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Hell-is-open

 


Wie der Honk zurück nach Europa kam
Geschrieben am 15.07.2019, 14:02 von UnDerTaker

Eigentlich gar kein Witz  ;)

Wer kein Honk ist, kennt das Wort Honk. Seit dem vorigen Jahr steht es auch im Duden. Aber woher kommt der Ausdruck? Die Spur führt nach Amerika und von dort zurück ins ganz alte Europa.

Im Jahr seiner Volljährigkeit bekam das Wort Honk seine Einbürgerungsurkunde überreicht. Seit der 27. Auflage von 2018 steht es im Rechtschreibduden und ist damit auch offiziell ein Wort der deutschen Sprache.

Um die Jahrtausendwende war es aus dem Englischen importiert worden. In einem Artikel des Schweizer „Tagesanzeigers“ über ein neues Jugendsprache-Wörterbuch hieß es 2003: „,Pommespanzer‘ heisst da eine fette Person, ,Analhusten‘ steht für Blähungen, ,Ritzenputzer‘ für Stringtanga. Wer das alles nicht kapiert, ist ein Honk (Depp).“


https://www.welt.de/kultur....es.html

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Review: Aitvaras - Aitvaras
Geschrieben am 13.07.2019, 13:47 von ALUCARD

Aitvaras - Aitvaras

Melodic Black Metal steht auf dem Stundenplan, im Falle von Aitvaras vorgetragen von einer Band aus Österreich. Ist dieser für die Ohren ebenso in Genuss wie es Wein und Käse aus unserem Nachbarland für den Gaumen sind?

Gleich mit Kritik einsteigen? Ja, das Schlagzeug klingt mir zu modern und ist eine Spur zu vordergründig. Das war es auch schon, ansonsten passt eigentlich alles. Die Gitarrenarbeit, bei melodischem Black Metal ja doch irgendwo wichtig, kommt sehr gelungen rüber und findet den goldenen Pfad zwischen songdienlichem Vortrieb und eigenständiger Note. Von mir aus könnten die Jungs ruhig noch mehr so Momente im gemässigten Tempo einbauen wie in "Pestkammer", dadurch hebt man sich angenehm vom Einheitsgebretter ab und man kann als Hörer noch tiefer in die Songs eintauchen. Denn das "draufeinlassen" ist bei dem Album in wichtiger Faktor, nur nebenbei gehört erschliesst sich einem sonst nicht der Songfluss und die dunkle Atmosphäre die das Album umgibt.

Im Moment gibt es viele Bands die sich der moderneren Spielart des Black Metal verschrieben haben aber iregndwie dünn und austauschbar klingen. Aitvaras haben dankenswerterweise aber die Aggressivität die Black Metal auszeichnet nicht vergessen, das Album klingt nicht nach Studentenwohnheim.
Sehr hörenswertes Debütalbum der Truppe aus Österreich, für das nächste Album wünsche ich mir einen etwas "erdigeren" Drumsound. Und vielleicht kann man beim Songwriting noch was draufpacken um die Titel besser unterscheidbar zu machen.

7 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Anthrazit Records
Vö: 13.06.2019

1.Opus a Aitvaras 01:40
2.Coming from the Abyss 05:02
3.In Times of War 06:16
4.Pestkammer 07:47
5.Mourning Emptiness 08:48
6.Until Memories Fade 05:02
7.Verachtung 05:13
8.Paradise Denied 07:06

https://anthrazitrecords.bandcamp.com/album/aitvaras

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Review: Coil Commemorate Enslave - The Unavoidable
Geschrieben am 12.07.2019, 11:41 von ALUCARD

Coil Commemorate Enslave - The Unavoidable

Alcest Anhänger der mittleren Phase könnten dieses Album ins Herz schliessen. Die Italiener verbinden auf "The Unavoidable" gekonnt rohen Postmetal mit verwaschenem Black Metal.
Aber nicht alles ist im grünen Bereich. Klanglich fehlt dem Werk einfach etwas Kraft, in allen Bereichen. Man kann sich gut vorstellen wie die Titel klingen würden wenn das Schlagzeug mehr Wumms hätte, die Gitarren etwas fetter und der Gesang kraftvoller wäre. Somit fehlt sowohl dem kantigen Postmetal mit seinen verträumten Strukturen als auch dem kargen Black Metal einfach die Durchschlagskraft.
Hat man sich damit abgefunden dann kann einen das Album schon verzaubern, vor allem durch sein gelungenes Songwriting. Das sorgt dafür das die Übergänge fliessend sind und die einzelnen Elemente und Stilrichtungen gekonnt verknüpft werden.
Man sollte beiden Seiten, also Postmetal und Blackmetal, etwas abgewinnen können um sich auf das Album einzulassen und "The Unavoidable" ein zwei Runden geben um sich reinzuhören, dann könnte die Beziehung Band - Hörer eine gute Richtung einschlagen. Auch weil C.C.E. auf dröges Postgeleier verzichten und auch die gemässigteren Stellen spannend arrangiert sind. Nur "La Voce" hätte ich nicht gebraucht, das Stück besteht nur aus gesprochenen Wörtern.  

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Eigenproduktion
Vö: 01.05.2019

1.Intro 00:40
2.Anti prophet 08:10
3.Dirt 08:29
4.Nothing else but black 06:48
5.Nemesis 07:46
6.E.F.S.D. 04:27
7.The snake and the rope 08:29
8.La voce 03:28

https://coilcommemorateenslave.bandcamp.com/album/the-unavoidable

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Review: Old Forest - Black Forests of eternal Doom
Geschrieben am 11.07.2019, 13:57 von ALUCARD

Old Forest - Black Forests of eternal Doom

Nun, Bandname und Albumtitel sagen eigentlich schon alles: Das "alter Wald" Thema passt zum Black Metal als auch zur Pagan/Viking Ecke, der Albumtitel gibt die Richtung an. Die musikalische Reise geht von Black Metal bis hin zu epischem Doom. Durch Klargesang und chorartigen Stellen nimmt man dann auch noch die erwähnten Paganspuren mit. Aber was soll all das Gerede, testet doch am besten mal den Albumopener "Subterranean Soul" an und ihr wisst was ich meine.

Durch die flotten Gitarrenläufe und den dezenten Keyboardhintergrund klingt der Schwarzmetall etwas aus der Zeit gefallen, "Wastelands of Dejection" hätte auch in der "Mother North" Hochzeit eine gute Figur abgegeben. Was aber nicht schlimm ist, der Titel fliegt angenehm durchs Gehör und die melodischen Gitarrenlinien setzen sich sofort fest.
Epischer geht dann das namengebende "Black Forests of eternal Doom" zu Werke und klingt dadurch anfangs eher wie eine frühe Gothmetalhymne obwohl man zwischen melodisch getragenem Doom neuerer Schule (Pallbearer) und erhabenem Vikingstahl segelt. Klingt wild zusammengewürfelt, ist aber ziemlich genial umgesetzt.
Das folkige "Shroud of my Dreams" hat man dann gar nicht auf dem Schirm, ist aber ein feiner Kontrast zu allem vorher gehörten und kann trotz der minimalistischen Instrumentierung überzeugen.
Doomklänge leiten "A Spell upon Thee" ein das dadurch klingt wie eine Fortsetzung von "Black Forests of eternal Doom" und mit einem herzerweichendem Chorusvers aufwartet. Lässt man sich darauf ein dann besteht hier Gänsehautgarantie.
"Hang'ed Man" setzt dort an und feuert dem Hörer direkt Gitarrenmelodien um die Ohren die zum niederknien sind um dann den Schwenk in Richtung Midtempoblackmetal zu vollziehen ohne den epischen Pfad ganz zu verlassen. Dadurch geht der Titel in eine gewisse DSBM Richtung die mir sehr gefällt, My Dying Bride kommen durch die Schwere und das getragene Tempo ebenfalls durch.

Fazit: Ein Album das sich angenehm aus dem Einheitsbrei hervorhebt indem es den Bogen von skandinavischem Black Metal über englischen Goth/Doom Metal bis hin zu erhabenem Doom neuerer Bauart spannt. Nebenbei zeigt man mit "Shroud of my Dreams" das man auch reduzierten Folkrock sehr gut beherrscht.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 21.06.2019

1.Subterranean Soul 07:59
2.Wastelands of Dejection 07:08
3.Black Forests of Eternal Doom 07:41
4.Shroud of my Dreams 05:38
5.A Spell upon Thee 07:42
6.Hang'ed Man 08:54

https://dusktone.bandcamp.com/album/black-forests-of-eternal-doom

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Review: Ungfell - Tôtbringære
Geschrieben am 09.07.2019, 13:26 von ALUCARD

Ungfell - Tôtbringære

Im März letzten Jahres wurde "Mythen, Mären, Pestilenz" vorstellig, jetzt gibt es die nächste Runde mit "Tôtbringære". Nur die Reihenfolge ist nicht ganz richtig, "Tôtbringære" erschien erstmals 2017. Nun hat sich Eisenwald dem Debütalbum angenommen und legt es neu auf.

Und wie auf "Mythen..." reitet auch "Tôtbringære" unter der Fahne des Medieval Black Metal mit all den vertrauten Elementen die ich auf der 2018er Platte schon so geil fand. Mittelalterlich angehauchte Stellen ohne neuzeitlichen Mittelaltermarkteventgestank, garstiger Black Metal der alten Schule und die markerschütternden Schreie von Bandkopf Menetekel. Das man den Gesang dennoch versteht macht es nochmal eine Spur interessanter, dadurch kann man nämlich bestens den Erzählungen lauschen die hier vorgetragen werden.

Ich mag vor allem die gesamte Atmosphäre der Scheibe die wirkt als sei Menetekel pesterkrankt auf dem direkten Weg in den Wahnsinn, geschüttelt von finsteren Visionen und das sichere Ende vor Augen. Wenn man sich alte Stiche aus der Zeit des Pestbefalls oder anderweitige Aufzeichnungen aus diesem dunklen Kapitel vor Augen führt: das hier ist der Soundtrack dazu! Die Schnabelmaskerträger haben schon ihre Hände nach ihm ausgestreckt, der Schnitter spielt dazu fröhlich seine Begleitmusik. Das Coverartwork setzt dieses grafisch bestens um.

Peste Noire kann ich leider nicht mehr hören das sich der Bandkopf zu jemandem entwickelt hat der für alles steht was ich verachte. In Ungfell habe ich etwas gefunden das mich musikalisch ebenso anspricht und mir keine Bauch-oder Kopfschmerzen bereitet, stimmungsmässig und auch musikalisch liegen die Schweizer auf der selben Linie wie die Franzosen.

Wer "Mythen, Mären, Pestilenz" besitzt wird auch hier zugreifen müssen. Wer die Band noch nicht kennt: Es wird Zeit!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eisenwald
Vö: 02.08.2019

1.Viures Brunst 03:00
2.Die Bleiche Göttin 05:20
3.Gottes Acker 07:04
4.Trommler Tod 06:52
5.Der Ûzsieche und sîne Grimmede 07:18
6.Wechselbalg 05:14
7.Slahtære 02:13
8.Der Opfersprung 07:37
9.Das Hexenmal 05:32

https://ungfell.bandcamp.com/album/t-tbring-re

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Cosmic Storms Over Europe Tour 2019
Geschrieben am 07.07.2019, 14:50 von Exorzist

2019-09-28 Sulphur Aeon, Chapel Of Disease & Nekrovault @ Mörlenbach-Weiher

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.45 Uhr

VVK 20,00€ (zzgl. Gebühren) / AK 25,00€



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Rotting Christ/Varathron - Duality of the Unholy Existence
Geschrieben am 04.07.2019, 13:09 von ALUCARD

Rotting Christ/Varathron - Duality of the Unholy Existence

2 griechische Schwergewichte mit wechselhafter Bandgeschichte haben sich hier zusammengetan. Zu hören ist hier keine Resteverwertung, beide Titel wurden exklusiv für diese Splitscheibe aufgenommen.

Rotting Christ starten mit "Spiritus Sancti", in meinen Augen wird das sicher nicht die schärfste Waffe im Bandkatalog. Vor allem komme ich mit dem mechanischen Drumsound überhaupt nicht klar, auch der Titel an sich bietet nicht viel Nährwert. Kann man hören, muss aber nicht zwingend in die Tophits Playlist der Band.

Varathron`s "Shaytan" kann ich da schon viel mehr abgewinnen, ein Titel der so auch auf dem letzten Album eine gute Figur gemacht hätte. Sie setzen ihren Weg fort und bietet ein feines Stück atmosphärischen Blackmetals der alten Schule mit dezenter Keyboardbegleitung. Melodisch, hymnisch und mit angenehmer Gitarrenarbeit versehen ist "Shaytan" eindeutig der bessere Beitrag der Splitplatte.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 9.30 Minuten
Label: Hells Headbangers Records
Vö: 28.06.2019

1.Spiritus Sancti 04:50
2.Shaytan 04:36

https://hellsheadbangers.bandcamp.com/album....tence-2

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Review: Dekadent - The Nemean Ordeal
Geschrieben am 04.07.2019, 12:43 von ALUCARD

Dekadent - The Nemean Ordeal

Die Band aus Slowenien hat bestimmt ein paar Alben von Paradise Lost aus ihrer härteren Phase im Regal stehen, klanglich passt die englische Band gut als Richtungsweiser. Und da dann My Dying Bride nicht weit weg sind kann man die auch noch dazuzählen, auch wenn sie nur dezent durchkommen. "The Nemean Ordeal" fährt trotz der Querverweise im Fahrwasser des atmosphärischen Black Metal, ist somit eher getragen unterwegs und erspart sich wilde Tempoeskapaden meistens.

Aber so richtig warm werde ich damit nicht. Das ist zwar alles schön erhaben, episch und heavy und auch eine gewisse melancholische Note spreche ich dem Material nicht ab. Auch der Songaufbau ist gelungen, aber wenn der Titel an sich erstmal steht passiert leider auch nicht mehr viel und das Tonstück wabert etwas ziellos durchs Gemäuer. Dadurch fehlen mir Stellen zum festhören und wiedererkennen die mich animieren die Scheibe noch öfter aufzulegen. Die Instrumentenfraktion macht alles richtig, auch der Klang passt. Nur das Endergebnis kann mich nicht völlig begeistern, irgendwie fehlt mir was. Bei weitem kein schlechtes Album, aber eben auch keins das mit vom Hocker schmeisst.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 06.07.2019

1.Paean I 01:20
2.Shepherd Of Stars 04:44
3.Solar Covenant 11:09
4.Wanax Eternal 08:00
5.Lavantine Betrayal 06:16
6.Escaping The Flesh So Adamant 05:52
7.The Nemean Ordeal (Death Of A Lion) 08:23

https://dusktone.bandcamp.com/album/the-nemean-ordeal

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Review: Zerbirst - Eternal Ruin
Geschrieben am 02.07.2019, 14:20 von ALUCARD

Zerbirst - Eternal Ruin

Aus der Kategorie "Ein Bandname sagt mehr wie tausend Worte". Was soll ich da noch gross schreiben? Ich mein, jeder kann sich doch vorstellen wie eine Band klingt die ZERBIRST heisst. Grobe Kelle Death Metal mit Grindzugabe!

Das Wiesbadener Abrisskommando liefert uns vier explosive Geschosse die in der Zwischenwelt von derbem Deathmetal, Hardcore und Grindmetal zuhause sind. Wütend, aggressiv, energiegeladen. Der doppelt ausgestreckte Mittelfinger gegenüber allem, passend dazu auch noch geschmackvoll drückend produziert.
Die ganzen Pisser mit ihren Beatdowns, Backgroundchören, fistelichem Klargesang und Wall-of-wasweissich können sich hier mal anhören wie richtige Musik klingt die Hardcore und Deathmetal vereint und diese ebenso gefühlvoll wieder auskotzt.

Schönes Brett!

8 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 11 Minuten
Eigenproduktion
Vö: 29.03.2019

1.Consumption 00:27
2.Parasitic Construct 02:25
3.Eternal Ruin 03:58
4.Weltschmerz 01:54
5.Social Nausea 02:18

https://zerbirst.bandcamp.com/releases

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Review: Pathetic - Rat King
Geschrieben am 02.07.2019, 13:24 von ALUCARD

Pathetic - Rat King

"Rat King" ist eine ganz schöne Mogelpackung. Erstens ist hier gar nix pathetisch und dann kommen die Jungs überhaupt nicht aus Südamerika. Dabei klingen sie genau so...

Pathetic kommen aus Kanada und zeigen das man auch anders klingen kann als Forteresse und Co. wenn man aus dem Ahornländle kommt. Um das da oben etwas zu entwirren, die Jungs würden musikalisch zu 100% nach Brasilien, Kolumbien oder irgend ein anderes südamerikanisches Land mit vitaler Death Metal Underground Szene passen. Denn undergroundig ist das Material auf jede Fälle, die Glattbügelprogramme wurden bei der Produktion in den Mülleimer befördert. Somit könnten sich neuzeitlich ausgerichtete Ohren am Schlagzeugsound stören, ich find das Gerassel und Geschepper aber sehr angenehm.

"Rat King" beackert in weites Feld im Deathbereich, gleich der Einstieg "Natural Born Losers" spannt den Bogen von doomigen Passagen bis hin zur rasanten Abfahrt. Gut, kurzzeitig gehen ihnen die Gäule durch, das Gitarrensolo wäre verzichtbar gewesen. Ansonsten aber ein feiner Teaser zum Rest der Platte der zeigt das die Jungs aus Calgary nicht auf einem Stuhl festgeklebt sind. Selbst Deathmetal ist ihnen zu wenig, steigert man das Tempo dann geht der Schwenk auch mal problemlos in Richtung Grind und Crust. Aber alles noch so überzeugend das jeder Deathfreak am Ball bleibt und weiter abdreht. Ecken und Kanten an den sich der Hörer abarbeiten kann hat die Platte genug, ist halt ein fieses Undergroundprodukt das seinen Spirit konsequent auslebt. Wie hiess es schon bei den Atempastillen: Sind sie zu stark dann bist du zu schwach. Schöne Momente und Streicheinheiten kannst du dir woanders holen wenn dir danach ist, Pathetic verpassen dir eine saftige Abreibung. Die Zielgruppe schreit danach allerdings laut: "Nochmal".
Wer auf der Bandcampseite der Truppe vorbeikommt kann sich nebenbei gerne mal anhören was Pathetic aus dem Scorpions Stinker "He's a Woman, She's a Man" gezaubert haben.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 12.07.2019

1.Natural Born Losers
2.Hamatsa
3.The Fatal Charade
4.Going Postal
5.Rat King
6.Shetani
7.Frozen to Death (The Starlight Tours)
8.Slob
9.Defecating upon the Grave of the Grand Wizard
10.Empty Threat

https://pathetic666.bandcamp.com/album/rat-king

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Review: Black Flame - Necrogenesis : Chants From The Grave
Geschrieben am 01.07.2019, 12:42 von ALUCARD

Black Flame - Necrogenesis : Chants From The Grave

Wer hätte gedacht das sich hinter diesem ausdruckslosen Bandnamen und dem nichtssagenden Cover so ein Juwel verbirgt.
Das Intro bereitet den Hörer auf beste Weise vor, dunkel dröhnend mit Fetzen von Mönchsgesang geht es abwärts in die finstersten Katakomben Italiens.
Mit "Atra Mors" bricht der Sturm dann los, unaufhaltsam wütet sich diese schwarzmetallische Macht durch deine Gehörgänge. Wer den ersten Angriff überlebt darf sich an "Morbid Worship" laben, ein Stück das noch ein Stück weiter zurück in die Geschichte der dunklen Tonkunst geht und schwerstens nach Norwegen klingt. In dieser Richtung läuft die Band dann richtig warm und bringt mit "Reverse Chants And Rusty Nails" den nächsten Hammer. Ganz ehrlich, hier sind doch keine Italiener am Werk! Das sind entweder ausgewanderte Skandinavier oder Nordmänner die sich als Südländer ausgeben, das Material klingt verdammt noch mal zu 100 Prozent so als wäre es im tiefsten Norden geboren worden, dort wo die Sonne entweder nie scheint oder nicht untergeht. Bis hin zum abschliessenden "A Grave Full Of Serpents" gibt es hier keinen Moment der Langeweile aufkommen lässt oder uninspiriert rüberkommt.
"Necrogenesis : Chants From The Grave" ist ein durch und durch gelungenes Black Metal Album geworden das ohne Füllmaterial oder Zusatzstoffe auskommt, reiner BM wie er sein soll irgendwo zwischen aktuellen Marduk, frühen Satyricon und neueren Enthroned. Kritik? Höchstens das ein alles überstrahlender "Hit" fehlt und das das Albumartwork nicht passend ist.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 22.05.2019

1.Necrogenesis 04:40
2.Atra Mors 04:53
3.Morbid Worship 06:50
4.Reverse Chants And Rusty Nails 04:15
5.The Breath Of The Mud 05:31
6.From My Depths 04:49
7.Mater Larvarum 05:38
8.A Grave Full Of Serpents 06:13

https://dusktone.bandcamp.com/album/necrogenesis-chants-from-the-grave

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Eggs of Gomorrh/Sarinvomit - Encomium of Depraved Instincts
Geschrieben am 30.06.2019, 13:37 von ALUCARD

Eggs of Gomorrh/Sarinvomit - Encomium of Depraved Instincts

Interessante Splitplatte bei der die Schweizer Eggs of Gomorrh auf die türkischen Sarinvomit treffen. Als Sieger geht dabei keiner vom Platz, beide Bands agieren auf Augenhöhe.

Los geht die wilde Fahrt mit Sarinvomit, die Türken startet die erste Runde mit zwei feinen Black/Death/Thrash Granaten. Jeder der damit was anfangen kann müsste begeistert sein, durch den anrufenden Gesangsstil geht das schwer in Richtung Kosmokrator. Die Instrumentenfraktion baut dazu den perfekten Klangwall voller Hass und Aggression, dennoch etwas melodisch und weit weg vom Stump ist Trumpf Bereich. Die darauf folgenden Livesongs wurden beim NRW Deathfest aufgezeichnet, sind aber nur was für Bandultras. Die Qualität ist noch weit unter Demoklang, eigentlich hört man durch den Brei nur das Drumming und den Sänger während der Rest irgendwo drumherumwabert. Kann nicht überzeugen, für Fans die vor Ort waren und sich ein Tondokument des Gigs erhofft haben ist das eine ganz schöne Enttäuschung.

Eggs of Gomorrh fahren einen viel fieseren Sound auf, es rumpelt und scheppert an jeder Ecke. Durch diesen Krachnebel etwas genauer herauszuhören ist schwierig, die Schweizer überzeugen dennoch durch ihre ungezügelte Wucht und finstere Energie. "Shrine of Disgust" ist dabei sogar noch eine Spur zugänglicher und versinkt nicht komplett in diabolischer Extase. Und wenn das Grundmaterial schon so grobkörnig ist dann werden die Liveaufnahmen nicht glattpolierter sein, das kann man sich denken. So ist es dann auch, aber E.o.G. ist es zumindest gelungen ihre tiefschwarze Materie beim Hamburger Gig gut einzufangen ohne das alles im ohrenschädigenden Sumpf erstickt.

Die jeweils (wohl exklusiven) Studioaufnahmen sind feinstes Futter für alle Undergroundmaniacs, die Liveaufnahmen eher was für Fans die anwesend waren und gerne nochmal nachhören möchten. Wobei das bei Sarinvomit schon schwerfällt.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 31 Minuten
Label: Krucyator Productions
Vö: 11.07.2019

1.The Glorious Might of Deccal (SV)
2.Screwing the Nailed Prophets (SV) 04:35
3.Spreading VX Gas Over Kaaba (NRW Deathfest, Germany) (SV)
4.Pandemonic Radiation Descends (NRW Deathfest, Germany) (SV)
5.Redemption Martyr (EOG)
6.Shrine of Disgust (EOG) 03:09
7.Goat Inkvizitor (Live in Hamburg) (EOG)
8.Whore of Sodom (Live Hamburg) (EOG)

https://krucyator.bandcamp.com/album/encomium-of-depraved-instincts

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Review: Mystik - Mystik
Geschrieben am 30.06.2019, 13:01 von ALUCARD

Mystik - Mystik

MYSTIK gelten wohl irgendwie als neue grosse Hoffnung im schwedischen Heavy/Speed Metal Bereich, aber bis zur Spitze fehlt dann doch noch etwas.

Musikalisch ist das lupenreiner klassischer Heavy Metal europäischer Bauweise an dem man gar nix zu meckern hat wenn man diese Richtung mag. Und im Gegensatz zu vielen männlichen Kollegen die versuchen wie eine Frau zu singen steht hier eine Frau am Mikro die überzeugen kann. Mir gefällt es das das Material viel frischen Wind mitbringt, die Songs sind gut durcharrangiert und einfach "catchy". Mehr aber auch nicht, die Titel folgen meistens dem selben Muster und sind mir einfach zu brav. Dadurch das sie allen Ecken und Kanten beraubt wurden kann man sie zwar schön mitträllern, viel Substanz bieten sie aber nicht.
Somit bleibt "Mystik" für mich eine Platte die man bei gutem Wetter mal im Auto durchleiern lassen kann, die in eine Playlist aufgenommen werden und somit titelweise immer wieder mal auftauchen. Die Scheibe tut keinem weh, läuft unkompliziert durch und nervt nicht. Aber ist dadurch auch weniger anspruchsvoll weil die Titel halt meistens nach der selben Schablone aufgebaut sind. Da ist noch Luft nach oben, auch beim Klang dem irgendwie die Power fehlt um einzuschlagen.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: I Hate Records
Vö: 17.05.2019

1. Into Oblivion
2. Nightmares
3. Ancient Majesty
4. Gallows Hill
5. Lake of Necrosis
6. Hellish Force
7. Bleed for the Night
8. Mystik
9. Ritual (Outro)

https://ihate.bandcamp.com/album/mystik

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Review: Chernaa - Empyrean Fire
Geschrieben am 29.06.2019, 17:14 von ALUCARD

Chernaa - Empyrean Fire

Ohne Vorwarnung haut uns diese Truppe aus Prag ihr Debütalbum um die Ohren. Und das hat es in sich, ob die einzelnen Mitglieder eine Vorgeschichte in anderen Bands haben ist nicht ersichtlich. Aber ich denke schon, den es ist schwer vorstellbar das man aus dem Stand heraus so ein Album raushauen kann.
"Empyrean Fire" bewegt sich zwischen flirrendem bis garstigem Black Metal neuerer Schule und landschaftszeichnendem Postmetal, mit starker Gewichtung auf die dunkle Seite. Und treten damit den Beweis an das diese Schublade nicht staubtrocken und anstrengend klingen muss, hier ist viel Bewegung drin. Auch vor Klargesang wie in "As I Succumbed" schreckt man nicht zurück und fährt dabei gekonnt auf der Gothmetalschiene weiter ohne das es peinlich wird. Doch das sind nur Nebenschauplätze, tonangebend ist wie gesagt Black Metal der Neuzeit wie er auch aus Kanada oder Deutschland (ich denke da an King Apathy, Harakiri for the Sky usw) kommt.
Anspieltip ist für mich der Titel mit dem ungewöhnlichsten Namen: Pink Powder. Hochmelodisch, garstiger Gesang, treibendes Drumming, so geht es los. Dann folgt der komplette Zusammenbruch und man gleitet in die depressive Ecke bevor man wieder Vollgas gibt. Mit diesem Titel kommen Chernaa problemlos in Schlagweite von Bands wie Uada oder Mgla.
Antesten!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: Noizr Productions
Vö: 07.06.2019

1.Pink Powder 06:02
2.Ominous 06:39
3.Alice Syndrome 05:02
4.As I Succumbed 05:42
5.Mania 04:44
6.Camus 06:16
7.Discrepancy 05:38

https://chernaa.bandcamp.com/releases

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Review: Snøgg - Chhinnamasta
Geschrieben am 29.06.2019, 14:17 von ALUCARD

Snøgg - Chhinnamasta

Verhüllte Gestalten der Marke Kindererschrecker aus der Geisterbahn, seltsamer Bandname, ein ebenso obskurer Albumtitel und ein Artwork das erst Sinn ergibt wenn man die Bedeutung des Albumtitels kennt. Dazu noch in der angesagten 2-Mann Besetzung mit den Eckpunkten Black Metal und Osteuropa - das Teil muss doch einschlagen wie eine Bombe.

Nun, das einzige was der Band im Weg stehen könnte ist die Engstirnigkeit der Zielgruppe. Wer mit dem Katalog der Slowenen vertraut ist weiss das das Zweiergespann weit über dem Durchschnitt arbeitet, "Y (Ddraig Goch)" gibt zum Ende hin gleich eine Kostprobe. Vorher bearbeitet der Titel noch stimmungsvoll das Feld des melodischen Black Metals und verwendet dazu vom atmosphärischen Midtempo bis zum alles zerstörenden Geblaste alles was das Genre hergibt. Da die Tempoübergänge aber flüssig erfolgen und das alles auch irgendwie Sinn ergibt kann man sich das gut anhören. Der dronige Endteil bildet den Übergang zu "Stream of Blood", ein ebenso schwarzer Diamant für dessen Idee sich manch andere grosse Band die Finger lecken würde. Mir gefällt vor allem das finstere Gebelle und Gefauche vom Sänger das dem ganzen noch die Krone aufsetzt.

