Diese Webseite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren (u.a. in News, Forum, Bildergalerie, Poll) und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren. Es können auch durch eingebundene externe Inhalte wie Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp oder Andere möglicherweise Cookies gesetzt werden. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

This website uses cookies to personalize content and to analyze access on our website. Also it could happen that included external content like Youtube, Facebook, Soundcloud, Bandcamp or others uses cookies. If you use our website you accept the use of cookies.

Hell-is-open

 


Förgjord
Geschrieben am 06.06.2020, 19:59 von Exorzist

 Die finnischen Black Metaller Förgjord veröffentlichen Song vom kommenden neuen Album Laulu kuolemasta, das fünfte Album der Band erscheint am 26.Juni über Werewolf Records.

Die düstere Finnenpower könnt ihr euch mit dem neuen Song "Laulu murtuvan niskan" HIER rein ziehen.

Tracklisting for Förgjord's Laulu kuolemasta
1. Laulu murtuvan niskan
2. Ihitiriekko
3. Surman virta
4. Kostonhetki
5. Kylmyys
6. Polkuni päässä
7. Kaksi kiveä
8. Ruotta
9. Finlandia
10. Veljessurma

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hail Spirit Noir - Eden In Reverse
Geschrieben am 04.06.2020, 12:56 von ALUCARD

Hail Spirit Noir - Eden In Reverse

Das die Band mal aus einer schwarzmetallischen Ecke kam hört man bei "The first Ape on Earth" kurz raus, ansonsten ist davon heutzutage nichts mehr vorhanden. Aber Personen die die Band kennen wissen das natürlich und können gut damit leben weil HSN viel mehr bieten als einfache Schwarzmalerei.

Ich habe mich des öfteren gefragt wem ich dieses Album empfehlen könnte. Aktuell würde ich sagen das hier Leute mal reinhören sollten die "Tuonela" von Amorphis im Schrank stehen haben. Und "mit im Schrank stehen" meine ich nicht das sie dort ihr Dasein fristet weil es irgendwann mal ein Verlegenheitskauf war sondern die Empfehlung ist an die gerichtet die die Scheibe auch des öfteren mal auflegen. Ebenso ein Ohr riskieren kann man wenn man von selbiger Band die seventieslastigen ruhigen Teile von "Elegy" mag.

"Eden In Reverse" schwebt irgendwo zwischen 70er und 80er, aber in gut. Also keine Schlaghosen, keine auftoupierten Haare usw.. Kraftvoller Rock bis hin zu frühzeitlichem Metal ist das Grundgerüst, immer etwas psychedelisch und "abgespact" inklusive Synthieflächen und verschwurbelten Keyboardklängen die von der Atmosphäre in aktuelle Streamingschlager wie "Stranger Things" passen.
Aber die Band verzettelt sich bei all dem nicht in drögem Geklimper, die schon erwähnte kraftvoll rockende Note bleibt das Leitthema. Um dieses herum baut man scheuklappenfrei dies und das ohne das Gebilde zu sehr zu zerfasern. Da sind mal ein bischen Pink Floyd ("Incense Swirls"), dann etwas Hawkwind, folkige Melodien ("Crossroads" mit Gastsänger Lars Nedland von Borknagar) und und und....
Es gibt viel zu entdecken, HSN gelingt es aber den Hörer im ersten Anlauf gefangen zu nehmen da die Titel recht luftig und "catchy" rüberkommen und das ganze "Drumherum" nie ausufert. Die eigentliche Tiefe, die Details, die offenbaren sich dann nach und nach und machen das Album zu einer sehr spannenden Angelegenheit. Hilfreich ist dabei natürlich auch der harmonische Gesang der teilweise mehrstimmig oder überlagernd dargeboten wird und die transparente Produktion.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 43:46 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 19.06.2020

1.Darwinian Beasts
2.Incense Swirls
3.Alien Lip Reading
4.Crossroads
5.The Devil's Blind Spot
6.The First Ape on New Earth
7.Automata 1980
8. Incense Swirls (Synthwave Remix)*  
9. Ever-shifting Tunnels (Bonus)*
*Digipak CD exclusive tracks  

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/eden-in-reverse

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Solothus - Realm of Ash & Blood
Geschrieben am 04.06.2020, 10:33 von ALUCARD

Solothus - Realm of Ash & Blood

Das ist schon das dritte Album der finnischen Death Doomer Solothus, ich muss gestehen ich habe vorher von der Band noch nie was gehört. Aber Promo sei Dank wurde das geändert.

Wie so oft bei solchen Veröffentlichungen muss man in einer gewissen Verfassung oder Stimmung sein um sich darauf einzulassen. Bei sonnigen 30 Grad funktioniert das bei mir einfach nicht, heute ist es zugezogen und regnerisch und die Scheibe ist dazu der Soundtrack.
Finnland und Death/Doom, das passt einfach. Gab ja schon eine Menge beeindruckender Genrevertreter aus dem Land der 1000 Seen, Solothus reihen sich da problemlos ein. Wie die Landsmänner von Krypts sind auch Solothus nicht in einem Geschwindigkeitsbereich gefangen sondern variieren das Tempo immer mal wieder, von zähem Zeitlupendoom bis zu flott melodischem Deathmetal spannt sich auf "Realm of Ash & Blood" der Bogen. Diese finstere Mischung garniert man noch mit fast schon klassisch tönenden Gitarrensolos durch die man des öfteren aus der Lethargie gerissen wird die die Finnen vorher so schön aufgebaut haben.
Das knackig klare Soundbild sorgt dafür das sich sowohl die walzenden Doomwellen als auch die teils schon positiv wirkenden Deathmelodien ungehindert den Weg in ihr Ziel bahnen. Damit das alles aber nicht zu sehr ins helle Licht gerückt wird hat man mit Sänger Kari einen Mann am Mikro der auch den letzten Funken Hoffnung zerstört. Tiefe Growls, seeehhhhr tiefe Growls.
Die Songtitel sprechen für sich, textlich richtet man den Blick stets abgewandt vom Licht.
Als Tip zum antesten würde ich "A Rain of Ash" wählen, hier bewegt man sich innerhalb der ersten vier Minuten im kompletten Bereich von Funeraldoom bis zu Deathmetal inklusive metallischem Solo. Und dann kommen ja noch sechs weitere Minuten....

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42:40 Minuten
Label: 20 Buck Spin
Vö: 27.03.2020

1.Father Of Sickness 05:38
2.The Watcher 04:58
3.The Gallows' Promise 08:57
4.Last Breath 02:16
5.Below Black Waters 05:42
6.Chasm Of Shattered Bones 05:05
7.A Rain Of Ash 10:03

https://listen.20buckspin.com/album/realm-of-ash-and-blood

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Temple of Dread
Geschrieben am 02.06.2020, 20:20 von Exorzist

 Die ostfriesischen Deather von Temple of Dread hauen demnächst ihr neues Album "World Sacrifice" heraus. Das neue Album erscheint am 24.Juli über Testimony Records!
Das Album entält acht neue Songs und das Morgoth Cover "Sold Baptism", veredelt wird das gute Stück von einem Artwork des amerikanischen Künstlers Jesse Peper.

Den Titelsong Worls Sacrifice könnt ihr euch HIER anhören.

Tracklist:
1. World Sacrifice
2. Commands From A Black Soul
3. Enforcers Of The Vile
4. Symbiotic Delusion
5. Machine
6. Alive I Ro
7. Dedication
8. Sold Baptism (Morgoth Cover)
9. Blood Craving Mantra

TEMPLE OF DREAD was spawned in 2017 by guitarist/bassist Markus Bünnemeyer and his school friend Frank Albers (lyrics). Along with drummer/producer Jörg Uken (Soundlodge Studios) and vocalist Jens Finger (Slaughterday) the first full-length album “Blood Craving Mantras” was already recorded in late 2018 and released in 2019.

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Centinex - Death in Pieces
Geschrieben am 30.05.2020, 12:22 von ALUCARD

Centinex - Death in Pieces

Die Geschichte dürfte bekannt sein: Aus Centinex gingen einst Demonical hervor, später wurde die Band wiederbelebt. Warum habe ich nie so richtig verstanden, ist aber auch egal. Auch im Hause Centinex hat sich das Besetzungskarusell des öfteren gedreht, Martin Schulman ist das einzig verbliebene Gründungsmitglied.

Doch der Bandchef hat die Zügel fest in der Hand, am Rezept vom schwedischen Death Metal hat sich nichts geändert. "Death in Pieces" brummelt aber nicht finster sondern klingt eher etwas dünnhäutig. Dem Material fehlt einfach die Durchschlagskraft was wohl auch an der recht modernen Produktion liegt, mir ist das zu sauber und klar. Gleiches gilt für Neusänger Henrik, seine gleichbleibende Performance passt nicht zur Musik. Er shoutet eher als er growlt und würde in einer Hardcorekapelle eine bessere Figur abgeben. Schade, ein kraftvoller Gesang könnte hier noch viel wiedergutmachen, die Songs an sich funktionieren gut wenn man vom Soundbild mal absieht. In punkto Songwriting ist erkennbar wo die Reise hingehen sollte, die Umsetzung ist dann irgendwo nicht geglückt.

Wie gesagt, warum Centinex einst wiederbelebt wurden habe ich nicht verstanden. "Death in Pieces" ändert daran nix. Junge Kapellen aus Europa wie Lik, Organic oder Ontborg machen da vieles besser.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 33:26 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 29.05.2020

1.Only Death Remains 02:48
2.Derelict Souls 03:58
3.God Ends Here 02:55
4.Tomb of the Dead 03:51
5.Human Torch 02:58
6.Pieces 02:08
7.Cauterized 03:08
8.Beyond the Dark 03:28
9.Sacrifice 03:38
10.Skin Turning Grey 03:43

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/death-in-pieces

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Evil Warriors - Schattenbringer
Geschrieben am 29.05.2020, 22:18 von Nabu

Evil Warriors - Schattenbringer

Oh, schau! Die Todescombo aus Leipzig hat nach ihren Alben 2011 und 2018 eine neue EP am Start. Vier Tracks, sehr fein, da kann ich doch mal eben schnell ein Review machen – Pustekuchen! Kann ja keiner ahnen, dass ihre EP eine Laufzeit von 45 (!!!) Minuten hat. Besonders bei „-„ (ich habe nichts vergessen, die Titelbezeichnung ist tatsächlich so) scheint sich die Band so richtig ausgekotzt zu haben. Satte 22 Minuten erwartet den Hörer da. Aber erst mal alles auf Anfang. Attacke!

Die Jungs scheinen sich mit dem Opener „Fliege“ etwas zurückgehalten zu haben. Zumindest was die Laufzeit angeht. Mit „nur“ 5 Minuten haben wir hier das Küken im Nest. Allerdings weiß sich dieses durchaus zur Wehr zu setzen. Das erste Drittel kommt ganz ohne Gesang aus. Fesselnde Rhythmen und klirrende Riffs zeigen ihre Wirkung. Wenn Beast dann seine Stimme entfesselt – und an der Stelle sei mal angemerkt, dass sein Künstlername sehr passend gewählt wurde – mischt sich ein großes Maß an Unbehagen und bedrückender Gefahr in die Musik. Sehr schön! Der Wechsel zur Nummer zwei, „Wahrheit“, erfolgt effektiv und schnörkellos. Auch hier wird der Hörer erstmal von einem klassischen, minimalistischen, kalten, eingängigen Riff in Empfang genommen, bevor Beast seinen grenzenlos scheinenden Hass akustisch dazugibt. Das Ganze gelingt ohne, dass Alastor (Gitarre), Metnal (Bass) oder Exesor (Schlagzeug) in den Hintergrund gedrängt werden – sehr löblich!

Genau wie seine beiden Vorgänger kommt auch das titelgebende Stück „Schattenbringer“ zu großen Teilen ohne Vocals aus. Und funktioniert dabei ganz fantastisch. Die Arbeit die hier an den Instrumenten abgeliefert wird ist nicht zu verachten. Konstant wird eine greifbare, kalte, bedrohliche Atmosphäre erzeugt die auch immer wieder mit – teils unerwarteten – Melodieläufen und einer beständigen Eingängigkeit überzeugen kann.

Kommen wir zum Elefanten des Albums: „-„. Ich würde den Song gerne als atmosphärisch-sphärisches Experiment bezeichnen. Eine in sich selbst abgeschlossene Klangreise mit Höhen und Tiefen, Wärme und Kälte, Tempo und Trägheit. Ungewohnt, unerwartet und erstmal etwas unangenehm vermag mich das gewagte Stück im Endeffekt trotzdem zu begeistern. Wirklich gut beschreiben kann ich es nicht – da müsst ihr schon selber reinhören!

Alles in allem eine mehr als gut gelungene EP die richtig viel Bock auf mehr macht.


Anspieltipp: -

Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlänge: 43:45
Label: Into Endless Chaos Records
VÖ: 20.07.2020

Tracklist
1. Wahrheit
2. Fliege
3. Schattenbringer
4. -


Website der Band: https://www.facebook.com/Evil.Warriors.Excess[/URL]

(4 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Ayyur - Balkarnin
Geschrieben am 26.05.2020, 22:31 von ALUCARD

Ayyur - Balkarnin

Black Metal aus Tunesien hat Seltenheitswert, könnte aber in der Form gern öfters kommen.

Teil 1 schwebt zaghaft herein und entwickelt sich zu einem atmosphärisch sehr schönen Stück mit gedrosseltem Tempo und flirrenden Gitarren. Als sehr angenehm empfinde ich den Gesang, düster krächzend und irgendwie geheimnisvoll. Nach dreieinhalb Minuten fährt die Musik komplett runter und es entsteht eine sakral-okkulte Stimmung der man gespannt lauscht. Dann nimmt das Duo seine Arbeit wieder auf und führt das Stück so weiter wie es begann.
Teil 2 empfängt den Hörer flotter und wieder mit diesem mysteriösen Gesang und einer etwas entrückt klingenden Gitarre die schon fast wavige Melodien anstimmt. Aber das passt sehr gut zusammen. Allerdings wird es dann etwas unkontrolliert um die dritte Minute herum und man verliert etwas den roten Faden, fängt sich dann aber wieder. Dennoch bleibt das Stück an sich etwas orientierungslos und wabert ohne klare Aussage durch den Raum. Und im Vergleich zu Teil 1 fehlt hier einfach das "gewisse Etwas", das Alleinstellungsmerkmal.
Insgesamt aber eine gute Sache, ich mag auch den rohen Klang der zwei Titel. Gerne mehr davon, wünschenswerter wäre dabei wenn es mehr in Richtung von Teil 1 geht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 14:19 Minuten
Label: Dead Red Queen Records / Bad Moon Rising
Vö: 27.03.2020

1.I 07:19
2.II 07:00

https://ayyur.bandcamp.com/

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hadewijch - Herbal Noise
Geschrieben am 23.05.2020, 13:15 von ALUCARD

Hadewijch - Herbal Noise

Ein Titel, 19 Minuten lang, als Genre wird Doom/Post-Rock/Shoegaze angegeben. Klingt nach Langeweile, richtig?

Muss aber nicht sein wenn es so präsentiert wird wie es die Jungs von Hadewijch machen. Kein dröges Rumgeklimper, kein verharren in doomiger Tranigkeit, kein selbstverliebtes Instrumentengewichse.
Von vorne bis hinten ist "Salvia" in Bewegung, peinliche "wann geht es denn weiter" Momente bleiben aus. Der Titel wird zügig aufgebaut und verändert sich immer wieder. Mal dröhnend, mal träumend, mal wüstenartig, mal urban. Und da sich das alles wie gesagt "im Fluss" befindet macht es einfach Spass da zuzuhören und sich mittreiben zu lassen. Grösstenteils rein instrumental, somit stört auch nicht ständig irgendwelcher Gesang beim Kopfkino.

“No cult! No worship! No religion! Just the sun to unveil nature from the earth, a light who shines in the abyss! We are Hadewijch!”

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 19 Minuten
Label: Electric Valley Records
Vö:08.05.2020

01: Salvia

https://evrecords.bandcamp.com/album/hadewijch-herbal-noise-ep
https://hadewijch.bandcamp.com/album/herbal-noise

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Fuck The Commerce Festival 2021
Geschrieben am 22.05.2020, 11:10 von UnDerTaker

ftc%202020Das Fuck The Commerce hat nach der Absage bereits am Billing für 2021 gearbeitet und kann den Großteil der für 2020 bestätigten Bands auch im nächsten Jahr präsentieren. Man sei dabei weitere Bands zu rekrutieren. Auch das FTC bietet euch ein Supporter-Shirt an, womit ihr das Festival wegen der Absage 2020 finanziell und visuell unterstützen könnt.
Der FTC Termin für 2020 ist 12. - 15-5.2021 in Röbel / Müritz.

FTC auf Facebook

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: The Committee - Utopian Deception
Geschrieben am 21.05.2020, 13:32 von ALUCARD

The Committee - Utopian Deception

Maskierter Black Metal, next Round?

Das wäre dann doch zu einfach und würde dem Album nicht gerecht werden.
Nach dem (erwartbar) mächtigen gemächlichen Einstieg von "Awakening – Unimaginable" ziehen die Belgier das Tempo (unerwartet) an und befinden sich somit im Fahrwasser von deftigem Black Metal ohne an Wucht und Macht zu verlieren. Kurze akustische Einspieler bremsen den Titel immer wieder ab bevor die nächste Welle auf dich zurollt.
"Lexi-Con – Radical" braucht keine Warmlaufphase, dem Titel entsprechend prügelt der Track radikal und zornig auf dich ein. Damit liegt man sehr nah an neuzeitlich tönenden Black Metal aus nordischen Landen der seine Wurzeln nicht vergessen hat. Eleganz und Melodien stehen hier eher im Hintergrund, dennoch gelingt es dem Titel den Hörer aufgrund seiner tiefschwarzen Aura in den Bann zu ziehen.
Erhofft sich der Hörer beim Beginn von "Infection – Sensible" noch eine Atempause so wird er kurz darauf schwer enttäuscht. Das Tempo ist zwar nicht mehr so hoch wie beim Titel zuvor, an Dunkelheit und Wucht hat man nicht trotzdem verloren. Vor allem der fast ständig präsente Gesang macht das Stück sehr eindringlich.
Grosse Melodien bekommt man dann bei "Harrowing The Sane - Popularization" serviert, durch die Ansiedlung im Midtempo schiebt sich das Stück mächtig walzend durch die Boxen. Nach zweieinhalb Minuten ziehen die Jungs das Tempo aber wieder an was ich schade finde. Dann nämlich klingt das Material sehr gewöhnlich und unterscheidet sich wenig von den vorangegangenen Titeln. Dankenswerterweise schraubt man nach 4 Minuten wieder am Geschwindigkeitsregler und begleitet das mit dieser hymnischen Melodie vom Anfang. Doch leider währt die Freude nicht lange, durch die darauffolgenden diversen Tempowechsel wirkt der Titel etwas zerrissen.
Weiter geht es mit "Ossification – Law", einem ebenso düsteren Schwarzfuss. Da sich im Verlauf des Titels aber nicht viel ändert ist hier der Grat sehr schmal zwischen hypnotischer Dunkelheit und gepflegter Langeweile, kommt dann jeweils auf den Hörer und/oder die Tagesform an.
"Ashes – Norm" gefällt mir als Abschluss am besten, dieses leidende Geräusch unidentifizierbarer Herkunft das sich durch den ganzen Song zieht gibt dem Track eine besondere Note und hebt ihn vom Rest ab. Dazu kommen noch die herrlichen Momente der Midtempowalzen.

Viel Black Metal, viel Dunkelheit, viel Wucht. Teilweise eingängig, teilweise muss man sich die Schönheit erarbeiten. Störend finde ich das zu sauber und technisch tönende Schlagzeug. Ebenso klingt die Band auf Dauer im schnelleren Tempo etwas austauschbar und verliert ihr eigenes Gesicht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Folter Records
Vö: 29.05.2020

1. Awakening – Unimaginable 6:29
2. Lexi-Con – Radical 6:48
3. Infection – Sensible 7:57
4. Harrowing The Sane - Popularization 8:53
5. Ossification – Law 8:07
6. Ashes – Norm 7:40

http://thecommitteeband.weebly.com/

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Sepulchral Curse
Geschrieben am 21.05.2020, 11:48 von Exorzist

 Das Decibel Magazine präsentiert einen neuen Song der finnischen Deather Sepulchral Curse. Wer auf Bands wie Demilich, Adramelech, Convulse oder Demigod steht sollte die Band mal antesten. Das neue Album erscheint am 31.Juli über Transcending Obscurity Records.

Checkt den neuen Song ‘Into the Depths Unknown’ HIER

Track listing -
1. From Within the Bowels of the Earth
2. Swarming Blackness
3. Into the Depths Unknown
4. Eyes Inside
5. Church of Loss
6. Dead Stars Drawing Spirals
7. Maan Tuhkien Uneen

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Afsky - Ofte jeg drømmer mig død
Geschrieben am 16.05.2020, 14:51 von ALUCARD

Afsky - Ofte jeg drømmer mig død

Afsky ist das One-Man Projekt vom auch bei Solbrud tätigen Ole Pedersen Luk, im Underground ist dieser spätestens seit dem "Sorg" Album bekannt.

Wer mit Einmannbands nur Rumpelpumpel verbindet der wird von "Ofte jeg drømmer mig død" überrascht sein, eine komplette Band könnte das auch nicht besser.
Das Album nahm mich von der ersten Sekunde an gefangen, der Moment wie sich "Altid Veltilfreds" hinter der Akustikgitarre anschleicht ist einfach wundervoll. Momentaner Übersong ist für mich das abschliessende "Angst". Leichte Anklänge der Atmosphäre von Filosofem, herzerwärmende Gitarrenmelodien und ein Gesang der unter die Haut geht: Mehr braucht es nicht um glücklich zu sein.
In seiner Gesamtheit fasziniert das Album einerseits durch abweisende Kälte, dem entgegegen stehen die warmen, sich stehts wiederholenden Melodien die kaskadenartig für wollige Schauer sorgen. Das Tempo bleibt dabei im angenehmen Bereich, selbst wenn Meister Ole mal zügiger zu Werke geht (Imperia) ist das alles noch stimmig und nachvollziehbar. Wie im Eröffnungstitel nachzuhören ist wird das sportlich gallopierende Schlagzeug durch die hymnischen Gitarren etwas eingebremst, dadurch ergibt sich eine sehr interessante Stimmung.
Über die erste Begeisterung schleichen sich die Melodien in dein Ohr durch die du das Werk bei weiterem Genuss ins Herz schliessen wirst. Frostige Melodien, aber so voller Gefühl und Leidenschaft das es einfach eine Freude ist zuzuhören.
Dem ganzen zuträglich ist natürlich auch der leicht kratzige Klang der aber noch genug Raum für die Feinheiten lässt.

