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Zur Party.San Homepage...
10.08.2006 - 12.08.2006

Das Festival ist mittlerweile vorüber. Zum Bericht hier lang, zu den Fotos kommt ihr hier...


Ja es ist schon wieder soweit: das Party.San 2006 steht vor der Tür...
Auch in diesem Jahr wollen wir euch wieder mit einem Special die Bands des PSOA näher vorstellen.
Zum dritten mal schon haben wir Informationen zu den Bands zusammengestellt, dieses mal haben wir uns noch mehr ins Zeug gelegt und die Bandbeschreibungen weiter detailliert (Bandgeschichte, Alben, Musikstil) auch die Soundsamples der Bands haben wir wieder aufbereitet. Die Bandreview’s wurden in eigenen Worten verfasst (kein bloßes abkupfern der Bandwebsites) und geben unsere Eindrücke zu den einzelnen Bands wider. Wir hoffen dass es euch gefällt und die Mühe sich gelohnt hat, Kommentare und Anregungen könnt ihr gerne hier im Forum posten.

Die Party.San Crew hat auch in diesem Jahr wieder für die Death-, Black- und Grind-Gemeinde ein abwechslungsreiches und würdiges Billing  zusammengestellt.  Eine ausgewogene Mischung aus Black- und Death-Metal, zudem ein Billing welches auch Undergroundbands zum Zuge kommen lässt.
Besonders freue ich mich auf das Trio-Infernale  NIFELHEIM - DESASTER - DESTRÖYER 666 hier gibt's Black-Thrash voll in die Fresse. Ein Böser Knochenmann ;-)besonderer Leckerbissen für die Death Metal Fans sind die Kanadier KATAKLYSM, die, mit der aktuellen Scheibe "In The Arms Of Devastation" im Gepäck, die Bühne in Schutt und Asche legen und etlichen Bangern Nackenschmerzen bereiten werden.

Wie in jedem Jahr eine Pflichtveranstaltung für alle Fans des Extrem-Metal. Also Metalheadz, steigt in die Drachenboote,  hisst die Segel, füllt die Hörner mit Met (oder Köstritzer) und segelt gen Bad Berka. Wir sehen uns auf einem der besten Death/Black/Grind Festivals in wohl einzigartiger entspannter familiärer Atmosphäre.
Pit aka UnDerTaker


Schaedel  See you in Hell or Party.San 2006...  Schaedel

Die Soundsamples sind jeweils ca. 1 min lang und werden, damit ihr nicht zu lange warten müsst, ca.
 30 sec. vorausgeladen (bei DSL geht's schneller). Es ist nicht möglich die Titel downzuloaden. Die
Qualität entspricht ca. 64 kbps Stereo MP3 und ist zum reinhören voll ausreichend. Das ganze dient
nur als Werbung für die Bands und das Event und soll einen kurzen Ausblick auf den Musikstil geben.
Die Kommentare zu den Bands sind rein subjektiv und geben die Meinung des Verfassers
wider (die im Großen und Ganzen auch der der anderen HIO-Members entspricht).
Mieze vom Party.San Team hat das Special in dieser Form am 06.06.06 freigegeben.
>>> Liebe Bands, ich denke das mit den Songsamples ist auch in eurem Sinne <<<
Quick-Link                        Weitere Seiten des Specials :: Bands: (A-I)  (K-R)  (S-W)

KAAMOS

Die Schwedische Death Metal Band KAAMOS gründeten sich im Jahr 1998 aus der Band “A Mind Confused“. Der Name KAAMOS stammt übrigens aus dem finnischen und heißt soviel wie "Dunkelheit". Gespielt wird Death Metal, schlicht und einfach, ohne großes Beiwerk wie Hardcore oder anderes Zeug. Die Band will neue Musik mit Oldschool-Feeling machen und der klingt roh und das ist auch die Band. KAAMOS will nicht die aller-brutalste oder aller-schnellste Band der Welt sein aber eine Dunkle, Düstere Atmosphäre möchte man mit ihrer Musik verbreiten.
Nachdem 1998 die Debüt-Single eingespielt war verließ Mitbegründer, Sänger und Bassist Johan die Band. Ein Freund der Band, Karl, der auch bei "Revokation" und "Repugnant" spielte, wurde neuer Front-Mann. 1999 wurde eine Drei-Song-Demo eingespielt, im Anschluss daran suchte der Drummer, Thomas, das Weite. Da Karl gerne mit einem Kumpel (mit dem genialen Namen Chris Piss) saufen ging, und dieser vorher bei Kaamos"Repugnant" an den Drums saß, war schnell ein Nachfolger gefunden. Seither hat sich an dem Line-Up nichts mehr verändert. Nachdem fünf weitere Songs geschrieben waren ging man in die SubSonic Studios und im Frühjahr 2001 kam die selbst produzierte nächste Demo “Curse of Aeons” auf den Markt. Aufgrund dieser Demo gingen bei der Band viele Angebote von Plattenlabels ein und man entschloss sich schließlich für Candlelight. Im November 2001 enterten KAAMOS wieder die SubSonic Studios um ihr Debutalbum mit dem Titel “KAAMOS“ (was sonst ;-) ) aufzunehmen. Das Album erschien im Mai 2002 und verkaufte sich sehr gut. In den Jahren 2002 und 2003 wurde eifrig durch Europa getourt, im Februar 2004 wurde noch mal Deutschland bereist. Im Anschluss an die Live-Aktivitäten begab man sich erneut ins Studio, diesmal ins Berno Studio, um die nächsten zehn Songs für den kommenden Longplayer mit dem klingenden Namen “Lucifer Rising” einzuhämmern. Das Album kam im Februar 2005 über Candlelight/PHD in den Handel. Erste Hörproben sowie Pressemeldungen bestätigen erneut, dass hier wieder eine geniale Oldschool Death Metal Walze ohne jeden Schnick-Schnack entstanden ist.
Kaum dass ich diese Zeilen schrieb, erreichte mich die Meldung dass Kaamos sich auflösen werden. Den definitiv letzten Live-Gig werden die Schweden beim P:S:O:A in Bad Berka spielen...  Nun denn ihr Old School-Schwedentod-Fans der Marke Autopsy, Nihilist oder Vomitory lasst uns der Band ein würdigen Abschied bereiten.
Pit aka UnDerTaker


Titel: Lucifer Rising   Album: Lucifer Rising, 2005
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1999 / Promo / Kassette
1999 / Kaamos 7" / LP (397 Kopien)
2001 / Curse of Aeons / Demo
2002 / Kaamos / Candlelight / CD
2005 / Curse of Aeons 10" / Nuclear Winter Records / (666 Kopien)
2005 / Lucifer Rising / Candlelight / CD

Bandmembers:
Karl - Gesang & Bass
Nicklas - Gitarre
Konstantin - Gitarre
Chris Piss - Gitarre
 

Herkunft: Schweden

Website: www.kaamos.nu

 