Das mittig platzierte "Void of Valor" besteht nur aus Geräuschen aus der Noise/Field Recordings Ecke und nimmt damit komplett die Fahrt raus. Aber durch die alptraumhaften Sounds die man einfach nicht richtig einordnen kann ist das Stück bestens fürs Kopfkino unter Kopfhörern geeignet. Dort setzt "Phantom Mountain" an und bietet wieder "richtige" Musik mit dem gleichen Überbau wie Nummer 1&2, allerdings ist mir das Stück etwas zu lang bzw. es fehlen etwas die besonderen Momente um den Hörer bei Laune zu halten. Nach sechseinhalb Minuten findet man sich wieder in der Klanglandschaft wieder in der man bei "Void of Valor" zurückgelassen wurde, der Horrorsoundtrack wird fortgesetzt. Das abschliessende "Fear Beyond Death" ist zwar der längste Titel der Scheibe, besteht aber nur zur Hälfte aus Musik. Die zweite Hälfte besteht, ihr könnt es euch denken, wieder aus andersweltigen Tönen. Durch die dronige Masse dringen immer wieder Klangfetzen die man nicht zuorden und greifen kann, zum Ende hin wird es noisig krachend.

"Chhinnamasta" ist somit ein Album das weiter geht als reiner Black Metal, dafür aber auch viel mehr bietet. Weil die soundtrackartigen Sequenzen durch ihre Undefinierbarkeit sehr spannend sind bekommt der atmosphärische Black Metal einen starken Gegenpol, beide Teile machen in ihrer Gesamtheit aber durchaus Sinn.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Eigenproduktion
Vö: 06.06.2019

1.Y (Ddraig Goch) 08:38
2.Stream of Blood 08:10
3.Void of Valor 05:56
4.Phantom Mountain 08:43
5.Fear Beyond Death 10:33

https://snogg.bandcamp.com/album/chhinnamasta

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Sedimentum
Geschrieben am 26.06.2019, 00:18 von ALUCARD

Hab was feines im Netz entdeckt, leider bisher nur digital.

Sedimentum, OldSchool Death mit doomigen Parts und nem bißchen Gehacke. Bollert ganz gut, auf jeden Fall sehr finster. Und das ist erst das Demo! Hoffentlich kommt da noch mehr und das Demo noch in einem physischen Format.

https://sedimentum.bandcamp.com/

Antesten:



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Review: Indian Nightmare - By Ancient Force
Geschrieben am 20.06.2019, 11:47 von ALUCARD

Indian Nightmare - By Ancient Force

Wenn etwas durch mediale Überpräsenz auffällt und dann aus allen Ecken auch noch gelobt wird als wäre das der heisseste Shit ever dann entsteht bei mir grundsätzlich eine Abwehrhaltung ohne das ich nur einen Ton gehört hab. Irgend so eine Art eigener Beissreflex weil mir die Truppe schon auf die Nerven geht wenn sie überall in den Himmel gehoben wird. Aktuell traf das bei mir auf Idle Hands und Indian Nightmare zu. Erstere habe ich mir angehört und frage mich immer noch was an denen so toll sein soll....
Wenn dann noch eine Platte der betroffenen Bands auf dem Seziertisch landet dann sucht man natürlich in jedem Ton die Bestätigung für seine eigenen Vorurteile. Und da wären wir bei Indian Nightmare. Der Name klingt nach was aus der Ecke Lynyrd Skynyrd oder Molly Hatchet, das Coverartwork sagt "Crust" und das Bandoutfit Rocky Horror Picture Show vs. Village People vs. Mad Max. Passt also alles prima in die vorgefertigte eigene Schublade. Schwierige Vorraussetzungen also für ein Review, ich könnte es mir also so schön einfach machen und einen Verriss schreiben.
Aber das ist nicht meine Art, also die Scheibe ab in den Player und los gehts. (By the Way, gelochte Inlays seitens des Versenders der Promo finde ich immer noch albern.) Musikalisch tat ich mich anfangs schwer weil ich mir natürlich auch noch selbst im Weg stand, aber mit jedem Durchlauf wurde das Material zugänglicher und besser, der aufgebaute Schutzwall begann zu bröckeln...

Irgendwie musste ich des öfteren an frühe, unbekümmerte Metallica denken, angereichert mit dunklem Punk ala Poison Idea und reinem Heavymetal mit Speednote. Letzteres kommt durch die hohen Schreie zustand, stört aber überhaupt nicht. Und wenn die bunte Truppe aus Berlin etwas kann dann ist es treibende Songs mit Ohrwurmpotenzial zu schreiben. Der klare, teils hymnische Gesang passt bestens dazu und verleit den Songs eine kämpferische Note. Äusserst angetan bin ich auch vom Sound der Platte, die Truppe verwendete altes Equipment und Analogbänder um den eigenen Vorstellungen von ehrlichem Klang gerecht zu werden. Und das ist sehr gut gelungen, hier ist nix verfremdet oder verschönert, erdig und trotzdem kraftvoll sind die 7 Titel eine Wohltat für geschundene Ohren.
Also ja, die internationale Band hat mich überzeugt. Die Lobhudeleien sind berechtigt und auch ich kann mich mittlerweile der Indian Nightmare Magie nicht mehr entziehen.
Zudem hätte ich im Metalbereich gerne öfters so klare Aussagen wie diese: "Fuck Racism, Sexism, any Kind of Nationalism, Borders, Nations...Keep on rocking in a free World!"

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: High Roller Records
Vö: 24.05.2019

1. Bastions of Nightmares
2. Incursions of Death
3. Serpent's Eye
4. Land of the Damned
5. Yang Terampas Dan Terhisap
6. Set the Spirit Free
7. The Awakening

https://indiannightmare.bandcamp.com/album/by-ancient-force

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Review: Nocturnal Breed - We Only Came For The Violence
Geschrieben am 19.06.2019, 12:40 von ALUCARD

Nocturnal Breed - We Only Came For The Violence

Das letzte Werk "Napalm Nights" konnte mich nicht so ganz überzeugen, es krankte vor allem am Sound. Und scheinbar bin ich nicht der einzige gewesen der mit dem Endergebnis nicht zufrieden war, die Band hat sich offenbar zusammengesetzt und ihre Zielstellung etwas überarbeitet. Zudem hat man mit Folter Records einen neuen Labelpartner. Also neues Spiel - neues Glück? Oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Nun, stellen wir uns die Metalszene mit all ihren Strömungen als Stadt vor: Da hätten wir die Hinterwäldler die einsam in den Wäldern vor sich hinwerkeln, die Rollenspieler in ihrer eigenen Fantasiewelt, die ewig Gestrigen die mit ihrem braunen Müll an allen Rändern rattenfängergleich nach neuen Opfern fischen, die angepassten Mainstreamer, usw usw....
Nocturnal Breed wären in diesem Kosmos der Köter hinter dem Gartenzaun der jeden ankläfft. Schon etwas abgeranzt und von diversen Kämpfen gezeichnet, aber immer noch wütend und jederzeit bereit dir in die Wade zu beissen und dich für den Rest deines Lebens gehbehindert zu machen. Und genau bei dieser Tat läuft "We only came for the Violence" im Hintergrund als Dauerschleife, allein schon weil der Albumtitel passt wie Arsch auf Eimer.

"We only..." ist die rostige Nagelkeule neben allen anderen Hochglanzwaffen, stumpf, primitiv, wirksam. Das Album wirft dir von der ersten bis zur letzten Sekunde all seine Wut und seine schlechte Laune entgegen, die entrückten bis hysterischen Vocals runden den Wahnsinn passend ab. Die Scheibe ist in all seinen Belangen einfach nur roh und wundervoll unbearbeitet, dem Klang wurden dankenswerterweise alle seine Ecken und Kanten belassen. Und das Songmaterial braucht das auch, wohin das führt wenn man zu viel rumwerkelt hat man ja bei "Napalm Nights" gesehen dem seine ganze Energie beim Mixen geraubt wurde. Hier ist aber alles bestens und genau so wie es sein soll, BlackThrash braucht keine Verfeinerungen oder irgendwelches schmückendes Gebaumel. Direkt und ohne Vorwarnung mitten ins Gesicht, so muss das sein.

Die letzten beiden Alben aus dem Genre die hier auf dem Seziertisch lagen waren die aktuellen Werke von Nocturnal Witch und Whiskey Ritual. Sollte man mit beiden Bands eine Party starten und Nocturnal Breed einladen dann würde das folgendermassen laufen: WR bringen die Getränke mit und haben das Ziel diese mit dir zu leeren, NW hocken auch in der Runde und zelebrieren diverse verschwörerische dunkle Künste. Nocturnal Breed sind der schlechtgelaunteste Partycrasher ever, sperren dich in Keller, schmeissen den Rest der Anwesenden raus, zertrümmern dein Mobiliar, vernichten sämtlichen Alkohol und saufen notfalls auch Verdünner. Zum Abschluss machen sie dir noch einen dicken Haufen direkt auf den Glastisch. The Party is over, we only came for the Violence.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten (ohne Bonussongs)
Label: Folter Records
Vö: 28.06.2019

01 Iron Winter (Intro)
02 Choke on Blood
03 Nekrohagel
04 We Only Came for the Violence
05 Frozen to the Cross
06 Desecrator
07 Cannibalized by Fear (Intro)
08 Sharks of the Wehrmacht
09 Limbs of Gehenna
10 War-Metal Engine
11 Can't Hold Back the Night
12 Bless the Whore
13 A Million Miles of Trench
14 Ut Å Slåss (Bonus Track)
15 Underworld (Bonus Track)
16 The Purge of Rule - Outro (Bonus Track)

Band Lineup:
S.A.Destroyer                   Vocal, Bass
T.Terror                             Drums
V.Fineideath                     Rhythm, Main & Clean Guitar
I.Maztor                             Lead Guitar

https://www.facebook.com/Thrashiac777NocturnalBreed/

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Andavald
Geschrieben am 16.06.2019, 23:53 von ALUCARD

Iceland strikes again...

Wenn man in einem Land beheimatet ist das "Eisland" heisst dann kann man doch nur Black Metal spielen, oder? Beweise gibt es da mittlerweile genug. Und egal was da von der Insel kommt: es ist immer grossartig.
Mit Andavald gibt es jetzt einen neuen Vertreter. Black Metal mit etwas ungewöhnlichem Gesang und musikalisch nicht zum nebenbeihören geeignet. Den die simpel erscheinenden Gitarrenläufe haben etwas sehr hypnotisches wenn man sich ihnen hingibt! Man muss aber Zeit und Muße mitbringen, nur dann entfesselt das Material seine komplette Wirkung.

 

https://andavald.bandcamp.com/



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Aus Idisenfluch wird Kryptah
Geschrieben am 16.06.2019, 23:44 von ALUCARD

Idisenfluch sind tot, es lebe Kryptah

Die DSBMler Idisenfluch wurden zu Grabe getragen, aus der Asche entstanden Kryptah. Und nicht nur der Name hat sich geändert, auch die musikalische Ausrichtung. Vom depressiven Pfad entfernt man sich weiter in Richtung garstigem Black Metal, deutlich im Underground verwurzelt. Ich mag die "neue Version".

After more than ten years of "Idisenfluch", we decided to take another way and continue our project under a new name, which will henceforth represent our music and upcoming releases.

Our first album/demo "Hypnos" is now available as tape via Narbentage Produktionen.

Listen: https://narbentage.bandcamp.com/album/hypnos

Idisenfluch is dead, long live Kryptah!



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BLODTÅKE - Nativity Of Ashes
Geschrieben am 14.06.2019, 21:57 von Exorzist

Review: BLODTÅKE - Nativity Of Ashes

Das aus dem Ruhrgebiet stammende Quintett BLODTÅKE bringt in Eigenproduktion sein Debutalbum “Nativity Of Ashes“ heute an den Start. Die musikalische Basis liegt im Black Metal, wobei sich die Band nicht darauf festnageln lässt, sondern ihren Sound mit Death, Doom und progressiven Passagen verfeinert.

Es werden aber keine musikalisch-nordischen Frostbeulen hinterlassen, dass  Album durchzieht eine wärmere Klangfarbe und transportiert packend melancholische, sowie auch rasende nach vorn gehende Momente. Das funktioniert wirklich hervorragend und wirkt zu keinem Moment pomadig oder abgedroschen, hier weht ein frischer Wind durch alle Songs und die Ruhrpottler spielen diesen Trumpf vital und unablässig aus. Das hier keine Grünschnäbel am Werk sind fällt einem sofort auf, mit Sänger Scather ist die Frontröhre der leider zu Grabe getragenen Path of Golconda am Werk und es tut verdammt gut diese Stimme endlich mal wieder zu hören. Die gesamte Band agiert handwerklich auf sehr hohem Niveau und hat kompositorisch sehr viel frisches, im Gehörgang seine Runden drehendes Material zu bieten. Das Album ist wie eine klassische LP in zwei Seiten eingeteilt, wobei erstere mehr Songs in flottem Tempo bietet und die zweite Hälfte mit mehr doomigen Passagen durchsetzt ist. Der Einstieg mit “Bleak ist the light“ zeigt direkt das großartige Potential dieser Band, ein Monstersong welcher einen ins dunkel entführt und lange nicht mehr ins Licht lässt. Eingängig, mit viel Gefühl, Herzblut und Abwechslung gesegnet gibt es hier das volle Programm der Vielfältigkeit auf die glückseligen Lauscher - was für ein emotionales und gleichzeitig kerniges Pfund! “Of me end you“ legt noch mal einen Zacken zu und besticht durch seinen treibenden Charakter, das tolle Drumming und feinste Rifforgien. Mit “Lys I Morket“ schaltet man zwei Gänge zurück und agiert eher im unteren Midtempo, wobei zwischendurch auch mal die Doublebass nach vorne peitscht und  für die notwendige Abwechslung sorgt. Zum Abschluss der ersten Hälfte gibt es mit “Absolution Denied“ wieder ein dickes Brett vor den Latz, ein flirrendes und erhabenes Riff bohrt sich einem in den Schädel und zieht sich wie der berühmte rote Faden durch den Song, während die Rhythmusfraktion alle Register ihres Können zieht – Große Klasse.

Die „zweite“ Hälfte läutet der pechgeschwärzte, melancholische und mit doomigen Passagen angereicherte Song “Follower“ ein, düster, flehend oder auch zähnefletschend wird der Zuhörer auf eine Reise in sein dunkelstes inneres Reich geschickt. - Bombe. Passend wurde danach der nächste Song “Hope“ gestellt, der ebenfalls im Midtempo beheimatet ist, mich aber nicht so packen kann wie sein Vorgänger. Im folgenden “Discarded“ wird wieder Tempo aufgenommen und hier sticht auch wieder die gekonnt variable Drumarbeit hervor, Gesang, Gitarrenarbeit hier stimmt alles bis ins kleinste Detail, einfach beeindruckend. Zum Abschluss wird mit “Elapsed“ nochmal aufs Gaspedal getreten und ein hervorstechendes Riff auf Reisen geschickt, auch die wuchtigen Zwischenpassagen voller Wut und Energie bilden im Gesamtkontext eine geschlossen Einheit, welche so auch auf dem gesamten Album zu finden ist. Ein passender Abschluss für ein beeindruckendes Erstlingswerk.

Auch die knackige Produktion von Andy Classen im Stage One Studio lässt keinerlei Wünsche offen und genau so sollte ein Schlagzeug klingen. Generell ist die gesamte Aufmachung mit dem hochwertigen 3-panel-Digipack und 16-seitigem Booklet mehr als stimmig und das als Eigenproduktion!!! Das zeugt von einer Menge Herzblut für die Sache, dafür meinen ehrlichen Respekt! Ich bin mir sicher, dass man von dieser Band in Zukunft noch einiges hören wird.

Fazit: Wie man unschwer an dem Review ableiten kann, ist der Rezensent schwer beeindruckt und begeistert. Wer seinen Black Metal nicht nur nordisch roh und puristisch mag, melancholisch angereichertem BM offen gegenüber ist oder sich auch gerne mal melodischen Death Metal gönnt, muss hier einfach mal beide Ohren riskieren. Hier können beide Lager ob Death oder Black mit Sicherheit ein paar neue musikalische Knaller für sich entdecken, also REINHÖREN Maniacs!!!

Anspieltipp: Bleak is the light, Absolution Denied, Follower.
Wertung:  9 / 10
Gesamtlänge: 41:04 Minuten



Tracklist:
1. Bleak Is The Light
2. Of Me End You
3. Lys I Morket
4. Absolution Denied
5. Follower
6. Hope
7. Discarded
8. Elapsed

Website der  Band: https://www.facebook.com/Blodtake

VÖ: 15.06.2019 / Eigenproduktion



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Review: Darkthrone - Old Star
Geschrieben am 12.06.2019, 12:45 von ALUCARD

Darkthrone - Old Star

Anhänger der Band werden das Album schon besitzen und gehört haben, jeder der daran interessiert ist wird das ebenso getan haben. Kaufberatung fällt somit aus, hier einfach noch eine kurze Stellungsnahme zur Platte die ja wie gesagt schon erschienen ist. Wenn der Promolink erst bei Veröffentlichung der Scheibe kommt dann geht es eben nicht früher.

Und was soll man zu Darkthrone noch gross sagen? Die Band erfindet sich auf jeder Scheibe irgendwie neu, schafft es aber trotz ihrer steten Verwandlung immer noch zu 100% nach Darkthrone zu klingen. Auf "Old Star" kommen mehr doomige Stellen zum Einsatz, Basis aller Songs ist weiterhin der punkige 2nd Wave Black Metal urigster Form. Durch die Gitarrenriffs schwebt auch eine frühzeitliche Metalaura durch den Raum die mir gut gefällt. Darkthrone gelingt es aber diese Riffs so punktgenau einzusetzen das sie sich trotz häufiger Wiederholung nicht totnudeln. Zudem gefällt mir das allgemeine Klangbild der Scheibe, ursprünglich und roh aber ohne Kellerklang oder irgendwelchen Übersteuerungen. Somit ein Klang der wie gemacht ist für eine Vinylversion der Scheibe. Von selbiger gibt es scheinbar verschiedene Farbversionen, aber seien wir mal ehrlich: Darkthrone gehören auf schwarzes Vinyl und sonst nix!

Ich finde die Scheibe sehr gelungen, vor allem durch die Huldigungen und Querverweise zu klassischem Doom und Heavy Metal. Dazu wie man es von den Norwegern erwartet alles ungekünstelt, gekonnt und überzeugend runtergezockt ohne Experimente. Die "Old Stars" können es immer noch!

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Peaceville
Vö: 31.05.2019


1. I Muffle Your Inner Choir [06:26]
2. The Hardship Of The Scots [07:36]
3. Old Star [04:28]
4. Alp Man [05:27]
5. Duke Of Gloat [06:49]
6. The Key Is Inside The Wall [07:24]

http://peaceville.com/bands/darkthrone/

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Festivalbericht und Fotos zum Incineration Fest 2019 in London
Geschrieben am 11.06.2019, 21:38 von UnDerTaker

London, 24 Bands, 3 Locations, 1 Tag, Mayhem gegen Asphyx, Septic Flesh gegen Benediction, Black- und Death Metal - das ist das Incineration Fest.
Aber kann so etwas im Trubel einer Großstadt funktionieren? Ja, es hat funktioniert und das Festival war restlos ausverkauft!
Wir nahmen das Incineration Fest zum Anlass, endlich wieder mal nach London zu reisen, Freunde zu treffen und zu geiler Mucke zu headbangen.

Lest den Bericht hier in Deutsch
https://www.hell-is-open.de/konzert....est.php

oder in Englisch
https://www.hell-is-open.de/konzert....ish.php

und schaut euch die Fotos und Videos vom Event an.





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Review: Stellar Master Elite - Hologram Temple
Geschrieben am 11.06.2019, 12:47 von ALUCARD

Stellar Master Elite - Hologram Temple

Yeah, endlich mal wieder eine Band die es schafft elektronische Dunkelheit mit Black Metal zu verbinden. Und jeder der sich bei der Kombination angewidert abwendet dem halte ich entgegen: Hiergeblieben! Anhören!

Was die Trierer Band hier von der Leine lässt ist nämlich anders als das was man bei der Vermengung beider Sparten erwartet. Die Höreindrücke der Marke Kleisterkeyboard könnt ihr bei "Hologram Temple" über Bord werfen, SME vernüpfen ihren meist im flotteren Midtempo gehaltenen Black Metal der hymnischen Art mit rein analogen Synthesizern. Aus dem Elektrokasten kommt hiermit nix und die Synths sind meistens auch nur im als Unterbau tätig um dem Schwarzmetall noch mehr Tiefe und Dunkelheit zu verleihen. Zwischendrin brechen sie dann doch durch und das Material gleitet in eine Noise/Drone Ecke, aber nie zu aufdringlich oder anstrengend.
Durch die Mischung von groovendem Black Metal und den flächigen Synthesizerlandschaften haben die Songs eine Wucht und Dramatik der man sich schwer entziehen kann. Und auch ohne die Elektronik laufen die Songs gut rein, öfters ziehen sich die Tasteninstrumente zurück und machen Platz für den reinen Black Metal. Der garstig gallige Gesang verbreitet dann die nötige Atmosphäre die es braucht um jedes schwarze Herz schneller pulsieren zu lassen.
Die Verpackung der Cd in dicker Pappe mit dem folierten Bandlogo sieht sehr edel aus, aber das Booklet könnte doch etwas informativer sein.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62 Minuten
Label: Unholy Conspiracy Deathwork
Vö: 03.05.2019

1. Null
2. Freewill Decrypted
3. Apocalypsis
4. Ad Infinitum
5. The Beast We Have Created
6. Agitation - Consent - War
7. Black Hole Dementia
8. The Secret Of Neverending Chaos
9. Tetragon

https://stellarmasterelite.bandcamp.com/

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Review: Beheaded - Only Death Can Save You
Geschrieben am 10.06.2019, 20:11 von ALUCARD

Beheaded - Only Death Can Save You

Mit Malta verbindet man jetzt nicht unbedingt Death Metal, Beheaded ist das ziemlich egal - sie machen es trotzdem.
Und auf "Only Death Can Save You" tönt selbiger ganz schön wütend und ist landschaftlich eher in Amerika als in Skandinavien zuhause.

Aber ausser dem Exotenbonus gibt es hier keine Geschenke meinerseits, dazu ist das Material zu gewöhnlich. Vor allem mit dem hellen Drumsound werde ich nicht warm, dadurch das er so weit nach vorne gemischt wurde bekommt man vom Rest nicht mehr viel mit - die Gitarrenarbeiter agieren nämlich eigentlich ganz angenehm. Nur hört man davon nicht viel....
Also viel Geklöppel, nimmt man dieses etwas zurück wie bei "Embrace your messiah" ändert sich am Standardgeschmack aber auch nicht viel. Den Titeln fehlt einfach das gewisse Etwas, in Zeiten in denen eine Menge grossartiger Scheiben erscheinen ist das letztendlich einfach zu wenig. Der Gesang kann da auch nicht mehr viel rausreissen, er passt sich seinen Kollegen an und agiert im bekannten Rahmen ohne Ausbrüche nach oben oder unten.

Am Ende bleibt eine recht blasse Scheibe übrig die in der Masse mitschwimmt. Für ein Ausrufezeichen ist hier zuviel Durchschnittsware die man zwar lieben kann aber eben auch schon (zu) oft gehört hat.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 39 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 14.06.2019

1.The charlatan's enunciation
2.Evil be to him who evil seeks
3.A greater terror
4.Unholy man
5.Embrace your messiah
6.The papist devil
7.Gallows walk
8.Only death can save you
9.From the fire where it all began

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/only-death-can-save-you

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HeXen
Geschrieben am 08.06.2019, 23:00 von hansi05

Guten Abend werte Metalfreunde.

Die Band HeXen hat es mir aktuell absolut angetan, doch nirgends sind die Alben

- Heal a million...kill a million
- From the Cradle to the Chamber
- Cinders of Zarathustra

zu bekommen. Vorallem "Heal a million...kill a million" ist so dermaßen geil.

Habt ihr da vielleicht ein paar Bezugsquellen parat?

Grüße

Toni

Nachtrag:
Sollte eigentlich in die "Thrashabteilung". Mein Fehler  :look:



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Review: Ontborg - Within The Depths Of Oblivion
Geschrieben am 31.05.2019, 14:53 von ALUCARD

Ontborg - Within The Depths Of Oblivion

Organic`s "Carved in Flesh" habt ihr noch im Ohr? Dann gehts hier weiter! Die Jungs kommen ebenso aus Italien und sind dem skandinavischen Death Metal verfallen. Aber Ontborg ziehen die Knarzgitarrenschiene nicht ganz so extrem durch wie ihre Landsmänner und klingen eine Spur moderner. "Within..." verbindet Schwedentod und melodischen Death Metal der Nordmänner zu einer Mischung der man sich schwer entziehen kann, vor allem weil das Material durch die Kombination beider Stile groovt wie die Hölle.
Zweifel? Dann schaltet mal bei "Entwined In Darkness" rein! Vor eurem inneren Auge werden Demonical zu seeligen "Death Infernal" Zeiten wieder auferstehen, glaubt mir. Wobei ich sagen muss: Wer nicht schon vorher zumindest einen Teil seiner Seele an die Band verkuft hat dem ist eh nicht mehr zu helfen...

Und dann direkt "A Storm Breaks The Silence" hinterher mit dem HM2 Gänsehautmoment ab der ersten Sekunde. Im weiteren Verlauf fällt der grosse Pluspunkt der Truppe auf: sie sind nicht im Schwedentodmemorialsound gefangen, nach einer Minute nimmt man das Tempo raus und wechselt in feinsten Melodeath. Dadurch setzt man sich von den ganzen Truppen ab die dem Klang der Kreissäge uneingeschränkt folgen und austauschbar werden. Das das alles problemlos auch im gemässigterem Tempo funktioniert beweist "This Time", eine herzerweichender Midtempostampfer.

Langsam machen mir die Italiener Angst, das ist schon das zweite SweDeath Album innerhalb kurzer Zeit aus einem nicht-skandinavischen Land. Was ja erstmal kein grosses Kunststück ist, Buzzsaw Jünger gibt es zahlreiche über den Planeten verteilt. Aber wenn es dann sogar besser ist als eine Vielzahl von Veröffentlichungen aus dem Heimatland weil es einfach den Schritt weiterdenkt und nicht in sich selbst gefangen ist dann wird es Zeit ein paar Italiener mal hochzuschicken um den alten Herren gehörig in den Hintern zu treten.
Zumal das hier erst das Debütalbum ist bei dem Grossmeister Juanjo Castellano erneut ein Meisterstück abgelegt hat. Aufmerksamen Beobachtern fällt dann noch auf das die Scheibe ohne Label im Rücken aufläuft, selbst das ganze Aufnahmeprocedere blieb komplett in den Händen der Band.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 24.05.2019

1.Living Is A Torture 03:15
2.Within The Depths Of Oblivion 03:56
3.Entwined In Darkness 05:45
4.A Storm Breaks The Silence 05:08
5.This Time 05:33
6.Die To Be Alive 03:12
7.Snow Of Lethe 07:21
8.No Memories Beyond 04:21
9.The Long Awaited Winter 05:10
10.Black Garden 05:58

Ontborg: Lukas Flarer (voc., guit.), Florian Reiner (guit.), Harald Klenk (b.) and Christoph Flarer (dr.).

https://ontborg.bandcamp.com/album/within-the-depths-of-oblivion

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Review: Cerberus - Fire
Geschrieben am 29.05.2019, 13:57 von ALUCARD

Cerberus - Fire

Laut Promoinfo sind Cerberus von der Grössenordnung her mit die bekannteste Band in Mexiko, mir sagen sie gar nix. Am neuen Album haben namhafte Produzenten mitgearbeitet, unter anderem Jim Monti (Metallica, Korn), Ted Jensen (Pantera, Deftones) und Greg Fidelman (Metallica). Passenderweise teilt sich die Gruppe des öfteren auch die Bühne mit  Metallica, Stone Sour, Kiss oder Alice Cooper. Also scheinbar schon eine grosse Nummer.

Und wie klingt`s? Nun, so wie man es erwarten könnte wenn man die oberen Referenzen im Hinterkopf hat. Die Mucke tut niemandem weh, geht ins Ohr und auch wieder raus. Das könnte auch irgendeine beliebige Us Rock/Metal Truppe sein die im dortigen Rockradio läuft. Etwas NewMetal, etwas klassischer Metal, Powermetal, alles schön glatt. Ich kann schon nachvollziehen warum die Band so ein grosses Publikum erfreut da die Songs schon ziemlich auf den Mainstreamgeschmack zugeschnitten sind.
Ist alles nicht schlecht, aber mir fehlt das gewisse Etwas. Die Titel gehen zum einen Ohr rein und beim anderen wieder raus, da bleibt nix hängen. Zumal sie auch nicht wirklich auseinander zu halten sind, das Rezept ist so ziemlich immer das selbe. Sogar die Spielzeiten der einzelnen Titel sind fast gleich, gruselig.

