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Hell-is-open

 


Review: DEHUMAN REIGN - Descending Upon The Oblivious
Geschrieben am 29.10.2020, 10:37 von OliDoA

DEHUMAN REIGN Descending Upon The Oblivious

"Ick bin ein Berliner", sagte mal ein berhmter Mann. Das knnen die fnf Herren von DEHUMAN REIGN ebenfalls sagen. Die Hauptstdter sind seit 2011 aktiv und immer noch in der Ur-Besetzung (Snger Alex kam etwas spter dazu). Das kommt ja gar nicht mal so hufig vor im Musikbusiness. Die Truppe lieferte 2014 ihr Debut "Ascending from Below" ab, welches, wie der neue Output auch, ber das bekannte brandenburgische Underground Label F.D.A. Records verffentlicht wurde. Ihre "entmenschlichte Herrschaft" begrndet sich auf der Verbreitung ihrer Version des Death Metals, der fern von modernen Einflssen und Trends, straight seinen musikalischen Weg geht.
Wie auf dem Vorgnger bekommt man also ein ordentliches Brett vor den Kopf gehmmert. Das Songwriting wildert in allen Bereichen, des vor allem in den frhen 90er breitgefchertem Genres in den US-Staaten, ohne die Meister zu verneinen, aber auch ohne, dass man sie eines Rip-Offs bezeichnen knnte. Einfach schn traditionell! Wenn richtig Gas gegeben wird, erinnert mich das Gehrte manchmal an die schweizerischen Kollegen von Requiem, die im hohen Drehzahlbereich eine hnliche Art des Spielens aufweisen. Neben den Blasts gibt es aber alle Tempivarianten zu erleben und vor allem im schleppenden Bereich gefllt mir die Gitarrenarbeit sehr gut. Mein persnlicher Favorit ist "Eternitys Embrace", welcher ebenfalls alle musikalischen Facetten vereint und mit Beginn des letzten Songdrittels einen echt fetten Schleifpart parat hlt.
Die zwlf Tracks, inklusive einem Interludium (da stampft das Biest hchstpersnlich) und einem zarten Klavierintro namens "The In Vitro Overture", bieten viel Abwechslung in gut 44 Minuten Gesamtlnge. Soundtechnisch hat man sich das Album von Tobias Engl und Alexander Krull in Szene setzten lassen, alles sehr organisch und differenziert. Im Gegensatz zum Erstling wurde die Gesamtsound Basswand etwas zurckgefahren und die Snare ist bei hoher Anschlagszahl nicht immer so gut herauszuhren, was die natrliche Produktionsart aber nochmals hervorhebt!
Zu einem ernstzunehmenden Album gehrt auch die passende grafische Umsetzung, da hat man auch nichts anbrennen lassen und sich von dem Spanier Juanjo Castellano (u.a. Avulsed, Revel In Flesh) das entsprechende Cover fertigen lassen. Fein, fein!

Anspieltipp: Eternitys Embrace

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:08 Minuten
Label: F.D.A. Records
V: 13.11.2020

Tracklist
1. Perish Or Subdue
2. Kill To Live
3. Serenade To The Blood Moon
4. Prelude To Aberration
5. Obscure Affliction
6. Repay Your Debt In Blood
7. Interlude: Beyond The Looking Glass
8. Caputo
9. Eternity's Embrace
10. The In Vitro Overture
11. Project G.E.C.U.
12. Self Induced Mass Extinction


Bandcamp: https://dehumanreign.bandcamp.com/album/descending-upon-the-oblivious
Facebook: http://www.facebook.com/DehumanReign





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Hell-Born
Geschrieben am 27.10.2020, 20:12 von Exorzist

Das polnische old school, black death metal Geschwader HELL-BORN verffentlicht nach 12 langen Jahren endlich ihr neues Album "Natas Liah". Das neue Album wird Ende Januar 2021 ber Odium Records als Digipack CD und auf Vinyl erscheinen.

The band was started in 1996 by Behemoth co-founder Baal and Les, also a former Behemoth musician as well as a member of Damnation. There will be IX songs on "Natas Liah" - old school, black death metal with a bit of melodies typical for the group. There were also some guests during the recording session, including Adam Nergal Darski. The band confirms that it is by far the best album in their career.

The song is taken from the upcoming album "Natas Liah" to be released at the end of January 2021 by Odium Records as a digi pack, digital and gatefold, heavy Lp (black limited to 234 copies and die hard, white with patch and sticker limited to 66 copies).





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Review: Svarta - Befreiung
Geschrieben am 27.10.2020, 12:49 von ALUCARD

Svarta - Befreiung

Black Metal in Verbindung mit sterreich, da denkt man an Dornenreich und Abigor oder wenn man es aktueller mag an Hagzissa oder Kringa. Svarta hatte ich bisher noch nicht auf dem Schirm, Vergleiche zu den vorangegangenen Werken fallen also aus.

Und zu Beginn dachte ich mir das Dornenreich als Vergleich doch recht gut passt, das kommt wahrscheinlich auch durch den Einsatz von deutscher Sprache in "Omega - Der Tag an dem ich starb".
"Befreiung" darauf zu reduzieren wre aber zu einfach, unpassend und wrde dem Werk nicht gerecht werden. Zwar gleitet man gerne mal in Richtung Melancholie ab, verwurzelt ist die Scheibe aber deutlicher im Black Metal. Der folgt auch gerne mal etwas depressiv-suizidialen Pfaden, allerdings so unaufdringlich das man als reiner Schwarzmetaller gerne mitgeht.

Und obwohl ich des fteren mit dem Einsatz von deutscher Sprache im Black Metal "fremdele" muss ich sagen das mir "Omega - Der Tag an dem ich starb" sehr gut gefallen hat, die Worte "es geht mir gut" klingen aufgrund ihrer Prsentation nicht sehr glaubhaft. Es tauchen im weiteren Verlauf immer wieder deutsche Textzeilen auf die automatisch dafr sorgen das man genauer hinhrt, ein geschickter Schachzug durch den man dann natrlich erste Wiedererkennungsmerkmale setzt. Was jetzt nicht abwertend gegenber dem restlichen Material zu verstehen ist, aber bei englischem Gesang ist man eventuell des fteren nicht so bei der Sache als wenn die Texte verstndlich und in der Landessprache vorgetragen werden. Wobei ich hier von hochdeutscher Sprache rede, Landessprache bei einer sterreichischen Band ist folglich sterreichisch. Das das auch funktioniert kann man in "Alpha" nachhren, dem letzten und lngsten Titels des Albums. Mir etwas zu lang, aber dennoch sehr gelungen auch durch die Verwendung verschiedener Sprachen.

Sehr angenehm finde ich das Svarta es mit dem Tempo nicht so bertreiben, auch dadurch bekommt "Befreiung" so eine dezenten DSBM Anstrich der der Scheibe gut steht. Doch wie schon gesagt, "Befreiung" funktioniert auch fr Leute noch gut die mit dem Genre nichts anfangen knnen. Shining oder Dark Fortress fielen mir noch ein wenn man einen musikalische Paten fr die Platte bruchte. Oder wenn man Totalselfhatred`s selbstbetiteltes Album fr gut befunden hat dann kann man hier auch problemlos zugreifen. Das soll aber alles nur als ungefhre Richtung dienen, Svarta klingen auf dem Album viel zu eigenstndig um mit etwas verglichen zu werden. Durch die lange Spielzeit der Titel und ihres komplexen Charakters braucht man etwas Einarbeitungszeit, das "grosse Ganze" der Scheibe erschliesst sich einem nicht sofort da Svarta ihre Aussage nicht auf dem Silbertablet servieren. Das wirkt anfangs unbequem, aber ber einige Durchlufe setzt sich das Material immer fester und verzaubert den Hrer mit seiner eigen(willig)en Art.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 62:07 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
V: 30.10.2020

01 Omega Der Tag an dem ich starb
02 Live. Breathe. End. Rewind.
03 Yours Truly
04 IV VI A Shimmering Light
05 D
06 Alpha

https://thecrawlingchaosrecords.bandcamp.com/album/befreiung

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Review: Citizen Rage - Black EP
Geschrieben am 26.10.2020, 10:08 von ALUCARD

Citizen Rage - Black EP

Der Fnfer aus Kanada legt mit der einfach "Black" betitelten Scheibe eine neue EP vor. Und klingt die auch so schwarz?

Hardcore Punk/Thrash sagt die Promoinfo, fr die Einordnung ist es mir aber nicht ruppig genug. Eher Punk mit melodischer Note, aber nicht zu poppig um in den Mainstream abzudriften.
Fr fnf Leute (dabei auch zwei Gitarren) htte ich allerdings mehr Druck erwartet, eventuell ist man da von diversen Duo`s aus dem Genre zu sehr verwhnt. Es klingt jetzt nicht dnn oder so, aber ich htte ohne die Info eher auf eine Triobesetzung getippt.
Anyway, anhren kann man es trotzdem gut. "Black" geht flott voran und CR wissen das die Marschroute "Grober Knppel" auf Dauer ermdet. Deshalb baut man immer wieder mal melodische Stellen mit und setzt auf mitgrhlkompatible Shouts. Dadurch klingt die Scheibe schn energiegeladen und kmpferisch, so wie es bei Hardcore/Punk ja auch sein sollte.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 09:14 Minuten
Label: Wasted Wax Records
V: 25.09.2020

1.Twitch 02:12
2.Sustain 01:37
3.I Will Fucking Kill You 02:51
4.Dreams 02:10

https://citizenragehardcore.bandcamp.com/album/black-ep

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Review: Odium Humani Generis - Przeddzien
Geschrieben am 24.10.2020, 11:16 von ALUCARD

Odium Humani Generis - Przeddzień

Black Metal und unser Nachbarland Polen, das passt einfach immer gut zusammen. Selten kommt da Unhrbares bei rum, man muss nur etwas aufpassen in welchem Lager die Bands so rumschippern.

"Will surely please all fans of Mgla, Taake, Lifelover, Uada and Psychonaut 4", grosse Namen die der Promotext da fr das Debtalbum in die Runde wirft. Ich meine das htte man sein lassen knnen, das Album kann auch ohne Namedropping berzeugen und fr sich alleine stehen.
Uada ist ein guter Richtwert, OHG standen mit den Jungs auch schon auf der Bhne. Und das hat scheinbar Eindruck gemacht und war eventuell auch einflussreich, des fteren geht der Albumflow in Richtung der Portlandboys. Testet mal "Samozatopienie" an und ihr wisst was ich meine.
Aber OHG sind keine Kopie irgendwelcher Truppen, Przeddzień steht auf eigenen Beinen. Der Grundbau ist dabei leicht melodischer Black Metal der nie zu schnell wird und immer etwas melancholisches mit sich trgt. Dazu passt auch die "normale" Produktion die nichts in den Vordergrund stellt und die Instrumente auch wie richtige Instrumente klingen lsst und nicht wie Computer.
Der anfnglich noch begeisternde Schreigesang erweist sich auf Albumlnge leider als etwas zu eindimensional, da knnen die Jungs gerne nochmal nacharbeiten und vielleicht eine weitere Klangfarbe mit einbauen. Den musikalisch passt das schon gut was die Polen hier vorlegen, das Songwriting wirkt durchdacht und stimmig. Die harschen schwarzmetallischen Passagen werden immer wieder mal von ruhigen, zurckgezogenen Momenten unterbrochen ohne das der allgemeine Fluss des Titels zerstrt wird. Wenn die Jungs das Tempo drosseln und eher schleppend zu Werke gehen dann dreht sich das Ganze in Richtung DSBM, unterfttert mit dem eher schreienden Gesang hat das Potenzial fr Gnsehaut.
By the Way noch Dank an das Label fr das zusenden der Onlinepromo als Wav Datei, kommt immer besser als eine totkomprimierte Mp3 Leiche.

Anspieltip: Samozatopienie, Larwy

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 52:36 Minuten
Label: Cult Of Parthenope
V: 10.10.2020

1. Wdech
2. Interludium I
3. Samozatopienie
4. Wracaj
5. Interludium II
6. Ulice
7. Znw
8. Interludium III
9. Larwy
10. Przeddzień

Odium Humani Generis are :
Adam (Biały) Vocals & Bass
Andrzej (Murukh) Drums
Adam (Leid) Guitar
Radek (Złowieszczy) Guitar

https://cultofparthenope.bandcamp.com/album/przeddzien

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VAMPIRSKA Torturous Omens of Blood and Candlewax CD
Geschrieben am 23.10.2020, 19:42 von Sol Records

OUT SOON on DEVIANT RECORDS

VAMPIRSKA - Torturous Omens of Blood and Candlewax Digipack CD



From the ominous chambers of shadowy eclipse stem VAMPIRSKA, a US-based obsidian of the obscure and phantasmal black arts. Their debut album "Torturous Omens of Blood and Candlewax" offers mysterious and hateful Black Metal full of nocturnal possession and gloomy bloodseeking mania.

Digipack Edition
limited to 300 copies
Final sound adjustments by Henri Sorvali (Trollhorn Music/Finand)

Full Stream:
Torturous Omens of Blood and Candlewax

contact:
Label:
https://www.deviant-records.de
https://soldeviantrecords.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Deviant-Records-100782828495884

Band:
https://vampirska.bandcamp.com/

+++

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Omegavortex
Geschrieben am 18.10.2020, 14:11 von Exorzist

 Die deutschen black/deather Omegavortex prsentieren ihren neuen Song "Void Possessor" auf dem Web-portal NoCleanSinging.com. Der Song ist die zweite Auskopplung vom bald erscheinenden Debutalbum "Black Abomination Spawn".

Am 13.November wird das Debut ber Invictus Productions erhltlich sein. Checkt in der Zwischenzeit "Void Possessor" HIER!.

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Party.San Herbstoffensive II mit Asphyx, Purgatory & Drill Star A
Geschrieben am 17.10.2020, 17:46 von Exorzist

PARTY.SAN OPEN AIR Herbstoffensive Part II @ Weimar Uhrenwerk - OUTDOOR
Mit Asphyx, Purgatory & Drill Star Autopsy
strikt limitiert auf 300 Tickets > AUSVERKAUFT!





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Review: Demonical - World Domination
Geschrieben am 15.10.2020, 12:53 von ALUCARD

Demonical - World Domination

Nachdem sich das Bandgefge wieder gendert hat, ist das immer noch Demonical? Wobei, Drummer Ronnie Bergerstl war ja schonmal Bestandteil der Truppe und ist jetzt wieder zurckgekehrt. Also zwei Schritte vorwrts und einer zurck? Zeit das rauszufinden....

Und was soll ich sagen? Geht doch, "World Domination" ist das Album auf das ich seit dem grossartigen "Death Infernal" warte!!!
Es ist einfach alles das da was ich an der Truppe immer mochte: brummelige Gitarren mit Melodien frisch wie der Morgen, ein nicht zu dominantes aber krftig anschiebendes Schlagzeug und emotionsgeladener kraftvoller Gesang. War der Beziehungsstatus zwischen mir und der Band im Laufe der Zeit eher schwierig so muss ich sagen: Wir sind wieder frisch verliebt.

Eigentlich hat die Platte nur Hits, es gibt keinen Durchhnger oder einen Track wo man sagt "naja, geht so, weiter zum nchsten". Die Titel znden sofort und nutzen sich trotzdem nicht ab, das Albummaterial ist zu 100% Demonical ohne das man sich selbst kopiert. Ich weiss nicht welche Frischzellenkur Bandchef Martin Schulman Demonical verpasst hat, nur am neuen bzw. alten Personal kann es nicht liegen. Hat man eventuell den heissen Atem der Jungspunde im Nacken gesprt die da aufholen und drohen vorbeizuziehen? Aber egal was auch immer sie beflgelt hat, die Schweden stehen wieder voller Kraft in vorderster Reihe, angriffslustig und bereit fr die "World Domination".
Beweis dafr ist das Trio zu Beginn, mit "My Kingdom Done", "Hellfire Rain" und "Aeons Of Death" setzt man eine Duftmarke bei der viele andere den Schwanz einziehen, ein fettes Statement das zeigt wer wieder Herr im Ring ist.

Voll auf die Glocke Schwedentod funktioniert zwar bestens, ist der Truppe aber zu wenig. Deswegen gibt es mit "The Thin Darkness" noch den Schwenk in doomigere Gefilde ohne das es stren wrde. "Victorious" nimmt ebenso das Tempo etwas raus und berzeugt durch einen groovigen Vibe und einem schnen Mitgrhlchorus. Das bei dem Titel die fr schwedischen Deathmetal so typisch grummelige Gitarren etwas zurckgenommen wurde und es eher "normal" metallisch klingt steht dem Titel sehr gut.

"Slipping Apart" berrascht mit Klargesang von Astral Doors Goldkehlchen Nils Patrik Johansson, man knnte fast glauben das Dio sich wieder hinterm Mikro eingefunden hat. Gnsehaut. Im Duell mit dem Growlgesang ergibt das ein feines Duett das im Albumkontext zwar etwas anders klingt aber trotzdem perfekt reinpasst.

Fazit: Demonical are back, ready for the World Domination. Mehr muss man nicht sagen.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 37 Minuten
Label: 23.10.2020
V: 23.11.2020

1.My Kingdom Done
2.Hellfire Rain
3.Aeons Of Death
4.The Thin Darkness
5.We Stand As One
6.Victorious
7.Slipping Apart
8.Calescent Punishment

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/world-domination

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Review: Skelethal - Unveiling the Threshold
Geschrieben am 14.10.2020, 11:01 von OliDoA

Skelethal - Unveiling the Threshold

Die franzsische Band Skelethal aus der Nhe von Lille, grndete sich 2012 als Duo und wurde ber die Jahre zu einem stabilen Quartett ausgebaut. Nach einigen Demos verffentlichte man 2017 die offizielle Debtscheibe, gefolgt von dem 4 Track Geschoss "Antropomorhia" aus dem Jahre 2019. So viel zur Geschichte.
Mittlerweile konnte man das Label Hells Headbangers aus Ohio fr sich gewinnen und verffentlicht nun am 20.11 ber selbiges die zweite Langrille "Unveiling the Threshold". Was erwartet einen?
Die Herren sind ihrem Rezept treu geblieben und spielen urwchsigen Death Metal mit einer angenehm dunklen Stimmung. Eine gelungene Melange aus frhem Schweden Death a la Carnage, leichten Autopsy Einflssen (deren ersten beiden Scheiben) und einer Prise Grindcore so wie man ihn von seinen Anfngen her kennt. Eine krftige dunkle Stimme brllt uns die Texte entgegen, kein ultratiefes Gegurgel, kein Gequiecke sondern klassische DM Growls! Dieses teuflische Gemisch wurde in eine natrlich klingende Form gegossen, weit weg von hochpolierten Studioerzeugnissen, bei denen Computer und Trigger alles glatt bgeln und knstlich aufpimpen. Hier gibt es eine Ladung rohe Death Metal Gewalt, aufgeteilt in 8 blutige Happen bei einer Spielzeit von 37 Minuten. Dass die Scheibe, die mit schwer nach Bathory klingenden Strmen beginnt, so klingt wie sie klingt, dafr waren die Herren zum Groteil selbst verantwortlich. Unter Eigenregie wurde heimatnah aufgenommen und Greg Wilkinson aus den Earhammer Studios war dann fr den letzten Schliff zustndig. Mein persnliches Ohr htte sich etwas mehr hrbaren Punch bei den Kicks gewnscht, aber das ist meine ganz spezielle Marotte. Fr die optische Gestaltung ihres groen Zweitwerks konnte man einen Meister der Zunft verpflichten, niemand Geringeres als Eliran Kantor (Testament, Soulfly, HateEternal) war dafr verantwortlich und visualisierte diesen wilden Ritt auf linken Pfaden! Einen unvergesslichen Hit hat man noch nicht komponiert, aber der Gesamteindruck, des durchgehend starken und abwechslungsreichen Materials das zwischen Uptempoparts, doomigen Passagen mit epischen Soli und kurzen Grinderuptionen hin und her pendelt, dabei aber immer einem imaginren roten Pfaden folgt, berzeugt auf voller Linie.


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 37:37
Label: Hells Headbangers Records
V: 20.11.2020

Tracklist
01 Sidereal Lifespan
02 Antropomorphia
03 Emerging From the Ethereal Threshold
04 Repulsive Recollections
05 Cave Dwellers
06 On Somber Soil
07 Adorned with the Black Vetebra 08 Abyssal Church... The Portal Revealed

Website: www.facebook.com/skelethal
Bandcamp: skelethal.bandcamp.com

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Review: Brave The Cold - Scarcity
Geschrieben am 13.10.2020, 13:15 von ALUCARD

Brave The Cold - Scarcity

"To brave the Cold" bedeutet in etwa so viel wie "der Klte trotzen", da passt "Scarcity" ja gut in die aktuelle Jahreszeit. Bei der Besetzung knnte man aber auch vermuten das hier eher soziale Klte und Artverwandtes gemeint ist. Das hinter BTC Dirk Verbeuren (Megadeth, Soilwork) und Mitch Harris (Napalm Death) stecken drfte sich schon rumgesprochen haben. Und wie klingt das Ergebnis?

Nun, teilweise erwartbar aber auch mit berraschungen. Triebfeder und Richtungsweiser drfte wohl ND Mitch gewesen sein, vorrangig pendelt das Album zwischen wtendem Death Metal, Hardcore und Grindcore. Alles soweit im grnen Bereich, aber jetzt auch nix berragendes. Mir gefallen da die Momente besser in denen man aus dem selbsterschaffenen Gerst ausbricht. Zum Beispiel wre das der erhabene Klargesang bei Hallmark Of Tyranny der vllig unerwartet kommt, das gleiche gilt fr "Retrograde". Oder auch die sphrischen Stellen bei "Dead Feed" gefallen mir gut, durch so Elemente geht es dann in Richtung Fear Factory oder der ehemaligen Spielwiese von Meister Verbeuren, Soilwork.

Gesanglich rangiert das, abzglich vom Klargesang, im grindigen Bereich mit Hinwendung zum Hardcore. Ich wrde auch meinen das ein berpitchter Kreatormille sich hnlich anhren wrde. Mal passt das ganz gut, mal ist es ganz schn anstrengend. Ebenso grell wie der Gesang ist auch der Klang der Scheibe, mir fehlt da mehr Tiefe und Wucht.

Digital ist die Scheibe ja schon raus, ich empfehle antesten vor dem Kauf. Die Single Hallmark Of Tyranny fhrt einen nmlich auf eine ziemlich falsche Fhrte, so variantenreich wie die Auskopplung ist das restliche Material nicht.

6 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:07 Minuten
Label: Mission Two Entertainment
V: 02.10 digital/11.12.2020 physisch

1. Blind Eye
2. Hallmark of Tyranny
3. Monotheist
4. Retrograde
5. Apparatus
6. Dead Feed
7. Upheaval
8. Refuge
9. Necromatrix
10. Shallow Depth
11. Shame & Ridicule

https://www.facebook.com/bravethecold/

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Review: Hexer - Realm of the feathered Serpent
Geschrieben am 13.10.2020, 12:35 von ALUCARD

Hexer - Realm of the feathered Serpent

Edgar Wallace wre begeistert, "Realm of the feathered Serpent" wre der perfekte Soundtrack fr die Verfilmung der Geschichte vom Hexer.

Die teilweise sphrischen, ja fast rituellen Klnge htten gut zur beschriebenen Stimmung im Buch gepasst das im Original "The Ringer" heisst. Doch das reicht natrlich nicht um den Hrer ber eine komplette Albumlnge bei der Stange zu halten, schliesslich reden wir hier nicht von Ambient- oder Hypnosemusik. Wellenartig bauen sich die Stcke auf, auf ihrem hchsten Punkt kommen sie Black Metal sehr nah, sowohl vom Tempo als auch von der Atmosphre. Doch auch der Gegenpart, die ruhigen Momente, das fast schon zerbrechlich reduzierte, kommt berzeugend rber.
Aber man sollte schon Bock auf die Scheibe haben und auch den Willen haben sich auf "Realm of the feathered Serpent" einzulassen, das Album ist weit weg von Easy Listening. Es braucht Aufmerksamkeit um die Fden nachzuverfolgen die Hexer sich zusammenspinnen, die Titel nach und nach aufbauen und wieder in sich zusammenfallen lassen. Die lngeren instrumentalen Passagen unterscheiden sich teilweise nur in Nuancen, beim nur so nebenbei hren entgehen einem die kleinen Abstufungen die den Titelverlauf spannend gestalten. Das kostet anfangs vielleicht etwas Nerven, vor allem wenn man es in dieser schnelllebigen Zeit gewohnt ist das alle 15 Sekunden etwas passiert. Dieses Album ist der Gegenentwurf dazu, belohnt aber den Hrer der am Ball bleibt mit ordentlich Tiefe.

