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Hell-is-open

 


Konzertbericht und Fotos zum Morbide Klnge I im M8 in Mainz
Geschrieben am 15.05.2022, 16:31 von UnDerTaker

Am 13.05.2022 war es soweit und das Morbide Klnge I fand im M8 in Mainz statt.

Die drei folgenden Bands waren am Start und sorgten mit Black und Blackenend Death Metal fr mchtig Krach und Stimmung:
Der rote Milan (Black Metal aus Trier)
Horresque (Blackened Death Metal aus Mainz)
era (atmosphrischer Black Metal aus Mnsterland)

Checkt den Bericht und die paar Fotos hier... an.

era
Horreque



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Trevor Scott Strnad von The Black Dahlia Murder tot mit 41
Geschrieben am 12.05.2022, 08:52 von UnDerTaker

trevor%20scott%20strnadWie die US Deather The Black Dahlia Murder auf ihrer Facebook-Seite bekanntgaben ist Snger Trevor Scott Strnad mit nur 41 Jahren gestorben. Zur Todesursache machte die Band aus Detroit keine Angaben, postete aber eine vielsagende Telefonnummer zu einer Hilfsorganisation fr suizidgefhrdete Menschen.

Lest hier das traurige Statement ber einen tollen Menschen:
QUOTE
It is with deep sadness that we announce the passing of Trevor Scott Strnad. Beloved son, brother, and Shepard of good times, he was loved by all that met him. A walking encyclopedia of all things music. He was a hugger, a writer, and truly one of the worlds greatest entertainers. His lyrics provided the world with stories and spells and horror and whimsy. It was his life to be your show.


R.I.P. Trevor

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Konzertbericht und Fotos zu Dark Easter Metal Meeting 2022
Geschrieben am 07.05.2022, 22:10 von UnDerTaker

Nach zwei endlos langen Jahren der Festival-Abstinenz endlich wieder Live-Feeling genieen! Das eigentlich fr 2020 geplante Dark Easter Metal Meeting konnte nun heuer stattfinden. Halleluja! Leider gab es inzwischen zwar ein paar Ausflle an Bands, aber dennoch war vor allem der Sonntag stark besetzt. Daher war das Festival im Vorfeld bereits wieder restlos ausverkauft. Wir vom Hell-Is-Open berichten erstmalig vom Festival und um es vorweg zu nehmen, bestimmt nicht das letzte Mal

Zum Bericht und den Fotos: https://www.hell-is-open.de/konzert....hen.php

Foto: Belphegor
Belphegor

Foto: Panzerfaust
Panzerfaust

Foto: Konvent
Konvent

Foto: I am Morbid
I Am Morbid

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Review: Corpsessed - Succumb to Rot
Geschrieben am 02.05.2022, 19:04 von UnDerTaker

Corpsessed - Succumb to Rot

*** In Vertretung von Keitzer/Chris, stelle ich sein Review hier mal rein ***

Mit SUCCUMB TO ROT melden sich die finnischen Death Metaller Corpsessed nach 4 Jahren Abstinenz endlich wieder zurck. Der massive und ziemlich bse 2018er-Hassbatzen Impetus of Death sowie die spter verffentlichte Neuaufnahme des Debtalbums Abysmal Thresholds sorgten fr viel Wirbel und wurden berall zurecht ordentlich abgefeiert. Mit Succumb To Rot ist erneut eine fiese Attacke verffentlich worden, die es in sich hat. Wer Corpsessed noch nicht kannte, sollte sich definitiv zumindest mit ihrem neuen Longplayer darauf einlassen, denn das, was sie hier auf dem neuesten Album raushauen, verdient Aufmerksamkeit, auch wenn der Name schon eigentlich vermuten lsst, was einen erwartet.

Succumb To Rot berzeugt durch eine beeindruckende Brutalitt und eine saftige fette Produktion, die nahezu perfekt in das Gesamtbild des Albums passt. Ich wrde gerne wissen, was die Finnen im Studio dem Mischer ins Getrnk gemixt haben. Der Sound fegt alles weg, brutal und auf den Punkt genau berzeugend.
Das Coverartwork von Vladimir Chebakov passt in das Gesamtkonzept des Albums. Fies, unangenehm und brutal, so wie man sich Death Metal vorstellt.
Death- Stench Effluvium fngt mit einem kurzen Intro an, Corpsessed legen direkt mit ihrer Death Metal Walze los, Doublebassgewitter, Moshparts, tiefe Vocals. Metalherz was willst du mehr! Die Songs haben alle eine klare Struktur und man merkt, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen. Calling Void zieht dich direkt in den Bann, auch hier wieder knallt die Doublebass los, die Gitarren auf ultra-Low gestimmt. Der Bass pumpt ordentlich und die tiefen Vocals passen einfach perfekt dazu. Das zieht sich so durch alle Songs. Sehr gut so sollte es sein!
Fr Fans, die DEAD CONGREGATION, DEMILICH, KRYPTS, GUTTER INSTINCT, FUNEBRARUM oder auch CONVULSE mgen, drften eigentlich an Corpsessed nicht vorbeikommen oder mssten zumindest mal reinhren.
Die Strke der Band, finde ich persnlich, ist, dass sie nicht so bertrieben Old School klingt. Natrlich wird hier Death Metal nicht neu erfunden, muss es auch nicht! Corpsessed versteht es, ein gewisses Ma an Abwechslung der alten DM-Tradition reinzubringen. Herrlich!

So funktioniert Death Metal, so sollte es sein ... schnell, majesttisch (man hre sich einfach dazu den Song Relentless Entropy an) und chaotisch. Das verstehen Corpsessed und setzen dies auf Succumb To Rot nahezu perfekt ein.
Wer, wie gesagt auf die obigen Bands, die ich erwhnt habe, steht, sowie oldschooligen und tdlich walzenden Death Metal und sich wenig fr Melodien interessiert, der sollte unbedingt Corpsessed antesten.
Wer nicht immer Lust hat sich die alten DM-Schinken anzuhren, der hat mit Corpsessed eine wunderbare kurzweilige Alternative! Ich hoffe auch sehr, dass dieses Release nicht untergeht, bei der ganzen Flut an neuen Releases in dem Genre, denn Aufmerksamkeit hat dieses Album absolut verdient.

Anspieltipps: Death Stench Effluvium /Calling Void/ Relentless Entropy

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 36:24 Minuten
Label: Dark Descent Records
V: 22.04.2022

Tracklist
1. Succumb to Rot 2:07
2. Relentless Entropy 3:54
3. Death-Stench Effluvium 3:36
4. Spiritual Malevolence 5:27
5. Calling Void 3:58
6. Sublime Indignation 5:34
7. Profane Phlegm 5:20
8. Pneuma Akathartos 6:35

Website: Facebook

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Review: Dissolve Patterns - Dissolve Patterns
Geschrieben am 29.04.2022, 12:26 von ALUCARD

Blackmetal und Belgien, da fllt einem direkt Enthroned ein, Wiegedood, Kosmokrator. Aber Dissolve Patterns? Nun, das knnte sich ndern auch wenn die Scheibe hier nix mit den anderen genannten Bands zu tun hat. Allerdings, im belgische Knstlerkollektiv Church Of Ra wrde man sich wohlfhlen, irgendwo zwischen Amenra und Oathbreaker.

Das selbstbetitelte Debtalbum brauchte Jahre um zu reifen, das Ergebnis war die Wartezeit wert wenn man auf avantgardistischen Black Metal steht. Avantgardistisch im Sinne vom zulassen anderer Strmungen, anderer Einflsse, anderer Klangwelten. Ein kurzer Blick auf die Besetzungsliste verrt unter anderem drei Snger und ein Cello. Und beides sind tragende Elemente, vor allem das Cello verleit dem ganzen eine sehr sakrale und traurige Note. Hat man sich damit abgefunden dann reissen einen die heftigen Blackmetalattacken nur noch tiefer, unnachgiebig und sich nur dezent verndernd wirken die schwarzen Passagen auf den Hrer ein. Im Gegensatz dazu fhrt man das musikalische Geschehen auch mal fast auf Null runter bis fast nichts mehr greif-und hrbar ist. Man fragt sich als Hrer noch wo einen dieser dstere Strudel nun hingetragen hat, da baut sich aus dem Nebel wieder etwas neues auf.

Wer sich wirklich damit auseinandersetzen mchte (und dazu rate ich) dem sei "II" empfohlen, dann versteht man was ich oben geschrieben habe. Man muss sich aber wirklich die Zeit nehmen, einfach mal schnell reinhren funktioniert bei der Scheibe nicht. Kopfhrer auf, Welt aus. "II" hat alles was dieses Album auszeichnet: der Hagel aus Elementen, die Melodiefhrung bernimmt mal die Gitarre, mal das Cello, der stimmliche Wahnsinn von drei verschiedenen Sngern. Es erdrckt und fasziniert zugleich. Da die Titel ineinander bergehen ist das Album ein einziger alptraumartiger Trip ohne Notaus, ohne Reissleine. "III" setzt den Wahnsinn fort nachdem "-" etwas Ruhe reingebracht hat, "IIII" ist zwar ruhiger, dennoch aber ebenso unentspannter durch das nervse Drumming und mehr eine Art Entwurf, eher eine Session als ein richtiger Titel. Aber DP arbeiten ja eh an gewohnten Hrmustern vorbei, somit passt das als Abschluss sehr gut.
Faszinierendes Album, wenn man sich die Zeit dafr nimmt.
Anspieltip: "II"

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 32:20 Minuten
Label: Brucia Records
V: 29.04.2022

01 - I (6:55)
02 - II (6:46)
03 - - (2:19)
04 - III - (8:16)
04 - IIII (8:06)

Rien Beersmans - drums, vocals
Nemo Raes - bass, guitars, vocals
Bram Van Den Broecke - guitars, vocals
Annabel Van Eester - cello

https://bruciarecords.bandcamp.com/album/dissolve-patterns

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Review: Feralia - Under Stige / Over Dianam
Geschrieben am 27.04.2022, 10:23 von ALUCARD

Feralia - Under Stige / Over Dianam

Interessantes Album das die Italiener uns hier vorlegen, der Nachfolger von "Helios Manifesto" Debtalbum hat auch zwei neue Mitglieder an Bord: Snger / Gitarrist Erymanthon und Schlagzeuger P verstrken das Kollektiv ab sofort.

Die Zweiteilung im Albumtitel hat seine Grnde, beginnen mchte ich mit "Under Stige".
Black Metal heisst die Grundrichtung, die Italiener loten dabei gekonnt alles aus was das Genre zu bieten hat. Nordische Klte verbindet sich mit melancholischer Wrme, gerne verabreichen Feralia dieses Wechselbad der Gefhle innerhalb eines Titels. Gleich der Opener "Marcia Funesta" bringt alles mit was es braucht um einen interessierten Hrer am Ball zu halten: wrmend melodische Bienenschwarmgitarren, eisiges Gekeife, etwas hymnische Epic und Abwechlungsreichtum ohne berforderungsgefahr.
Das anfangs manisch meditative "The Pyre And The Stars" schafft nach drei Minuten den Schwenk in Richtung Black Metal, verliert seinen zerissenen Charakter aber nie ganz. Gekontert vom stets auftauchenden hypnotischen Klargesang entwickelt der Titel eine ganz eigenen Dynamik. Spannend.
"Vigil" wandelt ebenso zwischen harschem Black Metal und rituellen Akustiktnen, das titelgebende "Under Stige" erforscht filosofemartige Welten. Ihr seht, es wird einiges geboten auf dem Album. Die verschiedenen Strmen dann auch so zu verknpfen das ein sinnvoller Albumfluss entsteht gelingt ihnen dabei problemlos, es ist fr den Hrer usserst spannend und unterhaltsam diesen Stimmungswechseln zu folgen. Verpackt wurde diese Reise in einen kraftvoll natrlichen Klang, leicht kratzig, leicht verwaschen, mit Platz fr alle Feinheiten.

Nun folgt Teil 2, "Over Dianam". Der komplette Gegenentwurf...
Die zweite Seite des Albums ist rein akustisch gehalten, folkig, mittelalterlich. Erinnert mich stark an Stille Volk, Empyrium zu "Weiland" Zeiten und hnliche natur- und heimatverbundene Bands. Alles sehr reduziert, aber mit kraftvollem Gesang und einer episch anbetenden Note. Auf jeden Fall alles andere als langweilig, auch wenn die Stimmungswelt eine ganz andere ist wie bei "Under Stige". Kein Lagerfeuergeklimper wie auf dem Pfadfinderausflug, sondern mit Hirn, Hand und Fuss.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 64 Minuten
Label: Time To Kill Records
V: 28.04.2022

Tracklist:

Under Stige
01 - Intro - Laudatio Funebris
02 Marcia Funesta
03 The Pyre And The Stars
04 Manes
05 Vigil
06 Under Stige
07 Outro Terminalia
Over Dianam
01 Over Dianam
02 Arthemide
03 The Altar And The Deer
04 Green Omen

Line-up:
Krhura - bass
Raijinous - guitar, synth, backing vocals
Erymanthon Seth - lead vocals, guitar
P - drums

Agghiastru of Inchiuvatu and Haavard of Dold Vorde Ens Navn, ex-Ulver, ex-Satyricon appear as special guests, the former in "Laudatio Funebris" ("Under Stige"), the latter in "The Altar and the Deer" ("Over Dianam").

https://feraliablackmetal.bandcamp.com/

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Review: Drudensang - Tuiflsrijtt
Geschrieben am 26.04.2022, 12:19 von ALUCARD

Drudensang - Tuiflsrijtt

Drudensang, der Name ist mir schon das ein oder andere mal begegnet. Aber ich habe es nicht geschafft mich voll damit zu beschftigen, passenderweise gab mir die Promo zum aktuellen Album nun Gelegenheit dazu.
"Tuiflsrijtt" klingt deutlich nach zweite Welle Black Metal, skandinavisch orientiert. Als "Besonderheit" verknpft man das mit der bayrischen Herkunft, bietet sich auch an wenn man in der Region Bayrischer Wald beheimatet ist.
"Tuiflsrijtt ist bayerisch/sterreichisch fr Teufelsritt und assoziiert sowohl die Krampuslufe als auch die Geschichte hinter der Krampusgestalt (Mythos, Legende und Tradition)." (Zitat Promotext)
Snger Krmpn hat eine sehr tiefgehende Verbindung dazu, das spiegelt sich in seiner Band und den Texten wieder. Leider verstehe ich davon (von den Texten) nicht viel, der Schreigesang dringt an mein Ohr, ich kann aber nichts zusammenhngendes herausfiltern. Erschwerend kommt hinzu das die Texte im Dialekt gehalten sind, was ich zwar sehr faszinierend finde aber die Dechiffrierung noch schwieriger macht. Dankenswerterweise gab es zur Promo einen Handzettel der beleuchtet worum es in den einzelnen Titeln geht.

So harsch und rasend wie die Thematik ist auch die Musik: die frostig schneidende Gitarren, angetrieben von einem angenehm natrlich klingende Schlagzeug, erzeugen eine Atmosphre die sowohl in den menschenleeren skandinavischen Raum passt als auch in den dunklen, nebelverhangenen bairischen (Ur)Wald. Das alles wird stehts von dem keifenden/schreienden Gesang begleitet der das Gesamtergebnis noch unmenschlicher und dsterer macht. Die teilweise auftauchenden Melodien geben dem Hrer dabei Halt, auffllig im titelgebenden "Tuiflsrijtt" und in "Raserey der Krampen".

"Tuiflsrijtt" ist deutlich im Black Metal verwurzelt, wer aufgrund der Thematik mit mehr Folklore oder akustischen Klngen gerechnet hat der wird enttuscht sein. Mir fehlt ehrlich gesagt ein Hauch mehr davon, etwas das einem eine Atempause in dem Ganzen gibt. Irgendwie mehr von dem was im Outro von "Rouhnchtszauberey" anklingt. Das abschliessende Ambientstck "Marterfeld - Seelenzug ins Totenreich" ist zwar der komplette Gegenentwurf zu allem vorher gehrten, mir aber dann wieder zu ruhig und zu viel "ambient". Der Rest vom Album klingt so wie die einzelnen Titel es versprechen, so wie es der Promozettel ankndigte: "Atmosphrischer Black Metal mit OldSchool-Touch als perfekte Vertonung des wsten Treibens der Krampen und Perchten in den Rauhnchten."

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 56 Minuten
Label: Folter Records
V: 30.04.2022

1. Krampen erwacht - Aufbruch
2. Hexntreyber
3. Seelengift
4. Tuiflsrijtt
5. Rutengang - Ritus der Habergoa
6. Von Druden zerfetzt
7. Raserey der Krampen
8. Rouhnchtszauberey
9. Marterfeld - Seelenzug ins Totenreich

https://www.facebook.com/Drudensang

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Review: Demonical - Mass Destroyer
Geschrieben am 26.04.2022, 10:44 von ALUCARD

Demonical - Mass Destroyer

Das neue Werk der Bruderband Centinex konnte mich nicht so berzeugen, schafft es die "andere" Schulmantruppe berzeugender zu sein? Mal schauen, leider hat der Albumtitel aufgrund der aktuellen Situation rund um die Ukraine einen bitteren Beigeschmack...

Musikalisch reisst mich das sofort mit, Hm2-driven SweDeath knnen Demonical einfach gut. Das sie es dabei auch noch schaffen frisch und kraftvoll zu klingen ntigt Respekt ab, sie brummeln nicht einfach nur die bekannte HM2 Klaviatur runter. Die sich dabei ergebenden Melodien bleiben sofort hngen auch wenn sie nicht aus dem "schon mal gehrt" Regal stammen.
Snger Christofer Sterdal ist dann auch einfach eine Bank am Mikro, sein Rhren thront erhaben ber dem Songmaterial und verleit zustzlichen Schub.
Im Endergebnis klingt "Mass Destroyer" so wie man es sich erhofft. Keine grossen Experimente, einfach das perfektioniert was man kann. Das knnten 50 andere Band ebenso spielen und es wre nicht so geil, der geheimnisvolle Demonical Zauber der ber die Titel gelegt wurde macht das unverwechselbar. Das ihnen das nach all den Jahren und den unzhligen Besetzungswechseln immer noch gelingt ist erstaunlich, auch wenn die aktuelle Platte mit knapp ber 30 Minuten etwas kurz geraten ist. Fr das feine Artwork sorgte Mark Riddick, die Bonustracks der Cd Version lagen mir nicht vor und knnen somit nicht beurteilt werden.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 33:33 Minuten
Label: Agonia Records
V: 06.05.22

Tracklist:
We Conquer the Throne
Sun Blackened
Fallen Mountain
Wrathspawn
Ddsmarsch
Lifeslave
Cemented in Ire
By Hatred Bound
Wolverine Blues (Entombed cover) *
Northern Men of War *
* Bonus tracks on the box-CD version

http://www.demonical.net

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Review: Keops - Road to Perdition
Geschrieben am 24.04.2022, 11:27 von ALUCARD

Keops - Road to Perdition

Bei dem Namen und den ersten Klngen hab ich das Album in den orientalischen Bereich verortet, lag aber vllig falsch. Keops kommen aus Kroatien, ein Land das mir sonst nur im Extremmetalbereich aufgefallen ist. Von extremem Material sind die Jungs aber ebenso weit entfernt wie Kroatien von gypten.

"Road to Perdition" glnzt durch kraftvollen Heavymetal ohne Eierkneifgesang und Gitarrengegniedel. Frher ging das wohl auch mal als Powermetal durch bevor das Genre verweichlicht und durch diverse Bands eher in Richtung Lcherlichkeit und Fremdschmfaktoren in Verruf geriet. Keops richten das wieder grade da sie auf das ganze Tralala verzichten und sich auf das wesentliche konzentrieren: packende Kompositionen die ins Ohr gehen.
Snger Zvonimir bewegt sich im Stimmbereich von 3 Oktaven und nutzt das Potenzial gekonnt aus ohne es berzustrapazieren. Durch das Talent der Mitmusiker durchweht das Album mal etwas Iced Earth, mal Savatage, mal Orphaned Land und allgemein gesprochen US-Metal der aktuellen Schule. Man wagt keine Experimente durch Hinzunahme anderer Strmungen, beweist aber wie vielfltig das eigene Genre sein kann wenn man sich dem ernsthaft hingibt. Und da das songwriterisch erste Sahne ist braucht es auch gar keine Ablenkungen aus fremden Schubladen.

Mit "Restless Waves" gibt es einen kleinen Hnger, das ist mir zu seicht und schielt eventuell in Richtung Radioairplay. "My Soul Released" drckt das Album dann wieder in die richtige Richtung und der Hrgenuss geht weiter, die Instrumentenfraktion hat noch nicht all ihr Pulver verschossen und noch den ein oder anderen Pfeil im Kcher.
Klassische Stahlmetaller, hrt mal rein!

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 40 Minuten
Label: NoCut Entertainment
V: 25.03.2022

1 Intro
2 Keops
3 Unconsious Mind
4 Road to Perdition
5 Rise Again
6 Restless Waves
7 My Soul Released
8 When I Remember
9 Inside My Head
10 Trauma
11 Cause of you

http://www.keops-band.com/

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Review: Rumours - The Lower We Sink, The Less We Care
Geschrieben am 23.04.2022, 22:06 von ALUCARD

Rumours - The Lower We Sink, The Less We Care

Bandname und Schriftzug sagen Fleetwood Mac, der Knochenhans irgendwas von Punk oder Crust und die Besetzungsliste schreit "Deathmetal". Das Ergebnis ist dann nix davon...

Rumours entzckten die eingeschworene Gemeinde schon mit ihrer "neither innocent nor wavering" EP, "The Lower We Sink, The Less We Care" fhrt das fort und ist bildlich gesprochen auch der grosse Bruder der EP. Irgendwie erwachsener, fokussierter und grsser. Die Beteiligten kommen zwar aus anderen Lagern, sind aber keine Neulinge an den Instrumenten und wissen einfach wie man Musik "in gut" macht.
Die Scheibe pendelt zwischen klassischem Heavymetal, Hardrock und dem was man jetzt Kauzmusik nennt. Also basische Stromgitarrenmusik mit dem dazugehrigen warmen natrlichen Klang ("recorded with authentic, bloody old equipment"), angetrieben von einer famosen Rythmusgruppe. Etwas Danzig, CCR, The Wizards, Wishbone Ash oder auch Dool mit mnnlichem Gesang. Erdig und trocken auf der einen Seite, leidenschaftlich und herzblutgetragen auf der anderen.
Es gibt jetzt nichts hervorzuheben, auch die Titel haben in sich keine besonderen Spitzen. Es ist das Gesamtergebnis was fasziniert, es macht einfach Bock Rumours zuzuhren und "The Lower We Sink, The Less We Care" beizuwohnen. Erwachsenenmusik knnte man auch sagen, ohne die Knalleffekte die wir aus unserem extremen Lager sonst gewohnt sind. Die Grenzen harter Musik lotet man mit den Hauptbands aus, als "Ausgleich" gibt man sich hier voll und ganz den Ursprngen hin. Das das dann auch noch richtig gut ist zeigt das Rumours mehr ist als ein einfaches Spassprojekt, bleibt zu wnschen das man diesen Weg noch weiterverfolgt.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 40 Minuten
Label: Lupercalia Records
V: 06.05.2022

1. The Impetuous Glory Of Terror
2. That Glimmer Of Freedom That People Call Death
3. I Am The Midnight
4. The Sky Is Comin' Down Again
5. Chronophobia
6. And The Name Of The Star Was Bitterness
7. Echoes Of Decline
8. Broken Sighs And Burning Tears

Rumours is:
Sebastian Beissert - Vocals
Andy Heinrich - Guitar
Anton Hoyer - Guitar
Ren Kgel - Guitar
Birger Schwidop - Bass
Jordi Farr - Drums

https://sruomur.bandcamp.com/album/the-lower-we-sink-the-less-we-care

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Review: Sentient Horror - Rites of Gore
Geschrieben am 20.04.2022, 23:59 von OliDoA

Sentient Horror - Rites of Gore

Wir schreiben das Jahr 2016 und aus der Asche von Sentience erheben sich Sentient Horror, das Quartett, in Stockholm und New Jersey beheimatet, verffentlichte im gleichen Jahr ihre Debutscheibe welche begeistert in der extremen Metalszene aufgenommen wurde. Mittlerweile hat man den Bandkatalog mit einer EP und der nun vorliegenden dritten Scheibe erweitert. Das aktuelle Album trgt den Titel "Rites of Gore" und die Blut- & Gedrmgeschichten werden euch in einem angenehmen Soundgewand dargeboten, bei dessen Mix auch ein gewisser Herr Swan beteiligt war. Ist die musikalische Marschrichtung nach wie vor stark vom klassischen Elchtod beeinflusst, so ist der Sound etwas strker "amerikanisiert" als auf vorherigen Outputs. Der Snaresound geht mir leider bei den gelegentlich eingestreuten Blasteinlagen etwas unter. Einflsse von Schwedengren wie Entombed und Unleashed sind ebenso im Songwriting der Band zu erkennen, sowie klassischer US-Todesmetal der Marke Autopsy, der an manchen Stellen durchschimmert. Das Scheibchen kommt mit seinen insgesamt 10 Tracks schn straight rber und Abrissbirnen der Marke "Descend to Chaos" oder "Till Death Do Us Rot" gefallen mir mit am besten. Ein schner Schwedenschunkler ist mit "Swamp Burial " auch an Bord und markante, teils recht melodische Soli sorgen fr zustzliche angenehme Hreindrcke. Eine Coverversion des Entombed Klassiker "Supposed to Rot" rundet den Silberling ab.
Im Oktober 2018 konnte der Rezensent sich auch von den Livefhigkeiten der Band berzeugen. Ich hoffe die Band schafft es mal wieder ber den Teich, so lange muss es eben dann die Tonkonserve tun. Das Album erscheint in speziellen Vinylausgaben auch ber das deutsche Label Testimony Records, sowie in CD Form & & digital ber die in Cleveland ansssigen Redefining Darkness Records. Fr das Cover zeichnet sich Juanjo Castellano Rosado verantwortlich. Der gute Mann hat auch schon die vorherigen Alben von Sentient Horror mit seiner Kunst veredelt und drfte manchen durch seine Grafiken fr u.a. Revel In Flesh, bzw. Black Dahlia Murder ein Begriff sein.

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 43:08 Minuten
Label: Testimony Records
V: 22.04.2022

Tracklist
1. A Faceless Corpse
2. Obliteration of Souls
3. Swamp Burial
4. Rites of Gore
5. Splitting Skulls
6. Descend to Chaos
7. The Grave is my Home
8. Till Death Do Us Rot
9. The Eyes of Dread
10. Supposed to Rot (CD Bonus Track)

Facebook: https://www.facebook.com/sentienthorrorofficial/





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Handouttexte PSOA 2022
Geschrieben am 15.04.2022, 11:56 von Exorzist

Wie bereits geschrieben, kann es wieder losgehen. Mieze ist wohl sehr optimistisch, dass es dieses Jahr wieder losgeht. Wenn ich von allen eine Rckmeldung habe, schicke ich euch die Bands zu.

Zeltplatz in der gleichen Gre wrde ich mit Dixie wieder fr uns reservieren!!!
Dn hat angefragt, ob es okay fr uns wre, wenn seine Bandmembers mit bei uns auf dem Platz campen....denkt mal drber nach und schreibt hier mal was dazu!

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Review: Purgatory - Apotheosis Of Anti Light
Geschrieben am 11.04.2022, 21:07 von Exorzist

Review: Purgatory - Apotheosis Of Anti Light

Bereits seit 1993 halten die Herrschaften das Fegefeuer am Brennen und entfachen mit jedem Output weitere Glutnester. Purgatory gehren mit zu den Urgesteinen der deutschen Death Metal Szene und haben schon so einige hochkartige Alben in der Vergangenheit verffentlicht. Das letzte Studioalbum "Omega Void Tribunal" erschien bereits 2016 und es war so langsam wirklich an der Zeit fr neues Material der ostdeutschen Truppe.

Am 1.April wurde dann endlich "Apotheosis Of Anti Light" ber War Anthem Records verffentlicht, auch wenn das Album bereits erschienen ist, fhle ich mich verpflichtet dieses Review zu schreiben, da es dieses groartige Album und die Band einfach verdient hat.