By the Way liebe ich Vendetta Records noch dafür das sie Downloadpromos im WAV Format bereitstellen, wenn schon elektronisch dann auch in der bestmöglichen Variante. Dankeschön.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45:36 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 12.05.2020

1.Altid veltilfreds 07:10
2.Tyende sang 08:38
3.Imperia 06:36
4.Bondeplage 07:00
5.Stemninger 07:27
6.Angst 08:42

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/ofte-jeg-dr-mmer-mig-d-d
https://afsky.bandcamp.com/album/ofte-jeg-dr-mmer-mig-d-d

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Neues ...and justice for art Vol.3 Buch
Geschrieben am 14.05.2020, 08:53 von Bang-Bus

Hallo zusammen,

mich hat eine E-Mail von Ramon Oscuro Martos erreicht, der Author der „and justice for art“ Bücher. Wer die beiden ersten Bücher kennt, weiss, worum es geht. Excellente Bücher über Coverart von Metalscheiben. Es gibt dazu auch n Bericht im Metal Hammer. Einfach mal „and justice for Art“ googlen.

Für den Druck der Bücher macht er immer ne Crowdfunding Kampagne auf BigCartel (kann man auch googlen).
Man spendet 15$ , bzw. kauft damit ein Vorkaufsrecht und bekommt dieses Geld dann, wenn das Buch in den Druck geht als Rabatt auf die 35$ Kaufpreis zurück.

Er sucht wieder Käufer für das Buch. Es ist auf 700 Einheiten limitiert.

Es sind wirklich geile Bücher und er freut sich über jeden Metalhead der mitmacht.

Wer also Lust auf so ein tolles Buch hat, kann dort mitmachen.

Man kann ihn auch direkt kontaktieren und Vorab Fragen stellen : andjusticeforart@gmail.com

Die Crowdfunding Kampagne für das 3. Buch findet man hier:
https://andjusticeforart.bigcartel.com/products

Dort kann man glaube ich auch noch Restexemplare der ersten beiden Bücher erwerben.

Er steckt echt viel Herzblut in diese Bücher und sie sind wirklich eine tolle Ergänzung zur Musik.

Wer also Bock hat ihn zu unterstützen und damit ein tolles Buch zu erwerben, kann dies gerne tun.

In diesem Sinne.....Metal on!

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Snake Tongue - No Escape No Excuse
Geschrieben am 11.05.2020, 14:38 von ALUCARD

Snake Tongue - No Escape No Excuse

Lobenswert ist hier die Weise wie das Album zur Besprechung eingereicht wurde: als Vinyl. Dafür schonmal vielen Dank.

"Meet Snake Tongue where the worlds of ”All pigs must die, Tragedy, Skitsystem, His hero is gone, Martyrdöd” collide in a big bang."
Grosse Namen mit denen die schwedische Truppe da um sich wirft, da bekommt man natürlich eine gewisse Erwartungshaltung. Wird diese erfüllt? Zum Teil.
Rumpeln und bollern tun die Songs ordentlich, Leidenschaft, Blut, Schweiss und Tränen sind spürbar, ebenso das Feuer das in den Jungs brennt. Ohne Umschweife werden dir die 4 Titel entgegengeschleudert, Tempo und Intensität geben sich die Klinke in die Hand. Bei all der Wut kommen aber auch die melodischen Anteile nicht zu kurz die die Erwähnung der oben genannten Bands rechtfertigen. Crustpunk, D-Beat, rumpeliger Deathmetal und Grindcore vermischen sich zu einem unheilvollen Energieball. Und nach 11 Minuten ist der Zauber auch schon wieder vorbei...
Bei all dem fehlt mir allerdings etwas die Durchschlagskraft, ein fetterer Sound hätte das Teil zur unschlagbaren Waffe gemacht.

7 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 11 Minuten
Label: The Sign Records
Vö: 15.02.2019

1.Corrupted Beat 02:35
2.Dystopian Slumber 03:19
3.Derailed 02:06
4.The Hammer & The Nail 03:29

https://snaketongue.bandcamp.com/album/no-escape-no-excuse

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Forgotten Tomb - Nihilistic Estrangement
Geschrieben am 11.05.2020, 14:06 von ALUCARD

Forgotten Tomb - Nihilistic Estrangement

Die wandelfähigen Italiener legen mit "Nihilistic Estrangement" ein neues Album vor das sie von einer anderen Seite zeigt. Anfangs noch im depressiven Bereich unterwegs und als Shining Kopie belächelt steigerte sich die Band von Album zu Album und wahrte trotz stilistischer Korrekturen stets ihr Gesicht.

"Karg" ist ein Begriff der zu "Nihilistic Estrangement" passt, nihilistisch, misantrophisch, abweisend. Also alles was Black Metal ausmacht. Doch es ist kein typisches Black Metal Album, dazu ist es zu undramatisch. Keine grossen Gesten, kein Feuerwerk.
"Nihilistic Estrangement" lebt von den mahlenden Momenten, der ständigen Wiederholung, dem "nicht nachlassen". Sie nehmen dich in den Würgegriff, legen dir Daumenschrauben an, wirken auf dich ein.
Das macht das Album erstmal sehr unzugänglich, es ist sehr kalt und von dir abgewandt. Doch der Klang fasziniert mehr und mehr und man lässt sich hinabziehen, was auch immer einen dort erwartet. Das es dabei eben nicht wie ein typischen Black Metal Album tönt liegt auch an der Aufnahmemethode: Forgotten Tomb verwendeten Studiomaterial aus den 60er bis zu den 80er Jahren, viel Analoges. So erschafft man das Paradoxum das das Album trotz der kalten und schroffen Aura sehr warm und angenehm klingt. Durch diese Wärme wird die Schwere und Tiefe der Titel sehr gut transportiert und wirkt noch eindringlicher. Hilfreich ist es dabei natürlich auch das das Album sich nie in übertriebenem Tempobereichen bewegt, weder nach oben noch nach unten.

Vor - und Nachteil der Scheibe: Sie klingt wie aus einem Guss. Vorteilhaft ist dabei das man sich dadurch voll auf das Werk einlassen kann und nicht durch unpassende Wechsel rausgerissen wird. Nachteil: es fehlen die besonderen Momente, die dich trotz aller Faszination nochmal richtig mitreissen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 08.05.2020

1.Active Shooter 08:32
2.Iris' House Pt. I 05:21
3.Iris' House Pt. II 06:14
4.Distrust³ 06:02
5.Nihilistic Estrangement 08:43
6.RBMK 05:48

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/nihilistic-estrangement

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: CONQUEST ICON - "Empire Of The Worm"
Geschrieben am 10.05.2020, 15:16 von Cosmower

CONQUEST ICON
Empire Of The Worm





Immer und immer wieder Polen. Das dort ansässige Label GODZ OV WAR - Productions zieht öfter mal einen tod- oder schwarzmetallischen Joker aus dem Ärmel und so serviert das Label dieses mal in Form seiner Landsmänner CONQUEST ICON wieder einen weiteren Kracher aus dem Death Metal – Segment. Die aus Warschau stammende Band wurde wohl 2009 gegründet und ich hab ihren Namen natürlich noch nie gehört, wobei ich mich da dieses mal recht gut rausreden kann, denn seit dem Debüt – Album  anno 2010 ist nicht wirklich was passiert ist. Somit handelt es sich bei „Empire Of The Worm“ also um das zweite Scheibchen der Band und das Ding ist ein richtiger Killergerät. Schon allein die brachiale, bassbetonte Produktion treibt mir die Freudentränen in die Augen. So kommt einem die Musik als eine massive Wand entgegen, die aber reichliche wie auch sehr deutlich wahrzunehmende Ornamente auf ihrer Oberfläche trägt. Trotz aller Wucht bleibt das Soundgewand angenehm klar, so daß einzelne Instrumente ( wie auch der Gesang ) und kompositorische Finessen nicht in einem Brei untergehen.  Genau so einen Sound wünsche ich mir bei einer Death Metal – Scheibe. Stilistisch bewegt man sich  in einer Richtung von Bands wie den mächtigen INCANTATION. Es klingt bösartig und brutal. Dies gilt auch für
einen weiteren Punkt , der meine große Freude an „Kingdom of the Worm“ erklärt : die Stimmlage von Mr.Blakk, der sich primär wunderbarste, tiefe Growls aus dem Gedärme presst. Auf Stimmungstöter wie Klargesang wird hier komplett verzichtet,so daß das Resultat insgesamt stets ein tiefschwarzer Hassbatzen bleibt.
Somit wäre eigentlich alles gesagt. CONQUEST ICON sorgen nach BLACK CURSE dieses Jahr für mein zweites Freudentänzchen hinsichtlich Death Metal – Tonkunst. Zuletzt kann ich einzig jedem mit Nachdruck ans Herz legen, sich diesem vertonten Orkan hinzugeben und die Scheibe schnell einzusacken.

Wertung: 8,5 / 10


> Tracklist:

1. Vermin
2. Sacrificial Circle
3. Deathlike Shadows Rising
4. Unholy Death Metal
5. Empire of the Worm
6. Toward Darkness
7. Behold the Flames of hell
8. Pilgrim of Doom
9. Crowm the Beast
10. Here and Beyond

> Release: bereits erschienen ( März 2020 )
> Label: Godz Ov War Productions


Volle Dröhnung aus der Tube !



(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Mercyless
Geschrieben am 10.05.2020, 13:13 von Exorzist

 Die französischen Kult Death Metaller MERCYLESS haben einen Teaser zu ihrem siebten Album "The Mother of All Plagues" veröffentlicht. Das neue Album wird am 21.August via XENOKORP zu haben sein. Preorder zu "The Mother of All Plagues" startet am 18.Mai.

Checkt den Teaser hier an:



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Party.San Open Air 2021
Geschrieben am 06.05.2020, 14:22 von UnDerTaker

psoa%202021Das Party.San Open Air hat den Termin und Bands für 2021 bekanntgegeben, sowie ein Statement zum Umgang mit den Tickets für 2020.

Statement vom PSOA zu den Bands: » Wir konnten ca. 80% des Lineups für nächstes Jahr gewinnen und sind zuversichtlich alsbald mehr Bands bestätigen zu können.
Das PSOA2021 wird vom 12 bis 14. August in Schlotheim stattfinden - bezüglich VVK und weiteren Infos rund ums Festival halten wir euch auf dem Laufenden.«

Statement vom PSOA zum Umgang mit den Tickets von 2020: » Party.Sanen!
Lange musstet ihr auf ein Statement von uns warten und wir sind euch für die Geduld mit uns zu Dank verpflichtet. Auch wir haben lang überlegt, um euch eine Lösung in Hinblick auf bereits gekaufte Tickets zu präsentieren, die für alle Beteiligten zufriedenstellend sein sollte: Hierbei gibt es grundsätzlich 2 Möglichkeiten, je nachdem ob ihr euer Geld zurück haben wollt oder das Ticket gleich für ein Jahr im Voraus behaltet:

Variante 1 = TICKET FÜR 2021 BEHALTEN: Jedes Ticket, dass für das Party.San 2020 erworben wurde, erhält automatisch und ohne Aufpreis Gültigkeit für das Party.San Metal Open Air 2021 bis einschließlich 15.08.2021. Dazu musst du das Ticket an der Bändchenkasse deines Lieblingsfestivals 2021 vorlegen und gegen das Einlassbändchen tauschen. Nach Ablauf des Festivals verfällt das nicht eingelöste Ticket.

Variante 2 = GELD ZURÜCK: Jeder von euch, der sich bereits ein Ticket für das Party.San Metal Open Air 2020 gekauft hat, hat das Recht, dieses an uns zurückzugeben und sein sauer verdientes Geld zurückzufordern. Dazu bitten wir euch das Widerrufsformular unter >>www.cudgel.de/widerrufsbelehrung << auszudrucken und uns das/die erworbene(n) Ticket(s) via Einschreiben zurückzuschicken. Wir werden euch umgehend (binnen 5 Arbeitstagen nach Eingang des Einschreibens), den Nennwert des Tickets (zzgl.. der VVK Gebühr) und die Kosten des Rückversands (3,30€ max!) auf das von euch zur Zahlung verwendete Konto/Paypal- Konto erstatten.«

(4 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Ulcerate - Stare Into Death And Be Still
Geschrieben am 02.05.2020, 13:31 von ALUCARD

Ulcerate - Stare Into Death And Be Still

Kurz nach Veröffentlichung hier das Review bzw. der Versuch etwas in die Tasten zu klimpern das man selber noch nicht so richtig in Worte fassen kann.....

"Stare Into Death And Be Still" möchte nicht dein Freund sein, das zeigt es dir von der ersten Sekunde an. Sperrig dringen die Klänge vom Opener "The Lifeless Advance" an dein Ohr, daran wird sich im weiteren Albumverlauf auch nichts ändern. Schwer nachvollziehbare Songverläufe, teils chaotisch, beschäftigen deine Hörgewohnheiten und fordern sie heraus. Herausfordernd, ja das passt auch gut als Schlagwort für das Album. Ulcerate bieten dir einen schwer verdaulichen Brocken an, inwieweit du damit klar kommst ist dein Problem.
Der Einstieg ist somit schwer, aber diese Finsternis die mit den Titeln transportiert wird fasziniert. Nicht greifbar, aber fühlbar. Hat man sich durch den ersten Titel gearbeitet dann wird das Werk auch offener, "Stare Into Death and Be Still" (die zweite Häfte!!!), "Inversion" oder auch das darauffolgende wuchtig klaustrophobe "Visceral Ends" bieten lichte Momente in denen so etwas wie eine feste Songstruktur erkennbar wird. Mithilfe dieser hellen Flecken setzt sich das Werk fest und bietet Wiedererkennungswert für die nächsten Durchläufe. Und die braucht es um "Stare Into Death and Be Still" zu erfassen und zu verstehen, ich muss gestehen ich bin immer noch dabei.
Bei all dem ist das Album allerdings nicht anstrengend auch wenn es vielleicht so klingt. Man lauscht gespannt den ganzen Irrungen und Windungen der einzelnen Titel, lässt sich vom Album gefangen nehmen und taucht tief in die Welt ein die Ulcerate hier klanglich vor einem ausbreiten. In dieser dissonaten Landschaft finden sich dann immer mehr kurze melodische Fetzen, durch diese ergibt dieses musikalische Puzzle immer mehr Sinn und das Werk gewinnt an Macht.
Klanglich ist "Stare Into Death and Be Still" über jeden Zweifel erhaben, sauber und druckvoll ist der Weg der gewählt wurde um das Geschaffene in dein Ohr zu transportieren. Schmutz und Rumpel würden hier nur stören, durch die akustische Transparenz schaffen es Ulcerate das die Songverläufe nachvollziehbar bleiben.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 58:29 Minuten
Label: Debemur Morti Productions
Vö: 24.04.2020

1.The Lifeless Advance 07:01
2.Exhale the Ash 06:19
3.Stare Into Death and Be Still 08:24
4.There is No Horizon 07:02
5.Inversion 07:05
6.Visceral Ends 05:40
7.Drawn Into the Next Void 08:37
8.Dissolved Orders 08:15

https://ulcerate.bandcamp.com/album/stare-into-death-and-be-still

(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Goatkraft / Goathammer - Cemetary Violence Tape [out soon]
Geschrieben am 30.04.2020, 07:24 von Sol Records

Out soon on Bleak Bone Mortualia



BBM is proud to unleash a bestial onslaught to lay ultimate waste to everything and everyone. This lim. 100 pro-tape pairs GOATKRAFT's shredding, pounding and merciless Northern Black/Death bestiality (including a guest vocal appearance of Iron Bonehead's very own PK) with the congenial perverted barbarity of Canada's morbid GOATHAMMER. The result is a true inhuman union of utter blasphemic destruction to sadistically rape your speakers!

Stream: Goatkraft / Goathammer - Cemetary Violence

www.bleakbone.com

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

ABYSMAL DAWN - Fetter Death Metal aus LA
Geschrieben am 24.04.2020, 12:59 von UnDerTaker

abysmal dawnDie Los Angeles Death Metal Master ABYSMAL DAWN haben ein 3D Lyric Video zum Track 'Coerced Evolution' veröffentlicht. Der Song kommt vom kürzlich bei Season of Mist veröffentlichten Album 'Phylogenesis'.
ABYSMAL DAWN zum Video: » The basic idea behind the lyrics is that some time in the near future, human life on Earth will have become unsustainable. In turn, a certain portion of the population will forcibly have their consciousnesses uploaded to a grid in order to alleviate resources. The same corporations that would have destroyed the Earth, would run these grids and would continue to make a profit on what's left of humanity in some fashion. The ruling class would continue to live in the real world and make the planet sustainable once again. «
Checkt den Song unten an.

Track-list
1. Mundane Existence
2. The Path of The Totalitarian
3. Hedonistic
4. A Speck in The Fabric of Eternity
5. Coerced Evolution
6. True to The Blind
7. Soul-Sick Nation
8. The Lament Configuration
9. Flattening of Emotions (DEATH cover)



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Temppeliraunioilta - XX Tape [out soon]
Geschrieben am 23.04.2020, 23:55 von Sol Records

Temppeliraunioilta - Metsä

This track from their first, 46 minutes long Album, Finland's TEMPPELIRAUNIOILTA intensively balance an eerie and cold Black Metal core with unique, unpredictable structures. Floating on an unsteady grey sea of gloomy chaos and sick genius, this material is as uncomfortable as fascinating, repellent yet hauntingly seductive.

Released as pro-tape, limited to 100 copies by Deviant Records

www.deviant-records.de

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

THORYBOS - The Foul and the Flagrant 10" MLP [out soon]
Geschrieben am 23.04.2020, 23:34 von Sol Records

Thorybos - The Foul and the Flagrant

Smoking blood in temples... Arisen from the miasmal black swamps of hiatus German THORYBOS return with "The Foul and the Flagrant", a fetid chunk of utterly ruthless scorn and synaesthetic abhorrence. These are 20 minutes of subversive bareknuckle Death/Black blasphemy fundamentally aroused by malign volt-sorcery and befouled by the scent of ritual performance.
Pushed into darkness and drowned in black mire. Fog oils the faces. Fat-cheeked black lizards, teeth, tongues and rites...

Comes as 10" MLP, limited to 300 copies with insert

Vinyl-Mastering by Henri Sorvali / Trollhorn Music (Finland)

Out in May 2020

www.bleakbone.de

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Karloff - Raw Nights
Geschrieben am 23.04.2020, 13:00 von ALUCARD

Karloff - Raw Nights

Ganz neu ist das irgendwie nicht, wenn ich die Infos richtig deute wurden hier zwei Demo´s, Ep`s oder was auch immer zusammengepackt. Müsst ihr selber mal gucken wenn ihr das genauer wissen wollt.

Wer oder was sind Karloff? No Friends, wie der erste Titel schon sagt. Karloff sind der eine Absacker am Tresen zuviel. Karloff ziehen danach laut grölend mit dir um die Häuser und kotzen in versiffte Ecken. Karloff sind der Kater der dir am Tag danach als erstes entgegenschreit.
Übellaunig, abgefuckt, antialles. Mittelfingerpunkrock ala Turbonegro trifft auf Mittelfingerblackdeath ala Darkthrone, das alles gepaart mit der alkoholgetränkten Leidenschaft von Whiskey Ritual. Drei Akkorde für ein Hallelujah, das Teil würde sich gut auf einem leicht leiernden Tapedeck machen. Dazu hockt man dann unter der Brücke und betrinkt sich mit Billigbier. Aber bitte alleine, wegen Corona und so. Kannste also auch zuhause bleiben. Und dich betrinken. Mit Billigbier. Und "Raw Nights" abfeiern, die Titel kann man prima auch mit 3 Atü noch mitgrölen.
Geiles Teil, ohne Drumherum direkt ins Gesicht. Primitiv und dennoch voller Emotionen, jeder Titel für sich eine kleine Hymne an den Untergang. Macht Laune, wenn auch eher schlechte.

8 von 10 Punkten



8 von 10 Punkten

Gesamtlänge: 20 Minuten
Label: Dying Victims Productions
Vö: 24.04.2020

1.No Friends 02:11
2.I Like Blood 02:43
3.Faces of Doom 01:17
4.Kill the Masters 03:17
5.Bastard of the Night 03:46
6.Fright Fever 01:54
7.Destroy the Future 02:32
8.Tonight or Never 01:42

https://dyingvictimsproductions.bandcamp.com/album/karloff-raw-nights

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Scalpture - Eisenzeit
Geschrieben am 21.04.2020, 14:13 von ALUCARD

Scalpture - Eisenzeit

Deathmetal und Weltkriegsthematik ist nix neues im Lande, eine Menge Bands haben sich in diesen Gefilden schon ausgetobt. Nun also eine weitere Aufarbeitung? Braucht man das wirklich?

Ja, definitiv!
Zuerst sei die Verzögerung entschuldigt, das Album hatte mich beim ersten antesten nicht überzeugt. Wieso weshalb warum kann ich gar nicht sagen, jedenfalls habe ich mich nicht weiter damit beschäftigt. Ein Fehler, wie sich später zeigen sollte. Denn irgendwas ist doch hängengeblieben und ich beförderte die Scheibe erneut in den Player. Und diesen verliess sie dann nicht mehr, bis zum heutigen Tage.
Mich begeistert die Mischung aus schwedisch angehauchtem Death Metal und holländischem Holzschuhgeschleife, sprich brummeliger Hm2 wird mit Asphyxdoom verheiratet. Das nur als ungefähre Richtung, Scalpture machen daraus was ganz eigenes. Dabei kann ich nix gesondert hervorheben, mich fasziniert wie gesagt die Mischung aus beidem. Zu einem gelungen runden Werk macht diese Scheibe die feine Gitarrenarbeit die auch in schnelleren Passagen die Kontrolle behält und das musikalische Gebilde vor Einheitsbrei bewahrt. Dazu kommen die teils aprupten Wechsel in doomig deathige Gefilde die dir problemlos ein Gänsekleidchen auf den Leib zaubern können. On Top der leidenschaftliche Gesang bei dem "leiden" auch mal gross geschrieben werden kann, ähnlich fasziniert hat mich einst der Gesang von Martin van Drunen auf Asphyx`Meilenstein "Last One on Earth".
Und dann ist bei allem auch noch ein warmer und melancholischer Unterton den ich sehr mag. Anfangs habe ich den garnicht so wahrgenommen, aber mit jedem Durchlauf zeigte sich diese unerwartete Stimmung deutlicher. Wer bei allem immer noch denkt "nicht schon wieder erster Weltkrieg" dem sei gesagt: Doch! Denn wenn das Thema textlich so packend aufbereitet ist wie auf "Eisenzeit" dann passt das bestens. Ich zumindest habe mir nach einigen Hörgängen das Booklet geschnappt weil ich einfach wissen wollte worum es geht und musst feststellen das die Texte viel tiefer gehen als das Standardvokabular vieler anderer Truppen. Durch die bildhafte Sprache fühlt man sich tatsächlich als wäre man direkt dabei, das Schrecken des Krieges so lebendig vor dem Auge des Hörers entstehen zu lassen schaffen echt nicht viele.
Das alles funktioniert natürlich nur mit dem passenden klanglichen Fundament, Scalpture haben "Eisenzeit" ein fettes und dennoch transparentes Soundkleid verpasst das noch genug "Underground" mitbringt und trotzdem jedes Instrument deutlich hörbar macht ohne das irgend eines im Vordergrund steht.
Fazit: Solltet ihr im Regal stehen haben.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 21.02.2020

1.The Storm... 02:14
2....ebbs Into Stalemate 04:55
3.Und Ehre ist_s 04:50
4.Fire Flies Through Empty Skies 00:58
5.Hinterlandsymphonie 03:58
6.Eisenzeit 04:53
7.Hell Is a Field in France 03:08
8.Yperite 04:35
9.Of Daredevils and Doughboys 03:15
10.All Quiet on the Western Front 04:22

https://fda-records.bandcamp.com/album/eisenzeit
Vinyl: https://fuckingkillrecords.bandcamp.com/album/scalpture-eisenzeit



(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

WOLVES DEN
Geschrieben am 17.04.2020, 19:46 von Exorzist

 Trollzorn Records präsentieren das neue Album der deutschen Black/Deather von WOLVES DEN. Das zweite Album der Münchener Band nennt sich "Miserere" und wird am 15.Mai veröffentlicht. Lisa Vinstervan war für das beindruckende Artwork zuständig.

