarantine, empty streets, brutality, burning buildings, violence and destruction: 2020 is a year none of us will ever forget.

Am 15. Mrz gedreht, war CRO-MAGS einer der ersten Musik-Acts, die ein vollstndiges Live-Stream-Set lieferten, die heute als berchtigte The Quarantine Show bekannt ist, als die USA landesweit gesperrt wurden.

2020 Tracklist:
1 - Age Of Quarantine
2 - 2020
3 - Life On Earth
4 - Violence and Destruction
5 - Chaos In The Streets
6 - Cro-Fusion



Quelle: Arising Empire

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Review: Profanity Fragments of Solace
Geschrieben am 28.11.2020, 13:54 von OliDoA

Profanity Fragments of Solace

1993 grndete Cheffiedler Thomas Sartor die Augsburger Combo und wollte fortan dem extremen Metal frnen, der, stark von den Gren des frhen, klassischen, Brutal & Technical Death Metals der 1990er Szene in den U.S of A. beeinflusst wurde. Mit dem langjhrigen musikalischen Verbndeten Armin Hassmann (seit 1996) hinter der Schiebude und Basser Daniel Unzner verffentlichte man 1997 sein Debt "Shadows to Fall". Nach der zweiten Scheibe im Milleniumjahr sowie einer Single und Support-Act fr Cryptopsy 2002, wurde es ein paar Jahre still um die Band. 2014 kehrte man u.a. mit einer vielbeachteten EP zurck. Drei Lenze danach gabs den Vorgnger zum aktuellen Output und zwar die dritte Full-Length "The Art of Sickness". Die Kapelle erhielt dafr vielerorts gute Kritiken und enthielt das bis dato strkste Material der Truppe.
Nun im Corona-Jahr 2020 erscheint Machwerk Nummer 4 mit dem Titel "Fragments of Solace". Auf diesem hrt man zum ersten Male Lukas Haidinger am Tieftner. Der Herr ist schwer aktiv und wirkt u.a. bei Distaste & dem sehr blastlastigen Quartett "Vor die Hunde" aus Passau mit. Nebenbei betreibt er auch das Deep Deep Pressure Studio in dem das Trio die neue Langrille eingezimmert hat. ber die Jahre erhhten Profanity ihr technischen Level,was sich auch hrbar auf die Songs auswirkte. Fr die Neuerscheinung sind dabei sieben sehr abwechslungsreiche Stcke, mit 40 Minuten Spielzeit insgesamt, herausgekommen. Erffnet wird das Album, direkt und ohne Vorwarnung, vom sehr starken "Disputet Territory", welches auch zugleich schon den ersten Gastmusikerbeitrag, von insgesamt fnf, enthlt und zwar in Form eines berauschenden Solo von Dave Suzuki (vielen noch bekannt von Vital Remains, jetzt bei Churchburn). Das weitere musikalische Feld ist somit abgesteckt. Technischer Death Metal mit vielen Riff-,Tempi- und Rhythmuswechseln. Die einzelnen Songs berstrapazieren aber nicht und sind in der Lage einen mitzunehmen, da hier nicht willenlos gefrickelt wird, sondern die wilden schnellen Parts wechseln sich immer wieder mit groovigen und melodischen Parts ab und machen somit eine nachvollziehbare Struktur trotz aller Komplexitt einfacher hrbar. Die genannten Rhythmuswechsel kommen meiner Meinung nach bei einem Song wie "Ceremony of the Rotten" herrlich zum tragen. Fr dieses Stck konnte man sich,ebenfalls fr ein Guest-Lead, die Fingerakkrobatikknste von keinem Geringeren als Terrance Hobbs sichern, bekanntlich Saitenhexer bei Suffocation, die zu den grten Einflssen der Band zhlen (deren Klassiker "Catatonia" haben Profanity erfolgreich gecovert und auf einer Split mit Sinister 2018 verffentlicht). Die Spiellnge des Septetts variiert zwischen knackigen zwei Minuten (dem flotten ziemlich straighten Rausschmeier) und einem 9-mintigen Melodic-Highlight, welches man in die Albummitte setzte und "Where forever starts" betitelt ist. Bei besagtem Stck ist auch der ehemalige Basser Martl Bauer (1995-97/2000-13)als Gast zu hren. Mit anmutenden tiefen Orgeltnen wird der Track erffnet und gibt dann mit die besten Gitarren- und Basslufe des Albums wieder. Getrommelt wird ebenso in allen Geschwindigkeitsbereichen, vornehmlich hier jedoch lngere Strecken "bedchtig". Nach zweieinhalb Minuten setzt zudem erst das tiefe Organ von Thomas Sartor ein,dessen angenehm krafttvolle Stimme ber die komplette Albumlnge die Songs noch "verschnert". Alles wurde in einem perfekten Mischungsverhltnis in Szene gesetzt. Der Bassmann Haidinger versteht sein Handwerk nicht nur an den dicken Saiten sondern auch an den Reglern im Studio. Ein trockener jedoch nicht zu klarer Sound,der vor allem im Gitarrenbereich echt top ist. Obwohl nur ein Gitarrist vorhanden ist, hat man zwei Gitarrenspuren eingespielt, die schn links/rechts gesetzt wurden. Neben der heimischen Stereoanlage oder im Auto, macht dieses Album speziell auch ber Kopfhrer Spa, da man damit ganz genau die vielen tollen variablen Lufe mit seinen Lauschern noch besser verfolgen kann (man hre nur mal kurz das Ende von Track #2,die slichen Melodeien zwirbeln sich direkt hoch bis in den Hypothalamus). Das viele Gerede ber Melodien soll jetzt aber nicht die Brutalofraktion abschrecken, hier gibts auch noch genug auf die Zwlf und der GrunzGurgel Beitrag von Dimitry Orlov (Fetal Decay) in "Towards the sun" wird da sicherlich von entsprechenden Fans abgefeiert.
Anscheinend aber, wurde das Potential dieser facettenreichen Death Metal Scheibe mit technischem Anspruch jedoch nicht von einem passenden Label erkannt und somit haben die Mannen um Thomas Sartor alles selbst (inkl. Kosten) in die Hand genommen, nur das Zeichnen des Covers hat man noch abgegeben an die Feder des Italieners Federico Musetti. Ein wirklich gelungenes Album und so viel Einsatz gehrt gelobt und belohnt. KAUFEN!!!
Nebenbei, der Schreiberling hatte schon das Vergngen die sympathischen Herren aus nchster Nhe live zu begutachten und ich kann nur besttigen, dass das Gehrte nicht nur auf Tonkonserve erbracht wird, sondern mit ordentlich Wumms und Knnen auch auf der Bhne umgesetzt wird. Hoffen wir, dass das nchstes Jahr wieder mglich ist und man diese Mannschaft erneut live on stage bestaunen kann. Also nochmal, untersttzt die Band, kauft, kauft, kauft dieses Album!!!


Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 40:34
Label: Eigenverffentlichung
V: 04.12.2020

Tracklist
01. Disputed Territory
02. Progenitor of the Blaze
03. Reckless Souls
04. Where Forever Starts
05. Towards the Sun
06. Ceremony of the Rotten
07. The Autopsy

Facebook: www.facebook.com/ProfanityDeathMetal
Website: www.profanity.de



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Review: SLAUGHTERDAY - Ancient Death Triumph
Geschrieben am 25.11.2020, 15:36 von Cosmower

.

SLAUGHTERDAY
Ancient Death Triumph



In gewohnter Manier sind es SLAUGHTERDAY auch mit dem dritten Album recht gediegen angegangen und haben nix mit dem Nachfolger zum formidablen 2016er Gert Laws Of The Occult berhastet; wobei man ja auch dieses mal die Zeit zwischen zwei Alben wieder mit einer nicht minder wertvollen Ep zu berbrcken wusste ( Abattoir von 2018 ). Sei's drum, jetzt ist es ja soweit und SLAUGHTERDAY legen uns Ancient Death Triumph auf den Gabentisch. Mit sowas wie einer Enttuschung rechne ich bei den Ostfriesen mittlerweile nicht mehr, denn alle Releases waren durch die Bank Kracher und haben das Duo zu einem der wichtigsten einheimischen Acts ihres Faches gemacht. Die Band liefert wieder und Name wie Titel sind Programm: Abermals veranstaltet die Band ein musikalisch amtliches Schlachtfest und das Ganze ist ein wahrlicher Triumphzug des althergebrachten Death Metals. Von den seit Anbeginn anhaftenden AUTOPSY -Einflssen hat sich die Band von Release zu Release etabliert, zieht aber weiterhin smtliche Nhrstoffe aus dem Boden,den die Altvorderen gedngt und bestellt haben und rhrt ihre ureigene, hei blubbernde Suppe zusammen, die dem werten Todes - Gourmet von gestern munden drfte. Das ganze ist jetzt einfach nur noch fluffiger angerhrt und obendrein teilweise garniert mit feinen Gitarrenharmonien a la CARCASS, was das Eitergericht dabei nichts von seiner derben Schrfe verlieren lt, sondern einfach insgesamt noch schmackhafter macht. Mit der abschlieenden ANVIL- Coverversion blitzt in meinem Hirn dann ein klitzekleines bichen der Gedanke an REVEL IN FLESH auf, wenn auch musikalisch anders geartet aber es sind hnliche Vibes, die letztere mit den gecoverten Songs von UFO und MOTRHEAD erzeugt haben, wie ich finde.
Musikalisch bleibt also alles im Lot und ebenso gibt es nix an der Stimme zu mkeln. Kaum einer vertsteht es, einem seine Lyrics ber Blumenwiesen und den Weltfrieden so wunderbar ranzig entgegenzukotzen wie Meister Reiners.
Ancient Death Triumph ist durchweg gelungen, SLAUGHTERDAY wie gehabt eine der geilsten Death Metal Bands, die hierzulande am Lrmen sind ( und das absolute Glanzlicht im FDA-Stall! ) und die 9 Punkte sowas von gerechtfertigt,denn eine derb knallende Produktion und ein groartiges Cover runden das Werk vollends ab. Danke, Mnner ! Jetzt nur noch ein Logoshirt mit dem neuen Schriftzug und ich bin komplett happy !