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KATAKLYSM

KataklysmDie Holzindustrie und Kanada sind schon seit jeher untrennbar miteinander verbunden, bei der Rohstoffmasse ist Holzfällen auch kein Thema. Aber nicht nur in den Wäldern wird Kleinholz gehackt, auch das Kanadische Aushängeschild im Death Metal Bereich zersägt mit seinem Mörderischen Sound die Baumreihen nach Belieben. Kataklysm müssten eigentlich jedem Anhänger des Death Metal ein Begriff sein, wirft die Band doch schon seit Jahren immer wieder erstklassige Alben auf den Markt. Diese Ausnahmeband zählt bestimmt nicht nur für mich zu dem Besten was es in diesem Genre zu hören gibt.
Angefangen hat alles im Jahr 1991 als sich die Band mit Sylvain Houde (Gesang), Jean-Francois Dagenais (Gitarre), Maurizio Iacono (Bass) und Drummer Ariel Saide formatierte. Das erste Demo "Death Gate Cycle Of Reincarnation" wird bereits 1992 aufgenommen und landet wohl auch bei dem Donzdorfer Label Nuclear Blast, diese erkennen gleich das Potenzial der Band und nehmen die Jungs 1993 unter Vertrag. Als erstes folgt die EP "The Mystical Gate of Reincarnation" welches die Songs des Demos und den zusätzlichen Track "Orb Of Uncreation" beinhaltet. Mittlerweile sitzt Max Duhamel an den Drums der die Felle auch heute noch bearbeitet. Der so genannte Northern Hyperblast war geboren, Kataklysm knüppelten sich mit einem höllischen Tempo durch die Songs wobei aber die Musikalität doch stark in den Hintergrund gedrängt wurde.
Kataklysm1995 veröffentlichte die Band ihr erstes Album unter dem Titel "Sorcery", welches wieder mit heftigen Blastbeatparts, aber auch schon mit einigen ruhigeren Passagen ausgestattet wurde. Danach ging es mit Deicide, Sinister und Brutal Truth auf Tour um dem europäischen Bangervolk den Northern Hyperblast etwas näher zu bringen. Da der Sänger Sylvain Houde aussteigt wechselt Basser Maurizio ans Mikro was zu einer überaus positiven Entscheidung wurde. Als Ersatz für Maurizio am Bass wird Stephane Barbe als neuer Mann in die Band geholt. Das nächste Album "Temple of Knowledge" mit einem Videoclip zu dem Song The Awakener ausgestattet folgte 1996. Die Presse ist zwar auch mit diesem Album nicht sonderlich zufrieden was der Band und den Fans aber ziemlich am Allerwertesten vorbeigeht, man erhält sogar die Möglichkeit zu einer Headlinertour welche man natürlich bestreitet und dabei die Fanbase weiter ausbaut. "Victims of the Fallen World" erscheint 1998, musikalisch hatte sich nicht viel geändert, außer das noch mehr eingängige Parts in die Songs eingestreut wurden. Die Songs waren vertrackt wie eh und je und mit heftigen Blastbeats ausgestattet, immer noch fristete die heutige so geniale musikalische Ausrichtung der Songs ein Schattendasein. Mit der Veröffentlichung von Album Nr.4 "The Prophecy (Stigmata Of The Immaculate)" brachten sich Kataklysm auf den richtigen Kurs, zugänglichere und eingängigere Songs waren die Devise. Natürlich wachsen mit den Jahren auch die künstlerischen Fähigkeiten einer Band was dem Longplayer deutlich anzumerken war. Auch die diversen Fanzines waren voll des Lobes über die neue Veröffentlichung was der Band einen enormen Zuspruch verlieh. Die Livepromotion des neuen Albums wurde in engem Rahmen gehalten, man konzentrierte sich direkt auf das nächste Album und schrieb fleißig neue Songs. "Epic (The Poetry Of War)" erschien schon ein Jahr später und schlug so richtig in der Metalszene ein. Endlich war es der Band geglückt ihre vielen musikalischen Einflüsse brutal aber dennoch melodisch & eingängig in die Kataklysm :: No Mercy 2006passenden Songs zu transportieren. Auf diesem Album wurden maßgeblich die Weichen für die zukünftige musikalische Ausrichtung der Band gestellt. Einige Klassiker des Albums u.a. "Manipulator of Souls" gehören auch heute noch zu den Songs die in fast jeder Liveshow gespielt werden. Nach diesem geilen Album folgte eine Tour mit Headlinerstatus, welche die Band durch 19 Länder führte und ihren Bekanntheitsgrad enorm nach oben trieb. Dennoch schaffte es die Truppe bereits Ende 2002 das nächste Album "Shadows and Dust" zu veröffentlichen. Mit diesem absoluten Hammerteil katapultierte man sich unweigerlich an die Spitze der Death Metal Front, auf diesem Album sind Killersongs vertreten wie sie nur diese Band rüberbringen kann. Wer bei Songs wie "Shadows and Dust" oder "Illuminati" keinen zumindest musikalischen Ohrgasmus bekommt ist entweder Taub oder Tod. Die Presse lobte die Band in den höchsten Tönen und verteilte erstklassige Kritiken für dieses Meisterwerk. Es folgte eine weitere Tour mit The Haunted auf der man sich verdientermaßen feiern ließ. Aber das war den Jungs noch nicht genug, so verschanzte man sich wieder in den kanadischen Wäldern und arbeitete an neuem Material für den nächsten Vorschlaghammer. Und 2004 schlugen Kata wieder zu und zwar sehr heftigst, mit dem neuesten Output "Serenity in Fire" hatte die Band das Death Metal Album des Jahres rausgehauen. Auf diesem Album ist alles enthalten was der geneigte Fan zu finden gesucht, Megamelodien, Blastbeats und ein Maurizio Iacono der röhrt wie ein wütender Elch und sich gleichermaßen die Lunge aus dem Hals schreit. Der Drumsound wurde zwar etwas klinisch steril abgemischt, aber was der neue Mann an den Fellen Martin Maurais da eingetrümmert hat ist absolut phänomenal. Man munkelte dass es bei den Kataklysm :: No Mercy 2006Aufnahmen wohl nicht mit rechten Dingen zuging und ein Computer bei den Drumsounds ausgeholfen hätte. Dieses Gerücht konnten Kataklysm aber bald zerstreuen, denn auf der nächsten Tour mit Misery Index und Crowbar ließen sie Martin immer wieder ein Solo zum Besten geben und wer das Live miterleben durfte war schlichtweg von den Socken. Es folgten noch einige weitere Live-Gigs unter anderem mit den alten Recken von Napalm Death, bevor man sich ans Schreiben von neuen Songs für das nächste Album machte. Der nächste Meilenstein in der Geschichte von Kataklysm erscheint 2006 und nennt sich "In The Arms of Devastation". Ein Album mit absolutem Hymnencharacter, ein Feuerwerk an Hits und mitreißenden Riffs. Mittlerweile sitzt auch wieder Ex-Schlagzeuger Max Duhamel hinter der Schießbude. Kataklysm wollten Ihr eigenes Reign in Blood Album schreiben und das ist Ihnen mit der neuen Scheibe auch gelungen, hier gibt es nichts zu bemängeln außer (wenn man das als Kritikpunkt überhaupt geltend machen kann) dass der Härtegrad und die Blastbeats etwas zurück geschraubt wurden zu Gunsten der musikalischen Ausrichtung der neuen Songs. Kataklysm haben sich auf den Death Metal Thron gesetzt und das Zepter werden sie wohl auch so schnell nicht wieder hergeben.
Auch ihre Livequalitäten haben die vier Herren bereits zigfach unter Beweis gestellt, die Kanadier schaffen es Live immer wieder die Fans zum austicken zu bringen und die Temperatur in den Hallen sprungartig ansteigen zu lassen. Bestes Beispiel waren die diesjährigen genialen No Mercy Shows (Fotos siehe hier...) bei der die Band die neuen Songs Live vorstellte.
Auf die Kanadischen Überflieger freue ich mich auf dem PSOA ganz besonders und bin überzeugt das die Herren Iacono, Dagenais, Barbe & Duhamel die Luft in Bad Berka brennen lassen werden, zumal die Jungs den Gig auf Video aufzeichnen und als Live DVD veröffentlichen wollen!!!. Nach dem Gig gibt es bestimmt Franzbranntwein für alle um den Blutnacken wieder geschmeidig zu machen. Man sieht sich vor der Bühne denn diesen Gig darf man sich einfach nicht entgehen lassen.
Mitch aka Exorzist