Den neuen Song "Häresie" könnt Ihr euch HIER anhören.

On their second full-length, WOLVES DEN take their style to a new level and tighten the thumbscrews with more dirt and aggression, delivering a bloody cocktail that remains true to the roots of the genre, also in 2020.

Tracklist:
1. Tides of Hate
2. Pfad ins Dunkel
3. Der Frost in mir
4. Nachtmahr
5. Häresie
6. Antaios
7. Melancholera
8. Nameless Grave

(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Corona-Virus und der Einfluss auf Metal-Festivals
Geschrieben am 15.04.2020, 18:35 von UnDerTaker

psoaDas Verbot von Großveranstaltungen wird wegen der Corona-Pandemie verlängert. Bis Ende August dürfen Festivals, Konzerte, Schützenfeste und andere Events nicht stattfinden. Auch Sportveranstaltungen werden vorerst nicht durchgeführt.

Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden - auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel einigten sich bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Bis zum 31. August "haben wir weder Medikament noch Impfstoff", sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden. Vom Verbot betroffen seien unter anderem größere Konzerte, Schützenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen. Diese Einschränkung trage effektiv zur Eindämmung des Corona-Virus bei und sorge zugleich für dringend notwendige Klarheit für Veranstalter, darunter viele Vereine, hieß es.

Die Forscher der Nationalakademie Leopoldina hatten zuvor bereits empfohlen, Veranstaltungen könnten so lange nicht stattfinden, bis ein Impfstoff gegen das Virus Sars-CoV-2 entwickelt worden ist. Erst dann sollten gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen "in Abhängigkeit von der möglichen räumlichen Distanz und den Kontaktintensitäten der Beteiligten erst nach und nach wieder ermöglicht werden".

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review:  Thanatos - Violent Death Rituals
Geschrieben am 11.04.2020, 11:15 von ALUCARD

Thanatos - Violent Death Rituals

Der alte Leichenfledderer Thanatos hat seine schwermetallischen Divisionen über den ganzen Planeten verteilt, am bekanntesten dürfte die holländische Abteilung sein. Und um die soll es auch gehen, mit "Violent Death Rituals" liegt ein neues Album vor.

Angefangen hat die Truppe schon 1984, damals thrashlastiger unter dem Namen Whiplash. 2020 tönt das eher deathmetallisch, Spuren der Vergangenheit sind aber immer noch zu verzeichnen. Beide Genres leben ja vom Tempo der Kompositionen, selbiges ist hier ausreichend vorhanden. Nur Autobahn ist aber langweilig, angenehmerweise drosseln die Boys auch mal das Tempo ohne dabei die Energie der Titel zu verlieren. Der Midtempomarsch funktioniert natürlich nur mit einer fähigen Mannschaft und dem entsprechenden Sound, bei "Violent Death Rituals" kann man hinter beide Punkte einen Haken machen. Auch wenn es für mich ruhig noch etwas mehr Dreck hätte sein können...

Die flotten Passagen überwiegen, durch flinke melodische Gitarrenläufe und ein nicht zu dominates Schlagzeug fliessen die zügigen Geschosse einheitsbreifrei ins Gehör und können sich dort festsetzen. Somit eine gekonnte Mischung aus derben Nackenbrechern und stampfenden Headbangern, als Anspieltip nenne ich einfach mal "Corporate Indoctrination" das der Titel eine schöne Bandbreite aus allen Elementen bietet.

Kritik? Nun, wie schon angesprochen hätte es für mich etwas mehr Schmutz im Klang sein können und der Schlagzeugsound ist für mich stellenweise zu "modern". Ansonsten passt alles und ich werde mich der Scheibe sicher noch öfters widmen.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 20.03.2020

1.Violent Death Rituals 04:29
2.The Silent War 03:50
3.Unholy Predators 04:31
4.The Outer Darkness 04:53
5.Burn The Books Of Hate 04:03
6.It Always Ends In Blood 04:43
7.Corporate Indoctrination 04:11
8.Sent From Hell (I Infidel) 04:29
9.As The Cannons Fade 06:10

https://listenable-records.bandcamp.com/album/violent-death-rituals
https://www.facebook.com/thanatos333/

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

ULCERATE - Atmosphärischer Death Metal aus Neuseeland
Geschrieben am 09.04.2020, 14:53 von UnDerTaker

ulcerateDie Neuseeländer ULCERATE veröffentlichen ihr kommendes 6. Album "Stare Into Death And Be Still" am 14.4.2020 via Debemur Morti Productions.
Zwei der neuen Songs der atmosphärisch unorthodoxen Death Metaller könnt ihr euch bereits unten anhören.

Trackliste:
  01. The Lifeless Advance 7:02
  02. Exhale the Ash 6:20
  03. Stare Into Death and Be Still 8:25
  04. There is No Horizon 7:03
  05. Inversion 7:06
  06. Visceral Ends 5:41
  07. Drawn Into the Next Void 8:38
  08. Dissolved Orders 8:15



(4 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Enslaved, Metal aus Norwegen
Geschrieben am 08.04.2020, 17:21 von UnDerTaker

enslaved 2016Norwegens Avantgarde Metalhelden ENSLAVED veröffentlichen ihr neues Album "Utgard" im Herbst 2020. Bereits heute enthüllt die Band weitere Details über das kommende Album, welches den Hörer tief in eine Zwischenwelt ziehen wird wie die Musiker erklären:

» 'Utgard' besitzt für uns zahllose Bedeutungen; ein Bild, eine Metapher, ein esoterischer 'Ort', ein Wort für sich - auf unterschiedlichen Leveln und Ebenen. Aus der nordischen Mythologie kennen wir diesen Begriff als die Landschaft, in welcher die Riesen umherwandern; wo die Götter Asgards keine Kontrolle haben, gefährlich, chaotisch, unkontrollierbar und wo der Wahnsinn, die Kreativität, der Humor und das Chaos wohnen.
Das Album ist eine Reise nach und durch 'Utgard'. Es ist ein Ort der Vereinigung dessen, was über uns und was unter uns liegt. Es geht nicht darum, die Angst vor der tiefschwarzen Dunkelheit zu vermeiden (sie wird bis zur nächsten Konfrontation erneut wachsen), sondern darum, in diese Dunkelheit hineinzugehen. Es ist die Wiedergeburt des Individuellen. In einer Welt, welche so besessen von den falschen Lichtern der Gier, der Eifersucht und des Egoismus ist, ist dies eine notwendige Reise.
'Utgard' ist kein Märchen, es ist ein lebendiger Teil deines Verstands und deiner Umgebung, und es gibt diesen Teil seit dem Anbeginn der Menschheit. Zu wissen, dass es dieses Reich gibt, hat uns seit den frühen Tagen unserer Leben inspiriert. Genießt unsere Reise zu den äußeren Grenzen.«

Die Trackliste von "Utgard" liest sich wie folgt:
1. Fires In The Dark
2. Jettegryta
3. Sequence
4. Homebound
5. Utgardr
6. Urjotun
7. Flight Of Thought And Memory
8. Storms Of Utgard
9. Distant Seasons

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

ALASTHOR : Black-/Death aus Belgien
Geschrieben am 08.04.2020, 14:16 von UnDerTaker

ALASTHOR

The Belgian duo Alasthor claim inspiration from such bands as Marduk, Arkhon infaustus, Dissection, Gorgoroth, Funeral Mist, Nargaroth, and Mgla, and for their lyrical themes they draw upon studies and practices of the Left Hand Path. Their newest release, Mahapralaya, is a four-track offering that was revealed on March 24th.

1. Possessed by the goddess 03:16
2. Riders of the dark scales 04:47
3. Nahash 03:47
4. Neuronal injection 03:21



(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Slagmark
Geschrieben am 04.04.2020, 18:43 von Exorzist

 Purity Through Fire werden am 30.April das Debutalbum Purging Sacred Soils der Deutschen Black Metaller Slagmark als CD, A5 Digipack und Kassette veröffentlichen. Die Vinyl-Version wird später im Jahr folgen. Wer auf Bands wie Sakrista steht, sollte hier definitv reinhören !

Den brandneuen Song "As Cathedrals Drowned in Flames" könnt ihr euch HIER anhören !

Although a brand-new entity, Slagmark feature members of Sarkrista and Totenwache. As such, the brand play pure and proud BLACK METAL of the old 'n' cold variety. Trace elements of classic Finnish-style black metal run rampant across Purging Sacred Soils - a cryogenic fire, steeped in filth and fury as it is hateful - which is not surprising given the Sarkrista connection, they a band of transplanted Finns. Indeed, Slagmark add new fuel to the fire that stokes the classic Finnish/German alliance, tearing through six songs in a swift half-hour of raw 'n' righteous splendor. Familiar it may be, but "returning to misery and comfort," as Sargeist once put it, is a quintessentially black metal activity...

Nasty melodicism, dangerous execution, a total disregard for modernity and "progression"...begin Purging Sacred Soils with Slagmark!

Tracklisting for Slagmark (Germany)'s Purging Sacred Soils
1. Hexenhammer
2. Feeding the Urge to Destroy
3. Purging Sacred Soils
4. Built on Bone Hills
5. Eradication of all Terrestrial Ulcer
6. As Cathedrals Drowned in Flames
7. Unleash our Brutish Wrath

(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Disbelief - The Ground Collapses
Geschrieben am 26.03.2020, 13:59 von ALUCARD

Disbelief - The Ground Collapses

Wer Disbelief sind und wie sie klingen muss ich nicht erklären, ich setze voraus das das jeder weiss.
Mit "The Ground Collapses" steht das neue Album bereit das sich deutlich im selbstgeschaffenen Kosmos bewegt und trotzdem nicht einfach Altbekanntes aufwärmt.

"The Ground Collapses" klingt für mich frischer und offener als sein Vorgänger, "The Symbol of Death" von 2017. 2020 sind Disbelief immer noch die Disbelief die man kennt und liebt, das Grundgerüst bleibt der derbe Gesang und das aufschichten massiver Gitarrenriffs. In Zusammenarbeit mit dem manischen Wiederholen von Textpassagen und Rifffolgen ergibt sich die typische Wucht und Sogwirkung.
Aber wie gesagt, auf der neuen Platte klingt die Mischung eine Spur lebendiger, das liegt auch am kraftvollen und sehr detailreichen Klang. Mein Bauchgefühl sagt das es hier wieder in Richtung "66sick" geht ohne zu sehr auf Nummer sicher zu gehen. Sprich, man ist sich seiner Kraft bewusst und erweitert diese durch kleine Blicke nach links und rechts. Am besten einfach mal "Colder than Ice" und das darauffolgende "Soul Destructor" (deftiger Schädelspalter) antesten: Vom Grundcharakter völlig verschieden, dennoch beides zu 100% Disbelief. Die verschiedenen Schattierungen so unter einen Hut zu bekommen das am Ende immer noch ein "rundes" Gesamtpaket entsteht ist songwriterisch grosses Kino.
Vorher kam noch "The Waiting": Flugwarnsirenen gehen bei mir immer, somit hatte der Titel schon gewonnen. Und wie man diese mit den ersten Takten des Titels verwebt sorgt für Gänsehaut.

Fazit: Disbelief bleiben Disbelief, aber durch die erdrückende Schwere dringen 2020 dezente Lichtstrahlen. Klanglich ist die Scheibe wieder bestens ausbalanciert, "The Ground Collapses" knallt ordentlich ohne künstlich zu wirken. Jagger läuft wieder zu Höchstform auf, die Instrumentenfraktion schiebt die Fuhre in gewohnter Manier stetig voran. Sie ist es aber die für die Lichtstrahlen sorgt indem man sich auch mal zurücknimmt und nicht nur Dauerdruck ausübt. Münzt man das auf das Coverartwork um dann dringt irgendwo in dieser apokalyptischen Landschaft ein zartes Pflänzchen an die Oberfläche.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47:35 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 27.03.2020

1.The ground collapses 06:00
2.Scaring threat 05:35
3.The awakening 03:08
4.Killing to the last 03:50
5.The Waiting 03:51
6.Colder than ice 04:49
7.Soul destructor 03:04
8.Insane 04:38
9.Hologram for the scum 04:46
10.Kill's ending 04:26

https://listenable-records.bandcamp.com/album/the-ground-collapses

(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

THE COMMITTEE
Geschrieben am 25.03.2020, 20:21 von Exorzist

 THE COMMITTEE haben in den vergangenen Jahren für einige Highlights gesorgt. Neben ihrem Debütalbum „Power Through Unity“ (2014) und dem ebenfalls hochgelobtem Nachfolger „Memorandum Occultus“ (2017) hat sich die international besetzte Band vor allem Live einen ausgezeichneten Namen erspielt. „Utopian Deception“ wird nun das dritte Werk heißen, dass sich ist eine Reise in die Welt des Social Engineering, der Manipulation, des Betrugs und der Herrschaft. Dem Verstand und der dahinter stehenden Technologie werden Fesseln angelegt. Das dritte Album wird erneut via Folter Records erscheinen. Aufgrund der aktuell allseits bekannten Situation ist noch kein genaues VÖ-Datum terminiert.

Tracklist:
1. Awakening – Unimaginable
2. Lexi-Con – Radical
3. Infection – Sensible
4. Harrowing The Sane - Popularization
5. Ossification – Law
6. Ashes – Norm

(4 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Killing Spree -In Conflict CD out now
Geschrieben am 23.03.2020, 22:01 von Black Blood Records

BBRE 040 Digi Cd Killing Spree - In Conflict
Out now on BBRE

Hörprobe

https://www.youtube.com/embed/LdQFXx_FUog

Bestellbar unter

http://www.shop-016.de/BBRecor....03;IMG]

7 Jahre ist es her, als die EP "Rise Of The Unborn Child" erschien. Nun haben Killing Spree aus Cottbus endlich ihr zweites Full Length Album am Start. Über Killing Spree wurde einmal gesagt, sie verbinden rollenden Panzer Metal irgendwo zwischen Bolt Thrower und Illdisposed mit sphärischen Industrial/Sample-Elementen, die an ganz frühe Fear Factory und heutige Red Harvest erinnern.

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Nyrst / Black Metal aus Island
Geschrieben am 21.03.2020, 14:22 von ALUCARD

Über eine Newsmeldung vom Label drauf gestossen und irgendwie für gut befunden. Musikalisch vielleicht nicht so aussergewöhnlich, aber vor allem der Gesang gefällt mir sehr gut.



https://nyrst.bandcamp.com/

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Bombs of Hades - Phantom Bell
Geschrieben am 20.03.2020, 13:58 von ALUCARD

Bombs of Hades - Phantom Bell

Neues Label, neues Glück? Könnte sein, der erste Apettithappen in Form der "Phantom Bell" Ep geht schonmal gut voran.

Schwedentod geht auch ohne HM2 Sägezähne, man soll es nicht für möglich halten. Und in diesem Falle geht das sogar sehr gut, Bombs of Hades haben die Crusteinflüsse etwas zurückgestellt und gewittern jetzt verstärkt im todesmetallischen Bereich.
Zwei neue Titel dienen als Ausblick auf das kommenden Werk, mutig schickt man das titelgebende "Phantom Bell" als Erstes ins Rennen. Hat man sich an den etwas anderen Schlagzeugsound gewöhnt dann fährt einem das Teil direkt in alle Glieder, das liegt auch an dem feinen Groove den das Stück mitbringt.
Nummero 2 hört auf den feinen Namen "Bridge of Sighs" und nölt etwas gemächlicher um die Ecke, kann aber auch wieder mit seinem feinen unterschwelligen Groove punkten. Dezente Synthflächen unterlegen den musikalischen Ausflug der Gitarre bevor man wieder in die Spur zurückkehrt mit der man begonnen hat.
Als nächstes folgen zwei Coversongs derer Original mir völlig unbekannt sind, somit werden hier keine Vergleiche erfolgen. Aber ich werde mir die Vorlagen mal anhören, soviel haben die Interpretationen der Schweden erreicht. Und wenn es nicht dabei gestanden hätte, ich hätte sie wahrscheinlich gar nicht als Fremdmaterial erkannt, so gut fügen sich diese beiden Stücke in das restliche Material der EP ein.

Fazit: Ihr könnt hier nichts falsch machen, holt euch mit der "Phantom Bell" Ep Bock auf mehr!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 16 Minuten
Label: Black Lodge Records
Vö: 17.04.2020

1.Phantom Bell
2.Bridge of Sighs
3.Kamikaze (Flower Travellin' Band)
4.Lungs (Townes Van Zandt)

https://bombs-of-hades.bandcamp.com/album/phantom-bell

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Equinox Rite 2020
Geschrieben am 15.03.2020, 10:19 von ALUCARD

Equinox Rite 2020

19.09.2020
Gartenfeldstraße 14, 54429 Mandern, Rheinland-Pfalz, Germany

Bands:
Helheim
Nornir
XIV Dark Centuries
Blood Fire Death
Chotzä
Häxenzijrkell
Narvik

Der Ticketverkauf ist ab jetzt freigeschaltet
Tickets unter www.equinox-rite.de, info@equinox-rite.de
https://www.facebook.com/Equinoxrite/

Standardticket: 33,00 Euro
Kombiticket (Shirt + Ticket): 45,00 Euro

Versandkosten :
Standard (normaler Brief): 1,50 Euro
Versicherter Versand: 5,50 Euro



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Halphas - The Infernal Path Into Oblivion
Geschrieben am 12.03.2020, 23:42 von UnDerTaker

Halphas - The Infernal Path Into Oblivion

Was denn nun schon wieder los? Warum schreibt der hier ein Review zu einem Album aus dem Dezember letzten Jahres? Ganz einfach, weil die geniale Scheibe hier irgendwie durchgerutscht ist, und es absolut verdient erwähnt zu werden. Deshalb hier in aller Kürze mein Review.
Halphas, die deutschen Black Metaller aus dem Raum Mainz und Hessen haben nach ihrem 2017er Debüt „Dawn of a Crimson Empire“ nun ihr zweites Album mit dem Titel „The Infernal Path Into Oblivion“ am Start.
Und wieder erwartet uns kalter Black Metal norwegischer und schwedischer Machart. Rasender und dennoch melodischer Black Metal erwartet den geneigten Hörer. Kalte und abwechslungsreiche Gitarrenriffs scheppern wohltuend in den Ohren. Die fetten, sehr variablen Drums wissen zu gefallen. Ohne Trigger und Gedöns bollern die Drums variablen aus den Speakern. Es werden auch mal die tiefen Toms gespielt und das Ride-Becken wird hier und da zur Betonung songdienlich eingesetzt. Begleitet wird die Musikfraktion mit facettenreichen  dämonischen Vocals. Mal kreischend, dann wieder langgezogene Screams oder Chorale Parts überzeugen auf voller Länge.
Das Ganze fußt auf einem melodischen Fundament welches allgegenwärtig und treibend den Black Metal eingängig und harmonisch wirken lässt. Der Großteils galoppierende und erhabene Sound erinnert mich an Bands wie Svartsyn, Daemonlord, Kampfar oder die deutschen Landsmänner Sarkrista.
Die Band hat auf dem Album nichts dem Zufall oder dem schnellen Mix überlassen und hat die Songs komplett durcharrangiert. Neben dem Intro beim Opener „Into Eternity We Ride“ werden auch mal cleane Gitarren als Songintro eingesetzt (Temple of oak). Auch die Songenden sind jeweils komponiert. Cleane Gitarren (Forever Spellbound), Kirchenorgel (Into Eternity We Ride) oder werden mit passenden Outtro versehen (A Grave In The Sands).
Abgerundet wird die Aufnahme durch einen guten und klaren Sound und harmonisch abgemischte Instrumente und Gesang.

Resümee: Fans flotten melodischen Black Metals skandinavischer Machart werden hier bestens bedient und sollten ein Ohr riskieren.

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 33:31
Label: Folter Records
VÖ: 13.12.2019

Tracklist
1. Into Eternity We Ride
2. Monument Of Blood
3. Bones And Dust
4. Temple Of Oak
5. A Grave In The Sands
6. The Narrow Descent
7. Forever Spellbound

Website: www.facebook.com/halphasofficial



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Nekrovault - Totenzug: Festering Peregrination
Geschrieben am 08.03.2020, 14:09 von ALUCARD

Nekrovault - Totenzug: Festering Peregrination

Nach einer EP und einer 7inch legt die Band nun ihr erstes Vollzeitwerk vor. Eine gewisse Erwartungshaltung hat man ja schon wenn man die beiden Kleinformate kennt und liebt. Funktioniert das alles auch über die Langzeit?

Schmeisst die Erwartungshaltung über Bord, vergesst alles was ihr euch erhofft und erwünscht habt. Nichts davon wird eintreten, "Totenzug: Festering Peregrination" ist um vieles besser als das was ihr euch vorstellt. Ähnlich ausgemergelt wie die armen Wichte auf dem Coverartwork hinterlässt dich die Scheibe beim ersten Durchlauf und du fragst dich was das eben war, weisst aber das du das nochmal haben möchtest.
Auch ich war ordentlich geplättet nach dem ersten Kontakt, fetter Sound mit genug Schmutzpartikeln trifft auf finsteren Deathmetal aus der selben Schule in die zum Beispiel auch Krypts oder Corpsessed gegangen sind. Zur "Auflockerung" bekommt man noch doomige Einschübe und auch an Anteilen bei denen es ordentlich im Gebälk scheppert wird nicht gespart.

