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BORN FROM PAIN: Rob Franssen (Bass) kommentiert jeden Song von “War” - vom 18.12.2006, 06:23


Kategorie: Musik

Relentless:
Der Opener auf “War” . Er beginnt mit einem rollenden, krachenden Midtempo Riff. Später kommt ein ein wenig melodiöseres im Mittelteil. Der Song handelt davon, wie unbarmherzig diese Welt ist, in der wir leben und wie unbarmherzig die Menschen sind, die sie regieren. Je schlimmer die Welt ist, desdo stärker ist der Wille, zu kämpfen, um sie besser zu machen. Dieser Song handelt von Entschlusskraft.

Behind Enemy Lines:
Ein sehr schneller Song, der kaum langsamer wird, bis am er am Ende in einem gewaltigen Breakdown gipfelt. Vermutlich ist der Song auf „War“, der am meisten „Hardcore“ ist. Barney von NAPALM DEATH hat Gastvocals zu diesem Track beigesteuert. Die Texte handeln davon, dass wir dahin geführt werden, zu glauben, dass wir einen Feind bekämpfen, aber tatsächlich kämpfen wir gar nicht. In Wirklichkeit bekämpfen wir alle, die uns eigentlich repräsentieren und uns vor Schlimmen Dingen beschützen sollten, denn Sie sind für den meisten Ärger verantwortlich. Es ist wie hinter feindlichen Lininen zu kämpfen. Der Staat bekämpft seinen Leute…

Stop At Nothing:
Ein Midtempo-Song in dem der erste melodische Refrain vorkommt. Vermutlich der zugänglichste Song auf dem Album. Fettes BOLT THROWER-ähnliches Riffing mit einem Singalong-Refrain. Dieser Song ist als wirklicher “Ruf zu den Waffen” gemeint. Nimm Dein Schicksal so sehr wie möglich in die eigenen Hände und kämpfe für was es dir Wert erscheint. Lass dich nicht von der Welt unterkriegen – sei alles, was du sein kannst. Habe eine klare Sicht auf deine Ansichten und deine Ziele im Leben und lebe sie! Lass dich von niemandem aufhalten! Stop At Nothing!

Bury Me Fighting:
Ein Song, der Anfangs auf Midtempo aufbaut und dann sehr schnell an Geschwindigkeit gewinnt. Der Mittelteil hat einen starken CROWBAR-ähnlichen, melodischen Anteil, bevor der Midtempo-Angriff wieder anfängt. Textlich geht es darum, wie die westliche Welt dem Rest der Welt ihren Glauben als den einzig wahren aufdrängen will. Sei es Religion, Wirtschaft, Politik und darum, arüber hinwegzukommen und über den Tellerrand zu blicken, der uns so erzogen hat und diese Ansichten als die einzig richtigen betrachten lässt.

Crusader:
Ein pumpender, groovender Bulldozer von einem Song. Die Haupteinflüsse waren ENTOMBED und CROWBAR. Jan Chris von GOREFEST singt hier und bringt eine nette Dimension in den Sound. Die Texte handeln von dem wachsenden westlichen Imperialismus auf der ganzen Welt. Der Kreuzzug der wieder einmal eine religiöse/westliche kulturelle Agenda dem Rest der Welt aufzudrücken versucht, was hauptsächlich wichtige Investitionen in neue Wirtschaftsmärkte verschleiern soll. Krieg ist Profit, ebenso wir der Wiederaufbau eines Landes und die Resourcen eines Landes. Unter dem Deckmantel der Gerechtigkeit wird Blut vergossen.

Grey Life:
Der Song beginnt im Midtempo und entwickelt sich langsam zu einem pushenden, groovenden Stampfer. Noch etwas Melodie und Melancholie und ein wenig Verzweiflung und das ist das, was “Grey Life” ist. Die Lyrics folgen dem gleichen Prinzip. Die wachsende Hoffnungslosigkeit der Leute in dieser Gesellschaft. Was hält die Zukunft für uns parat. Kann ich etwas verändern? Kann ich meine Träume leben? Kann ich für meine Lieben sorgen? Kann ich überleben…?

The War Is On:
Das erste BORN FROM PAIN-Instrumental ever! Es fängt mit einem langsameren, INTEGRITY-artigen Riff an, das langsam zu einem hypnotischen Dröhnen wird und zu einem eher klimatischen Part führt, der die ganze Mitte ausmacht. Etwas Melodie und etwas tragisches dazu, zusammen mit Hoffnunglosigkeit und Verzweiflung und du hast “The War Is On”! Dieser Song ist der längste, den BFP je geschrieben haben und er hört auf, wie er angefangen hat – impending doom!

Scorched Earth:
Der kürzeste Song, den wir je geschrieben haben! Vermutlich auch einer der schnellsten. Der Song fängt mit einem schnellen Killer-Riff an, nur um in einem fetten Breakdown zu gipfeln, mit einer Black Metal-artigen Melodie darüber und endet absolut zerstörend. Das Lead Solo von Pepe von HATESPHERE macht ihn zu einem nicht einmal zwei minütigen Blitzkrieg. Die Texte handeln von verlorener Liebe/Freundschaft und davon, neue Wege zu finden, über den Schmerz hinweg zu kommen.

Eyes Of The World:
Wohl der Song, der am meisten “Metalcore” ist. Bretternde, metallische Riffs machen den ersten Part des Songs zu einem absolut apokalyptischen Gefühl. Der Refrain ist melodischer mit einem Singalong. Der Song endet in einem PANTERA “Domination”-inspirierten Break, das alles zerstört. Der Song handelt von den natürlichen Resourcen der Welt, die Umwelt und die abgefuckte Situation in der sich all das befindet. Wie lange haben wir noch auf diesem Planeten?

Doomsday Clock:
Ein absolutes Groove Monster. Der Song kommt mit einem massiven Groove, wird in der Mitte etwas schneller und groovet wieder im Mittelteil bevor er wieder mehr Speed bekommt. Lou Koller von SICK OF IT ALL hat uns hier geehrt, indem er Gastvocals beigesteuert hat. Wie üblich eine super Performance. Textlich geht es um die Angst der Bevölkerung, dass die Welt nicht mehr sicher ist. Nicht unbedingt wegen des Terrorismus sondern eher die Wirtschaftskräfte, die Ihre Profite bis aufs Blut verteidigen. In einer verrückt gewordenen Welt – wie weit sind wir vor der Zerstörung entfernt?

Iron Will:
Wieder eine heftiger Groove mit einem melodischen Refrain und einem melodischen Schluss. Der Perfekte Rausschmeisser, zumal der Song auch eine positive Note zu der sonst so negativen Sicht auf die Welt wirft. Selbst, wenn die Welt verrückt geworden ist und du (noch) nichts ändern kannst, der Wille, zu überleben und etwas in der Welt (oder dir selbst) zu verändern kann nie unterbewertet oder aufgegeben werden. Mit einem eisernen Willen kann eine Menge erreicht werden! Mit einem eisernen Willen bestreite ich meinen Weg…
Quelle: Metal Blade Records


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