Titel: Open Scars   Album: In the Arms of Devastation, 2006
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / The Death Gate Cycle Of Reincarnation / Kassette
1993 / The Mystical Gate Of Reincarnation / CD + Kassette
1994 / Vision The Chaos / Vinyl 7"
1995 / Sorcery / CD + Kassette
1996 / Temple Of Knowledge / CD
1998 / Sorcery & The Mystical Gate Of Reincarnation / Classic Edition / Digipack / CD)
1998 / Northern Hyperblast Live / CD
1998 / Victims Of This Fallen World / CD
2000 / The Prophecy (Stigmata Of The Immaculate) / CD
2001 / Epic (The Poetry Of War) / CD
2002 / Shadows And Dust / CD
2004 / Serenity In Fire / CD
  --> Review
2006 / In The Arms of Devastation / CD
  --> Review

Bandmembers:
Maurizio Iacono - Gesang
Jean-Francois Dagenais - Gitarre
Stephane Barbe - Bass
Max Duhamel - Schlagzeug
 

Herkunft: Kanada

Website: www.kataklysm.net

 

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KILLING SPREE

Killing SpreeDie ostdeutschen Deather sind bereits seit 1991 in der Szene aktiv, allerdings dürfte den Untergroundfreaks die Band unter Ihrem alten Namen ENSLAVED eher ein Begriff gewesen sein. 2001 benennt man sich in KILLING SPREE um, eigentlich hatte man sich nur für einen Gig gegründet aber mit neuem musikalischen Konzept und teilweise neuem Line-Up loderte wieder die Spielfreude auf. Durch die positiven Resonanzen und neu gewonnene Spielfreude entschloss man sich weiterhin zu musizieren und den eingeschlagenen Weg beizubehalten.
Im Frühjahr 2002 wurde im Eigenvertrieb die 3 Track Demo CD "Attack myself" in den Umlauf gebracht. Die neue Ausrichtung der Band liegt eher im modernen Bereich des Death Metal, ein Keyboard wäre im traditionellen Sektor auch ziemlich fehl am Platze. Im Herbst 2003 erfüllte man sich einen lang ersehnten Wunsch und produzierte das komplette nächste Studio-Album in Eigenregie, mit dem Label Morbid Records fand die Band auch den geeigneten Partner für die Veröffentlichung der Scheibe. Mit ihrem neuesten Output ist den Cottbusern auch ein richtig guter Wurf gelungen. In den Songs gibt es genauso derbe Deathvibes wie auch kraftvolle und majestätisch/atmosphärische Passagen welche durch den Keyboardsound stark hervorgehoben werden. Die Burschen verstehen auf jeden Fall ihr Handwerk und das Songwriting lässt allemal aufhören. Sänger Andre Voigt hat genau das richtige Organ um der Mucke den richtigen Drive zu verpassen und auch die Killing SpreeRiffsection zwirbelt härtegradmäßig in der richtigen Liga. Mit dem guten Sound im Rücken blasen die Songs ordentlich aus den Speakern und beim mehrmaligen Genuss stellt sich doch der ein oder andere recht positive Ohrwurmeffekt ein. Teilweise erinnert mich der Sound der Herren an die Mannen von Illdisposed oder auch mal wieder vom Riffing her an Grunzguru Barnes & Co. was ja nun auch beileibe keine schlechte Referenz ist. Absolute Speedfanatiker kommen zwar hier nicht zum Zuge, aber der Rest der sich auch mal mit gemäßigtem Tempo anfreunden kann sollte unbedingt mal ein- oder am besten zwei Ohren riskieren und die Mucke der Band anchecken. In den einschlägigen Zines wurde die Scheibe mit guten Kritiken bedacht und besonders das gelungene Songwriting gewürdigt.
Bin gespannt wie die Band das neue Material Live rüberbringt, wenn die Jungs es schaffen das Material genauso kraftvoll wie auf Silikon rüberzubringen dürfte Ihnen ein erfolgreicher Gig bevorstehen. Meiner Meinung nach ist die Band für das PSOA sicherlich eine Bereicherung im Billing und wird mit Ihrer Mucke bestimmt auch ordentlich Arsch treten.
Mitch aka Exorzist


Titel: Deep in the Woods   Album: Choose and Decide, 2004
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1991 / Enslaved / Necromance: "Cremation" LP / Morbid Records
1992 / Enslaved: "Twisted nature" Single / Morbid Records
1994 / Enslaved: "Where is the meaning" CD / Intermedia 1
1995 / Enslaved: "For a friend" Single / Morbid Records
1997 / Enslaved: "Kleine Seele" CD / Selbstvertrieb
2002 / Killing Spree: "Attack myself" Demo-CD / Selbstvertrieb
2004 / Killing Spree: "Choose and Decide" CD / Morbid Records

Bandmembers:
Andre Voigt - Gesang
Jan Voigt - Keyboard
Markus Lehnigk - Gitarre
Joerg Giesecke - Gitarre
Joerg Reinhardt - Bass
Andre Hanschke - Schlagzeug
 

Herkunft: Deutschland

Website: www.killing-spree-cb.de

 