Irgendwas einzeln rauszuziehen macht keinen Sinn, ich nenne einfach mal ein paar Sachen die das Teil so faszinierend machen.
Da wäre der teils zweistimmige Gesang der besonders bei "Sepulkrator" gut rausgearbeitet ist, der Titel selbst ist eine wilde Achterbahnfahrt aus Gebretter und Geschleife bei der man ordentlich die Nackenmuskulatur beansprucht und herausfordert.
Die kurz angespielte hochfrequente Gitarrenmelodie im Einstiegssong "Totenzug - Funereal Hillscapes" fräst sich dir knochensägenartig direkt ins Hirn, ein süchtig machender Moment.
"Psychomanteum - Luminous Flames" ist eventuell der "Warmwerdsong" für alle die die EP und die 7" im Schrank stehen können, hier kommt man einem Bindeglied zwischen den Vorgängern und dem neuen Werk sehr nahe. Mit fast acht Minuten ist aber auch das ein ordentliches Brett das man erstmal verarbeiten muss nachdem man die beiden Titel zuvor schon "überstanden" hat.
Soviel ist zu diesem Zeitpunkt schon sicher, "Totenzug: Festering Peregrination" ist ehrliche handgemachte Vollwertkost mit langer Beschäftigungszeit und Haltbarkeit.
"Pallid Eyes" hat ein doomartiges Riff zur Mitte zum niederknien, kommt dann noch der zweifarbige Gesang dazu dann kann es passieren das man Pipi in die Augen bekommt. Oder in die Unterhose, je nachdem.
Das rein instumentale "Serpentrance" bietet dem Hörer eine kurze Pause und fasziniert durch seine morbide Stimmung, das dürfte der Soundtrack für den Todesmarsch auf dem Cover sein.
"Basilisk Fumes" zerwalzt und zertrümmert dann alles was es nicht in den Turm geschafft hat. Mit etwas über viereinhalb Minuten der kürzeste und ebenso direkteste Titel der Scheibe, man kommt ohne Umschweife auf den Punkt und trifft den Hörer somit sofort in seinem Innersten.
Das Paradepferd der Scheibe ist dann das abschliessende "Eremitorium", neun Minuten lang und keine Sekunde davon ist unnütz verschwendet. Dieser Titel steckt voller unerwartbarer Überraschungen und Wendungen so das man hier (wie beim ganzen Album) mehrere Durchläufe benötigt um alles zu erfassen und nachzuvollziehen. Ganz nebenbei schafft man es völlig selbstverständlich gothrockendes ala Fields of the Nephilim mit einzubauen (so ab Minute 3), später zweigt man noch in Richtung Type O Negative ab (kurz bevor die Uhr die 5 Minuten Marke erreicht). Grosses Kino. Das das Album mit der selben Geräuschkulisse endet mit der es auch begonnen hat zeigt das das Albumkonzept hier auch zu Ende gedacht wurde.
Das "Totenzug: Festering Peregrination" in seiner Gesamtheit einfach ein "rundes" Ding ist dafür sorgen auch so Kleinigkeiten wie die Fliegengeräusche im Übergang von "Serpentrance" zu "Basilisk Fumes" oder die hintergründigen unmenschlichen Schreie in eben diesem "Basilisk Fumes". Misanthropic-Art hat das Ganze dann noch mit einem Artwork veredelt das gar nicht passender sein könnte.
Das dürfte ein kommender Meilenstein im deutschen Deathmetal Underground werden!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 43:20 Minuten
Label: Van Records
Vö: 27.03.2020

1. Totenzug - Funereal Hillscapes (6:18)
2. Sepulkrator (8:02)
3. Psychomanteum - Luminous Flames (7:58)
4. Pallid Eyes (5:17)
5. Serpentrance (2:05)
6. Basilisk Fumes (4:39)
7. Eremitorium (9:01)

https://www.facebook.com/Nekrovault



(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Death Metal Supergroup VOODOO GODS
Geschrieben am 06.03.2020, 10:56 von UnDerTaker

voodoo%20godsWenn sich Szene-Größen wie George „Corpsegrinder“ Fisher, Gitarrenvirtuose Viktor Smolski, Bass-Titan Jean Baudin und Gitarren-Gott Jacek Hiro zu einer Death Metal Band zusammenschließen, dann kann es passieren, dass sich der Promo-Beipackzettel des Albums wie die Mitgliederliste der Metal Hall of Fame liest. Bei VOODOO GODS ist das der Fall und daher darf man diese Band auch ohne Übertreibung als Death Metal Supergroup bezeichnen.
Nach der ersten EP „Shrunken Head“ (2008), damals übrigens noch mit Nergal (Behemoth) am Mikro, und dem Debutalbum „Anticipation for Blood Leveled in Darkness“, erscheint nun am 15. Mai 2020 über Reaper Entertainment das zweite Studioalbum, „The Divinity Of Blood“, dieser Allstar-Band, die großen Wert darauf legt nicht als Nebenprojekt betitelt zu werden.
Heute präsentiert die Band nun die erste digitale Single "The Ritual of Thorn".
Der Song ist ab sofort auf sämtlichen Streaming-Plattformen verfügbar.

Das offizielle Video zum Song wird in Kürze veröffentlicht. Vorab gibt es aber ein Track-Video auf YouTube:


Die Band kommentiert:
"This is our first single from ''The Divinity Of Blood'' album called: ''The Ritual Of Thorn'' ; the song is about Damien Thorn and the Parousia; his arrival to earth and the human downfall."

Produziert wurde das Album von KING DIAMOND’s Andy La Rocque, welcher sich ebenfalls um den Mix und das Mastering der Platte gekümmert hat. Dabei entstand ein gewaltiges und kraftvolles Death/Thrash Metal-Werk, welches Einflüsse aus dem Voodooismus, Ritualen und antichristlichen Kräften miteinander vereint.

Mastermind Alex Voodoo fügt hinzu:
"Ich denke, The Divinity Of Blood wird eine seltsame und unaussprechliche Wirkung haben; es gibt musikalische und rituelle Bündnisse, die sowohl Begeisterung als auch Gänsehaut auslösen können."

Andy LaRocque sagt zu den Aufnahmen:
"Ich hatte eine großartige Zeit, mit diesen großartigen Musikern zu arbeiten; großartige Lieder, großartige Jungs. Ich hoffe, bald wieder mit ihnen zu arbeiten!!!"

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Die deutschen Black Heavy Metaller HEXENBRETT
Geschrieben am 27.02.2020, 10:51 von UnDerTaker

hexenbrettDie deutschen Black Heavy Metaller HEXENBRETT veröffentlichen den Song "Lass Schlafende Leichen Ruhen" vom am 22.5.2020 erscheinenden Debütalbum “Zweite Beschwörung: Ein Kind zu töten”.
Die EP “Erste Beschwörung” hat bereits kürzlich die Szene aufhorchen lassen und das Interesse am kommenden Debütalbum, welches via Dying Victims Productions erscheint, geweckt.
HEXENBRETT ist ein Duo bestehend aus Josto Feratu und Scarlettina Bolétte und hat sich von Bands wie Varathron, Jean Rollin, Danzig, Goblin, und Van Halen inspirieren lassen.

Tracklist:
1. Ein Kind Zu Töten (I)
2. Lass Schlafende Leichen Ruhen
3. Spalovac Mrtvol
4. La Tumba De Los Muertos Viviente
5. The Spider Song
6. Ein Kind Zu Töten (II)
7. Attraverso Sette Porte All'Inferno
8. Blutige Seide
9. Les Reqiuem Des Vampires

Mehr zur Bands unter www.hexenbrett.bandcamp.com



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

The Spirit - Cosmic Terror
Geschrieben am 22.02.2020, 23:39 von Nabu

The Spirit – Cosmic Terror

Und wieder einmal wird mir gnadenlos dargelegt wie unzureichend meine Aufmerksamkeit betreffend Newcomer und starken Debütalben ist. Ansonsten wäre nämlich „Cosmic Terror“ nicht mein erster Kontakt mit den Jungs aus Saarbrücken. Nach ihrem 2017er Debüt welches, wie ich leider erst drei Jahre später erfahren habe, richtig fett drückt kommt nun ihr zweites Werk in die Läden. Und wer für Black und Death Metal, in welcher Form auch immer, etwas übrig hat wird an diesem Album wohl nur sehr schwer vorbeikommen.

Beim ersten Hören von „Cosmic Terror“ war ich äußerst positiv überrascht. Zum einen weil das Album ohne großen Schnörkel, ohne Intro, direkt loslegt. Volle Kanne in die Futterluke möchte man fast sagen. Der Opener „Serpent As Time Reveals“ startet mit einem ordentlichen Knall um dann aber umgehen etwas Tempo rauszunehmen. Allerdings eigentlich nur um den Hörer in einer falschen Sicherheit zu wägen. Was folgt ist ein klirrendes, kaltes, klassisches Black Metal Riff welches durch verspielte Variation auffällt ohne dabei an Eingängigkeit einzubüßen. Hierbei ist Eingängigkeit ein gutes Stichwort.  Häufig geht Diese ja mit simplen Songstrukturen oder einem generell niedrigen technischen Anspruch einher. Davon kann bei The Spirit aber nicht die Rede sein.

Das Mittelsegment der Platte ist mein persönliches Highlight. Sowohl „Repugnant Human Scum“ als auch „The Path Of Solitude” lassen mein Herz höher schlagen. Die geilen Riffs, die oft rituel-rhythmischen Drums und die wirklich sehr gut gelungene Variation innerhalb der Songs – ohne dabei das Gesamtkonstrukt zu zerschlagen – reißen mich bei jedem Hören erneut aus meinen Gedanken. Die beiden Songs lassen es schlicht und einfach nicht zu, ihnen nicht die volle Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Das Ganze klingt bis jetzt nach einer reinen Lobeshymne – warum dann „nur“ 8.5 Punkte? Nun, The Spirit wird hier die dominante Präsenz der oben erwähnten Songs etwas zum Verhängnis. Denn alle anderen Stücke auf dem Album nimmt man – zumindest war das in meinem Fall so – als Beiwerk wahr. Das mag jetzt hart klingen, ist aber gar nicht so gemeint. „Cosmic Terror“ ist ein unglaublich starkes Album auf welchem drei Songs herausstechen. Die anderen Songs sind nicht minder gut – jedoch schaffen sie es nicht ganz auf die gleiche Qualitätsstufe und bilden damit leider nur die Masse in der sich die bereits genannten Meisterwerke befinden. Es fällt mir echt schwer dieses Gefühl nach dem Hören in Worte zu fassen. Wir haben hier KEIN schlechtes Album, ganz im Gegenteil. Es könnten aber einfach nur vier Songs sein: „Serpent As Time Reveals“, „Repugnant Human Scum“, „The Path Of Solitude“ und „der Andere“. Und dieser Eindruck macht für mich den entscheidenden Unterschied zwischen 8.5 und 9.5 Punkten aus.



Anspieltipp: Serpent As Time Reveals, Repugnant Human Scum, The Path Of Solitude


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 41:43
Label: Art Of Propaganda

VÖ: 7. Februar 2020



Tracklist

1. Serpent as Time Reveals
2. Strive for Salvation
3. Repugnant Human Scum
4. The Path of Solitude
5. Pillars of Doom
6. The Wide Emptiness
7. Cosmic Terror

Website der Band: The Spirit bei Facebook

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Faidra
Geschrieben am 18.02.2020, 13:19 von ALUCARD

Schweden können nicht nur Death Metal gut, auch Black Metal läuft.
Zufallsfund meinerseits ist Faidra, ein Soloprojekt. Schön atmosphärisch, eher in Richtung 90er Jahre. Kein Geholze, eher melancholisch und dennoch voller Kälte und Zorn. Feines Ding.



"Faidra is a Swedish Atmospheric/Orthodox Black Metal solo project that formed during late summer of 2019. The music is primarily inspired by Scandinavian Black Metal of the early 90s, with Burzum being perhaps the most prominent influence. The man behind Faidra has played in various bands of different genres since the late 90's, and for Faidra chose to keep his identity undisclosed in order to let the music speak for itself."

(4 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Out Soon SHORES OF LADON Cds
Geschrieben am 17.02.2020, 20:11 von Sol Records

OUT SOON:



SHORES OF LADON - Promo 2020

Listen:
Shores of Ladon - Abgrund

This raw mixed advance track will be published next to two others and the Rehearsal 2011 tracks as bonus on the limited Promo 2020 CD which will be out at the gig in Rostock on 29th of february. Remaining copies will be sold afterwards at Sol Records or at the bandcamp homepage of the band. (Next to this there is a limited repress of the Lupercal MCD also) So the waiting for the album is shortened a bit

- limited CD released for the gig at „Stahlbeton X“ in Rostock
- remaining copies available from the band and from sol records
- contains unmastered raw mix advance tracks for upcoming releases
- this CD release also contains the Rehearsal 2011 tracks as bonus
- pro pressed CD, 4 pages booklet, limited to 100 handnumbered copies




SHORES OF LADON - Lupercal

Listen:
Shores of Ladon - Lupercal Full MCD

- identical repress of the sold out MCD from 2012
- no remix, no remaster, no altered artwork
- Limited to 300 copies

www.solrecords.de

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Never Surrender Festival III Berlin
Geschrieben am 13.02.2020, 23:12 von ALUCARD



Einfach mal zum geniessen, das Line Up vom Never Surrender Fest.
5-7 November in Berlin.

Ancient Moon
Ares Kingdom
Blood
Cénotaphe
Deathly Scythe
Death Worship
Doombringer
Embrace of Thorns
Genocide Shrines
Grabunhold
Hagzissa
Horn
Masacre
Mortuary
Prosanctus Inferi
Rope Sect
Sex Messiah
Stargazer
The Funeral Orchestra
Volahn
Weregoat

So muss ein Underground Billing aussehen....

https://www.facebook.com/events/472205516737717/

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Benighted
Geschrieben am 12.02.2020, 20:02 von Exorzist

 BENIGHTED haben jetzt den zweiten Song vom kommenden Album "Obscene Repressed" Online gestellt. Die neue Death / Grind Walze wird am 10.April über Season of Mist veröffentlicht. Den neuen Song 'Implore the Negative' mit Gastvocals von Jamey Jasta! / HATEBREED könnt ihr euch als Lyricvideo HIER anhören.

BENIGHTED comment: "Massive brutality unleashed, here we go! We are so happy and proud to deliver the 2nd track of our new album "Obscene Repressed" with the mighty Jamey Jasta from Hatebreed featuring as guest vocalist. We really thank him for being such a passionated guy and be a part of our new baby! Here it is sickos, we hope you enjoy "Implore The Negative" .

This neck-breaking track is about the very moment Michael's mind is running away from reality, and lets him fall into a psychosis to keep him alive!"



(5 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Metal vs. Ambient
Geschrieben am 11.02.2020, 14:55 von Slaypultura

Da hier ja immer alle so offen für neue Sachen sind, möchte ich euch das nich vorenthalten!!

"Der österreichische Komponist Bernhard Gander thematisiert in seinem neuen Werk die Urkraft der Elemente und den Kampf der Menschheit gegen die Natur. Für dieses ultimative Lamento verknüpft Gander die Musiker*innen des Ensemble Modern mit zwei Stars der Metal-Szene. Flo Monier, der Extreme-Metal-Drummer der Band Cryptopsy und Attila Csihar, Mayhem-Sänger und Stimme der Kult-Band Sunn O)))"

Freitag, den 06.03.2020
Batschkapp Frankfurt
20:00 bis 22:00


FB Event

VVK Tickets gibt es hier



(6 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Victorius - Space Ninjas From Hell
Geschrieben am 09.02.2020, 18:07 von Nabu

Victorius – Space Ninjas From Hell

Habt ihr euch schon einmal gefragt was passiert wenn ein Ninja-Clan in den Weltraum, genauer gesagt hinter die Sonne, verbannt wird und nach tausenden Jahren zurückkehrt? Was passiert, wenn ein Cyborg-Samurai durch die Gegend wütet? Welche Folgen eine Begegnung mit einem Schwarm kybernetischer Hai-Assassinen hat? Nicht? Tja, dann habt ihr ja Glück gehabt – die Jungs von Victorius decken nämlich all das oben genannte in ihrem fünften Langspieler ab. Und wie!

Allerdings muss ich auch gleich eine Warnung aussprechen: wer mit „einfach gestricktem“ Power Metal à la Sabaton oder Gloryhammer nichts anfangen kann wird vor „Space Ninjas From Hell“ vermutlich schreiend wegrennen. Denn die Jungs schießen den Absurditätenvogel (Worterfindung Nr. 1) mit der Kitsch-Kanone (Worterfindung Nr. 2) ohne zu zögern aus dem Orbit. Um diese Aussage besser verstehen zu können reicht ein schneller Blick auf die Tracklist: „Super Sonic Samurai“, „Shuriken Showdown“ und „Wasabi Warmachine“ sind genau so wie es ihre Titel vermuten lassen. Konsequent absurd mit super solidem Power Metal unterlegt. Die Songs sind eingängig, das Rad wird nicht mal ansatzweise neu erfunden und die bereits angesprochene „Einfachheit“ führt in erster Linie dazu, dass man jeden Song nach dem ersten Hören direkt im Ohr hat. Und da bleibt er auch. Wer in seinem Herzen sowohl für Power Metal als auch für nerdige Fantasy einen Platz hat darf dieses Album nicht an sich vorbeiziehen lassen.

„Ninjas From Hell“ findet man entweder richtig gut oder richtig doof. Tipp: wer den Film Kung-Fury mag ist auf dem richtigen Weg!



Anspieltipp: Super Sonic Samurai, Wasabi Warmachine, Astral Assassin Shark Attack


Wertung: 9,0 / 10




Gesamtlänge: 45:37
Label: Napalm Records

VÖ: 17. Januar 2020



Tracklist


1.   Tale of the Sunbladers
2.   Ninjas Unite
3.   Super Sonic Samurai
4.   Evil Wizard WuShu Master
5.   Nippon Knights
6.   Shuriken Showdown
7.   Wasabi Warmachine
8.   Wrath of the Dragongod
9.   Astral Assassin Shark Attack
10. Space Ninjas from Hell
11. Cosmic Space Commando Base
12. Shinobi Strike 3000
Website der Band: Victorius bei Facebook

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Horresque - Chasms Pt.1 - Avarice and Retribution
Geschrieben am 08.02.2020, 14:55 von ALUCARD

Horresque - Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution

Da ist es nun endlich, das Debütalbum der Mainzer Truppe. Das erste Demo erschien 2016, es sollte somit knapp 4 Jahre dauern bis das Anschlussalbum jetzt auf dem Tisch liegt. Hat sich das warten gelohnt?

Auf jeden Fall, soviel kann ich sagen. Warum genau es so lange gedauert hat kann ich nicht sagen, eventuell könnte man das mal in Form eines Interviews aufdröseln. Hier und heute soll es um die Musik gehen.
Die lange Zeit hat auf jeden Fall (und dankenswerterweise) nicht zu einer musikalischen Kehrtwende geführt, das was beim Demo schon anklang wurde fortgesetzt. Ob das jetzt am Ende angeschwärzter Death Metal oder todesmetallischer Black Metal ist ist eigentlich egal da das ja im Prinzip auf das selbe hinausläuft: Horresque stehen für Dunkelheit und flechten aus dieser einen dichten musikalischen Nebel der dich immer weiter einnimmt.
Im Vergleich zum Demo haben alle beteiligten Mitglieder einen grossen Schritt weiter gemacht, deswegen möchte ich jetzt gar keine Einzelheiten hervorheben. Aber hört man sich die ersten Gehversuche an und hält dann mal die Tracks von "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" daneben dann wird einfach hör-und spürbar wie die Band mit dem Album gewachsen ist. Dieser Vergleich gelingt gut da die drei Titel vom Demo auch auf dem neuen Album zu finden sind, allerdings wurden sie nicht 1:1 übernommen sondern überarbeitet. Somit fügen sie sich sehr gut in das restliche Material ein ohne das man das Gefühl hat komplett neue Titel vor sich zu haben. Kleiner Kritikpunkt meinerseits: Ich fand den Gesang von "Murder Castle" auf dem Demo eindringlicher.

Was damals schon auffällig war und jetzt noch mehr hervorsticht: Horresque haben es geschafft sich einen eigenen Klang zu erschaffen. Querverweise zu andern Truppen schenke ich mir, "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" ist kein "klingt wie" Album. Es ist Black Metal, dunkel, mächtig, facettenreich, etwas womit man sich beschäftigt.
Mir gefällt auch die Reihenfolge der Titel, "Collateral Murder" und "MQ1-Predator" gehören für mich zum Beispiel zusammen und würden auseinandergerissen nicht mehr so viel Sinn ergeben. Das man nicht nur im flotten Galopp überzeugen kann beweist das auf diese zwei flotten Tracks folgende, etwas depressiver gehaltenen "Of Pride and Kazim" das durch seine gedrosseltes Tempo nochmals eine andere Facette der Band offenbart. Und auch die instrumentalen Zwischenspiele (Praeludium, Interludium I & II) fügen sich gut in den Charakter der Scheibe ein und stören den Albumfluss in keinster Weise.

Somit steht dem unterbrechungsfreien Hörvernügen nichts im Wege und jeder der etwas mit dunkler Tonkunst anfangen kann sollte das Album zumindest mal antesten.
Mein Problem ist nur folgendes: Ich haben das Gefühl das "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" ein Album ist das im Laufe der Zeit noch wächst. Somit bin ich noch nicht in der Lage ein abschliessendes Urteil zu fällen da die Scheibe momentan mit jedem Durchlauf detailreicher wird. Was ich aber sagen kann ist das "Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution" ein grossartiges Album geworden ist das die Wartezeit auf jeden Fall rechtfertigt.

Ein hoffentlich kommendes "Chasms Pt​.​2..." darf sich aber durchaus etwas zeitnäher einfinden. Da könnte man die Texte im Booklet dann vielleicht etwas grösser abdrucken oder mehr Abstand zwischen den Zeilen lassen. Aber das liegt natürlich im Auge des Betrachters (der Kalauer musste jetzt einfach sein).
Erwähnt sei noch folgendes: Wer mehr zum Hintergrund der einzelnen Texte wissen möchte dem wurden auf der Bandcampseite noch Links hinterlegt, einfach auf die Titel klicken und etwas runterscrollen.
Abgerundet wird das Album dann von einem stilvollen gestalteten Digipak mit einem Coverartwork das für mich einen Hauch Edgar Allan Poe verbreitet.