>Wertung: 9/10


> Tracklist ( 9 Tracks / 40:48 Min ):

1.Decarnation
2.Ancient Death Triumph
3.Expulsed From Decay
4.Impenitent Agony
5.Spawn of The Incubus
6.Apocalyptic Dreams
7.Malformed Assimilation
8.Discarnate Forces
9.Thumbhang ( Anvil - Cover )

> Release: 27.11.2020
> Label: FDA Records
> Hrprbchen >>bandcamp FDA

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Review: Desaster Decayed, 7 Split EP
Geschrieben am 19.11.2020, 23:26 von UnDerTaker

Desaster Decayed, 7 Split EP

Wow, eine Split mit Desaster und Decayed - zwei Black-Thrasher der alten Schule. Es riecht nach Kutten, Nieten, Leder, Bier und Schwei wenn man nur an Konzerte der Deutschen und Portugiesen denkt. Also sollte es auf der Scheibe nur so richtig vorwrts gehen
OK, soweit die Erwartungen als ich die Promo auflegte.

Den Anfang machen Desaster mit ihrem Song Await the Immolation. Der Song beginnt klassisch mit einem dieser typischen Introartigen medival Gitarrenriffs von Infernal (ich liebe das Zeug), dazu kommt nach ein paar Sekunden Gensangstier Satanic der darber einige Textzeilen spricht stark! Soweit ein passender Einstieg. Nach knapp einer Minute geht es dann mit Highspeed voran und Satanic singt dazu in seiner bekannten boshaft tiefen Stimme. Zwischendrin kommen immer wieder schne bangkompatible melodische kreisende Moshparts. Bei 3:15 nimmt man das Tempo raus, es geht im erwartungsvollen Slowmotempo voran und Satanic kreischt seine finsteren Lyrics ins Mikro. Das kommt richtig stark. Die letzten 10 Sekunden gehren dann nochmal der Vollgasfraktion.
Desaster haben fr die Scheibe einen Song gewhlt der zu den Alben der letzten Jahre passt und gehrt damit zu der brutaleren Dekade der Band. Der Sound ist nicht so berzeugend abgemischt und htte etwas klarer und druckvoller sein knnen. Fr mich insgesamt ein guter Song aber zu einem Desaster-Gassenhauer reicht es nicht ganz. Fr mich eine 7 von 10.

Decayed, welche bereits unendlich viele Verffentlichungen am Start haben und auch schon Tormentor alias Husky mehrere Jahre hinter der Schiebude sitzen hatten, sind danach an der Reihe. Die Portugiesen spielen die Midtempo Black-Thrash-Nummer Ritos de Iniciao die soundtechnisch klingt wie eine 80er-Jahre Proberaumaufnahme. Grelles Geschepper aus dem man die Intsrumente nicht gut heraushren kann und der Snger/Bassist Vulturius weitgehend im Hintergrund in hohen Tnen singt, besser gesagt schreit. Natrlicher Drumsound ohne Trigger und modernen Schnick-Schnack ist selbstredend. Der Song stampft weitgehend ohne berraschungen und Abwechslung monoton voran, hier und da kann man schwerlich ein melodisches Gitarrensolo heraushren. Ab 3:40 wird das Tempo verlangsamt, das grelle Geschepper reduziert und der Sound wird klarer, was mir gut gefllt. Insgesamt wird er Song zwar besser je fter den man hrt aber mehr wie 6 Punkte schaffte er nicht auf meiner Richterskala.

Wertung: 6,5 / 10




Gesamtlnge: 9:55
Label: Helldprod Records
V: 30.10.2020

Tracklist
1. Desaster - Await the Immolation
2. Decayed - Ritos de Iniciao


Facebook Desaster: www.facebook.com/666Desaster666
Facebook Decayed: www.facebook.com/DKD666



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Review: Azarath - Saint Desecration
Geschrieben am 18.11.2020, 22:01 von OliDoA

Azarath - Saint Desecration

Die polnische Teufelshorde besteht seit 1998 und verffentlicht dieser Tage ihr siebtes Album namens "Saint Desecration" ber deren Heimatlabel Agonia Records. Damals aus den Scherben von Damnation, von dem wohl bekanntesten Musiker der Band, Inferno (ebenfalls Trommelderwisch bei Behemoth) gegrndet und seit dem ersten Album von 2001 (Demon Seed) mit einem weiteren ehemaligen Damnation Mitglied, mit dem schnen Namen Bart (Gitarre), aktiv. So wie das fters mal, nicht nur im polnischen Extreme Metal Untergrund gang und gebe ist, gab es so einige Besetzungswechsel. Seit 2011 bedient Peter, der zuvor bei den Landsmnnern von Lost Soul seine Brtchen verdient hat, den Bass. Der aktuellste Neuzugang (seit 2017) schimpft sich Skullripper (u.a. auch bei Embrional) und bedient die zweite Gitarre, sowie das Mikro.
Azarath verfolgen seit dem Erstling, was ihren Sound und das Songwriting angeht, eine rote Linie. ber die Jahre kamen immer mehr Feinheiten dazu, der Grundsound ist aber immer noch sehr rau und unpoliert. Das Ganze besitzt einen leicht rumpeligen, rotzigen Charme, ohne jedoch verwaschen oder unprzise zu klingen. Die Marschrichtung des musikalischen Materials geht eindeutig stramm vorwrts und ein Groteil der zehn Songs ist im ICE Tempo gestaltet, bleibt aber nachvollziehbar und driftet nicht ins Khaos ab. Das Album wird von ein paar zarten Klngen erffnet bevor das (der) hllische Inferno losbricht! Die Tracks bieten eine Mischung aus Black und Death Metal Elementen. Der ein oder andere Gitarrenlauf ist mal etwas schwrzer angehaucht, aber in der Gesamtbetrachtung immer noch mehr Death Metal als schwarzmetallische Kunst. Der Gesang bewegt sich genauso in dieser Schnittmenge, rau, leicht kehlig und mitteltief, hnlich der Gesangsleistung eines Paul Ouellette (Diabolic, brachten 2020 auch eine neue tolle Scheibe raus, nur mal so am Rande!). Ein Song wie "No Salvation" besticht durch die fr diese Band so typischen Snare-Rolls und Stakkatofeuerwerke am Schlagzeug, dieser Schwung reit einem buchstblich mit. Ein weiteres Highlight ist die Abrissbirne "Sancta Dei Meretrix", welche auch die erste Singleauskopplung des Albums war. In diesem Lied schlgt der BPM Zhler ordentlich hoch aus und die teuflische Raserei wird nur durch den leicht beschwrend klingenden Chorusteil unterbrochen, schwarze Magie in Tne gefasst. Nach knapp 39 Minuten verbaler Heiligen Entweihung und diabolischem Geballer endet diese Langrille, satanisch gut!!!
Die Knstlerin Marta Promińska (Hypnagogic Painting) hat das Gehrte und Besungene in ein farbenstarkes gemldehaftes Cover umgesetzt.
Rundum ein gelungenes Paket!

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 38:40
Label: Agonia Records
V: 27.11.2020

Tracklist
1. Death-at-Will
2. Sancta Dei Meretrix
3. Let them Burn
4. Fall of the Blessed
5. No Salvation
6. Profanation
7. Reigning over the Death
8. Life is Death, Death is Life
9. Inflicting Blasphemy upon the Heavens
10. Beyond the Gates of Burning Ghats
11. Pure Hate (Bonus Track)


Facebook: www.facebook.com/AzarathBand
Website: azarath.pl



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Review: Bestialis - Ritus
Geschrieben am 13.11.2020, 10:30 von ALUCARD

Bestialis - Ritus

Die Mitglieder der neu gegrndeten Black Metaller Bestialis bewegen sich sonst im Umfeld vom angesehenem Culthe Kollektiv und dem Culthe Fest (Mnster). Beide sind somit keine Frischlinge im Genrebecken und bearbeiten schon seit rund 20 Jahren das Feld der schwarzen Tonkunst. Doch damit nicht genug der Premieren, Ritus ist ihre erste Verffentlichung und sie sind der jngste Neuzugang bei Vendetta Records. Die Eckdaten stimmen also schonmal, nun rein ins Getmmel.

Das man bei Vendetta keinen 08/15 Black Metal serviert bekommt drfte klar sein, so verhlt es sich dann auch mit Ritus. Knnte man beim Intro nach an naturverbundene Klnge denken dann wischt Re-Incantation diesen Gedanken sofort weg. Erdiger Black Metal ohne Lametta ist das Gebot der Stunde, irgendwo zwischen zweiter und dritter Welle. Da kommen mal Verbindungen zu nicht so aufgeblasenen Watain durch, durch den Einsatz von csihareskem Obertongesang darf man auch mal an Mayhem denken. Aber das soll nur als ungefhre Richtung dienen, Bestialis haben schon ein Auge darauf das sie sie selbst bleiben und nicht nur das Abziehbild irgendeiner Truppe.
Dezent eingestreute Melodien lockern die schwarze Masse auf die einem entgegenstrmt, ansonsten bleibt das Level anspruchsvoll und ntigt dem Hrer eine gewisse Aufmerksamkeit ab. Ist die nicht da dann wird das nix und die EP rauscht weit unter Wert an dir vorbei. Dann verpasst man die leichten Abstufungen im Gesang, die gelungene aber sich nie zu sehr in den Vordergrund schiebende Gitarrenarbeit und das erdverbundene Schlagzeug das auch berzeugen kann ohne Dauerfeuer zu geben. Und zu allem Glck kommt auch noch das die EP so ordentlich produziert ist das man auch mal hrt das hier ein Bass im Einsatz ist der dazu auch mehr ist als nur schmckendes Beiwerk. Das ist der Verdienst des bodenstndigen Gesamtklangs der EP der auf irgendwelche Effekthascherei verzichtet und alles so klingen lsst wie es sich gehrt.
Erscheint nur digital oder als 12" Vinyl (einseitig bespielt, andere Seite bedruckt)
Idealer Tourpartner: Narvik

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 16:44 Minuten
Label: Vendetta Records
V: 13.11.2020

1. Incensio (Prelude) 01:35
2. Re-Incantation 04:38
3. Ur-Veneration 05:37
4. Non-Domestication: Fall Of Gilgamesh 04:52

https://www.bestialis.de
https://bestialis.bandcamp.com
https://facebook.com/bestialisofficial



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Review: Hulkoff - Pansarfolk
Geschrieben am 11.11.2020, 13:03 von ALUCARD

Hulkoff - Pansarfolk

Mit Folkmetal kann mir eigentlich jeder weg bleiben, diese geknstelt lustige Stimmung die stellenweise schon was von Bierzeltgeschunkel hat kommt bei mir einfach nicht an. Aber dann und wann tauchen doch Scheiben auf die die Sache ernst-und glaubhaft umsetzen.