Die Band ist mit den Jahren weder leiser noch gar seichter geworden und auch nicht an irgendwelchen Genre-fremden Whltischen interessiert, was der Opener (We Declare) War direkt und unmissverstndlich klarstellt. 2 trockene Schlge auf die Snare und das Inferno nimmt seinen Lauf, wtend und nach vorne peitschend geht der Song direkt steil. Blastbeats, unbarmherzige Riffmassaker und ein wieder uerst fies klingender Dreier am Gesang fallen ber einen her. Ein kurzer Refrain der mit zurckhaltendem "Achtung" Klargesang unterlegt ist, welcher sich aber sehr gut in den Part integriert. Ein fieses Riff folgt dem nchsten, der mchtige und groovende Mittelpart ist einfach nur zum Niederknien, genauso wie dieses extrem geile sich ins Hirn frsende Riff. Was fr ein Statement zum Einstieg und absolutes Monster von Song! Purgatory variieren in allen Songs gekonnt das Tempo, sind auch gerne mal im Midtempo unterwegs, welches aber mit brutalen und schnellen Breaks immer interessant und offen gehalten wird. Dieses brutale Riffmassaker innerhalb der Songs lsst einem doch mehrfach die Kinnlade runterklappen, diese finstere Aura und Dichte der Songs blst einen wie trockenes Laub aus den Latschen. Glaubt ihr nicht ? Hrt euch mal Songs wie "We Where Forced Astray" oder den Dampfhammer Deny! Deny!! Deny!!! an und lasst euch selbst wegputzen . Purgatory haben ihre Brutalitt und die Intensitt innerhalb der Songs noch gesteigert, setzen aber auch mal mit kleinen Feinheiten wie erhabenen Refrains Akzente. Schnickschnack irgendwelcher Art braucht die Band nicht , hier regiert eisern die puristische und finstere Death Metal Faust das Geschehen. Der fette und klare Sound des Albums untermauert das noch eindrucksvoll. Die Hinzunahme einer zweiten Klampfe mit Wolfgang Rothbauer und der neue Mann am Bass Nico Solle machen sich im Gesamtsound sehr positiv bemerkbar, die Songs kommen noch etwas wuchtiger, direkter und kompakter daher und es ergibt sich dadurch auch etwas mehr Spielraum fr Feinheiten innerhalb der Songs.

Purgatory haben mit dem neuen Album alles verdammt richtig gemacht und wenn man bei dieser Spielart von Hits sprechen kann, haben die Herren ihre Hitdichte hierauf vollends ausgebaut. Viel besser kann man diese monstrse Urgewalt wohl tonal nicht mehr herberbringen. Das Album gleicht von Anfang an einem dsteren Tornado, hier gibt es kein Licht, nur Klte und finstere Schatten aus denen Schreie und Wehklagen erklingen. Sollte so die musikalische Untermauerung des Fegefeuers klingen, dann immer her damit.

Fazit: Purgatory haben mit "Apotheosis Of Anti Light" bereits im frhen Jahr 2022 ein absolutes Highlight fr den Jahrespoll im Death Metal rausgehauen. An diesem Brecher von Album kommt der Qualittsbewusste Death Metal Maniac definitv nicht vorbei. Chapeau meine Herren, das nenne ich mal einen echt gnadenlosen und furiosen Banger!

Anspieltipp: (We Declare) War, We Were Forced Astray, Deny! Deny!! Deny!!!

Wertung: 9,5 / 10

Gesamtlnge: 44:40 Minuten



Tracklist:
1. (We Declare) War
2. Accused, Sentenced And Buried Alive
3. Ropes In November (Samhain's Curse Part III)
4. The Moaning Of Dismal Halls
5. We Were Forced Astray
6. Deny! Deny!! Deny!!!
7. Expectato Solis
8. God Loves None Of You
9. Pantheon Of Slaughters

Website der Band: https://www.facebook.com/Purgatory666

Label: War Anthem Records

V: 01.04.2022



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Review: Speckmann Project - Fiends Of Emptiness
Geschrieben am 11.04.2022, 10:55 von UnDerTaker

Speckmann Project - Fiends Of Emptiness

QUOTE
In Vertretung von Sascha Brecht poste ich hier sein Review

Speckmann Project war ein Projekt von Paul Speckmann mit Jim Martinelli und Aaron Nickeas. Der Hintergrund fr dieses Projekt war, dass Markus Staiger (damals Inhaber von Nuclear Blast) mit den Originalaufnahmen des Master Debt nicht zufrieden war. Als nun erneut die Aufnahmen Herrn Staiger nicht gefielen, wurden diese Aufnahmen 1991 kurzerhand als Speckmann Project verffentlicht.

30 Jahre spter nahm Paul zusammen mit Rogga Johansson nun das vorliegende Album "Fiends Of Emptiness" auf, welches ber das dnische Label Emanzipation Records als Speckmann Project herauskommt. Der Grund der Namensnderung war laut Paul Speckmann und Rogga selbst, dass der Name Speckmann alleine vielleicht mehr Aufmerksamkeit auf sich zieht, als der Name "Johansson & Speckmann" (unter welchem man bisher zusammen fnf Alben verffentlichte). Fr "Fiends Of Emptiness" hat man Jon Rudin als Drummer mit ins Boot geholt.

Bei Rogga Releases ist es ja immer so ein Ding, dass man sich ber seine 10000 Projekte und Bands auslsst. Bei der neuen Speckmann Project wird dies wohl nicht anders sein. Rogga hat sich definitiv nicht neu erfunden und wem es vorher nicht gefallen hat, der wird auch jetzt nicht bekehrt.

Die vorab verffentlichten Singles des Titelsongs "Fiends Of Emptiness" und "Absolute Power" machten die Marschrichtung des Albums eindeutig klar. Von eingngigen Stampfern bis hin zu treibenden Nummern ist auf der neuen Scheibe alles vorhanden. Das Gaspedal wird selten durchgetreten, wenn dann aber doch ordentlich. Der letzte Song "Through Darkness" ist die grte berraschung auf dem Album. Es handelt sich hierbei um ein Dark Ambient Song mit Spoken Words von Paul Speckmann selbst.

Dem Album selbst fehlt ein absoluter berhit der aus der Masse heraussticht, aber wirkt sehr groartig am Stck. Leider sind die Songs zu kurz geraten, dennoch funktioniert hier das Rezept "kurz und knackig".

Als Anspieltipp seien folgende Songs genannt: "Destroy The Weak" "The So-Called Tyrants" und "Canceled".

Wertung: 8 / 10





Gesamtlnge: 35:31
Label: Emanzipation Records
V: 22.04.2022

Tracklist:
01. Absolute Power
02. Indifferent
03. A Sick Carnival
04. Destroy The Weak
05. The Stall
06. The Corporate Twisted Control
07. Fiends Of Emptiness
08. The Victims In Silence Lay
09. The So-Called Tyrants
10. A Diabolical Sense Of Proportions
11. Canceled
12. Then The Calm Before The Storm
13. Through Darkness


Facebook: www.facebook.com/TheRealMasterofficial
Homepage: speckmetal.net/

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IN FLAMMEN Open Air 2022 - Deutschlands Hellish Gartenparty
Geschrieben am 08.04.2022, 13:05 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air 2022
07.-09.07.2022 Torgau / Entenfang

VLTIMAS
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....u.v.a. in Planung!!

Tickets nur unter: www.in-flammen.com

FETTEN DANK an dieser Stelle allen, welche ber die Zeit fr Untersttzung gesorgt haben und sorgen!



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SEVERE TORTURE, (Brutal) Death Metal aus den Niederlanden
Geschrieben am 06.04.2022, 17:03 von UnDerTaker

severe torture 2022Zwlf Jahre war es still um die Jungs, nun sind sie aber wieder zurck und werden mchtig Arsch treten. Die Rede ist von SEVERE TORTURE, den brutalen Death Metallern aus den Niederlanden. Zunchst wird man die EP "Fisting the Sockets" verffentlichen. Anfang 2023 folgt das sechste Album der Tulpenschlchter via Season of mist, welches gerade im Studio aufgenommen wird.

SEVERE TORTURE: We are stoked to partner up once more with Season of mist to release our new music. We are very proud of the new material and we feel the world really needs some good quality death metal to finally bring a spark of joy in this grim period in history.

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Review: Kvaen - The Great Below
Geschrieben am 03.04.2022, 13:27 von nausea0815

Kvaen - The Great Below

Zwei Jahre ist es her, dass ich eher zufllig ber eine Band stolperte, die mich mit ihrem Song Revenge by Fire von jetzt auf gleich sofort abgeholt hatte. Diese Mischung aus thrashigen Black Metal mit leicht crustiger Attitde hatte einen ungeheuer frischen Charme und machte mich neugierig. Somit fhrte kein Weg dran vorbei, das Debt The Funeral Pyre zu erwerben und es erwies sich wahrlich als Glcksgriff. The Funeral Pyre gehrte zu meinen Highlights aus 2020 und die Tatsache, dass es sich letztendlich um ein Soloprojekt vom Schweden Jakob Bjrnfot handelt, zeichnet die Qualitt der Scheibe meines Erachtens noch mehr aus.
So war ich nun gespannt, ob die hohe Qualitt des Debts mit dem nun erscheinenden Nachfolger gehalten werden kann.
The Great Below umfasst mit acht Songs eine angemessene Spielzeit von guten 40 Minuten. Die vorab verffentlichten Tracks In Silence sowie Sulphur Fire und der Titeltrack selbst lieen schon erahnen, dass stilistisch nicht viel verndert wurde, warum auch.
Lediglich dem schwarzmetallischen Anteil wurde ein wenig mehr Spielraum eingerumt und produktionstechnisch klingt The Great Below deutlich druckvoller, was bis Weilen auf Kosten des rudigen Charmes geht, den das Debt ausgezeichnet hat, fr mich persnlich aber kein Manko darstellt.
Zur Untersttzung hat sich Jakob Bjrnfot auch eine Handvoll Gastmusiker mit ins Wikingerboot geholt. So tragen Jeff Loomis (The Great Below), Sebastian Ramstedt (Ensamvarg) und Mike Wead (Damnations Jaw) Gitarren Soli bei, wohingegen Nephente Fridell (In Silence) und Mathias Lillmns (The Fire within him burns) gesanglich untersttzen.

Somit htten wir dann mal das Grundgerst des Albums umrissen und widmen uns dem Ganzen im Detail, denn dieses Album hat es definitiv verdient, sich nher mit auseinanderzusetzen.
Cauldron of Plagues und The Great Below machen als Opener gleich unmissverstndlich klar, mit was fr einem Album wir in den folgenden Minuten zu rechnen haben.
Black/Thrash auf hohem Niveau mit dem fr Schweden so typischen perfekten Gespr fr eingngige Melodien, ohne auch nur ein an Heavyness einzuben. An diesem Punkt wird einem schnell klar, dass man als Fan des Erstlings auch hier auf seine Kosten kommen wird.
Nach diesem furiosen Start erwartet uns mit In Silence eins der, wenn nicht das grte Highlight des Albums. Diesen Song zeichnet so ziemlich alles aus, was ich an schwedischen melodischen Extremmetal so sehr schtze und liebe. Tragende Epik, Gnsehautmelodien, schleppendes, repetitives Riffing, eine wahre Hymne von fast acht Minuten, die sich unwiderruflich ins Hirn einbrennt und dich nicht wieder loslsst.
Nach diesem Midtempo Highlight folgen mit Damnations Jaw und dem bereits bekannten Sulphur Fire wieder Songs der Black/Thrash Uptempo Sorte, die qualitativ den ersten beiden in nichts nachstehen. Insgesamt muss man sowieso an dieser Stelle erwhnen, dass Jakob Bjrnfot auf diesem Album eine solch qualitativ hohe Dichte zusammengetragen hat, dass dieses Album in seiner Gnze und Kompaktheit eigentlich nie wirklich Luft zum verschnaufen lsst, sondern durchgngig zu fesseln vermag.
Ensamvarg stellt ein erneutes Kleinod dar. Dargeboten in schwedischer Sprache und einem gehrigen Anteil Pagan Metal, welcher keineswegs klischeehaft oder kitschig wirkt, sondern die Keyboards vermgen es die Atmosphre durch ihren dezenten, aber dennoch prsenten Einsatz genau richtig zu untermalen.
Den Abschluss bilden Your Mighty has fallen und The Fire within him burns, welches als Rausschmeier nochmal alles bietet, was das Herz eines Fans von Neunziger No Fashion Schweden Black Metal begehrt inklusive klassischem Klavieroutro, welches zum Abschluss die obligatorische Gnsehaut hinterlsst.
The Great Below ist ein groartiges Album geworden. Der groe Druck, der nach diesem fulminanten Debt definitiv vorhanden sein musste, scheint keinerlei Auswirkungen gehabt zu haben oder war dem Ganzen vielleicht sogar zutrglich. Denn meines Erachtens toppt The Great Below den Erstling nochmal.
War The Funeral Pyre hier und da noch ein wenig zerfahren trotz groartiger Songs, so kommt The Great Below als schlssiges Ganzes daher und ldt zum kompletten Genuss am Stck ein. Nun wrde ich es begren, Kvaen dann auch nochmal live zu Gesicht zu bekommen.
Chapeau Herr Bjrnfot.

Wertung: 9 / 10




Gesamtlnge: 39:00 Minuten
Label: Black Lion Records
V: 25.03.2022

Tracklist
01. Cauldron Of Plagues
02. The Great Below
03. In Silence
04. Damnations Jaw
05. Sulphur Fire
06. Ensamvarg
07. Your Mighty Has Fallen
08. The Fire Within Him Burns


Facebook: https://www.facebook.com/OFFICIALKVAEN



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Review: Mortem - Slow Death (Demo + Neuaufnahme)
Geschrieben am 31.03.2022, 09:38 von UnDerTaker

Mortem - Slow Death

Hier liegt Slow Death - ein schwerer Brocken vor mir. Die Scheibe der norwegischen Black Metaller wurde 1989 bereits als Demo auf Kassette released und nun nochmal komplett neu eingespielt und interpretiert. Besonders positiv an dieser Ausgabe ist, dass eben besagtes Demo auf einer zweiten CD mit im Paket enthalten ist.
Steinar Sverd Johnsen (Arcturus) grndete die Band 1987 und nahm mit Snger Marius Vold und Mayhem-Drummer Jan Axel Hellhammer Blomberg die Demo 1989 auf. Obwohl Euronymous und Dead von Mayhem als Produzent und Coverknstler an der Demo beteiligt waren, wurde die Demo zwar zu einer Inspiration weiterer Bands, erreichte aber nicht den ganz groen Bekanntheitsgrad in der Szene. Danach legte man die Band auf Eis und widmete sich den bekannten Bands Arcturus, Thorns und Stigma Diabolicum.
2019 fand sich die Band zusammen und verstrkt mit Bassist Tor R. Stavenes (1349, Den Saakaldte Svart Lotus) wurde das Album Ravnsvart verffentlicht. Mit eben dieser Truppe entschied man sich die Demo noch einmal komplett neu aufzunehmen und zu verffentlichen.

Die 1989er Demo klingt immer noch ziemlich geil in meinen Ohren. Harscher und ungeschnter Sound, scheppernde Drums und kratzige Gitarren passen auch heute noch in die Zeit. Einzig der Gesang von Vold ist grausig. Irgendein Gekratze und blechernes Gerusch, was nur schwer berhaupt als Gesang erkennbar ist. Von den Texten ist selbstverstndlich nicht ein Wort wirklich zu verstehen. Teilweise erinnert mich die Demo an die Frhwerke Scum und Mentally Murdered von Napalm Death als man noch zwischen Death und Grind pendelte. Death, Grind und Thrash vermischen sich hier und so fllt es mir schwer, die Demo als lupenreinen Black Metal zu betrachten.
Mit der Neuaufnahme haben die Norweger sich einen modernen, polierten, fetten Sound zugelegt. Vor allem wurde der Gesang komplett gedreht und man hat einen deutlich vernehmbaren und weitgehend verstndlichen Gesang, der mich teilweise an Satyr von Satyricon erinnert, aufgenommen. Man hat im brigen auf das Intro verzichtet und mit Satanas einen neuen Song und mit Likferd ein Mayhem-Cover dazugepackt. Auch der neue Sound ist fr Black Metal recht soft ausgefallen und doch weit weg vom Original.
Schon bei dem Opener Mutilated Corpse ist dies zu erkennen. Death/thrashig geht es zu, harmloser und mit leichten Keyboardeffekten unterlegt (Dimmu Borgir lsst gren). Milena wechselt zwischen stampfendem Slow-Motion und schnellem Geballer. In der Geschwindigkeit im groen und ganzen recht hnlich dem Original. Bei Slow Death ist man auch eher softer und verhaltener unterwegs wie 1989. Dies setzt sich bei Agonized to Suicide so fort. Um Lngen braver und melodischer als das Original und wieder fallen die Keyboards auf. Mortems Nightmare ist ein ber weite Strecken langsam hypnotischer Song, welcher am Ende nochmal so richtig Gas gibt, soweit das Original. In der Neuauflage ist der hypnotische Anteil verloren gegangen, stattdessen wird er langsam und keyboardlastig gespielt, besitzt aber auch hier einen schnelleren Schluss.
Der neue Song Satanas ist ein langsamer, schwermtiger Song mit cleanen Gesangseinsprengseln. Hier kommen mir Anleihen zu Satyricon in den Sinn, ohne dass man aber die Eingngigkeit der Satyricon-Songs erreicht. Mit den 5:54 Minuten Spielzeit ist Satanas der Lngste auf dem Album.
hnlich lang ist der Schlusssong und Mayhem-Cover Likferd und ist fr mich der beste Song des Albums. Straight forward, getrieben von den galoppierenden Drums und einem kreisenden Gitarrenriff, frst sich der simple Rhythmus in das Gehirn. Shouter Vold zeigt sich hier von seiner besten Seite und wrgt angewidert den sprlichen Text in das Mikro, echt berzeugend.

Als Resmee bleibt festzuhalten, dass Slow Death ein durchaus interessantes Album ist, wenn man sich gleichzeitig mit dem Original beschftigt. Abgesehen von dem Gesang finde ich die Demo von 1989 berzeugender, roher und brutaler (und grindiger). Die Neuaufnahme berzeugt mit gutem Gesang und Sound, ist aber insgesamt zu brav und melodisch fr einen Black Metal-Meilenstein geworden.

Wertung: 7 / 10




Gesamtlnge: 29:22 Minuten
Label: Peaceville Records
V: 18.02.2022

Tracklist
Disc 1 (Neuaufnahme 2022)
1. Mutilated Corpse 03:37
2. Milena 02:34
3. Slow Death 03:43
4. Agonized to Suicide 03:38
5. Nightmare 04:08
6. Satanas 05:54
7. Likferd (Mayhem-Cover) 05:48

Disc 2 (Demo 1989)
1. Intro 01:28
2. Mutilated Corpse 03:34
3. Milena 02:07
4. Slow Death 02:07
5. Agonized to Suicide 02:25
6. Nightmare 02:17
Gesamtlnge: 13:58

Facebook: https://www.facebook.com/mortemnorway



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Review: Abbath - Dread Reaver
Geschrieben am 27.03.2022, 14:00 von Nabu

Abbath Dread Reaver

Abbath ist eine dieser Personen die vermutlich in ihrem Leben mehr ber Black Metal vergessen haben als die Meisten jemals lernen werden. Mit Immortal hat er sich in der Szene unsterblich gemacht entschuldigt das billige Wortspiel. Seine Wege trennten sich 2015 von Immortal und seine Solokarriere bringt uns nun mit Dread Reaver sein drittes Album. Und das klingt uerst interessant.

Schon beim Opener fllt uns auf, dass sich die Musik regelrecht strubt, sich das Black Metal Gewand berzuziehen. Natrlich ist der Grundklang typisch aber besonders die Leadgitarre hmmert mit beunruhigender Kraft und Intensitt and die Kammerwand. Bei Scarred Core, dem zweiten Song, ist es dann auch bereits vorbei mit konventionellem Black Metal. Wer also mit dieser Scheibe neu zu Abbath dazukommt und klassischen Immortal-Sound erwartet hat, eckt sptestens hier an. Dies kann sowohl positiv als auch negativ aufgefasst werden. Man merkt deutlich, dass Abbath sich nicht von Genregrenzen oder Erwartungen der Szene in seinem knstlerischen Schaffen beschrnken lassen will. Sein Sound ist rotzig, ja fast punkig. Es drck viel Motrhead durch, etwas Speed Metal der 80er und ganz viel Black Metal aber eben nie genug um das Album als eben jenen abzustempeln.

Was ist es denn nun was euch auf Dread Reaver erwartet? Die vollstndig entfaltete Kreativitt von Abbath. Ganz klar im Black Metal verwurzelt aber strotzend von Einflssen aller (metallischen) Art. Gut zu erkennen am Metallica-Cover Trapped Under Ice. Schn neuinterpretiert und tatschlich eines meiner Highlights auf dem Album. Weil er es hart nach Motrhead klingen lsst.

Generell wird das aber wohl kein Album ber das man lange nach Release noch redet. Klar, fr Abbath-Fans ein feines Ding. Wer mit ihm und seiner Musik nicht vertraut ist sollte aber vor dem Kauf mehrfach reinhren. Ein gutes, erfreulich erfrischendes Album, welches aber bestimmt nicht jeden fr sich gewinnen kann.


Anspieltipp: Scarred Core, Trapped Under Ice (Metallica Cover), Dread Reaver


Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 39:00
Label: Season Of Mist
V: 25.03.2022

Tracklist

1. Acid Haze
2. Scarred Core
3. Dream Cull
4. Myrmidon
5. The Deep Unbound
6. Septentrion
7. Trapped Under Ice (Metallica cover)
8. The Book of Breath
9. Dread Reaver

Website der Band: https://abbath.bandcamp.com/

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Review: Midnight Steamer - Shakedown Cruise
Geschrieben am 26.03.2022, 13:43 von ALUCARD

Midnight Steamer - Shakedown Cruise

"What`s wrong with this Town" beschreibt die Situation die wir alle schonmal erlebt haben, zumindest denke ich das wenn ich den Text richtig verstanden hab (Texte liegen der Promo Cd leider nicht bei). Geiler Abend, man freut sich auf eine gute Band die heute auftreten soll, freut sich auf eine Menge Gleichgesinnter zum philosophieren und/oder dummlabern usw usw. Dann kommt man da hin, der Saal ist gefhlt leer weil es niemand geschafft hat seinen Hintern aufzuraffen und man fragt sich "Was stimmt mit euch nicht?".

Verpackt werden diese und hnliche Situationen in kraftvollen Heavyrock, mal bluesgetrnkt, mal benzinbetrieben. Durch den ein oder anderen Schlenker umschiffen die Nrnberger gekonnt bekannte Muster und sorgen so fr Frische und Spielfreude. Ich muss gestehen mich hatte man schon mit der Roky Erickson Verbeugung "The Rise and Fall of Roky" gewonnen, doch auch alles danach kann berzeugen. Die Stimme von Sngerin Maria hebt sich wohltuend vom Retrorock/Heavyrock Einheitsgesang ab und verleit dem eh schon guten Grundmaterial noch eine besondere Note. Der warme natrliche Klang ist Balsam fr krachgeschdigte Ohren, gbe es eine Therapiegruppe fr von Plastikklang und Standardproduktionen Geschdigte, Midnight Steamer mssten mit auf die Liste der heilende Bands.

Also, feines Teil das da als Debtalbum hereingeschippert kommt. Vielleicht ein bischen kurz, da wird es nur die kleine Hafenrundfahrt. Aber man kann ja nochmal fahren und "Shakedown Cruise" ist mir 100x lieber als Metal Cruise. Ahoi.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 34 Minuten
Label: My Redemption Records/Cargo
V: 25.02.2022

1: Shakedown Cruise/Demon
2: The Rise And Fall Of Roky
3: True Mother's Boy
4: Beat Of Boredom
5: Tokyo Rose
6: What's Wrong With This Town
7: Valley Of Circles
8: Alphamale

https://www.facebook.com/MidnightSteamerRock/



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Review: Ancient Settlers - Our Last Eclipse: The Settlers Saga...
Geschrieben am 24.03.2022, 12:33 von ALUCARD

Ancient Settlers - Our Last Eclipse-The Settlers Saga Pt. 1

Mittlerweile lese ich Promozettel gar nicht mehr, wenn dann nur im nachhinein oder wenn ich doch noch Infos brauche. Meistens steht da ja eh nur das bliche drin, "bestes Album, groundshaking, blablabla...".
Also hatte ich keine Ahnung was mich hier erwartete, vom Namen und Albumtitel her ging die Vermutung in Richtung "irgendwas mit Folk oder Blues" bis zu themenbezogenem Schwarzmetall ala Panopticum oder der letzten Wayfarer. Und dann war es....

...melodischer Deathmetal. Da htte ich gar nicht mit gerechnet, nach dem ersten "Schock" stellte ich dann schnell fest: das ist gar nicht mal so schlecht. Schn ausgewogen zwischen feinem Hrtegrad und melodischem Ohrwurmpotenzial, zwei verschiedenen Gesangstimmen, dezenter elektronischer Einsatz im Hintergrund und die genregebenden melodisch summenden Gitarren. Kann man also gut hren was die alten Siedler da fabrizieren, eine geografische Einordnung fllt schwer. Gegrndet wurde das Projekt 2020 im spanischen San Sebastian, beteiligt sind neben den naheliegenden Spaniern auch Musiker aus Portugal, Frankreich und Finnland. Gemeinsames Proben wird da schwierig, aber das muss klanglich so berzeugend gewesen sein das sie den schwedischen Produzenten und Grammygewinner Fredrik Nordstrm (At The Gates, Dark Tranquility, Obscura, Opeth....) dafr gewinnen konnten die Albumaufnahmen zu bernehmen. Erscheinen wird das Album bei Crusader Records, einem Seitenarm der australischen Golden Robot Entertainment Gruppe. Das nenne ich mal maximale Internationalitt.....

Aber zurck zur Musik, Freunde aus dem Hause Soilwork, In Flames und Co werden ihre Freude haben, ebenso alle die offen fr moderne und melodische Klnge sind. Die erste Hlfte ist saustark, ab "Library of Tears" erschpft sich das Konzept etwas da man dem Ganzen nichts neues hinzufgen kann. Hier kann man in Zukunft noch etwas Hand anlegen um das Hrerlebnis variabler zu gestalten. Im ersten Teil hatte man Gesangslinien die die Titel tragen und sofort hngenbleiben, hintenraus sind die nicht so deutlich. Die Gangshouts und der Klargesang in "Memories" sind der Versuch etwas Abwechslung reinzubringen, aber so richtig stimmig ist das dann auch nicht. "Peregrination" lsst zum Schluss nochmal aufhren, hier hat man wieder die perfekte Balance gefunden. Allerdings htte der Track nach 3:30 Minuten enden knnen, was das Gedudel danach noch soll erschliesst sich mir nicht.
Wie gesagt, die ersten fnf Titel sind feiner Stoff fr Melodeathmaniacs, der Rest verlsst sich ein bischen zu sehr auf das bewhrte Konzept. Als erstes richtiges Album der bunt zusammengewrfelten Truppe dient es definitiv als deutliches Ausrufezeichen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 54 Minuten
Label: Crusader Records
V: 01.04.2022

Tracklist:
1. Into the Depths I Ride
2. Cast in Gold
3. Our Last Eclipse
4. Jotnar Magick
5. Library of Tears
6. Silent December
7. Memories
8. The Black Rainbow
9. Peregrination

https://ancientsettlers.bandcamp.com/
https://www.ancientsettlers.es/



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Review: Feaces Christ - Gimme Morgue
Geschrieben am 24.03.2022, 10:47 von ALUCARD

Feaces Christ - Gimme Morgue

Nach dem ersten Auswurf "Eat Shit And Die" geht es jetzt mit "Gimme Morgue" ber die volle Distanz. Wir kennen alle Musik die mit "Gimme..." anfngt, von Abba ber die Stones bis hin zu ZZ Top, von A bis Z. Feaces Christ werden sich in diese prominente Riege einreihen. Nicht.

Denn wo der Normalbrger in ungelenk peinlichen Bewegungen mit der Luftgitarre zu z.B. "Gimme Shelter" rotiert, da stehen FC auf der anderen Seite des Spiegels und rotzen ihm mittelfingerzeigend ins Gesicht. Ich weiss nicht wie vertraut ihr mit "Stranger Things" seid, aber da lebt der eine Junge ja auch eine Zeitlang in dieser negativen Parallelwelt. Im musikalischen Kontext wohnen FC da und fhlen sich sauwohl.

Ich finde "Gimme Morgue" ausgewogener als das Demo. Klar gibt es immer noch die etwas sinnfreien kurzen Attacken, aber mit den Tracks in "normaler" Spiellnge zeigen die Regensburger das sie problemlos zu mehr in der Lage sind und es durchaus verstehen Tracks ber zwei Minuten hinaus kurzweilig zu gestalten. Ich mag auch den Wechsel von hysterischem und grottigem Gesang innerhalb der Titel, das habe ich jetzt vom Demo nicht so im Ohr. So macht das alles deutlich mehr Laune als das erste Lebenszeichen, die knarzigen Gitarren und das knackig bollernde Drumming sorgen entweder fr ordentlich Vorschub oder das passende Fundament wenn es mal etwas langsamer zu Werke geht. So vielfltig wie das freundliche Coverartwork ist auch die Platte.

Und das (fr mich) Beste kommt zum Schluss, "Embalmed in Vomit" (einfach mal bildlich vorstellen) ist ein fnfeinhalbmintiger Rausschmeisser mit einigen tollen Wendungen die ich den Jungs ehrlich gesagt gar nicht zugetraut htte. Aber wie sagte schon der Pathologe zur Leiche nach dem Schrotflintenschusswechsel: "Da steckt ja mehr drin als man denken knnte".