Wünschenswert wäre das das Album die Aufmerksamkeit bekommt die es verdient und sich die Mühen der Jungs bezahlt machen, ebenso drückt man die Daumen für ein stabiles LineUp um das Album auch standesgemäss auf die Bühnenbretter zu transportieren. Und wo die Wunschfee schon grad da ist: eine Vinylversion bitte.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
Vö: 07.02.2020

1.Praeludium 02:05
2.The Guts of the Falun Gong 06:21
3.Gary Heidnik 06:15
4.Interludium I 01:10
5.Murder Castle 05:42
6.Collateral Murder 04:25
7.MQ1-Predator 06:24
8.Of pride and Kazim 05:18
9.Interludium II 01:30
10.Deepwater Horizon 03:58
11.My Lai '68 06:15

https://www.facebook.com/Horresque/
https://horresque.bandcamp.com/releases



(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Downfall of Gaia, Implore & Horresque
Geschrieben am 06.02.2020, 09:27 von Slaypultura

Wir sind stolz verkünden zu dürfen, dass wir für die epischen Downfall of Gaia eröffnen dürfen!! Das wird auch sowas wie unsere Record Release Show!!

5.3.2020
Einlass: 19:00
Beginn: 19:30
VVK: 16,00
AK 20,00

Opener: Horresque
Blackend Death Metal aus Mainz
Chasms Pt​.​1 - Avarice and Retribution by Horresque

Special Guest: Implore
Grindcore/Crust aus Berlin, Barcelona, Milan
Alienated Despair by Implore


Headliner: Downfall of Gaia
Post-Black Metal aus Hanover, Hamburg, Berlin
Ethic of Radical Finitude by Downfall of Gaia

FB Event

Also, wer ist dabei :Frage:



(11 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Midnight - Rebirth By Blasphemy
Geschrieben am 04.02.2020, 22:42 von UnDerTaker

Midnight - Rebirth By Blasphemy

Da ist er wieder der Kapuzenmann aus den USA. Gemeint ist hier Sänger, Gitarrist, Bassist und Drummer Athenar mit seiner Band Midnight. Auf dem nunmehr dritten Album „Rebirth By Blasphemy“ zündet Midnight ein buntes Feuerwerk aus Speed, Thrash und Black Metal, D-Beat und Punkrock. Midnight klingt immer noch wie Midnight. Wer die Band nicht kennt der stelle sich Venom, Motörhead, Rose Tattoo und Toxic Holocaust gemeinsam auf einer Bühne vor, das Ganze um ein paar Takte schneller gespielt und schon hat man den „tanzbaren“, rockig rotzigen Sound von Midnight im Ohr! Übrigens kommt der Sound von Midnight am besten rüber wenn man dabei ein kühles Bier in der Hand hält. So war die erste Amtshandlung beim Schreiben des Reviews, der Griff zur Bierpulle im Kühlschrank.
„Rebirth By Blasphemy“ strotzt vor Kraft, Schnelligkeit und rauer Schönheit und an Venom’s Cronos erinnerndem Gesang. Der fette und dennoch knarzige Sound wurde in den Mercenary Studios mit Noah Buchanan in Cleveland, Athenar’s Heimatstadt, produziert.
Der Opener “Fucking Speed And Darkness” ist ein D-Beat-mäßiger Thrasher der einem sofort in seinen Bann zieht und die Beine unwillkürlich zu zucken beginnen. Dieser Song beinhaltet alle Elemente die eine Speed/Heavy/Thrash-Metal Hymne braucht – Schnelle Gitarrenriffs, Solos, D-Beat-Rhythmen, Groove, böses kratzige Vocals. Was ein geiler Scheiß! “Escape The Grave” und “Warning From The Reaper” hauen in die gleiche Kerbe wenn auch nicht ganz so brillant.
„Raw Attack“ und „You Can Drag Me Through Fire” gehören ebenfalls zu den starken Speed/Thrash/Heavy-Metal-Songs.
Das langsam stampfende „Rising Scum“ mit den tief bollernden Drums erinnert mich stark an Venom‘s „At war with Satan“ oder „Buried Alive“ und ist die große und gelungene Ausnahme auf dem Album.
Der ein oder andere Song auf dem Album, wie z.B. „Devils Excrement“ ist mir etwas zu flach oder verfrickelt, aber bei leibe immer noch nicht schlecht.
Laut Athenar begann er das Schreiben der Texte mit recht positiver Stimmung was man bei „Escape The Grave“ merken kann, allerdings kippte die Stimmung nachdem er zwischenzeitig völlig angeekelt von der Menschheit war.

Resümee: Jeder der einen Mix aus Speed, Thrash und Black Metal, D-Beat und Punkrock mit der Attitüde von Venom, Motörhead, Rose Tattoo und Toxic Holocaust interessant findet, der sollt sofort zum Händler seines Vertrauens gehen und die Scheibe abgreifen.
Im übrigen sind die Live-Shows von Midnight immer ein Highlight und eine Demonstration von Power und Authentizität.


Wertung: 8 / 10




Gesamtlänge: 33:49
Label: Metal Blade Records
VÖ: 24.01.2020

Tracklist
1. Fucking Speed And Darkness 3:58
2. Rebirth By Blasphemy 3:07
3. Escape The Grave 2:47
4. Devils Excrement 2:15
5. Rising Scum 4:01
6. Warning From The Reaper 4:05
7. Cursed Possessions 2:23
8. Raw Attack 3:49
9. The Sounds Of Hell 3:16
10. You Can Drag Me Through Fire 4:04

Website: midnightofficial.com



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Dimholt - Episteme
Geschrieben am 03.02.2020, 13:02 von ALUCARD

Dimholt - Epistēmē

Bulgarien und Black Metal? Da musste ich passen, eine Suche bei Metal Archives spuckte neben ziemlich obskuren Bands (88, Aryan Art, Gaskammer) nur zwei mir bekannte Truppen aus: Grond und Hajduk. Und nun noch Dimholt. Sollte man die kennen? Ich denke schon!

Die 2003 gegründete Truppe legt mit "Epistēmē" ihr zweites Album vor. Und das kann überzeugen, zuallererst mit dem Klang. Veröffentlichungen aus dem östlichen Ausland klingen grad im Black Metal Bereich öfters mal wie mit einem in 30 Meter Entfernung stehenden Ein-Spur Recorder aufgezeichnet, Dimholt zeigen das das nicht so sein muss. Klanglich hätte ich das Album sofort nach Skandinavien oder Amerika & Kanada verorten, kraftvoll und dennoch natürlich und klar läuft "Epistēmē" ins Gehör. Ertönt "Death comes First" noch relativ erwartbar, spitzt man spätestens bei "Into Darker Serenity" die Ohren. Getragen und mächtig rauscht dieser Titel heran und ändert an dieser Stimmung nicht viel, verzückt dadurch mit Atmosphäre und Instrumentenbeherrschung. Das Tempo ziehen die Jungs zwar zwischendurch mal an, an der finster drückenden Stimmung ändert sich aber nichts. Der erste Hit der Scheibe.
Flotter geht es mit "Sacrilege" weiter das zur Mitte hin eine sehr okkulte Stimmung aufbaut, auch durch die unmenschlichen Schreie. Auch hier begeistert mich die durchweg düstere Stimmung des Titels, die Instrumentenfraktion baut eine Wand aus Dunkelheit vor dir auf die dich Stück für Stück gefangen nimmt.

Ich möchte jetzt gar nicht jeden Titel sezieren, wer bis hier hin am Ball geblieben ist der wird auch vom Rest nicht enttäuscht. Oder, wer das Album bei Bandcamp antestet und Titel Nummer 2 & 3 herzerwärmend findet der kann das Teil bedenkenlos in den Warenkorb packen. Den auch "The Martyr's Congregation" hat wieder diese allzeit präsenten Gitarren die immer gut hörbar sind, sich aber nie zu sehr in den Vordergrund stellen. Und auch mit dem Schlagzeugsound kann ich sehr gut leben, druckvoll aber nicht überproduziert verpasst es den Titeln den nötigen Antrieb. Und hält sich aber auch mal zurück wenn die Stimmung des Titels es verlangt. In dem sauber ausbalancierten Klangteppich bewegt sich dann noch Sänger Woundheir angenehm undramatisch mit seinen finsteren Texten. Für diese bekommt er auch ausreichend Zeit, abgesehen von "Death comes First" gehen alle Titel über die 5-Minuten Marke.

"Epistēmē" klingt für mich so wie ich es in letzter Zeit von diversen skandinavischen Formationen erwartet hätte die mich dann doch nur enttäuscht haben. Das erstaunliche an der Sache ist das das Album in verschiedenen Sessions in verschiedenen Studios aufgenommen wurde, erst in Belgien wurden die Einzelteile zu einer Einheit verschmolzen. Respekt, so einen Klang bekommen die meisten Truppen nicht hin die alles in einem Studio machen. Man beachte dabei, Dimholt erschaffen das alles in Eigenregie ohne Label im Rücken.  

Schwarzmetaller: Antesten!
Anspieltip: "Into Darker Serenity", "Sacrilege", "The Hollow Men" und eigentlich auch alle anderen Titel der Scheibe.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62:35 Minuten
Vö: 26.10.2019

1.Death Comes First 02:57
2.Into Darker Serenity 06:31
3.Sacrilege 05:19
4.The Martyr's Congregation 06:57
5.Nether 06:08
6.The Fall 05:55
7.The Hollow Men 06:22
8.Scars Of Seclusion 07:13
9.Reliquae 08:04
10.Aletheia 06:51

https://dimholt.bandcamp.com/
https://dimholt.org/

(5 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

NERVE SAW
Geschrieben am 02.02.2020, 12:32 von Exorzist

 Testimony Records haben das Signing der finnischen Death Metaller NERVE SAW verkündet!

Das Debutalbum der Band "Peril", wird am 27.März als CD, Vinyl (mit einem anderen Cover) und in digitalem Format veröffentlicht. Einen ersten Eindruck könnt ihr euch in Form des neuen Songs "Last Verse for the Buried" verschaffen.

Checkt den Song HIER! an.

"Peril" combines the no-nonsense approach of early punk albums to gnarly, brain melting death metal. It is an unstoppable bulldozer of a record, with obvious crossover potential. Imagine At the Gates playing GBH, or Carnivore and you start getting there. It was recorded, produced and mixed by Javier Félez (Graveyard, Teitanblood) at Moontower Studios, mastered by Mikko Saastamoinen / Transistor Media (Hooded Menace, Solothus) and features an outstanding artwork by Raúl Fuentes / Mörtuus-Art.


Tracklist:
1. A Fool
2. Life Goes On... Not
3. No Lead
4. The Red Line
5. Ghosts in Dialogue
6. Empty Heart
7. Nails
8. Last Verse for the Buried
9. P.I.A.T.
10. The Eye of the Golem
11. Wolves of the 80's

Line-up:
Markus Makkonen - Vocals / Bass
Heikki Matero - Guitars
Michael Dorrian - Drums

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

The Path of Death IX
Geschrieben am 31.01.2020, 19:48 von Exorzist

 Da schon einiges an Terminen für dieses Jahr ansteht, wollen wir euch auch voller Vorfreude bekannt geben, dass wir mit der 9.Auflage des "The Path of Death" Fest in Mainz erneut am Start sind.

Meisselt euch den Samstag 10.10.2020 ganz dick in euren Kalender, denn es wird definitv eine rauschende und angeschwärzte Death Metal Party in Mainz im M8 abgehen, so viel ist vorab schon mal versprochen!

Erwartet wieder tödliches Riffing, düsternis und morbide Klänge, genauso wie groovende und vor Power und heavyness strotzende todesmetallische und dunkle Rhythmen!

Mark your calendar ... you will not be disappointed!

Mehr zu den Bands in kürze!!!

(15 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Blackened Death Metal Band NIGHT CROWNED aus Schweden
Geschrieben am 28.01.2020, 10:49 von UnDerTaker

night%20crownedNIGHT CROWNED haben ein Lyric-Video zum Song "IRA" veröffentlicht. Der Song ist Teil des am 28.2.2019 via Noble Demon kommenden Albums "Impius Viam".Die Schweden setzen sich aus ehemaligen und aktuellen Mitgliedern von Bands Dark Funeral, Nightrage und Cipher System zusammen und lässt sich vom Sound der 90er Szenegrößen inspirieren.
Das bereits bekannte Video "Unholy Path" findet ihr hier ebenfalls.



Tracklist:
01. Impius Viam
02. Reborn
03. Nocturnal Pulse
04. Ira
05. Your Ending, Your Demise
06. Your Sacrilegious Flesh
07. Black Bone Cross
08. Unholy Path
09. All Life Ends
10. Beneath No One
11. No Room For Hope
12. Ego Sum Bestia


NIGHT CROWNED is:
K. Romlin – Vocals
J. Jaloma – Drums
J. Eskilsson – Lead Guitar
H. Liljesand – Bass, Guitar, Keys

https://www.facebook.com/nightcrowned
https://www.nightcrowned.bandcamp.com

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Rothadás
Geschrieben am 27.01.2020, 00:56 von ALUCARD

Rumpelig vermoderter DeathDoom muss nicht aus Skandinavien oder Amerika kommen, Ungarn kann das auch.

Rothadás vereinen dabei alles was die ganzen Röcheltodtruppen so geil macht, erstes Lebenszeichen gab es nur als (ausverkauftes) Tape oder Digital. Aber derbe ist es auf jeden Fall, mich fixt dabei vor allem "Hantolt méreg" an.



(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

01.05.2020 - Violent Noise Infliction - Thorybos / Hadopelagyal +
Geschrieben am 22.01.2020, 23:03 von Sol Records

We disgustedly present this desecration of saliva and black venom. A night to piss into your comfort zone:



THORYBOS - This will mark the band's first of their rare notorious and violent live desecrations in nearly 4 years, for the first time including songs from their filthy 2019 abomination "The Foul and the Flagrant". Bestial bareknuckle blasphemy, presented with subversive abhorrence, ruthless aggression and an excessive no-bullshit attitude.
HADOPELAGYAL - This utterly possessed two-piece will turn the stage into pure darkness. A sinister vortex of destructive mania and depraved obscurity, as showcased on their suffocating "XXXVI XXXI N XXV XXVIII O" demo.
NECROMANCER - The band's 2019 "Awakening of the Evil Forces" debut demo displayed genuinely ill-spirited filthy old school Black/Thrash. Expect nothing but raw hellhammer-ish devotion.

This live ritual will accompany the release of the limited THORYBOS "The Foul and the Flagrant" 10" vinyl. More, exclusive merchandise planned. Watch out for the Sol Records / Deviant Records / Bleak Bone Mortualia merchandise stand: https://www.solrecords.de/order/information

Friday, 1st of May 2020
Klex
Lange Str. 14, 17489 Greifswald
venue: 8 pm

Facebook: https://www.facebook.com/events/153261072777641

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Der rote Milan, Horresque, Äera
Geschrieben am 22.01.2020, 08:15 von Slaypultura



Freitag, 08.05.2020
Mitternachtsgasse 8
55116 Mainz
M8 FB
M8 HP

Eintritt: 7-10 €
Einlass: 20 Uhr


21 Uhr
Äera (atmosphärischer Black Metal aus Münsterland)

Äera FB
Äera - Schein (Full Album Premiere)
Äera Bandcamp

22 Uhr
Horresque (Blackend Death Metal aus Mainz)

Horresque FB
Horresque - Gary Heidnik (Live 2016)
Horresque - Gary Heidnik

23 Uhr
Der rote Milan (Black Metal aus Trier)

Der rote Milan FB
Der Rote Milan - Moritat (Full Album Premiere)
Der rote Milan Bandcamp

(6 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Kvaen - The Funeral Pyre
Geschrieben am 21.01.2020, 14:18 von ALUCARD

Kvaen - The Funeral Pyre

KVAEN ist das Soloprojekt von Jakob Björnfot den man eventuell von The Duskfall kennen könnte. Mit "The Funeral Pyre" versucht er sich an flottem Black Metal und bekommt dafür ordentlich Schützenhilfe diverser anderer Musiker. Abgesehen von einigen Momenten die aufhorchen lassen schwimmt der Rest aber recht eintönig vorbei und lässt mich etwas ratlos zurück.

Das man den Titelsong als Single ausgekoppelt hat macht Sinn, ist das an dritter Stelle platzierte "The Funeral Pyre" doch das stärkste Stück der Platte. Frostig, melodisch, treibend, einfach ein Genuss für die Ohren. Vorher passierte nicht viel aufregendes, "Revenge by Fire" verfügt über prägende Gitarrenlinien, mich stört aber das zu sehr nach Plastik klingende Schlagzeug. "“Yee Naaldlooshii” hat zwar den besseren Drumsound (und einen anderen Schlagzeuger), kann sich aber trotzdem irgendwie nicht festsetzen. Dann wird das Album durch "The Funeral Pyre" sehr interessant, mit “Septem Peccata Mortalia" folgt allerdings ein Titel der so generisch und langweilig klingt so das die Begeisterungskurve wieder sinkt. Ich weiss gar nicht wo der Titel hin will, es hört sich ein bischen so an als hätte man alle losen Enden die noch übrig waren zu einen Titel zusammengepresst. Und das Schlagzeug nervt wieder.
“The Wolves Throne” wäre gerne so gross wie Watain`s "Wolves Curse", schafft das aber nicht und bleibt trotz (oder wegen) gleichem Aufbaus nur eine Kopie. Ich hatte übrigens im kompletten Verlauf der Scheibe das Gefühl das die Band gerne im Fahrwasser von Watain mitschwimmen würden, aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Und so trudeln auch die restlichen Songs vorbei ohne das wirklich etwas hängenbleibt an was man sich festhalten könnte. Wer jetzt durch das vorab ausgekoppelte Titelstück Appetit bekommen hat dem wird die komplette Mahlzeit nicht schmecken. Zu eintönig, zu ideenlos, immer wieder Anklänge von Plastikproduktion und allgemein ein viel zu kraftloser und sauberer Klang. Da konnten auch die zahlreichen Gäste nix mehr retten.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47:22 Minuten
Label: Black Lion Records
Vö: 28.02.2020

1.Revenge By Fire
2.Yee Naaldlooshii 04:33
3.The Funeral Pyre 06:45
4.Septem Peccata Mortalia
5.The Wolves Throne
6.As We Serve The Masters Plan
7.Bestial Winter
8.Hymn To Kvaenland

https://kvaen.bandcamp.com/album/the-funeral-pyre

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Sárnes - None More Black
Geschrieben am 17.01.2020, 13:49 von ALUCARD

Sárnes - None More Black

Auch wenn die Band aus Amerika kommt, mit US Black Metal hat das hier nix zu tun. Das Duo Sárnes bewegt sich in den dreckigsten Winkeln des Genres. Hörbar ist es dennoch.

Aber ich musste meine Ohren auch erstmal auf den ursprünglichen, sehr roh gehaltenen Klang einstellen. Durch viele (zu) saubere Produktionen ist man es erschreckenderweise gar nicht mehr gewöhnt wie es klingt wenn die Aufnahmen unpoliert durch die Boxen brechen. Aber das Ganze nicht mit einer schlechten Produktion verwechseln, Gitarre, Schlagzeug und Gesang kommen noch gut hörbar durch. Das Ergebnis klingt halt nur unbearbeitet und natürlich, so wie es eigentlich ja auch sein sollte.

Sárnes legen mit diesem "Antisound" eine kleine Undergroundperle vor die man antesten sollte wenn man auf Black Metal der reinsten Art abfährt. Mir gefällt es das die Jungs nicht primitiv drauflosscheppern sondern ein klares Songwriting erkennbar ist. Der Verzicht auf Dauerfeuer macht "None More Black" noch eine Spur angenehmer hörbar, Melodiefragmente sind auch vorhanden.
Stören könnte man sich eventuell am garstigen Gesang. Keine Keifen, keine Growlen, eher eine Art hysterisch eitriges Gebelle. Ich finde das jetzt nicht so tragisch, ist aber definitiv Geschmackssache.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 33 Minuten
Label: Born For Burning
Vö: 31.05.2019

1.DeaÞ HeresíÞ 01:54
2.Blood Ritual Sacrifice 05:02
3.Scythe 03:12
4.Æt Gùd 04:20
5.Misanthropic Manifesto 00:58
6.Preaching Misanthropy 03:22
7.Nurturing Hatred 02:34
8.Desecrate All Shrines 04:39
9.Obsidian Tomb 05:39
10.Lost in the Sea of Nothing 00:58

https://sarnes.bandcamp.com/album/none-more-black

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Fuck the Commerce XIV
Geschrieben am 16.01.2020, 10:05 von UnDerTaker

ftc%202020Das Fuck the Commerce XIV stellt den ersten Teil seines Billing vor:
Armada - Mex
Basement Torture Killings
Centinex
Endseeker
Fleshworks
FOETAL JUICE
FETO IN FETUS
Gutted
MagnaCult
Mercyless
Putrid Offal
Reckless Manslaughter
REQUIEM
Shitshifter
Stillbirth
Sublime Cadaveric Decomposition
- Weitere Bands in Vorbereitung!

Das Festival findet vom 20. - 23.5.2020 in 17207 Röbel/Müritz statt. Am 20.05.20 wird es eine Warm Up Show geben.
Tickets bekommt ihr für 53€

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

RAW ENSEMBLE, ABRASIVE, DEAD SUNDAY, KRUG - 31.01.2020 - CAT/Ulm
Geschrieben am 14.01.2020, 12:27 von Tyrant2303

https://www.facebook.com/events/770049410134018/

10 Jahre Blasting Thrash Metal in Ulm!

RAW ENSEMBLE:
https://www.facebook.com/RawEnsemble/
https://rawensemble.bandcamp.com/album/suffer-well

Wat is, schon so lange? Das muss gefeiert werden!

Wer es noch nicht mitbekommen hat:
Das Raw Ensemble ist eine 4-köpfige Thrash Metal Band aus Ulm, die sich Ende 2009 zusammenfand und aus den Einzelvorlieben Thrash, Death, Grind and Melodic Songwriting der Bay-Area in Kombi mit teutonischer Garstigkeit und einigen Blast Beats kreierte. 2011 enstand die erste EP "Jesus is back...but he is fucking angry!". Eine Mischung aus Testament, Destruction, Kreator, Testament oder Dark Angel (Frank Albrecht, Rock Hard).

Das Line Up wechselte und die Vorlieben ergänzten Hard- und Mathcore und nochmals Death und Thrash. Der Raw Ensemble Stil blieb ähnlich, das Tempo zog an, die Vocals wurden aggressiver und sind seither doppelt vertreten. Das neue Line Up schuf 2016 das Album “Suffer Well”, welches vermehrt Exodus und Slayer Vergleiche erhielt als zuvor genannte Bands.

