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Hell-is-open

 


Review: Hexekration Rites - Desekration Manifesto
Geschrieben am 16.11.2019, 14:44 von ALUCARD

Hexekration Rites - Desekration Manifesto

Blackened Death Metal aus Frankreich, die nächste. Aber ich war überrascht wie zugänglich das Material des Zweiergespanns ist. Den normalerweise klingt extremes Liedgut aus unserem Nachbarland meistens etwas verdrehter oder abgehobener, bei "Desekration Manifesto" ist das nicht der Fall.

Das Duo verwöhnt des Hörers Gehörgang zwar schon mit feinst finsterer Materie, bleibt aber sehr eingängig und ist im gemässigten Tempo unterwegs. Auf das rituelle Intro folgt "The Altar of Madness", wer mit dem ersten Titel warm wird der mag auch den Rest der EP. Norwegischer Black Metal kommt etwas durch, auch durch die summenden Gitarren und das treibende Drumming. Auffällig ist hier schon das sich das Schlagzeug nicht zu sehr in den Vordergrund stellt und somit eine Einheit mit dem Gitarrensound bildet. Durch die hochdrehende Gitarre erfolgt der Übergang zu finsterem Deathmetal, ins Ziel wuchtet sich der Titel dann derb groovend. Umgarnt wird das Liedgut von wütend bis anbetendem Gesang. Und im Stil setzen sich die restlichen Titel fort, "Necrotriumph" und "Blazing Purification" sind eine Spur flotter unterwegs und "Ascension" folgt eher dem Motiv des Einstiegssong.
Am Stück genossen läuft das Teil natürlich am besten rein da sich dabei die Dunkelheit am besten entfaltet. Dabei kann man dann gerne mal ein Ohr in Richtung der sehr gelungenen Gitarrenarbeit richten die auffällig unauffällig ihr Werk verrichtet. Das gilt auch für das Soundbild der EP, nicht zu kratzig oder zu "undergroundig" passt der gewählte Klang sehr gut zu den Kompositionen.
Testet die EP mal an und behaltet Hexekration Rites im Auge und im Ohr, die Jungs könnten ein neuer Stern am Black/Death Firmament werden.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 25:30 Minuten
Label: Atavism Records
Vö: 22.11.2019

1.Ouverture
2.The Altar of Madness
3.Necrotriumph
4.Blazing Purification
5.Ascension

https://atavism-records.bandcamp.com/album/desekration-manifesto

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Review: Hamelin - Hamelin
Geschrieben am 16.11.2019, 14:02 von ALUCARD

Hamelin - Hamelin

Recht spannende Angelegenheit die das belgische Projekt hier mit seinem selbsbetitelten Debüt vorlegt. Neu sind die Jungs zumindest nicht, sie haben wohl schon Erfahrungen in diversen anderen Bands gesammelt und spielen ihr Wissen gekonnt aus.

"Hamelin" zeigt wie vielfältig Postmetal eigentlich sein kann, von Langeweile ist hier keine Spur. Dafür passiert in den Titeln viel zu viel, stille Momente treffen auf wütend angeschwärzte Anteile die den Hörer emotional ordentlich durchrütteln. Dabei driftet man nie ins Chaos ab, die Abläufe und Übergänge sind flüssig und geordnet so das man sich als Hörer mit ruhigem Gewissen auf die Soundreise einlassen kann.

Mir gefallen auch die flirrend melodischen Gitarren die dem ganzen etwas sehr flächig atmosphärisches verleihen. Das Soundbild an sich ist dabei sehr dienlich da "Hamelin" sehr offen und druckvoll klingt ohne die Aura der Titel zu zerstören.
Zum antesten würde ich gleich den Opener "Below the Waves" empfehlen: Die zuerst vorherrschende Dunkelheit wird im Verlauf von fragilem Klavierspiel durchbrochen, das sorgt für einen sehr spannenden Themenwechsel innerhalb des Titels den dadurch dreht sich dieser in eine sehr positive Richtung.

Wer auf der Suche nach gehaltvollem Postmetal mit schwarzem Überzug ist der sollte hier mal reinhören. "Hamelin" punktet nicht durch extreme Darbietungen, überzeugt aber mittels Atmosphäre, abwechslungsreichem und ausgereiftem Songwriting, dem Können der Musiker und einem sehr ohrenfreundlichen Klang.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 31:26 Minuten
Label: Wolves of Hades Records
Vö: 30.11.2019

1.Below The Waves
2.Thirty Pieces
3.A Lullaby of Conjuring
4.Nadir
5.The Sun's Light When He Unfolds It

https://wolvesofhades.bandcamp.com/album/s-t-2

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Review: Ragnarok - Non Debellicata
Geschrieben am 13.11.2019, 14:17 von ALUCARD

Ragnarok - Non Debellicata

Album Nummer 9 der norwegischen Horde die mir zwar immer wieder aufgefallen ist sich aber irgendwie nie durchsetzen konnte. Sollte "Non Debellicata" da etwas dran ändern?

Eher nicht. Das Album zeigt warum es die Band nie nach "ganz vorne" geschafft hat. Zu generisch, alles folgt dem altbekannten Muster. Wobei, es ist erkennbar wo die Band hin will bzw. was sie für Absichten hatte. Das schwarzmetallische Tun wird durch melodische Anteile und Temporeduzierungen aufgelockert, teils mit paganen oder auch folkig angehauchten Fragmenten. Aber all das geht in dem glattgebügelten Sound verloren, dieser hat keinerlei Eigenständigkeit. "Non Debellicata" klingt wie viele andere nordische Black Metal Alben zuvor, zu sauber und auch zu dünn. Es fehlt sowohl an Wucht als auch an Dreck. Das knatternde Schlagzeug klingt stellenweise auch eher nach Steckdose als nach Mensch.

Schade, da man ja merkt das die Band versucht weiterzukommen indem sie ihr Liedgut durch hinzunahme anderer Elemente aufzuwerten, "Sanctimoneous" könnte ein richtig fetter Track sein wenn er den die Energie dazu hätte.
Problemhaft ist für mich auch der Gesang der aus seiner Schiene nicht herauskommt, warum arbeiten Sänger nicht auch ein bischen an ihrer Stimme um etwas flexibler zu sein? Das könnte hier noch einiges zum besseren wenden, Einheitsklang und Stimme sorgen dafür das die Titel eigentlich nicht unterscheidbar sind. Auch nach einigen Durchläufen könnte ich nicht sagen an welcher Stelle sich der jeweilige Track der grad läuft befindet ohne auf die Tracklist zu schauen.

Nee, das ist mir in allem einfach zu wenig, über Mittelmass kommt die Scheibe nicht hinaus.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 15.11.2019

1.Non Debellicata
2.Chapel of Shadows
3.Sanctimoneous
4.Bestial Emptiness
5.Nemesis
6.The Great Destroyer
7.Gerasene Demoniac
8.The Gospel of Judas Iscariot
9.Jonestown Lullaby
10.Asphyxiation

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/non-debellicata



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Review: Krater - Venenare
Geschrieben am 08.11.2019, 19:43 von UnDerTaker

Krater - Venenare

KRATER sind wieder da. Die deutschen Black Metaller haben nach dem großarten 2016er Album „Urere“ nun ein neues Album mit dem Titel „Venenare“ in den Startlöchern. Knapp 50 Minuten in 9 Songs werden uns hier mit sauberem Sound und gut abgestimmten Instrumenten präsentiert – hier hat Greg Chandler von Esoteric im Studio einen klasse Job gemacht. Das Artwork stammt von Misanthropic-Art und ist eher unauffällig in Graustufen gehalten. Es zeigt eine Zeichnung über und mit dem Tod. Denn hier sieht man, passend zum lateinischen Albumtitel „Venenare“, was vergiftet bedeutet, eine vergiftete tote Person am Boden, während eine andere dem Tod im Hintergrund zuprostet.
Das Album startet mit dem Intro „Erution“, einem düsteren Sprachsample und geht dann perfekt in den Song „Prayer for demise“ über. Hier geht es gewohnt heftig vorwärts. Die Drums rattern schnell und gut abgemischt im Hintergrund, melodische Gitarren und mehrstimmiger Gesang aus hohen und mittleren Stimmlagen runden den Black/Death Kracher ab. Hier und da sind feine Gitarrenleads eingestreut, welche die Qualität des Songwritings unterstreichen. Überhaupt wird auf dem gesamten Album mit vielen Tempovariationen dafür gesorgt, dass es nie langweilig oder eintönig wird. „Zwischen den Worten“ startet schnell und wütend, wechselt dann aber in einen erhabenen Midtempostampfer. Krater wären nicht Krater, wenn nicht hier und da ein passendes kleines Sprachsample eingebaut wird, so auch in diesem Song. Mit teilweise cleanen Gitarren, einem unaufdringlichen Gitarrensolo und erhabenen chorähnlichen Gesängen in deutscher Sprache geht der Song weiter und endet urplötzlich. Erneut Hut ab für das Songwriting! „Steller sparks“ beginnt mit tieferem Gesang, der an düstere Gothic-Rocker wie Sisters of Mercy erinnert, im weiteren Verlauf gesellen sich schnelles Drumming und Black-Metal-Riffing dazu. Aber auch Parts mit rhythmischen düsteren Shouts finden sich hier. Insgesamt ein ausdrucksvolles Opus ähnlich deren von Sulphur Aeon. „When thousend hearts“ geht in die ähnliche Richtung. „Atmet Asche“ wiederrum startet mit den tiefsten Toms des Drumkits und geht deutlicher in die Black Metal Richtung, was man an dem finster kreischenden Gesang bei den deutschen Texten und den kratzigen Gitarren ausmachen kann. „No place for you” geht ähnlich zur Sache, aber bei mir bleibt nicht allzu viel davon hängen. Der längste Titel des Albums „Darvaza breeds” beginnt wieder mit einem Sprachsample und mit dem Ausspruch „Ich wollte den Tod“ beginnt der Song loszuballern. Krater wütet mit den bereits bekannten mehrstimmigen Gesängen, heftigem Geblaste und kratzigen Black Metal-Gitarrensounds. Im Mittelteil wird es doomig und melodisch, cleane Gitarren erzeugen eine tolle Atmosphäre. Zum Ende hin wird das Tempo wieder stark hochgeschraubt und ohne Vorwarnung befinden wir uns im Outro wieder – auch dies wieder ein perfekter Übergang. Die letzten 1:39 Minuten werden mit sanften cleanen Gitarren und einem Sprachsample, indem es wieder mehr oder weniger um den Untergang der Menschheit geht und mit den Worten „Ich habe nicht die Veranlagung für den Freitod“ endet das Album – depressiv wie es begonnen hat.
Persönlich finde ich das Album etwas weniger aggressiv als der Vorgänger. Die ruhigen und atmosphärisch erhabenen Parts haben zugenommen und verschieben damit die Ausrichtung ein wenig. Hier finden sich bestimmt Fans von zum Beispiel  Sulphur Aeon oder Wolves In The Throne Room wieder und sollten mal ein Ohr riskieren.


Wertung: 8 / 10




Gesamtlänge: 49:10
Label: www.eisenton.de
VÖ: 15.11.2019

Tracklist
1. Eruption (1:31)
2. Prayer for Demise (4:09)
3. Zwischen den Worten (6:31)
4. Stellar Sparks (5:38)
5. When Thousand Hearts (5:41)
6. Atmet Asche (6:55)
7. No Place for You (6:12)
8. Darvaza Breeds (10:59)
9. Wasted Carbon (1:40)

Website: www.facebook.com/abstrusekrater



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Souldevourer
Geschrieben am 07.11.2019, 21:30 von Exorzist

 Nicht mehr all zu lange müsst ihr auf das Debutalbum der deutschen Deather Souldevourer warten. Hier schon mal das komplette AlbumCoverArtwork,erstellt von Roberto Toderico (todericoart), sowie die Trackliste.
Knapp 40min roher HM2 Todesstahl wird euch in 11 blutigen Häppchen plus Intro & Outro serviert!

Am Samstag haut die Band den ersten kompletten Track raus....seid gespannt!

Trackliste:
01. Intro - Black Carnage in the Temple of Zaragoza
02. The Grave
03. Primitive Instincts
04. Patience
05. Rot In The Sea Of Flames
06. Khaoz Lords
07. Operation Mind-Crime
08. Dismembered To Death
09. Dead End
10. Flesh Cult Rituals
11. The Taste of Decay
12. Blood on my Hands
13. Outro - An Abyss Poem

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Fotos vom Path of Death 8 im Liveclub M8 in Mainz sind online
Geschrieben am 03.11.2019, 15:38 von UnDerTaker

Hier sind sie endlich: 117 Fotos von den Bands, Fans und der Aftershow-Party vom Path of Death VII vom 26.10.2019 im M8 in Mainz sind Online.
Folgende Bands waren am Start: Dawn of Diease, The Ominous Circle (pt), Ichor, Funeral Whore (nl), Bösedeath und Supreme Carnage.

Die Fotos findet ihr bei uns in der Bildergalerie

Kommentare und Anmerkungen könnt ihr gerne hier im Forum hinterlassen.

Mehr Infos zum Path of Death VIII findet ihr hier...

The Ominous CircleDawn of Disease
IchorFuneral Whore
BösedeathSupreme Carnage
Fans und Bands auf der Aftershowparty



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Review: Kosmokrator - Through Ruin... Behold
Geschrieben am 02.11.2019, 10:41 von ALUCARD

Kosmokrator - Through Ruin... Behold

Kapuzenträger aller Länder verneigt euch, hier kommt euer neues Manifest. Die mysteriösen Belgier kommen endlich mit neuem Material um die Ecke....

Ein Blick auf die Titelliste verrät es, auf "Through Ruin... Behold" haben sich Titel eingefunden die auch schon in den Setlisten der (leider) spärlichen Liveauftritte auftauchten, diese nun auch in Studioversionen vorliegen zu haben macht die Sache sehr reizvoll.

Viel hat sich nicht geändert, die Dunkelheit der vorangegangenen Werke hat man sich erhalten und noch vertieft. Vor allem die nicht greifbaren sphärischen Stellen (Mittelteil von "Kosmokratoras I - In His Name Shineth the Sun" zum Beispiel) verleihen den Titel eine sehr okkulte und entrückte Aura. Diese vernebelt Stück für Stück die Sinne des Hörers, das "Through Ruin... Behold" am Stück gehört werden muss versteht sich von selbst.
Auch der Klang wurde so belassen wie man ihn schon von "First Step Towards Supremacy" kennt, leicht verwaschen, wabernd, immer präsent und eine ungemütliche Stimmung verbreitend. Das ist ein Punkt den ich an der Band liebe, diese stetige Präsenz aller Instrumente ohne das man eines speziell herausgreifen könnte oder hervorhebt. Eben wie ein Nebel der dich umgibt, erdrückend, dunkel.

Bei einem Album das in einer Einheit gehört werden MUSS Titel einzeln zu bewerten ist unsinnig, diese tiefgehende und dich bezwingende Atmosphäre funktioniert nur vollständig. Aus dem Albumkonzept gerissen machen die Stücke an sich keinen Sinn und verfehlen ihre Wirkung.
Das "grosse Ganze" klingt einheitlich, Veränderungen im Titelverlauf sind allerdings ausreichend vorhanden und werden stimmig und dezent vorgenommen. Um noch mal den Nebelvergleich aufzunehmen, das Album ist wie die Reise durch eine nebelverhangene Landschaft. Eigentlich sieht alles gleich aus, aber durch das Dickicht dringen immer wieder Einzelheiten und Details an denen man sich festhalten kann.
Ob das alles am Ende noch Death oder schon Black Metal ist muss jeder selbst entscheiden, "Nathir" zum Beispiel tendiert eher in die schwarze Richtung. Eigentlich ist es aber auch egal, finster genug ist es für beide Schubladen.

In all dem Gewaber thront noch der vielfältige Gesang, mal eine unheilige Macht anrufend, mal verachtend schreien, finster grollend oder gequält brüllend. Wer mit der Band vertraut ist wird dieses Wechselspiel kennen und ebenso lieben wie ich, die verschiedenen Gesangsstile wurden auf "Through Ruin... Behold" meiner Meinung nach noch eine Spur passender aufeinander abgestimmt.

Das finale "Gestorben muss sein" lässt aufmerken wenn man das volkstümliche "Flandern in Not" kennt das hier gänsehauterzeugend als Schluss rezitiert wird, der ein oder andere kennt es vielleicht auch unter dem Namen "Der Tod reit".
Hier zeigt sich nochmals die Stärke der Belgier atmosphärisch dichte Stücke aufzubauen, Teilchen für Teilchen erwächst aus dem ruhigen Einstieg ein angeschwärzter Sturm der dich einfach mitreisst. Im weiteren Verlauf nimmt man das Tempo raus und der Titel kommt fast zum erliegen bis aus der Stille diese faszinierende weibliche Stimme dringt.

Fazit: Müsst ihr haben!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 47 Minuten
Label: Van Records
Vö: 31.10.2019

1.The Push Towards Daath 07:31
2.Ruins 06:50
3.Irreversible Pathways 04:25
4.I Am the Utterance of My Name 06:41
5.Kosmokratoras I - In His Name Shineth the Sun 07:04
6.Nathir 05:21
7.Gestorben muss sein 09:03

https://initiate-decimation.bandcamp.com/album/through-ruin-behold

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03.11.2019 - Profanatica, Demonomancy - ROSTOCK
Geschrieben am 31.10.2019, 19:44 von Sol Records



03.11.2019

Zwischenbau Rostock
Erich Schlesinger Str. 19a, 18059 Rostock, Germany

Running Order:

20:00 Hadopelagyal
21:00 Demonomancy
22:00 Profanatica

Deviant Records/Sol Records will be present with a sales booth on site

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Review: Sun Worship - Emanations of Desolation
Geschrieben am 28.10.2019, 21:20 von ALUCARD

Sun Worship - Emanations of Desolation

Also wie Musik für Sonnenanbeter klingt das definitiv nicht, ebenso bezweifele ich das die Klänge von Sonnenanbetern stammen. "Emanations of Desolation" ist das komplette Gegenteil...

Black Metal steht auf dem Menüplan, keine Sonnenklänge, nur Schatten. Dunkle Schatten. Das drängende Schlagzeug verleit dem Material Flügel, aber die Reise geht nicht dem Ikarus folgend ins Licht sondern abwärts. Was Ikarus von seiner Sehnsucht hatte wissen wir alle, SW gehen den direkten Weg.
"Emanations of Desolation" erscheint zuerst sehr roh und abweisend, das wärmende Verhältnis zum Hörer baut sich erst nach und nach auf. Wenn dieser das den möchte, man kann sich natürlich auch an den kalten und schroffen Kanten der Scheibe erfreuen. Aber unter der harten Schale verbergen sich einige melodische Fragmente die dem ganzen Wiedererkennungswert verleihen und so jeden Titel für sich eigenständig machen.
Die Herangehensweise ist sehr reduziert, ausladende Stimmungsbögen sind nicht das Element mit dem die Berliner arbeiten. "Emanations of Desolation" frisst sich eher einem Geschwür gleich ins Herz des Hörers, unbemerkt und gleichmässig. Die Widerhaken die die Titel setzen sorgen für ein Bleiberecht im Gehörgang des armen Opfers das gar nicht bemerkt wie das Album nach und nach von seinem Körper Besitz ergreift.

Mir gefällt vor allem der unbearbeitete Charakter des Albums, alles klingt sehr angenehm bodenständig und erdnah. Das verleiht "Emanations of Desolation" eine sehr aufrichtige Stimmung die vielen Alben im Black Metal verloren gegangen ist. Sun Worship sind bei all dem weit weg von Dosenwerfenklang, das man trotz der "einfachen" Mittel treibend und erhaben klingen kann zeigt "Torch Reversed" eindrucksvoll: Ein Musterbeispiel für das herausarbeiten verschiedenster Schattierungen einen Titels ohne den Titel selbst zu zerstören.
Bei den Spielzeiten der einzelnen Titel folgt man der alten Seglerweisheit "Länge läuft", es fühlt sich überhaupt nicht so an das schon wieder eine Stunde ins Land gegangen ist wenn das Album endet. Ein weiterer Kunstkniff der Hauptstädter denen es unauffällig gelingt auch längere Monster zu bändigen und abwechslungsreich zu gestalten. Das alles wie schon erwähnt ganz ohne den grossen Zauberkasten der Illussionen zu öffnen.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 60 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 18.10.2019

1.Zenith 02:08
2.Void Conquerer 06:39
3.Devoured 07:09
4.Torch Reversed 08:59
5.Soul Harvester 07:41
6.Pilgrimage 05:32
7.Coronation 08:26
8.Without End 12:36

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/emanations-of-desolation

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Review: Ofdrykkja - Gryningsvisor
Geschrieben am 24.10.2019, 20:40 von ALUCARD

Ofdrykkja - Gryningsvisor

Ofdrykkja bedeutet in der alten nordischen Übersetzung so viel wie "exzessives trinken", ich denke mal da ist nicht Wasser gemeint. Das Coverartwork sagt irgendwie "es ist Winter", die Band besteht aus drei Leuten die teilweise auch schon bei anderen Bands in Erscheinung getreten sind. Bekannt ist mir Sänger Pessimisten von den von mir sehr geschätzen und leider aufgelösten Apati, dort hiess er allerdings noch C9H13N. Also könnte man ruppigen oder auch leicht abgedrehten Black Metal erwarten wenn man das Datenblatt betrachtet, oder? Es kommt aber ganz anders...

"Gryningsvisor" (frei übersetzt "Balladen in der Dämmerung") ist ein typisches Herbstalbum, gemacht für ausgedehnte Wanderungen durch nebelverhangene Landschaften. Das Album ist in seiner Gesamtheit recht ruhig gehalten, hektische Passagen oder wütenden Ausbrüche werdet ihr hier nicht finden. Dazu passen auch die geflüsteren Gesänge denen sich noch stimmungsvoller Klargesang und weiblicher Gesang anschliesst. Für letzteren muss man ein Ohr haben, in "Swallowed by the Night" ist die weibliche Stimme sehr dominant. Da aber textlich nicht viel passiert und der Gesang eher klingt wie eine rituelle Anbetung wiederholt sich der Titel quasi immer wieder selbst, bei siebeneinhalb Minuten Spielzeit war mir das einfach zu viel.

Müsste ich die Stimmung des Albums mit anderen Werken vergleichen dann wäre das Dornenreich`s "Hexenwind" und Empyrium zwischen "Songs of Moors an misty Fields" & "Where at Night the Wood Grouse plays", bei allem schimmert dann noch "Filosofem" durch. Also träumerisch, nebelig, romantisch und märchenhaft. Immer noch Black Metal, zweifelsfrei, aber sehr reduziert und innehaltend. Und das ist eventuell auch ein Knackpunkt und mein Kritikpunkt: Das Album ist mir eine Spur zu ruhig. Die akustischen Anteile sind sehr gelungen, aber zu "unaufgeregt" und können mich nicht fesseln. Gleitet man dann mittels Stromgitarreneinsatz und harscherem Gesang rüber zum Black Metal dann fangen mich Ofdrykkja allerdings sofort wieder ein. Die ein oder andere Passage ist mir etwas zu lang geraten und man droht die Bindung zum Album zu verlieren die man vorher aufgebaut hat.
Und die Version von "Herr Mannelig" ist mir zu "normal", könnte aber auch eine persönliche Ursache haben: Meiner Meinung nach ist seit der Einspielung von Garmarna zu diesem Titel alles gesagt.