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 33 Minuten
Label: Fda Records
V: 11.03.2022

Tracklist:
01. The Goatse and the Goat
02. Fulci lives
03. Cadaverous Erection
04. Menstrual Cup
05. Rancid Romance
06. Bar Fights
07. People piss me off
08. Rest in Piss
09. Parasite
10. Two Wheels are better than Four
11. Melted to Slime
12. Video Nasty
13. Embalmed in Vomit

https://fda-records.bandcamp.com/album/gimme-morgue

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Review: Carnal Ghoul - Back From The Vault
Geschrieben am 23.03.2022, 22:15 von OliDoA

Carnal Ghoul - Back From The Vault

Im Mai 2022 erscheint also das Debut von Carnal Ghoul. Nach einem 2-Track Demo und einer EP im Jahre 2013,war es lnger ruhig um dieses Projekt, was natrlich mit anderen Bandverpflichtungen der mitwirkenden Musiker zu tun hatte. Das Album ist noch nicht erschienen und hat schon eine gewisse Geschichte vorzuweisen, leider auch mit einem sehr traurigen Aspekt. Neben der aktuellen Saitenbesetzung, Daniel Jakobi (Gitarre), Fernando Hermansa (Gitarre), Johannes Pitz (Bass), allesamt waren oder sind zudem aktiv gewesen bei Lay Down Rotten, Milking the Goatmachine bzw. Demonbreed, verstrkt durch Stefan "Husky" Hskens (ex-Desaster, ex-Sodom, Asphyx) hinter dem Schlagzeugthron, war auch ein netter Herr namens Sven "Svensson" Gro am Mikro ttig, der in der deutschen und internationalen Death Metal Szene durch seine langjhrige Prsenz bei Fleshcrawl bekannt war. Noch whrend dem Beginn der Aufnahmesession zu diesem Album, bekam Sven eine Krebsdiagnose. Die Aufnahmen wurden unterbrochen und Sven erlag dieser erschreckenden Krankheit am 11. Juni 2021. Nach Svens Willen und nach Rcksprache mit Svens Frau hat man beschlossen, die Aufnahmen fortzusetzen und den Gesang auf mehrere Snger zu verteilen.
Das Album erscheint ber das deutsche Label Supreme Chaos Records in den Varianten Vinyl, CD und Tape. Das Cover, Knstler ist mir unbekannt, von "Back From The Vault" versprht mit seiner s/w Grafik schon viel old school Feeling, was durch die Musik noch ausgebaut wird. Soundtechnisch und songwriterisch hat natrlich Schweden und im Besonderen da das alt-ehrwrdige Stockholm die Nase vorne, aber auch englischer Stoff a la Benediction, sowie eine Portion Holland in Form von asphyxischer Auswrfe sind da herauszuhren, ohne RipOffs, einfach nur herrlich diesen Stil bedienend!
Hier wird gegroovt, mal episch verschleppt und dann wieder Gas gegeben und das in elf Stcken mit einer Spielzeit von einer knappen Dreiviertelstunde. Wie erwhnt, wird jeder Song von einem anderen Grunzorgan verfeinert, eine beachtliche, fast schon who-is-who, Liste an Sngern hat sich gefunden, die hier gerne und auf eigene Kosten mitgewirkt haben (genaue Sngerliste entnehmt ihr bitte der Liste unten). Mit einem schnen, nicht zu schnellen Nackenbrecher, veredelt durch Dave Ingram, wird der Reigen erffnet und mit dem epischsten Song Nr.11 und Martin van Drunen am Mikro beendet. Kleiner Wehmutstropfen, bei letztgenanntem, wie auch bei Track 10, dem Beitrag mit Paul Speckman, sind die Gesangsaufnahmen und das Einfgen in die Musik eher suboptimal verlaufen, was das Hrerlebnis ein wenig mindert bei diesen Stcken. Erwhnenswert finde ich noch den Vocalbeitrag von Leif Jensen (ex-Dew-Scented) bei dem Liedchen "Ravenous", da seine Stimme von dem allgemein vorherrschenden Grunz- & Schreikanon des Restes der Scheibe angenehm abweicht. Mein Favorit ist das flockige "Backside of the Hatchet" mit feinstem Einstiegsriff, was ein wenig an Dismembers "Casket Garden" erinnert und bei dem Jost Kleinert (LDR, Demonbreed) den Vocalpart bernimmt.
Alles in allem eine sehr gelungene Sache, auch wenn sich durch die vielen Snger manchmal ein leichter Samplereffekt einstellt. Trotzdem, die Musik kommt aus einem Guss, ist sehr abwechslungsreich und unterhlt ber die komplette Lnge.
Zudem hat diese Geschichte das Herz am rechten Fleck, damit nochmal einen musikalischen Ehrengru auf Sven und andere Helden, wie es so schn im Text des letzten Songs heit, ertnen zu lassen!
Der Erls wird brigens der SAPV Ostalb gespendet, einer Institution die die letzten Schritte von Sven Gro begleitet hat.
Also wenn das alles nicht fr eine Kaufempfehlung reicht.....
RIP SVEN
FUCK CANCER

Wertung: 9 / 10


Gastsnger auf BACK FROM THE VAULT
1. Church Of Dead Eyes : Dave Ingram (Benediction, ex-Bolt Thrower)
2. In Cold Blood : Lenny Osterhus (Endseeker)
3. Demand You To Scream : Marc Grewe (ex-Morgoth, Insidious Disease)
4. Death By Fucking Metal : Felix Stass (Crematory, Stass)
5. Grandmaster Flesh : Ralf Hauber (Revel in Flesh, Rotpit)
6. Minion David : R. Kreft (Soulburn, Graceless)
7. Backside Of The Hatchet : Jost Kleinert (Lay Down Rotten, Demonbreed)
8. Ravenous : Leif Jensen (Dew Scented, Phantom Corporation)
9. Where Death Unfolds : Nekrovault
10. Ritual Of Cain : Paul Speckmann (Master, Deathstrike)
11. To Always Remember : Martin van Drunen (Asphyx, Rotten Casket) (For Sven...And Other Heroes)



Gesamtlnge: 41:02 Minuten
Label: Supreme Chaos Records
V: 20.05.2022

Tracklist
1. Church Of Dead Eyes
2. In Cold Blood
3. Demand You To Scream
4. Death By Fucking Metal
5. Grandmaster Flesh
6. Minion
7. Backside Of The Hatchet
8. Ravenous
9. Where Death Unfolds
10. Ritual Of Cain
11. To Always Remember (For Sven...And Other Heroes)

Website: Facebook

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Review: Cultic - Of Fire and Sorcery
Geschrieben am 23.03.2022, 10:47 von ALUCARD

Cultic - Of Fire and Sorcery

Vor dem ersten Ton war ich schon in das Coverartwork verliebt, bei der Genrebeschreibung "Death/Doom Metal, Dungeon Synth" habe ich gehofft das weniger von letzterem vertreten ist da Dungeon Synth eine Gattung ist die ich nicht verstehe. Und wenn eine Band Cultic heisst dann sollte sie bitte auch so klingen, oder? Schaffen sie das?

Ich denke schon, verschroben und kauzig ist es allemal. Als erste Assoziation kam mir zu langsam gespielte Darkthrone in den Kopf, daran hat sich seitdem auch nichts mehr gendert. Das rustikal und ritual hnlich klingen und sich sogar grsstenteils die gleichen Buchstaben teilen habe ich mir jetzt mal so zusammenkonstruiert, mir gefallen die Begriffe aber sehr im Zusammenhang mit "Of Fire and Sorcery". Das Album ist mehr Doom als Death, wabernd, reduziert und mit diversen Klangspielereien versehen die nach Kopfhrereinsatz schreien. Verbunden sind die einzelnen Titel durch Soundcollagen mit elektronischer Basis die man dann wohl dem Dungeon Synth zuschreiben kann. Strt aber nicht, durch den gleitenden bergang wird aus allen Einzelteilen ein grosses Ganzes was dann bestens funktioniert.

Und wie oben schon erwhnt, wenn ihr eine klangliche Vorstellung braucht dann stellt euch einfach vor aktuellere Darkthrone rotieren zu langsam auf eurem Plattenteller. Dazu wird das dann immer wieder von einem Soundtrack der Marke 70er Jahre Alien/Weltraum B-Movie unterbrochen, teilweise verschwimmt das auch zu etwas Neuem. Alles irgendwie verschroben, aber mit einer Menge Charme und Seele. "Of Fire and Sorcery" hat Hand und Fuss, da hat man sich Gedanken ber die Herangehensweise und die Prsentation gemacht. Msst ihr einfach mal antesten um zu verstehen was ich meine.
Ich mag die Verbindung vom rustikal finsteren Doom, frhzeitigem Blackmetal und den schrgen Soundscapes. Nur "Iron Castle Redux" ist unntig: Warum mache ich einen ber zwlf Minuten langen Titel wenn nur die ersten dreieinhalb Minuten aus Musik bestehen und dann nichts mehr kommt?

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 52 Minuten
Label: Eleventh Key
V: 22.04.2022

01. Mystical Exaltation
02. Beseech the Olden Throne
03. Weaver Deceiver
04. Potion
05. Invoking the Dragon
06. Warlock
07. Sentenced
08. The Tower
09. Leering from The Pinnacle
10. Iron Castle
11. Iron Castle Redux
Bonus Track: Iron Spider

https://cultic.bandcamp.com/album/of-fire-and-sorcery

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Review: Centinex - The Pestilence
Geschrieben am 23.03.2022, 09:55 von ALUCARD

Centinex - The Pestilence

Neue EP der Schweden, bewusst "OldSchool" gehalten. Sowohl Optik ( "We even wanted the Album Layout to remind us of the glory Days") als auch Herangehensweise ("The whole recording process was also like a blast from the past, with the whole band together in the studio catching the vibe, both when the rec-button was on and off."). Taugt das was?

Das mit dem OldSchool passt auf jeden Fall, direkt und ohne Lametta ballern die 4 Songs aus den Boxen. Auf der Cd sind es 5 Titel, die Onlinepromo hat aber nur 4 Titel. Kann man sich natrlich fragen wenn ja alles so "schn" sein soll wie frher, warum hat dann die die Cd Version einen Bonussong und das "kultige" Vinyl nicht? Msste es dann nicht eigentlich umgedreht sein?
Also vier mal Vollbedienung in Sachen Deathmetal, Sgewerkgitarren sorgen fr die ntige Melodie und den Wiedererkennungswert. Das reicht bei mir aber nicht, die Tracks schaffen es nicht sich so richtig festzusetzen und hngenzubleiben. "The Pestilence" ist insgesamt guter Stoff, zum berflieger reicht es bei mir aber nicht. Eventuell bin ich nicht alt genug um den wahren OldSchoolvibe zu spren oder nachzuempfinden, wer weiss? Etwas zu gewhnlich, etwas zu vorhersehbar und beim eingebremsten "Tremble in Fear" habe ich das Gefhl das Goregast`s "Covered in Skin" Pate gestanden hat.
Wie gesagt, alles in allem nicht schlecht was die Schweden da raushauen, aber etwas mehr Mut und Frische htte den Tracks gut gestanden.

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 18 Minuten
Label: Agonia Records
V: 01.04.2022

1. Armageddon
2. Evil is evil
3. Tremble in fear
4. Torture
5. Afraid of the light (CD bonus)

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/the-pestilence

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Review: Deathrite - Delirium
Geschrieben am 22.03.2022, 12:36 von ALUCARD

Deathrite - Delirium

Da sind die Leipziger wieder. Nach ihrem Ausflug zu Century Media erscheint die neue EP via Into Endless Chaos Records, ebenfalls in Leipzig beheimatet. Neuheitlich wrde man das wohl nachhaltig nennen, in meinen Augen ist dieser Zusammenschluss nur logisch.

Mit der letzten Platte, "Nightmares Reign", bin ich nicht so richtig glcklich geworden, der berhmte Funken wollte nicht so berspringen wie bei den Platten zuvor. ndert das "Delirium"? Ich bin mir noch unschlssig, aber die Richtung stimmt auf jeden Fall. Die ersten beiden Tracks sind "erwartbar" wenn man sie im Kontext zu allen anderen Verffentlichungen sieht. In die Kauleiste zielend, eventuell erwischt man auch die Magengrube, andere Treffer nimmt man als Beifang gerne in Kauf. Bissig wie ein tollwtiger Strassenkter springt dich "Delirium" an, hat aber auch eine feine groovige Note. "Repulsive Obsession" schliesst sich dem an und schielt ganz zaghaft Richtung Black Metal. Richtig spannend wird es mit dem Zwischenspiel "From the Edge to the Abyss", danach grbt sich "Someone to Bleed" direkt in deinen Kopf um mit "Vortex" zu explodieren. "Someone to Bleed" wickelt dich ein, wirbelt dich herum und bleibt wenig greifbar. Wie ein Boxer tnzelt es um dich herum und wartet auf die Gelegenheit zum finalen Knock-Out. Der erfolgt mit "Vortex" das mit einem Bein im Blackmetal steht und mit dem anderen bitterbse Kicks verteilt. Ich wrde mal behaupten so "schwarz" klangen die Leipziger noch nie, liegts am neuen Label das in dem Genre strker vertreten ist? Egal, es passt dennoch zu Deathrite und ist glaubhaft ins Gesamtbild eingebaut, da so eine leichte Tendenz ins schwarzmetallische schon des fteren mitschwang ist es letztendlich auch kein Fremdkrper. Erst wenn sie jetzt noch Kapuzen und Masken aufsetzen wrde ich anfangen mir Gedanken zu machen....
Das an Skinny Puppy oder Klinik erinnernde "Vicious Nights" schliesst die kurze Rundreise ab, "Sepulchral Rapture" bearbeitet wieder das Gemischtschwimmerbecken aus Deathmetal und Punk und stellt die Verbindung zum Albumeinstieg her.

Deathrite Maniacs werden das Album lieben, die schwarzen Einstrmungen stehen der Band gut. Nun kann man gespannt abwarten ob die Reise in die Dunkelheit weitergeht oder man hier die Experimentiermglichkeiten des EP Formates ausnutzte.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 24:16 Minuten
Label: Into Endless Chaos Records
V: 09.04.2022

1.Delirium
2.Repulsive Obsession
3.From the Edge to the Abyss
4.Someone to Bleed
5.Vortex
6.Vicious Nights
7.Sepulchral Rapture

https://deathrite-iec.bandcamp.com/

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Review: Lucifers Child / Mystifier - Under Satans Wrath
Geschrieben am 22.03.2022, 09:52 von ALUCARD

Lucifers Child / Mystifier - Under Satans Wrath

Zwei Gruppen mit hnlichem Hintergrund teilen sich einen Tontrger. Klingt doch nach einer guten Sache, oder? Dazu noch zwei kultige Covertracks und ein feines Artwork, schon verschmelzen Griechenland und Brasilien zu einer Einheit.

Los geht es mit Mystifier, die Brasilianer klingen berraschend handzahm. Nicht falsch verstehen, aber normalerweise ist man aus Sdamerika mehr Chaos und verpestete Schwefelluft gewhnt. Gleich der Einstieg "Death Beyond Holy Creation" ist eine Gttergabe aus der Unterwelt, beim ersten Hren htte ich diesen Track aufgrund der unterschwelligen Melancholie und hymnischen Melodiefhrung doch glatt den Griechen untergeschoben. "Under Inhumane Evil Spells" geht ruppiger zu Werke und berrascht mit einem Hauch von Obertongesang. Bei beiden Titeln fllt auf das sie nicht vergessen haben das im Wort Blackmetal auch Metal mit drin ist, immer wieder werden Fetzen klassischer Schwermetallkost eingestreut. Abgerundet vom Samael Covertrack "Worship Her" passt das Teil von vorne bis hinten.

Lucifers Child`s "Satan's Wrath" ist sofort auf Krawall gebrstet, hat aber eben dieses typisch griechische was ich schon Mystifier unterstellt hatte in seiner Aura und in den Melodien, irgendwo zwischen Sehnsucht, Erhabenheit und Stolz. Im Opener kommt das noch nicht so durch, aber "Nova Tenebris" trgt das Erbe hellenischer Schwarzmetallkunst deutlich in sich. Und wie beim brasilianischen Splitpartner macht das hier ausgewhlte Cover Sinn, wer ausser einer griechischen Truppe knnte einen Bathory Titel standesgemss umsetzen?

"Getrennt durch Kontinente, vereint in der Sache", so knnte man die Splitplatte beschreiben. Beide Partner ergnzen sich bestens so das das Album in sich komplett rund ist, Sinn macht und definitiv seine Daseinsberechtigung hat.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 32:40 Minuten
Label: Agonia Records
V: 25.03.2022

Tracklist:
I. MYSTIFIER
1. Death Beyond Holy Creation
2. Under Inhumane Evil Spells
3. Worship Her (Samael cover)
II. LUCIFER'S CHILD
4. Satan's Wrath
5. Nova Tenebris
6. Enter The Eternal Fire (Bathory cover)

https://usw.agoniarecords.com/

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Review: Immolation - Acts of God
Geschrieben am 21.03.2022, 22:33 von OliDoA

Immolation - Acts of God

Die New Yorker Band drfte jedem Death Metaller bekannt sein. Die vier Herren haben sich seit 1988 eine eigene Nische mit ihrer Musik geschaffen. Grunzmeister Ross Dolan und Saitenhexer Robert Vigna bilden seit diesen Tagen das Fundament der Truppe.
Mit "Acts of God" bekamen wir letzten Februar von ihnen Album Nr.11 geliefert und das hat es in sich, allein schon was die Spielzeit angeht. In gut 52 Minuten, aufgeteilt in 15 Tracks (darunter zwei kurze Instrumentals), bekommt man einiges frs Geld und zwar nur Killer, no Filler! Das bekannte Hausproduzentenduo Paul Orofino und Zack Ohren war auch hier wieder an den Reglern und hat eine mchtige Produktion abgeliefert, so ultrafett und finster klangen Immolation selten. Die Scheibe ist sehr abwechslungsreich, auch innerhalb der Songs gibt es ein wildes Hin und Her in Bezug auf die Tempi. Das Schlagzeugspiel von Steve Shalaty (feiert nchstes Jahr 20-jhrige Bandmitgliedschaft) ist wieder vom Feinsten, mit viel Power feuert er gewaltige Salven hinter seinem Kit ab, mal hektisch wirbelnd, mal nach vorne ballernd ohne Gnade und dann wieder im Midtempo, mehr oder minder stark verschleppt. Gerade letztere Passagen mit dem unvergleichlichen "Immo-Groove" haben es in sich und sorgen fr wohlige Rckenschauer. Mehrfach bereinander gelagerte Gitarren des Saitenduos Vigna / Bouks verleihen diesen Momenten etwas dunkel Majesttisches! ber allem thront der finstere Gesang von Ross Dolan der seine unheilvollen Botschaften in die Welt hinaus brllt. uerst kraftvoll und dabei gut akzentuiert bekommt man so berichtet von den Schandtaten die im Namen Gottes ausgefhrt wurden/werden. Der Kampf des Menschen, seiner inneren Dmonen, Engeln & Teufeln ist auch grafisch sehr gut aufgegriffen und schn durch die Coverarbeit von Eliran Kantor umgesetzt.
Wie der Kampf ausgeht, offenbart uns Lied Nr.13 welches titelgebend mit der Textzeile "Let the Darkness in" endet...
Ich hoffe man sieht diese musikalische Urgewalt, bevor sie die Dunkelheit ganz verschluckt, demnchst wieder auf deutschen Bhnen!!!

Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlnge: 52:15 Minuten
Label: Nuclear Blast
V: 18.02.2022

Tracklist
1. Abandoned
2. An Act Of God
3. The Age Of No Light
4. Noose Of Thorns
5. Shed The Light
6. Blooded
7. Overtures Of The Wicked
8. Immoral Stain
9. Incineration Procession
10. Broken Prey
11. Derelict of Spirit
12. When Halos Burn
13. Let The Darkness In
14. And The Flames Wept
15. Apostle

Website: Bandcamp

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XAVARTHAN 'Last Forgotten Memories'
Geschrieben am 14.03.2022, 21:11 von Sol Records

Xavarthan creates raw cold atmosphere with their grim black art that carries the signature of traditional Finnish underground black metal.



OUT NOW at Subterranean Promotions

>>> XAVARTHAN 'Last Forgotten Memories' Tape

Third demo on tape, Limited to 66 copies

exclusive german distribution through Sol Records / Deviant Records

Stream: XAVARTHAN 'Last Forgotten Memories'

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Blackened Death Metal assault in Weinheim
Geschrieben am 13.03.2022, 16:45 von Exorzist

 Crescent spielen zusammen mit Thron und Horresque im Caf Central in Weinheim, das wird ein dicker Blackened Death Metal Abend!

Other than performing at Dark Easter Metal Meeting next month, we are also performing in Weinheim (Germany) at Caf Central with our brothers in THRON and Horresque on Friday, 29 April! This will surely be a massive Blackened Death Metal assault!

Event: Crescent Thron Horresque Caf Central Weinheim https://www.facebook.com/events/659310685387453/

Tickets: https://cafecentral.loveyourartist.store/de/events/621f3dbbd1705a36ed921ec2

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Review: Plakkaggio - Verso La Vetta
Geschrieben am 11.03.2022, 09:35 von ALUCARD

Plakkaggio - Verso La Vetta

"New Wave Of Heavy Black Metal Oi"? So betitelt es die Band, ich denke bei der Beschreibung spontan an das letzte Output der Landsmnner von Whiskey Ritual, ein Album das einen grossen Platz in meinem Herzen hat. Dazu kommt ein Bandfoto irgendwo zwischen Kinderschminken, Immortal und Kiss. Ist das Ironie oder kann das weg? Die Erluterung "a concept about mountains and alpinism" erklrt das in meinen Augen nicht so gelungene Albumartwork, bei Bergen und Alpinismus habe ich andere Bilder vor Augen. Die Voraussetzungen waren also so lala....

Und die ersten Tne klangen anders als alles was ich mir vorgestellt hatte. Eine feine Mischung aus Punkrock und Heavymetal wird auf "Verso La Vetta" geboten, melodisch, mitsingkompatibel und mit einer Direktleitung vom Ohr ins Bein. Alle Zweifel, alles Stirnrunzeln, alles weggewischt. In Punkto Energie und Leidenschaft denke ich da an eine Vielzahl von italienischen Punkbands, der italienische Gesang transportiert die Emotionen so wie man es von Leuten aus dem Stiefelland kennt: immer etwas dramatisch, aber voller Herzblut und Begeisterung. Das in der Kreuzung mit klassischem Metal aus britischer Schule ergibt ein feuriges Gefhrt das wie gemacht ist fr die berholspur auf dem Weg in eure Herzen.

Ich mag garnix hervorheben, das Album funktioniert in voller Lnge bestens und es ist vllig egal wo man einsteigt. Wie es dann klingt wenn man den versprochenen Heavymetal mit Blackmetal und Oi kombiniert kann man in "Valhalla" nachhren, beim restlichen Albummaterial sucht man die schwarzen Spuren eher vergeblich. Macht aber nix, macht mchtig Laune was da durch die Boxen tnt.
Bei mir war "Verso La Vetta" eher Liebe auf den zweiten Blick, dafr aber eine die lange bleiben wird. Da kann ich dann auch problemlos ber die eingangs erwhnten Sorgenfaltenmomente hinwegsehen. Bichen kurz eventuell, aber lieber 10 direkte Hymnen als unntiges Fllmaterial.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 29:34 Minuten
Label: Time To Kill Records / Hellnation Music
V: 25.03.2022

01 Verso La Vetta (2:59)
02 Giorni Lontani (2:13)
03 Palaeoloxodon Antiquus (2:01)
04 Lutto (2:33)
05 Rivolta (3:28)
06 Birra In Lattina (2:42)
07 Valhalla (3:45)
08 Declino (2:45)
09 Oi! Siamo Ancora Qui (3:42)
10 Oltre La Vetta (3:25)

https://plakkaggio.bandcamp.com/album/verso-la-vetta

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METAL STUFF Vol 3: Arctic Winter - Irish House in Kaiserslautern
Geschrieben am 10.03.2022, 10:25 von UnDerTaker

metal%20stuffDie Reihe METAL Stuff im Irish House in Kaiserslautern geht am 25.03.2022 in die 3. Runde. diesmal sind folgende Bands aus der Szene dabei:

Arctic Winter ist ein Urgestein der Saarlndischen Metalszene. Der Musikstil der vier Saarlnder, bewegt sich zwischen klassischem Heavy Metal und Thrash, weist jedoch auch Einflsse aus anderen Richtungen wie beispielsweise Death- und Blackmetal auf. Diese spezielle Melange wird von der Band und ihren Fans als AW Metal bezeichnet.

Apallic Decay spielen eine Mischung aus Black/Death mit progressiven Einflssen bringt ein vielseitiges Programm auf die Bhne und trgt intensiv und nachhaltig zum Aufbau der Nackenmuskulatur bei.

Hereza wurden in Kroatien gegrndet und mittlerweile in Deutschland zuhause. Die vier Jungs aus Baden-Wrttemberg prsentieren euch knackigen Death Metal.

Ticket: 16,52 , Vorverkauf
Irish House, Eselsfrth 11, 67657 Kaiserslautern, Website

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Review: Vaina - Futue Te Ipsum
Geschrieben am 06.03.2022, 21:38 von ALUCARD

Vaina - Futue Te Ipsum

Destabilizing Black Metal? Was n das jetzt schon wieder? Ist BM nicht eh schon immer "destabilisierend", grenzenauslotend und grenzberschreitend? Egal, "Futue Te Ipsum" ist weit weg von dem was ihr alle unter Black Metal einordnen wrdet. Ich finde es sehr atmosphrisch, rituell und entspannend.

Mit Blackmetal im eigentlichen Sinne hat das Werk nix zu tun, abgesehen von der Aura und der dunklen Stimmung. Viel Elektronik, teils sehr nervs und hektisch eingesetzt. Aber dann gibt es als Gegenpol auch viele ruhige und flchige Momente zum fallenlassen und eintauchen. Mich erinnert das eher an Sachen von Skinny Puppy, MZ 412 und diversen Goth/Industrial/Metal Bands vom ussersten Rand des Mainstreams. Man muss sich auf jeden Fall drauf einlassen, Bock drauf haben und auch eine gewisse Grundliebe fr diese Art von Musik haben. Das ist gar kein Krach der auf Chaos und Zerstrung aus ist, das Grundgerst ist wie im Black Metal sehr kalt und negativ. Aber von der Herangehensweise nhert man sich dem Ganzen von einer ganz anderen Seite als eine Vielzahl von Bands.

Im Grunde ist das Album ein "Hassen oder Lieben" Ding, dazwischen gibt es nichts. In seiner Gesamtheit kann "Futue Te Ipsum" bestens funktionieren wenn man einen Weg hinein gefunden hat, der ist aber eben nicht so einfach. Muss jeder selbst antesten um herauszufinden ob das passt, ich kann das jetzt keinen einzelnen Track hervorheben da das Werk wie gesagt nur in seiner Gesamtsumme Sinn ergibt. Irgendwo Blackmetal, aber auch viel elektronisch-industrielle Klte. Doch eben diese kalten Flchen haben einen ganz besonderen Reiz wenn man damit was anfangen kann. Das teils hyperaktiv nervse Elektrodrumming wie in "Yksikuisuus" kann zur Nervenprobe werden, vor allem wenn es durch recht ruhige Begleitmusik gekontert wird die heiserer Krchzgesang berlagert. Wie hiess es doch bei Douglas: "Come in and find out".

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 60:11 Minuten
Label: Aesthetic Death
V: 04.03.2022

01. Oppenheimer Mωment
02. I1
03. Hcn
04. Yksikuisuus
05. About:Blank
06. Raping Yer Lilith
07. πυραμίς
08. --. .-. . . -.
09. Todestrieb
10. Min + Se

https://vaina.bandcamp.com/



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Review: Firn - Frostwrts
Geschrieben am 26.02.2022, 22:54 von ALUCARD

Firn - Frostwrts

Die Vorschusslorbeeren machten mich neugierig, da war die Rede davon "dass sich Firn weder lyrisch noch musikalisch dem pagan/folk-metallischen Hoch-die-Hrner-Kitsch verschrieben hat"(Khenaz/Andras,Temple of Oblivion), "dass Firns "Frostwrts" fernab von allem, was Pagan Metal heutzutage berhaupt noch bieten knnte, so authentisch ist, wie er es damals war" (Roman/Gernotshagen, Helritt) usw.. Klar, Promotexte loben immer ber den Klee hinaus, wre ja auch albern wenn das Label im Promoschrieb sagen wrde das das aktuelle Werk eher nix is. Aber die Lobhymnen diverser Szeneveteranen waren dann doch zu glaubhaft um "Frostwrts" zu ignorieren. Nicht ganz nchtern hier dann meine Zusammenfassung dazu, was definitiv nicht bedeuten soll das ich mir das Werk schntrinken musste. Sondern es soll nur eventuelle Rechtschreib- oder Logikfehler entschuldigen.....