Irgendwas was das Songmaterial besonders oder "anders" macht kann ich nicht finden, egal wieviel Mühe ich mir gebe. Eventuell bin ich einfach der falsche Ansprechpartner für diese Art von Musik bei der der Weichspüler in grossen Flaschen über das Soundboard gekippt wird.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 54 Minuten
Vö: 12.07.2019

Tracklist:
The Ending
Off Limits
Lust For Blood
Jaeger
Self Made Hell
Last Dance
Saint Pride
I’m Fire
Huntress
Rise with the Fallen Ones
Tekilla
Forever

Cerberus Youtube
http://www.thecerberusorder.com/

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Review: Batushka - Panichida
Geschrieben am 28.05.2019, 23:26 von ALUCARD

Batushka - Panichida

Die ganze Seifenoper rund um die Band könnt ihr in der Regenbogenpresse nachlesen, hier soll es um das gehen was wirklich zählt: die Musik.

Laut Internetübersetzer bedeuten die originalen russischen Schriftzeichen der Veröffentlichung  "Totenmesse" oder auch "Seelenmesse", ein durchaus passender Titel. Den die Stimmung auf dem neuen Album ist durchweg bedrückend und schwer. Bandchef Krzysztof Drabikowski wählt bei seiner Version von Batushka den schwärzer werdenden Pfad, im Vergleich zu "Litourgiya" ist das Album deutlich schwarzmetallischer unterwegs. Die sakral angehauchten Stellen sind hier auch besser in den Gesamtsound integriert und somit klingt alles einfach flüssiger weil es ineinander übergeht. Und dazu brettert das Material auch noch in einem stellenweise höllischen Tempo durch die Gehörgänge, die Doublebass ist des öfteren am oberen Anschlag. Macht aber nix da es gut zum Gesamtkonzept passt und in Kombination mit dem garstigen Gesang eine fiese Mischung erzeugt die einen erstmal ordentlich überrollt. "Panichida" ist bei weitem nicht so zugänglich wie das Debütwerk und trotz des eigentlichen Rückschritts ein Weg in die richtige Richtung. Das zurückfahren des choralen Anteils und die Abwärtsbewegung in finstere, harschere Gefilde stehen dem Album bestens und erzeugen einen Sog dem man sich schwer entziehen kann.

Eventuell hätte Alleinherrscher Krzysztof den Drumsound etwas zurückschrauben können um den Gitarren mehr Platz einzuräumen, diese sind in meinen Augen durch ihre Melodieführung sehr hörenswert. Sie treiben das Ganze ebenso voran, dienen aber auch dazu eine ordentliche Soundwand aufzubauen. Und dazu haben sie diese typisch polnische Eleganz wie man sie von anderen polnischen Bands kennt die uns immer so verzaubern. Nicht aussergewöhnlich, trotzdem aber irgendwo magisch und anders.

Das ist ein würdiger Nachfolger von "Litourgiya" und mit Krzysztof am Steuerrad die einzig wahre Weiterführung von Batushka. Momentan leider nur als Download verfügbar.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 26.05.2019

https://sphieratz.bandcamp.com/album/-
https://www.youtube.com/watch?v=XTwdZVaq4vQ

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Kino: ES 2
Geschrieben am 28.05.2019, 19:21 von UnDerTaker

27 Jahre sind vergangen seit sich mehrere Kinder in der Kleinstadt Derry einem Monster in den Weg stellten und es scheinbar besiegten. Als Derry erneut von einer Mordserie heimgesucht wird, dämmert dem als Bibliothekar arbeitenden Mike Hanlon nach und nach, dass Es zurück ist… Lange ringt er mit sich, doch dann beschließt er, seine einstigen Freunde vom Club der Verlierer anzurufen. Die hat es längst in alle Winde zerstreut. Sie alle haben Derry in den Jahren nach dem schicksalhaften Sommer von einst verlassen und erinnern sich nicht einmal mehr daran, was damals passiert ist. Doch egal ob Horror-Bestsellerautor Bill Denbrough, Star-Architekt Ben Hanscom oder Radiomoderator Richie Tozier, als sie der Anruf von Mike Hanlon mit der Erinnerung an ein altes Versprechen erreicht, wissen sie, dass sie aus irgendeinem Grund zurück nach Derry müssen. Doch bevor sie erneut den Kampf mit dem meist in Form des sadistischen Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) auftretenden Biest bestehen können, müssen sie erst einmal sich erinnern, wer sie selbst einst waren…

Starring: James McAvoy Jessica Chastain Bill Hader Bill Skarsgård and more...





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PÄLZER HELL - Version 6.66
Geschrieben am 25.05.2019, 13:45 von Exorzist

 Das Pälzer Hell hat heute bereits die ersten vier Bands für das im April 2020 statt findente nächste Massaker bekannt gegeben. Hier die News:

So,los geht´s.
Der frühe Vogel und das PÄLZER HELL - Version 6.66
Die Vorlaufzeiten bei Bandbuchungen gehen immer weiter voraus,also müssen wir uns dem Trend anpassen und ebenso früh agieren. Deshalb hauen wir auch schon 316 Tage vor Beginn des PH die ersten vier Bands raus. Begrüßt mit uns herzlichst:
ORGANIC aus Südtirol/Italien spielen DM im Stile schwedischer Elche. Lasst euch einlullen vom surrenden HM-2 Gitarrensound. Weiter geht´s mit ORPHALIS,den Dortmundern die sich dem Highspeed verschrieben haben. Technischer,brutaler Death Metal der voll auf die Zwölf schlägt und nur kurz mal langsam wird um nur noch bedrohlicher zu klingen. Das dritte "O" im Band Line-Up sind die Ruhrpottler OPTIMIST. Eine heftige todesmetallische Keule mit fiesem Grindeinschlag und derbem deutsch-sprachigem Geschrei wird die Halle in Erfenbach erschüttern lassen.Kommen wir nun zur vierten und letzten Band für heute,den Herren von DISPARAGED welche aus der Schweiz anreisen und uns ihre mächtigen Kompositionen präsentieren,mal walzend,mal schnell,mit einer ausgewogenen Kombination aus Härte und Melodie.Oberklassen Death Metal zum dahinschmelzen.....
Ich denke da sollte für jeden Death Metaller was dabei sein,also verbreitet die frohe Kunde!!!

Die Hörner hoch!!!

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Disowning
Geschrieben am 23.05.2019, 12:15 von ALUCARD

 DISOWNING, die internationale Truppe (Kanada&Frankreich) rund um ex-OFFENDING Sänger Jesus "The Butcher", veröffentlichen im Juli ihr neues Album "Human Cattle".

Produziert von Sylvain BIGUET (ATARAXIE, IMPUREZA, TREPALIUM...) und illustriert von HEADSPLIT Design (KREATOR, ARCH ENEMY, INSAIN...) dürften hier alle glücklich werden die auch Labelpartner wie AD PATRES, INSAIN oder SKINNED im Schrank stehen haben.

Wer die Band noch nicht kennt kann die Jungs hier antesten und sich wegblasen lassen:
DISOWNING "Battle of Neverness"

"“Human Cattle“: A world where rats are leading rats to their common end: self-destruction. But don’t be fooled by the bleak future you think you envision through “Human Cattle” for what’s on display here’s not about tomorrow, it’s today’s state of the weakened world address.. You’ll hardly get a better sight, front row and center, to Mankind’s ultimate end. Please be sitted. Fasten your seatbelts. On to the bottomless downward spiral into the abyss."

https://xenokorp.bandcamp.com/album/human-cattle

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Review: Nighnacht - Christophila
Geschrieben am 20.05.2019, 18:38 von Nabu

Nighnacht - Christophila

Nighnacht. Ein komischer Name, zumindest solange man nicht die Bedeutung kennt. Ich für meinen Teil habe danach gegoogelt – und die Bedeutung direkt wieder vergessen. Das ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass mit Don of the dead ein Musiker hinter diesem Projekt steht der dem Einen oder Anderen durchaus ein Begriff sein dürfte. Mit seiner Band „Nunslaughter“ ist er schließlich seit 1987 in der Szene unterwegs.

Wer jetzt etwas erwartet was wie (oder zumindest sehr ähnlich) Nunslaughter klingt hat im Prinzip recht. Allerdings wäre es falsch zu behaupten dass es sich hierbei um eine billige Kopie von Nunslaughter handelt. Mit Nighnacht (dieser Name macht mich fertig!) drückt uns der gute Don schon einen ordentlichen Brecher rein. Leider, und das ist auch gleichzeitig das größte Manko der EP, ist der Spaß nach etwas mehr als 10 Minuten schon wieder vorbei. In dieser kurzen Zeit werden wir aber mit chaotischen, rotzigen Riffs und treibenden Drums nur so zugeschissen. Sehr punkig, sehr düster, sehr geil. Im Herzen Death Metal kommen Elemente aus dem Thrash und Black Metal nicht zu kurz. Wem Nunslaughter gefällt muss um Dons Willen reinhören. Wer sich generell mit diesem dreckigen (im besten Sinne des Wortes) Genremix anfreunden kann wird viel Spaß mit diesem Appetizer haben.

Kurz aber intensiv hat selten so gut gepasst. Reinhören!


Anspieltipp: Christophila, Agony


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 11:29
Label: Hell’s Headbangers

VÖ: 21. April 2019



Tracklist

1. Vultures Feed on Me
2. Christophilia
3. Abducted Raped and Eaten
4. Crippled Traitor
5. Agony

Website der Band: Nighnacht bei Bandcamp

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Review: Mork - Det Svarte Juv
Geschrieben am 20.05.2019, 00:17 von ALUCARD

Mork - Det Svarte Juv

Ist schon eine Weile draussen, aber ich tat mich stellenweise echt schwer mit der Scheibe. Es gab Tage da fand ich das Album echt gut, dann folgten aber auch Stunden in denen es mir einfach auf die Nerven ging. Somit hier der Versuch das einzuordnen...

"Typisch norwegischer Black Metal" könnte man sagen, aber "Det Svarte Juv" wahrt sich irgendwie eine gewisse Distanz zum Hörer. Eventuell ging es nur mir so und deshalb konnte das Werk nie zu 100% mein Herz gewinnen, aber ich hatte immer das Gefühl das die Scheibe sehr unterkühlt und dem Hörer abgewandt rüberkommt. Und dann fehlte mir auch in gewisser Weise der Albumfluss um reinzukommen. Ich weiss nicht ob die Scheibe in einem Rutsch eingespielt wurde, gefühlt klingen die einzelnen Titel vom Klangbild her aber sehr unterschiedlich. Und damit meine ich jetzt nicht das die Titel selbst unterschiedlich sind denn das soll ja auch so sein. Sondern das das Klangkleid der Titel immer ein anderes ist. Eventuell täusche ich mich aber auch.

Der Gesang trägt für mich dazu bei keine Verbindung zum Hörer herzustellen, für mich ist dieser eine Spur zu gefühlslos. Man kann sagen das der norwegische Eigenbrödler es bei mir einfach nicht schafft eine Brücke zwischen Künstler und Konsument aufzubauen, für mich ist hier zu viel Ablehnung und "ich mach hier mein eigenes Ding" Denken vorhanden - ich werde damit einfach nicht warm. Klar sind das alles Eckpunkte die reinen Black Metal auszeichnen und ein Album eigentlich zum "must have" edeln, manchmal funktioniert es aber auch nicht. Und irgendwo fehlen durch die knurrige Stimmung auch die Momente die hängenbleiben, am Ende bleib das ungute Gefühl das die Platte etwas unorientiert und ziellos durch die Boxen wabert. Ein finaler Meckerpunkt meinerseits wäre noch das stellenweise zu sehr im Vordergrund stehende Schlagzeugsound.
6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Peaceville Records
Vö: 19.04.2019


1 Mørkeleggelse
2 Da Himmelen Falt
3 På Tvers Av Tidene
4 Den Utstøtte
5 I Flammens Favn
6 Skarpretterens Øks
7 Den Kalde Blodsvei
8 Siste Reis
9 Karantene
10 Det Svarte Juv

http://peaceville.com/bands/mork/

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Konzertbericht und Fotos zum Gig von Membaris, Hellknife, AVOWAL
Geschrieben am 16.05.2019, 21:37 von UnDerTaker

Black Metal in Mainz? Das hat Seltenheitswert, kann sich aber gerne ändern.
Drei Bands standen auf der Agenda, wobei die auf die Mitte gesetzten Hellknife doch einen starken Kontrast zu den anderen beiden Truppen bildeten. Aber dazu später mehr...

Zum Livebericht und den Fotos zum Gig mit Membaris, Hellknife und AVOWAL in Mainz, Live-Club M8 vom 11.05.2019 :
https://www.hell-is-open.de/konzert....wal.php

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Konzertbericht und Fotos zum Gig mit Carnation in London
Geschrieben am 15.05.2019, 22:25 von UnDerTaker

Nach fünf langen Jahren, hatten wir endlich wieder mal ein Metalwochenende in London organisiert. So sollte es am Samstag auf das Incineration Fest gehen und am heutigen Freitag stand für uns ein Gig mit den Belgiern Carnation und drei anderen Acts auf dem Programm.

Zum Livebericht und den Fotos zum Ultimate Death Metal Terror Gig mit Carnation, Body Harvest, Divulsor, Death Kommander in London, Nambucca vom 10.05.2019 :
https://www.hell-is-open.de/konzert....ion.php

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Review: Holocausto Canibal - Assintonia Hertziana [EN]
Geschrieben am 14.05.2019, 09:54 von UnDerTaker

Holocausto Canibal – Assintonia Hertziana

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

For many people when talking about the Portuguese metal scene the band that will almost invariably come to mind is Moonspell. Whilst their legacy is without question and they deserve their high standing, they are by no means the only metal band of note from Portugal. The fact is there is an extremely strong and varied scene within the country with many bands that deserve your attention.

That said there is one death/grind export that have been tearing through the worldwide underground since 2007, that band is of course Holocausto Canibal. Their influence within the Portuguese metal scene cannot be ignored, not only as a band but also as individuals who are dedicated to promoting music within the country. Bass player and founding member Z.P also runs his own label Larvae promotions as well as also promoting and running shows in his native Porto. When you then also look at the other bands that the members are involved in (Grunt, Dementia 13, The Ominous Circle, Pestifer and more) it is easy to see why they are deserved of such praise.

Recently signed to Lusitanian Music, this live radio session is very much a pre course to the bands forthcoming new studio album which is due later in the year. Similar to the influence Peel Sessions (Carcass, Napalm Death and of course many others) this recording captures the band tearing through a blistering 23 song set which comprised their 2014-15 touring set lists.

The first thing to highlight is that there are zero overdubs on the release and what you hear is what was played. With that in mind it’s obvious that the many years of touring has honed Holocausto Canibal into a seasoned and ferocious live act who are able to deliver the goods. Songs are performed rapid fire one after another with no time to waste between each gore soaked offering.

The set itself is extremely well crafted, ensuring that there are natural ebbs and flows to prevent listener fatigue or boredom. They must also be commended for an extremely fluid and tight performance, yes there is the occasional slipped note and muffle but make no mistake this is expertly delivered whilst still retaining a raw purity. The sound production is also really good, as you would expect from something that was broadcast on national radio.

The vocals are a particular stand out for me, delivered with a real menace. The drums are tight and it’s good to be able to hear some of nuances that are sometimes not audible when you see the band live. This is also true with the guitars and bass, there are lots of hooks and little tricks in the songs and you really get to appreciate these. Make no mistake Holocausto’s strength isn’t in showing huge amounts of technical ability (not that they don’t have that in spades). Its about writing carefully crafted songs, whether they be short sharp bursts of 14 seconds “Possuída Pelo Grind” or longer pieces such as “Amizade Fálica” that demand attention and interest.

However as good as this release is, whether you view it as an essential purchase is very much down to your personal view of live recordings in general. Whilst faithfully capturing the bands intense live performances it is a very different listening experience than their studio output. Ive always been a fan of these types of releases as I find they serve 2 purposes. The first is to present a kind of best of release containing the bands favourite material, I still have Slayers Decade of Aggression as one of my favourite albums for that reason. The second is that they can help you relive glorious beer-soaked nights at gigs and festivals with good friends. I also know that others have a different view on these types of releases don’t really see the point.

So the choice of whether you should grab this or not is very much down to your view on this type of release. I would say it is essential for die-hard fans of the band and could serve as a good introduction to new listeners. That said if you want something more pristine sounding then check out the band’s excellent studio output such as “Gorefillia” or “Catalépsia Necrótica”.

I really like this release and it even had me sinking a few bottles of Portugal’s best beer Sagres, whilst reliving many great memories. It won’t be for everyone, but you most certainly check it out.


Song tip: Objectofilia Platónica

Rating: 8/10




Length: 37 Minuten
Label: Lusitanian Music

Release date: 21.06.2019

Website of band: www.facebook.com/hcgore

Tracklist:
1. Lactofilia Destalhada
2. Mutilada em 10 Seg
3. Necro-Felação
4. Trucidada na Paragem
5. Empalamento
6. Porno Hardgore
7. Objectofilia Platónica
8. Sangue
9. Infecçao Purulenta
10. Fetofilia – Incestuosa Sodomia Fetal
11. Corrosao Uretral
12. Prepúcio Obliterado
13. Possuída Pelo Grind
14. Apocalipse Zombie
15. Gore & Gajas
16. Holocausto Canibal
17. Compulsao Mucofagica / Puniçao Anal [rapsódia]
18. Amizade Fálica
19. Septicémia Vaginal
20. Vulva Rasgada
21. Necrópsia Cadaverina
22. Violada Pela Moto-Serra



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Blodtåke
Geschrieben am 11.05.2019, 16:41 von Exorzist

Die Truppe aus (Ex-)Mitgliedern von CONVICTIVE und PATH OF GOLCONDA spielt eine coole Mischung aus vorwiegend Black Metal, angereichert mit Doom und Death. Da mir der Manuel schon am Mikro bei PATH OF GOLCONDA sehr gut gefallen hat, war ich neugierig wie der Meister heute klingt .....ich muss sagen nichts verlernt der Mann. Hört mal rein, ganz cooler Stoff wie ich finde.



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Dark Troll Festival 2019
Geschrieben am 07.05.2019, 17:35 von UnDerTaker

30. Mai um 15:00 – 2. Juni um 01:00
Burg Bornstedt

10 Jahre Dark Troll Festival

Enisum -  Arpitanian Black (IT)
Fejd - Folk (SWE)
Saor - Caledonian / Folk / Black (UK)
Sarkrista - Black (DE)
Valkenrag - Melodic Death / Viking (PL)
Sol Sistere - Atmospheric Black (CHL)
Ad Cinerem - Black/Doom (DE)
Waldgeflüster - Black (DE)
Waylander - Pagan/Folk (IRL)
Sun Of The Sleepless - Black (DE)
Tulsadoom - Black /Thrash (AT)
Sear Bliss - Atmospheric Black (H)
KAMPFAR official - Black (NOR)
Nodfyr - Folk (NL)
Winterfylleth - Black (UK)
Vera Lux - Folk (DE)
Mgła - Black (PL)
Lagerstein - Pirate (AUS)
Mord'A'Stigmata - Black (PL)
Romuvos - Epic Folk / Viking (LTU)
Odroerir - Folk (DE)
HIMINBJORG OFFICIAL - Black / Folk (FRA)
Finsterforst - Pagan (DE)
1914 - Death Doom (UA)
Lucifer's Child -  Black (GRC)
Barbarossa Pipes & Drums (DE)



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Bleak Bone Mortualia - New Releases: Thorybos; Throneum
Geschrieben am 05.05.2019, 17:24 von Sol Records

Bleak Bone Mortualia is back with two new releases

THORYBOS - The Foul and the Flagrant MCD



Smoking blood in temples... Arisen from the miasmal black swamps of hiatus German THORYBOS
return with "The Foul and the Flagrant", a fetid chunk of utterly ruthless scorn and
synaesthetic abhorrence. These are 20 minutes of subversive bareknuckle Death/Black blasphemy
fundamentally aroused by malign volt-sorcery and befouled by the scent of ritual performance.
Pushed into darkness and drowned in black mire. Fog oils the faces.
Fat-cheeked black lizards, teeth, tongues and rites...


Limited to 300 handnumbered copies, 8-sided booklet

Listen: Full Stream on Bandcamp
Buy: The Foul and the Flagrant

THRONEUM / STORMVOLD - Fifth Column of Sheol Tape



This is the lim. 100 pro-tape version of a beast of a split release:
Polish institution THRONEUM once again spawn thrilling old school to the bone death worship
with furious attacks, suffocating breaks and a truely possessed voice.
Unholy vomit upon the inferior, blood & sacrifice to the dark ones!
Their partners in crime, the Tinerfeños of STORMVOLD, execute inhuman power & sheer dominance.
An absolute, sharp, boundless barbaric Death/Black pressuring, a display of
bursting & unsettling brute force almost unbearable for those who
do not impatiently await the devastating final end of all.

Listen: Full Stream on Bandcamp
Buy: Fifth Column Of Sheol

www.bleakbone.de

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Review: Krypts - Cadaver Circulation
Geschrieben am 05.05.2019, 12:28 von ALUCARD

Krypts - Cadaver Circulation

Kein grosses Gelaber: Krypts bleiben Krypts. Ich könnte jetzt das übliche schreiben von wegen "sind immer noch wie vorher", "haben nur Kleinigkeiten geändert"usw, aber das könnt ihr euch ja denken.
Die Finnen stehen auch weiterhin für die gepflegte Dosis DeathDoom für die man sie kennt und liebt. Im Gegensatz zum Vorgängeralbum finde ich bei "Cadaver Circulation" die Übergänge fliessender, die Geschwindigkeitswechsel sind nicht mehr so stark voneinander getrennt.
Ansonsten ist "Cadaver Circulation" wieder eine Scheibe die am besten am Stück funktioniert und dir eine wohlige Gänsehaut nach der nächsten verschafft.
Der Einstiegssong "Sinking Transient Waters" deckt alles ab was Krypts auszeichnet: walzender Deathmetal, doomige Einschübe und eine komplett finstere Atmosphäre. Die kommt auf der neuen Scheibe noch mehr zum tragen was wohl auch am "flüssigerem" Songverlauf liegt und man sich richtig der morbiden Stimmung hingeben kann. Ich würde auch meinen das die Jungs im Vergleich zu "Remnants of Expansion" mehr groovende Elemente einsetzen die einfach besser hängenbleiben und das Werk so ein stückweit zugänglicher machen. "Cadaver Circulation" ist immer noch sehr weit von "fluffy&catchy" Deathmetal entfernt, so viel steht fest. Aber durch die melodischen Anteile ist es offener für den Zuhörer und man findet besser rein. Und genau das macht es dann noch eine Spur besser als das Vorgängerwerk, zumindest für mich.

Das viele von der ersten Auskopplung ‘The Reek of Loss’ nicht so angetan waren kann ich sogar nachvollziehen da dem Titel die markanten Elemente fehlen. Aber im kompletten Albumverlauf macht der Titel eine viel bessere Figur und passt an zweiter Stelle sehr gut. Ich will sagen das einzelne Tracks nicht dazu geeignet sind als "Albumteaser" zu dienen, "Cadaver Circulation" sollte am Stück gehört werden um die gesamte Grösse des Albums zu erfassen. Von einem Kunstwerk wie einem Gemälde oder einer Skulptur schaut ihr euch schliesslich auch nicht nur einen kleinen Teil an sondern auch das vollständige Werk.

Fazit: Alles wie gehabt im Hause Krypts, aber trotzdem einen Scheibe die man im Schrank haben sollte wenn man die Vorgänger schon besitzt. Vor allem weil "Cadaver Circulation" für mich eine Spur kompakter und ausgereifter ist und der Einstieg leichter fällt. Ist man dann im Werk drin zeigen sich die vielen kleinen Verzweigungen im sehr kraftvollen Klangkosmos der Finnen die die Spannung aufrecht erhalten und sich ins Herz des Hörers fressen.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: Dark Descent Records
Vö: 31.05.2019

1.Sinking Transient Waters
2.The Reek of Loss
3.Echoes Emanate Forms
4.Mycelium
5.Vanishing
6.Circling the Between

https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/cadaver-circulation

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Review: October Tide - In Splendor Below
Geschrieben am 03.05.2019, 14:46 von ALUCARD

October Tide - In Splendor Below

Man liest "Schweden" und "Melodic Death Metal" und weiss - das kann eigentlich nicht schief gehen. Die Nordmänner sind in dem Genre eine eigene Hausnummer und liefern selbst im Halbschlaf überragende Alben ab. Aber gilt das auch für die neue October Tide Platte?

Blendet man das übliche Promogelaber aus das dieses Album besser als andere zuvor ist ("a bit more aggressive, a bit more death metal, and with an overall colder feeling than previous records") und widmet sich der Musik dann kann man feststellen: Sie haben Recht.
"In Splendor Below" geht weg vom doomigen Einschlag und setzt eher auf das todesmetallische Pferd. Da sie aber nunmal Schweden sind und als solche nicht aus ihrer Haut können gibt es natürlich auch wieder einen ordentlichen Haufen Melodien und groovige Stellen zum mittanzen. Anzuführen wäre das zum Beispiel "Stars Starve Me" das einfach mit einem göttlichen Drive gesegnet ist und in seiner flotten Gangart an all die Schwedenheldenalben am Ende der 90er denken lässt. Feines Ding!
Und mit Demonical Sänger Alexander Högbom hat man dankenswerterweise einen Mann hinterm Mikro der die perfekte Balance zwischen hart und zart gefunden hat. Einerseits ein kraftvolles Organ mit Tiefe, andererseits setzt er das so dosiert ein das er nicht alles kaputtbrüllt. Dadurch bleibt genug Raum für die Gitarren und das Schlagzeug - und das ist auch gut so. Beides tönt bodenständig und kommt ohne künstliche Verschlimmbesserungen aus, es geht auch ohne Triggerinferno und Elektroklampfenklang!
Ich mag es auch wie die einzelnen Elemente (Gitarre, Schlagzeug, Gesang...) in das Soundbild eingebunden sind. Nichts ist zu dominant, alles schön ausbalanciert und dadurch in einem Fluss. Das passt dann perfekt zum meist eher gemächlich dahintreibenden Songmaterial und man kann sich einfach gehenlassen und das Werk geniessen. Wobei "gemächlich" nicht mit dahinplätschernd oder vorbeirieselnd gleichzusetzen ist. Ich wollte damit nur ausdrücken das es hier keine wilden Abfahrten gibt, keine überfordernden Themenwechsel oder Genrehüpfereien. Der Härtegrad ist durchaus gegeben und die Bezeichnung Death Metal gerechtfertigt, "In Splendor Below" ist die ausgeglichene Version davon. Quasi eine Art "After Work Death Metal" für einen ruhigen Abend mit Rotwein.  

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 17.05.2019

1.I, The Polluter
2.We Died In October
3.Ögonblick Av Nåd
4.Stars Starve Me
5.Our Famine
6.Guide My Pulse
7.Seconds
8.Envy The Moon

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/in-splendor-below

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Review: Majestic Mass - Savage Empire of Death
Geschrieben am 30.04.2019, 23:45 von ALUCARD

Majestic Mass - Savage Empire of Death

Ernste Alben haben wir alle im Schrank, Platten die uns fordern und Aufmerksamkeit verlangen. Aber sind wir mal ehrlich, manchmal braucht man einfach was rotz`n`rolliges zu dem man seine Faust schwingen kann und das Kaltgetränk gepflegt runterstürzt. Und da treten die Dänen von Majestic Mass auf die Bühne...

Feinster Black Metal, gefangen zwischen erster und zweiter Welle. So weit so schwarz. War da aber nicht die Rede von faustschwingen, von einem kontrollierten Betrinken? Ja, "Savage Empire of Death" ist bestens dazu geeignet. Erstens durch seine Mittelfingeratmosphäre, dann durch seinen punkigen Vibe und dann wegen der Orgel. Jaaa, Orgel. Die leiert fein im Hintergrund und verpasst den Tracks sowohl eine melodische groovige Kante als auch eine "spooky" Aura. Und in der Kombination läuft das Material einfach nur bestens rein. Klanglich etwas über Demoniveau mit ordentlich Kellermuff und Magnetbandfeeling versehen - fertig ist die Laube. Dadurch tönt es zwar etwas primitiv, die Dänen schaffen es aber irgendwie das die Tracks grooven wie Sau und einfach Laune machen. Testet mal "Sanguine Dreams of Lust" an und ihr wisst was ich meine.
Dazu mag ich auch noch das herrlich fiese Organ vom Sänger, der gute Mann ist der perfekte Gegenentwurf zum Hyggehype der den Landesnachbarn so unterstellt wird.
Also, antesten und gut finden! Und wenn nicht dann könnt ihr euch wenigstens am Coverartwork erfreuen.
Tip: Sanguine Dreams of Lust, Savage Empire of Death

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 28 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 31.08.2018

1.Triumphos Manifestum 02:23
2.Clandestine Supremacy 04:07
3.Sanguine Dreams of Lust 04:07
4.Chaos Delight 04:51
5.Majestic Mass 03:25
6.Those of the Night 03:46
7.Savage Empire of Death 04:42

https://majesticmass.bandcamp.com/releases

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Review: Arckanum – Första Trulen
Geschrieben am 25.04.2019, 15:25 von ALUCARD

Arckanum – Första Trulen

Hm, ich weiss nicht. Hat da wirklich jemand drauf gewartet?