Zudem hat "Realm..." ein sehr angenehm natrliches Soundbild und verwhnt den Hrer mit einem grossartigen Albumartwork. Idealer Tourpartner fr Hexer wren fr mich Into Coffin. Oder vielleicht fr eine Splitplatte.....

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:41 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
V: 09.10.2020

1.Ethereal Blitz 07:30
2.Jaguar Knight 07:20
3.River Of Blood 07:41
4.Miasmic 00:46
5.Celestial War Command 08:37
6.Typhon 06:45

https://thecrawlingchaosrecords.bandcamp.com/album....serpent

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Review: BENEDICTION - Scriptures
Geschrieben am 10.10.2020, 10:57 von Cosmower

.


BENEDICTION
Scriptures






So beschissen sich das Jahr 2020 in jeder erdenklichen Hinsicht bisher auch gezeigt hat - was das musikalische Geschehen angeht, so ist hier alles in Butter. Nicht nur, da mich sowieso schon diverse altgediente Bands mit tollen neuen Alben beglckt haben und zudem die eine oder andere Neuentdeckung fr Begeisterung gesorgt hat nein, zudem meldeten sich zwei von mir zutiefst verehrte Bands nach viel zu langer Pause wieder aus der Versenkung zurck. Zum einen die komplett anders gearteten PSYCHOTIC WALTZ, die in dem Zuge einfach mal ein weiteres Jahrhundertalbum erschaffen haben. Im zweiten Fall wren das dann eben die Briten von BENEDICTION, seit Jahr und Tag einer meiner absoluten Faves im ruppigen Bereich des Musizierens und eine DER Death Metal Institutionen berhaupt. Die Band spielte in der Zeit bis in die frhen 90er mit ihren ersten 4 Releases durchweg formidable Klassiker des Death Metals ein und nachdem in spteren Jahren die Grndungsvter Brookes und Rew die Band einigermaen durch die Strme des Business navigiert hatten, wurde es in der Folgezeit viel zu lang zu still um die Jungs. In jngerer Vergangenheit verkndete man dann aber die Rckkehr von Ur-Sangesgott Dave Ingram ( trotz der Tatsache, da ND-Barney das erste Album eingerlpst hat, ist fr mich persnlich Dave der wirkliche Snger der Band ), womit sich eines jeden Death Metalers feuchtesterTraum zu erfllen schien. Wenig spter folgte dann auch noch die Ankndigung eines neuen Albums, das nun in Form von Scriptures das Licht der Welt erblickt. Da die Insulaner auch Ingrams Nachfolger Dave Hunt am Mikro ebenfalls durch die Bank sehr geile Sachen zustande bekommen hatten, schwante mir schon, da da jetzt erst recht was Feines auf uns zukommt, aber BENEDICTION schtteln mal locker eine Scheibe aus dem rmel, die mit allem, was nach Transcend The Rubicon kam, den Boden aufwischt. Nix da Altersmilde. Angestaubt ? Doppelnope ! Es gibt die bandtypische Death Metal - Gourmetkost auf die Lauscher. Wie in glorreichen Tagen zerhackstcken BENEDICTION generell alles, was bei drei nicht auf den Bumen ist. Aber wenn man dann im fr die Band typischen Mjlnir -Style den Groovehammer ber den Schdel gezogen kriegt, wie so gleich nach exakt den ersten zwei Minuten Spielzeit nachzuhren ist, dann wird einfach alles niedergewalzt. Die Musik von BENEDICTION bleibt bis heute eine vernichtende Urgewalt, die den musikalischen Vernichtungsradius des puren, unverflschten Death Metals alter Schule demonstriert, wie kaum was anderes. "Brutal Death Metal mich am Arsch ! So geht heavy !!! Um nix sonst geht es hier. Purer Death Metal, dazu die gewohnt angepunkte Schnodderigkeit und obendrauf die bereits geschilderte Wucht. Und dann noch die Stimme... der gute Meister Ingram zeigt nicht die geringste Schwche auf der Brust und bleibt ebenfalls ein Fhrender seiner Zunft.
Mit ziemlicher Sicherheit ist Scriptures das Death Metal- Ereignis des Jahres und stiehlt so manch anderem geilen Release die Show. Zudem bringt es alten Leuten wie mir einen ordentlichen Hauch jugendlichen Feuers zurck und ich persnlich bin versucht, in meiner unbndigen Freude was von Hchstnote rauszubrllen, doch ich versuche mich im Zaum zu halten. Aber wenn wir ehrlich sind... unter 9 Zhlern geht da einfach gar nix, denn BENEDICTION liefern einfach das,was sich jeder Fan der Band wnschen drfte und zudem tun sie das in einer verdammt geilen Qualitt. Auch in der teilweise kritisierten Produktion kann ich keine Schwachstelle erkennen, ganz im Gegenteil sie ist der mchtigen Sprengkraft der Songs uerst zutrglich ! Das Cover gibt dem ganzen dann noch ein stilsicheres Gesicht und ist das vanillegezuckerte Sahnehubchen auf der verlockensten Death Metal -Torte seit es Kuchen gibt. Macht dann summa summarum schlicht das Death Metal Album des Jahres, vor dem smtliche Mitbewerber respektvollst auf die Knie zu fallen haben, egal ob altgedient oder taufrisch. Huldigt dem Knig ! Also, Ihr Freunde des gepflegten,klassischen Death Metals da drauen: ihr drft Scriptures bedenkenlos kaufen, msst dann einfach die Lautstrke anpassen und glckselig lauschend darauf hoffen, da die Band noch einige Jahre / Alben durch die Musikwelt walzt !

> Wertung: 9/10

> Tracklist ( 12 Tracks / 47 Min ):

1. Iterations Of I
2. Scriptures Of Scarlet
3. The Crooked Man
4. Stormcrow
5. Progenitors Of Paradigm
6. Rabid Carnality
7. In Our Hands,The Scars
8. Tear Off These Wings
9. Embrace The Kill
10. Neverwhen
11. The Blight At The End
12. We Are Legion

> Release: 16.10.2020
>Label: Nuclear Blast

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AC/DC: Neues Album "Power Up" am 13.11.2020
Geschrieben am 09.10.2020, 19:12 von UnDerTaker

ac%20dc%20power%20upEine legendren AC/DC sind zurck! Sechs Jahre nach ihrem letzten Studioalbum "Rock Or Bust" wird nun am 13.11.2020 ihre neue Platte mit dem Titel "Power Up" erscheinen.
Zwlf Songs mit typischem AC/DC Sound werden laut Plattenlabel Columbia/Sony auf der Scheibe sein.
Mit "Shot In The Dark" ist seit Mittwoch die erste Single am Start.

Wie findet ihr das Teil?

Vorbestellen knnte schon heute unter dem folgenden Link...

Trackliste:
Realize
Rejection
Shot In The Dark
Through The Mists Of Time
Kick You When Youre Down
Witchs Spell
Demon Fire
Wild Reputation
No Mans Land
Systems Down
Money Shot
Code Red



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Review: Varathron - Glorification under the latin Moon
Geschrieben am 08.10.2020, 12:12 von ALUCARD

Varathron - Glorification under the latin Moon

30 Jahre Varathron, das muss gefeiert werden. Dachten sich auch die Griechen und liessen den Jubilumsgig am 4. August 2019 in Sao Paulo mitschneiden. Das Ergebnis liegt nun unter dem Namen "Glorification under the latin Moon" vor.

Aber ganz ehrlich, fr ein Jubilumsalbum ist das Tonmaterial recht lieblos. Gut, die Setliste passt und man hat versucht aus allen Phasen der Geschichte etwas mit ins Programm zu nehmen. Aber vom eigentlich so begeisterungsfhigen sdamerikanischen Publikum hrt man ziemlich wenig, ob das Konzert vor 100 oder 10000 Leuten stattgefunden hat lsst sich nicht rein akustisch nicht raushren. Und auch der Klang ist nicht ideal, Schlagzeug und Gesang sind zu dominant und bertnen die Gitarrenarbeit die bei Varathron ja wichtig ist. Durch diese beiden Punkte kommt zumindest bei mir kein wirkliches Livefeeling auf was schade ist da ich mich auf das Album gefreut habe. Und man sprt auch nichts von einer energiegeladenen Show oder von passender Interaktion mit dem Publikum, eventuell war hier doch schon etwas die Luft raus da der Gig in Sao Paulo der letzte der Tour war.
Aber sowohl fr ein Livealbum als auch fr ein Jubilumsalbum ist das hier echt drftig und macht keinen Spass. Sehr traurig, da die Titelliste genug fr ein berragendes Ausrufezeichen hergegeben htte.

5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 70:20 Minuten
Label: Agonia Records
V: 25.09.2020

01. Cultum Deus Aeternum (Ιntro)
02. Ouroboros Dweller
03. Cassiopeia's Ode
04. Tenebrous
05. Saturnian Sect
06. His Majesty a the Swamp
07. Son of the Moon
08. Unholy Funeral
09. Nightly Kingdoms
10. Lustful Father
11. Flowers of My Youth
12. The River of my Souls
13. The Tressrising Of Nyarlathotep
14. Genesis of Apocryphal Desire
15. Sic Transit Gloria Mundi (Outro)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album....in-moon

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Review: Dystopia - Geen Weg Uit
Geschrieben am 02.10.2020, 10:12 von ALUCARD

Dystopia - Geen Weg Uit

In 10 von 10 Fllen sind Blechblasinstrumente im musikalischen Bereich ein absolutes No-Go fr mich. Aber da die Zahlenreihe ja nicht bei 10 aufhrt gibt es dann natrlich auch noch die Nummer 11. Und das wren dann Dystopia....

Den Hollndern gelingt es dieses bei mir so unbeliebte Instrument so einzubauen das es einfach passt. Es klingt gut, sie bertreiben es nicht damit und es wirkt seltsamerweise auch nicht wie ein Fremdkrper in der Black/Death Mischung von "Geen Weg Uit".
Und das ist nicht die einzige Besonderheit der Scheibe, Dystopia arbeiten auch mit sehr verschiedenen Gesangsarten. Da hrt man Klargesang, postiges Gebrll und heiseres Fauchen bis hin zu suizidgefhrdetem Kreischgesang. Am besten einfach mal "Razernij, Deel II" antesten um einen Einblick in das Facettenreichtum der Scheibe und des Gesangs zu bekommen. Hatte ich schon erwhnt das der Gesang komplett in hollndischer Sprache gehalten ist?

Auch die Musik kann berzeugen, das Gemenge aus Blackmetal und Deathmetal wird mit diversen (post)metallischen Elementen vermischt. Schwelgerisch instrumentale Passagen gleiten so des fteren in chaotische Raserei ber, allerdings ohne das es durcheinander klingt. Das abschliessende "De Dwaas Komt Voor de Redder" schlgt dann nochmal einen ganz anderen Weg ein: zuerst vertrumt und ruhig, dann hochmelodisch und leichtfssig und komplett ohne Gesang.
Die Kombination aus verschiedensten Gesangsarten und der an normalen Hrgewohnheiten vorbeiarbeitenden Instrumentenfraktion machen den Einstieg etwas schwierig, aber aus dem hollndischen Extrembereich (vor allem im Black Metal) ist man es ja gewohnt das es meistens etwas "kaputter" zu Werke geht. Durch diese anfngliche Komplexitt hat man bei weiteren Durchlufen allerdings umso mehr zu entdecken.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:07 Minuten
Label: Wolves Of Hades
V: 25.09.2020

1.Razernij, Deel I 05:06
2.Razernij, Deel II 05:22
3.Razernij, Deel III 04:30
4.Razernij, Deel IV 03:54
5.Van de Meute Vervreemd, Deel I 04:19
6.Van de Meute Vervreemd, Deel II 04:04
7.Van de Meute Vervreemd, Deel III 05:37
8.De Dwaas Komt Voor de Redder 05:07

https://dystopianl.bandcamp.com/

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Review: Johansson & Speckmann - The Germs Of Circumstance
Geschrieben am 01.10.2020, 20:35 von Styx

Was ist besser als ein Rogga Johansson Projekt? Fr viele ein Projekt von Rogga mit einer Legende wie Paul Speckmann. Dieses Projekt nennt sich Johansson & Speckmann und damit hat man auch das fnfte Album am Start, dass den Titel "The Germs Of Circumstance" trgt.

Im Vergleich zu den beiden letzten Alben ist der neue Output wieder etwas mehr straight und aggressiver, das wird auch gleich mit dem Titeltrack "The Germs Of Circumstance" belegt. "One World, One Leader" behlt die Geschwindigkeit bei und wirkt durch seine groartigen Solis etwas eingngiger als der Titelsong (mein Favorit auf dieser Scheibe). Mit "Take The Lion's Share" wird das Gaspedal durchgetreten und ist mit einer der schnellsten Songs auf der Scheibe. "I Was Left To Stare" kommt etwas grooviger und langsamer aus den Boxen. "Generation's Antidote" drckt das Gaspedal auch wieder ordentlich durch und gnnt keine Verschnaufspause und kommt auch mit einer crustigen Seite daher. Mit "Confessions Of A Vital Leader" haben wir einen Song, der eine Brcke zu Album 4 herstellt und schn dster daherkommt und dennoch die Geschwindigkeit der anderen Songs beibehlt. "Provoke The Collective" geht wieder nach vorne los und behlt die Geschwindigkeit durchgehend bei. Der letzte Song auf der Platte ist "Devour, Engage, The Hour, The Rage", hier wird wieder ein Gang zurckgeschalten und kommt mit einem eingnigen Chorus daher, der sich ins Ohr frst.

Lyrisch greift Paul Speckmann viele Dinge der aktuellen Weltpolitik auf, die sich gerade abzeichnen oder schon gelaufen sind und oft fhlt man sich hierbei an Orwell's 1984 erinnert.

Allgemein gefllt mir die Platte noch einen Ticken besser als die letzte, gerade da man sich wieder mehr an der Geschwindigkeit der ersten beiden Platten orientiert und ebenfalls merkt man bei Paul Speckmann eine Verjngungskur, hrt er sich doch wieder an wie auf den frhen Master-Alben und die Lyrics sind besser zu verstehen.

Bewertung: 9/10



Gesamtlnge: 26:16
Label: Soulseller Records
V: 09.10.2020

Tracklist:
01. The Germs Of Circumstance
02. One World, One Leader
03. Take The Lion's Share
04. I Was Left To Stare
05. Generation's Antidote
06. Confessions Of A Vital Leader
07. Provoke The Collective
08. Devour, Engage, The Hour, The Rage

Webseite der Band: https://www.facebook.com/Johansson-Speckmann-225899484206206/



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Review: Hvrt - The Grief that feeds the Night
Geschrieben am 01.10.2020, 13:22 von ALUCARD

Hvrt - The Grief that feeds the Night

Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bumen nicht, ich habe echt eine ganze Weile berlegt was Hvrt bedeuten soll. Ein slowakisches Schimpfwort? Eine Abkrzung fr wasauchimmer? Selbst die Methode Glcksrad, "ich kaufe einen Vokal", brachte mich nicht weiter. Das das "v" ein "Hipster" U ist, darauf bin ich echt nicht gekommen. Somit des Rtsels einfache Lsung: die Truppe heisst Hurt, ohne s hintendran (dann wren es die britischen Elektropopper und hier fehl am Platz).

Und was gibts auf die Ohren? Eine gelunge Mischung aus Death Metal, Black Metal und Sludge - alles recht modern ausgerichtet. Durch die brummelnden Gitarren kommt eine ganze Portion Schweden mit rein, mal geht es eher in Richtung Totenmond, Ancst oder Arroganz. Meist geht man dabei zgig zu Werke, die Kompositionen geben sich bei den ersten Durchlufen recht sprde und sperrig. Man braucht also etwas Anlaufzeit um sich mit "The Grief that feeds the Night" anzufreunden, da die Band aber genau weiss was sie da macht und das ganze gut hrbar rberkommt drfte das keine Probleme bereiten. Aber Obacht, so positiv wie das hier geschriebene jetzt auch klingt, das Album wird nicht dazu dienen um in deinem Krper die Dopaminausschttung zu erhhen. Hvrt sind eher die Fraktion wtend, bellaunig und angefressen. Das bertrgt man dann logischerweise auch auf die Musik und lsst das den Hrer spren. Aber wie heisst es so schn: "Das Leben ist kein Ponyschlecken".

Man sollte natrlich ein Ohr fr neuzeitliche Klnge haben, OldSchool machen genug andere Truppen. Mir persnlich fehlen etwas die Melodien um sich richtig festzusetzen und das Klangbild an sich ist mir etwas zu sauber und modern. Darunter leidet fr mich auch das Wiedererkennungsmoment da die Grundstruktur recht hnlich ist. Aber das ist eben wieder Geschmackssache, es gibt sicher genug Zielpersonen die das Werk genau deswegen abfeiern.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 35:10 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
V: 25.09.2020

1.Dusk 02:01
2.Heather 03:19
3.Moralists 03:17
4.Zentrum 02:59
5.Loathers 02:56
6.Kriegslicht 03:58
7.Egodepression 01:56
8.Zwischen jetzt und nie 02:06
9.Umbra 03:18
10.The Grief That Feeds The Night PT-I 04:20
11.The Grief That Feeds The Night PT-II 04:58

https://thecrawlingchaosrecords.bandcamp.com/album....e-night



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Sarcator. Blackened Thrash Metal der alten Schule aus Schweden
Geschrieben am 30.09.2020, 16:29 von UnDerTaker

sarcatorLust auf Blackened Thrash Metal der alten Schule? Hier kommt das Debtalbum der Youngsters Sarcator aus Schweden. Nach zwei EPs und einer Compilation bringt die Band am 30.10.2020 nun mit dem selbstbetitelten Album ihren ersten Longplayer an den Start. Das schicke Artwork stammt von Spectral Visions Art.
Bemerkenswert an der Band ist, dass hier ein Line-up im Alter von 16 bis 20 Jahren am Werk ist. Obwohl man noch zur Schule geht, machen man das richtig gut, wie man dem verffentlichten Song The Hour of Torment entnehmen kann.
Mit dem Sohn von The Crowns Marko Tervonen, welcher bei Sarcator Gitarre spielt, in den Reihen, ist klar, dass man hier ordentlichen Schwedentod produziert. Sarcator's Members haben bereits im Alter von 14 Jahren ihre ihren Metalbanderfahrungen gesammelt und zeigen den Enthusiasmus der jungen Bands der frhen 90er den man heute bei vielen alteingesessenen Bands schmerzlich vermisst.
Checkt das Video unten an.

Tracklist:
1. Abyssal Angel 04:01
2. Manic Rapture 05:42
3. Deicidal 05:33
4. Midnight Witchery 03:29
5. The Hour of Torment 04:31
6. Circle of Impurity 04:37
7. Heretics Domain 04:39
8. Desolate Visions 04:13
9. Demonstrike 04:10
10. Purgatory Unleashed 05:16
11. Cryptic Pain 02:49
sarcator%20album

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Review: Tear Drop - Did You Wanna Love Me To Death
Geschrieben am 28.09.2020, 13:44 von ALUCARD

Tear Drop - Did You Wanna Love Me To Death

Kleiner Appetithappen des Trio`s aus Texas bei dem man durch das Coverartwork schon alle Facetten erahnen kann die die EP bietet.

Angefhrt wird "Did You Wanna Love Me To Death" von "Forever Scarred" an dessen helles Klangbild man sich erstmal gewhnen muss. Vor allem der Schlagzeugsound drfte Geschmackssache sein, aber dieser erste Titel ist definitiv im Hardcore beheimatet. Auffllig sind die melodisch leidenden Vocals die das Stck sehr dramatisch machen. In den nicht mal vier ist auf jeden Fall eine Menge los, von zgigem Galopp bis zu schleifend sludgig geht hier das Tempo. Das Gesamtbild wird stets von dem Gesang kommentiert der zwischen anklagend und angepisst schwankt. Irgendwie hatte ich immer wieder mal bodenstndige Slipknot als Vergleich im Hinterkopf.
Nummer 2, "Did You Wanna Die", ist ein Youth Brigade Cover dessen Original mir nicht bekannt ist. Kann man ja noch ndern, der Track berzeugt durch flottes Tempo und einen fetten Punkvibe - straight into your Face irgendwo zwischen Misfits und Bad Religion.

Und das letzte Stck hrt auf den schnen Namen "Love You to Death". Naaaa, wer hat es erraten? Genau, das ist ein Type O Negative Coversong. Und ich muss sagen, das ist die bisher beste Interpretation eines Titels der Ikonen. Was daran liegt das man den Spirit des Originals sehr gut eingefangen hat und dennoch eine kleine Prise Tear Drop mit eingebaut hat. Vor allem stimmlich liegt das Trio sehr nah am Original, da bekommt man fast schon Gnsehaut weil man denkt hier steht wirklich nochmal Pete Steele am Mikro.
Und somit macht auch das Artwork Sinn, der Iroschdel mit dem grnen Rahmen zeigt beide Seiten der EP passend. Interessanterweise hat jeder Titel eine eigene Richtung, das Gesamtbild ergibt am Ende aber trotzdem Sinn. Ok, ich bin angefixt und htte zeitnah gerne mehr davon.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 13:49 Minuten
Label: Static Era Records
V: 25.09.2020

1.Forever Scarred 03:40
2.Did You Wanna Die 02:31
3.Love You to Death 07:12

https://teardrophc.bandcamp.com/album/did-you-wanna-love-me-to-death

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Review: Tenebra - Through Crying Souls I See What i Was...
Geschrieben am 27.09.2020, 17:03 von ALUCARD

Tenebra - Through Crying Souls I See What i Was...

Klingt irgendwie alt was da so an meine Ohren dringt. Nicht weil das Teil 2007 schonmal erschienen ist, nein nein, viel lter. Irgendwie nach Skandinavien, noch vor dem Millennium. Macht aber nix...

Kopf hinter der One Man Show Tenebra ist Lord Lemory, sagt mir aber gar nix. Tenebra gibt es seit, "Through Crying Souls I See What i Was..." war die dritte Verffentlichung und erschien wie gesagt erstmals 2007.
Verzerrt frostige Gitarren, Black Metal, Soloprojekt und ein Gesang der eher heiser schreit als growlt. In Kombination mit der schweren nordischen Schlagseite sind Vergleiche mit der bekannten Band von Meister Vikernes nicht von der Hand zu weisen, nur das Drumming klingt anders als beim (eventuellen) Vorbild. Ansonsten passt die Richtung aber ganz gut, abseits der normal bekannten Spielweise baut Lord Lemory aber noch zarte pagane und folkige Spuren mit ein und fhrt auch mal das Tempo runter was "Through..." zu einer spannenden Angelegenheit macht. Zur stilistischen Rckwrtsgewandtheit passt auch der kratzig unbearbeitete Klang der Scheibe. Nur das dudelige "Ode" am Ende htte ich nicht mehr gebraucht, dann lieber einen richtigen Titel oder ganz von Bord werfen.

Wer also sein Herz an den alten Black Metal der Nordmnner verloren hat und sich nicht am leicht klppelnden Schlagzeugspiel strt der kann hier bedenkenlos zugreifen. Klingt wie 1995, ist von 2007 und funktioniert auch 2020 noch bestens.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 25.41 Minuten
Label: Cult Of Parthenope
V: 05.09.2020

1.Intro 01:04
2.Tenebra 04:32
3.Phlaegrea 04:54
4.Eternal Rest 04:44
5.Dancing Souls 06:04
6.Ode 04:26

https://cultofparthenope.bandcamp.com/album....t-i-was

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Review: Revolting - The Shadow At The World's End
Geschrieben am 19.09.2020, 21:52 von Styx

Das ich mich schon desfteren als groer Rogga Johansson Fan geoutet habe, drfte inzwischen ja kein mehr Geheimnis sein. Umso mehr hat es mich gefreut, dass ich mir die neue Revolting zu Gemte zu fhren durfte, die auf den Titel "The Shadow At
The World's End" hrt.