Die erste Finntroll hat mich einst sehr fasziniert, genau dieses Gefhl und die Faszination hat sich beim hren von "Pansarfolk" auch wieder eingestellt. Wie kommt`s?
Nun, Hulkoff arbeiten ohne Klamauk und billiger Saufspielaura. Was jetzt nicht heisst das es hier stockernst zur Sache geht und man zum lachen in den Keller umzieht, folkige Elemente sind immer noch reichlich vorhanden. Aber eben nicht primitiv, todgeleiert und nach dem Motto "jetzt alle mitklatschen" gestrickt. Vorteilshaft ist dabei auch das kraftvolle Organ von Snger Hulkoff das den Erzhlungen Tiefe und Glaubwrdigkeit verleit. Zum gelingen der Scheibe haben diverse Gastmusiker beigetragen die von der Materie Ahnung haben und dem Werk die ntige Atmosphre verleien die es braucht um nicht ins albere abzukippen. Hrt man etwas genauer hin dann fllt einem auf das der Weg von piratenartigen Klngen hin zu folkigen Tnen gar nicht weit ist, die Kompositionen wrden sowohl auf ein totenkopfbeflaggtes Schiff als auch zu einem Wikingerfest passen. Also einigen wir uns auf ein Wikingerschiff....
Einigen muss sich der Kufer brigens auch welche Version er haben mchte, "Pansarfolk" erscheint in schwedisch als auch in englisch. Ich bin eindeutig Team Schweden, der hrtere Klang der Sprache passt einfach besser zur Musik. Aber das ist Geschmackssache, in schwedisch klingt es auch irgendwie unverbrauchter auch weil man es halt auch schon gewohnt ist das Texte in englisch kommen.
Also Kaufempfehlung? Klar, wenn man ein Ohr fr das Genre hat dann kann man problemlos zuschlagen. Hartherzigen Schwarzmetallern ist das wahrscheinlich immer noch zu positiv, alle anderen drften aber ihren Spass am Album haben. Vor allem weil man im Gegensatz zu vielen anderen Truppen nicht stndig das Gefhl hat auf einem Volksfest gelandet zu sein wo die rtliche Bespassungstruppe auftritt.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 43 Minuten
Label: Faravid/Cargo
V: 06.11.2020

Pansarfolk Vinland Edition Tracklist
1. Martial (Vinland Edition)
2. Ingvar (Vinland Edition)
3. King Wada (Vinland Edition)
4. Hamingja (Vinland Edition)
5. Hildisvin feat. Erik Grawsi (Vinland Edition)
6. Over Dead Man (Vinland Edition)
7. Ride Hard (Vinland Edition)
8. Lament of the Hephtalite (Vinland Edition)
9. Uldin (Vinland Edition)
10. Lonewolf (Vinland Edition)
11. Varangian (Vinland Edition)

Pansarfolk Svitjod Edition Tracklist
1. Martialisk (Svitjod Edition)
2. Ingvar (Svitjod Edition)
3. Kung Wada (Svitjod Edition)
4. Hamingja (Svitjod Edition)
5. Hildisvin feat. Erik Grawsi (Svitjod Edition)
6. Domen ver dd man (Svitjod Edition)
7. Rid hrt (Svitjod Edition)
8. Hephtalitens Klagan (Svitjod Edition)
9. Uldin (Svitjod Edition)
10. Ensamvargen (Svitjod Edition)
11. Varjagen (Svitjod Edition)

https://www.facebook.com/hulkoff/

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SODOM "Genesis XIX"
Geschrieben am 10.11.2020, 09:39 von Hllenfrst

SODOM - Genesis XIX

SODOM hauen 2020 ihr neues Album raus, welches jedes Thrasherherz hher schlagen lsst. Das Ruhrpottquartett begab sich whrend der ersten Pandemie-Lockerungen des Jahres ins Studio um Genesis XIX einzutrmmern.
Was mir im Vorfeld schon gefllt, ist der rohere Sound im Vergleich zu den Vorgngeralben. Wobei ich das letzte grandiose Album Decision Day nicht runterspielen mchte. Es geht eben wieder mehr Back to the Roots.
Nach dem Intro Blind Superstition, welches schon auf dem Mortel Way Of Life-Album (1988) zu hren gab, gehts direkt ber zu dem vernichtenden Sodom & Gomorrah. Der Song haut vom Anfang bis zum Ende direkt auf die Zwlf, sowie man es von Sodom gewohnt ist. Und mit Euthanasia gehts im selben Tempo erbarmungslos weiter.
Der Titeltrack Genesis XIX versprht eine etwas dstere Atmosphre und fhrt das Tempo ein wenig zurck aber die gewisse Hrte wird dennoch beibehalten. Nicht unbedingt schlecht aber der Mittelteil ist fr mich etwas zu lange geraten und zieht den Song unntig in die Lnge.
Mit Nicht mehr mein Land gibt es seit 10 Jahren wieder mal einen deutschen Sodom-Song. Dieser beginnt mit einem deatmetalartigen Donnerwetter und geht (leider) kurze Zeit spter in einen gewhnlichen Midtempostampfer ber. Was Angelripper damit ausdrcken mchte, kann ich nicht sagen. Dafr msste ich den Text vor mir liegen haben. Ein solider Track. Der rasante Abschluss erinnert an Slayer.
Bei Glock n Roll gibts dann wieder was auf die Glocke. Ein wechselhafter Thrasher der ins Bein geht. Genauso verhlt es sich auch mit den beiden Hassbatzen The Harponeer und Dehumanized. Sie bestechen in ihrem Riffing und ihrer Dynamik.
Kommen wir nun zum Rohrkrepierer Occult Perpetrator. Das Ding pltschert einfach nur unauffllig und lahm vor sich dahin. Mehr gibts dazu nicht zu sagen.
Waldo & Pigpen beginnt mit einem melodisen Gitarrenspiel, anschlieend nimmt das Stck immer mehr an Fahrt auf und entwickelt sich zu einer ordentlichen Thrashwalze.
Das darauffolgende Indoctrination geht in die punkige Ecke. Nicht unbedingt schlecht, aber auch nicht zwingend ntig.
Friendly Fire tritt einem zum Abschluss noch mal richtig in den Allerwertesten . Ein geiler Rausschmeier in Sodom-Manier, den man auch hoffentlich Live zu hren bekommt. Dreckig, rotzig und ein Hauch von Motrhead.
So muss ne Sodom-Scheibe enden.

Fazit: Mir macht die Platte echt Laune. Klingt frisch und lsst einen die Spiellaune spren. Nichts gezwungenes,, einfach nur zusammen Zocken. Glaube, dass da eine Truppe zusammen ist, die richtig Spa daran hatte dieses Album einzuspielen. Geile Scheibe, je fter ich sie hre.


Punkte: 8 von 10 (+0,666 Fanbonus)

Anspieltipps: Sodom & Gomorrah, Euthanasia, Dehumanized, Friendly Fire

Label: Steamhammer
V: 27.11.2020

Tracks:
1. Blind Superstition 1:02
2. Sodom & Gomorrah 4:06
3. Euthanasia 3:54
4. Genesis XIX 7:09
5. Nicht mehr mein Land 4:29
6. Glock N Roll 5:02
7. The Harponeer 7:10
8. Dehumanized 3:53
9. Occult Perpetrator 4:53
10. Waldo & Pigpen 6:26
11. Indoctrination 3:10
12. Friendly Fire 3:36



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Review: Puteraeon - The Cthulhian Pulse: Call from the dead city
Geschrieben am 09.11.2020, 17:31 von UnDerTaker

