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EXODUS: Zetro gefeuert - vom 17.09.2004, 07:31


Kategorie: Musik

Nachdem EXODUS vor einigen Tagen noch verkündeten, Sänger Steve "Zetro" Souza müsse wegen einer Viruserkrankung pausieren, hat sich nun herausgestellt, dass der Brüllwürfel achtkantig gefeuert worden ist.
»Dieser fette Scheißhaufen hat uns sitzen lassen«, polterte Gitarrist/Bandleader Gary Holt auf der Band-Homepage. »Er teilte uns 24 Stunden vor dem Gig in Mexico City mit, dass er nicht mit uns fliegen würde, und ignorierte danach sämtliche Anrufe. Der örtliche Veranstalter hatte bereits 8.000 Dollar für die Halle bezahlt, eine Absage der Show hätte katastrophale Folgen gehabt. Aber das hat diesen Scheißer nicht interessiert. Er denkt nur an sich und seine Kohle.
Klar, er hat auf dem aktuellen Album einen Killerjob gemacht, aber auch nur, weil wir ihn davon abhielten, alles mit seinen dämlichen Bon-Scott-Imitationen zu vermasseln.
Ich habe Exodus 1993 aufgelöst, weil ich dieses Arschloch einfach nicht mehr ertragen konnte. Ich schwor, nie wieder mit ihm in einer Band zu spielen, aber als es zur Reunion kam, schien er anders drauf zu sein. Das hielt allerdings nicht lange vor. Als wir 2002 von unserer Europatour zurückkamen, sackte er die komplette Kohle ein, und auch für die US-Rundreise bekam er mehr Geld als jeder andere von uns. Die Südamerika-Shows sollten diese Sache wieder ins Gleichgewicht bringen, aber darauf hatte er keinen Bock.
Und dann der ganze Scheiß, den er in den letzten Jahren von sich gegeben hat: "Warum bekommt Jack (Gibson, Basser - Red.) dieselbe Kohle wie ich?", "Wir brauchen einen Bodyguard für Südamerika", "Wenn die Fans mehr als zwölf Songs von mir wollen, sollen sie mehr Geld bezahlen", "Warum steht Gary auf dem Promofoto ganz vorne?".
Wenn er ein echter Mann wäre und die Tour mit uns absolviert hätte, hätte ich ihm hinterher die Hand gegeben und ihm alles Gute gewünscht. Aber jetzt ist er mein Feind. Ich hasse ihn mehr als jeden anderen Menschen auf diesem Planeten. Fuck him! Zetro ist tot, lang lebe Exodus!« Holt entschuldigte sich später für den Tonfall seines Statements, nicht jedoch für den Inhalt.
Den Mexico-City-Gig zockten Exodus mit Exhumed-Shouter Matt Harvey, für den Rest der Südamerika-Tour springt höchstwahrscheinlich Bay-Area-Veteran John Miller ein, mit dem Holt und Drummer Tom Hunting Mitte der Neunziger bei Wardance zusammenarbeiteten. Miller war Anfang 2003, als Zetro zwischenzeitlich ausgestiegen war, schon mal als Exodus-Frontmann im Gespräch und steuerte die Lyrics zum "Tempo Of The Damned"-Song ´Throwing Down´ bei.
Quelle: RockHard


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