Inzwischen ist man mit Album Nummer 7 bei dem Label Transcending Obscurity gelandet. Das Label bezeichnet "Revolting" selbst als eine Mischung aus "Paganizer und Rogga's
Soloprojekt". Diese Beschreibung kann man so stehen lassen, deckt aber nicht wirklich den vollen Sound von "Revolting" ab. Ich persnlich wrde sagen, dass "Revolting" wirklich eine Band unter seinen vielen Projekten ist und er hier sein ganzes Herzblut
reinsteckt, was man der Platte auch deutlich anmerkt.

Los geht das Album mit dem Song "Defleshed". Die Marschrichtung ist hier schon klar, schnell nach vorne, melodis und mit ein paar schnen Solis ausgeschmckt. Mit "1888"
(bereits vom TO-Label-Sampler bekannt ) gibt es dann einen schleppenden Track, der schn vor sich hinwalzt. Der Titeltrack "The Shadow At The World's End" geht peitschend nach vorne los und wei mit seinen melodisen Hooks zu fesseln. "Sorrow As Companion" ist ein Track der im Mid-Tempo angesiedelt ist und sich durch einprgsame Melodien auszeichnet. Mit "Daggers That Mimic Life's Pain" haben wir einen Stampfer, der durch seine
Melodien aufgelockert wird und mein Favorit auf diesem Album ist. "Dragged Back To The Cellar" ist ein Song der alle Trademarks von Revolting in sich vereinigt. "To The Bitter Bleeding End" bricht dann wieder etwas aus dem Mid-Tempo-Bereich aus ist etwas mehr straight und weniger melodis. "Carnage Will Come" und "Revolted By Life Itself" berraschen beide mit einem schnellen und fiesen Opening, um dann mit diversen Mid-Tempo-Passagen aufgelockert zuwerden. Die beiden letzten Songs sind die schnellsten Songs auf der Platte, die eher mit einer dsteren Atmosphere als mit Melodien berzeugen.

Bewertung: 8,5/10



Gesamtlnge: 31:14
Label: Transcending Obscurity Records
V: 27.11.2020

Tracklist:
01. Defleshed
02. 1888
03. The Shadow At The World's End
04. Sorrow As Companion
05. Daggers That Mimic Life's Pain
06. Dragged Back To The Cellar
07. To The Bitter Bleeding End
08. Carnage Will Come
09. Revolted By Life Itself



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Review: Marche Funebre - Einderlicht
Geschrieben am 18.09.2020, 14:10 von ALUCARD

Marche Funebre - Einderlicht

Der Herbst steht zumindest kalendarisch schon vor der Tr, man kann sich also wieder doomigeren Klngen widmen. Dazu passt das neue Album der belgischen Marche Funebre bestens.

"Einderlicht" hat eine schwere 90er Schlagseite, aber von der guten Seite aus. Paradise Lost, My Dying Bride, diverse skandinavische Vertreter, alles weit vor den 2000ern......Wer damit was anfangen kann der wird sich hier gut aufgehoben fhlen, Marche Funebre sind aber dennoch im Jahre 2020 zuhause und klingen nicht wie alter Wein in neuen Schluchen.
Das Album lebt vor allem von seiner Dynamik und seiner Kraft, Doom sollte man hier nicht mit Zhigkeit oder Monotonie gleichsetzen. "Einderlicht" ist erstaunlich variabel und spannt den Bogen von kraftvollem Doom Metal zu Death Doom bis hin zu getragenem Black Metal, hilfreich ist dabei auch das Wechselspiel aus Klargesang und Growls. Mich fasziniert auch der Fluss mit dem das Album sich bewegt, leichtfssig geht man von doomig langsamen Passagen bis hoch zu schnell atmendem Death Metal ohne das es zu einem Bruch im Titelverlauf kommt. Das macht es sehr spannend fr den Zuhrer der gebannt den diversen Verstelungen im Klangbild folgt ohne den roten Faden zu verlieren.

Hervorzuheben ist auch der wuchtige Klang der trotzdem noch genug Raum fr die Einzelheiten lsst, sehr schn das das gelungen ist ohne das Album knstlich klingen zu lassen. Denn trotz aller Energie hat "Einderlicht" einen sehr warmen und angenehmen Klang bei dem man sich sofort wohlfhlt, hier zahlt es sich auch aus das mit Markus Stock (Empyrium, The Vision Bleak) jemand hinter den Reglern sa der einfach weiss wie so ein Album zu klingen hat. Dankeschn.
Anspieltip meinerseits ist das ber elfmintige "When all is said" das alle Trademarks des Albums in einen Titel packt. Man knnte ihm eventuell ankreiden das er etwas zu lang geraten ist, ansonsten ist das schon eine fette Hymne mit Gnsehautpotenzial. Traditionalisten starten besser mit "The Maelstrom Mute" der ganz auf Growlgesang verzichtet und so reine Doomware bietet. Funktioniert aber auch sehr gut und bringt etwas Auflockerung rein auch wenn man immer noch weit entfernt ist von verdrogten Blumenkinderdoom. Das an letzter Stelle stehende und titelgebende "Einderlicht" hat nochmal etwas besonderes da es komplett in niederlndischer Sprache getextet ist und ber den Gesang eine schwarzmetallische Note mit reinbringt die dem Titel usserst gut steht.

Wer also noch einen neuen Soundtrack fr den eventuell irgendwann aufkommenden Herbstblues sucht der liegt hier goldrichtig. Aber Vorsicht, "Einderlicht" kann die aufkommenden dunklen Gedanken noch verstrken und dient definitiv nicht als Stimmungsaufheller. Es sei den man beabsichtigt genau diese dstere Stimmung, dann ist das neue Album der Belgier der passende Treibstoff.
Kritik? Hchstens an der Verffentlichungspolitik: Die Digipakversion des Albums enthlt mit "Gone" einen Bonussong der den anderen Versionen fehlt und das Vinyl verfgt ber zwei exklusive Bonussongs.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 56:25 Minuten
Label: Hypnotic Dirge Records & Solitude Productions
V: 25.09.2020

1.Scarred
2.The Eye of the End
3.When All Is Said
4.The Maelstrom Mute
5.Deformed
6.Einderlicht

https://marchefunebre.bandcamp.com/album/einderlicht



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Review: Raven Throne - Viartanni
Geschrieben am 10.09.2020, 10:32 von ALUCARD

Raven Throne - Viartanni

Black Metal aus Weissrussland, soweit ich das berblicken kann sogar ohne vlkischen oder nationalistischen Anstrich. Kann also losgehen....

Black Metal mit elektronischen Helferlein geht meistens nach hinten los, bei Raven Throne funktioniert das aber gut fr mich. Das liegt daran das diese gut und sinnvoll eingebettet sind und einfach nicht stren. Nein, sie sind sogar hilfreich um die kalte Aura zu untersttzen da durch sie eine menschenfremde maschinelle Stimmung mit reinkommt. Testet am besten mal "Zaklaćcie" an und bildet euch eine eigene Meinung.
Das Ganze funktioniert aber auch ganz traditionell, "Viartańnie" an zweiter Stelle ist der beste Beweis dafr. Flott aber nicht bertrieben rasend, finster rasselnder Gesang und stimmungsvolle Gitarrenarbeit ohne Egoshow machen das Stck zu einem schwarzen Diamanten.
Da kann "Uładar Ściuyy" nicht mithalten, mir ist der Titel zu gewhnlich und ideenlos. Man kann ihn gut hren, im Vergleich zu den beiden vorangegangenen Titel fllt er aber ab.
"Niabačnyja Nici Zimy" bringt wieder die Elektronik ins Spiel und macht das Stck dadurch spannend. Zum Einstieg gibt es wenig Black Metal, es geht eher in Richtung Industriehalle. Diese kalte und mechanische Aura zieht sich durch den ganzen Titel, im Zusammenspiel mit den zurckhaltenden Gitarreneinsatz und dem harten Ausdruck der weissrussischen Sprache klingt das Ergebnis allerdings stimmig. Ich muss sagen, dieser Titel htte trotz seiner fnfeinhalb Minuten Spielzeit ruhig noch etwas lnger gehen drfen.
Midtempolastig geht es mit "Miortvaja Spadčyna" weiter, eine Zeitlang passiert wenig bis gar nichts. Dann steigert sich das Tempo und der fauchende Gesang setzt ein. Mehr dramatisches passiert aber auch nicht bis der Titel irgendwann instrumental aushallt, hnlich wie bei "Uładar Ściuyy" fehlt das gewisse "Etwas" um das Stck ber den Durchschnitt zu heben.
So verhlt es sich dann auch mit "Spyni serca Vosieni", mit dem Einsatz der melancholischen Sologitarre kndigt sich allerdings ein Richtungswechsel an. Es wird etwas ruhiger und der Gesang bekommt mehr Raum, irgendwie strt mich nur das mechanische Schlagzeugspiel dabei.
Mit "U dałoniach zimy" geht es wieder in Richtung Maschinenmusik, und auch wenn dieser Titel mit Black Metal (oder Metal an sich) nicht viel zu tun hat steht ihm dieses sthlerne Gerst doch recht gut. Eventuell etwas monoton, aber wenn man mit industriellen Stilmitteln arbeitet ergibt sich sowas ja fast automatisch.
Am Ende angenehmer Black Metal mit kalter Stimmung der seine Besonderheit durch den Einsatz von elektronischen Mitteln bekommt. Und man muss anmerken, diese Untersttzung braucht man auch da der reine Black Metal der Weissrussen doch etwas zu "normal" ist.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 39:15 Minuten
Label: Indipendent
V: 18.09.2020

Songs:
1. Zaklaćcie (Spell)
2. Viartańnie (The Return)
3. Uładar Ściuy (the Lord of the Forest)
4. Niabačnyja Nici Zimy (Winter Invisible Threads)
5. Miortvaja Spadčyna (the Dead Legacy)
6. Spyni serca Vosieni (Stop the Autumns Heart)
7. U dałoniach zimy (In the Palms of Winter)

https://raventhrone.bandcamp.com/album....arkness



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Review: Ancst - Summits of Despondency
Geschrieben am 09.09.2020, 12:38 von UnDerTaker

Ancst - Summits of Despondency

Wow, Ancst pulverisieren mit ihrem aggressiven energiegeladen Hardcore Black-Metal auf dem neuen Album Summits of Despondency alles was ich in diesem Jahr in dieser Richtung gehrt habe. Sie selbst kategorisieren sich in die genannten Genres ein. Allerdings wrde ich noch Death-Metal und Crust dazupacken. Mir gefllt die Scheibe wohl auch so gut, da ich viele Metaleinflsse von Bands die mir gefallen erkenne. Eine ordentliche Priese moderner Metal la Heaven Shall Burn, treibende Rhythmen und aggressive Shouts wie bei Disfear, melodische Post-Black-Metallische Einsprengsel die mich stark an King Apathy (Thrnenkind) erinnern, ein Gitarrenriff wo mir die Black-Metaller UADA in den Sinn kamen, brutal hmmernde Drums wie bei Keitzer und wiederum Gitarrenriffs die man im Schwedenddsmetal findet.
Das nunmehr 3. Album ist somit der Nachfolger des 2018er Albums Ghosts Of The Timeless Void und erscheint auf Lifeforce Records und dem Bandeigenen DIY-Label Yehonala tapes.
Wie bei ihren energiegeladenen Liveauftritten, wird auch hier schnell und brutal zur Sache gegangen. Aber man kann auch anders und zeigt z. B. bei Kill Your Inner Cop einen atmosphrischen Einstieg. Bang- und mosh-kompatible Parts gibt es z.B. bei Inferno oder auch Final Hero.
Ruhiger, wenn man hier berhaupt davon sprechen kann, und melodisch atmosphrisch geht es bei den Songs Monotony of Anguish, Monolith und Razed Eden (toller Frauengesang beim Einstieg) zu. Hier zeigen die Berliner, dass man sich auch mit Midtempo auskennt und softere, tolle Melodien schreiben kann, die unter die Haut gehen.
Die beiden Songs The Burden of Hope Part I und The Burden of Hope Part II sind eine zusammenhngende Hymne aus groartigen instrumentalen Intro und darauffolgendem, mit kreisenden Gitarren anschwellenden, Post-Black Metal Part gefolgt von einem treibenden Kracher la Disfear und Konsorten. Stark!
Die Entnazifizierung mit Denazification ist ber weiten Strecken ein Stampfer der dem modernen NY-Hardcore und harten Moshpit-Geknppel huldigt.
Die Songtexte sind allesamt depressiv und handeln vom kommenden Tod, Verdammnis, Wut, Verzweiflung und Untergang. Ebenso ist man gegen den Kapitalismus (Monotony of anguish), thematisiert die Entnazifizierung (Denazification) und groe Freunde der Polizei sind die Berliner wohl sicher auch nicht (Kill Your Inner Cop).
Auf der Bandcamp-Seite der Band knnt ihr euch bereits drei Songs vom Album anhren.

Resmee: Mit ihrem 3. Album und 24. Output haben die Berliner sich selbst bertroffen. Ausgefeilt, variabel und energiegeladen wird hier ein Mix aus Hardcore, Post-Black-Metal und crustigem Death-Metal zelebriert der einen mitreit und dazu verleitet seine Behausung als Moshpit- und Hardcorearena in Schutt und Asche zu legen. Aber es gibt zum Glck aus etwas ruhigere atmosphrisch melodische Songs die zum innehalten und durchschnaufen dienen.
Das Album knnte gleichermaen dem modernen Hardcore und Metalfan, der Crustesowie dem Death Metaller gefallen.


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:39
Label: Lifeforce Records
V: 18.09.2020

Tracklist
1. Kill Your Inner Cop
2. Inferno
3. Final Hour
4. Praising the Realm of Loss
5. The Burden of Hope Part I
6. The Burden of Hope Part II
7. Razed Eden
8. Abysm of Existence
9. of Dying
10. Denazification
11. Monotony of Anguish
12. Monolith

Website: www.facebook.com/angstnoise
Bandcamp: angstnoise.bandcamp.com

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Macabre
Geschrieben am 07.09.2020, 15:52 von UnDerTaker

macabreMACABRE verffentlichen nach 10 JAhren wieder ein Full-Lengt-Album mit dem Titel "CARNIVAL OF KILLERS". Die Scheibe wird am 13.11.2020 via Nuclear Blast Records erscheinen.
Die erste Single "THE LAKE OF FIRE" inkl. Video knnt ihr bereits hier antesten.
MACABRE kommentiert: 'The Lake Of Fire' is about the hidden bunker that Leonard Lake and Charles Ng had where they tortured and killed young women with tools and filmed it all.  Those were two very evil men so I thought the title was fitting!!! I started writing the chorus back in our Grim Scary Tales era and finally finished the song all these years later for the new album Carnival Of Killers. I hope you like it, I wanted a lot of variety on the new album, this is just a taste.

Tracklist:
1 Intro
2 Your Window Is Open
3 Joe Ball Was His Name
4 Stinky
5 Abduction
6 Tea Cakes
7 Them Dry Bones
8 Richard Speck Grew Big Breasts [Explicit]
9 Slaughter House
10 Breaking Point
11 The Lake of Fire
12 Warte Warte
13 Now It's Time to Pay
14 The Wheels on the Bug
15 Corpse Violator
16 The Murder Mack

Vorbestellen und mehr knnt ihr hier...



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Review: Feaces Christ - Eat Shit And Die
Geschrieben am 02.09.2020, 13:02 von ALUCARD

Feaces Christ - Eat Shit And Die

Aus der Undergroundreihe von Fda Records: Feaces Christ.

Die Bayern liegen irgendwo im Bereich von dreckigem Deathmetal und rumpeligem Black Metal, dazu kommt ein ordentlicher Punk und Thrash Vibe. Das alles wird mit "mir scheissegal" Stimmung gepaart - fertig ist das Teil.

Die Bandhymne zum Einstieg weist den Weg und ldt zum mitgrlen ein. "Charlie Had Kids" ist mir zu simpel gestrickt, die Gitarrenriffs stammen noch aus der ersten Stunde im Musikunterricht. Und damit meine ich nicht Peter Bursch`s Gitarrenschule...
"Spit Bath" luft mir auch nicht rein, mich nerven die Unterbrechungen. Also schnell weiter zu "Postmortal Romeo", das wird schon eher was. Frhzeitlicher Black Metal, Ufftadrumming, hsslicher Gesang - na bitte, geht doch. "Gorehound" setzt diese Weg fort, geht aber etwas zgiger zu Werke.
"Reverse Burial" arbeitet mit hysterischem Gesang und bleibt schwarz angehaucht da man an der Grundstruktur der beiden vorangegangenen Titel nicht viel verndert hat. Abschliessen tut die Kurzreise "Bottle Knife", der finale Schlag in die Kauleiste - kurz und heftig.

Passt fr Hrer von Karloff, Whiskey Ritual, Sargeras und asseligen Darkthrone, klanglich trotz Demostatus alles bestens.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 14:30 Minuten
Label: Fda Records
V: 19.06.2020

01. Feaces Christ
02. Charlie Had Kids
03. Spit Bath
04. Postmortal Romeo
05. Gorehound
06. Reverse Burial
07. Bottle Knife

https://feaceschrist.bandcamp.com/album/eat-shit-and-die
https://fda-records.bandcamp.com/album/eat-shit-and-die

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Blackevil
Geschrieben am 02.09.2020, 12:02 von Exorzist

 Die bayrischen Evil-Metaller Blackevil prsentieren ihren neuen Song "Pestkarren" auf der Webseite vom Decibel Magazine. "Pestkarren" ist bereits der dritte verffentlichte Song vom kommenden Album Forever Baptised in Eternal Fire. Das neue Album erscheint am 25.September via Dying Victims Productions.

Hrt euch Blackevil's "Pestkarren" Hier an.

Tracklisting for Blackevil's Forever Baptised in Eternal Fire
1. Come Forth [0:59]
2. Satan's Crown [4:15]
3. The Disciple [4:24]
4. Black Fire Tornado [3:57]
5. Forever Baptised In Eternal Flames [8:20]
6. Lucifer's Supremacy [6:08]
7. The Final Book [4:58]
8. Pestkarren [3:54]
9. 1943 [8:59]

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IN FLAMMEN Open Air 2021 - Germany's Hellish Gartenparty
Geschrieben am 01.09.2020, 14:13 von Hate-Blood-Murder

Der VVK fr unsere Hellish Garten Party, IN FLAMMEN Open Air 2021, startet heute!

IN FLAMMEN Ferienlager? Ja, dies war dieses Jahr die Antwort auf die Situation. Und was soll ich sagen. Es war verdammt geil. Alleine schon der Moment den ersten Gast zu begren und dann euch, uns alle zusammen zum Feiern, Federball spielen, Quasseln und Musik hren zu treffen. HAMMER! Es wurde gar nach Wiederholung gefragt.

An dieser Stelle FETTEN DANK allen fr's Kommen, eure Mut machenden Worte und Einwurf!

Eine Freundin sagte zum Zeitpunkt zum Lockdown zu mir:
Thomas, wir bezahlen einfach alles, was wir so geplant hatten weiter, auch wenn wir es nicht nutzen knnen. Den Friseur, eine irgendwo gebuchte Pension (wo die Besitzerin in Trnen ausbrach, als sie hrte, dass sie die Rechnung schicken soll, auch wenn geschlossen ist), dass ein oder andere Ticket. Wir htten das Geld sowieso ausgegeben.

Verdammt nochmal. Das war wahrscheinlich das Grte was ich zu jener Zeit als Geste hrte und hab dies gerne fr die ein oder andere Sache bernommen.
Natrlich nur soweit mglich und hoffe, es hat berall geholfen.

Jetzt rttel ich mich aber mal ordentlich aus der Entschleunigung und setze die Kraft auf die Planung fr das IN FLAMMEN Open Air 2021.

Stck fr Stck knall ich jetzt die Bands fr unsere hellish Gartenparty heraus. Schaut gerne auf Facebook, Homepage und natrlich hier im FORUM rein.

Ha, ich tu einfach so, als htte es 2020 nie gegeben und fang von vorne an,
deshalb auch:

- Neue Ticketgrafik
- Neue Umschlge
- Neue Aufkleber
- Neue, nur im VVK, erhltliche Special Shirts
- Neuer Irrsinn :top:

Dabei war das Jahr auch fr mich persnlich sehr wichtig. Es sollte eine Art Therapie werden und die Ticketgrafik 2020 zeigt sehr prgende Erlebnisse meines Seins... Nun ja, schon bei der Erstellung dachte ich so. Ob dies ein gutes Omen sei, mal etwas tiefer zu gehen? Ich denk ja.

Aber wie auch immer und viel wichtiger an dieser Stelle.

8 Bands htten fr 2020 noch gebucht werden mssen. Somit war noch nicht alles gesagt und ein paar weitere, neue Bands werden 2021 noch dazukommen.

Der VVK ist heute gestartet. Nur unter: www.in-flammen.com

Auf der Ticketgrafik zerstren wir das Virus und das limitierte Special Shirt ist der Knaller!!
Es wird das 30 jhrige Jubilum von Eaten Back To Life mit dem Shirt gewrdigt.

Mir kam alles in den Sinn. Aber keine Preiserhhung!
Wir tragen alle irgendwo eine Last durch die Krise. Klar ist sehr viel Geld verloren gegangen und privat steck ich in der Kurzarbeit. Olee :feierei:
Ich weiss aktuell auch einfach nicht, welche Kosten 2021 auf mich zukommen werden und hab da ehrlich gesagt schon ziemlichen Respekt davor.

Hoffe aber auch auf all eure Untersttzung wieder dabei zu sein.
Sollte es nicht so dramatisch sein und es gab einen super VVK, knall ich einfach noch eine Granate ins Billing. Oder schau wo ich noch etwas verbessern kann.

EARLY BIRD kommt dann fr 2022 wieder angeflattert.

Ein paar von euch sagten mir auch schon: Thomas, ich nagel das Ticket von 2020 einfach an die Wand und kauf mir ein neues Ticket fr 2021 zur Untersttzung..
Was soll ich dazu noch sagen?? VIELEN, VIELEN DANK.. ihr seid verrckt ! DANKE!

Jede Krise hat mit viel Glck auch Ihre Chancen.
Sooo.. nun noch das Wichtigste. Der Termin. Wie bereits vor wenigen Monaten angekndigt.

IN FLAMMEN Open Air 2021 Deutschlands Hellish Gartenparty
08. - 10.07.2021 Torgau / Entenfang
3 Tage / 39 Bands / 666% METAL IST FREIHEIT

METAL IST FREIHEIT und bleibt mir alle schn gesund!
Thomas
Infos & Tickets unter: www.in-flammen.com



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Black Silence Open Air mit The Spirit & Horresque
Geschrieben am 26.08.2020, 17:07 von Slaypultura

In Zeiten von stndigen Absagen hat es Black Silent Production geschafft ein paar Konzerte im Innenhof der Sputnikhalle Mnster auf die Beine zu stellen.
So knnen die Spontanen unter euch auch nchste Woche Freitag endlich wieder Livemusik erleben:



On stage:
The Spirit (Black Metal / DE)
Horresque (Black Death Metal / DE)

Einlass 20.00h
Beginn 20.30h

Es wird keine Abendkasse geben, Karten gibt es (NUR!!!) hier


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Iced Earth
Geschrieben am 25.08.2020, 17:14 von UnDerTaker

 Mit viel Tamtam melden sich Jon Schaffer (Iced Earth) und Matt Barlow (Ex-Iced Earth) zurck und verknden ihr gemeinsames Projekt "Schaffer / Barlow Project".
Dies wre im Prinzip eine gute Nachricht, denn ich persnlich finde, dass Matt Barlow der bisher beste Snger von Iced Earth war.
Aber wie verkndet wurde, wollen die beiden eine EP mit 7 Songs aufnehmen wobei 5 davon Weihnachtsklassiker sein sollen und die zwei weiteren Iced Earth Songs.
Songs auf der Scheibe sind unter anderen "Silent Night" und "Little Drummer Boy" als auch neue Interpretationen der Iced Earth Klassiker "Watching Over Me" und "I Died For You". Die EP soll den passenden Namen "Winter Nights" tragen.
"Winter Nights" wird es in unterschiedlichen Versionen ab 15.11.2020 auf Kickstarter geben und jede CD wird als Bonus einen 5.1 Surround Sound Mix der EP erhalten. Das Artwork stammt von Sun Khamunaki.
Wer also Bock auf Weihnachtsmusik hat, der kann die EP hier... vorbestellen und auch ein Video-Statement der beiden sehen.