Und ich htte es mir soooo einfach machen knnen. Nach dem ersten Durchlauf war ich doch enttuscht und /oder die Erwartungshaltung zu hoch. Es war nicht erwartete berhammer paganer Tonkunst den ich mir erhofft hatte nach dem lesen des Waschzettels, nix blieb hngen, nix animierte zum weiterhren. Aber irgendwas war da dann doch...
Und so kam es zu weiteren Durchlufen, was haben die anderen gehrt was ich nicht gehrt habe? Und die Magie der Scheibe kam zum tragen, Stck fr Stck eroberte sie mein Herz. Die Titel setzten sich fest und erwuchsen zu Hymnen die ich nicht mehr aus dem Ohr bekam. Wer das erfassen mchte der mge bei "Urkraft" reinhren, ein Stck Musik das fr mich das ganze Album wiederspiegelt. Paganmetal wie er sein soll, ohne peinliche Momente, ehrlich, glaubhaft, erhaben und stolz. Das gilt brigens fr das ganze Album, ich mchte hier nicht diesen einzelnen Titel hervorheben sondern nur einen Einstieg bieten.

Wackendorf, Metgeplnkel, all dies hat in der Welt von Firn keine Bedeutung. Selten kam mir ein Werk zu Ohren das die Sache so breitgefchert und doch genretreu zu Klngen formte. Anfangs hatte ich noch Probleme mit dem etwas zu knstlich klingenden Schlagzeugsound wenn es mal etwas schneller zu Werke ging, mittlerweile muss ich sagen das mich das gar nicht mehr strt.
Leider lag mir das Werk nur als digitaler Download zur Verfgung, gerne htte ich die Texte selbst gelesen. Der Gesang ist zwar zum grssten Teil gut verstndlich, aber selbst lesen ist dann doch noch etwas anderes. Zum Beispiel bei "Sonnenrad" htte mich der Text dazu interessiert. Den das Sonnenrad wurde durch die Nazis missbraucht, aber es ist auch als Feuerrad bekannt, als Brauch bei dem ein, wie der Name ja auch sagt, ein brennendes Rad einen Hgel hinabgerollt wird. Somit wrde ich einfach gerne wissen von welcher Seite aus sich der Titel dem "Sonnenrad" widmet oder ob es noch eine andere Sichtweise gibt.
Ihr merkt schon, "Frostwrts" kann ein sehr tiefgehendes Werk sein wenn man sich ihm hingibt. Ein Werk das mehr sein kann als nur blosse Musik, ein Werk das neue Wege aufzeigt und nach weiterer Beschftigung verlangt wenn man den dazu bereit ist. Musikalisch ist es ber jeden Zweifel erhaben auch wenn es wie bei mir etwas Zeit braucht um die Grsse zu erfassen. Aber dann lsst es einen nicht mehr los und hat das Zeug zu einem zuknftigen Meilenstein im Paganmetal.

9 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 61 Minuten
Label: Einheit Produktionen / Schattenpfade
V: 25.02.2022

1.Frostwrts 09:45
2.Urkraft 08:17
3.Wo die Winde thronen 07:50
4.Sonnenrad 08:30
5.Menhir 09:12
6.Vater Berg 09:09
7.Firn 08:32

https://firn1.bandcamp.com/album/frostw-rts



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Review: Rotten Casket - First Nail in the Casket
Geschrieben am 20.02.2022, 13:58 von ALUCARD

Rotten Casket - First Nail in the Casket

Van Drunen, Husky Hskens, Yorck Segatz, allein bei dieser Besetzung war eigentlich schon klar das das hier kein Mist ist. Vervollstndigt von Grndungsmitglied Bergesson an der zweiten Gitarre und Patrick van der Breek (Disabuse/Born Infected) nimmt der Rotten Casket richtig Fahrt auf, schaut man sich das Albumcover an dann drfte endgltig Klarheit darber herrschen woher hier der Wind weht.

Und die beiden, ich nenne sie mal prominentesten, Mitglieder Husky & van Drunen sind auch die die man im Soundbild gleich deutlich wahrnimmt. Prgend nehmen sie die Position der ersten Sturmtruppe an, der Rest der Mannschaft folgt aber direkt im Anschluss. Griffige Riffs begleiten den faulig abgehangenen Deathmetal aus seinem Verlies, das van Drunen`sche Geheul klingt wieder allerfeinst. Dieses 4 Track Inferno soll als Appetizer fr das Album dienen, vergleicht man die ersten Gehversuche der Band (noch in anderer Besetzung) dann hat die neue Mannschaft dem ganzen einen ordentlich Qualittsschub verliehen.

Der laut Band "Simple Rotten Death Metal" verfehlt seine Wirkung in keinem Fall, auch wenn man in diesem Bereich keine Einzelstellung hat. Will man aber wahrscheinlich auch garnicht, lieber gekonnt auf die zwlf als verschwurbelt am Hrer vorbei. Diese vier Ngel im Sarg sitzen przise, im Kurzzeitformat funktioniert das Teil bestens. Bleibt abzuwarten ob man es auch schafft diese Energie im Albumformat spannend und unterhaltsam zu prsentieren. Dann steht dem Erfolg dieser deutsch-niederlndischen Freundschaft nichts im Wege.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 18:25 Minuten
Label: Supreme Chaos Records
V: 11.02.2022

1. Covid-119
2. Caskets on Wheels
3. Bonetomb Residents
4. Coffin Birth

https://scrmetal.bandcamp.com/album/first-nail-in-the-casket

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Rotten Casket
Geschrieben am 10.02.2022, 11:44 von ALUCARD

Martin van Drunen als Snger, Stefan "Husky" Hskens als Schlagzeuger, Sodoms Yorck Segatz an der Gitarre, Patrick van der Breek (Disabuse/Born Infected) am Bass und das Grndungsmitglied Frank Bergesson an der zweiten Gitarre: Was soll da schiefgehen?



Rotten Casket schicken als Vorboten zum ersten vollen Album die EP First Nail In The Casket voraus.
Hier antesten: https://rottencasket.bandcamp.com/

Bass [Bassuka] Patrick Van Der Beek
Drums [Coffinshaker] Stefan "Husky" Hskens
Guitar [HM2 Chainsaw] Frank Bergesson
Guitar [HM2 Chainsaw)-Yorck Segatz(son)
Vocals [Vokills] Martin Van Drunen



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Review: Amorphis - Halo
Geschrieben am 09.02.2022, 10:32 von ALUCARD

Amorphis - Halo

Die finnischen Edelmetaller sind wieder da und rufen mit ihrem 14. Album laut "Hallo". Ach so, nee, "Halo". Ziemlich vermessen sich gleich einen Heiligenschein aufzusetzen, aber wer kann der kann. Wobei, ich habe noch eine interessante Erklrung zum Wort via Wiki gefunden: "Das Wort Halo ist aus dem Mittellatein entlehnt worden, wo halō aus dem Akkusativ des seltenen lateinischen Wortes halōs entstanden ist (Der normale lateinische Ausdruck ist corona.). Irgendwoher kenne ich das Wort Corona.....

Album Nummer 14, same Procedure as every Time? Nein, nicht ganz. Aber grundstzlich machen sie da weiter wo das letzte Album aufgehrt hat, aber es wurde auch an den weltberhmten Stellschrauben gedreht damit keine Kopie vom Vorgnger entsteht.
Man muss "Halo" ein paar mal hren um reinzukommen, die vielen kleinen Elemente die mit verbastelt wurden brauchen etwas Aufmerksamkeit um das Gesamtbild rund zu machen. Der Opener "Northwards" ist mir als Einstieg zu viel des guten: Man kommt gut rein, dann zerfasert das aber durch Klargesang (den der Titel meiner Meinung nach gar nicht gebraucht htte), folkig melodisches das nach "Elegy" klingt, nochmals Klargesang und Choreinsprengsel. Weniger ist manchmal mehr, hier wre das angebracht.
Mit dem Klargesang habe ich so meine Probleme, er klingt stellenweise doch arg bemht bzw. ist mir eine Spur zu sauber und ordentlich. Klar dient er als Kontrast zum Growlgesang, aber eventuell sollte man das mal jemand anderen probieren lassen oder als Gegenpart einen Growlgesang bringen der eine andere Stimmlage hat. Aber das zieht sich nicht durch das ganze Album, in "On the dark Waters" ist das Wechselspiel sehr gut gelungen. Durch das anschliessende "The Moon" verliert man zwar etwas an Fahrt, "Windmane" gleicht das aber wieder aus.
Mein persnlicher Favorit ist aktuell "Seven Roads come together", da passt einfach alles. Leicht folkig melodisch, gesunder Hrtegrad, schnes Wechselspiel aus Growl- und Klargesang. Das wre mein perfekter Albumopener gewesen...

Manchmal kommen sie wieder: Die Sitar ist wieder zu hren, das Instrument das auch auf "Elegy" zu hren war. Und was soll ich sagen, auch 2022 passt diese noch bestens ins Soundbild der Finnen. Man knnte fast sagen das sich hier ein Kreis schliesst, den sogesehen war das 96er Ausnahmewerk ja der Richtungsgeber fr den Weg den man bis heute beschreitet.

"My Name Is Night" htte ich nicht mehr gebraucht, die Zuckergussballade passt einfach nicht um das gesamte Album abzuschliessen. Ein ordentlicher Rausschmeisser im Style von "On the dark Waters" oder "Seven Roads come together" htte mehr Sinn gemacht.
Ansonsten wieder ein gelungen Album, Hut ab vor so viel Standhaftigkeit. 14 Alben muss auch erstmal eine Band schaffen und das man dann immer noch Relevanz hat ntigt Respekt ab. Und wenn man bedenkt was fr Irrungen und Wirrungen die Band in ihrer langen Geschichte zu durchschiffen hatte dann ist es schon erstaunlich das sie immer noch so kraftvoll und ausdauernd klasse Material abliefern. Man kann ja mal berlegen welche Bands aus dem Grndungsjahr 1990 noch aktiv sind und/oder noch Aussagekraft haben.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 55:38 Minuten
Label: Atomic Fire
V: 11.02.22

01. Northwards
02. On The Dark Waters
03. The Moon
04. Windmane
05. A New Land
06. When The Gods Came
07. Seven Roads Come Together
08. War
09. Halo
10. The Wolf
11. My Name Is Night

https://amorphis.net/

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Hangman`s Chair / Doom Metal aus Frankreich
Geschrieben am 06.02.2022, 12:03 von ALUCARD

Bei Bandcamp steht was von "Cold Doom", das trifft es ganz gut.
Mich begeistert grad der "luftige" Sound, gar nicht so zh und schwer wie im Doom gewohnt. Und das die Titel nicht in sich selbst festgefahren sind, es passiert immer irgendwie was, die Titel sind stehts in Bewegung. On Top noch der melancholisch hoffnungslose Gesang.

Anspieltip: "Cold & Distant" vom kommenden "A Loner" (tolles Wortspiel) Album.
https://hangmanschair.bandcamp.com/track/cold-distant-2

oder

"04/09/16" vom 2018er "Banlieue Triste" Album
https://www.youtube.com/watch?v=NMpBCFGu2Ag

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Heidelberg Deathfest 2022
Geschrieben am 02.02.2022, 17:54 von Slaypultura




Hey Deathbangerz!

Wir geben die Hoffnung nicht auf, dieses Jahr endlich mit dem Heidelberg Deathfest am Start sein zu knnen. Natrlich kann im Moment noch Niemand sagen, wie es mit der Pandemie weitergeht. Drfen Veranstaltungen im Mrz berhaupt stattfinden? Wenn ja, mit welcher Kapazitt? Gibt es eine Maskenpflicht? Drfen Bands und Besucher aus dem Ausland ohne Probleme einreisen? Wir werden es erst in ein paar Wochen sicher wissen. Sollte es erneut zu einer Verschiebung kommen, wird das neue Datum der 18.03.2023 werden.
Wir freuen uns, dass fr 2022 nahezu alle Bands wieder am Start sind! Angefhrt wird das Feld von den Bolt-Thrower-Erben MEMORIAM. Dazu kommen PESTILENCE mit einem Special Set. Auch die Urvter des Death-Metal MASTER um Paul Speckmann sind mit dabei. Weitere Hhepunkte werden sicherlich Disbelief, Gutalax und viele weitere Bands mehr.
Natrlich wird auch wieder fr ein ordentliches Rahmenprogramm gesorgt. Es wird erneut einen (Death)-Metal-Markt geben, eine Chill-Out Lounge und eine Food-Area.
Neben weiteren berraschungen wird es natrlich auch wieder die offiziellen Festival-T-Shirts geben. Diese werden dann am Merch-Stand erhltlich sein und knnen demnchst hier vorbestellt werden.
Seid dabei, wenn es wieder Laut wird in Heidelberg und wir zum vielleicht schnsten Indoor-Death-Metal-Event Deutschlands einladen!

Einlass 12.30 Uhr, Beginn 13.00 Uhr
VVK 42,00 (zzgl. Gebhren) / AK 55,00
Vorverkauf unter:
New Evil Music
Reservix


BANDINFOS:
Birdflesh (SWE, Thrashing Grindcore) - https://www.facebook.com/birdfle....d]https
Blood (Deathgrind) - https://www.facebook.com/blood.de
Deadborn (Death Metal) - https://www.facebook.com/deadborn666
Disbelief (Death Metal) - https://www.facebook.com/disbelief.official/
Gutalax (CZ, Goregrind) - https://www.facebook.com/gutalax.band
Horresque (Blackened Death Metal) - https://www.facebook.com/Horresque
Infected Inzestor (Thrashing Deathgrind) - https://www.facebook.com/infectedinzestor
Master (CZ, Old School Death Metal) - https://www.facebook.com/TheRealMasterofficial
Memoriam (UK, Old School Death Metal) - https://www.facebook.com/Memoriam2016
Misanthropia (NL, Blackend Death Metal) - https://www.facebook.com/666misanthropia
Pestilence (NL, Progressive Death Metal) - https://www.facebook.com/Pestilenceofficial
Severe Torture (NL, Brutal Death Metal) - https://www.facebook.com/severetorture

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Review: Vorga - Striving Toward Oblivion
Geschrieben am 01.02.2022, 18:19 von Nabu

Vorga Striving Toward Oblivion

Das Black Metal unfassbar vielfltig ist drfte niemandem fremd sein. Da Tod, Leid, Krieg und Hass bei vielen Bands in den Lyrics tief verwurzelt sind wundert es auch keinen, dass sich viele der Kriegsthematik widmen. Vorga gehrt da allerdings nicht dazu. Warum ich trotzdem damit anfange? Ganz einfach: whrend gewisse Bands so klingen als wrde man intensive Kampfhandlungen verfeindeter Panzerdivisionen miterleben, erinnert der Klang anderer Bands eher an die Atmosphre, die herrscht, wenn der gezeichnete und gebrochene berlebende von seinen Erinnerungen aus dem Krieg erzhlt. Und nun sind wir voll bei der deutschen Band die mit Striving Towards Oblivion ihr Debtalbum prsentiert.

Fr alle die jetzt nicht ganz verstanden haben was ich meine, das Ganze nochmal angenehm kurz verpackt: Vorga spielen unfassbar atmosphrischen und bedrckenden Black Metal, der aber zu keiner Zeit Kraft einbsst. Wenn andere Genrevertreter akkustische Phasen oder gar cleanen Gesang nutzen, nimmt Vorga bestenfalls etwas Tempo raus drckt aber ordentlich weiter. Gutes Beispiel dafr ist der Song Comet. Nicht der klassische Blastbeat und zeitweise sehr gemchliches Riffing aber dennoch kraftvoll ohne Ende.

Bei Striving Towards Oblivion sollte man sich aber nicht zu sehr auf einzelne Songs konzentrieren. Viel mehr funktioniert das Album als Ganzes. Klar, dies kann durchaus auch als negativ empfunden werden. Hier funktioniert es aber mal wieder ganz ausgezeichnet. Hier handelt es sich um eine Platte, die man sich am besten bewusst, mit einem schnen Getrnk nach Wahl, mit vollem Fokus zu Gemte fhrt. Am liebsten natrlich live, aber das ist ja so ne Sache im Moment. Striving Towards Oblivion wrde mit Sicherheit auch im Hintergrund funktionieren nur geht da halt einiges verloren.

Also, Freunde von schnrkellosem Baller-Atmo, hrt mal rein. Nicht das abwechslungsreichste und vielleicht auch nicht das innovativste Album der letzten Jahre, aber es muss auch nicht stndig alles neu erfunden werden. Gebt dem Album eine Chance. Es lohnt sich!


Anspieltipp: Comet, Last Transmission, Death Manifesting


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:48
Label: Transcending Obscurity
V: 04.02.2022

Tracklist

1. Starless Sky
2. Comet
3. Disgust
4. Stars My Destination
5. Last Transmission
6. Fool's Paradise
7. Taken
8. Death Manifesting


Website der Band: https://vorga.bandcamp.com/



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Faceless Entity - The Great Anguish of Rapture
Geschrieben am 29.01.2022, 17:19 von ALUCARD



Die niederlndischen Black Metaller Faceless Entity verffentlichen im April ihr neues Album, einen sehr intensiven ersten track gibt es jetzt schon zu hren.

Testet "Decaying Banners of Existence" am besten ber Kopfhrer in einem abgedunkelten Raum an, in voller Lnge. Ich find das Teil grossartig, der Aufbau der Geschwindigkeit und Intensitt mit den teils krassen Stimmen hat was sehr finsteres und bedrckendes.

https://facelessentity.bandcamp.com/album/the-great-anguish-of-rapture

Dann darf man sich gerne noch frherem, sehr rauhem Material der Truppe widmen.

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Review: Deathcult - Of Soil Unearthed
Geschrieben am 27.01.2022, 13:49 von OliDoA

Deathcult - Of Soil Unearthed

Die Schweizer Band erblickte 2010 das Dunkel der Nacht und grbt nun, nach Demo, EP, erstem Album (2016) und einem Splitbeitrag, in Anspielung auf den Albumtitel, die zweite Langrille aus der modrigen Erde die nur so vor End80er, Neu90er Tod zum Himmel stinkt. Natrlich im positivem Sinne gemeint, verpacken die vier Gesellen aus Zrich ihre Ergsse in einem sehr passend rudigen Soundgewand, das trotzdem die einzelnen Akteure noch deutlich genug hervorbringt. Wobei die Stimme etwas in den Hintergrund gemischt ist, was mich persnlich nicht so sehr strt, da mir die zwar recht abwechslungsreiche Stimme von Herrn S. Phoberos (der zeitgleich auch die vier dicken Saiten bedient) die zwischen Gekeife, zartem Gegrunze und Schreien hin und her pendelt irgendwie nicht so reinluft, aber wie immer alles Geschmacksache. Dieser kleine persnliche Abstrich verringert aber nicht das Hrvergngen und so konzentriere ich mich auf die musikalische Darbietung der anderen drei Mitmusiker. Bis kurz vor den Aufnahmen zum Erstling "Beasts of Faith" war mit KzR, wie er sich heute nennt, ein aktuelles Mitglied von Blzer Teil der "todeskultigen" Combo. Parallelen finden sich auch heute im Sound der beiden Bands. Deathcult geben acht Tracks in einer knappen Dreiviertelstunde zum Besten und haben von doomigen Passagen bis zum knppeligen Death Metal alle Speedskalenbereiche abgedeckt. Es wechselt auch sehr songdienlich in den einzelnen Stcken. Am besten gefallen sie mir, wenn der Fu vom Gaspedal runtergenommen wird und man Eiter & Gedrm Riffs in Chris Reifertscher Manier aus dem Handgelenk schttelt. Man hre nur "Swine of Oblivion" und wenn die schrgen Trillergitarren einsetzen, wei wohl jeder der sich nur ein wenig mit AUTOPSY beschftigt hat, was ich meine. Auch die "andere" Band bei der der Herr in ihrer Frhphase mal die Felle verdroschen hat, hier ist natrlich von DEATH die Rede, sind ein hrbarer Einfluss der Eidgenossen, jedoch immer mit der Konzentration auf die Roh- und Rauhheit der einzelnen Stcke. Die ein oder andere Sologitarrenmelodie verrt auch den Blick nach Stockholm, alles aber im Sinne des erkennbaren Stils ohne abkupfern und mit genug eigener musikalischer Identitt. Eine ordentliche Leistung und wahrscheinlich kann sich die Band kompositorisch auch noch steigern.
Das Cover finde ich zudem auch noch sehr ansprechend, mir scheint so, als wrde sich im bermalten Hintergrund John Martins schon hufiger in der Szene benutztes Kultgemlde "Le Pandemonium" befinden. Die sogenannte "old school Fraktion" sollte da definitiv mal ein Ohr riskieren.....

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 44:38 Minuten
Label: Invictus Productions
V: 28.01.2022

Tracklist
1 Iron Beclawed Rules The Divine 2:56
2 On Primal Wings 8:00
3 Doxology And Putrescence 4:08
4 Trepanation Rites 5:15
5 Black Vapour Coagulation 7:01
6 Swine Of Oblivion 6:02
7 Funeral Trance 4:42
8 Alastor 6:35

Website: Facebook



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Review: Imparity / Les Mmoires Fall - Dying Dreams
Geschrieben am 26.01.2022, 12:00 von ALUCARD

Imparity / Les Mmoires Fall - Dying Dreams

Zwei Bands unterschiedlichster Herkunft, aber ein gemeinsamer musikalischer Nenner: Klingt nach einer guten Idee fr ein Splitalbum. Dachten sich auch die deutschstmmigen Imparity und holten die brasilianischen Les Mmoires Fall mit an Bord.

Beide haben sich dem Gothicmetal verschrieben, es geht auch mal in Richtung Doommetal. Was beide noch eint und wahrscheinlich die Gemter spaltet ist der weibliche Gesang, da braucht man ein Ohr fr. Es ist jetzt nicht so schlimm wie bei den blichen Vertretern aus dem Trllerelsengenre (haben da eigentlich noch welche berlebt aus dem einstigen Hype?), aber der teils hohe Gesang ist Geschmackssache. Da muss ich gleich sagen das die Brasilianer das besser gelst haben, hier steht der Gesang nicht so im Vordergrund, sprich er ist im Gesamtbild nicht so berprsent. Beim Teil von Imparity dachte ich mir an der ein oder anderen Stelle schon: Hier wre weniger mehr gewesen.

Klanglich klingen beide etwas alt. Aber in gut, der Sound orientiert sich an der bodenstndigen Phase des Gothicmetals und hat immer noch Metal als Fundament. Kein glattpolierter Kram, man knnte fast denken das die ein oder andere Combo von einst so im Proberaum geklungen haben muss bevor das Glattmacher&Gleichmacher Tool im Aufnahmeprozess zum Einsatz kam.

Stellenweise wird der Elfengesang noch von mnnlichen Growls gekontert, aber wie gesagt nur teilweise. Finde ich gut das man hier nicht das bekannte "Beauty & Beast" Schema stur durchgezogen hat sondern wirklich drauf geachtet hat das sparsam einzusetzen. Auch dieses Wechselspiel haben LMF in meinen Augen und Ohren besser gelst und gehen fr mich, wenn man so mchte, als Gewinner der Split hervor.
Die Brasilianer sind fr mich einfach spannender und trotz der Veranlagung an frhere Klnge frischer und lebendiger. Das dudelige "Curved Path" htte ich nicht gebraucht, dafr lieber noch einen metallischeren Track mehr. Kurzzeitig geht der ja, aber auf die Lnge von ber fnf Minuten passiert einfach zu wenig. Das da mehr geht haben sie ja vorher bewiesen.
Imparity will ich aber nicht vergessen, kommen fr mich wie gesagt nach Les Mmoires Fall. Mir fehlt etwas die zndende Idee, zum Beispiel das an Black Sabbath erinnernde Riff in "Trapped in Wealth" tnt zwar ganz gut, reicht aber auch nicht ber die ganze Lnge. Im Grunde genommen alles gut soweit, aber ich htte gern mehr Variabilitt und Vitalitt.

Als Vorstellrunde im Sinne von "Wer wir sind, was wir machen" funktioniert diese Platte bestens, wer ein Ohr fr Bands wie Lacuna Coil, Theatre of Tragedy und Co hat der darf hier gerne mal ein Ohr riskieren. Das Ganze ist schon im September 2021 erschienen, das Review kommt jetzt erst da der neu gegrndete Seitenarm vom Schattenpfade Label, Lichtpfade, das Splitalbum als erste Verffentlichung auf Vinyl rausbringt.

6, 5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 36:33 Minuten
Label: Schattenpfade (Lichtpfade)
V: 07.09.2021

Tracklist Seite A:
1. Imparity Hate in the Name of God
2. Imparity Trapped in Wealth (2021)
3. Imparity Dying Dreams
Tracklist Seite B (To Kill):
4. Les Mmoires Fall Tears (feat. Cimone Tavares)
5. Les Mmoires Fall Whinnings (feat. Naimi Stephanie)
6. Les Mmoires Fall Curved Path

https://imparity.bandcamp.com/
https://lesmemoiresfall.bandcamp.com/
https://www.schattenpfade.de/store....plit-lp

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Horror inspirierte Extreme Metaller VORAATH
Geschrieben am 26.01.2022, 11:45 von UnDerTaker

voraathIm September 2021 kamen Voraath, bestehend aus Brad Parris (Nile) am Mikro und Gitarre, Joshua Nassaru Ward (Xael, Rapheumets Well) an den Drums, Gesang und Keyboard, sowie Paul McBride (Implosive Disgorgence, Sweet Blood) am Bass, und den beiden Gitarristen Daniel Presnell und Tylor Kohl, zusammen um Material fr ihre Band zu schreiben.
We wanted to explore even further integrating science fantasy, soundscapes, and metal. This will be something new bringing together emotional yet brutal music and science fantasy so we hope to appeal to both metal enthusiasts as well as those who appreciate the lore of the music. so die Band.
Nun ist, neben der bereits verffentlichten Single "Siren Head", die neue Single "The Barrens" am Start. Checkt das Teil unten an.
Picture a dystopian Earth around the year 2136 and more than 80 percent of the world's population disappeared after the arrival of an alien species. The music follows a group of mercenaries employed by The Eos Corporation to locate and retrieve something referred to as "the nexus key" in which they run into some complicated and dangerous resistance. Since the arrival of the "Cosmic Architects" strange creatures now roam the dystopian planet. The music is meant to portray the dire and odd environment in which the story unfolds.

Bandwebsite: Facebook



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Morbide Klnge I
Geschrieben am 23.01.2022, 13:56 von Slaypultura



ZUM THEMA CORONA: leider ist jetzt noch nicht abzusehen, wie die Lage im Mai sein wird, aber wir vermuten stark, dass das Konzert unter 2G+ stattfinden wird, eine Maskenpflicht wird es aber nicht geben! Die Infos werden angepasst, sobald wir etwas Konkreteres sagen knnen!


Freitag, 13.05.2022
Mitternachtsgasse 8
55116 Mainz

https://www.facebook.com/M8-Liveclub-185292274826931/
https://www.m8-mainz.de/
Eintritt: 7-10
Einlass: 20 Uhr


21 Uhr
era (atmosphrischer Black Metal aus Mnsterland)
https://www.facebook.com/aeeraband/
https://www.youtube.com/watch?v=a-DVf2yBCNU&t
https://aeera.bandcamp.com/

22 Uhr
Horresque (Blackened Death Metal aus Mainz)
https://www.facebook.com/Horresque/
https://www.youtube.com/watch?v=TxxwuhORPbs&t
https://horresque.bandcamp.com/

23 Uhr
Der rote Milan (Black Metal aus Trier)
https://www.facebook.com/derrotemilan/
https://www.youtube.com/watch?v=5B1pQCgeNes&t
https://derrotemilan.bandcamp.com

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Review: Silent Leges Inter Arma - Ad Plures Ire
Geschrieben am 16.01.2022, 20:57 von UnDerTaker

Silent Leges Inter Arma - Ad Plures Ire

Nachdem sich Silent Leges Inter Arma 10 Jahre Zeit genommen haben, um ihr zweites Album aufzunehmen, sollte man sich auf etwas Groes einstellen.
Das Duo aus Rostock beschreibt ihren Stil als Black Metal, fr mich wre die Bezeichnung Extreme Metal angebrachter, da hier Musikstile von Death-, Black- und Heavy-Metal zusammenkommen. Gerade die langsamen Stcke erinnern vom Gesang und Musikstil teilweise an Paradise Lost.
Der Bandname ist dem latinischen entliehen und bedeutet Im Waffenlrm schweigen die Gesetze. Ebenso ist der Albumtitel Ad plures ire aus dem latinischen und bedeutet zu den Vielen gehen, die Redewendung, mit der die Rmer das Sterben umschrieben. Mit dem neuen Album taucht die Band nach ihren Worten tief in das Gilgamesch-Epos ein, welches eine uralte Gruppe literarischer Werke aus dem babylonischen Raum ist.
Das in Eigenproduktion hergestellte Werk lsst sofort nach dem dezenten Start aufhorchen: Extrem tiefer Gesang, fesselnde Melodien getrieben von den Gitarren, dazu werden Atmosphre und Spannungsbgen gekonnt aufgebaut. Das abwechslungsreiche Drumming berzeugt und verwendet in positiver Weise auch die tiefen Toms, was den Songs Tiefe verleiht. Starker Sound und tadellose Musiker runden die Aufnahme ab.
So prescht der Opener The Way of all Flesh zunchst im Uptempo stark nach vorne, dennoch melodisch und mit prgnanten Gitarrenleads zum Ende hin. hnlich geht es mit Mourning weiter, hier gibt es zustzlich cleane Gitarreneinsprengsel. Das Ganze ist sehr atmosphrisch und baut zum Ende mit den geilen Gitarrenriffs ordentlich Spannung auf.
Ups, was ist denn das? Der nchste Song Irkalla ist ein akustisches Gitarrenstck, was unaufgeregt, mit schnen Melodien rberkommt ohne dabei zu nerven.
Mit The End of the Way und 10:37 Minuten folgt der lngste Track der Scheibe. Ein erhabener Song, ber weite Strecken im Midtempo gespielt, zum Ende hin steigt die Spannung und die Geschwindigkeit. To Last Forever klingt hnlich, kann aber nicht so berzeugen.
Das nun Folgende To Last Forever Reprise fllt erneut komplett aus dem Rahmen. Denn hier handelt es sich um eine Klavierstck und erinnert an Comptine d'un autre t von Yann Tiersen, bekannt aus dem Film Fr Amlie. Dieser Song wurde nicht von der Band selbst, sondern von Wlad beigesteuert. Bei einer Spielzeit von mehr als 45 Minuten ist solch ein Ausflug in andere Gefilde erlaubt.
Descent to Hell geht wieder in die Richtung der beiden ersten Tracks. Melodisch zwischen Mid- und Uptempo wechselnd, mal stampfend, mal treibend. Dennoch zieht er etwas an mir vorbei und bleibt nicht so richtig im Ohr hngen. Erwhnenswert hier erneut die Klavierarbeit am Schluss des Songs, welche wieder von Wlad gespielt wurde.
Ein starkes Album, welches man sich gerne mehrmals anhren wird.