"Första Trulen" sind wohl die frühen Versionen von Titeln die 1994 zum "Trulen" Demo führten. Also quasi die Demoversionen von Demosongs, aufgenommen mittels 4-Spur Rekorder. Und so klingt es auch, Kult hin oder her - das ist nix. Verrauschte Songbrocken, teilweise leiert es oder verschwimmt in einem undefinierbaren Nebel.
Die trve Fraktion wird beim "Genuss" (oder schreibt man das Genvss?) gar nicht genug Unterhosen haben zum wechseln, jeder andere der ansatzweise hörbare Musik bevorzugt runzelt aber nur die Stirn und wird mir zustimmen: Braucht man nicht. Das mag vielleicht als Zeit- und Tondokument irgendwo wichtig sein, ich frag mich aber ob es wirklich einer Neuauflage bedurfte? Aus dem Promotext geht hervor das Bandcheffe Shamaatae diese Aufnahmen damals schon nicht gefielen, er sie deshalb komplett neu aufnahm (woraus dann das "Trulen" Demo entstand) und das hier in der Schublade landete. Da wären sie besser auch geblieben, oder warum muss ich jetzt nochmals was rausbringen was mir vor 25 Jahren schon nicht gut genug war?

-ohne bewertung-


Gesamtlänge: 41 Minuten
Label: Folter Records
Vö: 26.04.2019

1. Pan's lughn (different version, without voices) 2:46
2. Hvila pa tronan min 4:32
3. Yvir min diupe marder (instrumental) 5:33
4. Et sorghe tog 2:56
5. Gava fran trulen 5:56
6. Bærghet 3:44
7. Ængin oforhærra 5:41
8. Svinna 4:36
9. Kolin Væruld 3:47
10. Ener stilla sior af droten min (different version) 2:16

Arckanum - Första Trulen (Full Album Premiere)

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Review: Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition
Geschrieben am 25.04.2019, 14:43 von ALUCARD

Reckless Manslaughter - Caverns Of Perdition

Ruhrpottallerlei der Marke Todesstahl bekommt ihr auch weiterhin bei Reckless Manslaughter. Die Jungs verweigern sich konsequent irgendwelchen Weichmachern und beackern auf "Caverns Of Perdition" das weitläufige Death Metal Areal. Dabei spannt sich der Bogen von Amideath über die skandinavische Schule bis zurück nach Europa. Und genauso barrierefrei wie der Umgang mit den Genreländern ist man auch beim Tempo unterwegs, von Knüppel aus dem Sack bis zu madenreichem Kriechgang wird alles abgedeckt.

Genrehelden werden huldigend zitiert aber nicht kopiert, die ganze Chose tönt schwerstens eigenständig und sei jeden Deathmetaller ans Herz gelegt der noch Wert auf "richtigen" DM ohne Plastik und Computersterilität legt. Das die Jungs zu einhundert Prozent bei der Sache sind und das Projektil Reckless Manslaughter mit Leidenschaft und Herzblut vorantreiben spürt man zu jeder Sekunde.

"Caverns Of Perdition" ist ein Album bei dem man endlich mal wieder hört wie vielfältig Musik doch sein kann die unter dem Banner Death Metal aufläuft. Auch weil RM es durch ihr Songwriting schaffen das alles unter einen Hut zu bringen und es somit nicht nur wie ein wild durcheinander gewürfelter Genremix klingt. Jeder Song folgt seiner eigenen Linie und hat seine persönliche Aura, der oft erwähnte rote Faden ist aber erkennbar und "Caverns Of Perdition" klingt trotzdem wie ein "rundes" Album das von der ersten Sekunde an Sinn ergibt und Spass macht.

ABER warum hat "Into Unknown Caverns" keinen Gesang bekommen? Feiner Titel, aber irgendwie wartet man immer das der Gesang einsetzt!!! Oder sollte Meister Leimy die heilige Aura des Tracks nicht mit seinem "angeschossener Elch" Gesang zerstören (zwinker*zwinker)?
Den Schädelschleifer namens "Funeralmaster" kennt man zwar schon vom "Onwards Into Darkness" Demo, grossartiger Stoff ist das aber immer noch. Der Track war, ist und bleibt eine fette Verbeugung vor allen DeathDoomgöttern des Planeten. Der Titel wurde im Vergleich zum Demo etwas überarbeitet, aber man hat nur die dezenten Stellschrauben gedreht und somit an der ehrenvollen Darbietung nichts verschlimmert. Auffälliger ist da schon in welche Richtung "Unleash the Spirits of the Fallen" sich bewegt hat, im Grunde ist das im Vergleich zur 2017er Version ein komplett neuer Track der sich nur das das Grundgerüst mit seinem Original teilt. Und die aufgebohrte 2019er Ausgabe ist wesentlicher geiler!
On Top bekommt ihr noch ein fettes, vielschichtiges Dan Seagrave Artwork, was will man mehr?  

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Fda Records
Vö: 24.05.2019

1. Blast into Oblivion
2. Unleash the Spirits of the Fallen
3. Operation Chastise
4. Vaporized Crucifix
5. Into Unknown Caverns
6. Catacombs of Perpetual Damnation
7. Stiffshifter
8. Decay in Embryo
9. Funeralmaster

Chris: Bass
Leimy: Gesang
Pneumator: Schlagzeug
Sebi, Dennis: Gitarren

https://fda-records.bandcamp.com/album/caverns-of-perdition

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Handouttexte PSOA 2019
Geschrieben am 21.04.2019, 20:07 von Exorzist

Wie schaut es aus, wer ist denn für 2019 wieder am Start ? Werde wohl nächste Woche die Daten vom PSOA zu den Bands erhalten.

Bisher bestätigt:

Hölli
Exo
Pit
Steven
Slaypi
Killer



(25 Antworten)

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Review: Eridu - Lugalbanda
Geschrieben am 20.04.2019, 13:15 von TerminalVelocity

Eridu - Lugalbanda

Ich bin immer wieder auf's Neue überrascht, wie vielfältig die Musikszene in meiner Wahlheimat München doch ist. Nach dem sehr starken Zweitling von Chaedrist tritt nun im Mai 2019 das Output einer weiteren festen Größe der oberbayerischen Musikszene ins Rampenlicht - der erste Longplayer der Münchner von Eridu, die das Erbe der Oriental-Metaller von Gilgamesh fortführen, und deren Musik und Lyrics ganz in der Tradition der Vorgänger stehen.

Thematisch entführt "Lugalbanda" (seines Zeichens  zum Gott erhobener König der Sumerer und Vater von Gilgamesch) ins Zweistromland, tausende Jahre vor Christi Geburt, in die Wiege der Hochkultur der Menschheit.
Mit der Entwicklung der Keilschrift und damit der Möglichkeit, die Jahrtausende überdauernde Abbilder dichterischer Schöpfungskraft zu schaffen, entspinnen sich eine Reihe von Sagen und Epen aus dieser Zeit, die sich offenbar trefflich eignen, Vorlage für Songtexte zu sein.
Genau das erwartet uns auf "Lugalbanda" - Geschichten über epische Schlachten, Mythos und Magie, das Leben und das Sterben im Reich der Sumerer.

Damit die Scheibe auch ordentlich knallt wurde mit Christoph Brandes von den Iguana Studios ein echtes Urgestein in Sachen Mix und Mastering verpflichtet.
Musikalisch erlebt der Hörer, kaum überraschend, ein im besten Sinne orientalisch angehauchtes Gebräu aus hervorragender Gitarrenarbeit, genialen Growls, cleanen parts, abwechslungsreichen Drums, sowie einer hin und wieder auftauchenden, berückend schönen, dunklen Frauenstimme (Isi Niedermayer, siehe u.a. Marsellus Moon). Akustische Parts und exotische Perkussion erzeugen eine sehr dichte Atmosphäre, geradezu mühelos gelingt Eridu die Kombination von thematischer Authentizität und modernem Black und Death Metal. Dabei betreibt man nicht nur Effekthascherei, sondern untermauert den hohen Anspruch z.B. durch Verwendung entsprechend morgenländischer musikalischer Ordnungssysteme.

Neben den genickbrecherischen Parts verstehen Eridu es auch, an den passenden Stellen das Tempo zu drosseln und mit verträumten Melodien und Riffs ehrfurchtgebietendes Innehalten zu zelebrieren.  Auch wenn es sicherlich nicht automatisch ein Ritterschlag ist und der Vergleich schon tausendfach gebracht wurde, so liegt es doch auf der Hand: Behemoth drängen sich als Vergleich auf (und das nicht nur, weil ein gewisser Kriegsgott Nergal ebenfalls im Universum der Sumerer auftaucht). Eridu sind den polnischen Kollegen in Sachen Können aus meiner Sicht mindestens ebenbürtig, was die Leistung am Mikrofon angeht sogar haushoch überlegen.

Für mich ist der gleichnamige Titel in seiner schier perfekten Mischung aus Härte und Melodik der schönste Song auf "Lugalbanda" und der krönende Abschluss des Werkes, auch wenn die meisten der restlichen Songs qualitativ durchaus auf Augenhöhe agieren.

Was hier von dieser - zumindest nach meiner Wahrnehmung - noch eher (völlig zu Unrecht) unbekannten Band auf die Beine gestellt wurde ist schlicht atemberaubend, nicht nur aufgrund der hohen Qualität der Umsetzung, sondern nicht zuletzt auch in seiner Individualität. Nicht dass das gute alte Mesopotamien das erste Mal Gegenstand einer Vertonung wäre, bei weitem nicht. Um es mit olle Achim Reichel zu sagen: "Aber so hatt' ich's noch nie gehört".
Prädikat: Rischtisch geil.

Offizielles Video zu "The Bewitching Of Sumer"

Anspieltipps: Lugalbanda, Enmerkar, The Bewitching of Sumer




Wertung: 9,5 / 10

Label: Eigenveröffentlichung
VÖ: 10. Mai 2019

Tracklist:
01 - Inanna's Favour
02 - Enmerkar
03 - Slaves Of Eridu
04 - The Cavern
05 - Herald Of Heaven
06 - Astral Warfare
07 - The Siege Of Aratta
08 - Hymn For Utu
09 - The Bewitching Of Sumer
10 - Lugalbanda

Website: Eridu Facebook



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Review: Dauþuz - Monvmentvm
Geschrieben am 20.04.2019, 12:53 von ALUCARD

Dauþuz - Monvmentvm

Die Zwerge graben wieder...
Ich habe "Die Grubenmähre" im Schrank stehen und liebe das Album. Dann kam "Des Zwerges Fluch". Und was soll ich sagen, irgendwie bin ich damit nicht warm geworden. Keine Ahnung warum, ist halt so.
"Monvmentvm" wiederum finde ich überragend, da passt einfach alles. Gefühlt ist das Album eine Spur weicher, melodischer und damit auch zugänglicher. Ich mag auch diese dezent erhabene Aura der Tracks z.B. in "Mæna Dauþuz" oder dem an letzter Stelle platzierten Titelsong durch den chorartigen Gesangsteil und das melodische Gitarrensummen.
Der fies keifende Gesang spaltet natürlich wieder die Gemeinde, wenn man wie ich dafür aber ein Ohr hat dann ist das schon sehr geil. Vorteilhaft ist es dabei auch das man nicht nur darauf setzt, somit entstehen keine Ermüdungserscheinungen durch immergleichen Gesang.
Ob man jetzt mit der Minenthematik etwas anfangen kann muss jeder selbst entscheiden, ich finde das sehr spannend. Es ist eine wohltuende Abwechslung im Vergleich zu anderen Bands die zum hunderten Male über Tod&Teufel, Wälder oder weltfremden Okkultismus schwadronieren.
Nur mit dem Coverartwork kann ich mich nicht anfreunden. Das Motiv an sich ist äusserst passend, aber hier wäre mir eine Fotografie oder so lieber gewesen. Oder etwas anders Gezeichnetes in Richtung der ersten beiden Scheiben.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Naturmacht Productions
Vö: 13.04.2019

1.Schwarzes Wasser 09:23
2.Der Bergschmied 08:02
3.Hornstein 01:27
4.Knochengrube 05:57
5.Kupferglanz 01:26
6.Mæna Dauþuz 09:58
7.Himmelseisen 03:21
8.MONVMENTVM 09:45

https://dauthuzbm.bandcamp.com/album/monvmentvm
https://naturmachtproductions.bandcamp.com/album/monvmentvm

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Review: Albez Duz - Enigmatic Rites
Geschrieben am 19.04.2019, 21:17 von ALUCARD

Albez Duz - Enigmatic Rites

Album Nummer vier der Berliner. Und das setzt den bisherigen Weg konsequent fort, Albez Duz umreisen weiterhin das Feld zwischen Doom, Gothrock, Heavy Metal und allumgreifender Dunkelheit. Im Gegensatz zu diversen Bands die in letzter Zeit gefühlt nur auf den Zug aufsteigen weil der schnelle Taler lockt betreiben Albez Duz ihre Kunst ernsthaft und glaubwürdig, von Hipstermief ist "Enigmatic Rites" so weit entfernt wie D.Trump davon ein richtiger Präsident zu sein.

Neben den schon genannten Einordnungen möchte ich noch zwei Bands mit hinzuwerfen: Fields of the Nephilim und The Doors. Nein, AD klingen wie keine von beiden. Aber die Atmosphäre oder einfach der Vibe der beim anhören des Albums rüberkommt liess mich des öfteren an eben diese beiden Truppen denken. Müsste ich einen Titel auswählen der am besten beschreibt was ich hier in Worte zu verfassen versuche das wäre es wohl "Surrender" (der Gesang!!!!) oder "Emperor is Blind".
Prägendes Merkmal der Scheibe ist natürlich wieder der Gesang von Sänger Alfonso Brito Lopez dessen leicht theatralischer Gesangsstil Geschmackssache ist. Aber durch diesen bringt er eine eigene unverwechselbare Note mit rein die die Band einfach von der Masse abhebt. Beschwörend, fauchend, flüsternd, wütend - all das sind nur ein paar Facetten in der Bandbreite des Gesangs durch den die Titel lebendig und greifbar werden.
Natürlich möchte ich nicht die musikalische Leistung seiner Mitstreiter schmälern. Diese bewegen sich ebenso sicher im oben genannten Spannungsfeld und sind der perfekte Nährboden für den Gesang. Wie schon gesagt, klassischer Metal, Doommetal und kitschfreier Gothmetal werden zu der eigenen Albez Duz Mischung verwoben die schon so etwas wie ein Trademark der Berliner darstellt. Diese kommt roh ums Eck da alle Ecken und Kanten belassen wurden was die Scheibe erneut sehr intensiv und ursprünglich macht. Wer auf der Suche nach glattgebügeltem Mainstreamglanz ist der wird hier nicht fündig, Freunde von ehrlicher, handgemachter und durch und durch dunkler Musik werden auch die dritte Platte ins Herz schliessen. Man könnte auch den Begriff "okkulte Stimmung" verwenden wenn dieser nicht so inflationär benutzt und beschmutzt wäre. In seiner ursprünglichen Form wäre er für "Enigmatic Rites" mehr als passend.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 55 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 26.04.2019

1.Rites of hidden souls
2.Wandering soul
3.Participation mystique totalitaire
4.When the bird fledges
5.Surrender
6.Emperor is blind

https://listenable-records.bandcamp.com/album/enigmatic-rites



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KHNVUM - Foretold Monuments Of Flesh
Geschrieben am 19.04.2019, 16:19 von Cosmower

KHNVM
Foretold Monuments Of Flesh






Kaum daß sich über das Haupt des geneigten Death Metal – Freaks eine Ladung Schweineblut ergossen hat,folgt nun auf dem Fuße KHNVM, um direkt danach nochmal einen vernichtenden Bombenteppich herabregnen zu lassen,der vollends alles einäschert. Wenn da im Promowisch von „Pulverizing Old School Death Metal“ die Rede ist,dann ist das hier mal wieder wörtlich zu nehmen. Dabei folgt KHNVM ( es werde „Khoo-num“ gesprochen! ) dem Weg der Ein-Mann-Armee, heißt es existiert kein stetes Bandgefüge; vielmehr ist es das Kind des aus Bangladesh stammenden Multiinstrumentalisten und Sängers „Obliterator“,der sich bei Bedarf Verstärkung an den Drums oder Liveauftritten sucht. Aber das alles nur am Rande. Ob da jetzt bei einem Song der Drummer der großen ABYSMAL DAWN in die Felle drischt,spielt hier gerade keine große Rolle.Wichtig ist,daß jeder Anhänger des gepflegten Death Metal - Lärms sich umgehend ein Exemplar der auf 300 Stück limitierten CD zulegen sollte ( alternativ gibt es noch zwei Vinylversionen sowie die Möglichkeit des digitalen Weges... ),denn „Foretold Monuments Of Flesh hat alles,was eine Spitzenscheibe braucht: wahnsinnig geiles Riffing,cool platzierte Soli,richtig geiles Growling,kraftvolle Drums und das ganze verpackt in einer 1A – Produktion,die den Bass als schönes tragendes Element nutzt,wie sich das gehört. Das ganze klingt somit ausgewogen, zum einen dreckig, ruppig zum anderen wuchtig fett. Über die etwas spärliche Spielzeit läßt sich aber getrost hinwegsehen,denn man hört das Ding eh mehrmals hinteinander und sowas wie Langeweile kommt zu keiner Sekunde auf; ganz im Gegenteil,irgendwie wird die Scheibe bei mehreren Durchgängen von Mal zu Mal geiler.

> Wertung: 8,5/10

> Tracklist ( 7 Tracks/ 28:31 Min):

1. Foretold Monuments Of Flesh
2. Invocato Deo Plaga
3. Heathen Beast
4. Sic Mundus Creatus Est
5. Profaninf The Ancient Rites
6. Gutted To The Bone
7. Kabbalah Of Darkness

> Release: bereits erschienen ( 29.März 2019 )
> Label: Testimony Records

>> komplettes Album auf youtube



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Review: Al Goregrind - The Temple is burning
Geschrieben am 19.04.2019, 15:45 von ALUCARD

Al Goregrind - The Temple is burning

Wurde mir beim Braincrusher Festival zugesteckt...

Zuerst: Lasst euch nicht vom Bandnamen in die Irre führen! Die Hessen sind keine Spasstruppe mit Boratbadeanzug und Quietscheentchen. Und auch die Grindecke ist ihnen viel zu eng.

Vom Ansatz her ist das eigentlich brutal moderner Deathmetal im Dampfwalzenformat, das Trio macht hier mehr Alarm als manche Truppe mit mehr Personal. Durch das knatternde Drumming, die flotten Gitarrenläufe, den abwechslungsreichen Gesang in verschiedenen Darbietungsformen und die Haken die man teilweise im Songverlauf schlägt geht es meiner Meinung nach eher in die Tech/Prog Death Richtung. Soll heissen: eher anspruchsvolles Material mit Tiefgang und Substanz. Verpackt im knalligen Kohlekeller Soundkostüm wackeln hier ordentlich die Ohren und Wände. Den ein oder anderen Knoten in den Gehirnwindungen beim Genuss der Scheibe sollte man in Kauf nehmen, nach und nach drösselt sich das wieder auf.
Nur wenn es zu sehr in Richtung modernem Grind geht wie zum Beispiel bei "Star Forge" bin ich nicht mehr ganz so dabei weil mir das mechanische Gebretter doch eine Spur zu technisch ist. Da gefällt mir eine groovigere Schlagseite wie in "Rancor Rampage" deutlich besser, der Track ist eventuell der beste Einstiegssong für Metaller die sich mal an den Al ranwagen wollen. Ich kann nur dazu raten.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenvertrieb
Vö: 15.03.2019

1.Rebel Radio Hoth 03:45
2.Burnham Chose Well 03:49
3.The Temple Is Burning 05:34
4.Star Forge 04:35
5.Wraith Squadron 02:45
6.All Hail To Vader 03:29
7.Rancor Rampage 06:35
8.I'll Be At The Angry Dome 03:27
9.The Force Is My Will 03:11
10.The Rule Of Two 05:01
11.Darth Nihilius 05:15
12.Great Pit Of Carkoon 03:04

https://algoregrind.bandcamp.com/

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Review: Whiskey Ritual - Black Metal Ultras
Geschrieben am 19.04.2019, 14:50 von ALUCARD

Whiskey Ritual - Black Metal Ultras

Tune on and get drunk...So oder so könnte die Zielstellung der Italiener für das neue Album lauten. Und dabei bitte die Scheuklappen und die Ironieresistenz in der Schublade lassen.

"Black Metal Ultras" ist die Art Scheibe bei der du gut auf deine Alkoholvorräte aufpassen musst, sie könnten sonst schnell weniger werden. Sehr schnell, schneller wie dir lieb ist. Die Getränke verdunsten quasi im Glas wenn die Scheibe läuft da die Band gefühlt mitsäuft.
Nebenbei haben sie noch ein paar fette Hymnen am Start die noch beim ersten Durchlauf sitzen und später umso mehr Spass machen. Die Jungs aus`m Stiefelland schaffen es Songs zu schreiben die sofort ins Ohr, ins Bein, in die Faust und was weiss ich wo noch hin gehen. Dabei sind sie keine billige Spasstruppe, musikalisch ist das Album deutlich im Black Metal zuhause und klingt wie das uneheliche Kind von Darkthrone und Turbonegro (die man passenderweise mithuldigt). Also schon harte Kante, aber eben mit Schmiss und dem Gefühl für geile Melodien und Gesangsparts. Einfach mal "666 Problems" antesten und ihr versteht was ich meine. Trveheim kotzt dabei zwar im Strahl, aber ich finds klasse. In Zeiten wo jeder engstirnige Black Metaller meint er hätte die Weisheit mit Löffeln gefressen und nur seine Meinung ist die einzig ware - da macht so ein Album einfach Laune.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 34 Minuten
Label: Folter Records
Vö: 26.04.2019

1. Black Metal Ultras
2. In the Army of Hell
3. Knockout
4. Death comes by Limo
5. 666 Problems
6. Streets & Liers
7. Die Hard
8. Manifesto
9. Denim Demon (Turbonegro cover)

Whiskey Ritual - Black Metal Ultras (Full Album Premiere)

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Review: Nocturnal Witch  - A Thousand Pyres
Geschrieben am 19.04.2019, 14:15 von ALUCARD

Nocturnal Witch  - A Thousand Pyres

Nocturnal Witch steht drauf, und das bekommt ihr auch. Null Umorientierung, keine innovativen Neuerungen. Das muss so, das soll so, das ist gut so. Never touch a running System...

Blackthrash der alten Schule steht weiterhin auf der Menükarte, 8 Gänge umfasst "A Thousand Pyres", einer leckerer wie der andere. Wer "Summoning Hell" ins Herz geschlossen hat findet hier sein Seelenheil, Nocturnal Witch machen einfach da weiter wo sie aufgehört haben. Einziger Kritikpunkt meinerseits: Eine Mitgröhlhymne wie "Hellfire Cult" habe ich noch nicht entdeckt.
Ansonsten alles bestens, die Thüringer rasseln erneut zwischen Midtempo und schwarzem Bleifuss mit den Ketten. Dabei verzichten sie gänzlich auf das momentan so angesagte einstreuen anderen Elemente, bleiben sich somit zu 666% treu und sind damit so herrlich OldSchool unterwegs ohne das irgendwie wichtigtuerisch hervorzuheben.

Die Höllenhundvocals werden wieder allerfeinst ins Gehör gebellt, was für eine Wohltat. Das Songwriting beschränkt sich aufs Nötigste - Hellfire an und ab dafür. Schlenker im Titelverlauf, wilde Tempowechsel, richtungsweisende Melodien? Braucht kein Mensch, können andere gerne machen. Hier steht Nocturnal Witch drauf, "Eight songs full of pure aggressiveness, hate and destruction." Fertig.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Undercover / Evil Spell Records
Vö: 09.04.2019

1.Downfall of the World 04:25
2.A Thousand Pyres 05:55
3.Black Chalice 03:26
4.Scorn and Wrath 06:12
5.Dark Forces 04:28
6.Eclipsing the Light 04:17
7.Follow the Call 04:54
8.Raise the Swords 04:19

https://nocturnalwitch.bandcamp.com/album/a-thousand-pyres



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Review: NIXA - Opus Tierra
Geschrieben am 19.04.2019, 14:10 von Cosmower

NIXA
Opus Tierra




Einmal mehr taucht ein wahrhaftiges musikalisches Kleinod aus dem Nichts auf: „Opus Tierra“  ist nicht nur die erste Doomscheibe,die mich seit einer Ewigkeit mal wieder komplett abholt, nein – es ist das intensivste und berührendste Stück Musik des bisherigen Jahres. NIXA vertstehen es,das doch stark in Traditionen verwurzelte Doom – Genre zeitgemäß umzusetzen und mit eigenständigen Feinheiten auszustaffieren, ohne seine Reinheit anzutasten. Sowohl die epische Komponente als auch die nötige Ungeschliffenheit finden sich in den Songs wieder und man sprengt das vom Traditionsdenken manchmal doch recht eng gesteckte Genrekorsett durch jedwedes erforderliche akustische Puzzlestück, das dem Ergebnis irgendwie zuträglich ist. Gern wird dem Doom ja Monotonie ,wenn nicht sogar eine Tendenz zur Langeweile zugeschrieben,aber NIXA stellen zum einen unter Beweis,daß dies ebenso totaler Mumpitz sein kann und Doom zum anderen auch das Genre ist,das hinsichtlich vertonter Emotionen allen anderen überlegen ist.
Allein schon der den Wahnsinn eröffnende Titelsong ist ein epochales 10 Punkte – Werk. Flirrende Gitarren beschwören eine SOLSTAFIR'sch anmutende Stimmung herauf, ein Sprechgesang,der nach Johann Edlund ( TIAMAT ) zu klingen weiß, bevor sich auch schon eine majestätische musikalische Elegie aufbäumt und ein „typischer“  Gesang die zarten Gesangslinien in kraftvollem Ausdruck in die Musik trägt.
Der zweite Track „Seed“ läßt sich  recht simpel dadurch beschreiben,in dem man sagt,daß  er klingt,als hätten späte MASTODON mal einen lupenreinen Doom-Song eingespielt.Das nunfolgende Stück „Ambrosia“ tendiert dann in die rauhere Richtung, ohne jedoch an der ausladenden Schwermut einzubüßen,die die Musik der Band durchzieht.
Ohne jetzt jeden einzelnen der 7 Songdiamanten  sezieren zu müssen,sei gesagt,daß über die komplette Spielzeit dieses großartige Niveau gehalten wird und es sowieso für jeden ratsam ist,sich selbst auf diese gefühlsgeladene,epische Reise zu begeben,die das Hören von „Opus Tierra“ definitiv ist.
Ob nun die eher epische Richtung des Openers oder die Sludge – Anteile wie in „Destroyer“ oder eben „Ambrosia“ ertönen,ich schmelze dahin angesichts dieser erhabenen Macht,die von der Musik ausgeht und ich wäre glatt versucht, in Richtung Höchstnote zu gehen...aber dafür bräuchte ich den Test der Zeit. Sei's drum...
Ob nun das beste oder wichtigste...darum soll es hier jetzt mal erst nicht gehen, aber  auf jeden Fall ist es das bisher SCHÖNSTE Album des Jahres.
Das absolute Minimum an Respekt,das man diesem Meisterwerk erweisen kann sind 9 Punkte !
Doom ist zäh und langweilig ? Miami steht für Eitel,Freude,Death Metal und Sonnenschein ? Zweimal
NIX(d)A !!! Der mußte jetzt einfach noch sein.