Dazu Matt It has been an absolute blast to be a part of this project and putting together this list of tracks for folks to enjoy.
Our hope is that this venture will be a lasting one and will become a new tradition for our friends and fans. Thank you, in advance, for all of your support in making the SBP a success! Cheers!!
Jon Schaffer Matt and I have spoken about such a project through the years, and the time was right to make it a reality. I hope people dig it because we had a hell of a lot of fun doing it, and the listeners can always feel that in the final product. Im not sure how silent your winter nights will be once you get your copy, but Im certain youll be feeling that holiday spirit in a very unique way this coming season. We thank you for your support and sincerely hope you enjoy our unique take on these holiday, and Iced Earth classics.

Artwork:
artwork

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Disrupted
Geschrieben am 23.08.2020, 12:25 von Exorzist

 Die schwedischen Deather Disrupted und das Memento Mori Label haben das Releasedatum zum neuen Album "Pure Death" fr den 26.Oktober festgelegt. Das zweite Album Swe-Death Maniacs wird als CD ber Memento Mori und die Vinyl Version ber De:Nihil Records erscheinen.

Untersttzung gab es u.a. mit Gitarrensolos von Per "Sodomizer" Eriksson (ex-Bloodbath, ex-Katatonia), Tomas kvik (LIK), und Mats Andersson (Wretched Fate), sowie ein paar Guestvocals von Nick Holmes (Paradise Lost, Bloodbath.)

Den neuen Song "Blood Worship" knnt ihr HIER antesten.

Tracklisting for Disrupted (Sweden)'s Pure Death
1. Blood Worship
2. Human Stew
3. Born In A Corpse
4. Carve
5. Headless Torso
6. Total Death
7. Pestilential Vomit
8. Goat Lord
9. Chopped Into Oblivion
10. Slave From The Grave

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Review: Glemsel - Unavngivet
Geschrieben am 22.08.2020, 12:22 von ALUCARD

Glemsel - Unavngivet

Im Moment erscheint im Black Metal sehr viel gutes Material, da msst ihr mir doch Recht geben, oder? Zumindest das was als Promomaterial vorlag oder was ich noch so gehrt habe war immer ber dem Durchschnitt. Dem schliesst sich "Unavngivet" an, das aktuelle Album der dnischen Glemsel.

Mein Herzenstrack ist "Ligegyldigheden", bei jedem Durchlauf werden mir da die Knie weich. berragendes Songwriting, grossartige Melodien mit einem Schlussteil der einfach nur gttlich ist. Der Titel kommt fast zum Stillstand, lebt dann nochmals auf und begeistert mit einer Gitarrenmelodie die einfach nur ins Herz geht. Sollte jeder mal gehrt haben der mit Black Metal was anfangen kann.

Aber ich mchte das restliche Material nicht schmlern, das Album funktioniert auch in seiner Gesamtheit bestens. Macht dann auch Sinn weil die einzelnen Stcke miteinander verbunden sind, dadurch kann man sich "Unavngivet" unterbrechungsfrei hingeben. Die kalte und recht schroffe Aura des Albums wird durch melodische Anteile aufgelockert und erfhrt etwas Wrme, gleichzeitig erschafft man so Wiedererkennungswert. Dazu passt der unbearbeitete Klang sehr bestens, zumal ich es ja eh mag wenn sich das Schlagzeug nicht so in den Vordergrund drngt. Der kratzig grollende Gesang ist dann das fehlende Puzzleteil was das Gesamtbild erst vollstndig macht, er verleit den fr unsere Ohren recht kantig klingenden dnischen Texten die ntige Dunkelheit.

Auf genrefremde Spielereien verzichten Glemsel, sie verfeinern die schwarzmetallische Grundstruktur mit Tempowechseln und den schon erwhnten Melodien. Das gelingt ihnen sehr gut, das Album klingt dadurch so eigenstndig das mir zum Thema "klingt wie..." grad nix passendes einfllt. Aber wer bei Vendetta Records die aktuelle Afsky bestellt hat oder das noch vorhat der kann mit Glemsel nichts falsch machen. Alles was mir aus unserem Nachbarland Dnemark bisher im Black Metal zu Gehr kam hat mich nicht entuscht, Glemsel kann ich ab sofort mit dazuzhlen.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 28:21 Minuten
Label: Vendetta Records
V: 19.08.2020

1.Ddsvrk 02:46
2.Ligegyldigheden 05:54
3.Efterrsvinde 03:33
4.Moders Grd 02:48
5.Afsked 03:13
6.En Sidste Bn 07:34
7.Rdsel 02:31

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/unavngivet

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Review: Uada - Djinn
Geschrieben am 12.08.2020, 12:47 von ALUCARD

Uada - Djinn

Album Nummer drei der Senkrechtstarter aus Portland. Normalerweise heisst es ja das man mit dem dritten Album beweisen muss das man das Level der vorhergegangenen Platten halten kann, sich aber dennoch verndert ohne sich selbst zu verraten. Alles Kse, das Debt "Devoid of Light" war schon so saustark das smtliche Relevanz in der Szene gerechtfertigt war. Das untermauerte "Cult of a dying Sun", 2020 ist der Albumtitel krzer geworden und die neue Scheibe heisst einfach nur "Djinn".

Bei "Cult of a dying Sun" gab es ja schon leise Stimmen das man das Rezept vom Debt einfach nochmal angewendet hat und der Unterschied zu "Devoid of Light" nicht so gross war. In welche Richtung geht es nun mit "Djinn"?
Nun, der Black Metal hat sich etwas zurckgezogen. Die dadurch frei gewordenen Flchen fllt man mit klassischem Heavy Metal. Der Kontrast zu den beiden Vorgngeralben ist somit vorhanden, aber nicht so extrem das man jetzt Angst haben msste das Uada nicht mehr Uada sind. Die Titelstruktur ist nur offener fr andere Einflsse, lange melodische Teile mit reduzierter Geschwindigkeit finden ebenso ihren Platz wie gut hrbare Gitarrensolos. Ich bin auch der Meinung das der Gesang etwas variabler geworden ist was sehr gut ins Gesamtbild passt. Im Kern sind Uada natrlich immer noch eine Black Metal Band, es gibt also auch genug schnelle Passagen mit der fr die Band typischen Atmosphre. Doch vor das Schlagzeug schieben sich immer wieder die hochmelodischen Gitarren und erobern sich ihren Platz zurck, durch das tolle Soundbild kann man diesem Wechselspiel sehr gut folgen.

Mit "Djinn" gelingt es Uada sich aus dem Schatten der beiden Vorgngerplatten zu lsen ohne den eigenen Weg zu verlassen, ein Kunstgriff der nicht vielen Bands gelingt. Interessant finde ich in diesem Zusammenhang auch die Albumgestaltung: Beim ersten Album kauerte die Gestalt auf dem Boden, beim zweiten stand sie und bei "Djinn" schwebt sie ber dem Boden. Der dazugehrige Mond der beiden anderen Werke wurde jetzt zum schwarzen Loch, die vorne links platzierte Person ist verschwunden und die hohen Gebirge sind einer eher hgeligen Landschaft gewichen. Legt mal alle drei Artworks nebeneinander, ihr werdet sehen trotz einiger nderungen gehren sie gestalterisch irgendwie zusammen.

Kurze Titel im radiogerechten 3-Minuten Format waren ja noch nie die Angelegenheit der Band aus Portland, auch beim neuesten Output bewegt man sich zwischen fast sieben und knapp 14 Minuten. Bei den beiden Tracks mit berlnge, "No Place Here" und "Between Two Worlds", ist es einfach eine Freude wie die Band es mit spielerischen Mitteln lst das keine Langeweile aufkommt und einem die Titel am Ende gar nicht so lang vorkommen, immerhin reden wir hier von jeweils fast einer viertel Stunde.

Im aktuellen Deaf Forever habe ich gelesen das die jetzt vorliegende Version gar nicht die Version ist die die Band verffentlichen wollte, durch einen Computervirus ist die finale Version wohl zerstrt worden und man musste "Djinn" mit einem lteren Mix zu Ende fhren, Snger & Gitarrist Jake Superchi kann laut Interview im Magazin zwar damit leben aber es ist nicht alles was er wollte. Wenn man sich "Djinn" dann ein paar Mal angehrt hat und ebenso begeistert ist vom Ergebnis wie ich, dann fragt man sich: was htten die Jungs von der Leine gelassen wenn dieser Computervirus nicht gewesen wre?
Am Ende bringt dieses "htte, knnte, sollte" natrlich niemanden weiter, "Djinn" ist jetzt "Djinn" wie es ist und ich finde es ziemlich grossartig. Die kleinen Vernderungen fhren zu einem neuen Weg und befreien Uada ein Stckweit aus ihrem eigenen Korsett. Dabei gelingt es der Band Elemente aus dem klassischen Heavy Metal einzubauen die keine Spur altbacken oder wiedergekut klingen. Das diese Anteile wie selbstverstndlich in das typische Uada Gewand eingeflochten wurden ohne das sie wie Fremdkrper wirken beweist grosses Knnen im Bereich Songwriting. Ich denke mal das erscheint so spielerisch und absolut passend weil diese Elemente im Sound von Uada schon immer vorhanden waren, nur kamen sie noch nicht richtig zu Vorschein. Das ist jetzt mit "Djinn" gelungen und ich kann sagen die Entscheidung dafr wahr goldrichtig.

9,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 60 Minuten
Label: Eisenwald
V: 25.09.2020

1.Djinn
2.The Great Mirage
3.No Place Here
4.In the Absence of Matter
5.Forestless
6.Between Two Worlds

https://uada.bandcamp.com/album/djinn

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BENEDICTION
Geschrieben am 10.08.2020, 12:32 von Exorzist

 BENEDICTION sind ohne Zweifel eines der wenigen Originale in der Death Metal Szene und haben sich durch diverse Klassiker-Alben ber die Jahre einen Legendenstatus erarbeitet. Bis heute lieben sie was sie tun und liefern immer kompromisslos ab - egal ob auf Platte oder auf der Bhne. Nach ber 30 Jahren im Geschft und zwlf Jahren nach dem letzten Album "Killing Music", melden sich BENEDICTION nun mit einer ihrer besten Verffentlichungen zurck und spielen damit wieder in der Death Metal Champions League. Die erste Single/Video Rabid Carnality kann ab heute berall gestreamt werden und ist zudem auch der Startschuss fr den Vorverkauf des neuen Albums "Scriptures" (produziert von Scott Atkins im Grindstone Studio in England). Es erscheint digital, auf CD und in verschiedenen Varianten auf Vinyl.

Seht euch das Video hier an: https://www.youtube.com/watch?v=1wMKHP2sdFs

Das neue Album "Scriptures" klingt 100% wie BENEDICTION: Unnachahmlich verschmelzen sie ihren Death Metal mit einer Fuck-Off Punkrock- Attitde, Heavy Metal Riffing und einem Groove, den kaum eine andere Band so vorweisen kann. Dave Ingrams Signature-Growls und aussagekrftigen Texte verfeinern das klangliche Gesamtbild, sodass man schon nach wenigen Takten hrt, dass man es mit BENEDICTION zu tun hat. Wie blich variieren die Tracks von langsam und heavy bis schnell und intensiv, von krzeren "in your face"-Nummern bis hin zu epischen Meisterwerken.

Das Artwork passt perfekt zu BENEDICTION und weckt beim geneigten Old School Death Metal Fan den unmittelbaren Wunsch, das neue Album zu hren. Geschaffen wurde es vom Birminghamer Knstler Simon Harris und erinnert an die ikonischen Artworks der ersten Alben. Zweifellos wird es sich sehr gut in jeder Vinylsammlung neben Subconscious Terror, The Grand Leveler oder Transcend The Rubicon machen und zuknftig auch des fteren auf Shirts und Postern zu sehen sein.

Alles in allem ist Scriptures ein Album aus einem Guss, an dem einfach alles stimmt. Ein Juwel im Katalog einer Band, die von Anfang an dabei war und - frei nach einem ihrer beliebtesten Songs We bow to None - sich selbst und ihren Fans immer treu geblieben ist.

BENEDICTION are BACK! And they are better than EVER!

Tracklist Scriptures:
1. Iterations Of I
2. Scriptures In Scarlet
3. The Crooked Man
4. Stormcrow
5. Progenitors Of A New Paradigm
6. Rabid Carnality
7. In Our Hands, The Scars
8. Tear Off These Wings
9. Embrace The Kill
10. Neverwhen
11. The Blight At The End
12. We Are Legion

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Review: Ages - Uncrown
Geschrieben am 09.08.2020, 13:15 von ALUCARD

Ages - Uncrown

Manchmal kann es doch so einfach sein. Simpler Bandname, ebenso der Albumtitel. Und dann kommt ein Album um die Ecke das so garnicht simpel oder einfach gestrickt ist.

Aber die Schweden hatten auch fnf Jahre Zeit um an "Uncrown" zu werkeln, der Vorgnger The Malefic Miasma erschein 2015. Und was soll ich sagen, das schwedische Duo beweist warum das skandinavische Land einen so guten Ruf in Sachen Black Metal hat.
"Uncrown" hat einfach alles was es braucht um sofort zu znden und dann lange im Ohr zu bleiben. Melodisch erhabene Passagen, dsteres Voranstrmen, innehalten in schwarzer Eleganz und ganz viel Gefhl fr grossartiges Songwriting. Der erste Teil geht etwas zgiger zu Werke, fr die zweite Hlfte hat man sich die schwermtigeren Momente aufgehoben. Einfach mal das geniale "Undivine" antesten und sich dann in den Rest des Albums verlieben. Ich habe das Album sofort ins Herz geschlossen weil hier endlich mal wieder Wert auf Atmosphre und Melodien gelegt wird, in letzter Zeit hatte ich das Gefhl das das dem aktuellen Black Metal etwas verloren gegangen ist. Dazu passt dann auch hervorragend der warme und ausgeglichene Klang des Scheibe.
Durch die feine Melodik und den "sanften" Klang hrt sich "Uncrown" hier und da auch mal nach Griechenland an, das macht aber berhaupt nichts. Man sollte die Beschreibung nicht falsch verstehen, dem Album wurden durch den Klang nicht die Ecken und Kanten geraubt. Aber es klingt halt nicht so komprimiert und knstlich aufgeblasen wie es im Black Metal (leider) hufiger der Fall ist. Dadurch kann es zwar passieren das das Werk im ersten Moment etwas an einem vorbeiluft weil die "dramatischen" Stellen fehlen, das ging mir auch so. Aber wer die Ohren offen hlt der wird belohnt da "Uncrown" mit jedem Durchlauf wchst, Kopfhrer sind hier sehr hilfreich. Begleiterscheinungen knnten dann Magenkribbeln und Gnsehaut sein.

Anspieltip: Undivine, Pyres

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 42:55 Minuten
Label: Black Lodge / Rough Trade
V: 21.08.2020

1.Burn Them
2.Illicit State
3.Herolds of Enslavement
4.A Hollow Tomb
5.Dominionism
6.Undivine
7.Uncrown
8.The Death of Kings of Old
9.Pyres

https://agesswe.bandcamp.com/album/uncrown

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Review: Sargeras - Return of the dancing Whores
Geschrieben am 09.08.2020, 12:30 von ALUCARD

Sargeras - Return of the dancing Whores

Mit Sargeras knnte eventuell der gefallene Titan aus dem WoW Universum gemeint sein, mehr kann ich euch auch nicht sagen da ich mich da berhaupt nicht auskenne. Und wenn der sich mit den zurckkehrenden, tanzenden Sexarbeiterinnen zusammentut dann kommt scheinbar sowas hier raus.

Roher Black Metal der Anfangsjahre, etwas Rpelthrash, unterproduzierter Klang und viel Leidenschaft sind die Zutaten der Scheibe. Dazu noch geistesgestrter Gesang und das Tier der Muppets am Schlagzeug, fertig ist die Abfahrt. Und man sollte ein Ohr fr helle, spitze Schreie haben. Aber wahrscheinlich wollte der Snger mit diesen nur austesten wo es in der Hhle in der das Album aufgenommen wurde das beste Echo gibt. Ob es ihm gelungen ist ist nicht berliefert....

Ich denke es wird deutlich das auch "Return of the dancing Whores" ein Album ist das man nicht fr den Innovationspreis der Musikindustrie nominieren wird, aber drauf geschissen. Bei all dem saubergeschliffenen und gleichfrmig klingenden Kram mit dem man so zugemllt wird ist das hier das Juwel das heraussticht, der doppelt ausgesteckte Mittelfinger gegen das Establishment. Black Metal im ursprnglichen Sinn ohne schwachsinniges Gehabe. In einer normalen Welt knnten die ein perfektes Tourpaket mit Karloff schnren und die Welt in Brand setzen.

Fazit: "unholy pure black fucking metal!!!", so wie es der Promotext sagt. Passt, fertig. Anhren.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 40 Minuten
Label: The Crawling Chaos Records
V: 07.08.2020

1.60000
2.Salem
3.Sabbath
4.Return Of The Dancing Whores 05:58
5.Satans Terror
6.Pestilence (Revolt Of The Slaves Of God)

https://thecrawlingchaosrecords.bandcamp.com/album....-whores

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Review: Kadaverficker - Kaos Nekros Kosmos
Geschrieben am 07.08.2020, 18:09 von Nabu

Kadaverficker Kaos Nekros Kosmos

Nur zwei Jahren mussten wir uns gedulden bis uns die Kadaverficker mit einem neuen Album beglcken. Whrend das Vorgngeralbum noch einem klaren Konzept folgte (die Musiker kapern eine Radiostation) wusste ich von Kaos Nekros Kosmos nicht sehr viel vor Release. Nur die mysterisen Worte vom Snger Goreminister der meinte es wird ja doch anders werden.

Noch nie war eine Aussage zu gleichen Teilen so wahr und so falsch. Denn eines steht fest: wie gewohnt ist da wo Kadaverficker drauf steht auch Kadaverficker drin. Nur hat man sich diesmal nicht damit aufgehalten geilen Grindcore mit leichten Einflssen anderer Genres zu versehen. Oh nein, damit sind die Ficker lngst durch. Auf Kaos Nekros Kosmos werden einfach Songs in anderen Genres geschrieben und mit einer Prise Nekrokore versehen. Ohne dabei die Charakteristiken der Kadaverficker zu verlieren. Klingt erstmal verwirrend, ich wei. Aber lasst mich erklren!

Der unvorbereitete Hrer wird nach dem kurzen, stimmigen Intro erstmal sichergehen, dass er wirklich die neue Scheibe der Grinder eingelegt hat und nicht ein kaltes Black Metal Album aus den frher 90ern. Denn mit Warfare In Sects knallen uns die Ficker den wohl dstersten und kltesten Opener ihrer Geschichte entgegen. Aber ich will doch eigentlich Grindcore hren! jaja, keine Sorge. Der Song ist halt einfach beides. Und zwar in einer so derartig schnen Symbiose, dass mir keine geeignete Metapher dafr einfllt.

Euch mag sich jetzt die Frage stellen mit welchen Genres die Kadaverficker denn abgesehen von Black Metal noch auf ihrem neuen Album experimentieren. Ganz ehrlich? Mit allen! Death Metal? Check. Doom Metal? Check. Klassischer psychedelischer Rock der 70er? Check! Hip Hop? Yes! Kaos Nekros Kosmos bietet alles. Wirklich alles. Aber nicht in einem Mae welches den Hrer berstrapaziert, ganz im Gegenteil. Nach jedem gehrten Stck ist die Vorfreude gro, weil man es gar nicht erwarten kann was sich die Combo als nchstes ausgedacht hat.

Kaos Nekros Kosmos ist der Beweis dafr, dass sich gute Musik nicht in definierten Genreschubladen bewegen muss sondern entsteht, wenn Musiker mit viel Liebe, Passion, Kreativitt und einer Prise makabrem Humor ihre Ideen verwirklichen. Wer sich beim Anhren dieses Meisterwerks nicht mindestens einmal voller Glckseligkeit ber die ihm prsentierte Kunst freuen kann, ist tot. Da besteht absolut kein Diskussionsbedarf.

Ein absoluter Pflichtkauf!

Anspieltipp: Bier sind dein Gott, Deus Ex Sathanas, Kaos Nekros Kosmos (A Nekrokore Symphony In Three Acts)



Wertung: 9.5 / 10




Gesamtlnge: 45:33 (CD) / 46:18 (LP)
Label: Rotten Roll Rex (CD) / Supreme Chaos Records (LP)
V: 07.08.2020

Tracklist

1. Moonstoned (Nekrologue)
2. Warfare In Sects
3. I Put A Smell On You
4. Bier Sind Dein Gott
5. Zombieppunks
6. Adrenochrome Orgy
7. Black Smell Of Death
8. Only Furzen Is Real
9. Once We Were Wolves
10. Nekrology And Lust
11. Because I Got High (only CD)
11. Sadomatic Rites (only LP)
12. Menschenschrott (Interlude)
13. Deus Ex Sathanas
14. Call Of Duty Free
15. Kvlt Of Yor
16. I Wanna Be An Attack Helicopter
17. Bambi Bar
18. Nekromunity
19. Incident Of Nekros IV
20. Kaos Nekros Kosmos ((A Nekrokore Symphony In Three Acts)

Website der Band: Ficker bei Facebook

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Review: Svederna - Hrd
Geschrieben am 04.08.2020, 13:03 von ALUCARD

Svederna - Hrd

Album Nummer drei der Schweden, gendert hat sich nicht viel. Und das ist auch gut so.

Gefhlt sind Svederna etwas schneller unterwegs als auf dem Vorgnger "Svedjeland", kann mich aber auch tuschen. Am Grundgerst wurde nicht viel rumgeschraubt, die Jungs bieten immer noch ursprnglichen Black Metal zwischer erster und zweiter Welle. Ich wrde auch meinen "Hrd" ist etwas melodischer, kann auch daran liegen das man vom Trio zum Quartett angewachsen ist. Durch den unbearbeiteten Klang reissen die messerscharfen Riffs wieder grosse Wunden, in deren Blut wlzt sich dann gensslich der Snger. Sein Gesang bringt wieder die ntige Prise Wahnsinn mit rein, das steht "Hrd" sehr gut.

10 Titel stehen auf der Liste, rausgreifen mchte ich keinen. Anspieltip ist vielleicht "Skuld Och Vita Knogar" mit seiner kaputten Aura die fast schon in Richtung DSBM geht. Aber wie gesagt, besonders hervorheben muss man hier nichts - "Hrd" rumpelt am besten in voller Lnge durchs Gelnde. Jeder Titel fr sich hat seine speziellen Momente so das man nicht das Gefhl bekommt das gleiche Stck immer wieder zu hren obwohl der Grundaufbau sich hnelt.

"Hrd" ist wieder ein gut hrbarer wtender Batzen geworden, der unverflschte Klang trgt viel dazu bei. In Kombination mit einer spielfreudigen Gitarrenfraktion die auch in schnelleren Passagen nie die bersicht verliert macht man hier alles richtig, Snger J. Holmberg kommentiert das dann wieder gewohnt dramatisch und stellenweise sympathisch auch mal eine Spur "over the Top".

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 49 Minuten
Label: Carnal Records
V: 28.08.2020

1.Den Arkaiska Rtan 04:31
2.Folkets Blod 05:40
3.Skuld Och Vita Knogar 05:11
4.Frtigen 04:16
5.Nir 05:22
6.Tempelhrd 06:10
7.Sanndrmmar Om Evigt Lidande 01:59
8.Urkvedsljuset 06:06
9.Varsel 04:16
10.Androm Till Skrck Och Varnagel 05:25

https://svederna.bandcamp.com/

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Review: Elcrost - Benighted & Unrequited
Geschrieben am 04.08.2020, 12:23 von ALUCARD

Elcrost - Benighted & Unrequited

Das junge Projekt aus Hanoi legt mit "Benighted & Unrequited" sein Debtalbum vor an das alle offenen Schwarzmetaller mal ein Ohr dranhalten sollten.

Musikalisch bewegt sich das Album im Black Metal, schwimmt sich aber immer wieder mal frei. Die Songs bewegen sich dann hin zu naturverbunden Themen, auch durch den Einsatz von Naturgeruschen, Klargesang und Akustikgitarren. In den stillen Momenten kann man da schon in Richtung Empyrium denken, die schwarzmetallische Schlagseite ist von nordischen Helden beeinflusst. Dabei fllt das helle Fauchen des Sngers auf das sich deutlich von der grossen Masse abhebt. Mit "Forevermore" geht man dann nochmals einen anderen Weg und arbeitet mit weiblichem Klargesang und dezentem Keyboardsound als Ergnzung, ob das jetzt ein richtiges Stck ist oder eher als Zwischenspiel dient kann ich aber nicht sagen.