S:L:I:A hat das Album im brigen auch selbst aufgenommen, gemischt und gemastert. Dabei hat man Ad Plures Ire einen glasklaren, fast schon bombastisch klingenden Sound verpasst. Sehr gute Arbeit!
Das mir vorliegende Digipack ist aufwendig gestaltet, was sich vor allem bei den Zeichnungen im Innenteil zeigt. Das Cover selbst ist nicht ganz so stark geworden.
Wer noch mit seiner Kaufentscheidung schwankt, der kann sich das komplette Album auf Youtube anhren.

Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 45:39 Minuten
Label: Eigenvertrieb
V: 14.01.2022

Tracklist
1. The Way of all Flesh
2. Mourning
3. Irkalla
4. The End of the Way
5. To Last Forever
6. To Last Forever Reprise
7. Descent to Hell

Website: Bandcamp



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Review: Ereb Altor - Vargtimman
Geschrieben am 13.01.2022, 20:02 von Nabu

Ereb Altor - Vargtimman

Wenn man ein Gefhl oder besser noch ein Konzept in eine Band umwandeln knnte wre Ereb Altor zweifelsfrei die klassische Wikingerromantik. Dies hat Vor- und Nachteile. Zum einen ist die Musik in der Regel sehr vertrumt, melodis, und erinnert doch stark an die spteren Werke von Bathory. Zum anderen ist es aber vielen Viking und Pagan Metal Fans dann auch einfach zu pomps, zu vertrumt, zu weich und alles in allem auch nicht abwechslungsreich genug. Den Ereb Altor erkennt man immer auf Anhieb was ebenfalls ein zweischneidiges Schwert ist.

So ist es nicht weiter verwunderlich, dass mein erster Gedanke beim Hren von Vargtimman folgendes war: Ah, Ereb Altor. Wie immer. Wie man es kennt und mag. Oder eben nicht.. Beschreibt den Opener einwandfrei. Wie gewohnt schne Melodien, cleaner Gesang und eine leicht vertrumte und doch krftige Stimmung im Song.

Vargtimman zieht dann bereits etwas an und schiebt die musikalische Grundstimmung etwas mehr in Richtung Black Metal. Dies wollte ich als groen Twist verkaufen und die Band dafr anpreisen, dass sie auch ordentlich brettern kann denn sptestens mit Rise oft he Destroyer wird ordentlich abgeholzt. Nun muss man aber dazu sagen, dass ich die letzten Alben der Band allesamt verpasst habe und mir erst beim Schreiben bewusst war, dass sich diese Tendenz schon da nicht nur gezeigt, sondern auch gefestigt hat.

Das ndert aber nichts an der Tatsache, dass die Band dem Album damit sehr viel mehr Tiefe gibt als ich es aufgrund meiner vergangenen Erfahrung erwartet htte. Entstanden ist ein sehr starker Tontrger der unfassbar viele Aspekte des Metal abdeckt und seine sanfte, vertrumte Seite wunderbar mit seiner kalten, aggressiven Hlle einpackt und dabei als Gesammtkonzept wunderbar funktioniert. Fans: kaufen! Alle anderen mindestens reinhren!



Anspieltipp: Fenris, Rise of the Destroyer, Heimdals Horn


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 42:26
Label: Hammerheart Records
V: 14.01.2022

Tracklist

1. I Have the Sky
2. Vargtimman
3. Fenris 05:47
4. Rise of the Destroyer
5. Alvablot
6. Den dighra dden
7. Ner i mrkret
8. Heimdals Horn


Website der Band: https://erebaltor.bandcamp.com/

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Review: Rabid Dogs - Black Cowslip
Geschrieben am 12.01.2022, 11:43 von ALUCARD

Rabid Dogs - Black Cowslip

Tollwtige Hunde mit schwarzen Kuhunterhosen? Mysteris, was da aus Italien in meinem Mailordner landete. Es zauberte aber interessante Bilder in meinen Kopf....
Ich denke aber mal es geht eher in den botanischen Bereich, "Cowslip" bedeutet dort schlicht und ergreifend Schlsselblume. Klingt jetzt nicht so romantisch wie eine schwarze Wiederkuerunterhose, wrde aber ansatzweise hinkommen. Auch wenn es die Blume nicht in schwarz gibt, was dann erneut Fragen zum Albumtitel aufwirft. Und was hat das alles mit wtenden Hunden zu tun? Fragen ber Fragen...

Kommen wir zur Musik, der Beipackzettel sagt Grind nRoll und verspricht einen "crushing blend of frantic extremity, mixing grindcore, sludge and hard rock with pulp and cinema-inspired lyrics".
Ich breche das mal runter auf Deathmetal mit Schwedenbrummelgitarren, mal groovend mittelschnell, mal etwas zgiger unterwegs. Auf jeden Fall legen die Italiener Wert auf einen feinen Groove und ordentlich Schubkraft, beides erschaffen sie ber die schon angesprochenen tieftnenden Bienenschwarmklnge der Gitarre und das energiereiche Schlagzeugspiel wodurch sich das Album auch irgendwo zwischen Crust, D-Beat, Death`n`Roll und Schwedentod einpendelt.

Manowar hatten "The Crown and the Ring", die Rabid Dogs kommen mit "The Crown And The Fist". Ist ja auch deutlich effektiver, so eine Faust im Vergleich zu einem Ring. Es sei den natrlich es ist der eine Ring, der Ring der Macht. Aber unwahrscheinlich, da wie wir alle wissen die Beutlinratte diesen ja unbedingt wieder zurck ins Feuer werfen musste. Also doch die gute alte Faustwaffe, zielgenau platziert trifft die ihr Ziel ebensogut wie der Albumopener. Feuer frei und los gehts, Gitarre und Schlagzeug bilden das alles beiseite schiebende Fuhrwerk zu dem der grollende Gesang sein ntiges beitrgt.

Ach so, der einstige Junge mit der Mundharmonika ist mittlerweile auch ein Mann und spielt bei den Italienern mit, erstmals nachzuhren in "Fucking Spaced Out". Ja, richtig, Mundharmonika. Aber keine Angst, das ist jetzt nix weswegen ihr gleich in den heimischen Panikraum flchten msst. Das kommt wohldosiert zum Einsatz und strt berraschenderweise berhaupt nicht. Htte man mir sowas vorher gesagt, ich htte es nicht geglaubt.

So, was gibt es noch zu "Black Cowslip" zu sagen? Ich finde die Scheibe in der Gesamtheit echt ne coole Mischung die Bock auf mehr macht. Das groovt, hat Feuer, einen ordentlich fetten Klang spendiert bekommen und innerhalb der Titel ein paar unerwartete Sachen und Wendungen. Am besten ihr checkt mal den Vorabsong bei Bandcamp an auch wenn das jetzt nicht der aussagekrftigste ist, aktuell steht dort nur "Fucking Spaced Out" bereit. Aber wenn euch der Track zusagt dann passt auch der Rest des Albums, da bin ich mir sicher. Feines Albumartwork bekommt man noch on Top, da kann man sich richtig drin verlieren aufgrund der Detailtiefe.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 31:17 Minuten
Label: Time To Kill Records
V: 28.01.2022

01-The Crown And The Fist
02-Fucking Spaced Out
03-Frisco Joe
04-The Law Of The Strongest
05-Black Cowslip
06-Raw Deal
07-Sgt. Kempfer
08-The Theban
09-Charlie Lucky
10-Angel Face

https://rabiddogs.bandcamp.com/album/black-cowslip

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Review: Boarhammer - I: Cutting Wood for Magickal Purposes
Geschrieben am 11.01.2022, 10:19 von ALUCARD

Boarhammer - I: Cutting Wood for Magickal Purposes

Boarhammer spielen Black Metal, kommen aus Deutschland und treten als Duo in Erscheinung. Und viel mehr gibt es an Infos nicht, macht aber nix.

Denn die Musik kann berzeugen und ist deutlich aussagekrftiger als die Biografie der Truppe (was ja am Ende auch wichtiger ist).
Black Metal, irgendwo zwischen erster und zweiter Welle und dezentem Kauzfaktor. Der kommt durch den nicht alltglichen Gesang und die teilweise nicht ganz "konformen" Titelverlufe. Aber egal, das macht "I: Cutting Wood for Magickal Purposes" umso spannender und "anders". Traditionalisten ist das wahrscheinlich nicht true genug und nicht starr ihren eigenen Regeln folgend, ich finde von konformen Bands gibt es schon mehr als genug und hab meine Freude an dieser Verffentlichung. Ich mag auch die leicht obskure, mystisch nebelige Stimmung der Scheibe die das Album geheimnisvoll macht.

Klanglich ist man voll auf meiner Wellenlnge, kratzig erdig aber immer noch mit genug Saft in den schwarzen Knochen um die Winkel der Gehrgnge zu erreichen die fr die dunklen Klnge verantwortlich sind. Wsste ich es nicht, ich wrde das Teil wahrscheinlich in den osteuropischen Raum irgendwo in den 90ern verorten...

Zum antesten am besten gleich den Opener "Riding the Hedge" whlen, wer das ganze "Wohlfhlprogramm" mchte der greife zu "Spirits on Black Wings" (und wird das ganze Geschreibsel da oben von wegen kauz und nicht konform einordnen knnen).
Zudem hat sich noch ein Mercyful Fate Cover eingeschlichen, wre mir nicht aufgefallen wenn es nicht dabeigestanden htte. Bin aber mit dem MF Kosmos nicht vertraut.


7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 30 Minuten
Label: Indipendent
V: 03.12.2021

1.Riding the Hedge 04:22
2.Channelling Wormwood Spirits 03:24
3.Spirits on Black Wings 07:07
4.Tatra Wolves 04:07
5.Ritual Tusks 03:57
6.The Trees are no Trees 03:52
7.Black Funeral (Mercyful Fate Cover) 02:52

BOARHAMMER is:
The Vessel (vocals, drums, bass)
Wodwoz (guitars, vocals)

https://boarhammer.bandcamp.com/album....urposes



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Review: Beyond The Styx - Sentence
Geschrieben am 10.01.2022, 10:36 von ALUCARD

Beyond The Styx - Sentence

"Sentence" ist das dritte Album der franzsischen Hardcoremetaller Beyond The Styx, das Augenmerk liegt dabei deutlich auf den Hardcoreelementen.
Gleich der Einstieg "DC" zeigt wo der Hammer hngt, der nervs hysterische Gesang von Snger Emile Duputi knnte zur Nervenprobe fr Unerfahrene werden. Ansonsten nutzt man die Energie beider Genres voll aus, das durchweg auf Krawall gebrstete Material profitiert ausserordentlich von den metallischen Beigaben, dankenswerter setzt man das so kontrolliert ein das kein stumpfer Metalcorebrllwrfel aus dem Album wird.
Aufhorchen lassen die Gastbeitrge, das gelungene "New World Disorder" bekommt durch Teething`s Luis Ifer noch die Kirsche auf die Torte platziert. Die Gastsnger tragen zur Abwechslung bei, das Organ von Emile ist auf Dauer doch etwas strapazierend und bekommt dadurch einen angenehmen Gegenpol. Testet auch mal Scorched AD an, ihr werdet berrascht sein was der Gesang von Guillaume Duhau (Final Showdown, Happy Face) hier ausmacht.
Musikalisch ist "Sentence" wie gesagt deutlich im Hardcore zuhause, fr die Metalgemeinde eventuell sogar etwas zu viel. Das Album bezieht seine Faszination durch die Energie und die Wut die ihm innewohnt, die klanglichen Mittel werden dabei in gewohnter Weise eingesetzt. Sprich, "Sentence" ist etwas unspektakulr in seiner Darbietung, erfindet das Genre nicht neu und bringt auch wenig frischen Wind rein. ABER es ist kein schlechtes Album, was die franzsische Truppe da abliefert hat Hand und Fuss, kann berzeugen und ist definitiv dafr geeignet mal ordentlich Dampf abzulassen. Ich finde es gut das man das Rad nicht berdreht und in irgendwelche Metalcoregefilde abrutscht, dadurch klingt das Album immer noch geerdet. Stresstest fr den Hrer ist wie schon erwhnt der Gesang.

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 30 Minuten
Label: WTF Records, Diorama Records
V: 04.02.2022

Tracklist:
01. DC
02. Collateral
03. New World Disorder (feat. Luis Ifer)
04. ESC XIX
05. Self Hatred
06. Chain of life
07. Overload
08. Scorch AD (feat. Guillaume D.)
09. Machination
10. Cyclops (feat. Vincent P.M.)

Lineup:
Emile Duputi: Vocals
Adrien Joulin: Drums
David Govindin: Rythm Guitar
Yoann Csar: Bass
Arnaud Morfoisse: Lead Guitar

Guest Members:
Vocals on New World Disorder by Luis Ifer (Teething).
Vocals on Scorched AD by Guillaume Duhau (Final Shodown, Happy Face).
Vocals on Cyclops by Vincent Peingnart-Mancini (The Butchers Rodeo, Aqme).

https://beyondthestyx.bandcamp.com/

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Aschenvater
Geschrieben am 09.01.2022, 11:37 von Exorzist

 Die deutsche Death Metal Band Aschenvater hat ein Lyric Video zum Song "Sturmreif // Der Verrterknig" verffentlicht. Der Song stammt von der EP Landungsfeldmassaker welche im letzten Jahr ber Dead Center Productions heraus gebracht wurde.

Das Video knnt ihr euch HIER anschauen.

The band name Aschenvater" is inspired by the universe of Warhammer 40K, which also serves as content for our first EP named Landungsfeldmassaker. It is about a battle on Istvaan V, the drop site massacre (Landungsfeldmassaker). The sound is raw and destructive, like the rotting battlefields.

The style is comparable to bands like Bolt Thrower or Hail of Bullets. Oldschool Death Metal is the perfect way for us to bring the content and the energy of the lyrics together with the music. The HM-2 is sculpting the violence and brutality of the fights in clay.

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Kino: Lamb
Geschrieben am 06.01.2022, 18:49 von UnDerTaker

in Mischwesen aus Mensch und Tier, zu dem ein Paar ein besondere Beziehung entwickelt: Der Horrorfilm Lamb von Valdimir Jhannson kommt ohne starke Schocks aus und gruselt trotzdem.
In dem Film Lamb von Valdimar Jhannsson scheint die Natur zuerst einmal ein Rckhalt fr Maria und Ingvar zu sein. Die tglichen Verrichtungen mit den Tieren nehmen sie in Anspruch. Jedes neugeborene Lamm wird mit einer Nummer versehen, die Plakette wird ihnen in die Ohren gestanzt, eine schmerzhafte Prozedur, bei der Maria mit Koseworten ein wenig Trost spendet, als htte sie ein Baby im Arm. Man ahnt zu diesem Zeitpunkt auch schon, woher die latente Melancholie bei ihr kommt. Es muss wohl einen Verlust gegeben haben, naheliegenderweise ein Kind. Maria und Ingvar sind womglich die berlebenden einer Tragdie. Dann aber geschieht etwas vollkommen Unerwartetes, das zugleich wie in einer Brechung das freilegt, was in Lamb als Vorgeschichte mitzudenken ist. Eines der Schafe wirft ein Lmmchen, zu dem Maria und Ingvar eine besondere Beziehung entwickeln. Ein Mischwesen, eine hybride Kreatur, von der Valdimar Jhannsson nur ganz allmhlich, und auch dann niemals vollstndig, die nheren Umstnde deutlich werden lsst.

Mehr zum Film gibt's hier: https://www.faz.net/aktuell....15.html






bei Bedarf den hier zum Schluss gucken, den der verrt schon deutlich mehr ;)


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Revocation, US Death Metal
Geschrieben am 05.01.2022, 10:56 von UnDerTaker

revocationDie US Death Metaller aus Boston, Revocation, haben ihr Album Nr. 8 fertig aufgenommen. Die Verffentlichung des Nachfolgers von "The Outer Ones" aus 2018 ist fr den Herbst 2022 geplant.

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Necrophagous
Geschrieben am 03.01.2022, 19:32 von Exorzist

 Members von Entrails und Visceral Bleeding haben die neue Band NECROPHAGOUS ins Leben gerufen und es ist berraschend, wie eingngig der Death Metal von Necrophagous ist. Der Sound ist ganz klar in der alten Schule verwurzelt und klingt wie eine Kreuzung zwischen Dying Fetus und Morbid Angel.  

Den neuen Song WOLF MOTHER knnt ihr HIER antesten.

Das Album In Chaos Ascend erscheint am 7.Januar ber Transcending Obscurity Records.

"its an exercise in high-powered, high-speed hostility and flesh-stripping derangement... Wolf Mother turns out to be fiendishly catchy"

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Trve Svrf Sound
Geschrieben am 30.12.2021, 11:16 von ALUCARD

Htte nicht gedacht das das funktioniert....

Beim YouTubekanal von riboflavinmusic gibt es Black Metal Klassiker im Surfgewand inklusive angepasstem Songtitel, zum Beispiel heisst es dann "The Emperors - I am Surf Wizards" oder "The Darkthrones - Californian Hunger".
Erstaunlicherweise klingt das sogar richtig gut da der Knstler sich mit dem Originalen auseinandergesetzt hat und es ihm gelingt die Seele des Titels beizubehalten.
Hervorheben mchte ich "The Burzums - Surfin' Todd": Hier ist es wirklich gelungen die ikonischen Gitarrenlufe zu bertragen und dabei das Feeling des Originals nicht zu zerstren. Bei Darkthrone`s "Transilvanian Hunger" funktioniert das fr mich nicht so gut, aber bei der Bearbeitung des Burzum Tracks hat das richtig gut funktioniert. Die Mgla Version "The Mglas - Exercises in Surfing VI" (A hard to find cut from the mysterious Polish duo's 1965 LP 'Exercises in Surfing') sei hier auch empfohlen, dort hat man es ebenso gut geschafft die Aura des Originals beizubehalten. Oder WITTR aka "Waves In The Tiki Hut - I Will Lay Down My Board Among The Sand And Coral" (from their 1967 LP  'Two Surfers').

Und dann ist da natrlich noch die ironische Ebene des Ganzen, das eben eine menschenfeindliche Antimusik in positiv besetzte, lebensbejahende Surfklnge transformiert wurde. Aus den Wldern an den Strand...

https://www.youtube.com/c/riboflavinmusic/videos

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Musikalischer Rckblick 2021
Geschrieben am 29.12.2021, 23:49 von UnDerTaker

2021 war ja Corona-bedingt wieder ein relativ trauriges Musikjahr.

Ich bin ja nicht so der Albenkufer und frse mich eher durch unzhlige Promos...

Dennoch hier mal 10 Alben die ich dieses Jahr doch recht gut fand:
ORGANIC - Where Graves Abound
Harakiri For The Sky - Mre
Sarkrista - Sworn to Profound Heresy
DARKTHRONE - Eternal Hails
Wound - Serpent Crown
The Offspring - Let The Bad Times Roll
Hn - Breathing the Void
Malum - Devils Creation
Frozen Soul - Crypt of Ice
VALDAUDR - Drapsdalen



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Rbezahl - Remnants of Grief and Glory CD & TS [soon]
Geschrieben am 29.12.2021, 16:00 von Sol Records

JANUARY 2022 /// DEVIANT RECORDS



Rbezahl - Remnants of Grief and Glory Digipack CD & T-Shirt

Under the moniker of the king of the mountains RBEZAHL spawn their debut album Remnants of Grief & Glory, finally brought to you in a physical form by Deviant Records. As within the title of this monumental beast, this three-piece effectively employs shades and contrasts: Their sound is massive, heavy, ice-cold, and each second breathes the distant, barren grit of their snow-covered Alaskan origin, with ominously growling vocals full of anger and visceral intensity sinking deep into the thunderous atmosphere. At the same time, Remnants feels highly emotional, with fanatic outbursts and melodies of beauty, somehow simultaneously monolithic and curious, exploring a dark Death/Black Metal path reminiscent of masters like Hate Forest.

- Digipack, limited to 300
- limited T-Shirt

Full Album Stream:
Remnants of Grief and Glory

www.deviant-records.de

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As The World Dies
Geschrieben am 24.12.2021, 13:46 von Exorzist

 As The World Dies wurde von Mitgliedern von Memoriam und Pemphigoid gegrndet und gehrt zu den vielversprechendsten neuen Bands Grobritanniens. Dster und boshaft tobt die Musik gnadenlos und horcht zurck in die ra von Bolt Thrower, Grave und dergleichen, obwohl As The World Dies ihren eigenen Zugang zu allem hat.

Zwei neue Songs vom kommenden neuen Album Agonist knnt ihr euch HIER oder HIER anhren.

Track list with contributions -
1. Annulment: Lyrics & Vocals - Karl Willetts
2. Desolate: Lyrics & Vocals- Jay Price, guest vocals Paula Webhe
3. Dawn of Terror: Lyrics & Vocals - Jay Price, backing Vocals Ash Cotterill
4. Red Death: Lyrics & Vocals- Alex Mumford
5. The Tempest: Lyrics & Vocals- David Ingram, backing vocals Jay Price
6. Day of Reckoning: Lyrics & Vocals - Jay Price, guest vocals Paula Webhe
7. Save The Earth: Lyrics & Vocals - Jay Price, backing vocals Paula Webhe & Ash Cotterill
8. Until Youve Bled: Lyrics & Vocals- Janekke de Rooy
9. Thin Out The Herd: Lyrics & Vocals - Gustaf Jorde, Guest Vocals: Karl Willetts
10. As The World Dies: Lyrics & Vocals- Kam Lee

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THANATOMANIA Kalamitt MCD
Geschrieben am 23.12.2021, 17:39 von Sol Records

JANUARY 2022 @ Sol Records

THANATOMANIA - Kalamitt MCD



Kalamitt is the new EP courtesy of THANATOMANIA from Germany, who in recent years managed to impress us with their demo, the Drangsal EP, their full-length as well as with their split w/ Rimruna. Accompanied by two contemplative acoustic pieces these two lengthy songs on here represent thoughtful renditions of a dreadful longing for death & despair. Resigned, bitter & emotional Black Metal. Still, THANATOMANIAs misanthropic & life-negating atmosphere is nurtured by a certain evocative musicality on its grave downward path towards calamity

The MCD will be housed in a limited (300) 4-panel-digipack.

Track Premiere: Kalamitt III


www.solrecords.de

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Rotten Casket, All-Star-Death Metal Band aus DE und NL
Geschrieben am 21.12.2021, 11:20 von UnDerTaker

rotten%20casket%20mlpDie Allstar-Death Metal Band Rotten Casket wird ihre Mini LP "First Nail In The Casket" am 14.1.2022 via Lycanthropic Chants (12" Vinyl) und Supreme Chaos Records (CD) verffentlichen. Die vier Songs mit einer Gesamtlnge von 19 Minuten wurden im Tom Meier Studio in Enschede aufgenommen, gemixt und gemastert. Das Cover zur Scheibe kommt von Roberto Toderico Art. Unten knnt ihr euch den Song "Caskets On Wheels" schon mal reinziehen.

Rotten Casket besteht aus den namhaften Musikern:
Martin Van Drunen (Asphyx, ex Bolt Thrower, ex Hail Of Bullets am.)
Stefan Hskens (Asphyx, Trinitas, Carnal Ghoul official official, ex Desaster, ex Sodom, ex Metal Inquisitor am.)
Frank Bergesson (Rotten Casket)
Yorck Segatz (SODOM, Neck Cemetery, ex Beyondition)
Patrick van der Beek (DISABUSE, Born Infected)

Tracklist:
Side A
1. Covid-119
2. Caskets on Wheels
Side B
3. Bonetomb Residents
4. Coffin Birth



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Review: Rexul - Erebus...Virtuosus...Alpha...
Geschrieben am 20.12.2021, 20:24 von OliDoA

Rexul - Erebus...Virtuosus...Alpha...

Mit "Erebus... Virtuosus...Alpha..." liegt das Debut der nordrhein-westflischen Formation Rexul vor. Dahinter verbergen sich die Herren Simon Milizia und Benny Opera, die auch einige Jahre zusammen zuvor bei der Combo Diabolical Imperium ttig waren. Die Beiden bernehmen alle Posten die es fr so eine Album Produktion braucht, von den Instrumenten, ber das Recording, bis hin zum Artwork wird alles im arbeits- und zeitintensivem Do-It-Yourself Verfahren geleistet!
hnlich wie bei der Vorgngerband, wildert man musikalisch hauptschlich in Florida Death Metal Gefilden, vorrangig von Gren wie Brutality, Deicide, Cannibal Corpse, Monstrosity & Morbid Angel beeinflusst. Sollte also jeder Liebhaber von old school US Todesmetall sein Hppchen abbekommen. So findet sich tatschlich einiges was den Stilen der genannten Bands nahe kommt auf dem Album, jedoch, nur nahe kommt. Die ganz groen Riffs und Songs bleiben aus und auf besseren Momenten reitet man an einigen Stellen zu lange herum. Die Produktion ist recht rau und eher dumpf, trotzdem hrt man die ein oder andere Bass Drum Figur dann doch durch. Am Mikro wird ordentlich gebrllt, manchmal in deicidscher Tradition mit gedoppeltem Gesang, im Ganzen werden die Tod & Teufeltexte aber zu eintnig dargeboten. Nach der ein oder anderen Runde der Scheibe, bleibt bei mir vor allem der Track "Enlightened by the Morning Star" und dessen teuflischer Melodienlauf in meinen Gehrgngen stecken!
Vielleicht entwickelt sich das Material der beiden Protagonisten noch auf kommenden Tontrgern, ansonsten besteht die Gefahr, dass dieses Album, welches ber das deutsche Label FDA Records vertrieben wird, sowie weitere Alben, in der breiten Masse der Verffentlichungen wegen zu wenig Glanz & Glorie untergehen werden.

Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlnge: 48:58 Minuten
Label: F.D.A. Records
V: 25.11.2021

Tracklist
01. 999
02. Intergalactic Eyes
03. Reentry In Emptiness
04. The Light
05. Entlightened by the Morning Star
06. Fraternitas of an Old Noir Latreia
07. 333
08. Immaculate Vengeance
09. Curia
10. The Darkness
11. Undead Between The Column of Salomon
12. Laudatio Per Mortem
13. 666


Website: Facebook



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SYMBOLICAL, Mystic Death Metal aus Polen
Geschrieben am 20.12.2021, 16:16 von UnDerTaker

symbolicalDie Polnischen Mystic Death Metaller SYMBOLICAL (Feat. Dariusz Daray Brzozowski) haben den Song "Epiphany & Revival" von der kommenden EP "Igne" als Musikvideo verffentlicht. Checkt den 6-Minuten Song unten an.
Die EP thematisiert die Geburt Jesus als Antichrist und Zerstrer der Welt und erscheint am 25.12.2021. Aufgenommen, gemixt und gemastertert wurde das Teil im JNS Studio mit Pawel Janos. Krzlich wurde bereits der Song "The Call of Nazareth" online gestellt. Auch diesen knnt ihr unten anhren.
SYMBOLICAL werden eine Serie mit drei EPs verffentlichen, wovon "Igne" die erste der Serie ist.

Tracklist:
1. The Call of Nazareth
2. Epiphany & Revival
3. Disciple of Death

Band: Bandcamp





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Deathcult, Death Metal aus der Schweiz
Geschrieben am 17.12.2021, 10:35 von UnDerTaker

deathcultDie Schweizer Deathcult werden am 28.01.2022 ihr neues Album "Of Soil Unearthed" mit 8 neuen Songs via Invictus Productions verffentlichen. Einen ersten Song mit dem Titel "Swine of Oblivion" knnt ihr euch unten schon mal anhren.
Seit dem Debt "Beasts of Faith" sind mittlerweile sechs Jahre vergangen und die Zeit ist reif fr neuen Death Metal.