Abgesehen davon kann man Balladen in der Dämmerung sehr gut lauschen, empfohlen ist dabei wie gesagt eine Wanderung durch den herbstlichen Blätterwald. Diese sollte länger wie eine Stunde gehen denn "Gryningsvisor" läuft fast 62 Minuten.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62 Minuten
Label: Art of Propaganda
Vö: 29.11.2019

1.Skymningsvisa
2.The Swan
3.Swallowed By The Night
4.Ensam
5.Wither
6.In I Natten
7.As The Northern Winds Cries
8.Herr Mannelig
9.Våra minnens klagosång
10.Köldvisa
11.Grey
12.Gryningsvisa

https://artofpropaganda.bandcamp.com/album/gryningsvisor

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MIGHTIEST 25 YEARS - SECOND COMING / DEPRESSIVE SILENCE
Geschrieben am 18.10.2019, 16:08 von MIGHTIEST

Nach 25 Jahren ist es an der Zeit, uns selbst zu feiern!
25 Jahre und eine LP, 25 Jahre und Konzerte, die man an zwei Händen abzählen kann, 25 Jahre und noch immer die gleiche Musik.
In einer immer schnelllebigeren Umgebung, die täglich okkultere, echtere, extremere und auch miesere Bands ausscheißt, die ihren Müll -ausschließlich digital- fünf Minuten nachdem sie die ersten Töne aus Ihrem Gitarren-und Schlagzeugprogramm gekitzelt haben, auf die anderen interessierten 15jährigen loslassen, ziehen wir unser Ding weiterhin ohne Kompromisse durch. Wir freuen uns darüber, dass wir in den 25 Jahren vielen Leuten ans Bein gepisst haben und uns diese auch weiterhin ignorieren oder -was uns noch lieber ist- beschimpfen.
Noch mehr freuen wir uns über die wenigen, die all die langen Jahre zu uns gehalten haben, unsere Platten gekauft haben, zu unseren Konzerten gekommen sind, mit uns die Bühne geteilt haben, mit uns brüllend vor der Bühne standen und mit uns Bier getrunken haben.
Für diese wenigen ist dieser legendäre Abend gedacht. Wie könnten wir dieses Jubiläum besser begehen als mit den Bands, die uns am nächsten stehen?

Mit SECOND COMING spielt die Legende des deutschen Death Metal ihr erstes und einziges Re-Union-Konzert seit der Auflösung vor gut 15 Jahren. Es erwartet euch nichts weniger als brutalstmögliche Liveaction dieser ursprünglichen, primitiven und aggressiven Death Metal Berserker.

Als ganz besonderen Leckerbissen wird die Dungeon-Synth-Legende DEPRESSIVE SILENCE ihr erstes und wohl einziges Livekonzert überhaupt darbieten...und wir meinen „live“. Unterstützt von klassischen Instrumenten und Sängern werden die zwei kreativen Barbaren hinter dieser bahnbrechenden Band eine Performance bieten, die in diesem Bereich einmalig bleiben wird.

Die Hauptakteure MIGHTIEST werden an diesem Abend mit zwei Sets auftreten. Zunächst werden die historisch interessierten Metaller einem Gig beiwohnen dürfen, bei dem noch nie live gespielte Stücke vom „Eden‘s Fall“-Demo und natürlich vom legendären „Recreation of the Shadowlands“-Demo aufgeführt werden. Danach gibt es eine reguläre MIGHTIEST-Show mit all dem Blut, Schweiß und den Tränen, die man von diesen Black-Metal-Urgesteinen gewohnt ist.

Einmal mehr wird im Freiburger Traditionsclub Cräsh ein Stück deutscher Underground-Metalgeschichte geschrieben. Seid dabei, lasst eure Telefone in der Tasche und schnappt euch ein Bier...wir sehen uns in der ersten Reihe!

MIGHTIEST
SECOND COMING
DEPRESSIVE SILENCE
23.11. CRÄSH FREIBURG

https://de-de.facebook.com/Mightiest.Metal/?ref=page_internal
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After 25 years it is about time to celebrate ourselves.
25 years and one LP, 25 years and just a handful of gigs, 25 years and still ye olde music.
In a quickly developing environment where more occvlt, trve and etxreme bands pop out of nowhere on a daily basis and release their shit-music on shit-internet-portals with shit-computers just five minutes after they achieved their first guitar-samples on daddys computer and present it to the other 15 year-olds, we chose to stay on course. We are happy to have pissed off so many people the last 25 years and we are happy that they ignore -or even better- insult us.
We are even happier about the chosen few that stood by our sides, bought our records, came to our concerts shared the first row with us and drank beer with us.
This legendary night is especially for you, our dear comrades in arms. We will celebrate this night with the bands closest to us.

You will witness the rebirth of German Death Metal Legends SECOND COMING who will play their first and only Reunion-Show since the split 15 years ago. Violent, bonecrushing, primitive Death Metal and a neckbreaking Liveperformance of these Berserkers awaits.

As a special treat you will be able to see the first and probably only Liveperformance by Dungeon Synth Gods and originators DEPRESSIVE SILENCE...and we mean LIVE. Supported by classical instruments choirs and singers these iconic Dungeon Masters will deliver one outstanding performance.

And do not forget mighty protagonists of this cold night. MIGHTIEST will be delivering two sets in November. First all you friends of fierce music will be able to listen to ye olden Black Metal—Songs some of which were never performed live before. Be sure not to miss these tunes both from “Eden’s Fall” and from the legendary “Recreation of the Shadowlands” Demos. After that stay tuned in the front row for another MIGHTIEST-set with all the blood, the sweat and the tears you are used to experience.

So German Metal-Underground-History will be written in Freiburgs glorious Cräsh-Club once more. Be there, leave your telephones at home and grab a beer...see you in the front row!

MIGHTIEST
SECOND COMING
DEPRESSIVE SILENCE
23.11. CRÄSH FREIBURG
https://de-de.facebook.com/Mightiest.Metal/?ref=page_internal

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Review: Vukari - Aevum
Geschrieben am 09.10.2019, 14:10 von ALUCARD

Vukari - Aevum

Auf dieses Album gehört der Emojisticker der die Kopfhörer aufhat und ganz verliebt guckt. Ach so, die Kids streamen ja nur noch, da geht das ja nicht...

Us Black Metal bieten Vukari an, atmosphärisch sehr dicht und durchweg nur in dunklen Farben gemalt. Genau deshalb benötigt man die Kopfhörer um völlig in das Werk einzutauchen. Die Stimme kommt dabei wie aus einem Nebel an dein Ohr, nicht greifbar und dennoch ständig präsent. Und dann fällt auch noch diese unterschwellige Melodik auf die den Hörer betört, testet mal "Agnosia" an. Habt ihr diese fiebrig flirrende Melodie einmal erfasst dann lässt sie uch nicht mehr los. Wenn die Gitarre so dezent angezupft wird dann hat das was von The Cure in ihrer finstersten Phase, in "Voidwalker" zum Beispiel ist mir das auch aufgefallen.
"Aevum" ist definitiv ein Album das am Stück und in Ruhe genossen werden muss, ich würde mir das zum Beispiel niemals im Auto bei normalem Stadtverkehr antun. Denn nebenbei gehört geht einfach so viel verloren da man automatisch abgelenkt ist. "Aevum" funktioniert in seiner ganzen Macht und Schönheit nur wenn es sich in voller Länge entfalten kann.
Ich haben beim hören immer das Bild von Wellen im Kopf. Nicht Mikrowellen oder Dauerwellen sondern Wellen am Meer. Wie diese beständig und erhaben an das Ufer brausen, das passt auch irgendwie zum neuen Vukari Werk. Eine einzelne Welle ist nicht so betörend, aber in der Gesamtheit, in der ihnen innenwohnende Wucht und Energie, da verschaffen sie sich Faszination. So auch "Aevum": Ein einzelner Titel aus dem Gesamtkonzept gerissen verfehlt seine Wirkung, erst das vollständiges Bild ergibt Sinn und setzt die Gänsehaut frei. Und das gelingt über eine entrückt eindringliche Aura und einem musikalischen Überbau aus dezenter, dafür sehr tief gehender Melodik. Ein weiterer Pluspunkt ist dabei das stets präsente aber nie zu dominante Schlagzeug das einem anfangs gar nicht so richtig auffällt und sich so aber sehr angenehm in die nebelige Stimmung der Scheibe einfügt. Passend dazu ist dann auch das grossartige Albumartwork gewählt.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 55 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 29.09.2019

1.Abrasive Hallucinations (Reality Hemorrhaging) 05:49
2.Agnosia 07:39
3.Entire Worlds Encased In Ice 04:56
4.Curiosity and Obsession 06:03
5.Voidwalker 06:20
6.Disparity (The Great Works) 07:07
7.The True King Is Death 06:03
8.Vacating Existence (The Final Departure) 11:12

https://vendetta-records.bandcamp.com/album/aevum

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Into Coffin
Geschrieben am 07.10.2019, 20:39 von Exorzist

 Terror From Hell Records sind stolz das zweite Album Unconquered Abysses der deutschen Death/Doom Formation Into Coffin präsentieren zu können. Weitere News und die VÖ gibt es demnächst. Hier noch ein paar Worte von Cristian Barbieri zum neuen Album.

With this new album the German trio create a 75 minutes-long churning maelstrom of burdensome blackness; while keeping their approach and sound untouched, the final result is incredibly darker than ever.
The horror and suffering perpetrated here is build upon repugnant riffs from sulphurous mazes and pummeling drumming. Aggression balanced with unfathomable and uncomfortable stall.
Vocals are guttural menaces from the netherworld, echoing of ancient horrors.
Furthermore, the excellent production enhance the ominous atmosphere Into Coffin crafted around their music.
Into Coffin songs' lenght is one of the band trademark and the new album is no exception, it encompass 4 extensive songs in 75 minutes (Catacombal Echoes from AB.ZU. And Archetype for the Total Ruin marking +20 minutes each) of uproarious aural assault. But don't be fooled by this aspect: the listening goes on fluently, the slow and fast parts are painstakingly rationed, engulfing the listener into a malevolent mare. While gasping for some air during the slowest parts, again you're rapidly whelmed into the mephitic cauldron of punishing riffage and baneful chants.

Let the horrific void consume you.

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Review: Grendel's Sÿster - Myrtle Wreath / Myrtenkranz
Geschrieben am 06.10.2019, 23:32 von ALUCARD

Grendel's Sÿster - Myrtle Wreath / Myrtenkranz

Die Geschichtenstunde geht weiter....
Grendel`s Schwyster legt knapp ein Jahr nach "Orphic Gold Leaves / Orphische Goldblättchen" ein neues Werk vor und ändert dabei feinerweise nicht viel.

Das "Konzept" der englischen und deutschen Texten hat man beibehalten, ich hoffe das bleibt auch so. Den wenn man ehrlich ist, auch wenn der englische Text gut verständlich ist dann nimmt man den Gesang meistens ja doch nur als weiteres Instrument hin. Sind die Texte allerdings auf deutsch dann hört man automatisch genauer hin. Und das lohnt sich auch hier wieder, die Texte sind erneut gelungen und liegen in ihrer Art irgendwo zwischen Märchenbuch, Sagenwelt, Tolkienkosmos und "altdeutschem" Folk. Ich finde das das die textliche Ebene ein sehr gute Weiterführung von Empyrium`s "Weiland" Album ist. Dabei meine ich die Herangehensweise an die einheimische Sprache und die Ausformulierung. Musikalisch geht das Trio aus Stuttgart einen ganz anderen Weg. Dieser liegt im Bereich von epischem Rock, klassischem Heavy Metal, Folkrock und eventuell auch etwas Krautrock.

Dadurch das man mit der englischen Variante beginnt kann man sich zum Einstieg mehr der Musik widmen, ein sehr guter Schachzug. "Myrtle Wreath / Myrtenkranz" macht es dem Hörer nicht ganz so einfach wie sein Vorgänger, das Album ist erwachsener als die 2018er EP. Klingt jetzt doof, ist aber so. Ich könnte jetzt das übliche Blabla schreiben von wegen das nur an der kleinen Stellschrauben gedreht wurde um die Basiszutaten zu verfeinern usw., das schenke ich mir aber. 2019 klingen Grendel's Sÿster etwas reifer und durchdachter, die hymnisch folkigen Passagen sind nicht mehr ganz so offensichtlich und wollen erhört werden. Sprich, das Album drängt sich einem zuerst nicht so auf sondern schleicht sich hinterrum durch mehrere Durchläufe an, Toröffner könnte hier das treibend melodische "Indra's Jewelled Net" sein. Die "A Elbereth Gilthoniel!" Passagen verpasst einem einen Ohrwurm erster Güte, Nerds erkennen den Herr der Ringe Bezug. Auffälligste Neuerungen sind die melodischeren Gitarrenläufe und die Verwendung von mehrstimmigem Gesang.

Die zweite Runde in deutscher Sprache macht die Songs nochmals interessanter aus dem vorhin genannten Grund das man genauer hinhört. Und wie schon bei "Orphic Gold Leaves / Orphische Goldblättchen" hörens- und lesenswert! Ich möchte mich nicht wiederholen, aber Grendel's Sÿster zeigen einfach das deutsche Sprache so vielfältig und unpeinlich sein kann wenn man mit ihr umzugehen weiss.

Abgerundet wird die EP mit stolzer Spielzeit von 50 Minuten durch die Artworkgestaltung. Sie zeigt das Gemäldes des britischen Malers Lawrence Alma-Tadema von 1888 namens "The Roses of Heliogabalus". Dort zu sehen ist Kaiser Elagabal (204-222) der versucht seine Gäste durch herabfallende Rosenblätter zu beeindrucken, diese ersticken jedoch darunter. Das Triptychon Digipak enthält zudem das 20-seitige Booklet. Momentan nur als Cd oder Digital erhältlich, 2020 soll via Hoove Child Records aber noch eine Vinylversion erscheinen.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 01.10.2019

1.Agnicayana (Intro) 00:22
2.Vishnu's Third Stride 04:26
3.Little Wildling Bird 02:08
4.Entoptic Petroglyphs 04:16
5.Winnowing the Chaff 04:10
6.Count and Nun 03:22
7.Indra's Jewelled Net 03:27
8.Cairns 03:06
9.Agnicayana (Intro) 00:22
10.Vishnus Dritter Schritt 04:27
11.Wildvögelein 02:07
12.Entoptische Petroglyphen 04:16
13.Worfelschwung 04:11
14.Graf und Nonne 03:24
15.Indras Juwelennetz 03:27
16.Steinmännlein 03:03

https://grendelssyster.bandcamp.com/

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BLOOD EAGLE
Geschrieben am 03.10.2019, 14:36 von Exorzist

 BLOOD EAGLE haben vor zwei Wochen bekanntgegeben, dass sie einen weltweiten Vertrag bei Nuclear Blast Records unterzeichnet haben. Im selben Zug haben sie auch ihre erste dreier EPs veröffentlicht, aus denen sich ihr Werk »To Ride In Blood & Bathe In Greed« zusammensetzt. Die dänische Death Metal-Truppe besteht aus ehemaligen VOLBEAT-, MNEMIC-, HATESPHERE-, ILLDISPOSED- uind RAUNCHY-Musikern. 2013 offiziell gegründet, ließen gute Freundschaft und ihr gemeinsames Faible für Old School-Death Metal BLOOD EAGLE zu einer unaufhaltsamen Macht mutieren.

Heute hat die Band ein Visualizervideo zu ihrem Song 'Unsung Zeros' enthüllt, das es hier zu sehen gibt: https://BloodEagle.lnk.to/UZ

BLOOD EAGLE sind:
Michael Olsson | Gesang
Mircea Gabriel Eftemie | Gitarre
Franz Hellboss | Gitarre
Mikael Ehlert | Bass
Morten Toft Hansen | Schlagzeug

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Halphas
Geschrieben am 02.10.2019, 20:50 von Exorzist

 HALPHAS haben ihr zweites Album angekündigt! Es wird den Titel „The Infernal Path Into Oblivion“ tragen und soll Mitte Dezember via Folter Records erscheinen. Gleichzeitig ist es der Nachfolger des hochgelobten Debütalbum „Dawn Of A Crimson Empire“. Hier schon einmal das Albumcover.

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Review: Trespasser - Why Didn't It Happen?
Geschrieben am 01.10.2019, 13:26 von ALUCARD

Trespasser - Why Didn't It Happen?

Na also, geht doch: Black Metal aus (vermutlich) dem Osten Europas ohne faschistischen/rassistischen Beigeschmack, mittlerweile ja auch schwer zu finden. Wenn selbiger dann auch noch so gut reinläuft wie das Album der Ukrainer dann gerne mehr davon. Wobei, so sicher bin ich mir bei der Länderangabe nicht: Die Bandcampseite sagt Ukraine, das Label sagt Schweden. Und auch zum Veröffentlichungsdatum gibt es unterschiedliche Angaben, alles sehr verwirrend und mysteriös. Anyway, es soll um die Musik gehen.

Und die Truppe macht auch gar kein Geheimnis aus ihrer Einstellung: "TRESPASSER was formed by XVI to balance the right wing tendencies in the black metal sphere: "Let me be clear. This is not black metal. It's everything black metal is not. It's un-orthodox, non-magickal, un-true and un-cult. This is political music and these are anarchist anthems. It is materialist and anti-fascist music. I do acknowledge the connection between religion and politics, but I puke on black metals self-centered ego-worshipping and quasi-spiritual rituals. Liberation and emancipation lies not in individualist neo-spiritualist introspection. It lies, like always, in organisation"".

Soweit der Hintergrund, man könnte erwarten das das Ergebnis dann irgendwie anstrengend klingt oder einen schweren studentischen Anstrich hat. Ist aber nicht so, "Why Didn't It Happen?" braucht sich sowohl klanglich als auch musikalisch hinter keinem anderen Album der Neuzeit verstecken. Finster rasselnd und dennoch kraftvoll nach vorne preschend bekommt man mittels 7 Titeln die Ohren freigepustet, steht mit der nötigen Melodik und viel Atmosphäre versehen. Aufgelockert wird der Ritt noch durch diverse Samples und dezente Tempoverschiebungen, vor allem die teils hymnischen Gitarrenläufe heben die Titel über Durchschnittskost und sorgen für Wiedererkennungswert.
Also keine Angst, wer Black Metal im Herzen hat kann die Scheibe problemlos huldigen. Wünschenswert wäre es natürlich wenn der geneigte Hörer durch die Texte, die Einstellung und die Aussagen der Band einige Denkanstösse mitnimmt und sein eigenen Tun hinterfragt. Ich finde es sehr mutig und auch wichtig sich derart deutlich zu positionieren!
"Stand-out" Titel ist für mich "To the Barricades" bei dem zum Ende hin noch kirchlich klingender Chorgesang intergriert wird der mir bekannt vorkommt, ich komme aber einfach nicht drauf woher.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 32 Minuten
Label: Heavenly Vault Records
Vö: 28.02.2019

1.Hunted like Wolves 03:29
2.Black Flags on a Blood-Red Horizon 03:40
3.To the Barricades! 04:14
4.Death to Fight Death 05:36
5.Tachanka 04:42
6.The Execution of Grigor'ev 03:06
7.Miscreant Dawn 06:46

https://trespasserxvi.bandcamp.com/album/-
https://vaultofheaven.bandcamp.com/album/-

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28.09.2019 Author Nornir Thanatomania etc. Rostock
Geschrieben am 27.09.2019, 21:14 von Sol Records

28.09.2019 Stahlbeton IX Rostock


Bands:
Author
Crestfallen Queen
Thanatomania
Nornír


Einlass: 20 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr


AK: 18€

Bunker Rostock
Neptunallee 9 A
18057 Rostock


Ich bin mit Stand Vor Ort und hab die neue Norns / Shroud of Satan EP im Gepäck

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Review: Advent Sorrow - Kali Yuga Crown
Geschrieben am 27.09.2019, 21:11 von Nabu

Advent Sorrow - Kali Yuga Crown

Vier lange Jahre mussten Fans der australischen Depressive Black Metal Band Advent Sorrow auf ein neues Album warten. Mit „Kali Yuga Crown“ hat dieses nun ein Ende gefunden. 10 Tracks mit fast 53 Minuten Spielzeit erwarten die geduldigen Fans. Und ich möchte sagen: das Warten hat sich gelohnt.

Wobei ich im selben Atemzug auch bemerken muss, dass den Australiern mit ihrem zweiten Album leider kein wirkliches Highlight gelungen ist. Aber dazu später mehr. Der erste Track „Verminblood“ erfüllt die Rolle des Intros wie auch die des Openers relativ souverän – ein sehr ruhiger, stimmiger, harmlos wirkender Einstieg gibt sich mit einem rauen, kalten, wütenden Ende die Klinke in die Hand. Ein schöner Kontras innerhalb des Songs, welcher eine schöne Vorschau auf das Album bietet.

Wie vom Debüt gewohnt hält sich klassisches BM-Geballer sehr stark im Hintergrund. Klar, hier und da werden Akzente gesetzt, aber im Großen und Ganzen verlässt sich die Band auf stimmige Melodien, klirrend-kalte Riffs und bedrückende Atmosphäre. Besonders gut gelingt ihnen das im Song „Wells of Poison Water“. Die harmlos anmutenden Klänge am Anfang werden ziemlich schnell von einem geplagten Schrei durchzogen welcher die Grundstimmung des Songs sofort vorgibt. Der Kontras der warmen Melodie zu den kalten, klassischen Riffs ist hervorragend. Rhythmuswechsel sorgen für die nötige Spannung. Etwas Midtempo hat schließlich noch keinem Song geschadet. Selten gelingt die Mischung von emotionaler Atmosphäre und nackenbrecherischen Sklavenschiff-Trommeln so problemlos.

Songs wie diesen hätte ich mir auf dem Album mehr gewünscht – und genau da liegt der Hase im Pfeffer. Denn obwohl durchaus noch weitere Songs wirklich stark auftrumpfen (ich denke an „With Conviction“: simple, stimmige Riffs gemischt mit rotzigen Rhythmen im Mittelteil. Eine feine Mischung) verliert mich das Album, besonders in der ersten Hälfte, viel zu oft. Die Ansätze sind richtig gut, schöne Melodien und tolle Riffs. Aber Atmosphäre ist nicht alles. Und so bleibt der Hörer oft mit dem Wunsch nach etwas mehr Druck zurück.

Versteht mich nicht falsch: ich erwarte hier kein 90er Jahre Geblaste. Aber Advent Sorrow hätte gut daran getan etwas mehr Wucht ins Album zu packen. Freunden von melancholischem Atmo Black Metal dürfte das Album aber dennoch sehr zusagen. Und wem das Debüt der Aussies gefallen hat kann hier definitiv zuschlagen. Nur bitte keine Offenbarung erwarten. Dafür hat „Kali Yuga Crown“ – in meinen Augen – noch nicht ganz das Ziel erreicht, welches die Band (so vermute ich) vor Augen hat.