Ich mag den Wechsel aus harschem Black Metal hin zu akustischer Vertrumtheit wie zum Beispiel in "Ethereal", dadurch befreit man sich gekonnt aus dem Einheitslala anderer Bands. Aber natrlich braucht es auch einen Hrer der dafr offen ist. Ich denke mal "Benighted & Unrequited" dient als aktuelle Bestandsaufnahme und zeigt den momentanen Status der Truppe, der eingeschlagenen Weg ist definitiv richtig. Die Titel zeigen auf jeden Fall Potenzial fr mehr, spannend wird es sein in welche Richtung sich Elcrost weiterentwickeln da das Debtalbum genug Wege offenlsst.

Bemerkenswert ist dabei das die Band alles im Alleingang macht, sprich es gab keine Beeinflussung oder Hilfe von aussen bei der Produktion von "Benighted & Unrequited". Respekt vor diesem klanglich sehr berzeugenden Ergebnis.

Wenn ich das richtig gelesen habe befindet sich die Band momentan in Deutschland da sie hier studieren. Wer also Interesse an der Scheibe hat sollte die Band am besten mal via Facebook oder Bandcamp kontaktieren.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 37:11 Minuten
Label: Independent
V: 14.02.2020

1.The Derelict Piece Of My Heart Lies Deep Beneath The Forest 03:24
2.The Worm 05:25
3.Ox Blood 08:41
4.Forevermore 04:11
5.Ethereal 07:28
6.The Mountain Of Eternal Winter 07:59

https://elcrost.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/elcrostblackmetal

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Void Rot
Geschrieben am 03.08.2020, 20:14 von Exorzist

 Sentient Ruin verknden nach der 2018 erschienenen EP "Consumed by Oblivion" endlich das Debutalbum der Minnesota Death-Doom'er VOID ROT. Das Album soll am 9.September als CD, Kassette, Digital und Vinyl erscheinen in Kooperation mit Everlasting Spew Records (EU LP/CD).

Aufgenommen und gemixt von Adam Tucker / Signaturetone Recording, fr das Mastering war Damian Herring in den Subterranean Watchtower Studios verantwortlich. Das Coverartwork stammt von Timo Ketola (Deathspell Omega, Dead Congregation) und das zustzliche Artwork von Misanthropic Art (Diabolic Oath, Malthusian, Convocation, Maryland Deathfest)

Hrproben gibt es auf der Bandcampseite HIER!

Tracklist:
1. Descending Pillars
2. Upheaval
3. Liminal Forms
4. Delusions of Flesh
5. Inversion
6. The Weight of a Thousand Suns
7. Monolith (Descending Pillars Pt. II)



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Review: Ofermod - Pentagrammaton
Geschrieben am 30.07.2020, 10:02 von UnDerTaker

Ofermod - Pentagrammaton

Erstmals sind uns die schwedischen Black Metaller Ofermod 2010 auf dem Party.San Open Air Festival (Bericht) untergekommen. Von damals war Ofermod uns eher als langweilig in Erinnerung geblieben, da alleine die bertriebene Satanische Messe auf der Bhne gefhlt 15 Minuten dauerte.
Nun aber verffentlichen Ofermod das 2005 aufgenommene Material erstmals als Album mit dem Titel Pentagrammaton. Da Mastermind und Albumcover-Konterfei Mika Belfagor Hakola 2006 ins Gefngnis musste, wurde die Sache damals auf Eis gelegt. Aufgenommen wurde das Material seinerzeit unter miserablen und chaotischen Umstnden im Necromorbus Studio. Fr das Re-Mastern in 2020 war Tore Stjerna zustndig.
Die Deluxe Edition beinhaltet die Originalaufnahmen mit Snger Moloch und die neue Aufnahme mit Belfagor am Mikro.
Tore Stjerna hat an den Reglern im Studio einen ordentlichen Job gemacht. Das Album ist klar und sauber abgemischt und rumpelt fett durch die Boxen. Strend finde ich, dass die Drums zu sehr in den Vordergrund gemischt sind und etwas klinisch klingen. Vor allem die heftige Bassdrum bestimmt klanglich das Geschehen.
Musikalisch geht es meist im Mid- und flotten Uptempo voran. Auf Keyboard-Einlagen, Intros oder sonstigen Schnick-Schnack wurde hier verzichtet und Black Metal schwedischer Prgung fabriziert. Der Gesang ist stark mit Hall unterlegt und leider etwas limitiert. Rohe Black-Metallisch kreischende und sgende Gitarren sind ebenfalls nicht so prsent wie bei anderen Bands.
Der erste Song Persisting To Die In Thee dient hier als Mustervorlage fr den grten Teil des Albums.
Mit Tiamt hat man einen Song an Bord, der den Namen des ersten Albums von Ofermod trgt. Dieser ist eine relativ langsame und eintnige Nummer, welche nicht im Ohr hngenbleibt.
Am besten gefllt mir der Song The Birth Of A Man God, welcher im Promo Zettel den Titel A Man-like God trgt. Auch wenn er etwas holprig startet, ist dies der variabelste und ausgefeilteste Song des Albums. Im Midtempo stampft der Song vorwrts und auch gesanglich ist hier etwas mehr Emotion dabei. Ein prima Song um 7 Minuten rhythmisch die Haare kreisen zu lassen. Mit dem Schlusssong A Likeness To Yah legt man auch noch ein starkes Stck vor, was ebenfalls durch gutes und abwechslungsreiches Arrangement zu berzeugen wei.

Resmee: Im Groen und Ganzen ein anstndiges Black-Metal Album, welches aber keine Geschichte schreibt und nicht unbedingt in jeder Plattensammlung stehen muss. Um an die sehr starke finstere Single Mystrion Ts Anomias aus 1998 heranzureichen, ist Pentagrammaton hier einfach zu unspektakulr und modern ausgefallen.

Wertung: 7 / 10




Gesamtlnge: 44:39
Label: Shadow Records
V: 22.06.2020

Tracklist
1. Persisting To Die In Thee 07:13
2. Tiamt 06:45
3. Unfolding Paradow In Final Redemption 05:19
4. The Becoming Of Pentagrammaton 05:23
5. The Birth Of A Man God 07:20
6. Foamborn Kytheria 04:28
7. A Likeness To Yah 08:11

Website: www.facebook.com/OfermodOfficial



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Review: Ayr - The Dark
Geschrieben am 29.07.2020, 13:24 von ALUCARD

Ayr - The Dark

Wenn man sein Debtalbum "The Dark" nennt dann muss man auch was abliefern was "die Dunkelheit" passend umschreibt. Eigentlich ein simpler Begriff, "die Dunkelheit", dennoch vielseitig interpretierbar. Aber das berlasse ich euch und widme mich der Musik.

Auf das stimmungsvolle Akustikintro folgt mit "Where All Light Dies" ein fast elfmintiger Einstieg der es in sich hat. Nicht im Sinne von komplex oder berfordern, sondern im Sinne von Dynamik und Tiefe. Im sehr passenden, etwas verwaschenen Klang findet man viele melodische Stellen zum verweilen und geniessen, durch die dezenten Keyboardflchen im Hintergrund gewinnt das Stck an der eben erwhnten Tiefe. Seine Dynamik bekommt das Stck durch das anfangs ordentlich vorantreibende Schlagzeug, auch wenn das etwas "nebelig" klingt. Nach vier Minuten nimmt man Tempo raus und es wird hymnischer, getragener. Dadurch erzeugt man aber eine Stimmung die dem Albumnamen "The Dark" auf jeden Fall gerecht wird und erinnert mich an die ruhigeren Passagen von Uada. Die Uhr zeigt fast 8 Minuten und man meint das Stck endet, doch falsch gedacht: "Where All Light Dies" holt nur nochmal Luft um im epischen Midtempo weiterzumachen, grossartig. Zu all dem passt der heiser krchzende Gesang sehr gut der wie alles aus einem Nebel zu kommen scheint.
"Worship the Dark" ist ein reines Ambientstck das Dampf vom Kessel nimmt, quasi das Der Rundgang um die transzendentale Sule die Singularitt von Ayr. Nur viel krzer, nach fnfeinhalb Minuten ist der Spuk vorbei und es folgt wieder "richtige" Musik.
Mit "Swallowed" hlt der Schwarzmetall wieder Einzug in "The Dark": schleppendes Midtempo, eine simple aber effektive Gitarrenarbeit, der finstere Gesang und das dezente Schlagzeug erschaffen eine magische Stimmung der man sich schwer entziehen kann. Erhaben schreitet man so durch die ersten sechs Minuten um doch noch Fahrt aufzunehmen. Dadurch kehrt man die Dynamik des Eingangstckes "Where All Light Dies" um, selbiges begann rasant und endete ruhiger.
"Return to the Void", kommt jetzt der bisherigen Reihenfolge nach wieder Ambient oder Black Metal? Ersteres, doch mit Naturgeruschen angereichert kann man den fast 4 Minuten gut lauschen und sich treiben lassen. Wird dann aber von "Sever the Golden Chain" hochgeschreckt da der bergang fliessend ist. Und da regiert wieder, ihr knnt es euch denken, Black Metal. Diesmal verteilen Ayr diesen ber 7 Minuten und gehen zgiger zu Werke. Ich mag auch hier die Atmosphre, selbst wenn die Jungs flott agieren wird es nie primitiv oder eintnig. Was wahrscheinlich auch am Klang liegt, durch seine verwaschene Art verschmelzen die einzelnen Instrumente bei schnellem Tempo zu einer Einheit. Erst wenn man den Fuss wieder vom Gaspedal nimmt kristallisieren sich die Feinheiten raus. Vergleichen kann man das gut mit einer Autofahrt: Bei normalen Tempo sieht man die Landschaft noch ganz gut und erkennt viele Einzelheiten, aber je schneller man fhrt desto undeutlicher und eben "verwaschener" wird die Umwelt. Aber wie gesagt, ich mag den Klang des Albums sehr und ebenso seine Aura. Und wenn man sich am Stck darauf einlsst dann funktioniert das auch mit den ambientartigen Zwischenspielen sehr gut.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 37:41 Minuten
Label: Wolves of Hades (Vinyl) / The Hell Command (Cd&Mc)
V: 24.07.2020

1. Origins in Descent
2. Where All Light Dies
3. Worship the Dark
4. Swallowed
5. Return to the Void
6. Sever the Golden Chain

https://www.facebook.com/ayrofficial/
https://ayrofficial.bandcamp.com



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Review: Gaerea - Limbo
Geschrieben am 27.07.2020, 12:32 von ALUCARD

Gaerea - Limbo

Fr den Begriff "Limbo" gibt es viele Bedeutungen, ich vermute mal die portugiesischen Maskenmnner meinen mit ihrem neuen Album die Redewendung im Sinne von in der Schwebe. Aber wer weiss, vielleicht haben sie sich auch vom Tanz inspirieren lassen, wenn ich mir die Verenkungen des Sngers auf der Bhne vor Augen halte dann liegt das gar nicht so fern.

Doch schauen bzw. hren wir doch mal was sich hinter dem seltsamen Artwork verbirgt mit dem ich irgendwie nicht warm werde.
Gleich der Einstieg "To Ain" ist mit ber 11 Minuten Spielzeit eine ordentliche Hausnummer, musikalisch kommt aber zu keiner Zeit Langeweile auf. Die vertreibt man mit allem was der schwarze Extremmarkt so hergibt: Flottes Tempo geht ber in getragene Eleganz, verzeifelte Schreie mnden in grollendes Wten - die Jungs fahren ordentlich was auf. Was auffllt und begeistert: das Stck wirkt in sich geschlossen trotz diverser unterschiedlicher Stilmittel, hat einen nachvollziehbaren Fluss und trgt dennoch eine gewisse Unruhe in sich.
Das darauf folgende "Null" kommt etwas ruhiger durch die Boxen, auffllig ist hier wieder der gepeinigt wirkende Gesang. Doch auch die melodischen Anteile kommen nicht zu kurz, immer wieder flackern kleine Gitarrenharmonien auf die im Ohr bleiben.

Und im Spannungsfeld der oben genannten Elemente pendelt sich auch der Rest des Albums ein, deswegen verzichte ich auf eine Track-by-Track Analyse. Das Album muss am Stck genossen werden, anders funktioniert es schwer. Dann erliegt man der bleiernen Schwere die sich wie ein Tuch ber einen legt. Nicht falsch verstehen, das Werk erstickt den Hrer nicht. Aber es hat die Fahigkeit dein Umfeld ein wenig dunkler zu gestalten. Das liegt einerseits an der unnachgiebigen Instrumentenfraktion die rastlos um dich rumschwirrt und am grandiosen Gesang. Damit baut man erstaunlich tiefe Kompositionen vor dem Hrer auf die aber nicht berfrachtet sind, man ist stets der Lage den Ausfhrungen der Portugiesen zu folgen.

Ich muss sagen ich bin etwas berrascht wie gut das Album ist, den Erstling "Unsettling Whispers" habe ich nicht so stark in Erinnerung. Er war auch gut, aber "Limbo" ist eine deutlich Steigerung. Liegt wahrscheinlich auch an der Produktion, diese hat ausreichend "Wumms" und bleibt dabei transparent genug um die Feinheiten rauszuhren. Und nachdem sich die Band mit dem Debtalbum sprichwrtlich den Arsch abgetourt hat und gefhlt an jeder Milchkanne Halt gemacht hat ist es Zeit mit "Limbo" die Lorbeeren dafr einzufahren. Das drfte auch kein Problem sein, mit diesem Album hat man sich in vorderster Front der europischen Death/Black Szene positioniert.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 51:48 Minuten
Label: Season of Mist
V: 24.07.2020

1.To Ain 11:15
2.Null 06:01
3.Glare 07:15
4.Conspiranoia 09:14
5.Urge 04:49
6.Mare 13:11

https://gaerea.bandcamp.com/album/limbo

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BLOOD RED FOG - Fields of Sorrow CD/T-Shirt/Patch
Geschrieben am 26.07.2020, 22:57 von Sol Records

Out Soon on Deviant Records

Blood Red Fog - Fields of Sorrow Digipack CD



Blood Red Fog - Mustasta Unesta (Preview Track)

The fog rises again! This is an exclusive preview track from Finnish BLOOD RED FOG's forthcoming fifth album "Fields of Sorrow".

Out soon on Deviant Records

Along with the Digipack CD there will be an Album Design T-Shirt and a Logo Patch.

Release Date: End of August

https://www.deviant-records.de
https://soldeviantrecords.bandcamp.com/
https://bloodredfog.bandcamp.com/

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Batushka,  Black / Doom
Geschrieben am 24.07.2020, 11:08 von UnDerTaker

batushkaBatushka verffentlichen eine neue EP mit dem Titel "РАСКОЛ / RASKOL" am 7.8.2020 via Witching Hour Productions. Darauf befinden sich fnf Songs mit einer Spielzeit von mehr als 30 Minuten. Die Songs geben eine Story ber die aktuelle Situation der Band wieder. Textlich geht es auch um eine eigene Interpretation des "Sticherarion" - Buches. Musikalisch kommt die Black / Doom Band zurck auf den Stil des 2015 Debts und hat auch erneut viel orthodoxe Kultur an Bord. Aufgenommen wurde im Mai mit bis zu 8 Musikern, das Artwork stammt von Maciej Szupica.
Unten knnt ihr euch den Song "IRMOS III" anhren. Den krzlich erschienenen Song "IRMOS II" findet ihr hier...

Vorbestellen knnt ihr die Scheibe hier...

Tracklist:
01. ИРМОС I / IRMOS I
02. ИРМОС II / IRMOS II
03. ИРМОС III / IRMOS III
04. ИРМОС IV / IRMOS IV
05. ИРМОС V / IRMOS V



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Review: Messiah - Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe
Geschrieben am 20.07.2020, 12:36 von ALUCARD

Messiah: Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe

Neue EP eines Schweizer Death Metal Urgesteins (gegrndet 1984), mir sind sie nur vom Namen her bekannt. Ich habe bisher mit Messiah musikalisch immer Candlemass oder Mayhem verbunden. Jetzt auch noch eine Ep auf der Neuaufnahmen von altem Material zu hren sind bei denen ich das Original natrlich auch nicht kenne. Na das kann ja heiter werden, ordentlich Potenzial um sich gewaltig in die Nesseln zu setzen ist ja vorhanden.

Doch der Reihe nach: Titel Nummer 1, "Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe" ist komplett neu und wird auch nicht auf dem Album zu finden sein das der EP irgendwann folgen soll. Schnes atmosphrisches Teil das zwar irgendwie nicht richtig in die Gnge kommt, mich aber trotzdem berzeugen kann. Persnliche Abstriche gibt es nur weil ich mit der Stimme nicht ganz warm werde. Aber das ist ja wie immer Geschmackssache...
Nummer 2 und Nummer 3 sind Neuaufnahmen alter "Klassiker" (denke ich mal). Auf "Space Invaders" gibt es Gastgesang von Sven Gross (Fleshcrawl), bei "Extreme Cold Weather" hrt ihr Chrigel Glanzmann (Eluveitie) als Zweitstimme. Beide Titel finde ich sehr gelungen, ich mag auch die Idee mit dem geteilten Gesang. Ich werde mir auf jeden Fall mal die Originale anhren, wenn ich mir die zwei "alten" Titel vor Augen halte dann verstehe ich auch warum der Einstieg "Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe" so klingt wie er klingt. Am Ende ergeben die drei Titel ein rundes Bild ab, Death Metal ohne Lametta der die "gute alte Zeit" wieder aufleben lsst ohne angestaubt zu klingen. Kann man gut hren, ich nehme dann jetzt wohl noch etwas Geschichtsunterricht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 13.38 Minuten
Label: High Roller Records
V: 07.08.2020

TRACKLIST
1. Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe (5:14)
2. Space Invaders (3:39)
3. Extreme Cold Weather (4:43)

LINE-UP
Andy Kaina - Vocals
Brgi - Guitars
Patrick Hersche - Bass
Steve Karrer - Drums

https://www.facebook.com/MESSIAHthrashingmadness

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Review: Deathsiege - Unworthy Adversary
Geschrieben am 16.07.2020, 13:04 von ALUCARD

Deathsiege - Unworthy Adversary

Krach aus dem Untergrund, diesmal Death Metal aus Israel.

"Unworthy Adversary" ist das zweite Demo der Jungs, erwartet also keine Hochglanzproduktion. Braucht der Stoff auch gar nicht, das Material bollert auch so ganz ordentlich. Bodenstndiger und einfach ehrlicher Death Metal tnt dem Hrer hier also entgegen, ganz nah an der Basis und seiner Vergangenheit.
Musikalisch schielt man auch mal in Richtung Punk, Grind & Crust, meist angetrieben von einem wtend agierenden Schlagzeuger. Die Gitarrenfraktion trgt ihr briges dazu bei auch wenn sie im Klangbild nicht ganz so durchkommt. Der Geifer und Galle kotzende Snger passt hier bestens rein und wtet sich, seinen Kollegen gleich, durch 7 kurz gehaltene Geschosse. Die schlagen direkt ein da sie ohne Spielereien auskommen und aufs ntigste reduziert sind. Krach aus dem Untergrund eben.

Kritik kommt von mir nur zum Thema Medium: Das Teil gibt es nur Digital oder als auf 70 Stck limitierte Kassette. Eventuell tut sich da in Richtung der Menge oder der Versionen noch was.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 12 Minuten
Label: Dawnbreed Records
V: MC 04.07.2020/Digital 17.04.2020

1.Drowned by Murderous Force 01:44
2.Poisonous Worlds 01:29
3.Dolor Aeternam 01:44
4.Unworthy Adversary 02:08
5.Infiltrate Victimize Exemplify 01:14
6.Siege of Death 01:43
7.Victorious Dead 01:44

https://deathsiege.bandcamp.com/album/unworthy-adversary

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Review: Impalement - The Impalement
Geschrieben am 11.07.2020, 20:04 von Nabu

Impalement The Impalement

Obwohl es Impalement in der Einen oder Anderen Form bereits seit knapp zehn Jahren gibt, hat man bis in den April 2020 gewartet um geschriebene Musik nun aufzunehmen und zu verffentlichen. Warum? Nach Aussagen der Band wurde in den letzten Jahren immer mal wieder etwas komponiert - allerdings kam erst jetzt der Zeitpunkt wo sich das Aufnehmen und Verffentlichen richtig angefhlt hat. Und was soll ich sagen? Bei diesem Resultat fllt es sehr schwer dagegen zu argumentieren.

The Impalement welches sowohl dem Album als auch dem Opener den Namen gibt ist eine Sammlung aus Eindrcken und Vorlieben der Black und Death Metal Szene der letzten Jahre. Dabei ist ganz klar ersichtlich, dass hier beide Genres einen groen Einfluss auf die Musiker hatten und sich die Prsenz im Sound von Impalement uerst gleichmig aufteilen. Ich persnlich habe relativ schnell eine Parallele zu Belphegor gezogen was mich sehr amsiert hat als ich feststellte, dass Helmuth (Gitarre/Gesang bei Belphegor) als Gast ein Gitarrensolo zum Song Satans Fire In My Eyes beigesteuert hat. Bei diesem Song mchte ich kurz bleiben da dieser mit 7:41 Minuten Spielzeit quasi das Herzstck des Albums darstellt und alles in sich vereint was dieses Album fr mich so groartig macht. Wir haben bse Blastbeats hinter klassischen, klirrenden Riffs. Wir haben sehr melodise Passagen begleitet von nackenbrechenden Midtempo-Beats, einen schnen Platz fr das bereits angesprochene Gastsolo und dabei immer das Gefhl, dass die Musik zwar vertraut aber niemals abgekupfert klingt. So gefllt mir das!

Die sieben Songs kommen auf eine doch ganz ordentliche Gesamtlaufzeit von knapp 43 Minuten voller Energie. Es gibt keine Leerlufe die Band findet immer irgendein Mittel um den Hrer bei Laune zu halten. Eine in meinen Augen perfekte Mischung aus allem was im Bereich Black und Death Metal Spa macht. Ganz klare Kaufempfehlung meinerseits. Auch bzw. besonders fr Fans von Belphegor!





Anspieltipp: The Impalement, I Am All, Satans Fire In My Eyes

Wertung: 9.5 / 10




Gesamtlnge: 42:59
Label: Indipendent
V: 30.04.2020

Tracklist
1. The Impalement
2. The Tombs of the Saints
3. Within the Court of Rats
4. Alma Pater
5. I Am All
6. Satan's Fire in My Eyes
7. Thus Spoke I - Gtzendmmerung

Website der Band: https://impalement.ch/

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Impaled Nazarene, Death Metal aus Finnland
Geschrieben am 07.07.2020, 12:39 von UnDerTaker

impaled%20nazareneDie Finnen Impaled Nazarene sind zur Zeit im Revolver Studio in Vantaa, Finnland um das neue Album "EIGHT HEADED SERPENT" aufzunehmen. Asko Ahonen ist fr die Studioaufnahmen verantwortlich.
13 Tracks sollen den Weg auf das Album finden und die Scheibe wird via Osmose Productions verffentlicht.
Ein Verffentlichungstermin steht noch nicht fest.

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Darkened
Geschrieben am 26.06.2020, 18:03 von Exorzist

 Die Allstarcombo DARKENED um Andy Whale (ex-Bolt Thrower / Memoriam), Bassist Daryl Kahan (ex-Disma / Funebrarum), Vocalist Gord Olson (Ye Goat-Herd Gods / Demisery) und den Gitarristen Linus Nirbrant (A Canorous Quintet / This Ending)sowie Hempa Brynolfsson (Excruciate / Ordo Inferus)haben das Releasedatum fr ihr EDGED CIRCLE Debut Kingdom of Decay bekannt gegeben. Das Album erscheint am 11.September und fr das Artwork war Juanjo Castellano Rosado verantwortlich.

Checkt den brandneuen Song "The Burning" HIER an.