Tracklist:
01 Iron Beclawed Rules The Divine 2:56
02 On Primal Wings 8:00
03 Doxology And Putrescence 4:08
04 Trepanation Rites 5:15
05 Black Vapour Coagulation 7:01
06 Swine Of Oblivion 6:02
07 Funeral Trance 4:42
08 Alastor 6:35

Band: www.facebook.com/deathmetalcult



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Geiler Stoff wie ich finde.

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Review: Doodswens - Lichtvrees
Geschrieben am 14.12.2021, 13:31 von UnDerTaker

Doodswens - Lichtvrees

Mit dem Album Lichtvrees bringen die beiden Niederlnderinnen von Doodswens (bersetzt: Todeswunsch) als Black Metal Duo ihr Debt auf den Markt. Geboten wird klassischer Black Metal, der meist im Midtempo gespielt wird und nur gelegentliche Ausbrche in schnelle Gefilde nimmt. Einige der Songs zeigen, dass die beiden auch langsame atmosphrische Parts knnen. Gesanglich bewegt sich Fraukje van Burg in sehr hohem monotonem Keifgesang, den wir von DNS oder auch anderen Bands mit mnnlichen Sngern wie z. B. Burzum oder Sarkrista kennen. Die Lyrics sind allesamt in Niederlndisch gesungen. Soundmig hat man das Album ziemlich klar und mit fettem, fast bombastischem Sound abgemischt.
Der Opener In Mijn Bloed geht direkt derbe vorwrts und zeigt die kompositorischen Mittel der Band aus Eindhoven. Schnelles Geknppel zu Anfang wechselt in einen fetten groovigen Mit-Bang-Part und endet mit grellem Gitarrengequitsche. Mit Onplaatsbaren wird uns kein Song, sondern die Schimpfkanonade eines Mannes auf Niederlndisch prsentiert. Cleane Gitarren und Geknister oder Gehgerusche gibt es in Zwarte Staar als atmosphrisches knapp 2-mintiges Intro, welches in einen zhen Slowmotionsong berwechselt. Im Slowmo-Mode geht es in Eindzicht weiter. In Het Zwartewaterland wird nur im Mittelteil von langsamen zhen melancholischen Rhythmen zu schnellem Gemetzel gewechselt. IJsheiligen (Eisheiligen) ist fr mich der beste Song auf dem Album. Zu Anfang gibt es ein anschwellendes dmonisch verzerrtes Gekeife - hier htten die guten alten Inquisitoren ihren Beweis der Hexerei gehabt - danach geht es melodisch finster im Uptempo voran, stark getrieben durch die bollernden Drums von Inge van der Zon. Lichtvrees (bersetzt: Angst vor dem Licht) ist wieder ein Song mit zhem Slowmo-Beginn und dann einsetzendem Uptempo BM. Als Outro dient Lichtvrees II. Hier hren wir nur zartes Gitarrengezupfe mit Vogelgeschrei im Hintergrund und einem kurzen gesprochenen Satz am Ende.

Zusammenfassend muss man sagen, dass das Album durch die vielen Slowmotion-Parts und Samples seine Lngen hat. Mir fehlt etwas die Variabilitt in den Kompositionen. Zudem finde ich, dass man bei Doodswens wahrnimmt, dass es sich hier nur um ein Duo handelt, viele andere Duos klingen durch ein paar Kniffe durchaus wie eine 3- oder 4-Mann Band. Ob gewollt oder ungewollt, insgesamt ist Lichtvrees instrumententechnisch recht schlicht gehalten, vor allem beim Drumming fllt dies auf. Bei den verzerrten Soundsamples oder auch manchen Gitarrenriffs hre ich teilweise Anleihen zu Burzum oder 1349 heraus (Eindzicht). Als Band und Black Metal Duo fahren Doodswens einen interessanten Ansatz, wobei das Debtalbum fr mich noch nicht der ganz groe Wurf ist. Ich hoffe, dass in Zukunft noch mehr von den beiden zu hren sein wird.

Wertung: 6 / 10




Gesamtlnge: 43:12 Minuten
Label: Svart Records
V: 14.01.2022

Tracklist
1. In Mijn Bloed
2. Onplaatsbaren
3. Zwarte Staar
4. Eindzicht
5. IJsheiligen
6. Het Zwartewaterland
7. Lichtvrees
8. Lichtvrees II

Line-Up:
Fraukje van Burg - Gesang und Gitarre
Inge van der Zon - Schlagzeug

Website: Bandcamp



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Hellfrost And Fire
Geschrieben am 11.12.2021, 13:37 von Exorzist

 Snger David Ingram ist sehr eigen, wenn es um seine Bands geht und seine neueste, Hellfrost And Fire ist da nicht anders gestellt. Es ist einfach reiner, von Celtic Frost abgeleiteter Old-School-Death Metal mit mchtig Power. Das Album ist von Anfang bis Ende ein Brecher, mit groartigen Darbietungen, einschlielich Soli von Scott Fairfax von Memoriam und Fans des Genres werden es sicherlich genieen.

Zwei neue Songs knnt ihr HIER antesten.

Line up -
Dave Ingram (Benediction) - Vocals
Rick Dennis DeMusis - Guitar/Bass
Travis Ruvo (Echelon, Cropsy Maniac) - Drums

Guest solos - Scott Fairfax (Memoriam UK, As The World Dies)

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Review: MACE - Sacrifice
Geschrieben am 07.12.2021, 18:45 von UnDerTaker

MACE - Sacrifice

Das neue Bandprojekt MACE aus dem Raum Mainz / Wiesbaden besteht aus zwei fhigen Musikern, die mit einer rotzig dreckigen Mischung aus Metal, Punk und Hardcore aufhorchen lassen und nun ihre erste EP als limitierte Kassette herausgebracht haben. Mit Popesku, der die Gitarren und Gesang bedient und Boskop an den Drums und ebenfalls Gesang erkenne ich hier zwei Musiker, die auch mit der Death Metalband Wound bereits weithin bekannt sind.
Allerdings ist das hier nichts Neues, was da von MACE aus den Speakern dringt, sondern klingt verdammt nach einem Klon der alten schwedischen Helden Anti Cimex. Aber schei drauf, denn die Sache ist echt gut gemacht. Fetter Bass, glasklare Drums, meist tiefes rotziges Gesinge, dazu feine Gitarrenriffs lassen einem unweigerlich den Kopf dazu bangen.
Von den vier Songs gefallen mir Extinction und Delusion am besten, denn diese sind in ihrer Art abwechslungsreich gestaltet und gehen sofort ins Ohr. Sacrifice hat auch seine Qualitten, geht aber meist im wilden Speed voran, wobei der groovige Mitsingpart in der Mitte auch echt Laune macht. Limbus ist wohl eher eine blasphemische Anlehnung an finstere Black Metal Outros. Kirchenmusik und Gesang lst sich in Ziegen- und Schafgeblke und kratzendem Instrumentengequietsche auf. Das kennt man eher von Black Metal Bands wie Belphegor und anderen. Meiner Meinung nach etwas fehl am Platz und man htte lieber die 3:10 Minuten in einen weiteren Song investieren sollen.
Fans von Hardcorepunk im Stile von Anti Cimex sollten hier mal ein Ohr riskieren.

Wertung: 7 / 10




Gesamtlnge: 10:54 Minuten
Label: Eigenverffentlichung
V: 12.06.2021

Tracklist
1. Extinction 02:53
2. Sacrifice 01:46
3. Delusion 03:05
4. Limbus 03:10
Website: https://mace-official.bandcamp.com/releases



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Review: Sphinx - Deathstroke
Geschrieben am 05.12.2021, 19:23 von UnDerTaker

Sphinx - Deathstroke

BMMM! Und wieder zurck in die 80er gebeamt. SPHINX aus Gelsenkirchen lassen mit ihrem Album Deathstroke die 80er Speed / Thrash Metal Scene wieder zum Leben erwachen. Nicht nur die Musik und der Gesang, sondern auch das Aussehen der Drei aus dem Ruhrpott sind true. Ebenso das deutsche Englisch mit dem Deasss (Death), welches den deutschen Metal damals ausgezeichnet hatte, ist wieder da. Nach dem schnen Intro mit Glockenspiel, was aber nichts zur Sache tut, geht es brachial vorwrts. Mit Ruthless Power und Deathstroke begeisterten mich SPHINX sofort irgendwo zwischen URN, alte Ketzer und Desaster brettern die Songs herrlich rotzig ungeschminkt old school aus den Boxen, hier passt einfach alles - perfekt! Im weiteren Verlauf tritt der Speedmetal mehr in den Vordergrund. Da im Speedmetal die spielerischen Varianten nicht gerade so gro sind, knallen die Song weitgehend in die gleiche Kerbe: 80er Nieten und Lederjacken Geschredder der Oberklasse. Hier und da werden mal ein paar punkige Baselines (Deadly Speed, Pounding Death) als Opener eingebaut und die Gangshouts bei Intruder fallen auf. Textlich wird die nicht mehr existierende Szene besungen (Deadly Speed), Discogirls bekommen ihr Fett weg, natrlich gehren Schlagworte wie Deadly Speed Metal, Pounding Death, Screaming in Blood und Metal-Power-Fighting Force zum Repertoire. Der letzte Song Siegfriedline soll wohl als Outro dienen. Irgendein Bierflaschengeklappersaufgesinge, womit ich absolut nichts anfangen kann und auch nicht wirklich lustig finde. Was es mit dem Westwall des Deutschen Reichs, auch Siegfried Line, zu tun hat, bleibt wohl das Geheimnis der Band.
Mit Maik Heitkamp an den Mischern hat man einen guten Griff gemacht, denn der Sound ist fr diesen Stil optimal abgestimmt. Das Layout wirkt ebenso old school (siehe Innenseite) und ist wie eine alte Schallplatte aufgemacht. Das Cover von Velio Josta ist ganz ok.
Nach der gleichnamigen Demo vom Dezember 2020 ist nun hier das gelungene Album am Start. Mit einem kleinen old school rotz Metalbonus sind die 8,5 Punkte ein Zeichen dafr, mal ein Ohr zu riskieren. Mit etwas mehr als echten 29 Minuten Spielzeit wren auch 9 Punkte drin gewesen.

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlnge: 32:32 Minuten
Label: Diabolic Might Records
V: 28.01.2022

Tracklist
01. Intro
02. Ruthless Power
03. Deathstroke
04. Virgin Till Death
05. Deadly Speed
06. Exterminator
07. Pounding Death
08. Massacre Of Distomo
09. Intruders
10. T.A.T.E.T.S.
11. Siegfriedline

Website: www.facebook.com/sphinxspeed



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HATH
Geschrieben am 05.12.2021, 17:30 von Exorzist

 Die Blackened Death Metaller HATH aus New Jersey werden ihr zweites Studioalbum "All That Was Promised" am 4.Mrz 2022 ber Willowtip Records verffentlichen. Das offizielle Video zum neuen Song "Kenosis" knnt ihr euch HIER ansehen.

All That Was Promised ist der Nachfolger zum 2019 erschienenen Album "Of Rot and Ruin".

The band released the following statement concerning the new album:

"All That Was Promised was our first time writing as a 4-piece, and we feel like we've further developed who we are as a band. We set out to expand on what we did on our previous releases, experimenting with more varied sounds and new ideas, but we wanted this record to be more direct and cohesive. In the end, we ended up with an album that's darker and more punishing than we expected.

It's important to us to grow and learn, but without losing sight of what we do best. The content on this album is more personal and introspective, with songs about enduring change and all the promises made to us in life, broken and otherwise."

Track Listing:

1. The Million Violations
2. Kenosis
3. Lithopaedic
4. Iosis
5. Decollation
6. Death Complex
7. Casting of the Self
8. All That Was Promised
9. Name Them Yet Build No Monument

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Fotos vom Path of Death IX, 13.11.2021, Mainz, Liveclub M8
Geschrieben am 03.12.2021, 13:54 von UnDerTaker

horrequeAm 13.11.2021 war es soweit und unser Path of Death ging in die 9. Runde. Trotz Corona konnten endlich wieder mehr als 200 Metalfans in Mainz gemeinsam und ohne Maske und Abstand abfeiern. Welch gutes Gefhl der Normalitt!

Folgende Bands waren am Start und sorgten mit Death und Black Metal fr mchtig Krach und Stimmung:
Fleshcrawl, Skelethal (fr), Keitzer, Horresque, Blodtke und Souldevourer

Schaut euch unsere 109 Fotos von den Bands und Fans hier... an.

Fans
fleshcrawl
fans bei keitzer
keitzer

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Ausverkauf, 600 Artikel (Vinyl, CDs, Tapes) -- Black/Death Metal
Geschrieben am 02.12.2021, 16:54 von Eternity Rec.

Hallo zusammen,
grosser Ausverkauf: Alte Shopbestnde, doppelte Tontrger aus privaten Sammlungen , Bandbestnde etc. Alles neu und ungespielt (auer es ist beschrieben). Wir verschicken aus Deutschland. Porto wird am Ende berechnet.

A FOREST OF STARS A Shadowplay for Yesterdays [First Press, 2012] DLP 20,00
ABHOTH The Tide + Demos DLP 15,00
ABRUPTUM Orchestra Of Dark 12 MLP 10,00
ABYSSAL Antikatastaseis DLP 15,00
ADORIOR/TERRORAMA Split LP 10,00
AETHER ego vitium sum DLP 10,00
AETHYRICK Apotheosis LP 15,00
AETHYRICK Solstice Cycle LP 15,00
AGOS Irkalla Transcendence LP 6,66
AGNUS DEI Angeist DLP 12,00
ANCESTORS BLOOD A Moment of Clarity LP 6,66
ANICON/BELUS Split LP 5,00
ANTAEUS Satanic Audio Violence 2013 LP 8,00
ANU Opus Funaerum LP 6,66
APATI Morgondagen instlld i brist pa... LP 12,00
ARCKANUM Helvitismyrkr (orange vinyl lim. 500) LP 18,00
ARTIFICIAL BRAIN Labyrinth Constellation LP 40,00
AWE/VACANTFIELD/END Moerae LP 12,00
AZRAEL RISING Anti-Gravity LP 5,00
AZAZEL Aegrum Satanas Tecum LP 14,00
BAGARRE GNRAL Tohu-Bohu. LP 5,00
BARATHRUM Infernal DLP 15,00
BESIEGED Victims beyond all Help LP 10,00
BISON One Thousand Needles... LP 8,00
BLACK ALTAR/VARATHRON/THORNSPAWN Split LP 8,00
BLACK WIZARD Young Wisdom LP 10,00
BLACKDEATH Phobos LP 5,00
BLASPHEMY Blood Upon The Soundscape [red, DIE HARD] LP 15,00
CAVERNE Chants Des Heros Oblies LP 14,00
CAVERNE Des Trefonds Du LP 14,00
CHAKAL/SCAROFAGO/MUTILATOR/HOLOCAUSTO Warfare Noise 4-Split (white vinyl) DLP 15,00
COLD EARTH Your Misery, my Triumph [clear vinyl] LP 15,00
CONSTELLATION OF DEATH Split (Master, Pandemia, Dementor...) LP 5,00
CORPUS CHRISTII Luciferian Frequencies LP 6,66
CORPUS CHRISTII Palemoon LP 6,66
CORPUS CHRISTII Delusion [lim. 100] LP 15,00
COUNTESS The Gospel of the horned One LP 10,00
CRAVEN IDOL Towards Eschaton LP 10,00
CROWN Psychurgy (wei) DLP 20,00
CRYPTOPSY s/t (1x seam split) LP 10,00
CRYPTOPSY Blasphemy made Flesh (marble vinyl) LP 30,00
CURSED 13 Triumf LP 5,00
DAGORATH Evil Is The Spirit LP 8,00
DARK AGES / FROM THE BOGS OF AUGHISKA Split PicLP 6,66
DARK CIRCLES/ABSTRACTER Split LP 5,00
DARKESTRAH Manas LP 8,00
DARKMOON WARRIOR In Fundis Inferiorum LP 5,00
DAZZLING MALICIOUS s/t LP+CD 15,00
DEAD OF THIS WORLD Sacrifice LP 6,66
DEATHCON Zerohuman (Blue splatter vinyl) 12'' MLP 5,00
DEATHROW The Eerie Sound of the slow Awakening LP 6,66
DEIPHAGO Filipino Antichrist LP 10,00
DEMONOMANCY Throne of demonic proselytism LP 6,66
DEN SAAKALDTE ol, mrke og depresion DLP 8,00
DEUIL Acceptance Rebuild LP 6,66
DIE HARD Conjure the Legions LP 6,66
DDFDD Demo 10 DLP 10,00
DOWNFALL OF NUR Umbras e Forestas LP 8,00
DYSANGELIUM Thanatos Askesis LP 10,00
EMPIRE OF THE MOON Πανσέληνος LP 10,00
ENISUM Seasons of Desolation (spine bends) DLP 15,00
ENSHADOWED Magic Chaos Psychedelia LP 6,66
ENSHADOWED Messengers of the Darkest Dawn LP 6,66
ENTARTUNG Peccata Mortalia LP 10,00
ENTARTUNG Krypteia LP 10,00
ENTRAILS Tales from the Morgue LP 12,00
ENTRAILS Raging Death LP 12,00
EPHELES Lombre De La Croix LP 12,00
EPHELES Les Anges De La Derniere Scene LP 12,00
EPHELES Dead Nature For Humans Without Tears LP 12,00
EREB ALTOR Nattramn (coloured vinyl) LP 20,00
EREBUS ENTHRONED Temple under Hell LP 10,00
ETERNAL MAJESTY Black Metal Excommunication [purple] LP 11,00
EVIL SURVIVES Metal Vengeance LP 6,66
EVILE Skull [black vinyl] LP 20,00
EVILE Five Serpents Teeth [black vinyl] DLP 20,00
EVILFEAST Wintermoon Entchantment [2021] DLP 20,00
EXCRUCIATE Mutilation of the Past/Hymns of Mortality DLP 25,00
EXCRUCIATE Mutilation of the Past/Hymns of Mortality (black/white) DLP 20,00
FATA MORGANA s/t [Funeral Industries Edition + Bonus] LP 10,00
FOREFATHER the fighting man LP 10,00
FORGOTTEN TOMB ...and don't deliver us from Evil (red/black, lim. 134) LP 20,00
FORNDOM Flykt LP 15,00
FREITOD Der unsichtbare Begleiter LP 6,66
FUNERAL s/t LP 10,00
FUNERAL CIRCLE Sinister Sacrilege LP 8,00
FUNERARY Starless Aeon LP 5,00
GAROTTING DEEP/FR Split LP 5,00
GLORIOR BELLI Meet vs at the sovthern Sign LP 5,00
GOAT SEMEN Ego Svm Satana LP 8,00
GOAT TORMENT Dominande Tenebrae LP 5,00
GORATH MXCII LP 5,00
GORATH Apokalypsis LP 5,00
GORGUTS ...and then comes Lividity VOL I LP 12,00
GORGUTS ...and then comes Lividity VOL II LP 12,00
GORGUTS ...and then comes Lividity VOL III LP 12,00
GRAVE UPHEAVAL Untitled (First Album) DLP 20,00
HADES ALMIGHTY The Pulse of Decay LP 10,00
HAGL lenket til livet LP 5,00
HAKUJA Legacy   LP 5,00
HANGMAN'S CHAIR this is not supposed to be positive DLP 20,00
HANGMAN'S CHAIR/GREENMACHINE Split (pink) LP 20,00
HEIMDALLS WACHT Ekte Westflske svatte Metal DLP 8,00
HELL`S CORONATION / HEPATOMANCY Morbid Spells / De Tyrannide Daemonum LP 9,00
HELRUNAR/ARSTIDIR LIFSINS Fragments - A Mythological Excavation (silver) LP 15,00
HESSAJA Planet Sedam: ISON LP 5,00
HIC IACET The cosmic trance into the Void LP 8,00
HORNS OF DOMINATION Where Voices Leave No Echo LP 17,00
HORRIFIED In the garden of the Unearthly Delight LP 10,00
HOUR OF 13 333 LP 8,00
HUATA Atavist of Mann (rot) DLP 10,00
HUATA Bitcho LP 5,00
HYPOTHERMIA Sjlvdestruktivitet Pt.II LP 6,66
HYPOTHERMIA Veins LP 15,00
I SHALT BECOME Requiem LP 15,00
IMINDAIN The enemy of fetters and the Dweller in the Woods LP 5,00
IMPALED NAZARENE Road to the Octagon LP 15,00
IMPALED NAZARENE Vigorous and liberating Death [2014 Edition] LP 15,00
IN STADIO ULTIMO The final Days... LP 5,00
INFERNAL EXECRATOR Antichrist Execration LP 5,00
INQUISITION Bloodshed Across the Empyrean Altar... (white) DLP 20,00
INQUISITION Into the infernal Regions (Repress clear vinyl) DLP 20,00
IRKALLIAN ORACLE Grave Ekstasis LP 10,00
ISSOLEI Cilicium [black vinyl, little corner bend] LP 15,00
IXXI Assorted Armament LP 5,00
JESSICA 93 Jessica 93 LP 5,00
JUMALHMRA Resitaali LP 5,00
KALMANKANTAJA Nostalgia I: Bones And Dust, LP LP 10,00
KRIEG/MOLOCH Split LP 5,00
KRV Ponor LP 5,00
LIFELOVER Konkurs (blue vinyl) DLP 38,00
LIMBONIC ART Phantasmagoria DLP 12,00
LOITS Ei Kahetse Midagi PicLP 5,00
LUGUBRUM Live in Amsterdam LP 6,66
LUGUBRUM Winterstones LP 6,66
LVX DIVINA Posessed by telluric Feelings LP 5,00
MALIGN Demo 1/95 LP 12,00
MANIPULATOR Unearthed LP 5,00
MANIPULATOR Voidbound LP 5,00
MERCILESS Merciless (red vinyl) LP 10,00
MONARCH Die Tonight LP 6,66
MONARCH Sabbracadaver DLP 10,00
MORTIFERA Bleu de Morte LP 10,00
MOUNTAIN THRONE Stormcoven LP 5,00
MUSTA KAPPELI Ei Valoa Lhn Kammioon LP 8,00
MYLINGAR Dda Vgar LP 6,66
MYSTRUIN Gnget ro Fjuset LP 5,00
NACHTMYSTIUM Live at Roadburn MMX LP 5,00
NADIWRATH Nihilistic Stench LP 6,66
NADSVEST Kolo Ognja I Zeleza 12'' MLP 6,66
NAER MATARON Zhtw O Oanatos LP 5,00
NECHBEYTH Blood.Axis.Domination LP 5,00
NECROGOSTO Ancestral Bestiality LP 6,66
NECROPHILIAC Chaopula.Citadel of Mirrors (clear) DLP 25,00
NEGURA BUNGET Tau (white vinyl) LP 15,00
NEUTRON HAMMER Iron Storm Evocation LP 5,00
NIDINGR Greatest of Deceivers (coloured vinyl) LP 6,66
NINE COVENS ...on the Coming of Darkness LP 10,00
NOCTURNAL DEPRESSION/MYRD/VSPOLOKH Split LP 5,00
NUIT NOIRE Infantile Espieglery LP 8,00
OCTOBER TIDE Tunnel of no Light LP 15,00
DELEGGER The titan's Tomb LP 12,00
ODEM ARCARUM Outrageous Reverie Above... LP 5,00
OFERMOD Sol Nox (black vinyl) LP 10,00
OFERMOD Sol Nox (gold vinyl) LP 12,00
OPHIS Abhorrence in Opulence DLP 10,00
OPHIS Withered Shades LP 15,00
ORCRIST Fallen LP 5,00
ORCUSTUS Orcustus LP 25,00
ORDINANCE Relinquishment DLP 25,00
ORLOG Reinigende Feuer LP 5,00
OSCULUM INFAME Manifesto from the dark Age DLP 12,00
OUTRE Ghost Chants LP 13,00
PARAMNESIA Ce que dit la bouche d'ombre 12'' MLP 6,66
PARAMNESIA s/t LP 10,00
PATRIA Liturgia Haeresis LP 5,00
PEK Vomit upon the priest... PicLP 5,00
PENTAGRAM CHILE The Malefice DLP 30,00
PORTAL AVOW LP 13,00
PROFANAL Black Chaos LP 5,00
PROFANATOR Deathplagued LP 6,66
PROFETUS ...to open the Passage in Dusk DLP 10,00
PROSANCTUS INFERI Noctambulous Jaws... LP 6,66
PUTERAEON the crawling chaos LP 10,00
RAATE Menetyksen Tie LP 8,00
REPUKED Pervertopia LP 15,00
ROOT Capturing Sweden DLP 10,00
SACRIFICE The ones I condemn LP 40,00
SACRIFICE Soldiers of Misfortune PicLP 18,00
SACRIFICE Torment in Fire PicLP 35,00
SACRILEGIOUS IMPALEMENT Exalted Spectres LP 10,00
SACRILEGIUM Ritus Transitorius LP 8,00
SACRILEGIUM Wicher DLP 10,00
SAHG Delusions of Grandeur LP 5,00
SALTAS Mors Salis - Opus I LP 6,66
SARKOM Aggravation of Mind DLP 15,00
SCOTT MILLER/LEE CAMFIELD/MERZBOW No Closure LP 5,00
SCHAMMASCH The Maldoror Chants: Hermaphrodite [white, 2017] LP 16,00
SCHRAT Ewig Geist/Bestimmung Raserei DLP 12,00
SEHER Nachzehrer LP 5,00
SEKTEMTUM Aut Caesar, aut nihil LP 6,66
SERPENT OMEGA Serpent Omega LP 12,00
SHAKHTYOR Tunguska LP 6,66
SIEBENBRGEN Grimjaur LP 20,00
SIVYJ YAR The Land Of Never Frightened Birds / Towards The Twilight LP 5,00
SLAVIA Strength and Vision LP 6,66
SLAVIA Integrity and Victory LP 6,66
SORCIER DES GLACES Un Monde de Glace et de Sang/Ghastly Memories DLP 16,00
SPECTRAL LORE I LP 10,00
SPETLSK s/t LP 5,00
SUMMON Fallen PicLP 12,00
SUN WORSHIP Elder Giants (blue cover edition) LP 10,00
TEITANBLOOD Death   LP 15,00
THE ARRIVAL OF SATAN Vexing Verses LP 5,00
THE BEING Through Madness to Mercury LP 5,00
THE STONE Nekroza LP 5,00
TO THE TRIUMPH OF EVIL ...WITNESSES TO THE BRINGER OF LIFE'S DECAY... A Tribute to Judas Iscariot (coner bend) LP 6,66
TRR Trritorium LP 10,00
TORTORUM Katabasis LP 10,00
TOTAL HATE Throne Behind A Black Veil LP 8,00
TRIAL The Primordial Temple LP 30,00
TYRANTS BLOOD Into the Kingdom of Graves LP 5,00
UADA Cult of a Dying Sun DLP 27,00
UNLEASHED Shadows In The Deep [white] LP 10,00
UPRISING I.I LP+CD 12,00
VALKYRJA The antagonist's Fire LP 10,00
VANSKPUN Alsaella Gegnum Endurfaeingu MLP 6,66
VARGNATT Nur ein Traum...(red vinyl) LP 6,66
VARGNATT Nur ein Traum...(blue vinyl) LP 6,66
VASSAFOR/TEMPLE NIGHTSIDE Call of the Maelstrom LP 6,66
VEGA Cocaine LP 6,66
VEINELIIS Strained Movements towards... LP 5,00
VENEROR Percussimus Foedus Cum Morte LP 5,00
VERMIBDREB Vrmibdreb Zurkl Gobtrevorvalbe LP 8,00
VI De Praestigiis Angelorum (blue vinyl, 2015) LP 20,00
VOLTURE on the Edge LP 10,00
WAN Dig up the Past LP 5,00
WHEN BITTER SPRING SLEEPS Coven of the Wolves LP 5,00
WHOREDOM RIFE Winds Of Wrath [black] LP 27,00
WILDERNESSKING Mystical Future (2016, black) LP 12,00
WILT Wilt (white vinyl) 12'' MLP 8,00
WINTERBLUT The Pest of... LP 8,00
WITCHRIST Vritra LP 5,00
WITCHRIST The grand Tormentor DLP 10,00
WODE Servants of the Countercosmos (small corner bent) LP 10,00
WOLFTHORN Towards Ipsissimus LP 5,00
WOODS OF INFINITY Forlat LP 8,00
XASTHUR/ACID ENEMA Split LP 10,00
XASTHUR/ANGRA MAINYU Split LP 10,00