Anspieltipp: Verminblood, Wells of Poison Water, Death in Magic Antagonism


Wertung: 7,5 / 10




Gesamtlänge: 52:53
Label: Werewolf Records/Eigenproduktion

VÖ: 27. September 2019



Tracklist

1.   Verminblood
2.   Wolf & Weapon
3.   Spearhead
4.   Kali Yuga Crown
5.   Pestilence Shall Come
6.   Caesar
7.   Wells of Poison Water
8.   Majesty Enshrined
9.   With Conviction
10. Death in Magic Antagonism

Website der Band: : Advent Sorrow bei Bandcamp



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[OUT NOW] Norns / Shroud of Satan - Where Demons Prevail EP
Geschrieben am 27.09.2019, 20:09 von Sol Records

Deviant Records /  Sol Records:

Norns / Shroud of Satan - Where Demons Prevail 7" EP



Finnish NORNS and German SHROUD OF SATAN unite for a sinister collaboration.
This traditional 7" split EP is pure evil Black Metal, cold and sublime, summoned to enter the eternal night realm.
Where black mist weaves through darkened woods, where serpents rise from stirring seas, where demons prevail...

7" EP Lim.200
Black Vinyl
2-Panel Fold Out Cover

Listen: https://soldeviantrecords.bandcamp.com/album....prevail

Buy: Norns / Shroud of Satan - Where Demons Prevail EP

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Review: Verheerer - Monolith
Geschrieben am 27.09.2019, 12:08 von ALUCARD

Verheerer - Monolith

"Ich habe einen neuen Verehrer, sein Name ist Verheerer." So könnte man seiner Plattensammlung ab dem 04.10. es erklären warum alle anderen Scheiben im Schrank bleiben und der Hörer nur noch Ohren für die "Neue" hat. "Monolith" hat dazu definitiv das Potenzial...

Mir gefällt vor allem das Gesamtbild am besten das die neue Scheibe abgibt, somit kann ich gar keine einzelnen Elemente hervorheben. Die Gitarren klingen für mich eine Spur "offener" als bei dem Vorgänger, testet mal den Titelsong an und ihr versteht eventuell was ich meine. Diese flirrend fiebrige Art die auch einen Hauch von Postrock in sich trägt, ich mag das. Verheerer gelingt dabei aber auch das Kunststück das die Gitarren dennoch eindringlicher sind und tiefer gehen, keine Ahnung wie sie das schaffen.
Angeschoben wird der "Monolith" von erdig klarem Schlagzeugsound der auf sämtliche aufplusternden Helferlein verzichtet. Genau das hebt es aber vom Einheitsklang ab der meistens totgetriggert oder kaputtkomprimiert wurde, ein echtes Hörvergnügen für alle die auf unverbauten Drumsound stehen. All das funktioniert natürlich nur wenn der Meister der die Schlagstöcke schwingt sein Fach versteht. Auf "Monolith" könnt ihr nachhören wie vielfältig Schlagzeugspiel sein kann ohne sich dabei ständig in den Vordergrund zu stellen. Angenehm warm und weit über dem schwarzmetallischen Normalogebretter fügt sich der Sound des Stöckeschwingers in das allgemeine Klangbild ein.
Wo ich dann gleich beim nächsten Punkt bin, dem Sound der Scheibe: "Monolith" klingt wie eine Einheit, kein Instrument steht im Vordergrund und dennoch bekommt jeder Musiker genug Raum um sich hörbar zu entfalten und verschwindet nicht in der Gesamtheit. Der Klang an sich ist sehr ausgewogen, also weder zu höhenlastig noch zu dumpf. Dadurch entsteht ein sehr natürliches und offenes Erlebnis dem man sich gerne hingibt, vor allem in Zeiten in denen ich das das Gefühl hab das eine Vielzahl von Album immer mit dem gleichen Programm und nach dem selben Muster produziert werden. Hier kommt die rettende Insel...

Über all dem schwebt der Gesang zwischen Anbetung, Anrufung und Verurteilung. Es ist sehr schön zu hören wie sich die Stimmfarbe der momentanen Stimmung des Titels anpasst und diesem somit noch mehr Tiefgang verleiht. Primitiver Grunz`n`Growl hätte dem Material viel Energie geraubt, hier passen Gesang und Musik bestens zusammen und bilden die oft beschworene Einheit. Das ist es dann was ich vorhin schon ausdrücken wollte als ich sagte das "Monolith" in seiner Gesamtheit fasziniernd ist weil einfach darauf geachtet wurde das von der ersten bis zur letzten Note alles zusammenpasst. Wie bei einem Puzzle, dort ergibt sich auch nur durch das richtige zusammensetzen der einzelnen Teile das gewünschte Endprodukt.
Hinsetzen und Anhören!!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 04.10.2019

1.Intro
2.Monolith
3.He who sowed a poisoned seed
4.The Fatalist
5.The Eskapist
6.He shall reap a thousandfold
7.Serpent grave
8.Theios Aner & Irrisio

https://verheerer1.bandcamp.com/album/monolith

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Review: Lik - Stockholm Death Metal
Geschrieben am 26.09.2019, 22:43 von ALUCARD

Lik - Stockholm Death Metal

Eigentlich sagt der Titel der neuen 7Inch doch schon alles. Auf dem Siebenzöller bekommen die Likianer einen neuen Titel und zwei Livekracher. Und der neue Track "Revel In Gore" ist nicht nur ein Abfallprodukt minderer Qualität das bei irgendwelchen Aufnahmen übrig geblieben ist sondern reiht sich problemlos in die bisherige Schaffenskunst der Schweden ein. ABER, die Jungs müssen aufpassen das sie nicht zum Abziehbild ihrer selbst werden. "Revel In Gore" ist ein feines Stück Musik und könnte so auch auf den vorangegangenen Album der Band zu finden sein, mehr aber auch nicht. Mir fehlt etwas die Frische oder das Überraschungsmoment in dem Titel, übrig bleibt ein guter Lik Song nach altbekanntem Muster.
Trainierte Ohren können sogar noch die Gastvocals von Matti Kärki (Dismember) heraushören.

Die zwei Livesongs können überzeugen auch wenn mir hier etwas die Konzertstimmung fehlt, aber die zwei ausgewählten Titel reissen das wieder raus da sie einen Zacker roher ums Eck kommen. Die Titel selbst wurden im Stockholmer "Copperfields" mitgeschnitten in dem LIK damals die Songs ihres "Carnage" Albums uraufgeführt haben.
Dazu kommt noch ein Mark Riddick Artwork mit der Darstellung der Stockholmer Krone in einer etwas untoten Version die mir sehr gut gefällt.
Summasumarum ein nettes Teil bei dem nichts dagegenspricht es sich nicht in die heimischen Gemäuer zu holen.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 10:43 Minuten
Label: Metal Blade Records
Vö: 27.09.2019

Tracklist:
1. Revel in Gore 3:30
2. Rid You of Your Flesh (Live) 3:43
3. Embrace the End (Live) 3:28

https://www.facebook.com/LIKofficial

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Review: Concrete Winds - Primitive Force
Geschrieben am 21.09.2019, 13:11 von ALUCARD

Concrete Winds - Primitive Force

"Früher war alles besser und Raider hieß noch nicht Twix. Doch klebrig war's schon immer, geändert hat sich nix" sangen Daily Terror einst. Selbiges gilt auch für Concrete Winds die aus der Asche von Vorum erschaffen wurden.

"Besser" ist dadurch nichts geworden, wenn ein Album "Primitive Force" heisst dann hat das auch so zu klingen. Somit primitivster Death Metal ohne erkennbare Songstrukturen, Abwesenheit von Melodien und einem Schreihals der sich Sänger nennt. Das alles im LoFi Soundgewand das die Kratzigkeit der einzelnen Auswürfe noch verstärkt. Neun Mal gibts auf die Nuss falls man bis zum Ende durchhält. Ein oder zwei Titel geht das ja, aber dann ermüdet mich diese nervenzerrende Tortur einfach nur noch. Wer ein Ohr für simples Geschepper hat der kann es ja mal riskieren, mir ist das zu eintönig und, wie es der Titel vorgibt, zu primitiv.

4 von 10 Punkten

Gesamtlänge: 25 Minuten
Label: Sepulchral Voice Records
Vö: 12.07.2019

1.Infant Gallow 02:30
2.Sulphuric Upheaval 02:17
3.White Cut Manifest 02:43
4.Primitive Force 02:32
5.Tyrant Pulse 03:30
6.Dissident Mutilator 02:18
7.Volcanic Turmoil 03:05
8.Angelic Laceration 02:18
9.Death Transmission 04:03



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Review: Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering
Geschrieben am 21.09.2019, 12:42 von ALUCARD

Bastard Grave - Diorama Of Human Suffering

Virtuell wird die Scheibe ja einigermassen abgefeiert, aber ich habe keine Ahnung warum?
"Diorama Of Human Suffering" bewegt sich irgendwo zwischen OSDM und DeathDoom, kann sich aber irgendwie nicht entscheiden was es sein will. Der Markt ist im Moment wieder ziemlich überlaufen, vor allem aus Amerika kommen momentan gefühlt jede Woche neue Meilensteine im Deathmetalbereich, meistens sogar von jungen, vorher völlig unbekannten Truppen die aus dem Nichts Landmarken setzen an denen die alten Herren schwer zu knabbern haben.
Um da zu bestehen fehlt es bei Bastard Grave für mich an zwei Ecken: Kreativität und Wucht. Dem Sound fehlt einfach die Kraft um dir gehörig in den Eingeweiden zu wühlen, anstatt Super plus haben BG scheinbar nur E10 getankt oder der Soundmann hat geschlafen.
Und dann kommt von der Instrumentenfraktion wenig erbauliches. Klar, geile Riffs sind vorhanden und auch die groovigen Parts tönen ganz angenehm, auch wenn ihnen was fehlt (ihr wisst schon, der erwähnte Sound). Doch die Riffs sprühen nicht vor "Geilheit", irgendwie alles schonmal gehört und anderweitig verarbeiten. Die Aneinanderreihung von Wiederkäuerriffs zieht sich durch die komplette Scheibe und somit schafft man es nicht das Blut in Wallung zu versetzen.
Am Ende des Tages ein gutes Album das man hören kann aber nicht muss. Dafür ist die Konkurrenz zu gross(artig).

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Pulverised Records
Vö: 16.08.2019

1. Life In The Sewers
2. Translucent Visions
3. Drowning In An Ocean Of Bile
4. Diorama Of Human Suffering
5. Transubstantiation Into Feces
6. Inner Carnivore
7. Madness Of Creation
8. Non-Functioning Pile Of Rot
9. Stench Of Infection

https://bastardgrave.bandcamp.com/album/diorama-of-human-suffering

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Review: Dold Vorde Ens Navn - Gjengangere I Hjertets Mørke
Geschrieben am 21.09.2019, 12:14 von ALUCARD

Dold Vorde Ens Navn - Gjengangere I Hjertets Mørke

Aus der Kategorie Band- und Albumnamen die ich mir nie werde merken können. Hinter Dold Vorde Ens Navn stecken namhafte Mitglieder von bekannten Bands die bei ihrem Hauptarbeitgeber scheinbar nicht ausgelastet sind oder da gar nicht mehr auf dem Lohnzettel stehen. Das soll jetzt aber reichen, es geht um die Musik.

DVEN "has risen to bring forth a fresh and unique Norwegian Black Metal sound often reminding of the early nineties and its purity.". Genau so sieht es aus, die Jungs beweisen wie unaufgeregt und, ja, "pur" Black Metal mal war. Das Einstiegsriff von "Drukkenskapens Kirkegård": hundertmal in diversen Variationen gehört, aber immer wieder geil wenn es authentisch und packend gespielt wird und mit ordentlich Energie hinterlegt ist. Dieser zweite Titel ist mein Favorit auf diesem kurzen Lebenszeichen, Startpunkt des Tracks ist wie gesagt reiner norwegischer Black Metal. Doch das Blatt wandelt sich, nach drei Minuten wird es schwerstens melodisch hymnisch und heldenhafter Klargesang gesellt sich dazu. Gänsehaut garantiert.
Die nächste Erpelpelle bekommt ihr dann mit dem psychotischen Klargesang bei "Vitnesbyrd" der für die die direkte Einweisung in die Geschlossene reicht. Zu dem Punkt vermutet man gar nicht das der Titel sich noch in ein heftiges Groovemonster verwandelt, ist aber so. Der Schlussteil ist ist ein meilensteinhaftes Beispiel das norwegischer Black Metal eiskalt über das Land fegen kann und dennoch so voller Feuer brennt. Bitte schnellstmöglich mehr davon!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 21 Minuten
Label: Soulseller Records
Vö: 13.09.2019

1. Den Ensomme Død
2. Drukkenskapens Kirkegård
3. Vitnesbyrd
4. Blodets Hvisken

https://soulsellerrecords.bandcamp.com/album....s-m-rke

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Blood Incantation
Geschrieben am 19.09.2019, 20:45 von Exorzist

 Dark Descent Records haben den Release des neuen Blood Incantation Album "Hidden History of the Human Race" für den 22.November bekannt gegeben, das Album wird in den USA von Dark Descent Records vertrieben und Century Media Records wird den Vertrieb in Europa übernehmen.

Featuring classic 1970s artwork by Sci-Fi god Bruce Pennington, "Hidden History of the Human Race" promises to be both a meditative inquiry on the mystery & nature of human consciousness, and a dynamic foray into the realms of progressive, brutal & atmospheric death metal, as revealed by Blood Incantation.

Recorded completely analogue at World Famous Studios in Denver, CO, Hidden History of the Human Race expands the sonic cosmos explored on Blood Incantation's critically acclaimed debut "Starspawn" (Dark Descent Records) and contains the following new tracks:

BLOOD INCANTATION - Hidden History of the Human Race
1. Slave Species of the Gods
2. The Giza Power Plant
3. Inner Paths (to Outer Space)
4. Awakening From the Dream of Existence to the Multidimensional Nature of Our Reality (Mirror of the Soul)

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DEATHRITE, EURYNOMOS, INFERNAL ASSAULT, N. WEED -30.11.19-CAT/Ulm
Geschrieben am 12.09.2019, 04:19 von Tyrant2303

Am Sa., 30.11.2019 spielen DEATHRITE, EURYNOMOS, INFERNAL ASSAULT und NOCTURNAL WEED im CAT in Ulm.
+ Aftershow-Party
https://de-de.facebook.com/catacombsofmetal


Einlass: 20:00 Uhr
Beginn: 20:30 Uhr
Eintritt: AK: 15€ / 13€ (ermäßigt)
Adresse: Prittwitzstraße 36, 89075 Ulm
http://www.cat-ulm.de


Info:

DEATHRITE:
Not too many bands share the ability to instinctively hit the sweet spot where only the most severe elements of death-metal and punk converge. Surely one of the most thrilling acts of this rare breed are DEATHRITE from Dresden, Germany, who honed their knuckle-dragging savagery for four years now over a series of releases, including the highly praised „Into Extinction“, released through the esteemed German label Per Koro in 2013. On numerous tours and countless shows DEATHRITE have played with internationally renowned artists like Napalm Death, Rotten Sound, Aura Noir, Mutilation Rites, Integrity and Full Of Hell, just to name a few. Coming from – and sticking to – Germany’s vivid DIY punk scene these four guys have never been afraid to add a huge amount of old school Death Metal riffage and even hints of head-hits-concrete sludgecore villainy into the mix. The preliminary peak of this malign mixture is DEATHRITE’s newest album „Revelation Of Chaos“, that will reveal itself via Prosthetic Record in 2015. The outcome sounds like a beer and blood soaked Death Metal show that might very well have happened in a Swedish basement around 1992, including the trademark HM2 sound that hasn’t been presented in such a sordid perfection since Dismember’s “Like An Ever Flowing stream”. Yet the song-writing is so bare-bones to the point that “Revelation Of Chaos” will bring together Metalheads, Punks and Grindcore freaks at ease to destroy themselves in every mosh pit ever. Let the chaos arise.
https://www.facebook.com/deathrite666/

EURYNOMOS:
From the forgotten Valleys of Hades comes the metallic beast EURYNOMOS.
EURYNOMOS' spirit was born years ago but never left the realm of shadows until the line-up was finally completed in 2014.
Musically, EURYNOMOS stands for tradition and keeps the flame of the creators of the raw and dark Heavy Metal genre burning, no more - no less.
Lots of elements for a huge amount of songs has been written during the years, a lot of material which now is sorted out step by step.
https://www.facebook.com/eurynomosofficial/

INFERNAL ASSAULT:
Die Rheinland-Pfälzer Infernal Assault liefern laute Gitarren, stürmische Drums und eingängige Songs die stilistisch irgendwo zwischen frühen Bathory, Venom und Motörhead fallen.
Mit der aktuellen EP „Spectres Of The Night“ führt die junge Band konsistent fort was sie 2014 begonnen haben und behalten die jugendliche Aggressivität in ihrem Sound. Trotzdem haben Infernal Assault eine interessante Prise Rock’n’Roll in ihren Songs der sie von einigen Bands dieser Musikrichtung abhebt.
Das Trio spielt nur wenige Shows im Jahr, umso heißer dürften sie bei uns in Ulm auf die Bühne steigen.
https://www.facebook.com/infernalassault666/

NOCTURNAL WEED:
Die in Ulm ortsansässige Band macht keinen Hehl daraus, sich ihrer Umgebung des nebligen Donautals anzupassen. Hier trifft drückender Sludge auf doomigen Death Metal, gepaart mit lyrischer Kräuterkunde und einem Hauch von Rauch. Mit ihrem baldigst erscheinenden Demo-Release "Smoke Inhaler", werden sie das CAT einmal mehr aus allen Wolken fallen lassen. Legalize the world!
https://www.facebook.com/NocturnalWeed/

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Protzen Open Air Festival 2020
Geschrieben am 10.09.2019, 21:22 von Exorzist

 Hier die News der Veranstalter vom Protzen Open Air !

Hallo

Wir hoffen Ihr hattet alle ein geilen Sommer!

Von uns war jetzt lange nichts zu hören, deshalb heute ein paar Neuigkeiten.

Wir arbeiten gerade an einer neuen Hompage mit coolem Design und vielen Inhalten, die bald online gehen wird! Lasst euch überraschen!

Ausserdem arbeiten wir natürlich am Billing für 2020 und wollen Euch nicht noch länger auf die Folter spannen, deshalb hier ein paar neue Bandbestätigungen:

Chapel of Disease (D)
Obscenity (D)
Chaos and Confusion (D)

Die nächsten Bands werden kommen, schaut ab und zu rein.

Gruß POA!

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[OUT NOW] Vindorn - Perdition LP
Geschrieben am 07.09.2019, 15:46 von Sol Records

Out Now on SOL RECORDS

Vindorn - Perdition LP



VINDORN's debut full-length "Perdition" is the atmospheric epitome of this obscure band's exceptional discography.
Cold and grim, unsophisticated yet elaborated, masterfully crafted Black Metal somewhere between a stubborn
pounding ARMAGEDDA-vibe, the eeriness of LÖNNDOM and a harsh dose of KULT OFENZIVY.

Out now on black wax, limited to 100 copies, mastered for vinyl by Trollhorn Music (Finland).

Stream Vindorn - Perdition

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Deathswarm
Geschrieben am 05.09.2019, 20:57 von Exorzist

 FDA Records ist stolz euch verkünden zu dürfen, dass die schwedischen Death Metaller DEATHSWARM ihr 2. Album im Früjahr 2020 via FDA Records veröffentlichen werden.
Das Debüt erschien erst vor wenigen Monaten beim mexikanischen Label Chaos Records und schlug ein, wie eine Bombe. Selten schafft es eine Band Eingängigkeit, Authentik und Brutalität so zu vereinen, wie DEATHSWARM. Stellt euch einfach einen musikalischen Bastard aus BOLT THROWER's 'In Battle There Is No Law', 'The IVth. Crusade' und DISMEMBER's 'Like An Everflowing Stream' vor und ihr wisst in etwa, wie DEATHSWARM klingen.
Die Band wurde zwar erst im Sommer 2017 gegründet, besteht zum größten Teil aber aus erfahrenen Musikern der schwedischen Kultband SARCASM.

Was DEATHSWARM zum Signing und kommenden Album sagen, Sänger Heval Bozarslan verrät es euch:
“We're delighted to announce that DEATHSWARM have signed a worldwide deal with the German death metal label FDA Records. The deal is for all the formats as we think It's the perfect label for this band, we are certain that they will do their best to promote the next album as it will deserve, an album which will make our debut pale in comparison. Too early to reveal any details but the direction of the music will be similar to our first, but much better, heavier and sinister, and of course it's death metal in its truest form, so you have been warned! The recording will start October/November at HSH Studios, and we hope to have it released in the spring of next year. Cheers!”

☛ Überzeugt euch selbst und zieht euch das aktuelle Album 'Shadowlands of Darkness' rein: https://youtu.be/EBSdoMbZbOk

DEATHSWARM Line-up:
Heval Bozarslan: Vocals
Johan Haag: Guitars
Anders Eriksson: Guitars
Nicklas Gelotte: Bass
Alvaro Svanerö: Drums

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Ragnarök Festival 2020: 17. - 18.4.2020 in Lichtenfels
Geschrieben am 04.09.2019, 13:50 von UnDerTaker

ragnar%C3%B6k%20festival%202020%20flyer Das Ragnarök Festival hat für die 2020er Auflage bisher folgende Bands bestätigt:
Kampfar (NO)
Moonsorrow (FI)
Necrophobic (SE)
Winterfylleth (GB)
Naglfar (SE)
The Spirit (DE)
God Dethroned (NL)
Skiltron (AR)
Anomalie (AT)
1914 (UA)
XIV Dark Centuries (DE)
Karg (AT)
Avast (NO)
Ferndal (DE)
OCEANS (AT)

Das Festival findet vom 17. - 18.4.2020 in Lichtenfels statt.


Bisher nicht schlecht wie ich meine...



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Mindreaper & One Last Legacy Dudelsack KH 14.09.2019
Geschrieben am 03.09.2019, 12:58 von ALUCARD

Mindreaper & One Last Legacy // Metalnight AK 8 .- €

Samstag, 14. September 2019

Dudelsack Bad Kreuznach
Rüdesheimer Straße 44, 55543 Bad Kreuznach

Mindreaper
spielen seit über fünfzehn Jahren Death/Thrash Metal mit traditionellen und melodischen Einflüssen im Underground der Republik. Neben unzähligen Clubgigs, beispielsweise im Vorprogramm von Vader, Tankard, Hatesphere, Squealer, Accuser, Burden of Grief, Arven und Lay Down Rotten, absolvierte die Band Auftritte auf regionalen und überregionalen Festivals.
Die bisherigen Highlights stellten zwei Shows auf dem Metalfest Germany und eine auf dem Ragnarock Open Air dar, sowie eine Support Tour für Six Feet Under durch Deutschland, Österreich und die Schweiz.

One Last Legacy stehen für abwechslungsreichen metallastigen Rock/Heavy Metal, in dem auch moderne Spielarten härterer Gitarrenmusik Ihren Platz haben. Charakteristisch für die Band ist die Kombination drückender Riffs mit melodischen Parts und detailreicher Gitarrenarbeit, bei der auch anspruchsvolle Soloparts nicht zu kurz kommen. Am 12. Oktober 2018 erschien ihr zweites Album "II", welches die Jungs aus Rheinhessen aktuell promoten.

https://www.facebook.com/events/785537085171953/



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Review: Darkened - Into The Blackness
Geschrieben am 02.09.2019, 17:02 von Nabu

Darkened – Into The Blackness

Wenn sich Musiker aus verschiedenen Bands, welche aus unterschiedlichen Ländern stammen, zusammenfinden um gemeinsam zu musizieren ergibt die bunte Mischung aus Einflüssen und Vorlieben oft eine äußerst interessante Mischung. Im Falle von Darkened ist dies theoretisch der Fall. Denn obwohl mir die Musik auf ihrer EP „Into The Blackness“ stellenweise sehr gut gefällt habe ich das Gefühl hier mit einer Veröffentlichung abgespeist worden zu sein, deren einziger Zweck die Existenz an sich zu sein scheint.