Tracklisting for Darkened (International)'s Kingdom of Decay
1. Nekros Manteia
2. Dead Body Divination
3. 1000 Years
4. Pandemonium
5. Cage of Flesh
6. The Burning
7. The Old Ones
8. Kingdom of Decay
9. Of Unsound Mind
10. The White Horse of Pestilence
11. Winds of Immortality

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SHORES OF LADON / WOLFSSCHREI Split + Promo 2020 Repress
Geschrieben am 24.06.2020, 16:16 von Sol Records

OUT SOON /// SOL RECORDS

SHORES OF LADON / WOLFSSCHREI



An den Ufern des Ladon / Infinite - Dimensional

Split CD
Limited to 500 copies

Like a relict from the past this split release unites two bands deeply rooted in the German Black Metal Underground:
While WOLFSSCHREI represents the art of darkness in its utterly pure & raw mystical essence,
SHORES OF LADONs single 14-minute song demonstrates its freezing and chilling, desperate yet devoted epicness.

+++

SHORES OF LADON



Promo 2020 (2nd Edition)

Because of unexpected high demand we pressed another 100 copies, this time with black/white layout

Stream: Promo 2020/Rehearsals 2011


+++

www.solrecords.de /// info@solrecords.de

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Review: Lantern - Dimensions
Geschrieben am 21.06.2020, 13:28 von ALUCARD

Lantern - Dimensions

Laternen gibt es viele. Da htten wir die grne aus dem DC Universum, dann die rote die man als letzter im Ballsportwesen sprichwrtlich gerne mit sich rumtrgt oder auch die die wir alle in jungen Jahren rund um den Martinstag immer durch die Gassen tragen mussten und seltsame Lieder gesungen haben.
Und dann gibt es noch diese finnische Laterne die auch seltsame Lieder singt, aktuellster Beweis ist das hier vorliegende "Dimensions". Ich kann mich noch gut an den berzeugenden Gig beim Braincrusher Festival von Lantern erinnern und war somit gespannt auf die neue Scheibe, nach ihrem Auftritt hatten die Jungs zumindest auch ordentlich die Laternen an und bewegten sich mit Sicherheit in anderen Dimensionen.

Es drfte bekannt sein das Lantern nicht fr geflligen, leicht konsumierbaren Death Metal stehen. Auch auf "Dimensions" ist das Songwriting sehr verschachtelt, anfangs wenig zugnglich und introvertiert. Gut, zugnglich ist es auch nach etlichen Durchlufen immer noch nicht, aber man hat einen besseren Blick auf das "grosse Ganze".
Man muss sich als Hrer schon ein Stck reinhren da die Titel nicht nach dem Motto "hier bin ich, hab mich lieb" aufgebaut sind. Nicht flssig, nicht logisch, unstrukturiert. Das fordert den Hrer heraus, belohnt ihn aber auch mit einer Menge magischer Momente wenn er sich drauf einlsst. "Dimensions" ist schon anspruchsvoll, aber auch nicht so erzwungen berdreht wie manch andere amerikanische oder skandinavische Truppe wo man das Gefhl hat das nur wahllos diverse Songfetzen aneinander gereiht wurden ohne es im Auge zu haben das das Ergebnis auch hrbar ist. Lantern haben immer noch irgendwo einen roten Faden mit eingebaut der die einzelnen Songelemente zusammenhlt und das Ganze somit nicht komplett aus dem Ruder luft. Diese Feinheiten sind es die den Hrer bei Laune halten, durch kleine Wiederholungen einzelner Stellen fllt es "Dimensions" leichter sich festzusetzen.
Ich denke mal erste Widerhaken setzt man mit "Portraits" das viel zu kurz ist, den dramatisch reduzierten Anteil htte man ruhig noch etwas ausbauen knnen bzw. diesen Pfad noch weiter verfolgen knnen. Das darauffolgende "Cauldron of Souls" hat dann ein Gitarrenriff das man sofort ins Herz schliesst, selbiges sorgt fr den angesprochenen Wiedererkennungswert. Sptestens hier hat man dann den Fuss in der Tr und der Weg ist frei zur Seele des Zuhrers. Zur Glaubensfrage und als Beziehungsstresstest dient dann der ber 14 mintige Rausschmeisser "Monolithic Abyssal Dimensions", ein wilder Achterbahnritt auf der Rasierklinge. Kein klar erkennbarer Songverlauf, trotzdem irgendwie alles zusammenhngend und nachvollziehbar. Aber weit weg von "catchy" oder irgendwelcher Trendreiterei.
Hilfreich bei der Einarbeitung ist dabei der natrlich gehaltenen Klang der allen Instrumenten und dem Gesang genug Raum lsst und bei dem nichts knstlich aufgeblasen wurde. Die unbequemen Kompositionen kommen so sehr gut zur Geltung, angenehm fllt dabei auf das Lantern auf puristischen Death Metal setzen ohne irgendwelche anderen Strmungen einzuarbeiten. Das hat ja heutzutage auch schon Seltenheitswert.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38:45 Minuten
Label: Dark Descent Records
V: 24.06.2020

1.Strange Nebula
2.Beings
3.Portraits
4.Cauldron of Souls
5.Shrine of Revelation
6.Monolithic Abyssal Dimensions

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/dimensions

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Review: Let Us Prey - Virtues Of The Vicious
Geschrieben am 20.06.2020, 12:46 von ALUCARD

Let Us Prey - Virtues Of The Vicious

"Am Mikro steht kein Geringerer als Marc Lopes (Ross The Boss)", so die Promoinfo. Das kann einen ganz schn aufs Glatteis fhren, zu den Kings of Metal besteht bei Let Us Prey keinerlei Verbindung (abgesehen davon das eben der LUP Snger bei der Band vom ehemaligen Manowar Snger Ross the Boss am Mikro stand).

Die in Boston beheimatete Truppe fabriziert auf ihrem Debtalbum eine wilde Mischung aus Thrashmetal, modernem Metal, sehr modernem Death Metal, etwas Progmetal und klassischem Heavy Metal. Klingt erstmal sehr durcheinander, wurde aber gut zusammengepuzzelt. Mich erinnert das mal an Emil Bulls zu "The Black Path" Zeiten, an Communic oder auch Scar Symmetry, dann hat es noch was von Metalcore im klassischen Sinne ohne Dampframme. Man knnte auch noch in die Richtung Stratovarious denken, abzglich der bertriebenen Dramatik der Finnen.
Also alles sehr neuzeitlich, klanglich whlte man glcklicherweise den "normalen" Weg. Klar und sauber, aber nicht klinisch tot. ber weite Strecken dominiert der gut hrbare Klargesang, es geht hier und da auch mal derber zur Sache. Und die Eierkneifschreie halten sich auch in Grenzen....

Am Ende ein Album fr dessen Richtung man ein Ohr haben muss und Bock auf dieses Gemenge hat. Dann luft es gut rein, auch weil es auf den blichen Zuckerguss verzichtet und doch ein ordentliches Hrtelevel hat. Wer also in diesem Genre vorgeschdigt ist der kann mit "Virtues Of The Vicious" eventuell therapiert werden. Es gibt zwar Stellen da bertreiben es Let Us Prey etwas indem sie zu viel in den Song reinbasteln wollen, bestes Beispiel ist hier "And Hell followed with me": Ein feiner Midtempotrack der auch mal Fahrt rausnimmt, aber das derb bretternde Zwischenspiel versaut die ganze Atmosphre weil es einfach nicht reinpasst. Im Grossen und Ganzen kann man "Virtues Of The Vicious" aber gut hren und problemlos durchlaufen lassen ohne enttuscht zu werden. Es sei denn man hat aufgrund des Promotextes irgendwas mit Manowar erwartet...

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 52 Minuten
Label: M-Theory / Membran
V: 24.07.2020

01:Above The Vaulted Sky
02:Virtues of the Vicious (feat. Metal Mike Chlasciak)
03:In Suffering
04:Halo Crown (feat. Jon Donais)
05:Murder Thy Maker
06:The Saint of Killers (feat. Oli Herbert)
07:Ghost Echoes (feat. Jimi Bell)
08:The Cruel Creation of Me
09:Prey
10:And Hell Followed With Me

https://letusprey.bandcamp.com/album/virtues-of-the-vicious

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Review: Decaying - Shells Will Fall
Geschrieben am 17.06.2020, 12:44 von ALUCARD

Decaying - Shells Will Fall

Muscheln werden fallen? Ja wohin denn? Vom Teller, nachdem sie zubereitet wurden? Oder vom Kutter der sie eingefangen hat? Miesmuscheln knnen bei Ebbe trocken "fallen", dabei senkt sie ihren Herzschlag von 60 auf nur noch 6 Schlge. Faszinierend, ob sich die Finnen Darwin folgend dieser Thematik angenommen haben? Man braucht ja im relativ grossflchig ausgebeinten Bereich der klassischen Deathmetaltexte ja auch neue Themenfelder um relevant zu bleiben. Eventuell ist die Bedeutung aber eine ganz andere, militrisch gesehen bedeutet "Shell" ja Granate oder Patrone. Oder auch Hlle, Mauerwerk, Karosserie, Ruine, Schnellboot....ach, sucht euch einfach was aus. Betrachtet man das Coverartwork dann trifft es wohl eher die Granate, da wren wir dann wieder bei den eingetretenen Pfaden....

Musikalisch wandeln die Finnen im todesmetallischen Bereich mit gemssigtem Tempo, sozusagen volle Durchschlagskraft bei halber Fahrt. Kritische Stimmen meinen bei so midtempolastigen Songs gerne mal das das langweilig sei weil man immer darauf wartet das es richtig losgeht. Me, Myself an I strt das berhaupt nicht, ich fhle mich bei dieser Geschwindigkeit sehr wohl. Kein Gehacke, kein Gebretter, trotzdem aber ordentlich auf die Mtze. Eben weil die Titel ber die Gitarren und das Schlagzeug ordentlich Druck aufbauen. Dazu kommt noch der variable Gesang zwischen Grummeln und Schreien der das Grundgerst veredelt, ich htte fast gedacht das hier zwei Snger am Start sind oder Martin van Drunen als Gast mitwirkt.

Fr einen kompletten Abriss sind mir die Titel etwas zu vorhersehbar und "gewhnlich", mir fehlt irgendwie was was das Album besonders macht. Nicht falsch verstehen, "Shells Will Fall" ist kein schlechtes Album, bei weitem nicht. Aber, um mal bei der Einleitung zu bleiben, eine Granate die mein Wohnumfeld in eine Ruine verwandelt so das die Muscheln vom Teller fallen ist es auch nicht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 38 Minuten
Label: Fda Records
V: 29.05.2020

1.Shells Will Fall 04:46
2.Into The Straits 05:06
3.Break The Stalemate 04:31
4.Frontier 04:51
5.Scattered Remains 04:15
6.Carnage 03:20
7.Submerged 04:39
8.No Return 06:20

https://fda-records.bandcamp.com/album/shells-will-fall

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DIABOLIC OATH
Geschrieben am 11.06.2020, 12:56 von Exorzist

Guter Mix aus black/death/war metal der mir wieder mal gut rein luft, denke da kann der ein-oder andere mal ein Ohr dran halten !

Ab 1:04min entfaltet das Teil sich so richtig.  :rock:



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Messiah
Geschrieben am 11.06.2020, 12:24 von Exorzist

 26 Jahre nach ihrem letzten Studioalbum werden die legendren schweizer Death-Thrasher Messiah endlich ihr neues Album "Fracmont" am 11.Septmber ber High Roller Records verffentlichen.

Um die Spannung auf das neue Album anzuheizen und um die Wartezeit etwas zu versssen, gibt es vorab eine EP mit drei Songs, welche aber nicht auf dem Album zu finden sind. "Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe" enthlt einen neuen Song und die berarbeiteten, neu aufgenommenen Songs "Space Invaders" und "Extreme Cold Weather". Die EP ist ab dem 7.August als CD und Vinyl erhltlich.

Pre-orders: https://www.hrrshop.de/MESSIAH

Tracklist:
1. Fatal Grotesque Symbols - Darken Universe  (New song)
2. Space Invaders (Re-recording feat. guest vocals by Sven Gross / Fleshcrawl)
3. Extreme Cold Weather  (Re-recording feat. guest vocals by Chrigel Glanzmann / Eluveitie)

Line-up:
Andy Kaina - Vocals
Brgi - Guitars
Patrick Hersche - Bass
Steve Karrer - Drums

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Skognatt/Bergwacht Split-LP
Geschrieben am 09.06.2020, 13:06 von Skognatt

Hallo zusammen!

Das kleine, aber feine Label Schattenpfade wird bald eine Split-LP mit atmosphrischem und melodischem Black Metal der Bands Skognatt und Bergwacht verffentlichen. Limitiert auf 100 Exemplare und gepresst auf qualitativem 180g Vinyl.

Bei Interesse kann man hier reinhren bzw. vorbestellen:
https://skognatt.bandcamp.com/

:rock2:

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Frgjord
Geschrieben am 06.06.2020, 19:59 von Exorzist

 Die finnischen Black Metaller Frgjord verffentlichen Song vom kommenden neuen Album Laulu kuolemasta, das fnfte Album der Band erscheint am 26.Juni ber Werewolf Records.

Die dstere Finnenpower knnt ihr euch mit dem neuen Song "Laulu murtuvan niskan" HIER rein ziehen.

Tracklisting for Frgjord's Laulu kuolemasta
1. Laulu murtuvan niskan
2. Ihitiriekko
3. Surman virta
4. Kostonhetki
5. Kylmyys
6. Polkuni päässä
7. Kaksi kiveä
8. Ruotta
9. Finlandia
10. Veljessurma

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Review: Hail Spirit Noir - Eden In Reverse
Geschrieben am 04.06.2020, 12:56 von ALUCARD

Hail Spirit Noir - Eden In Reverse

Das die Band mal aus einer schwarzmetallischen Ecke kam hrt man bei "The first Ape on Earth" kurz raus, ansonsten ist davon heutzutage nichts mehr vorhanden. Aber Personen die die Band kennen wissen das natrlich und knnen gut damit leben weil HSN viel mehr bieten als einfache Schwarzmalerei.

Ich habe mich des fteren gefragt wem ich dieses Album empfehlen knnte. Aktuell wrde ich sagen das hier Leute mal reinhren sollten die "Tuonela" von Amorphis im Schrank stehen haben. Und "mit im Schrank stehen" meine ich nicht das sie dort ihr Dasein fristet weil es irgendwann mal ein Verlegenheitskauf war sondern die Empfehlung ist an die gerichtet die die Scheibe auch des fteren mal auflegen. Ebenso ein Ohr riskieren kann man wenn man von selbiger Band die seventieslastigen ruhigen Teile von "Elegy" mag.

"Eden In Reverse" schwebt irgendwo zwischen 70er und 80er, aber in gut. Also keine Schlaghosen, keine auftoupierten Haare usw.. Kraftvoller Rock bis hin zu frhzeitlichem Metal ist das Grundgerst, immer etwas psychedelisch und "abgespact" inklusive Synthieflchen und verschwurbelten Keyboardklngen die von der Atmosphre in aktuelle Streamingschlager wie "Stranger Things" passen.
Aber die Band verzettelt sich bei all dem nicht in drgem Geklimper, die schon erwhnte kraftvoll rockende Note bleibt das Leitthema. Um dieses herum baut man scheuklappenfrei dies und das ohne das Gebilde zu sehr zu zerfasern. Da sind mal ein bischen Pink Floyd ("Incense Swirls"), dann etwas Hawkwind, folkige Melodien ("Crossroads" mit Gastsnger Lars Nedland von Borknagar) und und und....
Es gibt viel zu entdecken, HSN gelingt es aber den Hrer im ersten Anlauf gefangen zu nehmen da die Titel recht luftig und "catchy" rberkommen und das ganze "Drumherum" nie ausufert. Die eigentliche Tiefe, die Details, die offenbaren sich dann nach und nach und machen das Album zu einer sehr spannenden Angelegenheit. Hilfreich ist dabei natrlich auch der harmonische Gesang der teilweise mehrstimmig oder berlagernd dargeboten wird und die transparente Produktion.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 43:46 Minuten
Label: Agonia Records
V: 19.06.2020

1.Darwinian Beasts
2.Incense Swirls
3.Alien Lip Reading
4.Crossroads
5.The Devil's Blind Spot
6.The First Ape on New Earth
7.Automata 1980
8. Incense Swirls (Synthwave Remix)*
9. Ever-shifting Tunnels (Bonus)*
*Digipak CD exclusive tracks

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/eden-in-reverse

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Review: Solothus - Realm of Ash & Blood
Geschrieben am 04.06.2020, 10:33 von ALUCARD

Solothus - Realm of Ash & Blood

Das ist schon das dritte Album der finnischen Death Doomer Solothus, ich muss gestehen ich habe vorher von der Band noch nie was gehrt. Aber Promo sei Dank wurde das gendert.

Wie so oft bei solchen Verffentlichungen muss man in einer gewissen Verfassung oder Stimmung sein um sich darauf einzulassen. Bei sonnigen 30 Grad funktioniert das bei mir einfach nicht, heute ist es zugezogen und regnerisch und die Scheibe ist dazu der Soundtrack.
Finnland und Death/Doom, das passt einfach. Gab ja schon eine Menge beeindruckender Genrevertreter aus dem Land der 1000 Seen, Solothus reihen sich da problemlos ein. Wie die Landsmnner von Krypts sind auch Solothus nicht in einem Geschwindigkeitsbereich gefangen sondern variieren das Tempo immer mal wieder, von zhem Zeitlupendoom bis zu flott melodischem Deathmetal spannt sich auf "Realm of Ash & Blood" der Bogen. Diese finstere Mischung garniert man noch mit fast schon klassisch tnenden Gitarrensolos durch die man des fteren aus der Lethargie gerissen wird die die Finnen vorher so schn aufgebaut haben.
Das knackig klare Soundbild sorgt dafr das sich sowohl die walzenden Doomwellen als auch die teils schon positiv wirkenden Deathmelodien ungehindert den Weg in ihr Ziel bahnen. Damit das alles aber nicht zu sehr ins helle Licht gerckt wird hat man mit Snger Kari einen Mann am Mikro der auch den letzten Funken Hoffnung zerstrt. Tiefe Growls, seeehhhhr tiefe Growls.
Die Songtitel sprechen fr sich, textlich richtet man den Blick stets abgewandt vom Licht.
Als Tip zum antesten wrde ich "A Rain of Ash" whlen, hier bewegt man sich innerhalb der ersten vier Minuten im kompletten Bereich von Funeraldoom bis zu Deathmetal inklusive metallischem Solo. Und dann kommen ja noch sechs weitere Minuten....

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 42:40 Minuten
Label: 20 Buck Spin
V: 27.03.2020

1.Father Of Sickness 05:38
2.The Watcher 04:58
3.The Gallows' Promise 08:57
4.Last Breath 02:16
5.Below Black Waters 05:42
6.Chasm Of Shattered Bones 05:05
7.A Rain Of Ash 10:03

https://listen.20buckspin.com/album/realm-of-ash-and-blood

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Temple of Dread
Geschrieben am 02.06.2020, 20:20 von Exorzist

 Die ostfriesischen Deather von Temple of Dread hauen demnchst ihr neues Album "World Sacrifice" heraus. Das neue Album erscheint am 24.Juli ber Testimony Records!
Das Album entlt acht neue Songs und das Morgoth Cover "Sold Baptism", veredelt wird das gute Stck von einem Artwork des amerikanischen Knstlers Jesse Peper.

Den Titelsong Worls Sacrifice knnt ihr euch HIER anhren.

Tracklist:
1. World Sacrifice
2. Commands From A Black Soul
3. Enforcers Of The Vile
4. Symbiotic Delusion
5. Machine
6. Alive I Ro
7. Dedication
8. Sold Baptism (Morgoth Cover)
9. Blood Craving Mantra

TEMPLE OF DREAD was spawned in 2017 by guitarist/bassist Markus Bnnemeyer and his school friend Frank Albers (lyrics). Along with drummer/producer Jrg Uken (Soundlodge Studios) and vocalist Jens Finger (Slaughterday) the first full-length album Blood Craving Mantras was already recorded in late 2018 and released in 2019.

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Review: Centinex - Death in Pieces
Geschrieben am 30.05.2020, 12:22 von ALUCARD

Centinex - Death in Pieces

Die Geschichte drfte bekannt sein: Aus Centinex gingen einst Demonical hervor, spter wurde die Band wiederbelebt. Warum habe ich nie so richtig verstanden, ist aber auch egal. Auch im Hause Centinex hat sich das Besetzungskarusell des fteren gedreht, Martin Schulman ist das einzig verbliebene Grndungsmitglied.

Doch der Bandchef hat die Zgel fest in der Hand, am Rezept vom schwedischen Death Metal hat sich nichts gendert. "Death in Pieces" brummelt aber nicht finster sondern klingt eher etwas dnnhutig. Dem Material fehlt einfach die Durchschlagskraft was wohl auch an der recht modernen Produktion liegt, mir ist das zu sauber und klar. Gleiches gilt fr Neusnger Henrik, seine gleichbleibende Performance passt nicht zur Musik. Er shoutet eher als er growlt und wrde in einer Hardcorekapelle eine bessere Figur abgeben. Schade, ein kraftvoller Gesang knnte hier noch viel wiedergutmachen, die Songs an sich funktionieren gut wenn man vom Soundbild mal absieht. In punkto Songwriting ist erkennbar wo die Reise hingehen sollte, die Umsetzung ist dann irgendwo nicht geglckt.

Wie gesagt, warum Centinex einst wiederbelebt wurden habe ich nicht verstanden. "Death in Pieces" ndert daran nix. Junge Kapellen aus Europa wie Lik, Organic oder Ontborg machen da vieles besser.

5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 33:26 Minuten
Label: Agonia Records
V: 29.05.2020

1.Only Death Remains 02:48
2.Derelict Souls 03:58
3.God Ends Here 02:55
4.Tomb of the Dead 03:51
5.Human Torch 02:58
6.Pieces 02:08
7.Cauterized 03:08
8.Beyond the Dark 03:28
9.Sacrifice 03:38
10.Skin Turning Grey 03:43

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/death-in-pieces

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Review: Evil Warriors - Schattenbringer
Geschrieben am 29.05.2020, 22:18 von Nabu

Evil Warriors - Schattenbringer

Oh, schau! Die Todescombo aus Leipzig hat nach ihren Alben 2011 und 2018 eine neue EP am Start. Vier Tracks, sehr fein, da kann ich doch mal eben schnell ein Review machen Pustekuchen! Kann ja keiner ahnen, dass ihre EP eine Laufzeit von 45 (!!!) Minuten hat. Besonders bei - (ich habe nichts vergessen, die Titelbezeichnung ist tatschlich so) scheint sich die Band so richtig ausgekotzt zu haben. Satte 22 Minuten erwartet den Hrer da. Aber erst mal alles auf Anfang. Attacke!

Die Jungs scheinen sich mit dem Opener Fliege etwas zurckgehalten zu haben. Zumindest was die Laufzeit angeht. Mit nur 5 Minuten haben wir hier das Kken im Nest. Allerdings wei sich dieses durchaus zur Wehr zu setzen. Das erste Drittel kommt ganz ohne Gesang aus. Fesselnde Rhythmen und klirrende Riffs zeigen ihre Wirkung. Wenn Beast dann seine Stimme entfesselt und an der Stelle sei mal angemerkt, dass sein Knstlername sehr passend gewhlt wurde mischt sich ein groes Ma an Unbehagen und bedrckender Gefahr in die Musik. Sehr schn! Der Wechsel zur Nummer zwei, Wahrheit, erfolgt effektiv und schnrkellos. Auch hier wird der Hrer erstmal von einem klassischen, minimalistischen, kalten, eingngigen Riff in Empfang genommen, bevor Beast seinen grenzenlos scheinenden Hass akustisch dazugibt. Das Ganze gelingt ohne, dass Alastor (Gitarre), Metnal (Bass) oder Exesor (Schlagzeug) in den Hintergrund gedrngt werden sehr lblich!

Genau wie seine beiden Vorgnger kommt auch das titelgebende Stck Schattenbringer zu groen Teilen ohne Vocals aus. Und funktioniert dabei ganz fantastisch. Die Arbeit die hier an den Instrumenten abgeliefert wird ist nicht zu verachten. Konstant wird eine greifbare, kalte, bedrohliche Atmosphre erzeugt die auch immer wieder mit teils unerwarteten Melodielufen und einer bestndigen Eingngigkeit berzeugen kann.