> Wertung: 9 / 10

> Tracklist ( 7 Tracks / 38:22Min ):

1. Opus Tierra
2. Seed
3. Ambrosia
4. Destroyer
5. House Of Serpents
6. The Mound
7. Restless Seer

> Release: bereits erschienen ( 22.März 2019 )
> Label: War Anthem Records



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Review: ORIGIN - Abiogenesis - A Coming Into Existence
Geschrieben am 17.04.2019, 16:53 von The Lu 999


Wenn man seit langem mal wieder an der Tastatur sitzt, um das musikalische Machwerk von gefühlten Übermenschen zu sezieren und man eine gute Stunde damit verbringt einen Anfang zu finden....
Nun gut, ORIGIN haben was neues in der Mache... Hoffentlich klingt es besser als das letzte Album...
So oder so ähnlich waren meine ersten beiden Gedanken zu dieser Scheibe. Mit diesen Gedanken will ich nun auch das folgende Review beginnen.
Dass ich geneigter Gernehörer der Amis bin, sollte kein Geheimnis mehr sein. Haben es mir doch gerade die letzten beiden Alben "Omnipresence"  und "Unparalleled Universe" und diverse Live Shows des Vierers um Ausnahmedrummer John Longstreth doch hart angetan.
Also aufgedreht die Anlage und gib ihm. Dabei den Infozettel erstmal gekonnt ignoriert um ganz unvoreingenommen an die Sache ran zu gehen.
Erster Gedanke, zum Glück klingt es besser als die letzte Scheibe.
Aber irgendwas ist anders. Zweiter Durchlauf, denn das Teil ratterte gerade in etwas über 27 Minuten durch die Gehörgänge wobei leider nicht wirklich viel hängen geblieben ist. Warum keift Paul Ryan, eigentlich der Saitensatan, fast das komplette Album durch und lässt den Frontgrowler Jason Keyser fast völlig im Hintergrund verschwinden? Und wie klingt dieser überhaupt dieses mal?
Nach dem zweiten Durchgang war das ganze Feeling nun nicht wirklich besser. John Longstreth ballert und blastet zwar fast durchgängig hinter der Bude, aber so richtig abgedreht wie sonst ist das nicht. "Eher Oldschool" war mein Gedanke... Und wo zur Hölle ist Mike Flores am Bass. Das erste mal taucht er, bewusst wahr genommen, in Song sieben! ( in Zahlen 7 von 12) auf.
Irgendwas stimmt hier also ganz und gar nicht. Und so richtig nach Origin klingen auch nur die letzten vier Songs.
Zeit für den Beipackzettel. Gute Idee, denn dieser brachte sofort Licht ins Dunkel.  :exclamation:
Auf dieser Scheibe ist interessanter Weise kein neues Material, sondern die Songs sind eher als "Origins of Origin" zu sehen, also die Entwicklung und Entstehung der heutigen Band.
Die Platte lässt sich in zwei Abschnitte unterteilen wobei die Reihenfolge der Songs nicht chronologisch ist.
Die Songs "Insanity", "Spastic Regurgitation", "Bleed As Me", "Mind Asylum" und "Infestation" sind der Band NECROTOMY zuzuschreiben, welche von 1990-1991 aktiv war.
"Mauled", "Autopsied Alive" und "Murderer" lassen sich THEE ABOMINATION (1992-1993) ankreiden.
Beide Parts stellen auf dem jetzigen Album den "ABIOGENESIS"-Part dar. Dieser wurde im Alleingang komplett von Klampfer John Ryan aufgenommen, welcher in beiden Kombos aktiv war. Ja, komplett! Vocals, Guitars, Bass und auch die Drums. Origins erste EP von 1998, welche bisher nicht für den Weltmarkt vorgesehen war, bildet in Form von "Lethal Manipulation (The Bonecrusher Chronicles)", "Sociocide", "Manimal Instincts" und "Inner Reflections The Pain from Within" den remasterten Abschluss der Entstehungsgeschichte und wird hier als "A COMING INTO EXISTENCE"-Part gehandelt.
Etwas konfus das Ganze, aber der Tracklist ist ein wirklich hart durchdachtes Konzept zu entnehmen.

Fazit: Es handelt sich hierbei nicht um brandneues ORIGIN-Material! Eher eine "Made-for-Fans" - Zusammenfassung der Entwicklung ORIGINs mit bisher unveröffentlichtem Stuff.
Definitv kein Best Of Album, denn es klingt alles bei weitem nicht so filigran und ausgereift, wie das, was Origin einem heutzutage präsentieren. Beeindruckt bin ich nach wie vor von der Einzelleistung, die Herr Ryan bei der Herstellung dieses Stücks Baller-Geschichte an den Tag legt. Er selbst sagt aber allen Freunden und auch Kritikern, dass dies nicht die Richtung ist, in die ORIGIN musikalisch als Band gehen werden, sondern lediglich woher sie kamen. Und damit soll es das dann auch schon gewesen sein. Die Scheibe ist mehr als solide und wenn man bedenkt, dass das gesamte Material zwischen 1991 und 1996 entstanden ist, kann man wirklich nur den Hut ziehen. Viel mehr mag ich an dieser Stelle auch nicht über das eigentliche Musikalische verlieren, denn "Abiogenesis - A Coming Into Existence" ist ein Album für Fans von Origin. Wer die Band bisher mochte, kann hier sehr gern mal sein Ohr dran halten und stellt fest, dass einige Ideen, die damals schon bestanden, heute immer wieder in Origin-Songs auftauchen. Wer mit der Band bisher nichts anfangen konnte, wird es auch nach dem Hören dieser Platte mit Sicherheit nicht können. Wenn doch... klasse  ;)



LINE-UP
Paul Ryan - guitar and backing vocals
John Longstreth - drums
Mike Flores - bass and backing vocals
Jason Keyser - lead vocals


"Abiogenesis" recording line-up:
Paul Ryan - vocals, guitars, bass, drums

Bewertung: 7,5 von 10

TRACKLIST
"Abiogenesis"-Part
1. Insanity*
2. Mauled**
3. Autopsied Alive**
4. Spastic Regurgitation*
5. Bleed As Me*
6. Mind Asylum*
7. Infestation*
8. Murderer**
--
"A Coming Into Existence"-Part
9. Lethal Manipulation: (The Bonecrusher Chronicles) ***
10. Sociocide***
11. Manimal Instincts***
12. Inner Reflections The Pain from Within***


* Necrotomy (pre-Origin) 1990-91
**Thee Abomination (pre-Origin) 1992-93
*** Origin 1997-98


Spielzeit: 27:47 min

Vö: 03.05.2019

https://www.facebook.com/Origin



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Review: WARFIST - Grünberger
Geschrieben am 17.04.2019, 08:18 von Cosmower

WARFIST
Grünberger





Wenn das polnische Label GodzOvWar ihren einheimischen Schützlingen auch den Stempel „Blackened Thrash Metal“ aufgedrückt hat, so finde ich persönlich dennoch,daß man mit diesem doch arg überbevölkerten Genrezweigchen relativ wenig am Hut hat. Vielmehr ist „Grünberger“ ein astreines Ticket in die Vergangenheit. Es geht zurück in die Zeit,als härtetechnisch der heißeste Scheiß Bands wie KREATOR,SODOM,DESTRUCTION und, wie sie sonst noch alle hießen, waren. Wenn man alte SODOM als Blackened Thrash Metal sieht,dann kann man das auch für WARFIST stehen lassen. Ich hefte das lieber unter „Teutonen - Thrash - Reminiszenz der feinsten Art“ ab. Mir läßt das Album des polnischen Duos jedenfalls das nostalgische Herzchen bis zum Hals schlagen und beim Hören denke ich zudem an eine Band,die ich mehr als alle bisher genannten verehre: PROTECTOR ! Alles an der Musik auf „Grünberger“ schreit förmlich nach Martin Missy und seinen Mannen. Auch gerade der Gesang von Mihu ist ganz nah an der Referenz.
Somit ist „Grünberger“ musikalisch schonmal eine ziemlich coole Sache. Vom textlichen Inhalt handelt es sich wohl um ein Konzeptalbum über die Stadt Zielona Góra ( zu dt. Grünberg ) in der Zeit des 17. Jahrhunderts,als derorts wohl die Seuche der Hexenvefolgung um sich gegriffen zu haben scheint. So lauten die Songtitel beispielsweise "The Burning Flames Of Ignorance" oder  "Death By The Cleansing Fire". Es werden in lyrischer Hinsicht somit auch diejenigen bedient,die sich gern  interessanten, gehaltvollen Inhalten widmen.
Wer mir also auf meinem Trip in die Vergangenheit nachreisen möchte,dem kann ich ein Lösen des Tickets „Grünberger“ bedenkenlos empfehlen. Geiler Scheiß !

Wertung: 7,5/10

> Tracklist (10 Tracks/ 36:48 Min ):
01. Black Army
02. The Chapel Of Death
03. Feasting On Dead Bodies
04. The Burning Flames Of Ignorance
05. Slay,Swive And Devour
06. The Punishment
07. Death By The Cleansing Fire
08. Grünberger ( Drinking With the Devil )
09. March Of Death
10. Atrocious Saviour

> Release: bereits erhältlich ( 27.02.2019 )
> Label: GodzOvWar

> Die auf facebookWarfisthorde

> "Grünberger"-Stream"



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PIG'S BLOOD - A Flock Slaughtered
Geschrieben am 17.04.2019, 07:51 von Cosmower


PIG'S BLOOD
A Flock Slaughtered







Was schreibt man heutzutage,um bei anderen das Interesse an einer Death Metal – Scheibe zu wecken ? Vor allem,wenn diese nicht die Welt aus den Angeln hebt und neu ordnet,aber eben verflucht viel Spaß macht. So ein Fall ist nämlich der neue Rundling des aus Milwaukee stammenden Todeskommandos PIG'S BLOOD. Einfach nur ein derber Schlag in die Fresse und das ist ja schließlich ein nicht soo unwichtiger Faktor für einen Vertreter des Genres. Bezüglich eines Vergleiches der musikalischen Ausrichtung des ersten, selbstbetitelten Albums der Band wurde vielerorts PISSGRAVE herangezogen.Mit letzteren habe ich mich zum einen ob des doch etwas arg dämlichen Namens, zum anderen auch wegen des wahrhaft widerwärtigen Artworks nie wirklich befaßt. Daher kann ich nicht sagen,ob dieser Vergleich zutrifft. Braucht's auch nicht,denn ich hör da wesentlich relevantere musikalische Orientierungspunkte heraus: Wenn man ältere CARCASS nehmen würde,etwas dieser ranzigen Eiterbrühe von AUTOPSY dazugeben würde und es mit einer Prise angeschwärzten Höhlenmenschen – Krach á la CRUCIAMENTUM,GRAVE MIASMA & Co abschmecken würde, dann könnte da das rauskommen,was einem PIG'S BLOOD um die Ohren hauen. Insgesamt also schon eine Mischung,die den Nerv der Zeit treffen dürfte,allerdings setzt man in punkto Produktion weniger auf die hallend düstere Rumpelart,sondern auf einen druckvollen,voluminösen Sound. Allerdings verliert das Ganze dabei in keinster Weise diese energiegeladene Rüpelhafigkeit, die dem Bandsound innewohnt. Ein zusätzlicher Sicherungshaken sind da die eingestreuten Grindparts,die das Gesamtbild nochmals abrunden und sie fügen sich ebenso nahtlos ein,wie das eine oder andere Gitarrensolo.
Kurz gesagt: „A Flock Slaughtered“ ist ein Brett ! Es fühlt sich so an, als würde einem einer der überkreuzten Dreschflegel,die das Cover zieren, mit Wucht in die Fresse gedonnert. Wenn der Bass den Boden erbeben läßt und die wuchtigen Drums sämtliche cerebralen Areale zu Staub zermalmen.dann dürfte das bei Angehörigen der Spezies „Servus in metallum mortiferrum“ mit ziemlicher Sicherheit für eine gesteigerte Ausschüttung an Glückshormonen sorgen. Eine wichtiger Potenzfaktor ist hier auch eine merkliche Rechtsbewegung des Lautstärkereglers !

Wertung: 7,5/10

> Tracklist (10Tracks/ 32:22Min):
01. Gates Ripped Open
02. Unnamable Death
03. Violent Spirit Of Decadence
04. Anti-Kosmic Discord
05. Maniacal Triumph's Embrace
06. Bloodshed Hell
07. A Flock Slaughtered
08.Possessed By Nightfall
09. Aberration
10. Enforced Agony

> Release: bereits erhältlich ( 27.02.2019 )
> Label: GodzOvWar

> Pig's Blood auf facebook
> A Flock Slaughtered auf youtube im Stream

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Review: Ars Onirica - I: Cold
Geschrieben am 16.04.2019, 20:33 von Nabu

Ars Onirica – I: Cold

2019 scheint ein richtig gutes Jahr zu sein um als Band ein Debüt zu veröffentlichen. Obwohl das Jahr noch relativ jung ist haben schon diverse Newcomer regelrechte Kracher rausgehauen. Vorsicht, es folgt ein kleiner Spoiler – auch die Italiener von Ars Onirica tanzen hier nicht aus der Reihe. Ihr Debüt ist speziell und nicht ganz klar in ein Genre einzuordnen. Und genau da liegt die grosse Stärke.

Die Band wird generell in die Ecke des melodischen Doom bzw. Death Metal geschoben. Dies ist in keinster Weise falsch, allerdings würde eine solche Einschränkung der Musik der Jungs nicht ganz gerecht werden. Klar, Elemente des Death und Doom Metal sind sehr präsent, und auch die Melodien sind mehr als ausreichend um eine entsprechende Klassifizierung zu rechtfertigen. Allerdings ist die Musik der Italiener – entgegen dem Namen des Debüts – sehr warm und umarmt den Hörer mit ihrer Fülle. Das Wechselspiel welches äusserst organisch gelungen ist und beinahe makellos ineinandergreift wirkt zu keinem Zeitpunkt aufgesetzt oder unpassend. Die Musik ist leicht zugänglich und eingängig ohne dabei monoton oder gar langweilig zu wirken. Selbst «Dust», ein Song der relativ poppig geworden ist und sogar ein gewisses radiotaugliches Ohrwurmpotential mitbringt – cleanem Gesang sei Dank – sticht nicht unangenehm aus dem Konzept heraus und überzeugt auf ganzer Linie.

«I: Cold» ist kein Dampfhammer. Keine Offenbarung in Sachen Death oder Doom. Was wir hier aber haben ist ein sehr vielversprechendes Debütalbum einer Band die sich ihrer Sache sehr sicher zu sein scheint. Wir dürfen gespannt sein was uns weitere Veröffentlichungen bringen werden. Eine kleine Warnung zum Schluss: Ars Onirica wird nicht jedem gefallen. Wer sich aber gerne mal in ungewohnt gastfreundlicher Musik verliert sollte hier unbedingt reinhören.


Anspieltipp: In Between, In Gloom, Dust


Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 45:08
Label: BadMoonMan Music

VÖ: 1. März 2019



Tracklist

1. Intro
2. In Between
3. La Nave
4. In Gloom
5. Cold… (Return To Nowhere)
6. Dust
7. The Loss

Website der Band: Ars Onirica bei Facebook

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Burial Remains
Geschrieben am 16.04.2019, 18:03 von Exorzist

 Die old school Death Metal Band Burial Remains hat die Details zu ihrem Debutalbum 'Trinity of Deception' bekannt gegeben. Die Band besteht u.a. aus Members von Fleshcrawl und Grim Fate. Den Mix und das Mastering hat Jonny Pettersson von Wombbath übernommen und Ralf Hauber hat noch ein paar Gastvocals zum Besten gegeben. Das Album erscheint am 12.Juli über Transcending Obscurity Records.

Den Song They Crawl könnt ihr euch HIER rein ziehen!

Track listing -
1. Crucifixion of the Vanquished
2. They Crawl
3. Trinity of Deception
4. March of the Undead
5. Burn With Me
6. Days of Dread
7. Tormentor

Band lineup -
Sven - Vocals (Fleshcrawl)
Wim - Guitar (Grim Fate, Boal)
Philippus - Guitar and bass (Dimaeon, Boal)
Danny - Drums (Disintegrate, Dimaeon)

Musically, this is a devastating slab of old school death metal that is worthy of being mentioned alongside the genre's greats such as Carnage, Dismember, Entombed and Grave, with the difference being that these guys are faster, hungrier, and play with maniacal energy. It's a breath of fresh air when most bands are trying to play safe and these guys are just rampaging through everything in their path.

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Malum
Geschrieben am 15.04.2019, 14:04 von Exorzist

 Die finnischen Black Metaller von MALUM haben das Releasedatum für ihr neues Album "Legion" bekannt gegeben, das dritte Album der Band erscheint am 31.Mai über Purity Through Fire als CD und Vinyl LP.

Den neuen Song "Manifest Malum" gibt es HIER auf die Lauscher.

Tracklisting for Malum's Legion
1. The Sun Devouring Dragon / Manifest Malum
2. Sexual Demon
3. Days of Slaughter and Destruction
4. Blessed by the Devil's Blood
5. Luciferian Legion
6. Ajattoman Viisauden Loisteessa

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OPPROBRIUM - The Fallen Entities
Geschrieben am 15.04.2019, 13:54 von Cosmower

OPPROBRIUM
The Fallen Entities






Es war anno 1990, der Zeit,in der das Death Metal- Genre massiv an Fahrt aufnahm und in den folgenden Jahren Klassiker auf Klassiker ausspie, als eine Band mein Herz mit einem einzigen Song eroberte,welcher auf dem legendären „Death...is jus the beginning“ - Sampler zu hören war: „Massacre Of The Unborn“ von INCUBUS wurde sowas wie  meine persönliche Death Metal -Hymne. Somit war der Kauf des just erschienen zweiten Albums „Beyond The Unknown“ unumgänglich und INCUBUS war meine Band der Stunde. Doch während andere auf besagtem Sampler vertretene Bands präsent blieben und ihren Namen zunehmende Bedeutung verschafften ( Bands wie beispielsweise IMMOLATION, MASTER oder DISMEMBER dürften jedem was sagen ),wurde es um die Howard – Brüder und ihre Band still. Schließlich musste man dann auch noch aus rechtlichen Gründen den Bandnamen abgeben. Erst zehn Jahre später ließ man dann unter dem neuen ( und, sind wir mal ehrlich, absolut scheiße klingenden ) Namen OPPROBRIUM das nächste Album folgen und hatte somit definitiv den Anschluss verpasst. Mit „The Fallen Entities“ legt man nun das dritte Album unter dem „neuen“ Namen vor und leider wird dieses wohl auch nicht großartig was am Schattendasein der Band ändern. Positiver Aspekt ist die Tatsache, dass die Band auch heute – fast 30 Jahre nach dem Klassiker „Beyond The Unknown“  - unverkennbar nach sich,also den einzig wahren INCUBUS,klingt; hierdurch geht die bewährte Death/Thrash.Melange Leuten wie mir sicher richtig gut rein,allen anderen dürfte die Musik weiterhin egal sein,weil sie in der heutigen Zeit einfach nichts mehr bietet,was es für Leute zu entdecken gilt. Zudem fehlt eben der ein oder andere wirkliche Kracher a la „Massacre Of The Unborn“.  Es gilt aber noch das großartige Drumming extra  hervorzuheben,das heute wie damals einfach ein besonderes Merkmal des Bandsounds ist.
Wie gesagt, Fans aus den glorreichen Zeiten werden die Scheibe zumindest mögen, die meisten davon sich aber va dazu animieren lassen,mal wieder „Beyond The Unknown“aus dem Regal zu ziehen.
Alles in allem heißt das zusammengefasst: „The Fallen Entities“ ist ein solides,komplett von Superlativen befreites Album einer einst wesentlich mehr versprechenden Band.


> Wertung: 7/10


> Tracklist ( 8 Tracks/41:45 Min ):

1. Dark Days,Dark Times
2. Creations That Affect
3. Wicked Mysterious Events
4. The Fallen Entities
5. Throughout The Centuries
6. Turmoil Under The Sun
7. In Danger
8. Obstructive Behaviour

> Release: bereits erschienen (22.Februar 2019 )
> Label: HighRoller Records

>> Das komplette Album im Stream auf OpprobriumOfficial



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Review: Sacred Reich / Iron Reagan (Split)  [EN]
Geschrieben am 14.04.2019, 17:50 von UnDerTaker

Sacred Reich/Iron Reagan Split 7”

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

This limited 7” split brings together the old (Sacred Reich) and the newish (Iron Reagan) for 4 minutes of thrash worship. The question is of course will the legends be left behind by the young up starts or will they show that things really do get better with age? I’ll reveal my views on that in a bit.

Whilst the origins of thrash can be debated for hours upon end, was Queens “Stone Cold Crazy” the first thrash song ever written or was it a young Leather Charm’s “Hit The Lights”? The answer is probably neither of the above but we can agree that Thrash was the perfect collision of Hardcore/Punk and NWOBHM. A genre that went on to spew forth some of the biggest metal bands of all time as well as opening the gates to all of the more extreme genres that followed. Not to mention its great drinking music!!!!!

Sacred Reich’s place within the Thrash scene is without question, gaining much attention with their first release “Ignorance” and its follow up EP and my personal favourite “Surf Nicaragua” they have well and truly cemented their place in Thrash history. However whilst they have been active on the live scene they have not released an album since 1996’s “Heal”, that all changes this year with their new album “Awakening” which is due for release later this year. The album also sees the return of Dave McClain who rejoined the band in 2018 after his departure from Machine Head.

“Don’t Do It Donnie” is therefore Sacred Reich’s first new music in 23 years. At sub two minutes there is not much time to fuck about and as such the song is a straight ahead up tempo slab of cross over thrash with a fun break down section. The vocals retain that classic feel of the bands earlier material. The song is a little to punky to me and I was never the biggest fan of that style of thrash. However it is a catchy song and the production is really good. The drums and bass in particular sound great and lock together to create a really tight and effective rhythm section. It’s effective and fans of the style will really like this I feel. I’m looking forward to the full length later in the year.

Which brings me to Iron Reagan’s contribution “They Scream”.  I have to confess that I have had little exposure to this band outside of seeing them at a festival somewhere and the split release they did with Exhumed some years back. Again the song is short and to the point in that it is sub 2 minutes long. However they manage to cram a lot into it. The opening mosh section gives way to an up tempo d-beat gallop which then leads to a heavy chorus before a very bluesy solo and another run through the chorus before a quick outdo and then its done. The production sounds really modern whilst maintaining that old school feel, no easy feat as I can testify from my own bands efforts. I really dig this song and I think that its time I check out some more from this band.

So there you have it 4 minutes of straight ahead fast and furious punky cross over thrash, this is a million miles away from bands like Slayer, Destruction etc but then it was always going to be. If you are a fan of this style then I think you will get a lot of pleasure from it. Plus let's not forget split releases are always super cool.  


Song tip: “Don’t Do It Donnie” and “They Scream” – erm obviously

Rating: 8 / 10




Length: 4 Minuten
Label: Metal Blade Records

Release date: 09.04.2019

Track list
1. SACRED REICH: Don’t Do It Donnie
2. IRON REAGAN : They Scream


Website of bands:
www.facebook.com/sacredreichofficial/
www.facebook.com/IRONREAGAN/

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LVCIFYRE
Geschrieben am 13.04.2019, 16:28 von Exorzist

 Die blackened Deather LVCIFYRE beenden nach fünf Jahren mit der neuen EP Sacrament die Stille. Die neue EP beinhaltet vier neue Songs und einen Coversong “Morderca” der polnischen Kultthrasher KAT.

Den neuen Song "The Greater Curse" gibt es HIER zu hören!

Track Listing:

The Greater Curse
Deaths Head in Crown
Shadowy Wing
Sacrament
Morderca

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Festivalbericht und Fotos zum Braincrusher Festival 2019
Geschrieben am 09.04.2019, 10:33 von UnDerTaker

flyerUnser Festivalbericht und die Fotos zum Braincrusher Festival 2019 in Hirschaid sind online.

Am 29.3. und 30.3.2019 waren folgende Bands am Start:
Incantation (US), Vomitory (SE), Dead Congregation (GR), Sulphur Aeon, Krypts (FI), Defeated Sanity, Fleshcraw, Lantern, Skinned (US), Gometh, Undergang (DK), Horns of Domination , The Spirit, Demored, The Uncrowned und Mouth of Madness

QUOTE
Das LineUp versprach Großes, als dann die Spielzeiten veröffentlicht wurden war schnell klar: Der Samstag wird heftig. 10 Bands, davon kein einziger Ausfall und eigentlich möchte man (fast) alles sehen. Da stellte sich schon die Frage: Wie soll das gehen?  ...


Zum Bericht und den Bildern geht es hier... lang.




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Review: Ketzer - Cloud Collider
Geschrieben am 07.04.2019, 13:42 von ALUCARD

Ketzer - Cloud Collider

So, haben dann alle lang genug ins Kissen geweint weil Ketzer auf "Starless" nicht mehr so klingen wie vorher? Gut, dann können wir uns ja jetzt "Cloud Collider" widmen. Folgt dem Motto des ersten Titels: "Keine Angst".

Eventuell kann diese Scheibe die beruhigen denen "Starless" zu aprupt kam, "Cloud Collider" könnte da als Bindeglied oder Zwischenschritt dienen. Nur falls man das braucht....

Der Rest erfreut sich an der Kreativität und der Spielfreude der Truppe die sich erneut nicht festnageln lässt. Das neue Werk arbeitet gekonnt im Bereich Black, Death, Thrash und allem was man auf dem Weg zwischen den Genres noch so einsammeln kann. Ich nenne es einfach Extremmetal weil der Begriff Darkmetal in der Vergangenheit einfach zu negativ besetzt wurde. Auf "Cloud Collider" gibt es eigentlich alles was den Schwermetaller erfreut wenn er den die Scheuklappen fallen lässt: Harsche Momente, melodische Passagen, griffiges Songwriting und einfach Songs die nach mehreren Durchläufen hängenbleiben und das Album damit immer weiter wachsen lassen.

Ich gebe zu am Anfang war ich auch etwas ratlos da ich nicht wusste was die Band mir sagen will, das Album machte für mich einen etwas unentschlossenen und ziellosen Eindruck. Doch das "ganze" Bild ergab nach einigen Rotationen Sinn und erschloss sich mir. Ab dem Moment wird es immer besser und man kann sich den Titeln ganz widmen da es viel zu entdecken gibt. Das was zuerst ziellos wirkte wandelte sich in Rastlosigkeit, das Album verströmt eine Art von Unruhe und Getriebenheit. Was positiv gemeint ist, man fühlt auf "Cloud Collider" das dunkle Pochen des Energiefelds das Ketzer mittels ihre Instrumente aufbauen. Und von selbigem werden sie immer weiter vorangetrieben, Stillstand ist der Tod. Eingefangen wurde diese Kraft in einem gelungenem Soundbild von Markus Stock in der "Klangschmiede Studio E" und in Laurent Teubls "Sculpt Sound Studios", für die grafische Umsetzung waren Adam Burke und  Johannes Stahl verantwortlich.

Extremmetaller, trocknet eure Tränen und lüftet eure Gehörgänge: Mit "Cloud Collider" könnte euch ein neues Lieblingsalbum ins Haus flattern wenn ihr euch nicht selbst im Weg steht. Wiederkäuer gibt es genug, Ketzer zelebrieren die dunkle Tonkunst unter Zuhilfenahme von allem was die Schublade der Untergrundkultur hergibt und zaubern daraus etwas ganz Eigenständiges. Und im Gegensatz zu vielen anderen Scheiben hat "Cloud Collider" eine erfrischende Vitalität ohne in sich selbst gefangen zu sein da sich die Kölner nie auf irgendwas final festlegen. "Organisch" nennt man das dann wohl, oder "Dynamisch". Wie Wolken eben.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 43 Minuten
Label: Metal Blade
Vö: 12.04.2019

1. The Machine 1:17
2. Keine Angst 5:25
3. Walls 4:34
4. Cloud Collider 5:38
5. Forever Death 1:26
6. The Wind Brings Them Horses 3:54
7. No Stories Left 4:52
8. This Knife Won't Stay Clean Today 4:09
9. (The Taste of) Rust and Bone 4:54
10. Light Dies Last 6:26

https://www.metalblade.com/ketzer/
https://ketzergermany.bandcamp.com/
http://www.ketzer-thrash.de/



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FUNERAL STORM
Geschrieben am 05.04.2019, 19:29 von Exorzist

 Die griechischen Black Metaller FUNERAL STORM mit Mitgliedern von Varathron, geben das Releasedatum und Coverartwork zu ihrem HELLS HEADBANGERS Debut bekannt. Das Debutalbum Arcane Mysteries erscheint am 31. Mai als CD, die Vinyl-Version wird später erscheinen.

Featuring members from Hellenic scene legends Varathron, Funeral Storm deliver truly ancient - and truly authentic - Greek black metal in the most classic early '90s style, full of mysticism and might.

Tracklisting for Funeral Storm's Arcane Mysteries
1. Invocation Of The Great Red Dragon
2. Ego Sum Filius Draconis
3. The Martyr of the Lake
4. Wandering Through the Abyss
5. Necromancer
6. Necromancer Part 2
7. Funeral Storm
8. Origins Of Utter Darkness
9. From The Great Deep Of The Primordial Waters of Creation
10. Flowers Of My Youth



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Metal im Woid 2019
Geschrieben am 01.04.2019, 22:02 von TerminalVelocity

Da es bereits letztes Jahr ein einziges Fest war, anbei eine Empfehlung für das laufende Jahr, für alle die im September auch nochmal ein bisschen Festivalfeeling aufkommen lassen wollen.