„Was meint der Vogel denn damit?“, mag sich der Eine oder Andere jetzt fragen. Und das völlig zu recht. Die Sache ist die: natürlich macht es für eine junge Band Sinn mit einer EP erst mal die Zehen in den Metal-Tümpel zu tauchen um die Temperatur zu fühlen. Bei Darkened? Eher nicht so. Ich zitiere mal das Promo-Sheet betreffend des Band-Lineups: „Although a brand-new entity, DARKENED host a wealth of experience in the death metal underground, comprising drummer Andy Whale (ex-Bolt Thrower / Memoriam), bassist Daryl Kahan (ex-Disma / Funebrarum), vocalist Gord Olson (Ye Goat-Herd Gods / Demisery), and guitarists Linus Nirbrant (A Canorous Quintet / This Ending) and Hempa Brynolfsson (Excruciate / Ordo Inferus).”

Es wird klar was ich meine. Die Musik auf dieser EP klingt genau so fett, krachend und brutal wie man es anhand dieses Lineups erwartet. Warum also nur eine 4-Track EP (von denen der erste „Song“ ein 66-sekündiges Intro ist) und nicht gleich mit einem Album voll auf die Zwölf? Vielleicht bin ich hier etwas zu streng, aber die drei echten Songs auf diesem Silberling sind schon sehr geil und machen Bock auf mehr – warum kriegen wir das nicht?

Egal, genug gejammert. Wer auf klassischen, walzen-artigen Death Metal steht kann hier ohne Bedenken zugreifen. Wäre etwas mehr Musik auf dem Tonträger hätte es bestimmt noch ein Pünktchen mehr gegeben. So bleibt uns aber „nur“ ein viel zu kleines Häppchen bei welchem die Freude den Frust kaum überwiegt.



Anspieltipp: The Offering, Darkening of My Soul, Unredeemed


Wertung: 7,0 / 10




Gesamtlänge: 15:17
Label: Chaos Records

VÖ: 23. August 2019



Tracklist

1. Into the Blackness
2. The Offering
3. Darkening of My Soul
4. Unredeemed
Website der Band: Darkened bei Facebook

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Reincarnage
Geschrieben am 31.08.2019, 14:59 von Exorzist

 Mit Reincarnage aus Schweden können wir euch heute einen weiteren Zugang bei Apostasy Records bekannt geben. Die Band besteht aus Andreas Björnson (Vocals / Guitars), Christian Fredriksson (Guitars), Kristian Karlsson (Bass) und Johannes Eklund (Drums). Auf dem Debütalbum erwartet euch ein brachialer Mix aus Death / Black Metal und Grind gepaart mit einer angemessenen Portion Melodie.

Mit "Reap" können wir euch endlich die erste Hörprobe und zugleich den Titeltrack des kommenden Albums von Reincarnage präsentieren: http://bit.ly/rcreapyt

Das neue Album der Schweden um Andreas Björnson (Vocals / Guitars), Christian Fredriksson (Guitars), Kristian Karlsson (Bass) und Johannes Eklund (Drums) erscheint am 22.11.2019 über Apostasy Records!

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Review: In Cold Blood - Leggion of Angels
Geschrieben am 23.08.2019, 12:46 von ALUCARD

In Cold Blood - Legion of Angels

Das sich hinter dem düsteren Albumcover Hardcoremukke verbirgt vermutet man nicht unbedingt, das Artwork ist aber die perfekte optische Version der Musik.
Die 1996 gegründeten In Cold Blood aus Cleveland spielen auf ihrem neuen Album sehr verbitterten und negativen Hardcore, die Hüpfburgfraktion kommt hier nicht zum Zuge.

Wutschnaubend arbeiten sich die Jungs durch die 9 Titel, die Grundstimmung ist durchweg pessimistisch. Dadurch das man auf "moderne" Zutaten wie Gangshouts oder Breakdowns verzichtet ist das Material bestens für alte Hasen und neue Schüler der "alten Schule" geeignet. Anfangs war ich etwas verwundert das Type O Negative in der "geeignet für" Liste mit auftauchen. Jetzt muss ich sagen das das schon passt, man sollte nur keinen TON Gesang erwarten. Aber die dunkle Textur der Titel und die bittere Wucht stehen schon auf einer Linie mit den grünen Göttern aus Brooklyn. Positiv fällt auf das In Cold Blood ihre Kraft nicht nur aus schnellen energiereichen Passagen beziehen sondern immer wieder schleppende und melodische Stellen mit einbauen die dafür sorgen das das Album noch eindringlicher und niedergeschlagener erscheint. Aber keine Angst, hier gibt es keinen Heulsusenalarm oder Emogejammer, Hardcore der ersten Stunde ist das oberste Gebot. Getreu dem Stepanović Motto "Lebbe geht weider" verteilt die Clevelandtruppe noch ausreichend Motivation trotz finstere Miene, als Leitsatz könnte da "Embrace your Demons" dienen.

Bleibt die finale Frage: "Ist das Album auch für Schwermetaller interessant?" Ich denke schon, auch weil man komplett auf dieses Gute-Laune Konzept verzichtet und einfach nur richtig guten Hardcoresound bietet der auf dem Teppich geblieben ist. Kein dicke Hose Bollo Gehabe, keine "wir sind die krassesten" Attitüde, kein Metalcoregekuschel. In Cold Blood verteilen ihre düsteren Visionen und Erkenntnisse ohne dafür den Sound künstlich aufzublasen, jedes Instrument klingt so wie es klingen soll. Das ist die perfekte Basis für das angepisste Gebelle von ex-Integrity/Ringworm Sänger & Gitarrist Blaze Tishko der sich glaubhaft durch die 9 Titel quält. Schön das es in all dem Plastikmüll der sich sonst so Hardcore schimpft doch noch so ehrliche und bodenständige Bastionen gibt die den alten und wahren Werten treu geblieben sind.

8 von 10 Punkten  



Gesamtlänge: 35 Minuten
Label: Fast Break Records
Vö: 23.08.2019

1. Dark Visions
2. The Wretched Souls
3. No More Lies
4. Slipping Into Senility
5. Reaper
6. In Trance
7. So Many Heavens
8. Omega
9. Hell Hallow

http://www.facebook.com/In-Cold-Blood-269643304780

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Vultur
Geschrieben am 22.08.2019, 21:25 von Exorzist

Dreckiger, finsterer und wüster Death Metal aus Griechenland. Finde ich doch sehr ansprechend das Gehämmer.

"Bludgeoning Death Metal from Greece, that's stuffed with assorted tempos that go from relentless eruptions of savagery, to torturous and doomed out passages replete with morbid harmonies, and through mid-paced onslaughts of sheer heaviness".



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STRIGOI
Geschrieben am 21.08.2019, 19:55 von Exorzist

 Als PARADISE LOST-Gitarrist Greg Mackintosh sein Sideproject VALLENFYRE 2018 zu Grabe trug, schloss er damit ein schwieriges und zugleich kathartisches Kapitel seines Lebens. Das als Hommage an seinen 2009 verstorbenen Vater John erschaffene Projekt war ursprünglich nur zur Verarbeitung von Gregs tiefer Trauer gedacht, entwickelte sich im Laufe der Jahre jedoch zu einem nihilistischen Statement an die Welt. VALLENFYREs kurze Existenz war von vorn herein geplant und sollte nach den drei veröffentlichten Studioalben ein Ende finden. Doch nur wenige Tage, nachdem die Band ihre letzte Show im September 2018 gespielt hatte, verkündete Greg Mackintosh, dass die Reise weitergehen würde und aus der Asche sein neues Projekt STRIGOI aufgestiegen war. Nachdem die Band einen Vertrag bei Nuclear Blast uinterzeichnet hatte, wird das englische Duo am 22. November sein Debütalbum »Abandon All Faith« veröffentlichen - ein erster Vorabtrack erblickt bald das Licht der Welt.

Mit einem Bandnamen, der von den ruhelosen Geistern der rumänischen Mythologie inspiriert wurde, die aus dem Grab aufsteigen und eine völlig andere Form annehmen können, wird die Besetzung von STRIGOI durch den ehemaligen EXTREME NOISE TERROR- und VALLENFYRE-Bassisten Chris Casket abgerundet. (Der Schlagzeuger von PARADISE LOST, Waltteri Väyrynen, war als Studiomusiker ebenfalls dabei, wird aber kein Vollzeitmitglied sein.) Das resultierende 12-Song-Debüt »Abandon All Faith« wurde in Gregs Black Planet-Studio zwischen Januar und März 2019 aufgenommen und vermengt Death Metal mit Grindcore und Punk für ein knochenzermalmendes Erlebnis. Während VALLENFYRE schmutzig und crust-geladen durch die Ohren krachte und den Eindruck vermittelte, direkt aus den dunkelsten Hintergassen zu stammen, konzentriert sich STRIGOI auf filigrane Angst und elegante Feindseligkeit, die mit Mackintoshs unverkennbaren Lead-Gitarren und Old School Death Geröhre vermischt wird, aber auch nicht auf cineastisch große, höllische Momente verzichtet.

„Mit VALLENFYRE sind wir einen Weg gegangen, bei dem es immer grober und crust-lastiger wurde“, erklärt Greg Mackintosh. "Irgendwann konnten wir das einfach nicht mehr weiter voran treiben, also musste ich neue Elemente einfügen. STRIGOI lebt von Schauermomenten, subtilen Klängen von Industrial und sogar Black Metal. Das Ziel war, einfach alles etwas anders klingen zu lassen. Ich war völlig zufrieden mit dem, was ich mit VALLENFYRE geschaffen habe, aber damit STRIGOI für sich allein steht, wollte ich neue Dinge ausprobieren.“

STRIGOI sind:
Greg Mackintosh - Gesang, Gitarren
Chris Casket - Bass
Waltteri Väyrynen - Schlagzeug (nur Studiomitglied)

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Review: SUPERSTION - The Anatomy Of Unholy Transformation
Geschrieben am 21.08.2019, 15:48 von Cosmower

S U P E R S T I T I O N
The Anatomy Of Unholy Transformation






Eine der wirklich großen Künste im Death Metal ist es, das scheinbare musikalische Chaos in kontrollierte Bahnen zu lenken und die Energie so zu bündeln,daß es den Hörer niederstreckt. Zu den Großmeistern und Urvätern dieser Kunst gehören sicher MORBID ANGEL, die sie gleich auf ihren Frühwerken quasi in Perfektion dargeboten haben. So geht der erste Gedanke beim Hören von „The Anatomy Of Unholy Transformation“ auch gleich in Richtung „Altars Of Madness“, weshalb schon der ein oder andere ohne weiterzulesen losstürmen dürfte,um sich das Debütalbum des Ami-Quartetts zu krallen; und man sollte diejenigen nicht aufhalten,denn es ist die einzig richtige Entscheidung. Klar, auch SUPERSTITION kommen natürlich nicht an das Meisterwerk der kranken Engel ran, das eben ein revolutionärer Meilenstein ist. Aber die Richtung stimmt ! Die Mucke  knüppelt mich nämlich amtlich zurück ins Jahr 1989 und triggert in mir auf eine angenehme Art das Gefühl,das  ich  beim Hören von MORBID ANGELs Monolith hatte. Das heißt nichts anderes,als dass „The Anatomy Of Unholy Transformation“  die coolste  Nah-Oldschooltod -Erfahrung seit den letzten Scheiben von CRUCIFIER und SKELETAL REMAINS ist. Mit jedem weiteren Hören offenbaren sich dann auch immer wieder mal Details,die noch verliebter machen. Zu den sechs „richtigen“ Ballereien gesellen sich noch 3 instrumentale Intros bzw Interludien, die zum Teil durch gekonnten Keyboardeinsatz einen Gruselfaktor im Stile von ACID WITCH erschaffen, was dem Ganzen eine weitere feine Nuance verleiht sowie dazu  als Gesamtwerk zusammenkleistert und außerdem auch kurze Verschnaufpausen vom Soundinferno gönnen.
Fazit ist somit,daß der Band aus Santa Fe ein zwar recht kurzes, jedoch ebenso effektives und geiles Album gelungen ist,das für die entsprechende Hörerschaft wahrlich eine Göttergabe darstellen müsste; mit "Spiritual Sunderance" hat's sogar noch nen kleinen Hit mit an Bord. Fettes Gerät mit noch etwas Luft nach oben.


Wertung: 8 / 10

> Tracklist ( 9 Tracks / 34:20 Min ):

1. Unholy Transformation Pt.1  (1:16)
2. Highly Attuned Beast Of  The Dark   (4:09)
3. Spiritual Sunderance  (5:12)
4. Unholy Transformation Pt.2  (0:45)
5. Passage Of Nullification  (4:48)
6. Torn In The Outer Lands  (4:33)
7. Unreclaimed Blood  (5:06)
8. Unholy Transformation Pt.3  (1:10)
9. Charnel Pleasures  (7:21)

> Release: bereits erhältlich ( 21.Juni 2019 )

> 20 Buck Spin

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Review: Mystagogue - And the Darkness was cast out into the....
Geschrieben am 20.08.2019, 22:49 von ALUCARD

Mystagogue - And the Darkness was cast out into the Wilderness

So muss das für mich klingen wenn ein Zweiergespann extreme Musik macht. Erdig, kompromisslos, harsch und dennoch voller Leidenschaft. Somit macht das Duo aus dem Laster & Gnaw their Tongues Umfeld beim Debüt alles richtig.

Da nur wenig Infos vorliegen direkt zur Musik: Black Metal wird geboten, dazu gehört ein thrashiger Unterbau und eine dezente Waverocknote ala Killing Joke oder aktuellen Postrockvertretern wie Rope Sect. Passend dazu spendiert man "And the Darkness was cast out into the Wilderness" ein krachig bodenständiges Klangkostüm das noch genug Platz für Feinheiten lässt. Denn in all dem an den 90er Black Metal angelehnten Sound trägt der Wind von irgendwo her immer noch eine magische Melodie die das Album vom Standardstumpf abhebt. Dadurch kann man sich sofort ohne viel Anlaufzeit in das Album verlieben wenn man die einzelnen Komponenten mag und nicht zur feingeistig verdrehten Hifi Society gehört.
Vom Grundaufbau sind die Titel recht ähnlich, das sollte man aber nicht mit eintönig verwechseln. Jeder Titel für sich hat noch seine eigene Note und seinen eigene Charakter, aus der Rolle fällt dabei nur das famose schleppende "A Nacreous-tinted Halo of Bright Sorrow" mit dem Klargesang. Ansonsten dominiert fieses Geschrei das weit weg ist von schwarzmetallischem Einheitsgegrunze und somit zur Geschmacksfrage wird. Mir gefällt es, es verleit dem Album eine angenehm abgedreht psychotische Note die ich sonst auch an DSBM Bands schätze. Mit nicht einmal 30 Minuten Spielzeit bieten Mystagogue dem Hörer ein kurzweiliges Vergnügen was als Debüt vollkommen in Ordnung ist. Hat man sich beim ersten Durchlauf mit der bitteren Atmosphäre der Scheibe angefreundet dann drückt man eh nochmal auf "nochmal". Und das dann immer wieder...
Feines Ding das mal wieder zeigt das man keinem schwarzen Cvlt angehören muss um ein schwerstens überzeugendes Black Metal Album loszulassen. "And the Darkness..." punktet vor allem mit seiner durch und durch fiesen Art und der dennoch vorhandenen Melodik die sofort ins Herz geht. Die Schöne und das Biest quasi in einer Person.

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 27:44 Minuten
Label: Vendetta Records
Vö: 30.08.2019

1.And Shrieking Winds Lash The Oceans Into Madness
2.Bereaved of Light
3.And The Darkness Was Cast Out Into the Wilderness
4.Here in the white Silence of the Dawn
5.The Gift of Grief Upon The Black Earth
6.A Nacreous-tinted Halo of Bright Sorrow
7.Nothing But The Night-Black Mantle
8.The Splendour of Our Demise

http://mystagogue1.bandcamp.com/
https://www.facebook.com/Mystagogue-356393981864414/

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Festivalbericht und Fotos zum Bavarian Battle Open Air 2019
Geschrieben am 19.08.2019, 21:21 von UnDerTaker


Unser Festivalbericht und die Fotos zum Bavarian Battle Open Air 2019 in Kirchdorf bei Haag in Oberbayern sind online.

Am 31.5. und 01.6.2019 waren folgende Bands am Start:
DEATHRITE, DUST BOLT, THE CROWN, GROZA, DEAD ALONE, PEQUOD, PRIPJAT, ENDSEEKER, DÉCEMBRE NOIR, ILLDISPOSED, ASPHYX ,BLOODLINE, COMMANDER, RAYGUN REBELS, ASPHAGOR, GRACELESS

» UR-Bayerisch, sehr gemütlich und dazu noch ein starkes Line-up.
Mittlerweile zum 9. Mal stellten die Mitglieder des Vereins B.B. Events e.V. das "Bavarian Battle Open Air" auf die Füße. Etwa 800 Metal Begeisterte trafen sich Ende Mai mitten in der Natur bei Kirchdorf bei Haag in Oberbayern zu einem Wochenende mit bayerischer Behaglichkeit, verbunden mit einer internationalen Bandauswahl. Es war für jeden Metal Fan etwas dabei, dennoch familiär und mit Herzblut organisiert. Kurzum, alles richtig gemacht! «

Zum Bericht und den Bildern geht es hier... lang.

illdisposed
asphyx

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Review: Birdflesh – Extreme Graveyard Tornado
Geschrieben am 17.08.2019, 21:56 von UnDerTaker

Birdflesh – Extreme Graveyard Tornado

*** Verfasst von unserem Kumpel Paul, Extreme Metal Musiker und Metalfan, aus London. ***

For those who have not come across Birdflesh before, they are a massively entertaining grind band from Växjö Sweden, whose members have or do play in some of Sweden’s best underground bands. However, don’t be fooled, Birdflesh is in no way a side project, it is very much a real band. Having formed in the early 90’s they have been regularly releasing music and bringing their brand of demented grind awesomeness to stages across the world.  

Comprised of Smattro Ansjovis, Panda Flamenco and Billy Bob Banjovich. Birdflesh is one grind trio that have a huge sense of fun about them. However, if you believe that somehow means they are a joke band, you would be very much mistaken. Rather, they are an extremely potent musical force who not only understand the grind genre, but metal as a whole. When I was a kid we used to joke that Swedes must be taught metal at school based on that countries musical output, well if that were true then trust me Birdflesh would’ve gotten straight A’s.

So now the history lesson is over, I will turn to their latest release Extreme Graveyard Tornado. Containing 24 tracks in a mere 27 minutes, it is a furious listen. Although, as ever the puns and comedic elements are never that far away. First song Towards Insanity starts off as fast and furious full on grind, suddenly this is replaced with a slower stomp section which is introduced with some guitar dive bombs and a super cool harmonic trick (sorry my inner guitar geek has appeared), the mid-section is super groovy and I think will work live really well. However, before it outstays its welcome the accelerator is once again pulled, and we are back into break neck speed territory. At a mere 2 minutes long it’s not only one of the longest songs on the album it’s also fucking awesome. And that is true of the entire album, its packed full of surprises and musical puns.

The production is really clear and effective. The drums being a particular highlight for me, although that is because they are really punky and don’t overly rely on technicality, it’s a style that I love. Overall the level of song craft and musicianship maintains high, with heaps of fun guitar work. There are musical nods to the likes of SOD, Morbid Angel, Macabre and many others as well. I could list all that I noticed, but that would only spoil the surprise.

Another highlight for me is the song Home Of The Grave, the opening riff is a bizarre fusion of the coldest Nordic black metal style trem picked riff you could picture and something you’d expect from a pop punk album, imagine Mayhem having a jam with Greenday, it really is that twisted. This song also has a classic Gothenburg style outro riff. The start of Mouth of Gore has a cheeky nod to Morbid Angel’s Day of Suffering, whilst Grind Band even manages to squeeze in a sax/clarinet or Kazoo solo (read that as I can’t tell what it was but its either windy or horny haha).

It’s clear with song titles such as Crazy Train Decapitation, Milkshake is Nice, Guacamolestation of The Tacorpse, Almost Aggression and Garlic Man that this record may not work for those most serious of metal heads. But for the rest of us who sometimes like to just crack open a beer and have a good time then this is the perfect soundtrack. Most of all though, it’s obvious that Birdflesh understands Metal’s most important and secret unwritten rule, and that is Metal is and always will be ………..


Rating: 9/10




Length: 27 Minutes
Label: Everlasting Spew Records

Release date: 28.06.2019

Track list
1 Towards Insanity 2:02
2 Are We Great Again? 0:06
3 Crazy Train Decapitation 1:53
4 Grind Band 0:50
5 Home Of The Grave 0:57
6 Milkshake Is Nice 1:18
7 Another Pig 0:59
8 Guacamolestation Of The Tacorpse 0:50
9 Crazyful Face 0:39
10 Thank You For The Hostility 0:49
11 Crazy Nights 0:29
12 Botox Buttocks 0:55
13 House Guest 1:55
14 Accused Of Suicide 1:42
15 Back Hole Jaw 1:41
16 Amish Girl 1:01
17 The Rise Of Stupidity 1:45
18 Pub Night 0:10
19 Pyromaniacs 2:11
20 Bite The Mullet 1:05
21 Almost Aggression 1:31
22 Garlic Man 0:53
23 Mouth For Gore 1:10
24 Land Of Forgotten Riffs 0:18

Website of band: www.facebook.com/birdfleshgrind

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IN FLAMMEN Open Air 2020 – Germany´s hellish Gartenparty
Geschrieben am 14.08.2019, 19:45 von Hate-Blood-Murder

IN FLAMMEN Open Air – Deutschlands hellish Gartenparty
09.-11.07.2020 Torgau / Entenfang

confirmed:
+ SAMAEL (CH) – Old School Set !!
+ MEMORIAM (UK)
+ M.O.D. - Method of Destruction (US)
+ INCANTATION (US)
+ BETHLEHEM (D)
+ RUNEMAGICK (SWE)
+ MYSTIFIER (BRA)
+ DEMONICAL (SWE)
+ THE FUNERAL ORCHESTRA (SWE)
+ KONVENT (DK)
+ ULTAR (RUS)
+ BAIXO CALAO (BRA)
..... and many more

Infos & EARLY BIRD Tickets nur unter: www.in-flammen.com
see you in.....Torgau!

3 Tage / 39 Bands / METAL IST FREIHEIT & NO COMMERCE



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Party.San Open Air 2020
Geschrieben am 12.08.2019, 14:45 von Exorzist

Maniacs, Heute präsentieren wir Euch die ersten fünf Bands für das Party.San Metal Open Air 2020. Der Vorverkauf startet am 1. September.