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MARDUK

MardukNach mittlerweile über 15jährigem Bestehen ist Marduk ein Synonym für rasenden, blasphemischen Black Metal geworden. Gegründet wurde die Band 1991 von Morgan Håkansson mit der Absicht, genau dieses Punkt zu erreichen an dem Marduk heute steht: An der Spitze der Black Metal Legionen. Keine andere Band steht so für knochenbrechenden, rasenden, wütenden, extremen Black Metal wie Marduk.
Kurz nach Gründung der Band wurde auch bald das erste Demo "Fuck Me Jesus" veröffentlicht, welches mit dem vernichtenden Riffing und den brachialen Vocals von Legion ein volles Kontrastprogramm zu den in Schweden vorherrschenden tiefergestimmten Death Metal Bands darbot. Die ersten Liveshows in Schweden folgten, welche von Marduk-Fans der ersten Stunde heute als Kultkonzerte bezeichnet werden. Der damals wie heute einzigartige Stil von Marduk traf genau den Geschmack vieler Death & Black Metal Fans, und so dauerte es nicht lange bis ein Vertrag bei No Fashion Records heraussprang.
Im Laufe des Jahres 1992 nahmen Marduk ihr erstes komplettes Studioalbum auf und veröffentlichten "Dark Endless", passend zur Stimmung, im Winter 1992. Dieses kompromisslose, brutale und blasphemische Werk zeigte nun der ganzen Welt, das sich mit Marduk eine neue Macht im Norden erhob, die noch von sich hören lassen wird. Das ganze Jahr spielen die Vier Shows quer durch Schweden, und vergrößern ihre Anhängerschaft dabei beträchtlich. Nachdem Anfang 1993 No Fashion Records die Band einfach fallen lässt, unterschreiben sie bei dem französischen Label Osmose Productions, und veröffentlichen unter neuem Banner im Herbst ’93 ihr zweites Studioalbum "Those Of The Unlight". Und jetzt kommt die Kriegsmaschine mit Konzerten in ganz Skandinavien, unter anderem beim Inferno Festival in Oslo 1994, richtig ins Rollen. Kurz darauf geht die Band mit Immortal auf die "Sons of Northern Darkness" Europa-Tour, und sorgten überall wo sie auftraten für Furore. Nach ausgiebigem Tourprogramm vergraben die Schweden sich sofort wieder im Studio und im Winter 1994 erblickt "Opus Nocturne" das Licht der Welt. Die folgende Europa Tour „Winter War" (1995) war die erste Headliner-Tour für Marduk, und wurde allerorten gebürend gefeiert. Auf Grund des Kultstatus und der hohen Nachfrage wurde „Fuck Me Jesus" im Frühjahr ’95 als MiniCD wiederveröffentlicht. 1996 wechseln die Schweden ins Abyss Studio zu Peter Tätgren, und nehmen "Heaven Shall Burn… When We Are Gathered" auf. Die Folgende Tour führt die Jungs auch zum ersten mal nach Übersee, und es werden Marduksogar eine handvoll Shows in Mexiko gespielt. Mittlerweile haben sich Marduk durch ihre genialen Liveshows und ihren einzigartigen Stil eine riesige Fanschar erspielt, und werden seit dem mit Namen wie Mayhem, Dissection, Bathory und Immortal im gleichem Atemzug genannt. Doch damit nicht genug. Weitere Touren durch Europa folgen, und das Livealbum "Live in Germania" wird Mitte ’97 veröffentlicht. Im Oktober folgte dann noch die Veröffentlichung des bereits 1991 aufgenommenen Demos "Here’s no Peace". Marduk dürfen dann sogar Mayhem bei ihrem Reunion-Gig in Ost-Deutschland unterstützen. Direkt nach der Tour vergraben sich die ultrakreativen Jungs wieder im Studio und nehmen das Konzeptalbum "Nightwing" (1998) auf, welches sich mit dem Leben und Sterben des rumänischen Kriegsfürsten und Tyrannen Vlad Tepes (auch bekannt als "Der Pfähler") beschäftigt. Und natürlich geht’s wieder auf Europatournee, diesmal unter dem Namen "Black Metal Assault". Nach nun mehr fünf Alben und einigen MCD’s und Demos im immer gleichem Stil, nehmen die Jungs das wohl härteste Black Metal Album aller Zeiten auf: "Panzer Division Marduk" (1999). Eine unheilvolle, stählerne Kriegsmaschinerie rollt über Europa hinweg und lässt keine Überlebenden zurück. Durchgehend 200+ bpm Double-Bass-Blastbeat, gepaart mit klirrenden und sägenden Gitarrenriffs und einer unverkennbar grausamen Stimme unterwerfen das Abendland. Doch für Marduk ist nicht alles gut, und die nicht immer tolle Zusammenarbeit mit Osmose wird beendet. Fortan wird unter dem Namen Blooddawn in Eigenregie gearbeitet. Das dies kein Problem darstellt, beweist die Band mit dem bereits 7. Album "La Grande Danse Macabre" (2001), welches nicht ganz so hart ausfällt wie "Panzerdivision".
Das 10jährige wird in ihrer Heimatstadt Norrköping gebührend gefeiert und das Doppel-Livealbum "Infernal Eternal" wird in der Nacht des Geburtstags noch unters Volk gebracht. Anfang 2002 wird das bei Sammlern sehr begehrte Boxset "Blackcrowned" auf den Markt geworfen, welches unveröffentlichtes Material der gesamten Schaffensperiode der Band enthielt, und innerhalb kürzester Zeit vergriffen war. Und doch nach all diesen Erfolgen ist Drummer Fredrik nicht mehr zufrieden mit der Band, und wird deshalb entlassen. Ersatz ist mit Emil schnell gefunden, und Dank seiner noch besseren Drumkunst, hat er sich sehr schnell eingelebt. Nach diversen Engagements wird auch schon das nächste, und wahrscheinlich beste, Mardukalbum aufgenommen: "World Funeral" welches dann im Frühjahr 2003 in den Läden steht. Doch dann kehrte etwas Ruhe ein, denn Sänger Legion und Bandchef Morgan waren sich uneins über die weiteren Ziele der Band, woraufhin Legion die Band verlässt. Der Rest gönnte sich eine Pause, und arbeitete in Ruhe am Nachfolgealbum. Erst 2004 wird mit Mortuus ein neuer Sänger gefunden, und schließlich Ende des Jahres das nun mehr neunte Album "Plague Angel" eingetrümmert, welches ähnlich dem Vorgänger, etwas experimenteller ausfällt. Mir "Warschau" folgte dann im Jahr 2005 abermals ein Live-Album.
Seit dem sind die Vier wieder ohne lange Pausen on the Road und finden dieses Jahr sogar nach Bad Berka zum Party.San.
Sebastian aka Azfares


Titel: Baptism by fire  Album: Panzerdivision Marduk, 1999
Style: Black Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1992 / Dark Endless / No Fashion Records
1993 / Those Of The Unlight / Osmose Productions
1994 / Opus Nocturne / Osmose Productions
1996 / Heaven Shall Burn / Osmose Productions
1997 / Live in Germania / Osmose Productions
1998 / Nightwing / Osmose Productions
1999 / Panzerdivison Marduk / Osmose Productions
2001 / La Grande Danse Macabre / Blooddawn Productions
2002 / Infernal Eternal (live) / Blooddawn Productions
2003 / World Funeral / Blooddawn Productions
2004 / Plague Angel / Blooddawn Productions
2005 / Warschau (Live CD) / Blooddawn Productions

Bandmembers:
Mortuus - Gesang
Morgan - Gitarre
Devo - Bass
Emil - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.marduk.nu

 