Am 20. und 21. September ist es wieder soweit: der Bayerische Wald bebt!

Die Metal Maniacs Schrobenhausen e.V. laden zum sechsten Mal zum Mähneschütteln ein.

Das "Metal im Woid" ist ein kleines aber feines Festival inmitten des Dreiecks Ingolstadt - Augsburg - München. Hier stehen Spaß und Musik noch an erster Stelle. Kein Kommerz. Gutes bayerische Bier. Und: GOASSMASS!

Bisher bestätigt sind:

Rotting Christ (GR)
https://www.facebook.com/Rotting-Christ-290468585669/
Gutalax (CZ)
https://www.facebook.com/GUTALAX-cz-gore-grind–116773548349011/
Final Breath (D)
https://www.facebook.com/finalbreathofficial/
Thrasshole (D)
https://www.facebook.com/thrassholeger/
Godslave (D)
https://www.facebook.com/godslaveband/
Rotting Empire (D)
https://www.facebook.com/Rotting-Empire-172860259459915/
Urinal Tribunal (D)
https://www.facebook.com/urinal.tribunal/
Null Positiv (D)
https://www.facebook.com/nullpositiv/
Iron Bastards (F)
https://www.facebook.com/ironbastardsrocknroll/

Tickets gibt's hier.

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CROSS VAULT, KALMEN, AEONS TORN, MOUNTAIN THRONE -25.5.19/CAT/Ulm
Geschrieben am 01.04.2019, 19:49 von Tyrant2303

Am Sa., 25.05.2019 spielen CROSS VAULT, KALMEN, THE AEONS TORN und MOUNTAIN THRONE im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal

Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

CROSS VAULT:
Classical Doom Metal
https://www.facebook.com/crossvaultband/

KALMEN:
Kalmen is doomed psychedelic blackmetal from Dresden/Berlin/Halle in Germany.
After releasing their self-produced Demo Kalmen in 2011, the first full length album Course Hex was announced by Ván Records in July 2015. Kalmen manifests their cold and cloudy musical fondness within five songs full of berserk doom riffing and blazing black metal assaults. A duskier trip into hypnotic soundscapes and deep oceans of spiritual blackness.
Funeral Seas is the second full length, which also will be released by Ván Records as CD and LP in October of 2018. The Band decided to proceed the cooperation with Tobias Engl/Englsound for   production and Matias Ahonen/Audiamond for mastering, who both also refine the musical rawness and strength of Funeral Seas. The vocal recordings were done by Thomas Schmidt/Soundzero Audio.
All seven songs progress to a higher intensity. A musical tempest of vehemence and craft. Craving squalls and despairing breaths prayed in wails of ancient psalms. Funeral Seas is blackmetal hypnosis
in blend with doom invocation.
https://www.facebook.com/Kalmen.doom/

THE AEONS TORN:
"Im Winter [2018] führten Beamte der Bundesregierung eine seltsame und geheime
Untersuchung der Zustände des antiken [SÜDDEUTSCHEN] Hafens des [BODENSEES] durch.
Die Öffentlichkeit erfuhr zum erstem Mal im [DEZEMBER] davon, als eine enorme Serie von
Plünderungen stattfand, gefolgt von vorsätzlichen [RITUALEN] - in einer Anzahl morscher,
wurmstichiger und vermeintlich leerstehend gedachter Häuser entlang der Uferseite. Harmlose
Gemüter mögen in den Vorfällen nichts weiter sehen als einen der großen Zusammenstöße im
krampfhaft aufflackernden Kampf gegen Alkohol.*"
*die angeblich wahren Zeilen von H.P. Lovecrafts 'Der Schatten über Innsmouth'
https://www.facebook.com/theaeonstorn/

MOUNTAIN THRONE:
Mountain Throne tragen das tonnenschwere Erbe ursprünglichen, puren Heavy Metals und Hard Rocks etwa im Stile alter Iron Maiden, Rainbow, Scorpions oder Black Sabbath weiter und klingen doch eindeutig nach sich selbst, immer eigen, manchmal ein wenig kauzig, sowohl live als auch in ihren Veröffentlichungen von der einschlägigen Presse stets ungeteilt gelobt. Wer einer ihrer hochenergetischen Liveshows beiwohnt, fühlt sich unweigerlich zurückgeworfen etwa ins Jahr 1983. Von Anfang an meist fern ihrer Heimat bzw. auf Festivals unterwegs, geben Mountain Throne sich nun auch hierzulande live die Ehre und spielen am 25.5. eine ihrer raren lokalen Shows.
https://www.facebook.com/mountainthrone/

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Ellende - Lebensnehmer
Geschrieben am 29.03.2019, 22:39 von TerminalVelocity

Ellende - Lebensnehmer

Mit einem Cover-Artwork, dessen beinerne Kriegskameraden ein wenig an "Nightmare before Christmas" erinnern und sich scheinbar nicht zwischen morbide und charmant entscheiden möchten, kommt das aktuelle Album der Österreicher "Ellende" daher und lässt eher etwas Märchenhaftes erwarten, der Gedanke an Black Metal drängt sich nicht gerade auf.

Umso überraschender dann das nach dem Intro einsetzende Gerumpel von "Augenblick", eindeutig schwarzmetallisch, Post-BM um genau zu sein, und trotz aller Verzweiflung und Hingabe die Ellende-Mastermind L.G. ins Mikrofon schreit alles Andere als klirrend kalt. Überhaupt steht die seltsam heimelige Trostlosigkeit dem Album ziemlich gut, der Tod in all seinen Facetten ist Thema, die Entleibung findet sich im Titel "Lebensnehmer" wie auch in und zwischen den Zeilen der insgesamt  acht Stücke, von denen drei rein instrumental gehalten sind.
Man scheut zu keinem Zeitpunkt davor zurück, das Tempo zu drosseln, und akustische Zäsuren zu setzen inmitten metallisch sägender Wut.
Dabei geht "Lebensnehmer" auch noch ziemlich gut ins Ohr, ist musikalisch nachvollziehbar, nicht unnötig komplex - und immer wieder einfach berückend schön. Mit dem Booklet in der Hand gelingt auch das Eintauchen in die düsteren Lyrics, oft an einen ungenannten Adressaten gerichtet, voll von Trauer und Hass.
Es vergeht keine Minute, in der die Stimmigkeit dieses Albums in Frage steht, alles wirkt wie aus einem Guss, auch wenn ich mir letztlich nicht ganz sicher bin ob das wirklich die Wirkung ist, die der Künstler hier beim Hörer erzeugt wissen will.

"Lebensnehmer" ist eine konsequente Fortführung dessen, was mir bereits auf dem Vorgänger "Todbringer"gut gefallen hat, ein Stück modernen Black Metals das nicht krampfhaft versucht, der Welt größter Hassbrocken zu sein und irgendwem oder irgendetwas nachzueifern.

Album Stream

Anspieltipps: Augenblick, Die Wege



Wertung: 8.0 / 10

Gesamtlänge: 50:43
Label: AOP Records
VÖ: 29.03.2019

Tracklist:
1. Intro
2. Augenblick
3. Die Wege
4. Ein Stück Verzweiflung
5. Der Blick wird leer
6. Umarmung des Eiswinds
7. Du wärst eine schöne Leiche
8. Atemzug

Website: Ellende Bandcamp

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Review: PROTECTOR - Summon the Hordes
Geschrieben am 29.03.2019, 08:13 von UnDerTaker

PROTECTOR - Summon the Hordes

Hier ein Review von unserem Gastschreiber Oli G.

Die 1986 in Wolfsburg gegründete Truppe spielte/spielen eine aggressive Version des Thrash Metals und waren damals einen Ticken schneller als viele ihrer Kollegen. Man liebäugelte auch etwas mit dem Death Metal und je nach aktuellem Line-Up waren diese Anteile mal stärker, mal weniger stark auf den vier Alben und zwei EP´s der ersten großen Schaffensphase zu hören. Diese Schwankungen ergaben sich auch durch massive Besetzungswechsel und irgendwann wurde es immer leiser um die Band. Seit einigen Jahren hält nun aber wieder Original-Sänger Martin Missy das Protector Banner hoch. Dieser ist vor vielen Jahren nach Schweden ausgewandert und hat dort eine beständige Mannschaft um sich geschart. 2013 erschien sozusagen das Comeback Album "Reanimated Homunculus", 2016 folgte "Cursed and Coronated" und jetzt wird der insgesamt siebte Longplayer auf die Metalschaft losgelassen. Man drückt auf "Play" und nach einem kurzen Intro poltert es ordentlich durch die Boxen. Die deutsch/schwedische Kollaboration orientiert sich seit der Zusammenfindung am stärksten am Erstlingswerk "Misanthropy". Das ist auch auf dem dritten gemeinsamen Scheibchen nicht anders. Der keiffig-kehlige Gesang von Martin hat großes Wiedererkennungs-Potential und gibt den Liedern schön Gift & Galle. Kult-Knöpfchendreher Harris Johns hat "Summon the Hordes" einen ehrlichen, erdigen Ton verliehen. Meine Ohren hätten gerne noch etwas mehr Biss gehabt, aber die Songs knallen trotzdem schön wuchtig. Der alte Geist des Beschützers schimmert an allen Ecken und Enden durch. Leider plätschert die sicherlich gut gemeinte Tom Warrior Hommage "The Celtic Hammer" komplett an mir vorbei. Das Albumcover hat mich auch ein wenig enttäuscht, aber konzentrieren wir uns auf das Wesentliche - die Musik! Am besten gefällt mir diese, wenn die Kapelle wie in "Two Ten Behemoth" oder "Meaningless Eradication" im klassischen Protector-Beat Gas gibt. Unterm Strich erhält man hier ein starkes Thrash Metal Geschoss das alte Fans weiterhin begeistert und neue Hörer dazu bringt, sich einen Aufnäher der Band auf die Kutte zu nähen. Im Titeltrack heißt es "Protector is in town", wenn das der Fall ist, solltet ihr euch unbedingt eins der seltenen Konzerte der vier Herren anschauen!

Wertung: 8,5 / 10




Gesamtlänge: 37:44
Label: High Roller Records
VÖ: 26.04.2019

Tracklist
1. Stillwell Avenue (4:01)
2. Steel Caravan (3:01)
3. Realm of Crime (4:35)
4. The Celtic Hammer (4:19)
5. Two Ton Behemoth (4:09)
6. Summon the Hordes (3:17)
7. Three Legions (5:04)
8. Meaningless Eradication (4:29)
9. Unity, Anthems and Pandemonium (3:36)
10. Glove of Love (1:49)

Website: https://www.facebook.com/Protector.666not777

(3 Antworten)

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Review: Flykt - Charnel Heart
Geschrieben am 28.03.2019, 19:35 von ALUCARD

Flykt - Charnel Heart

Du möchtest anhand einer aktuellen Veröffentlichung jemandem zeigen wie Black Metal zu klingen hat? Dann greife zu "Charnel Heart"!
Das Debütalbum der Schweden ist ausgereift wie kein anderes im Moment. Und obwohl man den alten Tugenden fröhnt klingt die Scheibe frisch wie der Morgentau, ein Verdienst der beteiligten Mitglieder. Den an den Instrumenten arbeiten trotz des Debütalbumstatus` keine Neulinge, das ist zu jeder Sekunde hör- und spürbar. Die Titel sind clever durcharrangiert und haben kein einziges Gramm Übergewicht da man die Instrumentierung auf das nötigste reduziert hat. Das dabei trotzdem ein spannendes und unterhaltsames Werk rumkommen kann beweist "Charnel Heart" eindrucksvoll.

Ausgewogenheit ist ein ganz grosses Thema der Scheibe. Das gilt sowohl für den Klang als auch für die Titelstruktur. Zuerst der Klang: Genau in der Mitte von sauber transparent und undergroundig scheppernd hat man den Weg gewählt der bestens zur Musik passt.
Dann die Titel an sich: Diese pendeln schlafwandlerisch zwischen garstigem Gebelle mit einem hohen Agressionslevel und herzzerreissender dunkler Atmosphäre die heller strahlt als jede Sonne.
Einzelheiten rauszupicken ist ein unsinniges Unterfangen, am Stück selberhören ist hier Pflicht. Dann muss jeder selbst entscheiden ob er der Band folgt oder eher dem Plastikmetall ergeben bleibt. Ehrlicher als Flykt gehen im Moment wenige zu Werke...

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Folter Records
Vö: 29.03.2019

1. Compendium Of Sacrilege
2. The Great Assassination
3. As Hunters To Havoc (Diatribe)
4. The Great Collapse
5. Derelict
6. Cadaver Of Doubt
7. Sent To Destroy
8. Charnel Heart

https://flykt.bandcamp.com/album/charnel-heart
Flykt - Charnel Heart (Full Album Premiere)

(2 Antworten)

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Finest of 2 0 1 8
Geschrieben am 25.03.2019, 19:19 von Cosmower

In letzter Zeit bin ich ja auf Grund vieler persönlicher Alltagsturbulenzen nicht hier gewesen,was wohl auch oft so bleiben wird. Aber der Nerd in mir schreit nach den persönlichen Bestenlisten des tollen Jahres 2018. Ich hab das Gefühl,jetzt hab ich meine Top 3 fix. Natürlich besteht auch Interesse an den Faves meiner Mit-Höllenöffner. Also,meine definitive TOP 3:

1.
SULPHUR AEON
 The Scythe Of Cosmic Chaos


2.
CHAPEL OF DISEASE
As We Have Seen The Storm,We have Embraced The Eye


3.
VERHEERER
Maltrér


Position 1 dürfte niemand hier überraschen  :biggrin:
Aber alle drei Alben sind auf ihre Art Meisterwerke und werden zukünftig eine Rolle spielen. Außerdem zeigt diese komplett einheimische Spitzengruppe,wie extrem geil es um die deutsche Extrem Metal-Szene bestellt ist.

(7 Antworten)

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Review: Bloodphemy - In Cold Blood
Geschrieben am 25.03.2019, 12:00 von ALUCARD

Bloodphemy - In Cold Blood

Location: Amersfoort, Utrecht, Netherlands. Da wird der Deathmetaller hellhörig! Aus der Ecke kommen unter anderem Bodyfarm, Hail of Bullets, Houwitser oder Deathmarch mit ehemaligen Bodyfarm & Funeral Whore Personal. Aber auch wenn das Handbuch (ex)Mitglieder von Bodyfarm und Houwitser aufweist, Bloodphemy sind kein weiteres Nebenprojekt gelangweilter Deathmetaller sondern eine eigenständige Truppe deren Gründung ins Jahr 2000 zurückreicht. Trotzdem noch nix von den Jungs gehört? Nun, das könnte daran liegen das die Band von 2003 bis 2015 auf Eis lag, erst der zweite Anlauf führte zu einer EP und einem Album. Zu dieser Sammlung geselllt sich nun "In Cold Blood".

Aus ihrer regionalen DNA machen die Jungs das Beste und knattern hochmotiviert los, das sie aus Holland sind lässt sich nicht verleugnen. Aber auch eine fette Prise Amideath schwingt mit, vor allem in den groovigen Midtempostellen. Es könnte alles so geil sein, aber leider verzetteln sie sich ab und zu mal oder schlagen irgendwelche Haken. Diese sind dann nicht nachvollziehbar oder auch dem Titel nicht dienlich. Das zeichnet dem Hörer dann und wann mal Fragezeichen auf die Stirn und man denkt sich: "Musste das jetzt sein?".

Schade, den blendet man das aus dann ist "In Cold Blood" ein ordentlicher Schädelquetscher. Auch weil Sänger Olivier ein deftiges Organ der Marke waidwund röhrender Elch hat das echt bestens zu der Mucke passt. Einfach nur weil man merkt das da genug Volumen dahinter ist, selbst wenn er mal ins Keifen wechselt dann ist das noch überzeugend. Da verzeiht man dem Rest der Truppe dann die vereinzelten Momente in denen sie es schneller angehen wollen und das Tempo anzieht, da wird es dann klanglich etwas verwaschen und austauschbar. Walzenartiges Midtempo, das ist das Gefilde von Bloodphemy. Dazu noch die ein oder andere Gitarrenmelodie und das grabtiefe Geröchel - alles ist in Butter und selbst Frau Antje fliegt der Hut weg.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 39 Minuten
Label: Black Lion Records
Vö: 12.04.2109

1.Psycotic breakdown
2.Spree Killing
3.Bloodline
4.A Barbarous Murder
5.Mental Atrophy
6.S.P.E
7.Out Of The Box
8.Chambers Of Horrors
9.Worship Me
10.L,Uomo Delinquente

https://bloodphemyblacklion.bandcamp.com/album/in-cold-blood
http://www.bloodphemy.com/

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Neues Metal Online Radio auf Youtube
Geschrieben am 24.03.2019, 11:57 von Rino

Hallo Freunde der gepflegten Metalmusik,
ich bin Ronny von Rino und habe ein neues Metal Online Radio gemacht und bin täglich etwa zwei stunden online. Falls du gerne Metal wie Pantera, Metallica, Iron Maiden, Slayer etc. hörst, könntest du ja gerne bei mir vorbeischauen :). Gerne sind auch Song-Wünsche aus einem Archiv von 600 Liedern (wird vergrößert) erwünscht. Ihr müsst auf den Link klicken, auf abonnieren und die Glocke aktivieren, dass ihr immer benachrichtigt werdet wenn ich online bin. Ich hoffe, dass ich ein paar Leute im Chat wieder treffe. Bis dann :) https://www.youtube.com/channel/UCGGTMahxjb-h6ZqfcBKnTRA

Mit freundlichen Grüßen

Ronny ;)



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Review: Pesterous Mind - Halluci.Nation
Geschrieben am 22.03.2019, 22:42 von ALUCARD

Pesterous Mind - Halluci.Nation

Freunde moderner Klänge hier kommt was für euch. "Halluci.Nation" arbeitet sich Spannungsfeld von Deathcore, Metalcore, modernem Deathmetal und MeloDeath ab, zum kompletten Abrisskommando fehlt aber noch ein bißchen.

Normalerweise bin ich nicht so der Freund vom durchgestylten Drumsound neuerer Produktionen, hier allerdings passt es ganz gut. Auch weil die Gitarren rasierklingenartig auf den Hörer einwirken und somit der komplette Gegenentwurf zu den tiefgestimmten Klängen der OldSchoolfraktion sind. Der Gesang dürfte allerdings noch etwas mehr Tiefgang haben, soll heissen sich ruhig mal in growligere Gefilde wagen. Durch die etwas grellen Schreigesang der meistens tonangebend ist rückt das Material eher in Richtung Metalcore/Deathcore, des öfteren hatte ich die Genrehelden Heaven Shall Burn im Hinterkopf was ja kein schlechter Gedanke ist. Aber bis zu den Jungs hin ist es noch ein etwas grösserer Schritt, das Songwriting ist noch ausbaufähig - da geht sicher noch mehr. Die Richtung allerdings stimmt, die etwas "gediegeneren" Passagen könne durch ein fettes Groove-und Wuchtfundament überzeugen. Dadurch das das schon angesprochene Neuzeitdrumming nicht so präsent im Vordergrund steht finde auch ich hier meinen Frieden und kann gut damit leben.
In Zukunft im Gesamtergebnis etwas mehr Abwechslung einbauen um die einzelnen Tracks besser unterscheidbar zu machen und dann läuft alles in die richtige Richtung....

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 53 Minuten
Label: Boersma Records
Vö: 29.03.2019

• 1. Completely Incomplete
• 2. Halluci.Nation
• 3. Mirror of Condemnation
• 4. Rotten Soul
• 5. The Legend of...
• 6. … the Ashen One
• 7. Cutting Moments
• 8. Not for Sale
• 9. Your God Failed
• 10. Crying Leaves
• 11. Wishmaster
• 12. Forsaken

www.pesterous-mind.com
https://www.facebook.com/pesterousmind/

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Konzertbericht + Fotos Gaahls Wyrd, Tribulation, UADA, Idle Hands
Geschrieben am 22.03.2019, 01:02 von UnDerTaker

Im Rahmen ihrer Northern Ghost Tour machten GAAHLS WYRD auch Halt in Wien und präsentierten unter anderem den Titel Song des am 31.05.2019 erscheinenden neuen Albums „GastiR – Ghosts Invited“.

Mit TRIBULATION aus Schweden als Co-Headliner sowie den beiden US-Bands UADA und Idle Hands vorab ein Kontrastprogramm, dementsprechend gemischt auch das heimische Publikum.
GAAHL in Wien, natürlich ausverkauft – obwohl ich mir nicht sicher bin, ob das Großteils auch UADA geschuldet war.

Zum Festivalbericht und den Fotos geht es hier... lang.





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Review: Undead Prophecies - Sempiternal Void
Geschrieben am 19.03.2019, 12:59 von ALUCARD

Undead Prophecies - Sempiternal Void

Mystische Symbole, schwarze Umhänge, verhüllte Gesichter. Reviewschreiben kann manchmal so einfach sein, ungehört kann ich hier eine Rezension verfassen da man bei der aktuell so hippen Bekleidung doch genau weiss wie es klingt...

...und ich würde sowas von daneben liegen. Dazu kommt noch das das der Band nicht gerecht werden würde und das auch einfach nicht mein Stil ist. Auch wenn hier Szenedresscode verwendet wird, musikalisch ist es eine andere Baustelle.
Das Label sagt was von OSDM, ich lege die Betonung eher auf DM und finde das Material moderner ausgerichtet als es die Beschreibung vorgibt. Dazu passt auch der druckvolle Klang was die Band zusätzlich von vielen Mönchsoutfitträgern unterscheidet. Mit "The Souls I Haunt" zieht man den Hörer bis in die tiefsten DoomDeath Gefilde, inklusive Glockenschlagen und allem was dazugehört um eine gruftige Atmosphäre zu erzeugen. Eine nette Abwechslung in dem sonst eher flott voranschreitenden Material das immer wieder mit hörenswerter Gitarrenarbeit überzeugen kann.
Und dann mag ich auch das Drumsetting, recht natürlich gehalten hat es trotzdem die nötige Power um deine Trommelfelle zu massieren und die übrigen Mitstreiter anzutreiben. Dadurch und die schon erwähnten Gitarren pendelt das Album gekonnt zwischen reinem Deathmetal und modernen melodischen Deathmetal ohne sich final festnageln zu lassen. Festnageln ist auch das richtige Stichwort für die einzelnen Titel, sie lassen selbiges nämlich nicht zu. Immer wieder gibt es kleine Kurskorrekturen, der Track wechselt in ein anderes Tempo oder bekommt eine weitere Ebene dazu. Dadurch bleibt man als Hörer natürlich am Ball und wird so auch glänzend bei Laune gehalten. "Circle Of Conspiracy" ist hier ein gutes Beispiel und mein Tip zum antesten. Teilweise groovig, dann mal schleppend bis die Geschwindigkeit in höhere Gefilde geschraubt wird. Und da die komplette Band mitzieht rammt sich das Teil gnadenlos in die Gehörgänge.  

"Sempiternal Void" beweist mal wieder: Man muss das Rad nicht neu erfinden sondern einfach nur die vertrauten Zutaten gekonnt einsetzen und beim Songwriting seine Hausaufgaben machen. Dann funktioniert ein Album durchaus bestens auch wenn es nicht den Innovationspreis beansprucht. Und man sollt sich nie von Äusserlichkeiten beeinflussen lassen...

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 43 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 22.03.2019

1.I Summon Demons
2.Suffocated / Vanity
3.Insidious Manipulations
4.The Souls I Haunt
5.Unholy Entity
6.Devoured
7.Circle Of Conspiracy
8.Above The Claws Of Doom
9.Throne Of Void
10.Warhead

https://listenable-records.bandcamp.com/album/sempiternal-void
UNDEAD PROPHECIES - Unholy Entity Official video

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Review: Crematory Stench - Grotesque Deformities
Geschrieben am 18.03.2019, 12:38 von ALUCARD

Crematory Stench - Grotesque Deformities

Ich weiss nicht aus welcher Höhle Fda Records die Südkalifornier gezerrt hat, aber sie müssen dort sehr lange verbracht haben.
Anders kann ich mir diesen Verzicht auf alles Zeitgemässe nicht zu erklären. Hier gibt es den ausgestreckten Mittelfinger in Richtung aktueller Elemente und Trends.

Das hier fühlt sich an wie eine musikalische Piñata, im Gegensatz zur regulären Variante wurde hier allerdings der Hörer aufgeknüpft und Crematory Stench schwingen den Knüppel. Über fünf Runden geht dieses bittersüsse Vergnügen wenn man das sanfte Vorspiel mit einrechnet. Aber was bitteschön ist da in der Entwicklung und der Erziehung der Jungs schiefgelaufen das man so dermassen abgefuckt und vermodert klingt wenn man im Sunshinestate beheimatet ist. Da erwartet man doch Bandanas (nein das sind nicht diese gelben krummen Dinger zum essen), Skateboards und Baggypants. Doch da sind wir wieder beim Mittelfinger, und ausserdem würde dann nicht Fda Records draufstehen. "Grotesque Deformities" folgt der vorangegangenen Labelgeschichte und hakt sich mit den noch vorhandenen angefaulten Armstümpfen die der Moder noch nicht hingerichtet hat bei artverwandten Kollegen wie Morfin oder Skeletal Remains ein.

Die Säulen des Ganzen sind die an heutzutage normalen Hörgewohnheiten vorbeischreddernden Gitarrenlinien, das Drumming das stellenweise schon rootsartige Tribalmomente erzeugt und der gruftverschleimte Gesang des südamerikanischen Bruders von Martin van Drunen. Im Ergebnis nix Neues, im Ergebnis aber trotzdem geil - California Über Alles.

8 von 10 Punkten



1.Interlude (Intro)
2.Septic Offals
3.Grotesque Deformities
4.Hypothermic Expiry
5.Slumber

https://fda-records.bandcamp.com/album/grotesque-deformities

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große Musiksammlungauflösung (CD, Tape, Vinyl, DVD, Merch)
Geschrieben am 18.03.2019, 09:08 von Kazanian11

Tonträgerverkauf
Hallo Leute,
in dieser Liste findet ihr viele CDs, LPs, Tapes und Musik-DVDs zum Verkauf.
Der Zustand steht immer in Klammern bei jedem Release. Nur nochmal zur Klarheit. Alle hier aufgeführten Tonträger sind gebraucht, allerdings befinden sich viele, wenn nicht die meisten in einem sehr guten, teilweise neuartigen Zustand. Dennoch nochmal klar zum Verständnis was welcher Zustand bedeutet:

sehr gut – nur minimalste Gebrauchsspuren
gut – leichte und kleine Kratzer, Abschürfungen, etc.
okay – deutlich sichtbare Kratzer und Abschürfungen
passabel – deutlich sichtbare Beschädigungen, die jedoch nicht die Tonträger unbrauchbar machen

Zum Versand:
Ich versende via Deutsche Post / DHL, da ich dort bis jetzt die wenigsten negativen Erfahrungen mit postalischen Zustellungen gemacht habe.
Hier meine Versandpreise:
1-2 Cds/bis zu 4 Tapes/ 1 Musik-DVD via Großbrief 2,10€
3-4CDs/7“ Vinyls / 2 Musik-DVDs via Maxibrief 2,80€

ab 5 Cds/Vinyls/ Tapes / DVDs via Paket (versichert/ mit Sendungsverfolgung) – ab 4,50€ bis 8€ je nach Größe und Gewicht der Lieferung.
ACHTUNG – ab 5 Tonträgern bekommt ihr den günstigeren Paketpreis auf die Tonträger. (siehe Liste)

Versand ins Ausland (bin selbst in Deutschland wohnhaft) möglich – Preise auf Anfrage.

Zur Bezahlung:
Ich akzeptiere Überweisungen auf mein Girokonto sowie via Paypal (nicht gewerbliche Sendungen ohne Gebühr oder wenn Käuferschutz gewünscht mit Gebühr). Bestätigungen der Überweisung(en) könnt ihr auf Wunsch bekommen. Bitte gebt mir ein paar Tage Zeit eure Tonträger zu verpacken und abzuschicken.

So, dann viel Spaß beim Stöbern!