 Was sollen wir euch zu dieser Band noch erzählen, was ihr nicht schon längst wusstet?! Gesetz dem Fall dass ihr die letzten Jahrzehnte unter einem Stein gelebt und eure Ohren erst kürzlich in Betrieb genommen habt: Wir reden hier von DER Institution in Sachen Schweden-Death Metal schlechthin. Klassischer Old School Death? Dismember! HM2-Sound? Dismember! Die eine Band die unzählige andere der jüngeren Generation im Sektor des skandinavinischen Death Metals maßgeblich beeinflusst hat? Dismember! Wir sparen uns an dieser Stelle alle weiteren Umschweife denn das würde sowieso zu nichts führen. Nur soviel sei gesagt - wir freuen uns riesig die Schweden in Originalbesetzung begrüßen zu dürfen, die 2008 das letzte mal bei uns auftauchten und von 2011 bis '19 im Winterschlaf verweilten.

 Ein weiteres Urgestein wird 2020 Schlotheim heimsuchen: "None Shall Defy" hieß der 1887 erschienene Erstling der Kanadischen Thrashlegende INFERNÄL MÄJESTY. Seitdem sind viele Jahre vergangen, doch was ist passiert? So einiges - oder doch nicht?! Man muss zugeben: Zwischen besagtem ersten Album und der aktuellen Langrille "No God" liegen satte 20 Jahre und dazwischen hat die Band gerade mal 2 weitere Alben veröffentlicht. Das klingt in erster Instanz nicht gerade fleißig, jedoch muss man der Band attestieren dass sich keins der 4 Alben als Schwächling entpuppt. Getreu dem Motto lieber Qualität statt Quantität sind diese Recken so unerbittlich und herrlich trashig wie eh und je. Mal scheppernd groovig mal kratzbürstig rumpelnd - das wird geil!

 Ganze 9 Jahre ist es her dass uns die Schweden von MANEGARM das letzte mal beehrten. Die vergangene Zeit hat die Band nicht nur zur Veröffentlichung von 3 weitern Alben genutzt sondern vor allem um an ihrem recht eigenen Stil zu feilen und jenen zu perfektionieren. Black Metal, Folklore, kehlige Vocals, Doublebassattacken und Melodien zum dahinschmelzen sind nur einige der Zutaten die Eingang in den Gesamtsound einer Band finden denen das Prädikat Viking Metal eigentlich nicht gerecht wird. Abwechslungsreich, voller Herzblut und immer wieder für eine Überraschung gut, zählt die Band zum Besten was schwedischsprachige Musik zu bieten hat.

 Die 1.Weltkriegsspezis von 1914 werden 2020 das erste Mal auf dem Party.San spielen. Wie - ihr kennt die Band nicht?! Eher unglaubwürdig! Keine andere Band stand auf eurem Wunschzettel so hoch wie die Ukrainer. Man stelle sich eine langsam feuernde pechschwarze Panzerfaust vor die Geschosse auf den Weg bringt, die im Ziel die Wirkung entfachen die so mancher Bolt Thrower Song auf der Hochzeit deines BWL-Freundes hinterlassen würde (für alle Begriffsstutzigen - die Wirkung wäre verheerend!). Ein bisschen Death, ein bisschen Black, eine Prise Sludge und alles im Topf des hervorragenden Songwritings aufkochen lassen - fertig!


 Unablässig die europäischen undergroundbühnenbeackernd habe sich die Niederländer von GRACELESS inzwischen in so manches Herz gespielt. Old School Death Metal mit doomiger Note, wie man ihn bei ihren Landsmännern von Asphyx geboten bekommt und vielleicht sogar noch eine Ecke doomiger. Soll heißen: runter vom Gaspedal und das Schepper-Walzen-Sound-Pedal ordentlich durchgetreten! Erst 2016 gegründet hat sich die Formation inzwischen eine beachtliche Fanbase erspielt und wird euch mit aller Gewalt zeigen was es heißt die Schamlosigkeit schon im Namen zu tragen - FEUER FREI!

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Review: Mars Red Sky - The Task Eternal
Geschrieben am 11.08.2019, 13:14 von ALUCARD

Mars Red Sky - The Task Eternal

Ich hätte schwören können das hier eine Frau am Mikro steht, sämtliche Infos sagen aber das es sich bei den französischen Doomern um ein reines Männertrio handelt. So kann man(n) sich täuschen...

Sehr entspannt geht das Trio bei "The Task Eternal" zu Werke, Musik zum Füsse hochlegen und Rotwein trinken. Als Doomrock würde ich das mal einordnen, hat aber auch jamsessionartige Momente bei denen sich die Titel in sich selbst verlieren. Aber nie zu abgedreht oder verdrogt, der grobe Faden bleibt erhalten. Man kann sich jedenfalls bestens dazu fallen lassen und dann davontreiben. Trotzdem bietet "The Task Eternal" ausreichend gehaltvolle Kost um nicht in sinnfreies Gedudel abzudriften, das Songwriting ist durchaus spannend und bietet so manchen Spannungsbogen den man gerne mitverfolgt. Auch die Soundkulisse ist druckvoll und klar aufgebaut so das man die Feinheiten der Kompositionen gut raushört und aufsaugen kann. Das es sich hierbei "nur" um ein Trio handelt fällt auf jeden Fall nicht auf, vom Gefühl her könnte hier auch eine klassische 4-5 Mann Band am werkeln sein.
Das abschliessende Instrumentalstück "A Far Cry" hätte man sich sparen können, recht reduziert läuft es so durch während der Hörer immer wartet das noch was passiert. Kommt aber nix mehr...Abgesehen davon wird man aber gut unterhalten wenn man auf der Suche nach Downtempo Doomrock ist.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 27.09.2019

1. The Proving Grounds
2. Collector
3. Recast
4. Reacts
5. Crazy Hearth
6. Hollow King
7. Soldier On
8. A Far Cry

https://www.youtube.com/channel/UCgxmlXUs0y1vzLJMH2_HHjQ
https://www.facebook.com/marsredskyband/

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Review: Isole - Dystopia
Geschrieben am 06.08.2019, 13:43 von ALUCARD

Isole  - Dystopia

Die 1990 noch unter dem Namen Forlorn gegründeten Isole legen mit "Dystopia" ein neues Album vor das Traditionalisten als auch entdeckungsfreudige Doomheads begeistern könnte.

Anfangs geht man noch relativ erwartbar zu Werke, schwelgerische Melodien treffen auf erhabenen Klargesang. Auffällig ist dabei allerdings schon der Härtegrad der Kompositionen der über dem Durchschnitt liegt. Ich mag vor allem den Gesang, er hat eine angenehme Schwere und Tiefe die mich des öfteren mal an Solstice denken liess. Auf jeden Fall besser als das nölige Geleier das man sonst so serviert bekommt. Die Instrumentenfraktion agiert dazu "songdienlich". Soll heissen sie reissen sich kein Bein aus, erfinden das Rad nicht neu, ziehen ihren Stiefel aber überzeugend und gut hörbar durch. Interessant wird das Album in seiner zweiten Hälfte...

Wendepunkt ist dabei der Schlussteil von "You went away". Die ersten sechs Minuten folgen der Rahmenhandlung von blitzsauberem Doom Metal, der dann einsetzende Growlgesang kommt völlig unerwartet und verleit dem Titel einen finsteren Anstrich. Auch in "Forged by Fear" ist er zu hören, wobei mir dieser Titel etwas zu unorientiert dahindümpelt. "Galenskapens Land" weiss zunächst auch nicht so richtig wo es hinsoll, die Irrfahrt wird aber mit einem genialen Schlussritt belohnt der schwerstens Richtung Deathmetal drängt. Und wo die Fuhre schon mal Schwung aufgenommen hat da schliesst sich "Nothingness" an. Der fragile Einstieg verwirrt die Sinne bevor man einem Donnerschlag gleich zu melodischem Death Metal rüberwechselt. Sind halt doch Schweden, da liegt das im Blut. Mit Growlgesang wäre das eine fette Hymne ala Demonical und Co., aber der wird nur sparsam eingesetzt. Dadurch könnte man es mit Amorphis zu "Elegy" Zeiten vergleichen. Zum Ende hin drosselt man das Tempo und baut nur noch auf Growlgesang, Death Doom kann die Truppe also auch.

Freaks der reinen Lehre greifen zur ersten Seite, Entdecker und Freunde der härteren Kost erfreuen sich am zweiten Teil. Somit für jeden was dabei, ob sich beide Lager mit dem kompletten Album anfreunden wird sich zeigen. "Dystopia" ist auch jeden Fall ein gutes Doom Metal Album das handwerklich und härtegradtechnisch schwerstens überzeugen kann. Durch Hinzunahme von Anteilen aus dem extremeren Lager vermeiden Isole gekonnt Austauschbarkeit und die Scheibe bleibt spannend bis zur letzten Sekunde. Eventuell sollten die Schweden mal darüber nachdenken ein reines Death/Doom Nebenprojekt zu starten, könnte interessant sein da die hier vorgezeigten Stellen ebenfalls sehr gelungen sind.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48:27 Minuten
Label: Hammerheart Records
Vö: 23.08.2019

1.Beyond The Horizon
2.Written In The Sand
3.The Beholder
4.You Went Away
5.Forged By Fear
6.Galenskapens Land
7.Nothingness

https://isolehhr.bandcamp.com/album/dystopia

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Review: Zeit - Drangsal
Geschrieben am 31.07.2019, 13:05 von ALUCARD

Zeit - Drangsal

Der nächste Emporkömmling aus dem Leipziger Unterground. Na gut, das stimmt nicht. Zeit gibt es schon seit 2010 und man hat schon diverse Tonträger vorzuweisen. Aber mit "Drangsal" sind die Jungs erstmals in meinen Fokus gerückt, ich kann mich dem Werk also völlig unbefleckt nähern.

So falle ich gleich mit der Tür ins Haus: Wer Totenmond mag der wird auch Zeit ins Herz schliessen. Die finsteren Brocken bewegen sich in einem ähnlichen Krachkosmos wie die Truppe aus Backnang. Doomige Schleifer treffen auf schwarzmetallisches Getrümmer, klanglich deutlich im Underground verwurzelt wütet sich das Trio durch 6 Titel die jede schwarze Seele erfreuen dürften. Vor allem die bretternden Abfahrten wie zum Beispiel in "Menschmaschine" sind deutlich im klassischen Black Metal zuhause, durch den bellend keifenden Gesang habt man sich aber vom Durchschnittseinerlei ab.

Von Gefälligkeiten an den Hörer ist das Material weit entfernt, kantig, kalt und unbequem dringen die Noten zum Hörer. Dieser muss sich die Liebe zu den Titeln erst erarbeiten, Zeit reichen ihm nicht die Hand zum Einstieg sondern bleiben schemenhaft im Dunkel verborgen. Doch die Mühe wird belohnt wenn die Kälte weicht und der krustige Panzer aufbricht indem man sich auf die Songs und vor allem die langen instrumentalen Passagen einlässt. Empfohlen sei hier "Stirn". Der Titel ist zwar der schwarzmetallischste auf der Scheibe, durch die Gitarrenführung aber auch der melodischste.  

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 30.08.2019

1.Schweigen
2.Stirn
3.Babylon
4.Menschmaschine
5.Granne
6.357

https://rumsdiezeit.bandcamp.com/

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Festivalbericht und Fotos zum Protzen Open Air 2019
Geschrieben am 30.07.2019, 01:36 von UnDerTaker


Unser Festivalbericht und die Fotos zum Protzen Open Air 2019 im brandenburgischen Protzen sind online.

Am 28.6. und 29.6.2019 waren folgende Bands am Start:
Krisiun, Necrophobic, General Surgery, Nervecell, Bodyfarm, Deranged, Wombbath, Distillator, Sinners Bleed, Souldemise, Abjured, Bloodland, Attacktion, Vader, Misery Index, Bölzer, Deathrite, Endseeker, Sodomized Cadaver, Macbeth, Murderline, Metall

» Im Juni eines jeden Jahres steht für die hell-is-open-Gemeinde seit vielen Jahren das Protzen Open Air Festival auf dem Programm. Nicht anders war es auch im Jahre 2019 nach Christus und mit fünf Headbangern ging es auf den 640 km-Trip in das brandenburgische Protzen... «

Zum Bericht und den Bildern geht es hier... lang.

wombbath
necophobic

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Review: MISANTHROPIC RAGE - Towards The Greyscale Aphorysm
Geschrieben am 28.07.2019, 18:40 von Cosmower




MISANTHROPIC RAGE
Towards The Greyscale Aphorysm

In der Welt des Black Metals scheint das polnische Duo noch keine allzu große Rolle zu spielen. Wenn die Anhängerschaft der ultraorthodoxen, alles verachtenden Wurzeln mit der Band nichts anfangen können,ist das verständlich und nachvollziehbar – in den weitverzweigten,oftmals extrem musikalischen Blüten,die das Genre hervorgebracht hat, müssten MISANTHROPIC RAGE aber doch heftig einschlagen. Wie aus meinen Worten zum grandiosen Vorgänger herauszulesen ist, scheint es als sei meinereiner doch sehr,seeehr angetan von dem,was die Band macht. Hmmm, da könnte dann doch so mancher etwas wie „Kumpel Black Metal“ aus dem Floskelnhut ziehen. Zumindest der Bandname scheint so manchen in meinem Umfeld zu belustigen – wobei mir da im Extrem-Metal-Bereich weitaus schlimmere Albernheiten untergekommen sind. Sei's drum, wenn jemand die Wahl des Namens „primitiv“ oder „einfallslos lächerlich“ bezeichnen mag – die Musik ist es definitiv nicht ! Warum ? Here we go:
Musikalisch bewegen sich die Herren „Ar“ und „W“  weit abseits des kalten,hasserfüllten Ursprungs und bepflanzen das Wurzelwerk ihres Black Metals schon seit dem ersten Album mit allerlei bunten stilistischen Pflänzchen und bringen so mit jedem Album neue Kreuzungen hervor. Wo beim Debüt zB Meshuggah(!)-artige Riffs aufhorchen ließen, spielte man beim Folgewerk u.a. mit merklichen Post Punk – Einflüssen ( in meinem Begeisterungssturm nachzulesen ). Auch jetzt beim dritten Album tritt man nicht auf der Stelle,aber bleibt dem Weg treu. So sind die wunderschönen, entrückten Sphären weiterhin präsent,werden jedoch anders gewichtet und von einem größeren „Bombast“ flankiert als bisher. Man klingt doch etwas monumentaler. Zudem wirken dann die Vocals noch facettenreicher, immer im Dienste der kontrastreichen musikalischen Darbietung. Ungeachtet des riesigen Schattens,den die beiden vorherigen Alben in all ihrer Großartigkeit bedrohlich über dem eigenen Schaffen schweben lassen, präsentieren die Polen mit „The Greyscale Aphorysm“ ein weiteres Meisterstück,das sich schon beim zweiten Durchgang unter meinen Jahresfaves postionieren konnte und mit jedem weiteren immer besser wird.
Umso bewundernswerter ist das Ganze angesichts der kurzen Zeit,die seit dem letzten Album vergangen ist. Ein Umstand der zeigt,welche kreative Kraft die Macher überschäumen läßt. Unter all den Großartigkeiten kristallisiert sich dann mit dem Fast – Zehnminüter „The Traveller“ noch ein richtiges Highlight heraus. Hammer !
Einmal mehr ist die Mucke von MISANTHROPIC RAGE für mich – und hier sehe ich gefühlsmäßige Parallelen zu meinen Faves SULPHUR AEON und CHAPEL OF DISEASE,wenn auch andere Baustelle – etwas ganz Spezielles, das mich alles um mich herum,einschließlich jeglicher Sorgen und Arschgeigengehabe, für die Zeit vergessen läßt. Ob das etwas ist,was eine Black Metal Band erreichen will,sei dahingestellt. Fakt ist aber,daß ich kein größeres Kompliment aussprechen kann. Wieder einmal eine Meisterleistung,die da aus Polen kommt. Den halben Zähler weniger im Vergleich zum zweiten Album kann man wohl dem fehlenden Neuentdeckungswahn zurechnen. Bleibt trotzdem was extrem Großes !


> Wertung: 9/10


> Tracklist ( 8 Tracks / ca.42 Min):

1. Towards The Greyscale Aphorysm
2. The Noise Of A New Dawn
3. Nothing But Rage
4. The Luring Lament
5. Divine Malediction
6. Here Is Deeper,Here Is Higher
7. The Traveller
8. Curse - Despise - Reject - Deny

>> Bandcamp

> Release: bereits erschienen ( 6.6.2019 )
> Label: GodzOvWar Productions

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Review: Fister - Decade of Depression
Geschrieben am 25.07.2019, 14:48 von ALUCARD

Fister - Decade of Depression

Die Doomsludgehärtner Fister gibt es jetzt genau zehn Jahre, das muss gefeiert werden. Und was bietet sich bei so Gelegenheiten an wenn man grad kein eigenes Material im Lauf hat? Richtig, in Livealbum, eine Best-of Zusammenstellung oder ein Coveralbum. Letzteres liegt mit "Decade of Depression" vor.

Überraschenderweise covert man nicht die erwartbaren Bands aus dem Doom/Sludge Bereich sondern widmet sich unter anderem Slayer, Metallica, Danzig und Darkthrone. Das gelingt je nach Ansichtsweise mal mehr oder weniger gut, kommt halt auch drauf an welches Verhältnis man zum Original hat. "For Whom the Bell Tolls" zu Beispiel kommt im reduzierten Tempo ziemlich geil, sogar das Intro ist besser als bei der Vorlage. Bei "How the Gods Kill" fehlt einfach die Stimme vom Schinkengott, die Umsetzung ist zudem mit dem Schreigesang von Eva (Chrch) nicht sehr gelungen. "Too Old Too Cold" fängt bestens die rotzige Aura des Originals ein, aber die Darkthrone Version ist einfach zu grossartig um als Coverversion zu überzeugen.

Das Trio schafft es recht gut die Stimmung der Vorlage mit eigenen Elementen zu verbinden, einziges Manko ist der eintönige Gesang. Dieser raubt den Titeln etwas ihre Energie da er immer auf der selben Schiene unterwegs ist. Schade, den musikalisch ist das schon nicht schlecht umgesetzt.

6,5 von 10 Punkten




Gesamtlänge: 48 Minuten
Label: Listenable Records
Vö: 27.09.2019

1) City of The Living Dead - FABIO FRIZZI
2) For Whom the Bell Tolls - METALLICA
3) Mandatory Suicide - SLAYER
4) Too Old Too Cold - DARKTHRONE
5) How the Gods Kill - DANZIG
6) Reaper - HELLHAMMER
7) And Only Hunger Remains - PUNGENT
STENCH
8) The Failure - FISTER

FISTER - Decade of Depression Album Trailer

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Review: Goatburner - Extreme Conditions
Geschrieben am 24.07.2019, 14:14 von ALUCARD

Goatburner - Extreme Conditions

Das finnische Krachduo besteht aus Keijo Niinimaa (ROTTEN SOUND, MORBID EVILS, AGE OF WOE) und Jaakko Forsman (RATFACE, SKULMAGOT), Qualität und Können sind also vorhanden. Aber reicht das auch?

Das Gespann verwöhnt den Hörer mit einer ordentlichen Portion abgefucktestem Deathmetal mit Grindkomponenten. Vom Autopsy-artigem Geschleife bis zum Napalm Death Gebretter ist alles dabei, meistens sogar innerhalb eines Titels. Hat man sich erstmal an das eintönige Geschrei von Sänger Kaos aka Keijo Niinimaa gewöhnt dann kann man sich freudig der Krachwand von "Extreme Conditions" hingeben. Schade, etwas mehr Abwechslung beim Gesang hätte der Scheibe gutgetan. Ansonsten arbeitet man sich zeimlich angepisst an allem ab was so möglich ist mit einer Besetzung die nur aus Schlagzeug, Gitarre und Gesang besteht. Wütend rumpeln sich die Finnen durch 10 Titel den etwas die Unterscheidbarkeit fehlt, liegt aber wahrscheinlich auch in der Begrenzung an Instrumenten.
"Extreme Conditions" wird nicht der hellste Stern im Kosmos der 2-Mann Bands werden, aber wenn man Bock auf primitives Geboller mit Groove und ordentlich Härte hat dann kommt die Scheibe genau richtig. Positiv fällt dabei der erdige Klang auf.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 33 Minuten
Label: Time To Kill Records
Vö: 27.09.2019

01. Dead Alert
02. Time to Burn
03. Mayhem
04. Drowned Alive
05. Violent Redeemer
06. Vortex of Chaos
07. Frozen Grounds
08. Get Sick and Die
09. Blown Away
10. Wave of Doom

GOATBURNER line-up:

Spider (Jaakko Forsman) – drums
Kaos (Keijo Niinimaa) – guitar, vocals

https://goatburner.bandcamp.com/

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Wie der Honk zurück nach Europa kam
Geschrieben am 15.07.2019, 14:02 von UnDerTaker

Eigentlich gar kein Witz  ;)

Wer kein Honk ist, kennt das Wort Honk. Seit dem vorigen Jahr steht es auch im Duden. Aber woher kommt der Ausdruck? Die Spur führt nach Amerika und von dort zurück ins ganz alte Europa.

Im Jahr seiner Volljährigkeit bekam das Wort Honk seine Einbürgerungsurkunde überreicht. Seit der 27. Auflage von 2018 steht es im Rechtschreibduden und ist damit auch offiziell ein Wort der deutschen Sprache.

Um die Jahrtausendwende war es aus dem Englischen importiert worden. In einem Artikel des Schweizer „Tagesanzeigers“ über ein neues Jugendsprache-Wörterbuch hieß es 2003: „,Pommespanzer‘ heisst da eine fette Person, ,Analhusten‘ steht für Blähungen, ,Ritzenputzer‘ für Stringtanga. Wer das alles nicht kapiert, ist ein Honk (Depp).“


https://www.welt.de/kultur....es.html

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Review: Aitvaras - Aitvaras
Geschrieben am 13.07.2019, 13:47 von ALUCARD

Aitvaras - Aitvaras

Melodic Black Metal steht auf dem Stundenplan, im Falle von Aitvaras vorgetragen von einer Band aus Österreich. Ist dieser für die Ohren ebenso in Genuss wie es Wein und Käse aus unserem Nachbarland für den Gaumen sind?

Gleich mit Kritik einsteigen? Ja, das Schlagzeug klingt mir zu modern und ist eine Spur zu vordergründig. Das war es auch schon, ansonsten passt eigentlich alles. Die Gitarrenarbeit, bei melodischem Black Metal ja doch irgendwo wichtig, kommt sehr gelungen rüber und findet den goldenen Pfad zwischen songdienlichem Vortrieb und eigenständiger Note. Von mir aus könnten die Jungs ruhig noch mehr so Momente im gemässigten Tempo einbauen wie in "Pestkammer", dadurch hebt man sich angenehm vom Einheitsgebretter ab und man kann als Hörer noch tiefer in die Songs eintauchen. Denn das "draufeinlassen" ist bei dem Album in wichtiger Faktor, nur nebenbei gehört erschliesst sich einem sonst nicht der Songfluss und die dunkle Atmosphäre die das Album umgibt.