Kommen wir zum Elefanten des Albums: -. Ich wrde den Song gerne als atmosphrisch-sphrisches Experiment bezeichnen. Eine in sich selbst abgeschlossene Klangreise mit Hhen und Tiefen, Wrme und Klte, Tempo und Trgheit. Ungewohnt, unerwartet und erstmal etwas unangenehm vermag mich das gewagte Stck im Endeffekt trotzdem zu begeistern. Wirklich gut beschreiben kann ich es nicht da msst ihr schon selber reinhren!

Alles in allem eine mehr als gut gelungene EP die richtig viel Bock auf mehr macht.


Anspieltipp: -

Wertung: 8.5 / 10




Gesamtlnge: 43:45
Label: Into Endless Chaos Records
V: 20.07.2020

Tracklist
1. Wahrheit
2. Fliege
3. Schattenbringer
4. -


Website der Band: https://www.facebook.com/Evil.Warriors.Excess[/URL]

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Review: Ayyur - Balkarnin
Geschrieben am 26.05.2020, 22:31 von ALUCARD

Ayyur - Balkarnin

Black Metal aus Tunesien hat Seltenheitswert, knnte aber in der Form gern fters kommen.

Teil 1 schwebt zaghaft herein und entwickelt sich zu einem atmosphrisch sehr schnen Stck mit gedrosseltem Tempo und flirrenden Gitarren. Als sehr angenehm empfinde ich den Gesang, dster krchzend und irgendwie geheimnisvoll. Nach dreieinhalb Minuten fhrt die Musik komplett runter und es entsteht eine sakral-okkulte Stimmung der man gespannt lauscht. Dann nimmt das Duo seine Arbeit wieder auf und fhrt das Stck so weiter wie es begann.
Teil 2 empfngt den Hrer flotter und wieder mit diesem mysterisen Gesang und einer etwas entrckt klingenden Gitarre die schon fast wavige Melodien anstimmt. Aber das passt sehr gut zusammen. Allerdings wird es dann etwas unkontrolliert um die dritte Minute herum und man verliert etwas den roten Faden, fngt sich dann aber wieder. Dennoch bleibt das Stck an sich etwas orientierungslos und wabert ohne klare Aussage durch den Raum. Und im Vergleich zu Teil 1 fehlt hier einfach das "gewisse Etwas", das Alleinstellungsmerkmal.
Insgesamt aber eine gute Sache, ich mag auch den rohen Klang der zwei Titel. Gerne mehr davon, wnschenswerter wre dabei wenn es mehr in Richtung von Teil 1 geht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 14:19 Minuten
Label: Dead Red Queen Records / Bad Moon Rising
V: 27.03.2020

1.I 07:19
2.II 07:00

https://ayyur.bandcamp.com/

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Review: Hadewijch - Herbal Noise
Geschrieben am 23.05.2020, 13:15 von ALUCARD

Hadewijch - Herbal Noise

Ein Titel, 19 Minuten lang, als Genre wird Doom/Post-Rock/Shoegaze angegeben. Klingt nach Langeweile, richtig?

Muss aber nicht sein wenn es so prsentiert wird wie es die Jungs von Hadewijch machen. Kein drges Rumgeklimper, kein verharren in doomiger Tranigkeit, kein selbstverliebtes Instrumentengewichse.
Von vorne bis hinten ist "Salvia" in Bewegung, peinliche "wann geht es denn weiter" Momente bleiben aus. Der Titel wird zgig aufgebaut und verndert sich immer wieder. Mal drhnend, mal trumend, mal wstenartig, mal urban. Und da sich das alles wie gesagt "im Fluss" befindet macht es einfach Spass da zuzuhren und sich mittreiben zu lassen. Grsstenteils rein instrumental, somit strt auch nicht stndig irgendwelcher Gesang beim Kopfkino.

No cult! No worship! No religion! Just the sun to unveil nature from the earth, a light who shines in the abyss! We are Hadewijch!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 19 Minuten
Label: Electric Valley Records
V:08.05.2020

01: Salvia

https://evrecords.bandcamp.com/album/hadewijch-herbal-noise-ep
https://hadewijch.bandcamp.com/album/herbal-noise

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Fuck The Commerce Festival 2021
Geschrieben am 22.05.2020, 11:10 von UnDerTaker

ftc%202020Das Fuck The Commerce hat nach der Absage bereits am Billing fr 2021 gearbeitet und kann den Groteil der fr 2020 besttigten Bands auch im nchsten Jahr prsentieren. Man sei dabei weitere Bands zu rekrutieren. Auch das FTC bietet euch ein Supporter-Shirt an, womit ihr das Festival wegen der Absage 2020 finanziell und visuell untersttzen knnt.
Der FTC Termin fr 2020 ist 12. - 15-5.2021 in Rbel / Mritz.

FTC auf Facebook

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Review: The Committee - Utopian Deception
Geschrieben am 21.05.2020, 13:32 von ALUCARD

The Committee - Utopian Deception

Maskierter Black Metal, next Round?

Das wre dann doch zu einfach und wrde dem Album nicht gerecht werden.
Nach dem (erwartbar) mchtigen gemchlichen Einstieg von "Awakening Unimaginable" ziehen die Belgier das Tempo (unerwartet) an und befinden sich somit im Fahrwasser von deftigem Black Metal ohne an Wucht und Macht zu verlieren. Kurze akustische Einspieler bremsen den Titel immer wieder ab bevor die nchste Welle auf dich zurollt.
"Lexi-Con Radical" braucht keine Warmlaufphase, dem Titel entsprechend prgelt der Track radikal und zornig auf dich ein. Damit liegt man sehr nah an neuzeitlich tnenden Black Metal aus nordischen Landen der seine Wurzeln nicht vergessen hat. Eleganz und Melodien stehen hier eher im Hintergrund, dennoch gelingt es dem Titel den Hrer aufgrund seiner tiefschwarzen Aura in den Bann zu ziehen.
Erhofft sich der Hrer beim Beginn von "Infection Sensible" noch eine Atempause so wird er kurz darauf schwer enttuscht. Das Tempo ist zwar nicht mehr so hoch wie beim Titel zuvor, an Dunkelheit und Wucht hat man nicht trotzdem verloren. Vor allem der fast stndig prsente Gesang macht das Stck sehr eindringlich.
Grosse Melodien bekommt man dann bei "Harrowing The Sane - Popularization" serviert, durch die Ansiedlung im Midtempo schiebt sich das Stck mchtig walzend durch die Boxen. Nach zweieinhalb Minuten ziehen die Jungs das Tempo aber wieder an was ich schade finde. Dann nmlich klingt das Material sehr gewhnlich und unterscheidet sich wenig von den vorangegangenen Titeln. Dankenswerterweise schraubt man nach 4 Minuten wieder am Geschwindigkeitsregler und begleitet das mit dieser hymnischen Melodie vom Anfang. Doch leider whrt die Freude nicht lange, durch die darauffolgenden diversen Tempowechsel wirkt der Titel etwas zerrissen.
Weiter geht es mit "Ossification Law", einem ebenso dsteren Schwarzfuss. Da sich im Verlauf des Titels aber nicht viel ndert ist hier der Grat sehr schmal zwischen hypnotischer Dunkelheit und gepflegter Langeweile, kommt dann jeweils auf den Hrer und/oder die Tagesform an.
"Ashes Norm" gefllt mir als Abschluss am besten, dieses leidende Gerusch unidentifizierbarer Herkunft das sich durch den ganzen Song zieht gibt dem Track eine besondere Note und hebt ihn vom Rest ab. Dazu kommen noch die herrlichen Momente der Midtempowalzen.

Viel Black Metal, viel Dunkelheit, viel Wucht. Teilweise eingngig, teilweise muss man sich die Schnheit erarbeiten. Strend finde ich das zu sauber und technisch tnende Schlagzeug. Ebenso klingt die Band auf Dauer im schnelleren Tempo etwas austauschbar und verliert ihr eigenes Gesicht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 46 Minuten
Label: Folter Records
V: 29.05.2020

1. Awakening Unimaginable 6:29
2. Lexi-Con Radical 6:48
3. Infection Sensible 7:57
4. Harrowing The Sane - Popularization 8:53
5. Ossification Law 8:07
6. Ashes Norm 7:40

http://thecommitteeband.weebly.com/

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Sepulchral Curse
Geschrieben am 21.05.2020, 11:48 von Exorzist

 Das Decibel Magazine prsentiert einen neuen Song der finnischen Deather Sepulchral Curse. Wer auf Bands wie Demilich, Adramelech, Convulse oder Demigod steht sollte die Band mal antesten. Das neue Album erscheint am 31.Juli ber Transcending Obscurity Records.

Checkt den neuen Song Into the Depths Unknown HIER

Track listing -
1. From Within the Bowels of the Earth
2. Swarming Blackness
3. Into the Depths Unknown
4. Eyes Inside
5. Church of Loss
6. Dead Stars Drawing Spirals
7. Maan Tuhkien Uneen

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Review: Afsky - Ofte jeg drmmer mig dd
Geschrieben am 16.05.2020, 14:51 von ALUCARD

Afsky - Ofte jeg drmmer mig dd

Afsky ist das One-Man Projekt vom auch bei Solbrud ttigen Ole Pedersen Luk, im Underground ist dieser sptestens seit dem "Sorg" Album bekannt.

Wer mit Einmannbands nur Rumpelpumpel verbindet der wird von "Ofte jeg drmmer mig dd" berrascht sein, eine komplette Band knnte das auch nicht besser.
Das Album nahm mich von der ersten Sekunde an gefangen, der Moment wie sich "Altid Veltilfreds" hinter der Akustikgitarre anschleicht ist einfach wundervoll. Momentaner bersong ist fr mich das abschliessende "Angst". Leichte Anklnge der Atmosphre von Filosofem, herzerwrmende Gitarrenmelodien und ein Gesang der unter die Haut geht: Mehr braucht es nicht um glcklich zu sein.
In seiner Gesamtheit fasziniert das Album einerseits durch abweisende Klte, dem entgegegen stehen die warmen, sich stehts wiederholenden Melodien die kaskadenartig fr wollige Schauer sorgen. Das Tempo bleibt dabei im angenehmen Bereich, selbst wenn Meister Ole mal zgiger zu Werke geht (Imperia) ist das alles noch stimmig und nachvollziehbar. Wie im Erffnungstitel nachzuhren ist wird das sportlich gallopierende Schlagzeug durch die hymnischen Gitarren etwas eingebremst, dadurch ergibt sich eine sehr interessante Stimmung.
ber die erste Begeisterung schleichen sich die Melodien in dein Ohr durch die du das Werk bei weiterem Genuss ins Herz schliessen wirst. Frostige Melodien, aber so voller Gefhl und Leidenschaft das es einfach eine Freude ist zuzuhren.
Dem ganzen zutrglich ist natrlich auch der leicht kratzige Klang der aber noch genug Raum fr die Feinheiten lsst.

By the Way liebe ich Vendetta Records noch dafr das sie Downloadpromos im WAV Format bereitstellen, wenn schon elektronisch dann auch in der bestmglichen Variante. Dankeschn.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 45:36 Minuten
Label: Vendetta Records
V: 12.05.2020

1.Altid veltilfreds 07:10
2.Tyende sang 08:38
3.Imperia 06:36
4.Bondeplage 07:00
5.Stemninger 07:27
6.Angst 08:42

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/ofte-jeg-dr-mmer-mig-d-d
https://afsky.bandcamp.com/album/ofte-jeg-dr-mmer-mig-d-d

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Neues ...and justice for art Vol.3 Buch
Geschrieben am 14.05.2020, 08:53 von Bang-Bus

Hallo zusammen,

mich hat eine E-Mail von Ramon Oscuro Martos erreicht, der Author der and justice for art Bcher. Wer die beiden ersten Bcher kennt, weiss, worum es geht. Excellente Bcher ber Coverart von Metalscheiben. Es gibt dazu auch n Bericht im Metal Hammer. Einfach mal and justice for Art googlen.

Fr den Druck der Bcher macht er immer ne Crowdfunding Kampagne auf BigCartel (kann man auch googlen).
Man spendet 15$ , bzw. kauft damit ein Vorkaufsrecht und bekommt dieses Geld dann, wenn das Buch in den Druck geht als Rabatt auf die 35$ Kaufpreis zurck.

Er sucht wieder Kufer fr das Buch. Es ist auf 700 Einheiten limitiert.

Es sind wirklich geile Bcher und er freut sich ber jeden Metalhead der mitmacht.

Wer also Lust auf so ein tolles Buch hat, kann dort mitmachen.

Man kann ihn auch direkt kontaktieren und Vorab Fragen stellen : andjusticeforart@gmail.com

Die Crowdfunding Kampagne fr das 3. Buch findet man hier:
https://andjusticeforart.bigcartel.com/products

Dort kann man glaube ich auch noch Restexemplare der ersten beiden Bcher erwerben.

Er steckt echt viel Herzblut in diese Bcher und sie sind wirklich eine tolle Ergnzung zur Musik.

Wer also Bock hat ihn zu untersttzen und damit ein tolles Buch zu erwerben, kann dies gerne tun.

In diesem Sinne.....Metal on!

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Review: Snake Tongue - No Escape No Excuse
Geschrieben am 11.05.2020, 14:38 von ALUCARD

Snake Tongue - No Escape No Excuse

Lobenswert ist hier die Weise wie das Album zur Besprechung eingereicht wurde: als Vinyl. Dafr schonmal vielen Dank.

"Meet Snake Tongue where the worlds of All pigs must die, Tragedy, Skitsystem, His hero is gone, Martyrdd collide in a big bang."
Grosse Namen mit denen die schwedische Truppe da um sich wirft, da bekommt man natrlich eine gewisse Erwartungshaltung. Wird diese erfllt? Zum Teil.
Rumpeln und bollern tun die Songs ordentlich, Leidenschaft, Blut, Schweiss und Trnen sind sprbar, ebenso das Feuer das in den Jungs brennt. Ohne Umschweife werden dir die 4 Titel entgegengeschleudert, Tempo und Intensitt geben sich die Klinke in die Hand. Bei all der Wut kommen aber auch die melodischen Anteile nicht zu kurz die die Erwhnung der oben genannten Bands rechtfertigen. Crustpunk, D-Beat, rumpeliger Deathmetal und Grindcore vermischen sich zu einem unheilvollen Energieball. Und nach 11 Minuten ist der Zauber auch schon wieder vorbei...
Bei all dem fehlt mir allerdings etwas die Durchschlagskraft, ein fetterer Sound htte das Teil zur unschlagbaren Waffe gemacht.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 11 Minuten
Label: The Sign Records
V: 15.02.2019

1.Corrupted Beat 02:35
2.Dystopian Slumber 03:19
3.Derailed 02:06
4.The Hammer & The Nail 03:29

https://snaketongue.bandcamp.com/album/no-escape-no-excuse

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Review: Forgotten Tomb - Nihilistic Estrangement
Geschrieben am 11.05.2020, 14:06 von ALUCARD

Forgotten Tomb - Nihilistic Estrangement

Die wandelfhigen Italiener legen mit "Nihilistic Estrangement" ein neues Album vor das sie von einer anderen Seite zeigt. Anfangs noch im depressiven Bereich unterwegs und als Shining Kopie belchelt steigerte sich die Band von Album zu Album und wahrte trotz stilistischer Korrekturen stets ihr Gesicht.

"Karg" ist ein Begriff der zu "Nihilistic Estrangement" passt, nihilistisch, misantrophisch, abweisend. Also alles was Black Metal ausmacht. Doch es ist kein typisches Black Metal Album, dazu ist es zu undramatisch. Keine grossen Gesten, kein Feuerwerk.
"Nihilistic Estrangement" lebt von den mahlenden Momenten, der stndigen Wiederholung, dem "nicht nachlassen". Sie nehmen dich in den Wrgegriff, legen dir Daumenschrauben an, wirken auf dich ein.
Das macht das Album erstmal sehr unzugnglich, es ist sehr kalt und von dir abgewandt. Doch der Klang fasziniert mehr und mehr und man lsst sich hinabziehen, was auch immer einen dort erwartet. Das es dabei eben nicht wie ein typischen Black Metal Album tnt liegt auch an der Aufnahmemethode: Forgotten Tomb verwendeten Studiomaterial aus den 60er bis zu den 80er Jahren, viel Analoges. So erschafft man das Paradoxum das das Album trotz der kalten und schroffen Aura sehr warm und angenehm klingt. Durch diese Wrme wird die Schwere und Tiefe der Titel sehr gut transportiert und wirkt noch eindringlicher. Hilfreich ist es dabei natrlich auch das das Album sich nie in bertriebenem Tempobereichen bewegt, weder nach oben noch nach unten.

Vor - und Nachteil der Scheibe: Sie klingt wie aus einem Guss. Vorteilhaft ist dabei das man sich dadurch voll auf das Werk einlassen kann und nicht durch unpassende Wechsel rausgerissen wird. Nachteil: es fehlen die besonderen Momente, die dich trotz aller Faszination nochmal richtig mitreissen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 42 Minuten
Label: Agonia Records
V: 08.05.2020

1.Active Shooter 08:32
2.Iris' House Pt. I 05:21
3.Iris' House Pt. II 06:14
4.Distrust 06:02
5.Nihilistic Estrangement 08:43
6.RBMK 05:48

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/nihilistic-estrangement

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Review: CONQUEST ICON - "Empire Of The Worm"
Geschrieben am 10.05.2020, 15:16 von Cosmower

CONQUEST ICON
Empire Of The Worm





Immer und immer wieder Polen. Das dort ansssige Label GODZ OV WAR - Productions zieht fter mal einen tod- oder schwarzmetallischen Joker aus dem rmel und so serviert das Label dieses mal in Form seiner Landsmnner CONQUEST ICON wieder einen weiteren Kracher aus dem Death Metal Segment. Die aus Warschau stammende Band wurde wohl 2009 gegrndet und ich hab ihren Namen natrlich noch nie gehrt, wobei ich mich da dieses mal recht gut rausreden kann, denn seit dem Debt Album anno 2010 ist nicht wirklich was passiert ist. Somit handelt es sich bei Empire Of The Worm also um das zweite Scheibchen der Band und das Ding ist ein richtiger Killergert. Schon allein die brachiale, bassbetonte Produktion treibt mir die Freudentrnen in die Augen. So kommt einem die Musik als eine massive Wand entgegen, die aber reichliche wie auch sehr deutlich wahrzunehmende Ornamente auf ihrer Oberflche trgt. Trotz aller Wucht bleibt das Soundgewand angenehm klar, so da einzelne Instrumente ( wie auch der Gesang ) und kompositorische Finessen nicht in einem Brei untergehen. Genau so einen Sound wnsche ich mir bei einer Death Metal Scheibe. Stilistisch bewegt man sich in einer Richtung von Bands wie den mchtigen INCANTATION. Es klingt bsartig und brutal. Dies gilt auch fr
einen weiteren Punkt , der meine groe Freude an Kingdom of the Worm erklrt : die Stimmlage von Mr.Blakk, der sich primr wunderbarste, tiefe Growls aus dem Gedrme presst. Auf Stimmungstter wie Klargesang wird hier komplett verzichtet,so da das Resultat insgesamt stets ein tiefschwarzer Hassbatzen bleibt.
Somit wre eigentlich alles gesagt. CONQUEST ICON sorgen nach BLACK CURSE dieses Jahr fr mein zweites Freudentnzchen hinsichtlich Death Metal Tonkunst. Zuletzt kann ich einzig jedem mit Nachdruck ans Herz legen, sich diesem vertonten Orkan hinzugeben und die Scheibe schnell einzusacken.

Wertung: 8,5 / 10


> Tracklist:

1. Vermin
2. Sacrificial Circle
3. Deathlike Shadows Rising
4. Unholy Death Metal
5. Empire of the Worm
6. Toward Darkness
7. Behold the Flames of hell
8. Pilgrim of Doom
9. Crowm the Beast
10. Here and Beyond

> Release: bereits erschienen ( Mrz 2020 )
> Label: Godz Ov War Productions


Volle Drhnung aus der Tube !



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Mercyless
Geschrieben am 10.05.2020, 13:13 von Exorzist

 Die franzsischen Kult Death Metaller MERCYLESS haben einen Teaser zu ihrem siebten Album "The Mother of All Plagues" verffentlicht. Das neue Album wird am 21.August via XENOKORP zu haben sein. Preorder zu "The Mother of All Plagues" startet am 18.Mai.

Checkt den Teaser hier an:



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Party.San Open Air 2021
Geschrieben am 06.05.2020, 14:22 von UnDerTaker

psoa%202021Das Party.San Open Air hat den Termin und Bands fr 2021 bekanntgegeben, sowie ein Statement zum Umgang mit den Tickets fr 2020.

Statement vom PSOA zu den Bands: Wir konnten ca. 80% des Lineups fr nchstes Jahr gewinnen und sind zuversichtlich alsbald mehr Bands besttigen zu knnen.
Das PSOA2021 wird vom 12 bis 14. August in Schlotheim stattfinden - bezglich VVK und weiteren Infos rund ums Festival halten wir euch auf dem Laufenden.

Statement vom PSOA zum Umgang mit den Tickets von 2020: Party.Sanen!
Lange musstet ihr auf ein Statement von uns warten und wir sind euch fr die Geduld mit uns zu Dank verpflichtet. Auch wir haben lang berlegt, um euch eine Lsung in Hinblick auf bereits gekaufte Tickets zu prsentieren, die fr alle Beteiligten zufriedenstellend sein sollte: Hierbei gibt es grundstzlich 2 Mglichkeiten, je nachdem ob ihr euer Geld zurck haben wollt oder das Ticket gleich fr ein Jahr im Voraus behaltet:

Variante 1 = TICKET FR 2021 BEHALTEN: Jedes Ticket, dass fr das Party.San 2020 erworben wurde, erhlt automatisch und ohne Aufpreis Gltigkeit fr das Party.San Metal Open Air 2021 bis einschlielich 15.08.2021. Dazu musst du das Ticket an der Bndchenkasse deines Lieblingsfestivals 2021 vorlegen und gegen das Einlassbndchen tauschen. Nach Ablauf des Festivals verfllt das nicht eingelste Ticket.

Variante 2 = GELD ZURCK: Jeder von euch, der sich bereits ein Ticket fr das Party.San Metal Open Air 2020 gekauft hat, hat das Recht, dieses an uns zurckzugeben und sein sauer verdientes Geld zurckzufordern. Dazu bitten wir euch das Widerrufsformular unter >>www.cudgel.de/widerrufsbelehrung << auszudrucken und uns das/die erworbene(n) Ticket(s) via Einschreiben zurckzuschicken. Wir werden euch umgehend (binnen 5 Arbeitstagen nach Eingang des Einschreibens), den Nennwert des Tickets (zzgl.. der VVK Gebhr) und die Kosten des Rckversands (3,30 max!) auf das von euch zur Zahlung verwendete Konto/Paypal- Konto erstatten.

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Review: Ulcerate - Stare Into Death And Be Still
Geschrieben am 02.05.2020, 13:31 von ALUCARD

Ulcerate - Stare Into Death And Be Still

Kurz nach Verffentlichung hier das Review bzw. der Versuch etwas in die Tasten zu klimpern das man selber noch nicht so richtig in Worte fassen kann.....