CD´s:

1349 – Hellfire (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7 € Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Absu – Tara (Digipak inkl. „In the eyes of Ioldanach EP“) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9,50 € Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Agalloch – Ashes against the Grain (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Agrypnie – Aetas Cineris (Digibook inkl. DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Agrypnie – 16[485] (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Alda – Tahoma (Digipak) (Hülle gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Akercocke – Renaissance in Extremis (Digipak) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Akercocke – Words that go unspoken... (Hülle ok, Booklet sehr gut, CD gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

An autumn for crippled children – Only the ocean knows (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Arckanum – PPPPPPPPPPP (Digi) (Hülle gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Ascension – Consolamentum (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

At the Gates – Slaughter of the soul (Slipcase inkl. DVD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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At the Gates – Terminal Spirit Disease (Digi) (Hülle gut, CD sehr gut)
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Behexen – My soul for his glory (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Belenos – Spicilege (A5 Digi) (Hülle gut, Booklet gut, CD sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Bethlehem – S.U.I.Z.I.D. (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Blockheads – This world is dead (Hülle sehr gut, Booklet gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Bloodbath – The fathomless mastery (Digibook) (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Blut aus Nord – 777 Cosmosophy (Digi) (Black CD) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Blut aus Nord – 777 Sects (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
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Blutmond – The Revolution is dead (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Borknagar – The olden domain (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Burzum – Det som engang var (Digi) (Hülle ok, CD sehr gut)
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Carpathian Forest – Black Shining Leather (Digi) (Hülle ok, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Charon – Sulphur Seraph (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Code – Resplendet Grotesque (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Corpus Christii – Rising (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Darkened Nocturn Slaughtercult – Saldorian Spell (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Darkened Nocturn Slaughtercult – Hora nocturna (Hülle gut, Booklet ok, CD sehr gut)
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Dark Fortress – Ylem (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Dark Fortress – Tales from eternal dusk (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Darkspace – Dark Space III (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Darkthrone – Hate them (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Deadlock – Wolves (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Deadlock – Earth.Revolt (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Dies Ater – Hunger for life (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Dimmu Borgir – In Sorte Diaboli (Digibook inkl. DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Dimmu Borgir – Stormblast (2005 Rerecording – CD/DVD) ( Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Dimmu Borgir – For all tid (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Dismember – Dismember (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Dissection – Storm of the Lights Bane/Where Dead Angels lie EP (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Dissection – The Somberlain (Slipcase 2CD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut)
9,50€ Einzelpreis – 8,50€ Paketpreis

Dodheimsgard – 666 International (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Dodsengel – Imperator (2CD Digibook) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Drowned – Viscera Terrae (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Drudkh – Autumn Aurora (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Eerie – Into everlasting death (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Cd sehr gut)
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Eis – Wetterkreuz (Digibook 2CD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CDs gut)
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Eis/GEIST – Galeere (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
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Ekpyrosis – Ein ewiges Bild (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Emperor – Anthems to the welkin at dusk (Box inkl. Poster) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 15€ Einzelpreis – 13€ Paketpreis

Endstille – Navigator (Hülle gut, Booklet sehr gut , CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Enslaved – Vertebrae ( Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Enthroned – Tetra Karcist (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Enthroned – Black Goat Ritual (Live) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Entombed – Clandestine (Slipcase inkl. DVD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Epheles – Je suis autrefois (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

F41.0 – Bürde (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Farsot – IIII (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Farsot – 042103freitod (Digi) (Hülle ok, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Fäulnis – Snuff/Hiroshima ((Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Fen – The malediction fields (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Fjort – D´accord (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Frostreich – Join the Wind (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Geisterasche – Zusammenkunft (2CD Compilation) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Funeral Procession – S/T (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Funeral Procession – Schmerz aus Licht (nur Klarsichthülle, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Furia - Marzannie, królowej Polski (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Graupel – Am Pranger... (Slipcase) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Graveworm – Colleteral Defect (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Hate – Erebos (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis - 7,50€ Paketpreis

Helrunar – Sól (2CD Artbook) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CDs gut)
60€ Einzelpreis – 55€ Paketpreis

Helrunar – Baldr ok Iss (Digi inkl. DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Helrunar – Gratr (2CD Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9,50€ Einzelpreis – 8,50€ Paketpreis

The Hirsch Effekt – Eskapist (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

The Hirsch Effekt – Holon Anamnesis (inkl. Holon Hiberno) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Hopelorn – Golden fields, black wings (Hülle ok, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Horn – Feldpost (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Horna – Sanojesi Äärelle (Digi – 2CD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
10,50€ Einzelpreis – 9,50€ Paketpreis

Hypocrisy – Virus (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Immortal – Diabolical Fullmoon Mysticism (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Imperium Dekadenz – Procella Vadens (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Imperium Dekandenz – Dämmerung der Szenarien (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Infestus – Ex/Ist (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Instinct of Survival – The call of the blue distance (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Instinct of Survival – North of nowhere (inkl. Screams of Suffering EP) (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Kataklysm – Shadows & Dust (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis


Katharsis – World without end (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Kermania – Ahnenwerk (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Keep of Kalessin – Kolossus (Digi inkl. DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Keep of Kalessin – Agnen (Digi) (Hülle passabel, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Krater – Nocebo (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Kriegsmaschine/Infernal War – Transfigurations (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Kriegsmaschine – Altered states of divinity (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Les Discrets – Septembre et ses... (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
9,50€ Einzelpreis – 8,50€ Paketpreis

Lantlos – Agape (Hülle sehr gut, Booklet gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Lantlos – Neon (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Lantlos – Lantlos (2CD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Ludicra – The tenant (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Lunar Aurora – Hoagascht (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Lux Divina – Posessed by telluric feelings (Holzbox) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis


Magrudergrind – Magrudergrind (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Manetheren – Time (Digi) (Hülle gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Marduk – Wormwood (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Marduk – Plague Angel (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis -6,50€ Paketpreis

Mayhem – Esoteric Warfare (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Membaris – Into Nevermore (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Membaris – Poetry of Chaos (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Mgla – Excercises in futility (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Moonspell – Under satanae (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Nachtmystium – Assassins Part I (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Nagelfar – Sronntgorth (Original Cover) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Napalm Death – Time waits for no slave (Hülle sehr gut , Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis


Nasheim – Solens Vemod (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Necros Christos – Darkness comes to Life (Digi inkl. DVD) (Hülle sehr gut, CD und DVD sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Necros Christos – Doom of the Occult (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Nemesis Sopor – MMXL (Digi)(Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Nemesis Sopor/Drengskapur – Rauhnächte Split (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Nightbringer – Ego Dominus Tuus (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Nightrage – Sweet Vengeance (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Nocte Obducta – Sequenzen einer Wanderung (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Nocte Obducta – Nektar Teil I (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Nocte Obducta – Stille (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Nocte Obducta – Galgendämmerung (Hülle gut, Booklet gut, CD gut)
5,50€ Einzelpreis – 4,50€ Paketpreis

Opeth – Damnation (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Panopticon – Roads to the North (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Pantheion – The faustian Disciples (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Porta Nigra – Fin de Siecle (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut , CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Primordial – To the nameless dead (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Primordial – The gathering wilderness (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Richthofen – Seelenwalzer (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

The Ruins of Beverast – Blood Vaults – The Blazing Gospel of Heinrich Kramer (Digibook) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

The Ruins of Beverast – Enchanted by Gravemould (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Samael – Above (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Samael – Ceremony of Opposites (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Sargeist – Satanic Black Devotion (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Satyricon – Nemesis Devina (Digibook) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Schammasch – Triangle (3CD Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
13€ Einzelpreis – 12€ Paketpreis

Schammasch – Contradiction (2CD Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Secrets of the Moon – Sun (Digibook) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Secrets of the Moon – Seven Bells (ltd. Box) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
22€ Einzelpreis – 20€ Paketpreis

Secrets of the Moon – Privilegium (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Secrets of the Moon – Antithesis (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Secrets of the Moon – Stronghold of the Inviolables (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Slayer – God hates us all (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Slidhr – Deluge (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Solstafir – Svartir Sandar (2CD Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Sonic Reign – Monument in Black (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Taake – Nattestid... (Digi) (Hülle gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Teitanblood – Seven Chalices (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Thorns – Thorns (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Throne of Katarsis – Helvete (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Throne of Katarsis – An eternal dark horizon (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Todtgelichter – Rooms (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Todtgelichter – Apnoe (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Todtgelichter – Angst (A5 Digispecial) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis


Torture the Mass – Confrontation with abnormal violation (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Totenmond – Thronräuber (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Totenmond – Unter Knochen (Digi inkl. DVD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Triptykon – Epistera Daimones (Digibook) (Hülle gut, Booklet gut, CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Truppensturm/Thorybos – Approaching Conflict (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Truppensturm – Fields of Devastation (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Unanimated – In the Forest of the Dreaming Dead (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
11€ Einzelpreis -10€ Paketpreis

Urfaust – Ritual music for the true clochard & Drei Rituale jenseits des Kosmos (Digibox inkl. Schuber) (Hülle sehr gut, CDs sehr gut)
22€ Einzelpreis – 20€ Paketpreis

Urfaust – Der freiwillige Bettler (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Van Records – Compilation 2013 (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
3€ Einzelpreis – 2,50€ Paketpreis

Verdunkeln – Weder Licht noch Schatten (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Verdunklen – Einblick in den Qualenfall (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Verdunkeln – Verdunkeln (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

The Vision Bleak – The wolves go hunt their prey (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Vreid – Milorg (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Vulvark – Vulvark (Digibook) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Watain – Sworn to the Dark (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Watain – Rabid Death Curse (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

War – We are...total war (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
8€ Einzelpreis - 7€ Paketpreis

Weird Fate – The Collapse of all that has been (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Weird Fate / Membaris – Split (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Woe – Quielty, undramatically (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Wolves in the Throne Room – Malevolent Grain (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
14€ Einzelpreis – 12,50€ Paketpreis

Wolves in the Throne Room – Black Cascade (Digi) (Hülle gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 6,50€ Paketpreis

Wolves in the Throne Room – Two Hunters (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Zarathustra – In Hora Mortis (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Zarathustra – Perpetual Black Force (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis


Non-Metal CD´s

About fading – About fading (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

All that remains – This darkened heart (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Yann Tiersen – Fabelhafte Welt der Amelie Soundtrack (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Arctic Plateau – On a sad sunny day (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Die Ärzte – Rock´n´roll Realschule (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Die Ärzte – Runter mit den Spendierhosen Unsichtbarer (Flauschhülle) (Hülle okay, Booklet gut, CD okay) 4,50€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Die Ärzte – Elke (Single – Digi) (Hülle gut, CD passabel)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Die Ärzte – Im Schatten der Ärzte (Hülle gut, Booklet gut, CD gut)
3,50€ Einzelpreis – 2,50€ Paketpreis

ASP – Requiembryo (2CD) (Hülle gut, Booklet gut, CDs sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Bald Anders – Sammler (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Blutengel – Demon Kiss (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

böhse onkelz – adios (Digi inkl DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

böhse onkelz – Dopamin (Digi) (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

böhse onkelz – Ein böses Märchen (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

böhse onkelz – Viva los tioz (Digi) (Hülle okay, Booklet gut, CD okay)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

böhse onkelz – E.I.N.S. (Hülle gut, Booklet okay, CD gut)
4,50€ Einzelpreis – 3,50€ Paketpreis

böhse onkelz – Hier sind die Onkelz (Hülle gut, Booklet okay, CD okay)
4,50€ Einzelpreis – 3,50€ Paketpreis

böhse onkelz – Gehasst, verdammt, vergöttert (2CD Best-of) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

böhse onkelz – schwarzes Album (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

böhse onkelz – weißes Album (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

böhse onkelz – Heilige Lieder (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) (Originalrelease)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

böhse onkelz – Live in Vienna (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

böhse onkelz – Wir ham noch lange nicht genug (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD gut)
5,50€ Einzelpreis – 4,50€ Paketpreis


böhse onkelz – Es ist soweit (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

böhse onkelz – Lügenmarsch (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) (Originalrelease)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

böhse onkelz – Kneipenterroristen (Hülle passabel, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Casper – Lang lebe der Tod (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Casper – XOXO (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Daturah – Reverie (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Daturah – Daturah (Digisleeve) (Hülle gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Godspeed you, black Emperor – Lift your skinny fists like antennas to heaven (Digi) (Hülle okay, Booklet sehr gut, CDs okay) 10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Grave Pleasures – Motherblood (nur CD ohne Hülle/Booklet) (CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3,50€ Paketpreis

Grave Pleasures – Dreamcrash (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

Hexvessel – No holier temple (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Hgich.T – Lecko Grande (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
7,50€ Einzelpreis – 5,50€ Paketpreis

In Extremo – Sängerkrieg (Digi inkl DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

In Extremo – 7 (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

In Extremo – Weckt die Toten (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Janus – Vater (Deluxe – Slipcase inkl. Unterschriften) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 15€ Einzelpreis – 14€ Paketpreis

Junius – Junius (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5,50 € Einzelpreis – 4,50€ Paketpreis


Letzte Instanz – Das weisse Lied (2CD Digi limitiert) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 4,50€ Einzelpreis – 3,50€ Paketpreis

Letzte Instanz – Wir sind Gold (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Letzte Instanz – Ins Licht (Slipcase) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
3€ Einzelpreis – 2,50€ Paketpreis


Letzte Instanz – Live (inkl. Unterschriften) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Letzte Instanz – Götter auf Abruf (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
3€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Letzte Instanz – Kalter Glanz (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
3€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Lotta Sleeps – Are you one of them? (Digi) (Hülle sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

The Offspring – Conspiracy of One (Hülle okay, Booklet gut, CD gut)
2,50€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Placebo – Meds (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
2,50€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Placebo – Sleeping with ghosts (Hülle okay, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
2,50€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Placebo – Black Market Music (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
2,50€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Rage against the machine – Evil empire (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
2,50€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Rage against the machine – Rage against the machine (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
2,50€ Einzelpreis – 2€ Paketpreis

Rammstein – Live aus Berlin (Hülle passabel, Booklet sehr gut, CD gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Rammstein – Herzeleid (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Samsas Traum – Scheiden tut weh (Digibook) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
13€ Einzelpreis – 12€ Paketpreis

Samsas Traum – Wir fahren in den Himmel (DVD) (Hülle sehr gut, DVD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Samsas Traum/Alex K. - Weißer als das Wasser II (Buch) (Zustand sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Samsas Traum – Leben bedeutet kämpfen (2CD 7“ Digibook) (Hülle sehr gut,Booklet sehr gut, CD sehr gut) 10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Samsas Traum – Asen´ka (2CD Digibook ltd.) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut)
20€ Einzelpreis – 18€ Paketpreis

Samsas Traum / Weena Morloch – Käfer.Maden.Würmer.Spinnen (2CD Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut) 5,50€ Einzelpreis – 4,50€ Paketpreis

Samsas Traum – Anleitung zum Totsein (Ltd. Digibook 2CD inkl. Unterschrift) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut) Preis auf Anfrage

Samsas Traum – 13 Jahre lang dagegen... (ltd. Box) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Samsas Traum – Wenn schwarzer Regen (2CD ltd. Erstauflage) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut) 12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Samsas Traum – Einer gegen Alle (CD/DVD Box) (Hülle gut, Booklet sehr gut, Cds/DVDs gut)
20€ Einzelpreis – 18€ Paketpreis

Samsas Traum – a.Ura und das Schneckenhaus (2CD Digi Erstauflage inkl. Unterschrift)
(Hülle gut, Booklet sehr gut, CDs gut) 10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Samsas Traum – Tineoidea (A5 2CD Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Samsas Traum – Utopia (A5 2CD Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Samsas Traum – Die Liebe Gottes (A5 2CD Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CDs sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Sanguis et Cinis – Allright let´s rock (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, Cd sehr gut)
4,50€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Sebastian Hackel – Kreideblumen (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD okay)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Sebastian Lohse – In medias res (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
5€ Einzelpreis – 4,50€ Paketpreis

Sieben – Desire Rites (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5,50€ Einzelpreis – 4,50€ Paketpreis

Soror Dolorosa – Apollo (Digi) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

Staubkind – Zu weit (Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Terminal Choice – New Born Enemies (2CD Digi) (Hülle gut, Booklet gut, CDs sehr gut)
3€ Einzelpreis – 2,50€ Paketpreis

Tiamat – Prey (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Tiamat – A deeper kind of slumber (Digi) (Hülle gut, CD okay)
4,50€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Umbra et Imago – Memento Mori (Box inkl. DVD) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Umbra et Imago – The hard years (Live) (Hülle gut, Booklet okay, CD gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Der W – Schneller, höher, weidner (Digi inkl. Slipcase) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3,50€ Paketpreis

Wassermanns Fiebertraum – Tauche die Welt in Farben (Digi) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Weena Morloch – Jenseits von Eden (Digi) (Hülle gut, CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Weena Morloch – Grüß Gott, wir sind die Morlochs (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Weena Morloch – Amok (inkl. Unterschrift) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD sehr gut)
5€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis



Vinyl:
12“ Platten:

Agalloch – The mantle (2 fach clear Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyls sehr gut, inkl. Poster)
17€ Einzelpreis – 16€ Paketpreis

Ancst – In Turmoil (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
8,50€ Einzelpreis – 7,50€ Paketpreis

Antaeus – Condemnation (schwarzes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Ascension – With burning tongues (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Ascension – The Dead of the World (schwarzes Vinyl) (Hülle gut, Booklet sehr gut, Vinyl sehr gut)
13€ Einzelpreis – 12€ Paketpreis

Bölzer – Hero (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Vinyl sehr gut)
12,50€ Einzelpreis – 11,50€ Paketpreis

Casper – Hinterland (2fach schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyls sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Crone – Gehenna (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
9,50€ Einzelpreis – 8,50€ Paketpreis

Dark Fortress – Venereal Dawn (2 fach schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Vinyl sehr gut) 14€ Einzelpreis – 13€ Paketpreis

Darkthrone – Panzerfaust (graues Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
16€ Einzelpreis – 15€ Paketpreis

Deafheaven – Roads to Judah (clear Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
15€ Einzelpreis – 14€ Paketpreis

Godspeed you, black Emperor – f# a# Infinity (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
16€ Einzelpreis – 15€ Paketpreis

Helrunar – Niederkunfft (2fach schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyls sehr gut)
20€ Einzelpreis – 18€ Paketpreis

Hgich.T – Megabobo (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
14,50€ Einzelpreis – 13,50€ Paketpreis

Imperium Dekadenz – Und die Welt ward kalt und leer... (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut) 12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Klabautamann – Merkur (schwarzes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
14€ Einzelpreis – 13€ Paketpreis

Les Discrets – Ariettes Oubliees... (weißes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
17€ Einzelpreis – 16€ Paketpreis

Lux Divina – Walk within the riddle (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Mayhem – Ordo ad Chao (schwarzes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
15€ Einzelpreis – 14€ Paketpreis


Message to Bears – Departures (schwarzes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
30€ Einzelpreis – 28€ Paketpreis

Nachtmystium – Instinct:Decay (blaues Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
10€ Einzelpreis – 9€ Paketpreis

Porta Nigra – Kaiserschnitt (weißes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis

Samsas Traum – Dornen (sschwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl gut)
20€ Einzelpreis – 18€ Paketpreis

Simple Existenz – Das Leben vor dem Tod (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Truppensturm – Salute to the iron emperors (Picture Vinyl inkl. 3 „Bonustracks“) (Hülle okay, Vinyl sehr gut) 14€ Einzelpreis – 13€ Paketpreis


Valkyrja – The invocation of demise (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
14€ Einzelpreis – 13€ Paketpreis

Zoroaster – Matador (2fach blaues Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
14€ Einzelpreis – 13€ Paketpreis

10“ Elemental Nightmares Split VII (w Membaris, Porta Nigra, Ashecult, Vuyvr) (schwarzes Vinyl)
(Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut) 9€ Einzelpreis – 8€ Paketpreis

7“ Vinyl:

Beastmilk – Use your deluge (schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Chaos Invocation / Thy darkened shade – Saatet Ta Apep ( schwarzes Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut) 7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Eismalsott – Best before spring (schwarzes Vinyl) (Hülle okay, Vinyl gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Samsas Traum – G.B.D.C. (schwarzes Vinyl) (Hülle gut, Vinyl sehr gut)
15€ Einzelpreis – 14€ Paketpreis

Weena Morloch – We´ll rise from the dead (rotes Splatter Vinyl) (Hülle sehr gut, Vinyl sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Weena Morloch – Ein Lied dich zu töten (5“ etched Vinyl) (Vinyl gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Tapes/Kasetten:

Alchemyst – Nekromantheion (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Tape sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Cannibal Corpse – Butchered at birth (Hülle gut, Booklet gut, Tape gut)
Preis auf Anfrage

Laster – Wijsgeer&Narreman (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Tape sehr gut)
4,50€ Einzelpreis – 4€ Paketpreis

Nemesis Sopor – Glas (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Tape sehr gut)
4€ Einzelpreis – 3€ Paketpreis

Saor – Aura (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Tape sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Unru – Demo MMXIII (Hülle gut, Booklet sehr gut, Tape sehr gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Vemod – Venter pa stormere (Hülle gut, Booklet sehr gut, Tape sehr gut)
12€ Einzelpreis – 11€ Paketpreis


Musik-DVDs:

Arch Enemy – Tyrants of the rising sun (Hülle gut, Booklet sehr gut, DVD gut)
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Behemoth – Evangelia Heretika (2DVD+CD Box) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Discs sehr gut)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

böhse onkelz – Tour 2000 (Hülle okay, Booklet gut, Discs okay)
11€ Einzelpreis – 10€ Paketpreis

Casper – Der Druck steigt (2DVD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, DVDs gut)
4€ Einzelpreis – 3,50€ Paketpreis

Emperor – Live Inferno (DVD+2CD Box) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, Discs sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Letzte Instanz – Weißgold (2DVD Box) (Hülle sehr gut, Booklet sehr gut, DVDs sehr gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Nocturno Culto – The misanthrope (DVD + CD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, DVD/CD sehr gut)
7€ Einzelpreis – 6€ Paketpreis

Schandmaul – Hexenkessel (inkl. CD) (Hülle gut, Booklet sehr gut, CD/DVD gut)
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis


Hörspiele:

Gabriel Burns – 6 Folgen (Folgen 25, 26, 29, 30, 32, 39) Zustand gut
Einzelpreis – 17€ Einzelpreis – 15€ Paketpreis

Dorian Hunter – 2 Folgen (Folgen 21, 22.1) Zustand gut
6€ Einzelpreis – 5€ Paketpreis

Drizzt – Die Saga vom Dunkelelf – 3 Folgen (6, 13, 14) Zustand gut
8€ Einzelpreis – 7€ Paketpreis

Merchandise:

Entombed – Poloshirt (Logo) dunkelblau Größe S/M(Zustand sehr gut)
Fotos auf Anfrage
10€

Leviathan – Scar Sighted T-Shirt weiß (Ärmel ab) Größe S (Zustand gut)
Fotos auf Anfrage
8€

Nagelfar – Logo Patch  (rotes Logo auf schwarzem Grund) (gestickt) (gut)
2,50€



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Valborg - Neues Album 2019 und Werkschau Boxset
Geschrieben am 17.03.2019, 11:04 von TerminalVelocity

Valborg, die "masters of sophisticated primitivism" reüssieren im Mai 2019 mit einem neuen Album, "Zentrum" betitelt.

Ein erster Blick auf das Artwork lässt Parallelen zum Vorgänger erkennen, ob das auch für die Songs auf "Zentrum" gilt, ist abzuwarten.

Als appetizer anbei Bunkerluft vom 2017er "Endstrand".

Gleichzeitig erscheint die Werkschau "Urknall" als 7-CD Box, die (bis auf den letzten Longplayer "Endstrand") alle bisherigen und zum Teil schwer zu bekommenden Alben der Band, sowie die Demos "Songs For A Year" (2002-2003) und "Radio Valborg" (2004-2006) beinhaltet.

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Possessed
Geschrieben am 16.03.2019, 11:56 von Exorzist

 Die Mitbegründer des Death Metals, POSSESSED, haben den Titel ihres ersten Album nach über drei Dekaden Pause bekanntgegeben. Am 10. Mai wird »Revelations Of Oblivion« über Nuclear Blast erscheinen.

Um ihre Rückkehr mit einem lauten Knall zu feiern, veröffentlicht die Band heute den Visualier für ihre erste Single, 'No More Room In Hell'. Seht den Clip hier: https://youtu.be/Ixk00N1W78c

"Dieses Album fertigzustellen war ein grandioses Erlebnis für uns. Wir von POSSESSED hoffen, dass euch die neuen Songs gefallen und freuen uns auf weitere Touren und natürlich auch darauf, in Zukunft noch mehr Musik schreiben zu können. Wir wissen eure Unterstützung und Hingabe absolut zu schätzen und freuen uns darauf, euch bei den kommenden Shows zu sehen! Danke an jeden einzelnen von euch für die Inspiration und die Treue zu POSSESSED!"
~ In Fire & Hell ~ Jeff Becerra & POSSESSED

»Revelations Of Oblivion« wurde in den NRG studios und Titan Studios mit Jeff Becerra als ausführender Produzent und Daniel Gonzalez als Co-Produzent aufgenommen. Das Mixing und Mastering wurde von Peter Tägtgren (HYPOCRISY, PAIN, BLOODBATH) in den Abyss Studios von Schweden gehändelt. Für das Artwork hat sie Band sich den polnischen Künstler Zbigniew Bielak (PARADISE LOST, DIMMU BORGIR, DEICIDE, GHOST) gesichert, um dem Gefühl der blanken Angst ein Gesicht zu verleihen, die einst durch die Idee des Bösen hervorgerufen wurde.

“Mit Peter zu arbeiten war eine fantastische Erfahrung. Wir haben sehr viel darüber nachgedacht, wer unser neues Album produzieren sollte. Da wir schon seit 30 Jahren keine Scheibe mit komplett neuen Songs mehr rausgebracht haben, war es extrem wichtig, den Richtigen für diesen Job zu finden. Peters Name ist während den Recherchen immer wieder aufgetaucht und nachdem wir in der Band darüber gesprochen hatten, waren wir uns einig, dass er auf Grund seiner natürlichen Art sehr gut zu dem Album passen würde.”

Die Trackliste liest sich folgendermaßen:
1. Chant Of Oblivion
2. No More Room In Hell
3. Dominion
4. Damned
5. Demon
6. Abandoned
7. Shadowcult
8. Omen
9. Ritual
10. The Word
11. Graven
12. Temple Of Samael

POSSESSED werden dieses Jahr anden folgenden Daten hier in Europa spielen:
07.06.              NL        Rotterdam - Baroeg (w/ NORDJEVEL)
08.06.              NL        Enschede - Metropool (w/ NORDJEVEL)
09.06.              D         Gelsenkirchen - Rock Hard Festival
12.06.              CH       Langenthal - OldCapitol (w/ NORDJEVEL)
14.06.              I           Rome - Traffic Live Club (w/ NORDJEVEL)
15.06.              I           Paderno Dugnano (MI) - Slaughter Club (w/ NORDJEVEL)
18.06.              P          Lisbon - RCA Club (w/ NORDJEVEL)
19.06.              P          Porto - Hard Club (w/ NORDJEVEL)
21.06.              F          Clisson - Hellfest
23.06.              B          Dessel - Graspop Metal Meeting
25.06.              PL        Krakow - Mystic Festival

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Review: Urza - The Omnipresence Of Loss
Geschrieben am 15.03.2019, 20:59 von Nabu

Urza - The Omnipresence Of Loss

Ich kann mich noch ganz genau an mein erstes Mal erinnern. Es war ein warmer Sommerabend im Jahr 2003. Ich war zu jung, zu unerfahren. Einfach noch nicht bereit dafür. Um ehrlich zu sein wusste ich gar nicht wie mir geschieht. Klar, ich hatte von Freunden schon viel davon gehört. Und natürlich stellt man sich schon einiges darunter vor – aber als es dann endlich soweit war hat mich die Situation schlicht und ergreifend überfordert.  Es war zu früh für mich. Erst viel später habe ich verstanden was genau an diesem verhängnisvollen und doch wunderschönen Abend passiert ist. Ihr Name war Pantheist.

Die belgische Band hat mit Urza aber nichts zu tun. Ausser vielleicht einer Sache: die Art und Weise wie mich ihr Debüt fasziniert. Eines vorweg: in den letzten 16 Jahren habe ich mich intensiv mit dem Genre Funeral Doom Metal beschäftigt und es verstehen und lieben gelernt. Was mir aber bis heute nicht in den Kopf geht ist, wie es Bands schaffen bereits mit der ersten Veröffentlichung ein derartiges Machtwerk zu erschaffen. Und ja, ihr merkt es schon, Nabu hat mal wieder die Rosa Brille auf. Die Jungs aus Berlin haben bei mir mit «The Omnipresence Of Loss» einen Nerv getroffen. Und zwar von Anfang an. Wenn der Opener «Lost In Decline» gemächlich anrollt denkt man sich erst noch, dass hier alles nach Plan läuft – etwas dunkler, tiefer und bedrohlicher als sonst, aber im Grossen und Ganzen wie man es kennt. Aber genau in dem Moment in welchem sich die durchschnittliche Band mit langsam und düster zufrieden gibt erhöhen Urza das Tempo minimal. Dies führt nicht nur dazu, dass der Song unerwartet aufgelockert beziehungsweise bekannte Strukturen aufgebrochen werden sondern reisst den Hörer auch auf eine nicht ganz selbstverständliche Art und Weise mit. Und das passiert in den ersten drei Minuten – von 17. Die rituellen Beats, die gequält klingenden aber doch eher bestimmt befehlend wirkenden Vocals und die zeitweise fast surreal erscheinenden Melodien, erzeugen eine Atmosphäre die zumindest mir persönlich als beinahe perfekt erscheint. Ich bin gefangen im makellos durchdachten Minimalismus der viel zu verspielt ist um monoton zu wirken.