Im Moment gibt es viele Bands die sich der moderneren Spielart des Black Metal verschrieben haben aber iregndwie dünn und austauschbar klingen. Aitvaras haben dankenswerterweise aber die Aggressivität die Black Metal auszeichnet nicht vergessen, das Album klingt nicht nach Studentenwohnheim.
Sehr hörenswertes Debütalbum der Truppe aus Österreich, für das nächste Album wünsche ich mir einen etwas "erdigeren" Drumsound. Und vielleicht kann man beim Songwriting noch was draufpacken um die Titel besser unterscheidbar zu machen.

7 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 46 Minuten
Label: Anthrazit Records
Vö: 13.06.2019

1.Opus a Aitvaras 01:40
2.Coming from the Abyss 05:02
3.In Times of War 06:16
4.Pestkammer 07:47
5.Mourning Emptiness 08:48
6.Until Memories Fade 05:02
7.Verachtung 05:13
8.Paradise Denied 07:06

https://anthrazitrecords.bandcamp.com/album/aitvaras

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Review: Coil Commemorate Enslave - The Unavoidable
Geschrieben am 12.07.2019, 11:41 von ALUCARD

Coil Commemorate Enslave - The Unavoidable

Alcest Anhänger der mittleren Phase könnten dieses Album ins Herz schliessen. Die Italiener verbinden auf "The Unavoidable" gekonnt rohen Postmetal mit verwaschenem Black Metal.
Aber nicht alles ist im grünen Bereich. Klanglich fehlt dem Werk einfach etwas Kraft, in allen Bereichen. Man kann sich gut vorstellen wie die Titel klingen würden wenn das Schlagzeug mehr Wumms hätte, die Gitarren etwas fetter und der Gesang kraftvoller wäre. Somit fehlt sowohl dem kantigen Postmetal mit seinen verträumten Strukturen als auch dem kargen Black Metal einfach die Durchschlagskraft.
Hat man sich damit abgefunden dann kann einen das Album schon verzaubern, vor allem durch sein gelungenes Songwriting. Das sorgt dafür das die Übergänge fliessend sind und die einzelnen Elemente und Stilrichtungen gekonnt verknüpft werden.
Man sollte beiden Seiten, also Postmetal und Blackmetal, etwas abgewinnen können um sich auf das Album einzulassen und "The Unavoidable" ein zwei Runden geben um sich reinzuhören, dann könnte die Beziehung Band - Hörer eine gute Richtung einschlagen. Auch weil C.C.E. auf dröges Postgeleier verzichten und auch die gemässigteren Stellen spannend arrangiert sind. Nur "La Voce" hätte ich nicht gebraucht, das Stück besteht nur aus gesprochenen Wörtern.  

6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 48 Minuten
Eigenproduktion
Vö: 01.05.2019

1.Intro 00:40
2.Anti prophet 08:10
3.Dirt 08:29
4.Nothing else but black 06:48
5.Nemesis 07:46
6.E.F.S.D. 04:27
7.The snake and the rope 08:29
8.La voce 03:28

https://coilcommemorateenslave.bandcamp.com/album/the-unavoidable

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Review: Old Forest - Black Forests of eternal Doom
Geschrieben am 11.07.2019, 13:57 von ALUCARD

Old Forest - Black Forests of eternal Doom

Nun, Bandname und Albumtitel sagen eigentlich schon alles: Das "alter Wald" Thema passt zum Black Metal als auch zur Pagan/Viking Ecke, der Albumtitel gibt die Richtung an. Die musikalische Reise geht von Black Metal bis hin zu epischem Doom. Durch Klargesang und chorartigen Stellen nimmt man dann auch noch die erwähnten Paganspuren mit. Aber was soll all das Gerede, testet doch am besten mal den Albumopener "Subterranean Soul" an und ihr wisst was ich meine.

Durch die flotten Gitarrenläufe und den dezenten Keyboardhintergrund klingt der Schwarzmetall etwas aus der Zeit gefallen, "Wastelands of Dejection" hätte auch in der "Mother North" Hochzeit eine gute Figur abgegeben. Was aber nicht schlimm ist, der Titel fliegt angenehm durchs Gehör und die melodischen Gitarrenlinien setzen sich sofort fest.
Epischer geht dann das namengebende "Black Forests of eternal Doom" zu Werke und klingt dadurch anfangs eher wie eine frühe Gothmetalhymne obwohl man zwischen melodisch getragenem Doom neuerer Schule (Pallbearer) und erhabenem Vikingstahl segelt. Klingt wild zusammengewürfelt, ist aber ziemlich genial umgesetzt.
Das folkige "Shroud of my Dreams" hat man dann gar nicht auf dem Schirm, ist aber ein feiner Kontrast zu allem vorher gehörten und kann trotz der minimalistischen Instrumentierung überzeugen.
Doomklänge leiten "A Spell upon Thee" ein das dadurch klingt wie eine Fortsetzung von "Black Forests of eternal Doom" und mit einem herzerweichendem Chorusvers aufwartet. Lässt man sich darauf ein dann besteht hier Gänsehautgarantie.
"Hang'ed Man" setzt dort an und feuert dem Hörer direkt Gitarrenmelodien um die Ohren die zum niederknien sind um dann den Schwenk in Richtung Midtempoblackmetal zu vollziehen ohne den epischen Pfad ganz zu verlassen. Dadurch geht der Titel in eine gewisse DSBM Richtung die mir sehr gefällt, My Dying Bride kommen durch die Schwere und das getragene Tempo ebenfalls durch.

Fazit: Ein Album das sich angenehm aus dem Einheitsbrei hervorhebt indem es den Bogen von skandinavischem Black Metal über englischen Goth/Doom Metal bis hin zu erhabenem Doom neuerer Bauart spannt. Nebenbei zeigt man mit "Shroud of my Dreams" das man auch reduzierten Folkrock sehr gut beherrscht.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 21.06.2019

1.Subterranean Soul 07:59
2.Wastelands of Dejection 07:08
3.Black Forests of Eternal Doom 07:41
4.Shroud of my Dreams 05:38
5.A Spell upon Thee 07:42
6.Hang'ed Man 08:54

https://dusktone.bandcamp.com/album/black-forests-of-eternal-doom

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Review: Ungfell - Tôtbringære
Geschrieben am 09.07.2019, 13:26 von ALUCARD

Ungfell - Tôtbringære

Im März letzten Jahres wurde "Mythen, Mären, Pestilenz" vorstellig, jetzt gibt es die nächste Runde mit "Tôtbringære". Nur die Reihenfolge ist nicht ganz richtig, "Tôtbringære" erschien erstmals 2017. Nun hat sich Eisenwald dem Debütalbum angenommen und legt es neu auf.

Und wie auf "Mythen..." reitet auch "Tôtbringære" unter der Fahne des Medieval Black Metal mit all den vertrauten Elementen die ich auf der 2018er Platte schon so geil fand. Mittelalterlich angehauchte Stellen ohne neuzeitlichen Mittelaltermarkteventgestank, garstiger Black Metal der alten Schule und die markerschütternden Schreie von Bandkopf Menetekel. Das man den Gesang dennoch versteht macht es nochmal eine Spur interessanter, dadurch kann man nämlich bestens den Erzählungen lauschen die hier vorgetragen werden.

Ich mag vor allem die gesamte Atmosphäre der Scheibe die wirkt als sei Menetekel pesterkrankt auf dem direkten Weg in den Wahnsinn, geschüttelt von finsteren Visionen und das sichere Ende vor Augen. Wenn man sich alte Stiche aus der Zeit des Pestbefalls oder anderweitige Aufzeichnungen aus diesem dunklen Kapitel vor Augen führt: das hier ist der Soundtrack dazu! Die Schnabelmaskerträger haben schon ihre Hände nach ihm ausgestreckt, der Schnitter spielt dazu fröhlich seine Begleitmusik. Das Coverartwork setzt dieses grafisch bestens um.

Peste Noire kann ich leider nicht mehr hören das sich der Bandkopf zu jemandem entwickelt hat der für alles steht was ich verachte. In Ungfell habe ich etwas gefunden das mich musikalisch ebenso anspricht und mir keine Bauch-oder Kopfschmerzen bereitet, stimmungsmässig und auch musikalisch liegen die Schweizer auf der selben Linie wie die Franzosen.

Wer "Mythen, Mären, Pestilenz" besitzt wird auch hier zugreifen müssen. Wer die Band noch nicht kennt: Es wird Zeit!!!

9 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eisenwald
Vö: 02.08.2019

1.Viures Brunst 03:00
2.Die Bleiche Göttin 05:20
3.Gottes Acker 07:04
4.Trommler Tod 06:52
5.Der Ûzsieche und sîne Grimmede 07:18
6.Wechselbalg 05:14
7.Slahtære 02:13
8.Der Opfersprung 07:37
9.Das Hexenmal 05:32

https://ungfell.bandcamp.com/album/t-tbring-re

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Cosmic Storms Over Europe Tour 2019
Geschrieben am 07.07.2019, 14:50 von Exorzist

2019-09-28 Sulphur Aeon, Chapel Of Disease & Nekrovault @ Mörlenbach-Weiher

Einlass 19.00 Uhr, Beginn 19.45 Uhr

VVK 20,00€ (zzgl. Gebühren) / AK 25,00€



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Rotting Christ/Varathron - Duality of the Unholy Existence
Geschrieben am 04.07.2019, 13:09 von ALUCARD

Rotting Christ/Varathron - Duality of the Unholy Existence

2 griechische Schwergewichte mit wechselhafter Bandgeschichte haben sich hier zusammengetan. Zu hören ist hier keine Resteverwertung, beide Titel wurden exklusiv für diese Splitscheibe aufgenommen.

Rotting Christ starten mit "Spiritus Sancti", in meinen Augen wird das sicher nicht die schärfste Waffe im Bandkatalog. Vor allem komme ich mit dem mechanischen Drumsound überhaupt nicht klar, auch der Titel an sich bietet nicht viel Nährwert. Kann man hören, muss aber nicht zwingend in die Tophits Playlist der Band.

Varathron`s "Shaytan" kann ich da schon viel mehr abgewinnen, ein Titel der so auch auf dem letzten Album eine gute Figur gemacht hätte. Sie setzen ihren Weg fort und bietet ein feines Stück atmosphärischen Blackmetals der alten Schule mit dezenter Keyboardbegleitung. Melodisch, hymnisch und mit angenehmer Gitarrenarbeit versehen ist "Shaytan" eindeutig der bessere Beitrag der Splitplatte.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 9.30 Minuten
Label: Hells Headbangers Records
Vö: 28.06.2019

1.Spiritus Sancti 04:50
2.Shaytan 04:36

https://hellsheadbangers.bandcamp.com/album....tence-2

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Review: Dekadent - The Nemean Ordeal
Geschrieben am 04.07.2019, 12:43 von ALUCARD

Dekadent - The Nemean Ordeal

Die Band aus Slowenien hat bestimmt ein paar Alben von Paradise Lost aus ihrer härteren Phase im Regal stehen, klanglich passt die englische Band gut als Richtungsweiser. Und da dann My Dying Bride nicht weit weg sind kann man die auch noch dazuzählen, auch wenn sie nur dezent durchkommen. "The Nemean Ordeal" fährt trotz der Querverweise im Fahrwasser des atmosphärischen Black Metal, ist somit eher getragen unterwegs und erspart sich wilde Tempoeskapaden meistens.

Aber so richtig warm werde ich damit nicht. Das ist zwar alles schön erhaben, episch und heavy und auch eine gewisse melancholische Note spreche ich dem Material nicht ab. Auch der Songaufbau ist gelungen, aber wenn der Titel an sich erstmal steht passiert leider auch nicht mehr viel und das Tonstück wabert etwas ziellos durchs Gemäuer. Dadurch fehlen mir Stellen zum festhören und wiedererkennen die mich animieren die Scheibe noch öfter aufzulegen. Die Instrumentenfraktion macht alles richtig, auch der Klang passt. Nur das Endergebnis kann mich nicht völlig begeistern, irgendwie fehlt mir was. Bei weitem kein schlechtes Album, aber eben auch keins das mit vom Hocker schmeisst.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 45 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 06.07.2019

1.Paean I 01:20
2.Shepherd Of Stars 04:44
3.Solar Covenant 11:09
4.Wanax Eternal 08:00
5.Lavantine Betrayal 06:16
6.Escaping The Flesh So Adamant 05:52
7.The Nemean Ordeal (Death Of A Lion) 08:23

https://dusktone.bandcamp.com/album/the-nemean-ordeal

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Review: Zerbirst - Eternal Ruin
Geschrieben am 02.07.2019, 14:20 von ALUCARD

Zerbirst - Eternal Ruin

Aus der Kategorie "Ein Bandname sagt mehr wie tausend Worte". Was soll ich da noch gross schreiben? Ich mein, jeder kann sich doch vorstellen wie eine Band klingt die ZERBIRST heisst. Grobe Kelle Death Metal mit Grindzugabe!

Das Wiesbadener Abrisskommando liefert uns vier explosive Geschosse die in der Zwischenwelt von derbem Deathmetal, Hardcore und Grindmetal zuhause sind. Wütend, aggressiv, energiegeladen. Der doppelt ausgestreckte Mittelfinger gegenüber allem, passend dazu auch noch geschmackvoll drückend produziert.
Die ganzen Pisser mit ihren Beatdowns, Backgroundchören, fistelichem Klargesang und Wall-of-wasweissich können sich hier mal anhören wie richtige Musik klingt die Hardcore und Deathmetal vereint und diese ebenso gefühlvoll wieder auskotzt.

Schönes Brett!

8 von 10 Punkten

 

Gesamtlänge: 11 Minuten
Eigenproduktion
Vö: 29.03.2019

1.Consumption 00:27
2.Parasitic Construct 02:25
3.Eternal Ruin 03:58
4.Weltschmerz 01:54
5.Social Nausea 02:18

https://zerbirst.bandcamp.com/releases

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Review: Pathetic - Rat King
Geschrieben am 02.07.2019, 13:24 von ALUCARD

Pathetic - Rat King

"Rat King" ist eine ganz schöne Mogelpackung. Erstens ist hier gar nix pathetisch und dann kommen die Jungs überhaupt nicht aus Südamerika. Dabei klingen sie genau so...

Pathetic kommen aus Kanada und zeigen das man auch anders klingen kann als Forteresse und Co. wenn man aus dem Ahornländle kommt. Um das da oben etwas zu entwirren, die Jungs würden musikalisch zu 100% nach Brasilien, Kolumbien oder irgend ein anderes südamerikanisches Land mit vitaler Death Metal Underground Szene passen. Denn undergroundig ist das Material auf jede Fälle, die Glattbügelprogramme wurden bei der Produktion in den Mülleimer befördert. Somit könnten sich neuzeitlich ausgerichtete Ohren am Schlagzeugsound stören, ich find das Gerassel und Geschepper aber sehr angenehm.

"Rat King" beackert in weites Feld im Deathbereich, gleich der Einstieg "Natural Born Losers" spannt den Bogen von doomigen Passagen bis hin zur rasanten Abfahrt. Gut, kurzzeitig gehen ihnen die Gäule durch, das Gitarrensolo wäre verzichtbar gewesen. Ansonsten aber ein feiner Teaser zum Rest der Platte der zeigt das die Jungs aus Calgary nicht auf einem Stuhl festgeklebt sind. Selbst Deathmetal ist ihnen zu wenig, steigert man das Tempo dann geht der Schwenk auch mal problemlos in Richtung Grind und Crust. Aber alles noch so überzeugend das jeder Deathfreak am Ball bleibt und weiter abdreht. Ecken und Kanten an den sich der Hörer abarbeiten kann hat die Platte genug, ist halt ein fieses Undergroundprodukt das seinen Spirit konsequent auslebt. Wie hiess es schon bei den Atempastillen: Sind sie zu stark dann bist du zu schwach. Schöne Momente und Streicheinheiten kannst du dir woanders holen wenn dir danach ist, Pathetic verpassen dir eine saftige Abreibung. Die Zielgruppe schreit danach allerdings laut: "Nochmal".
Wer auf der Bandcampseite der Truppe vorbeikommt kann sich nebenbei gerne mal anhören was Pathetic aus dem Scorpions Stinker "He's a Woman, She's a Man" gezaubert haben.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 57 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 12.07.2019

1.Natural Born Losers
2.Hamatsa
3.The Fatal Charade
4.Going Postal
5.Rat King
6.Shetani
7.Frozen to Death (The Starlight Tours)
8.Slob
9.Defecating upon the Grave of the Grand Wizard
10.Empty Threat

https://pathetic666.bandcamp.com/album/rat-king

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Review: Black Flame - Necrogenesis : Chants From The Grave
Geschrieben am 01.07.2019, 12:42 von ALUCARD

Black Flame - Necrogenesis : Chants From The Grave

Wer hätte gedacht das sich hinter diesem ausdruckslosen Bandnamen und dem nichtssagenden Cover so ein Juwel verbirgt.
Das Intro bereitet den Hörer auf beste Weise vor, dunkel dröhnend mit Fetzen von Mönchsgesang geht es abwärts in die finstersten Katakomben Italiens.
Mit "Atra Mors" bricht der Sturm dann los, unaufhaltsam wütet sich diese schwarzmetallische Macht durch deine Gehörgänge. Wer den ersten Angriff überlebt darf sich an "Morbid Worship" laben, ein Stück das noch ein Stück weiter zurück in die Geschichte der dunklen Tonkunst geht und schwerstens nach Norwegen klingt. In dieser Richtung läuft die Band dann richtig warm und bringt mit "Reverse Chants And Rusty Nails" den nächsten Hammer. Ganz ehrlich, hier sind doch keine Italiener am Werk! Das sind entweder ausgewanderte Skandinavier oder Nordmänner die sich als Südländer ausgeben, das Material klingt verdammt noch mal zu 100 Prozent so als wäre es im tiefsten Norden geboren worden, dort wo die Sonne entweder nie scheint oder nicht untergeht. Bis hin zum abschliessenden "A Grave Full Of Serpents" gibt es hier keinen Moment der Langeweile aufkommen lässt oder uninspiriert rüberkommt.
"Necrogenesis : Chants From The Grave" ist ein durch und durch gelungenes Black Metal Album geworden das ohne Füllmaterial oder Zusatzstoffe auskommt, reiner BM wie er sein soll irgendwo zwischen aktuellen Marduk, frühen Satyricon und neueren Enthroned. Kritik? Höchstens das ein alles überstrahlender "Hit" fehlt und das das Albumartwork nicht passend ist.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Label: Dusktone Records
Vö: 22.05.2019

1.Necrogenesis 04:40
2.Atra Mors 04:53
3.Morbid Worship 06:50
4.Reverse Chants And Rusty Nails 04:15
5.The Breath Of The Mud 05:31
6.From My Depths 04:49
7.Mater Larvarum 05:38
8.A Grave Full Of Serpents 06:13

https://dusktone.bandcamp.com/album/necrogenesis-chants-from-the-grave

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Eggs of Gomorrh/Sarinvomit - Encomium of Depraved Instincts
Geschrieben am 30.06.2019, 13:37 von ALUCARD

Eggs of Gomorrh/Sarinvomit - Encomium of Depraved Instincts

Interessante Splitplatte bei der die Schweizer Eggs of Gomorrh auf die türkischen Sarinvomit treffen. Als Sieger geht dabei keiner vom Platz, beide Bands agieren auf Augenhöhe.

Los geht die wilde Fahrt mit Sarinvomit, die Türken startet die erste Runde mit zwei feinen Black/Death/Thrash Granaten. Jeder der damit was anfangen kann müsste begeistert sein, durch den anrufenden Gesangsstil geht das schwer in Richtung Kosmokrator. Die Instrumentenfraktion baut dazu den perfekten Klangwall voller Hass und Aggression, dennoch etwas melodisch und weit weg vom Stump ist Trumpf Bereich. Die darauf folgenden Livesongs wurden beim NRW Deathfest aufgezeichnet, sind aber nur was für Bandultras. Die Qualität ist noch weit unter Demoklang, eigentlich hört man durch den Brei nur das Drumming und den Sänger während der Rest irgendwo drumherumwabert. Kann nicht überzeugen, für Fans die vor Ort waren und sich ein Tondokument des Gigs erhofft haben ist das eine ganz schöne Enttäuschung.

Eggs of Gomorrh fahren einen viel fieseren Sound auf, es rumpelt und scheppert an jeder Ecke. Durch diesen Krachnebel etwas genauer herauszuhören ist schwierig, die Schweizer überzeugen dennoch durch ihre ungezügelte Wucht und finstere Energie. "Shrine of Disgust" ist dabei sogar noch eine Spur zugänglicher und versinkt nicht komplett in diabolischer Extase. Und wenn das Grundmaterial schon so grobkörnig ist dann werden die Liveaufnahmen nicht glattpolierter sein, das kann man sich denken. So ist es dann auch, aber E.o.G. ist es zumindest gelungen ihre tiefschwarze Materie beim Hamburger Gig gut einzufangen ohne das alles im ohrenschädigenden Sumpf erstickt.

Die jeweils (wohl exklusiven) Studioaufnahmen sind feinstes Futter für alle Undergroundmaniacs, die Liveaufnahmen eher was für Fans die anwesend waren und gerne nochmal nachhören möchten. Wobei das bei Sarinvomit schon schwerfällt.

7 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 31 Minuten
Label: Krucyator Productions
Vö: 11.07.2019

1.The Glorious Might of Deccal (SV)
2.Screwing the Nailed Prophets (SV) 04:35
3.Spreading VX Gas Over Kaaba (NRW Deathfest, Germany) (SV)
4.Pandemonic Radiation Descends (NRW Deathfest, Germany) (SV)
5.Redemption Martyr (EOG)
6.Shrine of Disgust (EOG) 03:09
7.Goat Inkvizitor (Live in Hamburg) (EOG)
8.Whore of Sodom (Live Hamburg) (EOG)

https://krucyator.bandcamp.com/album/encomium-of-depraved-instincts

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Review: Mystik - Mystik
Geschrieben am 30.06.2019, 13:01 von ALUCARD

Mystik - Mystik

MYSTIK gelten wohl irgendwie als neue grosse Hoffnung im schwedischen Heavy/Speed Metal Bereich, aber bis zur Spitze fehlt dann doch noch etwas.

Musikalisch ist das lupenreiner klassischer Heavy Metal europäischer Bauweise an dem man gar nix zu meckern hat wenn man diese Richtung mag. Und im Gegensatz zu vielen männlichen Kollegen die versuchen wie eine Frau zu singen steht hier eine Frau am Mikro die überzeugen kann. Mir gefällt es das das Material viel frischen Wind mitbringt, die Songs sind gut durcharrangiert und einfach "catchy". Mehr aber auch nicht, die Titel folgen meistens dem selben Muster und sind mir einfach zu brav. Dadurch das sie allen Ecken und Kanten beraubt wurden kann man sie zwar schön mitträllern, viel Substanz bieten sie aber nicht.
Somit bleibt "Mystik" für mich eine Platte die man bei gutem Wetter mal im Auto durchleiern lassen kann, die in eine Playlist aufgenommen werden und somit titelweise immer wieder mal auftauchen. Die Scheibe tut keinem weh, läuft unkompliziert durch und nervt nicht. Aber ist dadurch auch weniger anspruchsvoll weil die Titel halt meistens nach der selben Schablone aufgebaut sind. Da ist noch Luft nach oben, auch beim Klang dem irgendwie die Power fehlt um einzuschlagen.