Puteraeon - The Cthulhian Pulse: Call from the dead city

*** Review von Stefan ***

Oldschool-Schwedentod und Lovecraft. Das klingt gleich in mehrfacher Hinsicht nach altbekanntem Stoff; und der Verfasser gibt zu, mit einer gehrigen Portion Skepsis an diese Plattenkritik gegangen zu sein. Aber eins vorweg: Puteraeon wollen es auf dem inzwischen vierten Longplayer echt wissen! Schon mit dem instrumentalen Introstck schaffen die Schweden eine mystische, dichte Atmosphre, spannende Gitarrenideen lassen erahnen, dass hier ein paar berraschungen auf uns warten. Der Sound ist brachial, HM-2 Distortion-Wnde, so erwartbar sie sind, funktionieren einfach IMMER. Ikone Dan Swan hat das Album gemischt und gemastered, da kann man nur mit der Zunge schnalzen.
The Sleeping Dread macht gleich mal klar, wo die Reise hingeht. Die Nummer vereint die Strken, die Puteraeon sich nunmehr seit drei Alben draufgeschafft haben: Uptempo-Geballer, ne gehrige Portion Groove, ein griffiger Chorus, Melodien, die subtil aber eingngig sind, und einfach hngenbleiben. Klar erfinden die Jungs das Rad nicht neu, aber das erwartet auch keiner, der auf klassischen Schweden-Death steht.
Permeation an Nummer zwei sitzt da, wo andere Alben die Single platzieren, und meine Fresse das Ding ist ne Hymne!!! Auch hier geht die Introsequenz direkt ins Blut. Puteraeon knnen zeitlose Melodien schreiben, und damit stechen Sie aus dem Gros der Oldschool-Bands positiv heraus! Auch wenn man hier und da das Gefhl hat, das ein oder andere Riff htte man schonmal irgendwo gehrt - die Band schafft es mit Leichtigkeit, packende Tracks zu erschaffen. Da kann man auch mal ein Auge zudrcken.
The Curse ist noch so eine Nummer, die man nur als absoluten Brecher bezeichnen kann. Als ich den Song im Auto laufen hatte, waren pltzlich innerorts 70 auf dem Tacho!! Aber Scherz beiseite, ein Knallersong, der Live (sollten wir irgendwann wieder welche erleben drfen) einschlagen drfte, wie ein Bombe! Die dreieinhalb Minuten drften bei allen Maniacs fr leuchtende Augen sorgen.
Ein weiterer Song den ich hervorheben mchte, ist Call of Ryleh, eine Nummer die ein absolutes Gnsehaut-Potenzial besitzt. Das Lied marschiert nach kurzem Gitarrenintro in bester Entombed-Manier los, ein echter Schdelspalter mit geiler Gitarrenarbeit. Im letzten Drittel wird es dann episch. Die Band geht vom Gas und arrangiert ein mchtiges Outro aus dem Chorus und einer grandiosen Leadgitarre, und vor allem: Klargesang! Ganz gro! Einziger Schnheitsfehler, die Nummer wird viel zu frh ausgefaded, hier wre mehr davon fr mich schlicht zwingend gewesen!

Resmee: So schwer es ist, sich in einem traditionell verhafteten Genre von der Masse abzuheben, mit The Cthulhian Pulse: Call from the Dead City schicken sich Puteraeon an, eine echte Marke zu werden. Ein ber weite Strecken packendes Album, das sogar einige echte Hits mitbringt und absolut kurzweilige Unterhaltung bietet. Die Band schafft zudem scheinbar mhelos den Spagat zwischen gnadenloser Hrte und einer melodisen Eingngigkeit, die man so erstmal hinkriegen muss. Allerdings werden einige sehr vielversprechende Ideen leider nicht konsequent durchgezogen. Ganz und gar eigenstndig ist daher auch das Schaffen von Puteraeon nicht, weshalb eine hhere Punktzahl aufgeschoben, aber nicht aufgehoben ist.

Wertung: 8 / 10




Gesamtlnge: 37:01
Label: Emancipation Productions
V: 13.11.2020

Tracklist
1. Horror in clay
2. The sleeping dread
3. Permeation
4. Nameless rites
5. The curse
6. Legrasses puzzle
7. Into the watery grave
8. Call of Rlyeh
9. Terror at sea
10. The end cometh

Website: www.puteraeon.com





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Review: Carcass - Despicable
Geschrieben am 07.11.2020, 22:04 von UnDerTaker

Carcass - Despicable

Fr dieses Review haben wir unseren Freund Paul, von den Londoner Grindern Basement Torture Killings, als Gastschreiber gewinnen knnen. Also lest hier wie die EP in England aufgenommen wird

For anyone who has somehow missed it Despicable is the latest release from UK Extreme Metal legends Carcass. The plan originally was for a new album to be released however the current COVID pandemic has forced the medical miscreants to delay that until next year. Instead we have a 4 track EP to whet the appetite, whilst 1 of the tracks Under the Scalpel Blade has been confirmed for inclusion on the album the other tracks I am assuming are unique to this release. For any long-term fans of the band you will know that they tend to throw an EP of left over tracks out in addition to a new album, sometime as is the case with the Tools of The Trade ep the material more than holds up to the album on other occasions less so.

The EP opens up with The Living Dead at the Manchester Morgue and its clear, well to me at least that the material is much more of a blend between Heartwork and Swansong as opposed to the more extreme tinged elements of Surgical Steel. The melodic opening riff sounds like latter period Carcass and thats the case for the next couple of minutes or so. There is a cool little guitar lead when the main riff comes in and Jeffs vocals are awesome as always, so far so average if Im being brutally honest. However, at around the 2-minute mark a really decent riff drops, and the song takes off, things are looking up. Next up is a blast section and then a really weird but super cool sliding guitar riff kicks in just before the solo. As for the solo its tasteful, very bluesy and instantly Bill Steer. The track carries on and overall is enjoyable. I think special mention should also go to drummer Dan Wilding as he pulls some monster fills and really propels the song forwards. A strong start lets see what the next track has to offer.

Next up is The Long and Winding Bier Road and before we go any further, I need to call out that I really love the song titles on this release. The song opens with a very melodic intro and then quickly drops into a riff that could easily have been left over from Swansong, vocals are also strong on this track. Its a little slower than the opener but isnt bad by any means, at the same time it doesnt pack the hugest of punches.

Next up is the aforementioned Under the Scalpel Blade which was initially released a few months ago. If Im honest I was slightly underwhelmed when I heard it back in July. However, listening to it now its a lot better than I initially thought. The song opens frenzied enough and then drops into a tom punctuated heavy riff, that again wouldnt be too far amiss from Swansong. Around the 1:30 mark a section that is quintessential mid era Carcass and for a bit Im transported back to my youth. Overall, Id say this is the second-best song on the release with Bill Steer again putting in some killer lead work.

Lastly, we have Slaughtered in Soho and it starts with another very melodic riff before dropping into a slow stomping riff. In my opinion this is the least interesting song of the four and is much more a of a bluesy affair than what I personally want from Carcass, it even comes with added cowbell. That said Im sure many will dig it, although I cant help being reminded of the post Bill incarnation band Blackstar and to me this song is nowhere near as effective as the material thats contained on Barbed Wire Soul.

In closing I think its only fair to say that Carcass have always been one of my favourite bands and that can often place an unrealistic expectation on any new release. Its a bit like Star Wars, you cant help but be hyped but ultimately you prefer the original trilogy. To me Surgical Steel met those lofty expectations, Despicable whilst still strong does not.

When you look at the body of their work from Reek through to Despicable I think its fair to say that Carcass have gone on a huge musical journey that few bands have matched and will continue to do. From blood soaked goregrind through to death metal mastery and now this latest release Carcass have always been Carcass and that is to be applauded. Despite not loving this release I am still excited for the new album. In the mean time I can always grab one of their earlier releases or even something by Exhumed, Haemorrhage and of course the ever awesome General Surgery for my Carcassesque medical fix.

Rating: 7/10




Length: 18:51
Label: Nuclear Blast Records

Release date: 30.10.2020

Track list
1. The Living Dead At The Manchester Morgue
2. The Long And Winding Bier Road
3. Under The Scalpel Blade
4. Slaughtered In Soho

Facebook: https://www.facebook.com/OfficialCarcass/
Bandcamp: https://carcass.bandcamp.com/

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THE DEVIANT
Geschrieben am 06.11.2020, 18:34 von Exorzist

 Die norwegischen Extrem Blackened Deather THE DEVIANT haben ihren neuen Song "Atomic Revolt" vom neuen Album "Rotting Dreams Of Carrion" Online gestellt.
"Rotting Dreams Of Carrion" wird am 9.Dezember via Soulseller Records verffentlicht.  

Checkt den neuen Song "Atomic Revolt" HIER!

Expect the riffs, the solos and the speed from the highly acclaimed previous releases, spiced with a few new elements as well. The vultures are rising!

Tracklist:
1. Atomic Dreams
2. Atomic Revolt
3. Son Of Dawn
4. Torment Inferno
5. It Has A Name  
6. Martyrdom
7. Iron Vultures
8. Enter The Storm

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Review: Depravity - Grand Malevolence
Geschrieben am 05.11.2020, 13:11 von OliDoA

Depravity - Grand Malevolence

Soso, die "groe Bswilligkeit" erwartet uns hier also auf dem neuen Album des Quintetts from Down Under. Genauer gesagt kommen die fnf Australier aus Perth und verbreiteten seit 2016 ihre sinistre Musik. Seitdem gab es eine EP (2016) und vor zwei Jahren das erste Full Length Album.
Das Horrorszenario auf dem Cover der aktuellen Scheibe, sowie das weitere Artwork, stammt aus der Feder von Alex Tartsus (u.a. De Profundis) und beschreibt ansatzweise, was einem da knapp 50 Minuten um die Ohren fliegen wird. Vom Sound her, dem Vorgnger sehr hnlich, hat man nochmals eine ordentliche Schippe an Intensitt draufgepackt! Eine massive Wand wurde geschaffen, die jedem Instrument und dem Gesang trotzdem seinen ntigen Platz einrumt.
Ganz grob in einer Schnittmenge zwischen ihren Landsmnnern Psycroptic, Suffocation und Abysmal Torment, gibt es hier eine Tour de Force die einen sprichwrtlich berrollt und platt macht. Ausgewogen werden Elemente des eher technischen, mit denen des klassischen Brutal Death Metals verwoben, zustzlich schielt man gelegentlich ganz kurz in Richtung derber, wieselflinker Deathcore. Stellenweise halten sich die Hnde und Fe von Trommeltier Louis Rando (der auch bei Impiety den Takt vorgibt) ein wenig zurck und lassen dann Raum fr fast episch, melodische Einschbe wie in "Cantankerous Butcher" um danach nur noch heftiger zuzuschlagen. Der Albumtitel ist also nicht zu hoch gegriffen. Der Schreiberling ist immer noch etwas geplttet, nach diesen massiven Klngen!
Das Zweitlingswerk von Depravity bietet die volle Breitseite fr Fans des genannten Genres und diese sollten, dieser doch noch recht unbekannten Band vom fnften Kontinent, mal ein Ohr leihen und bei Gefallen sich das Gehrte, dass in allen bekannten Formaten bei Transcending Obscurity Records erscheint, einfach zulegen!