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MASTER

MasterBereits 1983 in Chicago (USA) gegründet, war Master eine Death Metal Band der ersten Stunde, wie auch Death, Possessed und Morbid Angel. Die gemeinsame Leidenschaft von Paul Speckman und Bill Schmidt für Bands wie Venom und Slayer, machte sie mit ihrem brutalen hartem Death Metal zu den Mitbegründern des Genres.
Nach einigen Demos wurde erst 1990 das erste Album “Master“ herausgebracht. Gespielt wurde kompromissloser Death Metal der alten Schule, verfeinert mit Anti-Amerikanischen Texten. Schon bald darauf gründete Bandleader Speckman einige Nebenprojekte (u.a. “Solution“, “Martyr“, “Abomination“) weshalb er schnell als Kommerzarsch verschrien wurde. Nicht ganz unberechtigt, wenn man bedenkt dass er einige Mastersongs unter dem Namen seiner anderen Bands noch mal herausbrachte. 1991 erschien das zweite Album “On the Seventh Day God Created…Master“ welches den bereits beschritten Weg weitergeht. “Collection of Souls“ von 1993 schnitt in die gleiche Kerbe und zeigte immer wieder was guter Death Metal ist: hart, schnell und brutal. Nach Ärger mit dem bisherigem Label Nuclear Blast und einigen Querelen in der Band, stand man ohne Label und Plattenvertrag da. So wurde es still um Master und Speckman arbeitete an seinen Nebenprojekten weiter, mit denen er auch einige Erfolge verbuchen konnte. Erst 1998 konnte man bei Pavement Records wieder einen Plattenvertrag ergattern, und das MasterAlbum “Faith is in Season“ erschien. Stilistisch hatte sich nicht viel verändert, außer das man etwas moderner klang, wahrscheinlich weil nur noch Gründer Speckman von der Originalbesetzung übrig war. Und wieder gab es Lineup-Wechsel und Ärger und und und. So wurde erst 2002 mit System Shock Records weiter gearbeitet und das Album “Let's Start a War“ passend zum Afghanistankrieg veröffentlicht, und Amerika und George W. bekamen textlich einiges auf die Mütze. Speckman siedelte alsbald nach Tschechien über, man lebt dort halt doch billiger, und Master lebte mit neuer Besetzung weiter. 2003 konnte man dann endlich auch das bereits 1985 aufgenommen Album namens “Unreleased 1985“ per Displeased Records veröffentlichen. 2004 erschien “The Spirit of the West“ welches mit harten Bandagen das westliche Leben kritisiert, textlich und musikalisch wurde wieder allerfeinst geprügelt. 2005 erschien das Best-Of-Album “Masterpieces“ und nach der Wiederwahl von George W. auch das Album “Four more Years of Terror“. Nach all den Jahren mit Besetzungswechseln und Ärger hat Speckman nun endlich ein beständiges Lineup gefunden, und betreibt Master von seiner Wahlheimat Tschechien aus weiter.
Wie sehr in das Leben dort beeinflusst hat und ob die alten Herren auf der Bühne noch fegen können wie früher werden wir auf dem Party.San ja sehen, wenn es heißt: OBEY YOUR MASTER
Sebastian aka Azfares


Titel: Betrayal  Album: Four More Years of Terror, 2005
Style: Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1990 / Master
1992 / The Seventh Day God Created Master / Nuclear Blast
1993 / Collection of Souls / Nuclear Blast
1998 / Faith is in Season / Pavement Records
2002 / Let's start a War / System Shock Records
2003 / Unreleased 1985 / Displeased Records
2004 / The Spirit of the West / System Shock Records
2005 / Masterpieces (Best-Of) / System Shock Records
2005 / Four more Years of Terror / System Shock Records

Bandmembers:
Paul Speckman - Gesang & Bass
Alex Nejezchleba - Gitarre
Zdenek Pradlovsky - Schlagzeug
 

Herkunft: USA / Tschechien

Website: www.master-speckmetal.com

 

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MOURNING BELOVETH

Mourning BelovethDie grüne Insel ist normalerweise in Sachen Metal, nicht gerade mit vielen Bands gesegnet worden. Doch Mourning Beloveth aus Irland, sind ein absolutes Schwergewicht der irischen Szene. Ihr schwerer, melancholischer, schleppender Doom-/Death-Metal ist weit über die Landesgrenzen der Insel hin bekannt. Doch die fünf sind nicht irgendeine Doom-Metal-Band, da Sie ihren ganz eigenen Stil pflegen. So hat auch der Death-Metal Einzug in ihr Songwriting gefunden, genauso wie experimentelle Dinge, wie Pianountermalung, oder die manchmal ganz phantastische Kombination aus cleanen Vocals und Growls.
Begonnen hat alles 1992 mit dem Lineup Darren (vocals), Frank (Gitarre), Brian (Bass) und Tim (Drums). 1996 wurde ein namenloses Zwei-Track-Demo aufgenommen, und zeigte der Szene was man sich ungefähr unter Mourning Beloveth vorstellen musste: Eine Doom/Death-Dampfwalze. Nachdem Brian zur Gitarrenfront wechselte kam der fünfte Mann Adrian am Bass zur Band. 1998 kam dann ein weiteres Demo “Autumns Fires“ heraus, welches bereits den Stil der Iren ziemlich genau festlegte. Bereits hier bauten die Fünf sehr viel der oben beschrieben Stilelemte in ihre Songstrukturen mit ein. Dank der sehr guten Kritiken zum Demo, durfte man mit keinem geringeren als mit Cathedral auf Tour gehen, und erspielte sich bereits eine ordentlich Fanbasis.
Im Jahr 2000 folgte dann das erste richtige Studioalbum “Dust“. Dieser fast 70-minütige Vorschlaghammer spielte viel mit den Einflüssen der frühen Doom- und Death-Bands Anfang der 90er. Nach eigenen Angaben ist dieses Material deshalb so gut, weil die Mourning Belovethgleichen fünf Jungs bereits über 5 Jahre zusammen Musik machen. Ende des Jahres durften sie dann noch Cradle of Filth bei einer kleinen Tour unterstützen. 2002 erschien dann das zweite Album “A Sullen Sulcus“, welches mit einer Gesamtlänge von 65min bei nur 6 Tracks, dem Hörer eine große Geduld abverlangte. Mit diesem Album bewegten sich die Iren mehr und mehr zum Doom-Metal hin, und überzeugten ihre Fans mit den klassischen Doom-Zutaten, langsame walzende Rhythmen mit brutalem Gesang und in der Gänze mit sehr melancholischer Stimmung. Nach einer ausgedehnten Tour durch Europa, und einer zwischenzeitlichen Aufnahme einer Split-EP mit Lunar Gate, vergruben sich die Jungs Ende 2004 wieder im Studio, und heraus kam “A Murderous Circus“ welches Mitte 2005 den Weg in die Plattenläden fand. Auf diesem Album wurde die Musik noch weiter auf das wesentliche heruntergebrochen, und klang deshalb noch elementarer und nackter als je zuvor. Doch im Kern war es immer noch Mourning Beloveth.
Da ich selbst nicht so der große Doom-Fan bin, warte ich gespannt auf den Auftritt der Iren um zu sehen ob sie mich mit ihrem eigenen Stil doch von dieser Musik überzeugen können.
Sebastian aka Azfares


Titel: The Apocalypse Machine  Album: A Murderous Circus, 2005
Style: Doom-/Death-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1998 / Autumns Fires
2000 / Dust / Sentinel Records
2002 / A Sullen Sulcus / Aftermath Music
2005 / A Murderous Circus / Grau Records

Bandmembers:
Darren - Gesang
Frank - Gitarre
Brian - Gitarre
Adrian - Bass
Tim - Schlagzeug
 