AASKEREIA Dort, wo das alte Bse ruht Tape 10,00
ALBEZ DUZ The Coming of Mictlan Tape 1,00
ARGHOSLENT Hornets of the Pogrom Tape 5,00
ASTARIUM On the Edge of Chasm Tape 1,00
BARSHASKETH Ophidian Henosis Tape 5,00
BLACKDEATH Fanatical Tape 2,00
BLACKDEATH Saturn Sector Tape 2,00
BURZUM Belus Tape 6,66
BURZUM Fallen Tape 6,66
CAULDRON BLACK RAM The Poisoner Tape 1,00
CELESTIA Delhys-ctess Tape 1,00
CHRISTICIDE Upheaval of the Soul Tape 3,00
DECISION AT SUNDOWN Through Waters Tape 1,00
DESCENDING DARKNESS Seelenruhe (schwarzes Cover) Tape 1,00
DIE TOTEN KEHREN WIEDER MIT DEM WIND Verarbeitung eines Schmerzes Tape 4,00
ELIMI Summoned from Ashes Tape 1,00
ELOHIM Eternal Hate Tape 1,00
EMINENZ Exorial Tape 4,00
GAFR Triology Of The Gods Tape 4,00
GRIFT Twisted Paradigm of Light Tape 4,00
HOODED MENACE The eyeless Horde Tape 8,00
HROMOVLAD Ohna Hlad, Vody Chlad Tape 1,00
ILLUNIS s/t Tape 4,00
IMPENDING DOOM Apocalypse III the manifested Purgatorium Tape 4,00
IS Songs from the Northernlands Tape 1,00
KLTETOD Zwang Tape 1,00
KLTETOD Lawra Nihil Tape 2,00
KAREHGOD Dark Demo Tape 8,00
KULT OFENZIVY Nauky Ruznic / Radiklni Ateismus... Tape 4,00
MIRKWOOD Journey's End Tape 2,00
MOONTOWER Unholy Rehearsals 1996-2006 Tape 4,00
MORAR Wahlheim Tape 2,00
MORBUS CHRON Sleepers in the Rift Tape + Patch 10,00
MORTE SACRA Ruina Humana Pestis Tape 4,00
MORTUM/AGRATH Mortum/Agrath Tape 2,00
NAMTAR De Morte Tape 1,00
NEAR The dark Art of Death hidden in the Castle Tape 1,00
NECROM The Light Has Never Been Here Tape 3,00
NEMESIS SOPOR Glas Tape 4,00
NERGAL The Wizard of Nerath Tape 4,00
NOCTURNAL DEPRESSION Four Seasons to a Depression Tape 4,00
NOCTURNAL DEPRESSION Reflections of a sad Soul Tape 4,00
NOCTURNAL DEPRESSION Soundtrack for a Suicide Opus II Tape 4,00
NOCTURNAL DEPRESSION Nostalgia - Fragments Of A Broken Past Tape 4,00
NORDAFROST North Arise Tape 1,00
NORDISK VELDE In manch' dunkler Nacht Tape 2,00
PLAGUE WARHEAD Whores of Lucifer Tape 1,00
PSEUDOGOD Deathwomb Catechesis Tape 8,00
PURE Seeds of Despair Tape 4,00
REGNUM Hinter der Schwelle des Schmerzes Tape 1,00
SAMMA'S EQUINOX Pilgrimage Tape 1,00
SAOR Guardians Tape 8,00
SAOR Aura Tape 8,00
SLAVIA Strength And Vision Tape 2,00
SOLSTAFIR tta Tape 10,00
STRYVIGOR Forgotten by Ages Tape 1,00
THE ESOTERIC CONNEXION Metaphysicults Tape 1,00
THE INNER ABYSS Outer Space Tape 4,00
THRNENKIND Eine Momentaufnahme der Rest ist nur Einsamkeit Tape 1,00
TODESSTOSS Spiegel der Urngste Tape 1,00
TOTAL NEGATION zur spten Stunde / Zeitrume Tape 1,00
VIRCOLAC Codes Perfida Tape 4,00
VULCANO Bloody Vengeance Tape + Pin 15,00
WOLFTHORN Towards Ipsissimus Tape 1,00
XANTOTOL Black Doom Metal Tape 3,00

Abigor Orkblut Digi CD 10,00
Abythic Dominion Of The Wicked CD 3,00
Aedh Au-del Des Cendres CD 2,00
Aeon Winds Storming The Fortress Digi CD 5,00
Aether ego vitium sum Digi CD 5,00
Akathartos Baptized By Darkness Digi CD 3,00
Auro s/t Digi CD 5,00
Bathory Legion Drepe [Handligsfrmalat] MCD 2,00
Beyond Time Through The Vastness Of The Universe CD 3,00
Cemetary Lights The Underworld CD 6,66
Coven Of The Impurity Gnosis from the Kingdom below Digi CD 5,00
Czort Apostoł CD 3,00
Drama Noir / Morgenrthe Morna / Possenspiel SplitDigiCD 5,00
Druon Antigon Desontstijging Digi CD 5,00
Duch Czerni Wskrzeszony Krwawymi Czerniami CD 3,00
Epheles Dead Nature for Humans Without Tears Digi CD 5,00
Epheles L'ombre De La Croix Digi CD 5,00
Epheles Les Anges de la Dernire Scne Digi CD 5,00
Epheles Souviens-toi Digi CD 5,00
Estve Egyenes Labirintus Digi CD 3,00
Evilfeast Invoking The Ancient MCD 3,00
Frgjord Laulu Kuolemasta CD 5,00
Goath Live Supremacy CD 5,00
Grey Aura Zwart Vierkant Digi CD 5,00
Hail Bestial Storms of the Abyssic Pit CD 5,00
Hangman's Chair This Is Not Supposed to be Positive Digi CD 2,00
Hatestorm Filth Purity CD 2,00
Havohej Kembatinan Premaster CD 2,00
Hayras Sombre Destin CD 2,00
Heavy Lord Chained to the World CD 2,00
Heimdalls Wacht Nichtorte - Oder die Geistreise des Runenschamanen CD 5,00
Helfahrt Wiedergang CD 2,00
Hell Born Darkness Digi CD 2,00
Hellveto Visions From The Past DVD Case CD 3,00
Herbarium Shepherd of Winds Digi CD 2,00
Heresi Psalm I CD 5,00
Hetroertzen Ain Soph Aur CD 5,00
Hetroertzen Exaltation of Wisdom CD 5,00
Highgate highgate CD 2,00
Hjarnidaudi Niklas Kvarforth presents Digi CD 2,00
Hjarnidaudi PsykoStareVoid Digi CD 2,00
Holy Death Sodomy of Megido CD 2,00
Horn Konflikt Digi CD 5,00
Horna Perim vihassa ja verikostossa CD 15,00
I Shalt Become Requiem CD 5,00
I Shalt Become The Pendle Witch Trials CD 5,00
IAD Penitentiam Agite! CD 2,00
Ignis Gehenna Revelations Of Sinister Rebirth CD 3,00
Immortal Blizzard Beasts (Osmose) CD 5,00
Immortal Blizzard Beasts (Distributed by The End Rec) CD 5,00
Impaled Nazarene Latex Cult Digi CD 7,00
Impaled Nazarene Pro Patria Finlandia CD 7,00
Impaled Nazarene Road to the Octagon CD 7,00
Impaled Nazarene / Beherit Day of Darkness Festival - live 1991 CD 7,00
Impiety Formidonis Nex Cultus CD 5,00
Impiety / Abhorrence Two Barbarians CD 5,00
Impious Havoc Infidels CD 2,00
Impurity / Black Feast In The Blood... / Weltering Shadows Of Satan's Coven CD 5,00
In Cauda Venenum Alpha Omega Digi CD 6,66
In Thy Flesh Lechery Maledictions and Grieving Adjures to the Concerns of Flesh CD 2,00
Incriminated possessed in Billns - Live CD 2,00
Inferis In the path of Malignant Spirits Digi CD 2,00
Infernal / Infernal Kingdom / Ereshkigal Trilogy for Domination CD 2,00
Inferno Live Plague CD 2,00
Inferno metal Commando Attack CD 2,00
Inferno / Tundra Infernal Belief CD 2,00
Infestus Exist CD 3,00
Infinitas Ardeur Digi CD 2,00
Inmitten Des Waldes / Mortualia Split CD 3,00
Inquisition Bloodshed Across the Empyrean Alter (BOX!!) Box CD 12,00
Inquisition Into the Infernal Regions of the Ancient Cult (SOM) Digi CD 6,66
Insidius Infernus Eyes In Astral Abyss CD 2,00
Iperyt No State of Grace Digi CD 2,00
Isole The Calm Hunter CD 3,00
IXXI Elect Darkness CD 2,00
Kltetod Leere Digi CD 3,00
Kltetod Zwang Digi CD 3,00
Karg Malstrom Digi CD 3,00
Katatonia Night is the new Day CD 5,00
Kawir Epoptia (Kill Yourself, 2013) CD 6,66
Kawir Ophiolatreia (Those Opposed, 2008) Digi CD 6,66
Kawir Προς Κάβειρους (Kill Yourself, 2013) CD 6,66
Khors Cold Digi CD 5,00
Khors Cold Ways DVD 2,00
Khors Mysticism Digi CD 5,00
Khors The Flame of Eternity's Decline CD 2,00
Khors Winter Stronghold DVD Case CD 2,00
Kill Necrofiles CD 2,00
Kilte Absence MCD 2,00
Klamm Ernte Digi CD 2,00
Knell Among Eternal Chills CD 2,00
Koca Sintemptation CD 3,00
Krater Nocebo Digi CD 5,00
Krater Venenare [slipcase, first press] Digi CD 10,00
Krakow Diin CD 3,00
Kratein Trauma CD 3,00
Kriegsmaschine A Thousand Voices CD 10,00
Kriegsmaschine Prism: Archive 2002- 2004 CD 10,00
Krynitza Angel CD 2,00
Kylesa Spiral Shadow CD 2,00
Kylesa Ultraviolet Digi CD 2,00
Kythrone Kult Des Todes CD 2,00
Kzohh Trilogy: Burn Out The Remains CD + DVD Digi 3,00
La Division Mentale L'Extase Des Fous CD 2,00
Labyrinth of Abyss The Cult of Turul Pride CD 2,00
Laster De Verste Verte is Hier CD 5,00
Leaden Monotonous Foghorns of Molesting CD 2,00
Legacy of Blood Infernal Cult of Blood CD 2,00
Legacy of Blood Murder Hymn CD 2,00
Legion Of Doom The Desecration Digi CD 2,00
Les Discrets Arctic Plateau Digi CD 5,00
Licht Erlischt The Narrow Path Digi CD 3,00
Lifelover Dekadens (Osmose 2009, First Press) CD 5,00
Likblek Likblek CD 2,00
Living Death World's Neuroses Digi CD 5,00
LLUVIA Eternidad Solemne CD 15,00
Loits Ei Kahetse Midagi Digi CD 5,00
Lost Inside Mourning Wept Beside Me CD 3,00
Lost Life The Cur(s)e of Karma CD 2,00
Lotus Circle Bottomless Vales and Boundless Floods CD 3,00
Lotus Circle Caves Digi CD 3,00
Lotus Circle / Bosque Split CD 3,00
Lucifugum Acme Adeptum Digi CD 5,00
Lucifugum Invade Digi CD 5,00
Lucifugum Xa Heresy Digi CD 5,00
Luctus Stotis Digi CD 3,00
Lugubre Chaoskult (Hymns Of Destruction) CD 3,00
Lugubre Supreme Ritual Genocide CD 3,00
Lunar Aurora Zyklus CD 10,00
Malediction IX Sorcerers CD 2,00
Malfeitor Incubus Digi CD 2,00
Malnatt La Voce dei Morti CD 3,00
Manes Svarte Skoger CD 13,00
Manticore Bowels Of The Holy Anoint Us In Evil CD 3,00
Massacre Europe And Beyond "Live In Germany 1991 CD 5,00
Mathyr Mandraenken CD 2,00
Meressin The Blaphomet's Call CD 2,00
MGLA Age Of Excuse CD 9,00
Mind Snare Black Crystal Sun CD 2,00
Moonreich Terribilis Est Locus Iste CD 2,00
Morbid Angel Blessed are the Sick - Limited Edition Dual disc CD+DVD 6,66
Morbid Angel Covenant (Earache, Year ??) CD 6,66
Morbid Angel Illud Divinum Insanus (Sylphorium Rec, 2012) CD 5,00
Morbid Angel Illud Divinum Insanus - The Remixes (SOM 2012) 2CD 5,00
Morbid Scream The Signal to Attack : 1986 - 1990 CD 15,00
Mordaehoth Limburgian Pagan Madness CD 3,00
Mordgrund Omnia Intereunt CD 2,00
Mordhell Suffer in Hell CD 2,00
Morrigan Diananns Whisper CD 5,00
Morrigan The Damned CD 5,00
Mortem/Morbid Slow Death CD 5,00
Mountain Throne Stormcoven CD 5,00
Murmur Mainlining The Lugubrious CD 2,00
Must Missa Martyr of Wrath CD 2,00
Mutiilation Black Millenium (Drakkar 2012) CD 10,00
Mutiilation Remains of a Ruined, Dead, Cursed Soul (Drakkar 2012) CD 10,00
Mutiilation Vampires Of Black Imperial Blood (Drakkar 2012) CD 10,00
My Dying Bride For Lies I Sire (Peaceville, 2009) CD 5,00
My Dying Bride An Ode to Woe (Moon Records. 2009) CD+DVD 5,00
My Shameful Descend A5 Digi 5,00
My Shameful Return to Nothing CD 2,00
Myhrding Nordens Mrkaste Kapitel CD 2,00
Mysticum Demons Never Sleep CD 5,00
Nadsvest/Necrobode Ustolicenje smrti / O triunfo da morte CD 2,00
Nara Allir Vegir Til Gltunar Digi CD 8,00
Naer Mataron Ζήτω ο θάνατος Digi CD 5,00
Nahar La Fascination Du Pire CD 2,00
Nstrond Age of Fire CD 5,00
Nattsmyg Fdd Att Hrska CD 2,00
Nattvindens Grt A Bard's Tale CD 3,00
Nawia Do Krwi CD 2,00
Nebelkorona Des Nachts In Tristen Nebeln CD 3,00
Nebelkrhe Entfremdet CD 5,00
Nebelmythen Stille CD 2,00
Nebiros VII CD 2,00
Necromantia The Sound of Lucifer storming Heaven CD 3,00
Necronoclast Ashes CD 2,00
Necrophobic The Third Antichrist CD 7,00
Necrosadistic Goat Torture Armageddon shall come CD 2,00
Nekrokaos Chaos II CD 2,00
Neutron Hammer Extermination Kommand CD 2,00
Neutron Hammer Iron Storm Evocation CD 2,00
Nidhogg Nidhogg Digi CD 5,00
Night Must Fall Dissonance Of Thought CD 2,00
Nocta Wicked Woman CD 2,00
Nocturnal Depression Mankind Suffering Visions DVD 5,00
Nocturnal Depression Suicidal Thoughts CD 5,00
Nocturnal Vomit Divine Profanation CD 2,00
Nocturnes Mist As Flames Burn CD 2,00
Non Opus Dei Sem al diavol va porti al mal CD 2,00
Non Opus Dei/Morowe Dziwki dwie Digi CD 2,00
Nontinuum Dwelling In Oceans CD 2,00
Nortt Ligfrd (Red Stream 2007) CD 5,00
Nostalgie Dead Memory CD 5,00
Nostra Dementia Spectral Songs From Vehemence Digi CD 5,00
NRVK Ascension to Apostheosis CD 5,00
Numen Numen [LADLO, 2011] CD 5,00
O O   CD 2,00
Oakenshield Legacy CD 2,00
Obsessr Black Thrashing Blasphemy CD 2,00
Obskene Sonare Todnachten CD 2,00
Odal Geistes Unruh CD 5,00
Odar Zavjet Dalekom Snu CD 2,00
Ofermod Mysterion Tes Anomias CD 7,00
Officium Triste Charcoal Hearts CD 2,00
Oksennus Kolme Toista CD 3,00
Old Forest Into the Old Forest Digi CD 10,00
Old Funeral Grim Reaping Norway (White Wolf, The Oath 2016) CD 10,00
Omnious Death - The Beginning CD 2,00
Ominous Resurrection Omniscient CD 5,00
On Horns Impaled Total World Domination CD 2,00
Onirik Casket Dream Veneration CD 2,00
Onslaught Killing Peace CD 3,00
Opera IX Back to Sepulcro CD 5,00
Opeth Watershed CD 3,00
Opeth Ghost Reveries CD 3,00
Orcrist From The Forgotten Forest CD 3,00
Ordiance In Purge There Is No Remission CD 5,00
Orphaned Land The Beloveds Cry (20th Anniversary edition) Digi CD 8,00
Orthanc L Amorce du Dclin Digi CD 3,00
Ossements I Digi CD 3,00
Outre Ghost Chants CD 5,00
Oxist Nil CD 2,00
Paysage DHiver Im Traum A5 Digi 10,00
Paysage DHiver Schnee A5 Digi 15,00
Phreneticum Der stille Zerfall CD 5,00
Pohjast Downfall Digi CD 3,00
Portal Avow Digi CD 10,00
Ruttokosmos Krsimys CD 5,00
Sorcier Des Glaces Ghastly Memories CD 5,00
Thermohaline Maelstrm Digi CD 3,00
Thorybos The Foul and the Flagrant MCD 5,00
Todeskult Apathy CD 2,00
Todesstoss Wrmer zu weinen CD 2,00
Uprising II CD 5,00
Uprsing s/t Digi CD 5,00
Vollmond Wolves in Turmoil Digi CD 5,00
Wolfthorn 10 Years In His Name MCD 2,00

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Review: Vomit Spell - Vomit Spell
Geschrieben am 30.11.2021, 19:49 von UnDerTaker

Vomit Spell Vomit Spell

Nach dem 2020er Demo bringen die Mainzer Vomit Spell ihr gleichnamiges Debtalbum an den Start. Der Infozettel zur Promo von FDA Records spricht von Death Metal gespickt mit Grindcore und ja, das trifft die Sache ziemlich genau. Hier werden die dreckigen Urvter des Genre wie Carcass, Repulsion oder Blood gehuldigt. Zudem erinnert mich das Gebru auch hier und da an Morbid Angel oder alte Napalm Death zu Harmony Corruption-Zeiten.
Die meist schnellen Songs (Curbside Lacerations, Spiritual Enslavement) werden von dem natrlichen Drumsound getrieben, wobei sich der blecherne tacka tacka Sound der Snarre einem direkt ins Gehirn frisst. Gerne etwas verfrickelt und mit versteckten Melodien der Gitarrenfraktion, ist das old school Geschepper nicht immer direkt eingngig. Dennoch finden sich immer wieder feine atmosphrische Gitarrenriffs, die aber eher im Hintergrund bleiben. Hier und da werden auch ordentlich fette doomige Baselines zum Grooven eingebaut, was allerdings meist nicht von langer Dauer ist (Carnage at the Morgue, Spiritual Enslavement, Curbside Lacerations). Der Vielfltigkeit nicht genug, geht es bei Necrotronic punkig/crustig zur Sache.
Mit dem Gesang hatte ich zu Beginn der Platte so meine Probleme. Gefhlt war der Gesangsrhythmus meist etwas langsamer wie die Songs, irgendwie etwas unharmonisch. Aber in den weiteren Songs passt dann auch der raue kratzige Gesang gut ins Gesamtgefge.
Textlich geht es um reichlich Blut und Kotze, wie der Bandname schon impliziert, und auch der gute Antichrist musste natrlich mit ins Boot von Vomit Spell.
Das Cover von Necro Frost, (wer, auer jemand mit solch einem Namen htte es machen knnen?), passt hervorragend zu dem old schooligen Metal der fnf Rheinhessischen Landsmnner und auch Koichi Hara hat im Hara Studio einen guten Job gemacht und der Scheibe einen rauen, aber dennoch sauberen Sound verpasst.

Wertung: 7,5 / 10


vomit spell cover

Gesamtlnge: 34:00 Minuten
Label: FDA Records
V: 29.10.2021

Tracklist
01. Carnage at the Morgue
02. Necrotronic
03. Contamination Void
04. Axiom of Annihilation
05. Curbside Lacerations
06. Disincarnate
07. Death Junkie (Addicted to Murder)
08. Leah Sublime
09. Spiritual Enslavement

Website: vomitspell.bandcamp.com



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Review: Der Weg einer Freiheit - Noktvrn
Geschrieben am 28.11.2021, 18:04 von nausea0815

Der Weg einer Freiheit - Noktvrn

Kennen und lieben gelernt habe ich die Wrzburger Post-Black Metal Formation relativ spt. Nmlich mit dem vierten Output Finisterre, welches sich bei mir vom kurzen Aufhorchen nach dem Motto Was ist denn das? bis hin zur vollumfnglichen Hingabe zu diesem grandiosen Album innerhalb krzester Zeit entwickelt hatte.
Sicherlich war mir im Vorfeld der Bandname das ein oder andere Mal bereits untergekommen, sind die Herren um Nikita Kamprad doch schon seit 2009 existent und seit 2015 bereits bei Season Of Mist unter Vertrag, jedoch konzentrierten sich meine Hrgewohnheiten zu dem Zeitpunkt auf andere Gefilde und der Bandname trug anfangs das Seinige dazu bei, nicht gerade vor Neugier zu zergehen um zu entdecken, was hinter dieser kryptisch anmutenden Formulierung fr ein musikalisches Konstrukt verbirgt. Ein Fehler, wie mir dann unlngst klar wurde.
Finisterre liegt nun vier Jahre zurck und Noktvrn reprsentiert das nunmehr fnfte Album, auf das ich sehr gespannt war. Die Tatsache, dass die Scheibe mit einem Song beginnt, der sich auch gleich Finisterre II nennt, lie mich umso freudiger die Scheibe auflegen, musste ich doch dann feststellen, dass es sich lediglich um das einfhrende Intro handelt fr das, was die kommenden 47 Minuten folgen soll. So viel sei aber jetzt schon gesagt, dass dies der einzige ernchternde Moment sein soll, der mich beim Hren des Albums berkommt.
Denn mit Noktvrn ist den Wrzburgern zum einen ein Album gelungen, dass unmissverstndlich in der Tradition der Vorgngeralben steht und sicherlich niemanden enttuschen wird, der Fan des Fnfers ist. Davon zeugen vor allem die ersten beiden, bereits vorab verffentlichen Songs Morgen und Monument. Vor allem Morgen lie mich bereits vorab frohlocken auf das was da kommen mag, da der Song ohne weiteres auch sein Pltzchen auf dem Vorgnger htte finden knnen, wohingegen Monument bereits erste Anstze erkennen lsst, dass man den ein oder anderen Schritt abseits der bisher gewohnten Pfade gehen wird.
Denn auf Noktvrn gehen DWEF diesmal weiter, ber ihre bisherigen Grenzen hinaus, liefern aber auch da kompromisslos ab.
Mit Immortal werden das erste Mal in der Band einerseits englische Lyrics zum Besten gegeben und mit den Gastvocals von Dvid Gyrgy Mak, seines Zeichens Snger bei den Labelkollegen von The Devils Trade, eine vollkommen neue Facette in die Musik von DWEF gebracht.
Balladesk aufbauend, mit wohlig warmen Cleanvocals, besticht der Song durch sein Wechselspiel mit den gewohnt harsch, keifenden Vocals von Nikita und erinnert mich, nicht zuletzt durch den souligen Gesang des Devils Trade Frontmanns, in seiner Art und Weise an Zeal & Ardour.
Die drei weiteren Songs auf dem Album spiegeln diese Vielseitigkeit ebenfalls unverkennbar wieder.
Am Rande der Dunkelheit berzeugt in seiner Lnge von acht Minuten voll und ganz durch einprgsame Melodien, kompaktes aber anspruchsvolles Songwriting und wunderschnen Gitarrenharmonien, welche dich unverkennbar in die bekannte Soundwelt der Post-Blackmetaller entfhren und gefangen halten, wohingegen das abschlieende Haven durch die abermals in Englisch verfassten Lyrics und Cleanvocals dich nach diesem aufregenden Exkurs in die Finsternis langsam runterfhrt und in die Normalitt entlsst.
Mein persnliches Highlight ist aber das elfmintige Gegen das Licht, welches somit den lngsten Track des Albums darstellt und fr mich alles wiederspiegelt, was die Musik von DWEF ausmacht.
So baut sich der Song ber vier Minuten, beginnend mit der Repetition einer einzelnen, simplen Gitarrenmelodie langsam auf und wird spter durch Bass und Drums nach zwei Minuten ergnzt, stetig gesteigert in Lautstrke und struktureller Dichte, bis letztendlich der Klimax dieser Ouvertre erreicht ist und durch kurzes Innehalten in einen absoluten Gnsehautmoment bergeht.
Was danach folgt, gehrt mit zu dem Besten, was ich in dem Bereich gehrt habe.
Melodien, Stimmungsaufbau, Gesamtatmosphre, Emotion, Tempowechsel und Vocals ergnzen sich perfekt und lassen mich am Ende mit offenem Mund dastehen. Diesen Song muss man einfach in voller Lautstrke genieen.
Als Abschluss bleibt mir zu sagen, dass Der Weg einer Freiheit die Erwartungen nach dem groartigen Vorgnger mit Noktvrn vollkommen erfllt haben und ein komplexes, abwechslungsreiches und experimentelles Album geschaffen haben, was sie einen weiteren Schritt nach oben bringen wird und ihre Stellung in dem Genre mehr als nur untermauert. Wenn das Album den Langzeittest besteht, wovon ich sehr stark ausgehe, drften wir es hier sicherlich mit einem zuknftigen Bandklassiker zu tun haben.

Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlnge: 47:44 Minuten
Label: Season Of Mist
V: 19.11.2021

Tracklist
1. Finisterre II (01:52)
2. Monument (06:46)
3. Am Rande der Dunkelheit (08:18)
4. Immortal (06:50)
5. Morgen (07:00)
6. Gegen das Licht (11:13)
7. Haven (05:45)

Website: http://derwegeinerfreiheit.de





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Review: Nekrovault - Nachhut: Toward the Towering Tomb
Geschrieben am 26.11.2021, 15:31 von ALUCARD

Nekrovault - Nachhut: Toward the Towering Tomb

Man kann von so einer einem Album folgenden EP ja halten was man will: mal ist es nur Restmaterial, mal will man den Erfolg der Scheibe auskosten und schiebt schnell noch was nach, mal sinnvolle Ergnzung oder Weiterfhrung, reine Geldmacherei, mal eine andere Sicht auf das Albumthema usw. usw, Mglichkeiten gibt es da viele. Nekrovault`s Nachhut EP macht fr mich in seiner Form aber Sinn. Das im Zusammenhang damit stehende "Totenzug..." Album wre durch die zwei hier zu findenden Stcke in seiner Gesamtheit einfach zu massiv und (ber)fordernd gewesen, somit hatte man als Hrer die Gelegenheit das alles erstmal sacken zu lassen und sich ausgiebig damit zu beschftigen.
Dadurch hat man nun offene Ohren fr die zwei neuen Titel die dem Vollzeitalbum in nichts nachstehen, weiterhin bekommt der Hrer keinen Easy Listening Happen serviert. Auch "Nachhut: Toward the Towering Tomb" dehnt den Spannungsbogen von dster drngendem Deathmetal ber schwarzmetallisches Gebretter runter bis tief in finsteren Doom, ja sogar einen Hauch Gothrock baut man mit ein ("Where The Fog Entombed The Light", so um die fnfte Minute). Durch die geschickte Verwebung der verschiedenen Bausteine bleibt es stehts spannend, was darunter logischerweise etwas leidet ist die Eingngigkeit. Das wre auch mein einzigster Kritikpunkt, es fehlen mir Widerhaken mit denen sich das Material festsetzen kann.
Ansonsten ist es wie schon erwhnt die erprobte schwarze Mischung die man von "Totenzug: Festering Peregrination" kennt und liebt (wenn man das Album denn ins Herz geschlossen hat), auch die Nachhut ist ein derber Brocken den man sich erarbeiten muss indem man ganz tief eintaucht. Dazu kann man auch das grossartige Artwork verwenden.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 19 Minuten
Label: Vn Records
V: 26.11.2021

1.Where The Fog Entombed The Light 10:51
2.Black Hole Grave Milestone 08:21

https://nekrovault-vanrecords.bandcamp.com/

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In Aphelion
Geschrieben am 21.11.2021, 13:32 von Exorzist

In Aphelion was formed during the pandemic year of 2020 and is a diabolic sanctum of creativity led by Sebastian Ramstedt and Johan Bergebck.

Antesten!!!  :rock:



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Review: Death SS - Ten
Geschrieben am 20.11.2021, 16:42 von ALUCARD

Death SS - Ten

Die italienischen Horrormetallegende Death SS ist denke ich mal jedem irgendwie vertraut, sei es im Original oder durch die Vielzahl von Huldigungen durch Coversongs von Bands aus unserem extremen Musikkosmos, ich denke da nur an Watain`s (brillante) Version von "Chains of Death".

Nun liegt mit "Ten" das, berraschung, zehnte Album der legendren Truppe um Steve Sylvester (daher das SS im Bandnamen) vor. Und was soll ich sagen, es klingt genau so wie man sich Horrormetal vorstellt. Catchy, spooky, mysteris, ein bichen Zirkus, Zuckerwatte, viel Schminke und mit Meister Steve eine Rampensau als grossen Zampano. Der Lack ist ab, durch den Lauf der Zeit ist man etwas ramponiert aber die guten alten Tricks funktionieren immer noch. Verlernt hat seine Mannschaft nichts, die Songs sind darauf ausgerichtet im Ohr hngenzubleiben und dem Hrer einen wohligen Schauer ber den Rcken zu jagen, sei es aus Nostalgie oder Verzckung.