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 49:14 Minuten
Label: Transcending Obscurity Records
V: 04.12.2020

Tracklist
1. Indulging Psychotic Thoughts
2. Grand Malevolence
3. Invalid Majesty
4. Cantankerous Butcher
4. Trophies of Inhumanity
5. Castrate the Perpetrators
6. The Coming of the Hammering
7. Barbaric Eternity
8. Hallucination Aflame
9. Epitome of Extinction
10. Ghosts in the Void

Bandcamp: https://depravitydeath.bandcamp.com/album....h-metal
Facebook: https://www.facebook.com/Depravitydestroy



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Review: DEHUMAN REIGN - Descending Upon The Oblivious
Geschrieben am 29.10.2020, 10:37 von OliDoA

DEHUMAN REIGN Descending Upon The Oblivious

"Ick bin ein Berliner", sagte mal ein berhmter Mann. Das knnen die fnf Herren von DEHUMAN REIGN ebenfalls sagen. Die Hauptstdter sind seit 2011 aktiv und immer noch in der Ur-Besetzung (Snger Alex kam etwas spter dazu). Das kommt ja gar nicht mal so hufig vor im Musikbusiness. Die Truppe lieferte 2014 ihr Debut "Ascending from Below" ab, welches, wie der neue Output auch, ber das bekannte brandenburgische Underground Label F.D.A. Records verffentlicht wurde. Ihre "entmenschlichte Herrschaft" begrndet sich auf der Verbreitung ihrer Version des Death Metals, der fern von modernen Einflssen und Trends, straight seinen musikalischen Weg geht.
Wie auf dem Vorgnger bekommt man also ein ordentliches Brett vor den Kopf gehmmert. Das Songwriting wildert in allen Bereichen, des vor allem in den frhen 90er breitgefchertem Genres in den US-Staaten, ohne die Meister zu verneinen, aber auch ohne, dass man sie eines Rip-Offs bezeichnen knnte. Einfach schn traditionell! Wenn richtig Gas gegeben wird, erinnert mich das Gehrte manchmal an die schweizerischen Kollegen von Requiem, die im hohen Drehzahlbereich eine hnliche Art des Spielens aufweisen. Neben den Blasts gibt es aber alle Tempivarianten zu erleben und vor allem im schleppenden Bereich gefllt mir die Gitarrenarbeit sehr gut. Mein persnlicher Favorit ist "Eternitys Embrace", welcher ebenfalls alle musikalischen Facetten vereint und mit Beginn des letzten Songdrittels einen echt fetten Schleifpart parat hlt.
Die zwlf Tracks, inklusive einem Interludium (da stampft das Biest hchstpersnlich) und einem zarten Klavierintro namens "The In Vitro Overture", bieten viel Abwechslung in gut 44 Minuten Gesamtlnge. Soundtechnisch hat man sich das Album von Tobias Engl und Alexander Krull in Szene setzten lassen, alles sehr organisch und differenziert. Im Gegensatz zum Erstling wurde die Gesamtsound Basswand etwas zurckgefahren und die Snare ist bei hoher Anschlagszahl nicht immer so gut herauszuhren, was die natrliche Produktionsart aber nochmals hervorhebt!
Zu einem ernstzunehmenden Album gehrt auch die passende grafische Umsetzung, da hat man auch nichts anbrennen lassen und sich von dem Spanier Juanjo Castellano (u.a. Avulsed, Revel In Flesh) das entsprechende Cover fertigen lassen. Fein, fein!

Anspieltipp: Eternitys Embrace

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:08 Minuten
Label: F.D.A. Records
V: 13.11.2020

Tracklist
1. Perish Or Subdue
2. Kill To Live
3. Serenade To The Blood Moon
4. Prelude To Aberration
5. Obscure Affliction
6. Repay Your Debt In Blood
7. Interlude: Beyond The Looking Glass
8. Caputo
9. Eternity's Embrace
10. The In Vitro Overture
11. Project G.E.C.U.
12. Self Induced Mass Extinction


Bandcamp: https://dehumanreign.bandcamp.com/album/descending-upon-the-oblivious
Facebook: http://www.facebook.com/DehumanReign





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Hell-Born
Geschrieben am 27.10.2020, 20:12 von Exorzist

Das polnische old school, black death metal Geschwader HELL-BORN verffentlicht nach 12 langen Jahren endlich ihr neues Album "Natas Liah". Das neue Album wird Ende Januar 2021 ber Odium Records als Digipack CD und auf Vinyl erscheinen.

The band was started in 1996 by Behemoth co-founder Baal and Les, also a former Behemoth musician as well as a member of Damnation. There will be IX songs on "Natas Liah" - old school, black death metal with a bit of melodies typical for the group. There were also some guests during the recording session, including Adam Nergal Darski. The band confirms that it is by far the best album in their career.

The song is taken from the upcoming album "Natas Liah" to be released at the end of January 2021 by Odium Records as a digi pack, digital and gatefold, heavy Lp (black limited to 234 copies and die hard, white with patch and sticker limited to 66 copies).





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Review: Svarta - Befreiung
Geschrieben am 27.10.2020, 12:49 von ALUCARD

Svarta - Befreiung

Black Metal in Verbindung mit sterreich, da denkt man an Dornenreich und Abigor oder wenn man es aktueller mag an Hagzissa oder Kringa. Svarta hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm, Vergleiche zu den vorangegangenen Werken fallen also aus.

Und zu Beginn dachte ich mir das Dornenreich als Vergleich doch recht gut passt, das kommt wahrscheinlich auch durch den Einsatz von deutscher Sprache in "Omega - Der Tag an dem ich starb".
"Befreiung" darauf zu reduzieren wre aber zu einfach, unpassend und wrde dem Werk nicht gerecht werden. Zwar gleitet man gerne mal in Richtung Melancholie ab, verwurzelt ist die Scheibe aber deutlicher im Black Metal. Der folgt auch gerne mal etwas depressiv-suizidialen Pfaden, allerdings so unaufdringlich das man als reiner Schwarzmetaller gerne mitgeht.

Und obwohl ich des fteren mit dem Einsatz von deutscher Sprache im Black Metal "fremdele" muss ich sagen das mir "Omega - Der Tag an dem ich starb" sehr gut gefallen hat, die Worte "es geht mir gut" klingen aufgrund ihrer Prsentation nicht sehr glaubhaft. Es tauchen im weiteren Verlauf immer wieder deutsche Textzeilen auf die automatisch dafr sorgen das man genauer hinhrt, ein geschickter Schachzug durch den man dann natrlich erste Wiedererkennungsmerkmale setzt. Was jetzt nicht abwertend gegenber dem restlichen Material zu verstehen ist, aber bei englischem Gesang ist man eventuell des fteren nicht so bei der Sache als wenn die Texte verstndlich und in der Landessprache vorgetragen werden. Wobei ich hier von hochdeutscher Sprache rede, Landessprache bei einer sterreichischen Band ist folglich sterreichisch. Das das auch funktioniert kann man in "Alpha" nachhren, dem letzten und lngsten Titels des Albums. Mir etwas zu lang, aber dennoch sehr gelungen auch durch die Verwendung verschiedener Sprachen.

Sehr angenehm finde ich das Svarta es mit dem Tempo nicht so bertreiben, auch dadurch bekommt "Befreiung" so eine dezenten DSBM Anstrich der der Scheibe gut steht. Doch wie schon gesagt, "Befreiung" funktioniert auch fr Leute noch gut die mit dem Genre nichts anfangen knnen. Shining oder Dark Fortress fielen mir noch ein wenn man einen musikalische Paten fr die Platte bruchte. Oder wenn man Totalselfhatred`s selbstbetiteltes Album fr gut befunden hat dann kann man hier auch problemlos zugreifen. Das soll aber alles nur als ungefhre Richtung dienen, Svarta klingen auf dem Album viel zu eigenstndig um mit etwas verglichen zu werden. Durch die lange Spielzeit der Titel und ihres komplexen Charakters braucht man etwas Einarbeitungszeit, das "grosse Ganze" der Scheibe erschliesst sich einem nicht sofort da Svarta ihre Aussage nicht auf dem Silbertablet servieren. Das wirkt anfangs unbequem, aber ber einige Durchlufe setzt sich das Material immer fester und verzaubert den Hrer mit seiner eigen(willig)en Art.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 62:07 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
V: 30.10.2020

01 Omega Der Tag an dem ich starb
02 Live. Breathe. End. Rewind.
03 Yours Truly
04 IV VI A Shimmering Light
05 D
06 Alpha

https://thecrawlingchaosrecords.bandcamp.com/album/befreiung

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Review: Citizen Rage - Black EP
Geschrieben am 26.10.2020, 10:08 von ALUCARD

Citizen Rage - Black EP

Der Fnfer aus Kanada legt mit der einfach "Black" betitelten Scheibe eine neue EP vor. Und klingt die auch so schwarz?

Hardcore Punk/Thrash sagt die Promoinfo, fr die Einordnung ist es mir aber nicht ruppig genug. Eher Punk mit melodischer Note, aber nicht zu poppig um in den Mainstream abzudriften.
Fr fnf Leute (dabei auch zwei Gitarren) htte ich allerdings mehr Druck erwartet, eventuell ist man da von diversen Duo`s aus dem Genre zu sehr verwhnt. Es klingt jetzt nicht dnn oder so, aber ich htte ohne die Info eher auf eine Triobesetzung getippt.
Anyway, anhren kann man es trotzdem gut. "Black" geht flott voran und CR wissen das die Marschroute "Grober Knppel" auf Dauer ermdet. Deshalb baut man immer wieder mal melodische Stellen mit und setzt auf mitgrhlkompatible Shouts. Dadurch klingt die Scheibe schn energiegeladen und kmpferisch, so wie es bei Hardcore/Punk ja auch sein sollte.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 09:14 Minuten
Label: Wasted Wax Records
V: 25.09.2020

1.Twitch 02:12
2.Sustain 01:37
3.I Will Fucking Kill You 02:51
4.Dreams 02:10

https://citizenragehardcore.bandcamp.com/album/black-ep

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Review: Odium Humani Generis - Przeddzien
Geschrieben am 24.10.2020, 11:16 von ALUCARD

Odium Humani Generis - Przeddzień

Black Metal und unser Nachbarland Polen, das passt einfach immer gut zusammen. Selten kommt da Unhrbares bei rum, man muss nur etwas aufpassen in welchem Lager die Bands so rumschippern.