6 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 37 Minuten
Label: I Hate Records
Vö: 17.05.2019

1. Into Oblivion
2. Nightmares
3. Ancient Majesty
4. Gallows Hill
5. Lake of Necrosis
6. Hellish Force
7. Bleed for the Night
8. Mystik
9. Ritual (Outro)

https://ihate.bandcamp.com/album/mystik

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Review: Chernaa - Empyrean Fire
Geschrieben am 29.06.2019, 17:14 von ALUCARD

Chernaa - Empyrean Fire

Ohne Vorwarnung haut uns diese Truppe aus Prag ihr Debütalbum um die Ohren. Und das hat es in sich, ob die einzelnen Mitglieder eine Vorgeschichte in anderen Bands haben ist nicht ersichtlich. Aber ich denke schon, den es ist schwer vorstellbar das man aus dem Stand heraus so ein Album raushauen kann.
"Empyrean Fire" bewegt sich zwischen flirrendem bis garstigem Black Metal neuerer Schule und landschaftszeichnendem Postmetal, mit starker Gewichtung auf die dunkle Seite. Und treten damit den Beweis an das diese Schublade nicht staubtrocken und anstrengend klingen muss, hier ist viel Bewegung drin. Auch vor Klargesang wie in "As I Succumbed" schreckt man nicht zurück und fährt dabei gekonnt auf der Gothmetalschiene weiter ohne das es peinlich wird. Doch das sind nur Nebenschauplätze, tonangebend ist wie gesagt Black Metal der Neuzeit wie er auch aus Kanada oder Deutschland (ich denke da an King Apathy, Harakiri for the Sky usw) kommt.
Anspieltip ist für mich der Titel mit dem ungewöhnlichsten Namen: Pink Powder. Hochmelodisch, garstiger Gesang, treibendes Drumming, so geht es los. Dann folgt der komplette Zusammenbruch und man gleitet in die depressive Ecke bevor man wieder Vollgas gibt. Mit diesem Titel kommen Chernaa problemlos in Schlagweite von Bands wie Uada oder Mgla.
Antesten!

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: Noizr Productions
Vö: 07.06.2019

1.Pink Powder 06:02
2.Ominous 06:39
3.Alice Syndrome 05:02
4.As I Succumbed 05:42
5.Mania 04:44
6.Camus 06:16
7.Discrepancy 05:38

https://chernaa.bandcamp.com/releases

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Review: Snøgg - Chhinnamasta
Geschrieben am 29.06.2019, 14:17 von ALUCARD

Snøgg - Chhinnamasta

Verhüllte Gestalten der Marke Kindererschrecker aus der Geisterbahn, seltsamer Bandname, ein ebenso obskurer Albumtitel und ein Artwork das erst Sinn ergibt wenn man die Bedeutung des Albumtitels kennt. Dazu noch in der angesagten 2-Mann Besetzung mit den Eckpunkten Black Metal und Osteuropa - das Teil muss doch einschlagen wie eine Bombe.

Nun, das einzige was der Band im Weg stehen könnte ist die Engstirnigkeit der Zielgruppe. Wer mit dem Katalog der Slowenen vertraut ist weiss das das Zweiergespann weit über dem Durchschnitt arbeitet, "Y (Ddraig Goch)" gibt zum Ende hin gleich eine Kostprobe. Vorher bearbeitet der Titel noch stimmungsvoll das Feld des melodischen Black Metals und verwendet dazu vom atmosphärischen Midtempo bis zum alles zerstörenden Geblaste alles was das Genre hergibt. Da die Tempoübergänge aber flüssig erfolgen und das alles auch irgendwie Sinn ergibt kann man sich das gut anhören. Der dronige Endteil bildet den Übergang zu "Stream of Blood", ein ebenso schwarzer Diamant für dessen Idee sich manch andere grosse Band die Finger lecken würde. Mir gefällt vor allem das finstere Gebelle und Gefauche vom Sänger das dem ganzen noch die Krone aufsetzt.

Das mittig platzierte "Void of Valor" besteht nur aus Geräuschen aus der Noise/Field Recordings Ecke und nimmt damit komplett die Fahrt raus. Aber durch die alptraumhaften Sounds die man einfach nicht richtig einordnen kann ist das Stück bestens fürs Kopfkino unter Kopfhörern geeignet. Dort setzt "Phantom Mountain" an und bietet wieder "richtige" Musik mit dem gleichen Überbau wie Nummer 1&2, allerdings ist mir das Stück etwas zu lang bzw. es fehlen etwas die besonderen Momente um den Hörer bei Laune zu halten. Nach sechseinhalb Minuten findet man sich wieder in der Klanglandschaft wieder in der man bei "Void of Valor" zurückgelassen wurde, der Horrorsoundtrack wird fortgesetzt. Das abschliessende "Fear Beyond Death" ist zwar der längste Titel der Scheibe, besteht aber nur zur Hälfte aus Musik. Die zweite Hälfte besteht, ihr könnt es euch denken, wieder aus andersweltigen Tönen. Durch die dronige Masse dringen immer wieder Klangfetzen die man nicht zuorden und greifen kann, zum Ende hin wird es noisig krachend.

"Chhinnamasta" ist somit ein Album das weiter geht als reiner Black Metal, dafür aber auch viel mehr bietet. Weil die soundtrackartigen Sequenzen durch ihre Undefinierbarkeit sehr spannend sind bekommt der atmosphärische Black Metal einen starken Gegenpol, beide Teile machen in ihrer Gesamtheit aber durchaus Sinn.

7,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 44 Minuten
Label: Eigenproduktion
Vö: 06.06.2019

1.Y (Ddraig Goch) 08:38
2.Stream of Blood 08:10
3.Void of Valor 05:56
4.Phantom Mountain 08:43
5.Fear Beyond Death 10:33

https://snogg.bandcamp.com/album/chhinnamasta

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Sedimentum
Geschrieben am 26.06.2019, 00:18 von ALUCARD

Hab was feines im Netz entdeckt, leider bisher nur digital.

Sedimentum, OldSchool Death mit doomigen Parts und nem bißchen Gehacke. Bollert ganz gut, auf jeden Fall sehr finster. Und das ist erst das Demo! Hoffentlich kommt da noch mehr und das Demo noch in einem physischen Format.

https://sedimentum.bandcamp.com/

Antesten:



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Review: Indian Nightmare - By Ancient Force
Geschrieben am 20.06.2019, 11:47 von ALUCARD

Indian Nightmare - By Ancient Force

Wenn etwas durch mediale Überpräsenz auffällt und dann aus allen Ecken auch noch gelobt wird als wäre das der heisseste Shit ever dann entsteht bei mir grundsätzlich eine Abwehrhaltung ohne das ich nur einen Ton gehört hab. Irgend so eine Art eigener Beissreflex weil mir die Truppe schon auf die Nerven geht wenn sie überall in den Himmel gehoben wird. Aktuell traf das bei mir auf Idle Hands und Indian Nightmare zu. Erstere habe ich mir angehört und frage mich immer noch was an denen so toll sein soll....
Wenn dann noch eine Platte der betroffenen Bands auf dem Seziertisch landet dann sucht man natürlich in jedem Ton die Bestätigung für seine eigenen Vorurteile. Und da wären wir bei Indian Nightmare. Der Name klingt nach was aus der Ecke Lynyrd Skynyrd oder Molly Hatchet, das Coverartwork sagt "Crust" und das Bandoutfit Rocky Horror Picture Show vs. Village People vs. Mad Max. Passt also alles prima in die vorgefertigte eigene Schublade. Schwierige Vorraussetzungen also für ein Review, ich könnte es mir also so schön einfach machen und einen Verriss schreiben.
Aber das ist nicht meine Art, also die Scheibe ab in den Player und los gehts. (By the Way, gelochte Inlays seitens des Versenders der Promo finde ich immer noch albern.) Musikalisch tat ich mich anfangs schwer weil ich mir natürlich auch noch selbst im Weg stand, aber mit jedem Durchlauf wurde das Material zugänglicher und besser, der aufgebaute Schutzwall begann zu bröckeln...

Irgendwie musste ich des öfteren an frühe, unbekümmerte Metallica denken, angereichert mit dunklem Punk ala Poison Idea und reinem Heavymetal mit Speednote. Letzteres kommt durch die hohen Schreie zustand, stört aber überhaupt nicht. Und wenn die bunte Truppe aus Berlin etwas kann dann ist es treibende Songs mit Ohrwurmpotenzial zu schreiben. Der klare, teils hymnische Gesang passt bestens dazu und verleit den Songs eine kämpferische Note. Äusserst angetan bin ich auch vom Sound der Platte, die Truppe verwendete altes Equipment und Analogbänder um den eigenen Vorstellungen von ehrlichem Klang gerecht zu werden. Und das ist sehr gut gelungen, hier ist nix verfremdet oder verschönert, erdig und trotzdem kraftvoll sind die 7 Titel eine Wohltat für geschundene Ohren.
Also ja, die internationale Band hat mich überzeugt. Die Lobhudeleien sind berechtigt und auch ich kann mich mittlerweile der Indian Nightmare Magie nicht mehr entziehen.
Zudem hätte ich im Metalbereich gerne öfters so klare Aussagen wie diese: "Fuck Racism, Sexism, any Kind of Nationalism, Borders, Nations...Keep on rocking in a free World!"

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 40 Minuten
Label: High Roller Records
Vö: 24.05.2019

1. Bastions of Nightmares
2. Incursions of Death
3. Serpent's Eye
4. Land of the Damned
5. Yang Terampas Dan Terhisap
6. Set the Spirit Free
7. The Awakening

https://indiannightmare.bandcamp.com/album/by-ancient-force

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Review: Nocturnal Breed - We Only Came For The Violence
Geschrieben am 19.06.2019, 12:40 von ALUCARD

Nocturnal Breed - We Only Came For The Violence

Das letzte Werk "Napalm Nights" konnte mich nicht so ganz überzeugen, es krankte vor allem am Sound. Und scheinbar bin ich nicht der einzige gewesen der mit dem Endergebnis nicht zufrieden war, die Band hat sich offenbar zusammengesetzt und ihre Zielstellung etwas überarbeitet. Zudem hat man mit Folter Records einen neuen Labelpartner. Also neues Spiel - neues Glück? Oder nur alter Wein in neuen Schläuchen?

Nun, stellen wir uns die Metalszene mit all ihren Strömungen als Stadt vor: Da hätten wir die Hinterwäldler die einsam in den Wäldern vor sich hinwerkeln, die Rollenspieler in ihrer eigenen Fantasiewelt, die ewig Gestrigen die mit ihrem braunen Müll an allen Rändern rattenfängergleich nach neuen Opfern fischen, die angepassten Mainstreamer, usw usw....
Nocturnal Breed wären in diesem Kosmos der Köter hinter dem Gartenzaun der jeden ankläfft. Schon etwas abgeranzt und von diversen Kämpfen gezeichnet, aber immer noch wütend und jederzeit bereit dir in die Wade zu beissen und dich für den Rest deines Lebens gehbehindert zu machen. Und genau bei dieser Tat läuft "We only came for the Violence" im Hintergrund als Dauerschleife, allein schon weil der Albumtitel passt wie Arsch auf Eimer.

"We only..." ist die rostige Nagelkeule neben allen anderen Hochglanzwaffen, stumpf, primitiv, wirksam. Das Album wirft dir von der ersten bis zur letzten Sekunde all seine Wut und seine schlechte Laune entgegen, die entrückten bis hysterischen Vocals runden den Wahnsinn passend ab. Die Scheibe ist in all seinen Belangen einfach nur roh und wundervoll unbearbeitet, dem Klang wurden dankenswerterweise alle seine Ecken und Kanten belassen. Und das Songmaterial braucht das auch, wohin das führt wenn man zu viel rumwerkelt hat man ja bei "Napalm Nights" gesehen dem seine ganze Energie beim Mixen geraubt wurde. Hier ist aber alles bestens und genau so wie es sein soll, BlackThrash braucht keine Verfeinerungen oder irgendwelches schmückendes Gebaumel. Direkt und ohne Vorwarnung mitten ins Gesicht, so muss das sein.

Die letzten beiden Alben aus dem Genre die hier auf dem Seziertisch lagen waren die aktuellen Werke von Nocturnal Witch und Whiskey Ritual. Sollte man mit beiden Bands eine Party starten und Nocturnal Breed einladen dann würde das folgendermassen laufen: WR bringen die Getränke mit und haben das Ziel diese mit dir zu leeren, NW hocken auch in der Runde und zelebrieren diverse verschwörerische dunkle Künste. Nocturnal Breed sind der schlechtgelaunteste Partycrasher ever, sperren dich in Keller, schmeissen den Rest der Anwesenden raus, zertrümmern dein Mobiliar, vernichten sämtlichen Alkohol und saufen notfalls auch Verdünner. Zum Abschluss machen sie dir noch einen dicken Haufen direkt auf den Glastisch. The Party is over, we only came for the Violence.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten (ohne Bonussongs)
Label: Folter Records
Vö: 28.06.2019

01 Iron Winter (Intro)
02 Choke on Blood
03 Nekrohagel
04 We Only Came for the Violence
05 Frozen to the Cross
06 Desecrator
07 Cannibalized by Fear (Intro)
08 Sharks of the Wehrmacht
09 Limbs of Gehenna
10 War-Metal Engine
11 Can't Hold Back the Night
12 Bless the Whore
13 A Million Miles of Trench
14 Ut Å Slåss (Bonus Track)
15 Underworld (Bonus Track)
16 The Purge of Rule - Outro (Bonus Track)

Band Lineup:
S.A.Destroyer                   Vocal, Bass
T.Terror                             Drums
V.Fineideath                     Rhythm, Main & Clean Guitar
I.Maztor                             Lead Guitar

https://www.facebook.com/Thrashiac777NocturnalBreed/

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Andavald
Geschrieben am 16.06.2019, 23:53 von ALUCARD

Iceland strikes again...

Wenn man in einem Land beheimatet ist das "Eisland" heisst dann kann man doch nur Black Metal spielen, oder? Beweise gibt es da mittlerweile genug. Und egal was da von der Insel kommt: es ist immer grossartig.
Mit Andavald gibt es jetzt einen neuen Vertreter. Black Metal mit etwas ungewöhnlichem Gesang und musikalisch nicht zum nebenbeihören geeignet. Den die simpel erscheinenden Gitarrenläufe haben etwas sehr hypnotisches wenn man sich ihnen hingibt! Man muss aber Zeit und Muße mitbringen, nur dann entfesselt das Material seine komplette Wirkung.

 

https://andavald.bandcamp.com/



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Aus Idisenfluch wird Kryptah
Geschrieben am 16.06.2019, 23:44 von ALUCARD

Idisenfluch sind tot, es lebe Kryptah

Die DSBMler Idisenfluch wurden zu Grabe getragen, aus der Asche entstanden Kryptah. Und nicht nur der Name hat sich geändert, auch die musikalische Ausrichtung. Vom depressiven Pfad entfernt man sich weiter in Richtung garstigem Black Metal, deutlich im Underground verwurzelt. Ich mag die "neue Version".

After more than ten years of "Idisenfluch", we decided to take another way and continue our project under a new name, which will henceforth represent our music and upcoming releases.

Our first album/demo "Hypnos" is now available as tape via Narbentage Produktionen.

Listen: https://narbentage.bandcamp.com/album/hypnos

Idisenfluch is dead, long live Kryptah!



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BLODTÅKE - Nativity Of Ashes
Geschrieben am 14.06.2019, 21:57 von Exorzist

Review: BLODTÅKE - Nativity Of Ashes

Das aus dem Ruhrgebiet stammende Quintett BLODTÅKE bringt in Eigenproduktion sein Debutalbum “Nativity Of Ashes“ heute an den Start. Die musikalische Basis liegt im Black Metal, wobei sich die Band nicht darauf festnageln lässt, sondern ihren Sound mit Death, Doom und progressiven Passagen verfeinert.

Es werden aber keine musikalisch-nordischen Frostbeulen hinterlassen, dass  Album durchzieht eine wärmere Klangfarbe und transportiert packend melancholische, sowie auch rasende nach vorn gehende Momente. Das funktioniert wirklich hervorragend und wirkt zu keinem Moment pomadig oder abgedroschen, hier weht ein frischer Wind durch alle Songs und die Ruhrpottler spielen diesen Trumpf vital und unablässig aus. Das hier keine Grünschnäbel am Werk sind fällt einem sofort auf, mit Sänger Scather ist die Frontröhre der leider zu Grabe getragenen Path of Golconda am Werk und es tut verdammt gut diese Stimme endlich mal wieder zu hören. Die gesamte Band agiert handwerklich auf sehr hohem Niveau und hat kompositorisch sehr viel frisches, im Gehörgang seine Runden drehendes Material zu bieten. Das Album ist wie eine klassische LP in zwei Seiten eingeteilt, wobei erstere mehr Songs in flottem Tempo bietet und die zweite Hälfte mit mehr doomigen Passagen durchsetzt ist. Der Einstieg mit “Bleak ist the light“ zeigt direkt das großartige Potential dieser Band, ein Monstersong welcher einen ins dunkel entführt und lange nicht mehr ins Licht lässt. Eingängig, mit viel Gefühl, Herzblut und Abwechslung gesegnet gibt es hier das volle Programm der Vielfältigkeit auf die glückseligen Lauscher - was für ein emotionales und gleichzeitig kerniges Pfund! “Of me end you“ legt noch mal einen Zacken zu und besticht durch seinen treibenden Charakter, das tolle Drumming und feinste Rifforgien. Mit “Lys I Morket“ schaltet man zwei Gänge zurück und agiert eher im unteren Midtempo, wobei zwischendurch auch mal die Doublebass nach vorne peitscht und  für die notwendige Abwechslung sorgt. Zum Abschluss der ersten Hälfte gibt es mit “Absolution Denied“ wieder ein dickes Brett vor den Latz, ein flirrendes und erhabenes Riff bohrt sich einem in den Schädel und zieht sich wie der berühmte rote Faden durch den Song, während die Rhythmusfraktion alle Register ihres Können zieht – Große Klasse.

Die „zweite“ Hälfte läutet der pechgeschwärzte, melancholische und mit doomigen Passagen angereicherte Song “Follower“ ein, düster, flehend oder auch zähnefletschend wird der Zuhörer auf eine Reise in sein dunkelstes inneres Reich geschickt. - Bombe. Passend wurde danach der nächste Song “Hope“ gestellt, der ebenfalls im Midtempo beheimatet ist, mich aber nicht so packen kann wie sein Vorgänger. Im folgenden “Discarded“ wird wieder Tempo aufgenommen und hier sticht auch wieder die gekonnt variable Drumarbeit hervor, Gesang, Gitarrenarbeit hier stimmt alles bis ins kleinste Detail, einfach beeindruckend. Zum Abschluss wird mit “Elapsed“ nochmal aufs Gaspedal getreten und ein hervorstechendes Riff auf Reisen geschickt, auch die wuchtigen Zwischenpassagen voller Wut und Energie bilden im Gesamtkontext eine geschlossen Einheit, welche so auch auf dem gesamten Album zu finden ist. Ein passender Abschluss für ein beeindruckendes Erstlingswerk.

Auch die knackige Produktion von Andy Classen im Stage One Studio lässt keinerlei Wünsche offen und genau so sollte ein Schlagzeug klingen. Generell ist die gesamte Aufmachung mit dem hochwertigen 3-panel-Digipack und 16-seitigem Booklet mehr als stimmig und das als Eigenproduktion!!! Das zeugt von einer Menge Herzblut für die Sache, dafür meinen ehrlichen Respekt! Ich bin mir sicher, dass man von dieser Band in Zukunft noch einiges hören wird.

Fazit: Wie man unschwer an dem Review ableiten kann, ist der Rezensent schwer beeindruckt und begeistert. Wer seinen Black Metal nicht nur nordisch roh und puristisch mag, melancholisch angereichertem BM offen gegenüber ist oder sich auch gerne mal melodischen Death Metal gönnt, muss hier einfach mal beide Ohren riskieren. Hier können beide Lager ob Death oder Black mit Sicherheit ein paar neue musikalische Knaller für sich entdecken, also REINHÖREN Maniacs!!!

Anspieltipp: Bleak is the light, Absolution Denied, Follower.
Wertung:  9 / 10
Gesamtlänge: 41:04 Minuten



Tracklist:
1. Bleak Is The Light
2. Of Me End You
3. Lys I Morket
4. Absolution Denied
5. Follower
6. Hope
7. Discarded
8. Elapsed

Website der  Band: https://www.facebook.com/Blodtake

VÖ: 15.06.2019 / Eigenproduktion



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Review: Darkthrone - Old Star
Geschrieben am 12.06.2019, 12:45 von ALUCARD

Darkthrone - Old Star

Anhänger der Band werden das Album schon besitzen und gehört haben, jeder der daran interessiert ist wird das ebenso getan haben. Kaufberatung fällt somit aus, hier einfach noch eine kurze Stellungsnahme zur Platte die ja wie gesagt schon erschienen ist. Wenn der Promolink erst bei Veröffentlichung der Scheibe kommt dann geht es eben nicht früher.

Und was soll man zu Darkthrone noch gross sagen? Die Band erfindet sich auf jeder Scheibe irgendwie neu, schafft es aber trotz ihrer steten Verwandlung immer noch zu 100% nach Darkthrone zu klingen. Auf "Old Star" kommen mehr doomige Stellen zum Einsatz, Basis aller Songs ist weiterhin der punkige 2nd Wave Black Metal urigster Form. Durch die Gitarrenriffs schwebt auch eine frühzeitliche Metalaura durch den Raum die mir gut gefällt. Darkthrone gelingt es aber diese Riffs so punktgenau einzusetzen das sie sich trotz häufiger Wiederholung nicht totnudeln. Zudem gefällt mir das allgemeine Klangbild der Scheibe, ursprünglich und roh aber ohne Kellerklang oder irgendwelchen Übersteuerungen. Somit ein Klang der wie gemacht ist für eine Vinylversion der Scheibe. Von selbiger gibt es scheinbar verschiedene Farbversionen, aber seien wir mal ehrlich: Darkthrone gehören auf schwarzes Vinyl und sonst nix!

Ich finde die Scheibe sehr gelungen, vor allem durch die Huldigungen und Querverweise zu klassischem Doom und Heavy Metal. Dazu wie man es von den Norwegern erwartet alles ungekünstelt, gekonnt und überzeugend runtergezockt ohne Experimente. Die "Old Stars" können es immer noch!

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 38 Minuten
Label: Peaceville
Vö: 31.05.2019


1. I Muffle Your Inner Choir [06:26]
2. The Hardship Of The Scots [07:36]
3. Old Star [04:28]
4. Alp Man [05:27]
5. Duke Of Gloat [06:49]
6. The Key Is Inside The Wall [07:24]

http://peaceville.com/bands/darkthrone/

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Festivalbericht und Fotos zum Incineration Fest 2019 in London
Geschrieben am 11.06.2019, 21:38 von UnDerTaker

London, 24 Bands, 3 Locations, 1 Tag, Mayhem gegen Asphyx, Septic Flesh gegen Benediction, Black- und Death Metal - das ist das Incineration Fest.
Aber kann so etwas im Trubel einer Großstadt funktionieren? Ja, es hat funktioniert und das Festival war restlos ausverkauft!
Wir nahmen das Incineration Fest zum Anlass, endlich wieder mal nach London zu reisen, Freunde zu treffen und zu geiler Mucke zu headbangen.