Und die Titel knnen echt was, die gute alte Schule von effektivem Songwriting zieht auch hier alle Register. Das ist jetzt alles nicht ultraaufregend oder innovativ, macht trotzdem aber alles richtig. Alles was in dem Genre im Laufe der Jahre zwischen Alice Cooper und Ghost passiert ist findet sich auch hier wieder, klingt aber weder angestaubt noch altbacken. Death SS schaffen aus wenig viel zu machen und dabei noch frisch und lebendig zu klingen. So luft die Platte durch und ist am Ende einfach nur "schn", man drckt ohne Schmerzen gerne erneut die Playtaste und lsst sich verzaubern. Gut, "Ride the Dragon" ist im Gesamtkontext vielleicht eine Spur zu grell, aber das sei verziehen.

8 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 50:44 Minuten
Label: Lucifer Rising Records
V: 29.10.2021

1. The Black Plague
2. Zora
3. Under Satans Sun
4. Rebel God
5. Temple Of The Rain
6. Ride The Dragon
7. Suspiria
8. Heretics
9. The World Is Doomed
10. Lucifer

https://www.deathss.com/deathssweb/

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Review: Nocturnal Wanderer - Gift of the Night
Geschrieben am 20.11.2021, 15:48 von ALUCARD

Nocturnal Wanderer - Gift of the Night

Nocturnal Wanderer wurde erst im Frhjahr 2021 gegrndet, das anonyme Soloprojekt legt nun mit "Gift of the Night" sein Debtwerk vor.

Und dieser Einstand kann berzeugen, da keine weiteren Informationen ber den Soloknstler vorliegen kann ich nicht sagen ob das hier seine ersten Gehversuche sind oder er schon anderweitig aktiv war. Vom Hreindruck her tendiere ich zu letzterem, qualitativ und kompositorisch klingt das alles doch schon recht erfahren und durchdacht. Eventuell ist der Gute aber auch nur mit bermssigem Talent gesegnet was er dann in diesem Debtalbum kanalisiert.
Black Metal ist das Hauptthema, aber auch Einflsse von Heavy Metal dringen durch. Auffllig ist die teils stark melodische Gitarrenarbeit die dem Material etwas heroisches und leichtfiges mitgibt das mir gut gefllt. Es stellt den Kontrast zum harschen Gesang und dem basischen Blackmetal Grundstoff her, diese Mischung sorgt fr ein angenehmes Hrvergngen wenn man Blackmetal an sich eher reduziert und bodenstndig mag. Unterschwellig ist da auch noch was folkig/paganes, nicht wirklich greifbar, aber irgendwie dabei. Klingt seltsam? Testet mal "Distant Stars in Distant Skies" an, eventuell versteht ihr was ich meine.
"Gift of the Night" klingt dabei leicht kratzig und hallig/hhenlastig, hat aber noch genug Energie um den Spirit der Titel rberzubringen. Sprich, das Level liegt deutlich ber Proberaumniveau und strahlt dennoch genug Unperfektion aus um auch im Underground Staub aufzuwirbeln. Dachten sich dann wohl auch Nameless Grave Records die das im September 2021 erschienene Album Ende November als Cd herausbringen.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 31:26 Minuten
Label: Nameless Grave Records
V: 18.11.2021

1. Twilight Befell
2. Darkness in Rapture
3. Sentient Shadows
4. By Moonlight
5. Distant Stars in Distant Skies
6. The Amberdawn

https://nocturnalwanderer.bandcamp.com/album/gift-of-the-night

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Shores of Ladon Kr Dauuz - new Releases
Geschrieben am 11.11.2021, 12:01 von Sol Records



OUT NOW

Shores of Ladon - Witterung CD & T-Shirt


Eight years have past since SHORES OF LADON's acclaimed debut album "Eindringling". Finally, Sol Records brings to you its successor: "Witterung". In German language the title itself refers to an old-fashioned word for weather as well as to the animalistic sense of smell, especially in hunter's vocabulary. Similarly SoL's music on here sets wolfish passion, invasively detailed guitar work and sharp tension-filled songwriting amidst an endearing autumnly cold Black Metal atmosphere. Together with the equally multi-layered poetic lyrics - filled with emotional chasms, intensive experiences in nature and subtly interwoven motives from literature and folklore - these seven songs, encompassing 48 minutes with no intro, outro or intermezzo, might easily represent SHORES OF LADON at their artistic climax so far.

- CD Edition limited to 500
- 16 page Booklet
- Mastering by Henri Sorvali (Trollhouse Audio)


T-Shirt Fruit of the Loom Heavy Cotton
Limited to 50 copies
S-XXL sizes available
Golden Print

Listen: https://www.youtube.com/watch?v=1JdADCPj6Rg

+++

Shores of Ladon - Heimkehr CD & T-Shirt

SHORES OF LADON's new EP "Heimkehr" ('homecoming') includes four new songs and a cover version, spanning over 26 minutes of duration altogether. The title itself shows yet again the band's subtle sense for ambiguity: While referring to Orpheus' retrieval of Eurydice from the underworld, which forms the core concept of the lyrics herein, as well as to a poetic German word for death, this EP also features old pre-Shores of Ladon songs 'returning home'. Two of them ("Verlust" and "Jagdgrund") originate from a nameless demo tape recorded in 2006 by St. and drummer M. (Cold Earth, Thorybos, Stygian Temple) with the lost lyrics being substituted. Also the title track pre-dates the band's formation and was written by guitarist Nosophoros in 2008, re-arranged for SoL's "Promo 2010" and now taking its final shape with re-arranged lyrics on this EP. Last but not least, and as very personal gaze into the past, "Abstieg" and "Weltenende" illustrate various SHORES OF LADON members' deeply rooted passion for the Neofolk genre. The first is an own rendition and tribute while the latter is a cover version of one of this culture's greatest hymns of the last two decades, "Ragnarok" by mighty Sonne Hagal.

CD Edition, limited to 500 copies
8 Page Booklet
Mastersterd by Henri Sorvali (Trollhouse Audio)

T-Shirt Fruit of the Loom Heavy Cotton
Limited to 50 copies
S-XXL sizes available
Silver Print

Listen: https://www.youtube.com/watch?v=zMLjp4QkjdY

+++

Kr - The Horns of Ymir CD

Strictly regarded as a sideproject of Sol Records cabals Shores of Ladon, KR undeniably bears the signature of St. music-, sound- and atmosphere-wise. Supported by SoL drummer Bavragor and recorded during the sessions of the aforementioned band's second full length "Witterung", it's the English language vocals, the Tolkien-based lyrical concept and various very personal intentions that set "The Horns of Ylmir" apart.
The CD release contains 4 songs (38 minutes), mastered by H. Sovali/Trollhorn, and comes with an 8-page booklet.

CD Edition limited to 500 copies
8 page booklet
Mastersterd by Henri Sorvali (Trollhouse Audio)

Listen: https://www.youtube.com/watch?v=UXSmVg9aZnI

+++

Dauuz - Vom schwarzen Schmied Tape

Protape Edition
Limited to 150 copies
CD and LP Edition available on 12.11.2021 at Amor Fati

Listen: https://www.youtube.com/watch?v=zg14QfRzoxE

+++
Contact:

Label:
https://www.solrecords.de/
https://soldeviantrecords.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/www.solrecor...

Bands:
Shores of Ladon & Kr:
https://shoresofladon.bandcamp.com/

Dauuz:
https://dauthuzbm.bandcamp.com

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Kino: Antlers
Geschrieben am 11.11.2021, 11:13 von UnDerTaker

Der bse weie Mann betreibt Raubbau an der Natur, verlacht die Traditionen der indigenen Bevlkerung, ignoriert alle Warnzeichen und wird schlielich in Erfllung eines uralten Fluches von einem fiesen Wiedergnger heimgesucht/aufgefressen/zum Zombie gebissen. Diese Geschichte klingt wahrlich nicht neu und drfte wohl die wenigsten Horror-Fans hinter dem Sofa hervor und in die Lichtspielhuser locken.


Doch "Antlers", der aktuell im Kino luft, ist weitaus mehr als nur ein Gruselfilm mit einem gefhlt 100 Mal gesehen Plot. Darauf weist nicht nur der Name des Produzenten hin: Guillermo del Toro gilt als meisterhafter Erzhler fantastischer Geschichten.

Denn der wahre Horror, der sich in einer kleinen Stadt in Oregon abspielt, hat mitnichten eine bernatrliche Quelle. Wie der Titel ("Geweih") verrt, gibt es zwar ein an einen Hirsch erinnerndes Monster, das seine Opfer sucht und zahlreich findet. Doch vor allem die Zustnde in dem Ort sind erschreckend. Drogen, Vernachlssigung, Missbrauch im Grunde eine Abbildung fast jeder aktuellen Nachrichtensendung.

In dsteren Bildern erzhlt Regisseur Scott Cooper ("Crazy Heart") die Geschichte der jungen Lehrerin Julia (Keri Russell, "Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers"), die sich eines Problemschlers annimmt und den furchtbaren Hintergrund seines Verhaltens entdeckt whrend ihr Bruder (Jesse Plemons) als Sheriff der Stadt eine Mordserie aufklren muss.



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Coffin Feeder (Mitglieder Aborted, Leng Tch'e, Fleddy Melculy)
Geschrieben am 09.11.2021, 10:58 von UnDerTaker

coffin feederCoffin Feeder sind eine noch recht neue Groove Death / Grind Band mit Sven von Aborted und namhaften Mitglieder von Leng Tch'e und Fleddy Melculy. Noch dieses Jahr will man eine 5-Track EP mit dem Titel "Stereo Homicide" verffentlichen. Thematisch befasst sich die EP mit Serienkillern die als Duo "arbeiten", wie die Herren Henry Lee Lucas und Ottis Toole und anderen wie z.B. Charles Ng und Leonard Lake. Die hammerstarke erste Single mit dem Titeltrack knnt ihr euch bereits hier anhren.



Bandwebsite: www.coffinfeederband.com
Facebook: www.facebook.com/coffinfeeder666

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Malignant Altar
Geschrieben am 06.11.2021, 18:49 von Exorzist

 Die Texas Death Horde MALIGNANT ALTAR hat endlich ihr Debut Album im Kasten. Das Debut "Entitled Realms of Exquisite Morbidity" wird am 10.Dezemebr ber Dark Descent Records verffentlicht. Das Vinyl dazu soll Anfang 2022 erscheinen.

Den neuen Song Rite of Krasue knnt ih euch HIER geben.

Realms of Exquisite Morbidity was recorded and mixed by the band's Dobber Beverly, and mastered by Arthur Rizk. Cover art by Lucas Korte.

Tracklist:
1. Channeling Impure Apparitions
2. Usurping the Pantheon Crown
3. Belial Rebirth (Metempsychosis)
4. Realms of Exquisite Morbidity (instrumental)
5. Ceremonial Decapitator
6. Rite of Krasue

With only two demos under their belt since inception in 2018, it may seem MALIGNANT ALTAR have been somewhat quiet by modern standards. This entity has not been slumbering or resting on their laurels, rather crafting the most fetidly obscene album imaginable. From its 80s horror influences; introducing a barrage of offal that festers in the phantasmal form of rotten riffing and drudging drums, layering themselves a thick and tarry swamp of instrumental decay. Vocally, the snarly puke that fits the malignantly mesmerizing riff-scape gloriously to ensure only the most befitting disgust emanates into your speakers from the altar of putridity. Now, some of these metaphors might lead you to think I am referring to a regressive band of simple playing ability and limited talent. This would be unforgivably far from the truth as the restless drumming and technically-edged riffs invoke the likes of Demilich amongst the flow of revolting hooks.

Thundering along, through five more typical tracks and a suitably spectral interluding instrumental, the momentum of this record is unforgiving and yet they do not forgo dynamics either. Two years incubation in the crypts of sentient slime and what lurches forth from the slumbering spew is nothing short of magnificent. These Texans have flavor in their death - which knows when to add flare or just ride out some obliterating groove until the neck is granulated from headbanging. Have your corpse and eat it?



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Review: PROTECTOR - A Shedding of Skin
Geschrieben am 03.11.2021, 13:11 von OliDoA

PROTECTOR - A Shedding of Skin

Da haben wir also das Geburtstagskind, 30 Jahre jung (28.10.1991) und es strotzt nach wie vor nur so vor Energie!
Die 1986 ursprnglich in Wolfsburg gegrndete Kapelle hatte ber die Jahre doch einschneidende Besetzungswechsel und im Jahre 1991 war es besonders heftig. Der Studiotermin stand und die Band hatte aber nur noch zwei aktive Musiker in ihren Reihen. Grndungsmitglied Michael Hasse an der Trommel, der bekanntlich 1994 viel zu frh verstorben ist und mit diesem Longplayer, dem dritten in Protectors Geschichte, sozusagen sein musikalisches Vermchtnis erbrachte. Des Weiteren war da noch der recht neue Olly Wiebel, der seinen Einstand auf der zuvor verffentlichten EP "Leviathans Desire" (Juni 1990) gab, auf der, nach dem Weggang von Originalsnger Martin Missy (der ja seit Jahren erfolgreich mit schwedischen Mannen die Combo fortfhrt) immerhin noch alle drei restlichen Urmitglieder, sowie man die Mannschaft seit der Erstlings EP "Misanthropy" (Sept.1987) kennengelernt hat, an Bord waren. Der Herr durfte, neben dem Gesang, auch gleich noch Gitarre & Bass bernehmen. Zudem war nur sehr wenig Songmaterial tatschlich fertig komponiert. Trotz all dieser schlechten Vorzeichen, berrascht es umso mehr, was fr ein wuchtiges Album hier geschmiedet wurde. Kultknpfchendreher Harris Johns verpasste den Tracks einen scharfen, aggressiven, druckvollen und gleichzeitig doch sehr transparenten Sound. Das starke Riffing ist genauso gut wahrzunehmen, wie die ballernde Snare und der aggressive Gesang. Michael Hasse hat hier Schwerstarbeit geleistet und auf diesem Brecher seine beste technische und reifste Leistung abgeliefert! Wirklich tolle, mitreiende Songs, wo man auch hin skippt, Riffs die sich in den Windungen der grauen Masse regelrecht einfrsen. Ob das jetzt ein echter Hit wie der Titeltrack ist, der auch heute noch bei den Comeback-Beschtzern fest in der Setliste steht, oder ein Stampfer wie "Tantalus", ganz zu schweigen vom abschlieenden "Toward Destruction", dass, nach lieblichen Akustikgitarrenklngen, nochmal auf totalen Krawall gebrstet ist und es ordentlich scheppern lsst, durch und durch erstklassiges Programm!
Fans in der Schnittmenge wster, schneller Thrash & rifflastigem Death Metal auf der ganzen Welt mssten begeistert sein! Einer der Exportschlager aus dem extremen Metal Deutschland!
Da die ursprngliche Auflage jetzt gerade nicht im Millionenbereich lag, ist es sehr erfreulich das sich das Label High Roller Records (auch die aktuelle Plattenfirma von "Golem" Martin & Co.) wiederholt darum gekmmert hat (zum 25.Jubilum gab es auch schon eine Wiederverffentlichung), damit man sich diese tolle Scheibe auch heute noch zulegen kann. Sammler werden an der Farbenvielfalt der Vinylausgaben und deren Bebilderung mit vielen Fotoschtzen ihre Freude haben. Natrlich auch in CD Form erhltlich und fr die klangliche Aufarbeitung, vor allem fr die Schallplatten, hat man 2016 Patrick Engel bemht, der schon einen Namen in der Szene hat!
Also, wer hat noch nicht, wer will nochmal....

Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlnge: 41:25 Minuten
Label: High Roller Records
V: 30.06.1991 / Re-Release: 28.10.2021

Line-up
Olly Wiebel - Vocals, Guitars
Ede Belichmeier - Bass
Michael Hasse (R.I.P. 1994) - Drums

Tracklist
1. Intro
2. Mortuary Nightmare
3. A Shedding of Skin
4. Face Fear
5. Retribution on Darkness
6. Doomed to Failure
7. Thy Will Be Done
8. Whom Gods Destroy
9. Necropolis
10. Tantalus
11. Death Comes Soon
12. Unleashed Terror
13. Towards Destruction

Facebook: https://www.facebook.com/Protector.666not777

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Review: Daemonicus - Eschaton
Geschrieben am 01.11.2021, 16:03 von Nabu

Daemonicus - Eschaton

Mit Death Metal aus Schweden ist es ein bisschen wie mit Schokolade aus der Schweiz. Wenn man das Grundprodukt mag ist es vllig egal in welcher Form oder wo es genau herkommt es wird immer irgendwie schmecken. Und Daemonicus bildet da keine Ausnahme. Die Skandinavier bringen uns mit Eschaton ein eingngiges, sehr melodises Album ihr Drittes insgesamt welches mehr Abwechslung und technische Raffinesse in sich trgt als man auf den ersten Blick vermuten wrde.

Bse Zungen wrden die Musik der Schweden vielleicht als poppig oder radiotauglich bezeichnen. Ich hingegen bin da eher pragmatisch. Daemonicus ballern ordentlich melodis vor sich hin. Mag fr den Oldschooler nicht unbedingt das Richtige sein. Aber diese Tatsache sagt ja nichts ber die Qualitt der Musik aus. Eschaton knallt nmlich schon ganz ordentlich. Und rohe Gewalt auch mal in leicht verdauliche Melodien zu verpacken finde ich eine feine Sache. Mit Songs wie Know My Name wird das Gemisch so eingngig, dass Mitsingen nach der ersten Runde gar kein Problem ist.

Beim genauen Hinhren blitzt immer mal wieder das handwerkliche Geschick der Musiker auf. Gewitzte Tempowechsel, verspielte Basslines und Riffs die ihre Komplexitt oft geschickt verschleiern sorgen dafr, dass das Album auch nach mehrmaligem Hren nicht langweilt. Gleichzeitig sind die eben genannten Finessen aber so vorsichtig eingepackt worden, dass man nie das Gefhl hat eine melodise Tech- oder Prog Death Metal Scheibe zu hren. In meinen Augen hat die Band damit alles richtig gemacht feines Album!

Anspieltipp: To Poison Everything, The Grand Inquisitor, You Know My Name


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlnge: 35:49
Label: Black Lion Records
V: 20.08.2021

Tracklist

1. To Poison Everything
2. Reform or Die
3. The Double Edged Sword
4. Heretic Trials
5. The Grand Inquisitor
6. Sacred and Secular
7. You Know My Name
8. Fate Sealed by Faith
9. Termination

Website der Band: https://daemonicus.bandcamp.com/

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Review: Ophis - Spew Forth Odium
Geschrieben am 30.10.2021, 14:49 von nausea0815

Ophis - Spew Forth Odium

Der Herbst ist da, wir nhern uns dem Ende des Oktobers.
Die Zeit der langen, dunklen Tage steht vor der Tr, in denen man gerne mal dazu neigt, schwermtig den Tag zu bestreiten und der Melancholie mehr Spielraum einzurumen.
Was eignet sich da besser diese Phase mit stimmigen Klngen zu untermalen in Form eines opulenten, dsteren Doom Albums. Wie gerufen kommt da Ophis neues Werk Spew Forth Odium.
Das inzwischen fnfte Album der Hamburger Death Doom Institution wird dieser Tage ber FDA Records verffentlicht und zaubert Freunden von klassischen doomigen Death Metal Sounds ein Lcheln in die ach so finstere Mine. Gewohnt ohne viel Schnick Schnack drumherum liefern Ophis wieder einmal tonnenschwere Riffs, die im unteren Tempodrittel anzusiedeln sind. Sechs Songs und 63 Minuten Gesamtspielzeit deuten darauf hin, dass sicherlich kein passender Radioedit dabei sein wird.
Aber was rede ich da, das will man ja auch nicht bei solch schner Musik, die unglaublich heavy daherkommt und trotz der dem Genre inhrenten eher spartanisch ausgeschmckten Songstrukturen alles andere als langweilig daherkommt. So kommt es zum Ende in The Stagnant Room sogar noch zu einem kurzweiligen Doublebass Intermezzo.
Nein das ist hier schlicht und einfach geiler Death Doom, der Fans der frhen My Dying Bride aufhorchen und bedenkenlos zugreifen lsst.
So bin ich weiterhin verwundert, wieso Ophis nicht schon viel prominenter in ihrem Metier sind, wird doch schon seit Jahren gewohnt hochwertiges Material geliefert und mit Spew Forth Odium knpfen sie nahtlos daran an.
Erwartet keine Freude, die dieses Album versprht, sondern tief schwarze Melancholie und Heavyness.
Und das ist auch gut so.

Wertung: 8 / 10




Gesamtlnge: 01:03:41 Minuten
Label: FDA Records
V: 29.10.2021

Tracklist
01. Default Empty (9:04)
02. Of Stygian Descent (9:30)
03. Conflagration Eternal (11:28)
04. Temple of Scourges (10:35)
05. The Perennial Wound (9:45)
06. The Stagnant Room (13:22)

Website: ophisdoom.de

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Fotos zur Party.San Herbstoffensive, 24. - 25.09.2021, Weimar
Geschrieben am 29.10.2021, 09:31 von UnDerTaker

krater%20black%20metalAm 24. und 25.09.2021 war es wieder soweit: Die Party.San Herbstoffensive ging nach 2020 nun in die zweite Offensive. Trotz Corona konnten endlich wieder 666 Metalfans in Weimar gemeinsam und ohne Maske und Abstand abfeiern. Welch gutes Gefhl der Normalitt!

Folgende hochkartige Bands waren am Start und sorgten fr ein ausverkauftes Festival:
Fr. 24.09.21: Schirenc Plays Pungent Stench / God Dethroned / Harakiri for the sky / Revel in Flesh / Endseeker / WILT
Sa. 25.09.21: Nifelheim / Desaster / Thulcandra / Soulburn / KRATER / Goath

Das Wetter war wieder herrlich, die Stimmung groartig und die Orga ohne jeden Tadel. Die Bands haben alles gegeben und hatten ebenfalls sehr viel Freude wieder auf der Bhne zu stehen.
Auch wenn WILT am Freitag kurzfristig ausfielen, wurde vor lauter Festival-Freude so viel Gesoffen, dass man fr den Samstag vorsichtshalber nochmal Stoff nachkaufen musste.

Ihr findet unsere 43 Fotos hier...

Das Interview, welches wir mit Marco "Hont" Hontheim, seines Zeichens Drummer von Desaster, im Rahmen des Festivals gefhrt haben, findet ihr hier...

Hier nochmal unser Dank an die Party.San Crew fr das schne und entspannte Wochenende!

revel in flesh
Harakiri for the Sky
soulburn
desaster

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Interview mit Marco "Hont" Hontheim von Desaster
Geschrieben am 28.10.2021, 22:14 von UnDerTaker

desasterUnsere Petra hatte im Rahmen der Party.San Herbstoffensive ein Interview mit Marco "Hont" Hontheim von der Black/Thrash Legende Desaster gefhrt. Lest hier was er zur Band, dem neuen Album und zur Corona-Situation sagt.

Checkt das Interview hier...

interview

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KHNVM
Geschrieben am 26.10.2021, 20:56 von Exorzist

 Old School Death Metal aus Deutschland / Bangladesh! KHNVM haben den ersten neuen Song von ihrem kommenden zweiten Album "Portals To Oblivion" verffentlicht. Das neue Album erscheint am 17.Dezember via Neckbreaker Records.

Checkt den neuen Song "Heretic Ascension" HIER!

Spawned in the vein of death, KHNVM (pronounced as Kha-noom) manifests aural chaos and destruction through offerings created by Showmik Das a.k.a Obliterator (ex-Homicide, Nekrohowl). The debut album "Foretold Monuments Of Flesh", released by Testimony Records in 2019, was the manifesto of demonstrating the inner evils within human mind as ancient art of plague. The line-up for the album consisted of Polish drummer Kryzstof Klingbein and Obliterator on guitars, vocals and bass. Initially started as a project, the mere admiration from the fans for the debut album helped to made a transition to a full-fledged band. In 2020 Cassian (drums,Ex- Tarabas,Otrere) and Martyr (bass, Ex- In Stadio Ultimo, Otrere) joined as members for live rituals and recordings.

With their new album and a bit different song dynamics than on the previous one, KHNVM would like to exhibit the ultimate descend of human mind towards death. Throughout the journey, the demon-like reality grasps human conscious with its torturous claws and the album portrays the eternal conflict between these two supreme forces.

Artwork by Khaos Diktator Design.

Tracklist:
1. Ethos Of The Otherly World
2. Portals To Oblivion
3. Heretic Ascension
4. Drink From The Chalice Of Suffering
5. Baptized By The Father Befouled
6. No Solace
7. Spectral Chaos



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THY ART IS MURDER, Deathcore aus Australien
Geschrieben am 19.10.2021, 11:14 von UnDerTaker

Die australischen Deathcore Master, Thy Art Is Murder, haben eine Musikvideo zum Song "Dead Sun" (featuring Nico Webers of War From A Harlots Mouth) vom 2012er Album "Hate" verffentlicht.
Am 5.11.2021 werden neue Formate des Albums "Hate" via Nuclear Blast erhltlich sein.
Wer Lust auf ein Musikvideo im Stile eines Ballerspiels hat, der sollte mal reinschauen.



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Mnegarm, Viking/Black/Folk Metal aus Schweden
Geschrieben am 19.10.2021, 10:42 von UnDerTaker

manegarmDie Viking/Black/Folk Metaller Manegarm haben im Underground Studio in Vsters ihr neues Album aufgenommen und fertig abgemischt. Dieses ist der Nachfolger des 2019er Album "Fornaldarsagor" der Schweden.
Die Band hat nebenher auch ein eigenes Festival unter dem Titel MNEGARM OPEN AIR 2022 aus der Taufe gehoben. Das Festival findet vom 22. - 26-08.2022 in der Heimatstadt Norrtlje statt. Bands sind unter anderem Moonsorrow, Grand Magus, Einherjer, King of Asgard und natrlich Mnegarm.

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Review: MxAxMxA - Long-awaited Firstborn
Geschrieben am 16.10.2021, 16:35 von ALUCARD

MxAxMxA Long-awaited Firstborn

Grindcore ist Stressmukke, zumindest fr mich. Da macht auch das Debtalbum der russischen Truppe keine Ausnahme, kann aber mit einigen berraschungen aufwarten. Also rein ins Getmmel...

Sein Debtalbum "Long-awaited Firstborn" zu nennen zeugt von einer gewissen eigenen Ironie, das gefllt mir. Doch so einen wtenden Erstgeborenen wie den hier wnscht sich sicher keiner. Sahen die Eltern wohl hnlich wenn ich mir das Albumcover so ansehe...
Allein schon das Level auf dem sich der Gesang bewegt ist eine Nervenprobe, die fr Grindcore bliche berschallsalven sorgen dann fr die restliche Zerstrung. Aber MxAxMxA verharren nicht in ihrem Laufstall sondern bauen auch Elemente aus Punk, Deathmetal und diversen anderen extremen Musikarten mit ein.
Irgendwie ist stndig was los, jeder Titel stets in Bewegung und dabei unbequem und auf Stress aus. Samples unterschiedlichster Herkunft kommen zum Zuge um das Chaos zu komplettieren, aufgrund der schnellen Wechsel und kurzen Titelspielzeiten kommt man zunchst mit dem einordnen gar nicht nach. Aber nach und nach lichtet sich der Sturm wenn man nicht schon vorher die Segel gestrichen hat.
Tiefpunkt ist fr mich "Порно баллада (Porn Ballad)", ich komme mit diesem Schweinchen Grunz Gesang einfach nicht klar. Aber der ist nur auf einem Titel zu hren, somit verschmerzbar. Somit am Ende ein doch recht spannendes und irgendwo auch unterhaltsames Album auch wenn man mit dem Genremix jetzt nicht so viel anfangen kann und kein Grindcorefanatic ist.
Nachdem die MxAxMxA Bandbio sagt "Total Jenkem Intoxication since 2006 from Chertanovo, Moscow" knnt ihr ja mal rausfinden was "Jenkem" ist. Lasst euch nicht in die Irre fhren, es hat nix mit skaten zu tun.
Anspieltipp: Глубокое синее горе (Deep Blue Grief), Буйвище (Graveyard)

7 von 10 Punkten



Gesamtlnge: 20:24 Minuten
Label: Addicted Label
V: 03.09.2021

Tracklist:
1 Глубокое синее горе 2:35 (Deep Blue Grief)
2 Радиофоб 1:26 (Radiophobe)
3 Жизнь 0:51 (Life)
4 нук Человека 0:52 (Grandson of the Human)
5 Буйвище 1:46 (Graveyard)
6 Порно баллада 1:20 (Porn Ballad)
7 Патриот 1:41 (Patriot)
8 Дженкем (реприза ) 1:35 (Jenkem (Reprise))
9 Гуинплен 1:38 (Gwynplaine)
10 Оборотень 0:41 (Werewolf)
11 Счастливый фермер 2:00 (Happy Farmer)
12 Странники в Ку 1:08 (Strangers in the Ku)
13 Долгожданный первенец 2:49 (Long-awaited Firstborn)

https://mxaxmxa.bandcamp.com/album/--3

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