Das Line Up wechselte zuletzt an der Gitarre.
(Als Fabi Raw Ensemble auf Grund seines Studiums gen München verlassen hatte wurde Ihm dann doch langweilig. Und so kehrt er mit seiner Truppe KRUG zum 1. Konzert in Ulm zu seinen Wurzeln zurück!)

Neue Songs enstehen in zähen Verhandlungen und Sitzungen, Konzerte werden mit viel Schweiß und Bier vorgetragen und ein nächstes Album wird es bestimmt geben. Bis dahin.....

Thrash `til Death

Laute Unterstützung gibt es dabei von langjährigen Wegfefährten, die bisher noch nicht im CAT oder gar in Ulm aufgetreten sind!

ABRASIVE:
https://www.facebook.com/abrasivedeathmetal/

ABRASIVE was founded by Ralf Köhler (git./vocals), Alex Ringwald (bass/screams) and Alex Mäckle (drums) in April 1999! They combined the old school styled Death Metal sound with a piece of Grindcore and US brutal Death Metal a la SUFFOCATION or SEVERE TORTURE. The result was a gooving bastard of aggression and brutality with the typical ABRASIVE guitar lines. Ralf’s typical Death Metal growls and guttural style vocals, which are completed by the relentless screams of Alex became a trademark of the band. Lyrically they are focused on erotic thoughts and fantasies. After several releases for example at NICE TO EAT YOU Records or MDD Records und countless shows and festival shows (Soul Grinding, Mountains of Death, Ludwigshafener Deathfest) inside and outside Germany to spread the name of the band out to the world. 800 sold copies of “Desire” MCD (2001) and 1000 sold copies of each “Devotion” (2004) and “Awakening Of Lust” (2007) shows ABRASIVE as a well known band in the underground scene. For 2011 release “The Birth – Born in Sodom” they used a cover artwork of the French artist Bolek Budzyn (LOUDBLAST). With the new groundbreaking CD “Book of Sin” (RTM 82), ABRASIVE shows that they did not loose their power. The 12 songs were mixed and mastered by Timo from MUCUPURULENT!

KRUG:
https://www.facebook.com/KRUGmetal/

KRUG - die neue Heavy-/Thrash-Metal-Band aus München!
Im Oktober 2016 gegründet, erschien Anfang 2018 die erste EP mit 5 Songs! Charismatischer Sänger, knallharte Guitar-Riffs, grooviger Bass und pulsierende Drums! WATCH OUT!

DEAD SUNDAY:
https://www.dead-sunday.de/

Im Allgäu ist nichts los? Mag in metallischer Hinsicht stimmen, doch hierfür wird jetzt Abhilfe geschaffen! Mit melodischen Melodien und idyllischem Gesang lassen die Nerds von Dead Sunday nun Würfel und Block im Keller und begeben sich auf eine unerwartete Reise. Sie verlassen ihre gewohnten Gefilde und überqueren die Einöden des Müßigganges und stellen sich nach nun einem Jahr auf der Reise, Horden an Metal hungrigen Lauschern. Nachdem die ersten Auftritte allen fünfen Appetit auf mehr gemacht hat, fangen sie an, mehr und mehr ihre Erfahrungen aus Mythen, Sagen und Abenteuer von einem Leben in Aventurien durch verschiedene Töne und Klänge der elektronischen Gitarrenmusik zu untermauern. So entsteht eine Mischung aus Moderne und Fantasie die eventuell zwar nicht jedermann´s Geschmack trifft, aber dafür immer die zwölf.

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hovmod - Doedsformasjon
Geschrieben am 12.01.2020, 12:08 von ALUCARD

Hovmod - Doedsformasjon

Mit meinen nicht vorhanden norwegischen Sprachkenntnissen übersetze ich das als "Todesformation". Also angsteinflössende Klänge oder nur Plastikkrieger? Zeit das herauszufinden...

Die Todesformation bietet norwegischen Black Metal, mal zügig, mal etwas getragener. Und da hier keine Amateure an den Instrumenten werkeln kann das musikalische auch überzeugen. Ich spreche aber nur von der handwerklichen Leistung, in Sachen Songwriting müssen die Jungs nochmal nachsitzen. Denn klingen tut das wie jede andere norwegische Black Metal Truppe die sonst noch so im Untergrund rumdümpelt. Hat ein Titel erstmal Fahrt aufgenommen wird die Fahrspur auch nicht mehr verlassen, sprich es passiert nicht mehr viel. Die Titel an sich unterscheiden sich schon in punkto Aufbau und Geschwindigkeit, was aber fehlt sind einprägsame Momente. Das Album rödelt durch, weiss zu gefallen da es auch nicht nervt, aber am Ende bleibt nichts hängen. Schade, denn die Ansätze sind gut. Flotte Gitarrenläufe mit frostigem Klirren, angenehm undramatisch antreibendes Schlagzeug, galliger Gesang: Alles da was es braucht. Nur auf die komplette Titellänge ändert sich halt nicht viel und dem Material fehlen einfach die Widerhaken.
Fazit: Diese Todesformation muss nochmal in die Kaserne zum weiterbilden.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 22.11.2019

1.Total Krig 02:46
2.Doedsformasjon 03:49
3.I Grevens Tid 05:04
4.Blodsbaand 05:08
5.Hatskapt 05:21
6.Evig Mistru 03:17
7.Maktdemon 03:29
8.I Endens Kapittel 07:42

https://dusktone.bandcamp.com/album/doedsformasjon

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hell Priest - The Hell Priest
Geschrieben am 12.01.2020, 11:20 von ALUCARD

Hell Priest - The Hell Priest

Die Info sagt was von Speed Metal, ich finde hier ist aber auch eine ordentliche Menge von frühzeitlichem Black Metal dabei. Passend dazu schliesst man dieses Demo mit einem Hellhammer Cover ab. Aber alles der Reihe nach....

Das Teil ist deutlich als Demo deklariert, dafür wird man aber sehr gut unterhalten. Klanglich ist das schon ein ganzes Stück weiter als manch andere Rumpelkombo mit Demostatus und auch das Songwriting ist schon recht ausgereift. Also kein Schnellschuss sondern ein gut überlegtes erstes Lebenszeichen.
Wie schon gesagt, die Band spricht von Speed Metal. Aber sehr dunkel gehalten, deswegen kommt es auch in die Nähe vom Black Metal der ersten Stunde. Kein Eierkneifgesang, keine Quietschgitarren oder sonstiges Rumgeeier wie man es bei dem Begriff Speedmetal erwarten könnte. Sondern gut ausgearbeitet Titel die im ersten Durchlauf zünden. Das gilt vor allem für die Bandhymne "The Hell Priest" an zweiter Stelle, ein Mitgröhltrack erster Güte.
Klanglich ist das wie erwähnt meiner Meinung nach schon über Demostatus, die einzelnen Instrumente sind gut hörbar und haben genug Kraft. Mir gefällt der recht ursprünglich gehaltene Klang sogar sehr gut - ein Schlagzeug sollte auch wie ein Schlagzeug klingen und nicht wie eine Maschine. Somit hier alles bestens.

Wenn die Jungs ihre Mischung aus klassischem Heavy Metal, Speedanteilen und schwarzen Einflüssen beibehalten und weiterhin so Titel wie die ersten beiden raushauen dann wüsste ich nicht warum sich Hell Priest nicht durchsetzen sollten. "Speed Demon" könnte man eventuell nochmal etwas überarbeiten, da fehlt mir irgendwie das gewisse Etwas. Das Hellhammercover zum Schluss passt recht gut, da ich aber eh kein grosser Hellhammerfreund bin hätte ich das jetzt auch nicht zwingend gebraucht. Aber "Infernal Church Blaze" und vor allem "The Hell Priest" machen richtig Laune! Antesten und dranbleiben.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 20 Minuten
Label: Born for Burning Records
Vö: 21.03.2019

1.Infernal Church Blaze 04:18
2.The Hell Priest 05:39
3.Speed Demon 06:29
4.Third of the Storms - Evoked Damnation (Hellhammer cover) (free) 03:03

https://hellpriestvt.bandcamp.com/album/the-hell-priest-demo
https://bornforburning.bandcamp.com/

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Konvent
Geschrieben am 11.01.2020, 15:21 von Exorzist

Ich bin wahrlich nicht derjenige, welcher femal Bands / Sängerinnen abfeiert, aber heilige Scheisse, dass ist mal echt ne geile Hausnummer !

Karl Willets und Band in Frauengestalt ... saugut!





(8 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Way Of Darkness Festival 2020, Lichtenfels, Stadthalle
Geschrieben am 03.01.2020, 16:16 von UnDerTaker

AgrypnieDas Way Of Darkness Festival hat, nach Massacre, Tankard, Disbelief, Vulture und Bodyfarm im Dezember, nun die Post Black Metal Band Agrypnie für die 2020er Edition bestätigt.
» Wir heißen 2020 willkommen und wünschen euch alles Gute für dieses neue Jahr! Euch einfach ein paar lapidare Neujahrswünsche entgegenzuschleudern entspricht allerdings nicht unserem Habitat - deswegen packen wir gleich noch eine Band mit drauf. Dementsprechend heißt unser erster Neuzugang in diesem Jahr Agrypnie! Vertrackt und melodisch, allzeit tiefgründig und ständig in der düstersten Ecke anzutreffen gilt die Band um Mastermind Torsten als einer der Pioniere in Sachen deutscher Post Black Metal.«

Das Festival findet vom 2. Okt. – 3. Okt. 2020 in der Stadthalle Lichtenfels statt.

Tickets für 62€: https://www.cudgel.de/produkt/way-of-darkness-2020-2-tage-ticket/

(8 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Berzerker Legion
Geschrieben am 02.01.2020, 21:36 von Exorzist

With a vision to create death metal of the highest quality they recruited a line-up of solid well-known musicians consisting of James Stewart (Vader) on drums, Jonny Pettersson (Wombbath) on vocals and Fredrik Isaksson (Dark Funeral) on bass to complete the Legion.

Bei dem Line-Up muss es ja einfach an jeder Ecke knallen oder ? Unser Review zum Album gibt es hier: https://www.hell-is-open.de/cgi-bin....;t=7652

Als Fan der alten Schule, muss ich hier aber mal etwas gegen die Rezi dagegen halten. Ich finde, dass dieser klassische Death Metal Mix doch sehr gelungen ist, sicherlich sind viele Hypocrisy-Klänge heraus zu hören, was mir aber in keinster Weise aufstösst und die Verbindung zu den alten Göteborg-Helden ist auch sehr gelungen. Wie man hier unschwer heraus lesen kann, ist Musik immer wieder Geschmacksache ( und Geschmack hat unser Reviewmaster Alu definitv, dass will ich hier auch gar nicht ins Feld führen ) und jeder sollte wenigstens mal ein Ohr in die Songs riskieren!

Also testet die Legion hier mal an.





(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Hellwerk Heavy / Thrash / Black / Death Metal Party
Geschrieben am 02.01.2020, 20:41 von Exorzist

Wenn schon mal was hier in der Gegend im Bereich deftiger Mucke auf die Beine gestellt wird, sollte es auch einen Thread dazu geben.

"Just In & Franko open the door to hell

Metal Fans aufgepasst: Am Samstag, den 18.01.2020 ab 18.00 Uhr gibt's was für die Hardcore Metal Ohren: Just In & Franko präsentieren Euch Heavy / Thrash / Black / Death Metal vom Feinsten.

Let's rock and bang your head!"

FB Event: https://www.facebook.com/events/595168201255479/



Also, Dosenmucke im härteren Bereich, wir sind gespannt!

(8 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Kvaen, Black Metal aus Schweden
Geschrieben am 02.01.2020, 15:29 von UnDerTaker

 "The Funeral Pyre", das Debütalbum der schwedischen Black Metaller KVAEN, erscheint am 28.02.2020 bei Black Lion Records.
Die Band ist ein Solo-Projekt von  Jakob Björnfot, seines Zeichens Gitarrist von THE DUSKFALL.
Den siebenminütigen Titelsong sowie einen weiteren Song könnt ihr jetzt schon antesten.
In den Titeln sind Sebastian Ramstedt (Necrophobic, Nominon) und Freddy Ortscheid (Black Lily, Omnicide) als Gäste zu hören.
Musikalisch soll es sich bei KVAEN um eine Mischung aus Black und Speed Metal mit Pagan-/Viking-Einflüssen handeln.

Jakob Björnfot von KVAEN kommentiert: “‘The Funeral Pyre’ was one of the first songs that I composed for this album. I lived in a big house on a huge mountain in the VERY north of Sweden. I had nature around me everyday. It was very inspiring, to say the least. One day, I was messing around on my computer, trying out ideas. I remember that I had the fireplace burning and it was snowing outside. I wanted to write a song where I could feel the connection of spirits in Tornevalley and I have to say: I succeeded. The atmosphere, Sebastian’s solo, and the lyrics became something truly unique.”

Tracklist:
1. Revenge By Fire
2. Yee Naaldlooshii 04:33
3. The Funeral Pyre 06:45
4. Septem Peccata Mortalia
5. The Wolves Throne
6. AS We Serve The Masters Plan
7. Bestial Winter
8. Hymn To Kvaenland



(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Berzerker Legion - Obliterate The Weak
Geschrieben am 28.12.2019, 21:04 von ALUCARD

Berzerker Legion - Obliterate The Weak

Viele Köche verderben den Brei?
Nicht ganz, aber bei dem Lineup habe ich irgendwie mehr erwartet....

Tomas Elofsson (Hypocrisy), Alwin Zuur (Asphyx), James Stewart (Vader), Jonny Pettersson (Wombbath), Fredrik Isaksson (Dark Funeral), da kommt schon ordentlich was zusammen. Der Zusammenschluss dieser Schwergewichte nennt sich Berzerker Legion und wirft mit "Obliterate The Weak" sein Debütalbum in den Ring. Durch das Personal wird die Truppe sicherlich ordentlich Aufmerksamkeit bekommen, ob das musikalische dem dann gerecht wird muss jeder selbst entscheiden.

Ich bin wie gesagt etwas enttäuscht da das Material so "normal" klingt. Überraschungsmomente bleiben aus, das Fahrwasser von modernem Deathmetal mit melodischer Kante wird so gut wie nie verlassen. Die Gitarrenarbeit kann sich ja noch sehen lassen, auch wenn diese recht berechenbar ist. MeloSweDeathriffs in altbekannter Pracht und Stärke bei denen man aber des öfteren mal meint diese schon woanders gehört zu haben.
Als störend empfinde ich das maschinelle Schlagzeuggeknatter was einfach so klingt wie hundert andere moderne Deathmetalveröffentlichungen. Jungs, da wäre mehr drin gewesen wenn man Vader`s James Stewart im Lineup hat. Und sonst habe ich mit dem Gesang von Jonny Pettersson (Wombbath) eigentlich keine Probleme, aber hier finde ich ihn einfach nur eintönig. Keine Ahnung ob es an seinem Gesangsstil oder der Musik liegt, irgendwie fehlt mir einfach Power.
Power ist auch das Stichwort für die Albumproduktion, diese klingt für mich einfach zu sauber und todproduziert. Hört euch zum Beispiel mal "Upon The Throne Of Mortem" an: Was könnte das doch für eine fette Walze sein wenn nicht dieses Maschinenschlagzeug und die kraftlosen Gitarren wären. Die Grundstruktur passt bestens, aber dem Titel fehlen ein erdig kraftvolles Drumming und derb brazzelnde Gitarren. Das sollte nur mal als Beispiel für das ganze Album dienen. Man spürt das Talent und die Erfahrung der einzelnen Mitstreiter, aber sie bekommen es (leider) nicht zu 100% umgesetzt. Schade.
Zurück bleibt ein mittelmässiges Deathmetalalbum der neueren Art das man gerne durchlaufen lassen kann, Überraschungen oder prägende Momente sollte man aber nicht erwarten. Grosse Namen hin oder her.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47:52 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 31.01.2020

1) Rise of the Berzerkers
2) A World In Despair
3) I Am The Legion
4) Of Blood And Ash
5) Obliterate The Weak
6) The Falling Dawn
7) The King Of All Masters
8) Upon The Throne Of Mortem
9) A Lurking Evil
10) In The Name Of The Father
11) Death Euphoria (CD exclusive bonus track)

https://www.facebook.com/berzerkerlegion/

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Violation Wound - Dying to Live, Living to Die
Geschrieben am 24.12.2019, 13:12 von ALUCARD

Violation Wound - Dying to Live, Living to Die

Er hat es schon wieder getan....

Chris Reifert kennt ihr alle von Autopsy und Abscess. Mit Violation Wound hat er ein "ich mach das jetzt einfach" Projekt am Start das ausser seiner Person keinerlei Verbindung zur Hauptband hat. "Einfach" ist das Stichwort der Scheibe, rüpelhaft rumpelnd brettern die Titel dir entgegen. Die musikalische Schnittmenge ist dabei erneut die Mischung aus simplem Deathmetal, Thrash, Punk und Hardcore. 3 Akkorde für ein Hallelujah....
Wirklich erbauliches finde ich nicht, die Titel rödeln angenehm durch aber können sich nicht festsetzen. Dazu fehlt ihnen einfach die Substanz weil die Struktur eben recht einfach gehalten ist.

Final ist "Dying..." ein Album wie eine Scheibe Weissbrot: Du hast zwar was gegessen, danach aber immer noch Hunger weil es dich nicht sättigt. Ist das Album durchgerattert bleibt beim Hörer nichts davon hängen. Steht noch die Frage im Raum ob die Truppe auch so viel Aufmerksamkeit und positives Fedback bekommen würde wenn da nicht so ein prominentes Mitglied am Werk wäre?

5 von 10



Gesamtlänge: 31 Minuten
Label: Peaceville
Vö: 01.11.2019

1 Off With His Head
2 Guns! Guns! Guns!
3 No Consequence
4 Follower
5 Lack Of Focus
6 Dead Flags
7 Exorcism Of Ignorance
8 Neighborhood Psycho
9 The Day Lemmy Died
10 Stress Bomb
11 Chainsaw Brain
12 Dying To Live, Living To Die
13 Last Pill In The Bottle
14 Pay To Hate
15 Insult Culture
16 Pick Up The Crumbs
17 Losers And Freaks
18 Hostage

https://www.facebook.com/Violationwound/

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Liosber - Constrictor : Redeemer
Geschrieben am 23.12.2019, 14:46 von ALUCARD

Liosber - Constrictor​​:​​Redeemer

Ist leider irgendwie auf der Strecke geblieben, soll und darf aber nicht unter den Tisch fallen: Lisober mit ihrer "Constrictor​​:​​Redeemer" EP.
Bei den dänischen Black Metaller gibt es personelle Überschneidungen mit Horned Almighty, das das weitere Personal auch schon weit über den Anfängerstatus hinaus ist hört man deutlich.
Die EP klingt so wie man es bei der Lage meines Lieblingsurlaubsziels vermuten könnte: "Constrictor​​:​​Redeemer" vereint aktuellen Black Metal aus Deutschland und Skandinavien zu einer dichten tiefschwarzen Masse. Also nix mit True Norwegian BlaBla, kein Cvltgeleier, sondern packend und leicht melodisch. Dabei bleibt die Aura der Titel angenehm undramatisch, das man trotzdem bei jeder Sekunde mitfiebert liegt am Können und dem Erfahrungsschatz der beteiligten Musiker. Und mit undramatisch meine ich auch einfach die Stimmung der Scheibe, die Titel fliessen im Midtempo durch die Boxen und hüllen dich sanft ein ohne irgendwelche überzogenen Elemente einzusetzen. Also bitte nicht mit langweilig oder zähfliessend verwechseln, beides ist "Constrictor​​:​​Redeemer" in keinster Weise! Dieses Album brennt, innerlich, vor Leidenschaft für das Genre, die schwarze Flammen lodern voller Inbrunst.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 21:10 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 21.11.2019

1.Constrictor​:​Redeemer 05:32
2.Herostratum 04:57
3.Nefarious Paradigm 05:30
4.The Serpent's Glance 05:09

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/constrictor-redeemer

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hazzerd - Delirium
Geschrieben am 23.12.2019, 13:58 von ALUCARD

Hazzerd - Delirium

Solange nicht irgendwo ein schwarzmetallischer Anteil vorhanden ist findet Thrashmetal selten den Weg in mein Herz. Aber den kanadischen Hazzerd gelang das trotzdem.

Der Vierer aus Calgary kann mich vor allem in punkto Spielfreude und handwerklichem Können überzeugen. Nach kurzer Eingewöhnungszeit dürfte auch euch das gefallen. Die Warmlaufphase brauchte ich vor allem wegen dem etwas "anderen" Schlagzeugsound bei dem immer etwas metallisches mitklingelt. Aber das soll sicher so sein, und vielleicht sind die Ohren nach so vielem überproduzierten und todgetriggertem Material einfach keinen richtigen Schlagzeugsound mehr gewöhnt. Anyway, da gewöhnt man sich schnell dran und dann geht die Post ab. Eben weil man wie gesagt spürt mit wie viel Leidenschaft und Herzblut die Jungs zu Werke gehen. Das Songwriting hat diverse Haken die man gerne mitverfolgt weil man sich genau dadurch vom Einheitsthrash abhebt, deshalb konnte ich mich mit "Delirium" auch sehr schnell anfreunden.
Innerhalb der Titel spannen Hazzerd den Bogen von ernsthaftem Thrsah über aktuellen Us Metal (Illuminated Truth) bis hin zu gutem altem Speedmetal aus deutschen Landen ala Helloween und Co. Insgesamt ist hier ordentlich Feuer unterm Dach um die Gliedmassen ordentlich durchzuschüttelt, Pluspunkt für mich ist die angenehm unhysterische Stimme vom Sänger. So lassen ich mir Thrashmetal gefallen, auch weil hier nicht diese nervige "Bier, Bermuda und Basecap" Atmosphäre herscht sondern "Delirium" ernsthaft klingt und feinen Undergroundspirit versprüht.
Ich mag die Scheibe, testet die Jungs mal an.

8 von 10 Punkte



Gesamtlänge: 50:45 Minuten
Label: M-Theory Audio
Vö: 24.01.2020

1.Sacrifice Them (In the Name of God)
2.A Tormented Reality
3.Sanctuary For The Mad
4.Victim of a Desperate Mind
5.Call of the Void
6.Dead in the Shed
7.Illuminated Truth
8.Waking Nightmare
9.The Decline
10.The End (Outro)

https://hazzerdthrash.bandcamp.com/album/delirium

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Narvik & Support Blood Torrent
Geschrieben am 22.12.2019, 20:01 von Exorzist

Am 14.März 2020 gibt es Black Metal im Dudelsack Bad Kreuznach mit den Bands Narvik & Support Blood Torrent.