"Will surely please all fans of Mgla, Taake, Lifelover, Uada and Psychonaut 4", grosse Namen die der Promotext da fr das Debtalbum in die Runde wirft. Ich meine das htte man sein lassen knnen, das Album kann auch ohne Namedropping berzeugen und fr sich alleine stehen.
Uada ist ein guter Richtwert, OHG standen mit den Jungs auch schon auf der Bhne. Und das hat scheinbar Eindruck gemacht und war eventuell auch einflussreich, des fteren geht der Albumflow in Richtung der Portlandboys. Testet mal "Samozatopienie" an und ihr wisst was ich meine.
Aber OHG sind keine Kopie irgendwelcher Truppen, Przeddzień steht auf eigenen Beinen. Der Grundbau ist dabei leicht melodischer Black Metal der nie zu schnell wird und immer etwas melancholisches mit sich trgt. Dazu passt auch die "normale" Produktion die nichts in den Vordergrund stellt und die Instrumente auch wie richtige Instrumente klingen lsst und nicht wie Computer.
Der anfnglich noch begeisternde Schreigesang erweist sich auf Albumlnge leider als etwas zu eindimensional, da knnen die Jungs gerne nochmal nacharbeiten und vielleicht eine weitere Klangfarbe mit einbauen. Den musikalisch passt das schon gut was die Polen hier vorlegen, das Songwriting wirkt durchdacht und stimmig. Die harschen schwarzmetallischen Passagen werden immer wieder mal von ruhigen, zurckgezogenen Momenten unterbrochen ohne das der allgemeine Fluss des Titels zerstrt wird. Wenn die Jungs das Tempo drosseln und eher schleppend zu Werke gehen dann dreht sich das Ganze in Richtung DSBM, unterfttert mit dem eher schreienden Gesang hat das Potenzial fr Gnsehaut.
By the Way noch Dank an das Label fr das zusenden der Onlinepromo als Wav Datei, kommt immer besser als eine totkomprimierte Mp3 Leiche.

Anspieltip: Samozatopienie, Larwy

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 52:36 Minuten
Label: Cult Of Parthenope
V: 10.10.2020

1. Wdech
2. Interludium I
3. Samozatopienie
4. Wracaj
5. Interludium II
6. Ulice
7. Znw
8. Interludium III
9. Larwy
10. Przeddzień

Odium Humani Generis are :
Adam (Biały) Vocals & Bass
Andrzej (Murukh) Drums
Adam (Leid) Guitar
Radek (Złowieszczy) Guitar

https://cultofparthenope.bandcamp.com/album/przeddzien

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VAMPIRSKA Torturous Omens of Blood and Candlewax CD
Geschrieben am 23.10.2020, 19:42 von Sol Records

OUT SOON on DEVIANT RECORDS

VAMPIRSKA - Torturous Omens of Blood and Candlewax Digipack CD



From the ominous chambers of shadowy eclipse stem VAMPIRSKA, a US-based obsidian of the obscure and phantasmal black arts. Their debut album "Torturous Omens of Blood and Candlewax" offers mysterious and hateful Black Metal full of nocturnal possession and gloomy bloodseeking mania.

Digipack Edition
limited to 300 copies
Final sound adjustments by Henri Sorvali (Trollhorn Music/Finand)

Full Stream:
Torturous Omens of Blood and Candlewax

contact:
Label:
https://www.deviant-records.de
https://soldeviantrecords.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Deviant-Records-100782828495884

Band:
https://vampirska.bandcamp.com/

+++

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Omegavortex
Geschrieben am 18.10.2020, 14:11 von Exorzist

 Die deutschen black/deather Omegavortex prsentieren ihren neuen Song "Void Possessor" auf dem Web-portal NoCleanSinging.com. Der Song ist die zweite Auskopplung vom bald erscheinenden Debutalbum "Black Abomination Spawn".

Am 13.November wird das Debut ber Invictus Productions erhltlich sein. Checkt in der Zwischenzeit "Void Possessor" HIER!.

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Party.San Herbstoffensive II mit Asphyx, Purgatory & Drill Star A
Geschrieben am 17.10.2020, 17:46 von Exorzist

PARTY.SAN OPEN AIR Herbstoffensive Part II @ Weimar Uhrenwerk - OUTDOOR
Mit Asphyx, Purgatory & Drill Star Autopsy
strikt limitiert auf 300 Tickets > AUSVERKAUFT!





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Review: Demonical - World Domination
Geschrieben am 15.10.2020, 12:53 von ALUCARD

Demonical - World Domination

Nachdem sich das Bandgefge wieder gendert hat, ist das immer noch Demonical? Wobei, Drummer Ronnie Bergerstl war ja schonmal Bestandteil der Truppe und ist jetzt wieder zurckgekehrt. Also zwei Schritte vorwrts und einer zurck? Zeit das rauszufinden....

Und was soll ich sagen? Geht doch, "World Domination" ist das Album auf das ich seit dem grossartigen "Death Infernal" warte!!!
Es ist einfach alles das da was ich an der Truppe immer mochte: brummelige Gitarren mit Melodien frisch wie der Morgen, ein nicht zu dominantes aber krftig anschiebendes Schlagzeug und emotionsgeladener kraftvoller Gesang. War der Beziehungsstatus zwischen mir und der Band im Laufe der Zeit eher schwierig so muss ich sagen: Wir sind wieder frisch verliebt.

Eigentlich hat die Platte nur Hits, es gibt keinen Durchhnger oder einen Track wo man sagt "naja, geht so, weiter zum nchsten". Die Titel znden sofort und nutzen sich trotzdem nicht ab, das Albummaterial ist zu 100% Demonical ohne das man sich selbst kopiert. Ich weiss nicht welche Frischzellenkur Bandchef Martin Schulman Demonical verpasst hat, nur am neuen bzw. alten Personal kann es nicht liegen. Hat man eventuell den heissen Atem der Jungspunde im Nacken gesprt die da aufholen und drohen vorbeizuziehen? Aber egal was auch immer sie beflgelt hat, die Schweden stehen wieder voller Kraft in vorderster Reihe, angriffslustig und bereit fr die "World Domination".
Beweis dafr ist das Trio zu Beginn, mit "My Kingdom Done", "Hellfire Rain" und "Aeons Of Death" setzt man eine Duftmarke bei der viele andere den Schwanz einziehen, ein fettes Statement das zeigt wer wieder Herr im Ring ist.

Voll auf die Glocke Schwedentod funktioniert zwar bestens, ist der Truppe aber zu wenig. Deswegen gibt es mit "The Thin Darkness" noch den Schwenk in doomigere Gefilde ohne das es stren wrde. "Victorious" nimmt ebenso das Tempo etwas raus und berzeugt durch einen groovigen Vibe und einem schnen Mitgrhlchorus. Das bei dem Titel die fr schwedischen Deathmetal so typisch grummelige Gitarren etwas zurckgenommen wurde und es eher "normal" metallisch klingt steht dem Titel sehr gut.

"Slipping Apart" berrascht mit Klargesang von Astral Doors Goldkehlchen Nils Patrik Johansson, man knnte fast glauben das Dio sich wieder hinterm Mikro eingefunden hat. Gnsehaut. Im Duell mit dem Growlgesang ergibt das ein feines Duett das im Albumkontext zwar etwas anders klingt aber trotzdem perfekt reinpasst.

Fazit: Demonical are back, ready for the World Domination. Mehr muss man nicht sagen.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 37 Minuten
Label: 23.10.2020
V: 23.11.2020

1.My Kingdom Done
2.Hellfire Rain
3.Aeons Of Death
4.The Thin Darkness
5.We Stand As One
6.Victorious
7.Slipping Apart
8.Calescent Punishment

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/world-domination

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Review: Skelethal - Unveiling the Threshold
Geschrieben am 14.10.2020, 11:01 von OliDoA

Skelethal - Unveiling the Threshold

Die franzsische Band Skelethal aus der Nhe von Lille, grndete sich 2012 als Duo und wurde ber die Jahre zu einem stabilen Quartett ausgebaut. Nach einigen Demos verffentlichte man 2017 die offizielle Debtscheibe, gefolgt von dem 4 Track Geschoss "Antropomorhia" aus dem Jahre 2019. So viel zur Geschichte.
Mittlerweile konnte man das Label Hells Headbangers aus Ohio fr sich gewinnen und verffentlicht nun am 20.11 ber selbiges die zweite Langrille "Unveiling the Threshold". Was erwartet einen?
Die Herren sind ihrem Rezept treu geblieben und spielen urwchsigen Death Metal mit einer angenehm dunklen Stimmung. Eine gelungene Melange aus frhem Schweden Death a la Carnage, leichten Autopsy Einflssen (deren ersten beiden Scheiben) und einer Prise Grindcore so wie man ihn von seinen Anfngen her kennt. Eine krftige dunkle Stimme brllt uns die Texte entgegen, kein ultratiefes Gegurgel, kein Gequiecke sondern klassische DM Growls! Dieses teuflische Gemisch wurde in eine natrlich klingende Form gegossen, weit weg von hochpolierten Studioerzeugnissen, bei denen Computer und Trigger alles glatt bgeln und knstlich aufpimpen. Hier gibt es eine Ladung rohe Death Metal Gewalt, aufgeteilt in 8 blutige Happen bei einer Spielzeit von 37 Minuten. Dass die Scheibe, die mit schwer nach Bathory klingenden Strmen beginnt, so klingt wie sie klingt, dafr waren die Herren zum Groteil selbst verantwortlich. Unter Eigenregie wurde heimatnah aufgenommen und Greg Wilkinson aus den Earhammer Studios war dann fr den letzten Schliff zustndig. Mein persnliches Ohr htte sich etwas mehr hrbaren Punch bei den Kicks gewnscht, aber das ist meine ganz spezielle Marotte. Fr die optische Gestaltung ihres groen Zweitwerks konnte man einen Meister der Zunft verpflichten, niemand Geringeres als Eliran Kantor (Testament, Soulfly, HateEternal) war dafr verantwortlich und visualisierte diesen wilden Ritt auf linken Pfaden! Einen unvergesslichen Hit hat man noch nicht komponiert, aber der Gesamteindruck, des durchgehend starken und abwechslungsreichen Materials das zwischen Uptempoparts, doomigen Passagen mit epischen Soli und kurzen Grinderuptionen hin und her pendelt, dabei aber immer einem imaginren roten Pfaden folgt, berzeugt auf voller Linie.