Herkunft: Irland

Website: www.mourningbeloveth.com

 

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NAGLFAR

NaglfarJens Rydén war in der skandinavischen Metalszene schon sehr bekannt, bevor er überhaupt eine Band hatte – als Grafikdesigner hatte er sich einen Namen gemacht und viele Bandschriftzüge entworfen. 1992 gründete er dann zusammen mit seinem Kumpel und Basser Kristoffer Olivius die Band "Uninterred“. Zunächst werden die beiden durch "Nocturnal Rites“-Drummer Ulf Andersson ergänzt, kurz darauf kommen mit Morgan Hansson und Fredrik Degerström zwei Gitarristen dazu und Jens konzentriert sich voll auf seine Arbeit am Mikro.
Fredrik fliegt allerdings recht schnell wieder aus der Band, mit Andreas Nilsson ist aber schnell Ersatz gefunden und das erste Demo wird in Angriff genommen – jetzt schon unter dem endgültigen Bandnamen NAGLFAR. Allerdings bekommt Ulf die gewünschten Beats nicht so richtig hin und verlässt auch wegen mangelnden Interesses die Band. Da kein geeigneter Drummer in Sicht ist, wird kurzerhand zusammengelegt und ein Drumcomputer angeschafft. Mit dem entsteht dann die "Stellae Trajectico“-Demo. Das Teil kommt so gut an, dass die fünf (inzwischen hat Matthias Holmgren den Drumcomputer ersetzt) 1995 einen Plattenvertrag bei Wrong Again Records bekommen und ihr erstes Album "Vittra“ einholzen – im für höchste Qualität bekannten Abyss-Studio von Peter und Tommy Tägtgren! Obwohl das Album in der Szene einschlägt wie eine Bombe und die bis dahin eher unbekannte Band mit Größen wie Slayer und Dissection verglichen wird, verlässt Matthias die Band wieder.
Mit neuem Fellgerber Matthias Grahn und frischem Elan wird 1998 "Diabolical“ eingehämmert. Mit deutlich weniger Black und kräftigen Death NaglfarParts überraschten sie die Fans – die einen positiv, die anderen negativ-, die eher ein düsteres Album à la "Vittra“ erwartet hatten. Es folgten einige Festival-Auftritte und eine Tour mit Deicide, Six Feet Under und Amon Amarth, aber neues Material ließ auf sich warten. Der Weggang von Morgan ließ dann auch keine große Hoffnung aufkeimen, aber Kristoffer hatte ein gutes Händchen bei der Auswahl des Ersatzmannes. Bewitched-Kollege Vargher, mit bürgerlichem Namen Marcus Norman, bringt frische Ideen in die Band, und mit neuem Plattenvertrag bei New Hawen Records ausgestattet, wird 2002 die EP "Ex Inferis“ aufgenommen, die zwar fast nur altes Material bietet, aber die zwei neuen Songs haben es in sich und geben einen guten Vorgeschmack, was im Jahr darauf kommen sollte: "Sheol“ knüpft da an, wo mit "Vittra“ aufgehört wurde, ein pechschwarzes und knallhartes Black Metal-Gewitter wurde auf die Metallgemeinde losgelassen. Blackie und ich durften uns dann auch im August 2003 von den Live-Qualitäten der Schweden bei ihrem Headliner-Auftritt auf dem P:S:O:A überzeugen lassen.
Ende 2004 kam dann der Schock für alle Naglfar-Fans: Reibeisenstimme Jens verlässt die Band! Aber mit der Suche nach einem Nachfolger wurde sich nicht lang aufgehalten, Kristoffer rasiert sich die Rübe und spielte fortan seinen Bass am Mikro. Dass er auch da was drauf hat, hatte er ja bereits bei "Setherial“ bewiesen. Mit diesem reduzierten Line Up geht’s dann 2005 wieder ins Studio. Heraus kommt wieder ein tiefschwarzer, mit feinen Melodiebögen versehener Hassbrocken namens "Pariah“. Naglfar verstehen es, brutalstes Black-Metall-Geholze mit eingängigen Melodien zu versehen und so für jeden Extrem-Metal-Fan etwas zu bieten.
Ich bin mir sicher, dass der Auftritt der vier Schweden wie auch 2003 nichts zu wünschen übrig lässt (außer evtl. dem Wunsch nach einer Flasche Franzbranntwein für die geschundene Nackenmuskulatur) und vielleicht lassen sie sich dann auch wieder am Brutz & Brakel – Stand sehen, um mit ihren Fans noch das ein oder andere Glas zu heben.
Steven aka RedDevil


Titel: A Swarm of Plagues  Album: Pariah, 2005
Style: Black-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1995 / Vittra / Wrong Again Records
1994 / Stellae Trajectico / Demo
1995 / We are Naglfar-Fuck you! / Demo
1996 / Maiden Slaughter / Promo
1998 / When Autumn Storms Comes / 7” Picture EP
1998 / Diabolical / WAR Music
2001 / Vittra / Regain Records (Re-Release)
2003 / Diabolical / Regain Records (Re-Release)
2003 / Ex Inferis / EP
2003 / Sheol / New Hawen Records/ Century Media Record
2005 / Pariah / Century Media Records  --> Review
 + Beiträge zu verschiedenen Samplern und Tribute-Alben

Bandmembers:
Kristoffer W. Olivius - Gesang, Bass
Marcus "Vargher" Norman - Lead- & Rhythmusgitarre
Andreas Nilsson - Lead- & Rhythmusgitarre
Matthias Grahn - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.naglfar.net

 

