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Die Polen VESANIA kündigen neues Album ‘Deus Ex Machina’ an - vom 28.09.2014, 07:07


Kategorie: Musik

 VESANIA, die polnische Symphonic-Black-Metal-Band mit ehemaligen und aktuellen Mitgliedern von Behemoth, Dimmu Borgir, Vader und Decapitated, sind schon seit über einem Jahrzehnt verbissene Arbeiter. Das vierte Album der Band, ihr erstes seit 2007, erscheint nun endlich am 24. Oktober 2014 über Metal Blade Records. Das brandneue Stück “Innocence” kann auf metalblade.com/vesania gehört werden, wo sich de Scheibe auch vorbestellen lässt!

VESANIA sind:
Orion – Gitarre, Gesang
Daray – Drums
Siegmar – Synths und Samples
Heinrich – Bass
Valeo – Gitarre

Wenngleich VESANIA fest in Polen verwurzelt haben sie ihre Fühler im Lauf der Jahre weltweit ausgestreckt. Die kollektive Erfahrung der Musiker spricht Bände über ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Gabe, Weltklasse-Alben zu erschaffen.

Auf “Deus Ex Machina” gibt es keinen durchgehendes Konzept, aber einen thematischen roten Faden, angefangen beim Titel bis zur Musik an sich. Ersterer leitet sich aus griechischen Tragödien der Antike ab und bedeutet “Gott aus der Maschine”. Der Grundgedanke dahinter beruhte auf einer Vorrichtung, üblicherweise einem primitive Kran, der einen Schauspieler in der Rolle eines Gottes auf die Bühne hinabließ um ein scheinbar unlösbares Problem innerhalb der Handlung zu bewältigen. In der modernen Unterhaltungsbranche bedeutet der Ausdruck einfach, dass seine dürftige Lösung innerhalb eines schwachen Drehbuchs oder Romans gefunden wird. VESANIAs “Deus Ex Machina” ist hingegen ein Aufruf zur Hilfe oder Intervention, den alle Texte sind von Hoffnungslosigkeit geprägt und zeigen Charaktere in Situationen, die sie ohnmächtig erleben. Ein Stück erzählt die Geschichte eines Darstellers in der Gottesrolle, der vor einem gebrochenen Mann auf eine Bühne hinabgelassen wird, um ihm Antworten zu geben. Allerdings geschieht dies mit einer Schlinge um den Hals des Schauspielers, denn er ist bereits tot. Die Texte zeichnen also ein trostloses Bild, insbesondere im Verbund mit der genauso finsteren Musik, die vollständig im Sound Division Studio eingefangen und von Scott Hull in den Visceralsound Studios gemastert wurde.


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