Narvik ( Occult Black Metal ) aus Freiburg.
https://www.facebook.com/NarvikOfficial/

Blood Torrent ( Black/Death ) aus Schwäbisch Gmünd.
https://www.facebook.com/BloodTorrent/

Wichtiger Hinweis!
Aus Platzgründen ist die Personenanzahl auf 150 Personen beschränkt. Das heißt, wer zuerst kommt,malt zuerst. Es gibt kein Vorverkauf,nur eine Reservierung ist möglich.Tel. 067134535,oder per Email info@dudelsack-bk.de

FB Event: https://www.facebook.com/event/2381975348586453/



(11 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Konzertbericht und Fotos: Numenorean und Gaerea, 11.12.19, Mainz
Geschrieben am 22.12.2019, 12:05 von UnDerTaker

Ein kurzer Konzertbericht und einige vernebelte Handyfotos zum Gig der Post Black Metaller Numenorean aus Kanada und den düsteren Black-/Death Metallern Gaerea aus Portugal auf der Adore Co-Headline Tour am 11.12.2019 im Kulturclub Schon Schön in Mainz sind online.

https://www.hell-is-open.de/konzert....rea.php







(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

[OUT SOON] Blood Red Fog & Nartvind Vinyls
Geschrieben am 22.12.2019, 11:17 von Sol Records

Out on 6th of  January - Preorder starts on 25. December

DEVIANT RECORDS

Blood Red Fog - Thanatotic Supremacy LP



Death prevails - Resistance is futile. On the surface, BLOOD RED FOG's 4th album "Thanatotic Supremacy" manifests the Finns' most raging, aggressive and cathartic approach to the reign of the inescapable to date. Exclamating leads and enthralling melodies breath in a dark realm full of voids, twists and dynamic curiosity. Still, the band manages to impart the same captivating passion and dismal thoughtfulness that has always given their sound the presence of a desperate, possessed, utterly diabolical sanctity.

Limited to 300 copies on black 180 gr vinyl
Comes with Poster and Insert

Listen:
https://www.youtube.com/watch?v=cJMxmoZ-Mvk

++++++

DEVIANT RECORDS & GRAMSCHAP

Nartvind - Ruinous LP



Back in the day it took Belgium’s NARTVIND seven years to follow-up on their infamous demo. Finally, in 2010, the band’s so far sole full-length album “Ruinous” was unearthed on CD and tape format courtesy of, amongst others, Finnish Grievantee Productions. Any kind of hype certainly was never to be expected for such a release in the early 2010’s and those times’ shallow uncalled-for perspectives to evaluate and experience the dark arts. To us “Ruinous” and its haunting grave-like coldness nevertheless always was a mysterious cultish gem of bleak and painful Black Metal. Still today, from its first note onwards, this exceptional piece of total grimness cuts deep under your pale skin and takes any listener on a pure transgressive ride into the self-destructive empty black void.
In clandestine conspiracy, Deviant Records and Gramschap proudly summon this harsh classic of raw & timeless intensity again. On the format it deserves, for your genuine displeasure.

Limited to 300 copies on black wax.
Including poster & insert.

Listen:
https://www.youtube.com/watch?v=bTghbAaP3v0

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Masters of the Unicorn Open Air 2020
Geschrieben am 19.12.2019, 15:36 von UnDerTaker

motu%20flyerDas Masters of the Unicorn 2020 hat vier weitere Bands bekannt gegeben.

» Rotten Sound werden unser Headliner am Samstag! Geil!
Nekrovault bringen mit ihrem angeschwärzten Death Metal Tod und Chaos auf die Bühne . Sauber!
Live Burial liefern qualitativ hochwertiges Geballer der alten Schule! Astrein!
Cancer Clan lieben Blast Beats und den HM-2! Bombe! «

Das Festival findet vom 04.-05. September 2020 in Ernsthausen/Burgwald statt.

Aktuelles Billing:
Exhumed
Rotten Sound
Wormrot
Nekrovault
Dödsrit
Dawn Of Obliteration
FUBAR
ESCARNIUM
Eremit
Cancer Clan
Karloff
KHNVM
Live Burial

+4 weitere Bands!

(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: REVEL IN FLESH - The Hour Of The Avenger
Geschrieben am 18.12.2019, 16:00 von Cosmower



REVEL IN FLESH
"The Hour Of The Avenger"




Über die letzten Jahre haben sich die Schwaben im inländischen Death Metal – Geschehen souverän als eine sehr amtliche  Nummer etabliert. Nach den bereits gelungenen ersten beiden Scheiben, auf denen man seine Liebe zum OSDM schwedischer Prägung schon recht eigenständig auslebte, mengte die Band ihrem Sound ab dem dritten ( Killer-) Album „Death Kult Legions“ zunehmend melodische Komponenten hinzu, ohne dabei an Härte oder gar Reputation innerhalb der Anhängerschaft einzubüßen. Schon zu der Zeit dachte ich,daß qualitativ allmählich das Ende der Fahnenstange erreicht sein dürfte, die Band legte aber stetig nach und verstand es mit „Emissary Of All Plaques“ ,trotz Beibehalten all ihrer bekannten Attribute, ein auf seine Art noch stärkeres Album rauszuhauen. Und bis heute bleiben REVEL IN FLESH einfach eine Bank,wenn es um das aktuelle OSDM-Geschehen geht. Ja, das neue Album ist wohl nochmal etwas melodischer. Und ja, der „Avenger“ schlägt soundtechnisch mit einer immensen Wucht zu. Wenn dann jemand noch sagt,daß die Band teilweise nach AMON AMARTH klingen würde,so widerspreche ich dem auch nur teilweise.  Nur wenn dann Unterstellungen in der Richtung, daß RIF auf kommerziellere Erfolge schielen würden, kommen...dann kann ich nur lächelnd auf Durchzug schalten. Im Death Metal mit Erfolg und gar Startum zu rechnen,ist allzu träumerisch; viel eher herrscht hier die Seuche,daß sich Bands einem Genretrend anbiedern – und gerade das geschieht hier ja mal gar nicht!  Gehen wir aber die bereits erwähnten Fakten durch: Es ist einfach ein engstirniger Ansatz,wenn man sich an der Tatsache,daß „The Hour Of The Avenger“ mehr Melodien in sich birgt, aufhängt; denn dadurch hat die Band in keinster Weise an DM-Power verloren, das teilweise AMON AMARTH'sche erklärt sich in Form eines Riffings,das  an das ältere Schaffen der Schweden erinnert und mit deren aktuellen Werken nix gemein hat – man hat es hier somit definitiv nicht mit einem stilistischen Totalschaden zu tun, wie er seinerzeit leider EVOVATION widerfahen ist. REVEL IN FLESH klingen nach wie vor nach sich selbst und der fette Swanö – Sound setzt dem Ganzen noch die Krone auf.  Gerade diese Dinge,die man der Band ankreidet, sind eben diese, die sie zugleich von der Masse abheben und zu der Institution machen,die sie sind. Während mich das Geballer niederstreckt, fräsen mir die Melodien jeden Song tief ins Gedächtnis. Durch das gewohnt kräftige Organ von Meister Haubersson wird zudem nochmal eindrücklich untermauert,wo RIF auch heute noch zu verorten sind: im Death Metal. Punkt.
Auch dieses mal gilt die Devise „No fillers,just killers“, die man von den bisherigen Alben gewöhnt ist. Daher will ich hier auch keinen Song nennen und ihn irgendwie herausheben. Im  „progressions“- wie hallfreien Non-Keller – Traditions- Death Metal ( nennt ihn von mir aus Kumpel Death Metal, mir egal ) macht den Schwabenschweden auch dieses Jahr kaum einer was vor. Die Stunde des Rächers hat geschlagen und wo er hinhaut,da ist Ende. Nicht nur Gras weg, alles ist platt.

> Wertung: 9/10


Tracklist ( 11 Tracks / 44:44 Min ):
01. The Hour Of The Avenger
02. My Trial
03. Blood Oath
04. The Nihilistic Nothingness
05. Sky Burial
06. Deathblow
07. Pervitin Speed Kill
08. The Wayfarer
09. Skull Sacrifice
10. The Nightbreed
11. Rock Out ( Motörhead - Cover )

> Release: bereits erhältlich (06.12.2019 )
> Label: War Anthem Records

(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

VULCANO bringen neues Album "Eye In Hell" 13.03.2020
Geschrieben am 17.12.2019, 13:35 von UnDerTaker

volcanoBrasilianer VULCANO bringen neues Album "Eye In Hell" am 13.03.2020 via Mighty Music.
Das Album der Black/Thrasher wurde von Zhema Rodero Und Ivan Pelliciotti in den O Beco Studios, in Curitiba, Brasilien, aufgenommen. Das Artwork stammt von Roberto Toderico.
Einen ersten Song mit dem Titel "Bride Of Satan" vom neuen Album könnt ihr unten anhören.

Tracklist:
Bride of Satan 3:26
 Cursed Babylon 2:57
 Evil Empire 3:15
 Strugglin Besides Satan 2:56
 Sinister Road 3:14
 Devil´s Bloody Banquet 2:53
 Sirens of Destruction 3:35
 Dealer of My Curses 3:50
 Mysteries of the Black Book 2:45
 Inferno 3:14
 Cybernetic Beast 3:29
 When the Day Falls 2:59
 Eye in Hell 4:07



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

KRATER, TOTAL HATE, NOCTEM, LUNATIC AFFLICTION -22.02.20 -CAT/Ulm
Geschrieben am 16.12.2019, 20:46 von Tyrant2303

Am Sa., 22.02.2020 spielen KRATER, TOTAL HATE, NOCTEM und LUNATIC AFFLICTION im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

KRATER:
A study in patience and progress, KRATER formed in 2003. In the band's earliest days - across two demos, two splits, and 2006's debut album - the KRATER sound tended more toward pagan black metal, but powerfully so. Come 2008, however, a period of silence and self-reflection followed...
When at last those sounds arrived, KRATER had taken on a new form: one partly tied to their earlier traditionalism, another more so modernized. This burst-chrysalis came in the shape of 2011's "Nocebo", and following yet another lineup shake-up, 2016's masterful "Urere", courtesy of current label home EISENWALD. However, with these still-poignant albums as the foundation, KRATER have now delivered their magnum opus with "Venenare".
https://www.facebook.com/abstrusekrater/

TOTAL HATE:
Hailing from the Bavarian woods of Germany, TOTAL HATE unifies the essence of Scandinavia's true black metal sound. Emerging as a side project of sorts in 2000, the band pays homage to the second wave of black metal with its original blend of orthodox and primitive blackened frost. "Throne Behind A Black Veil" marks 19 years of existence for the band, and proves some things do get better with age. Crushing black metal treasures that stretch away into the Night Sky of 2019.
https://www.facebook.com/totalhate666/

NOCTEM:
Noctem is a Blackened Death Metal band with a long trajectory of more than 15 years. With 2 demos, 1 live LP and 4 albums, released with Prosthetic Records, Art Gates Records, NHR and Metal Blade Records.
After 15 years career, Noctem is one of the most active bands from Spain.
The band played on many festivals, more than 15 tours around Europe and Asia, supporting lot of bands like Marduk, Enthroned, Impiety, Napalm Death, Samael, Gorgoroth, Nargaroth, Keep of Kalessin, Taake, Immolation, Vomitory, Malevolent Creation, Incantation, Hate, Ragnarok, Melechesh and many more...
Extreme music, aggressive shows, blood and fire is the mark of this band.
https://www.facebook.com/noctemofficial

LUNATIC AFFLICTION:
Atmospheric Black Metal (influenced Death/Thrash)
https://web.facebook.com/lunaticaffliction/

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Massive Assault - Unholy Trinity Madness
Geschrieben am 11.12.2019, 14:54 von ALUCARD

Massive Assault - Unholy Trinity Madness

Beim ganzen OSDM Worshipping der letzten Jahre sind Massive Assault immer irgendwie untergegangen, warum weiss ich selbst nicht so genau.  Überzeugenden Veröffentlichungen, energiegeladenen Liveshows, eigentlich ist alles gegeben was der Fan braucht. Und auch die neue 7inch zeigt die Band wieder von der stärksten Seite.

2 Geschosse sind auf "Unholy Trinity Madness" zu finden, beide finden sofort den Weg ins Ziel. Der Titelsong kommt etwas schleppender ums Eck und beeinhaltet alle Zutaten die eine Deathwalze braucht. Fetter Sound, grooviger Marschrhythmus, mitgrölkompatibler Chorus - fertig ist das Teil und brennt sich eine Schneise ins Gehör.
"Stumpers" betont die D-Beat/Crust/Punk Seite des holländischen Trios und knallt dir unbehandelt und direkt in die Kauleiste. No Mery for the Weak.
"Gewinner" des Zweikampfes ist für mich die A-Seite da der Titeltrack bei mir einfach besser reinläuft und das Blut in Wallung versetzt.

Insgesamt gut aufgemacht inklusive ironischem Coverartwork zum Thema "Unholy Trinity Madness". Das Beiheft mit Texten und allen nötigen Infos machen die 7Inch zu einer runden Sache. Das kann ich beurteilen da die Scheibe mir im Original vorliegt, sprich als Vinyl. Sehr lobenswert, das darf ruhig öfters passieren.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 7:28 Minuten
Label: Crash Landing Records
Vö: 14.11.2019

1.Unholy Trinity Madness 03:56
2.Stumpers 03:30

https://massiveassault.bandcamp.com/album/unholy-trinity-madness

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

SVRM
Geschrieben am 04.12.2019, 21:14 von ALUCARD



Könnt ihr mal antesten:

SVRM, ein Black Metal Soloprojekt aus der Ukraine.
Erstaunlicherweise klingt es gar nicht nach Alleingang, hier könnte genauso eine komplette Band am werkeln sein. Dabei ist das Material auch noch schon melodisch mit melancholischer Note, einzuordnen eher in Richtung Kanada (ich sag nur Métal Noir Québécois) und weniger Skandinavien. Ich finde es grossartig.

Song vom neuen Album "Занепад" : https://svrm.bandcamp.com/track/--54

Vom Vorgängeralbum "Згарище" : https://svrm.bandcamp.com/track/--27

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Vinyl Sammlung Okkult BM, Rock etc.
Geschrieben am 01.12.2019, 11:34 von Lodfanir

Hey zusammen,

ich will mich von meiner Plattensammlung trennen. Daher frage ich hier in die Rund ob wer was davon abhaben will... Leider nicht umsonst ;)

Verzeihung für die Unübersichtlichkeit... Ich kann die Liste auf Anfrage auch per mail rausschicken.

Arckanum - þþþþþþþþþþ - 2009 - - 7,50 €
Arckanum - Helvítismyrkr - 2011 - Nummer 302/500 - 8,25 €
Archivist - Archivist - 2015 - Clear Vinyl - 10,00 €
Archivist - Construct - 2017 - Blue Vinyl - 10,00 €
Ascension - With Burning Tongues - 2010 - - 30,00 €
Ascension - Consolamentum - 2010 - White Vinyl - 30,00 €
Ascension - The Dead Of The World - 2015 - - 7,50 €
Atman - L'Assassi De Venus - 2008 - - 7,50 €
Behexen - My Soul For His Glory - 2008 - - 60,00 €
Behexen - Nightside Emanations - 2012 - - 15,00 €
Blaze Of Perdition - Towards The Blaze Of Perdition - 2010 - - 8,75 €
Blaze Of Perdition - The Hierophant - 2011 - - 10,00 €
Blaze Of Perdition - The Burning Will Of Expansion - 2010 - 7" Grey Vinyl - 4,00 €
Chaos Invocation - In Bloodline With The Snake - 2009 - Brown Vinyl + Poster - 7,50 €
Darkened Nocturn Slaughtercult - Hora Nocturna - 2008 - Poster - 10,00 €
Deathspell Omega - Paracletus - 2010 - - 8,50 €
Deathspell Omega - Drought - 2012 - - 10,00 €
Devil's Blood - The Time of No Time Evermore - 2009 - CD + Patch, ohne Poster - 112,50 €
Devil's Blood - The Thousandfold Epicentre - 2011 - Amber Vinyl + CD, Poster - 90,00 €
Dissection - Reinkaos - 2014 - - 112,50 €
Fides Inversa - Hanc Aciem Sola Retundit Virtus - 2009 - - 7,50 €
Fornost - Der Wind Hat Mir Ein Lied Erzählt - 2004 - White Vinyl + 7" Vinyl, Nummer 287/287 - 30,00 €
Funeral Mist - Maranatha - 2009 - - 10,00 €
Geïst (Eis) - Kainsmal - 2007 - Red Vinyl - 5,00 €
Geïst (Eis) - Patina - 2007 - Nummer 62/500 - 7,50 €
Ghost - Opus Eponymous - 2010 - Blue Vinyl - 6,00 €
Glorior Belli - Meet Vs At The Sovthern Sign - 2010 - - 4,00 €
Horna - Herran Edessä - 2009 - 7" Vinyl - 5,00 €
Irrlycht - Irrlycht - 2007 - - 6,00 €
Katharsis - Kruzifixxion - 2003 - Poster + Ltd. Booklet - 52,50 €
Katharsis - VVorldVVithoutEnd - 2006/2009 ? - - 15,00 €
Katharsis - Fourth Reich - 2009 - - 10,00 €
Kythrone - Kult Des Todes - 2007 - Nummer 334/666 - 5,00 €
Koldbrann - Nekrotisk Inkvisition - 2005 - Nummer 858/999 - 10,00 €
Nefandus - The Nightwinds Carried Our Names - 2005 - - 10,00 €
Nefandus - Death Holy Death - 2010 - Red Vinyl - 7,50 €
Odroerir - Odroerir - 2004 - 7" Vinyl - 7,50 €
Ondskapt - Arisen From The Ashes - 2010 - - 9,00 €
No Empathy - Rust - 2010 - - 5,00 €
Ofermod - Mystérion Tés Anomias - 2005 - Poster - 30,00 €
Ofermod - Tiamtü - 2008 - - 10,00 €
Primordial - Redemption At The Puritan's Hand - 2011 - - 15,00 €
Saat, Die - Niedergang - 2002 - Nummer 477/500 - 7,50 €
Sargeist - Let The Devil In - 2010 - - 52,50 €
Serpent Noir - Sanguis XI - 2012 - Red-Splatter Vinyl - 8,00 €
Teitanblood - Seven Chalices - 2009 - Booklet - 12,50 €
Teitanblood - Purging Tongues - 2011 - Etched B-Side - 7,50 €
Therion - Gothic Kabbalah - 2007 - Yellow + Orange Vinyl, Nummer 194/1000 - 75,00 €
Urfaust - Ritual Music For The True Clochard - 2013 - Etched B-Side - 37,50 €
Urfaust - Der Freiwillige Bettler - 2010 - Red Vinyl + Booklet - 37,50 €
Urfaust - Geist Ist Teufel - 2009 - Poster - 7,50 €
Urfaust - Drei Rituale Jenseits Des Kosmos - 2014 - Etched B-Side - 7,50 €
Urfaust - Der Einsiedler - 2009 - White Vinyl - 7,50 €
Urfaust +  The Ruins Of Beverast - Urfaust / The Ruins Of Beverast - 2007 - 7" Vinyl - 17,50 €
Watain - Lawless Darkness - 2010 - Poster - 60,00 €
Watain - Rabid Death's Curse - 2008 - PIC-LP - 15,00 €
Watain - Casus Luciferi - 2008 - PIC-LP - 15,00 €
Watain - Sworn To The Dark - 2008 - PIC-LP - 17,50 €
Watain - The Wild Hunt - 2013 - - 15,00 €
Watain - Opus Diaboli - 2012 - DVD + 2 x CD + 4 x Postcards + Photobook, Nummer 746/1000 - 112,50 €
Wolves In The Throne Room - Demo 2005 - 2011 - Clear Vinyl - 15,00 €
Wind In His Hair - Earthwrecker - 2017 - Poster - 7,00 €
Year Of The Goat - Angels' Necropolis - 2012 - Poster + Booklet - 45,00 €
Year Of The Goat - Lucem Ferre - 2011 - - 15,00 €

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Cattle Decapitation - Death Atlas
Geschrieben am 29.11.2019, 12:04 von The Lu 999

Da ist es nun… Das seit Anfang/Mitte des Jahres heiß erwartete neunte Studioalbum des Fünfers aus San Diego. Und eins vorne Weg: Es ist ein grandioses Meisterwerk geworden!

Aufgenommen, gemixt und auch gemastert wurde das gute Stück einmal mehr in DER Schmiede für dickes Geballer in Denver/Colorado. Nämlich in den Flatline Audio Studios bei Herrn Dave Otero himself. Und der Mann hat sich mal wieder selbst übertroffen. Aber dazu später mehr….

Ich werde in diesem Review nicht darauf eingehen, wie gut oder weniger gut die einzelnen Bandmitglieder ihre jeweiligen Instrumente beherrschen. Das ist bei einem solchen Kaliber vollkommen überflüssig, denn die Herren setzen einfach mal wieder Maßstäbe.

Wenn der letzte Silberling „The Anthropocene Extinction“ noch davon erzählt, wie wir als Menschen den Planeten zu Grunde richten, scheint „Death Atlas“ direkt daran anzuknüpfen und zeichnet ein Bild der Resultate unseres Handelns.
Gleich mit dem Intro wird eine dermaßen bedrückende Stimmung erzeugt, die einen völlig in den Bann zieht. Mich erinnert das Ganze ein wenig an den Soundtrack von einem der Resident Evil Filme, aber da mag ich mich auch irren. Auf jeden Fall ist der Grundstein gelegt.
Es folgt ein Paukenschlag (wortwörtlich) und dann geht es direkt gegen. „The Geocide“ startet gleich mit einem Brachialblastgewitter der Extraklasse und zeigt jetzt schon, wie sauber und dick dieses Album produziert ist. Alles ist auf den Punkt gemischt und klingt überragend.
Die angesprochene Stimmung und das damit verbundene Feeling zieht sich nun durchgängig durch das Album. Travis (Vocals) setzt sich wieder in feinster Cattle-Manier in Szene und präsentiert das gesamte Spektrum seines Ausnahmeorgans. Vom tiefsten Gurgeln bis in den Cleanbereich ist einfach alles dabei. Der Anteil an den typischen (Gollum-)Screams ist auf Death Atlas deutlich höher als bisher und auch weitaus melodischer als sonst.
Musikalisch ist dieses Album ebenfalls mehr als nur komplex. Vom stumpfen Stampfen über filigranste Gitarrenfiguren und –soli bis hin zum alles zerreißenden Blast, durchzogen von Blackmetalanleihen, ist alles mehrfach dabei. Ohne allerdings in langweilige Wiederholungen zu verfallen arrangieren die Herren hier alles bis ins kleinste Detail durchdacht. Eine Wucht an Musik erschlägt einen förmlich und der Sound der Platte tut sein übriges. Mix/Master ist absolute Spitzenklasse und lässt selbst Audiophile aufhorchen, was bei der standardisierten Einordnung der Band in den „Death-Grind-Bereich“ nicht Gang und Gäbe ist….aber es ist deutlich mehr als das.
Neben dem Intro haben sich auch noch drei Einspieler,  in die Tracklist eingereiht. Diese unterstreichen die apokalyptische Grundstimmung mehrfach und leiten jeweils perfekt in das darauffolgende Gewitter ein.
Den Abschluss des Albums bildet mit „Death Atlas“ ein über 9 minütiger Brecher, der nochmal zeigt mit welchem Kaliber Band man es hier zu tun hat. Ein grandioses Werk, welches dem gesamten Album zum Abschluss nochmal genau diesen Stempel aufdrückt. Nach dem Ersten Durchlauf ist man womöglich etwas erschlagen von der Schallwand, allerdings bleiben die Meloparts schon beim ersten Lauschen im Gehörgang kleben, was ebenfalls in diesem Bereich nicht selbstverständlich ist.