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NIFELHEIM

Nifelheim, SchwedenMir wurde die zweifelhafte Aufgabe zuteil, zu der Schepper-Metal-Combo Nifelheim ein Bandbeschreibung zu erstellen, da ich die Mannen schon einmal Live erleben durfte, will ich hier mal eine Lanze für die irren Schweden brechen.
Nifelheim, die mit klingenden Namen wie Hellbutcher, Tyrant und Devastator aufwarten, spalten die schwarzmetallische Fangemeinde in zwei Fraktionen: Für die einen sind sie eine stupide Krachkapelle, für die anderen sind sie nach wie vor der absolute Geheimtipp. Die Party.San Macher bezeichnen sie als "Morbid, krank und hässlich", Ja und irgendwie sind sie das auch. Im Februar 2006 hatte ich die Gelegenheit die Mannen bei dem Tyrants Festival in London mit den deutschen Black-/Thrashern DESASTER live zu erleben. Und ich muss sagen es war genial. Wenn es so was wie Black-Thrash-Metal gibt, dann ist das genau die Musikrichtung die von Nifelheim zelebriert wird. Als Headliner nach DESASTER haben die anwesenden, aus der ganzen Welt angereisten, Fans die Band mächtig abgefeiert (DESASTER übrigens auch). Die Gustavsson-Brüder, die absolut begeisterte IRON MAIDEN Fans sind, sehen mit ihren langen, vom fortgeschrittenen Haarausfall gezeichneten, Haaren und ihrem übertriebenen Nieten/Nägel Outfit echt schräg aus, aber die Musik hat es in sich: Sägende Gitarren mit einfachen aber straighten Riffs, donnernde Drums, greller Sound und noch grelleres Gekreische Nifelheim, Schwedenvon Hellbutcher dazu Highspeed Black-Thrash-Metal. Nifelheims Sound erinnert stark an die alten Sodom-Platten und den bekommt man nur noch selten zu Gehör.
Übrigens, Niflheim (altnordisch Niflheim, auch Niefelheim, die dunkle Welt, Nebelwelt, Nebelheim), ist in der germanischen Mythologie eine eisige und vom Nebel umwallte Welt im Norden, die von Reif- und Frostriesen bewohnt wird.
Gegründet wurde die Combo im Jahre 1990 von den Brüdern TYRANT (Erik Gustavsson - bestial holocaust bass/guitar) und HELLBUTCHER (Pelle Gustavsson - death vomit vocals) sowie dem Drummer DEMON (pounding disaster drums). Ein Jahr später stieß MORBID SLAUGHTER als Gitarrist dazu. Anfang 1993 erschien ihr erstes Demo "Unholy Death Demo", das Cover Artwork wurde noch von Hellbutcher selbst gemalt. Die Metalmagazine waren ob der 2 Songs auf der Demo überrascht: Nifelheim lieferten einen Musikstil der an die glorreichen Zeiten von Bands wie VENOM, HELLHAMMER, BATHORY oder MAYHEM erinnerte.
1994 unterschreibt die Band einen Vertrag bei Necropolis Records. Im gleichen Jahr wurde MORBID SLAUGHTER aus der Band geworfen und im Studio Fredman, mit den beiden Gast-Gitarristen John Zweetsloot (Ex-DISSECTION) und Jon Nodtveidt (DISSECTION), das Debut Album, welches den Namen der Band trägt, aufgenommen. Übrigens ist es den Nifelheimern seither verboten einen Fuß in das Studio Fredman zu setzen...
1995 stößt Per "Goat" Alexandersson (ex SATANIZED) als Sänger zur Band. Mit dem Vulcano Cover "Witches sabbath" und Goat als Sänger steuern die Mannen im Januar 1996 einen Song zu dem Compilation "Headbangers against disco - vol 2" bei. Im selben Jahr muss Goat, wegen eines Streits um eine IRON MAIDEN Aufnahme, gehen.
1997 erscheinen Nifelheim mit dem Song "Hellish blasphemy" auf dem Soundtrack zu "GUMMO" (Polygram / London Records). Hier saß T. Kjellgren am Schlagzeug.
Ende dieses Jahres erscheint, wieder mit tatkräftiger Unterstützung der beiden DISSECTION Gitarristen, das zweite Album "The devil’s force” was auch den oben genannten Song enthält. Aufgenommen wurden die 8 Songs des Albums, sowie der Song für den Soundtrack, bei Maestro Musik.
Nach diesem Album stiegen die Jungs bei ihren Label aus. Die Band war mit dem Label nicht mehr zufriedenNifelheim, London, by hell-is-open.de und es wurde von Provinzidioten, Inkompetenz uvm. bzgl. des Label gemunkelt.
Auf dem 1998 erschienenen Album "In conspiracy With Satan - A Tribute to Bathory" findet sich der Song "Die in fire" von Nifelheim. Ende 1999 übernahm der neue Mann, DEVASTATOR (Martin Axenrot - OPETH, BLOODBATH, ...), die Drums und DEMON die Rythmusgitarre. Kurze Zeit später musste DEMON die Band verlassen, da man nach Jahren erkannt hatte, dass DEMON nie wirklich in die Band passte.
Im August 2000 erscheint dann dass bei Maestro Musik aufgenommene bisher letzte Album der Band "Servants Of Darkness" über Black Sun Records. Nifelheims Musikstil wurde bei diesem Album vom Brasilianischen Death-Metal dem Ost-Europäischen Metal und dem NWOBHM beeinflusst. Titel wie "Sadistic Bloodmassacre" oder "Sacrifice To The Lord Of Darkness" dazu marschieren zwischendurch auch mal die Legionen Satans, wie in "War Of Demon (Armageddon)" geben klar die Richtung vor. Nifelheim schaffte es wieder einmal dass die Songs fett grooven.
Im Mai 2001 spielten Nifelheim erstmals als Headliner bei dem 2heavy4you Festival in Schweden. In den Folgejahren spielten Nifelheim mehrere Gigs in Europa. 2003 kommt dann ein "Best of" Album (!) Names "13 Years" mit 13 Tracks über I Hate Records auf den Markt. Als Gitarrist wird 2004 Mika 'Sadist' Leppänen (SERPENT LIGHT) angeheuert. Brandneu ist das 7" Split-Album mit VULCANO, wozu jede Band zwei Songs beisteuerte. Erschienen ist das Album Anfang 2006 über I Hate Records.
Fragt mich nicht seit wann, aber mittlerweile spielen die beiden NECROPHOBIC Gitarristen, Johan Bergebäck (Ex-Dismember) und Sebastian Ramstedt, sowie Schlagzeuger Peter Stjärnvind von ENTOMBED in der Band.
Ich jedenfalls freue mich schon auf den Nifelheim-Gig auf dem PSOA. In Verbindung mit den deutschen DESASTER ergibt dies ein tödlichen Mix aus Black-/Thrash der alten 80er Schule. Übrigens wer einen der  seltenen Auftritte der Jungs noch vor dem PSOA live erleben möchte, der sollte am 24.Juni 2006 nach Stockholm fliegen und sich das Midsummer Massacre mit Dissection, Nifelheim und den Deathstars anschauen.
Fotos und mehr von uns zu Nifelheim findet ihr hier.
Pit aka UnDerTaker


Titel: Evil Blasphemies   Album: Servants of Darkness, 2000
Style: Black-Metal

 

Bisher erschienene Alben:

1993 / Unholy Death Demo
1994 / Nifelheim / Necropolis Records
1997 / The devil’s force / Necropolis Records
2000 / Servants of darkness / Black Sun Records
2003 / 13 Years - Best of / Compilation / I Hate Records
2006 / Nifelheim+Vulcano 7" Split / I Hate Records

Bandmembers:
Pelle Gustavsson (HELLBUTCHER) - Gesang
Erik Gustavsson (TYRANT) - Bass / Gitarre
Johan Bergebäck - (Apocalyptic Desolator) Rhytmus-Gitarre
Sebastian Ramstedt (Vengeance From Beyond) - Lead-Gitarre
Peter Stjärnvind (Insulter of Jesus Christ) - Schlagzeug
 

Herkunft: Schweden

Website: www.myspace.com/nifelheimofficial

 