Lest den Bericht hier in Deutsch
https://www.hell-is-open.de/konzert....est.php

oder in Englisch
https://www.hell-is-open.de/konzert....ish.php

und schaut euch die Fotos und Videos vom Event an.





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Review: Stellar Master Elite - Hologram Temple
Geschrieben am 11.06.2019, 12:47 von ALUCARD

Stellar Master Elite - Hologram Temple

Yeah, endlich mal wieder eine Band die es schafft elektronische Dunkelheit mit Black Metal zu verbinden. Und jeder der sich bei der Kombination angewidert abwendet dem halte ich entgegen: Hiergeblieben! Anhören!

Was die Trierer Band hier von der Leine lässt ist nämlich anders als das was man bei der Vermengung beider Sparten erwartet. Die Höreindrücke der Marke Kleisterkeyboard könnt ihr bei "Hologram Temple" über Bord werfen, SME vernüpfen ihren meist im flotteren Midtempo gehaltenen Black Metal der hymnischen Art mit rein analogen Synthesizern. Aus dem Elektrokasten kommt hiermit nix und die Synths sind meistens auch nur im als Unterbau tätig um dem Schwarzmetall noch mehr Tiefe und Dunkelheit zu verleihen. Zwischendrin brechen sie dann doch durch und das Material gleitet in eine Noise/Drone Ecke, aber nie zu aufdringlich oder anstrengend.
Durch die Mischung von groovendem Black Metal und den flächigen Synthesizerlandschaften haben die Songs eine Wucht und Dramatik der man sich schwer entziehen kann. Und auch ohne die Elektronik laufen die Songs gut rein, öfters ziehen sich die Tasteninstrumente zurück und machen Platz für den reinen Black Metal. Der garstig gallige Gesang verbreitet dann die nötige Atmosphäre die es braucht um jedes schwarze Herz schneller pulsieren zu lassen.
Die Verpackung der Cd in dicker Pappe mit dem folierten Bandlogo sieht sehr edel aus, aber das Booklet könnte doch etwas informativer sein.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 62 Minuten
Label: Unholy Conspiracy Deathwork
Vö: 03.05.2019

1. Null
2. Freewill Decrypted
3. Apocalypsis
4. Ad Infinitum
5. The Beast We Have Created
6. Agitation - Consent - War
7. Black Hole Dementia
8. The Secret Of Neverending Chaos
9. Tetragon

https://stellarmasterelite.bandcamp.com/

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Review: Beheaded - Only Death Can Save You
Geschrieben am 10.06.2019, 20:11 von ALUCARD

Beheaded - Only Death Can Save You

Mit Malta verbindet man jetzt nicht unbedingt Death Metal, Beheaded ist das ziemlich egal - sie machen es trotzdem.
Und auf "Only Death Can Save You" tönt selbiger ganz schön wütend und ist landschaftlich eher in Amerika als in Skandinavien zuhause.

Aber ausser dem Exotenbonus gibt es hier keine Geschenke meinerseits, dazu ist das Material zu gewöhnlich. Vor allem mit dem hellen Drumsound werde ich nicht warm, dadurch das er so weit nach vorne gemischt wurde bekommt man vom Rest nicht mehr viel mit - die Gitarrenarbeiter agieren nämlich eigentlich ganz angenehm. Nur hört man davon nicht viel....
Also viel Geklöppel, nimmt man dieses etwas zurück wie bei "Embrace your messiah" ändert sich am Standardgeschmack aber auch nicht viel. Den Titeln fehlt einfach das gewisse Etwas, in Zeiten in denen eine Menge grossartiger Scheiben erscheinen ist das letztendlich einfach zu wenig. Der Gesang kann da auch nicht mehr viel rausreissen, er passt sich seinen Kollegen an und agiert im bekannten Rahmen ohne Ausbrüche nach oben oder unten.

Am Ende bleibt eine recht blasse Scheibe übrig die in der Masse mitschwimmt. Für ein Ausrufezeichen ist hier zuviel Durchschnittsware die man zwar lieben kann aber eben auch schon (zu) oft gehört hat.

5,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 39 Minuten
Label: Agonia Records
Vö: 14.06.2019

1.The charlatan's enunciation
2.Evil be to him who evil seeks
3.A greater terror
4.Unholy man
5.Embrace your messiah
6.The papist devil
7.Gallows walk
8.Only death can save you
9.From the fire where it all began

https://agoniarecords.bandcamp.com/album/only-death-can-save-you

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HeXen
Geschrieben am 08.06.2019, 23:00 von hansi05

Guten Abend werte Metalfreunde.

Die Band HeXen hat es mir aktuell absolut angetan, doch nirgends sind die Alben

- Heal a million...kill a million
- From the Cradle to the Chamber
- Cinders of Zarathustra

zu bekommen. Vorallem "Heal a million...kill a million" ist so dermaßen geil.

Habt ihr da vielleicht ein paar Bezugsquellen parat?

Grüße

Toni

Nachtrag:
Sollte eigentlich in die "Thrashabteilung". Mein Fehler  :look:



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Review: Ontborg - Within The Depths Of Oblivion
Geschrieben am 31.05.2019, 14:53 von ALUCARD

Ontborg - Within The Depths Of Oblivion

Organic`s "Carved in Flesh" habt ihr noch im Ohr? Dann gehts hier weiter! Die Jungs kommen ebenso aus Italien und sind dem skandinavischen Death Metal verfallen. Aber Ontborg ziehen die Knarzgitarrenschiene nicht ganz so extrem durch wie ihre Landsmänner und klingen eine Spur moderner. "Within..." verbindet Schwedentod und melodischen Death Metal der Nordmänner zu einer Mischung der man sich schwer entziehen kann, vor allem weil das Material durch die Kombination beider Stile groovt wie die Hölle.
Zweifel? Dann schaltet mal bei "Entwined In Darkness" rein! Vor eurem inneren Auge werden Demonical zu seeligen "Death Infernal" Zeiten wieder auferstehen, glaubt mir. Wobei ich sagen muss: Wer nicht schon vorher zumindest einen Teil seiner Seele an die Band verkuft hat dem ist eh nicht mehr zu helfen...

Und dann direkt "A Storm Breaks The Silence" hinterher mit dem HM2 Gänsehautmoment ab der ersten Sekunde. Im weiteren Verlauf fällt der grosse Pluspunkt der Truppe auf: sie sind nicht im Schwedentodmemorialsound gefangen, nach einer Minute nimmt man das Tempo raus und wechselt in feinsten Melodeath. Dadurch setzt man sich von den ganzen Truppen ab die dem Klang der Kreissäge uneingeschränkt folgen und austauschbar werden. Das das alles problemlos auch im gemässigterem Tempo funktioniert beweist "This Time", eine herzerweichender Midtempostampfer.

Langsam machen mir die Italiener Angst, das ist schon das zweite SweDeath Album innerhalb kurzer Zeit aus einem nicht-skandinavischen Land. Was ja erstmal kein grosses Kunststück ist, Buzzsaw Jünger gibt es zahlreiche über den Planeten verteilt. Aber wenn es dann sogar besser ist als eine Vielzahl von Veröffentlichungen aus dem Heimatland weil es einfach den Schritt weiterdenkt und nicht in sich selbst gefangen ist dann wird es Zeit ein paar Italiener mal hochzuschicken um den alten Herren gehörig in den Hintern zu treten.
Zumal das hier erst das Debütalbum ist bei dem Grossmeister Juanjo Castellano erneut ein Meisterstück abgelegt hat. Aufmerksamen Beobachtern fällt dann noch auf das die Scheibe ohne Label im Rücken aufläuft, selbst das ganze Aufnahmeprocedere blieb komplett in den Händen der Band.

8 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Eigenveröffentlichung
Vö: 24.05.2019

1.Living Is A Torture 03:15
2.Within The Depths Of Oblivion 03:56
3.Entwined In Darkness 05:45
4.A Storm Breaks The Silence 05:08
5.This Time 05:33
6.Die To Be Alive 03:12
7.Snow Of Lethe 07:21
8.No Memories Beyond 04:21
9.The Long Awaited Winter 05:10
10.Black Garden 05:58

Ontborg: Lukas Flarer (voc., guit.), Florian Reiner (guit.), Harald Klenk (b.) and Christoph Flarer (dr.).

https://ontborg.bandcamp.com/album/within-the-depths-of-oblivion

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Review: Cerberus - Fire
Geschrieben am 29.05.2019, 13:57 von ALUCARD

Cerberus - Fire

Laut Promoinfo sind Cerberus von der Grössenordnung her mit die bekannteste Band in Mexiko, mir sagen sie gar nix. Am neuen Album haben namhafte Produzenten mitgearbeitet, unter anderem Jim Monti (Metallica, Korn), Ted Jensen (Pantera, Deftones) und Greg Fidelman (Metallica). Passenderweise teilt sich die Gruppe des öfteren auch die Bühne mit  Metallica, Stone Sour, Kiss oder Alice Cooper. Also scheinbar schon eine grosse Nummer.

Und wie klingt`s? Nun, so wie man es erwarten könnte wenn man die oberen Referenzen im Hinterkopf hat. Die Mucke tut niemandem weh, geht ins Ohr und auch wieder raus. Das könnte auch irgendeine beliebige Us Rock/Metal Truppe sein die im dortigen Rockradio läuft. Etwas NewMetal, etwas klassischer Metal, Powermetal, alles schön glatt. Ich kann schon nachvollziehen warum die Band so ein grosses Publikum erfreut da die Songs schon ziemlich auf den Mainstreamgeschmack zugeschnitten sind.
Ist alles nicht schlecht, aber mir fehlt das gewisse Etwas. Die Titel gehen zum einen Ohr rein und beim anderen wieder raus, da bleibt nix hängen. Zumal sie auch nicht wirklich auseinander zu halten sind, das Rezept ist so ziemlich immer das selbe. Sogar die Spielzeiten der einzelnen Titel sind fast gleich, gruselig.

Irgendwas was das Songmaterial besonders oder "anders" macht kann ich nicht finden, egal wieviel Mühe ich mir gebe. Eventuell bin ich einfach der falsche Ansprechpartner für diese Art von Musik bei der der Weichspüler in grossen Flaschen über das Soundboard gekippt wird.

5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 54 Minuten
Vö: 12.07.2019

Tracklist:
The Ending
Off Limits
Lust For Blood
Jaeger
Self Made Hell
Last Dance
Saint Pride
I’m Fire
Huntress
Rise with the Fallen Ones
Tekilla
Forever

Cerberus Youtube
http://www.thecerberusorder.com/

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Review: Batushka - Panichida
Geschrieben am 28.05.2019, 23:26 von ALUCARD

Batushka - Panichida

Die ganze Seifenoper rund um die Band könnt ihr in der Regenbogenpresse nachlesen, hier soll es um das gehen was wirklich zählt: die Musik.

Laut Internetübersetzer bedeuten die originalen russischen Schriftzeichen der Veröffentlichung  "Totenmesse" oder auch "Seelenmesse", ein durchaus passender Titel. Den die Stimmung auf dem neuen Album ist durchweg bedrückend und schwer. Bandchef Krzysztof Drabikowski wählt bei seiner Version von Batushka den schwärzer werdenden Pfad, im Vergleich zu "Litourgiya" ist das Album deutlich schwarzmetallischer unterwegs. Die sakral angehauchten Stellen sind hier auch besser in den Gesamtsound integriert und somit klingt alles einfach flüssiger weil es ineinander übergeht. Und dazu brettert das Material auch noch in einem stellenweise höllischen Tempo durch die Gehörgänge, die Doublebass ist des öfteren am oberen Anschlag. Macht aber nix da es gut zum Gesamtkonzept passt und in Kombination mit dem garstigen Gesang eine fiese Mischung erzeugt die einen erstmal ordentlich überrollt. "Panichida" ist bei weitem nicht so zugänglich wie das Debütwerk und trotz des eigentlichen Rückschritts ein Weg in die richtige Richtung. Das zurückfahren des choralen Anteils und die Abwärtsbewegung in finstere, harschere Gefilde stehen dem Album bestens und erzeugen einen Sog dem man sich schwer entziehen kann.

Eventuell hätte Alleinherrscher Krzysztof den Drumsound etwas zurückschrauben können um den Gitarren mehr Platz einzuräumen, diese sind in meinen Augen durch ihre Melodieführung sehr hörenswert. Sie treiben das Ganze ebenso voran, dienen aber auch dazu eine ordentliche Soundwand aufzubauen. Und dazu haben sie diese typisch polnische Eleganz wie man sie von anderen polnischen Bands kennt die uns immer so verzaubern. Nicht aussergewöhnlich, trotzdem aber irgendwo magisch und anders.

Das ist ein würdiger Nachfolger von "Litourgiya" und mit Krzysztof am Steuerrad die einzig wahre Weiterführung von Batushka. Momentan leider nur als Download verfügbar.

8,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 42 Minuten
Eigenveröffentlichung
Vö: 26.05.2019

https://sphieratz.bandcamp.com/album/-
https://www.youtube.com/watch?v=XTwdZVaq4vQ

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Kino: ES 2
Geschrieben am 28.05.2019, 19:21 von UnDerTaker

27 Jahre sind vergangen seit sich mehrere Kinder in der Kleinstadt Derry einem Monster in den Weg stellten und es scheinbar besiegten. Als Derry erneut von einer Mordserie heimgesucht wird, dämmert dem als Bibliothekar arbeitenden Mike Hanlon nach und nach, dass Es zurück ist… Lange ringt er mit sich, doch dann beschließt er, seine einstigen Freunde vom Club der Verlierer anzurufen. Die hat es längst in alle Winde zerstreut. Sie alle haben Derry in den Jahren nach dem schicksalhaften Sommer von einst verlassen und erinnern sich nicht einmal mehr daran, was damals passiert ist. Doch egal ob Horror-Bestsellerautor Bill Denbrough, Star-Architekt Ben Hanscom oder Radiomoderator Richie Tozier, als sie der Anruf von Mike Hanlon mit der Erinnerung an ein altes Versprechen erreicht, wissen sie, dass sie aus irgendeinem Grund zurück nach Derry müssen. Doch bevor sie erneut den Kampf mit dem meist in Form des sadistischen Clowns Pennywise (Bill Skarsgård) auftretenden Biest bestehen können, müssen sie erst einmal sich erinnern, wer sie selbst einst waren…

Starring: James McAvoy Jessica Chastain Bill Hader Bill Skarsgård and more...





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PÄLZER HELL - Version 6.66
Geschrieben am 25.05.2019, 13:45 von Exorzist

 Das Pälzer Hell hat heute bereits die ersten vier Bands für das im April 2020 statt findente nächste Massaker bekannt gegeben. Hier die News:

So,los geht´s.
Der frühe Vogel und das PÄLZER HELL - Version 6.66
Die Vorlaufzeiten bei Bandbuchungen gehen immer weiter voraus,also müssen wir uns dem Trend anpassen und ebenso früh agieren. Deshalb hauen wir auch schon 316 Tage vor Beginn des PH die ersten vier Bands raus. Begrüßt mit uns herzlichst:
ORGANIC aus Südtirol/Italien spielen DM im Stile schwedischer Elche. Lasst euch einlullen vom surrenden HM-2 Gitarrensound. Weiter geht´s mit ORPHALIS,den Dortmundern die sich dem Highspeed verschrieben haben. Technischer,brutaler Death Metal der voll auf die Zwölf schlägt und nur kurz mal langsam wird um nur noch bedrohlicher zu klingen. Das dritte "O" im Band Line-Up sind die Ruhrpottler OPTIMIST. Eine heftige todesmetallische Keule mit fiesem Grindeinschlag und derbem deutsch-sprachigem Geschrei wird die Halle in Erfenbach erschüttern lassen.Kommen wir nun zur vierten und letzten Band für heute,den Herren von DISPARAGED welche aus der Schweiz anreisen und uns ihre mächtigen Kompositionen präsentieren,mal walzend,mal schnell,mit einer ausgewogenen Kombination aus Härte und Melodie.Oberklassen Death Metal zum dahinschmelzen.....
Ich denke da sollte für jeden Death Metaller was dabei sein,also verbreitet die frohe Kunde!!!

Die Hörner hoch!!!

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Disowning
Geschrieben am 23.05.2019, 12:15 von ALUCARD

 DISOWNING, die internationale Truppe (Kanada&Frankreich) rund um ex-OFFENDING Sänger Jesus "The Butcher", veröffentlichen im Juli ihr neues Album "Human Cattle".

Produziert von Sylvain BIGUET (ATARAXIE, IMPUREZA, TREPALIUM...) und illustriert von HEADSPLIT Design (KREATOR, ARCH ENEMY, INSAIN...) dürften hier alle glücklich werden die auch Labelpartner wie AD PATRES, INSAIN oder SKINNED im Schrank stehen haben.

Wer die Band noch nicht kennt kann die Jungs hier antesten und sich wegblasen lassen:
DISOWNING "Battle of Neverness"

"“Human Cattle“: A world where rats are leading rats to their common end: self-destruction. But don’t be fooled by the bleak future you think you envision through “Human Cattle” for what’s on display here’s not about tomorrow, it’s today’s state of the weakened world address.. You’ll hardly get a better sight, front row and center, to Mankind’s ultimate end. Please be sitted. Fasten your seatbelts. On to the bottomless downward spiral into the abyss."

https://xenokorp.bandcamp.com/album/human-cattle

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Review: Nighnacht - Christophila
Geschrieben am 20.05.2019, 18:38 von Nabu

Nighnacht - Christophila

Nighnacht. Ein komischer Name, zumindest solange man nicht die Bedeutung kennt. Ich für meinen Teil habe danach gegoogelt – und die Bedeutung direkt wieder vergessen. Das ist aber auch nicht so wichtig. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass mit Don of the dead ein Musiker hinter diesem Projekt steht der dem Einen oder Anderen durchaus ein Begriff sein dürfte. Mit seiner Band „Nunslaughter“ ist er schließlich seit 1987 in der Szene unterwegs.

Wer jetzt etwas erwartet was wie (oder zumindest sehr ähnlich) Nunslaughter klingt hat im Prinzip recht. Allerdings wäre es falsch zu behaupten dass es sich hierbei um eine billige Kopie von Nunslaughter handelt. Mit Nighnacht (dieser Name macht mich fertig!) drückt uns der gute Don schon einen ordentlichen Brecher rein. Leider, und das ist auch gleichzeitig das größte Manko der EP, ist der Spaß nach etwas mehr als 10 Minuten schon wieder vorbei. In dieser kurzen Zeit werden wir aber mit chaotischen, rotzigen Riffs und treibenden Drums nur so zugeschissen. Sehr punkig, sehr düster, sehr geil. Im Herzen Death Metal kommen Elemente aus dem Thrash und Black Metal nicht zu kurz. Wem Nunslaughter gefällt muss um Dons Willen reinhören. Wer sich generell mit diesem dreckigen (im besten Sinne des Wortes) Genremix anfreunden kann wird viel Spaß mit diesem Appetizer haben.

Kurz aber intensiv hat selten so gut gepasst. Reinhören!


Anspieltipp: Christophila, Agony


Wertung: 8,0 / 10




Gesamtlänge: 11:29
Label: Hell’s Headbangers

VÖ: 21. April 2019



Tracklist

1. Vultures Feed on Me
2. Christophilia
3. Abducted Raped and Eaten
4. Crippled Traitor
5. Agony

Website der Band: Nighnacht bei Bandcamp

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Review: Mork - Det Svarte Juv
Geschrieben am 20.05.2019, 00:17 von ALUCARD

Mork - Det Svarte Juv

Ist schon eine Weile draussen, aber ich tat mich stellenweise echt schwer mit der Scheibe. Es gab Tage da fand ich das Album echt gut, dann folgten aber auch Stunden in denen es mir einfach auf die Nerven ging. Somit hier der Versuch das einzuordnen...

"Typisch norwegischer Black Metal" könnte man sagen, aber "Det Svarte Juv" wahrt sich irgendwie eine gewisse Distanz zum Hörer. Eventuell ging es nur mir so und deshalb konnte das Werk nie zu 100% mein Herz gewinnen, aber ich hatte immer das Gefühl das die Scheibe sehr unterkühlt und dem Hörer abgewandt rüberkommt. Und dann fehlte mir auch in gewisser Weise der Albumfluss um reinzukommen. Ich weiss nicht ob die Scheibe in einem Rutsch eingespielt wurde, gefühlt klingen die einzelnen Titel vom Klangbild her aber sehr unterschiedlich. Und damit meine ich jetzt nicht das die Titel selbst unterschiedlich sind denn das soll ja auch so sein. Sondern das das Klangkleid der Titel immer ein anderes ist. Eventuell täusche ich mich aber auch.

Der Gesang trägt für mich dazu bei keine Verbindung zum Hörer herzustellen, für mich ist dieser eine Spur zu gefühlslos. Man kann sagen das der norwegische Eigenbrödler es bei mir einfach nicht schafft eine Brücke zwischen Künstler und Konsument aufzubauen, für mich ist hier zu viel Ablehnung und "ich mach hier mein eigenes Ding" Denken vorhanden - ich werde damit einfach nicht warm. Klar sind das alles Eckpunkte die reinen Black Metal auszeichnen und ein Album eigentlich zum "must have" edeln, manchmal funktioniert es aber auch nicht. Und irgendwo fehlen durch die knurrige Stimmung auch die Momente die hängenbleiben, am Ende bleib das ungute Gefühl das die Platte etwas unorientiert und ziellos durch die Boxen wabert. Ein finaler Meckerpunkt meinerseits wäre noch das stellenweise zu sehr im Vordergrund stehende Schlagzeugsound.
6,5 von 10 Punkten



Gesamtlänge: 50 Minuten
Label: Peaceville Records
Vö: 19.04.2019


1 Mørkeleggelse
2 Da Himmelen Falt
3 På Tvers Av Tidene
4 Den Utstøtte
5 I Flammens Favn
6 Skarpretterens Øks
7 Den Kalde Blodsvei
8 Siste Reis
9 Karantene
10 Det Svarte Juv

http://peaceville.com/bands/mork/

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Konzertbericht und Fotos zum Gig von Membaris, Hellknife, AVOWAL
Geschrieben am 16.05.2019, 21:37 von UnDerTaker

Black Metal in Mainz? Das hat Seltenheitswert, kann sich aber gerne ändern.
Drei Bands standen auf der Agenda, wobei die auf die Mitte gesetzten Hellknife doch einen starken Kontrast zu den anderen beiden Truppen bildeten. Aber dazu später mehr...

Zum Livebericht und den Fotos zum Gig mit Membaris, Hellknife und AVOWAL in Mainz, Live-Club M8 vom 11.05.2019 :
https://www.hell-is-open.de/konzert....wal.php

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Konzertbericht und Fotos zum Gig mit Carnation in London
Geschrieben am 15.05.2019, 22:25 von UnDerTaker

Nach fünf langen Jahren, hatten wir endlich wieder mal ein Metalwochenende in London organisiert. So sollte es am Samstag auf das Incineration Fest gehen und am heutigen Freitag stand für uns ein Gig mit den Belgiern Carnation und drei anderen Acts auf dem Programm.

Zum Livebericht und den Fotos zum Ultimate Death Metal Terror Gig mit Carnation, Body Harvest, Divulsor, Death Kommander in London, Nambucca vom 10.05.2019 :
https://www.hell-is-open.de/konzert....ion.php

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