"Stare Into Death And Be Still" mchte nicht dein Freund sein, das zeigt es dir von der ersten Sekunde an. Sperrig dringen die Klnge vom Opener "The Lifeless Advance" an dein Ohr, daran wird sich im weiteren Albumverlauf auch nichts ndern. Schwer nachvollziehbare Songverlufe, teils chaotisch, beschftigen deine Hrgewohnheiten und fordern sie heraus. Herausfordernd, ja das passt auch gut als Schlagwort fr das Album. Ulcerate bieten dir einen schwer verdaulichen Brocken an, inwieweit du damit klar kommst ist dein Problem.
Der Einstieg ist somit schwer, aber diese Finsternis die mit den Titeln transportiert wird fasziniert. Nicht greifbar, aber fhlbar. Hat man sich durch den ersten Titel gearbeitet dann wird das Werk auch offener, "Stare Into Death and Be Still" (die zweite Hfte!!!), "Inversion" oder auch das darauffolgende wuchtig klaustrophobe "Visceral Ends" bieten lichte Momente in denen so etwas wie eine feste Songstruktur erkennbar wird. Mithilfe dieser hellen Flecken setzt sich das Werk fest und bietet Wiedererkennungswert fr die nchsten Durchlufe. Und die braucht es um "Stare Into Death and Be Still" zu erfassen und zu verstehen, ich muss gestehen ich bin immer noch dabei.
Bei all dem ist das Album allerdings nicht anstrengend auch wenn es vielleicht so klingt. Man lauscht gespannt den ganzen Irrungen und Windungen der einzelnen Titel, lsst sich vom Album gefangen nehmen und taucht tief in die Welt ein die Ulcerate hier klanglich vor einem ausbreiten. In dieser dissonaten Landschaft finden sich dann immer mehr kurze melodische Fetzen, durch diese ergibt dieses musikalische Puzzle immer mehr Sinn und das Werk gewinnt an Macht.
Klanglich ist "Stare Into Death and Be Still" ber jeden Zweifel erhaben, sauber und druckvoll ist der Weg der gewhlt wurde um das Geschaffene in dein Ohr zu transportieren. Schmutz und Rumpel wrden hier nur stren, durch die akustische Transparenz schaffen es Ulcerate das die Songverlufe nachvollziehbar bleiben.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 58:29 Minuten
Label: Debemur Morti Productions
V: 24.04.2020

1.The Lifeless Advance 07:01
2.Exhale the Ash 06:19
3.Stare Into Death and Be Still 08:24
4.There is No Horizon 07:02
5.Inversion 07:05
6.Visceral Ends 05:40
7.Drawn Into the Next Void 08:37
8.Dissolved Orders 08:15

https://ulcerate.bandcamp.com/album/stare-into-death-and-be-still

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Goatkraft / Goathammer - Cemetary Violence Tape [out soon]
Geschrieben am 30.04.2020, 07:24 von Sol Records

Out soon on Bleak Bone Mortualia



BBM is proud to unleash a bestial onslaught to lay ultimate waste to everything and everyone. This lim. 100 pro-tape pairs GOATKRAFT's shredding, pounding and merciless Northern Black/Death bestiality (including a guest vocal appearance of Iron Bonehead's very own PK) with the congenial perverted barbarity of Canada's morbid GOATHAMMER. The result is a true inhuman union of utter blasphemic destruction to sadistically rape your speakers!

Stream: Goatkraft / Goathammer - Cemetary Violence

www.bleakbone.com

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ABYSMAL DAWN - Fetter Death Metal aus LA
Geschrieben am 24.04.2020, 12:59 von UnDerTaker

abysmal dawnDie Los Angeles Death Metal Master ABYSMAL DAWN haben ein 3D Lyric Video zum Track 'Coerced Evolution' verffentlicht. Der Song kommt vom krzlich bei Season of Mist verffentlichten Album 'Phylogenesis'.
ABYSMAL DAWN zum Video: The basic idea behind the lyrics is that some time in the near future, human life on Earth will have become unsustainable. In turn, a certain portion of the population will forcibly have their consciousnesses uploaded to a grid in order to alleviate resources. The same corporations that would have destroyed the Earth, would run these grids and would continue to make a profit on what's left of humanity in some fashion. The ruling class would continue to live in the real world and make the planet sustainable once again.
Checkt den Song unten an.

Track-list
1. Mundane Existence
2. The Path of The Totalitarian
3. Hedonistic
4. A Speck in The Fabric of Eternity
5. Coerced Evolution
6. True to The Blind
7. Soul-Sick Nation
8. The Lament Configuration
9. Flattening of Emotions (DEATH cover)



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Temppeliraunioilta - XX Tape [out soon]
Geschrieben am 23.04.2020, 23:55 von Sol Records

Temppeliraunioilta - Mets

This track from their first, 46 minutes long Album, Finland's TEMPPELIRAUNIOILTA intensively balance an eerie and cold Black Metal core with unique, unpredictable structures. Floating on an unsteady grey sea of gloomy chaos and sick genius, this material is as uncomfortable as fascinating, repellent yet hauntingly seductive.

Released as pro-tape, limited to 100 copies by Deviant Records

www.deviant-records.de

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THORYBOS - The Foul and the Flagrant 10" MLP [out soon]
Geschrieben am 23.04.2020, 23:34 von Sol Records

Thorybos - The Foul and the Flagrant

Smoking blood in temples... Arisen from the miasmal black swamps of hiatus German THORYBOS return with "The Foul and the Flagrant", a fetid chunk of utterly ruthless scorn and synaesthetic abhorrence. These are 20 minutes of subversive bareknuckle Death/Black blasphemy fundamentally aroused by malign volt-sorcery and befouled by the scent of ritual performance.
Pushed into darkness and drowned in black mire. Fog oils the faces. Fat-cheeked black lizards, teeth, tongues and rites...

Comes as 10" MLP, limited to 300 copies with insert

Vinyl-Mastering by Henri Sorvali / Trollhorn Music (Finland)

Out in May 2020

www.bleakbone.de

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Review: Karloff - Raw Nights
Geschrieben am 23.04.2020, 13:00 von ALUCARD

Karloff - Raw Nights

Ganz neu ist das irgendwie nicht, wenn ich die Infos richtig deute wurden hier zwei Demos, Ep`s oder was auch immer zusammengepackt. Msst ihr selber mal gucken wenn ihr das genauer wissen wollt.

Wer oder was sind Karloff? No Friends, wie der erste Titel schon sagt. Karloff sind der eine Absacker am Tresen zuviel. Karloff ziehen danach laut grlend mit dir um die Huser und kotzen in versiffte Ecken. Karloff sind der Kater der dir am Tag danach als erstes entgegenschreit.
bellaunig, abgefuckt, antialles. Mittelfingerpunkrock ala Turbonegro trifft auf Mittelfingerblackdeath ala Darkthrone, das alles gepaart mit der alkoholgetrnkten Leidenschaft von Whiskey Ritual. Drei Akkorde fr ein Hallelujah, das Teil wrde sich gut auf einem leicht leiernden Tapedeck machen. Dazu hockt man dann unter der Brcke und betrinkt sich mit Billigbier. Aber bitte alleine, wegen Corona und so. Kannste also auch zuhause bleiben. Und dich betrinken. Mit Billigbier. Und "Raw Nights" abfeiern, die Titel kann man prima auch mit 3 At noch mitgrlen.
Geiles Teil, ohne Drumherum direkt ins Gesicht. Primitiv und dennoch voller Emotionen, jeder Titel fr sich eine kleine Hymne an den Untergang. Macht Laune, wenn auch eher schlechte.

8 von 10 Punkten



8 von 10 Punkten

Gesamtlnge: 20 Minuten
Label: Dying Victims Productions
V: 24.04.2020

1.No Friends 02:11
2.I Like Blood 02:43
3.Faces of Doom 01:17
4.Kill the Masters 03:17
5.Bastard of the Night 03:46
6.Fright Fever 01:54
7.Destroy the Future 02:32
8.Tonight or Never 01:42

https://dyingvictimsproductions.bandcamp.com/album/karloff-raw-nights

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Review: Scalpture - Eisenzeit
Geschrieben am 21.04.2020, 14:13 von ALUCARD

Scalpture - Eisenzeit

Deathmetal und Weltkriegsthematik ist nix neues im Lande, eine Menge Bands haben sich in diesen Gefilden schon ausgetobt. Nun also eine weitere Aufarbeitung? Braucht man das wirklich?

Ja, definitiv!
Zuerst sei die Verzgerung entschuldigt, das Album hatte mich beim ersten antesten nicht berzeugt. Wieso weshalb warum kann ich gar nicht sagen, jedenfalls habe ich mich nicht weiter damit beschftigt. Ein Fehler, wie sich spter zeigen sollte. Denn irgendwas ist doch hngengeblieben und ich befrderte die Scheibe erneut in den Player. Und diesen verliess sie dann nicht mehr, bis zum heutigen Tage.
Mich begeistert die Mischung aus schwedisch angehauchtem Death Metal und hollndischem Holzschuhgeschleife, sprich brummeliger Hm2 wird mit Asphyxdoom verheiratet. Das nur als ungefhre Richtung, Scalpture machen daraus was ganz eigenes. Dabei kann ich nix gesondert hervorheben, mich fasziniert wie gesagt die Mischung aus beidem. Zu einem gelungen runden Werk macht diese Scheibe die feine Gitarrenarbeit die auch in schnelleren Passagen die Kontrolle behlt und das musikalische Gebilde vor Einheitsbrei bewahrt. Dazu kommen die teils aprupten Wechsel in doomig deathige Gefilde die dir problemlos ein Gnsekleidchen auf den Leib zaubern knnen. On Top der leidenschaftliche Gesang bei dem "leiden" auch mal gross geschrieben werden kann, hnlich fasziniert hat mich einst der Gesang von Martin van Drunen auf Asphyx`Meilenstein "Last One on Earth".
Und dann ist bei allem auch noch ein warmer und melancholischer Unterton den ich sehr mag. Anfangs habe ich den garnicht so wahrgenommen, aber mit jedem Durchlauf zeigte sich diese unerwartete Stimmung deutlicher. Wer bei allem immer noch denkt "nicht schon wieder erster Weltkrieg" dem sei gesagt: Doch! Denn wenn das Thema textlich so packend aufbereitet ist wie auf "Eisenzeit" dann passt das bestens. Ich zumindest habe mir nach einigen Hrgngen das Booklet geschnappt weil ich einfach wissen wollte worum es geht und musst feststellen das die Texte viel tiefer gehen als das Standardvokabular vieler anderer Truppen. Durch die bildhafte Sprache fhlt man sich tatschlich als wre man direkt dabei, das Schrecken des Krieges so lebendig vor dem Auge des Hrers entstehen zu lassen schaffen echt nicht viele.
Das alles funktioniert natrlich nur mit dem passenden klanglichen Fundament, Scalpture haben "Eisenzeit" ein fettes und dennoch transparentes Soundkleid verpasst das noch genug "Underground" mitbringt und trotzdem jedes Instrument deutlich hrbar macht ohne das irgend eines im Vordergrund steht.
Fazit: Solltet ihr im Regal stehen haben.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 42 Minuten
Label: Fda Records
V: 21.02.2020

1.The Storm... 02:14
2....ebbs Into Stalemate 04:55
3.Und Ehre ist_s 04:50
4.Fire Flies Through Empty Skies 00:58
5.Hinterlandsymphonie 03:58
6.Eisenzeit 04:53
7.Hell Is a Field in France 03:08
8.Yperite 04:35
9.Of Daredevils and Doughboys 03:15
10.All Quiet on the Western Front 04:22

https://fda-records.bandcamp.com/album/eisenzeit
Vinyl: https://fuckingkillrecords.bandcamp.com/album/scalpture-eisenzeit



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WOLVES DEN
Geschrieben am 17.04.2020, 19:46 von Exorzist

 Trollzorn Records prsentieren das neue Album der deutschen Black/Deather von WOLVES DEN. Das zweite Album der Mnchener Band nennt sich "Miserere" und wird am 15.Mai verffentlicht. Lisa Vinstervan war fr das beindruckende Artwork zustndig.

Den neuen Song "Hresie" knnt Ihr euch HIER anhren.

On their second full-length, WOLVES DEN take their style to a new level and tighten the thumbscrews with more dirt and aggression, delivering a bloody cocktail that remains true to the roots of the genre, also in 2020.

Tracklist:
1. Tides of Hate
2. Pfad ins Dunkel
3. Der Frost in mir
4. Nachtmahr
5. Hresie
6. Antaios
7. Melancholera
8. Nameless Grave

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Corona-Virus und der Einfluss auf Metal-Festivals
Geschrieben am 15.04.2020, 18:35 von UnDerTaker

psoaDas Verbot von Groveranstaltungen wird wegen der Corona-Pandemie verlngert. Bis Ende August drfen Festivals, Konzerte, Schtzenfeste und andere Events nicht stattfinden. Auch Sportveranstaltungen werden vorerst nicht durchgefhrt.

Groveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundstzlich untersagt werden - auch Fuballspiele sind davon betroffen. Die Ministerprsidenten der Lnder und Bundeskanzlerin Angela Merkel einigten sich bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Bis zum 31. August "haben wir weder Medikament noch Impfstoff", sagte Bayerns Ministerprsident Markus Sder auf einer Pressekonferenz in Berlin.

Konkrete Regelungen, etwa zur Gre der Veranstaltungen, sollen durch die Lnder getroffen werden. Vom Verbot betroffen seien unter anderem grere Konzerte, Schtzenfeste oder Kirmes-Veranstaltungen. Diese Einschrnkung trage effektiv zur Eindmmung des Corona-Virus bei und sorge zugleich fr dringend notwendige Klarheit fr Veranstalter, darunter viele Vereine, hie es.

Die Forscher der Nationalakademie Leopoldina hatten zuvor bereits empfohlen, Veranstaltungen knnten so lange nicht stattfinden, bis ein Impfstoff gegen das Virus Sars-CoV-2 entwickelt worden ist. Erst dann sollten gesellschaftliche, kulturelle und sportliche Veranstaltungen "in Abhngigkeit von der mglichen rumlichen Distanz und den Kontaktintensitten der Beteiligten erst nach und nach wieder ermglicht werden".

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Review: Thanatos - Violent Death Rituals
Geschrieben am 11.04.2020, 11:15 von ALUCARD

Thanatos - Violent Death Rituals

Der alte Leichenfledderer Thanatos hat seine schwermetallischen Divisionen ber den ganzen Planeten verteilt, am bekanntesten drfte die hollndische Abteilung sein. Und um die soll es auch gehen, mit "Violent Death Rituals" liegt ein neues Album vor.

Angefangen hat die Truppe schon 1984, damals thrashlastiger unter dem Namen Whiplash. 2020 tnt das eher deathmetallisch, Spuren der Vergangenheit sind aber immer noch zu verzeichnen. Beide Genres leben ja vom Tempo der Kompositionen, selbiges ist hier ausreichend vorhanden. Nur Autobahn ist aber langweilig, angenehmerweise drosseln die Boys auch mal das Tempo ohne dabei die Energie der Titel zu verlieren. Der Midtempomarsch funktioniert natrlich nur mit einer fhigen Mannschaft und dem entsprechenden Sound, bei "Violent Death Rituals" kann man hinter beide Punkte einen Haken machen. Auch wenn es fr mich ruhig noch etwas mehr Dreck htte sein knnen...

Die flotten Passagen berwiegen, durch flinke melodische Gitarrenlufe und ein nicht zu dominates Schlagzeug fliessen die zgigen Geschosse einheitsbreifrei ins Gehr und knnen sich dort festsetzen. Somit eine gekonnte Mischung aus derben Nackenbrechern und stampfenden Headbangern, als Anspieltip nenne ich einfach mal "Corporate Indoctrination" das der Titel eine schne Bandbreite aus allen Elementen bietet.

Kritik? Nun, wie schon angesprochen htte es fr mich etwas mehr Schmutz im Klang sein knnen und der Schlagzeugsound ist fr mich stellenweise zu "modern". Ansonsten passt alles und ich werde mich der Scheibe sicher noch fters widmen.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 46 Minuten
Label: Listenable Records
V: 20.03.2020

1.Violent Death Rituals 04:29
2.The Silent War 03:50
3.Unholy Predators 04:31
4.The Outer Darkness 04:53
5.Burn The Books Of Hate 04:03
6.It Always Ends In Blood 04:43
7.Corporate Indoctrination 04:11
8.Sent From Hell (I Infidel) 04:29
9.As The Cannons Fade 06:10

https://listenable-records.bandcamp.com/album/violent-death-rituals
https://www.facebook.com/thanatos333/

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ULCERATE - Atmosphrischer Death Metal aus Neuseeland
Geschrieben am 09.04.2020, 14:53 von UnDerTaker

ulcerateDie Neuseelnder ULCERATE verffentlichen ihr kommendes 6. Album "Stare Into Death And Be Still" am 14.4.2020 via Debemur Morti Productions.
Zwei der neuen Songs der atmosphrisch unorthodoxen Death Metaller knnt ihr euch bereits unten anhren.

Trackliste:
01. The Lifeless Advance 7:02
02. Exhale the Ash 6:20
03. Stare Into Death and Be Still 8:25
04. There is No Horizon 7:03
05. Inversion 7:06
06. Visceral Ends 5:41
07. Drawn Into the Next Void 8:38
08. Dissolved Orders 8:15



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Enslaved, Metal aus Norwegen
Geschrieben am 08.04.2020, 17:21 von UnDerTaker

enslaved 2016Norwegens Avantgarde Metalhelden ENSLAVED verffentlichen ihr neues Album "Utgard" im Herbst 2020. Bereits heute enthllt die Band weitere Details ber das kommende Album, welches den Hrer tief in eine Zwischenwelt ziehen wird wie die Musiker erklren:

'Utgard' besitzt fr uns zahllose Bedeutungen; ein Bild, eine Metapher, ein esoterischer 'Ort', ein Wort fr sich - auf unterschiedlichen Leveln und Ebenen. Aus der nordischen Mythologie kennen wir diesen Begriff als die Landschaft, in welcher die Riesen umherwandern; wo die Gtter Asgards keine Kontrolle haben, gefhrlich, chaotisch, unkontrollierbar und wo der Wahnsinn, die Kreativitt, der Humor und das Chaos wohnen.
Das Album ist eine Reise nach und durch 'Utgard'. Es ist ein Ort der Vereinigung dessen, was ber uns und was unter uns liegt. Es geht nicht darum, die Angst vor der tiefschwarzen Dunkelheit zu vermeiden (sie wird bis zur nchsten Konfrontation erneut wachsen), sondern darum, in diese Dunkelheit hineinzugehen. Es ist die Wiedergeburt des Individuellen. In einer Welt, welche so besessen von den falschen Lichtern der Gier, der Eifersucht und des Egoismus ist, ist dies eine notwendige Reise.
'Utgard' ist kein Mrchen, es ist ein lebendiger Teil deines Verstands und deiner Umgebung, und es gibt diesen Teil seit dem Anbeginn der Menschheit. Zu wissen, dass es dieses Reich gibt, hat uns seit den frhen Tagen unserer Leben inspiriert. Geniet unsere Reise zu den ueren Grenzen.

Die Trackliste von "Utgard" liest sich wie folgt:
1. Fires In The Dark
2. Jettegryta
3. Sequence
4. Homebound
5. Utgardr
6. Urjotun
7. Flight Of Thought And Memory
8. Storms Of Utgard
9. Distant Seasons

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ALASTHOR : Black-/Death aus Belgien
Geschrieben am 08.04.2020, 14:16 von UnDerTaker

ALASTHOR

The Belgian duo Alasthor claim inspiration from such bands as Marduk, Arkhon infaustus, Dissection, Gorgoroth, Funeral Mist, Nargaroth, and Mgla, and for their lyrical themes they draw upon studies and practices of the Left Hand Path. Their newest release, Mahapralaya, is a four-track offering that was revealed on March 24th.

1. Possessed by the goddess 03:16
2. Riders of the dark scales 04:47
3. Nahash 03:47
4. Neuronal injection 03:21



(3 Antworten)

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Slagmark
Geschrieben am 04.04.2020, 18:43 von Exorzist

 Purity Through Fire werden am 30.April das Debutalbum Purging Sacred Soils der Deutschen Black Metaller Slagmark als CD, A5 Digipack und Kassette verffentlichen. Die Vinyl-Version wird spter im Jahr folgen. Wer auf Bands wie Sakrista steht, sollte hier definitv reinhren !

Den brandneuen Song "As Cathedrals Drowned in Flames" knnt ihr euch HIER anhren !

Although a brand-new entity, Slagmark feature members of Sarkrista and Totenwache. As such, the brand play pure and proud BLACK METAL of the old 'n' cold variety. Trace elements of classic Finnish-style black metal run rampant across Purging Sacred Soils - a cryogenic fire, steeped in filth and fury as it is hateful - which is not surprising given the Sarkrista connection, they a band of transplanted Finns. Indeed, Slagmark add new fuel to the fire that stokes the classic Finnish/German alliance, tearing through six songs in a swift half-hour of raw 'n' righteous splendor. Familiar it may be, but "returning to misery and comfort," as Sargeist once put it, is a quintessentially black metal activity...

Nasty melodicism, dangerous execution, a total disregard for modernity and "progression"...begin Purging Sacred Soils with Slagmark!

Tracklisting for Slagmark (Germany)'s Purging Sacred Soils
1. Hexenhammer
2. Feeding the Urge to Destroy
3. Purging Sacred Soils
4. Built on Bone Hills
5. Eradication of all Terrestrial Ulcer
6. As Cathedrals Drowned in Flames
7. Unleash our Brutish Wrath

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Review: Disbelief - The Ground Collapses
Geschrieben am 26.03.2020, 13:59 von ALUCARD

Disbelief - The Ground Collapses

Wer Disbelief sind und wie sie klingen muss ich nicht erklren, ich setze voraus das das jeder weiss.
Mit "The Ground Collapses" steht das neue Album bereit das sich deutlich im selbstgeschaffenen Kosmos bewegt und trotzdem nicht einfach Altbekanntes aufwrmt.

"The Ground Collapses" klingt fr mich frischer und offener als sein Vorgnger, "The Symbol of Death" von 2017. 2020 sind Disbelief immer noch die Disbelief die man kennt und liebt, das Grundgerst bleibt der derbe Gesang und das aufschichten massiver Gitarrenriffs. In Zusammenarbeit mit dem manischen Wiederholen von Textpassagen und Rifffolgen ergibt sich die typische Wucht und Sogwirkung.
Aber wie gesagt, auf der neuen Platte klingt die Mischung eine Spur lebendiger, das liegt auch am kraftvollen und sehr detailreichen Klang. Mein Bauchgefhl sagt das es hier wieder in Richtung "66sick" geht ohne zu sehr auf Nummer sicher zu gehen. Sprich, man ist sich seiner Kraft bewusst und erweitert diese durch kleine Blicke nach links und rechts. Am besten einfach mal "Colder than Ice" und das darauffolgende "Soul Destructor" (deftiger Schdelspalter) antesten: Vom Grundcharakter vllig verschieden, dennoch beides zu 100% Disbelief. Die verschiedenen Schattierungen so unter einen Hut zu bekommen das am Ende immer noch ein "rundes" Gesamtpaket entsteht ist songwriterisch grosses Kino.
Vorher kam noch "The Waiting": Flugwarnsirenen gehen bei mir immer, somit hatte der Titel schon gewonnen. Und wie man diese mit den ersten Takten des Titels verwebt sorgt fr Gnsehaut.

Fazit: Disbelief bleiben Disbelief, aber durch die erdrckende Schwere dringen 2020 dezente Lichtstrahlen. Klanglich ist die Scheibe wieder bestens ausbalanciert, "The Ground Collapses" knallt ordentlich ohne knstlich zu wirken. Jagger luft wieder zu Hchstform auf, die Instrumentenfraktion schiebt die Fuhre in gewohnter Manier stetig voran. Sie ist es aber die fr die Lichtstrahlen sorgt indem man sich auch mal zurcknimmt und nicht nur Dauerdruck ausbt. Mnzt man das auf das Coverartwork um dann dringt irgendwo in dieser apokalyptischen Landschaft ein zartes Pflnzchen an die Oberflche.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 47:35 Minuten
Label: Listenable Records
V: 27.03.2020

1.The ground collapses 06:00
2.Scaring threat 05:35
3.The awakening 03:08
4.Killing to the last 03:50
5.The Waiting 03:51
6.Colder than ice 04:49
7.Soul destructor 03:04
8.Insane 04:38
9.Hologram for the scum 04:46
10.Kill's ending 04:26

https://listenable-records.bandcamp.com/album/the-ground-collapses

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THE COMMITTEE
Geschrieben am 25.03.2020, 20:21 von Exorzist

 THE COMMITTEE haben in den vergangenen Jahren fr einige Highlights gesorgt. Neben ihrem Debtalbum Power Through Unity (2014) und dem ebenfalls hochgelobtem Nachfolger Memorandum Occultus (2017) hat sich die international besetzte Band vor allem Live einen ausgezeichneten Namen erspielt. Utopian Deception wird nun das dritte Werk heien, dass sich ist eine Reise in die Welt des Social Engineering, der Manipulation, des Betrugs und der Herrschaft. Dem Verstand und der dahinter stehenden Technologie werden Fesseln angelegt. Das dritte Album wird erneut via Folter Records erscheinen. Aufgrund der aktuell allseits bekannten Situation ist noch kein genaues V-Datum terminiert.

Tracklist:
1. Awakening Unimaginable
2. Lexi-Con Radical
3. Infection Sensible
4. Harrowing The Sane - Popularization
5. Ossification Law
6. Ashes Norm

(4 Antworten)

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