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ROMPEPROP

RompepropDie groovige Goregrind Formation Rompeprop aus Eindhoven schloss sich 1999 mit dem Ziel zusammen, witzige Partymukke zu machen, wie sie sie selbst gerne hören. Zu den Vorbildern zählten Utopie, Gut, Impetigo, Haemorrhage und N.C.C. Das Anfangs-Line up umfasste Jores du True an den Drums, Dirty Dr. Dente bediente die Gitarre und Steven Smegma war für den ultra-tiefen Gurgelgesang verantwortlich. Im Februar desselben Jahres erfolgte die erste Probe und der erste Song Dislocated Purple Stoma wurde geschrieben. Auf dem FTC 2001 stieß Bassist Micheil the Menstrual Mummy zu den drei anderen hinzu. Rompeprops erster Auftritt fand im berühmten Eindhovener Dynamoclub im selben Jahr statt, bei dem sie als Mumie, Chirurg und als Zombie mit riesigem Schwanz die Bühne betraten. Diese Aufwartung gefiel nicht nur dem Publikum, sondern brachte ihnen direkt einen kleinen Plattenvertrag mit Dismemberment Records ein. Über das neu gewonnen Label wurde im Februar 2002 die MCD “Menstrual Stomphulk” herausgebracht, die erstaunlich erfolgreich war. Sie war in nur drei Monaten ausverkauft.
Wegen ihrer witzigen Bühnenshow erreichten die Jungs Unmengen an Fanpost und innerhalb nur eines Jahres nahm ihre Popularität enorm zu. Im Juli 2002 spielten sie beim Dynamo Open Air mit Helstar, Doro, RompepropDestroyer666 und Sinister vor 2000 Leuten. Im selben Monat erfolgten auch die Studioaufnahmen für die folgende, zweite Veröffentlichung. Im August supporten sie Peter Pan Speedrock im ausverkauften Effenaar in Eindhoven, dem Club für den Smegma für’s Booking verantwortlich ist. Nach dem erfolgreichen Auftritt erfolgte ein Angebote für eine Split CD mit Prosthetic Cunt, CSSO/Butcher ABC und Haemorrhage. Im September gab es dann noch ein Konzert mit Pungent Stench in Berlin. Im März 2003 dann wurde der erste Longplayer auf dem tschechischen Label Bizarre Leprous Production veröffentlicht. Dieses Album, “Hellcock’s Pornflakes”, bedeutete den offiziellen Durchbruch der Band, so dass auch andere Labels Interesse zeigten und die New Yorker Extremgurgler von Mortician sie dazu einluden, sie auf ihrer 2004er Tour zu begleiten. Es folgten weitere Studioaufnahmen, die in einer Split mit Tu Carne mit dem Titel “Just a Matter of Splatter“ endeten. Zu diesem Zeitpunkt war es aber für Steven Smegma nicht mehr möglich Beruf und Band miteinander zu vereinen und so musste er die Truppe leider verlassen. Von nun an übernahm Dirty Docte Dente zusätzlich zur Gitarre noch den Gesang. Das erste Konzert als Dreier-Formation war das Just Killers noch Fillers Fest in Deutschland. Bis heute gab es viele weitere Live Events, u.a das Gorefest in Deutschland, das Metal Die Hard Front in der Schweiz und das Obscene Extreme in Tschechien. Außerdem eine kleine Tour mit Inhume und Bile in den USA und eine einmonatige Tour durch Brasilien. Für das diesjährige Obscene Extrem ist ein weiterer Leckerbissen geplant, nämlich die Veröffentlichung einer Split EP mit den legendären Helden von Gut!
Da sich Rompeprop vor allem als Spaßkapelle verstehen und Unterhaltung bei den Jungs aber ganz groß geschrieben wird dürfen wir uns für’s Party.San sicher auf einen gelungenen Auftritt freuen, wie 2004 den von Haemorrhage. Vor allem wenn die Versprechungen, dass schneller Grind mit groovigem Gore die Mädels (noch) besser aussehen und das Bier noch besser schmecken lässt, stimmen!
Torben aka Blackie


Titel: I Am the Dolphin Sprayhole Fucker  Album: Just a Matter of Splatter, 2004
Style: Goregrind

 

Bisher erschienene Alben:

2002 / Menstrual Stomphulk MCD / Dismemberment Records
2003 / Hellcock's Pornflakes CD / Bizarre Leprous Production
2004 / Rompeprop & Tu Carne / Just a Matter of Splatter / Bizzare Leprous Production
2006 / Rompeprop & Gut Split EP

Bandmembers:
Dirty Docte Dente – Gesang und Gitarre
Micheil The Menstrual Mummy - Bass
Jor'es Du True - Schlagzeug
 

Herkunft: Niederlande

Website: rompeprop.wingsofdeath.nu

 

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ROTTEN SOUND

Die Ultraspeed-Grinder aus Finnland lärmen jetzt schon bereits seid 1993 durch das Grind-Universum. Nach Veröffentlichung einiger Undergroundscheiben, Singles und EP’s dauerte es jedoch bis 1998 ehe das erste richtige Album auf den Markt geworfen wurde. Der Bastard lautete auf den Namen „Under Pressure“ und wurde über Repulse Records vertrieben. Bereits auf Ihrem ersten richtigen Longplayer war die Krawallcombo spielerisch über alle Zweifel erhaben. Mit dem Ex-Vomiturition-Fellgerber Kai Hahto hatte die Band einen Hyperspeedklöppler an den Drums sitzen der zusammen mit der Hammer-Produktion dem Teil den richtigen Drive verpasste.
Nach dem Release von „Murderworks“ ging die Band auf große Europatournee und verschaffte sich mit Ihren Rotten Soundexplosiven Shows einen guten Namen innerhalb der Szene. Auch für das Album das von Mieszko Talarczyk (Nasum) produziert wurde, konnte die Band sehr gute Reaktionen von etablierten Fanzines einfahren. Das Ding wurde als einer der heftigsten Grind-Silberlinge seiner Zeit angepriesen mit parallelen zu Nasum’s 2.0 Album was die derbe Ausrichtung der Mucke anbetrifft.
Mit dem neuesten Output „Exit“ sind Rotten Sound ihrer Aggressiven Linie treu geblieben und haben ein Grindmassaker sonders gleichen abgeliefert. Wer sich einmal diese Mucke reingezogen hat wird von der Gewalt und Energie der Songs förmlich mitgerissen. Sänger Keijo rülpst nicht in der untersten Tonleiter herum sondern schreit und kreischt einem die Ohren blutig und die irre Soundwand die der Rest der Band hinterlässt ist einfach phänomenal. Hier wird in einem irrwitzigen Tempo durch die Botanik gerödelt was für Freunde dieser Art von Mucke ein absolutes Freudenfest sein dürfte.
Da die Jungs sich auch gerne mal bei Liveauftritten mit Blutfarbe besudeln und auch sonst ein echter Kracher sein sollen darf man auf den Gig der Finnen doch sehr gespannt sein. Also pilgert zahlreich vor die Bühne und lasst euch von diesem Grindinferno ordentlich die Gehörgänge durchblasen.

Mitch aka Exorzist


Titel: Burden  Album: Exit, 2005
Style: Grindcore

 

Bisher erschienene Alben:

1997 / Under Pressure
1998 / Drain
2002 / Murderworks
2004 / Murderlive (Live)
2005 / Exit
Bisher erschienene EPs:
1995 / Sick Bastard
1995 / Psychotic Veterinarian
1997 / Spitted Alive (split w/ Control Mechanism)
2000 / Still Psycho
2001 / 8 Hours of Lobotomy (split w/ Unholy Grave)
2003 / Seeds Of Hate (split w/ Mastic Scum)

Bandmembers:
Keijo - Gesang
Mika - Gitarre
Toni - Bass
Sami - Schlagzeug
 

Herkunft: Finnland

Website: www.rottensound.com


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