Klingt jetzt alles etwas wirr? Vielleicht. Aber das wirklich Schlimme ist, dass das Ganze hier meine Gedanken der ersten zehn Minuten beschreiben – bei einer Laufzeit von über einer Stunde. Somit dürfte es auch den intellektuell nicht ganz so begabten schlüssig sein, dass es absolut keinen Sinn ergibt hier zu jedem der fünf Songs eine (bestimmt viel zu kurze) Beurteilung abzugeben. Urza drückt uns mit «The Omnipresence Of Loss» ein Debüt auf’s Auge welches seines Gleichen sucht. Ein MUSS für jeden Funeral Doom Liebhaber und ein absoluter Tipp für alle die in diese dunkle, tiefe, wunderschöne Schwärze eintauchen möchten.


Anspieltipp: Lost In Decline, From The Vaults To Extermination


Wertung: 9,5 / 10




Gesamtlänge: 1:01:20
Label: Solitude Productions

VÖ: 15. März 2019



Tracklist

1. Lost In Decline
2. A History Of Ghosts
3. Path Of Tombs
4. From The Vaults To Extermination
5. Demystifying The Blackness

Website der Band: Urza bei Facebook

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Gaahls WYRD
Geschrieben am 11.03.2019, 16:17 von UnDerTaker

GAAHLS WYRD, Die Band um den ehemaligen GORGOROTH-Frontmann Gaahl  bringt am 31.5.2019 das Album "GastiR - Ghosts Invited" via Season Of Mist heraus.

Aufgenommen wurde in den norwegischen Solslottet Studios zusammen mit Iver Sandøy (ENSLAVED).

Die "GastiR - Ghosts Invited"-Tracklist:
1. Ek Erilar (05:34)
2. From The Spear (04:37)
3. Ghosts Invited (04:23)
4. Carving The Voices (07:26)
5. Veiztu Hve (06:41)
6. The Speech And The Self (05:02)
7. Through And Past And Past (02:59)
8. Within The Voice Of Existence (05:25)

GAAHLS WYRD sind:
Gaahl (Kristian Espedal) - Gesang
Lust Kilman (Ole Walaunet) - Gitarre
Eld (Frode Kilvik) - Bass
Spektre (Kevin Kvåle) - Schlagzeug

Checkt hier die erste Single "Ghosts Invited" an.





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Kino: Lords of Chaos - Black Metal Film um Mayhem, Varg, ...
Geschrieben am 11.03.2019, 15:09 von UnDerTaker

A teenager's quest to launch Norwegian Black Metal in Oslo in the early 1990s results in a very violent outcome.

RELEASE DATE: In Theaters February 8, 2019 (On Demand February 22, 2019)
DIRECTED BY: Jonas Åkerlund
CAST: Rory Culkin, Emory Cohen, Jack Kilmer, Sky Ferreira, Valter Skarsgård



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Way of Darkness 2019, Lichtenfels, Stadthalle
Geschrieben am 11.03.2019, 14:11 von UnDerTaker



4. - 5.10.2019
Lichtenfels, Stadthalle

Aktuelles Billing
Marduk (SE)
Artillery (DK)
Cancer (GB)
Darkness (DE)
Deserted Fear (DE)
Illdisposed (DK)
Indian Nightmare (DE)
Marduk (SE)
Metal Inquisitor (DE)

weitere Bands folgen...

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Review: Terrible Headache - Der Rote Baron
Geschrieben am 09.03.2019, 20:23 von Nabu

Terrible Headache – Der Rote Baron

Wer sich offensichtlich Manfred Albrecht Freiherr von Richthofen (ja, den vollen Namen musste ich nachschlagen) als Namensgeber für sein Album aussucht hat bei mir schon erste Sympathiepunkte sicher. Leider gingen die nach dem ersten Hören gleich wieder den Bach runter. Warum? Weil mir das neue Album von Terrible Headache viel zu sehr nach Deutschrock klingt. Und ich kann Deutschrock (zumindest den meisten) so gar nicht leiden. Nun kann die Band aus dem Saarland da aber nichts für. Ich lauf also einmal mit ordentlich Wums gegen die Wand und die ersten Eindrücke sind wieder raus. Ab dafür.

Ich hörte mir das Album also an. Und war nicht begeistert. Nun könnte ich schreiben, dass wir hier eine Band haben die sich nicht zwischen Deutschrock und Metal entscheiden kann und diese Identitätskrise mit zweckgereimten, klischee-kritischen Texten zu verschleiern versucht. Oder man nimmt die etwas mühsamere Option und hört sich das Album erneut an. Und dann nochmal. Und nochmal, und nochmal. Und schreibt dann wie es wirklich ist.

Ja, die Jungs singen auf Deutsch und ja, phasenweise klingt das Ganze sehr nach Deutschrock. Aber das ist halt gefühlt immer so, sobald deutsche Texte mit harter Musik unterlegt werden. Und was die Herren an den Instrumenten abliefern ist richtig angenehm. Man merkt deutlich die Einflüsse aus dem Bereich Hard & Heavy, aber auch Punk und Hardcore finden ihren Weg in die Musik der Saarländer. Somit ist es für mich nicht möglich das Album auf ein bestimmtes Genre festzunageln. Aber mal ganz unter uns, das ist auch nicht nötig. Einfach nur Metal sollte hier genügen. Da nun also geklärt ist, dass hier musikalisch mehr als nur solide Arbeit abgeliefert wird können wir uns nun mit den Texten beschäftigen. Denn da holt mich die Band wirklich ab. Werden mit „Der Rote Baron“ und „Stosstrupp“ Kriegsthematiken behandelt kümmert sich der größte Teil um aktuelle gesellschaftliche Probleme. So ist beispielsweise „Der Wind“ eine klare Stellungnahme zur aktuelle politischen Situation. Auch „Amok“ und „Egoist“ befassen sich mit leider zeitlosen Problemen. Zu guter Letzt wird mit „Der Panther“ eine Geschichte eines eingesperrten Tieres erzählt, welches in der Gefangenschaft den Lebenswillen verliert. Ein schöner Song der unfassbar viel Raum für Interpretation lässt.

Ein solides Album mit eingängigen Texten und leicht zugänglichen Riffs, welches auf den ersten Blick vielleicht stumpf und anspruchslos erscheint, davon aber so unfassbar weit entfernt ist, dass ich mich im Prinzip schon für die Aussage schämen müsste. Also: auch alle die nichts mit deutschen Texte oder nach Deutschrock klingenden Bands anfangen können dürfen hier durchaus mal reinhören.




Anspieltipp: Der Rote Baron, Stosstrupp, Der Wind


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 36:46
Label: Eigenproduktion

VÖ: 17. Mai 2019



Tracklist

1.   Die Welt brennt
2.   Der rote Baron
3.   Egoist
4.   Amok
5.   in der Grube
6.   Der Wind
7.   Stosstrupp
8.   Der Traum
9.   Die neue Welt
10. Der Panther
Website der Band: Terrible Headache bei Facebook

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Review: The Moth Gatherer - Esoteric Oppression
Geschrieben am 09.03.2019, 13:40 von ALUCARD

The Moth Gatherer - Esoteric Oppression

Beim neuen Album der Schweden läuft viel über die Atmosphäre der Titel, ist man im "Flow" des Albums drin dann könnte selbiges zu einer wertvollen Erfahrung werden.
Denn das erzeugen von melancholischen und sehnsuchtsvollen Melodien ist einfach eine Stärke von Bands aus Skandinavien. Auf "Esoteric Oppression" werden die langen instrumentalen Passagen von schroffen und recht harten Stellen gekontert, beides ergänzt sich im Ergebnis allerdings bestens. Und auch der Gesang kann überzeugen, trotz der harschen Darbietung schwingt immer noch irgendwo Verbitterung und Anklage mit.
Und dann ist das Album einfach mit göttlichen Melodien gesegnet wie man sie einst auch schon von Bands wie My Dying Bride, Anathema oder Paradise Lost gehört hat, hier sei direkt "Utopia" oder "The Drone Kingdom" empfohlen. Diese wärmen die geschundene Seele des Zuhöres, allerdings nie zu lange um sich richtig wohl zu fühlen. Das Pendel schlägt dann wieder in die andere Richtung aus und The Moth Gatherer werfen ihn in eine kalte, abweisenden Felsenlandschaf. Dieses Wechselbad der Gefühle haben die Schweden auf dem neuen Album perfektioniert, es gelingt ihnen so gut das man sich dem Ganzen immer wieder freiwillig aussetzen will.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 22.02.2019

1.The Drone Kingdom 09:06
2.Motionless In Oceania 07:58
3.Utopia 06:32
4.The Failure Design 07:28
5.Phosphorescent Blight 11:23

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/esoteric-oppression

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Review: Waylander - Ériú's Wheel
Geschrieben am 09.03.2019, 13:05 von ALUCARD

Waylander - Ériú's Wheel

Die seit 1993 aktiven nordirischen Paganmetaller veröffentlichen mit "Ériú's Wheel" ein neues Album, das fünfte in ihrer Laufbahn. Und selbiges zeigt auch warum es trotz der langen Existenz der Truppe nie zur ersten Reihe im Paganbereich gereicht hat.

Stellenweise dachte ich mir: Wenn sie die traditionellen Instrumente (Mandoline, Pfeife usw.) weglassen würden dann ist der Weg bis zu Primordial gar nicht mehr so weit. Im Gegensatz zu den irischen Platzhirschen fehlen aber die zündenden Ideen und Momente die irgendwo hängenbleiben. Klingen tut es ja alles echt nicht verkehrt, aber so wirklich innovativ oder anders als andere Truppen ist es eben auch nicht. Das Drumming zum Beispiel klingt für mich eine Spur zu modern und passt besser zu einer Death Metal Truppe. Schnelles Tempo an sich ist auch nicht so die Geschwindigkeit der Nordiren, bestes Beispiel ist "Autumnal Blaze": Der Titel hat eine schöne Stimmung, dem Paganstil gerecht werdende Gesangsteile die durch die chorartigen Elemente eine kämpferische Stimmung erzeugen. Aber zum Ende hin, so ab der vierten Minute, schraubt man das Tempo hoch und es klingt einfach nur noch billig. Schade.
Letztendlich ist "Ériú's Wheel" ein gutes Album das man hören kann, aber nicht zwingend muss. Es hat durchaus seine guten Momente, lobenswert ist die "unlustige" Darbietung der Titel die stets zwischen Verbitterung und Stolz pendeln und so das herausarbeiten was Paganmetal eigentlich ausmacht. Was mir fehlt sind einzigartige Passagen und gänsehauterzeugende Stellen bei denen man am liebsten mitleiden oder die Faust erheben möchte.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 22.03.2019

1.Betwixt Times
2.As Samhain Comes
3.Shortest Day, Longest Night
4.Imbolc
5.The Vernal Dance
6.Beltine
7.As The Sun Stands Still
8.To Feast At Lughnasadh
9.Autumnal Blaze

https://listenable-records.bandcamp.com/album/ri-s-wheel

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Review: Chaedrist - Chaotheosis
Geschrieben am 08.03.2019, 20:45 von TerminalVelocity

Chaedrist - Chaotheosis

Es sind nun schon einige Monde ins Land gegangen, seit Chaedrist mit "Grandevality" ihren vielbeachteten Einstand gaben, und das kurz vor seiner Veröffentlichung stehende, zweite Werk "Chaotheosis" zeigt nun überdeutlich, dass man einmal mehr die Ohren spitzen sollte wenn einem der Sinn nach einer guten und vor allem extrem eigenständigen Mischung aus Death und Black Metal steht.

Ursprünglich von Sänger Steff, der für einen großen Teil der lyrischen Komponente verantwortlich zeichnet, ins Leben gerufen, sind Chaedrist inzwischen zu einem schlagkräftigen Quartett gewachsen, das bereits mehrfach im Bühnennahkampf sein Talent unter Beweis stellen konnte.

Mit etwas mehr als 40 Minuten Spielzeit hält "Chaotheosis" mühelos mit seinem Vorgänger mit, zehn Songs (das stimmungsvolle Intro eingeschlossen) lauern nur darauf, Schallwandler in Brand setzen zu dürfen.
Abermals gestaltet man den lyrischen Teil des Albums nicht in einer einzelnen Sprache, nein, ganze Fünf müssen es sein, neben Deutsch, Mittelhochdeutsch und Englisch finden auch Latein und Norwegisch ihren Platz im Universum der "Chaotheosis". Und wiederum gehören die Lyrics zu den stärksten Argumenten, die das Album in die Waagschale wirft im Ringen um eine Note, auch wenn der eine oder andere Vers dem sprachlich nur mäßig gebildeten Hörer einiges Kopfzerbrechen bereiten wird. Das sollte aber niemanden davon abhalten, dem Album seine Aufmerksamkeit zu schenken.

Überhaupt - Chaos. Das Leitmotiv der Scheibe, mithin auch Leitmotiv des Schaffens der Band im Allgemeinen, das Sich-Nicht-Festlegenwollen, weder lyrisch noch musikalisch, gereicht auch in diesem Fall dem fertigen Produkt zweifellos wieder zur Ehre. Die Stärke liegt abermals weniger in einer überirdischen Instrumentalakrobatik oder dem Streben nach Extremen. Vielmehr sind es Abwechslungsreichtum und ein breites Spektrum an Stimmungen und Lyrik, die "Chaotheosis" für mich zu einem besonderen Album machen.

Es fällt (auch zum wiederholten Male) auf, dass sich zwischen typisch schwarzmetallischer Raserei immer wieder Versatzstücke finden, die eher dem Death Metal zuzuordnen sind (man führe sich z.B. "Chaedran Cult" zu Gemüte), was dem Album aber in seiner musikalischen Vielfalt extrem guttut. Das Gaspedal kommt dem Bodenblech meistens recht nahe, nur hin und wieder wird Ekstase zu majestätischer Elegie, bleibt Zeit für einen hektischen Atemzug, ein Moment, dem Gesang der Klampfen zu lauschen.

Auch wenn der "Debutbonus" nicht mehr gewährt werden kann - "Chaotheosis" muss sich keinesfalls verstecken, ganz im Gegenteil. Ein absolut stimmiges Album ohne Längen und Langeweile, fordernd, anspruchsvoll, finster.

Und was könnte das Review eines lyrisch derart anspruchsvollen Werkes besser abschließen, den Geist der Schöpfer besser transportieren, als dieses Songzitat?

"Music is the sword we carry,
mysticism is the shield,
magick is the instrument
that once has been revealed."

Dem ist nichts hinzuzufügen.

Offizielles Video zu "Beruset av hat"

Anspieltipps: Nicht mal mehr Asche, Mad Creatress, Beruset av hat

Interview mit Steff



Wertung: 9 / 10

Gesamtlänge: 40:14
Label: Eigenveröffentlichung
VÖ: April 2019

Tracklist:
1.  Vastitas Mundi (Intro) (00:45)
2.  Sæliclîche Vinsterheit (04:55)
3.  Nicht mal mehr Asche (04:05)
4.  Chaedran Cult (04:41)
5.  Ante Aras Ad Sidera (05:02)
6.  Lichtdurchflutet (05:30)
7.  Mad Creatress (03:37
8.  Whilst The Wolven Hour (03:10)
9.  Beruset Av Hat (05:51)
10.Waidmannssang (02:38)

Website: Chaedrist Bandcamp



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Mahlstrom Open Air 2019
Geschrieben am 08.03.2019, 15:48 von mahlstrom

Nach den überwältigenden Rückmeldungen zum Mahlstrom Open Air 2018 wird vom 19.07.2019 – 20.07.2019 die zweite Ausgabe ebenfalls in schönster Kulisse am Herthasee in Holzappel stattfinden.
Das Festival impliziert Bands aus den Bereichen Pagan-, Viking-, Black- und Death-Metal, sowie mittelalterlicher Musik.
Der Herthasee stellt nicht nur eine visuelle Attraktion dar, sondern kann auch gegen eine vor Ort zu entrichtende Gebühr von Euch zum Schwimmen genutzt werden.
Familiäre Rahmenbedingungen, eine Bandauswahl die auch unbekannteren Bands eine Bühne bietet, eine wunderschöne Szenerie, die zum Verweilen einlädt.
Dies zu einem Preis von 15€ (zzgl. Versand) für beide Festivaltage.
Camping ist ebenfalls unmittelbar am Festivalgelände möglich, sowohl Wohnmobile, als auch Zelte finden bei uns Platz.

Tickets erhältlich unter: https://www.hornschleiferei.de/MahlstromOpenAir
Facebook-Festivalseite: https://www.facebook.com/MahlstromOpenAir
Facebook-Eventseite: https://www.facebook.com/events/1486044364859788

Mahlstrom Open Air - Das grüne Festival
Es ist uns ein besonderes Anliegen, das Mahlstrom Open Air im Sinne von Natur- und Umweltschutz nachhaltig zu organisieren und strukturieren.
Wir bevorzugen kurze Lieferwege unserer Lieferanten, beziehen nach Möglichkeit unsere Einkäufe aus der Region, sorgen für Mülltrennung und verzichten weitestgehend auf Einwegverpackungen und Plastik.
Auch das Camping bleibt davon nicht unberührt. Auf dem Zeltplatz kommen keine Stromerzeuger zum Einsatz. Das Parken der Fahrzeuge ist unabhängig vom Campinggelände auf einem separaten Parkplatz in fußläufiger Entfernung möglich, sodass der von Natur umgebene Zeltplatz möglichst unberührt bleibt.
Unser Bestreben liegt darin, uns diesbezüglich stetig zu verbessern, daher freuen wir uns über konstruktive Kritik, Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge.
Die Natur schenkt uns diesen wunderbaren Ort um gemeinsam der Musik zu lauschen und mit gleichgesinnten zusammenzukommen. Geben wir Ihr etwas zurück!

Bisher bestätigte Bands:

Firtan
Ingrimm
Darkest Horizon
Welicoruss
Ad Nemori
All Will Know
DER ROTE MILAN
Galensang
Helgrindur
Krähenfeld
Steorrah
Storm Seeker
Thjodrörir
Vedrfölnir
Vehemenz

Waldgeflüster auf dem Mahlstrom Open Air 2018: https://www.youtube.com/watch?v=FcPoXPNJn-E


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Review: Dim Aura - The Triumphant Age of Death
Geschrieben am 07.03.2019, 15:37 von ALUCARD

Dim Aura - The Triumphant Age of Death

Israel ist jetzt nicht unbedingt das Land das ich mit Black Metal in Verbindung bringen würde, Dim Aura sind gekommen um das zu ändern. Klingt vielleicht seltsam, aber ich hätte nicht gedacht das der Stoff so gut klingt. Irgendwie hat man bei exotischen Herkunftsländern ja immer die eigene Erwartungshaltung das es dann primitiv klingt und im Keller aufgenommen wurde. Aber Israel liegt nicht hinterm Mond und der Metalvirus hat sich bis dorthin durchgefressen, auch wenn man es dort bestimmt nicht so einfach hat wie hier.

So, wie klingt das nun?
So wie Black Metal zu klingen hat! Die Melodielinien kommen alleinig von der Gitarrenfraktion, irgendwo zwischen rasend und stimmungsvoll majestätisch. Ein Gespür für Melodien die hängenbleiben haben die Jungs aus Tel Aviv auf jeden Fall, dazu noch das Talent das diese frisch, unverbraucht und eigenständig klingen und nicht wie irgendwo geklaut oder schon tausendmal gehört.
Nächster Pluspunkt ist das Drumming, nicht zu weit im Vordergrund und naturbelassen treibt es das Album voran ohne alles kaputtzuknüppeln. E.F.F. heisst der Mann hinterm Drumkit und selbiger weiss wann er sich etwas zurückzunehmen hat um Platz für mehr Atmosphäre zu schaffen. Geht natürlich auch anders, in Tracks wie "Black Heretic Hate" bearbeitet er sein Instrument so wie man es bei diesem Titelnamen erwartet.
Dazu streuen die Jungs immer wieder groovige Momente ein die das Gesamtkunstwerk fein nach vorne schieben und den Kopf automatisch mitwippen lassen.

Zusammenfassen lässt es sich vielleicht als Mischung aus Dimmu Borgir bevor Plastik Einzug gehalten hat und Watain zu "Lawless Darkness" Zeiten. Also nordisch inspirierter Black Metal der sich die guten Sachen bewahrt hat und sich auf seine Stärken beruft. Das sind erhabene Melodien ohne Abnutzungserscheinungen mit Tempowechseln im Bereich von getragenem Midtempo und flottem Galopp ohne die Aura des Moments zu zerstören. Feines Teil und um einiges besser als vieles was aus dem Land der Genregründer und einstigen Helden kommt.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 51 Minuten
Label: Saturnal Records
Vö: 22.03.2019

1.Clockwork Negativism
2.Towards The Plague
3.Black Heretic Hate 05:03
4.Blood Boiling Misanthropy
5.Death, Total Death
6.Antinomianism
7.The Triumphant (Age of Death)
8.The Cruel
9.Mors Vincit Omnia

https://dimaurasr.bandcamp.com/album/the-triumphant-age-of-death

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Review: Wendigo - Wasteland Stories
Geschrieben am 03.03.2019, 20:29 von Nabu

Wendigo – Wasteland Stories

An was denkt der Laie wenn er Stoner Rock hört? Eagles Of Death Metal? Queens Of The Stone Age? Kyuss? In meinem Fall Letzteres. Mit den anderen Beiden konnte ich nie wirklich etwas anfangen, obwohl ich es mehrmals versucht habe. Ich bin also bei weitem kein Experte auf dem Gebiet, ist doch Kyuss so ziemlich das Einzige was ich mit Stoner am Hut habe. Trotzdem hat mich dieses Genre immer irgendwie fasziniert. Vermutlich weil ich einfach dieses klassische Desert Rock Klischee damit verbinde: die Musik muss staubig, dreckig und trocken klingen. Zumindest in meiner Welt.

Trotz meiner Unwissenheit und meinen vermutlich verstaubten (Ha! Wortwitz!) Ansichten kam ich nicht an der Promo von Wendigo vorbei. Die Jungs aus Niedersachsen haben sich für ihr Debüt sagenhafte 7 Jahre Zeit gelassen (lässt man eine EP außen vor). Nun steht „Wasteland Stories“ in den Regalen. Und ich versuche mich an einem Ausdruck meiner Meinung in schriftlicher Form.

Eines ist klar: hier wird nix neu erfunden. Aber muss das immer sein? Definitiv nicht. Wenn ich die Scheibe anwerfe höre ich erstmal genau das was ich mir erhofft habe. Träge, dreckige Riffs geben den fundierten Bassläufen die Klinke in die Hand und werden vom dezenten aber dennoch sehr bestimmten Schlagzeug begleitet. Allerdings muss ich gestehen, dass mir die Vocals von Sänger Jörg erstmal gar nicht gefallen haben. Mir schien der Gesang für diese Art des Rocks einfach etwas zu hoch. Nach intensivem Hören muss ich aber sagen: das passt! Ist im Endeffekt natürlich Geschmackssache.

An diesen Anlaufschwierigkeiten meinerseits liegts vielleicht auch, dass mein absolutes Highlight auf dem Album von Anfang an „The Lonesome Golddigger Pt. I“ ist. Der Song kommt mit relativ wenig Gesang aus und bietet vom Sound her genau das was ich mir von Stoner Rock wünsche. Fette, mitreißende Riffs untermalen eine thematisch passende Story (mag nicht für alle relevant sein. Mich freuts aber!) und eine Atmosphäre die den Hörer direkt an den Ort des Geschehens versetzen kann. Meine Herren, alles richtig gemacht!

Ist „Wasteland Stories“ deswegen jetzt das nächste große Ding? Das kann ich unmöglich sagen. Es ist aber definitiv ein fettes Debüt geworden, welches sich jeder einmal anhören sollte der auch nur im Entferntesten eine Sympathie für Stoner Rock hegt.


Anspieltipp: Back In The Woods, The Lonesome Golddiger Pt. I, Staff Of Agony


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 51:16
Label: Eigenproduktion

VÖ: 3. März 2019



Tracklist

1. The Man With No Home
2. Desert Rider
3. Back In The Woods
4. Dagon
5. The Lonesome Golddiger Pt. I
6. The Lonesome Golddiger Pt. II
7. Iron Brew
8. Staff Of Agony
9. Mother Road

Website der Band: Wendigo bei Facebook

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Kino: Venom
Geschrieben am 01.03.2019, 10:42 von UnDerTaker

Fand den Film (wie auch die Band) ganz ok.
Da es viele Comic-Helden-Verehrer hier gibt, lass ich mal den Tipp da.
Wer hat den schon gesehen?

---
Der Journalist Eddie Brock versucht, Carlton Drake, den berüchtigten und brillanten Gründer der Life Foundation, zu Fall zu bringen. Während der Untersuchung eines von Drakes Experimenten verschmilzt Eddies Körper mit dem fremden Gift, und verleiht ihm eine übermenschliche Kraft und Macht. Von Wut angeheizt, versucht Eddie, der zu Venom mutiert ist, die neuen und gefährlichen Fähigkeiten zu kontrollieren.

Erscheinungsdatum: 3. Oktober 2018 (Indonesien)




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Kino: Bad Times at the El Royale
Geschrieben am 01.03.2019, 10:36 von UnDerTaker

Ein sehenswerter Film. Nicht unbedingt im Kino aber gutes Popkornkino für Zuhause. Coole Story, mit überraschenden Wendungen und genügend Toten...

Das El Royale ist ein heruntergekommenes Hotel an der Grenze zwischen Kalifornien und Nevada. Es wird zum Schlachtfeld, als sieben Fremde - ein Priester, eine Sängerin, ein Verkäufer, zwei Schwestern, der Manager und der mysteriöse Billy Lee - in einer schicksalhaften Nacht dort zusammentreffen. Sie alle bemerken bereits bei ihrer Ankunft, dass etwas im El Royale nicht stimmt. Jeder der Gäste verbirgt außerdem ein Geheimnis.
Erscheinungsdatum: 11. Oktober 2018

Aus Die Zeit:
Amerikas Sünden und die Sehnsucht nach Erlösung: Der Retrothriller "Bad Times at the El Royale" von Drew Goddard ist eine bösartige Hommage an die Sechzigerjahre.

Cal Neva hieß das sagenumwobene Hotelresort, das Frank Sinatra, Dean Martin und ihre zwielichtigen Freunde im Jahr 1960 kauften. Es enthielt ein Tunnelsystem, um es Mitgliedern der Mafia zu ermöglichen, das Grundstück unbemerkt zu betreten und zu verlassen. Verschwörungstheoretiker glauben, dass Marilyn Monroe dort gestorben sein könnte, andere behaupten, es sei ein Liebesnest für Politiker wie John F. Kennedy gewesen.

Diesen Ort hat der amerikanische Regisseur und Drehbuchautor Drew Goddard in seinem Retrothriller und Kammerspiel Bad Times at the El Royale zu einer wunderbaren Filmkulisse gemacht. Das titelgebende Hotel befindet sich genau auf der Staatsgrenze von Nevada und Kalifornien, erkennbar an einem dicken roten Streifen, der durch die Lobby und den Parkplatz gezogen ist. Trotz der knalligen Teppiche und Tapeten, den extravaganten Kaminen, den bunten Leuchtreklamen und der Jukebox ist das El Royale im Jahr 1969 ein verblasster Ort. Seit es seine Glücksspiellizenz verloren hat, ist es vom Luxushotel zur Billigabsteige verkommen.
Nur ein Angestellter, ein junger, milchgesichtiger Concierge (Lewis Pullman), hält noch die Stellung. Da tauchen eines Tages unerwartet vier Gäste auf, von denen jeder ein Geheimnis verbirgt: Laramie Seymour Sullivan, ein geschwätziger Staubsaugerverkäufer (Jon Hamm); Darlene Sweet, eine schwarze Soulsängerin (Cynthia Erivo); der freundliche Priester Daniel Flynn (Jeff Bridges) und eine mürrische Unbekannte (Dakota Johnson), die das Gästebuch einfach mit "Fuck You" unterschreibt und die in ihrem Koffer eine weitere junge Frau (Cailee Spaeny) gefangen hält – gefesselt und geknebelt.

Sobald sie eingecheckt haben, zeigt uns der Film seine voyeuristische Seele. In den ersten vier Kapiteln, die nach den einzelnen Zimmernummern benannt sind, erfahren wir bald, dass so gut wie niemand das ist, was er oder sie vorgeben zu sein. Und auch das Hotel selbst birgt Geheimnisse, nicht zuletzt, weil alle Räume mit Spionagespiegeln und einem Beobachtungskorridor ausgestattet sind, sodass der Concierge jedwedes merkwürdige Treiben filmen kann.



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