Fazit: Mit „Death Atlas“ haben sich Cattle Decapitation und auch Dave Otero selbst übertroffen. Selten habe ich ein so gut durchdachtes und auch so gut in Szene gesetztes Album gehört. Musikalisch polarisiert „Cattle Decap“ nach wie vor. Die einen lieben sie wofür andere sie absolut nicht mögen, und das nicht nur wegen der Screamvocals.
An dieser Stelle kommt ja sonst immer sowas wie: „Wer diese oder jene Band mag, sollte hier unbedingt mal reinhören etc….“
Das ist bei Cattle Decapitation über, denn einen wirklichen Vergleich gibt es nicht. Ich empfehle an dieser Stelle jedem, der gute Musik im Extrembereich (Death/Grind/Black/Prog) zu schätzen weiß, hier mal Zeit zu investieren und unvoreingenommen an das Album ranzugehen.
Die Zeitinvestition erwähne ich nicht ganz grundlos, denn mit 14 Tracks und fast 55 Minuten ist Death Atlas kein Leichtgewicht. Aber es lohnt sich!
Wenn der Weltuntergang einen Soundtrack hätte, würde es so oder sehr ähnlich dem klingen was die Amis hier dieses Mal gezaubert haben. Definitiv ein Höhepunkt des musikalischen Schaffens der Band und ich denke bald auch schon ein Klassiker im Bereich Extremmusik. Für mich ist „Death Atlas“ DAS Album des Jahres 2019 und deshalb auch volle Punktzahl.



Bewertung: 10 von 10 Punkten




Line Up:
Gesang - Travis Ryan
Gitarre - Josh Elmore
Gitarre - Belisario Dimuzio
Bass - Olivier Pinard
Schlagzeug - David McGraw


Tracklist:
01. Anthropogenic-End Transmission
02. The Geocide
03. Be Still Our Bleeding Hearts
04. Vulturous
05. The Great Dying
06. One Day Closer To The End Of The World
07. Bring Back The Plague
08. Absolute Destitute
09. The Great Dying II
10. Finish Them
11. With All Disrespect
12. Time’s Cruel Curtain
13. The Unerasable Past
14. Death Atlas

VÖ: 29.11.2019



(3 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Wandar - Zyklus
Geschrieben am 26.11.2019, 22:18 von ALUCARD

Wandar - Zyklus

Bei dem neuesten Kind aus dem Hause Vendetta Records fällt es mir wieder schwer das Gehörte in Worte zu fassen da mir einfach keine passende Umschreibung für "Zyklus" einfällt. Das ist durchaus positiv gemeint, ich finde nur keine dienlichen Sätze um das Album würdevoll zu umreissen ohne alles vorher schon geschriebene wiederzukäuen.

Ganz neu ist die Scheibe nicht, als Eigenveröffentlichung erschien "Zyklus" bereits im Juli diesen Jahres. Dankenswerterweise hat sich wie gesagt Vendetta Records das Album nochmals vorgenomen und neu aufgelegt, es wäre eine Schande wenn dieses Ausnahmewerk irgendwie unbeachtet geblieben wäre. Ja, Ausnahmealbum, so viel kann ich jetzt schon verraten.

Wo fange ich an? Also der Grundriss besteht aus Black Metal. Mal melodisch getragen, das eisig kalt rasend. Aber zu keiner Sekunde stumpf bretternd oder trotz Themenwechsel zu sehr ausfasernd, das Grundgerüst bleibt erhalten und die stimmungsvollen Veränderungen im Titelverlauf bleiben stets nachvollziehbar.
Auffällig ist der mehrdimensionale Gesang, für mich immer ein wichtiges Kriterium. Skoll arbeitet in einem sehr vielfältigen Spektrum, von heiserem Geschrei über Klargesang, finsterem Grollen bis zu galligem Keifen wird viel geboten. Dabei bleibt der Gesang stehts kraftvoll und glaubhaft, soll heissen er wirkt nicht erzwungen oder gepresst. Die Wut, die Enttäuschung aber auch der Wille nicht aufzugeben und eine gewissene Erhabenheit sind hör- und mitfühlbar. Grossartig.

Aber "Zyklus" besteht ja nicht nur aus Gesang, dazu gehören auch Instrumente. Und die beweisen wie effektiv sauber und punktgenau gespielter Black Metal sein kann ohne ihn künstlich aufzublasen oder durch faulen Studiozauber zu verweichlichen. Das gilt sowohl für die Saitenfraktion als auch für das Schlagzeug, beide Parteien drängen sich nie zu sehr in den Vordergrund, sind aber stets deutlich präsent. Hier gilt das Lob auch dem Soundmann dem es gelungen ist dem Album einen Klang auf den Leib zu schneidern der besser nicht sein könnte. Durch die allgegenwärtige Präsenz der Musik wird "Zyklus" dein Herz vielleicht nicht im ersten Durchlauf im Sturm erobern, aber gib dem Album bitte ein paar Chancen. Auch ich war bei der ersten Runde quasi überfordert aufgrund der massiven Aura die das Album verströmt und musste das erst mal einordnen und verarbeiten. Aber ich war infiziert, da war etwas das mich dazu animierte die Scheibe nochmal zu hören. Und nochmal, und nochmal....
Klar kategorisieren kann ich das Werk immer noch nicht, würde es aber in in Spannungsfeld aus Eis, Mosaic, Narvik, Lunar Aurora, Membaris und frühen Dornenreich einordnen. Zusätzlich passt es noch gut zu den vorangegangenen Veröffentlichungen des Labels, sei es Sun Worship, Verheerer oder auch Vukari. Wer davon was in seinen heimischen vier Wänden ein Zuhause gegeben hat der kann auch bei Wandar zweifelsfrei sein Herz verlieren.

Soweit ich das bis zum heutigen Tag einschätzen kann ein Album das Zeit braucht um seine Wirkung zu entfalten, somit ist jetzt einfach noch kein finales Fazit möglich. "Zyklus" wächst noch...

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 53:06 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 15.11.2019

1.Winden 08:59
2.Tothfall 08:10
3.Fylgia 08:29
4.Rast 03:09
5.Se(E)Hen 08:15
6.Heimgang 07:31
7.Basalt 08:31

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/zyklus
https://wandar.bandcamp.com/album/zyklus



(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Souldevourer - Realms of the Netherworld
Geschrieben am 25.11.2019, 21:10 von ALUCARD

Souldevourer - Realms of the Netherworld

Griffiger Bandname? Check!
Ansprechender Albumname? Passt!
Genrekonforme Titelnamen? Mal schauen...."Grave, Dismembered, Rot, Death, Flesh, Blood...", jupp, alles da was der Deathmaniac braucht um sich Appetit zu holen. Nun muss die Fuhre ja nur noch vernünftig klingen und alles ist in Butter.

Das selbst auferlegte RAW & CRUSHING HM-2 DEATH METAL Motto wird problemlos eingehalten, das was man sich darunter vorstellt wird erfüllt. Krachig, brummig und dreckig rödeln die Tracks aus`m Speaker - ein Freudenfest für jeden der es gerne roh und blutig mag. Das Tempo bleibt dabei im überschaubaren Rahmen, soll heissen hier gibt es kein primitives Geboller der Marke Wildsau im Tollwutrausch.
Das Bild passt dann schon besser zu dem Gesang von Oliver und Axel der von wütendem Geschrei ala Goregast über bäriges Growlen der Marke John Tardy bis zu fiesem van Drunen "Gesang" alles abdeckt. Feines Ding auf jeden Fall, somit schafft man es den zwar angenehmen aber eben mittlerweile etwas ausgeleierten und durchgenudelten HM-2 Klang spannend zu gestalten damit man als Hörer am Ball bleibt.
Nicht falsch verstehen, das Teil klingt in meinen Ohren ganz gut, vor allem weil die Jungs nicht so übertrieben auf dicke Hose machen und das Material somit noch recht "basisch" tönt. Aber der Kettensägensound hat seine Wirkung im Moment für mich ausgehaucht, es gab einfach zu viel davon in kurzer Zeit. Wobei man sagen muss, vieles davon kam trotz Labelunterstützung usw. nicht so in meinem Herzen an wie "Realms of the Netherworld". Den ich möchte gerne noch erwähnen das das alles hier (soweit ich das einsehen und überblicken kann) in Eigenregie auf die Beine gestellt wurde, Herzblut, Schweiss und vielleicht auch Tränen sind fühlbar und man merkt wieviel Energie die Jungs in das Album gesteckt haben. Wie schon erwähnt, ich hatte schon zahlreiche Alben als Reviewmaterial vorliegen die trotz Labelsupport und namhaftem Studio qualitativ nicht so gut ankamen. Durch den kratzigen Charakter der Scheibe habe ich mich sehr wohlgefühlt und wurde gut unterhalten, und wenn das der Fall ist dann hat ein Album doch alles richtig gemacht, oder? Die knapp 39 Minuten sind zügig durchgelaufen und absolut nichts spricht gegen eine zweite Runde....
Das dazu passende Coverartwork stammt von Roberto Toderico.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38:26 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 28.12.2019

1.Intro - Black Carnage in the Temple of Zaragoza in the Winter
2.The Grave
3.Primitive Instincts
4.Patience
5.Rot in the Sea of Flames
6.Khaoz Lords
7.Operation Mind-Crime
8.Dismembered to Death
9.Dead End
10.Flesh Cult Rituals
11.Taste of Decay
12.Blood on my Hands
13.Outro - An Abyss Poem

https://souldevourerhm2.bandcamp.com/releases
https://www.facebook.com/Souldevourer-467022526816848/

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hexekration Rites - Desekration Manifesto
Geschrieben am 16.11.2019, 14:44 von ALUCARD

Hexekration Rites - Desekration Manifesto

Blackened Death Metal aus Frankreich, die nächste. Aber ich war überrascht wie zugänglich das Material des Zweiergespanns ist. Den normalerweise klingt extremes Liedgut aus unserem Nachbarland meistens etwas verdrehter oder abgehobener, bei "Desekration Manifesto" ist das nicht der Fall.

Das Duo verwöhnt des Hörers Gehörgang zwar schon mit feinst finsterer Materie, bleibt aber sehr eingängig und ist im gemässigten Tempo unterwegs. Auf das rituelle Intro folgt "The Altar of Madness", wer mit dem ersten Titel warm wird der mag auch den Rest der EP. Norwegischer Black Metal kommt etwas durch, auch durch die summenden Gitarren und das treibende Drumming. Auffällig ist hier schon das sich das Schlagzeug nicht zu sehr in den Vordergrund stellt und somit eine Einheit mit dem Gitarrensound bildet. Durch die hochdrehende Gitarre erfolgt der Übergang zu finsterem Deathmetal, ins Ziel wuchtet sich der Titel dann derb groovend. Umgarnt wird das Liedgut von wütend bis anbetendem Gesang. Und im Stil setzen sich die restlichen Titel fort, "Necrotriumph" und "Blazing Purification" sind eine Spur flotter unterwegs und "Ascension" folgt eher dem Motiv des Einstiegssong.
Am Stück genossen läuft das Teil natürlich am besten rein da sich dabei die Dunkelheit am besten entfaltet. Dabei kann man dann gerne mal ein Ohr in Richtung der sehr gelungenen Gitarrenarbeit richten die auffällig unauffällig ihr Werk verrichtet. Das gilt auch für das Soundbild der EP, nicht zu kratzig oder zu "undergroundig" passt der gewählte Klang sehr gut zu den Kompositionen.
Testet die EP mal an und behaltet Hexekration Rites im Auge und im Ohr, die Jungs könnten ein neuer Stern am Black/Death Firmament werden.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 25:30 Minuten
Label: Atavism Records
Vö: 22.11.2019

1.Ouverture
2.The Altar of Madness
3.Necrotriumph
4.Blazing Purification
5.Ascension

https://atavism-records.bandcamp.com/album/desekration-manifesto

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Hamelin - Hamelin
Geschrieben am 16.11.2019, 14:02 von ALUCARD

Hamelin - Hamelin

Recht spannende Angelegenheit die das belgische Projekt hier mit seinem selbsbetitelten Debüt vorlegt. Neu sind die Jungs zumindest nicht, sie haben wohl schon Erfahrungen in diversen anderen Bands gesammelt und spielen ihr Wissen gekonnt aus.

"Hamelin" zeigt wie vielfältig Postmetal eigentlich sein kann, von Langeweile ist hier keine Spur. Dafür passiert in den Titeln viel zu viel, stille Momente treffen auf wütend angeschwärzte Anteile die den Hörer emotional ordentlich durchrütteln. Dabei driftet man nie ins Chaos ab, die Abläufe und Übergänge sind flüssig und geordnet so das man sich als Hörer mit ruhigem Gewissen auf die Soundreise einlassen kann.

Mir gefallen auch die flirrend melodischen Gitarren die dem ganzen etwas sehr flächig atmosphärisches verleihen. Das Soundbild an sich ist dabei sehr dienlich da "Hamelin" sehr offen und druckvoll klingt ohne die Aura der Titel zu zerstören.
Zum antesten würde ich gleich den Opener "Below the Waves" empfehlen: Die zuerst vorherrschende Dunkelheit wird im Verlauf von fragilem Klavierspiel durchbrochen, das sorgt für einen sehr spannenden Themenwechsel innerhalb des Titels den dadurch dreht sich dieser in eine sehr positive Richtung.

Wer auf der Suche nach gehaltvollem Postmetal mit schwarzem Überzug ist der sollte hier mal reinhören. "Hamelin" punktet nicht durch extreme Darbietungen, überzeugt aber mittels Atmosphäre, abwechslungsreichem und ausgereiftem Songwriting, dem Können der Musiker und einem sehr ohrenfreundlichen Klang.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 31:26 Minuten
Label: Wolves of Hades Records
Vö: 30.11.2019

1.Below The Waves
2.Thirty Pieces
3.A Lullaby of Conjuring
4.Nadir
5.The Sun's Light When He Unfolds It

https://wolvesofhades.bandcamp.com/album/s-t-2

(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Ragnarok - Non Debellicata
Geschrieben am 13.11.2019, 14:17 von ALUCARD

Ragnarok - Non Debellicata

Album Nummer 9 der norwegischen Horde die mir zwar immer wieder aufgefallen ist sich aber irgendwie nie durchsetzen konnte. Sollte "Non Debellicata" da etwas dran ändern?

Eher nicht. Das Album zeigt warum es die Band nie nach "ganz vorne" geschafft hat. Zu generisch, alles folgt dem altbekannten Muster. Wobei, es ist erkennbar wo die Band hin will bzw. was sie für Absichten hatte. Das schwarzmetallische Tun wird durch melodische Anteile und Temporeduzierungen aufgelockert, teils mit paganen oder auch folkig angehauchten Fragmenten. Aber all das geht in dem glattgebügelten Sound verloren, dieser hat keinerlei Eigenständigkeit. "Non Debellicata" klingt wie viele andere nordische Black Metal Alben zuvor, zu sauber und auch zu dünn. Es fehlt sowohl an Wucht als auch an Dreck. Das knatternde Schlagzeug klingt stellenweise auch eher nach Steckdose als nach Mensch.

Schade, da man ja merkt das die Band versucht weiterzukommen indem sie ihr Liedgut durch hinzunahme anderer Elemente aufzuwerten, "Sanctimoneous" könnte ein richtig fetter Track sein wenn er den die Energie dazu hätte.
Problemhaft ist für mich auch der Gesang der aus seiner Schiene nicht herauskommt, warum arbeiten Sänger nicht auch ein bischen an ihrer Stimme um etwas flexibler zu sein? Das könnte hier noch einiges zum besseren wenden, Einheitsklang und Stimme sorgen dafür das die Titel eigentlich nicht unterscheidbar sind. Auch nach einigen Durchläufen könnte ich nicht sagen an welcher Stelle sich der jeweilige Track der grad läuft befindet ohne auf die Tracklist zu schauen.

Nee, das ist mir in allem einfach zu wenig, über Mittelmass kommt die Scheibe nicht hinaus.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 15.11.2019

1.Non Debellicata
2.Chapel of Shadows
3.Sanctimoneous
4.Bestial Emptiness
5.Nemesis
6.The Great Destroyer
7.Gerasene Demoniac
8.The Gospel of Judas Iscariot
9.Jonestown Lullaby
10.Asphyxiation

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/non-debellicata



(0 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Review: Krater - Venenare
Geschrieben am 08.11.2019, 19:43 von UnDerTaker

Krater - Venenare

KRATER sind wieder da. Die deutschen Black Metaller haben nach dem großarten 2016er Album „Urere“ nun ein neues Album mit dem Titel „Venenare“ in den Startlöchern. Knapp 50 Minuten in 9 Songs werden uns hier mit sauberem Sound und gut abgestimmten Instrumenten präsentiert – hier hat Greg Chandler von Esoteric im Studio einen klasse Job gemacht. Das Artwork stammt von Misanthropic-Art und ist eher unauffällig in Graustufen gehalten. Es zeigt eine Zeichnung über und mit dem Tod. Denn hier sieht man, passend zum lateinischen Albumtitel „Venenare“, was vergiftet bedeutet, eine vergiftete tote Person am Boden, während eine andere dem Tod im Hintergrund zuprostet.
Das Album startet mit dem Intro „Erution“, einem düsteren Sprachsample und geht dann perfekt in den Song „Prayer for demise“ über. Hier geht es gewohnt heftig vorwärts. Die Drums rattern schnell und gut abgemischt im Hintergrund, melodische Gitarren und mehrstimmiger Gesang aus hohen und mittleren Stimmlagen runden den Black/Death Kracher ab. Hier und da sind feine Gitarrenleads eingestreut, welche die Qualität des Songwritings unterstreichen. Überhaupt wird auf dem gesamten Album mit vielen Tempovariationen dafür gesorgt, dass es nie langweilig oder eintönig wird. „Zwischen den Worten“ startet schnell und wütend, wechselt dann aber in einen erhabenen Midtempostampfer. Krater wären nicht Krater, wenn nicht hier und da ein passendes kleines Sprachsample eingebaut wird, so auch in diesem Song. Mit teilweise cleanen Gitarren, einem unaufdringlichen Gitarrensolo und erhabenen chorähnlichen Gesängen in deutscher Sprache geht der Song weiter und endet urplötzlich. Erneut Hut ab für das Songwriting! „Steller sparks“ beginnt mit tieferem Gesang, der an düstere Gothic-Rocker wie Sisters of Mercy erinnert, im weiteren Verlauf gesellen sich schnelles Drumming und Black-Metal-Riffing dazu. Aber auch Parts mit rhythmischen düsteren Shouts finden sich hier. Insgesamt ein ausdrucksvolles Opus ähnlich deren von Sulphur Aeon. „When thousend hearts“ geht in die ähnliche Richtung. „Atmet Asche“ wiederrum startet mit den tiefsten Toms des Drumkits und geht deutlicher in die Black Metal Richtung, was man an dem finster kreischenden Gesang bei den deutschen Texten und den kratzigen Gitarren ausmachen kann. „No place for you” geht ähnlich zur Sache, aber bei mir bleibt nicht allzu viel davon hängen. Der längste Titel des Albums „Darvaza breeds” beginnt wieder mit einem Sprachsample und mit dem Ausspruch „Ich wollte den Tod“ beginnt der Song loszuballern. Krater wütet mit den bereits bekannten mehrstimmigen Gesängen, heftigem Geblaste und kratzigen Black Metal-Gitarrensounds. Im Mittelteil wird es doomig und melodisch, cleane Gitarren erzeugen eine tolle Atmosphäre. Zum Ende hin wird das Tempo wieder stark hochgeschraubt und ohne Vorwarnung befinden wir uns im Outro wieder – auch dies wieder ein perfekter Übergang. Die letzten 1:39 Minuten werden mit sanften cleanen Gitarren und einem Sprachsample, indem es wieder mehr oder weniger um den Untergang der Menschheit geht und mit den Worten „Ich habe nicht die Veranlagung für den Freitod“ endet das Album – depressiv wie es begonnen hat.
Persönlich finde ich das Album etwas weniger aggressiv als der Vorgänger. Die ruhigen und atmosphärisch erhabenen Parts haben zugenommen und verschieben damit die Ausrichtung ein wenig. Hier finden sich bestimmt Fans von zum Beispiel  Sulphur Aeon oder Wolves In The Throne Room wieder und sollten mal ein Ohr riskieren.


Wertung: 8 / 10




Gesamtlänge: 49:10
Label: www.eisenton.de
VÖ: 15.11.2019

Tracklist
1. Eruption (1:31)
2. Prayer for Demise (4:09)
3. Zwischen den Worten (6:31)
4. Stellar Sparks (5:38)
5. When Thousand Hearts (5:41)
6. Atmet Asche (6:55)
7. No Place for You (6:12)
8. Darvaza Breeds (10:59)
9. Wasted Carbon (1:40)

Website: www.facebook.com/abstrusekrater



(2 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]

Souldevourer
Geschrieben am 07.11.2019, 21:30 von Exorzist

 Nicht mehr all zu lange müsst ihr auf das Debutalbum der deutschen Deather Souldevourer warten. Hier schon mal das komplette AlbumCoverArtwork,erstellt von Roberto Toderico (todericoart), sowie die Trackliste.
Knapp 40min roher HM2 Todesstahl wird euch in 11 blutigen Häppchen plus Intro & Outro serviert!

Am Samstag haut die Band den ersten kompletten Track raus....seid gespannt!

Trackliste:
01. Intro - Black Carnage in the Temple of Zaragoza
02. The Grave
03. Primitive Instincts
04. Patience
05. Rot In The Sea Of Flames
06. Khaoz Lords
07. Operation Mind-Crime
08. Dismembered To Death
09. Dead End
10. Flesh Cult Rituals
11. The Taste of Decay
12. Blood on my Hands
13. Outro - An Abyss Poem

(1 Antworten)

[ Artikel anzeigen | Artikel drucken | Mehr News lesen... ]