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 37:37
Label: Hells Headbangers Records
V: 20.11.2020

Tracklist
01 Sidereal Lifespan
02 Antropomorphia
03 Emerging From the Ethereal Threshold
04 Repulsive Recollections
05 Cave Dwellers
06 On Somber Soil
07 Adorned with the Black Vetebra 08 Abyssal Church... The Portal Revealed

Website: www.facebook.com/skelethal
Bandcamp: skelethal.bandcamp.com

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Review: Brave The Cold - Scarcity
Geschrieben am 13.10.2020, 13:15 von ALUCARD

Brave The Cold - Scarcity

"To brave the Cold" bedeutet in etwa so viel wie "der Klte trotzen", da passt "Scarcity" ja gut in die aktuelle Jahreszeit. Bei der Besetzung knnte man aber auch vermuten das hier eher soziale Klte und Artverwandtes gemeint ist. Das hinter BTC Dirk Verbeuren (Megadeth, Soilwork) und Mitch Harris (Napalm Death) stecken drfte sich schon rumgesprochen haben. Und wie klingt das Ergebnis?

Nun, teilweise erwartbar aber auch mit berraschungen. Triebfeder und Richtungsweiser drfte wohl ND Mitch gewesen sein, vorrangig pendelt das Album zwischen wtendem Death Metal, Hardcore und Grindcore. Alles soweit im grnen Bereich, aber jetzt auch nix berragendes. Mir gefallen da die Momente besser in denen man aus dem selbsterschaffenen Gerst ausbricht. Zum Beispiel wre das der erhabene Klargesang bei Hallmark Of Tyranny der vllig unerwartet kommt, das gleiche gilt fr "Retrograde". Oder auch die sphrischen Stellen bei "Dead Feed" gefallen mir gut, durch so Elemente geht es dann in Richtung Fear Factory oder der ehemaligen Spielwiese von Meister Verbeuren, Soilwork.

Gesanglich rangiert das, abzglich vom Klargesang, im grindigen Bereich mit Hinwendung zum Hardcore. Ich wrde auch meinen das ein berpitchter Kreatormille sich hnlich anhren wrde. Mal passt das ganz gut, mal ist es ganz schn anstrengend. Ebenso grell wie der Gesang ist auch der Klang der Scheibe, mir fehlt da mehr Tiefe und Wucht.

Digital ist die Scheibe ja schon raus, ich empfehle antesten vor dem Kauf. Die Single Hallmark Of Tyranny fhrt einen nmlich auf eine ziemlich falsche Fhrte, so variantenreich wie die Auskopplung ist das restliche Material nicht.

6 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:07 Minuten
Label: Mission Two Entertainment
V: 02.10 digital/11.12.2020 physisch

1. Blind Eye
2. Hallmark of Tyranny
3. Monotheist
4. Retrograde
5. Apparatus
6. Dead Feed
7. Upheaval
8. Refuge
9. Necromatrix
10. Shallow Depth
11. Shame & Ridicule

https://www.facebook.com/bravethecold/

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Review: Hexer - Realm of the feathered Serpent
Geschrieben am 13.10.2020, 12:35 von ALUCARD

Hexer - Realm of the feathered Serpent

Edgar Wallace wre begeistert, "Realm of the feathered Serpent" wre der perfekte Soundtrack fr die Verfilmung der Geschichte vom Hexer.

Die teilweise sphrischen, ja fast rituellen Klnge htten gut zur beschriebenen Stimmung im Buch gepasst das im Original "The Ringer" heisst. Doch das reicht natrlich nicht um den Hrer ber eine komplette Albumlnge bei der Stange zu halten, schliesslich reden wir hier nicht von Ambient- oder Hypnosemusik. Wellenartig bauen sich die Stcke auf, auf ihrem hchsten Punkt kommen sie Black Metal sehr nah, sowohl vom Tempo als auch von der Atmosphre. Doch auch der Gegenpart, die ruhigen Momente, das fast schon zerbrechlich reduzierte, kommt berzeugend rber.
Aber man sollte schon Bock auf die Scheibe haben und auch den Willen haben sich auf "Realm of the feathered Serpent" einzulassen, das Album ist weit weg von Easy Listening. Es braucht Aufmerksamkeit um die Fden nachzuverfolgen die Hexer sich zusammenspinnen, die Titel nach und nach aufbauen und wieder in sich zusammenfallen lassen. Die lngeren instrumentalen Passagen unterscheiden sich teilweise nur in Nuancen, beim nur so nebenbei hren entgehen einem die kleinen Abstufungen die den Titelverlauf spannend gestalten. Das kostet anfangs vielleicht etwas Nerven, vor allem wenn man es in dieser schnelllebigen Zeit gewohnt ist das alle 15 Sekunden etwas passiert. Dieses Album ist der Gegenentwurf dazu, belohnt aber den Hrer der am Ball bleibt mit ordentlich Tiefe.

Zudem hat "Realm..." ein sehr angenehm natrliches Soundbild und verwhnt den Hrer mit einem grossartigen Albumartwork. Idealer Tourpartner fr Hexer wren fr mich Into Coffin. Oder vielleicht fr eine Splitplatte.....

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:41 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
V: 09.10.2020

1.Ethereal Blitz 07:30
2.Jaguar Knight 07:20
3.River Of Blood 07:41
4.Miasmic 00:46
5.Celestial War Command 08:37
6.Typhon 06:45

https://thecrawlingchaosrecords.bandcamp.com/album....serpent

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Review: BENEDICTION - Scriptures
Geschrieben am 10.10.2020, 10:57 von Cosmower

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BENEDICTION
Scriptures






So beschissen sich das Jahr 2020 in jeder erdenklichen Hinsicht bisher auch gezeigt hat - was das musikalische Geschehen angeht, so ist hier alles in Butter. Nicht nur, da mich sowieso schon diverse altgediente Bands mit tollen neuen Alben beglckt haben und zudem die eine oder andere Neuentdeckung fr Begeisterung gesorgt hat nein, zudem meldeten sich zwei von mir zutiefst verehrte Bands nach viel zu langer Pause wieder aus der Versenkung zurck. Zum einen die komplett anders gearteten PSYCHOTIC WALTZ, die in dem Zuge einfach mal ein weiteres Jahrhundertalbum erschaffen haben. Im zweiten Fall wren das dann eben die Briten von BENEDICTION, seit Jahr und Tag einer meiner absoluten Faves im ruppigen Bereich des Musizierens und eine DER Death Metal Institutionen berhaupt. Die Band spielte in der Zeit bis in die frhen 90er mit ihren ersten 4 Releases durchweg formidable Klassiker des Death Metals ein und nachdem in spteren Jahren die Grndungsvter Brookes und Rew die Band einigermaen durch die Strme des Business navigiert hatten, wurde es in der Folgezeit viel zu lang zu still um die Jungs. In jngerer Vergangenheit verkndete man dann aber die Rckkehr von Ur-Sangesgott Dave Ingram ( trotz der Tatsache, da ND-Barney das erste Album eingerlpst hat, ist fr mich persnlich Dave der wirkliche Snger der Band ), womit sich eines jeden Death Metalers feuchtesterTraum zu erfllen schien. Wenig spter folgte dann auch noch die Ankndigung eines neuen Albums, das nun in Form von Scriptures das Licht der Welt erblickt. Da die Insulaner auch Ingrams Nachfolger Dave Hunt am Mikro ebenfalls durch die Bank sehr geile Sachen zustande bekommen hatten, schwante mir schon, da da jetzt erst recht was Feines auf uns zukommt, aber BENEDICTION schtteln mal locker eine Scheibe aus dem rmel, die mit allem, was nach Transcend The Rubicon kam, den Boden aufwischt. Nix da Altersmilde. Angestaubt ? Doppelnope ! Es gibt die bandtypische Death Metal - Gourmetkost auf die Lauscher. Wie in glorreichen Tagen zerhackstcken BENEDICTION generell alles, was bei drei nicht auf den Bumen ist. Aber wenn man dann im fr die Band typischen Mjlnir -Style den Groovehammer ber den Schdel gezogen kriegt, wie so gleich nach exakt den ersten zwei Minuten Spielzeit nachzuhren ist, dann wird einfach alles niedergewalzt. Die Musik von BENEDICTION bleibt bis heute eine vernichtende Urgewalt, die den musikalischen Vernichtungsradius des puren, unverflschten Death Metals alter Schule demonstriert, wie kaum was anderes. "Brutal Death Metal mich am Arsch ! So geht heavy !!! Um nix sonst geht es hier. Purer Death Metal, dazu die gewohnt angepunkte Schnodderigkeit und obendrauf die bereits geschilderte Wucht. Und dann noch die Stimme... der gute Meister Ingram zeigt nicht die geringste Schwche auf der Brust und bleibt ebenfalls ein Fhrender seiner Zunft.
Mit ziemlicher Sicherheit ist Scriptures das Death Metal- Ereignis des Jahres und stiehlt so manch anderem geilen Release die Show. Zudem bringt es alten Leuten wie mir einen ordentlichen Hauch jugendlichen Feuers zurck und ich persnlich bin versucht, in meiner unbndigen Freude was von Hchstnote rauszubrllen, doch ich versuche mich im Zaum zu halten. Aber wenn wir ehrlich sind... unter 9 Zhlern geht da einfach gar nix, denn BENEDICTION liefern einfach das,was sich jeder Fan der Band wnschen drfte und zudem tun sie das in einer verdammt geilen Qualitt. Auch in der teilweise kritisierten Produktion kann ich keine Schwachstelle erkennen, ganz im Gegenteil sie ist der mchtigen Sprengkraft der Songs uerst zutrglich ! Das Cover gibt dem ganzen dann noch ein stilsicheres Gesicht und ist das vanillegezuckerte Sahnehubchen auf der verlockensten Death Metal -Torte seit es Kuchen gibt. Macht dann summa summarum schlicht das Death Metal Album des Jahres, vor dem smtliche Mitbewerber respektvollst auf die Knie zu fallen haben, egal ob altgedient oder taufrisch. Huldigt dem Knig ! Also, Ihr Freunde des gepflegten,klassischen Death Metals da drauen: ihr drft Scriptures bedenkenlos kaufen, msst dann einfach die Lautstrke anpassen und glckselig lauschend darauf hoffen, da die Band noch einige Jahre / Alben durch die Musikwelt walzt !

> Wertung: 9/10

> Tracklist ( 12 Tracks / 47 Min ):

1. Iterations Of I
2. Scriptures Of Scarlet
3. The Crooked Man
4. Stormcrow
5. Progenitors Of Paradigm
6. Rabid Carnality
7. In Our Hands,The Scars
8. Tear Off These Wings
9. Embrace The Kill
10. Neverwhen
11. The Blight At The End
12. We Are Legion

> Release: 16.10.2020
>Label: Nuclear Blast

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AC/DC: Neues Album "Power Up" am 13.11.2020
Geschrieben am 09.10.2020, 19:12 von UnDerTaker

ac%20dc%20power%20upEine legendren AC/DC sind zurck! Sechs Jahre nach ihrem letzten Studioalbum "Rock Or Bust" wird nun am 13.11.2020 ihre neue Platte mit dem Titel "Power Up" erscheinen.
Zwlf Songs mit typischem AC/DC Sound werden laut Plattenlabel Columbia/Sony auf der Scheibe sein.
Mit "Shot In The Dark" ist seit Mittwoch die erste Single am Start.

Wie findet ihr das Teil?

Vorbestellen knnte schon heute unter dem folgenden Link...

Trackliste:
Realize
Rejection
Shot In The Dark
Through The Mists Of Time
Kick You When Youre Down
Witchs Spell
Demon Fire
Wild Reputation
No Mans Land
Systems Down
Money Shot
Code Red



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Review: Varathron - Glorification under the latin Moon
Geschrieben am 08.10.2020, 12:12 von ALUCARD

Varathron - Glorification under the latin Moon

30 Jahre Varathron, das muss gefeiert werden. Dachten sich auch die Griechen und liessen den Jubilumsgig am 4. August 2019 in Sao Paulo mitschneiden. Das Ergebnis liegt nun unter dem Namen "Glorification under the latin Moon" vor.

Aber ganz ehrlich, fr ein Jubilumsalbum ist das Tonmaterial recht lieblos. Gut, die Setliste passt und man hat versucht aus allen Phasen der Geschichte etwas mit ins Programm zu nehmen. Aber vom eigentlich so begeisterungsfhigen sdamerikanischen Publikum hrt man ziemlich wenig, ob das Konzert vor 100 oder 10000 Leuten stattgefunden hat lsst sich nicht rein akustisch nicht raushren. Und auch der Klang ist nicht ideal, Schlagzeug und Gesang sind zu dominant und bertnen die Gitarrenarbeit die bei Varathron ja wichtig ist. Durch diese beiden Punkte kommt zumindest bei mir kein wirkliches Livefeeling auf was schade ist da ich mich auf das Album gefreut habe. Und man sprt auch nichts von einer energiegeladenen Show oder von passender Interaktion mit dem Publikum, eventuell war hier doch schon etwas die Luft raus da der Gig in Sao Paulo der letzte der Tour war.
Aber sowohl fr ein Livealbum als auch fr ein Jubilumsalbum ist das hier echt drftig und macht keinen Spass. Sehr traurig, da die Titelliste genug fr ein berragendes Ausrufezeichen hergegeben htte.

5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 70:20 Minuten
Label: Agonia Records
V: 25.09.2020

01. Cultum Deus Aeternum (Ιntro)
02. Ouroboros Dweller
03. Cassiopeia's Ode
04. Tenebrous
05. Saturnian Sect
06. His Majesty a the Swamp
07. Son of the Moon
08. Unholy Funeral
09. Nightly Kingdoms
10. Lustful Father
11. Flowers of My Youth
12. The River of my Souls
13. The Tressrising Of Nyarlathotep
14. Genesis of Apocryphal Desire
15. Sic Transit Gloria Mundi (Outro)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album....in-moon

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Review: Dystopia - Geen Weg Uit
Geschrieben am 02.10.2020, 10:12 von ALUCARD

Dystopia - Geen Weg Uit

In 10 von 10 Fllen sind Blechblasinstrumente im musikalischen Bereich ein absolutes No-Go fr mich. Aber da die Zahlenreihe ja nicht bei 10 aufhrt gibt es dann natrlich auch noch die Nummer 11. Und das wren dann Dystopia....

Den Hollndern gelingt es dieses bei mir so unbeliebte Instrument so einzubauen das es einfach passt. Es klingt gut, sie bertreiben es nicht damit und es wirkt seltsamerweise auch nicht wie ein Fremdkrper in der Black/Death Mischung von "Geen Weg Uit".
Und das ist nicht die einzige Besonderheit der Scheibe, Dystopia arbeiten auch mit sehr verschiedenen Gesangsarten. Da hrt man Klargesang, postiges Gebrll und heiseres Fauchen bis hin zu suizidgefhrdetem Kreischgesang. Am besten einfach mal "Razernij, Deel II" antesten um einen Einblick in das Facettenreichtum der Scheibe und des Gesangs zu bekommen. Hatte ich schon erwhnt das der Gesang komplett in hollndischer Sprache gehalten ist?

Auch die Musik kann berzeugen, das Gemenge aus Blackmetal und Deathmetal wird mit diversen (post)metallischen Elementen vermischt. Schwelgerisch instrumentale Passagen gleiten so des fteren in chaotische Raserei ber, allerdings ohne das es durcheinander klingt. Das abschliessende "De Dwaas Komt Voor de Redder" schlgt dann nochmal einen ganz anderen Weg ein: zuerst vertrumt und ruhig, dann hochmelodisch und leichtfssig und komplett ohne Gesang.
Die Kombination aus verschiedensten Gesangsarten und der an normalen Hrgewohnheiten vorbeiarbeitenden Instrumentenfraktion machen den Einstieg etwas schwierig, aber aus dem hollndischen Extrembereich (vor allem im Black Metal) ist man es ja gewohnt das es meistens etwas "kaputter" zu Werke geht. Durch diese anfngliche Komplexitt hat man bei weiteren Durchlufen allerdings umso mehr zu entdecken.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:07 Minuten
Label: Wolves Of Hades
V: 25.09.2020

1.Razernij, Deel I 05:06
2.Razernij, Deel II 05:22
3.Razernij, Deel III 04:30
4.Razernij, Deel IV 03:54
5.Van de Meute Vervreemd, Deel I 04:19
6.Van de Meute Vervreemd, Deel II 04:04
7.Van de Meute Vervreemd, Deel III 05:37
8.De Dwaas Komt Voor de Redder 05:07

https://dystopianl.bandcamp.com/

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Review: Johansson & Speckmann - The Germs Of Circumstance
Geschrieben am 01.10.2020, 20:35 von Styx

Was ist besser als ein Rogga Johansson Projekt? Fr viele ein Projekt von Rogga mit einer Legende wie Paul Speckmann. Dieses Projekt nennt sich Johansson & Speckmann und damit hat man auch das fnfte Album am Start, dass den Titel "The Germs Of Circumstance" trgt.

Im Vergleich zu den beiden letzten Alben ist der neue Output wieder etwas mehr straight und aggressiver, das wird auch gleich mit dem Titeltrack "The Germs Of Circumstance" belegt. "One World, One Leader" behlt die Geschwindigkeit bei und wirkt durch seine groartigen Solis etwas eingngiger als der Titelsong (mein Favorit auf dieser Scheibe). Mit "Take The Lion's Share" wird das Gaspedal durchgetreten und ist mit einer der schnellsten Songs auf der Scheibe. "I Was Left To Stare" kommt etwas grooviger und langsamer aus den Boxen. "Generation's Antidote" drckt das Gaspedal auch wieder ordentlich durch und gnnt keine Verschnaufspause und kommt auch mit einer crustigen Seite daher. Mit "Confessions Of A Vital Leader" haben wir einen Song, der eine Brcke zu Album 4 herstellt und schn dster daherkommt und dennoch die Geschwindigkeit der anderen Songs beibehlt. "Provoke The Collective" geht wieder nach vorne los und behlt die Geschwindigkeit durchgehend bei. Der letzte Song auf der Platte ist "Devour, Engage, The Hour, The Rage", hier wird wieder ein Gang zurckgeschalten und kommt mit einem eingnigen Chorus daher, der sich ins Ohr frst.

Lyrisch greift Paul Speckmann viele Dinge der aktuellen Weltpolitik auf, die sich gerade abzeichnen oder schon gelaufen sind und oft fhlt man sich hierbei an Orwell's 1984 erinnert.

Allgemein gefllt mir die Platte noch einen Ticken besser als die letzte, gerade da man sich wieder mehr an der Geschwindigkeit der ersten beiden Platten orientiert und ebenfalls merkt man bei Paul Speckmann eine Verjngungskur, hrt er sich doch wieder an wie auf den frhen Master-Alben und die Lyrics sind besser zu verstehen.

Bewertung: 9/10



Gesamtlnge: 26:16
Label: Soulseller Records
V: 09.10.2020

Tracklist:
01. The Germs Of Circumstance
02. One World, One Leader
03. Take The Lion's Share
04. I Was Left To Stare
05. Generation's Antidote
06. Confessions Of A Vital Leader
07. Provoke The Collective
08. Devour, Engage, The Hour, The Rage

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Johansson-Speckmann-225899484206206/



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